Schlagwort: Katzen

Katzenlogik

Eigentlich haben wir ja für Logan morgen einen Tierarzttermin ausgemacht – und damit die Katzen morgen früh nicht zu sehr in Aufruhr geraten, habe ich heute früh schon Logans Transportkorb gesäubert und mit einem frischen (alten) Handtuch ausgelegt.

Ich fürchte nur, Baltimore hat das irgendwie missverstanden:

Tja, wenn er morgen früh noch immer an diesem Platz liegt, dann muss er wohl an Logans Stelle die Fahrt zum Tierarzt antreten. 😉

Eine Winterkatze im Herbst-Stress

Ich fürchte, die nächsten Tage wird es hier etwas ruhig zugehen, denn ich bin ein bisschen im Stress. Morgen kommt Besuch und bei der Gelegenheit habe ich schon mal mit meinem Herbstputz angefangen. Außerdem habe ich in den letzten Wochen ein paar Verpflichtungen nicht auf die Reihe bekommen, die ich (nach dem Besuch) dringend nachholen muss – und der Garten will auch noch etwas gepflegt werden, bevor es in die Winterpause geht. Drückt mir die Daumen, dass ich es zumindest auf die Reihe bekomme ein paar Zwiebeln zu setzen, damit es im Frühling auf den Beeten blüht!

Seit letzten Freitag (erst gab es PC-Probleme, dann hatte am Wochenende mein Mann Geburtstag) habe ich übrigens auch keine Blogrunde mehr machen können und ich fürchte, ihr werdet auch noch den Rest der Woche auf Kommentare von mir verzichten müssen – ebenso wie auf Blogbeiträge. Dafür habe ich aber schon vor einiger Zeit „Kapitelweise“ vorgearbeitet und dafür gesorgt, dass ihr immerhin damit in dieser Woche pünktlich versorgt werdet.

Nebenbei habe ich in den letzten Tagen immerhin endlich die Stoffe für meinen nächsten Quilt gewaschen und gebügelt – ich muss mir unbedingt merken, dass das ganz hervorragend geht, wenn der Stoff die Nacht über auf dem Balkon war und noch morgenfeucht ist. Und bei meiner Herbstputz- und Aufräumaktion habe ich es sogar endlich geschafft die Fenster von den letzten Aufklebern zu befreien, die die Vormietertochter hinterlassen hat. Dafür war aber dann doch die Anschaffung eines extra Schabers nötig. *seufz* Logan scheint übrigens auch kaum noch aus der Putzstimmung herauszufinden. 😉

Außerdem habe ich endlich die (vermutlich) letzte Runde mit Frühchensachen auf den Weg geschickt. So konnte ich am Samstagmorgen 14 Babydecken, 53 Mützen, 32 Paar Söckchen, 1 Stirnband (ich gebe zu, die machen mir keinen Spaß) und 8 Regenwürmer („Socken“ ohne Ferse) auf den Weg schicken.

So, und nun drückt mir die Daumen, dass ich nach den Tagen mit dem lieben Besuch meine Verpflichtungen schnell auf die Reihe bekommen, damit ich schnell wieder Luft für den Blog habe! Schließlich will ich noch ein paar Rezensionen (zum Beispiel zu „Hexenheide“) mit euch teilen, euch von dem tollen Überraschungspäckchen von Katrin von den BuchSaiten erzählen (das von mir schon ausgiebig genutzt wird) und wieder in Ruhe eure Blogs angucken und kommentieren.

Oh, da fällt mir ein: Auch wenn ich im Stress bin, so habe ich den PC doch jeden Tag an, also habt keine Angst, dass mir eure Kommentare entgehen. Die landen prompt bei mir im Emailfach – und so werde ich auch weiter so zeitnah wie möglich darauf reagieren! Und nun geht es für mich weiter mit dem Abarbeiten meiner endloslangen Liste und der Vorfreude auf den morgen eintreffenden Besuch!

Christie und der Tunnel

Seit einiger Zeit haben wir einen Rascheltunnel, der von Christie sehr geliebt wird. Trotzdem habe ich vor ein paar Tagen etwas verdutzt geguckt, als sie beim Spielen immer wieder in dem Tunnel verschwand – doch irgendwann habe sogar ich kapiert, dass sie den in unser Spiel mit dem Band mit einbeziehen wollte. Bei der Gelegenheit habe ich dann gleich mal die Möglichkeit ausprobiert mehrere Bilder hintereinander von der Kamera schießen zu lassen. Das Ergebnis ist nicht gerade gelungen, aber unsere kleine Madame strahlt so viel Spaß aus, dass ich euch die Fotos trotzdem zeigen wollte.

Merkwürdiger Morgen

Normalerweise werde ich ja von den Katzen morgens immer belagert, damit sie nach der schrecklich langen Nacht, in der keine von ihnen geschmust wurde, endlich die ihnen angemessene Aufmerksamkeit bekommen. Das sieht dann auch mal so aus, wenn ich morgens gleich an den Schreibtisch wandere und Baltimore und Logan gleichzeitig kuschelbedürftig sind:

Alle Fotos sind aus einem etwas ungünstigen Winkel aufgenommen worden, denn wenn ich mich bewegt hätte, dann wäre Logan vom Tisch gefallen. Was ich ihm dann doch nicht antun konnte, obwohl ich dann nur noch Baltimore zwischen mir und der Tastatur gehabt hätte! 😉

In den letzten Tagen habe ich aber morgens eher dieses Bild vorgefunden:

Der Platz, auf der gerade wieder auf dem Sofa genutzten Gästebettdecke, ist wohl zur Zeit wichtiger als eventuelle menschliche Aufmerksamkeit. Nur Logans Prioritäten sind wie immer. Der verbringt nämlich zur Zeit die Nacht damit so lange im Bett zu quietschen, bis eine verschlafene Hand sich unter der Bettdecke rausstreckt und ihm den Bauch krault … *ohje*

Logan liegt bequem

Logan liegt da sehr bequem, auch wenn ich diese Haltung nicht so ganz nachvollziehen kann. Vielleicht sollte ich doch mal mit Yoga anfangen. 😉

Er hasst es übrigens, wenn man ihn bei seinen gemütlichen Räkelrunden fotografieren will. Zum Dank werden wir dann immer mit diesem Blick abgestraft:

Baltimore und der Schreibtisch

Ich hatte schon mal geschrieben, dass die Katzen jeden Morgen, wenn ich am Schreibtisch sitze, der Reihe nach vorbeikommen und ihre Streicheleinheiten einfordern. Baltimore ist dabei besonders penetrant … äh … freundlich!

Es beginn damit, dass er laut maunzend ins Zimmer kommt, um sich dann neben dem Schreibtischstuhl auf den Boden zu setzen. Immer auf der linken Seite, immer ganz leise und mit immer größer werdenden Augen.

Wenn ich ihn dann nicht beachte, dann kommt die Charmeoffensive! Er stellt sich auf die Hinterbeine und umklammert die Tischkante. Ich möchte jetzt lieber nicht daran denken, dass dieser kleine Holztisch mich schon seit 15 Jahren begleitet und nun seit ein paar Monaten tagtäglich von Baltimores Krallen bearbeitet wird – bis zum Umzug stand der Tisch nämlich in der katzenfreien Küche und war noch immer makellos!

Spätestens dann muss ich ihn einfach hochheben – alle anderen Katzen sind übrigens ohne Probleme in der Lage von selber auf den Schreibtisch oder meinen Schoß zu springen 😉 – und schmusen. Nun beginnt die Zeit, in der Baltimore zwischen mir und der Tastatur ruht bis er genug Aufmerksamkeit eingeheimst hat.

Als nächstes steht dann eine kleine Runde auf das Bücherregal an – doch leider ist das viel zu häufig schon besetzt und Shandy schätzt es gar nicht, wenn jemand seinen Platz im Auge hat!

Zum Schluss noch ein Foto von Christie – einfach weil es so niedlich ist. 😉

Stöckchen: Katzen

Bei Sylvia und Natira habe ich dieses Stöckchen gefunden und konnte nicht daran vorbeigehen. 😉

1) Wann hast du dein Diplom im Dosen- und Türöffnen gemacht?

Wenn diese Frage so verstanden werden soll, ab wann ich für meine erste Katze verantwortlich war: Das müsste so 1980 gewesen sein. Nicki war zwar der Familienkater, aber ich war diejenige, die sagte, wann er zum Tierarzt musste, und ich war diejenige, die die Entscheidung treffen musste, als er nach einem Unfall mit einem Auto eingeschläfert wurde …

2) Was schätzt du, wie oft du am Tag aufstehst, nur um einer mauzenden Katze die Tür zu öffnen?

Aufstehen muss ich in der Regel gar nicht, da unsere vier reine Wohnungskatzen sind – und nur Shandy wird zweimal am Tag in „Einzelhaft“ gefüttert und bekommt nach dem Fressen die Tür geöffnet. Aber manchmal schließt Shandy die Wohnzimmertür vor der Nase der anderen Katzen – und Logan sagt dann lauthals Bescheid, dass er nicht reinkommt.

3) Was war das Peinlichste, was du jemals deiner Katze zuliebe getan hast?

Zu dieser Frage fällt mir einfach nichts ein. Vielleicht müsste die von jemandem beantwortet werden, der mich und meine Katzen persönlich kennt. 😉

4) Wie viel Zeit verwendest du darauf, im Supermarkt Katzenfutter zu kaufen?

Nicht besonders viel. Erst einmal gibt es bei uns nur wenig Fertigfutter und dann weiß ich ja, was ich haben will und packe es ohne großen Zeitaufwand ein. Wenn es allerdings um das frische Fleisch geht, dann kann das schon mal etwas dauern, da der Tierfutterladen an den Frischfleischtagen immer sehr gut besucht ist und ich manchmal umdisponieren muss, wenn eine Sorte schon ausverkauft ist.

5) Wie viel Mühe machst du dir mit dem Futter? Kochst du auch mal selbst für die Katze?

Ich koche nicht für die Katzen. Je nachdem welche Fleischsorte wir gerade verfüttern, benötige ich zwischen 1 und 1,5 Stunden pro Woche, um die Sachen zu portionieren und einzufrieren. Beim Füttern werden dann nur noch die aufgetauten Fleischportionen auf die einzelnen Näpfe verteilt.

6) Bringst du Abwechslung in die Marken und Sorten?

Abwechslung beim Fleisch: Ja, soweit es geht, abhängig davon, was die Monster gerade mal wieder gut fressen und ob ich mal wieder aufpassen muss, dass nicht zuviel Knochenstückchen oder so im Futter sind.

Bei Fertigfutter bleibe ich lieber bei einer erprobten Marke, auch wenn ich da bei jeder Mahlzeit eine andere Sorte verfüttere. Jeder Markenwechsel kann im schlimmsten Fall zu Durchfall, Erbrechen und anderen Nebenwirkungen führen, die ich lieber vermeiden will.

7) Schläft deine Katze im Bett? Wenn ja: Wieviel Platz bleibt für dich? Darfst du dich bewegen?

Zum Glück schlafen selten alle vier mit im Bett, auch wenn das schon mal vorkommen kann. In der Regel bleiben nur die Maine-Coon-Kater die ganze Nacht über bei uns, wobei wir uns inzwischen ganz gut arrangiert haben. Nur manchmal gibt es Phasen, in denen Logan darauf besteht bei einem von uns auf dem Kopf – oder Kopfkissen – zu schlafen, was arg lästig ist. Im Schlaf mache ich leider mehr Platz, als für mich gut ist und wache deshalb nicht selten etwas verspannt auf. Aber trotzdem habe ich keine Hemmungen mich zu bewegen, so dass es auch schon mal passieren kann, dass einer der Kater unter meinem Bein eingequetscht wird. Shandy hingegen schläft, wenn er im Bett bleibt, auf meiner Hüfte und läuft dann bei jeder Umdrehung mit.

8) Was war das Schlimmste/Ekligste, was dir deine Katze je angeschleppt hat (platzend vor Stolz)?

Hm, das ekelhafteste Beutestück brachte mir mein dritter Kater Felix vor vielen Jahren. Damals hatten wir einen Nachbarn, der seine Hühner noch selber geschlachtet hat – und Felix brachte eines Tages im Sommer durch die offene Terrassentür einen Hühnerkopf mit in die Wohnung!

9) Du bist verliebt. Unsterblich. In einen absolut wunderbaren Menschen. Er sagt: “Die Katze oder Ich!” Wer geht?

Jemand, der mich vor ein solches Ultimatum stellen würde, wäre kein „absolut wunderbarer Mensch“. Wenn jemand mit Katzen nicht zusammenleben will, dann ist das ja in Ordnung, dann muss man eben einen Kompromiss finden, aber so eine Aussage wäre definitiv ein Grund für mich die Beziehung sofort zu beenden. Zum Glück stellt sich die Frage gar nicht, denn mein Mann ist inzwischen auf seine Weise genauso vernarrt in die Biester wie ich es bin.

10) Kaufst du deiner Katze Spielzeug? Wo und was?

Ja, natürlich! Wo immer mir etwas über den Weg läuft, was für alle vier geeignet zu sein scheint. Also nichts, was Baltimore fressen oder Shandy zerbeißen würde. Es müsste robust genug sein, um Logan zu überleben, und ansprechend für Christie. Natürlich gibt es auch Spielzeuge, die nur für eine Katze gekauft wurden, aber trotzdem müssen diese Teile in diesem Haushalt überleben.

11) Bemerkst du die Katzenhaare auf deinen Klamotten noch?

Ohja! Und ich fluche regelmäßig darüber, vor allem seitdem die Coon-Kater bei uns eingezogen sind. Wir haben zuhause nur noch alte Klamotten an, die nicht nur verhaart sind, sondern auch das eine oder andere Loch von den Katzenkrallen aufweisen, da beim Schmusen schon mal was passieren kann. Das ist etwas peinlich, wenn es überraschend an der Tür klingelt, aber damit müssen Besucher leben können. Und die Sachen für „draußen“ werden immer direkt weggehängt, damit sich keine Katze daran reiben und ihre Spuren hinterlassen kann. Was natürlich so nie funktioniert und dazu führt, dass wohl jeder – trotz Kleiderbürste, Klebebandattacken und ähnliche Enthaarungsversuche – sehen kann, dass wir mit Katzen leben. Irgendwann hätte ich gern einen Wäschetrockner, das ist nämlich das wirksamste Mittel gegen die lästigen Haare …

Mein bester Mitarbeiter …

Während meiner Arbeit am Schreibtisch gibt es jemanden, der immer bereit ist mich zu unterstützen. Baltimore liegt quer über meinen Schultern und rammt mir seine Krallen in den Oberarm, setzt sich mit dem Hintern auf die Maus (und schickt dabei auch gern einmal erst zur Hälfte geschriebene Emails ab), blockiert die Tastatur und tut auch sonst alles, damit ich weiß, dass er immer für mich da ist.

Doch sogar der bester aller Mitarbeiter erliegt irgendwann der Hitze:

Schlafende Katzen

Normale Katzen schlafen meiner Erfahrung nach gerne so:

Auch diese Haltung scheint sehr bequem zu sein:

Doch Baltimore beweist immer mal wieder, dass er kein normaler Kater ist und hält gern auf diese Weise ein Nickerchen (hier ist zum Glück mal mein Mann das Opfer):

Doch Logan bevorzugt eine Schlafhaltung, die ich noch nie zuvor bei einer Samtpfote gesehen habe – und die ich deshalb mal für euch von allen Seiten fotografierte:

Zum Glück scheint es ihm nicht zu schaden. 😉