… ich habe ein wenig den Überblick verloren. 😉
In den letzten Wochen hatte ich viel zu tun und das bedeutete nicht nur, dass ich beruflich stundenlang vor dem Bildschirm saß und ein wenig textmüde war, sondern auch, dass die Lesezeit geringer war, als mir normalerweise lieb ist. So habe ich abends lieber mit meinem Mann „The Big Family Cooking Showdown“ geschaut, um mich zu entspannen, als zu Lesen. Da mir das Lesen aber fehlte, habe ich aber auch ständig Bücher aus dem Regal gezogen, angefangen und dann zum Weiterlesen auf dem Wohnzimmertisch gelegt, und so langsam wird das etwas unübersichtlich …

Müsste ich spontan antworten, würde ich vermutlich sagen, dass „Death by Dumpling“ von Vivien Chien mein aktuelles Buch ist. Ich bin bei dem Roman im sechsten Kapitel und mag bislang den Erzählton und die Protagonistin, aber so richtig gepackt hat mich dieser Cozy noch nicht, obwohl mir die Idee mit dem „Asia Village“ und der Frage, ob der Tod des Besitzers Mr. Feng nun ein Unfall oder ein Mord war, gefällt. Außerdem lese ich „Aufstieg und Fall der Dinosaurier“ von Steve Brusatte, das Sachbuch hatte ich mir nach einer Rezension von Helma in der Bibliothek ausgeliehen, weil ich das Thema nicht nur für mich, sondern auch für meinen Mann interessant fand. Jetzt lesen wir es parallel, weshalb es auf „seiner“ Tischseite liegt und ich immer vergesse, dass ich ja weiterlesen könnte. Ich bin sehr gespannt, ob einer von uns das Buch beendet, bevor ich es am 19. März wieder in die Bibliothek bringen muss (wobei es momentan noch verlängerbar ist). 😀
Dann wäre da noch „Terminal Alliance“ von Jim C. Hines. Weil ich einen humorvollen Roman suchte und mir die Veröffentlichung des zweiten Teils die Reihe wieder in Erinnerung gerufen hatte, hatte ich den Band aus dem Regal gezogen. Normalerweise sagt mir die Schreibweise des Autors sehr zu und mir gefiel die Vorstellung, mal ein SF-Geschichte aus der Sicht derjenigen erzählt zu bekommen, die für Sauberkeit und Ordnung in einem Raumschiff sorgen. Allerdings hatte ich dieses Mal leichte Probleme, in diese SF-Welt reinzukommen, weshalb ich die Geschichte erst einmal zur Seite gelegt habe. Da ich mir sicher war, dass ich mit Tanya Huffs Art, eine High-Fantasy-Handlung zu erzählen, weniger Probleme haben würde, wurde dann von mir noch „Wizard of the Grove“ angefangen – nur war mir dann doch nicht so recht nach High Fantasy.
Zum Glück habe ich ja eine große Auswahl unterschiedlicher Genres im SuB liegen, weshalb ich natürlich – nur so zur Abwechslung – beim letzten Bibliotheksbesuch spontan noch „Todgeweiht“ von Nicolet Steemers mitgenommen hatte. So viele niederländische Krimis habe ich in meinem Leben noch nicht gelesen, aber da mir die meisten davon gefielen, dachte ich wohl, dass das eine gute Idee sei. Nur fand ich den Prolog zu Hause dann nicht reizvoll genug, um weiterzulesen … Aber Krimi schien mir grundsätzlich eine gute Idee zu sein, warum also nicht Krimi und Urban Fantasy kombinieren und zu „Moonshine“ von Jasmine Gower greifen, oder zu „Stray Magic“ von Kelly Meding? Was am Ende dazu führte, dass ich beide nun ebenfalls angelesen auf dem Tisch liegen habe. Ebenso wie „In Other Lands“ von Sarah Rees Brennan, das mir von der Grundidee und dem Erzählton her sehr gut gefiel und bei dem ich das erste „Schuljahr“ des Protagonisten im Prinzip in einem Zug gelesen habe. Dummerweise hat das auch dazu geführt, dass meine Nacht an dem Tag etwas arg kurz wurde, weshalb ich dachte, dass es eine gute Idee sei, die Geschichte erst weiterzulesen, wenn ich etwas weniger zu tun und mehr Zeit dafür habe.

Nur gut, dass ich „Liquid Gold“ (den zweiten Mocklore-Band) von Tansy Rayner Roberts nicht direkt nach „Splashdance Silver“ angefangen hatte, auch wenn dafür der Kindle noch in Reichweite liegt, und dass der Tolino erst noch laden musste, bevor ich mir aus der Onleihe mein vorbestelltes Exemplar von „Echo der Toten“ von Beate Sauer (ein Krimi, der 1947 spielt,) runterladen konnte.
Ganz ehrlich, so kann es doch nicht weitergehen, wenn ich irgendwann mal wieder ein Buch beenden will …