Schlagwort: Herbstlesen

Herbstlesen im Oktober (2) – Sonntag

 

Wie immer kann ich am Sonntagmorgen sagen: „So viel wie erhofft habe ich gestern nicht gelesen.“, aber das ist ja auch nicht schlimm, sondern zeigt nur, dass ich meine Zeit eben anderweitig zum Entspannen genutzt habe. 🙂

Die Nacht war etwas arg kurz. Also, noch kürzer als sowieso schon. Eine gute Stunde nach dem Einschlafen bin ich nämlich wieder geweckt worden, weil Shandy auf die Bettdecke meines Mannes gepinkelt hatte. Eigentlich darf ich mich nicht beschweren, denn seitdem er krank ist, hat er kaum noch markiert (früher hingegen mehrmals am Tag), aber morgens um ein Uhr aufzustehen, um das Bett neu zu beziehen, die Matratze trocken zu legen und die ganze Bescherung in den Keller zu bringen, ist nicht gerade meine Vorstellung von einem erholsamen Einschlafen. Für heute Nachmittag plane ich jetzt schon fest ein kleines Sofaschläfchen ein!

Jetzt aber gibt es erst einmal eine schöne große Tasse Tee und einige Seiten in „Terrier“ von Tamora Pierce. Die erste Ladung Wäsche ist angestellt, die Brötchen fürs Frühstück backen im Ofen auf, Baltimore ist versorgt und mein Mann ist wieder ins Bett gegangen, so dass ich erst einmal meine Ruhe haben werde.

 

Diejenigen Mitleser, die gestern einen Beitrag für das gesamte Wochenende erstellt haben, habe ich schon am Ende des Posts verlinkt. Wer sonst noch mitmachen möchte, kann sich wie immer in den Kommentaren melden und wird dann in der Liste ergänzt.

Update 10:15 Uhr

 

Das Wetter ist so grau, dass ich heute morgen schon eine Kerze angezündet habe. Und bevor ich wieder zu „Terrier“ gegriffen habe, habe ich zum Frühstück (ist es nicht toll, dass es endlich wieder leckere Birnen gibt?! Frühstück mit Birnen ist perfektes Frühstück!) die zweite Kurzgeschichte aus „Westward Weird“ gelesen. „The Last Master of Aeronautical Winters“ von Larry D. Sweazy hat mir das Gefühl gegeben, als ob die Geschichte zu einer größeren Reihe gehören würde, aber ich kann sie keiner der Serien zuordnen, die der Autor auf seiner Homepage aufgeführt hat. Umso spannender, dass seine Einführung in die Welt bei mir dieses Gefühl erzeugt hat. Der Protagonist, Ethan Lockwood, ist der illegitime Sohn eines ungenannten Königs, der zwar eine jährliche Apanage erhält (solange er seine Herkunft nicht verrät), aber trotzdem immer wieder gezwungen ist, Geld zu verdienen, um seinen Lebensstandard finanzieren zu können. So führt ein Auftrag von Buffalo Bill den Mann und seinen Leibwächter Raul in die schwebende Stadt New Ithanca, wo das Böse herrschen soll. Die Geschichte ist locker geschrieben, der Protagonist war mir sympathisch, der Leibwächter so gut vorbereitet, dass ich gern mehr von ihm lesen würde, die Handlung unterhaltsam – und wenn es mehr über diese Figuren und die Welt gäbe, würde ich einen Versuch mit einem Roman von dem Autor wagen.

 

So sieht es übrigens aus, wenn ich kurz das Sofa verlasse, um im Keller die nächste Waschmaschine zu starten. Madame war gar nicht erfreut, als sie mir wieder Platz machen musste. Dafür liegt sie jetzt wieder auf meinen Schienbeinen und sorgt dafür, dass sich meine Knie anfühlen, als ob sie gleich durchbrechen würden. 😉

Update 13:15 Uhr

Inzwischen bin ich ein ganzes Stückchen mit „Terrier“ weitergekommen. Vielleicht fange ich heute sogar noch den zweiten Band an, nachdem ich jetzt so schön in der Geschichte und Welt wieder drin bin. Lustigerweise schreibe ich hier immer wieder Absätze über den Inhalt, weil es so viel gibt, was ich euch über das Buch erzählen mag, lösche die dann aber wieder, weil ich denke, dass das besser ausführlicher in einer Rezension dargestellt werden kann. Also verkneife ich mir meine Bemerkungen weiterhin und verfasse einfach heute Nachmittag oder Anfang der Woche eine Rezension zu dem Titel, in der ich euch all meine Gedanken mitteile.

Ansonsten steckt die zweite Ladung Wäsche im Trockner, die Katzen sind gefüttert, der FeedReader ist geleert, die Teilnehmer-Liste aktualisiert und ich greife jetzt erst einmal zum DS, um ein bisschen zu spielen.

Update 17:00 Uhr

 

Eigentlich wollte ich ja schön heute Nachmittag schlafen und zwischendurch habe ich mich wie Baltimore gefühlt, der schon den ganzen Tag nicht von seinem Kissen weggehen mag. Aber als ich dann wirklich einschlafen wollte, klingelte mein „die Wäsche ist fertig“-Wecker und nachdem ich stapelweise Handtücher zusammengelegt und verstaut hatte, war ich auch schon über den toten Punkt hinaus. Dafür nagte so langsam der Hunger an mir und hat mich dazu gebracht mir eine Zimt-Marzipan-Schnecke und zwei Mais-Plätzchen (in Ahornblatt-Form! Gebt es endlich zu! ;D) zu holen. Und weil ich nicht müde genug zum Schlafen, aber zu müde zum englischen Lesen bin, gab es dazu „Muminvaters wildbewegte Jugend“ von Tove Jansson. Das Buch will ich schon lange lesen und es ist perfekt für einen gemütlichen und entspannten Nachmittag (- auch wenn das Wetter vielleicht eher nach „Sturm im Mumintal“ verlangen würde).

 

Die Geschichte beginn damit, dass der Muminvater sich eine ganz schreckliche Erkältung einfängt – und als ihn dann noch die Vorstellung beunruhigt, dass er sterben könnte, ohne dass seine Familien von all seinen Abenteuern gehört hat oder dass sie gar die schon gehörten Erlebnisse vergessen könnten, beginnt er seine Memoiren aufzuschreiben. Sein Leben begann auf die schrecklichste Weise, denn er wurde – obwohl von Anfang an feststand, dass er ein Genie sein müsse – in einer schnöden Einkaufstasche vor einem Waisenhaus ausgesetzt! Einem Waisenhaus, in dem die kleinen Mumintrolle häufiger gewaschen als geschmust wurden und in dem es unnatürlich ordentlich war! Außerdem durfte man dort keine Krabbeltiere halten, es gab keine Geheimverstecke und war überhaupt unerträglich! Und jetzt muss ich bis zum Abendessen weiterlesen, um zu erfahren, wie es dem Muminvater so ergangen ist!

Update 22:30 Uhr

Bis es Zeit wurde zu Kochen habe ich wirklich noch weiter in „Muminvaters wildbewegte Jugend“ gelesen. Das Buch ist so niedlich und erholsam wie ich es erwartet hatte. Zwar kommt kein Muminband für mich an den ersten ran, aber bezaubernd fand ich bis jetzt alle Teile, die ich „wiederentdecken“ konnte.

 

Das Kochen hat heute etwas länger gedauert, da es ein Rote-Bete-Risotto gab – und die Rote Bete doch immer eine ganze Weile benötigt, um gar zu werden, bevor es mit dem „richtigen“ Risottokochen überhaupt losgeht. Ich könnte natürlich vorgekochte Rote Bete verwenden, aber das habe ich einmal versucht und fand den Geschmack im Vergleich wirklich enttäuschend.

Jetzt gibt es noch eine Internetrunde für mich – ich muss doch noch schauen, wie es euch den Abend über ergangen ist -, während mein Mann die erste Perry-Mason-Folge schaut (und mich damit nur ein winziges bisschen ablenkt, da ich die Serie wirklich gern mag) und dann wandere ich ins Bett. Morgen muss ich wieder früh raus und hab eine lange To-do-Liste vor mir. Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende und habt morgen einen guten Start in die Woche!

***

Heutige Mitleser:

Ina (1000 Worte)
Kiya (mit Internetproblemen)
Ariana
Alysande (in den Kommentaren)
Hermia
Natira
Mila
Tessa
JED

Herbstlesen im Oktober (1) – Samstag

Da Baltimore zur Zeit jeden Morgen um kurz nach sechs Uhr eine Spritze bekommt, begann der Tag auch heute für uns wieder früh. Immerhin kann ich so auch zeitig mit dem Herbstlesen beginnen und in Ruhe mit einem Buch in den Tag starten. Noch bin ich mir nicht sicher, zu welchem Roman ich greifen werde. Ich habe große Lust auf meine „aufgesparten“ Tamora-Pierce-Bücher, mag aber auch etwas Märchenhaftes lesen – oder vielleicht sollte ich mit einer Kurzgeschichte beginnen? Auf jeden Fall möchte ich in diesem Monat „Westward Weird“ lesen, weshalb ich das Buch schon in Reichweite gelegt habe – Anthologien bieten sich beim Herbstlesen so schön an – , wobei auch „Jim Henson’s The Storyteller“ passend wäre. Beide Titel (ebenso wie „Terrier“) habe ich schon neben mir liegen und werde sie nach der ersten morgendlichen Internetrunde anlesen. Mal schauen, wo ich hängenbleibe.

Eventuelle Mitleser verlinke ich wieder am Ende dieses Beitrags, sobald sie sich hier mit einem Kommentar gemeldet haben. Aber erst einmal versuche ich mich für ein Buch zu entscheiden, mit dem ich den Tag anfange. 😉

Update 10:30 Uhr

Bislang habe ich nur die Einleitung von „The Storyteller“ und die ersten Seiten gelesen und muss feststellen, dass ich heute so früh am Tag noch nicht in Märchenstimmung bin. Also habe ich stattdessen Kommentare beantwortet, ein bisschen im FeedReader gestöbert und mich von meinem Mann ablenken lassen, der gerade unseren neuen Laptop einrichtet. Sehr geschickt, dass er das macht, denn da ich vor allem damit arbeite, muss er mich bei jedem Schritt fragen, wie ich es haben möchte. Auf der anderen Seite wollte er das unbedingt heute morgen machen, während ich doch eigentlich in Ruhe wachwerden und lesen wollte. *g* Ich freu mich auf jeden Fall auf das Arbeiten mit dem neuen Gerät, denn das Netbook ist allein schon mit einfacher Bildbearbeitung ziemlich überfordert und benötigte die gesamte Zeit, die ich zum Essen meines Frühstücksbrötchens brauchte, um das davon geschossene Foto zu verkleinern. Oo

Während ich mich weiter an meinem Milchkaffee festhalte, lese ich mich noch durch die restlichen FeedReader-Beiträge und teste danach mal die beiden Bücher an, in der Hoffnung, dass mich eins davon packt. Oh, und inzwischen haben sich Natira und Ina mir angeschlossen – ihre Beiträge sind unten verlinkt. 🙂

Update 14:30 Uhr

Ich möchte mich jetzt schon entschuldigen für die vielen Tippfehler, die ich in den nächsten Tagen machen werde, aber ich habe seit über einem Jahr keine normale Tastatur mehr verwendet und große Probleme mich gerade wieder auf „übliche“ Tastenabstände umzustellen. Ansonsten habe ich zwei Punkte zum neuen Laptop anzumerken: 1. Wow! Ist das schnell, ist das toll! 2. Ist mein Blog für euch auch so seltsam schmal in der Mitte des Bildschirms angeordnet? Oo (Ich fange jetzt nicht an, über meine Bildschirmsituation in den letzten sechs Jahren zu jammern.)

Ähm, ja … Also, seit dem letzten Update habe ich ein bisschen mit dem neuen Laptop rumgespielt, weiter im FeedReader gestöbert (und inzwischen aufgegeben, bevor ich die letzten Beiträge gelesen habe), die Katzen gefüttert, noch etwas mit dem Laptop experimentiert, ein paar Zeilen zu dem Hörbuch „Emma“ von Jane Austen geschrieben (die Rezension hätte ich gern dieses Wochenende noch fertig, bevor ich Anfang der Woche das nächste Hörbuch beende) und die erste Kurzgeschichte aus „Westward Weird“ gelesen.

Shandy nimmt seine Medizin (mit Katzenmilch)

„Westward Weird“ ist eine Anthologie mit Fantasy- bzw. Sience-Fiction-Kurzgeschichten, deren Gemeinsamtkeit das „Wild West Thema“ ist. Die erste Geschichte in dem Buch ist „The Temptation of Eustace Prudence McAllen“ von Jay Lake. Von dem Autor habe ich vor drei Jahren „Die Räder der Welt“ gelesen und damals mit so gemischter Meinung beendet, dass ich im Prinzip immer noch überlege, ob ich die Fortsetzung lesen soll. Sprachlich fand ich die Geschichte nicht einfach zu lesen – ich bin zu müde, um problemlos Wild-West-Hinterwäldler-Englisch zu verstehen -, inhaltlich ging es um einen Cowboy, der der Legende nach ein Zusammentreffen mit dem Teufel überstanden hat. Das Ganze war schon atmosphärisch geschrieben, aber durch die Erzählweise (direkte Ansprache eines Zuhörers inklusive diverser Nebenbemerkungen) fand ich es auch überraschend ermüden zu lesen für eine Kurzgeschichte. Dafür habe ich mir die ganze Zeit vorgestellt, dass die Geschichte mit einem guten Vorleser und einem gut gemachten Scherenschnitt-Video toll wäre …

Danach habe ich noch mit „Terrier“ von Tamora Pierce angefangen. Für diejenigen, die die Alanna-von-Trebond-Romane kennen: Die Protagonistin Beka Cooper ist eine Vorfahrin von Georg Cooper – und steht auf der anderen Seite des Gesetzes als der König der Diebe. Für mich ist der Roman ein Reread, aber dazu schreibe ich später noch mehr. Jetzt mache ich erst einmal eine Pause vom Lesen und spiele etwas mit dem DS und lege eine erneute Blogrunde ein, da mein Mann einen Film angemacht hat, den er gestern geschenkt bekommen hat und der eine recht schrille Geräuschkulisse schafft.

Update 19:30 Uhr

Nach dem vorherigen Update gab es erst einmal eine Spielrunde für mich. Nachdem ich gestern erst ein neues Spiel bekommen habe (irgendwie bekomme ich in den letzten Jahren rund um den Geburtstag meines Mannes regelmäßig ein neues Spiel von ihm *g*), habe ich erst einmal eine Schule eingerichtet, um die Stadt weiter zu entwickeln und dann einen Auftrag für ein kindgerechtes Familienheim angenommen. 😀
Außerdem gab es eine weitere Tasse Milchkaffee und ein Stück Schoko-Birnen-Torte am Nachmittag. Dabei habe ich noch ein bisschen weiter in „Terrier“ gelesen. Da es so lange her ist, dass ich das Buch gelesen habe, ist es, als ob ich es ganz neu entdecken würde. Ich finde es spannend, wie sehr Tamora Pierce die Welt, die sie für die Alanna-Romane entworfen hat, weiterentwickelt hat, obwohl die Geschichte sehr viel früher spielt. Außerdem mag ich ihre Protagonisten und die vielen kleinen Szenen, die einem die Figuren näher bringen. 🙂

Natürlich habe ich den Nachmittag nicht ohne Gesellschaft verbringen müssen, während ich gespielt, gelesen und mit dem neuen Bildbearbeitungsprogramm experimentiert habe. Baltimore ist heute etwas müde, frisst nur sporadisch, genießt aber jede Aufmerksamkeit, die er bekommen kann. Nur Christies „Aufmerksamkeiten“ werden ihm manchmal etwas viel … 😀

Inzwischen ist es doch etwas sehr spät geworden und bevor ich mir überlege, was ich den Rest des Abends mache, muss ich erst einmal in die Küche flitzen und Abendessen kochen. Da mein Mann gestern von mir Lasagne mit Hackfleisch gekocht bekommen hat (nach Geruch abgeschmeckt und für mich gab es – vegetarische – Tiefkühl-Pizza), bekommt er den aufgewärmten Rest, während ich für mich Reis mit einer Ananas-Curry-Sauce mache. Ich werde heute auf jeden Fall noch einmal den Beitrag aktualisieren, kann aber noch nicht abschätzen, wann das sein wird.

Update 23:15 Uhr

Mhhh, das Abendessen war lecker! Da mein Mann Curry grundsätzlich nicht so gern mag (wenn er mir nicht gerade meine Curry-Lauch-Brötchen mopst) und schon gar nicht die Kombination Curry-Ananas, koche ich das nur sehr selten. Umso mehr genieße ich es, wenn ich mal die Gelegenheit dazu habe.

Abgesehen vom Abendessen gab es heute Abend noch ein paar Seiten in „Terrier“, einen eingerichteten Blumenladen und sehr viel „Top Gear“ als Geräuschkulisse. Immerhin haben wir jetzt auch die allerletzte Folge gesehen und ich habe die Hoffnung, dass es morgen hier etwas ruhiger zugeht. Jetzt erst einmal wandere ich ins Bett – gute Nacht! Ich hoffe, ihr hattet heute einen schönen Tag! 🙂

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Heutige Mitleser:

Natira
Ina (1000 Worte)
Alysande (per Kommentar)
Mila (Fantasy and more)
Kiya (mit Internetproblemen)
Ariana

Herbstlesen im Oktober

Als Kiya mich im August fragte, ob ich wieder ein Herbstlesen planen würde, hatte ich noch gar nicht darüber nachgedacht. Aber da es im letzten Jahr so nett war, mit euch gemeinsam zu lesen und die Wochenenden bewusst zu genießen, habe ich die Anregung gern aufgegriffen. Auch wenn es in diesem Jahr erst im Oktober stattfindet (und definitiv nicht von mir verlängert wird), gibt es also hiermit den offiziellen „Herbstlesen“-Ankündigungspost.

Wie im letzten Jahr nehme ich mir vor, dass ich einen Monat lang die Wochenenden bewusst genieße, mir Zeit zum Lesen (und Backen und Handarbeiten und …) nehme und darüber blogge. Es gibt jeweils am Samstag und am Sonntag einen Beitrag, in dem ich von meinem Tag und meinem Buch erzähle. Schließlich zeigt sich immer wieder, dass ich solche Vorhaben konsequenter verfolge, wenn ich sie hier auf dem Blog öffentlich mache – und das gilt für Entspannungswochenenden ebenso wie für alles andere. 😉

Wer mag, kann sich mir gern anschließen und natürlich auch das Logo (bei dem sich Natira meiner erbarmt und die Schrift reingebastelt hat) mitnehmen. Es gibt keinerlei Vorgaben, abgesehen von dem Vorsatz, es sich gut gehen zu lassen und sich Zeit für Bücher und für andere Dinge zu nehmen, die einem guttun und die man sonst schnell zu kurz kommen lässt, und natürlich entspannt darüber zu schreiben. Schön wäre es, wenn ihr mir dann an dem Tag, an dem ihr mitmacht, einen Kommentar unter dem jeweiligen Herbstlesen-Beitrag hinterlassen würdet, dann kann ich euch dort verlinken und immer mal wieder schauen, wie es euch so beim Lesen und Erholen ergeht.

Halloween-Lesen

Das Halloween-Lesen ist meine ganz persönliche und inoffizielle Verlängerung des Herbstlesens. Auf der einen Seite habe ich nach den letzten Wochen, in denen ich nicht so viel Zeit für den SuB hatte, das Bedürfnis, noch mal einen Lesetag einzulegen, auf der anderen Seite habe ich da noch ein paar Titel auf dem SuB, die ich schon lange lesen will und die thematisch passen. Also habe ich ein schon älteres Foto von Shandy bearbeitet und gönne mir heute ein paar freie Stunden zum Lesen. So habe ich auch einen Ort, an dem ich doch noch über die letzten beiden Kurzgeschichten aus „Home Improvement: Undead Edition“ schreiben kann – es wäre doch schade, wenn die beiden Anthologie-Beiträge keine Erwähnung auf dem Blog fänden, nachdem ich zu jedem anderen während des Herbstlesens was geschrieben habe.

„It’s all in the Rendering“ von Simon R. Green ist von der Handlung her jetzt nicht so toll, aber ich mag die Grundidee hinter der Geschichte sehr. Die Handlung spielt in einem Haus zwischen den Welten, einem Haus, das als Zufluchtsort dient und das einige seltsame Bewohner hat. Verantwortlich für das Gebäude und die Personen darin sind Peter, ein Mensch, und Jubilee, eine Elfenprinzessin – und alles läuft seinen normalen ungewöhnlichen Gang bis eines Tages von beiden Welten Inspektoren vor den Türen stehen und das Haus begutachten wollen. Auch wenn das Ende etwas arg schnell kommt und mir das Gefühl gab, dass da unheimlich viele Möglichkeiten verspielt worden sind, mochte ich die Idee mit dem Haus, den unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Gebäude und die Bewohner und die Charaktere.

„In Brightest Day“ von Toni L. P. Kelner ist wirklich ein toller und amüsanter Abschluss der Anthologie. Die Autorin erzählt die Geschichte einer Houngan (ich würde sie spontan als Vodoo-Priesterin bezeichnen, aber sie glaubt nicht an den „religiösen“ Teil ihrer Arbeit), deren Job es ist Tote wiederzubeleben, damit sie ihre Lebensaufgabe beenden können. Doch bei ihrem aktuellen Auftrag kommt es zu Komplikationen, die dafür sorgen, dass der Zombie einfach nicht belebt bleibt. Die Geschichte ist witzig geschrieben, die Protagonistin ist – trotz ihres stellenweise flachen Humors – eine ungewöhnliche und sympathische Frau und die Idee rund um den wiederauferstandenen Architekten und seine Lebensaufgabe wirklich lustig.

Insgesamt hat mir „Home Improvement: Undead Edition“ wirklich gut gefallen. 🙂

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Eigentlich wollte ich gestern Nachmittag noch „Charlotte und die Geister von Darkling“ von Michael Boccacino anfangen, aber nachdem ich es fertig gebracht habe, mein Halblitertasse mit frischgekochtem Tee quer über Tisch und Boden im Wohnzimmer zu kippen, habe ich dann meine mühsam freigeschaufelten Lesestunden mit dem Trockenlegen von Büchern, DS-Spielen und Fernbedienungen und dem Wischen des Fußbodens verbracht. Also gibt es heute früh die ersten Seiten des Romans bis der Garten trocken genug ist, dass ich noch etwas darin arbeiten kann.

Für „Charlotte und die Geister von Darkling“ und mich ist es der zweite Versuch, beim ersten Anlesen habe ich das Buch ganz schnell zur Seite gelegt, weil es überhaupt nicht zu meiner damaligen Stimmung gepasst hat. Heute hingegen klappt es wirklich gut mit Charlotte und mir, ich kann mich einfach erst einmal auf die Situation im Herrenhaus Everton einlassen. Erzählt wird die Geschichte von Charlotte Markham, die nach dem grausamen Tod ihres geliebten Ehemannes eine Stelle als Gouvernante in Everton angenommen hat und nun für die Erziehung der zwei Jungen James und Paul verantwortlich ist. Die beiden haben vor einiger Zeit erst ihre Mutter verloren und nun wird zu Beginn des Romans ihre Nanny ermordet. Bislang sehr atmosphärisch, aber auch noch sehr ruhig geschrieben. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. 🙂

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Während des Putzens und Katzenfütterns habe ich „Rot wie das Meer“-Hörbuch beendet. Keine halloweenmäßige Handlung, aber eine Geschichte, die passenderweise in den letzten Tagen des Oktobers spielt, und bei der ich das Buch schon sehr gern mochte. Allerdings scheint das Hörbuch die gekürzte Fassung zu sein, denn ich vermisste beim Hören die eine oder andere Szene.

Jetzt geht es aber wieder weiter mit „Charlotte und die Geister von Darkling“ und passenderweise Porridge zum Frühstück – zumindest empfinde ich es als deutlich „viktorianischer“ als z.B. ein Käsebrötchen, auch wenn man zu der Zeit wohl weder Mandel-Tonkabohnen-Creme, noch gemahlene Vanille zum Aromatisieren mit reingerührt hätte. *g*

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Charlotte passt heute wirklich gut – sowohl zu meiner Stimmung, als auch zum grauen Wetter da draußen. Trotzdem habe ich es fertig gebracht (und ärgere mich höllisch darüber) heute so einige Zeit mit dem Versuch zu verschwenden ein längeres Hörbuch irgendwie auf den mp3-Player zu bekommen. Leider lässt es sich einfach nicht richtig abspielen, sondern möchte immer mit einem Track in den 80ern anfangen. Egal, ob ich die Tracks CD-weise in Unterordner packe oder nicht, oder ob ich sie gesamt durchnummeriere oder auch da aufteile, es klappt einfach nicht. Das nervt mich unglaublich – was wiederum für eine Verschlechterung meiner Laune sorgt, weil ich mich von so einem Kleinkram nicht so aufbringen lassen möchte. Aber momentan sitze ich eh bei jedem Anlass auf der Palme …

Jetzt koche ich erst einmal das Abendessen und dann schaue ich mal, ob ich mein Buch heute noch  beendet bekomme. Schön wäre es.

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Ich habe das Buch beendet und es war gut.

Auch wenn ich sicher bin, dass all die Eindrücke und Bilder, die ich beim Lesen von „Charlotte und die Geister von Darkling“ mitgenommen habe, mir heute Nacht Albträume bereiten werden. 😀

Herbstlesen im Oktober (9) – Sonntag

Gestern habe ich mich ja vollkommen auf „The Cuckoo’s Calling“ konzentriert und ansonsten nur noch die paar Seiten der Kurzgeschichte „The Path“ gelesen, die ich in der Woche nicht geschafft hatte.

Ich überlege, ob ich heute mal  zu einem anderen Buch greife, um mal wieder etwas zügiger voran zu kommen. Zwar interessieren mich gerade vor allem Titel von meinem englischen SuB und die würde ich nur ungern parallel lesen, aber ich finde bestimmt unter den deutschen Büchern noch etwas, das mich heute reizen kann.

Oh, eine weitere „Home Improvement: Undead Edition“-Kurzgeschichte wäre auch noch ganz gut, denn ich würde die Anthologie in diesem  Monat gern beenden (und dann müsste ich mich auf die Suche nach dem verschollenen „West Ward Weird“ machen, wenn ich die auch noch in diesem Jahr lesen mag *g*).

Außerdem würde ich gern heute noch ein bisschen nähen, da gibt es ein Projekt, das ich schon so lange in Angriff nehmen möchte und was eigentlich nicht viel Zeit kosten sollte. (Ich erzähle jetzt lieber nicht von all den anderen Dingen in meinem Leben, die „eigentlich nicht viel Zeit kosten sollten“ 😉 ).

P.S.: Wie ich gerade feststelle, ist das hier mein 999 Beitrag auf diesem Blog. *g*

Update 9:20 Uhr

Heute starte ich mit einem Milchkaffee und einer Kurzgeschichte in den Lesetag. Außerdem ist die Küche wieder aufgeräumt, die Brötchen fürs Frühstück sind aufgebacken, Eier gekocht (die dann mein Mann essen darf) und das Badezimmer ist gewischt (nach einer recht ruhigen Woche nimmt Shandy wieder sein lästiges Benehmen auf *seufz*). Los geht es mit „Rick The Brave“ von Stacia Kane!

Update 10:45 Uhr

Das Lesen würde schon etwas schneller gehen, wenn ich nicht regelmäßig noch hier und da kommentieren, noch einen Artikel zwischenschieben und sowieso eine Menge anderer Dinge machen würde. 😉 Trotzdem habe ich inzwischen „Rick The Brave“ beendet und mich wunderbar dabei amüsiert. Es war schön mal eine Chess-Geschichte zu lesen, die aus einer anderen Perspektive erzählt wurde. Dieses Mal ist die Hauptfigur ein Handwerker, der keine Erfahrung mit dem Leben in der Downside hat, der aber aufgrund seiner finanziellen Situation einen Job in dieser gefährlichen Gegend angenommen hat. Als das Renovierungsteam dann die ersten Fußleisten entfernt, wird das Haus von Geistern überschwemmt … Sehr amüsant zu lesen, wobei ich nicht beurteilen kann, ob die Geschichte für jemanden, der die Reihe nicht kennt, ebenso unterhaltsam gewesen wäre. Zum Teil fand ich es nämlich vor allem witzig, wie Rick über Terrible und Chess dachte, während ich ja deutlich mehr über die beiden Figuren wusste als der arme Handwerker.

Jetzt mache ich mir erst einmal Frühstück und dann schau ich mal, was ich als nächstes lese.

Update 13:30 Uhr

Wie ihr sehen könnt, habe ich zum Frühstück zu „Der kleine Mann“ gegriffen. Das Buch liest sich überraschenderweise deutlich schneller als „The Cuckoo’s Calling“ und so habe ich die Hälfte der Handlung mal eben durchlebt. ;D Ich mag die Geschichte immer noch gern, auch wenn sie eindeutig für ein wesentlich jüngeres Publikum geschrieben wurde und inzwischen doch sehr viele altmodische Elemente beinhaltet. Aber das war auch schon so, als ich noch ein Kind war und trotzdem fand ich das Ganze bezaubernd. Bevor ich meinen Stoff aus den Kisten krame, den Rollschneider suche und – im schlimmsten Fall – ein paar Stecknadeln aus angefangenen Projekten ziehe, weil ich davon irgendwie immer alle in Stoffen stecken habe und nie in der Schachtel, in der ich sie kaufte, noch etwas zum Thema Kommentare.

Blogspot hat gerade wirklich ein Problem bei den Kommentaren und deshalb möchte ich euch bitten, dass ihr eure Kommentare vor dem Abschicken zwischenspeichert und euch nach dem Absenden noch einen Moment Zeit nehmt, um zu schauen, ob der Kommentar veröffentlicht wurde. Im Zweifelsfall könnt ihr so problemlos einen zweiten Kommentarversuch starten. Es gibt für mich keine Möglichkeit verlorene Kommentare zu rekonstruieren und ich finde es zu schade, wenn sich weiter die „ich hatte eigentlich kommentiert und hinterlasse jetzt nur noch eine kurze Meldung“-Kommentare häufen. Das macht weder euch noch mir Spaß …

Update 15:30 Uhr

Auch wenn es nicht so aussieht, aber der größte Teil der „Näharbeit“ ist geschafft, denn jetzt muss ich wirklich nur noch nähen. Seit dem letzten Update habe ich mein Werkzeug zusammengesucht, die Stoffe gesucht (die Kiste war natürlich nicht da, wo sie eigentlich hingehört *seufz*) und gebügelt, zwei Schnitte berechnet, den Stoff und das Vlies geschnitten und jetzt muss ich nur noch die Nadel schwingen. 😉 Vorher gibt es aber noch eine Blogrunde, damit ihr merkt, dass ich noch lebe. 😉

Ich frage mich, ob einer von euch errät, was ich da heute anfertige … Ich gebe aber zu, es gibt kaum Hinweise auf meinen Fotos. 😉

Update 17:00 Uhr

*seufz* Ich käme heute auch mit allem schneller voran, wenn das Netbook nicht für jede einzelne neue Seite Minuten zum Laden brauchen würde. Ich muss wohl mal wieder alle überflüssige Daten auf der externen Festplatte sichern und vom Netbook werfen, sonst treibt mich das noch in den Wahnsinn. Es leistet ja gute und treue Dienste, aber es ist etwas empfindlich, wenn mein Mann mal wieder seine CDs auf der Festplatte stapelt, während ich eindeutig zu viele Fotos mache. 😉

Jetzt gibt es für mich erst mal eine kleine Kakao- und Schneckenpause!

Update 19:00 Uhr

Teilweise grumpige Gesellschaft. 😀

Es ist doch erstaunlich, wie schnell das Nähen von der Hand geht, während man parallel Blogs aufruft und kommentiert. 😉 So ist das erste Teil fertig (Foto gibt es später, wenn alles geschafft ist) und „Der kleine Mann“ ist ausgelesen. Jetzt wandere ich erst einmal in die Küche und mache das Abendessen.

Update 22:30 Uhr

Das Abendessen war deutlich köstlicher als erwartet. Ich habe den Rote-Bete-Aufstrich mit etwas Gemüsebrühe und einem Schuss Sahne verlängert und mit Harissa und Rosenpaprika nachgewürzt – so gab es eine angenehm pikant-erdige Nudelsauce. Sehr lecker! 🙂

Und da ich das bislang vergessen hatte zu erwähnen: Mein Hörbuch („Der Prinzessinenmörder“ von Andreas Föhr) habe ich heute Nachmittag auch beendet. Außerdem ist mein heutiges Nähprojekt fertig und gründlich fotografiert worden. Die Bildhelligkeit gefällt mir noch nicht, damit muss ich noch mal herumexperimentieren – heller wird es ja die nächsten Wochen tagsüber nicht werden. 😉

Nach euren vorsichtigen Schätzungen, was es denn werden könnte, muss ich feststellen, dass ihr alle das sogenannte „Zaubertäschchen“ (HIER gibt es eine tolle Anleitung dafür) nicht kennt. Und ich dachte, das wäre inzwischen so weit verbreitet – auch weil es ein supereinfacher Schnitt für Büchertaschen ist -, dass man ihn auf Anhieb erkennen könnte. Da ich mit der Hand nähe, hat es den halben Tag gedauert, aber mit der Maschine (wenn man denn eine hat, die durch vier Lagen Stoff plus Vlies und in diesem Fall auch ein festes Gummiband näht) wäre das Ganze in einer Stunde fertig gewesen.

Genau genommen wurden es eine kleine Tasche für die neue Kamera (allerdings habe ich da die Lasche etwas arg knapp bemessen), damit das Display nicht verkratzt und die Katzen nicht in Versuchung geraten mit der Handschlaufe zu spielen und zwei Taschen für unsere 3DS.

Für meinen Mann gab es die dunkelblaue Taschen mit dem roten Innenfutter – passend zu seiner übergroßen Buchtasche, allerdings habe ich hier kein BPRD-Logo in die Taschenlasche gestickt. *g* Und für mich die dunkelbraune Tasche mit dem beigen Innenfutter – das zarte Muster sieht man auf den Fotos leider nicht gut genug. In der Kombination mag ich mir auch noch Buchtaschen nähen, aber das ist nicht so eilig. Zur Zeit nehme ich eh immer den Kindle mit, wenn ich mal ein Unterwegsbuch benötige – was selten genug der Fall ist.

Jetzt drehe ich noch eine Blog- und Kommentarrunde und lese dann noch eine Kurzgeschichte aus „Home Improvement: Undead Edition“. 🙂

Herbstlesen-Ende

Inzwischen habe ich auch die zwölfte Kurzgeschichte, „Full-Scale Demolition“ von Suzanne McLeod, aus „Home Improvement: Undead Edition“ gelesen und mich eigentlich gut dabei unterhalten gefühlt. Die Geschichte gehört zur Spellcrackers-Serie der Autorin, von der ich bislang absolut nichts gehört hatte. Die Hauptfigur Genny Taylor ist eine Sidhe fea, die sich auf das Lösen von magischen Problemen spezialisiert hat. In „Full-Scale Demolition“ wird sie von einer Kunden damit beauftragt einen Pixie-Befall ihres Hauses zu beseitigen. Allerdings stellt sich kurz darauf heraus, dass dieser Job noch ein paar weitere Aufgaben beinhaltet. Sehr nett und amüsant geschrieben, theoretisch gut genug, um mein Interesse an der Reihe zu wecken, wenn es da nicht ständig diese „dieser Kelpie ist so heiß, dass ich nur noch seinen makellosen Körper bewundern und keinen vernünftigen Gedanken denken kann“-Passagen wären. Ich kann es einfach nicht mehr lesen. Diese Art von „romantischer“ Urban Fantasy geht mir inzwischen wirklich auf die Nerven. Sehr schade, denn grundsätzlich fand ich die Welt – soweit man das nach einer Kurzgeschichte beurteilen kann- und die Figuren schon interessant.

Die restlichen beiden Geschichten aus dieser Anthologie werde ich hoffentlich noch in dieser Woche lesen, ich würde das Buch gern noch im Oktober beenden. Ansonsten geht es für mich morgen mit „The Cuckoo’s Calling“ weiter – schließlich habe ich nur noch zwei Tage dafür Zeit. 😉

Bevor ich jetzt ins Bett wandere, möchte ich mich noch bei all meinen Mitlesern der vergangenen zwei Monate bedanken! Es hat wirklich Spaß gemacht, gemeinsam mit euch zu lesen – auch wenn schon wieder viel zu viele interessante Titel auf meine Wunsch- oder Vormerkliste gewandert sind. Ohne eure Beiträge und Kommentare wären diese Wochenenden lange nicht so unterhaltsam, entspannend und interessant gewesen. Ich hoffe, das Herbstlesen hat euch ebenso gefallen wie mir und ihr konntet ebenfalls wunderbar erholsame Tage damit erleben! Habt einen guten Start in die Woche und wenn euch im November mal das Wetter, die Arbeit oder das Studium auf die Nerven geht, dann denkt daran, dass ihr euch ein paar Stunden freinehmen, zu einem Buch greifen und euch etwas erholen solltet. 😉

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Heutige Mitleser:

Ariana
Neyasha
Mila (Fantasy and more)
Cat
Ina
A. Disia
Sayuri
Hermia
Natira
Anorielt

Herbstlesen im Oktober (8) – Samstag

Kaum zu glauben, dass heute schon das letzte Herbstlesen-Wochenende beginnt. Die zwei Monate sind – trotz der Verlängerung – doch erschreckend schnell rumgegangen. Ich fand es sehr schön die Wochenenden mit euch gemeinsam zu verbringen, muss aber auch zugeben, dass ich überlege, ob ich kommendes Wochenende nicht einfach mal offline verbringe. 😉

Obwohl ich in der Woche gut zu tun hatte, habe ich trotzdem ab und an Zeit zum Lesen gefunden und so ging es sowohl mit „The Cuckoo’s Calling“von Robert Galbraith, als auch mit „Home Improvement: Undead Edition“ weiter. Die neunte Kurzgeschichte der Anthologie trägt den Titel „Through This House“, ist von Seanan McGuire und gehört zu ihren October-Daye-Romanen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Geschichte zeitlich richtig einordne und bin zu faul die Bücher rauszusuchen, vermute aber, dass die Handlung vor oder nach „One Salt Sea“ anzusiedeln ist. Toby ist inzwischen die Countess of Goldengreen, doch ihr neuer Besitz akzeptiert sie nicht als neue Hausherrin, ebenso wenig wie die Hausbesetzer, die sich in den letzten Jahren dort eingenistet haben, so dass sie zu ungewöhnlichen Mitteln greifen muss, um in Goldengreen einziehen zu können. Tja, was soll ich sagen? Ich mag die October-Day-Romane, ich mag Seanan McGuires Art eine Geschichte zu erzählen und so ist es kein Wunder, dass ich „Through This House“ sehr genossen habe.

Geschichte Nummer 10, „The Path“ von S.J. Rozan, beginnt in China und erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Renovierung. Denn dieses Mal geht es nicht um ein Haus, sondern um eine Höhle mit einer Buddha-Statue – der bedauerlicherweise der Kopf fehlt. Ich mag die wirklich ungewöhnlichen Protagonisten und den Humor in der Geschichte, habe es aber leider noch nicht geschafft die Geschichte zu beenden.

Wie immer muss ich erst einmal den Wochenendeinkauf erledigen, bevor ich mit dem Lesen anfangen kann – wir hören also später wieder voneinander! 🙂

Update 13:15 Uhr

Katzen sind gefüttert, alles andere ist auch erledigt und nun gibt es Frühstück und den Rest der Kurzgeschichte („The Path“), die ich schon angefangen habe. Zumindest dann, wenn ich mich aufs Lesen konzentrieren kann, denn mein Mann lässt gerade – zur Gesellschaft neben seinem „Fantasy Life“-Spiel – „Shopping Queen“ laufen und lästert dabei fröhlich vor sich hin. 😉

Oh, und da ich in der letzten Woche über mein Frühstück gejammert habe: Heute gibt es selbstgebackene Haferflocken-Nuss-Brötchen mit Inselhonig, den mir die Nachbarn fürs Briefkasten-Sitten aus dem Urlaub mitgebracht haben (etwas arg hell, aber nicht schlecht im Geschmack), und Curry-Lauch-Brötchen mit Rote-Bete-Aufstrich (nach diesem Rezept, das mir Natira letztes Wochenende verlinkt hatte). Für den Energieaufwand finde ich den Aufstrich etwas unbefriedigend, wobei er auf dem sehr herzhaften und currylastigen Brötchen deutlich besser schmeckt als beim Testessen auf einem schlichten Weizenmehlbrötchen. Vielleicht fehlt dem Rezept für den richtigen Kick einfach die scharfe Komponente. Ich wollte den restlichen Aufstrich morgen für eine Nudelsauce verwenden und werde da auf jeden Fall noch Harissa zufügen. Die Lauchbrötchen hingegen sind großartig und schmecken auch pur fantastisch.



Update 16:45 Uhr

„The Path“ von S.J. Rozan hat mir wirklich gut gefallen, die Geschichte war witzig und ungewöhnlich und sehr nett zu lesen! Und nachdem mein Mann von „Fantasy Life“ zu „Gran Turismo“ gewechselt ist, war die Geräuschkulisse auch monoton genug, dass ich zum samstäglichen Puddingteilchen auch mit „The Cuckoo’s Calling“ weitermachen konnte. Ich mag den Krimi und würde ihn gern bis Dienstagabend noch beenden (Mittwoch ist Abgabetermin), aber es kostet mich überraschend viel Zeit, um mit der Geschichte voran zu kommen. Wenn ich überlege, dass ich vergleichbare Harry-Potter-Romane in einer Nacht durchgelesen habe. 😉

Jetzt gibt es erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde für mich, um zu schauen, wie es den anderen bislang so ergangen ist. Danach überlege ich dann, ob ich mit dem Krimi weitermache oder doch ein anderes Buch anfange. Ich hätte gern mal wieder einen Roman in den Händen, bei dem das Lesen besser fluppt. 😉 Ach ja, nette Gesellschaft habe ich auch schon den ganzen Nachmittag über – und ich habe sogar ein Putzfoto machen können, das nicht total verschwommen ist! 😀

Update 20:45 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich noch etwas in „The Cuckoo’s Calling“ gelesen und dann das Abendessen gekocht (heute gab es Schweizer Käsemakkaroni, bei denen es leider einen leichten Unfall beim Würzen gab, als mir die Dose aus der Hand fiel und ein großer Klumpen gemahlene Muskatblüte im Essen landete – geschmacklich ging es aber noch). Im Moment schauen wir ein Video, das wir in der Woche aufgenommen haben – währenddessen habe ich noch etwas kommentiert und online gelesen. Gleich greife ich erst einmal zum DS – ob ich später noch etwas lese, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. So langsam werde ich doch müde, sehr lange werde ich wohl heute nicht mehr machen (wenn ich nicht vor dem Schlafengehen den toten Punkt überwinde und mal wieder die halbe Nacht durchmache *g*).

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Heutige Mitleser:

Mila (Fantasy and more)
Anorielt
A. Disia
Natira
Hermia
Ariana
cat
Sayuri

Herbstlesen im Oktober (7) – Sonntag

Gestern habe ich mich zwischendurch viel zu viel ablenken lassen (und das Nickerchen hat auch nicht gerade geholfen), um besonders weit mit meinem Buch zu kommen. Aber schön war der Tag. Mal schauen, wie es mir heute mit „The Cuckoo’s  Calling“ so ergeht und ob ich zwischendurch doch noch mal zu „Home Improvement: Undead Edition“ greifen werde. So richtig Lust habe ich zur Zeit auf fantastische Geschichten nicht, aber diese Kurzgeschichten passen trotzdem erstaunlich gut und machen Spaß beim Lesen.

Wie schon an den vorhergehenden Wochenenden schalte ich diesen Beitrag recht früh frei, damit ihr bei Bedarf darauf verlinken könnt und aktualisiere ihn dann, wenn ich wach genug bin, etwas zu erzählen habe und ein paar Mitleser-Beiträge verlinken kann. 🙂

Update 12:30 Uhr

Mein Vormittag bestand bislang aus dem Beantworten und Hinterlassen von Kommentaren, der Recherche nach Dick-Francis-Titeln (dummerweise habe ich jetzt wieder unglaublich viel Lust auf den Autor und natürlich keine Ahnung in welchem Karton die Romane stecken *seufz*), einem Telefonat mit meiner Mutter (die sich jetzt auch mal einen Dick-Francis-Krimi aus dem Bestand meines Vater schnappen wird, um den Autor anzutesten :D), dem Beschmusen diverser Kater und dem Lesen eines – wie ich finde sehr rührenden – Interviews in der Zeit über das Alter (bei Interesse HIER zu finden). Jetzt muss ich wohl erst einmal die Viecher füttern, dann gibt es Frühstück für mich und endlich die ersten Seiten zum Lesen … Wieso gehen diese Vormittagsstunden immer so schnell vorbei? 😉

Update 15:45 Uhr

Eine Runde Katzenfüttern, ein Frühstück, ein paar Minute DS spielen und eine Kurzgeschichte später … Inzwischen habe ich „Woolsley’s Kitchen Nightmare“ von E.E. Knight gelesen. Die Geschichte wird von Sean Woolsley erzählt, der als Koch für die übernatürliche Gesellschaft einen hohen Ruf genießt. Leider war er so erfolgreich in seinem Gebiet, dass die Konkurrenz neidisch wurde und ihm ein paar Templer auf den Hals gehetzt hat. Also hat er seine Restaurants verkauft und zieht nun durch die Gegend und berät andere Restaurantbetreiber bei ihrem Geschäft. So verschlägt es ihn zu Beginn dieser Geschichte in den Mittleren Westen der USA, wo überraschenderweise ein Mensch seinen Service angefragt hat, um sein Restaurant für übernatürliche Kundschaft erfolgreicher zu machen. So ganz kommen Sean und sein neuer Auftraggeber aber nicht auf einen Nenner, was recht amüsant, wenn auch stellenweise etwas vorhersehbar zu lesen war.

Allerdings irritiert mich der erste Satz der Geschichte, der da lautet: „There’s a joke over in Europe that if you find yourself in America’s Upper Midwest, it’s time to switch your GPS.“ Überraschenderweise kennt mein Teil von Europa diesen Witz nicht, wie ist es bei euch so? 😉

Ansonsten muss ich mich gerade zurückhalten, damit ich nicht anfange nach Rezepten für vegetarische herzhafte Brotaufstriche ohne Sojaprodukte zu suchen. Momentan finde ich mein Frühstück nämlich ziemlich langweilig, mag aber die meisten Supermarkt-Alternativen nicht und will auch nicht auf „süß“ umschwenken, weil ich da momentan auch keine Lust drauf habe. Aber bevor ich mich jetzt weiter von allem möglichen ablenken lasse, greife ich wohl besser wieder zu „The Cuckoo’s Calling“ … und dann ist da noch das Kuchenstück, das mein Mann gerade vor mich gestellt hat. 😉

Update 19:30 Uhr

Inzwischen ist der Kuchen gegessen und ich habe sogar endlich etwas weiter in „Cuckoo’s Calling“ gelesen. Dafür, dass ich die Geschichte eigentlich mag, habe ich erstaunlich wenig Lust gehabt wieder zum Buch zu greifen. Immerhin glaube ich inzwischen zu wissen, warum das so ist. Ich habe ja sehr lange nichts auf Englisch gelesen, bis ich vor einiger Zeit mit amerikanischen Urban-Fantasy-Romanen wieder damit angefangen habe. Bei Fantasygeschichten habe ich nicht das Gefühl, ich müsse jedes einzelne Wort verstehen, und die Schreibweise ist oft genug so flüssig, dass die Geschichten auch sprachlich relativ einfach zu lesen sind. Die Krimis, die ich danach gelesen habe, waren in der Regel Cozies und auch da war die Handlung selten so richtig komplex und es ging eher um die Charaktere, den Humor und das Setting. Bei „The Cuckoo’s Calling“ hingegen habe ich das Gefühl, ich müsse jeden Satz bewusst lesen, um den Details der Handlung folgen zu können (Harry Potter fand ich da als Jugendbuch doch deutlich einfacher 😉 ) und das ist nicht nur anstrengender, sondern erfordert auch einen Grad an Konzentration, der mir gerade schwer fällt. Da stört es doch ziemlich, dass die Nachbarn über uns an diesem Wochenende Besuch haben und die Geräuschkulisse mich ganz kirre macht, und sogar mein Mann ist mir gerade in der Hinsicht zu viel, denn vom Nachbarsofa kommen regelmäßig Geräusche oder er lässt den Fernseher laufen, um „Gesellschaft“ zu haben. Aber nun gut, ich bin etwas weiter gekommen und nun mache ich erst einmal eine Pause zum Kochen. 😉

Update 21:30 Uhr

Mhhh, so ein leckeres Abendessen. Ofengemüse und Grillkäse, beides heute von mir sehr gut gewürzt (das ist bei mir ja immer so Glückssache 😉 ) und somit wirklich lecker. 🙂 Vom Kochen abgesehen, habe ich nicht so viel gemacht und nun werde ich mich mit dem Strickzeug auf dem Sofa einrollen und nur noch die heutige „Barnaby“-Folge schauen (womit es dann auch erst einmal mit den neuen Folgen dieser Serie vorbei ist). Ich bin mir sicher, dass Baltimore mir weiterhin Gesellschaft leisten wird, der Kerl scheint heute etwas Bauchweh zu haben und ist deshalb etwas bedürftig.

Vor dem Schlafengehen drehe ich dann noch eine Blogrunde, um zu schauen wie es den anderen heute Abend so ergangen ist. 🙂

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Heutige Mitleser:

Ariana
Mila
Neyasha
Ina
Anorielt
Natira
Sunny

Herbstlesen im Oktober (6) – Samstag

Nachdem am letzten Wochenende am Sonntag nicht so gut lief, habe ich immerhin in der Woche ein bisschen gelesen. So habe ich „Zelot“ von Reza Aslan genau rechtzeitig zum Abgabetermin beendet und sogar noch rezensiert bekommen. Endlich ist mal wieder ein Titel für die Sachbuch-Challenge geschafft – ich sollte nicht immer so viele Sachbücher parallel lesen!

Auch mit „Home Improvement: Undead Edition“ ging es in der Woche weiter, irgendwie hatte ich nachmittags immer gerade genug Zeit für die nächste Geschichte aus der Anthologie, aber nicht genügend Zeit, um in Ruhe einen Roman anzufangen. Die dritte Kurzgeschichte war von Patricia Briggs und trug den Titel „Gray“. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, ich habe selten eine so rührende Vampir-Geist-Geschichte gelesen. Dabei hatte ich nach dem Einstieg, bei dem die Hauptfigur Elyna etwas melancholisch gestimmt über all die Erinnerungen, die für sie mit einer Wohnung in einem Apartmenthaus verbunden sind, nicht mit so einer hübschen Handlung gerechnet. Schnell steht fest, dass Elyna einmal dort mit ihrem Liebsten Jack gelebt hat, bis etwas Schreckliches passierte, das die beiden für immer trennte. Doch sehr hübsch gemacht.

Die vierte Kurzgeschichte „Squatter’s Rights“ von Rochelle Krich hingegen begann besser als sie endete. Die Handlung dreht sich um Eve und Joe, ein junges Ehepaar, das sich gerade ein Haus gekauft hat und es nun renovieren möchte. Das Haus war günstig, weil dort ein Verbrechen verübt wurde, bei dem die vorherige Bewohnerin erst ihren Mann und dann sich selbst getötet hat. Als nun Eve die erste Nacht in dem Haus verbringt, hört sie beunruhigende Geräusche … Die Grundidee der Geschichte mochte ich eigentlich, aber das Ende fand ich leider unbefriedigend.

Dafür hat mir „Blood on the Wall“ von Heather Graham zugesagt. Die Geschichte beginnt damit, dass sich der Privatdetektiv DeFeo Montville darüber ärgert, dass der Sektenführer Austin Cramer schon wieder Blut in dem Mausoleum von DeFeos Familie vergossen hat. Kurz darauf wird DeFeo von der Polizei von New Orleans um Hilfe gebeten, weil diese die zerstückelte und anscheinend angekaute Leiche einer jungen Frau auf einem Friedhof gefunden haben. Trotz dieser brutalen Vorkommnisse (und eines etwas arg vorhersehbaren Endes) ist mir vor allem der Humor in dieser Kurzgeschichte aufgefallen. Den mochte ich ebenso wie die New-Orleans-Atmosphäre.

In „The Mansion of Imperatives“ von James Grady nimmt ein Haus seine potentiellen neuen Besitzer gefangen, weil es Menschen benötigt, die es in einem guten Zustand erhalten. Eine böse kleine Geschichte, die mich eigentlich ganz gut unterhalten hat. Bei der mir aber auch auffiel, dass ich mich auch bei den Kurzgeschichten wohler fühle, wenn der Autor einen Humor durchschimmern lässt, der mir zusagt – was hier nicht so der Fall war.

Besser lief es dann wieder mit Melissa Marr und „The Strength Inside“, diese Geschichte war angenehm böse. Dabei beginnt sie ganz harmlos mit den beiden Schwestern Chastity und Alison, die gerade ein Haus gekauft haben und sich nun mit einer Nachbarschaftsorganisation rumschlagen müssen, die darauf achtet, dass alle baulichen Veränderungen im Rahmen der von ihnen aufgestellten Regeln stattfinden. Vor allem die Vorsitzende dieser Organisation hat ganz genaue Vorstellungen davon, wie ein Haus in diese Straße auszusehen hat und welche Verschönerungen die Bewohner vornehmen dürfen – oder eben auch nicht. Während die Schwestern wiederum unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wie man mit einer solchen Nachbarin umzugehen hat … 😀

Bevor ich mich nun auf dem Sofa einrollen und den Nachmittag mit einem Buch verbringen kann, muss ich wieder den Wochenendeinkauf hinter mich bringen und den Kuchen fertig machen, den sich mein Mann schon vor einiger Weile gewünscht hatte. Oh, und wenn ich schon den Kuchen erwähne: Es gibt heute wieder Fotos! 😀 Eine liebe Freundin hat mir ihre „kleine“ Kamera geschickt, die sie selber nicht mehr genutzt hat. Das Gerät hat deutlich mehr Funktionen als meine alte Kamera und es wird noch etwas dauern bis ich mich damit vertraut gemacht habe, aber das hindert mich ja trotzdem nicht daran, meine ersten Fotoversuche mit dem Schätzchen online zu stellen. 😉

Update 14:30 Uhr

Irgendwie dauert bei mir ja immer alles länger als geplant, aber jetzt ist alles (abgesehen vom Kochen des Abendessens) erledigt und ich kann frühstücken und anfangen zu lesen. Für heute habe ich mir „The Cuckoo’s Calling“ von Robert Galbraith (J.K. Rowling) rausgelegt. Den Roman will ich schon eine ganze Weile lesen (und nun habe ich nur noch eine Woche bis zum Abgabetermin :D), hatte aber nicht die Ruhe, um mit einem englischen Kriminalroman anzufangen. Heute klappt es hoffentlich endlich!

Update 16:30 Uhr

Während sich Shandy und Baltimore notgedrungen miteinander arrangiert haben, weil sie beide unbedingt auf dem Büroschrank sitzen wollen (man sieht aber wunderschön, dass keiner von beiden wirklich glücklich mit der Nahe des anderen ist), kuscheln sich Logan und Christie in die Sonne. Logan ist natürlich ganz Kavalier und wärmt unsere kleine Arthrosekatze dabei schön mit seinem Puschelschwanz – allerdings nicht Kavalier genug, um ihr den letzten Sonnenplatz zu überlassen. 😉

Ich hingegen habe die letzten zwei Stunden schön mit meinem Buch auf dem Sofa verbracht (abgesehen von den Momenten, in denen ich Fotos gemacht habe, meinen Mann bei der Farbe seiner Autos – er spielt gerade Gran Turismo – beraten und sonstige Sachen gemacht habe 😉 ). Inzwischen habe ich die Grundsituation kennengelernt (eine Model starb nach einem Sturz oder Sprung von einem Balkon – die Polizei ist zu dem Schluss gekommen, dass es ein Suizid war, während ihr Bruder von Mord ausgeht), ebenso wie den Privatdetektiv Cormoran Strike und seine neue Sekretärin Robin Ellacott, die ich bislang beide auf ihre Art sympathisch finde. Cormoran hatte eine harte Nacht, denn er hat sich nicht nur mit seiner Geliebten gestritten und dabei ein Veilchen verpasst bekommen, sondern er ist auch mit einem kleinen Köfferchen in seinem Büro gelandet und kann nun davon ausgehen, dass die Dame seines Herzens gerade dabei ist, seinen restlichen Besitz zu vernichten. Robin hingegen hat sich am Vorabend mit ihrem Freund verlobt, der ihr einen wunderbar romantischen Antrag gemacht hatte. So glücklich ist sie gerade, dass nicht mal das etwas schmerzhafte erste Zusammentreffen mit Cormoran, der Zustand seines Büros oder seine offenkundigen Probleme etwas an ihrer guten Laune ändern können.

Bevor ich „The Cuckoo’s Calling weiterlese, gibt es aber erst einmal ein großes Stück Schoko-Birnen-Torte und dazu eine kleine Blogrunde, um zu schauen wie es den anderen bislang so ergangen ist. 🙂

Update 21:00 Uhr

So viel habe ich seit dem letzten Update nicht gelesen, dafür habe ich tief und fest auf dem Sofa geschlafen. Die Nächte sind dank Husten immer noch kürzer als mir lieb ist, auch wenn die Erkältung eigentlich schon fast wieder weg ist. Außerdem habe ich Pastinakensuppe gekocht, die heute ein bisschen schärfer geworden ist, als beabsichtigt. Aber trotzdem ist sie sehr lecker gewesen! 🙂

Jetzt gibt es erst einmal wieder eine Blogrunde und dann greife ich noch einmal zum Buch, etwas weiter möchte ich heute damit doch noch kommen – und ausgeschlafen haben ich ja jetzt erst einmal. 😉

Update 0:30 Uhr

Obwohl hier von verschiedenen Seiten alles getan wird, um mich von meinem Buch fernzuhalten oder zumindest meine Sicht aufs Buch zu behindern, bin ich noch ein paar Seiten weiter gekommen. So langsam könnte mal etwas mehr passieren, aber noch bin ich nicht so ungeduldig mit der Handlung

Außerdem habe ich mich zwischendurch, wie ich dann doch zugeben muss, noch etwas von John-Oliver-Videos ablenken lassen. Jetzt drehe ich noch eine abschließende Blog- und Kommentarrunde für heute und dann geht es wohl so langsam ins Bett. Ich hoffe, ihr hattet alle einen entspannten und angenehmen (Lese-)Tag! 🙂

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Heutige Mitleser:

Ina
Ariana
Anorielt
Natira
Sunny
Neyasha

Herbstlesen im Oktober (5) – Sonntag

Gestern Abend habe ich „Inselgrab“ von Johan Theorin ausgelesen und nach einer ziemlich unruhigen Nacht sitze ich nun da und habe keine Ahnung, was ich heute lesen soll. Ich glaube, ich greif heute morgen erst einmal zum DS, mach vielleicht noch mal ein Nickerchen und überlege mir in Ruhe, mit welchem Buch es weitergeht.

Ach ja, „Home Improvement: Dead Edition“ hab ich nicht vergessen, ich weiß nur nicht, ob ich mich nach „Inselgrab“ so leicht auf eine fantastische Kurzgeschichte einlassen mag. 😉

Update 14:30 Uhr

Bislang habe ich wirklich nicht mehr gemacht als ein paar Kommentare zu schreiben, „Fantasy Life“ zu spielen (ich entdecke gerade eine neue Insel :D) und mit meiner Mutter zu telefonieren. Außerdem sind die Katzen versorgt (der kranke Kerl hat heute schon wieder einmal markiert, was irgendwie ein gutes Zeicheen ist, und brav seine Tabletten geschluckt), gefrühstückt haben wir auch und nun sitze ich mit Christie auf den Füßen auf dem Sofa und werde wohl doch endlich zu „Home Improvement: Undead Edition“ greifen. Aber vorher werde ich noch eine kurze Runde bei den anderen vorbeischauen. 🙂

Update 18:00 Uhr

Ich habe bislang weder gelesen, noch geschlafen, stattdessen ist der Nachmittag irgendwie vergangen, während ich vor mich hingeglubscht habe. Jetzt geht es erst einmal in die Küche, um das Abendessen zu kochen und ich fürchte, auch danach wird es eher ein „Fernsehabend“ als der Abschluss eines Lesewochenendes. Aber so ist das eben manchmal. 🙂 Immerhin haben meine Mitleser heute anscheinend eine gute Mischung aus Lesen, Erholen und anderen Unterhaltungen gefunden.

Ich vermisse übrigens meine Kamera … kein Tee-Keks-Buch-Foto bedeutete heute nämlich auch keine Kekse und kein Buch. 😉

Update Montag

Irgendwie war ich gestern Abend dann zu weggetreten, um hier noch einmal ein Lebenszeichen zu hinterlassen. Wir haben den Tatort laufen lassen (überraschend unterhaltsam, aber wieso haben die beim Teletext eingeblendeten Twitterer die Anspielung auf „Spiel mir das Lied vom Tod“ als Tarantino-Anspielung verstanden? Hat keiner von denen die Westernklassiker gesehen?) und danach die aktuelle Barnaby-Folge (zwischendurch bin ich eingenickt, aber grundsätzlich mag ich die Veränderungen, die mit dem Schauspielerwechsel kamen. Die Serie wirkt so weniger verstaubt, ohne den altmodischen Charme zu verlieren.) und dann bin ich nur noch ins Bett gewankt. Die Nacht verlief gar nicht so schlecht, es gab sogar ein paar Stunden, die ich durchschlafen konnte. 🙂 Ich gehe also davon aus, dass ich auf dem Weg der Besserung bin und am kommenden Wochende wieder „richtig“ lesen kann. 🙂

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Heutige Mitleser:


Ariana
Kiya
Melli
Hermia
Sayuri
Neyasha

Herbstlesen im Oktober (4) – Samstag

Am Dienstag habe ich den am letzten Wochenende angefangenen Roman „Mord im Park“ von Cynthia Harrod-Eagles beendet. Der Krimi war jetzt nicht der ganz große Wurf und ich muss die Reihe definitiv nicht weiterverfolgen, aber die Geschichte war so weit ganz nett zu lesen. Ein bisschen mehr dazu gibt es am Monatsende, wenn ich bis dahin genügend Leseeindrücke für einen ganzen Beitrag zusammen bekomme. 😉

Ansonsten habe ich in dieser Woche zwar recht viel Zeit auf dem Sofa verbracht, da ich mich wegen einer heftigen Erkältung selber „krankgeschrieben“ habe, aber viel lesen konnte ich so nicht. Immerhin habe ich inzwischen „Zelot“ beinah beendet (das Buch hatte ich ja schon vor über einem Monat während des ersten Herbstlesen-Wochenende angefangen), mir fehlen da nur noch die Anmerkungen zu den diversen Details, während ich in der Anthologie „Home Improvement: Undead Edition“ seit dem letzten Wochenende nicht weiter gelesen habe.

Für heute habe ich vor allem „Inselgrab“ von Johan Theorin ins Auge gefasst. Ich mag den Autor, ich mag seine Öland-Reihe und es wird Zeit, dass ich endlich den letzten Teil davon lese. Aber erst einmal geht es zum Wochenendeinkauf – bis später! 🙂

Update 12:00 Uhr

Da wir heute auch Katzenfutter einkaufen mussten, waren wir etwas später im Supermarkt als uns lieb ist und durften uns mit sehr vielen planlosen Menschen rumschlagen. Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich jetzt wieder Zuhause bin, mich auf dem Sofa einrollen und es mir gemütlich machen kann. Während des Frühstücks schau ich schon mal die ersten Seiten von „Inselgrab“ an.

Das hier sind übrigens leider die letzten Fotos, die ihr für einige Zeit auf meinem Blog sehen werdet, denn die Kamera ist gerade kaputt gegangen. Das Objektiv lässt sich nicht mehr einfahren und das Gerät meldet einen Systemfehler. Ich habe keine Ahnung, ob sich das noch einmal richten lässt, aber nach dem Tierarzt-Termin von gestern kann ich mir eine Reparatur eh so schnell nicht leisten.

Update 15:45 Uhr

„Inselgrab“ beginnt schon wieder wunderbar atmosphärisch mit einem Begräbnis im Jahr 1930, bei dem ein Mann zweimal begraben werden musste, nachdem beim ersten Versuch Klopfgeräusche aus dem Sarg zu hören waren. Wie immer erzählt Johan Theorin die Geschichte aus mehreren Perspektiven und verwendet dabei mehrere Zeitebenen, worauf man sich am Anfang etwas einlassen muss. Zumindest geht es mir so, dass ich immer das Bedürfnis habe, die verschiedenen Personen zuordnen zu wollen, was aber bei diesen Romanen nicht auf Anhieb geht und was eben auch einen Teil des Reizes ausmacht. Ich freu mich Gerlof wieder zu treffen, der sich inzwischen ein Hörgerät besorgt hat, mit dem er wieder die Klänge der Vögel hören kann, befürchte aber auch irgendwie, dass dies sein letzter Sommer auf Öland sein könnte. Nach dem Herbst, Winter und Frühling finde ich es spannend zu erleben, wie sehr sich die Insel durch den Ansturm der Mittsommer-Touristen verändert, und ein Teil von mir sträubt sich gegen diese Invasion und sehnt sich nach der Einsamkeit des Winters.

Zum Buch gibt es jetzt übrigens einen weiteren großen Pott mit heißem Tee und Kekse (Haferkekse für mich, Prinzenrolle für meinen Mann). 😉

Update 18:30 Uhr

Ach, ich mag die Romane von Johan Theorin so gern! In „Inselgrab“ finde ich den Kontrast zwischen dem fröhlichen Touristenleben, den Mittsommerfeiern und dem entspannten Sommeralltag auf der einen Seite und den schlimmen Vorkommnissen, einem verstörten Jungen und den Erzählungen aus den 30er Jahren wirklich wunderbar gemacht. Auch spielt der Autor ganz großartig mit den Erwartungen des Lesers, in dem er einen Punkt in der Geschichte nicht ausspricht und so in der Mitte des Romans einem eine ganz neue Denkrichtung vorgeben kann. Das hat bei mir wirklich für einen Aha-Effekt gesorgt, den ich so schon lange nicht mehr beim Lesen eines Romans hatte. Ich mag es auch, dass es immer ein paar kleine Geistergeschichten-Elemente gibt. Selbst dann, wenn Gerlof genau erklären kann wie manche Sagen entstanden sind, tragen diese Passagen so ungemein zur Öland-Atmosphäre bei. Bislang würde ich behaupten, dass dieser Band mit meinem bisherigen Lieblingsteil „Nebelsturm“ locker mithalten kann, wenn es um die Handlung und die Atmosphäre geht. 🙂

Jetzt unterbreche ich aber erst einmal und drehe eine Blogrunde und koche dann das Abendessen. Wenn das so weitergeht, werde ich aber nach dem Essen wieder zum Buch greifen. Der Roman macht mir gerade so viel Spaß, dass ich ihn vermutlich heute noch beende, wenn ich nicht später zu müde zum Lesen bin.

Update 0:00 Uhr

Das war ein sehr gutes Buch! 🙂 Ich muss gestehen, dass ich von Anfang an die Befürchtung hatte, dass Gerlof im Laufe dieser Geschichte sterben würde, aber diese letzten Seiten … Und auch sonst hat Theorin hier wieder einige eindrucksvolle Elemente miteinander vermischt, die einem die Inselvergangenheit näher bringen. Dieses Mal erzählt der Erzählstrang, der in der Vergangenheit beginnt, die wirklich erschütternde Geschichte eines schwedischen Auswanderers – und die trockene und sachliche Erzählweise sorgte dafür, dass das Grauen umso eindringlicher auf mich wirkte, während ich auf der anderen Seite genügend Distanz hatte, um die verschiedenen Handlungsstränge zu verfolgen und Stück um Stück das Gesamtbild zusammenzusetzen.

Doch, das war ganz eindeutig das richtige Buch für den heutigen Tag!

Auch wenn ich eigentlich davon ausging, dass es für das Wochenende reichen würde und nun keine Ahnung habe, was ich morgen lesen soll. 😉

Jetzt aber erst einmal eine Blogrunde, um zu schauen, wie es den anderen in den letzten Stunden so gegangen ist.

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Heutige Mitleser:

Ariana
Kiya
Melanie
Hermia