Schlagwort: Adventslesen

Advent, Advent … Vorweihnachts-Lesewoche: 1. Advent

Wie schon angekündigt, beteilige ich mich auch in diesem Jahr wieder an Arianas Adventslesen und stelle deshalb an jedem Sonntag einen Beitrag online, in dem ich über die gelesenen Geschichten schreibe und von meinen – hoffentlich gemütlichen – Adventssonntagen berichte. Weitere Teilnehmer findet ihr bei Ariana unter diesem LINK.

In diesem Jahr habe ich ungewöhnlich früh und schon ziemlich viele „Weihnachtsgeschichten“ gelesen, weil ich im November nach Geschichten gesucht habe, die simpel und wohltuend sind. Trotzdem fühle ich mich noch nicht übersättigt, werde aber in den kommenden Wochen eher zu Märchen und märchenhafter Fantasy greifen, weil das für mich auch in die Winter-(Weihnachts-)Zeit gehört und ich mir extra ein paar Bücher dafür „aufgespart“ habe.

Außerdem haben wir es in diesem Jahr so eingerichtet, dass wir keine größeren Termine oder Vorhaben mehr haben und es uns einfach gemütlich machen können – und das sollte zu so einigen Lesestunden führen. Die vergangenen Monate waren in mehrfacher Hinsicht etwas anstrengend und nun wird es Zeit, etwas zu Ruhe zu kommen. Die Katzen genießen es auch, wenn wir nicht nur anwesend, sondern auch entspannt und schmusebereit sind. 🙂

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Nachdem ich seit Mittwoch gar nichts mehr gelesen habe, weil ich von all der Auswahl etwas erschlagen war und mich nicht entscheiden konnte, geht es heute mit „Snow White and Rose Red“ von Patricia C. Wrede los. Die Autorin hat das Märchen in England angesiedelt (so gibt es auf den ersten Seiten schon einen Verweis auf London und die Themse und das Vorwort spricht vom elisabethanischem England) und zu Beginn lernt man die Witwe Arden und ihre beiden hübschen Töchter kennen, die zu dritt in einem kleinen Ein-Zimmer-Cottage am Rande eines Waldes leben. Die Tatsache, dass die Frauen für sich bleiben, auch wenn sie jeden Sonntag in die Kirche gehen, und so nah am Wald leben, sorgt für einige Gerüchte im Ort. Es wird sogar von Hexerei geredet – wobei das auch darauf zurückzuführen ist, dass die Witwe ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Kräutern verdient und schon mehrere Heiratsanträge für ihre Töchter abgelehnt hat. Gerade Letzteres kommt bei den Nachbarn (mit den abgewiesenen Söhnen und den weniger begehrten Töchtern) nicht so gut an. 😉

Update 13:45 Uhr

Ich bin noch etwas unschlüssig, wie mir das Buch gefällt. Ich kann sagen, dass mir die Grundidee und die Figuren in „Snow White and Rose Red“ sehr zusagen, aber ich habe eindeutig ein Problem mit der Sprache, denn vor allem die Dialoge sind sehr „Shakespeare-isch“ und das führt dazu, dass ich mir regelmäßig Sätze lautmalerisch vorstellen muss, um den Inhalt mitzubekommen. Bei Shakespeare selber habe ich da weniger Probleme, durch den Rhythmus finde ich seine Texte erstaunlicherweise verständlicher …

Immerhin kann ich erzählen, dass der Wald, an dessen Grenze die Witwe und ihre beiden Töchter leben, einen Durchgang zur Feenwelt besitzt – und dass die beiden Schwestern einen Großteil der Kräuter, die ihre Mutter verkauft, in dieser Feenwelt sammeln. Außerdem scheint der Vorwurf der Hexerei nicht ganz so unbegründet zu sein … 😉

Update 23:00 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich weiter in „Snow White and Rose Red“ gelesen. Der (reale) Hofastrologe der Königin spielt eine Rolle in der Geschichte und selbst seine Position hat ihn in der Vergangenheit nicht davor bewahrt, der Hexerei bzw. Zauberei angeklagt zu werden, auch wenn sie ihn immerhin davor bewahrt hat, dass er verurteilt und verbrannt wurde. So ist es kein Wunder, dass die Witwe Arden befürchtet, dass irgendwann Gerüchte bezüglich ihrer Tätigkeiten und des Wissens ihrer Tochter gestreut werden könnten. Außerdem bin ich zwei Zauberern begegnet, deren Meinung von ihren Fähigkeiten deutlich höher waren als ihr gesunder Menschenverstand, ich habe mehrere Wesen aus dem Feenreich kennengelernt und zwei Prinzen, die einander zwar nahe stehen, aber nicht verstehen. Patricia C. Wrede verwendet bei diesem Buch wirklich viele keltische Sagenelemente und ich fürchte bei all den düsteren Elementen sehr um die beiden Schwestern und ihre Mutter.

Dann habe ich noch – dank Baltimore – am Nachmittag ein Sofaschläfchen eingelegt. Eigentlich war ich nicht müde, aber da er heute besonders häufig und besonders heftig im Schlaf vom Sofa gefallen ist, habe ich ihn in die Arme genommen und solange beschmust, bis er auf mir eingedöst ist. Tja, und da lag ich da und hatte die Arme voll Kater und nichts um mich zu beschäftigen und so fielen auch mir die Augen zu. 😉 Ich wünschte, wir würden einen Weg finden, um ihn von der Sofalehne fernzuhalten, aber da schläft er – gerade wenn die Heizung an ist – besonders gern und besteht hartnäckig darauf, dass er immer wieder dort seinen Platz findet. Er versteht einfach nicht, dass er inzwischen zu alt und zu schwach ist, um an einem Ort sicher zu schlafen, von dem er im Tiefschlaf fallen kann …

Ansonsten habe ich heute noch Abendessen für mich gekocht (Bulgur mit Paprika und Tomatenmark), Teig für das morgige Fladenbrot angesetzt und mit meinem Mann die letzten beiden Folgen der dritten „Pretender“-Staffel geschaut. Ich finde es so wunderbar, wie in der Serie die Figuren dargestellt werden und in dieser Staffel ist mir besonders ins Auge gefallen, wie sehr mit Miss Parkers Make Up gespielt wird, um ihre Charakterveränderungen und ihren Gemütszustand zu unterstreichen.

Jetzt drehe ich noch eine Kommentarrunde und dann geht es für mich auch schon ins Bett. Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche! 🙂

Arianas Adventslesen …

 … oder genauer gesagt Arianas „Advent, Advent … Vorweihnachts-Lesewochen“. Ich zitiere mal einen Teil von Arianas Ankündigungsbeitrag:

„Wie schon im letzten und vorletzten Jahr wird es bei mir auch dieses Jahr wieder die Aktion “Advent, Advent … Vorweihnachts-Lesewochen” geben. Ich möchte wieder bewusst dem üblichen Jahresend-Stress in der Vorweihnachtszeit gegensteuern, versuchen, in der “staaden Zeit” ein wenig zur Ruhe zu kommen, und mich mit passender Literatur und passenden Unternehmungen auf Weihnachten einstimmen – damit ich nicht erst an Heiligabend merke, dass Advent war und Weihnachten ist. Und natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn sich mir dabei wieder ein paar Leute anschließen möchten.

Wie sieht die Aktion konkret aus?

Die Vorweihnachts-Lesewochen gehen vom ersten Adventswochenende (also vom 28.11.) bis Weihnachten. Wie schon in den letzten Jahren entscheidet jede(r) Mitleser(in) für sich, wie er/sie die Adventswochen gestalten möchte, ob er/sie sich konkrete (Lese-)Ziele setzt oder einfach nur bewusst Zeit zur Entspannung und Besinnung einplant. Schließlich kann man die “staade Zeit” auf so viele verschiedene Arten interpretieren, da soll wirklich jede(r) für sich festlegen, wie die persönlichen Vorweihnachts-Lesewochen aussehen sollen. Allerdings wäre es schön, wenn ihr irgendeinen Bezug zur Advents- und Weihnachtszeit herstellen könntet – das ist ja immerhin der Grundgedanke der Aktion.“

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Ich versuche grundsätzlich die letzten Wochen des Jahres so gemütlich wie möglich zu verbringen – und in diesem Jahr sollte das auch klappen, da ich (soweit ich das bislang sagen kann) keine dringenden Verpflichtungen oder Termine habe und mir die Zeit frei einteilen kann. Was meine Lektüre für das Adventslesen angeht, so habe ich noch ein paar Märchen und märchenhafte Bücher auf dem SuB und werde noch einmal schauen, ob ich wieder eine nett klingende Weihnachtsgeschichte für meinen eReader finde. Ich habe gerade das Bedürfnis nach etwas Kitsch – da sollte sich doch was auftreiben lassen. Ansonsten gibt es da ja immer noch den „Krampus“ auf meinem SuB …  Auf jeden Fall wird es an den Adventswochenenden einen Post von mir geben, in dem ich über das (in der Woche) Gelesene plaudern werde. Die Beiträge werden nicht so ausführlich wie beim Herbstlesen, aber ich freu mich schon auf die Möglichkeit zum Austauschen mit den anderen Teilnehmern.

Advent, Advent … Vorweihnachts-Lesewochen: 4. Advent

 Am letzten Sonntag fand ich nur etwas Zeit für „The Spy Beneath the Mistletoe“ von Shana Galen – wobei mir die Kurzgeschichte nicht so gut gefiel – und für ein paar Seiten in dem zweiten Mumins-Band, „Komet im Mumintal“. Und auch in der Woche habe ich nicht so viel gelesen, auch wenn ich inzwischen mit „Marco Polos wunderbare Reisen“ immerhin meine Sachbuch-Challenge abschließen konnte. Ein Hoch auf hübsche, unterhaltsame und nicht so dicke Kinder-Sachbücher! 😉

Stattdessen habe ich mich am Montag auf die Leiter geschwungen, den Kuhfuß in die Hand genommen und die Holzdecke attackiert. Danach waren wir dann etwa entsetzt vom Zustand der Decke und erweiterten unsere Baumarkt-Einkaufsliste um Gipskartonplatten und andere notwendige Dinge zum Anbringen und Verarbeiten der Platten. Damit war ich dann den Rest der Woche gut beschäftigt und werde auch Anfang der nächsten Woche noch etwas damit zu tun haben. Deshalb werde ich mir heute erst einmal vorlesen lassen, während ich auf der Leiter rumturne – ich habe noch eine Pater-Brown- und zwei Agatha-Christie-Geschichte auf dem Player. Bevor ich mich später gemütlich auf dem Sofa einrollen, die Arbeit vergessen verdrängen und ein paar Seiten lesen kann. Auf jeden Fall habe ich die Mumins schon in Couch-Reichweite gelegt und dann habe ich noch ein angefangenes eBook („Whiskey and Water“ von Elizabeth Bear), das ich gern mal weiterlesen würde, bevor ich vergesse, auf welcher Seite welcher Protagonist ist, welcher Gruppe er angehört und worum es überhaupt in der Handlung geht. 😉

Meine Blogrunde werde ich vermutlich erst später drehen – bis dahin wünsche ich euch schon mal einen schönen 4. Adventssonntag!

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Update 17:00 Uhr

Bislang habe ich ein paar Pater-Brown-Geschichten gehört, die ich sehr nett fand. So hat sich der Geistliche mit der Frage auseinandergesetzt, warum ein Mann, den er im Flur laufen hörte, mal gehen, mal schleichen, mal stapfen sollte. Aber auch mit einem mysteriösen Buch, das Menschen verschwinden lässt, oder mit einem Mord, der wohl von einem unsichtbaren Mann begangen wurde. Die Erzählweise ist schon etwas betulich, aber ich mag die immer mal wieder vorkommenden bildhaften Vergleich, das altmodische Verhalten der Personen und die Atmosphäre der Geschichten. Ich konnte mich gar nicht mehr an Details oder Erzählton erinnern, obwohl ich einige Pater-Brown-Geschichten als Jugendliche gelesen hatte, finde es aber nett, dass ich meine Erinnerung nun anhand dieses Hörbuchs auffrischen konnte.

Außerdem habe ich mit „Der Mord an Roger Ackroyd“ von Agatha Christie angefangen und bin gerade erst – für die, die die Geschichte kennen – beim fliegenden Kürbis gelandet. 😀 Was bedeutet, dass ich den Ort, den Erzähler und die wichtigsten Personen kennengelernt habe – und mich so langsam wieder erinnere, warum welcher Mord von welchem Charakter begangen wurde. Charly Hubner wäre jetzt nicht mein Wunschsprecher gewesen, aber bislang finde ich seine Leistung okay.

Ich gönne mir jetzt erst einmal eine Pause zum Schokoladenkekse essen, kommentieren und ein paar Seiten lesen, danach geht es mit meinem Krimi auf den Ohren in die Endrunde und dann in die Küche zum Kochen. Ein Update wird es heute von mir bestimmt noch mal geben – dann erzähle ich auch ein bisschen mehr über die Mumins. 😉

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Update – irgendwann nach Mitternacht

Wo ist eigentlich mein Sonntag hin? 😉 Nach dem letzten Update habe ich noch etwas gehandwerkelt, eine Gemüselasagne gekocht und gegessen, sehr viele Kommentare gelesen, beantwortet und geschrieben und ein bisschen in meinem Mumin-Buch gelesen. Ich hätte nie gedacht, dass so ein dünnes Buch je so lange reichen kann. 😉

Inzwischen haben Mumin und das kleine Tier mit dem Schnupferich einen neuen Reisegefährten gefunden. Der Schnupferich ist ein ganz schön kluger Kerl und erzählt viele Geschichten und bringt den beiden anderen neue Spiele bei. Und ein bisschen erzieht er auch das kleine Tier, das immer wieder ein bisschen zu gierig, zu ängstlich und zu selbstbezogen ist, obwohl es sich doch eigentlich wünscht, es könne sich um ein ganz besonderes Wesen kümmern. Außerdem gibt es da dieses Snorkfräulein mit dem Fußreif – und natürlich erfährt unsere kleine Reisegruppe immer mehr über den Kometen, der ihr Tal bedroht. 🙂

Für heute ist nun aber genug. Ich wünsche euch noch ein paar wunderbare Tage bis Weihnachten und melde mich zum Adventslesen noch einmal kurz an einem der Feiertage. 🙂

Advent, Advent … Vorweihnachts-Lesewochen: 3. Advent

Am letzten Sonntag habe ich neben dem Muffinbacken und einer weiteren Geschichte aus „Christmas in The Duke’s Arms“ dann doch etwas weniger Zeit zum „Adventslesen“ als ich ursprünglich gedacht hatte. Und auch in der vergangenen Woche war es wieder trubelig (dafür habe ich aber auch eine Menge anderer Dinge geschafft, die ich schon so lange erledigt haben wollte) – nur das Lesen kommt in diesem Monat bislang etwas zu kurz.

Trotzdem habe ich mir am Dienstag etwas Zeit genommen, um nachmittags mein aktuelles „SuB-Abbau-Buch“ anzulesen und den letzten Muffin vom Sonntag (und ein paar Kekse) zu vernichten, bevor ich wieder zu Nähnadel gegriffen habe. Zu dem Roman möchte ich lieber noch nichts sagen, aber es ist nicht die qualitativste Lektüre, die ich bislang in dem Bereich gelesen habe. Genau genommen beschäftigen wir uns seit Dienstag jeden Abend damit die widersprüchlichen Theorien und „historischen Details“, die der Protagonist aufstellt bzw. erfährt, auseinander zupflücken. Ich habe nichts dagegen, wenn ein Autor reale Begebenheiten und Personen für einen fiktiven Roman kreativ verarbeitet, aber dann sollte dies wenigstens innerhalb der Geschichte stimmig sein und nicht dazu führen, dass das Ganze innerhalb weniger aufeinanderfolgender Absätze wieder ad absurdum geführt wird.

Am Mittwoch hatte mein Mann noch eine nachträgliche „Nikolausüberraschung“ für mich und überreichte mir den zweiten Mumin-Band. Ich hoffe, dass wir am Wochenende wieder etwas Zeit finden, damit ich meinem Mann „Komet im Mumintal“ wieder vorlesen kann. Und am Freitag habe ich die letzten (Geburtstags- und Weihnachts-)Geschenke eingepackt und verschickt. Da ich nach dieser Woche ziemlich müde bin, kann es sein, dass ich einen Teil des Nachmittags verschlafe, außerdem muss ich noch mal die Farbrolle schwingen und werde heute Abend weiter nähen, aber erst einmal gibt es Frühstück und dazu die Frage, was ich heute lese. 😉

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Update 14:45 Uhr

Seit dem Frühstück habe ich meine Nase recht konzentriert in „The Spy Beneath the Mistletoe“ von Shana Galen gelesen, das ist die vierte und letzte Geschichte aus „Christmas in The Duke’s Arms“. Vor allem bin ich so hartnäckig dabei geblieben, weil mir die Handlung nicht so recht gefallen hat und auch die Protagonisten fand ich nicht sonderlich sympathisch. Sie designt Waffen für den Geheimdienst, er ist dort Büroangestellter – und aufgrund der feiertagsbedingen Personalknappheit bekommen beide (unabhängig voneinander) den Auftrag den Wegelagerer zu fangen, der seit Wochen sein Unwesen in der Nähe des „The Duke’s Arms“ treibt. Doch vor allem sind die beiden damit beschäftigt zwischen „ich begehre mein Gegenüber“ und „der andere ist doof“ zu schwanken. Immerhin waren die beiden schon mal miteinander im Bett und ihr Fazit dazu ist, dass das Ganze eine unangenehme Angelegenheit war, die viel zu schnell vorbei und nur für einen von beiden befriedigend war. Was doch eine überraschende Abwechslung zu all den Damen ist, die ihre Entjungferung so genossen haben, dass sie zukünftig sämtliche gesellschaftlichen Konventionen vergaßen, um nur bei ihm sein zu können …

Insgesamt haben mir also nur zwei von den vier Geschichten aus „Christmas in The Duke’s Arms“ gefallen. Und da ich mich spontan nicht für eine andere Lektüre entscheiden kann, bügel ich erst einmal die nächste Vorhangnaht. 😉

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Update 16:45 Uhr

Bei mir ging es seit dem letzten Update mit dem Bügeleisen, Kuchen und Mumin weiter. Ich freu mich so über die Wiederentdeckung der Mumin-Bücher – noch einmal vielen Dank an Kiya, über deren Neuzugänge ich die entdeckt habe. 😀

Viel bin ich nicht zum Lesen gekommen (so ein voller Mund stört doch etwas beim Vorlesen ;)), aber der Muminvater hat eine Brücke über den Fluss gebaut, Mumin und das kleine Tier haben einen unheimlichen Weg, einen Strand und eine Höhle entdeckt und mitten in der Nacht gab es Besuch von einem weltuntergangverkündenden Bisam. Diesen grummeligen Herrn hat mein Mann gleich ins Herz geschlossen, vor allem als er auch noch die Bedeutung der Erde im Universum anhand von Zuckerschalen, Keksen und Krümeln erklärte – und damit Mumin und dem kleinen Tier ordentlich Angst einjagte. 🙂

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Update 22:45 Uhr 

Heute Abend habe ich nichts mehr gelesen, sondern erst etwas genäht, dann noch etwas genäht und dann Wirsingrouladen (gefüllt mit Reis und Paprika) gekocht. Dann haben wir eine Folge „Die Frau hinter der Ladetisch“ gesehen (die Serie hat uns Natira geliehen und wir finden sie sehr entspannend), während ich noch etwas genäht habe. Morgen noch zwei kurze Nähte und diese Vorhänge sind endlich fertig. Jetzt werde ich nur noch ein paar Kommentare beantworten und dann ins Bett fallen.

Ich wünsche euch eine schöne Adventswoche – spätestens am Sonntag lesen wir uns wieder! 🙂

Advent, Advent … Vorweihnachts-Lesewochen: 2. Advent

Schon ist die erste Dezemberwoche wieder rum und somit Zeit für den zweiten Beitrag zu Arianas Adventslesen am Adventssonntag. 🙂 Am letzten Sonntag habe ich meinem Mann „Mumins lange Reise“ vorgelesen, meine Nase in „Sleeping Beauty’s Daughters“ gesteckt und die erste Geschichte aus „Christmas in The Duke’s Arms“ gelesen. Mit der Anthologie wird es heute auch weitergehen, aber vorher erzähle ich euch noch, wie meine Woche im „weihnachtlichen Bereich“ so verlaufen ist.

Am Montag gab es für mich zum Beispiel gleich zwei Adventskalender. Den einen bekam ich zugeschickt und freue mich noch immer sehr über die lieben Worte, die die Karte beinhaltet. Den anderen haben wir uns am Samstag gegenseitig gekauft, als wir nach Pralinen und Trüffeln geguckt hatten. Dieses Jahr gibt es also für mich bis Weihnachten jeden Tag ein kleines Türchen und ein noch kleineres Stückchen Schokolade. 🙂

Am Dienstag habe ich mir für die Fahrt zum Tierarzt den eReader in die Tasche gesteckt. Stau auf der Autobahn gab es dieses Mal nicht und so hatte ich vor dem Termin und beim Warten auf die Ergebnisse der Blutuntersuchung genügend Zeit, um den Großteil von „In The Duke’s Arms“ von Carolyn Jewel zu lesen (das ist übrigens die zweite Geschichte aus „Christmas at the Duke’s Arms“) Dieses Mal beginnt die Geschichte auch in dem Gasthaus „Duke’s Arms“ und man lernt nicht nur den Duke kennen, sondern auch eine Dame, die vor einem Monat erst in den Ort gezogen ist. Genau genommen bringt Edith (selbstverständlich in Begleitung ihres Mädchens) einen Stiefel ins Gasthaus, den sie vor ihrer Haustür gefunden hat und dessen Besitzer sie sucht. Die Geschichte mochte ich deutlich lieber als die vorherige – es gab sehr viele nette kleine Szenen, in denen sich die beiden auf freundschaftliche Weise näher gekommen sind. Außerdem waren die beiden so angenehm unabhängige Personen und gingen so wunderbar respektvoll miteinander um. Hübsch gemacht. 🙂

Mittwoch, Donnerstag und Freitag hatte ich nicht viel Zeit, habe aber trotzdem inzwischen „Sleeping Beauty’s Daughters“ beenden können. Ich mochte die Geschichte wirklich sehr gern – sehr viele klassische Märchenelemente, nette Grundidee und sympathische Figuren. 🙂

Heute werde ich erst einmal kurz die Farbrolle schwingen (ich streiche gerade einen alten Tisch), dann Teig anrühren und mein Frühstück genießen – danach geht es für den Rest des Tages (naja, den Großteil des Tages) aufs Sofa zum Lesen.

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Update 16:00 Uhr

So richtig erholsam war es bislang noch nicht, aber jetzt sitze ich wirklich mit Tee und Muffin auf dem Sofa, die Kerze brennt, der eReader ist bei der Hand und Shandy kuschelt sich an meine Beine (nachdem er vorher noch die Laterne inspiziert hat). Ich habe meinen Muffin mal aufgeschnitten, um zu gucken, ob er auch innen „hübsch“ geworden ist und bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Insgesamt sind es 12 Muffins geworden und einen Teil wird mein Mann morgen mit zur Arbeit nehmen, aber ich denke, ich habe morgen Nachmittag noch einen zum Tee. 🙂

Jetzt geht es aber erst einmal endlich mit „Licensed to Wed“ von Miranda Neville los – der dritten Geschichte aus „Christmas in The Duke’s Arms“. Mal schauen, ob sie mir ebenso gut gefällt wie die von Carolyn Jewel! (Und bis ich die Geschichte fertig habe, versuche ich den vollen FeedReader und das Mailfach zu ignorieren. 😉 )

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Update 19:00 Uhr

In den letzten drei Stunden habe ich mich vor allem mit „Licensed to Wed“ beschäftigt. Die Geschichte ist nicht besonderes ausgefallen, aber ich mochte sie gern. Nachdem Robinas Vater gestorben ist und sie nur schlecht versorgt zurückgelassen hat, ist ihr Nachbar Lord Carbury (Wyatt) der Meinung, dass es seine Pflicht sei seine Kindheitsfreundin zu heiraten. Obwohl – oder gerade weil – sie ihn liebt, ist sie entsetzt, dass er ihr aus Pflichtbewusstsein einen Antrag macht und lehnt diesen natürlich ab. Was in ihm so langsam die Erkenntnis aufkommen lässt, dass er doch ein bisschen mehr als Freundschaft für Robina empfindet. Wie gesagt, ich fand das sehr nett und schön zu lesen. Außerdem hat die Autorin es geschafft, kleine Anspielungen an die vorhergehenden beiden Geschichten einzuflechten, was mir auch gefiel. 🙂

Jetzt werde ich erst einmal in die Küche wandern und Essen kochen. Ein weiteres Update wird es von mir wohl nicht geben, da ich heute Abend doch noch etwas arbeiten werde. Aber vielleicht schaffe ich es später noch ein paar Kommentare bei den anderen Mitlesern zu hinterlassen. Ansonsten lesen wir uns im Laufe der Woche wieder oder spätestens am 3. Adventssonntag. Bis dahin hinterlasse ich euch noch ein Video, um für etwas Weihnachtsstimmung zu sorgen. 😉

Advent, Advent … Vorweihnachts-Lesewochen: 1. Advent

Wie schon angekündigt, beteilige ich mich auch in diesem Jahr an Arianas Adventslesen und stelle jeden Sonntag einen Beitrag online, in dem ich von den gelesenen adventlichen oder weihnachtlichen Geschichten berichte und auch von den – hoffentlich gemütlichen – Adventssonntagen, die ich ganz im Sinn dieser Vorweihnachts-Leseaktion verbringen möchte.

Eine Liste aller Teilnehmer ist bei Ariana unter diesem LINK zu finden – ich freu mich schon auf den Austausch! 🙂

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Für den 1. Adventssonntag habe ich mir gleich drei Bücher rausgesucht, um mich zu entspannen und vielleicht etwas mehr in Adventsstimmung zu bringen. Zwei der Titel („Mumins lange Reise“ von Tove Jansson und „Sleeping Beauty’s Daugthers“ von Diane Zahler) habe ich gerade erst zum Geburtstag bekommen, den dritten Roman ist eigentlich eine Sammlung von vier Geschichte („Christmas in the Duke’s Arms“), die von vier unterschiedlichen Autorinnen (Shana Galen, Miranda Neville, Carolyn Jewel und Grace Burrowes) rund um ein Gasthaus in England geschrieben wurden – diese Ausgabe habe ich mir extra für das Adventslesen besorgt, weil ich es im letzten Jahr so nett fand, als ich an jedem Wochenende eine historische Liebesgeschichte aus einem Christmas-4er-Bundle gelesen hatte. Die erste Geschichte, „A Knight Before Christmas“ von Grace Burrowes, hatte ich gestern Abend schon angefangen, bin aber nicht sehr weit gekommen. Bislang habe ich gerade erst die Protagonistin (Penelope Carrington, die seit elf Monaten verwitwet ist) und den Protagonisten (Sir Leviticus Sparrow, Penelopes Anwalt und schon seit acht Jahren verwitwet) kennengelernt. Klingt ganz nett, erfordert nicht so viel Aufmerksamkeit und ich denke, damit werde ich ein paar entspannende und unterhaltsame Lesestunden haben. 🙂

Dieser Beitrag wird im Laufe des Tage immer wieder aktualisiert und wenn ich in der Woche in meinen „adventlichen“ Büchern weiterlesen sollte, dann schreibe ich am kommenden Sonntag darüber. Mit den Kommentaren werde ich mich wohl heute etwas zurückhalten müssen. Seit gestern Abend tut mir das Handgelenk beim Tippen etwas weh und da sollte ich mich wohl zumindest am Wochenende etwas schonen, damit ich in der Woche wieder „funktioniere“, aber ganz darauf verzichten mag ich definitiv nicht.

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Update 12:45 Uhr

Die erste Geschichte aus „Christmas in the Duke’s Arms“, „A Knight Before Christmas“ von Grace Burrowes, entwickelt sich leider mehr zu einer Aneinanderreihung von intimen Szenen als zu einer netten Handlung. Wobei ich zugeben muss, das die betreffenden Szenen hübsch geschrieben wurden, aber mir wäre eine intensivere Ausarbeitung der Geschichte lieber gewesen, vor allem, da ich die Grundidee sehr nett fand. Penelope muss nämlich in den nächsten vier Wochen heiraten, um ihrer Familie finanziell helfen zu können, während Sir Levi Penelope gern heiraten würde, aber befürchtet, dass ihn dann eine andere Frau wegen eines gebrochenen Eheversprechens anklagen würde (er hat ihr nie einen Heiratsantrag gemacht, war aber so blöd und hat ihr Gedichte geschickt, die er für seine verstorbene Frau geschrieben hatte und die man im schlimmsten Fall so interpretieren könnte).

Weil ich zum Frühstück dann lieber etwas Märchenhafteres lesen wollte, habe ich mir „Mumins lange Reise“ von Tove Jansson geschnappt und das Büchlein meinem Mann vorgelesen. Ich kann nun versichern, dass Mumin, seine Mutter und das kleine Tier ein Haus gefunden haben, bevor der Winter hereinbrechen konnte – und dass die Geschichte ihren Charme nach all den Jahren für mich nicht verloren hat. 🙂

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Update 15:15 Uhr

Bislang genieße ich den Sonntag wirklich. Alles ist ruhig und entspannt und durch das Fenster sehe ich heimeliges Novembergrau. 🙂 Ich habe inzwischen „A Knight Before Christmas“ beendet und kann berichten, dass es genauso weiterging wie befürchtet. Dabei fand ich die Charaktere, die Grundidee und sogar den Teil der Handlung, der Handlung war, wirklich sehr nett. Schade, dass die Autorin nicht etwas mehr aus der Geschichte gemacht hat. Immerhin muss ich zugeben, dass die Szenen, in denen sich die beiden körperlich näher kamen, auch so angelegt waren, dass einem berichtet wurde, dass sie die private Zeit auch nutzten, um sich besser kennenzulernen, sich über Hobbies und die Menschen in ihrem Leben, die ihnen wichtig sind, auszutauschen. Aber das bekam man nur zusammengefasst und nicht gezeigt.

 Zu Tee und Butterkuchen (mit etwas mehr Zucker auch aufgetaut sehr lecker!) gab es die ersten Seiten von „Sleeping Beauty’s Daugthers“ von Diane Zahler. Jetzt aber darf ich erst einmal eine Runde Wäsche zusammenlegen, bevor ich weiter lesen und eine Kommentarrunde drehen kann. 🙂

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Update 18:30 Uhr
Uff, diese Kommentarrunde zieht sich ganz schön und so langsam tut die Hand wirklich heftig weh. Wenn ich mit dem FeedReader durch bin, werde ich heute wohl keine Kommentare schreiben, sondern nur noch ein kleines Update vor dem Schlafengehen. 
Dafür habe ich während des Tippens immer wieder Leckereien in den Mund geschoben bekommen … 😀 Besonders die Trüffel und Pralinen waren toll. Zu schade, dass wir so selten zu dem Geschäft bekommen! Aber dafür genießen wir sie dann auch besonders – auch wenn es für jeden immer nur einen halben Bissen gibt, damit wir mehr Sorten ausprobieren können. *g*

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Update 22:15 Uhr

Sehr viel habe ich seit dem letzten Update nicht mehr gelesen, stattdessen haben wir Abendessen (Pizza! 🙂 ) gekocht, ich habe noch etwas kommentiert (ich kann es nicht lassen) und eine weitere Runde Wäsche zusammengelegt. Vor dem Schlafengehen lese ich aber noch etwas in „Der freundliche Feind“ – mein aktuelles Sachbuch für die Challenge. Es geht übrigens um Wehrmachtssoldaten, die im zweiten Weltkrieg in besetzten Ländern wie z.B. Norwegen und Frankreich lebten, und darum, dass das Verhältnis zwischen Besatzern und Besetzten kompliziert war. Mal schauen, ob ich mich darauf noch etwas konzentrieren kann, so viele Seiten fehlen mir nicht mehr. Ansonsten antworte ich morgen auf die restlichen Kommentare und melde mich dann wieder am kommenden Sonntag! Hab eine schön Woche! 🙂

Arianas Adventslesen …

… oder genauer gesagt Arianas „Advent, Advent … Vorweihnachts-Lesewochen“. Ich zitiere mal einen Teil von Arianas Ankündigungsbeitrag:

Wie sieht die Aktion konkret aus?

Wie schon im letzten Jahr entscheidet jede(r) Mitleser(in) für sich, wie er/sie die Adventswochen gestalten möchte, ob er/sie sich konkrete Ziele setzt oder einfach nur bewusst Zeit zur Entspannung und Besinnung einplant. Schließlich kann man die “staade Zeit” auf so viele verschiedene Arten interpretieren, da soll wirklich jede(r) für sich festlegen, wie die persönlichen Vorweihnachts-Lesewochen aussehen sollen. Allerdings wäre es schön, wenn ihr irgendeinen Bezug zur Advents- und Weihnachtszeit herstellen könntet – das ist ja immerhin der Grundgedanke der Aktion.

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Im Moment habe ich noch keine konkrete Lektüre im Sinn, möchte mir aber schon etwas Adventliches oder Weihnachtliches für diese Zeit zum Lesen raussuchen. Oder vielleicht besorge ich mir in der Bibliothek eine Märchensammlung und stöbere da mal wieder durch – ich habe schon viel zu lange keine Märchen mehr gelesen. Und dann gibt es da ja noch den „Krampus“ auf meinem SuB und das eBook-Angebot auf meinem Kindle, mit dem ich wieder jedes Wochenende eine weihnachtliche Kurzgeschichte lesen könnte. 😀 Auf jeden Fall wird es an jedem Adventssonntag einen Post von mir geben, in dem ich über das (in der Woche) Gelesene plaudern werde. Die Beiträge werden nicht so ausführlich wie beim Herbstlesen – zumindest gehe ich davon aus *g* -, aber ich freu mich schon auf die Möglichkeit zum Austauschen mit den anderen Teilnehmern.