Im Juni hatte ich zwischendurch das Bedürfnis alle Alt-SuB-Titel einfach aus dem Haus zu werfen, die nicht darauf warten, dass ich einen ersten Band noch einmal lese. Eigentlich sollte das SuB-trahieren ja diesem Bedürfnis entgegenwirken, aber wenn ich sechs Monate lang vor dem Regal stehe und immer wieder denke, dass ich einen Titel ganz bestimmt nicht jetzt lesen mag, dann wird es vielleicht doch Zeit etwas radikaler vorzugehen. Somit wurde das SuB-trahieren in diesem Monat vor allem vom Aussortieren bestimmt.
1. Patrick Rothfuss: Der Name des Windes
Das Buch habe ich dreimal insgesamt angefangen und wollte es so gern mögen. Es gab auch einige Sachen, die ich an der Geschichte mochte, aber da ich mich einfach nicht zum Weiterlesen aufraffen kann, wird es nun aussortiert!
2. Craig Russel: Walküre
Ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, warum ich das Buch angeschafft habe. Der Klappentext reizt mich überhaupt nicht (mehr?) und jeden Monat entscheide ich mich von neuem gegen den Roman. Weg damit!
3. Craig Russel: Lennox
Da ich mich auch hier nicht erinnere, warum ich das Buch überhaupt haben wollte und da ich schon dabei bin den Autor auszusortieren …
4. Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Ich habe gerade keine Geduld mit historischen Romanen, deren Stil mir nicht liegt. Und wenn ich schon genervt bin, weil die Hauptfigur im Prolog inklusive Apollobildnis-ähnlichen braunen Locken beschrieben wird, dann wird das auch so schnell nichts mehr mit mir und der Geschichte. (Mir ist durchaus bewusst, dass ich in der Beziehung gerade nörgelig bin. 😉 )
5. Frederik Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin
Eine Zeitreisegeschichte für Jugendliche mit Keltenbezug. Das klang eigentlich gut, aber da das Buch nun schon so viele Jahre im Regal steht und ich mich immer für einen anderen Roman entscheide, wenn ich eine neue Lektüre suche, wandert der Titel nun in die Bibliothek.
6. Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord
Sehr kurze Krimis zum Mitraten (für Kinder). Den ersten Band davon hatte ich während des Umzugs vor einigen Jahren gelesen, da passten die kurzen Krimis so gut in die Arbeitspausen. „Der heimtückische Hühnermord“ hat mir hingegen in den letzten Tagen meine Essenspausen versüßt.
7. Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Als das Buch veröffentlicht wurde, fand ich, dass der Klappentext nett klang und war neugierig auf die Geschichte (und den Autor). Aber inzwischen gehört auch der Roman zu denjenigen, die ich mehrfach angelesen habe und die mich einfach nicht packen konnten.
8. Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
Den Roman habe ich angeschafft, um die Autorin auszuprobieren, und dann hatte ich nie Lust einen Thriller zu lesen, in dem ein Mann überraschende Entdeckungen über seinen Vater macht, der als Wissenschaftler im Nazideutschland aktiv war. Da die Lust auch in den letzten sechs Monate nicht aufkam, wandert es jetzt in den Bücherschrank vor der Bibliothek.
9. Jenna Black: Rosendorn
Ich habe keine Ahnung, warum ich mir das Buch damals angeschafft habe. Bezeichnenderweise habe ich auch prompt bei dem „SuB-Zugang-Beitrag“ keine Anmerkung dazu gemacht. Nun, inzwischen habe ich es angelesen, es hat mich nicht gepackt und nun wird es aussortiert!
10. Danny Wallace: Auf den ersten Blick
Eigentlich wollte ich den Roman nicht haben und hätte ihn mir nicht ein Bekannter so dringend ans Herz gelegt, hätte ich dem Buch auch keinen zweiten Blick geschenkt. Aber da es mir so empfohlen wurde, habe ich mehrere Versuche mit der Geschichte gewagt und komme jedes Mal zu dem Schluß: Ich ertrage den Protagonisten nicht! Es tut mir leid, aber ich ärgere mich jedes Mal, wenn ich das Buch im Regal sehe, und darauf habe ich keine Lust mehr!
11. John Dickinson: Das Kind des Schicksals
Irgendwie ist es schon erstaunlich, bei wie viele Fantasy-Trilogien ich in den letzten Jahren das Interesse verliere, bevor ich den dritten Band gelesen habe. Da das auch hier der Fall ist und ich mich nicht einmal aufraffen kann die ersten beiden Teile der Reihe noch einmal anzuschauen, um festzustellen, was ich daran mochte, kommt das Buch nun weg.
12. P.J. Brackston: Es war einmal ein Mord
Ich finde die Grundidee mit den Märchenfiguren und dem Kriminalfall immer noch sehr reizvoll, aber „die Gretel (JA – die Gretel)“ und ich kommen wohl auch in Zukunft nicht mehr zusammen …
Außerdem habe ich die ganzen Bücher von Alan Dean Foster von meiner SuB-Liste geworfen, weil ich die erst dann lesen kann, wenn ich meine alten Bände der Flinx-Reihe aus den Kartons kramen und mit den geliehenen Fortsetzungen, die mir fehlen, kombinieren kann, um dann die bislang auf dem SuB gelisteten Titel in Angriff nehmen zu können.
