Gestern habe ich mich ja vollkommen auf „The Cuckoo’s Calling“ konzentriert und ansonsten nur noch die paar Seiten der Kurzgeschichte „The Path“ gelesen, die ich in der Woche nicht geschafft hatte.
Ich überlege, ob ich heute mal zu einem anderen Buch greife, um mal wieder etwas zügiger voran zu kommen. Zwar interessieren mich gerade vor allem Titel von meinem englischen SuB und die würde ich nur ungern parallel lesen, aber ich finde bestimmt unter den deutschen Büchern noch etwas, das mich heute reizen kann.
Oh, eine weitere „Home Improvement: Undead Edition“-Kurzgeschichte wäre auch noch ganz gut, denn ich würde die Anthologie in diesem Monat gern beenden (und dann müsste ich mich auf die Suche nach dem verschollenen „West Ward Weird“ machen, wenn ich die auch noch in diesem Jahr lesen mag *g*).
Außerdem würde ich gern heute noch ein bisschen nähen, da gibt es ein Projekt, das ich schon so lange in Angriff nehmen möchte und was eigentlich nicht viel Zeit kosten sollte. (Ich erzähle jetzt lieber nicht von all den anderen Dingen in meinem Leben, die „eigentlich nicht viel Zeit kosten sollten“ 😉 ).
P.S.: Wie ich gerade feststelle, ist das hier mein 999 Beitrag auf diesem Blog. *g*
Update 9:20 Uhr
Heute starte ich mit einem Milchkaffee und einer Kurzgeschichte in den Lesetag. Außerdem ist die Küche wieder aufgeräumt, die Brötchen fürs Frühstück sind aufgebacken, Eier gekocht (die dann mein Mann essen darf) und das Badezimmer ist gewischt (nach einer recht ruhigen Woche nimmt Shandy wieder sein lästiges Benehmen auf *seufz*). Los geht es mit „Rick The Brave“ von Stacia Kane!
Update 10:45 Uhr
Das Lesen würde schon etwas schneller gehen, wenn ich nicht regelmäßig noch hier und da kommentieren, noch einen Artikel zwischenschieben und sowieso eine Menge anderer Dinge machen würde. 😉 Trotzdem habe ich inzwischen „Rick The Brave“ beendet und mich wunderbar dabei amüsiert. Es war schön mal eine Chess-Geschichte zu lesen, die aus einer anderen Perspektive erzählt wurde. Dieses Mal ist die Hauptfigur ein Handwerker, der keine Erfahrung mit dem Leben in der Downside hat, der aber aufgrund seiner finanziellen Situation einen Job in dieser gefährlichen Gegend angenommen hat. Als das Renovierungsteam dann die ersten Fußleisten entfernt, wird das Haus von Geistern überschwemmt … Sehr amüsant zu lesen, wobei ich nicht beurteilen kann, ob die Geschichte für jemanden, der die Reihe nicht kennt, ebenso unterhaltsam gewesen wäre. Zum Teil fand ich es nämlich vor allem witzig, wie Rick über Terrible und Chess dachte, während ich ja deutlich mehr über die beiden Figuren wusste als der arme Handwerker.
Jetzt mache ich mir erst einmal Frühstück und dann schau ich mal, was ich als nächstes lese.
Update 13:30 Uhr
Wie ihr sehen könnt, habe ich zum Frühstück zu „Der kleine Mann“ gegriffen. Das Buch liest sich überraschenderweise deutlich schneller als „The Cuckoo’s Calling“ und so habe ich die Hälfte der Handlung mal eben durchlebt. ;D Ich mag die Geschichte immer noch gern, auch wenn sie eindeutig für ein wesentlich jüngeres Publikum geschrieben wurde und inzwischen doch sehr viele altmodische Elemente beinhaltet. Aber das war auch schon so, als ich noch ein Kind war und trotzdem fand ich das Ganze bezaubernd. Bevor ich meinen Stoff aus den Kisten krame, den Rollschneider suche und – im schlimmsten Fall – ein paar Stecknadeln aus angefangenen Projekten ziehe, weil ich davon irgendwie immer alle in Stoffen stecken habe und nie in der Schachtel, in der ich sie kaufte, noch etwas zum Thema Kommentare.
Blogspot hat gerade wirklich ein Problem bei den Kommentaren und deshalb möchte ich euch bitten, dass ihr eure Kommentare vor dem Abschicken zwischenspeichert und euch nach dem Absenden noch einen Moment Zeit nehmt, um zu schauen, ob der Kommentar veröffentlicht wurde. Im Zweifelsfall könnt ihr so problemlos einen zweiten Kommentarversuch starten. Es gibt für mich keine Möglichkeit verlorene Kommentare zu rekonstruieren und ich finde es zu schade, wenn sich weiter die „ich hatte eigentlich kommentiert und hinterlasse jetzt nur noch eine kurze Meldung“-Kommentare häufen. Das macht weder euch noch mir Spaß …
Update 15:30 Uhr
Auch wenn es nicht so aussieht, aber der größte Teil der „Näharbeit“ ist geschafft, denn jetzt muss ich wirklich nur noch nähen. Seit dem letzten Update habe ich mein Werkzeug zusammengesucht, die Stoffe gesucht (die Kiste war natürlich nicht da, wo sie eigentlich hingehört *seufz*) und gebügelt, zwei Schnitte berechnet, den Stoff und das Vlies geschnitten und jetzt muss ich nur noch die Nadel schwingen. 😉 Vorher gibt es aber noch eine Blogrunde, damit ihr merkt, dass ich noch lebe. 😉
Ich frage mich, ob einer von euch errät, was ich da heute anfertige … Ich gebe aber zu, es gibt kaum Hinweise auf meinen Fotos. 😉
Update 17:00 Uhr
*seufz* Ich käme heute auch mit allem schneller voran, wenn das Netbook nicht für jede einzelne neue Seite Minuten zum Laden brauchen würde. Ich muss wohl mal wieder alle überflüssige Daten auf der externen Festplatte sichern und vom Netbook werfen, sonst treibt mich das noch in den Wahnsinn. Es leistet ja gute und treue Dienste, aber es ist etwas empfindlich, wenn mein Mann mal wieder seine CDs auf der Festplatte stapelt, während ich eindeutig zu viele Fotos mache. 😉
Jetzt gibt es für mich erst mal eine kleine Kakao- und Schneckenpause!
Update 19:00 Uhr
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| Teilweise grumpige Gesellschaft. 😀 |
Es ist doch erstaunlich, wie schnell das Nähen von der Hand geht, während man parallel Blogs aufruft und kommentiert. 😉 So ist das erste Teil fertig (Foto gibt es später, wenn alles geschafft ist) und „Der kleine Mann“ ist ausgelesen. Jetzt wandere ich erst einmal in die Küche und mache das Abendessen.
Update 22:30 Uhr
Das Abendessen war deutlich köstlicher als erwartet. Ich habe den Rote-Bete-Aufstrich mit etwas Gemüsebrühe und einem Schuss Sahne verlängert und mit Harissa und Rosenpaprika nachgewürzt – so gab es eine angenehm pikant-erdige Nudelsauce. Sehr lecker! 🙂
Und da ich das bislang vergessen hatte zu erwähnen: Mein Hörbuch („Der Prinzessinenmörder“ von Andreas Föhr) habe ich heute Nachmittag auch beendet. Außerdem ist mein heutiges Nähprojekt fertig und gründlich fotografiert worden. Die Bildhelligkeit gefällt mir noch nicht, damit muss ich noch mal herumexperimentieren – heller wird es ja die nächsten Wochen tagsüber nicht werden. 😉
Nach euren vorsichtigen Schätzungen, was es denn werden könnte, muss ich feststellen, dass ihr alle das sogenannte „Zaubertäschchen“ (HIER gibt es eine tolle Anleitung dafür) nicht kennt. Und ich dachte, das wäre inzwischen so weit verbreitet – auch weil es ein supereinfacher Schnitt für Büchertaschen ist -, dass man ihn auf Anhieb erkennen könnte. Da ich mit der Hand nähe, hat es den halben Tag gedauert, aber mit der Maschine (wenn man denn eine hat, die durch vier Lagen Stoff plus Vlies und in diesem Fall auch ein festes Gummiband näht) wäre das Ganze in einer Stunde fertig gewesen.
Genau genommen wurden es eine kleine Tasche für die neue Kamera (allerdings habe ich da die Lasche etwas arg knapp bemessen), damit das Display nicht verkratzt und die Katzen nicht in Versuchung geraten mit der Handschlaufe zu spielen und zwei Taschen für unsere 3DS.
Für meinen Mann gab es die dunkelblaue Taschen mit dem roten Innenfutter – passend zu seiner übergroßen Buchtasche, allerdings habe ich hier kein BPRD-Logo in die Taschenlasche gestickt. *g* Und für mich die dunkelbraune Tasche mit dem beigen Innenfutter – das zarte Muster sieht man auf den Fotos leider nicht gut genug. In der Kombination mag ich mir auch noch Buchtaschen nähen, aber das ist nicht so eilig. Zur Zeit nehme ich eh immer den Kindle mit, wenn ich mal ein Unterwegsbuch benötige – was selten genug der Fall ist.
Jetzt drehe ich noch eine Blog- und Kommentarrunde und lese dann noch eine Kurzgeschichte aus „Home Improvement: Undead Edition“. 🙂
Herbstlesen-Ende
Inzwischen habe ich auch die zwölfte Kurzgeschichte, „Full-Scale Demolition“ von Suzanne McLeod, aus „Home Improvement: Undead Edition“ gelesen und mich eigentlich gut dabei unterhalten gefühlt. Die Geschichte gehört zur Spellcrackers-Serie der Autorin, von der ich bislang absolut nichts gehört hatte. Die Hauptfigur Genny Taylor ist eine Sidhe fea, die sich auf das Lösen von magischen Problemen spezialisiert hat. In „Full-Scale Demolition“ wird sie von einer Kunden damit beauftragt einen Pixie-Befall ihres Hauses zu beseitigen. Allerdings stellt sich kurz darauf heraus, dass dieser Job noch ein paar weitere Aufgaben beinhaltet. Sehr nett und amüsant geschrieben, theoretisch gut genug, um mein Interesse an der Reihe zu wecken, wenn es da nicht ständig diese „dieser Kelpie ist so heiß, dass ich nur noch seinen makellosen Körper bewundern und keinen vernünftigen Gedanken denken kann“-Passagen wären. Ich kann es einfach nicht mehr lesen. Diese Art von „romantischer“ Urban Fantasy geht mir inzwischen wirklich auf die Nerven. Sehr schade, denn grundsätzlich fand ich die Welt – soweit man das nach einer Kurzgeschichte beurteilen kann- und die Figuren schon interessant.
Die restlichen beiden Geschichten aus dieser Anthologie werde ich hoffentlich noch in dieser Woche lesen, ich würde das Buch gern noch im Oktober beenden. Ansonsten geht es für mich morgen mit „The Cuckoo’s Calling“ weiter – schließlich habe ich nur noch zwei Tage dafür Zeit. 😉
Bevor ich jetzt ins Bett wandere, möchte ich mich noch bei all meinen Mitlesern der vergangenen zwei Monate bedanken! Es hat wirklich Spaß gemacht, gemeinsam mit euch zu lesen – auch wenn schon wieder viel zu viele interessante Titel auf meine Wunsch- oder Vormerkliste gewandert sind. Ohne eure Beiträge und Kommentare wären diese Wochenenden lange nicht so unterhaltsam, entspannend und interessant gewesen. Ich hoffe, das Herbstlesen hat euch ebenso gefallen wie mir und ihr konntet ebenfalls wunderbar erholsame Tage damit erleben! Habt einen guten Start in die Woche und wenn euch im November mal das Wetter, die Arbeit oder das Studium auf die Nerven geht, dann denkt daran, dass ihr euch ein paar Stunden freinehmen, zu einem Buch greifen und euch etwas erholen solltet. 😉
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Heutige Mitleser:
Ariana
Neyasha
Mila (Fantasy and more)
Cat
Ina
A. Disia
Sayuri
Hermia
Natira
Anorielt