Vor kurzem erst hatte ich versucht Baltimore bei seiner üblichen Trinkmethode mit der Pfote zu fotografieren, was aber nicht klappte. Um so schöner war es für mich, dass Logan in der letzten Woche mal wieder einen Versuch wagte – sein Bruder hat auch gut aufgepasst, ob Logan alles richtig macht!
Schlagwort: Logan
Schnappschüsse
Logan – frisch frisiert!
Nachdem Logan am Wochenende wieder Schreckliches über sich hat ergehen lassen müssen, hat der arme Kater gerade ein sehr großes Bedürfnis nach Erholung und Frieden. 😀
Während unsere EKH-Katzen kein Problem mit der Intimpflege haben und besonders Christie sich stundenlang putzen und dabei ihren Schwanz jagen kann …
… gibt es bei den Coon-Kater immer mal wieder diese Tage, an denen sie sich so unglücklich im Katzenklo hingesetzt haben, dass nach dem Geschäft Schwanz und Hintern einer gründlichen Säuberung bedürfen. Und um den Katern das Ganze zu erleichtern (und nicht ständig einen „duftenden“, nassen und schmusebedürftigen Kater auf dem Arm zu haben), bekommen die Coon-Brüder regelmäßig die Hose geschnitten.
Ich persönlich finde die kurze Büx bei den Jungs ja ganz niedlich – und es fühlt sich unglaublich puschelig an, wenn man nach dem Schneiden durch das Fell geht.
Aber die Jungs schmollen immer einige Zeit, wenn man ihnen das antut. Zum Glück hat Baltimore (auf dem Foto noch mit langer „Hose“) aber in den letzten Tagen eine tolle Beschäftigung gefunden, die ihn von der ihm angetanen Schmach ablenkt: Er jagt Vögel, die er auf unserem Fernseher zu hören glaubt!
Zum Glück kam er bislang noch nicht auf den Gedanken dabei auch seine Tatzen einzusetzen – und die Nasenspuren lassen sich noch ganz gut wegwischen …
Ein guter Katzensitter ist Gold wert!
Ich haben mir wegen der Fahrt am letzten Wochenende im Gegensatz zu meinem Mann eher wenige Gedanken gemacht, ankommen würden wir auch bei schlechtem Wetter schon irgendwie, aber dafür wegen der Katzen. Zum ersten Mal, seitdem die Coon-Brüder bei uns eingezogen sind (und das ist ja auch schon ein paar Jahre her), haben wir die Monster länger als einen Tag allein gelassen. Dabei habe ich mir weniger Sorgen um die Samtpfoten gemacht als darüber, dass unsere Catsitterin mit den vieren ganz schön gefordert ist oder dass ich gar irgendwas vergessen habe mitzuteilen oder hinzustellen.
Ich habe, seitdem Shandy und sein Bruder vor zehn Jahren bei mir eingezogen sind, schon einige Katzensitter gehabt – und in der Regel waren sie mit zwei einfach zu fütternden Katzen schon überfordert. Entweder fehlte die Lust, zweimal am Tag vorbeizukommen und Futter in die Näpfe zu füllen, oder aufgrund falscher Tierliebe wurden die Kater so sehr überfüttert, dass ich bei der Heimkehr erst einmal die Wohnung putzen durfte.
Doch dieses Mal hatte ich die perfekte Katzensitterin gefunden. Eine Frau, die selbst zwei Kater hat und eindeutig liebevoll mit ihnen umgeht – und die mir das Gefühl vermittelte, dass es für sie wirklich kein Problem ist, auf unsere Bande aufzupassen. Und dies, obwohl die Versorgung unserer vier Katzen inzwischen nicht mehr so einfach ist, wie es damals mit Shandy und seinem Bruder bzw. später mit Shandy und Christie war.
Denn inzwischen bekommt Shandy nur noch rohes Fleisch, damit er nicht krank wird, und auch die anderen werden einmal am Tag roh gefüttert. Außerdem wird Shandy separat gefüttert und bekommt einmal am Tag eine Tablette, die anderen drei haben konkrete Vorstellungen davon, welcher Napf an welchem Ort stehen muss, und Christie neigt dazu, bei den Coon-Brüdern zu klauen. Meine arme Katzensitterin bekam also von mir zwei DinA4-Seiten mit ausführlichen Angaben zu den Monstern und wurde dann mit den Viechern allein gelassen. 😉
Obwohl wir eigentlich davon ausgingen, dass sie das alles schon hinbekommen würde (und wenn nicht, so wären wir ja nur drei Tage weg 😉 ), war es toll, als am Abend eine SMS kam, in der sie erzählte, dass sie mit den Katzen gespielt und sie gefüttert hatte und dass alles gut gelaufen sei. Und so konnten wir und auch an den nächsten Tagen über regelmäßige und wunderbar ausführliche Nachrichten über die Katzenbande freuen und mitverfolgen, dass Zuhause gefressen, geschmust und gespielt wurde.
Unsere Katzensitterin hat unsere Monster nicht nur perfekt versorgt, sondern auch noch Fotos von den vieren gemacht. Dabei hatte es ihr wohl vor allem Christie angetan, denn von ihr sind besonders viele Bilder entstanden. Ich bin absolut hingerissen von ihren Fotos und deshalb muss ich sie euch auch zeigen!
Sorgenkater Logan – Entwarnung!
Der eine oder andere hatte ja schon mitbekommen, dass es dem Plüschkater in den letzten Tagen schlecht ging – heute scheint er aber über den Berg zu sein! 🙂
Nach der Zahn-OP am vergangenen Montag ging es Logan erstaunlich gut. Er hatte sich schnell wieder berappelt und benahm sich am Mittwoch schon wieder ganz normal. Und da wir nur dann wiederkommen sollten, wenn die Wunden Freitagabend immer noch gerötet aussehen, haben wir uns Samstag entspannt zurückgelehnt und uns gefreut, dass bei diesem Eingriff alles so gut abgelaufen ist.
Tja, und Sonntagmorgen saß mein Mann im Wohnzimmer als Logan vom Kratzbaum aus spucken musste. Sowas kann schon mal passieren, wenn die Katzen einen Haarballen anders nicht loswerden, also haben wir uns erst einmal keine Gedanken gemacht – abgesehen davon, dass ich mich nicht gerade freute, dass ich schon wieder diese Wand streichen durfte. Allerdings hat Logan den restlichen Sonntag weiter gespuckt und konnte sein Fressen nicht bei sich behalten.
Montagmorgen ging es also wieder zum Tierarzt – und der hatte uns erst einmal bestätigt, dass die Wunden im Maul wirklich gut verheilt waren und wir das wirklich richtig eingeschätzt hatten. Aber er konnte uns auch nicht sagen, warum es Logan so schlecht ging. Abtasten, Temperatur, Kreislauf – alles war vollkommen in Ordnung! Wenn der Kater allerdings bis zum Dienstag immer noch nichts gefressen hätte, sollten wir wiederkommen. Bis dahin hatte er zwar nichts mehr erbrochen, aber dafür auch keinen Bissen mehr zu sich genommen. Davon abgesehen hat er sich eigentlich ganz normal benommen und wirkte in keiner Weise krank.
Also habe ich Dienstagmorgen Logan wieder eingepackt und der Kater wurde noch einmal durchgescheckt und Blut abgenommen für ein großes Blutbild: Wieder war alles einwandfrei! Wobei es irgendwie nicht so toll ist zu hören, in welchem erstklassigen Zustand Logan ist, wenn man doch gerade miterlebt, dass er das Fressen total verweigert. Obwohl ich es normalerweise gar nicht mag, wenn ein TA meinen Kater vorsorglich mit Spritzen voll pumpt, ohne dass eine Diagnose vorliegt, gab es bei diesem Besuch noch einmal eine vorsorgliche Spritzenrunde und etwas gegen Übelkeit. Das schien erst einmal die beste Lösung zu sein – und es hat auch angeschlagen. Ich denke im Nachhinein, dass es das Mittel gegen Übelkeit war, das half, denn eine Stunde nach dem TA-Besuch hat Logan wieder am Futter genibbelt.
Obwohl er diese Futterportion nach gut drei Stunden wieder erbracht, war das schon ein Fortschritt – und seitdem geht es stetig aufwärts! Den TA-Termin gestern morgen konnte ich dann schon absagen, da Logan inzwischen etwas Huhn und Katzenmilch bei sich behalten hatte und gestern blieb auch das Dosenfutter wieder drin. Er musste zwar gestern noch etwas zum Fressen überredet werden, aber er behält alles bei sich, was er zu sich nimmt. Und heute Mittag hat er sich sehr gierig auf seine Portion gestützt und hätte am Liebsten den Napf gleich mitgefressen. Er scheint also wirklich wieder in Ordnung zu sein, auch wenn die Tage in den letzten zwei Wochen, in denen er nichts gefressen hat, deutliche Spuren hinterlassen haben.
Unser Plüschkater ist erkennbar dünner geworden und sobald ich sicher bin, dass sein Magen wieder vollkommen in Ordnung ist, muss ich ihn kräftig aufpäppeln, damit er wieder etwas auf die Rippen bekommt. Immerhin ist er nach den letzten Tage bereit sich in der Küche verwöhnen zu lassen, auch wenn der Rest der Band mitleiderregend vor der Tür bettelt. 😉
Bei soviel Sorgen um Logan wird Baltimore wohl erst nächste Woche operiert – und ich hoffe sehr, dass bei ihm alles problemlos über die Bühne geht!
Mir schlugen die letzten Tage auch auf den Magen und groß denkfähig war ich auch nicht mehr – vor allem, weil ich die letzten Nächte immer sehr lange aufgeblieben bin, um sicher zu gehen, dass Logan nicht wieder schlecht wird. Ich kann gut damit umgehen, wenn meine Katzen eine greifbare Erkrankung haben, aber so gar nicht zu wissen was los ist, macht mich wirklich fertig! Ich bin kaum noch aus dem Haus gegangen, wenn ich nicht gerade mal wieder auf dem Weg zum TA war – und der Garten ist auch liegengeblieben. So wartet da am Wochenende noch der Endspurt auf mich!
Und demnächst gibt es hoffentlich wieder weniger Katzenbeiträge und dafür mehr Rezensionen! 🙂
Katzenjammer …
… gibt es heute Nachmittag zum Glück nicht! 🙂
Heute morgen um acht war ich mit Logan beim Tierarzt und habe ihm die Pfote gehalten, bis die Narkose endlich wirkte. Unser Plüschkerl hat sich ganz schön gegen das Einschlafen gewehrt, dabei herrschte dort wirklich eine entspannte Atmosphäre. Doch Logan wollte lieber durch den Behandlungsraum laufen, ein Versteck suchen oder auf den Arm genommen werden.
Zwei Stunden, nachdem ich ihn dort verlassen habe, kam dann schon (ach, wem mache ich was vor, ich habe in der Zeit fast minütlich auf die Uhr geguckt) der Anruf. Unser Kater hatte die OP gut überstanden, allerdings mussten ihm sieben Zähne gezogen werden! Nun, ich hatte dem Tierarzt ja gesagt, er solle lieber großzügiger sein, als dass ich Logan so etwas noch einmal antun muss.
Um 16 Uhr konnte ich ihn dann wieder abholen, habe noch Instruktionen für die nächsten Tage bekommen und die gute Nachricht, dass er nicht einmal zur Nachuntersuchung muss, wenn bis Freitag alles gut verheilt. Wenn ich Freitagabend noch eine Rötung an dem operierten Stellen feststelle, dann soll ich am Samstag wiederkommen – ansonsten wäre jetzt eigentlich alles in Ordnung! Mit dem Kater im Transportkorb, einer Rechnung (*seufz*), einem Medikamenteninstruktionszettel, Medikamenten, einer Notfallnummer für die nächsten 24 Stunden und Bonbons für mich (zum ersten Mal bekam ich beim Tierarzt „Nervennahrung“ zugesteckt *g*) ging es wieder nach Hause.
Logan ist noch sehr wackelig auf den Beinen – vor allem die Hinterbeine gehorchen ihm noch nicht, was ihn wirken lässt wie ein plüschiges Fohlen -, aber ansonsten sieht er ganz gut aus. Bei der OP hat er wohl eine Menge Blut geschluckt, denn das hat er mir gerade in den Flur gespuckt (davor war ich auch schon beim TA gewarnt worden) und jetzt hat er sich erst einmal unter dem Kratzbaum versteckt, wo er sich eigentlich immer recht sicher fühlt.
Die anderen Katzen sind natürlich irritiert von dem Wackelkater, aber sie lassen ihn in Ruhe und rennen eher bei seinen unbeholfenen Bewegungen davon, statt seine Situation auszunutzen.
Und zum Beweis, dass es ihm – angesichts der Umstände – gut geht, war ich noch so gemein und habe ihn gerade fotografiert:
Wenn es ihm im Laufe des Abends besser geht, gucke ich mal, ob er auf dem Sofa etwas kuscheln will, ansonsten darf er sich einfach verstecken, bis er sich wieder gut fühlt. Fressen darf er heute Abend auch schon, aber ich bezweifel, dass er auf das Angebot eingehen wird. Na, mal sehen, wie es in ein paar Stunden so mit ihm ist!
Sollte mit Logan am Ende der Woche alles wieder gut sein, dann mache ich für Baltimore einen Tierarzt-Termin aus. Ich finde es immer noch erschreckend, wie mies Logans Zähne waren, obwohl die alte Tierärztin meinte, dass eine Behandlung nicht nötig sei. Also geh ich jetzt mit den beiden Brüdern lieber sicher!
Der neue Tierarzt macht einen angenehmen Eindruck, sehr ruhig und geduldig. Sanft, aber bestimmt mit dem Kater – und ich finde es schön, wieviel Zeit man sich in der Praxis selbst bei einer „kleinen“ Untersuchung nimmt. Samstag durfte Logan in Ruhe den Raum erkunden, seine Mitarbeiterin hat in der Zwischenzeit soviel Daten wie möglich über Logan aufgenommen und als ich heute fragte, ob ich die Heilung bei Logan mit Traumeel unterstützen könnte, schien er erfreut zu sein, dass ich von mir aus auf den Gedanken mit der Homöopathie gekommen bin … Mal gucken, ob die kommenden Jahren diesen positiven ersten Eindruck bestätigen werden. 😀
Merkwürdiger Morgen
Normalerweise werde ich ja von den Katzen morgens immer belagert, damit sie nach der schrecklich langen Nacht, in der keine von ihnen geschmust wurde, endlich die ihnen angemessene Aufmerksamkeit bekommen. Das sieht dann auch mal so aus, wenn ich morgens gleich an den Schreibtisch wandere und Baltimore und Logan gleichzeitig kuschelbedürftig sind:
Alle Fotos sind aus einem etwas ungünstigen Winkel aufgenommen worden, denn wenn ich mich bewegt hätte, dann wäre Logan vom Tisch gefallen. Was ich ihm dann doch nicht antun konnte, obwohl ich dann nur noch Baltimore zwischen mir und der Tastatur gehabt hätte! 😉
In den letzten Tagen habe ich aber morgens eher dieses Bild vorgefunden:
Der Platz, auf der gerade wieder auf dem Sofa genutzten Gästebettdecke, ist wohl zur Zeit wichtiger als eventuelle menschliche Aufmerksamkeit. Nur Logans Prioritäten sind wie immer. Der verbringt nämlich zur Zeit die Nacht damit so lange im Bett zu quietschen, bis eine verschlafene Hand sich unter der Bettdecke rausstreckt und ihm den Bauch krault … *ohje*
Logan liegt bequem
Logan liegt da sehr bequem, auch wenn ich diese Haltung nicht so ganz nachvollziehen kann. Vielleicht sollte ich doch mal mit Yoga anfangen. 😉
Er hasst es übrigens, wenn man ihn bei seinen gemütlichen Räkelrunden fotografieren will. Zum Dank werden wir dann immer mit diesem Blick abgestraft:
Milchzeit!
Schlafende Katzen
Normale Katzen schlafen meiner Erfahrung nach gerne so:
Auch diese Haltung scheint sehr bequem zu sein:
Doch Baltimore beweist immer mal wieder, dass er kein normaler Kater ist und hält gern auf diese Weise ein Nickerchen (hier ist zum Glück mal mein Mann das Opfer):
Doch Logan bevorzugt eine Schlafhaltung, die ich noch nie zuvor bei einer Samtpfote gesehen habe – und die ich deshalb mal für euch von allen Seiten fotografierte:
Zum Glück scheint es ihm nicht zu schaden. 😉











