Schlagwort: Herbstlesen

Herbstlesen im September (2)

Sonntag ist Ausschlaftag! Dementsprechend lange habe ich mich heute morgen im Bett aufgehalten und fühle mich jetzt angenehm wach. Naja, relativ wach, denn morgens bin ich normalerweise nicht so fit. 😉

Lustigerweise hat mich der eine oder andere Jahrmarkt in meine Träume begleitet – zum Glück waren sie trotzdem nicht ganz so finster, wie sie dadurch eigentlich hätten sein müssen. *g*

Trotzdem werde ich heute Vormittag erst einmal mit „Zelot“ weitermachen, bevor ich überlege, ob ich noch eine Kurzgeschichte aus „Carniepunk“ lese. Miss Daisy wollte ich ja eigentlich erst einmal zur Seite legen, aber auf der anderen Seite bin ich da so kurz vor dem Ende des ersten Bandes, dass ich vermutlich im Laufe des Tages doch noch weiterlesen werde. Für das entspannte Lesen in der Woche hätte ich ja noch Teil 2 und 3 der Reihe, die ich beide ebenfalls schon auf Deutsch kenne.

Außerdem bin ich gespannt, wer sich heute mir wohl wieder anschließen wird. Kiya hat schon ihren ersten Eintrag zum heutigen Sonntag geschrieben und wurde dementsprechend von mir am Ende des Posts verlinkt. 🙂

Update 14:50 Uhr

Da ich zwischendurch das Netbook nicht nutzen konnte, gibt es jetzt erst ein Update. Zum Frühstück und danach habe ich weiter „Zelot“ gelesen. Ich hatte ja gehofft, dass ich einige Passagen weniger verwirrend finde, wenn ich mehr am Stück lese, aber diese Namensflut erschlägt mich. Allein das Kapitel über die fünf hintereinander von Rom eingesetzten Stadthalter und die Folgen ihrer Politik für Jerusalem und die gesamte Region ist so mit Namen gefüllt – die sich zum Teil dann auch noch ähneln, weil Vater und Sohn -, dass ich immer wieder innehalten und bewusst schauen musste, wer wer ist und was gerade tat. Dabei ist das nur ein Kapitelchen … Aber interessant ist das Buch trotzdem. Über den Teil der Welt weiß ich einfach viel zu wenig (und den Teil römischer Geschichte ebenso), dabei sind die Ereignisse bis heute relevant.

Trotzdem ist es Zeit jetzt zu „Carniepunk“ zu wechseln und etwas weniger Daten-Fakten- und Namen-gespicktes zu lesen. 😉  Vorher schaue ich aber mal, was Kiya bislang gemacht hat, und beantworte ein paar Mails. Ach ja, so sieht es übrigens gerade bei mir aus, während ich tippe:

Update 16:45 Uhr

Das Beantworten von ein paar Mails (und Reaktion auf ein paar Tweets und …) hat natürlich mal wieder länger gedauert. Deshalb gibt es zu Tee und Zimtschnecken doch nicht „Carniepunk“, sondern ein paar Seiten mit Miss Daisy. 🙂

Natira und Sayuri sind inzwischen wieder auch dabei und ich finde es schön, wie nett und ungezwungen das Wochenende mit meinen Mitlesern so verläuft (und wie viele appetitliche Essensfotos ich dadurch zu sehen bekomme :D).

Update 19:00 Uhr

„Death at Wentwater Court“ habe ich inzwischen beendet und die Geschichte auch beim zweiten Lesen sehr genossen. 🙂 Nun wird es Zeit zum Kochen. Heute Abend gibt es Paprika-Linsensuppe – wenn auch heute nicht mit roten Linsen, denn davon habe ich doch nicht mehr genug im Haus. Mal schauen, wie es mit einer anderen Linsensorte schmeckt. Oo

Update 21:15 Uhr

Ganz so gut passte unsere Suppe mit den Berglinsen nicht, aber es war trotzdem lecker. Jetzt greife ich doch noch zu „Carniepunk“  und danach werde ich vermutlich nur noch ein bisschen „Animal Crossing“ spielen (die Blumen im Dorf welken halt, wenn man nicht einmal am Tag gießt *g*). Vor dem Schlafengehen – was heute hoffentlich nicht so spät sein wird, da ich morgen wieder viel zu tun habe – schau ich noch kurz, ob es bei meinen Mitlesern noch Aktualisierungen gab. 🙂

Update 23:45 Uhr

Die Handlung von „The Sweeter The Juice“ von Mark Henry aus „Carniepunk“ muss ich definitiv noch etwas sacken lassen. Nicht wegen des Geschlechtsumwandlungsthemas (das ist mal ein interessanter Ansatz), sondern wegen der Zombies … Ich kann besser mit Gewalt in Romanen umgehen, als mit unappetitlichen Beschreibungen. Allerdings finde ich es immer wieder faszinierend, dass ich mich bei Kurzgeschichten eher auf Themen einlasse, die ich sonst meiden würde, weil die Handlung ja nur wenige Seiten lang ist.

Vor dem Schlafengehen brauche ich jetzt definitiv noch etwas Netteres und werde noch ein oder zwei Kapitel im zweiten Miss-Daisy-Band lesen! Es war heute wieder sehr nett mit euch gemeinsam den Tag zu verbringen. Gute Nacht! 🙂

Noch 19 Tage … 😉

***

Heutige Mitleser:

Kiya
Sayuri
Natira

Herbstlesen im September (1)

In der Woche bin ich wirklich nicht viel zum Lesen gekommen. Hier und da schleppe ich den Kindle mit mir rum und lese ein paar Absätze in „Death at Wentwater Court“. Da ich den ersten Miss-Daisy-Roman schon auf Deutsch gelesen hatte, kann ich bei dem Buch ganz gut unterbrechen, ohne dass ich bei der Geschichte den Faden verliere. Deshalb werde ich das Buch auch fürs Wochenende pausieren lassen und stattdessen heute zu zwei anderen Titeln greifen.

„Carniepunk“ ist eine Kurzgeschichtensammlung, in der einige Autorinnen veröffentlicht wurden, die ich gern lese. Ich bin gespannt, ob mir die Kurzgeschichten so gut gefallen wie die Romane dieser Schriftstellerinnen. Außerdem möchte ich endlich mal die drei Anthologien von meinem englischen SuB befreien. Das ist – wie bei den Sachbüchern – ein Genre, das ich wohl kaufe, aber bei dem ich die Bücher dann nicht so schnell anfangen zu lesen.

Apropo Sachbücher, „Zelot“ habe ich mir auch bereit gelegt. Das will ich schon so lange lesen und habe bislang gerade mal die Einleitung des Autors gelesen … vor ein paar Wochen … Am 16. ist der nächste Abgabetermin der Bibliothek und es wäre schön, wenn ich das Buch bis dahin gelesen hätte. Mal schauen, wie weit ich heute damit komme! 🙂

Ansonsten habe ich heute morgen mit meinem Mann den Wochenendeinkauf erledigt und danach den Hefeteig für die Zimt- und Schokoladenschnecken angesetzt. Während der Teig geht, kann ich ja schon mal mit dem Lesen anfangen (und Frühstücken).

Ach ja, eventuelle heutige Mitleser werde ich am Ende des Posts mit ihrem Beitrag verlinken.

Update 14:30 Uhr 

Bis jetzt sah mein Lesen so aus, dass ich einen Absatz gelesen habe und dann fing mein Mann an mir etwas zu erzählen. Einige Zeit später las ich den selben Absatz noch einmal und dann klingelte der Küchenwecker … 😀 Aber nun sind die Katzen gefüttert, die Zimt- und Schokoschnecken gebacken (mit Temperatur und Zeit muss ich noch mal experimentieren, dass passten die Rezeptangaben nicht zu meinem Schnecken) und mein Mann widmet sich der Playstation.

Ich greife also wieder zum Buch und fange an mit dem Satz „Love is a bitch“ und einer großen Tasse Tee …

Update 16:30 Uhr

So, die erste Kurzgeschichte ist gelesen. „Painted Love“ von Rob Thurman hat mir schon einmal sehr gut gefallen. Ein Jahrmarkt, ungewöhnliche Ansichten über Pudel und Clowns, ein pädophiler Psychopath und eine „Tigerin“. Vor allem hat es mich wirklich beschäftigt herauszufinden, wer mir diese Geschichte erzählt. 🙂

Nach der Geschichte habe ich eine kleine Schnecken- (lecker!) und Animal-Crossing-Pause eingelegt. Jetzt überlege ich, ob ich mir noch eine Kurzgeschichte gönne oder einen Blick in „Zelot“ werfe.

Oh, und ich habe gerade gesehen, dass nicht nur Kiya, sondern inzwischen auch Sayuri mitliest! 🙂

Update 18:15 Uhr

Ich hatte schon an anderer Stelle erwähnt, dass ich mit Religon nicht viel am Hut habe. Ich habe eine grundlegende Vorstellung vom Christentum, die vor allem auf Schul- und Konfirmationsunterricht basiert, aber mir persönlich ist Religion sehr fern. Umso spannender finde ich gerade Reza Aslans Ausführungen über die politische Situation in der Zeit rund um Jesus Geburt und über die Stimmung, die gegenüber dem Römischen Reich herrschte. Das gibt mir das Gefühl, dass ich mal wieder ein faszinierendes Puzzelstückchen zu meinem Geschichtswissen zufügen kann.

Update 20:30 Uhr

Nach dem Abendessen werde ich jetzt noch einmal schauen, was Kiya, Sayuri und Natira (die sich uns inzwischen angeschlossen hat), noch von ihrem Lesetag erzählt haben. Danach geht es weiter mit „Zelot“ und „Carniepunk“. Da mein Mann jetzt schön über Kopfhörer Musik hört, kann ich mich nun ganz auf meine Bücher konzentrieren. 🙂

Update 01:00 Uhr

Bei „Zelot“ muss ich ganz schön aufpassen, um den Sprüngen, die der Autor – zeitlich und gedanklich – macht, auch folgen zu können. Ich finde die politische und religiöse Situation von Jerusalem in den Jahrzehnten vor unserer Zeitrechnung spannend und erhellend, aber hier und da finde ich den Stil des Autors (oder Übersetzers) mit vielen eingeschobenen Nebensätzen anstrengend. Und die Flut der Namen sorgt dafür, dass ich immer wieder Passagen noch einmal lesen muss, um zu verstehen wer mit wem verwandt war, wer an der Macht war, durch wen eingesetzt worden war und wer in welcher Position welche Relevanz hatte. Trotzdem bin ich heute ein paar Kapitel weit gekommen und werde morgen bestimmt weiterlesen.

Die zweite Kurzgeschichte in „Carniepunk“ ist von Deliah S. Dawson. Die Autorin beschreibt sehr atmosphärisch einen glitzernden, überwältigenden und gefährlichen Jahrmarkt, was ich sehr genossen habe. Auf der anderen Seite hatte ich anfangs aus irgendeinem Grund das Gefühl, dass sie voraussetzt, dass ich als Leser Lydia (die Protagonistin in „The Three Lives of Lydia“) schon kenne. Und damit meine ich nicht den üblichen abrupten Beginn einer Kurzgeschichte. Die Handlung entwickelt sich dann zwar zu etwas vollkommen Eigenständigem mit einem netten bösem Ende, aber das hat mich auf den ersten Seiten wirklich irritiert. Ach ja, das war der erste Text, den ich von Deliah S. Dawson gelesen habe.

Zwischendurch habe ich dann doch noch etwas in „Death at Wentwater Court“ gelesen. Mit dem Wissen um die Auflösung bin ich ganz irritiert, dass ich trotz all der Ereignisse und Gespräche erst bei 20% bin, genieße aber trotzdem jedes Gespräch und jeden Gedanken, den Daisy und ihr Polizist übereinander haben. (Und während ich das hier schreibe, fällt mir ein, dass ich ein 4er-Bundle auf dem Kindle haben – somit sollten 20% schon der größte Teil des ersten Romans gewesen sein. :D)

Zuletzt gab es noch die Kurzgeschichte „The Demon Barker of Wheat Street“ von Kevin Hearne für mich. Die Geschichte ist Teil einer Serie rund um den Druiden Atticus und ich mochte den etwas Harry-Dresden-haften Ton und den Wolfshund (auch wenn er stellenweise etwas zu Bob-artig war). Ein bisschen frage ich mich aber, was die Autoren dieser Anthologie eigentlich immer mit Pudeln haben. Oo

Jetzt noch mein abendliches Spiele-Kalender-Schokostück* naschen und ein paar Seiten „Death at Wentwater Court“ lesen und dann geht es ab ins Bett.

* Anscheinend habe ich meine extreme Vorfreude auf das DS-Spiel „Fantasy Life“ in den letzten Wochen so oft zum Ausdruck gebracht, dass mein Mann sich genötigt sah mir – nach Vorbild eines Adventskalenders – einen Spiele-Kalender zukommen zu lassen. Jetzt gibt es jeden Abend ein Stück Schokolade bis die (noch 20 *seufz*) Tage bis zum Erscheinungstermin vorbei sind.

***

Heutige Mitleser:


Kiya
Sayuri
Natira

Herbstlesen im September

Wie schon in meinem „September-SuB“-Post erwähnt, wird dieser Monat ziemlich arbeitsintensiv für mich. Ich gehe momentan nicht davon aus, dass ich abends noch die Konzentration und die Lust zum Lesen und Bloggen haben werde (auch wenn die Ankündigung einer beitragsarmen Zeit oft genau die richtige Voraussetzung ist, um gerade dann intensiv loszulegen :D). Stattdessen möchte ich mir die Wochenenden zum Erholen, Lesen, Bloggen und vielleicht sogar Kochen und Backen freihalten.

Da ich die zwanglosen Lesewochenenden mit den anderen Bloggern bislang immer so genossen habe, mache ich eine Aktion daraus, damit ich mir auch wirklich die Zeit dazu nehme. Also werde ich im September hier auf dem Blog von meinen Wochenenden berichten. Es gibt je einen Post am Samstag und am Sonntag, in dem ich von meiner aktuellen Lektüre erzähle und hier und da ein paar Fotos einstelle. Ihr kennt das ja schon von anderen Aktionen. 😉

Vielleicht hat ja jemand von euch Lust, sich mir an dem einen oder anderen Wochenende im September anzuschließen und darüber zu bloggen, was gerade gelesen wird und wie man sich sonst so den Tag gemütlich und erholsam einrichtet. Wenn ja, dann würde ich mich freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren (hier oder an dem betreffenden Tag) eine Nachricht hinterlasst.