Alle Artikel von Konstanze

Katzenfotos!

Da ich (dank der Handwerker in der Nachbarwohnung) eh gerade nichts auf die Reihe bekomme, gibt es hier noch eine Runde Katzenfotos!

Baltimore habe ich bei seiner Entspannung überrascht, was ihn nicht allzu erfreut hat:

Und Shandy wurde bei einer ausgiebigen Putzaktion von mir bespitzelt:

Weitere Februar-Zugänge

In den letzten Tagen landeten noch ein paar Bücher bei mir, die ich euch bislang vorenthalten habe.

Einmal schickte Melli die Gewinne vom read-a-thon:

Und dann hatte ich, nachdem mir das erste Buch so gut gefallen hatte, noch bei Tauschticket zwei Monkeewrench-Romane ertauscht. Da ich bei der einen Tauschpartnerin auch noch „Der Jane Austen Club“ entdeckte, ging mein letztes Ticket für dieses Buch drauf. Ich sollte wirklich mal wieder ein paar Titel zum Tausch anbieten …

Stöckchen: Lese-Persönlichkeit

Fairy hat gestern dieses Stöckchen eingestellt, das ich wirklich nett (und manchmal erschreckend passend) finde. Lustigerweise fand ich das Stöckchen über Natira, die wiederum über Alexandra darüber gestolpert ist. Mit Stöckchen ist es wie mit Buchempfehlungen: Sie finden schon ihren Weg. 😉

1. Leser sind Katzenliebhaber
Trifft definitiv zu, auch wenn ich trotzdem Hundesehnsucht habe!
2. Leser sind sonnenscheu
Ohja! Ich steh einfach nicht auf Sonnenbrand … 😉
3. Leser sind Bauchmenschen
Viel zu oft!
4. Leser sind romantisch
Jaha, das kann vorkommen.
5. Leser sind solange kinderlieb, bis das Lieblingsbuch mit Buntstiften verschönert ist.
Meine Bücher kommen nicht in Kinderhände! Aber ich verschenke gern Kinderbücher!
6. Leser sind Sammler, nicht nur von Büchern.
Aber hauptsächlich von Büchern – zumindest inzwischen!
7. Leser lieben Kuchen und Kaffeeklatsch
Kuchen ja, Milchkaffee auch (noch lieber Tee) und Klatsch – wenn damit ein angeregter Austausch unter Lesern gemeint ist, dann bin ich dabei!
8. Leser haben beruflich mit Menschen zu tun
Nicht mehr – und hoffentlich auch in Zukunft eher weniger
9. Leser essen bio
Nicht ausschließlich, aber immer mehr.
10.Leser schreiben selber oder haben es als Kind gemacht
11. Leser waren als Kind Einzelgänger und Stubenhocker
12. Leser haben gute Freunde, aber davon nicht viele
13. Leser spielen gerne
Solange ich dafür mein Stubenhocker-Dasein nicht aufgeben muss. 😉
14. Leser sind hilfsbereit und gut
Äh … so würde ich das nicht sehen …
15. Leser träumen gerne (auch Tageträume)
16. Leser fahren kleine Autos
Definitiv nein! Ich brauche doch Platz für die ganzen Buchkäufe! 😉
17. Leser lasen im Kindesalter gern unter der Bettdecke
Viel zu unbequem – solange meine Mutter noch fernsah, konnte ich eh ungestört lesen.
18. Leser bevorzugen lieber Bücher als Filme usw im TV
Inzwischen ja, aber trotzdem verbringe ich eine Menge Zeit mit DVDs
19. Leser haben immer ein Buch dabei, wenn sie länger unterwegs sind
Also bei jedem Gang aus dem Haus, der nicht direkt in den Supermarkt führt.
20. Leser lesen auch anderes neben Büchern gerne
Jupp!
21. Leser haben mit den Augen Probleme
Probleme finde ich übertrieben, aber ohne Brille wird es so langsam schwierig.
22. Leser können sich Stundenlang in einem Buchladen aufhalten
Erstaunlicherweise trifft das nicht auf mich zu – zumindest nicht, seitdem ich nicht mehr im Buchhandel arbeite. Ich ärgere mich zu sehr über Service und Angebot – und so greife ich gezielt nach meinen gesuchten Büchern oder hole meine Bestellung ab und bin wieder verschwunden!
23. Leser haben mindestens 2 signierte Bücher im Regal stehen
Genau zwei Stück und das war Zufall! Beinah hätte ich von der Buchhändlerin andere Exemplare verlang, weil jemand in meinem mit Kugelschreiber rumgekritzelt hatte!
24. Leser haben bestimmt schonmal für einen Romanhelden geschwärmt (oder schwämen für einen)
Das Schwärmen ist lange her, aber ich stehe dazu! 😉
25. Leser haben schon mal Orte in den Bücher bereist
Nicht, weil an diesen Ort ein Buch spielte …
26. Leser haben ihre Stammautoren und wechseln nur selten
Ich bleibe gern bei meinen Stammautoren, bin aber ansonsten für alles offen und teste gern neue Autoren aus.
27. Leser besuche gerne Veranstaltungen rund um Bücher (ZB: Messen, Lesungen, Signierstunden….)
Eher weniger. Zuviele Menschen, zu wenig Zeit für’s Buch. Aber ich habe früher solche Veranstaltungen genutzt, um Leute zu treffen, die da gerne hingehen. 😉
28. Leser verleihen nur ungern ihre liebgewonnenen Bücher
Inzwischen verleihe ich eigentlich gar nicht mehr … Oder zumindest keine Bücher, die unersetzlich sind.
29. Leser sind Nachtmenschen
30. Leser würden sich nie von liebgewonnenen Büchern trennen

Ganz schön viele Treffer – sollte mir das zu denken geben? 😉

Die Winterkatze und ihr SuB

Aktuell umfasst meine SuB-Liste auf diesem Blog keine 120 Bücher, was doch deutlich weniger ist als zu meinen Höchstzeiten. Wenn ich allerdings noch die Hörbücher, Sachbücher, Comics und Manga hinzurechnen würde, die sich auch noch unbeachtet in meinem Regal stapeln, dann klettert diese Zahl doch ganz schnell weiter in die Höhe. Buchpakete zu bekommen – und überhaupt Buchzuwachs – macht mich wirklich glücklich, auch wenn häufig auch Arbeit damit verbunden ist, und doch …

Ich habe ein zwiespältiges Verhältnis zu meinem SuB. Schon vor dem Umzug im letzten Herbst (Was? Das ist schon wieder so lange her – und ich habe immer noch keine Küche!) stand fest, dass wir den größten Raum in der neuen Wohnung für meine (äh, unsere!) Bibliothek nutzen würden. Momentan befinden sich da noch die ca. 76 Umzugskartons, die noch nicht ausgepackt werden konnten. Und im Wohnzimmer, wo auch der Schreibtisch wieder seinen Platz finden würde, sollte nur ein Regal stehen. Ein Regal für meinen SuB – und die paar Titel, die mein Mann noch nicht gelesen hat. Gucke ich mir dieses Regal (äh, die beiden Regale) jetzt an, dann habe ich sechs (na gut, ich gestehe, es sind sechseinhalb) Reihen voller Bücher, die ich noch lesen darf.

Dabei liegen die Romane, die von der Bibliothek ausgeliehen wurden, vor den Buchreihen, genauso wie die Manga. Die Hörbücher nehmen ein halbes Regal ein – und die Comicalben haben ihren Platz quer über den Romanen gefunden … Allerdings habe ich seit Weihnachten schon wieder so viel gelesen, dass ich die Augen nach einem Karton aufhalte, in dem ich die Titel (von Regalbrett sieben und acht) erst einmal verstaue, bis irgendwann der Tag kommt, an dem sie einen festen Platz in unserer neuen Bibliothek erhalten.

Diese Massen haben mich dazu gebracht, mal darüber nachzudenken, warum ein Buch überhaupt auf meinem SuB landet. Natürlich ist da immer der Faktor Zeit – wobei ich theoretisch sogar die Zeit hätte alles, zu lesen, aber es gibt ja dann doch den einen oder anderen Titel, der noch rezensiert werden will, und manche Bücher bringen einen dazu, eine kleine Auszeit vom Lesen zu nehmen, damit die Geschichte oder die Informationen noch etwas nachklingen können.

So besteht mein SuB aus Romanen, die in zwei Kategorien einzuteilen sind: Die langersehnten Titel, auf die ich mich lange gefreut habe und in die ich sehr große Erwartungen setze – und die ich irgendwie immer ein bisschen aufschiebe, um die Vorfreude noch weiter genießen zu können! Und dann gibt es da noch die Bücher, bei denen ich mich manchmal frage, warum sie überhaupt in meinem Regal gelandet sind. Zu einem Großteil sind das Romane, die sich irgendwie „nett“ oder „interessant“ anhören und die beim Lesen dann auch ihren Unterhaltungswert beweisen. Aber wenn ich auf der Suche nach einer neuen Lektüre bin, dann hüpfen mir diese Titel nur sehr selten in die Hand … Und bei beiden Kategorien gibt es dann noch die „dicken Brummer“, die ich nicht anfangen will, wenn ich weiß, dass ich nicht die Zeit habe, mal ein paar Stunden am Stück zu lesen. Denn in der Regel endet es dann damit, dass ich nach den ersten Seiten hängenbleibe und erst einmal ein oder zwei oder drei … andere Bücher zwischendurch verschlinge.

Mellis read-a-thon hat mir mal wieder gezeigt, wie sehr ich es doch eigentlich genieße, wenn ich mir bewusst ein paar Stunden nur für das Lesen freinehme. Und nun habe ich mir – neben den diversen Challenges für dieses Jahr – vorgenommen, dass ich mir in den nächsten Wochen regelmäßig Tage freihalte, an denen ich mich kopfüber in die dicken Bücher stürze und einfach nur lese. Einfacher wäre es natürlich, wenn meine zukünftige Bibliothek mit den beiden geplanten Ohrensesseln schon existieren würde, denn dann könnte mein Mann seiner wohlverdienten Wochenend-Entspannung (mit nicht gerade geräuscharmen Videospielen) nachgehen, ohne mich zu stören. Entweder lege ich also meinen „Lesetag“ in die Woche oder ich ziehe mich in unser (auch noch nicht renoviertes *seufz*) Schlafzimmer zurück, aber versuchen werde ich es!

Und wie ist es bei euch? Wie ist euer SuB entstanden und gibt es auch da verschiedene Gründe, warum ein Buch bei euch subbt?

west.art Bücher mit Christine Westermann …

… wird eingestellt, teilte mir gestern das Börsenblatt mit! Für mich ein bedauerlicher Verlust. Ich habe zwar nur vier der fünf Sendungen gesehen, da diese kurzen, spätabendlichen Ausstrahlungen gern mal meiner Erinnerung entfleuchen, aber ich habe sie genossen.

Hier haben sich Menschen über Literatur unterhalten, denen man die Liebe zum Buch einfach glauben konnte. Übersprudelnd vor Mitteilungsdrang und Begeisterung, nicht immer einer Meinung, aber dafür mit Gefühl und Verstand nachvollziehbar, haben sich Christine Westermann und lit.Cologne-Leiter Werner Köhler (zusammen mit weiteren Gästen) über das Gelesene ausgetauscht.

Neben den Einblicken, die mir hier in Bücher gewährt wurden, über die ich sonst nicht so schnell gestolpert wäre, hat mir dieses ungekünstelte Miteinander gefallen. In dieser Sendung gab es keine lang vorbereiteten, überformulierten Aussagen zu den Büchern, keine gnädige Billigung der Tatsache, dass ein Leser auch mal Lust auf Unterhaltungsliteratur haben könnte, sondern einfach nur ein lebhafter Dialog, der von der gemeinsamen Begeisterung geprägt war.

Für mich war west.art Bücher eine kleine Perle unter den aktuellen Literatursendungen, die ich eindeutig vermissen werde …

Mellis 24-h-read-a-thon: Fazit

So, mit einem Tag Abstand mag ich auch noch einen Rückblick über den read-a-thon schreiben und Mellis Abschlussfragen beantworten. 🙂 Ich habe in diesen Stunden zehn Titel geschafft – und mich sehr darüber gefreut, dass meine Konzentration auch noch reichte, um diesen auch gerecht zu werden. Wobei meine Lesereihenfolge auch ganz gut gewählt war:

Titel 1: Deborah Crombie – Wen die Erinnerung trügt
Dieser Band müsste der inzwischen zehnte Kriminalroman aus der Reihe der Autorin rund um Duncan Kincaid und Gemma James sein – und auch wenn die Qualität im Laufe der Jahr hier und da schwankte, so liefert die Autorin immer ganz besonders gute Geschichten, die mich schnell in ihren Bann ziehen. Auch „Wen die Erinnerung trügt“ hat mich gleich so sehr gefesselt, dass ich es kaum aus der Hand legen mochte, um nach den Challenges zu gucken. Es war schön zu sehen, wie es mit den beiden Hauptfiguren weitergeht – und ich habe es genossen, endlich mal wieder einen Krimi zu lesen, bei dem mir die Lösung nicht auf den ersten Seiten entgegensprang. Nun hätte ich Lust auch die anderen Romane aus der Reihe zu lesen, aber … na ja, ihr wisst ja … die sind in Umzugkartons!

Titel 2: Alan Bennett – Die souveräne Leserin
Hach, das war so richtig schön, um nach dem Krimi wieder etwas abzuschalten. Leichte und amüsante Lektüre und genau richtig, um im Hinterkopf noch ein bisschen bei Kincaid und Gemma zu bleiben. Bei Amazon kritisierte jemand, dass das Buch auf eine Auflistung von Autoren und Romanen hinausläuft – ich fürchte, die Person war nicht in der Lage das Umfeld und die Zusammenhänge so zu genießen wie ich es tat. Die Vorstellung von der lesenden Queen und den Auswirkungen auf ihr Umfeld, haben mir ebenso gut gefallen, wie die Ideen und Gedanken rund ums Lesen, die Bücher und das Schreiben. 🙂 Und obwohl ich sonst kein Mensch für Zitate bin, so habe ich mir an einem Punkt einen Merkzettel in den Band gelegt:

„[…] aber Informieren ist nicht gleich Lesen. Es ist im Grund sogar der Gegenpol des Lesens. Information ist kurz, bündig und sachlich. Lesen ist ungeordnet, diskursiv und eine ständige Einladung. Information schließt ein Thema ab, Lesen eröffnet es.“ (S. 22)

Titel 3: Nora Roberts – Abendstern
Über das Buch hatte ich schon mal was geschrieben, es ist der Auftakt der Nacht-Trilogie. Für mich entspricht die Geschichte einer Mischung aus Nora Roberts MacKades-Geschichten und ihrer Schwestern-Trilogie, nett, vorhersehbar und vor allem genieße ich die Atmosphäre.

Titel 4: Nora Roberts – Nachtflamme
Beim zweiten Band dieser Reihe machte sich meine Müdigkeit positiv bemerkbar, denn so langsam fiel mir wieder auf, dass ich es eigentlich lieber mag, wenn sich die Autorin auf nur einen kleinen Hauch „Übernatürliches“ beschränkt. Früher hat sie sich auf Träume, Geister und Stimmungen beschränkt, nun gibt es Dämonen, die ganze Kleinstädte terrorisieren … Trotzdem war es nett zu lesen und mein innerer Kritiker hat sich im Zaum halten lassen.

Titel 5: Nora Roberts – Morgenlied
Der letzte Band der Trilogie musste natürlich gleich im Anschluss verschlungen werden. 😉 Während sich Nora Roberts immer mehr auf Dämonologie *ähm* konzentrierte, habe ich mich bemüht so interessante Pläne, wie die Einfuhr von 1,5 Liter Blut in die örtliche Wasserversorgung (oh, und die Bierzapfanlage des Bowlingcenters!) zu überlesen – und mich weiter auf die Atmosphäre und die sympathischen (Neben-)figuren konzentriert. Aber ich muss zugeben, dass ich diesen Band doch gern mal verkatzt oder beim „Unsinn lesen mit Irina“ wiederfinden würde. *dumdidum*

Titel 6: David Petersen – Mouse Guard (Comic)
Da meine Augen so langsam keine kleinen Buchstaben mehr sehen wollten, habe ich dann zu „Mouse Guard“ gegriffen, einem Comic, den mir mein Mann schon seit einiger Zeit ans Herz legt. Vielleicht liegt es an David Petersens Studienschwerpunkt „Druckgrafik“ das seine Zeichnungen so ungewöhnlich sind, aber mir haben die schon fast an ein Bilderbuch erinnernden Darstellungen gut gefallen. Sehr atmosphärisch beschreibt er die Abenteuer der Mäuse in einer mittelalterlichen Umgebung. Die Wachen, die eigentlich gegründet wurden, um den Mäusen gegen Raubtieren zur Seite zu stehen, müssen sich in diesem Band mit Verrat innerhalb der eigenen Reihen auseinandersetzen. Ungewöhnlich, düster, spannend – und ich will unbedingt auch den nächsten Band haben! 🙂

Titel 7: Atsushi Kamijo – Eight 1 (Manga)
Hach, auf diesen Band habe ich mich schon lange gefreut. Ich habe diesen Manga Anfang letzten Jahres bei der Arbeit gelesen. Atsushi Kamijo setzt eine ungewöhnliche Abschlussklasse in Verbindung mit einem Vorfall, den es einige Monate zuvor bei einem illegalen Skateboard-Rennen gegeben hatte – und bei dem einer der Mitschüler aus dieser Klasse ums Leben kam. Mir hatten diese Andeutungen so gut gefallen, dass ich im Herbst die Gelegenheit ergriffen und zugeschlagen hatte, als ich den Band in einem Comicladen fand.

Titel 8: Atsushi Kamijo – Eight 2 (Manga)
Im zweiten Band bekommt die Geschichte etwas mehr Struktur, doch noch immer geht es für die meisten Figuren darum herauszufinden, welche Verbindung zwischen dem verstorbenen Masato und dem neuen Mitschüler Eito besteht. Tja, und ich habe während des Lesens mal wieder gemerkt, dass ich so eine etwas düstere Grundidee mit vielen Rätseln wirklich mag!

Titel 9: Atsushi Kamijo – Eight 3 (Manga)
Obwohl mir der Teil auch noch gefiel, war ich etwas enttäuscht, weil sich die Geschichte kaum noch um das illegale Rennen und die Hintergründe dazu drehte. Statt dessen wurden mir Bandenrivalitäten und – für mich – unnötige Prügeleien geboten. Aber immer noch mochte ich die Charaktere und habe mir meine Gedanken um die verschiedenen Verbindungen gemacht.

Titel 10: Atsushi Kamijo – Eight 4 (Manga)
In diesem Band wird klar, dass der Autor wohl selber den Faden in seiner Geschichte verloren hat. Ich lese ja die Taschenbuchausgabe, während in Japan erst einmal einzelne Kapitel in einem Magazin veröffentlicht wurden. Trotzdem wunderte ich mich darüber, dass ich nach der Hälfte des vierten Manga lesen musste, dass an diesem Punkt die Serie erst einmal eingestellt wurde, und der Zeichner bekam dann die Möglichkeit für die TB-Ausgaben noch einen Schluss anzuhängen. Hier gibt es einen deutlichen Bruch in der Geschichte, die Zeichnungen sind zwar ab hier atmosphärischer und von höherer Qualität, aber dafür passt die Handlung von der Stimmung her kaum noch zu den ersten drei Teilen. Wenn ich die Reihe noch einmal lese (und das werde ich bestimmt tun), dann verzichte ich auf die zweite Hälfte des vierten Bandes – und mache mir lieber meine eigenen Gedanken über die Hintergründe. Bei Manga bin ich da auch mal bereit milde mit so einem Bruch umzugehen, solange mir die Geschichte genügend Raum bietet, damit meine Fantasie sich entfalten kann. Und obwohl ich das wohl nie umsetzen werden, so hat „Eight“ dafür gesorgt, dass mir seit gestern Morgen eine eigene Geschichte im Kopf herumspukt.

 

Mellis Abschlussfragen:
1. Welche war die entmutigenste Stunde für dich?
So zwischen 21.30 Uhr und 22.30 Uhr fing ich eindeutig an zu schwächeln. Um diese Zeit werde ich auch sonst immer müde und mein Buch hatte ich schon mal gelesen, so dass mich die Neugierde auch nicht über den toten Punkt bringen konnte. Danach ging es dann deutlich wieder aufwärts.

2. Kannst du ein paar interessante Bücher vorschlagen, die sich die anderen Teilnehmer für das nächste Mal vormerken sollten?
Da das doch sehr vom Geschmack der Personen abhängt, kann ich höchstens allgemein vorschlagen, dass man sich die „leichteren“ Sachen für den Sonntagmorgen aufhebt, wenn der Kopf schon voll ist mit Wörtern und Geschichten.

3. Hast du ein paar Vorschläge zur Verbesserung des Read-a-Thons?
Hm … ja! 😉 Ich habe mich viel auf anderen Blogs rumgetrieben und hatte das Gefühl, dass das Zählen von Seiten und „geschafften“ Büchern einige Leute runtergezogen hat. Es liest nun mal nicht jeder gleichschnell und zu sehen, dass andere in der gleichen Zeit deutlich mehr Seiten bewältigen, scheint zu Frustration zu führen.

Wie wäre es, wenn die Hauptgewinne also nicht für diejenigen ausgelost werden, die die größte „Leistung“ erbracht haben, sondern allgemein unter denjenigen, die teilgenommen haben. Oder, wenn es Eingrenzungskriterien geben soll, dann vielleicht unter den Teilnehmern, die sich darum bemüht haben mit anderen zu kommunizieren und die die Challenges mitgemacht haben (was immer auf „Kosten“ der Lesezahl ging). Ich bin mir sicher, dass alle ihren Spaß hatten – aber bei mir habe ich festgestellt, dass die Blogs für mich am interessantesten waren, auf denen ich mitlesen konnte, wie sich die anderen fühlten. Eben die Blogs, auf denen ich mehr zu sehen bekam als eine reine Statistik.

Wenn es mir nur um das Lesen ginge, so würde ich an einem normalen Wochenende theoretisch genauso viel lesen können, ohne dabei auf meinen Schlaf zu verzichten. Aber so ein read-a-thon soll doch auch dem Austausch dienen und dann sollte man auch mal eine Stunde einfach auf den Blogs stöbern können, ohne das Gefühl zu haben zu „versagen“.

Auch die Challenges müssten – für meinen Geschmack – etwas weniger zeitaufwendig gestaltet werden. Ich gebe zu, dass ich Melli (und Seychella) um diese Aufgabe nicht beneidet habe – und mir haben die Challenges auch wirklich Spaß gemacht! Aber wenn mir eine Aufgabe zuviel für mein müdes Gehirn wurde oder wenn mein Buch so viel verlockender war, als das Stöbern in meiner Erinnerung nach zehn bis fünfzehn Autorennamen oder Titeln, dann habe ich nicht mitgemacht. Ein paar Antworten weniger zu verlangen wären vielleicht schon hilfreich. 🙂

Oh, und noch etwas hat „unnötig“ Zeit gekostet: Das Aussuchen der Buchgewinne aus der Liste! Hey, ich will mich definitiv nicht über meine Gewinne beschweren! *hüpf* Aber ich musste mich ja entscheiden bevor die nächste Challenge beginnt, also konnte ich das Gucken nach den Inhalten gar nicht aufschieben … Äh, was ich sagen will ist: Vielleicht könnte man beim nächsten Mal für eine Challenge schon den Gewinn festlegen – und dann kann man sich ja selber überlegen, ob man teilnehmen will, um dabei zu sein oder um zu gewinnen. 😉

4. Was hat deiner Meinung nach am besten geklappt beim Read-a-Thon?
Auf Mellis Seite das Einstellen der aktuellen Beiträge – auch wenn ihr armer Blog bei dem überraschenden Ansturm etwas in die Knie ging – und ihre Vorbereitungen waren beeindruckend! 🙂

Auf meiner Seite die gemischte Auswahl an Büchern. >g<

5. Wieviele Bücher hast du gelesen?
Inklusive Comic und Manga sind es zehn Stück geworden!
(siehe Abschlussbericht von Sonntagmorgen)

6. Welche Bücher hast du alle gelesen?
(siehe oben)

7. Welches Buch hat dir am besten gefallen?
„Wen die Erinnerung trügt“ von Deborah Crombie – aber auf den Titel hatte ich auch die meisten Erwartungen gesetzt. 🙂

8. Und welches am wenigsten?
Der vierte Eight-Band von Atsushi Kamijo – da hat der Mangaka einfach viel zu wenig aus der Geschichte gemacht und die Auflösung war enttäuschend.

9. Wie wahrscheinlich ist deine Teilnahme am nächsten Read-a-Thon?
Keine Ahnung. *g* Dieser Read-a-Thon hat Spaß gemacht und mich dazu gebracht meine aktuellen Lesegewohnheiten mal wieder unter die Lupe zu nehmen. Ich habe es so richtig genossen, dass ich mir den Freiraum geschaffen habe, um einfach zu lesen. Sonst habe ich ja dann doch eher noch den Alltag im Hinterkopf oder lese weniger zum Vergnügen und muss deswegen mit mehr „Verstand“ dabei sein.

Aber letztendlich war ich auch ein wenig im Zwiespalt zwischen meinem Bedürfnis zu lesen und meiner Lust mich mit den anderen Teilnehmer auszutauschen. Mein Wecker, der mich daran erinnerte, dass die nächste Challenge anstehen könnte, hat mich nicht selten aus einer spannenden Szene herausgerissen.

Es war eine spannende, lustige und interessante Erfahrung, die ich nicht missen möchte – aber ob ich noch einmal als Teilnehmer mitmache, werde ich dann wohl eher spontan entscheiden, wenn Melli einen neuen Termin ansetzt. 😉 Aber selbst wenn ich nicht die Nacht durchlese, so werde ich doch bestimmt beim nächsten Mal wieder interessiert auf allen Blogs stöbern und gucken, wie der read-a-thon so für die anderen verläuft. 🙂

Eine Woche mit Bibendum (Teil 2)

Auch Bibendums restliche Urlaubstage bei uns standen eher unter dem Motto „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“. 😉 Nach dem Konzert habe ich Bibendum am nächsten Tag mit meinem Mann zum Bowling geschickt, damit ich ein bisschen im Haushalt erledigen kann. Komischerweise verbrachte ich dann doch glatt einen Teil meiner Zeit damit erst einmal eine Blogrunde zu drehen. 😉 Und abends habe ich einen Nudelauflauf gemacht – den ich inzwischen für die Zubereitung in der Pfanne perfektioniert habe. So ein Leben ohne Backofen macht erfinderisch! Für mich war es ein gemütlicher Tag mit Wäsche und Geschirr (ab)waschen, der mit detaillierten Schilderungen von Bowlingerlebnissen endete.

Eigentlich hatten wir noch vor traditionell den Abend mit Gesellschaftsspielen ausklingen zu lassen – vor allem auf Carcassonne hatten wir Lust – , aber leider war es uns nicht möglich den Umzugskarton freizubuddeln, in dem das Spiel steckt. Trotzdem haben wir uns miteinander nicht gelangweilt und uns gut amüsiert! 😉

Am Freitag sollte es eigentlich in die Stadt gehen, aber steter Nieselregen und der Streik im Nahverkehr sorgten dann für einen akuten Anfall von Unlust. So muckelten wir uns einfach auf dem Sofa ein, ließen uns unsere Essen liefern (schließlich muss so ein neuer Pizzaservice doch unterstützt werden, damit er nicht wieder schließt! 😉 ) und verbrachten den Freitag genauso gemütlich, wie der Donnerstag endete. Und da wir es in den vergangenen Tagen immer erst gegen zwei Uhr morgens ins Bett geschafft hatten, endete dieser Tag doch erstaunlich früh. Denn selbst ohne meine read-a-thon-Pläne, machte sich so langsam Müdigkeit breit.

Am Samstag sollte es für Bibendum wieder nach Hause gehen, und obwohl ich mich arg unhöflich fühlte, habe ich Punkt 10 Uhr meine Nase in mein Buch gesteckt und mit dem read-a-thon begonnen. Nur gut, dass Bibendum mich schon lange genug kennt, um so ein Verhalten richtig einschätzen zu können – und so erntete ich auch eher Überraschung, dass ich mich doch für eine Verabschiedung von meiner Lektüre lösen konnte, als Verärgerung über die komplette Ignorierung unseres Besuches in den letzten Stunden bei uns. 😉

Und wie immer, wenn Bibendum zu Besuch ist, kam es auch dieses Mal zu seltsamen Begebenheiten. Viele davon sind wohl nur für uns drei lustig, die wir – in etwas übermüdeten Zustand – dabei waren. 😉 Aber Bibendums Frage, ob ich einen Daumenwärmer stricken könnte, damit der Daumen auf dem Weg zum Bowling nicht zu kalt zum Spielen wird, könnte vielleicht auch den einen oder anderen von euch irritieren. 😉 Natürlich gab es einen Daumenwärmer von mir – aber ob der in der Praxis wirklich von Nutzen ist, muss Bibendum wohl noch austesten. Ich behalte mir mal leichte Skepsis vor … 😉

Mellis 24-h-read-a-thon: Abschluss

Titel des Buches/der Bücher seit dem letzten Update:
– Nora Roberts: Morgenlied (beendet)
– David Petersen: Mouse Guard (beendet)
– Atsushi Kamijo: Eight 1 (beendet)
– Atsushi Kamijo: Eight 2 (beendet)
– Atsushi Kamijo: Eight 3 (beendet)
– Atsushi Kamijo: Eight 4 (beendet)

Anzahl der gelesenen Bücher seit dem letzten Update: 6 beendet
Anzahl der gelesenen Bücher seit dem Start: 10
Gelesene Seiten seit letztem Update: 1222
Gelesene Seiten gesamt seit dem Start: 2591
Gelesene Zeit seit letztem Update: 4 Stunden 4 Minuten
Gelesene Zeit insgesamt seit dem Start: 15 Stunden 25 Minuten
Wie viele Mini-Challenges beendet: 16
Teilnehmer, die du besucht hast: Natira, Seychella, Kari, Lia, Cherry, Sophie, Taytom, Alexandra, Karla
Preise, die du schon gewonnen hast: Vier Bücher (Gewinne aus der 3. und 17. Challenge)

Mellis 24-h-read-a-thon, Teil 4

04.10 Uhr
Nun ist auch das dritte Update online – und auch wenn das Lesen noch ganz gut klappt, so macht mir das Ausrechnen von Seitenzahlen und Lesestunden so langsam Probleme. 😉

Die aktuelle Challenge ist gerade ein bisschen viel für mein müdes Erinnerungsvermögen. Aber ich bleibe neugierig auf die weiteren Herausforderungen, die Melli für uns bereit hält! 🙂

Ich glaube, es wird Zeit für einen richtig starken schwarzen Tee! 🙂

04.25 Uhr
Wie ich gerade sehe, ist die Glücksfee wild entschlossen meinen SuB weiter in die Höhe zu treiben – und so habe ich noch zwei Bücher gewonnen! 🙂 Nur gut, dass Melli so eine große Auswahl an heiteren Romanen auf ihrer Liste hat! ;D

Jetzt wird es aber Zeit, um mich weiter mit meinem Buch zu beschäftigen. Immerhin geht es jetzt in dem dritten Band der Reihe auf den Endkampf gegen den Dämonen zu. Ich bin immer wieder überrascht, wie nett Nora Roberts so eine banale Geschichte verpacken kann. 🙂

05:21 Uhr
Mini-Challenge 20: Hast du einen ganz bestimmten “Helden” aus einem Buch? Wenn ja, wen und warum?
Wer in den letzten Stunden meine Autoren- und Bücherlisten gesehen hat, der wird sich wohl nicht wundern, dass Alanna von Trebond zu meinen „Helden“ gehört. Ein unabhängiges Mädchen, das zu einer ungewöhnlichen und selbständigen Frau heranwächst. Tamora Pierce ist es gelungen ihrer ersten Hauptfigur einen glaubhaften Charakter mit liebenswerten Macken zu verpassen. Vor allem aber hat es mir immer gefallen, dass Alanna durch ihren Dickkopf viele Ziele erreichen konnte und trotz einer besonderen Aufgabe einfach ein hitzköpfiger Rotschopf geblieben ist, der sich darüber wundert, dass andere Menschen ihn mögen. 😉

06.28 Uhr
Mini-Challenge 21: Welche Hörbücher hast du schon alle gehört?
Ich höre gern und häufig Hörbücher, also gibt es hier nur eine Auswahl derjenigen, die ich zuletzt gehört habe. 🙂

– Spiel unter Freunden
– Der Zauberfluch des Elfenkönigs
– Happy Hour in der Unterwelt
– Cirrus Flux
– Süß wie Blut und teuflisch gut
– Ein zahnharter Auftrag
– Herzgeflatter im Duett
– Weiblich, ledig, untot

07.15 Uhr
Nachdem der PC gerade einen Neustart dringend nötig hatte, kümmere ich mich ein wenig um meine eigenen Bedürnisse – und dabei überlege ich, was ich gleich lese, denn „Morgenlicht“ ist nun auch durch. 🙂

08.13 Uhr
Mini-Challenge 23: Nenne 15 deiner Lieblingsbücher!!!
1. „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren
2. „Alles Liebe, deine Anna“ von Jean Little
3. „Die schwarze Stadt“ von Tamora Pierce
4. „Emelan – Im Reich der Magie“ von Tamora Pierce
5. „Aufruhr in Oxford“ von Dorothy L. Sayers
6. „Die Schattenhand“ von Agatha Christie
7. „Das verlorene Gedicht von Deborah Crombie
8. „Der Kadett“ von Lois McMaster-Bujold
9. „Der Thron im Diamant“ von David Eddings
10. „Töchter des Feuers“ von Nora Roberts
11. „Laura im großen Wald“ von Laura Ingalls Wilder
12. „Taran und das Zauberschwein“ von Lloyd Alexander
13. „Gegenzug“ von Dick Francis
14. „Hochzeit kommt vor dem Fall“ von Dorothy L. Sayers
15. „Terrier“ von Tamora Pierce

Inzwischen werden meine Augen ganz schön müde, aber dank „Mouse Guard“ konnten sie sich ein wenig erholen. Schöne Bilder, ansprechende Geschichte – dazu schreib ich bestimmt mal eine Rezi! 🙂 Jetzt geht es weiter mit den Manga.

09.08 Uhr
So, die letzte Stunde noch, und ich versinke gerade bis über beide Ohren in meinem Manga. Kein Wunder, schließlich warte ich schon sehr lange darauf, endlich den Schluss dieser Geschichte zu erleben.

Die 24. Challenge setze ich aus, da ich ein solches Fazit eigentlich gern mit etwas Abstand ziehen würde. Und nun wieder zurück zu „Eight“ (Band 2). 🙂

10.11 Uhr
So, das war also der erste 24-h-read-a-thon. Irgendwie eine lustige Sache, vor allem der Austausch mit den anderen Verrückten. 🙂 Und gut für den SuB war es auch noch!

Ein richtiges Fazit gibt es, wenn ich wieder denken kann! 🙂

Mellis 24-h-read-a-thon: Update 3

Titel des Buches/der Bücher seit dem letzten Update:
– Nora Roberts: Abendstern (beendet)
– Nora Roberts: Nachtflamme (beendet)
– Nora Roberts: Morgenlied (in Arbeit)

Anzahl der gelesenen Bücher seit dem letzten Update: 2 beendet, 1 in Arbeit
Gelesene Seiten seit letztem Update: 555
Gelesene Seiten gesamt seit dem Start: 1369
Gelesene Zeit seit letztem Update: 3:54
Gelesene Zeit insgesamt seit dem Start: 11:18
Wie viele Mini-Challenges beendet: 13
Teilnehmer, die du besucht hast: Natira, Seychella, Kari, Lia, Cherry, Sophie, Taytom, Alexandra, Karla
Preise, die du schon gewonnen hast: Zwei Bücher (Gewinn der 3. Challenge)