Da ich in den letzten Tagen wieder ein paar Schnappschüsse von den Katzen machen konnte, gibt es hier in den nächsten Tagen ein paar Bilder. Erst einmal die, die nicht so toll sind, die ich aber auch nicht einfach in den Papierkorb verschieben will. Achja, Shandy hat sich natürlich mal wieder nicht ablichten lassen …
Schlagwort: Baltimore
Katzenfotos gehen doch immer …
Bevor ihr nach einer Woche ohne neuen Beitrag auf den Gedanken kommt, dass ich in der Versenkung verschwunden wäre, gibt es zum bevorstehenden Wochenende noch ein paar Katzenfotos. Denn Katzenfotos gehen doch immer, oder? 😉
In den nächten Tagen bin ich dann hoffentlich weniger von Stress und Frühjahrsmüdigkeit in Anspruch genommen und schaffe dann wieder die eine oder andere Rezension. Wenn man überlegt, dass ich in diesem Monat ein Buch nach dem anderen verschlungen habe, dann findet sich bestimmt ein Roman, über den ich was schreiben könnte.
| Bruderliebe |
| Baltimore und Logan in Reih und Glied |
| Schlafende Schönheit |
| Hier zeigt sie ihre wahre Natur! |
Nur Shandy hat sich in den letzten Tagen wieder nicht fotowillig gezeigt. Eben hätte er mir zwar das Fotografieren seiner nachmittäglichen Schmuseeinheit erlaubt, aber da mussten natürlich die Kamera-Akkus schlapp machen, bevor ich mehr als ein paar schwarze Schehmen festhalten konnte.
Logan trinkt
Vor kurzem erst hatte ich versucht Baltimore bei seiner üblichen Trinkmethode mit der Pfote zu fotografieren, was aber nicht klappte. Um so schöner war es für mich, dass Logan in der letzten Woche mal wieder einen Versuch wagte – sein Bruder hat auch gut aufgepasst, ob Logan alles richtig macht!
Schnappschüsse
Das Rätsel der Papiertaschentücher
Seit einiger Zeit gibt es hier im Haus einen rätselhaften Schwund bei den Papiertaschentüchern. Obwohl niemand erkältet ist, scheint irgendjemand einen dringenden – und sehr großen – Bedarf daran zu haben. Und so finde ich immer mal wieder solche Beweisspuren vor:
Eine Zeitlang hat mich das wirklich irritert, obwohl der Übeltäter schnell gestellt war. Verschnupft sieht er meiner Meinung nach nicht aus – schuldbewusst allerdings auch nicht:
Aber vermutlich ist ihm gar nicht bewusst, dass seine Leidenschaft für Plastikfolien uns das Leben nicht gerade einfacher macht. Dabei hatte ich in den letzten Wochen noch die Hoffnung, dass die fehlenden Zähne ihn in Zukunft vor weiteren Zerstörungstaten abhalten … 😉
Logan – frisch frisiert!
Nachdem Logan am Wochenende wieder Schreckliches über sich hat ergehen lassen müssen, hat der arme Kater gerade ein sehr großes Bedürfnis nach Erholung und Frieden. 😀
Während unsere EKH-Katzen kein Problem mit der Intimpflege haben und besonders Christie sich stundenlang putzen und dabei ihren Schwanz jagen kann …
… gibt es bei den Coon-Kater immer mal wieder diese Tage, an denen sie sich so unglücklich im Katzenklo hingesetzt haben, dass nach dem Geschäft Schwanz und Hintern einer gründlichen Säuberung bedürfen. Und um den Katern das Ganze zu erleichtern (und nicht ständig einen „duftenden“, nassen und schmusebedürftigen Kater auf dem Arm zu haben), bekommen die Coon-Brüder regelmäßig die Hose geschnitten.
Ich persönlich finde die kurze Büx bei den Jungs ja ganz niedlich – und es fühlt sich unglaublich puschelig an, wenn man nach dem Schneiden durch das Fell geht.
Aber die Jungs schmollen immer einige Zeit, wenn man ihnen das antut. Zum Glück hat Baltimore (auf dem Foto noch mit langer „Hose“) aber in den letzten Tagen eine tolle Beschäftigung gefunden, die ihn von der ihm angetanen Schmach ablenkt: Er jagt Vögel, die er auf unserem Fernseher zu hören glaubt!
Zum Glück kam er bislang noch nicht auf den Gedanken dabei auch seine Tatzen einzusetzen – und die Nasenspuren lassen sich noch ganz gut wegwischen …
Eigentlich wollte ich …
… gerade für ein Stündchen auf mein Sofa wechseln und eine Pause von der Schreibtischarbeit machen. Aber wer mag denn schon so eine traute Zweisamkeit stören?
Ein guter Katzensitter ist Gold wert!
Ich haben mir wegen der Fahrt am letzten Wochenende im Gegensatz zu meinem Mann eher wenige Gedanken gemacht, ankommen würden wir auch bei schlechtem Wetter schon irgendwie, aber dafür wegen der Katzen. Zum ersten Mal, seitdem die Coon-Brüder bei uns eingezogen sind (und das ist ja auch schon ein paar Jahre her), haben wir die Monster länger als einen Tag allein gelassen. Dabei habe ich mir weniger Sorgen um die Samtpfoten gemacht als darüber, dass unsere Catsitterin mit den vieren ganz schön gefordert ist oder dass ich gar irgendwas vergessen habe mitzuteilen oder hinzustellen.
Ich habe, seitdem Shandy und sein Bruder vor zehn Jahren bei mir eingezogen sind, schon einige Katzensitter gehabt – und in der Regel waren sie mit zwei einfach zu fütternden Katzen schon überfordert. Entweder fehlte die Lust, zweimal am Tag vorbeizukommen und Futter in die Näpfe zu füllen, oder aufgrund falscher Tierliebe wurden die Kater so sehr überfüttert, dass ich bei der Heimkehr erst einmal die Wohnung putzen durfte.
Doch dieses Mal hatte ich die perfekte Katzensitterin gefunden. Eine Frau, die selbst zwei Kater hat und eindeutig liebevoll mit ihnen umgeht – und die mir das Gefühl vermittelte, dass es für sie wirklich kein Problem ist, auf unsere Bande aufzupassen. Und dies, obwohl die Versorgung unserer vier Katzen inzwischen nicht mehr so einfach ist, wie es damals mit Shandy und seinem Bruder bzw. später mit Shandy und Christie war.
Denn inzwischen bekommt Shandy nur noch rohes Fleisch, damit er nicht krank wird, und auch die anderen werden einmal am Tag roh gefüttert. Außerdem wird Shandy separat gefüttert und bekommt einmal am Tag eine Tablette, die anderen drei haben konkrete Vorstellungen davon, welcher Napf an welchem Ort stehen muss, und Christie neigt dazu, bei den Coon-Brüdern zu klauen. Meine arme Katzensitterin bekam also von mir zwei DinA4-Seiten mit ausführlichen Angaben zu den Monstern und wurde dann mit den Viechern allein gelassen. 😉
Obwohl wir eigentlich davon ausgingen, dass sie das alles schon hinbekommen würde (und wenn nicht, so wären wir ja nur drei Tage weg 😉 ), war es toll, als am Abend eine SMS kam, in der sie erzählte, dass sie mit den Katzen gespielt und sie gefüttert hatte und dass alles gut gelaufen sei. Und so konnten wir und auch an den nächsten Tagen über regelmäßige und wunderbar ausführliche Nachrichten über die Katzenbande freuen und mitverfolgen, dass Zuhause gefressen, geschmust und gespielt wurde.
Unsere Katzensitterin hat unsere Monster nicht nur perfekt versorgt, sondern auch noch Fotos von den vieren gemacht. Dabei hatte es ihr wohl vor allem Christie angetan, denn von ihr sind besonders viele Bilder entstanden. Ich bin absolut hingerissen von ihren Fotos und deshalb muss ich sie euch auch zeigen!
Baltimore (und kein SuB-Zuwachs)
Heute morgen ging es für Baltimore zum Tierarzt, damit auch er seine Zähne saniert bekommt. Und wieder einmal hat mir dieser Tag gezeigt, wie unglaublich unterschiedlich die Brüder charakterlich sind. Während Logan vierzig Minuten gegen die Narkose ankämpfte, schlief Baltimore innerhalb von zehn Minuten und ich durfte zugucken, wie die Praxishilfe ihn liebevoll wie ein übergroßes Baby aus dem Behandlungsraum trug.
Bei Logan hatte es dann gut zwei Stunden gedauert, bis ich nach meiner Heimkehr eine Nachricht aus der Praxis bekam, bei Baltimore war ich gerade mal eine Stunde wieder hier als der Anruf kam, dass alles gut gelaufen ist. Auch er musste einige Zähne für die Gesundheit opfern – wenn auch nicht alle vier Eckzähne wie sein Bruder, sondern da nur die oberen beiden!
Das allerdings könnte dafür sorgen, dass Baltimore noch einmal operiert werden muss, wenn er sich nicht daran gewöhnt, dass seine unteren Eckzähne kein Gegenstück mehr haben. Zum Glück wäre eine zweite OP „im Preis inbegriffen“ … Bislang sieht der Kater gut aus, er wackelt ein wenig durch die Gegend und natürlich ist ihm von der Narkose übel, aber er geht mit dem Ganzen deutlich gelassener um als sein Bruder und war gerade mal zehn Minuten zuhause, als er auch schon – etwa wackelig – das Klo aufsuchte. 😉
Noch etwas glasige Augen, aber immerhin hat er es aufs Sofa geschafft!Wenn alles gut läuft und Baltimore keine bösen Nachwirkungen zeigt, dann sind die Coon-Brüder für einige Zeit mit dem Thema Zähne durch. Ansonsten sind beiden in wirklich gutem Zustand (nicht nur für ihr Alter – und das höre ich immer wieder gerne!) und lassen mich hoffen, dass wir die nächsten Jahre nur noch zum regelmäßige Check den Tierarzt aufsuchen müssen.
Allerdings macht mir Christie seit Anfang der Woche Sorgen: sie hat angefangen zu sabbern und kaut momentan ihr Hühnchen nur auf einer Seite. Können Zahnprobleme eigentlich ansteckend sein? Madame wird also am Montag auch brav beim Tierarzt das Schnäuzchen öffnen müssen, damit wir herausfinden, was mit ihr los ist … Ich hoffe nur, dass sich Shandy nicht auch noch ein Beispiel daran nimmt!
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Außerdem gab es heute kleines Päckchen mit einem „kein Sub-Zuwachs“-Buch! 😀 Nachdem mir die DHL-Sendungsverfolgung gestern Abend erzählt hat, dass ich um 20:40 Uhr nicht Zuhause gewesen sei und man mir deshalb eine Benachrichtigung in den Kasten geworfen hätte (natürlich waren wir zuhause und ebenso natürlich hatten wir keine Benachrichtigung im Briefkasten), kam heute doch noch meine Amazon-Bestellung an.
Und da ich wohl heute Nacht wieder sehr lange aufbleiben werde, um sicher zu gehen, dass es Baltimore gut geht, gönne ich mir den siebten Bridgerton-Band heute Abend. So ein Julia-Quinn-Roman sollte doch entspannend genug sein, um mich von den Katersorgen der letzten Tage zu erholen. Mal gucken, ob mich Baltimore gleich auf unser gemeinsames Sofa lässt … 😉
Katzenlogik
Eigentlich haben wir ja für Logan morgen einen Tierarzttermin ausgemacht – und damit die Katzen morgen früh nicht zu sehr in Aufruhr geraten, habe ich heute früh schon Logans Transportkorb gesäubert und mit einem frischen (alten) Handtuch ausgelegt.
Ich fürchte nur, Baltimore hat das irgendwie missverstanden:
Tja, wenn er morgen früh noch immer an diesem Platz liegt, dann muss er wohl an Logans Stelle die Fahrt zum Tierarzt antreten. 😉



