Da ich abends recht früh auf dem Sofa eingeschlafen bin, hatte ich gestern kein neues Buch mehr angefangen. Heute morgen habe ich endlich mal wieder richtig ausgeschlafen und dann den Tag mit „Home Improvement: Undead Edition“ und Bluesmusik (Robert Johnson) gemütlich starten lassen.
Die erste Kurzgeschichte wurde von Charlaine Harris geschrieben, die auch Mitherausgeberin der Anthologie ist. „If I Had A Hammer“ ist eine Sookie-Stackhouse-Geschichte und auch wenn man sie ohne die Romanreihe gelesen zu haben verstehen kann, so hatte ich das Gefühl, dass die Autorin dafür sehr viele erklärende Nebensätze einbauen musste, die den Lesefluss hinderten. In der Geschichte renoviert Sookie zusammen mit einigen anderen Leuten das Heim eines befreundeten Ehepaars. Während sie eine Wand durchbrechen, um einen Raum zu vergrößern, finden sie einen blutbefleckten alten Hammer, der dort versteckt war, – und kurz darauf fühlt sich das vorher so gemütliche Haus „haunted“ (gibt es da ein passendes deutsches Wort, das mir gerade nicht einfällt?) an. Die Geschichte war nett, hat mich jetzt aber nicht so umgeworfen – vermutlich, weil ich bislang erst einen Sookie-Stackhouse-Roman gelesen habe (und das ist auch schon einige Jahre her) und deshalb mit den verschiedenen Personen nicht viel anfangen konnte.
Bevor ich mich jetzt doch mal für ein neues (oder angefangenes?) Buch entscheide, schaue ich mal, wie meine Mitleser so in den Tag gestartet sind – oder auch nicht, denn die scheinen heute genauso schwer aus den Feder zu kommen wie ich. 😉
Update 13:00 Uhr
Inzwischen gab es Frühstück und die ersten Seiten meines Krimis. „Mord im Park“ von Cynthia Harrod-Eagles habe ich aus der Bibliothek mitgenommen, nachdem ich im Krimiregal nach einem Autor bzw. einer Autorin suchte, die ich noch nicht kenne, und wo das Buch auf den ersten Blick nicht zu klischeeüberfrachtet klang. Wenn es mir nicht gefallen würde, könnte ich es immer noch ungelesen zurückbringen und ich muss gestehen, dass ich dies Option gerade ernsthaft in Betracht ziehe. Die ersten Seiten lasen sich, als ob die Autorin sich nicht zwischen dem lakonischen Ton eines Philip Marlowe und dem Bedürfnis ihre Hauptfigur mit „liebenswerten Schwächen“ zu gestalten entscheiden. Diese Aspekte passen aber leider nicht zusammen und so bin ich bislang noch nicht besonders glücklich mit der Geschichte. Ich werde trotzdem noch ein bisschen weiterlesen und mich dann entscheiden, ob ich den Roman abbreche. Vorher sollte ich aber erst die Katzen füttern, die signalisieren schon deutlich, dass sie Hunger haben. 😉
Update 15:30 Uhr
Ich bin doch bei „Mord im Park“ geblieben. Das Marlowe-hafte hat sich schnell gegeben, wirklich spannend oder gar gut geschrieben finde ich die Geschichte nicht, aber die Autorin hat es geschafft mich auf das Opfer neugierig zu machen. Ach ja, der Roman scheint Teil einer Serie rund um den Polizisten zu sein, denn es gibt immer wieder Verweise auf frühere Fälle. Aber den Part finde ich nicht so reizvoll, ich möchte nur die Tote besser kennenlernen und wissen, warum es in ihrem Leben so viele Widersprüche gibt. Bevor ich weiterlese, drehe ich aber erst einmal eine Runde durch die Blogs (und den FeedReader), koche mir Tee und schaue mal, ob ich noch ein paar Kekse finde. 😉
Update 17:30 Uhr
Keine Kekse zum Tee, da mein Mann spontan Lust auf Chips bekam und wir uns deshalb eine Schale voll geteilt haben. Außerdem habe ich eine weitere „Home Improvement“-Geschichte zum Tee gelesen. „Wizard Home Security“ von Victor Gischler war wirklich sehr lustig – ich würde gern noch mehr von diesem Zauberer und dieser fantastischen Welt lesen, habe aber bei einer kurzen Suche keine Fantasy-Titel von dem Autor gefunden. Die Handlung dreht sich um den Zauberer Broahm, der nach einem Einbruch in sein Haus, eine sehr teure magische Sicherheitsanlage installieren lässt. Als dann ein Notfall eintritt, muss Broahm herausfinden, dass er versäumt hat einige wichtige Fragen zu seinem neuen Alarmsystem zu stellen … 😀
Ich habe noch ungefähr eine halbe Stunde, bis ich mit dem Kochen anfangen muss. Die Zeit werde ich wieder für eine Blogrunde nutzen und ganz vielleicht schaffe ich ja auch noch ein paar Seiten in „Mord im Park“.
Update 20:00 Uhr
So, das Abendessen ist gekochte und gegessen – es war definitiv mal wieder Zeit für einen großen Topf vegetarisches Chili! Das koche ich viel zu selten, weil es doch etwas Arbeit ist und wir am Ende eigentlich immer drei Tage davon essen können. 😀 Mein heutiges Testbier hat mir übrigens nicht geschmeckt – sehr erfolgreich ist meine Suche in dem Bereich wirklich nicht …
Wenn mich nicht noch die Lust auf eine Kurzgeschichte übermannt, bleibe ich noch eine Weile bei „Mord im Park“ und schau mal, wie weit ich mit dem Roman komme, bevor es Zeit für die heutige „Barnaby“-Folge und mein Strickzeug ist.
Update 23:35 Uhr
Nun, so überzeugend war der heutige „Barnaby“ nicht, aber dümpelig genug, um jetzt ins Bett zu fallen und zu schlafen. Bei „Mord im Park“ bin ich inzwischen an einem Punkt, wo die Handlung gern mal etwas anziehen könnte – ich langweile mich nämlich. Wenn die Geschichte auf den nächsten Seiten nicht spannender wird, werde ich das Buch vermutlich nur noch querlesen, um den Mörder zu erfahren und dann ganz schnell wieder in die Bibliothek bringen.
Ich wünsche euch einen guten Start in die Wochen und freue mich schon auf das kommende Wochenende mitsamt dem Herbstlesen! 🙂
Heutige Mitleser:
Ariana
Kiya
Ina (1000 Worte)
Natira
Sunny
Sayuri
Sunny
BücherFähe










