Lese-Sonntag im Februar 2022

Uff, die ersten drei Februar-Wochen sind wie im Flug vergangen und heute ist schon wieder Lese-Sonntag. Wobei ich im Moment ernsthaft versuche mir jeden Sonntag als Lesetag einzurichten, weil ich nach meinen aktuellen Arbeitstagen relativ wenig Lust zum Lesen aufbringen kann. (Und wir wissen ja inzwischen alle, dass ich sehr unleidig werde, wenn ich längere Zeit nicht zum Lesen komme. *g*) Ich habe für heute ein paar Titel im Auge, die ich in den letzten Tagen aus den diversen Regalen gezogen habe, darunter „Earwig and the Witch“ von Diana Wynne Jones (was nicht gerade viel Lesezeit in Anspruch nehmen sollte) und der neunte „Card Captor Sakura – Clear Card Arc“-Manga (nachdem ich am vergangenen Wochenende den zehnten Teil gelesen hatte, ohne zu bemerken, dass der Vorgänger seit über einem halben Jahr ungelesen im Regal lag *hüstel*). Außerdem habe ich „The Tea Dragon Society“ in Reichweite liegen, weil mir das Lesen von „The Tea Dragon Festival“ so viel Lust darauf gemacht hatte, und ein paar Neuzugänge, die mich auch gerade sehr reizen. Aber bevor ich meine Nase in irgendein Druckerzeugnis stecke, sollte ich erst einmal wach genug werden, um auch etwas von meiner Lesezeit zu haben.

 

Update 11:15 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts ein kleiner Stapel mit Büchern (von unten nach oben: The Tea Dragon Society, The Tower at the End of Time, A Storm of Sisters, Earwig and the Witch, Card Captor Sakura - Clear Card Arc 9).

Ich habe keine Ahnung, wo dieser Vormittag hin ist. Ich habe nicht viel mehr auf die Reihe gebracht als eine Kerze anzuzünden und mich online rumzutreiben … was vermutlich erklären würde, wo mein Vormittag geblieben ist. *g* Zwischendurch habe ich mich immer wieder von euren Kommentaren und Beiträgen ablenken lassen – wir sind ja heute wieder richtig viele! 🙂 Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag mit all euren geplanten Aktivitäten. Und bevor ich mich wieder ablenken lasse, klappe ich jetzt lieber mal den Laptop zu, koche mir einen Tee und greife zum Buch. 😉

 

Update 13:45 Uhr

Links eine brennende kleine Sturmlaterne, in der Mitte eine große Tasse mit milchigem Tee und rechts im Hintergrund lässt sich ein sehr süßes, rosafarbendes Mangacover erahnen.

Seit dem letzten Update habe ich nicht nur den neunten „Card Captor Sakura – Clear Card Arc“-Manga gelesen, sondern auch meine tägliche Runde „Animal Crossing“ gespielt. Ich muss gestehen, dass ich die „Card Captor Sakura“-Manga mit einem ziemlichen Gefühl von Nostalgie lesen (auch wenn dieser Teil der Reihe erst letztes Jahr veröffentlicht wurde.) Ich weiß gar nicht, ob diese Art von Manga für ein sehr junges Publikum, voller sehr niedlicher Zeichnungen und Figuren und ohne eine besonders anspruchsvolle (oder gar logische! *g*) Handlung heutzutage noch so veröffentlich würde, wenn es nicht die alte Reihe aus den 1990ern gäbe, an die so viele Leute liebevolle Erinnerungen haben. Aber ich mag die süße Optik und die liebenswerten Charaktere immer noch und ich genieße es gerade sehr, dass in diesen Clamp-Manga definitiv nichts Schlimmes passiert. Und ich finde es gerade sehr lustig, dass mir beim Lesen des zehnten Teils vor ein paar Tagen gar nicht aufgefallen ist, dass ich den neunten Band ausgelassen hatte, obwohl es eine Stelle gab, bei der ich mich fragte, wann denn Figur A der Figur B begegnet sei. Aber da Logiklücken nicht so unerwartbar bei diesen Geschichten sind, habe ich mich nicht länger mit der Frage beschäftigt, sondern das Ganze einfach als „entweder ist das eine Logiklücke oder ich habe was vergessen“ hingenommen. 😀

Animal-Crossing-Screenshot, der meine Figur in einem Mantel, dicken Stiefeln und Hut in einer winterlichen Landschaft zeigt. Im Hintergrund ist ein hellgelber Wohnwagen zu sehen, vor dem eine ältere Schildkröten-Figur (Törtel) sitzt.

So langsam wird es Zeit für mein Frühstück, aber vorher drehe ich noch eine Blogrunde und schaue, was bei euch so heute Vormittag passiert ist. 🙂

 

Update 16:00 Uhr

Nach meinem Frühstück habe ich erst einmal zu „The Tea Dragon Society“ von K. O’Neill gegriffen. Ich liebe diesen Comic wirklich und bin auch beim erneuten Lesen immer wieder von dem liebevollen Umgang der Figuren miteinander gerührt – und die Tea Dragons sind einfach nur knuffig! *hach* Oh, und ich liebe die Aussage der Protagonistin Greta über die Pflege von Tea Dragons: „This is kinda relaxing when they aren’t trying to bite your fingers off.“ Ich glaube, das trifft auf überraschend viele Dinge mit Haustieren – egal, ob magisch oder nicht – zu. 😉

Eine Seite aus "The Tea Dragon Society", der Text in den vier Panels erklärt, dass Tea Dragons selten und empfindsam sind, dass Teeblätter aus ihren Hörnern wachsen und dass sie so kostbar sind, dass sie häufig gestohlen werden, was die Drachen selber zu misstrauischen kleinen Kreaturen macht.

Danach habe ich etwas Zeit online verbracht und mir Oberteile angeschaut – was damit endete, dass ich eine große Bestellung aufgegeben habe. Ich war in den letzten Wochen so genervt davon, dass ich kein einziges richtig sitzendes T-Shirt mehr habe und ständig irgendwelche Oberteil-Ecken in die Hose stecken muss, damit mir meine Kleidung nicht ständig im Weg ist. Eigentlich wollte ich ja erst einmal noch etwas abwarten, weil ich meine Shirts theoretisch noch tragen kann (und es so ungewohnt ist neue Sachen zu kaufen, obwohl meine alten noch nicht das „lässt sich nicht mehr flicken, muss ersetzt werden“-Stadium erreicht haben). Ich bin gespannt, was ich am Ende von den bestellten Sachen tragen kann. Bei den Größen musste ich nämlich leider raten, weil meine Maße nicht in die Größtentabelle passen (der Hüftumfang/Hintern benötigt ein paar Nummern mehr als der Rest von mir *g*) und ich gerade auf keine Erfahrungswerte zurückgreifen kann …

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, in der Mitte eine hexenkesselförmige Tasse mit Heißer Schokolade, rechts hinten ist das cartoonhafte Cover von "Earwig and the Witch" erahnbar.

Außerdem habe ich schon etwas Zeit mit Earwig verbracht und auch wenn ich nicht die Zielgruppe bin und Diana Wynne Jones so viel bessere Bücher geschrieben hat, genieße ich es gerade sehr die Protagonistin bei ihrem Weg in ihr neues „Zuhause“ zu begleiten. Lust auf das Buch hatte ich bekommen, weil ich vor einigen Tagen die Ghibli-Verfilmung der Geschichte gesehen hatte. Ich muss gestehen, dass ich damit nicht so ganz glücklich war, denn der Animationsstil sagt mir so gar nicht zu (zu glatt, zu realistisch was die Hintergründe usw. angeht, zu wenig gezeichnet, zu großer Kontrast zwischen den Texturen von Dingen und denen Elementen, die eigentlich lebendig aussehen sollten) und ich finde die Extra-Elemente, die dafür in die Geschichte gepackt wurden, vollkommen unnötig. Der ganze Kram mit der Band passt für mich überhaupt nicht in die Handlung, wobei ich zugeben muss, dass das dünne Büchlein vermutlich ohne diese Extras nicht genug Stoff für einen Anime mit sich bringt. *seufz* Jetzt aber erst einmal eine Tasse mit Heißer Schokolade und eine kleine Blogrunde, bevor ich wieder zu „Earwig and the Witch“ greife.

 

Update 18:30 Uhr

Ich habe mich gut mit den letzten Kapitelchen von „Earwig and the Witch“ amüsiert und mir ist mal wieder aufgefallen, wie viel mehr „Mut zur Lücke“ früher in Kinderbüchern zu finden war. So lebt die Hexe Bella Yaga mit Mandrake zusammen (also in einer WG, nicht in einer Beziehung) und Diana Wynne Jones macht sich nicht die Mühe auch nur irgendeine Information darüber zu liefern, wieso diese beiden ungewöhnlichen Gestalten in einem Haus leben. Und während der Ghibli-Verfilmung unbedingt eine Art „Hintergrundgeschichte“ zu Earwigs Mutter basteln musste, verzichtet Diana Wynne Jones auf irgendwelche Details. Als Leser.in gibt es nur die Ausgangssituation, die besagt, dass Earwigs Mutter vor zwölf Hexen auf der Flucht ist und sich das Waisenhaus so lange um das Kind kümmern soll. Ich mag es, dass die Autorin das alles so offen lässt, denn das gibt mir die Möglichkeit mir meine eigenen Gedanken um das Ganze zu machen (oder sogar ganz eigene Geschichten rund um die zwölf Hexen, Earwigs Mutter, ihre Flucht und all die anderen Dinge, die da sein könnten, zu spinnen).

Eine Zusammenstellung aus zwei Fotos: Das Cover von "A Storm of Sisters" mit drei gezeichneten Mädchen, deren Haare im Wind wehen (links) und ein Blick ins Buch, bei dem die hübsche Scherenschnitt-artige Zeichnung über der Kapitelüberschrift ins Auge fällt. Die Zeichnung zeigt das Profil einer jungen Frau mit kurzen Haaren (links).

Danach schwankte ich ein bisschen zwischen „The Tower at the End of Time“ von Amy Sparkes und „A Storm of Sisters“ von Michelle Harrison. Aber da es gerade so stürmisch ist und ich ein bisschen Sehnsucht nach richtigem Winter habe, habe ich zu „A Storm of Sisters“ gegriffen, und ich mag schon mal den Anfang mit einer etwas gelangweilten Betty und einer Kristallkugel, die in die Zukunft blicken lässt, und die vorhersagt, dass drei Schwestern mit einer kleinen Prise Magie näher kommen … 🙂 Bevor ich weiterlese, ist es aber erst einmal Zeit das Abendessen vorzubereiten – es gibt „Fladenbrot mit Zeug drauf“ wie mein Mann es vor ein paar Tagen so eloquent formulierte – und in den Ofen zu stecken. Während das Essen backt, müsste ich genügend Zeit für eine Blog- und Kommentarrunde haben.

 

Update 21:00 Uhr (Letztes Update!)

Ein Blech, das fast vollständig von einem Fladenbrotteig bedeckt ist, auf dem Paprika-, Zwiebel- und Fetastückchen liegen.

Da ich während das Abendessen im Ofen war (wobei ich heute wohl das Blech etwas zu hoch in den Ofen geschoben habe *hüstel*) eine gemütliche Kommentarrunde drehen konnte, hatte ich das Gefühl, ich wäre so schön auf dem aktuellen Stand. Und dann habe ich gerade in mein Mailfach geschaut … *g* Nachdem ich also satt bin und mich durch eine Folge „The Good Place“ gut unterhalten gefühlt habe, habe ich noch den Abwasch erledigt und werde mich nun mit Laptop auf dem Sofa einrollen und noch einmal bei euch vorbeischauen. Mal gucken, ob ich vor dem Schlafengehen noch etwas Lesezeit auf die Reihe bekomme oder nicht. Heute muss ich auf jeden Fall früh ins Bett, denn die To-do-Liste für morgen ist schon wieder gut gefüllt!

Es war wieder sehr schön den Sonntag gemeinsam mit euch zu verbringen und ich fand nicht nur den Austausch über die Kommentare sehr nett, sondern habe es auch genossen den Tag mit so vielen unterschiedlichen (kleinen) Geschichten zu verbringen. Ich hoffe, ihr hattet einen ebenso entspannten Sonntag und könnt morgen gut in die Woche starten! 🙂

***

Heutige Mitleserinnen:

JED
Kiya
Natira
Neyasha
Anette

38 Kommentare

    • Guten Morgen, JED! Ich hoffe, dass es nur der Lärm war, der dich wachgehalten hat, und keine aktuellen Sturmschäden! Bei uns ist soweit alles gut, es ist zwar windig genug, dass das Lüften zum Problem wird, aber sonst geht der Sturm ganz gut an uns vorbei. Was bedeutet, dass meine Müdigkeit eher auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass ich bis mitten in die Nacht mit meinem Mann über alles mögliche geschwatzt habe. *g*

      Ich wünsche dir auch einen wunderschönen Lese-Sonntag! 🙂

      • Ehrlich gesagt hatte ich das Gefühl, dass das ganze Haus schwankt. War sicher nur Einbildung, aber ich war leicht seekrank. Ziemlich verrückt.

        Das Problem mit dem Lüften habe ich auch gerade. Und nachdem ich auf Twitter gelesen habe, dass man als Autofahrer sogar Schuld bekommt, wenn es einem die Tür bei sturm aus der Hand reißt und man damit ein anderes Auto beschädigt, bin ich noch skeptischer.

        • Geräusche haben ja einen großen Einfluss auf die Wahrnehmung – und du sagtest ja, das der Sturm kräftig zu hören gewesen sei. 🙂

          Ich war bei uns eher davon beeindruckt, wie wenig wir mitbekommen haben, obwohl wir wissen, dass das Dach über uns nicht besonders gut isoliert ist. Aber so ein altes und stabiles Haus hat dann doch mal seine Vorteile. 😉

          Ja, das mit der Autotür wusste ich … Aber Zuhause bleiben ist bei Sturm eh das sicherste. Mein Mann, der direkt hinterm Deich aufgewachsen ist, hat sich in den letzten Tagen ganz schön darüber aufgeregt, dass Leute, die nicht direkt an der Küste leben, solche Wetterereignisse nicht angemessen ernst nehmen. *g*

          • Da hat Dein Mann völlig recht. Andererseits erleben wir seit Corona ja tagtäglich wie bekloppt manche Leute sind.

            Hab mich gerade über Deine Bestellung amüsiert. Dass der Hintern nicht zum Rest des Körpers passt, kenne ich sehr gut und finde auch, dass die Klamottenindustrie da mal einiges überdenken müsste. Mein Oberkörper hat eine völlig andere Größe als mein Unterkörper. Und da bin ich sicher nicht die einzige. Ist immer eine große „Freude“ Schlafanzüge, Bikis und ähnliche Zweiteiler zu kaufen.

          • Das stimmt natürlich auch wieder. Wobei ich es bei einer solch „unsichtbaren“ Bedrohung fast noch verständlicher finde, als bei einer Wetterlage, die bei einem Blick aus dem Fenster doch eigentlich erfassbar sein sollte.

            Ich finde das so frustrierend und bin immer froh, wenn ich ein paar Basic-Sachen gefunden habe, die ich dann bei Bedarf jahrelang nachbestellen kann. Und ja bei Zweiteilern ist es auch immer wieder lustig, aber da gibt es ja zum Glück einige Anbieter, die die Sachen auch einzeln oder mit verschiedener Größenauswahl für die verschiedenen Teile verkaufen.

    • Uiuiui, Kiya! Der Februar scheint für dich ein guter Monat für Lese-Sonntage zu sein! 🙂

      Uhhh … „Aya und die Hexe“? Ernsthaft?! Ich hatte mich ja schon geärgert, als ich den Titel der Ghibli-Variante sah, aber dass der nun auch für eine deutsche Buchveröffentlichung genommen wird. Und ja, das ist der selbe Roman und ich bin wirklich beeindruckt, wenn ich die Seitenzahl der deutschen Veröffentlichung sehe. Meine – sehr großzügig illustrierte und mit sehr großem und luftigen Druck versehene – englische Ausgabe hat gerade mal 134 Seiten. *g*

      • Liegt vielleicht daran, dass ich im Februar Geburtstag und deshalb häufig ein paar Tage frei habe 😉

        Da schau her, ich hatte den Film gar nicht mitbekommen und mich schon gewundert, warum ausgerechnet dieser Titel als nächstes auf Deutsch erscheint. Ein Blick ins Regal verrät mir, dass ich das Buch sogar gelesen habe, aber ich erinnere mich nicht besonders daran. Danke für nähere Ausführungen zum Film – ich mag den Stil im Trailer auch nicht so gern, erinnert mich eher an ein PC-Spiel (da würde ich ihn wahrscheinlich sogar mögen).

        Und ja, Taschenbücher aufblähen können die deutschen Verlage ganz prima. Da kann man aus 300 englische Seiten dann schon eine fette Klappenbroschur machen und diese dann für 17 € anbieten.

        • Ah, das könnte eine Erklärung sein! (Ich hoffe, du hattest oder hast noch einen schönen Geburtstag! 🙂 )

          Ich bin wegen dieses Films wirklich verärgert, weil die meisten Spieleentwickler schon vor Jahren festgestellt haben, dass zu viel Realismus nicht funktioniert (oder wenn dann nur weil alles zusammenpasst). Ich kann ja verstehen, dass ein Trickfilmstudio mit Techniken spielen und neue Elemente ausprobieren will, aber der Erfolg von Ghibli beruhte meiner Meinung nach immer auf der gelungenen Mischung aus zarten Zeichnungen und Farben und einem ansprechenden (wenn auch vielleicht etwas altmodischen) Stil und da finde ich es unklug, wenn sich das Studio so weit von den Dingen entfernt, die richtig gut beherrscht wurden.

          Die Übersetzung sorgt ja schon für einen größeren Umfang, weil Deutsch nun mal eine sperrigere Sprache ist, aber wenn ich überlege wie sehr meine englische Ausgabe schon aufgebläht wurde, dann frage ich mich schon, was bei der deutschen Neuausgabe alles an Platzschinderei betrieben wird. *g*

          • Ich erinnere mich noch daran, als plötzlich alle Adventures 3D sein mussten – das hat man zum Glück wieder sein lassen, und inzwischen gibt es ja einen recht großen Indiebereich mit einfacher Grafik. Reicht völlig aus, die Phantasie erledigt den Rest. Außerdem, wie man es aus dem Comicbereich kennt, hat man umso mehr Identifikations- und Deutungsräume, je mehr zeichnerisch nur angedeutet wird.

            Deutsch bedeutet, glaube ich, ca 30 % mehr Umfang. Nur halb gefüllte Seiten wegen der großen Ränder, große Schrift und großer Zeilenabstand sowie diese blöden Klappenbroschuren generell müssen nicht sein. Sollen den Gewinn erhöhen, nehme ich an.

          • Wobei ich mit dieser sehr harten und unschönen Pixelgrafik einiger aktuellen Spiel auch nicht glücklich bin. Das war für mich okay, als es noch nicht besser ging, aber die Technik bietet inzwischen so viel mehr Möglichkeiten und auch wenn ich nicht übermäßig viel Chichi benötige, so möchte ich mein Spielegrafik doch gern anschauen mögen.

            Ich wünschte mir manchmal, wir hätten die Möglichkeit uns schriftlich reduzierter auszudrücken. (Das würde es auch deutlich einfacher machen Übersetzungen in Sprechblasen zu quetschen. *g*) Gegen große Schrift habe ich eigentlich nichts, wenn es dann erholsamer zu lesen ist, aber bitte nicht so, dass der Verdacht aufkommt, dass damit ein Textchen zu einem Wälzer aufgebauscht werden soll. Und ja, diese Art von Gewinnerhöhung scheint gerade bei bestimmten deutschen Verlagen inzwischen ungemein üblich zu sein …

  1. Guten Morgen – ich bin wieder dabei
    https://natirasblog.blogspot.com/2022/02/lesesonntag-im-februar-2022.html

    Der Februar ist wirklich gerast. In der ersten Woche hatte ich Vorurlaubsstress bis inkl. Samstag, die zweite Woche habe ich urlaubsmäßig daheim gefaulenzt und mich durch ein paar Staffeln Bones gebinged watched (es irritiert und erstaunt mich immer noch gleichermaßen, dass ich nebenher auch meine Mahlzeiten einnehmen kann) und die letzte Woche war schon deswegen anstrengend, weil 2 meiner 3 in Teilzeit arbeitenden Kolleginnen sowie unsere Azubine krankheitsbedingt komplett ausgefallen sind. Wenn alles klappt, ist am Montag eine Kollegin wieder zurück, die zweite und die Azubine dauern noch etwas.

    • Guten Morgen, Natira! Ich freue mich sehr, dass du immerhin eine Urlaubswoche in diesem Monat hattest! 🙂 Und ja, ich finde es auch immer wieder faszinierend, was wir beim Essen so gucken können (und was nicht)! *g*

      Ich hoffe, der heutige Tag kann dir genügend Erholung bringen, dass du die kommende Woche durchhalten kannst. Ich drücke die Daumen, dass die Kollegin Montag wieder da ist!

      • Freitesten war bei ihr keine Option, zu starke Symptome – mal sehen, wie es ihr heute (Ablauf der 10-Tage-Frist) geht …

        Gibt es einen grünen Tee?

        • Ah … diese Art von Krankheit! Uff! Dann hoffen wir mal, dass sie sie gut überwunden hat, keine langfristigen Folgen bleiben und sie wirklich erst wieder bei dir auftaucht, wenn sie fit genug dafür ist!

          Schwarzen Tee! Genau genommen ein sehr kräftiger Assam mit einem Schuss Milch! Aber aus einer grün(lich)en Tasse! *g*

          • Ja, genau …
            Ich hoffe auch, dass sie das alles gut wegstecken, zumal eine von ihnen vor ca. 3 Jahren eine Autoimmunkrankheit entwickelt hatte …
            Die Tasse kommt mir bekannt vor. 😉

          • Ja, das mit der Autoimmunerkrankung hatte ich noch im Hinterkopf … 🙁

            *g* Ich weiß gar nicht, wieso dir die Tasse so bekannt vorkommt. 😀

    • Mir kommt diese Leseunlust relativ neu vor, Neyasha. *g* Wobei ich ja auch merke, dass ich nicht mehr in Öffentlichen Verkehrsmitteln lesen mag, also haben sich wohl meine Konzentrationsfähigkeit und mein Lesebedürfnis wirklich verändert. 😉

      Ich wünsche dir auch sehr, dass es mit dem Lesezeit aufholen klappt und du einen wunderbar gemütlichen Sonntag genießen kannst! 🙂

      • Naja, bekannt insofern, weil ich in diesem Monat bisher dasselbe Problem hatte.

        Die Beschreibung deines Vormittags klingt ein bisschen übrigens so, als ob du stundenlang damit beschäftigt gewesen wärst die Kerze anzuzünden. *lach*
        Schön, dass du dann danach so viel Freude mit deinem Manga hattest!

        • Glaub mir, es fühlte sich auch so an, als ob ich stundenlang damit beschäftigt gewesen wäre! Kerze anzünden – und schon sind Stunden vergangen! Hm … eine magische Kerze? 😉

          Ich habe das Manga-Lesen wirklich als eine nette und erholsame Auszeit empfunden! Vor allem habe ich es genossen, dass es so eine ganz andere Art von Manga war, als ich gerade für meinen aktuellen Auftrag vor der Nase habe und dass ich alle unlogischen Elemente einfach so hinnehmen durfte. *g*

          • Schön, dass du es so genossen hast und du dich nicht weiter mit den Logiklücken befassen musstest.
            Die Illustrationen von „The Tea Dragon Society“ schauen ja auch sehr putzig aus!

            Das Problem der Größentabellen bei Kleiderbestellungen hab ich auch immer. Zwischen Taille und Hüften liegen bei mir meistens zwei Größen Unterschied, sehr mühsam. Aktuell bin ich auf der Suche nach einer passenden Wanderhose zum Abzippen und es scheint eine unmögliche Mission zu sein. Anscheinend sind Wanderhosen noch weniger auf eine weibliche Figur abgestimmt als Jeans. *seufz* Ich hoffe, dass bei deiner Bestellung was passendes dabei ist!

          • Ich mag den Zeichenstil von K. O’Neill sehr gern und auch die Geschichten, die von dieser Person erzählt werden sind wunderbar. (Sorry, die Person ist bei den Pronomen von „she“ zu „they“ gewechselt, was ich im Deutschen immer noch schwierig anzuwenden finde, weshalb ich da gerade so rumeiere.) Die von mir gelesenen Comics dieser Person habe ich alle sehr genossen, weil sie so wohltuend sind und häufig ungewohnte Elemente ins Fantasygenre bringen.

            Bei den Hosen habe ich das Glück, dass ich bei meiner letzten Bestellung mit zwei Größen kleiner gut hinkam (was aber auch daran liegt, dass es Stretch-Hosen sind). ich vermute mal, dass du keine passende Wanderhose hast, bei der du schauen kannst, ob der Hersteller die gewünschte Variante anbietet, oder? Ich drücke dir auf jeden Fall fest die Daumen, dass du noch fündig wirst! Es ist so frustrierend, wenn einen das Angebot der Hersteller zu unbequemen Kompromissen nötigt.

    • Guten Morgen, Anette! 🙂

      Vielleicht hätte ich sagen sollen, dass mir gerade wenig „private“ Lesezeit bleibt, denn ich lese schon mehrere Stunden am Tag. Dummerweise beschäftige ich mich gerade intensiv mit einem Auftrag, der nicht nur herausfordernd ist, sondern bei dem mir auch der Inhalt nicht so gut gefällt. *g* Ich bin heute also wild entschlossen nur Zeit mit Texten zu verbringen, die mir Freude bereiten. 🙂

      • Richtig so! Ich höre immer öfter von den Tea Dragon Society-Büchern, aber ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen, die Prämisse ist dermaßen abgefahren x-D

        • Die Comics sind so wunderbar wohltuend und niedlich und … *hach* Ich schaue mal, ob ich gleich ein Foto für dich machen kann, das dir etwas mehr über die Tea Dragons verrät. 🙂

          • Das sieht wirklich sehr schön aus 🙂 Mal sehen, vielleicht werde ich ja doch schwach 😉
            Das Hüftproblem kenne ich. Dazu kommt, dass die T-Shirts bei meinem bevorzugten Nerd-Anbieter winzig ausfallen, sodass ich XXL bestellen muss…
            „Fladenbrot mit Zeugs drauf“ klingt super. Lasst es euch schmecken und noch einen schönen Abend!

          • Ich mag gerade die Tea-Dragon-Geschichten sehr und möchte sie deshalb auch jedem ans Herz legen. Wenn du also mal irgendwann eine wirklich wohltuende und süße Lektüre suchst … 😉

            Ist es nicht unglaublich, dass wir alle die gleichen Probleme bei der Kleidungssuche haben und es trotzdem keine Hersteller gibt, die dementsprechende Größen anbieten?! Das macht mich richtig grummelig!

            Danke! Es war auch wieder lecker und ist wunderbar schnell gemacht (zumindest wenn ich daran denke rechtzeitig den Teig anzusetzen, was ich gestern Nacht dann doch noch vor dem Schlafengehen hinbekommen habe *g*).

  2. Hallo liebe Konstanze und auch ein Hallo an alle anderen Mitleser!
    Ich bin heute nur mit einem bescheidenem Kommentar dabei – ich habe momentan eine etwas schwierige Zeit: Zahnarztgeschichten und Allergie gepaart mit Dauermüdigkeit und anstrengenden Alltagssituationen.
    Und weil wir heute Nachmittag wieder einen „Wir-machen-die-Praxis-hübscher“-Sonntag haben (wir bringen neue Badezimmerspiegel an), lohnt sich für mich kein Extra-Blogpost heute.
    Meine freie Zeit heute habe ich zunächst mit Podcast-Hören (Ferdinand von Schirach bei Hotel Matze) und mit dem Lesen in meinem schon vor einiger Zeit begonnen Buch „Wo auch immer ihr seid“ von Khuê Phạm verbracht.
    Es gefällt mir immer besser – heute habe ich wirklich mal ein paar Stunden am Stück gelesen und bin jetzt schon im letzten Drittel angekommen und die unterschiedlichen Geschichten der vietnamesischen Auswanderer, die damit verbundenen Generationendifferenzen hat mich jetzt voll in ihrem Bann und ich freue mich aufs Weiter- und Zuende-Lesen in den nächsten Tagen. Habt einen schönen Lesetag und ich wünsche viel Freude bei Euren jeweiligen Lesevorhaben und anderen Projekten 🙂 Liebe Grüße <3

    • Uff, Sayuri, das klingt wirklich nach einer schwierigen Zeit! Zahnarztgeschichten finde ich immer ganz besonders anstrengend und aufreibend – ich hoffe, dass es dir bald rundum wieder besser geht! Die Dauermüdigkeit kenne ich auch gerade (und kombiniere sie passenderweise mit chronischer schlechter Laune) – vielleicht hilft uns dagegen ja die Zeit? Oder wir müssen einfach versuchen unsere Tage etwas ruhefreundlicher zu gestalten … was bei dir bestimmt total einfach möglich ist, so mit Kind und Selbstständigkeit. 😉 Ich hoffe, dass das Praxis-Bastelprojekt schnell erledigt ist und du dich dann noch etwas mit Buch und Katze einrollen kannst!

      Von „Wo auch immer ihr seid“ hattest du ja schon ein bisschen im Januar erzählt. Schön zu hören, dass dir das Buch immer besser gefällt! Ich hoffe, du kannst dir dafür heute oder in den kommenden Tagen so weit Zeit nehmen, dass du es in Ruhe beenden kannst. 🙂

      Hab noch einen schönen Nachmittag! 🙂

    • @Sayuri
      Oh, da sind ja einige Sachen zusammengekommen. Ich hoffe, Zahngeschichte ist bald gelöst und die Allergien lassen bald nach. Das in Kombination mit Alltag, Arbeit und Jahreszeit und es ist kein Wunder, dass das zu Dauermüdigkeit führt.
      Schön, dass Du Dich beim Lesen etwas entspannen konntest.

  3. Klamottenbestellungen sind wirklich so ein Ding. Bei mir ist gern mal so, dass Oberteile in meiner Größe deswegen nicht passen, weil ich die Oberweite nicht habe, die damit normalerweise einhergeht. 😉

    Ich drücke die Daumen, dass die Sachen passen!

    • Ja, das ist bei mir auch eindeutig ein Problem, Natira! Ich kann immer nur hoffen, dass eine „A-Linie“ oder ein tailliertes Stück einigermaßen meiner Figur entspricht. Was vermutlich der Grund ist, wieso ich immer so widerwillig neue Kleidung kaufe und so lange an Dingen hänge, die einigermaßen passen. *g* Danke! Im Moment ärgern mich die schlechtsitzenden Klamotten wirklich sehr, was auch daran liegt, dass ich mir im Herbst passende Haushosen besorgt habe und der Kontrast zwischen den neuen und den alten wirklich erschreckend groß ist. Ich habe einfach keine Lust mehr ständig an meiner Kleidung zu zupfen, damit sie dort bleibt, wo sie bleiben soll. 😉

      • Ich drücke die Daumen!

        Die Bräunung Eures Abendessens stellt quasi den Normalzustand meiner Pizzen dar; ich schaffe es selten, sie früh genug bzw. passend aus dem Ofen zu holen. Nun, Knusprigkeit kann auch nett sein. 😉

        Den Lesesonntag habe ich auch sehr genossen. Ich wünsch Dir und Deinem Mann eine schöne und stressarme Woche. Viele Grüße!

        • Danke, Natira! 🙂

          Nun, es gibt schon einen Grund, wieso in unserem Haushalt mein Mann für das Servieren des Essens zuständig ist. Aber ich muss ihm sagen, wann er das Essen aus dem Ofen holen soll und wenn ich da die falsche Zeit im Kopf habe, weil ich das normalerweise auf einer anderen Höhe backe … *g*

          Oh, und liebe Grüße zurück von meinem Mann! 🙂

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