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Wenn Christie Nähe sucht …

… ist das für mich nicht immer angenehm. 😉 Im Moment bin ich vormittags viel unterwegs und wenn ich dann wieder nach Hause komme, zeigt Christie deutlich, dass sie Nähe haben möchte. Nun ist sie eindeutig keine Schmusekatze, die Kater waren da anschmiegsamer, kuscheliger und entspannter. Wenn Christie Körperkontakt sucht, dann geht es nicht ohne Krallen …

Und was macht Baltimore?

Gut drei Wochen ist es her, seitdem Logan gestorben ist, und drei Wochen ist es her, seitdem Baltimore operiert wurde. Während Shandy und Christie deutlich zeigen, dass Logans Abwesenheit sie beunruhigt, scheint Baltimore diesen Verlust sehr stoisch zu nehmen. Er ist aber auch immer schon ein sehr pragmatischer Kater gewesen, der das Beste aus jeder Situation macht und mit Veränderungen grundsätzlich sehr gut umgeht.

Außerdem hatte er ja auch gut mit sich zu tun, da er erst einmal die Operation verarbeiten musste. Dieses Mal hat er die Narkose und die folgenden Schmerzen nicht so leicht weggesteckt. Er war sichtlich angeschlagen und tagelang sehr müde, wobei der wenige Tage später folgende Wetterwechsel mit den sehr hohen Temperaturen vermutlich auch keine Hilfe war. Mit Hitze kamen die Coon-Kater noch nie sehr gut zurecht …

Inzwischen geht es ihm aber wieder deutlich besser. Er scheint keine Schmerzen zu haben (soweit man das bei einer Katze sagen kann), seitdem die Wunde abgeheilt ist. Außerdem kommt er viel auf uns zu und fordert Streicheleinheiten ein, ist immer wieder zu Schabernack aufgelegt und genießt die ungewohnten Fast-Food-Mahlzeiten. Denn da der Tumor den Unterkieferknochen schon so weit zersetzt hat, dass man ihn nicht operieren kann und die Prognose nicht gut ist, können wir nur eines tun: Den Kater so rund wie möglich füttern, damit sein Körper so viele Reserven wie möglich hat, um das Voranschreiten des Tumors zu bekämpfen. Dummerweise ist Baltimore eigentlich kein so guter Esser und so verwöhnen wir ihn seit drei Wochen mit lauter Leckereien, die wir unseren Katzen sonst aufgrund ihrer „mangelnden Qualität“ vorenthalten haben.

So haben wir in den letzten Tagen ein Vermögen für diverse hochwertige (und relativ kalorienreiche) Trockenfuttervarianten ausgegeben und haben beim Dosenfutter von Kitekat über Sheba bis Schmusy  (100% Thunfisch in Gelee, natürlich delphinfrei gefangen – und von allen Katzen heiß und innig geliebt, während wir Menschen den „Duft“ dieses Futters unerträglich finden!) diverse Sorten ausprobiert. Baltimores großer Favorit ist ein Trockenfutter für Katzen über 12 Jahre, davon bekommt er inzwischen zwei Extramahlzeiten am Tag (getrennt von den anderen Katzen) in der Küche serviert. Das wiederum sorgt dafür, dass er wirklich jedes Mal, wenn einer von uns in den Flur geht, zur Küchentür rennt und hoffnungsvoll und auch ein wenig bettelnd schaut. In diesen Momenten fällt es schwer zu glauben, dass dieser kleine gierige Kater krank ist …

Unscharf, aber dafür gerade sehr typisch!

Christie

Während unsere vier Katzen im Sommer irgendwann unter der Hitze leiden, genießen sie jetzt im Frühling jeden Sonnenstrahl und jedes bisschen Wärme, das sie ergattern können. Alle vier finden es wunderbar, wenn sie einen Sonnenfleck finden, in dem sie schlafen können. Bei Christie sieht das manchmal überraschend elegant aus.

Noch mehr genießt sie es aber, wenn ich für sie Sonnenreflektionen an die Wand werfe und sie damit spielen kann. Das hat den großen Vorteil, dass die anderen Katzen nicht mitspielen wollen (Shandy und Baltimore finden Sonnenflecken langweilig und Logan bevorzugt Schattenspiele) und sie ganz allein die Regale rauf- und runterspringen kann. In diesen Momenten vergisst sie definitiv, dass sie schon ein altes Kätzchen mit Arthrose ist, und genießt rundum das Leben. 🙂

Sofa-Katzen im November

Als Erstes sollte ich wohl erwähnen, dass wir noch nicht heizen und dass ich deshalb nachmittags zum Schreiben häufig mit dem Netbook unter einer Decke auf dem Sofa verschwinde. Christie findet die Wärme, die ich dabei abgebe, ganz toll und sorgt in der Regel dafür, dass sie auch (oft genug ganz allein) davon profitiert – was mir viele Gelegenheiten gibt, um unsere kleine Kampfkatze zu fotografieren.

Christie hängt auf meinen Knien – und mag definitiv nicht von der Kamera gestört werden. 😀

Christie hat sich mal wieder zwischen mich und die Sofalehne gequetscht. 

Manchmal duldet sie auch eine weitere Wärmequelle an ihrer Seite …

… oder sogar zwei. Was dann für mich der Zeitpunkt ist, an dem ich gern mal wieder frei atmen würde.