Schlagwort: Herbstlesen

Herbstlesen im Oktober (4) – Samstag

Am Dienstag habe ich den am letzten Wochenende angefangenen Roman „Mord im Park“ von Cynthia Harrod-Eagles beendet. Der Krimi war jetzt nicht der ganz große Wurf und ich muss die Reihe definitiv nicht weiterverfolgen, aber die Geschichte war so weit ganz nett zu lesen. Ein bisschen mehr dazu gibt es am Monatsende, wenn ich bis dahin genügend Leseeindrücke für einen ganzen Beitrag zusammen bekomme. 😉

Ansonsten habe ich in dieser Woche zwar recht viel Zeit auf dem Sofa verbracht, da ich mich wegen einer heftigen Erkältung selber „krankgeschrieben“ habe, aber viel lesen konnte ich so nicht. Immerhin habe ich inzwischen „Zelot“ beinah beendet (das Buch hatte ich ja schon vor über einem Monat während des ersten Herbstlesen-Wochenende angefangen), mir fehlen da nur noch die Anmerkungen zu den diversen Details, während ich in der Anthologie „Home Improvement: Undead Edition“ seit dem letzten Wochenende nicht weiter gelesen habe.

Für heute habe ich vor allem „Inselgrab“ von Johan Theorin ins Auge gefasst. Ich mag den Autor, ich mag seine Öland-Reihe und es wird Zeit, dass ich endlich den letzten Teil davon lese. Aber erst einmal geht es zum Wochenendeinkauf – bis später! 🙂

Update 12:00 Uhr

Da wir heute auch Katzenfutter einkaufen mussten, waren wir etwas später im Supermarkt als uns lieb ist und durften uns mit sehr vielen planlosen Menschen rumschlagen. Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich jetzt wieder Zuhause bin, mich auf dem Sofa einrollen und es mir gemütlich machen kann. Während des Frühstücks schau ich schon mal die ersten Seiten von „Inselgrab“ an.

Das hier sind übrigens leider die letzten Fotos, die ihr für einige Zeit auf meinem Blog sehen werdet, denn die Kamera ist gerade kaputt gegangen. Das Objektiv lässt sich nicht mehr einfahren und das Gerät meldet einen Systemfehler. Ich habe keine Ahnung, ob sich das noch einmal richten lässt, aber nach dem Tierarzt-Termin von gestern kann ich mir eine Reparatur eh so schnell nicht leisten.

Update 15:45 Uhr

„Inselgrab“ beginnt schon wieder wunderbar atmosphärisch mit einem Begräbnis im Jahr 1930, bei dem ein Mann zweimal begraben werden musste, nachdem beim ersten Versuch Klopfgeräusche aus dem Sarg zu hören waren. Wie immer erzählt Johan Theorin die Geschichte aus mehreren Perspektiven und verwendet dabei mehrere Zeitebenen, worauf man sich am Anfang etwas einlassen muss. Zumindest geht es mir so, dass ich immer das Bedürfnis habe, die verschiedenen Personen zuordnen zu wollen, was aber bei diesen Romanen nicht auf Anhieb geht und was eben auch einen Teil des Reizes ausmacht. Ich freu mich Gerlof wieder zu treffen, der sich inzwischen ein Hörgerät besorgt hat, mit dem er wieder die Klänge der Vögel hören kann, befürchte aber auch irgendwie, dass dies sein letzter Sommer auf Öland sein könnte. Nach dem Herbst, Winter und Frühling finde ich es spannend zu erleben, wie sehr sich die Insel durch den Ansturm der Mittsommer-Touristen verändert, und ein Teil von mir sträubt sich gegen diese Invasion und sehnt sich nach der Einsamkeit des Winters.

Zum Buch gibt es jetzt übrigens einen weiteren großen Pott mit heißem Tee und Kekse (Haferkekse für mich, Prinzenrolle für meinen Mann). 😉

Update 18:30 Uhr

Ach, ich mag die Romane von Johan Theorin so gern! In „Inselgrab“ finde ich den Kontrast zwischen dem fröhlichen Touristenleben, den Mittsommerfeiern und dem entspannten Sommeralltag auf der einen Seite und den schlimmen Vorkommnissen, einem verstörten Jungen und den Erzählungen aus den 30er Jahren wirklich wunderbar gemacht. Auch spielt der Autor ganz großartig mit den Erwartungen des Lesers, in dem er einen Punkt in der Geschichte nicht ausspricht und so in der Mitte des Romans einem eine ganz neue Denkrichtung vorgeben kann. Das hat bei mir wirklich für einen Aha-Effekt gesorgt, den ich so schon lange nicht mehr beim Lesen eines Romans hatte. Ich mag es auch, dass es immer ein paar kleine Geistergeschichten-Elemente gibt. Selbst dann, wenn Gerlof genau erklären kann wie manche Sagen entstanden sind, tragen diese Passagen so ungemein zur Öland-Atmosphäre bei. Bislang würde ich behaupten, dass dieser Band mit meinem bisherigen Lieblingsteil „Nebelsturm“ locker mithalten kann, wenn es um die Handlung und die Atmosphäre geht. 🙂

Jetzt unterbreche ich aber erst einmal und drehe eine Blogrunde und koche dann das Abendessen. Wenn das so weitergeht, werde ich aber nach dem Essen wieder zum Buch greifen. Der Roman macht mir gerade so viel Spaß, dass ich ihn vermutlich heute noch beende, wenn ich nicht später zu müde zum Lesen bin.

Update 0:00 Uhr

Das war ein sehr gutes Buch! 🙂 Ich muss gestehen, dass ich von Anfang an die Befürchtung hatte, dass Gerlof im Laufe dieser Geschichte sterben würde, aber diese letzten Seiten … Und auch sonst hat Theorin hier wieder einige eindrucksvolle Elemente miteinander vermischt, die einem die Inselvergangenheit näher bringen. Dieses Mal erzählt der Erzählstrang, der in der Vergangenheit beginnt, die wirklich erschütternde Geschichte eines schwedischen Auswanderers – und die trockene und sachliche Erzählweise sorgte dafür, dass das Grauen umso eindringlicher auf mich wirkte, während ich auf der anderen Seite genügend Distanz hatte, um die verschiedenen Handlungsstränge zu verfolgen und Stück um Stück das Gesamtbild zusammenzusetzen.

Doch, das war ganz eindeutig das richtige Buch für den heutigen Tag!

Auch wenn ich eigentlich davon ausging, dass es für das Wochenende reichen würde und nun keine Ahnung habe, was ich morgen lesen soll. 😉

Jetzt aber erst einmal eine Blogrunde, um zu schauen, wie es den anderen in den letzten Stunden so gegangen ist.

***

Heutige Mitleser:

Ariana
Kiya
Melanie
Hermia

Herbstlesen im Oktober (3) – Sonntag

Da ich abends recht früh auf dem Sofa eingeschlafen bin, hatte ich gestern kein neues Buch mehr angefangen. Heute morgen habe ich endlich mal wieder richtig ausgeschlafen und dann den Tag mit „Home Improvement: Undead Edition“ und Bluesmusik (Robert Johnson) gemütlich starten lassen.

Die erste Kurzgeschichte wurde von Charlaine Harris geschrieben, die auch Mitherausgeberin der Anthologie ist. „If I Had A Hammer“ ist eine Sookie-Stackhouse-Geschichte und auch wenn man sie ohne die Romanreihe gelesen zu haben verstehen kann, so hatte ich das Gefühl, dass die Autorin dafür sehr viele erklärende Nebensätze einbauen musste, die den Lesefluss hinderten. In der Geschichte renoviert Sookie zusammen mit einigen anderen Leuten das Heim eines befreundeten Ehepaars. Während sie eine Wand durchbrechen, um einen Raum zu vergrößern, finden sie einen blutbefleckten alten Hammer, der dort versteckt war, – und kurz darauf fühlt sich das vorher so gemütliche Haus „haunted“ (gibt es da ein passendes deutsches Wort, das mir gerade nicht einfällt?) an. Die Geschichte war nett, hat mich jetzt aber nicht so umgeworfen – vermutlich, weil ich bislang erst einen Sookie-Stackhouse-Roman gelesen habe (und das ist auch schon einige Jahre her) und deshalb mit den verschiedenen Personen nicht viel anfangen konnte.

Bevor ich mich jetzt doch mal für ein neues (oder angefangenes?) Buch entscheide, schaue ich mal, wie meine Mitleser so in den Tag gestartet sind – oder auch nicht, denn die scheinen heute genauso schwer aus den Feder zu kommen wie ich. 😉

Update 13:00 Uhr

Inzwischen gab es Frühstück und die ersten Seiten meines Krimis. „Mord im Park“ von Cynthia Harrod-Eagles habe ich aus der Bibliothek mitgenommen, nachdem ich im Krimiregal nach einem Autor bzw. einer Autorin suchte, die ich noch nicht kenne, und wo das Buch auf den ersten Blick nicht zu klischeeüberfrachtet klang. Wenn es mir nicht gefallen würde, könnte ich es immer noch ungelesen zurückbringen und ich muss gestehen, dass ich dies Option gerade ernsthaft in Betracht ziehe. Die ersten Seiten lasen sich, als ob die Autorin sich nicht zwischen dem lakonischen Ton eines Philip Marlowe und dem Bedürfnis ihre Hauptfigur mit „liebenswerten Schwächen“ zu gestalten entscheiden. Diese Aspekte passen aber leider nicht zusammen und so bin ich bislang noch nicht besonders glücklich mit der Geschichte. Ich werde trotzdem noch ein bisschen weiterlesen und mich dann entscheiden, ob ich den Roman abbreche. Vorher sollte ich aber erst die Katzen füttern, die signalisieren schon deutlich, dass sie Hunger haben. 😉

Update 15:30 Uhr

Ich bin doch bei „Mord im Park“ geblieben. Das Marlowe-hafte hat sich schnell gegeben, wirklich spannend oder gar gut geschrieben finde ich die Geschichte nicht, aber die Autorin hat es geschafft mich auf das Opfer neugierig zu machen. Ach ja, der Roman scheint Teil einer Serie rund um den Polizisten zu sein, denn es gibt immer wieder Verweise auf frühere Fälle. Aber den Part finde ich nicht so reizvoll, ich möchte nur die Tote besser kennenlernen und wissen, warum es in ihrem Leben so viele Widersprüche gibt. Bevor ich weiterlese, drehe ich aber erst einmal eine Runde durch die Blogs (und den FeedReader), koche mir Tee und schaue mal, ob ich noch ein paar Kekse finde. 😉

Update 17:30 Uhr

Keine Kekse zum Tee, da mein Mann spontan Lust auf Chips bekam und wir uns deshalb eine Schale voll geteilt haben. Außerdem habe ich eine weitere „Home Improvement“-Geschichte zum Tee gelesen. „Wizard Home Security“ von Victor Gischler war wirklich sehr lustig – ich würde gern noch mehr von diesem Zauberer und dieser fantastischen Welt lesen, habe aber bei einer kurzen Suche keine Fantasy-Titel von dem Autor gefunden. Die Handlung dreht sich um den Zauberer Broahm, der nach einem Einbruch in sein Haus, eine sehr teure magische Sicherheitsanlage installieren lässt. Als dann ein Notfall eintritt, muss Broahm herausfinden, dass er versäumt hat einige wichtige Fragen zu seinem neuen Alarmsystem zu stellen … 😀

Ich habe noch ungefähr eine halbe Stunde, bis ich mit dem Kochen anfangen muss. Die Zeit werde ich wieder für eine Blogrunde nutzen und ganz vielleicht schaffe ich ja auch noch ein paar Seiten in „Mord im Park“.

Update 20:00 Uhr

So, das Abendessen ist gekochte und gegessen – es war definitiv mal wieder Zeit für einen großen Topf vegetarisches Chili! Das koche ich viel zu selten, weil es doch etwas Arbeit ist und wir am Ende eigentlich immer drei Tage davon essen können. 😀 Mein heutiges Testbier hat mir übrigens nicht geschmeckt – sehr erfolgreich ist meine Suche in dem Bereich wirklich nicht …

Wenn mich nicht noch die Lust auf eine Kurzgeschichte übermannt, bleibe ich noch eine Weile bei „Mord im Park“ und schau mal, wie weit ich mit dem Roman komme, bevor es Zeit für die heutige „Barnaby“-Folge und mein Strickzeug ist.

Update 23:35 Uhr

Nun, so überzeugend war der heutige „Barnaby“ nicht, aber dümpelig genug, um jetzt ins Bett zu fallen und zu schlafen. Bei „Mord im Park“ bin ich inzwischen an einem Punkt, wo die Handlung gern mal etwas anziehen könnte – ich langweile mich nämlich. Wenn die Geschichte auf den nächsten Seiten nicht spannender wird, werde ich das Buch vermutlich nur noch querlesen, um den Mörder zu erfahren und dann ganz schnell wieder in die Bibliothek bringen.

Ich wünsche euch einen guten Start in die Wochen und freue mich schon auf das kommende Wochenende mitsamt dem Herbstlesen! 🙂

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Heutige Mitleser:

Ariana
Kiya
Ina (1000 Worte)
Natira
Sunny
Sayuri
Sunny
BücherFähe

Herbstlesen im Oktober (2) – Samstag

Wie immer gibt es von mir schon am Morgen den Beitrag zum Herbstlesen. Gestern ging es bei mir ja mit einem gelesenen Kinderbuch ganz gut los, heute greife ich wieder zu „Dreht euch nicht um“ und will zusätzlich endlich mal in „Home Improvement – Undead Edition“ reinlesen. Da mein Mann heute Mittag mit seinen (ehemaligen) Arbeitskollegen zum Rollenspielen verabredet ist, kann ich ungestört lesen. Aber erst einmal müssen wir wie an jedem anderen Samstag auch den Wochenendeinkauf hinter uns bringen. Bis später! 🙂

Update 11:40 Uhr

So, der Einkauf und ein paar andere Pflichten sind erledigt und nun habe ich bis zum Katzenfüttern genügend Zeit, um zu frühstücken und dabei zu lesen. Weiter geht es mit „Dreht euch nicht um“ von Kjetil Johnsen, gestern habe ich Nora verlassen, als sie heimlich ein Date hatte, während ich noch nicht weiß, wie es mit ihren drei Freundinnen nach den Ereignissen im ersten Band weitergeht. Ach ja, im Prolog gab es noch den Hinweis, dass zwei Morde im Ort passiert sind – beide so unterschiedlich durchgeführt, dass der Mediziner von zwei verschiedenen Tätern ausgeht. Und ich weiß schon aufgrund des Klappentextes, dass eines der Opfer eine der vier Freundinnen sein wird – aber noch werden die Ereignisse erzählt, die in den Tagen vor dem Mord passieren.

Update 15:00 Uhr

So viele Seiten habe ich in meinem Buch nach dem Frühstück nicht geschafft, aber nun sind die Katzen gefüttert, die Küche ist aufgeräumt, das Abendessen ist vorbereitet und mein Mann ist unterwegs – was bedeutet, dass ich bis heute am späten Abend wirklich Ruhe habe und lesen kann! Damit ich dafür nicht unterbrechen muss, habe ich mir auch schon einen Tee gekocht und einen Muffin (heute Bäckerware) in Reichweite gestellt. 😉

Oh, ich habe allerdings in den letzten zwei Stunden „Mrs. Pollifax on Safari“ auf den Ohren gehabt! Eine Geschichte, die ich ganz wundervoll finde und auf die ich mich schon lange gefreut habe. Dieses Mal ist Mrs. Pollifax auf Fotosafari in Afrika – wobei ihr Auftrag lautet, dass sie nicht die schöne Tierwelt des Landes, sondern ihre Mitreisenden fotografieren soll. Ich liebe allein schon den Anfang, als ihr erster Gedanke der Garderobe gilt, die sie sich für die Reise zulegen möchte und natürlich findet sie einen Tropenhelm-ähnlichen Hut. Allein der Gedanke an den Hut lässt mich grinsen, denn ich weiß jetzt schon, was mit der dekorativen Feder passieren wird, die von der Rückseite des Hutes bis zur Krempe geht und einen hübschen Farbakzent bildet. 😀

Update 18:00 Uhr

„Dreht euch nicht um“ habe ich inzwischen ausgelesen. Ich finde das wirklich gut gemacht. Auf der einen Seite erfährt man als Leser sehr viel über Nora, Benedicte, Vilde und Trine, auf der anderen anderen Seite gibt es sehr viele Dinge, die nicht ausgesprochen werden, oder Szenen, bei denen zu anderen Charakteren gewechselt wird, die man noch nicht so gut kennt. Einige „Geheimnisse“ sind zwar erahnbar, andere hingegen hängen ungeklärt im Raum und der Autor vermittelt dabei das Gefühl, dass da noch ganz viele andere Elemente dahinter strecken, die man noch nicht abschätzen kann. Ich mag es, wenn ich die ganze Zeit so miträtseln kann und jede Szene beim Lesen auf neue Hinweise abklopfe. Jetzt hoffe ich nur, dass die Bibliothek mir den dritten Band der Reihe in absehbarer Zeit zur Verfügung stellt. 😉

Bevor ich mich für das nächste Buch entscheide, drehe ich erst einmal eine Blogrunde und schaue, ob es bei den anderen Aktualisierungen gab, und danach werfe ich mein Abendessen in den Ofen. 🙂

Update 20:30 Uhr

Da ich noch ein gutes Stündchen mit meinem Vater telefoniert habe, hatte sich mein Abendessen etwas verschoben. Es gab übrigens Ofenkäsenscheiben, die ich mit einer Kräutermischung gewürzt und im Ofen erhitzt habe, Brötchen und Gurkensalat. Ich liebe diese Kombination, esse sie aber nur, wenn mein Mann außer Haus ist. Dazu habe ich weiter meine Mrs. Pollifax gehört und mich wunderbar mit ihren ersten Afrika-Eindrücken amüsiert. Inzwischen freue ich mich schon sehr auf ihr Wiedersehen mit John Sebastian Farrell, den Mrs Pollifax bei ihrem Abenteuer in Mexiko kennengelernt hatte – aber das wird bis morgen oder gar Montag warten müssen.

Jetzt werde ich vermutlich erst einmal zum DS wechseln, da ich mich nicht entscheiden kann, ob ich erst eine Kurzgeschichte lese oder mich auf ein weiteres Bibliotheksbuch stürze oder doch endlich mal in den Sachbüchern weiterlese, die ich schon vor einiger Zeit angefangen habe … 😉

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Heutige Mitleser:

Ariana
Sayuri
BücherFähe
Natira
Sunny

Herbstlesen im Oktober (1) – Freitag

Wie schon angekündigt, wird das Herbstlesen um einen Monat verlängert – und da heute ein Feiertag ist, fange ich schon jetzt mit dem Lesen an. In der Woche habe ich kein einziges Buch in der Hand gehabt, wenn man mal davon absieht, dass ich gestern im Zahnarztwartezimmer ein paar eBooks angelesen habe.

Nachdem es im letzten Monat so gut mit der Anthologie „Carniepunk“ lief, habe ich „Home Improvement: Undead Edition“ vom SuB gezogen und schau mal, ob ich heute davon eine Geschichte schaffe. Ansonsten habe ich eigentlich gerade eher Krimi- als Fantasylust – und dann ist da noch der Stapel mit Bibliotheksbüchern, die ich endlich mal lesen sollte.

„Zelot“ muss ich in den kommenden zwei Wochen beenden – denn den Titel kann ich definitiv nicht mehr verlängern. „Der kleine Mann“ und „Der kleine Mann und die kleine Miss“ sind Kinderbücher, die ich früher wirklich geliebt, aber schon lange nicht mehr gelesen habe. Anlässlich von Elenas Challenge will ich das mal wieder tun – vor allem, nachdem Birthe mir die Titel wieder in Erinnerung gerufen hatte. „Dreht euch nicht um“ ist der zweite Band der Dark-Village-Reihe – nachdem mir der erste Teil ja überraschend gut gefallen hat, bin ich froh, dass ich damit zeitnah weitermachen kann. „Neun Leben für den Zauberer“ kenne ich noch unter „Wir sind aufs Hexen ganz versessen“ – auch kein schöner Titel, aber immerhin nicht so verräterisch wie der neue – und noch ein Titel für Elenas Challenge. Ich habe gerade solche Lust auf meine alten Kinderbücher.

Zu „The Cuckoo’s Calling“ hat mich letztendlich Milas Rezension gebracht und „Lydia’s Tin Lid Drum“ habe ich verlängert, weil die Geschichte wirklich nicht schlecht anfing, aber ich gerade nicht so in der richtigen Stimmung für diesen märchenhaften Roman bin. „Dem Tod auf der Spur“ ist eine Ausleihe, die ich Ariana zu verdanken habe, da diese gerade ein anderes Buch des Autors gelesen hat. Oh, und „Mord im Park“ ist eine „ich habe Lust auf Krimis, ach, das da kenne ich noch nicht – keine Ruhe zum Klappentextlesen, ich nehme es mal mit“-Ausleihe. 😉

Heute wollte ich übrigens ausschlafen, so richtig schön lange! Mindestens bis neun Uhr! Stattdessen war ich um halb acht wach und sitze nun seit zwei Stunden mit dem Netbook da und trödel durchs Internet. *g* So langsam wird es Zeit doch mal zum Buch zu greifen! Ich denke, ich fange mit „Dreht euch nicht um“ von Kjetil Johnsen an. 🙂

Update 13:40 Uhr

Und dann wurde es doch nicht „Dreht euch nicht um“ – obwohl ich das Buch heute vermutlich doch noch anfangen werde -, sondern „Neun Leben für den Zauberer“. Ich mag den Roman so gern, dass ich ihn am Liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Aber leider wollten ja die Katzen auch mal gefüttert werden und deshalb habe ich die Pause gleich genutzt, um mir Frühstück zu machen. Das Buch ist übrigens Schuld daran, dass es heute zum Frühstück eine heiße Schokolade gibt, denn die Kinder in Crestomancis Schloss bekommen jeden Morgen heißen Kakao in einem großem Krug zum Frühstück serviert. Da ich wegen Elenas Challenge zu dem Titel noch einen Blogbeitrag schreiben möchte, erzähle ich hier ausnahmsweise mal nichts zum Inhalt. Aber ich genieße meine Lektüre sehr und stürze mich jetzt auf die letzten Seiten. 🙂

Update 15:00 Uhr

„Neun Leben für den Zauberer“ habe ich inzwischen ausgelesen und sogar eine kurzen Beitrag dazu geschrieben, der am Montag online gehen wird. Ach, ich mag die Geschichten einfach – und nun habe ich Lust „Howl’s Mowing Castle“ noch einmal zu lesen, aber der Roman steckt natürlich in einem meiner vielen Kartons. *seufz* Da ich nur noch eine gute Stunde habe, bevor ich unter die Dusche hüpfen muss, damit das alles vor dem Restaurantbesuch nicht so stressig wird, werde ich vermutlich „Dreht euch nicht um“ nur noch kurz anlesen können. Bislang genieße ich den heutigen Tag auf jeden Fall sehr! 🙂

Update 20:45 Uhr

Ich hätte euch ja zu gerne Fotos von unserem Essen mitgebracht, aber mein Mann meinte, es wäre ihm peinlich, wenn ich in so einem edlen Restaurant die Kamera zücken würde. Wir haben so fantastisch gegessen, dass ich vermutlich das restliche Wochenende mit einem breiten Grinsen im Gesicht auf dem Sofa sitzen und schwelgen werde. Während mein Mann sich an Kürbis-Ravioli mit Wildschwein-Ragout, Lammfilet mit Thymian-Rotwein-Sauce, Polenta und Gemüse und einem heißen Schokoküchlein mit flüssigem Kern und Mango-Sorbet gelabt hat, hatte ich erst einen leckeren, aber nicht besonders erwähnenswerten Salat, dann absolut köstliche Ricotta-Spinat-Ravioli in einer göttlichen Salbei-Buttersauce und zum Abschluss ein Stückchen warmen und fluffigen Quittenkuchen mit Vanille-Eis. So lecker! Vor allem diese Salbei-Buttersauce war unglaublich gut … und von der Portionsgröße her war das auch alles so auf ein Drei-Gänge-Menü ausgerichtet, dass der kleine Verdauungsspaziergang hinterher gar nicht nötig gewesen wäre. Er war aber schön, bei dem warmen Wetter ist es jetzt abends richtig angenehm. Außerdem ist in der Stadt gerade eine Veranstaltung, so dass wir ganze viel „Leutegucken“ konnten. 😉

Jetzt schau ich erst einmal nach meinen Mails und den anderen Mitlesern und greife später dann noch etwas zu meinem Buch. 🙂

Update 23:30 Uhr

Tja, das mit dem Buch wurde dann doch nichts – nach dem Leeren des Mailfachs und des FeedReaders habe ich beschlossen, dass es jetzt ins Bett geht. Je früher ich morgen aufstehe, desto früher bin ich morgen Vormittag mit allem fertig und desto früher kann ich lesen … Ich wünsche euch eine gute Nacht! Bis morgen!

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Heutige Mitleser:

Natira
BücherFähe
Sunny
Sayuri
Ariana

Herbstlesen im September (8)

So richtig wach bin ich noch nicht, aber wach genug, um zum Buch zu greifen. Gestern klappte das ja nur mit dem vertrauten Lord-Peter-Wimsey-Roman – was vermutlich auch ein bisschen daran lag, dass mein Mann neben mir „Fanasy Life“ spielte und mir immer wieder von seinen Erlebnissen berichtete. Jetzt aber spielt er „Dark Souls 2“, die Geräuschkulisse ist vertrauter und das Spiel interessiert mich deutlich weniger – perfekt, um mit der letzten „Carniepunk“-Geschichte in den Tag zu starten!

Update 12:30 Uhr

Die letzte „Carniepunk“-Geschichte ist „Daughter of the Midway, the Mermaid and the Open, Lonely Sea“ von Seanan McGuire. Die Protagonistin ist Ada, die Tochter einer Meerjungfrau und Teil einer Jahrmarkttruppe. Diese Jahrmarktstruppe ist zum ersten Mal seit fast zwanzig Jahren wieder in Alabama, wo sie damals die Meerjungfrau – die inzwischen der Publikumsmagnet ist – in ihren Jahrmarkt aufgenommen haben. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht sagen, aber mir ist wieder einmal aufgefallen, was für ein unglaubliches Händchen die Autorin für Kurzgeschichten hat. So gern ich ihre Romane mag, ihre bitter-süßen Kurzgeschichten berühren mich ganz besonders und diese hier hat mich mal wieder ein paar Tränen gekostet …

Ich möchte übrigens darauf hinweisen, das ich heute mal vormittags gefrühstückt habe! 😉 Und da ich nach der Geschichte eine kleine Leseauszeit benötige, werde ich nun etwas mit dem DS spielen (und schauen, was die anderen bislang so gemacht haben).

Update 16:15 Uhr

Nach der Kommentar- und Blumengießen-in-Animal-Crossing-Runde, habe ich dann wieder zu „Whose Body?“ gegriffen. Bislang habe ich ja noch nicht sehr viel über die Geschichte erzählt, deshalb dachte ich, ich könnte doch mal ein bisschen etwas zum Inhalt sagen. Wer die Hauptfigur Lord Peter etwas besser kennenlernen mag, der kann mal HIER schauen. „Whose Body?“ beginnt mit einem Anruf, der Lord Peter darüber informiert, dass ein schüchterner kleiner Architekt, der gerade eine Kirche in Lord Peters Heimatort renoviert, die unbekleidete Leiche eines ihm unbekannten Mannes in seiner Badewanne gefunden hat. Der Architekt ist verständlicherweise etwas verstört und kann sich nicht erklären, wie der Tote in seine Badewanne gekommen ist.

Parallel dazu beschäftigt sich Inspektor Parker, der mit Lord Peter befreundet ist, mit der Suche nach einem vermissten jüdischen Finanzier. Dieser ist eines Abends nach Hause gekommen, hat sich ausgezogen, gewaschen und in sein Bett gelegt – und am nächsten Morgen verschwunden, ohne auch nur ein Kleidungsstück mitzunehmen. Und bevor ihr nun denkt, dass die Lösung so einfach sei: Nein, der Tote in der Badewanne ist nicht der vermisste Geschäftsmann!

So reizvoll und unterhaltsam ich das Rätsel um den vermissten Herren und die „überflüssige“ Leiche finde, so lockt mich doch nun erst einmal wieder „Fantasy Life“ – von dem DS meines Mannes höre ich schon die ganze Zeit die Spielgeräusche, nun kann ich nicht mehr widerstehen und beginne die Erkundung der Hafenstadt Puerto und schaue, ob ich danach noch zu einem Leben als Jäger wechsel. 😉

Spätestens nach dem Abendessen werde ich aber auf jeden Fall noch eine ausführliche Kommentarrunde drehen und schauen, was ihr heute Nachmittag so gemacht habt. 🙂

Update 20:30 Uhr

Hach, das Spiel ist so nett! Bislang habe ich heute einen Brief von meinem König zu einer Piratenprinzessin gebracht, einen Schatz in einem gesunkenen Schiff gefunden und war der Wissenschaft eine große Hilfe. 😉 Außerdem habe ich meine ersten Schritte als Jägerin gemacht und bin von der etwas abweisenden Meisterin als Lehrling aufgenommen. Als nächstes muss ich ein paar Aufgaben erledigen und werde dann hoffentlich in den Gesellenrang aufsteigen. Außerdem liegt eine ganze Hafenstadt vor mir und will erkundet werden!

Achja, Abendessen habe ich auch gekocht (gleich genug für zwei Tage) und gegessen. Danach gab es eine ausführliche Blog- und Kommentarrunde und eine Portion Lemon-Tiramisu (am zweiten Tag schmeckt es besser, trotzdem ist es einfach nicht richtig gut). Ich fürchte, mein Spiel hat mich so sehr in seinen Klauen, dass ich damit auch den Abend beenden werde. Sehr lange werde ich heute eh nicht aufbleiben, denn morgen muss ich früh wieder fit und arbeitsbereit sein. Deshalb gibt es heute auch keine weitere Aktualisierung mehr von mir – aber ich werde natürlich morgen noch eine Runde drehen und schauen, was ihr heute Abend alle so gemacht habt. Bis dahin kuschel ich noch etwas mit Baltimore und wünsche euch einen entspannten Wochenendausklang! 🙂

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Heutige Mitleser:

Natira
Melli
Kiya
Ariana
BücherFähe
Sayuri
Hermia
Anorielt
Sunny

Herbstlesen im September (7)

Im Laufe der Woche habe ich „The Liar Society“ beendet (und die Fortsetzung gleich auf meinen Wunschzettel gepackt. Zu „The Liar Society“ gibt es HIER eine Rezension. Ansonsten habe ich den Anfang der Woche wie eine Irre gearbeitet, um dann am Ende der Woche intensiv spielen zu können. „Fantasy Life“ ist genauso niedlich, amüsant und süchtig machten, wie wir es gehofft hatten. Ich mag es auch, dass man das Spiel gut miteinander spielen kann. Obwohl mein Mann noch nicht so viel Zeit im Spiel verbringen konnte wie ich, kann er problemlos meine „Welt“ besuchen und mit mir gemeinsam Gebiete erkunden, für die er eigentlich noch viel zu schwach wäre. Ganz schlimm ist es, dass es „nur noch eben eine Kleinigkeit zu erledigen gibt“, so dass die letzten zwei Nächte viel zu kurz waren, weil wir die Finger vom Spiel nicht lassen konnten. 😉

Was das Herbstlesen angeht, so gibt es eine Verlängerung, an der schon ein paar Leute Interesse bekundet haben. Mir gefallen diese gemütlichen und kommunikativen Wochenenden sehr gut und es wird einfach auch im Oktober so entspannt weitergehen wie bisher. Bei mir werden zwar ein paar Stunden pro Wochenende für den DS draufgehen (ich liebe mein neues Spiel! :D), aber ich möchte natürlich trotzdem Zeit mit Lesen und Bloggen verbringen.

Bevor ich mich aber heute auf mein Buch stürzen kann, muss ich mal wieder den Wochenendeinkauf hinter mich bringen und zusammen mit meinem Mann das Treppenhaus putzen (- nur gut, dass das nur alle sechs Wochen ansteht). Im Moment denke ich, dass ich heute die letzte „Carniepunk“-Geschichte lesen werde und dann gibt es da noch ein Bibliotheksbuch, das ich so langsam mal anfangen sollte …

Update 15:00 Uhr

Während alle anderen schon fleißig gelesen haben, fange ich jetzt erst damit an. Dafür habe ich nicht nur alle Pflichten für heute hinter mich gebracht (abgesehen vom Kochen des Abendessens, das ich aber schon vorbereitete habe), sondern auch ein Lemon-Tiramisu zum Nachtisch gemacht. Wobei ich mich natürlich prompt bei den Mengen etwas verrechnet habe und das Ganze deshalb fast meine Form gesprengt hat. Nur gut, dass in der Masse keine Eier sind, so dass wir problemlos ein paar Tage daran essen können. *g*

Jetzt ist es aber endlich Zeit für mein Frühstück, mein Buch und das Herbstlesen! Ach ja, mein Buch ist übrigens eine Bibliotheksbeute. Bei dem Cover musste ich unbedingt schauen, was für ein Buch das ist, konnte anhand des Klappentextes nicht entscheiden, ob ich das nun interessant oder nicht finde (oder für welche Zielgruppe das Buch gedacht ist) und habe deshalb „Lydia’s Tin Lid Drum“ mitgenommen, um es in Ruhe anlesen zu können. Mal schauen, wie mir der Roman so gefällt und ob ich ihn am Wochenende ganz lese.

Update 18:30 Uhr

Irgendwie ist „Lydia’s Tin Lid Drum“ gerade nicht das richtige Buch für den heutigen Tag. Die Geschichte ist eigentlich sehr niedlich. Es geht um ein Land, in dem Süßigkeiten (und überhaupt Lebensmittel) nicht nur eine wichtige Rolle spielen, sondern sogar magisch sein können. So gibt es Pfefferminz, das dafür sorgt, dass man unsichtbar wird, oder Toffee, das bei Lydia bewirkt, dass sie Metall beeinflussen kann. Doch vor einigen Jahren übernahm ein Blechmann die Macht im Land, und seitdem werden Süßigkeiten streng unter Kontrolle gehalten und es wird z.B. verhindern, dass Kinder naschen dürfen. Sehr niedlich und stellenweise fast schon poetisch erzählt, aber ich bin gerade nicht in der passenden Stimmung dafür.

Stattdessen habe ich mir „Whose Body?“ geschnappt. Den Sayers-Krimi habe ich schon diverse Male gelesen und vor einiger Zeit im Zahnarztwartezimmer wieder angefangen. Aktuell verfolgt Lord Peter die Spur eines Kneifers, der nicht zur gefundenen Leiche passt. 😉 Jetzt mache ich aber erst einmal eine Pause vom Lesen für eine Kommentarrunde und um das Abendessen zu kochen. 🙂

Update 21:15 Uhr

So sieht es übrigens aus, wenn ich etwas koche, das einfach nur einige Zeit in Ruhe auf dem Herd köcheln muss. Mit der offenen Gasflamme mag ich die Küche nicht verlassen – als wir noch mit der Induktionsplatte gekocht haben, hatte ich da keine Hemmungen -, also koche ich mir einen frischen Tee und suche ich mir eine nette Beschäftigung. Oh, und ich mag dieses Spiel so sehr! 😀

Abendessen ist inzwischen auch gegessen und das Tiramisu habe ich auch probiert. Ganz so doll ist es ehrlich gesagt nicht, da werde ich definitiv noch etwas rumprobieren müssen, damit das so schmeckt wie ich es mir vorstelle. Momentan ist es eher bitter als fruchtig und insgesamt etwas flach im Geschmack. Vielleicht sollte ich etwas Sirup in die Mascarpone-Masse rühren. Ich werde damit noch etwas experimentieren bis es für euch ein nachmachbares Rezept gibt. 🙂

Jetzt drehe ich noch eine Blogrunde, bevor ich weiter in „Whose Body?“ lese. Da ich das Buch schon so gut kenne, weiß ich gar nicht, was ich dazu schreiben soll. Ich mag es einfach, ebenso wie die anderen Lord-Peter-Wimsey-Romane von Dorothy Sayers.

Update 1:45 Uhr



Seit dem letzten Update habe ich noch etwas kommentiert und in meinem Krimi weitergelesen und ich kann nur immer wieder sagen, wie sehr ich Lord Peter mag! Tja, und dann habe ich zu meinem DS-Spiel gegriffen und kann nun (wieder) sagen, dass „Fantasy Life“ ein höllischer Zeitfresser ist. 😀 Ständig will ich nur noch eben dieses oder jenes erledigen, nur noch eben ein Erz abbauen, einen Gegner besiegen, einen Auftrag erledigen, etwas Schafwolle einsammeln oder Kohl ernten – und schon habe ich meine Schlafenszeit mal wieder kräftig überschritten. Hach, ich finde es so toll! 🙂 Mein Charakter hat in den letzten drei Tagen nicht nur viel über das Land Kastell erfahren und viele Leute kennengelernt (und ihnen Gefallen getan), sondern auch die Grundlagen des Schürfens und Schmiedens gelernt, sowie das Schneidern und Alchemie. In allen vier Bereichen bin ich noch lange nicht am Ende (bislang habe ich gerade mal den Gesellenstatus erlangt und habe nicht nur den Meister noch vor mir, sondern auch die Stufen bis zur Legende – und wer möchte nicht ein legendärer Handwerker werden? :D), trotzdem werde ich morgen wohl mal zu einem etwas kämpferischeren Beruf wechseln und als Jäger durch die Grasebene ziehen.

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Heutige Mitleser:

Natira
Kiya
Anorielt
Ariana
Hermia
Melli

Herbstlesen – verlängert

Nachdem es die letzten drei Wochenenden so nett war beim Herbstlesen und diese „gemeinsamen“ Wochenenden auch noch so schön in die Woche nachklingen, wird das Herbstlesen nun offiziell verlängert.

Wie schon an den vergangenen Wochenenden, geht es auch im Oktober darum sich die Wochenenden bewusst gemütlich einzurichten und die Zeit auch zum Lesen zu nutzen. Gerade in stressigeren Zeiten verdamelt man die freien Stunden doch eher, statt sie intensiv zu nutzen – zumindest geht es mir so.

Stattdessen möchte ich auch im Oktober den Samstag und Sonntag mit Lesen, Backen, Kochen und darüber Bloggen verbringen. Wobei ich zugeben muss, dass ich auch Zeit mit dem DS verbringen werde, weil ich ja mein neues Spiel nutzen muss. 😉 Ich hoffe, dass sich der eine oder andere mir anschließen wird (Natira und Hermia haben schon mal Interesse bekundet) und dass wir wieder viel Spaß haben werden!

Herbstlesen im September (6)

Sonntag und ich starte theoretisch ausgeschlafen in den Tag. (Sollte jemand eine Erklärung dafür finden, warum ich davon träumte, ich müsste in einem Schwimmbecken zusammen mit einem Hai und einem Kraken, der elektrische Stöße ausstoßen konnte, schwimmen, wäre ich sehr dankbar!) Ich scheine gerade seltsame Träume abonniert zu haben …

Das Herbstlesen geht für mich heute mit „Carniepunk“ weiter – vielleicht schaffe ich ja heute die restlichen vier Kurzgeschichten – und dann teste ich mal „The Liar Society“ an. Das Buch habe ich gestern erst bekommen und es scheint durch das gleiche Grundthema ein passender Titel nach „Das Böse vergisst nie“ zu sein. Vorher schaue ich aber noch, ob die anderen heute schon ein Lebenszeichen von sich gegeben haben. 😉

Update 14:00 Uhr

Heute morgen habe ich mich ganz schön durch meine Blog- und Kommentarrunde vom Lesen abhalten lassen, aber genau das finde ich ja so schön am „gemeinsam“ verbrachten Lesewochenende. 🙂 Nicht nur online, sondern auch ganz real hatte ich dabei bezaubernde Gesellschaft:

Beim Frühstück bin ich dann ein bisschen in „The Liar Society“ voran gekommen. Bislang habe ich verschiedene Figuren, einschließlich der Ich-Erzählerin Kate und ihre Freundinnen Grace und Maddie, kennengelernt, ebenso wie die Schule und einige mit der Schule verbundenen Gepflogenheiten. Die Geschichte wird auf der einen Seite „heute“ erzählt, beginnend mit dem Tag, an dem Kate mysteriöserweise von der – vor einem Jahr verstorbenen! – Grace eine Mail bekommt. Auf der anderen Seite gibt es Erinnerungen an Szenen, die im vergangenen Herbst passiert sind, als Grace noch lebte und die drei Freundinnen noch neu an der Schule waren. Bislang liest sich die Geschichte wirklich gut und ich bin neugierig auf all die Dinge, die Kate über ihre Freundinnen und ihre Mitschüler herausfinden wird.

Trotzdem werde ich jetzt erst einmal zu „Carniepunk“ wechseln, um eine weitere Kurzgeschichte zu lesen. Schließlich will ich etwas Abstanz zwischen den verschiedenen Geschichten haben, um sie richtig würdigen zu können. Die passende „unheimliche“ Gesellschaft habe ich auch. 😉

Update 16:30 Uhr

„The Inside Man“ von Nicole Peeler scheint wieder Teil eines größeren Werkes zu sein – zumindest steht in der Autoreninfo, dass Nicole Peeler die Jane-True-Serie schreibt und der Untertitel zur Kurzgeschichte besagt, dass dies eine „Jane True“-Geschichte ist. Ich muss zugeben, dass mir das in diesem Fall erst einmal egal war, dafür packte mich die Autorin gleich im ersten Absatz mit „They don’t tell you about the killer clowns.“ – ich gebe zu, ich bin leicht zu beeinflussen. 😉 Ansonsten finde ich schon die Grundidee nett: Ein Mantikor-Mafiaboss gibt drei Privatdetektiv-Halblingen (halb Mensch, halb irgendwas Übernatürliches) den Auftrag herauszufinden, warum seine Schwester sich in den letzten Monaten so gravierend verändert hat. Mit einer Mischung aus Detektiv- und UF-Geschichte kann man mich ja schnell erfreuen und auch dieser hier fand ich sehr unterhaltsam. Unterhaltsam genug, um die Serie mal im Hinterkopf zu behalten – und sei es nur, um herauszufinden, ob es einen Grund gibt, dass die Autorin in einer Urban-Fantasy-Welt voller übernatürlicher Wesen ständig popkulturelle Anspielungen verwendet, die in unsere Welt gehören.

„The Liar Society“ hingeegen gibt mir so ein Veronica-Mars-Gefühl beim Lesen – ich mag das! 🙂 Es erinnert mich allerdings auch daran, dass ich noch einen Veronica-Mars-Roman auf dem SuB haben. Naja, vielleicht am nächsten Wochenende … 😀

Update 18:00 Uhr

Von allen Katzen verlassen habe ich mir heute Nachmtittag Zimt- und Schokoschneckchen gegönnt – aufgetaute Vorräte von vorletztem Wochenende. Das Cover der „Liar Society“ finde ich wirklich schön gemacht – vor allem das angedeutete pinke Schottenmuster in der Schrift. 🙂 Ich weiß nicht, wie weit ich mit dem Buch heute noch komme – jetzt gibt es erst einmal wieder eine Kurzgeschichte -, aber ich bin mir sicher, dass ich es bis zum kommenden Wochenende durchlesen werde. 🙂

Update 20:45 Uhr

„A Chance in Hell“ von Jackie Kessler ist nicht schlecht geschrieben, aber zwei Sukkubus-Geschichten hintereinander (auch wenn keiner wirklich Sex hat), ist mir etwas zu viel. Ich mag meine Urban-Fantasy-Geschichten lieber mit weniger Sex und mehr Action. Wenn ich Sexszenen lesen will, dann greife ich zu einem Erotikroman. Und die Grundidee (Ex-Dämon, der von den ehemaligen Kollegen ständig in Versuchung geführt oder bedroht wird, weil er die Seiten gewechselt hat) ist auch nicht gerade neu. Ich glaube, ich hätte das Ganze netter gefunden, wenn ich von Jackie Kessler nicht mehr erwartet hätte – dabei kenne ich gar nicht so viel von der Autorin. *g*

Die vorletzte „Carniepunk“-Geschichte ist „Hell’s Menagerie“ von Kelly Gay. Auch diese Geschichte scheint zu einer Serie zu gehören, aber ich hatte nicht das Gefühl, das mir irgendwelches Vorwissen fehlen würde. Stattdessen fand ich es sehr angenehm durch die Augen der zwölfjährigen Emma und ihres … hm … Vaterersatzes. Sehr niedlich ist der Anfang, bei dem deutlich wird, dass Rex von Emma komplett um den Finger gewickelt wurde, während er das Gefühl hat, dass es doch seine Aufgabe sei standhaft und vorbildhaft zu sein. Die beiden besuchen in dieser Geschichte einen – wortwörtlich – höllischen Jahrmarkt, auf der Suche nach Höllenhunden und ich mochte sowohl Rex, als auch Emma sehr gern.

Irgendwie gibt mir dieses unifarbene Foto zu denken …

Die restliche Abendgestaltung sieht übrigens kein Buch mehr vor, wenn ich nicht nach dem Sonntagabendkrimi noch die letzte Kurzgeschichte (Seanan McGuire! :D) lese. Stattdessen werde ich ab 22 Uhr „Inspektor Barnaby“ schauen – mal sehen, wie sich die Serie mit dem neuen Inspektor macht – und parallel dazu ein paar Notizen aufarbeiten, DS spielen und ein paar Reihen stricken. Bei den Socken bin ich schon ziemlich lange dabei, weil ich in den letzten Wochen ziemlich wenig Fernsehzeit hatte und so simpel das Muster der „Hermines Alltagssocken“ ist, so muss ich doch ein bisschen mitzählen, damit ich mich nicht vertue.

Wenn ich vor dem Schlafengehen keine Blogrunde mehr schaffe, dann schau ich morgen, wie es euch den restlichen Abend so ergangen ist. Ansonsten wünsche ich allen einen wunderschönen und möglichst stressfreien Start in die Woche! 🙂

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Heutige Mitleser:

Kiya
Melli
Sayuri
Natira
Hermia

Herbstlesen im September (5)

Irgendwie bringen mich diese Herbstlesewochenenden dazu, dass ich auch in der Woche immer wieder lese. Ohne es mir wirklich bewusst zu machen, fresse ich zur Zeit ein dünnes Buch nach dem anderen, weil ich hier und da ein paar Seiten lesen, während ich darauf warte, dass das Wasser kocht oder ich im Arztwartezimmer sitze oder ähnliche Überbrückungszeiten habe. Wenn ich sonst viel um die Ohren habe, dann neige ich eher dazu, dass ich in diesen Zeiten vor mich hin glubsche und gar nichts auf die Reihe bekomme.

Trotzdem habe ich es in dieser Woche nicht geschafft mich auf einer weitere „Carniepunk“-Geschichte einzulassen – da möchte ich heute auf jeden Fall wieder weiterlesen -, aber ich habe „The Gatehouse Mystery“ beendet. Ich glaube, bei den Kinder- und Jugendbüchern bleibe ich noch etwas weiter. Ich habe aus der Bibliothek endlich „Das Böse vergisst nie“ von Kjetil Johnsen ausleihen. Das ist der erste Band einer Reihe, die die Wörterkatze bei der letzten „7 Days – 7 Books“-Aktion empfohlen hatte. Band 2 und 3 hatte ich in der Bibliothek recht schnell bekommen, aber nicht gelesen, weil ich hoffte, dass der erste Teil auch irgendwann bei mir eintreffen würde. Inzwischen konnte ich die anderen beiden Bücher nicht mehr verlängern und musste sie wieder abgeben. Manchmal dauert es eben sehr, sehr lange bis die Bibliothek mir die Vormerkungen auch zur Verfügung stellen kann – häufig so lange, dass ich mich kaum noch erinnern kann, warum ich das Buch vorgemerkt hatte. 😀

Aber bevor es mit dem Lesen weitergeht, muss ich noch den Wochenendeinkauf hinter mich bringen (und die Wohnung saugen und die Wäsche anstellen … ).

Update 12:15 Uhr

Inzwischen haben sich Kiya, Natira, Sayuri und Hermia wieder beim Herbstlesen angeschlossen – ich finde es toll, dass wir die Wochenenden so „miteinander“ verbringen. 🙂 Ich habe die jeweiligen Tages- bzw. Wochenendposts wieder am Ende des Beitrags verlinkt. Ansonsten glubsche ich gerade auf den Fernseher, wo irgendeine Kochsendung läuft, und versuche wach genug zu werden, um mir endlich Frühstück zu machen. Heute brauche ich anscheinend eine sehr lange Anlaufphase – dabei war ich gestern so früh im Bett. 😉

Update 13:45 Uhr

Richtig wach bin ich noch immer nicht, aber der Haushalt ist erledigt, die Katzen sind gefüttert und mein Frühstück steht inzwischen auch vor mir. Jetzt geht es auch endlich mit dem Lesen los!

Oh, und Melli hat sich uns an diesem Wochenende auch angeschlossen! 🙂

Update 16:30 Uhr

„Das Böse vergisst nie“ beginnt schon mal sehr nett mit einem namenlosen Pärchen an einem Waldsee. Sie ist bis über beide Ohren verliebt, aber auch etwas unsicher, von seiner Perspektive bekommt man erst nicht so viel mit – bis die beiden eine Mädchenleiche finden. Nach diesem Prolog geht die Handlung drei Wochen vor dem Mord los, in dem man die vier Freundinnen Nora, Trine, Vilde und Benedicte kennenlernt. Die vier kenne sich von klein an und sind auch mit 15 immer noch gut befreundet, obwohl sie sich unterschiedlich entwickelt haben. So nach und nach findet man als Leser heraus, dass jedes Mädchen Geheimnisse hat, die sie ihren Freundinnen nicht mitteilt. Außerdem sind da noch eine Lehrerin, die nicht ganz koscher ist, und ein neuer Mitschüler, der ebenfalls ein Geheimnis hat, von dem er nicht möchte, dass jemand es herausfindet. Dazu kommen noch viele kurze Kapitel und eine flüssig zu lesende Schreibweise – und so kommt es, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Den zweiten und dritten Band habe ich auch noch einmal in der Bibliothek vorgemerkt und hoffe, dass es dieses Mal nicht so lange dauert. 😉

 Meine heutige Lesebegleitung sieht übrigens so aus:

Jetzt drehe ich eine Blogrunde, dann gibt es erst einmal eine Tee- und Kuchenpause und danach schaue ich, welches Buch ich als nächstes aus dem Stapel zupfe.

Update 19:30 Uhr

Zum Kuchen gab es dann endlich wieder eine „Carniepunk“-Kurzgeschichte. Auf den Beitrag von Jennifer Estep hatte ich mich schon gefreut, vor allem, da ich ja gerade erst fünf der „Elemental Assassin“-Romane gelesen hatte. So spielt auch „Parlor Tricks“ von Jennifer Estep in der Welt der Spinne – genau genommen sollte man die ersten fünf Bücher der Serie kennen, bevor man die Kurzgeschichte liest, da man sonst gespoilert wird. Die Geschichte selber ist nicht mehr als nett. Für sich genommen hätte ich sie vermutlich nicht so gut gefunden, aber mit Kenntnis der Serie fand ich es angenehm mal einen relativ stressfreien Tag mit Gin und Bria zu erleben. Dabei begleitet Gin die Polizistin zu einem Jahrmarkt, um nach einer verschwundenen Teenagerin zu suchen, die dort zuletzt gesehen worden war.

Und da der Paketbote klingelte, während ich noch mit Lesen beschäftigt war, habe ich mich zwischendurch erst einmal mit meiner aktuellen Seifenlieferung beschäftigt. Ich liebe die Seifen und Solid Shampoos von der Soaparella wirklich sehr und bin inzwischen komplett darauf umgestiegen. Diese Lieferung wird vermutlich wieder für ein halbes Jahr ausreichen – vor allem, da ich noch Shampoo in Reserve habe. Es ist wirklich unglaublich, wie lange ein solches Stück hält – man muss nur damit leben können, dass es etwas ölig wird, wenn es länger im Schrank liegt. Aber das ist kein Problem mehr, wenn man es dann in Benutzung nimmt.

Dummerweise weiß ich aber immer noch nicht, welches Buch ich nun als nächstes in Angriff nehme, deshalb lege ich eine Pause ein zum Wäsche zusammenlegen und Abendessen kochen …

Update 21:40 Uhr

Pasta mit scharfer Möhrencreme

Gekocht und gegessen habe ich inzwischen – mal wieder sehr lecker!. Für ein Buch kann ich mich aber immer noch nicht entscheiden. Also drehe ich jetzt erst einmal eine Blogrunde und dann lese ich vielleicht noch eine Kurzgeschichte oder spiele ein bisschen mit dem DS.

Und weil der alte Herr so süß ist und es immer noch eine Seltenheit ist, wenn er tagsüber ruhig auf einem Menschen sitzt, gibt es noch ein Loganfoto:

Update 0:15 Uhr

Eigentlich wollte ich ja noch mehr lesen, als „nur“ eine „Carniepunk“-Kurzgeschichte, aber dann habe ich  mich etwas von Kelly Meding irritieren lassen. Ich mag sowohl die „Dreg City“-, als auch die „Cornerstone Run“-Romane der Autorin sehr gern und hatte mich deshalb sehr auf „Freak House“ gefreut. Dann las ich den Untertitel „A Strays Short Story“ und fragte mich, ob ich etwas verpasst hätte, denn eigentlich dachte ich, ich würde all ihre Bücher kennen (okay, die „Metawars“ habe ich noch nicht gelesen, aber so grundsätzlich …). Also musste ich erst einmal recherchieren, um herauszufinden, dass die Geschichte in einer Welt spielt, mit der sie bislang nur experimentiert hat, aber in der noch keine Romane von ihr spielen. (HIER Kelly Medings Info dazu.)

Ansonsten kann ich sagen, dass mir „Freak House“ wirklich gefallen hat. Shiloh sucht ihren Vater, der vermisst wird, und begegnet dabei zwei Männern, die ebenfalls nach einem Vermissten suchen – und vermuten, dass dieser in einer Freak Show gefangen gehalten wird. Soweit ich die Welt in dieser Kurzgeschichte kennengelernt habe, finde ich sie sehr vielversprechend. Ich hoffe sehr, dass Kelly Meding irgendwann dorthin zurückkehrt und mehr über Shiloh und die frisch gegründete Para-Polizei erzählt.

Jetzt geht es aber erst einmal ins Bett – und morgen wird ausgeschlafen! Gute Nacht!

***

Heutige Mitleser:

Kiya
Natira
Sayuri
Hermia
Melli

Herbstlesen im September (4)

Für heute habe ich den Beitrag schon gestern Abend vorbereitet, damit ich schön ausschlafen kann und eventuelle Mitleser trotzdem auf diesen Text verlinken können. 😉

Nachdem ich gestern die erste Hälfte von „Die kleine Souvenirverkäuferin“ gelesen habe, hoffe ich, dass ich das Buch heute beenden kann. Außerdem werde ich bestimmt weiter in „The Gatehouse Mystery“ lesen und mir vermutlich auch noch eine weitere „Carniepunk“-Kurzgeschichte zu Gemüte führen. Ich bin mir sicher, dass wird wieder ein sehr entspannter Lesetag!

Update 9:30 Uhr

So, wach! Naja, relativ. *g* Die Brötchen backen im Ofen, die erste Blogrunde ist gedreht und ich beginne den Tag mit „Die kleine Souvenirverkäuferin“ von Francouis Lelord. Das Buch würde ich heute gern noch beenden.

Meine Mitleser verlinke ich wie immer am Ende des Beitrag, wenn sie den Post für den heutigen Tag angefangen haben (bzw. bei Kiya bleibt es bei dem Post von gestern, weshalb sie schon in der Liste steht). Ich freu mich aufs Lesen und Austauschen heute! 🙂

Update 12:30 Uhr

Inzwischen gab es Frühstück für mich und noch ein paar Kapitel in „Die kleine Souvenirverkäuferin“. Mir fallen immer mehr Figuren ins Auge, die mich an die „Dr. Siri“-Romane von Colin Cotterill erinnern. Diese Männer, die sich in ihrer Jugend aus Idealismus freiwillig gemeldet haben, die an die Ideen des Kommunismus glaubten und die nun desillusioniert vor einer starren Gesellschaft stehen, der die Ideale schon lange verloren gingen und der es in erster Linie darum geht das Gesicht zu waren. Diese Männer balancieren zwischen dem täglichen Vortäuschen von Linientreue und dem Ausreizen ihrer kleinen Freiheiten, um doch noch etwas für die Menschen bewegen zu können.

Jetzt erst einmal eine Stunde Katzenfüttern (und das tägliche Haushaltminimum) und dann geht es weiter mit dem Lesen. 🙂

(Ts, sagt mir doch mal Bescheid, dass ich Souvenir immer falsch schreibe! 😉 )

Update 15:15 Uhr

Nur noch wenige Seiten, dann ist „Die kleine Souvenirverkäuferin“ beendet. Ich mag das Buch, ich weiß nicht, ob ich es noch einmal lesen würde, dafür berührt es mich nicht tief genug, aber es ist so angenehm leise und melancholisch und irgendwie gerade genau richtig. Jetzt mache ich aber erst einmal eine kleine Pause und esse ein Stück Kuchen und versuche die Geräusche vom Nachbarkind zu ignorieren. Unglaublich, wie viel Lärm ein einziges Kind machen kann, während es in der Wohnung über uns mit Lego spielt.

Ach ja, falls ihr euch gefragt habt, warum es an diesem Wochenende so wenige Katzenfotos auf dem Blog gibt: Entweder sind die Katzen ganz weit weg oder so nah, dass das mit dem Fotografieren auch nichts wird.

Es dauert einfach seine Zeit, bis ich Baltimore etwas weiter weggeschoben habe und er still genug hält, dass ich mal ein Foto machen kann. *g*

Nach dem Kuchen drehe ich eine Blogrunde und schaue mal, wie es euch so ergangen ist – und dann beende ich mein Buch. 🙂

Update 18:30 Uhr

Kuchen gegessen, Blogrunde gedreht, „Die kleine Souvenirverkäuferin“ ausgelesen, noch einen Tee getrunken und eine Kurzgeschichte gelesen. Meine Meinung zur Souvenirverkäuferin bleibt bestehen. Ein schönes Buch, eine leise Geschichte vor einer interessanten Kulisse und ich bin froh, dass ich den Roman gelesen habe.

Was die (mal eben nachschauen) siebte Kurzgeschichte aus „Carniepunk“ angeht: „A Duet with Darkness“ von Allison Pang kommt mir wie ein Prolog vor. Ich kann es nicht so recht beurteilen, weil ich vorher nichts von ihr gelesen habe, aber ich hatte das Gefühl, ich würde die oder zumindest eine Vorgeschichte zu ihrer Abby-Sinclair-Reihe lesen. Die Kurzgeschichte für sich genommen, fand ich nicht ganz so überzeugen wie den Großteil der anderen Texte in dieser Anthologie. Auf der anderen Seite hat sie mich sehr neugierig auf die Welt, in der die Abby-Sinclair-Romane spielen, gemacht, obwohl ich befürchte, dass die männliche Hauptfigur (zumindest die im ersten Band) mir nicht zusagen wird. Vielleicht setze ich den ersten Band mal auf meine Wunschliste und teste den mal an … Das ist die schlimmste Folge von Anthologien. 😉

Jetzt werde ich erst mal das Essen für heute Abend fertig machen – nachdem wir von gestern noch so viele Kartoffeln übrig hatten, gibt es einen Curry-Rübli-Auflauf. *mmmh* Und da der Auflauf seine 45 Minuten im Ofen benötigt, bekomme ich vor dem Essen bestimmt noch eine Kurzgeschichte gelesen. 🙂

Update 23:00 Uhr

Nach dem Abendessen habe ich noch eine weitere Kurzgeschichte gelesen (vorher hatte es natürlich nicht mehr geklappt, weil ich mich vom Internet ablenken ließ). „Recession of the Divine“ von Hillary Jacques brachte mir weniger Jahrmarkt-Atmosphäre als erhofft, aber dafür eine nette – wenn auch leider nicht ganz neue – Grundidee rund um griechische Mythologie. Aber ich mochte die Protagonistin Olivia und ihre Bemühungen sie selbst zu bleiben. Außerdem habe ich noch etwas „Animal Crossing“ gespielt und dabei ein Foto gemacht, das zeigt, was ich bei den Katzen mit „zu nah“ meine, wenn es ums Fotografieren geht. 😉

Jetzt noch eine kleine Kommentarrunde und ein paar Seiten „The Gatehouse Mystery“ und dann geht es für mich wohl auch ins Bett. Es war wieder sehr nett gemeinsam zu lesen und ich freu mich schon auf das kommende Wochenende! 🙂

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Heutige Mitleser:

Kiya
Natira
Hermia