Bislang hatte ich für meine vier Katzen neben den Kratzbrettern an den Wänden immer selber gebaute Sachen – und eine schöne stabile Kratztonne, die erst mit dem Einzug der Maine-Coon-Kater die ersten Verschleißerscheinungen zeigte. Fertige (normale) Kratzbäume waren mir zu wackelig, zu schlecht verarbeitet und irgendwie passten sie nie in die Ecken, die wir dafür vorgesehen hatten.
Vor dem Umzug hatten wir beschlossen, dass die selbstgebauten Dinge nun auch ausgedient hätten – und für die neue Wohnung sollte es irgendwann gekaufte, aber qualitative Möbel für die Plüschmonster geben. Doch die Anschaffung dieser Kratzmöbel zieht sich – wie alles andere auch bei dieser Renovierung – noch ein wenig dahin und so musste doch mal ein „Übergangskratzbaum“ her.
Gestern habe ich den Karton vom Geschäft abholen und mit Mühe und Not in die Wohnung schleppen können. Der Karton war nicht nur groß, sondern auch verflixt schwer. Aber da die nette Dame, die mir beim Verladen geholfen hat, ihn vorher durch die mit Blutstropfen besprenkelte Futterküche des Ladens gezogen hatte, waren die Katzen schon vor dem Öffnen des Kartons von der Neuanschaffung begeistert.
Auch während des Aufbaus wurde alles intensiv beschnuppert und ausprobiert und als er dann endlich richtig stand, wurde es Zeit alle Ebenen anzutesten. Christie hat schnell entdeckt, wie toll es doch ist, wenn man aus dem Höhlenversteck heraus die Kater angreifen kann, die vorbeigehen und Shandy überlegte ziemlich lange, ob man von der obersten Plattform gut auf das Bücherregel springen kann (Logan hatte dann später am Abend den Versuch in der anderen Richtung im Kopf, wurde aber erfolgreich von uns daran gehindert). Nachmittags war dann doch unser Bett wieder deutlich reizvoller als der neue Kratzbaum, aber abends wurde er eifrig genutzt und weiter ausprobiert. Ich hoffe sehr, dass das so auch bleibt!
Die Fotos sind alle nicht besonders gut, vor allem könnte man den Eindruck bekommen, dass wir viele ausgestopfte Tiere mit Taschenlampenaugen haben. Und natürlich gelang es mir nicht die schönsten Momente zu bannen – denn die passierten prompt, während der Ladezeit des Blitzes! Oh, und Logan saß die halbe Zeit beim Fotografieren auf meinem Schoß. Aber trotzdem gibt es ein paar Bilder vom neuen Baum und den Plüschmonstern:
































