Kategorie: Lese-Tage

Herbstlesen im Oktober 2024 (Sonntag, 20.10.)

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Gestern war ich dann nach dem letzten Update wirklich schnell im Bett (und habe dann heute Nacht erstaunlich viel von „Twin Peaks“ geträumt). Für heute geht es weiter mit dem entspannten Tagesplan. Ich mag viel Lesen, mein Mann und ich werde eine Runde „Keep the Heroes Out!“ spielen und heute Abend werde ich einige Zeit mit Kochen verbringen.

Mal schauen, auf welches Buch ich gleich Lust habe. Zur Wahl stehen immer noch „Blackfoot“ von W.R. Gingell, der zweite Babysitters-Coven-Band von Kate Williams und „Fin and the Memory Curse“ von Helenka Stachera (den Namen muss ich immer nachgucken, mal schauen, ob ich ihn mir merken kann, bis ich mit dem Roman durch bin). „Blackfoot“ fand ich gestern schön entspannend, aber die anderen beiden Titel reizen mich auch.

Update 11:30 Uhr

Ein Spielbrett, das aus mehreren Platten aufgebaut wurde, und ein Dungeon mit unterschiedlichen Räumen darstellt. In den verschiedenen Räumen befinden sich mehrere Schleim-Holzfiguren, drei Echsenfiguren (in der Schatzkammer) und eine Cthulhu-Figur.

Das war ein schön entspannter Vormittag! Erst habe ich mich etwas online rumgetrieben und geschaut, was heute Nacht in der Welt so passiert ist, dann wuselte ich ein bisschen in der Wohnung rum und gegen 10 Uhr haben mein Mann und ich angefangen „Keep the Heroes Out!“ zu spielen. Das heutige Szenario drehte sich darum, dass ein Rezept für ein Gericht mit Echsenfleisch berühmt wurde – weshalb nun die diversen Helden unser Dungeon stürmten, um Echsen zu erlegen. Was wir als Dungeonbetreiber natürlich nicht zulassen konnten, weshalb meine Schleime und der Cthulhu, den mein Mann spielte, die Echsen beschützen und die eindringenden Helden bekämpfen mussten. Nachdem wir ganz am Anfang zwei Echsen verloren haben, haben wir es knapp geschafft die drei Echsen, die für den Sieg notwendig waren, am Leben zu halten. Meine Schleime waren dieses Mal nicht die ideale Wahl (zu wenig Angriff!), aber nachdem mein Mann sich an seinen Cthulhu (den keiner von uns bislang gespielt hatte) gewöhnt hat, lief es eigentlich ganz gut. Ich finde es jedes Mal wieder sehr lustig, welche Grundidee hinter den verschiedenen Spielrunden steht und freue mich jetzt schon auf das nächste Wochenende! 🙂

Update 14:30 Uhr

Eine grüne Schale mit Porridge und Bananenscheiben. Hinter der Schale steht rechts eine große Tasse mit Milchschaumhaube und auf der anderen Seite eine kleine brennende Sturmlaterne. Neben der Schale liegt ein angeschalteter eReader und im Hintergrund ist ein grauer Herbsttag durchs Fenster zu erahnen.

Heute fühle ich mich schon etwas aus der Zeit gefallen, was kein Wunder ist, da es den ganzen Tag gleichbleibend grau ist. Was ich mag, was aber nicht dazu führt, dass ich meine Updates auf die Reihe bekomme (vor allem wenn ich mir dafür keinen Wecker gestellt habe). *g* Nachdem ich mich hier das letzte Mal gemeldet hatte, gab es erst einmal Frühstück (Porridge mit einer winzigen Banane und etwas „Espresso-Crunch“ und ein Milchkaffee) für mich. Beim Essen habe ich weiter meine Nase in „Blackfoot“ gesteckt und immer wieder meinem Mann Passagen vorgelesen, die mich vom Stil her an Diana Wynne Jones erinnerten. Ich finde es lustig, dass sowohl DWJ, als auch W.R. Gingell es schaffen Charaktere zu schreiben, die über nicht gerade sympathische Eigenschaften verfügen, die ich aber trotzdem mag, weil sie nicht „unsympathisch“ sind, um unangenehm zu sein, sondern weil sie eben einfach so sind, wie sie sind.

Ein Screenshot von meinem Animal-Crossing-Spiel. Es ist ein roter Hund mit schwarzen Flecken zu sehen, der sagt "Das Wochenende ging voll schnell rum, oder? Ich könnt glatt noch mal eins dranhängen. Oder zwei."

Als es dann Zeit für eine Lesepause wurde, habe ich zur Switch gegriffen und etwas „Animal Crossing“ gespielt. Und ich muss zugeben, dass ich meiner Nachbarin Bella hier recht geben könnte: Das Wochenende ging bislang voll schnell rum und ich hätte nichts gegen eine Verlängerung! 😉

Update 18:00 Uhr

Die Taschenbuchausgabe von "Fin and the Memory Curse". Das Cover zeigt in der oberen Hälfte ein Herrenhaus, von dem zwei Kinder (ein rothaariges Mädchen und ein dunkelhaariger Junge) zusammen mit einem Hund weglaufen. In der unteren Hälfte ist der Titel auf dunklem Grund zu sehen und darunter lässt sich eine leichenblasse liegende Person erahnen.

Den Nachmittag habe ich zum Großteil mit „Fin and the Memory Curse“ von Helenka Stachera verbracht. Ich glaube nicht, dass ich hier schon mehr über das Buch geschrieben habe … *geht kurz nachgucken* Die Geschichte beginnt im Jahr 1866 in London und wird aus der Perspektive von Fin erzählt, die vor elf Jahren in Zeitungspapier gewickelt und in der Gesellschaft eines Jack Russell Terriers auf den Stufen von Ma Stump gefunden wurde. Gemeinsam mit zwei weiteren Waisenkindern (George und Snot) wird sie von Ma Stump aufgezogen und lernt schnell ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Als sie eines Tages Blutegel, die sie frisch für einen Apotheker gefangen hat, abliefert, begegnet sie Lady Worth, die in Fin ihre verloren geglaubte Nichte erkennt.

So findet sich Fin von einem Tag auf den anderen in einem Schloss am Rande des Marschlands wieder und muss sich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass sie von einer adeligen polnischen Familie abstammt, die vor ca. 25 Jahren in England Fuß gefasst hat. Es ist nicht so ganz einfach für Fin sich an ihr neues Leben zu gewöhnen, obwohl ihre Cousine Emily und ihr Cousin Eryk gar nicht so übel zu sein scheinen. Ich verrate nicht mehr, als der Klappentext schon mitteilt, wenn ich hier noch schreibe, dass ein Fluch auf der Familie zu liegen scheint … 😉

Ein Stapel aus zwei Büchern, auf dem eine Untertasse mit einigen Keksen steht. Dahinter ist eine dampfende Tasse zu erkennen und eine kleine brennende Sturmlaterne.

Zum Kekse essen und Tee trinken bin ich von Fin wieder zurück zu „Blackfoot“ gewechselt. Aber da ich neugierig auf Fins weitere Erlebnisse war, habe ich die letzte Stunde dann wieder mit ihr im Schloss verbracht. Bevor ich mich entscheiden kann, mit welchem Buch ich den Rest des Abends verbringe, wird es aber jetzt erst einmal Zeit für eine Blog- und Kommentarrunde und dann für den Gang in die Küche, um das Abendessen zu kochen. Ich gehe mal davon aus, dass wir zum Essen wieder eine Folge „Twin Peaks“ gucken werden. Das hat uns gestern gut unterhalten!

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Ein Teller mit einer Portion Kartoffelbrei, Buttergemüse und ein paar Käsesticks.

Wie schon geschrieben, habe ich nach dem letzten Update Abendessen gekocht (mein Mann hatte sich Kartoffelbrei gewünscht) und beim Essen haben wir die erste Folge von „Twin Peaks“ geschaut. Lustigerweise haben wir beide heute zum ersten Mal gesehen, dass auf dem Ortsschild von Twin Peaks eine Einwohnerzahl von über 51.000 Einwohnern steht – während wir beide das Gefühl haben, dass 1000 Einwohner aufgrund des Verhaltens der Anwohner stimmiger wäre. Es ist wirklich spannend, dass wir uns an so viele Details erinnern, obwohl wir beide die Serie nur einmal (und dass vor über zwanzig Jahren) geschaut haben. Dazu kommt bei mir, dass ich wirklich gern die Waverly-Jones-Romane von Skyla Dawn Cameron lese und die Autorin offen zugibt, dass sie so einige Twin-Peaks-Anspielungen dort eingebaut hat, die ich jetzt erst durch das erneute Schauen der Serie zuordnen kann.

Ansonsten habe ich die letzte Stunde damit verstreichen lassen, dass ich den Inhalt meines eReaders mit den „muss ich mir mal genauer anschauen“-Tabs der letzten Wochen verglichen habe. Nachdem ich in den letzten Monaten immer öfter eBooks kaufen wollte, die ich schon vor Jahren gekauft habe, ist es definitv notwendig, dass ich da mal für etwas mehr Ordnung sorge! Aber nicht mehr heute, heute ist es eher so langsam Zeit um ans Schlafen zu denken. Ich verabschiede mich also für dieses Wochenende von euch und wünsche euch für morgen einen wunderschönen Start in die kommende Woche! Es war wieder nett das Wochenende mit euch zu verbringen und ich hoffe, dass wir uns zum letzten Herbstlesenwochenende noch einmal wiedersehen. 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2024 (Samstag, 19.10.)

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Schon das dritte Herbstlesen-Wochenende und nachdem ich in der vergangenen Woche meine angefangenen Bücher („The Babysitters Coven“ von Kate Williams, „The Ghost Squad“ von Claribel A. Ortega und „Wolfskin“ von W.R. Gingell ausgelesen hatte, habe ich – natürlich *g* – gleich zu mehrere neue Titel gegriffen.

Genau genommen habe ich den Anfang von „For Better or Cursed“ (der zweite Band der Babysitters-Coven-Trilogie), die ersten Kapitel von „Blackfoot“ (der zweite Band der „The Two Monarchies“-Reihe) und die ersten Seiten von „Fin and the Memory Curse“ gelesen. Außerdem hatte ich gestern Abend spontan große Lust auf einen Krimi von Phoebe Atwood Taylor und vielleicht ziehe ich mir davon heute auch noch einen aus dem Regal. Aber bevor ich zum Buch greifen, muss ich wach genug zum Lesen werden, ein paar Sachen im Haushalt erledigen und die Dinge wegräumen, die ich gestern beim Streichen des Badezimmers benutzt habe.

Update 11:00 Uhr

Das war ein ziemlich fleißiger Vormittag für mich, aber jetzt sind die restlichen Spuren meiner gestrigen Streichaktion so verstaut, dass ich am kommenden Freitag alle Utensilien leicht wieder rausholen kann, sie aber nicht in den nächsten Tagen im Weg rumliegen. Außerdem habe ich (nachdem ich dafür gestern keine Zeit hatte) eine Runde grob staubgewischt und gesaugt und das Geschirr von gestern Abend abgewaschen. Kurz hatte ich noch überlegt, ob ich mir noch den Filter vom Staubsauger vornehme, da der Reinigungsbedarf meldet. Aber wenn ich das mache, kann ich den (bei den aktuellen Temperaturen) einige Tage nicht nutzen, bis er wieder vollständig trocken ist. Jetzt habe ich ziemlich großen Hunger (noch so früh und ich habe Frühstückshunger! *g*) und bin ziemlich kaputt, aber auch erschreckend zufrieden mit dem, was ich so geschafft habe. 🙂 Nun muss ich mich nur noch zum Frühstückmachen aufraffen und danach kann ich mich für den Rest des Tages mit meinen Büchern einrollen.

Update 14:00 Uhr

Ein Teller mit zwei Brötchenhälften und zwei großen Möhrenstücken. Im Hintergrund sind eine große dampfende Tasse und eine kleine Sturmlaterne zu sehen. Dahinter der Blick aus dem Fenster auf Wohngebäude.

Nach dem letzten Update habe ich mir dann wirklich erst einmal Frühstück gemacht und dabei zu „Blackfoot“ von W.R. Gingell gegriffen. Die Geschichte erinnert mich (wie schon die anderen „The Two Monarchies“-Titel, die ich bislang gelesen habe,) an Diana Wynne Jones. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Annabel, die bei einer unheimlichen Hexe aufwächst und deren bester Freund Peter ist. Wobei Peter anfangs nicht so unglaublich sympathisch rüberkommt, weil er nicht nur davon überzeugt ist, dass er einfach alles weiß, sondern auch keine Wertschätzung für seine Magie empfindet und stattdessen von technischen Erfindungen fasziniert ist. Außerdem ist Annabel vor Jahren ein schwarzer Kater – der Titel-gebende Blackfoot – zugelaufen, wobei Blackfoot sich nicht wie eine normale Katze benimmt und in seinen Gedanken mit dem Mädchen sprechen kann. Da ich mich daran erinnerte, dass am Ende von „Spindle“ etwas mit Katzen passiert war, hatte ich, nachdem ich das erste Kapitel von „Blackfoot“ gelesen hatte, in den letzten Tagen noch einmal den Schluss des ersten Bands gelesen. Weshalb ich schon weiß, was es mit Annabels Kater auf sich hat und gespannt bin, wann und wie Annabel das herausfindet.

Ein Artbook mit dem Titel Luminescence auf einer orangen Decke. Das Cover des Buchs zeigt eine Stadt voller Hochhäuser unter Wasser. Über den Gebäuden schwimmen Rochen und andere (kleinere) Fische, dazwischen ist eine junge Frau mit roten Haaren zu sehen.

Beim Lesen wurde ich dann vom Paketboten unterbrochen, der mir ein Artbook brachte, für das ich vor ein paar Monaten den Kickstarter unterstützt hatte. Das Artbook zeigt Werke von Djamila Knopf, einer in Leipzig lebenden Künstlerin, die sehr realistische und leicht fantastische Elemente in ihren Bildern mischt. Vielen ihrer Kunstwerke sieht man die Inspiration durch japanische Animes an, was ein Stil ist, den ich sehr mag. Auf jeden Fall musste ich eben schon einmal intensiv durch mein Artbook blättern und ich bin sehr glücklich mit dieser Anschaffung. Nicht nur mag ich die Bilder sehr, ich bin auch sehr fasziniert von den „Unterrichtseinheiten“ in dem Buch (u.a. vier Bilder, die ein und das selbe Gebäude mit unterschiedlicher Tageszeit und Wetter zeigen).

Update 18:00 Uhr

Ein eReader, dessen Bildschirm das Cover von Blackfoot von W.R. Gingell zeigt. Das Cover ist schwarz, darauf ist mit feinen weißen Strichen ein Katzenkopf gezeichnet, der mit Mustern statt Fell strukturiert wurde.

Seit dem letzten Update ist hier bei mir nicht viel passiert. Nach einer kleinen Blogrunde habe ich wieder zu „Blackfoot“ gegriffen und obwohl ich das Buch wirklich gern mag, war meine Müdigkeit so groß, dass ich dabei eingeschlafen bin. Zum Glück hatte ich einen Wecker gestellt für meine Teezeit, so dass ich nicht bis jetzt durchgeschlafen habe. Allerdings war ich noch so verschlafen, dass es etwas dauerte, bis ich es mir mit Tee, Keksen und Kerzen wieder gemütlich gemacht hatte.

Eine Untertasse mit Karamell- und Schokokeksen. Dahinter eine große Tasse mit einer Milchschaumhaube und eine kleine brennende Sturmlateren, die ein warmes Licht auf die Kekse wirft. Im Hintergrund ist durch ein Fenster über einer Reihe von Wohnhäusern ein grauer Himmel zu erkennen.

Eigentlich wollte ich nach dem Teetrinken weiterlese, aber dann fiel mir auf, dass ich noch gar nicht „Animal Crossing“ gespielt hatte. Weshalb ich erst einmal zur Switch gegriffen habe – ich mag den Herbst auf meiner Insel. 🙂 Irgendwie ist dann auch noch der Rest der Zeit rumgegangen und nun ist es schon wieder soweit, dass ich das Abendessen kochen muss. Das war ein gemütlicher, aber auch etwas seltsamer Nachmittag. *g* Ich melde mich später wieder!

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Eine Schale mit cremefarbender Pastinakensuppe. In der Suppe schwimmen Petersilienstückchen. Im Hintergrund ist eine zweite Schale mit Suppe zu erahnen.

Der Abend ist heute überraschend schnell mit Kochen (Pastinakensuppe) und Film schauen rumgegangen. Genauer gesagt haben wir die Pilotfolge von „Tween Peaks“ angeschaut. Ich finde es total faszinierend, an wie viel ich mich davon erinnern kann, obwohl ich die Serie nur ein einziges Mal Ende der 90er Jahre gesehen habe. Damals hatte ich mir beide Füße bei einem Unfall verletzt und eine Freundin hat mir ihre aufgenommenen Videos von der Serie zur Verfügung gestellt, damit ich Unterhaltung hatte. Dummerweise fehlte die letzte Folge, so dass ich die noch nie gesehen habe. Aber nachdem mein Mann in diesem Jahr die komplette Twin-Peaks-Box (von mir *hüstel*) zum Geburtstag geschenkt bekommen hat, kann ich diese Wissenslücke endlich schließen. 😉

Eine orangefarbende Wand, die von einer brennenden Sturmlaterne auf einem Regal erleuchtet wird. Neben dem Regal ist ein Fernseher zu sehen, mit dem gerade Snowrunner gespielt wird. Abgesehen von der Wand, die durch die Kerze in der Laterne erleuchtet wird, liegt alles andere im Dunklen.

Oh, und falls ihr euch fragen solltet, was er sonst den ganzen Tag macht, während ich gemütlich mit Tee, Keksen und Buch auf dem Sofa sitze, dann habe ich hier ein schönes Beispielfoto vom heutigen späten Nachmittag. Glücklicherweise lassen sich die Geräusche, die das Spiel „Snowrunner“ macht, von mir gut beim Lesen ignorieren. *g*

Für heute ist das mein letztes Update, so lange werde ich nicht mehr aufbleiben, dass ich später noch etwas zu erzählen habe. Ich fand es wieder sehr gemütlich den Tag mit euch zu erleben und hoffe, dass ihr heute auch eine angenehme Zeit hattet. Vielleicht lesen wir uns ja morgen wieder (und wenn nicht, hoffe ich, dass ihr andere schöne Dinge vorhabt, die ich vom Herbstlesen abhalten). Habt eine gute Nacht! Bis bald! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2024 (Sonntag, 13.10.)

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Guten Morgen! Gestern bin ich nach dem letzten Update und der anschließenden Blogrunde wirklich zügig im Bett verschwunden und habe es genossen zum Geräusch des strömenden Regens einzuschlafen. Den heutigen Tag will ich vor allem mit meinen angefangenen Büchern („The Babysitters Coven“, „Wolfskin“ und „Ghost Squad“) verbringen.

Außerdem haben mein Mann und ich eine weitere Runde „Keep the Heroes Out!“ geplant und irgendwann am Nachmittag werde ich mit der Zubereitung des Abendessens beginnen, da es heute Zwiebelkuchen geben soll und der einige Zeit benötigt. Jetzt aber starte ich erst einmal langsam in den Tag – so sehr ich das aktuelle graue Wetter mag, so sorgt es doch dafür, dass ich morgens noch länger zum Wachwerden benötige als sowieso schon. 😉

Update 11:00 Uhr

Die letzten Stunden habe ich damit verbracht diverse Dinge in Zeitlupe zu erledigen – zumindest hat es sich so angefühlt. *g* Wobei mir beim Abwaschen durch den Kopf gegangen ist, dass ich es wirklich mag, wenn ich morgens als erstes lauter alltägliche Dinge tue, die keinerlei Denkfähigkeit erfordern. Das erlaubt es mir langsam wach zu werden und trotzdem das Gefühl zu haben, ich hätte schon was geschafft. Danach habe ich eine kleine Runde „Animal Crossing“ gespielt und weiter in „The Babysitters Coven“ gelesen. Außerdem habe ich mir eben noch einen Pfefferminztee gekocht, weil mir gerade ziemlich kalt ist und heißer Tee da genau richtig klingt. Die nächsten Stunden werde ich vermutlich mit einem Buch vor der Nase auf dem Sofa verbringen, weil mein Mann heute erst am (frühen) Nachmittag „Keep the Heroes Out!“ spielen will.

Update 14:00 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich erst noch ein bisschen gelesen und mir dann den Rest Spitzkohl-Eintopf von gestern zum Frühstück aufgewärmt. Beim Frühstücken habe ich mich ein bisschen online rumgetrieben (zu viele neue Youtube-Videos, um mich für eins zu entscheiden, und meine englischsprachige Timeline ist voll im US-Wahlkampf-Modus), nur um dann noch ein bisschen weiter in „The Babysitters Coven“ zu lesen. Da ich das Buch zum zweiten Mal lese, habe ich das Gefühl, ich erinnere mich zu gut an die interessanten Details, während ich gleichzeitig überrascht bin vom Anteil an Highschool-Drama. Den Teil hatte ich ziemlich gut verdrängt. *g* Da mein Mann dann seine geplanten Aktivitäten für den Vormittag schon erledigt hatte, haben wir unsere heutige Runde „Keep the Heroes Out!“ gespielt.

Ein kleiner Ausschnitt des KeepTheHeroesOut-Spielbretts, der einen Raum mit Laborausstattung zeigt, in dem ein Pappmarker mit drei Ausrufezeichen zu sehen ist. Daneben lässt sich ein Schatzraum mit einem Drachen erahnen.

Das heutige Szenario enthielt zum ersten Mal das „Labor“ (der Raum mit den Ausrufezeichen), der es ermöglichte einen Gegner ins Verließ zu stecken und dafür eine fremde Fähigkeit (genau gesagt eine Karte aus einem fremden Set, das in unser Waren-Angebot gemischt wurde) zu übernehmen. Das war ziemlich lustig, weil es dem eigenen Kartendeck auf einmal überraschende Möglichkeiten verlieh. Dazu kam dann noch, dass bei jedem gezogenen Krieger (es gibt als Gegner Krieger, Magier, Schurken und Bogenschützen) ein Gegner extra ins Dungeon kam, weshalb wir heute wirklich schnell mit dem Spiel fertig gewesen sind – obwohl mein Mann von seinen vier Spielfiguren in der Regel gerade mal eine auf dem Spielfeld hatte. *g* Es war auf jeden Fall wieder sehr lustig und ich bin jetzt schon gespannt, was für Sonderbedingungen am kommenden Wochenende mit dem nächsten Szenario das Spiel beeinflussen werden. Jetzt aber krabbel ich zum Aufwärmen erst einmal wieder unter meine Sofadecke, trinke eine weitere Tasse mit heißem Tee und drehe eine kleine Blogrunde.

Update 17:00 Uhr

Meine „kleine Blogrunde“ hat dann doch eben ein bisschen länger gedauert als erwartet – was auch daran liegt, dass ich mich heute von jedem Bisschen (wie z.B. von einem Chocolate-Chips-Scone-Rezept, das ich wohl in den nächsten WochenTagen ausprobieren muss) ablenken lasse. Dann aber wurde es Zeit endlich weiter in „Ghost Squad“ zu lesen und mitzuerleben wie Lucely und ihre beste Freundin Syd auf einem Friedhof einen Zauberspruch ausprobieren. Mal davon abgesehen, dass es nur noch wenige Tage bis Halloween sind, scheint es mir etwas unüberlegt „A Spell to Wake the Sleeping“ gerade an diesem Ort auszuführen, aber ich bin ja auch keine verzweifelte Zwölfjährige. 😉

Ich finde es gerade sehr gemütlich mit brennenden Kerzen in der Dämmerung auf dem Sofa zu sitzen, während ich herausfinde wie es mit Lucely weitergeht, nachdem sie diesen Zauber ausgesprochen hat. Trotzdem werde ich gleich (also nach einer weiteren Blog- und Kommentarrunde) erst einmal in die Küche wandern und mit der Vorbereitung fürs Abendsessen anfangen.

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Wie ich erwartet hatte, hat die Zubereitung des Zwiebelkuchens ziemlich lange gebraucht (und wir hätten ihn ruhig zehn Minuten früher aus dem Ofen holen können *g*). Aber die Arbeit hat sich auch gelohnt, denn der Zwiebelkuchen ist wirklich lecker geworden und ich freue mich schon darauf, dass ich morgen noch einmal davon essen kann. Ansonsten haben wir die vorletzte Folge von „Culinary Class War“ geschaut und mit den sieben Kandidaten mitgelitten, die versuchten den letzten Platz fürs Finale zu erreichen. Die Aufgabe, die sie dafür bewältigen mussten, wurde als „Koch-Hölle“ bezeichnet und bestand darin, dass sie in 30 Minuten ein Tofu-Gericht zubereiten sollten, bei dem der Tofu im Mittelpunkt stehen sollte.

Weitere Bewertungskriterien waren die Ausführung und die Kreativität und nach den 30 Minuten schied einer der Kandidaten aus, woraufhin das Ganze von vorne begann. So viel unterschiedliche und erstklassige Tofu-Gerichte zu kochen, war definitiv eine Herausforderung für die Kandidaten, und die körperliche Anstrengung hat für weitere Schwierigkeiten gesorgt. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, welcher der Kandidaten ins Finale einzieht. Diese Sendung ist wirklich überraschend faszinierend und ich mag das Konzept wirklich sehr. Aber ich glaube nicht, dass sich diese Sendung so noch einmal wiederholen lässt, weil die Besonderheit in dieser Mischung aus hochwertigen Köchen als Kandidaten, einem überraschend fairem Konzept und zwei großartigen Juroren liegt.

Und nachdem gerade unsere Internetverbindung ausfiel, aktualisiere ich jetzt lieber schnell meinen Beitrag, ohne noch mehr zu schreiben! Ich wünsche euch eine gute Nacht und einen stressfreien Start in die Woche. Es war schön mit euch gemeinsam das Wochenende zu verbringen! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Herbstlesen im Oktober 2024 (Samstag, 12.10.)

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Eigentlich hatten mein Mann und ich vor unsere zweite Urlaubswoche durchgehend mit Erholung zu verbringen. Einfach nur lesen und puzzeln und mit der Konsole in der Hand auf dem Sofa sitzen und spielen. Stattdessen haben wir uns einen neuen Fernseher kaufen müssen …

Was dann dazu führte, dass wir die gesamte Verkabelung unserer Geräte im Wohnzimmer neu sortiert haben – inklusive der Anbringung von Kabelschächten auf den Fußbodenleisten. Weshalb wir nicht nur das Sofa abrücken, sondern auch das Billy-Regal mit meinem SuB und das Kallax-Regal mit unserer Videospiele- und Filmsammlung ausräumen und von der Wand abziehen mussten. Was wiederum dazu führte, dass wir einige Spiele und Filme aussortiert haben, alles wieder gründlich saubergemacht und dann ordentlich verstaut haben. Donnerstagnachmittag waren wir damit fertig und gestern hatten wir dann beide das Gefühl, wir bräuchten jetzt Urlaub … *g*

Trotz all dieser Aktivitäten haben wir es geschafft nicht nur das am vergangenen Sonntag angefangene Puzzle zu beenden, sondern gleich noch ein zweites Puzzle anzufangen. Wir genießen das gemeinsame Puzzeln gerade sehr und werden damit heute auf jeden Fall weitermachen! Ansonsten habe ich in der vergangenen Woche „Pumpkin Spice & Poltergeist“ (von Ali K. Mulford und K. Ellen Morrison) und gestern Nachmittag die zweite Hälfte von „The Whispering Walls“ (von Phil Hickes) gelesen. Was bedeutet, dass ich gleich mal schauen muss, welches Buch ich mir für heute vornehme. Aber vorher starte ich mit der üblichen kleinen Onlinerunde und etwas Haushaltskram in den Tag, während ich so langsam wach(er) werde!

Update 11:00 Uhr

In den letzten Stunden habe ich mich online rumgetrieben, das Geschirr vom Abendessen abgewaschen, Grießpudding gekocht und noch ein paar weitere Haushaltssachen erledigt. Außerdem habe ich eine kurze Runde „Animal Crossing“ gespielt, ein paar Seiten in „The Babysitters Coven“ von Kate Williams und die ersten beiden Kapitel in „Wolfskin“ von W.R. Gingell“ gelesen und im Vorbeigehen ein paar Puzzleteile angelegt. „The Babysitters Coven“ mochte ich beim ersten Lesen so sehr, dass ich mir die Fortsetzung besorgt hatte, auch wenn ich mit ein paar Elementen nicht ganz so glücklich war. Heute morgen fühlte ich mich hingegen etwas ungeduldig beim Lesen, wenn es um Esmes Schulerlebnisse ging, weil ich wenig Lust auf Teenie-Drama und Jammern über Sportumkleideräume hatte. Mal schauen, wie es damit später weitergeht.

Was „Wolfskin“ angeht, so gehört der Roman zu der „The Two Monarchies Sequence“ von der ich schon „Spindle“ gelesen hatte. Viel kann ich zu der Geschichte noch nicht sagen, aber ich genieße die märchenhafteren Elemente und werde damit vermutlich noch ein paar nette Stunden verbringen können. Aber erst einmal geht es zurück ans Puzzle, bevor mein Mann es ganz alleine fertigstellt. 😉

Update 14:30 Uhr

Nach dem letzten Update bin ich ins andere Zimmer gegangen, um mit meinem Mann weiter zu puzzeln. Lustigerweise hatten wir gestern Nachmittag noch gemeint, dass wir das Puzzle vermutlich heute nicht fertig bekommen, obwohl wir normalerweise gemeinsam drei Tage für ein 1000-Teile-Puzzle benötigen. Aber am Ende lief es – trotz all der verwirrenden Blüten vor braunem Hintergrund – überraschend gut, so dass wir das Puzzle heute fertig bekommen haben.

Da ich das Puzzeln nicht fürs Essen unterbrechen wollte, knurrte mein Magen ziemlich, als wir fertig waren. Also gab es Frühstück (mit Küchenfoto, weil ich zu ungeduldig war, um mein Essen ins Wohnzimmer zu tragen *g*) für mich, während mein Mann das heute gelieferte neue Kabel an den Blu-ray-Player anschloss.

Update 18:00 Uhr

Ein kleiner Tisch mit einer großen Tasse Milchkaffee, links dahinter eine kleine brennende Sturmlaterne und rechts davon ein Buch, auf dem drei Schokokugeln liegen. Im Hintergrund kann man aus dem Fenster auf einige Wohnhäuser und einen fahlgrauen Himmel blicken.

Der Nachmittag ist mir heute ein bisschen entglitten. Ich habe ein paar Seiten in „The Babysitters Coven“ gelesen, ein bisschen mit meinem Mann geplaudert, ein Video zu Ende geschaut, das ich gestern Abend angefangen hatte, und dann bin ich in einem Rezeptrecherche-Kaninchenloch verloren gegangen. *g* Ich fürchte, ich werde in den nächsten Wochen mal wieder etwas intensiver backen und kochen müssen, um all die in den letzten Tagen entdeckten Rezepte auszuprobieren. Wobei ich mir gut überlegen muss, wann ich die English Muffins mit Sauerteig mache, weil ich gestern morgen erst frisch gebackenes Sauerteigbrot eingefroren habe und damit eigentlich für die nächsten zwei Wochen versorgt bin. Sooo viel Tiefkühlkapazität habe ich nicht, dass ich daneben noch English Muffins unterbringen kann …

Die Taschenbuchausgabe von "Ghost Squad" auf einer orangen Decke. Das Cover zeigt zwei Schwarze Mädchen auf Fahrrädern. Das linke Mädchen trägt die Haare zum Afro gestylt, das recht Mädchen hat einen lockigen Pferdeschwanz. Die beiden Mädchen sind von mehreren Geistern umgeben. Eine Geisterkatze sitzt im Fahrradkorb eines der Mädchens.

So richtig Lust hatte ich danach weder auf „The Babysitters Coven“, noch auf „Wolfskin“, weshalb ich – klug wie ich bin 😉 – ein weiteres Buch angefangen habe. „Ghost Squad“ liegt schon zwei Jahre auf meinem SuB, aber in diesem Jahr ist es endlich auf meinem Herbststapel gelandet. Die Geschichte wird aus der Sicht der zwölfjährigen Lucely erzählt, deren Familie die Fähigkeit hat Geister zu sehen. Wobei genau genommen nur noch Lucely diese Fähigkeit hat, denn ihr Vater hat seine Gabe verloren, als Lucelys Mutter ihn verlassen hat. Ich mochte den Anfang sehr, in dem man mitverfolgen kann, wie sehr Lucely von all den (schon verstorbenen) Familienmitgliedern umsorgt wird. So fühlt es sich an, als ob das Mädchen inmitten einer trubeligen, liebevollen Großfamilie lebt. Aber natürlich bleibt es nicht so harmonisch und schon bald muss sich Lucely um die finanzielle Situation ihrer Familie und eine übernatürliche Bedrohnung Gedanken machen.

Update 22:30 Uhr

Nachdem das Abendessen heute etwas arg spät fertig war und wir zum Essen eine etwas längere Folge von „Culinary Class War“ (das ist ein überraschend spannender Kochwettbewerb und es ist sehr, sehr selten, dass wir so intensiv bei einer Sendung dranbleiben wie bei dieser) geschaut haben, hatte ich heute Abend nicht mehr so viel Lesezeit. Aber die Zeit, die ich hatte, habe ich mit „Ghost Squad“ verbracht, weil ich diese Mischung aus heimelig und unheimelig gerade sehr mag.

Da ich inzwischen ziemlich müde bin, ist das hier mein letztes Update für heute. Es war wieder sehr nett gemeinsam mit euch den Tag zu verbringen! Morgen geht es mit dem Herbstlesen (und meinen angefangenen Büchern) weiter! Bis dahin wünsche ich euch eine gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Herbstlesen im Oktober 2024 (Sonntag 06.10.)

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Die vergangenen Tage waren sehr schön und sehr trubelig. Wir haben mit der Schwiegerfamilie viel unternommen und dabei das eine oder andere Eckchen der Stadt gesehen, das wir bislang noch nicht entdeckt hatten. Aber so schön die Zeit war, so froh bin ich dann doch, dass ich heute einfach zuhause bleiben und die Füße hochlegen kann.

Während mein Mann gerade noch einmal unterwegs ist, um seine Familie zu verabschieden, starte ich langsam in den Tag. Ich möchte heute viel Zeit auf dem Sofa verbringen und lesen (das habe ich in den vergangenen Tagen definitiv vermisst)! Auf der anderen Seite haben mein Mann und ich gestern noch darüber gesprochen, dass wir beide gerade Lust aufs Puzzeln haben und dass da noch so einige ungepuzzelte Motive liege, die wir gemeinsam machen wollten. Außerdem haben wir immer noch viel Spaß an „Keep the Heroes Out!“, so dass das ebenfalls eine Option ist. Aber erst einmal werde ich mich wohl online etwas rumtreiben und mich dann für ein Buch entscheiden, das ich heute lese.

Update 10:30 Uhr

Ein kleiner Tisch mit einer großen Tasse mit Pfefferminztee und einer Plüschwärmflasche, die wie ein sehr bunter Vogel ausschaut. Auf der Wärmflasche liegt die Taschenbuchausgabe des ersten Bands der Shadowhall-Academy-Reihe von Phil Hicks.

Mein Mann ist immer noch unterwegs, so dass ich gleich wohl erst einmal eine Runde lesen werde. Bislang habe ich den Tag damit verbracht, dass ich meinen Feedreader geleert (und ein paar Kommentare gelesen) habe, bei Bluesky geschaut habe, ob in den letzten Tagen was Interessantes passiert ist, und den Abwasch der letzten Tage (ein paar Gläser, Tassen und Besteck) erledigt habe. Alles läuft gerade etwas langsamer, weil ich ziemlich müde bin und mir immer noch der Kopf von all den Sinneseindrücken schwirrt, die die letzten Tage mit sich gebracht haben. Aber ich habe mir gerade einen Pfefferminztee und eine Wärmflasche gemacht und ein Buch aus dem „Herbststapel“ gezogen und werde mich jetzt damit auf dem Sofa einrollen, bis mein Mann zurückkommt.

Update 13:30 Uhr

Das elfte Szenario von Keep the Heroes Out, das ein quadratförmiges Dungeon zeigt, in dem Poltergeister und Skelette gegen eindringende Helden kämpfen. Außerdem liegt eine Drachenfigur im Gefängnis des Dungeons.

Mein Mann kam dann prompt kurz nach dem letzten Update nach Hause und nach einem kurzem Austausch über unsere weitere Planung haben wir uns dann darauf geeinigt, dass wir erst einmal eine Runde „Keep the Heroes Out!“ spielen würden. Das heutige Szenario spielte in eine relativ kompaktem Dungeon und drehte sich darum, dass wir am Vorabend (als wir zu einer kleinen PlünderEinkaufsrunde aufgebrachen) wohl die Tür zum Dungeon offen gelassen haben, so dass das geliebte Haustier unserer Drachendame weggelaufen ist. Die Drachin war nicht gerade begeistert darüber und so mussten wir uns dieses Mal nicht nur mit einfallenden Helden herumschlagen, sondern auch dafür sorgen, dass die Drachendame uns in ihrem Zorn nicht gleich miterledigte. Das war wieder lustig und herausfordernd – und wir haben nur mit sehr viel Glück vermeiden können, dass unsere Drachin uns erledigte. *g* Jetzt gibt es erst einmal Frühstück auf dem Sofa und danach schauen wir mal, ob (bzw. wann) wir mit Puzzeln anfangen.

Ein weißer Teller mit einem aufgeschnittenem Brötchen auf einem kleinen Tisch. Das Brötchen ist zur Hälfte mit Butter und die andere Hälfte mit Brombeermarmelade beschmiert. Neben den Brötchenhälften liegen zwei Möhrenstücke. Neben dem Teller steht eine hexenkesselförmige Tasse mit einer sehr voluminösen Milchschaumhaube.

Update 17:00 Uhr

Eine grüne Puzzlematte auf der eine geöffnete Tüte mit Puzzleteilen liegt. Links von der Tüte ist eine geöffnete Schachtel mit weiteren Puzzleteilen, im Hintergrund sind zwei Hände zu sehen, die Teile sortieren.

Das wird wohl heute wieder ein etwas lesearmer „Lesetag“, aber das ist ja auch okay. 🙂 Nach einem entspannten Frühstück und einer kleinen Kommentarrunde, habe ich mich noch eine halbe Stunde dösend unter der Sofadecke aufgewärmt und dann haben wir angefangen zu puzzeln. Unser heute angefangenes Puzzle ist eine Karte der USA – was uns ganz passend schien, um unser vor einiger Zeit angelerntes Wissen rund um US-Bundesstaaten und -Hauptstädte mal wieder aufzufrischen. Neben dem Puzzeln haben wir Musik („Bohren & der Club of Gore“) gehört, was schön entspannend war. Eigentlich wollten wir nur eine Stunde puzzeln, aber irgendwie ist es doch mal wieder länger geworden als geplant … Jetzt bleibe ich aber für den Rest des Tages unter meiner Decke und stecke meine Nase (nach einer kleinen Blogrunde) erst einmal ins Buch!

Eine Puzzlematte auf der der fertige Rahmen eines Puzzles liegen. An der unteren Kante sind noch weitere Puzzleteile angelegt, auf denen die Fahnen der Bundesstaaten der USA zu sehen sind.

Update 20:30 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich doch wirklich mal zum Buch gegriffen und in „Shadowhall Academy – The Whispering Walls“ von Phil Hickes gelesen. Bislang finde ich die Geschichte sehr nett, ich habe die Protagonistin Lilian Jones kennengelernt, habe mit ihr die ersten Tagen an ihrer neuen Schule erlebt und zugeschaut, wie sie sich mit ihren drei Mitbewohnerinnen angefreundet hat. Und dann gibt es da noch die seltsamen Geräusche in der Wand und eine Legende, die in der Schule erzählt wird … Ich fühle mich gut unterhalten, auch wenn mich die Geschichte bislang noch nicht so richtig gepackt hat.

Eine Pizza in einer geöffneten Pappschachtel. Die Pizza hat einen knusprig gebackenen Teig und ist üppig mit Zwiebeln und Ananas belegt.

Zum Abendessen gab es heute dann Lieferpizza (wir hatten Glück, dass die Pizzeria trotz der diversen Straßensperren wegen des heutigen Fußballspiels geliefert hat) und dazu haben wir eine Folge „Culinary Class War“ geschaut. Das ist ein Wettbewerb zwischen sehr unterschiedlichen koreanischen Köch*innen. Diese Teilnehmer*innen wurden vor Beginn des Wettbewerbs in zwei Klassen unterteilt. Das weiße Team bestand aus 20 Köch*innen, die schon Sterne oder andere Auszeichnungen erkocht haben oder seit Jahrzehnten die gehobene koreanische Küche prägen. Das schwarze Team startete mit 80 Teilnehmer*innen, von denen nach einem ersten Ausscheidungskochen 20 Personen in die nächste Runde kamen. Diese 80 Köch*innen sind zum Teil Leute, die keinerlei Kochausbildung haben, die gerade erst mit ihrer Ausbildung fertig sind oder die zwar ihren Lebensunterhalt mit Kochen verdienen, aber in weniger anerkannten Bereichen wie die Grundschul-Kantinen-Köchin oder die Streetfood-Anbieter.

In der zweiten Runde traten dann jeweils eine Person aus dem schwarzen gegen eine Person aus dem weißen Team an. Obwohl wir uns eigentlich nicht für koreanische Küche interessieren, ist es unglaublich spannend zu sehen, wie sich diese Köch*innen schlagen, wenn sie unter diesen Bedingungen in einen Wettbewerb gehen müssen. Dazu kommt noch, dass die zweite Runde von den (wirklich sympathischen) Juroren blind verkostet wurde. Sie wussten also weder wer gekocht hatte, noch wie das Essen ausschaute, das ihnen serviert wurde. Das sorgte ziemlich häufig für überraschende Bewertungen. Wir sind inzwischen bei der dritten Wettbewerbsrunde angelangt, in der ein weißes Team gegen ein schwarzes Team antreten muss. Jedes Team muss 100 Portionen kochen – und es war wirklich faszinierend zu sehen, wie schwierig das für die Kochgrößen war. Da gab es nicht nur sehr viel Ego-Probleme, sondern auch so Aussagen wie „Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal ein Schwein zerteilt habe. Das machen sonst meine Angestellten.“ Mein größtes Problem mit der Sendung ist, dass jede Folge mit einem Cliffhanger endet. *g*

Links die Taschenbuchausgabe von The Babysitter Coven, rechts die Taschenbuchausgabe von Shadowhall Academy. Auf dem rechten Buch liegt ein Cadbury-Schokoriegel.

Für den Rest des Abends werde ich jetzt noch zu einem Buch greifen. Wobei ich nicht weiß, ob ich weiter in „The Whispering Walls“ lese oder ob ich meine Nase in „The Babysitters Coven“stecke. Letzeres wäre ein Reread, da ich in den nächsten Woche die Fortsetzung vom SuB befreien möchte.

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Da ich die letzte Stunde mehr mit Sekundenschlaf als mit Lesen verbracht habe, wird es definitiv Zeit ins Bett zu gehen! Ich bin dann doch bei „The Whispering Walls“ geblieben und habe damit heute etwas mehr als die Hälfte des Romans gelesen. Was angesichts der Schriftgröße und Seitenzahl nicht sehr viel ist, aber es war genau das Richtige für einen Tag, an dem ich eher energie- und konzentrationslos war und mich immer wieder dabei ertappte, dass ich wegdöste. *g*

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass sich mir heute gleich drei Personen beim Herbstlesen angeschlossen haben. Das war ein schöner Auftakt für die Aktion und ich hoffe, ihr habt den Tag genießen können. Habt einen guten Start in die kommende Woche! Vielleicht lesen wir uns ja an den nächsten Wochenenden dann wieder!

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Heutige Mitleser*innen:

Ankündigung: Herbstlesen im Oktober 2024

Da in zwei Wochen schon das erste Herbstlesen-Wochenende ist, wird es langsam Zeit, einen offiziellen Ankündigungsbeitrag fürs diesjährige Herbstlesen zu veröffentlichen! In diesem Jahr freue ich mich besonders auf den Herbst und habe schon einen ganzen Stapel mit Büchern, die ich im Oktober lesen will, bereit liegen. Aber natürlich werde ich meine Zeit an den Herbstlesen-Wochenende nicht nur mit Lesen verbringen, sondern auch noch mit anderen Dingen, die mir Freude bereiten.

Es wäre schön, wenn sich auch in diesem Jahr ein paar Mitleser*innen fänden, die sich mir an dem einen oder anderen Wochenende anschließen und sich mit mir (und untereinander) austauschen mögen. Ich lesen einfach so gerne davon, wie ihr eure Zeit verbringt, um ein möglichst entspanntes und erholsames Wochenende zu verbringen, und wenn ich Glück habe, gibt es nebenbei noch den ein oder anderen Anstoß für eine neue Lektüre (oder ein neues Hobby – denn davon habe ich ja bekanntermaßen viel zu wenige *g*).

Das Herbstlesen-Logo für 2024. Das Logo zeigt im unteren Drittel gelb belaubte Bäume, am linken Bildrand einen dunkelrot belaubten Baum und darüber einen bewölkten Himmel. Über dem Himmel ist der Schriftzug "Herbstlesen im Oktober 2024" zu lesen.

Da sich der Besuch der Schwiegerfamilie etwas verschoben hat und ich deshalb an dem ersten Oktober-Samstag unterwegs sein werde, startet das „Herbstlesen im Oktober“ in diesem Jahr erst am 6. Oktober (Sonntag) und endet am 27. Oktober (Sonntag). Das bietet uns einen Sonntag und drei vollständige Wochenenden, um möglichst viel Zeit mit Büchern, Spielen, Puzzles, Handarbeiten, Spaziergängen, Backen und all den anderen unterhaltsamen und entspannenden Dingen zu verbringen. Wenn ihr gern einen Anlaufpunkt für den 5. Oktober hättet, kann ich morgens einen Beitrag veröffentlichen, aber ich werde dann wohl erst am späten Abend wieder auf den Blog zugreifen können. Ansonsten gibt es von mir wieder an jedem Samstag und an jedem Sonntag einen neuen Beitrag, in dem ich im Laufe des Tages davon erzähle, womit ich meine Zeit verbracht habe. Aber natürlich ist es auch möglich, einen Sammelbeitrag für das Herbstlesen oder einen Beitrag pro Wochenende zu verfassen.

Wichtig wäre es mir, dass ihr an den Tagen, an denen ihr mitmacht, einen Kommentar mit einem Hinweis auf eure Teilnahme (und einem Link zum dementsprechenden Beitrag) unter meinem aktuellen Post hinterlasst, damit ich euch verlinken kann. Der Austausch mit den anderen „Herbstleser*innen“ ist schließlich immer einer der nettesten Aspekte dieser Aktion, und wenn es einen zentralen Ort gibt, an dem alle Links gesammelt werden, geht das am besten. (Und da es zur Zeit anscheinend Probleme mit meinem Feed gibt: Ich veröffentliche meine Beiträge an den Herbstlesen-Tagen vor 8 Uhr! Schaut bitte im Zweifelsfall direkt auf dem Blog nach, auch wenn euer Feedreader keinen Beitrag anzeigen sollte!)

Ich muss zugeben, dass ich mich schon sehr auf diesen gemütlichen Start in den Herbst freue, und ich hoffe, es geht euch genauso!

Lese-Sonntag im September 2024

Nach meiner Sommerpause freue ich mich heute besonders auf den heutigen Lese-Sonntag. Dabei weiß ich noch gar nicht so recht, womit ich mir den Tag vertreiben will – abgesehen davon, dass mein Mann und ich definitiv eine Brettspielrunde einlegen werden. Ich habe einen Stapel mit Büchern, die ich eigentlich im Sommer lesen wollte und die von mir noch eine Chance bis Ende September bekommen (im Oktober wird es dann Zeit zu dem Stapel mit „Herbstbüchern“ zu greifen, der langsam anwächst *g*). Außerdem hätte ich mal wieder Lust zu Puzzeln, aber da mein Mann die nächsten drei Tage Urlaub hat und dann den Tisch für Solospiele nutzen will, wäre es ungeschickt, wenn ich heute ein Puzzle anfangen würde. Wenn ich mich dazu aufraffen könnte, gäbe es auch noch die eine oder andere Rezension, die ich eigentlich noch schreiben möchte … Erst einmal aber muss ich wach genug werden, um noch ein bisschen rumzuwuseln, und dann schaue ich, womit ich in den gemütlichen Teil des Tages starte.

Update 11:30 Uhr

Eine angeschaltete Switch, deren Bildschirm eine Szene aus "Animal Crossing" zeigt. Meine Nachbarin Bella (ein rot-schwarzer Hund) sagt zu meinem Charakter "Ganz schön früh unterwegs. Könnte man ja fast neidisch werden, wenn man denn wach wäre ..."

Der Vormittag ist angenehm entspannt vergangen. Ich habe ein bisschen aufgeräumt, den Abwasch von gestern Abend erledigt, geduscht und dann „Animal Crossing“ gespielt. Außerdem habe ich eine Kurzgeschichte aus „The Super Sunny Murder Club“ gelesen, genau genommen die Geschichte „Window Pain“ von Sharna Jackson. Die Handlung wird aus der Perspektive von Paul erzählt, der sich in seinen Sommerferien vor der Hitze und den Pollen in seinem Zimmer versteckt und die Vorgänge in der gegenüberliegenen Schule beobachtet – was dazu führt, dass er einen Streit zwischen zwei Lehrkräften miterlebt, sowie eine verdächtige nächtliche Aktion, die ihn zu der Überzeugung bringt, dass dort ein Mord geschehen ist. Ich fand die Geschichte nett und unterhaltsam – muss aber zugeben, dass ich diese Anthologie bislang nicht ganz so nett finde wie „The Very Merry Murder Club“. Nachde ich jetzt noch gefrühstückt (und mit meinem Mann über den gerade seinen Geist aufgebenden Fernseher und eine eventuelle Neuanschaffung diskutiert habe) geht es jetzt erst einmal zum Brettspielen.

Ein Teller mit einem Gurkenbrot, Gurkenscheiben und Möhren, neben einer Tasse mit Tee und einem sehr bunten Taschenbuch mit dem Titel "The Super Sunny Murder Club"

Update 15:30 Uhr

Der Aufbau des siebten Szenario von "Keep the Heros Out" stellt ein dicht verwinkeltes Dungeon da, in dem einige Gnolle und Ratten unterwegs sind. Im Vordergrund sind mehrere Spielkarten mit unterschiedlichen Aktionen zu erkennen.

Unsere heutige „Keep the Heroes Out“-Runde hat wieder viel Spaß gemacht. Seitdem wir das Spiel im Juli bekommen haben, haben wir schon so einige Male gespielt und es war immer lustig. In diesem Brettspiel gehören die Spieler zu einer Gruppe von Monstern, die ein Dungeon betreiben und die sich regelmäßig gegen eindringende Helden verteidigen müssen. Dabei sorgen die unterschiedlichen Szenarien immer wieder für neue Ausgangssituationen – dieses Mal hatten wir Monster (mein Mann spielte Gnolle, ich spielte Ratten) den Verdacht, dass eine gegnerische Gruppe unseren Bibliothekar bestechen würde, um an Insider-Informationen zu kommen. Was dazu führte, dass die besonderen Gegner für diese Spielrunde unter bestimmten Bedingungen unsere Schatztruhen hätten ausräumen können – was wir natürlich verhindert haben! *g* Wir sind ziemlich erfolgreich bei diesem Spiel, wenn auch nur auf der leichtesten Stufe. Bei unseren bisher einzigen Versuch mit einem höheren Schwierigkeitsgrad sind wir hoffnungslos gescheitert – ich bin gespannt, ob das beim nächsten Mal besser wird, da wir inzwischen die verschiedenen Monstergruppen und ihre Fähigkeiten besser kennen.

Die Taschenbuchausgabe von "The Forgotten Magic" auf einer orangefarbenden Decke. Das Cover zeigt zwei dunkelhaarige Kinder in einem düsteren Wald. Die Hände des Jungen auf der linken Seite sind von Flammen umschlossen, während das Mädchen auf der rechten Seite eine Katze auf der Schulter, ein Zauberbuch unterm Arm und ein leuchtendes Glas in der anderen Hand hat.

Nach dem Brettspielen habe ich zu „The Forgotten Magic“, den ersten Teil der Artezans-Reihe gegriffen. Ich mochte bislang alles, was ich von L.D. Lapinski gelesen habe und der Anfang von dieser neuen Reihe gefällt mir bislang auch. Die Geschichte wird aus der Perspektive des elfjährigen Ed(ward) erzählt. Ed nimmt zum Beginn der Sommerferien gemeinsam mit seiner Zwillingsschwester Elodie an einer Zeremonie teil, die enthüllen soll, über welche Form von Magie die Kinder verfügen (oder ob sie vielleicht keinerlei Magie haben). Edward ist schrecklich nervös und ängstlich und die Tatsache, dass bei dieser Zeremonie so viele Personen anwesend sind, macht es für ihn nicht einfacher. Bislang lese ich überraschend gern aus Eds Perspektive, obwohl er so eine Ansammlung von Ängsten und Neid und Fluchtgedanken ist, und ich bin gespannt, wie es mit ihm weitergeht. Das Buch scheint für mich heute genau das richtige zu sein – was mich ein bisschen erleichtert, nachdem ich in den letzten Tagen so viele Romane angefangen habe, um am nächsten Tag zu einem anderen Titel zu greifen.

Update 19:00 Uhr

Ein Zitat aus "The Forgotten Magic", der Text lautet: ... "Feels like a relive, doesn't it?" she said. "Finally over!" An ugly wee knot of jealousy prodded Ed in the ribs. "Aye, I guess it does. No more wondering if we're magic or not." Ed stopped in front of his door. He had to get over himself. Elodie hadn't done any of this on purpose, and he knew what it was like to be ignored and alone. "I didn't say before ... well done. It's a great power, Elodie." She beamed in response. "Thanks, Ed!"

Den Nachmittag über habe ich weiter in „The Forgetten Magic“ gelesen und mich sehr darüber gefreut wie L.D. Lapinski mit Eds negativen Gefühlen umgeht. Ich mag es sehr, dass Ed als Figur eifersüchtig sein darf, ohne dass ihn das zu einem unangenehmen Charakter macht. Er steht zu seinen negativen Gefühlen und auch wenn ihm das nicht leicht fällt, so versucht er vernünftig mit ihnen umzugehen und seine Mitmenschen nicht darunter leiden zu lassen. Sobald ihm bewusst wird, dass die andere Person keine Schuld daran hat, dass er sich gerade schlecht fühlt, versucht er sich wie ein anständiger Mensch zu verhalten.

Ein kleiner Tisch mit einer großen Tasse mit einer Milchschaumhaube, einer Untertasse mit Schokolade darauf und der Taschenbuchausgabe von "The Forgotten Magic".

Bislang ist die Handlung relativ einfach gestrickt (das Buch ist halt für eine Zielgruppe zwischen 8 und 10 Jahren gedacht), aber die Themen, die angesprochen werden sind ziemlich breit gefächert. Vor allem aber gefällt mir diese Mischung aus zuckersüßen und unterschwellig bedrohlichen Elementen, die durch die Vergangenheit der Artezans und durch die Dinge, die Ed nach der Zeremonie herausfindet. (Sorry, da versuche ich gerade Spoiler zu vermeiden. *g*) Ich bin mir sicher, ich werde heute Abend noch etwas weiterlesen, aber vorher werde ich einige Zeit mit Abendessen kochen (und essen) beschäftigt sein.

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Eine weiße Schale, deren linken Hälfte mit Reis und deren rechten Hälfte mit Matar Paneer (Erbsen und gebratener Paneer in einer würzigen Tomatensauce) gefüllt ist.

Zum Abendessen gab es heute Matar Paneer mit Reis – seitdem unser Biokisten-Anbieter auch Paneer im Sortiment hat, experimentier ich wieder mehr mit indischen Rezepten. Bei Matar Paneer mag ich diese Mischung aus leichter Schärfe, Cremigkeit (die durch den Paneer und Cashew-Mus in der Sauce kommt) und der Süße der Erbsen. Außerdem lässt sich das Ganze relativ einfach kochen, der größte Zeitaufwand kommt durch das Anbraten des Paneer …

Nach dem Essen habe ich erst einmal etwas Abwechslung gebraucht und zu „The Old Man in the Corner“ von Baroness Orczy gegriffen. Diese Sammlung von Kurzgeschichten wurde 1909 veröffentlicht und die Geschichten drehen sich um einen namenlosen alten Mann, der regelmäßig in einem Café sitzt und der jungen Journalistin Polly Burton erzählt, was seiner Meinung nach die Lösung für aufsehenerregende Kriminalfälle sei. Dabei fasst er erst einmal zusammen, wie genau das Verbrechen passiert ist, dann fügt er die Informationen hinzu, die durch die Polizei (und eventuell vor Gericht) gesammelt wurden, um in einem dritten Teil seine Schlussfolgerungen zu präsentieren. Ich habe heute den zweiten Fall rund um einen Diamantenraub gelesen und fand die Lösung relativ offensichtlich, aber insgesamt fühle ich mich von den Geschichten gut unterhalten. Es wird schon deutlich, dass sich die Autorin von den Sherlock-Holmes-Veröffentlichungen hat inspirieren lassen, aber ihre Geschichten sind kein reiner Abklatsch und haben eine andere Atmosphäre.

Ein angeschalteter eReader, dessen Bildschirm das Cover von "The Old Man in the Corner" zeigt. Das Cover besteht aus einer Zeichnung eines alten Mannes in einem Ohrensesse, der von ein paar floralen Elementen umgeben ist.

Nach „The Old Man in the Corner“ habe ich wieder zu „The Forgotten Magic“ gegriffen und werde vermutlich vor dem Schlafengehen auch noch ein paar weitere Seiten darin lesen. Da ich aber nicht mehr so lange aufbleiben werde, ist dies mein letztes Update für heute. Ich habe den heutigen Lese-Sonntag mal wieder sehr genossen! Danke, Kiya, dass du dich mir heute angeschlossen hast – ich hoffe, du hattest einen ebenso netten Tag wie ich!

Habt einen guten Start in die neue Woche! Wir lesen uns – hoffentlich – wieder während des Herbstlesens. 🙂

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Heutige Mitleserin:

Lese-Sonntag im Juni 2024

Nach den letzten Wochen kann ich sagen, dass selbst kühleres Wetter zu dieser Jahreszeit nicht ausreicht, um die Wohnung ohne Verdunklung kühl zu halten. Was bedeutet, dass ich in den vergangenen zwei Wochen so grumpig war, weil ich trotz der kühleren Temperaturen tagsüber regelmäßig im Dunklen leben musste, dass ich nicht besonders viel (für den Blog) auf die Reihe bekommen habe. Heute soll es immerhin so bewölkt und regnerisch sein, dass ich auf ein paar Stunden mit Tageslicht hoffe – mal schauen, ob das auch wirklich klappt. Viel geplant habe ich für heute nicht. Ich will ein Nachtischrezept (für Lemon Mousse) ausprobieren und eventuell bringe ich heute Nachmittag noch ein paar aussortierte Sachen zu dem neuen Tauschladen im Viertel. Vor allem aber hoffe ich auf ein paar entspannte Lesestunden!

Oh, und da es hier vermutlich nicht so schnell untergeht wie am Ende des Beitrags kommt hier noch der Hinweis, dass es im Juli und August keine Lese-Sonntag auf meinem Blog geben wird, da der von mir in „Sommerpause“ geschickt wird.

Update 10:00 Uhr

Die Regenwand ist schon zu erahnen, aber bislang kommt noch überraschend viel Sonnenschein unter den Wolken hervor. Mal schauen, wie sich das so im Laufe des Vormittags noch so entwickelt … Bislang habe ich meinen Tag entspannt angehen lassen. Ich habe geschaut, was in der Nacht so in meiner amerikanischen Timeline los war, habe ein bisschen im Haushalt rumgepuddelt und die Basismasse für die Lemon Mousse gekocht. So richtig kann ich mich noch gar nicht entscheiden, was ich als nächstes machen mag … vielleicht greife ich einfach erst einmal zur Switch und drehe eine kleine Animal-Crossing-Runde.

Update 13:30 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich wirklich erst einmal eine gemütliche Runde „Animal Crossing“ gespielt. Nachdem in den letzten Wochen ein paar neue Nachbarn auf meine Insel gezogen sind, fühlt sich das Spiel wieder ein bisschen „interessanter“ an. Und demnächst will ich mir mal wieder etwas Zeit nehmen, um für die neuen Nachbarn Ferienhäuser einzurichten – ich mag dieses entspannte Rumwuseln auf der Insel. 🙂 Danach gab es erst einmal Frühstück (der Erdbeer-Vanillequark dieses Mal „dekorativ“ in dem Aufbewahrungsbehälter *g*) für mich und dazu habe ich zu der Kurzgeschichte „The Trouble With Toppers“ von L.A. Scott aus der Anthologie „Summer Tales From Cozy Vales“ gegriffen. Die Geschichte wurde aus der Perspektive eines gnomischen Erfinders geschrieben, der befürchtet, dass seine neue Nachbarin – eine gnomische Botanikerin – dafür verantwortlich ist, dass sein Garten auf einmal voller Eicheln ist. Während seine Nachbarin davon ausgeht, dass seine Erfindungen dafür verantwortlich sind, dass ihre Beete ständig verwüstet werden … Das war eine nett zu lesende Geschichte, wenn auch etwas sehr vorhersehbar. Mal schauen, was die Anthologie noch so bringen wird – die Wintervariante davon mochte ich sehr gern.

Nachdem ich die Geschichte beendet hatte, bin ich erst einmal wieder in die Küche gewandert und habe die inzwischen erkaltete Basis für die Lemon Mousse aufgeschlagen und mit (ebenfalls aufgeschlagener) Sahne vermischt und in Gläser gefüllt. Ich denke, das wird heute (und morgen) Abend ein ziemlich leckerer Abschluss fürs Abendessen. 🙂 (Das nächste Mal sollte ich ein bisschen mehr Kurkuma für einen etwas intensiveren Gelbton untermischen.)

Update 16:30 Uhr

Nach dem letzten Update habe ich mich umgezogen und bin zu dem neuen Tauschladen im Viertel gegangen, um ein paar ausgemistete Kleidungsstücke abzugeben. Der Laden hat vor ein paar Wochen aufgemacht, hat drei Nachmittage pro Woche geöffnet (wenn es genügend Freiwillige für die Tage gibt) und ist zu Fuß gut erreichbar – ich hoffe sehr, dass er länger erhalten bleibt! Ich habe noch so viele Sachen im Haus, die ich in den letzten zwei Jahren aussortiert habe und die ich dort im Laufe der Zeit gern noch abgeben würde. (Falls ihr euch wundert, dass ich aussortierte Sachen zwei Jahre lang in der Wohnung lasse: Das Sozialkaufhaus, wo ich die sonst abgegeben hätte, liegt in einem Industriegebiet, das ich nicht problemlos mit dem Öffentlichen Nahverkehr erreichen kann. Weshalb ich für die Fahrt ein Auto miete, was sich aber nur lohnt, wenn ich genug abzugeben (und noch andere Dinge vor)habe.)

Eine sehr lange Nähnadel auf einem Tisch.

Da es anscheinend unmöglich ist etwas in einem Tauschladen abzugeben, ohne mit einem neuen Gegenstand rauszukommen, habe ich für euch gleich noch meine „Neuanschaffung“ fotografiert. *g* Es war ein wirklich glücklicher Zufall, dass die Person, die meine Sachen entgegennahm, gerade eine Tüte mit Handarbeitssachen sortierte und mir dabei die Nadel ins Auge fiel. Eine ähnliche Nadel habe ich nämlich gerade erst in den letzten Tagen auf den Merkzettel für den nächsten Besuch im Kurzwarengeschäft gesetzt. Jetzt muss ich nicht gleich ein ganzes Set kaufen, sondern kann morgen Nachmittag ausprobieren, ob diese Nadel für das geplante Projekt passt.

Die Taschenbuchausgabe von "Threads of Life". Das Cover zeigt verschiedene Motive vor einem intensiv rotem Hintergrund - bei genauerem Hinsehen lässt sich erkennen, dass es eine Stickerei ist.

Nachdem ich wieder zuhause war, habe ich zu „Threads of Life“ von Clare Hunter gegriffen und das Kapitel „Identity“ gelesen, das sich unter anderem um traditionelle palästinensische und ukrainische Stickereien dreht und wie sich diese Traditionen verändern, wenn Gebiete erobert werden oder Personen aus unterschiedlichen Regionen eines Landes auf engem Raum zusammengepfercht werden …

Update 18:30 Uhr

Bevor ich gleich zum Kochen in die Küche gehe, wollte ich hier noch ein Update hinterlassen, auch wenn nicht so viel Zeit seit dem letzten vergangen ist. Heute Nachmittag gab es für mich und meinen Mann noch je zwei Zitronenkuchen-Stückchen. Ich hatte gestern – weil ich die Schale der für den heutigen Nachtisch gekauften Zitronen nutzen wollten – spontan einen Kuchen gebacken. Und weil das so spontan war, habe ich mein klassisches Napfkuchenrezept nicht mit Eiern, sondern mit veganem Ei-Ersatz gemacht. Was dazu führte, dass aus einem „der gelingt immer“-Kuchen eine seltsame Variante wurde, die teils zu trocken und teils zu feucht wurde. Hübsch ist dieser Zitronen-Kuchen definitiv nicht und die Konsistenz fühlt sich beim Essen auch etwas seltsam an, aber er schmeckt wie sehr zitronige, feste Scones – was gar nicht so schlecht ist. *g* Trotzdem werde ich das nächste Mal, wenn ich mit Ei-Ersatz backen will, wohl nach einem veganen Kuchenrezept suchen, statt meine klassischen Rezepte damit abzuwandeln.

Danach habe ich zu „Chalice“ von Robin McKinley gegriffen, um noch etwas weiter das Tageslicht auszunutzen. „Chalice“ habe ich vor kurzem beim Staubwischen in der Hand gehalten und gedacht, dass das doch eigentlich das perfekte Sommerbuch sei mit all den Beschreibungen von Natur, von Imkerei und dem Feuerpriester, der – obwohl er nach seiner Tempelausbildung nicht mehr ganz menschlich ist – nun für das Land seiner Familie und die darauf lebenden Personen verantwortlich ist. Ich habe gerade mal nachgeschaut und festgestellt, dass es acht Jahre her ist, dass ich den Roman gelesen habe. Aber ich habe noch so viele Details präsent, dass es sich anfühlt, als ob es deutlich kürzer her ist – und ich genieße gerade das Wiedersehen mit Mirasol und dem Master sehr.

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Zum Abendessen gab es heute Frühkartoffeln mit Kräuterquark (schön wenig Arbeit, wenn ich davon absehe, dass ich für zwei Personen beim Essen Kartoffeln pellen darf) und zum Nachtisch die Lemon Mousse, die wunderbar sauer und erfrischend war. (Beim nächsten Mal würde ich das Rezept aber mit etwas weniger Stärke in der Zitronenmasse ausprobieren.) Nach dem Essen habe ich zum eReader gegriffen und weiter in der Urban-Fantasy-Serie „Demons of Oblivion“ von Skyla Dawn Cameron gelesen. Genau genommen lese ich da gerade den vierten Band („Exhumed“), der aus der Sicht der Vampirin Zara Lain erzählt wird. Ich finde es faszinierend, dass es deutlich spürbar ist, dass die Romane schon vor mehr als zehn Jahren geschrieben wurden, weil sie sehr viele Aspekte der damaligen Urban-Fantasy-Geschichten aufweisen. Auf der anderen Seite gibt es immer wieder Elemente, die ich so noch in keiner anderen vergleichbaren Reihe gefunden habe und die dafür sorgen, dass ich mich wirklich gut unterhalten fühle. (Und das, obwohl ich zwei der drei Personen, aus deren Sicht die Handlung im Laufe der Romane erzählt wird, nicht sooo uneingeschränkt sympathisch finde.)

Aber jetzt wird es langsam Zeit eine letzte Blogrunde zu drehen und mich dann so langsam in Richtung Bett zu bewegen. Ich hatte heute einen schön entspannten Tag und fand es nett, dass Kiya und Neyasha mir wieder Gesellschaft geleistet haben!

Hoffentlich habt ihr alle einen guten Start in die kommende Woche! Gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Lese-Sonntag im Mai 2024

Nachdem ich mich gestern den halben Tag nicht so recht für eine Tätigkeit entscheiden konnte, habe ich spontan am Abend das Spiel „Bandle Tale“ runtergeladen und dann hat es mich bis nach ein Uhr nachts gefesselt. Es könnte also sein, dass ich heute nicht nur einen Mittagsschlaf einlegen muss, sondern auch ein wenig Zeit mit Spielen verbringen werde. Aber dafür sind – zumindest in meinem Leben – ja Feiertage da. 😉 Ansonsten lese ich gerade (hauptsächlich) zwei Bücher: die Anthologie „Haunted Hallways – The Mallory Thorne School of Excellence“, deren Kurzgeschichten sehr, sehr unterschiedlich sind, und „Every Gift a Curse“ von Caroline O’Donoghue, das ist der Abschlussband der „The Gifts“-Trilogie. Ich denke, ich werde mit einer der „Haunted Hallways“-Kurzgeschichten in den Lesetag starten. Nachdem die erste Geschichte in der Anthologie etwas unappetitliche Elemente hatte, lese ich lieber früh am Tag in dem Buch, damit ich nichts davon in meine Träume mitnehme. Aber bevor ich anfange zu lesen, muss ich erst einmal wach genug dafür werden …

Update 10:30 Uhr

Ich muss zugeben, dass ich es gerade ein bisschen bereue, dass ich mir gestern keinen „Bettzeit“-Wecker gestellt habe, denn ich bin heute wirklich sehr müde und wenig denkfähig. Der Vormittag ist bislang damit vorbeigegangen, dass ich online versumpft bin und dass ich phasenweise etwas weggedöst bin. Wenn ich den heutigen Abend wieder mit „Bandle Tale“ verbringen sollte, muss ich mir auf jeden Fall einen Wecker stellen, damit ich die Zeit nicht so aus den Augen verliere. Da das eines der Spiele ist, bei denen ich „nur noch eben dieser kleine Aufgabe“ machen will, können ganz schnell zwei weitere Stunden verfliegen, ohne dass ich das mitbekomme. *g* Jetzt greife ich aber erst einmal zu „Haunted Hallways“! Die Anthologie enthält Kurzgeschichten, die alle in einem Internat (The Mallory Thorne School of Excellence) in Großbritannien spielen und von asiatischstämmigen Autor*innen geschrieben wurden. Der Zeitraum, in dem die Geschichten spielen, geht von den 1960er Jahren bis heute und obwohl es wohl ein paar Rahmeninformationen zu dieser fiktiven Schule gab, gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Internaten, die in der Geschichte vorkommen – und sei es nur, dass es mal eine Mädchenschule ist und mal ein gemischtes Internat. Ich hätte es als Leserin angenehmer gefunden, wenn die Rahmenbedingungen etwas enger gesteckt worden wären, damit ich nicht beim Lesen immer wieder über diese kleinen und größeren Unterschiede stolpere.

Update 13:30 Uhr

Die Kurzgeschichte „Remain Nameless“ von Katalina Watt war – trotz der ganzen CWs – deutlich weniger gruselig als viele andere Beiträge in „Haunted Hallways“. Die Handlung wurde hauptsächlich aus der Perspektive der Schülerin Meli erzählt, die sich anfangs mit einer Freundin darüber austauscht, dass gerade die Leiche einer jüngeren Mitschülerin gefunden wurde. In den folgenden Tagen sieht Meli immer wieder den Geist der Toten (bzw. eine Kaperosa) und findet heraus, was mit dem jungen Mädchen passiert ist. Alles in allem geschieht gar nicht so viel in der Geschichte und die Identität des Mörders fand ich nun auch nicht so überraschend, eher die Tatsache, dass so etwas wie „Gerechtigkeit“ für die Kaperosa keine Rolle zu spielen schien. Bislang haben mich die meisten Beiträge in dieser Anthologie, die ich gelesen habe, mit einem „Okay … und was sollte das jetzt?“-Gefühl zurückgelassen – aber das könnte auch daran liegen, dass ich mit Horror grundsätzlich eher … eigen bin. *g*

Da die Kurzgeschichte nicht so war, dass sie mir auf den Magen schlug, gab es direkt im Anschluss Frühstück für mich (und dazu habe ich ein bisschen bei Youtube rumgestöbert und festgestellt, dass es da gerade so gar nichts interessantes für mich gibt). Und dann wurde es auch schon wieder Zeit zum Buch zu greifen. Da „Every Gift a Curse“ der dritte Teil der „The Gifts“-Trilogie ist, will ich hier eigentlich gar nicht so viel schreiben. Ich kann allerdings anmerken, dass ich für die ersten beiden Bände ziemlich lange gebraucht habe, weil ich immer wieder längere Pausen beim Lesen eingelegt hatte. Was nicht daran lag, dass ich die Geschichte schlecht fand, sondern weil ich die Gegenspieler der Protagonistin und ihrer Freunde so schrecklich unangenehm fand.

Queerfeindliche, religiöse Fanatiker, denen es offensichtlich weniger um Religion als um Macht geht, sind nicht gerade Personen von denen ich gerne lese – vor allem, wenn sich die Figuren, die mir deutlich näher stehen, lange Zeit ziemlich hilf- und hoffnungslos fühlen. In meinem aktuellen Buch hat sich die Lage soweit entwickelt, dass Maeve und die anderen zumindest deutlich mehr Hintergrundwissen zu ihren Gegner zu Verfügung stehen. Außerdem gibt es mehrere Verbündete, die den Teenagern zur Seite stehen – alles in allem liest sich das weniger deprimierend und ich bin neugierig, wie die Geschichte ausgeht. Nach den vorhergehenden Sätzen habe ich das Gefühl, ich müsse betonen, dass ich auch die ersten beiden Romane mochte. Sie waren nur stellenweise nicht so angenehm zu lesen, aber sie sind trotzdem so gut, dass ich wirklich wissen will wie es ausgeht. 😉

Update 17:00 Uhr

Ein grüngemusterter Teller mit zwei Scheiben Brioche mit Erdbeermarmelade. Daneben lässt sich eine große Tasse mit Milchschaumhaube erahnen.

Seit dem letzten Update habe ich in erster Linie weiter in „Every Gift a Curse“ gelesen und nähere mich so langsam dem Ende des Romans. Ich finde es faszinierend, dass Caroline O’Donoghue es gelingt eine Protagonistin zu schaffen, deren Verhalten mich so oft zum Kopfschütteln veranlasst, für die ich aber trotzdem in gewisser Weise Verständnis aufbringen kann. Oder zumindest verstehen kann, dass es nicht so ungewöhnlich ist, dass sich jemand unmöglich verhält, es der Person sogar bewusst ist und sie trotzdem so sehr in Fahrt ist, dass sie ihr eigenes Verhalten nicht ändern kann. Dazu all die fantastischen Elemente und die kleinen Dinge, die davon zeugen, dass die Geschichte in Irland spielt – all das sorgt dafür, dass ich die Trilogie zu meiner eigenen Überraschung wirklich genossen habe. Ich bin gespannt, wie sich alles auf den letzten Seiten noch fügen wird …

Eine Switch, die den Start-Bildschirm von Bandle Tale zeigt. Neben dem Titel und den Menüpunkten sind schwebende kleine Inseln mit niedlichen Kreaturen in Pixelgrafik zu sehen.

Aber da ich eben mein Lesen unterbrochen habe, um Brioche zu essen, und ich so langsam wirklich Lust aufs Spielen habe, werde ich jetzt wohl zur Switch greifen. Als ich heute Nacht mit „Bandle Tale“ aufgehört hatte, hatte ich noch vor einen Essensstand im Universitätsbereich zu eröffnen und eine Party für die Studenten auszurichten. Die ersten Stunden mit dem Spiel haben mir wirklich Spaß gemacht, aber ich wünschte, einige Dinge wären übersichtlicher oder würden besser erklärt werden. Aber insgesamt ist es wunderbar absurd und ich finde es nett all die kleinen und größeren Aufgaben in Angriff zu nehmen.

Update 20:30 Uhr

Mit Spielen, etwas Abwaschen, Kochen und dann zum Essen eine Folge „Delicious in Dungeon“ gucken, ist die Zeit seit dem letzten Update ziemlich schnell rumgegangen. Zum Essen gab es heute Nudeln mit Ketchup für mich, weil mein Mann etwas mit Fleisch essen wollte, und ich keine Lust hatte mich umständlich mit dem Herdplatz zu arrangieren. Es ist seltsam, aber Nudeln mit Ketchup sind so eine zwiespältige Kindheitserinnerung für mich. Auf der einen Seite finde ich es nett, wenn ich alle paar Monate darauf zurückgreifen kann, weil ich dann nur ein paar Nudeln kochen muss. Auf der anderen Seite erinnert es mich an all die vielen Tage, an denen meine Mutter (die bis heute extrem fleischlastig isst) keine Ahnung hatte, was sie ihrer vegetarisch lebenden Tochter servieren sollte. Es gab so viele Tage, an denen ich Nudeln mit Ketchup oder Kartoffeln mit Butter gegessen habe, weil alles andere eben fleischhaltig war …

Im Moment bin ich noch etwas unschlüssig, was ich bis zum Schlafengehen mache. Eigentlich wäre es nett, wenn ich heute noch mein Buch beenden würde, aber mein Spiel reizt mich auch gerade sehr – vor allem, da ich eben einen neuen Bereich freigeschaltet habe. Mal schauen, wofür ich mich entscheide. 🙂

Update 23:30 Uhr (letztes Update)

Da hatte ich mir extra einen Wecker gestellt, damit ich beim Spielen nicht wieder die Zeit vergesse und dann habe ich nur eben schnell den Alarm ausgestellt, damit ich nur eben noch diese eine Aufgabe bei „Bandle Tale“ erledigen konnte … Das Spiel ist wirklich nicht gut für einen pünktlichen Schlafrhythmus, aber ich finde es angenehm entspannend und habe Freude damit. 🙂 Überhaupt war das heute ein angenehmer und erholsamer Tag mit entspanntem Lesen und Spielen! Schön, dass Anette sich mir heute angeschlossen hat und dass Kiya und Neyasha auch noch in den Kommentaren dabei waren! Ich hoffe, ihr hattet alle einen ebenso netten Sonntag wie ich und könnt morgen noch einen entspannten Feiertag genießen! Gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleser*in:

Lese-Sonntag im April 2024

Ich weiß nicht, wie es euch in den vergangenen Wochen so ergegangen ist, aber für mich war die Zeit seit dem letzten Lese-Sonntag eine seltsame Mischung aus „überraschend stressig“ und „gemütlich mit intensiven Lesephasen“. Wobei ich letzteres sehr genossen habe und hoffe, dass auch der heutige Sonntag ein guter Lesetag wird. Aktuell lese ich „This Poison Heart“ von Kalynn Bayron, „Royal Tea Service“ und „Tales from a Magical Teashop“ von Casey Blair und freue mich jetzt schon darauf mich mit den Büchern auf dem Sofa einzurollen. Davon abgesehen habe ich für heute keine festen Pläne. Mein Mann und ich konnten uns gestern nicht so recht auf ein Brettspiel für heute einigen, weshalb das vermutlich ausfallen wird. Ich würde eigentlich ganz gern noch ein paar Rezensionen für die kommende Woche fertig machen, die ich vor einiger Zeit angefangen habe (weiß aber nicht, ob ich dazu in der richtigen Stimmung bin). Und wenn meine Laune und das Wetter mitspielen, gehe ich heute Vormittag vielleicht los und besorge im Lieblingscafé Kuchen für heute Nachmittag. Mal schauen, wozu ich mich im Laufe des Tages so aufraffen kann … 😉

Update 11:00 Uhr

Mehrere Baumwipfel vor einem dicht bewölktem grauen Himmel. Hinter den Bäumen lässt sich ein Wohnhaus erahnen.

Der Morgen ist mit ein bisschen Zeit online, etwas Plaudern mit meinem Mann und einem Gang zum Café rumgegangen. Ich hatte beim Losgehen kurz überlegt, ob ich mir im Café etwas zu trinken gönne, aber es war so voll, dass ich froh war, dass ich nach ein paar Minuten wieder rausgehen konnte. Das Wetter ist gerade genau richtig für mich zum Spazierengehen: Bei dem kurzen Gang habe ich mich über Regen, Schneeregen und Hagel freuen können (und nur drei andere Personen auf der Straße gesehen). Als ich wieder zuhause war, habe ich eine gemütliche Runde „Animal Crossing“ gespielt und dabei weiter mit meinem Mann geplaudert und jetzt mache ich mir erst einmal Frühstück, bevor ich dann zum Buch greife.

Update 14:00 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich eigentlich nichts anderes gemacht als zu frühstücken und in „Royal Tea Service“ zu lesen. Ich hatte im vergangenen Jahr schon eine Rezension zu „A Coup of Tea“, dem ersten Band der Trilogie, geschrieben und kann im Prinzip sagen, dass Casey Blair die Atmosphäre des ersten Romans auch in den beiden Fortsetzungen aufrecht erhalten hat. Allerdings wird die Handlung im Laufe der Zeit immer politischer, weil es Elemente rund um die Stadt, in der die Protagonistin ein Zuhause gefunden hat, gibt, die wichtig für die weitere Entwicklung des ganzen Landes sind. Trotzdem dreht sich die Geschichte weiterhin um Miyara und ihren Versuch ein Leben aufzubauen, in der sie all ihre Fähigkeiten zum Wohl ihrer Mitmenschen einsetzen kann (ohne sich selbst dabei zu vergessen). Ich mochte es im ersten Band sehr, wie Miyara herausfinden musste, wer sie ist, wenn sie keine Prinzessin mehr ist, und wie sie ihr Wissen einsetzen kann, um nicht nur zu überleben, sondern auch eine zufriedenstellende Aufgabe für sich zu finden.

Eine zartgrüne Schale mit Porridge, Bananenscheiben und Karamell-Knusperstücken, daneben lässt sich eine große Tasse mit Tee erahnen.

In Band zwei ging es dann vor allem darum diesen Weg, den die Protagonistin für sich gefunden hatte, vor äußeren Einflüssen zu verteidigen, und im aktuellen Band hat Miyara die Möglichkeit auch wieder ihren Schwestern näher zu kommen und gleichzeitig den Gefahren durch die feindlichen Nachbarländer auf eine Weise entgegen zu treten, die das Land hoffentlich in einen langfristigen Frieden führt. Das klingt jetzt alles größer und dramatischer als es ist, denn bislang kichere ich ständig, während Miyara ihren älteren Schwestern zeigt, was sie alles fern vom Palast gelernt hat, und sie so dazu zwingt herauszufinden, wer sie – abgesehen von ihrer Prinzessinen-Rolle – eigentlich sind. Ich habe gerade wirklich viel Spaß mit meinem Buch, werde jetzt aber erst einmal zu „This Poison Heart“ wechseln, um das „Tageslicht“ zum Lesen der relativ kleinen Druckschrift zu nutzen.

Update 17:00 Uhr

Die englische Taschenbuchausgabe von "This Poison Heart" von Kalynn Bayron auf einer orangen Decke. Das Cover zeigt eine junge Schwarze Frau, die von gefährlich aussehenden dornigen Ranken umgeben ist und in deren gelockten Haaren Blüten stecken.

Nach dem letzten Update habe ich wirklich erst einmal zu „This Poison Heart“ gegriffen. Ich habe das Buch vor kurzem in einem Video mit Büchern, die für den Frühling passen, gefunden. Die Youtuberin meinte, dass das Blumen-/Pflanzenthema frühlingshaft sein müsste, aber für mich fühlt es sich mehr nach Sommer an. Die Geschichte dreht sich um Briseis (Bri), die mit ihren beiden Adoptivmüttern im heutigen Brooklyn lebt. Seit Jahren versucht Bri – mehr oder weniger erfolgreich – vor ihrer Umgebung zu verbergen, dass sie über Pflanzenmagie verfügt. Als sie von der Schwester ihrer leiblichen Mutter ein Anwesen mit einem großen Grundstück drumherum erbt, scheint das die perfekte Gelegenheit zu sein mehr über ihre ungewöhnlichen Fähigkeiten herauszufinden. Ich habe gerade erst das erste Drittel der Geschichte gelesen und das Gefühl, ich weiß bislang nicht viel mehr als der Klappentext verrät. Aber „This Poison Heart“ ist ein Buch, bei dem ich Spaß daran habe es langsam zu lesen, bei dem ich die Mischung aus rätselhaften Elementen rund um Bris leiblicher Familie, Beschreibungen des vernachlässigten Hauses der verstorbenen Tante und den liebevollen Umgang zwischen Bri und ihren Adoptivmüttern genieße.

Eine geöffnete Konditorenschachtel mit zwei Stück Kuchen darin.

Als es dann Zeit für den Kuchen wurde, habe ich erst einmal wieder zu „Royal Tea Service“ gegriffen (werde aber gleich wieder zu Bris Geschichte wechseln). Heute gab es übrigens Schokoladen-Mousse- und Snickers-Käsekuchen – beides wieder sehr lecker – und wie immer haben mein Mann und ich uns die Stücke geteilt. Ich finde es faszinierend, dass die Preise in dem Café gleich geblieben sind, aber die Kuchenstücke seit zwei Monaten deutlich schmaler sind als früher. Was dafür sorgt, dass sie nicht mehr dieses Gefühl von „Hausfrauen-Kaffeeklatsch“ mitbringen, was aber definitiv immer noch eine ausreichende Menge Kuchen für einen Nachmittag ist. *g*

Update 20:15 Uhr

Bis ich zum Kochen in die Küche musste, habe ich weiter in „This Poison Heart“ gelesen. Ich mag den Roman weiterhin und finde es nett gemeinsam mit Bri mehr über ihre leibliche Familie, ihren Garten (voller giftiger Pflanzen) und ihre Position in dem Ort, in dem sie lebten, herauszufinden. Ich mag bislang sogar die Sprenksel von griechischer Mythologie in der Geschichte, obwohl ich griechische Mythologie normalerweise relativ wenig reizvoll finde …

Zum Abendessen gab es Nudeln mit Linsen-Bolognese, die ich noch im Tiefkühler hatte, und eine Folge von „Blown Away“. Ich finde Glasblasen wirklich faszinierend, auch wenn mich niemand jemals in die Nähe eines Ofens für Glasblasen bringen würde, weil es kaum etwas gibt, was mich mehr ängstigt als die Nähe zu einem Material, das mit so viel Hitze bearbeitet werden muss. Etwas nervig finde ich es, dass sie nun in Staffel 4 anscheinend das Gefühl hatte, sie müssten den Druck auf die Teilnehmer erhöhen, so dass ständig Kunstwerke zu Bruch gehen. Das finde ich selbst als Zuschauerin ziemlich frustrierend …

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Den restlichen Abend habe ich wieder mit „Royal Tea Service“ verbracht und mit einem Schmunzeln verflogt, wie die Protagonistin so nach und nach ihre Schwestern dazu bringt weniger „prinzessinenhaft“ und stattdessen etwas „menschlicher“ zu sein. Ich mag diese Romane wirklich sehr und finde es überraschend bedauerlich, dass ich schon beim letzten Band der Trilogie bin. Jetzt wird es aber so langsam Zeit eine letzte Blogrunde zu drehen und dann ins Bett zu fallen.

Heute hatte ich einen wirklich schönen und entspannten Lese-Sonntag. Danke, dass ihr ihn mit mir gemeinsam verbracht habt! Ich hoffe, ihr hattet heute ebenfalls einen angenehmen Tag und habt morgen einen guten Start in die Woche. 🙂

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