Schlagwort: Persönliches

Die Winterkatze und ihr SuB

Aktuell umfasst meine SuB-Liste auf diesem Blog keine 120 Bücher, was doch deutlich weniger ist als zu meinen Höchstzeiten. Wenn ich allerdings noch die Hörbücher, Sachbücher, Comics und Manga hinzurechnen würde, die sich auch noch unbeachtet in meinem Regal stapeln, dann klettert diese Zahl doch ganz schnell weiter in die Höhe. Buchpakete zu bekommen – und überhaupt Buchzuwachs – macht mich wirklich glücklich, auch wenn häufig auch Arbeit damit verbunden ist, und doch …

Ich habe ein zwiespältiges Verhältnis zu meinem SuB. Schon vor dem Umzug im letzten Herbst (Was? Das ist schon wieder so lange her – und ich habe immer noch keine Küche!) stand fest, dass wir den größten Raum in der neuen Wohnung für meine (äh, unsere!) Bibliothek nutzen würden. Momentan befinden sich da noch die ca. 76 Umzugskartons, die noch nicht ausgepackt werden konnten. Und im Wohnzimmer, wo auch der Schreibtisch wieder seinen Platz finden würde, sollte nur ein Regal stehen. Ein Regal für meinen SuB – und die paar Titel, die mein Mann noch nicht gelesen hat. Gucke ich mir dieses Regal (äh, die beiden Regale) jetzt an, dann habe ich sechs (na gut, ich gestehe, es sind sechseinhalb) Reihen voller Bücher, die ich noch lesen darf.

Dabei liegen die Romane, die von der Bibliothek ausgeliehen wurden, vor den Buchreihen, genauso wie die Manga. Die Hörbücher nehmen ein halbes Regal ein – und die Comicalben haben ihren Platz quer über den Romanen gefunden … Allerdings habe ich seit Weihnachten schon wieder so viel gelesen, dass ich die Augen nach einem Karton aufhalte, in dem ich die Titel (von Regalbrett sieben und acht) erst einmal verstaue, bis irgendwann der Tag kommt, an dem sie einen festen Platz in unserer neuen Bibliothek erhalten.

Diese Massen haben mich dazu gebracht, mal darüber nachzudenken, warum ein Buch überhaupt auf meinem SuB landet. Natürlich ist da immer der Faktor Zeit – wobei ich theoretisch sogar die Zeit hätte alles, zu lesen, aber es gibt ja dann doch den einen oder anderen Titel, der noch rezensiert werden will, und manche Bücher bringen einen dazu, eine kleine Auszeit vom Lesen zu nehmen, damit die Geschichte oder die Informationen noch etwas nachklingen können.

So besteht mein SuB aus Romanen, die in zwei Kategorien einzuteilen sind: Die langersehnten Titel, auf die ich mich lange gefreut habe und in die ich sehr große Erwartungen setze – und die ich irgendwie immer ein bisschen aufschiebe, um die Vorfreude noch weiter genießen zu können! Und dann gibt es da noch die Bücher, bei denen ich mich manchmal frage, warum sie überhaupt in meinem Regal gelandet sind. Zu einem Großteil sind das Romane, die sich irgendwie „nett“ oder „interessant“ anhören und die beim Lesen dann auch ihren Unterhaltungswert beweisen. Aber wenn ich auf der Suche nach einer neuen Lektüre bin, dann hüpfen mir diese Titel nur sehr selten in die Hand … Und bei beiden Kategorien gibt es dann noch die „dicken Brummer“, die ich nicht anfangen will, wenn ich weiß, dass ich nicht die Zeit habe, mal ein paar Stunden am Stück zu lesen. Denn in der Regel endet es dann damit, dass ich nach den ersten Seiten hängenbleibe und erst einmal ein oder zwei oder drei … andere Bücher zwischendurch verschlinge.

Mellis read-a-thon hat mir mal wieder gezeigt, wie sehr ich es doch eigentlich genieße, wenn ich mir bewusst ein paar Stunden nur für das Lesen freinehme. Und nun habe ich mir – neben den diversen Challenges für dieses Jahr – vorgenommen, dass ich mir in den nächsten Wochen regelmäßig Tage freihalte, an denen ich mich kopfüber in die dicken Bücher stürze und einfach nur lese. Einfacher wäre es natürlich, wenn meine zukünftige Bibliothek mit den beiden geplanten Ohrensesseln schon existieren würde, denn dann könnte mein Mann seiner wohlverdienten Wochenend-Entspannung (mit nicht gerade geräuscharmen Videospielen) nachgehen, ohne mich zu stören. Entweder lege ich also meinen „Lesetag“ in die Woche oder ich ziehe mich in unser (auch noch nicht renoviertes *seufz*) Schlafzimmer zurück, aber versuchen werde ich es!

Und wie ist es bei euch? Wie ist euer SuB entstanden und gibt es auch da verschiedene Gründe, warum ein Buch bei euch subbt?

Eine Woche mit Bibendum (Teil 2)

Auch Bibendums restliche Urlaubstage bei uns standen eher unter dem Motto „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“. 😉 Nach dem Konzert habe ich Bibendum am nächsten Tag mit meinem Mann zum Bowling geschickt, damit ich ein bisschen im Haushalt erledigen kann. Komischerweise verbrachte ich dann doch glatt einen Teil meiner Zeit damit erst einmal eine Blogrunde zu drehen. 😉 Und abends habe ich einen Nudelauflauf gemacht – den ich inzwischen für die Zubereitung in der Pfanne perfektioniert habe. So ein Leben ohne Backofen macht erfinderisch! Für mich war es ein gemütlicher Tag mit Wäsche und Geschirr (ab)waschen, der mit detaillierten Schilderungen von Bowlingerlebnissen endete.

Eigentlich hatten wir noch vor traditionell den Abend mit Gesellschaftsspielen ausklingen zu lassen – vor allem auf Carcassonne hatten wir Lust – , aber leider war es uns nicht möglich den Umzugskarton freizubuddeln, in dem das Spiel steckt. Trotzdem haben wir uns miteinander nicht gelangweilt und uns gut amüsiert! 😉

Am Freitag sollte es eigentlich in die Stadt gehen, aber steter Nieselregen und der Streik im Nahverkehr sorgten dann für einen akuten Anfall von Unlust. So muckelten wir uns einfach auf dem Sofa ein, ließen uns unsere Essen liefern (schließlich muss so ein neuer Pizzaservice doch unterstützt werden, damit er nicht wieder schließt! 😉 ) und verbrachten den Freitag genauso gemütlich, wie der Donnerstag endete. Und da wir es in den vergangenen Tagen immer erst gegen zwei Uhr morgens ins Bett geschafft hatten, endete dieser Tag doch erstaunlich früh. Denn selbst ohne meine read-a-thon-Pläne, machte sich so langsam Müdigkeit breit.

Am Samstag sollte es für Bibendum wieder nach Hause gehen, und obwohl ich mich arg unhöflich fühlte, habe ich Punkt 10 Uhr meine Nase in mein Buch gesteckt und mit dem read-a-thon begonnen. Nur gut, dass Bibendum mich schon lange genug kennt, um so ein Verhalten richtig einschätzen zu können – und so erntete ich auch eher Überraschung, dass ich mich doch für eine Verabschiedung von meiner Lektüre lösen konnte, als Verärgerung über die komplette Ignorierung unseres Besuches in den letzten Stunden bei uns. 😉

Und wie immer, wenn Bibendum zu Besuch ist, kam es auch dieses Mal zu seltsamen Begebenheiten. Viele davon sind wohl nur für uns drei lustig, die wir – in etwas übermüdeten Zustand – dabei waren. 😉 Aber Bibendums Frage, ob ich einen Daumenwärmer stricken könnte, damit der Daumen auf dem Weg zum Bowling nicht zu kalt zum Spielen wird, könnte vielleicht auch den einen oder anderen von euch irritieren. 😉 Natürlich gab es einen Daumenwärmer von mir – aber ob der in der Praxis wirklich von Nutzen ist, muss Bibendum wohl noch austesten. Ich behalte mir mal leichte Skepsis vor … 😉

Eine Woche mit Bibendum (Teil 1)

Nachdem Bibendum schon letzten Herbst ein paar Tage zu Besuch kam, um unsere neue Wohnung zu begutachten und mit mir auf ein Bodo-Wartke-Konzert zu gehen, war es diese Woche wieder Zeit für einen Bibendum-Kurztrip zu uns! 🙂 Vor allem standen dieses Mal die Wise Guys auf unserem Plan, die Karten waren schon letztes Jahr gekauft worden (hach, das hört sich an, als sei es endlos lange her *g*) und damit Bibendum nicht wieder während der ruhigeren Teile einschläft, wurde die Anreise schon einen Tag vor dem Konzert erledigt.

So haben wir am Dienstag nur ganz viel geschwatzt, sind mit meinem Mann abends in das Restaurant um die Ecke gegangen, wo wir ganz köstlich gespeist haben, und haben den Tag gemütlich ausklingen lassen. Am liebsten würde ich jetzt noch ein bisschen von dem Lokal schwärmen! Nur biologische und sehr qualitative Zutaten, eine wirklich nette Bedienung (ich bin immer noch etwas irritiert davon, dass sie ihre Gäste duzen *g*), die ich etwas verwirrt habe, weil ich meine Pasta ohne Garnelen haben wollte, und überhaupt ein wirklich schöner Restaurantbesuch. Irgendwie müssen wir für nächsten Monat wieder einen Grund finden, dort essen zu gehen!

Da der Weg zum Restaurant ein wenig abenteuerlich war, weil nicht alle Nachbarn so fleißig unser bisschen Schnee geschippt haben wie wir, beschlossen wir, dass auch der nächste Tag eher der Ruhe und Erholung vor dem Konzert dienen sollte. So hatte ich nur meine regelmäßige Frischfleisch-für-die-Katzen-und-Bibliotheksrunde, die ich dieses Mal nur mit Mühe und Not heil überstand. Das Tauwetter hatte für eine dicke Wasserschicht auf dem Eis der Gehwege gesorgt. Ich will wieder schönen frischen Schnee! *grumpf* Doch alles in allem war es ein wirklich gemütlicher Tag, der leider nicht verhinderte, dass ich schrecklich müde war.

Trotzdem ging es rechtzeitig los nach Frankfurt zum Wise-Guys-Konzert! Bibendum und mich könnte man wohl eher als Landeier bezeichnen, doch dank der ostfriesischen Gelassenheit meines Besuches fanden wir heil zur Alten Oper und auf unsere Sitzplätze. ;D Kurz darauf begann das Konzert und wir durften das seltsame Verhalten der Frankfurter bewundern: Ich habe vorher noch nie erlebt, dass Punkt acht Uhr angefangen wird zu klatschen, damit die Künstler auch ja rechtzeitig daran denken, die Bühne zu betreten! Und auch die Neigung, sich nach einem Lied sofort wieder mit dem Hintern auf seinem Stuhl zu platzieren, statt einfach weiter stehen zu bleiben, um auch den nächsten Song mitzusingen und dabei begeistert rumzuhüpfen, war mir doch vollkommen neu. 😀

Aber man muss diesen Leuten auch zugute halten, dass wohl sehr viele von ihnen noch nie bei einem Wise-Guys-(oder sonst einem?)Konzert waren, und außerdem sind die fünf Jungs noch ganz am Anfang ihrer „Klassenfahrt“-Tour, und so haben auch nur sehr wenige der „erfahrenen Besucher“ die neuen Lieder gekannt. Da Bibendum mir aber schon zweimal die neue CD vorgespielt hatte und die Texte doch recht eingängig sind, haben wir keine Hemmungen gehabt und uns wunderbar amüsiert. „Klassenfahrt“ hat eindeutig mehr ruhige Lieder als andere CDs der Gruppe. Aber dafür gab es drei lebhaftere ältere Stücke als Zugabe, die dafür sorgten, dass man gar nicht nach Hause gehen wollte. 😉

Bibendum, als erfahrener Wise-Guys-Konzertbesucher, musste natürlich noch den „After Glow“ abwarten, um sich Autogramme für die neue CD zu besorgen. So warteten wir noch gemütlich im Foyer, während die Massen an uns vorbei in den abendlichen Regen stürzten. Als nur noch eine übersichtliche Gruppe in der Alten Oper war, begannen ein paar Mädchen, „Ohrwurm“ zu singen – und steckten damit den Rest der Wartenden an. Einige haben die Wise Guys dann wohl erst bemerkt, als Eddi doch darum bat, dass man jetzt das Singen einstellen könne. Bis dahin hatte man den recht übersichtliche Text dieses Songs auch so oft gehört, dass es wirklich reichte. 😉 Müde und zufrieden ging es kurze Zeit später wieder auf den abenteuerlichen Heimweg, bei dem der Nieselregen eine sehr willkommene Abkühlung bot. Morgens kurz nach zwei sind wir dann, nach einem ganz privaten „After Glow“, sogar ins Bett gefallen. Schön war es! 🙂

Einfach ungnädig?

Nachdem ich ein paar wirklich schöne Romane gelesen habe, kämpfe ich nun seit Tagen mit meinen Bibliotheksbüchern. Erst erwischte es Isabel Abedi mit „Whisper“, die Geschichte hat mich einfach nicht gepackt, die Charaktere waren schablonenhaft und uninteressant und bis Seite 146 (von 275) habe ich mich nur hingeschleppt. Dann war ich doch so weit in der Handlung drin, dass ich es auch zum Ende bringen wollte. Doch nun steh ich da und frage mich, ob das Lesen dieses Buches mir irgendetwas gebracht hat. Ich kann detailliert den Inhalt erzählen, ich kann die Figuren beschreiben und sogar das geprägte Cover und die spezielle Bibliotheksbindung hat sich mir eingeprägt. Aber am Ende des Buches war ich weder zufrieden, noch unzufrieden. Ich habe es gelesen und fertig. Das ist wie bei einer Schullektüre, die man durcharbeitet, um eine Klausur darüber zu schreiben – und sie danach zu verdrängen.

Nun gut, so was passiert, manche Bücher oder Autoren liegen einem nicht und auf Geistergeschichten muss ich auch wirklich Lust haben. Also habe ich mir „Heaven“ von Christoph Marzi geschnappt und mich auf eine schöne Urban-Fantasy-Geschichte gefreut. Darauf habe ich eigentlich immer Lust und all die positiven Kritiken bezüglich der Sprache und der Handlung haben mich optimistisch gestimmt. Tja, und nun hänge ich ganz am Anfang an einem Absatz, der mich ärgert …

„Oben am Firmament zog eine Sternschnuppe ihre Bahn und fiel mitten nach Bloomsbury hinein. Ihr glänzender Schweif, zart wie die gerade geborenen Worte, die ein Federkiel auf Pergament schreibt, glühte kurz über den Dächern auf und schien in dem Augenblick, bevor er gänzlich verschwand, zu den Schwingen eines bunten Vogels zu werden, der hinüber zum Regent’s Park flog.“

Bis zu diesem Punkt war mir die Sprache nicht groß aufgefallen, aber diesen Absatz finde ich übertrieben, schwülstig und absolut nicht stimmungsfördernd. Im Gegenteil, seit diesem Absatz grumpfe ich vor mich hin und ärgere mich, dass mir der Autor damit erst einmal die Neugierde auf die Geschichte genommen hat. Mein innerer Lektor fragt sich beim Lesen die ganze Zeit, was dieser Absatz soll. Als „poetischen“ Einschub ist es mir zu viel, zu lang, zu verschwurbelt ausgedrückt – und vor allem erzeugt es bei mir keine schöne Stimmung, sondern eher ein genervtes Aufseufzen. Vielleicht liegt es ja an mir, vielleicht sollte ich mal für ein paar Tage die Bücher aus der Hand legen und mich mit etwas anderem beschäftigen, bis ich etwas weniger ungnädig bin. Oder gibt es unter euch auch jemanden, der diesen Absatz sprachlich überladen findet?

Frohes neues Jahr!

Ich wünsche euch hiermit ein frohes neues Jahr – und hoffe, dass ihr die Silvesternacht gut verlebt habt! 🙂

Bei uns ging es wieder recht ruhig zu, zumindest innerhalb der eigenen Wohnung. Draußen wird schon seit drei Tagen kräftig geknallt und so war es auch nicht verwunderlich, dass gestern gegen 15 Uhr der Lärm anfing und erst sehr früh wieder endete. Für die Katzen war das nicht gerade ein Zuckerschlecken, aber abgesehen von einer gewissen Angespanntheit bei Logan ist schon wieder alles gut.

Leider hat gestern Abend auch unser PC angefangen zu mucken und fuhr sich alle paar Minuten grundlos runter. Einen Virus oder so können wir ausschließen, also ist es wohl eher ein Hardware-Problem. Keine Ahnung, ob unsere Erste-Hilfe-Bemühungen langfristig ausreichen, so fit sind wir in dem Bereich beide nicht. Wenn ihr also eine Weile nichts von mir hören solltet, dann liegt es am PC. Erst einmal versuche ich normal weiter zu machen …

Euch wünsche ich, dass euer neues Jahr besser angefangen hat und für die kommenden Monate wunderschöne Momente mit lieben Menschen, großartigen Büchern und anderen Dingen, die euch am Herzen liegen, bereit hält!

Weihnachtsgeschenke – inklusive SuB-Zuwachs

Wie erwartet verlief mein Weihnachten wirklich wunderbar entspannt und sogar die lästige Erkältung ist so langsam auf dem Rückmarsch! 🙂 Trotzdem haben mein Mann und ich in den letzten Tage möglichst wenig Pflichten erledigt und den Großteil der Zeit gemütlich eingekuschelt verbracht. Und da der Weihnachtsmann für ihn ein Videospiel parat hatte, blieb mir viel Zeit zum Lesen und Musikhören. Sehr gemütlich! 🙂

So passte es natürlich hervorragend, dass ich in diesem Jahr von meinen Lieben vor allem mit Büchern und CDs beschenkt wurde. Gerade über die Musik habe ich mich gefreut, denn normalerweise geht dieser Bereich auf meinem Wunschzettel immer unter. So habe ich schon am Weihnachtsabend die DVD mit dem Live-Konzert von Tina Turner eingeworfen und bin spät in der Nacht zu den Klängen von Norah Jones eingeschlafen.

Am ersten Weihnachtstag hat mir mein Mann morgens „Drei Engel für Armand“ ins Bett gebracht – und sich dann gewundert, dass ich erst mittags aus den Federn kam. *g* Den Roman habe ich so ziemlich in einem Zug ausgelesen, die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen (eine richtige Rezi folgt in den nächsten Tagen!). 🙂 Die anderen Bücher werden aber wohl noch etwas warten müssen, denn die Arbeit geht in restlichen Tagen des Jahres erst einmal vor.

Gestern war schon fast wieder Alltag eingekehrt, abgesehen davon, dass ich mir Zeit genommen habe, um meine neue Mari-Boine-CD zu hören. Ich liebe ihre CD „Gula, Gula“ und war sehr gespannt auf weitere Musik von ihr. 🙂 Insgesamt kann ich sagen, dass dieses Weihnachtsfest wirklich sehr schön war. Ohne großen Stress, voller lieber Anrufe und Briefe, voller Geschenke, die mir wirklich Freude bereitet haben und mit viel Zeit, die ich mit meinem Mann verbringen konnte.

Für die Katzen gab es – abgesehen von der großzügigen Portion Katzenmilch – keine Aufmerksamkeit. Dafür bekommen sie in den nächsten Wochen einen neuen Kratzbaum. Trotzdem haben die Pfoten es in den letzten Tagen genossen, dass wir so viel Zeit für sie hatten. Und noch immer steht unter dem Tisch ein Wäschekorb mit gebrauchtem Geschenkpapier, in dem es sich herrlich herumtoben und kruscheln lässt. 😉

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche euch ein frohes Fest! Egal, ob ihr allein mit einem Buch unter dem Baum sitzt und es euch gemütlich macht oder ob ihr mit euren Lieben feiert, ich wünsche euch einen wunderschönen Weihnachtsabend.

Für meinen Mann, die Katzen und mich wird es auf jeden Fall ein geruhsamer Abend. Er erholt sich von dem Stress der letzten Wochen, ich kuriere meine Erkältung aus und die Katzen werden ihren Spaß mit den Resten des Geschenkpapiers haben. Ich hoffe, für euch wird es genauso gemütlich – und wir lesen uns in den nächsten Tage wieder, wenn der Feiertagstrubel vorbei ist. Auf jeden Fall bin ich schon mal gespannt, was für Bücher bei euch ins Haus geflattert sind. 😉

Meine neue Handtasche:

Nein, die Überschrift ist kein Fehler, auf dem Foto seht ihr wirklich meine neue Handtasche!

Genauer gesagt sind das zwei Taschen, die ich mir in der nächsten Zeit machen möchte. Eine kleinere in Rot (weil ich die Farbe einfach mag) und eine etwas größere in Grün (passend zu meinem Wintermantel). 😉 Wer mich persönlich kennt, wird vielleicht ein bisschen verwundert sein, denn ich bin kein Mensch, der mit Handtaschen herumläuft. Aber ich suche schon seit einiger Zeit eine Alternative zu meinem geliebten Rucksack (in den übrigens locker ein Wochenvorrat Bücher passt! 😀 ).

Außerdem habe ich in letzter Zeit keine Sockenstrickaufträge mehr gehabt, beim „Stricken für Frühchen“ ist seit Monaten Annahmestopp (ich sehe ein, dass ein überfülltes Lager ein Problem ist, aber ich bekomme bald keine einzige Babysocke mehr verstaut!) und ich kann einfach nicht ruhig auf dem Sofa sitzen ohne etwas zu tun in der Hand zu haben. Also brauchte ich unbedingt ein neues Projekt und ich liebäugel schon so lange mit den Noni-Bags!

Dank meines Geburtstags hatte ich ein bisschen Geld für Luxus übrig und habe den Großteil der benötigten Materialien bestellen können. Gestern kam das Paket an und nun werde ich wohl heute Abend mit dem Stricken meiner ersten Handtasche starten. So soll sie übrigens am Ende aussehen – mal gucken, ob ich das hinbekomme! Wobei der spannenste Teil das Filzen und Ausformen der Tasche sein wird, denn das habe ich noch nie gemacht. Ihr dürft mir ein gutes Gelingen wünschen! ;D

Von Büchern und anderen Geschenken

Momentan ist der Mittwoch nicht gerade mein Lieblingstag, denn an diesem Tag ziehe ich los, besorge einige Kilo gewolftes Fleisch und bin dann eine Stunde lang damit beschäftigt diese Fleischmengen in passende Portionen für die Fütterungen der nächsten Woche aufzuteilen. Für mich als Vegetarier gibt es eindeutig angenehmere Beschäftigungen, auch wenn ich mich darüber freue, wie gut die Rohfütterung den Katzen tut.

Doch gestern wurde ich liebevoll (und viel zu früh *g*) geweckt und in Wohnzimmer geführt, um ein paar Geschenke auszupacken. Und – wenn man von dem kleinen Fehlgriff meiner Mutter (die wohl auch in den kommenden 38 Jahren nicht verstehen wird, dass ich einen anderen Geschmack habe als sie 😉 ) absieht – es waren tolle Geschenke, die da auf mich warteten! 🙂

Drei der vier Bücher standen noch nicht so lange auf meiner Wunschliste, umso mehr freue ich mich darüber.

Von dieser aktuellen Reihe von Nora Roberts habe ich „Abendstern“ letzten Winter gelesen. Damals lag es auf dem Schreibtisch meiner Kollegin und da ich an drei aufeinanderfolgenden Tagen im Büro nicht so viel zu tun hatte, habe ich es während der Arbeitszeit verschlugen. Die Geschichte erinnert mich an eine Mischung aus ihren Romanen um die MacKade-Brüder und ihrer „Three Sisters“-Trilogie. Nichts Neues, aber nett zu lesen! Und so schlich ich schon eine ganze Weile um die Fortsetzung „Nachtflamme“ herum.

„Tödliche Schatten“ ist der Roman der Benni-Harper-Krimis, der mir zur Komplettierung der Reihe noch fehlte. Auch wenn sich im Laufe der Zeit der Schwerpunkt der Geschichten weg vom Krimi und hin zu Bennis Beziehungen verlagerte, so mag ich die Figuren, das beschriebene Kleinstadtleben und die immer wieder auftauchenden Anspielungen auf Quilts und das Patchworken. 🙂

„Meridian“ ist zuletzt auf meinen Wunschzettel gewandert. Als ich die Beschreibung im Katalog las, fühlte ich mich nicht so angesprochen. Ich gehöre wohl weniger zur Zielgruppe und bin so langsam auch ein wenig übersättigt, was dieses Genre angeht. Aber dann häuften sich die positiven Rezensionen und ich wurde immer neugieriger auf das Buch. So habe ich es gestern auch gleich angefangen zu lesen und bin momentan noch auf Seite 117. Ganz kann ich die Begeisterungsstürme nicht teilen, fühle mich aber gut unterhalten und bin gespannt wie es weitergeht. Ganz schlecht sind die Massen an Patchworkdecken, die ständig erwähnt werden, denn jetzt juckt es mir in den Fingern endlich wieder zu Nadel und Faden zu greifen – dabei muss ich die nächsten Tage noch eine Mütze für meinen Schwiegervater stricken (der hat Anfang Dezember Geburtstag) und die anderen angefangenen Dinge wollte ich auch erst fertig machen, bevor ich die nächste Decke in Angriff nehmen …

Damit ich nicht nur noch mit einem Buch vor der Nase dasitze, hat mein Liebster dann noch eine DVD für mich gefunden. 🙂

„Das Mädchen, dass durch die Zeit sprang“ fiel mir schon vor einigen Monaten ins Auge. Die Geschichte reizt mich sehr – und ich habe schon viel zu lange keinen schönen neuen Anime mehr gesehen.

Und da mein Mann auch für das „Hauptgeschenk“ von meinen Eltern verantwortlich war, gab es auch noch ein Spiel für mich.

„Eternal Sonata“ kam vor einem Jahr für die XBOX 360 heraus und die Idee hat mir gleich gefallen. Zum ersten Mal habe ich es bedauert, dass diese Konsole nicht in unserem Haushalt zu finden ist. 😉 Dass das Spiel dann auch für die PS3 erschien, war dafür eine umso schönere Neuigkeit. Leider bekam ich es nicht als Rezi-Exemplar – und selber kaufen war zu dem Zeitpunkt nicht drin. Umso schöner ist es, dass mein Mann sich die letzten Wochen daran erinnert hat, wie sehr mich das Spiel reizte. 🙂 Die Geschichte basiert auf der ungewöhnlichen Idee den sterbenden Chopin im Traum ein fantastisches Abenteuer erleben zu lassen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich viele Spielelemente um die Musik des Komponisten drehen – und der Soundtrack ebenfalls aus seinen Werken besteht. Ich bin schon sehr gespannt, wie es mir gefällt!

Und dank der lieben Anrufe gestern, weiß ich, dass da die nächsten Tage noch zwei Päckchen bei mir eintreffen werden. Doch erst einmal gab es noch zwei Manga (mit nicht so schönen Cover)für mich:

Von dieser Reihe hatte ich den ersten Band gelesen (mal wieder bei der Arbeit *g*) und mich hat die Geschichte fasziniert. Bei nächtlichen Skateboard-Rennen kam vor einiger Zeit der Schüler Masato auf ungeklärte Weise ums Leben. Seine Freunde haben seinen Tod noch nicht verwunden, als ein geheimnisvoller Neuer an der Schule auftaucht und herauszufinden versucht, was damals mit Masato passierte … Band 1 und 3 habe ich mir vor einigen Wochen bei meinem ersten Besuch im örtlichen Comicladen besorgen können, aber Band 2 und 4 waren leider nicht auf Lager. Doch nun habe ich die Serie komplett – und hoffe sehr, dass es so spannend weitergeht, wie der erste Teil andeutete.

Nach einem so netten Tagesanfang konnten auch die Fleischmengen für die Katzen mich nicht stören – und da das Wetter so wunderschön kalt und sonnig war, habe ich danach die Gelegenheit genutzt und Laub geharkt. Es hat mir so viel Spaß gemacht draußen zu arbeiten, dass der Nachbar von meiner guten Laune auch noch profitierte, denn seinen Vorgarten habe ich gleich mitgemacht. *g*

Abends gingen mein Mann und ich dann in ein Lokal in der Nähe und haben uns ein unglaublich leckeres Essen gegönnt! 🙂 Lustigerweise hatte ich beim Laubharken darüber nachgedacht, dass ich es eigentlich mag älter zu werden. Mit jedem Jahr komme ich mehr bei mir an und fühle ich mich wohler mit mir. Allerdings irritierte es mich sehr, als ich vor einigen Monaten feststellen musste, dass ich inzwischen von meinen neuzugezogenen studentischen Nachbarn gesiezt werde. Unter Studenten duzt man sich normalerweise – und so wird mir dann doch mal wieder bewusst, dass mein Diplom schon zehn Jährchen her ist. Nun, so sehr mich die siezenden Studenten zum Stutzen brachten, so sehr irritierte es mich auch, dass ich gestern im Restaurant von der – wirklich supernetten! – Bedienung geduzt wurde. Sollte mir das nun zu denken geben?