Schlagwort: Shandy

Dies und Das (6)

Winterkatze heute morgen beim Schneiden der Hecke:

Nachbar 1 kommt vorbei, bleibt stehen, guckt, sagt „Mit der elektrischen Heckenschere ginge das aber leichter“ und schwingt sich in sein Auto.

Nachbar 2 läuft zügig vorbei und meint „Mit der elektrischen Heckenschere geht’s schneller“.

Nachbarin 3 kommt vorbei, meint „Bei mir können Sie gleich weitermachen!“ – und entschwindet mit wehendem Tennisröckchen in der Ferne.

Nachbarin 4 rollt mit dem Fahrrad vorbei und meint „Mit der elektrischen …“. Immerhin blieb sie lange genug in Rufweite, dass ich endlich einmal auf diesen saublöden Satz antworten konnte und sie hätte mir sogar ihre elektrische Heckenschere geliehen, aber für den letzten Meter hätte sich das nun auch nicht mehr gelohnt … *seufz*

Nach der Vormittagsbeschäftigung würde ich mir für den Rest des Tages gern ein Beispiel an Logan nehmen:

Und noch etwas zur Spielschiene: Als Kreis ist sie wirklich attraktiver für die Katzen! 😀

Die weiteren Fotos konnte ich leider nur ohne Blitz machen …

Dies und Das (4): Internationaler Anti-Diät-Tag

„Internationaler Anti-Diät-Tag“

Heute ist wieder der Internationale Anti-Diät-Tag und wie im letzten Jahr, habe ich diesen Tag mit einer großen Tasse Heißer Schokolade begangen. Blöderweise kann ich davon genauso wenig Fotos liefern wie von dem Überraschungspaket, das vor einigen Tagen bei mir eintraf. Dabei will ich mich endlich an den (schokoladigen) Inhalt wagen und mir den Abend mit einer weißen Erdbeerschokolade versüßt.

Die Fotos liefere ich nach (wenn von der Schokolade dann noch ein paar Krümel da sein sollten), wenn wir neue Akkus für die Kamera besorgt haben. Momentan lade ich nämlich stundenlang und nach drei Fotos war es das schon wieder. Sehr lästig und frustrierend!

Bibliotheksbücher

Ansonsten habe ich in den letzten Tagen wieder ein paar Bibliotheksbücher gelesen. Mein Leserausch scheint einfach nicht enden zu wollen, dafür hat mich die Schreibunlust gepackt. Und so wenig Probleme ich normalerweise mit einem nicht so schönen Zustand von Bibliotheksbüchern habe (zum Glück kann man die dank der Folierung ja gründlich abwaschen, bevor man mit dem Lesen anfängt), so widerlich finde ich es, wenn die Bücher nach Zigarettenrauch riechen.

So auch meine aktuelle Lektüre, „Todesbräute“ von Karen Rose, was dazu führt, dass ich regelmäßig eine Pause machen muss, weil meine Nase sich zuzieht und die Augen jucken auch beim Lesen. Da ich normalerweise keinen Heuschnupfen habe, bleibt nur das Buch als Auslöser. Wobei ich so eine extreme Reaktion eigentlich nur von den Besuchen bei meinen Eltern kenne, die beide Raucher sind. Zusätzlich habe ich ständig das Bedürfnis meine Hände waschen zu wollen, weil sie nach dem Anfassen des Buches so riechen. Blöderweise gefällt mir die Geschichte bislang so gut, dass ich den Roman auch nicht abbrechen will …

Shandy-Fotos

Shandy war so gnädig und hat sich vor ein paar Tagen doch mal von mir fotografieren lassen. Zwei Bilder davon sind sogar einigermaßen ansehnlich geworden. 🙂

Ein guter Katzensitter ist Gold wert!

Ich haben mir wegen der Fahrt am letzten Wochenende im Gegensatz zu meinem Mann eher wenige Gedanken gemacht, ankommen würden wir auch bei schlechtem Wetter schon irgendwie, aber dafür wegen der Katzen. Zum ersten Mal, seitdem die Coon-Brüder bei uns eingezogen sind (und das ist ja auch schon ein paar Jahre her), haben wir die Monster länger als einen Tag allein gelassen. Dabei habe ich mir weniger Sorgen um die Samtpfoten gemacht als darüber, dass unsere Catsitterin mit den vieren ganz schön gefordert ist oder dass ich gar irgendwas vergessen habe mitzuteilen oder hinzustellen.

Ich habe, seitdem Shandy und sein Bruder vor zehn Jahren bei mir eingezogen sind, schon einige Katzensitter gehabt – und in der Regel waren sie mit zwei einfach zu fütternden Katzen schon überfordert. Entweder fehlte die Lust, zweimal am Tag vorbeizukommen und Futter in die Näpfe zu füllen, oder aufgrund falscher Tierliebe wurden die Kater so sehr überfüttert, dass ich bei der Heimkehr erst einmal die Wohnung putzen durfte.

Doch dieses Mal hatte ich die perfekte Katzensitterin gefunden. Eine Frau, die selbst zwei Kater hat und eindeutig liebevoll mit ihnen umgeht – und die mir das Gefühl vermittelte, dass es für sie wirklich kein Problem ist, auf unsere Bande aufzupassen. Und dies, obwohl die Versorgung unserer vier Katzen inzwischen nicht mehr so einfach ist, wie es damals mit Shandy und seinem Bruder bzw. später mit Shandy und Christie war.

Denn inzwischen bekommt Shandy nur noch rohes Fleisch, damit er nicht krank wird, und auch die anderen werden einmal am Tag roh gefüttert. Außerdem wird Shandy separat gefüttert und bekommt einmal am Tag eine Tablette, die anderen drei haben konkrete Vorstellungen davon, welcher Napf an welchem Ort stehen muss, und Christie neigt dazu, bei den Coon-Brüdern zu klauen. Meine arme Katzensitterin bekam also von mir zwei DinA4-Seiten mit ausführlichen Angaben zu den Monstern und wurde dann mit den Viechern allein gelassen. 😉

Obwohl wir eigentlich davon ausgingen, dass sie das alles schon hinbekommen würde (und wenn nicht, so wären wir ja nur drei Tage weg 😉 ), war es toll, als am Abend eine SMS kam, in der sie erzählte, dass sie mit den Katzen gespielt und sie gefüttert hatte und dass alles gut gelaufen sei. Und so konnten wir und auch an den nächsten Tagen über regelmäßige und wunderbar ausführliche Nachrichten über die Katzenbande freuen und mitverfolgen, dass Zuhause gefressen, geschmust und gespielt wurde.

Unsere Katzensitterin hat unsere Monster nicht nur perfekt versorgt, sondern auch noch Fotos von den vieren gemacht. Dabei hatte es ihr wohl vor allem Christie angetan, denn von ihr sind besonders viele Bilder entstanden. Ich bin absolut hingerissen von ihren Fotos und deshalb muss ich sie euch auch zeigen!

 

 

 

 

 

Merkwürdiger Morgen

Normalerweise werde ich ja von den Katzen morgens immer belagert, damit sie nach der schrecklich langen Nacht, in der keine von ihnen geschmust wurde, endlich die ihnen angemessene Aufmerksamkeit bekommen. Das sieht dann auch mal so aus, wenn ich morgens gleich an den Schreibtisch wandere und Baltimore und Logan gleichzeitig kuschelbedürftig sind:

Alle Fotos sind aus einem etwas ungünstigen Winkel aufgenommen worden, denn wenn ich mich bewegt hätte, dann wäre Logan vom Tisch gefallen. Was ich ihm dann doch nicht antun konnte, obwohl ich dann nur noch Baltimore zwischen mir und der Tastatur gehabt hätte! 😉

In den letzten Tagen habe ich aber morgens eher dieses Bild vorgefunden:

Der Platz, auf der gerade wieder auf dem Sofa genutzten Gästebettdecke, ist wohl zur Zeit wichtiger als eventuelle menschliche Aufmerksamkeit. Nur Logans Prioritäten sind wie immer. Der verbringt nämlich zur Zeit die Nacht damit so lange im Bett zu quietschen, bis eine verschlafene Hand sich unter der Bettdecke rausstreckt und ihm den Bauch krault … *ohje*

Baltimore und der Schreibtisch

Ich hatte schon mal geschrieben, dass die Katzen jeden Morgen, wenn ich am Schreibtisch sitze, der Reihe nach vorbeikommen und ihre Streicheleinheiten einfordern. Baltimore ist dabei besonders penetrant … äh … freundlich!

Es beginn damit, dass er laut maunzend ins Zimmer kommt, um sich dann neben dem Schreibtischstuhl auf den Boden zu setzen. Immer auf der linken Seite, immer ganz leise und mit immer größer werdenden Augen.

Wenn ich ihn dann nicht beachte, dann kommt die Charmeoffensive! Er stellt sich auf die Hinterbeine und umklammert die Tischkante. Ich möchte jetzt lieber nicht daran denken, dass dieser kleine Holztisch mich schon seit 15 Jahren begleitet und nun seit ein paar Monaten tagtäglich von Baltimores Krallen bearbeitet wird – bis zum Umzug stand der Tisch nämlich in der katzenfreien Küche und war noch immer makellos!

Spätestens dann muss ich ihn einfach hochheben – alle anderen Katzen sind übrigens ohne Probleme in der Lage von selber auf den Schreibtisch oder meinen Schoß zu springen 😉 – und schmusen. Nun beginnt die Zeit, in der Baltimore zwischen mir und der Tastatur ruht bis er genug Aufmerksamkeit eingeheimst hat.

Als nächstes steht dann eine kleine Runde auf das Bücherregal an – doch leider ist das viel zu häufig schon besetzt und Shandy schätzt es gar nicht, wenn jemand seinen Platz im Auge hat!

Zum Schluss noch ein Foto von Christie – einfach weil es so niedlich ist. 😉

Schlafende Katzen

Normale Katzen schlafen meiner Erfahrung nach gerne so:

Auch diese Haltung scheint sehr bequem zu sein:

Doch Baltimore beweist immer mal wieder, dass er kein normaler Kater ist und hält gern auf diese Weise ein Nickerchen (hier ist zum Glück mal mein Mann das Opfer):

Doch Logan bevorzugt eine Schlafhaltung, die ich noch nie zuvor bei einer Samtpfote gesehen habe – und die ich deshalb mal für euch von allen Seiten fotografierte:

Zum Glück scheint es ihm nicht zu schaden. 😉

Auf den Hund gekommen …

… sind wir nicht, auch wenn man das bei diesem neuen Spielzeug glauben könnte:

Da ich immer auf der Suche nach möglichst robusten Sachen für die Maine-Coon-Kater bin, kam mir vor einigen Wochen der Gedanke, ich könnte mich ja mal beim Hundespielzeug für die beiden Plüschkater umgucken. Normales Katzenspielzeug zerfetzt Baltimore innerhalb weniger Sekunden, deshalb gibt es hier im Haus auch Shandys geliebte Fellbällchen nicht mehr. Die wurden von Christie übrigens immer apportiert, was nicht nur total niedlich war, sondern unser Mädchen körperlich so richtig schön forderte.

Bei den puscheligen Enden dieses Seilknotens hatte ich ein bisschen die Hoffnung, dass die Katzen dadurch zum Spielen animiert werden. Und wirklich gab es von der ersten Sekunde zwei, die total fasziniert davon waren:

Während Christie immer mal wieder am Seil schnupperte und sich manchmal daneben auf den Boden legt, um den Kopf daran zu reiben …

… findet Shandy es ganz toll, wenn er das Spielzeug in die Luft und quer durch das Wohnzimmer werfen kann. Jetzt habe ich zwar etwas Angst, wenn das große Ding gegen die Tische und Regale knallt, finde es aber schön, dass wenigstens einer etwas mit dem neuen Spielzeug anfangen kann! Leider habe ich ihn nicht in Aktion fotografieren können, aber den Größenvergleich finde ich auch ganz spannend. 😉