Kategorie: Lese-Tage

Lese-Sonntag im März 2024

Wenn die Wettervorhersage recht hat, dann wird das heute bei uns ein sehr grauer Tag – also theoretisch perfekt, um sich mit einem Buch einzurollen und zu lesen. Wobei ich zugeben muss, dass ich das in der letzten Wochen schon ziemlich intensiv getan habe. Genau genommen habe ich am Samstag vor einer Woche eine (für mich) neue Urban-Fantasy-Reihe („The City Between“-Reihe von W.R. Gingell) begonnen und lese mich seitdem systematisch durch die Bücher. Momentan bin ich bei Band sieben und parallel lese ich den elften Teil, der genaugenommen eine Sammlung von Kurzgeschichten ist, die ich an der passenden Stelle zwischen den Romanen einschiebe. Die Handlung ist eigentlich nichts besonderes, aber ich mag die Figuren und die Geschichte spielt in Tasmanien, was ich auch mal eine nette Abwechslung finde. Wobei ich so langsam das Gefühl habe, dass ich doch mal wieder etwas anderes lesen könnte … Mal schauen, für welches Buch ich mich also später entscheide. Erst einmal muss ich wach genug werden, um unter die Dusche zu hüpfen, und dann sehe ich weiter.

Update 11:00 Uhr

Den Vormittag habe ich recht entspannt verbracht. Ich habe geduscht, mich online rumgetrieben und etwas „Animal Crossing“ gespielt. Vor allem aber habe ich mich mit meinem Mann unterhalten, mit dem ich in der vergangenen Woche wegen Überstunden und Extraterminen nur wenig Zeit verbringen konnte. Außerdem habe ich „Between Decisions“ angefangen, den achten Band der „The City Between“-Reihe … Die Bücher sind wirklich schnell lesbar (und mit 200 bis 280 Seiten ziemlich kurz) und die Autorin schafft es mich mit den kleinen Enthüllungen am Ende eines Bandes so sehr bei der Stange zu halten, dass ich gleich zum nächsten greife. Oh, und ich finde die Idee hinter der Serie nett, weil die Protagonistin von einem Vampir und zwei Fae als „Pet“ gehalten wird – was ihr Schutz garantiert, während sie als eine Art Haushälterin für die drei fungiert. Nur hält das Ganze diese Protagonistin nicht davon ab immer wieder auf eigene Faust Dinge zu tun. Ein bisschen wie all die Teenager-Nebenfiguren, die sonst in Urban-Fantasy-Romanen auftauchen, um die weiche Seite der hartgesottenen Protagonist*innen zu zeigen, beschützt zu werden und neue Informationen zu bringen. Nur dass diese Figur halt dieses Mal die Protagonistin ist … Jetzt gibt es für mich aber erst einmal Frühstück und dann schaue ich, womit ich weitermache.

Ein weißer Teller mit einer gebutterten Scheibe Brot, einer sehr großen Möhre und einer in Stücke geschnittenen Kohlrabi. Daneben steht eine große Tasse mit Tee mit einem Schuss Milch.

Update 15:00 Uhr

Die Taschenbuchausgabe von Bunt! Auf dem Cover ist eine junge Schwarze Frau mit grünen Haaren und Taschen voller Zeichenuntensilien zu sehen, die in einer Hand einen Softball-Schläger hält, der auf ihrer Schulter liegt.

Seit dem letzten Update habe ich gefrühstückt (und parallel dazu Kommentare geschrieben) und dann habe ich zu „Bunt! – Striking Out on Financial Aid“ gegriffen. Der Comic ist im Februar als Taschenbuch erschienen und nach etwas hin und her ist er in der vergangenen Woche bei mir eingetroffen. (Momentan ist für mich die zuverlässigste Weise englischsprachige Bücher zu bestellen, wenn ich direkt über Blackwell’s in UK ordere. Das dauert zwar eine Weile, aber mir werden nicht ständig Vorbestellungen storniert, weil „nicht verfügbar“.) „Bunt!“ ist von Ngozi Ukazu („Check Please“) geschrieben und von Mad Rupert gezeichnet worden. Von Mad Rupert hatte ich noch nichts gesehen und ihr Stil ist mir stellenweise ein bisschen zu unrund, aber bislang amüsiere ich sehr über die Geschichte, die sich um eine Kunststudentin dreht, deren Stipendium weggefallen ist und die deshalb einigen Einfallsreichtum entwickelt, um an ein anderes Stipendium zu gelangen.

Die Taschenbuchausgabe von "A Spy in the House". Das in Rottönen gehaltene Cover zeigt vor allem den Titel in weißen, leicht geschnörkelten Buchstaben. Im Hintergrund ist ein britisch anmutendes Herrenhaus zu erahnen.

Und da fünf Stunden Schlaf heute Nacht wohl nicht genug waren, gab es nach ein paar Kapiteln in „Bunt!“ erst einmal eine Runde Mittagsschlaf. Danach habe ich zu „A Spy in the House“ von Y.S. Lee gegriffen und ein bisschen darin gelesen. Den Roman hatte ich 2020 schon mal gelesen und da er mir gefallen hatte, hatte ich die drei Fortsetzungen der Reihe auf meinen Wunschzettel gesetzt – und die Bücher dann nie gelesen, weil ich auf die richtige Stimmung für historische Kriminalromane wartete. Was bedeutet, dass ich in den letzten Monaten natürlich das Gefühl hatte, ich könnte die drei Titel nicht vom SuB ziehen, ohne vorher meine Erinnerungen an den ersten Band aufzufrischen. Mal schauen, ob ich das gesamte Buch lese, bevor ich zur Fortsetzung greife, im Moment gehe ich davon aus, weil sich die Geschichte wirklich nett liest. *g*

Update 19:00 Uhr

Eine weiße Untertasse mit einem Riegel Schokolade und zwei Schokokeksen, daneben eine große Tasse mit Milchschaumhaube und die restliche Schokoladentafel, deren Verpackung zeigt, dass es eine vegane Nougat-Schokolade ist.

Ich habe das Gefühl, ich war seit dem letzten Update vor allem mit Essen beschäftigt. 😉 Genau genommen habe ich mir am Nachmittag einen Milchkaffee gemacht und dazu eine Schokolade probiert, die es diese Woche bei unserem Gemüsekisten-Anbieter im Angebot gab. Sehr lecker, obwohl ich Nougat normalerweise nicht mag, und mein Mann, der Nougat besonders gern mag, fand sie auch sehr gut. Daneben habe ich ein weiter in „Between Decisions“ gelesen, weil der eReader einfach praktischer ist, wenn ich mit beiden Händen eine Tasse halte (und weil ich wissen wollte, wie es mit einer bestimmten Szene weitergeht *g*). Ansonsten habe ich ein paar Sachen online recherchiert und Seife für die nächsten Monate und einen neuen Pyjama bestellt.

Ein geöffneter Pizzakarton mit einer in Stück geschnittenen Pizza, die mit Ananasstückchen und Zwiebeln belegt ist.

So ist der Nachmittag überraschend schnell rumgegangen und es wurde Zeit die Pizzeria für unser Abendessen anzurufen. Zum Essen haben wir dann die aktuelle Folge von „Delicious in Dungeon“ geschaut. Ich liebe diesen Anime rund um eine Handvoll Abenteurer, die versuchen ein ehemaliges Teammitglied zu retten und dabei versuchen sich (nicht nur) aus finanziellen Gründen vor allem von Dingen zu ernähren, die sie im Dungeon finden! Da wir so viel Freude damit haben, heben wir uns die wöchentliche Folge immer für den Sonntagabend auf. 🙂 Ich weiß noch nicht so recht, womit ich den restlichen Abend verbringe – vielleicht greife ich zur Switch, ich habe in der vergangenen Woche ziemlich wenig gespielt … Aber vorher drehe ich erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde!

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Den Abend habe ich damit verbracht ein paar Sachen für morgen vorzubereiten, „Bunt!“ zu beenden (und dabei regelmäßig zu kichern) und noch ein bisschen „Silent Hope“ zu spielen. Letzteres war nicht sehr erfolgreich, weil ich definitiv schon zu müde war für ein Spiel, bei dem ich etwas aufpassen muss, damit mich die verschiedenen Gegner nicht erwischen. *g*

Jetzt drehe ich noch eine letzte Blogrunde und dann falle ich ins Bett! Es war wieder sehr nett mit euch den Tag zu verbringen und ich habe mich gefreut, dass heute so viele dabei waren! Ich hoffe, ihr habt morgen einen guten Start in die Woche – und vielleicht lesen wir uns ja in einem Monat wieder hier! 🙂

***

Heutige Mitleserinnen:

Lese-Sonntag im Februar 2024

Schon der zweite Lese-Sonntag in diesem Jahr … es fühlt sich an, als sei der letzte schon ewig her, und gleichzeitig habe ich nicht das Gefühl, als ob ich in den vergangenen Wochen irgendwas nennenswertes getan hätte. Ich lese weiterhin diverse Bücher parallel, einige davon – wie die Edward-Hopper-Anthologie und „Fake History“ von Jo Hedwig Teeuwisse – hatte ich schon während des vergangenen Lese-Sonntags erwähnt. Für heute habe ich keine großen Pläne, ich habe Lust zu lesen und mein Mann und ich wollen eine weitere Brettspielrunde mit „Cthulhu – Death May Die“ spielen. Das ist dann unser vierter Versuch die aktuelle Herausforderung siegreich zum Ende zu bringen, bislang scheiterten wir immer daran, dass der Charakter meines Mannes den Verstand verlor und meine Figur allein keine Chance hatte. Außerdem haben wir uns vorgenommen heute Abend zusammen einen Film zu schauen, mal schauen, ob wir das dieses Mal auch wirklich machen oder uns wieder spontan umentscheiden …

Update 11:00 Uhr

Ein geöffnetes Buch mit Gedichten. Auf der rechten Seite das Gedicht "When They Say You Shouldn't Talk About It", dessen Text lautet: When They Say You Shouldn't Talk About It/Remember that the only bridges/not worth burning are the bridges/you feel save enough to cross/because the people on the other side/have seen you after the wildfire, after the ashes of who you were,/watching the ambers of who you are becoming/and continue to love you through it all.

Den Vormittag über habe ich heute … ziemlich viel Zeit verloren. *g* Ich weiß gar nicht, was ich in dieser Zeit gemacht habe. Was ich sagen kann, ist, dass ich heute morgen ein Gedicht von Nikita Gill („When They Say You Shouldn’t Talk About It“ aus „these are the words – Fearless verse to finde your voice“) gelesen habe. Außerdem habe ich mir mit meinem Mann Videos zu dem Videospiel „Silent Hope“ angeschaut, das gerade 50% runtergesetzt ist und dessen Demo wir daraufhin runtergeladen haben. Uuund ich habe „The Gifts That Bind Us“ von Caroline O’Donoghue angefangen – was die Fortsetzung von „All Our Hidden Gifts“ ist. Das Buch habe ich in der vergangenen Woche geliefert bekommen und nachdem ich eben so schnell wieder drin in der Geschichte war, werde ich mich wohl vor allem heute damit beschäftigen. Aber erst einmal gibt es jetzt Frühstück für mich! 🙂

Die Taschenbuchausgabe von "The Gifts That Bind Us" auf einer orangen Decke. Das Coverdesign erinnert grob an eine Tarotkarte.

(Nachtrag: Mir fällt gerade noch ein, dass ich ja auch „Animal Crossing“ gespielt habe – vielleicht ist es doch nicht so verwunderlich, dass der Vormittag so schnell vorbei gegangen ist. *g*)

Update 15:00 Uhr

Ein weißer Teller mit zwei Scheiben Brot, die mit Salatblättern, Kichererbsen-Masse und eingelegten roten Zwiebeln belegt sind.

Nach dem letzten Update habe ich dann erst einmal gefrühstückt. Genau genommen gab es die Reste vom gestrigen Abendessen, das aus frisch gebackenem Roggenbrot, Salatblättern, einer Kichererbsen-Paprika-Gurken-Masse und eingelegten Roten Zwiebeln bestand. Danach ging es dann zu unserer Brettspielrunde … Es war – wie schon erwähnt – unser vierter Versuch dieses Szenario zu bewältigen und endete nach gerade mal einer Viertelstunde damit, dass der Charakter meines Mannes (schon wieder!) gestorben ist. Da sich für die kurze Spielzeit der Aufbau nicht gelohnt hätte, haben wir direkt im Anschluss einen erneuten Versuch gewagt und dieses Mal sehr knapp gewonnen!

Ein kleiner Ausschnitt aus einem "Cthulhu – Death May Die"-Szenario, bei dem eine menschliche Figur mit einer Axt in der Hand umgekippt vor einem großen Monster liegt.
Ein weiterer Ausschnitt aus dem gleichen "Cthulhu – Death May Die"-Szenario, bei dem der gleiche menschliche Charakter vor einer umgekippten Cthulhu-Figur steht.
Ein Charakterblatt, bei dem ein kleiner grüner Tentakel auf einer Leiste steht, bei der nur noch zwei freie Felder bis zu einem Totenschädel zu sehen sind.
Ein Charakterblatt für die Figur "Ms. Borden". Neben dem Charakterblatt ist eine Charte zu sehen mit dem Namen "Barnabus Marsh" und eine Beschreibung auf der Karte besagt, dass diese Figur dem Charakter Schaden an der geistigen Gesundheit ersparen kann.

Dabei muss ich zugeben, dass wir sehr, sehr viel Glück hatten! Erst einmal haben wir zu Beginn der zweiten heutigen Runde sehr wenige Karten gezogen, die für ein Fortschreiten von Cthulhu gesorgt hätten (was uns mehr Zeit verschaffte, um unser Ziel zu erreichen, bevor wir gegen deutlich stärkere Gegner kämpfen mussten) und dann habe ich auch noch die Extrakarte „Barnabus Marsh“ gezogen und konnte sie an meinen Mann weiterreichen. Diese Karte sorgte dafür, dass mein Mann „Stresspunkte“ (das sind die mit dem Blitzsymbol) eintauschen konnte, um die geistige Gesundheit seines Charakters zu erhalten – womit der Teil, der sonst dafür gesorgt hat, dass sein Charakter dem Wahnsinn verfiel und starb, ganz knapp vermieden werden konnte. Und es war wirklich knapp, wir hätten beide die nächste Runde nicht überstanden, wenn er nicht mit seinem letzten Angriff Cthulhu besiegt hätte.

Das war (laut dem Brettspielforum, in dem mein Mann sich rumtreibt,) das herausfordernste Szenario des Grundspiels und nun bin ich gespannt, wie es dann beim nächsten Mal weitergeht. Eine Runde haben wir noch vor uns, bevor wir alle Kampagnen des Grundspiels durch haben, und dann schauen wir mal, ob wir mit der Erweiterung weitermachen oder erst einmal wieder zu einem anderen Spiel wechseln …

Update 19:00 Uhr

Eine Untertasse mit sechs einzelnen Stückchen Schokolade - drei davon mit kandierten Mintblättern - und in der oberen Bildecke eine große Tasse mit Milchschaum.

Nachdem ich heute Nachmittag erst einmal ein paar Kapitel in „The Gifts That Bind Us“ gelesen habe, gab es einen Milchkaffee (und etwas Schokolade) für mich, während ich bei Youtube stöberte und nichts zum Gucken fand. Was dann dazu führte, dass ich „nur kurz“ die Demon von „Silent Hope“ anspielte und für den Rest des Nachmittags dabei hängen blieb. Das Spiel ist genau das, was ich von so einem Hack’n’Slash-Game erwarte plus ein paar niedlichen Charakteren, etwas Item-Sammeln und Basteln. Ich hoffe, dass ich damit ein paar entspannte Abende vor mir habe – sehr viel Aufmerksamkeit oder Reflexe scheint es nicht zu erfordern. *g*

Eine Switch auf einer orangen Decke, die den Startbildschirm des Spiels "Silent Hope" zeigt.

Jetzt wird es aber wirklich Zeit das Abendessen zu kochen und dann steht ja noch die Filmverabredung mit meinem Mann aus. 🙂

Update 22:15 Uhr (letztes Update)

Eine Auflaufform mit sechs Wraps, die knusprig und goldbraun gebacken wurden.

Tja, aus der Filmverabredung wurde heute nichts, da mein Mann als wir mit dem Kochen fertig waren keine Lust mehr auf einen längeren Film hatte. Er hat in den letzten Wochen auch wirklich sehr viele Filme gesehen, aber schade ist es schon, weil wir nur am Wochenende gemeinsam Filme gucken … Stattdessen habe ich schon beim Essen mein nächstes eBook angefangen und die ersten Seiten in „Lady Avely’s Guide to Truth and Magic“ von Rosalie Oaks gelesen. Von der Autorin habe ich schon länger ein Buch auf dem eReader, das ich mal umsonst mitgenommen habe. Aber so richtig gereizt hat mich jetzt erst der neuste Roman von ihr, der sich um Lady Judith Avely dreht, die eine Angelegenheit aus ihrer Vergangenheit (soweit ich die bisherigen Andeutungen verstanden habe) endlich regeln will.

Ein angeschalteter eReader, dessen Bildschirm das Cover von "Lady Avely's Guide to Truth and Magic" zeigt.

Dummerweise stolpert sie dabei über einen alten Freund, der in seinem Herrensitz von schwebenden Schädeln geplagt wird. Ich habe eine Schwäche für Geschichten, deren Protagonistinnen schon etwas älter sind, und ich mag diese Mischung aus „historischem“ Roman und Magie. Hier verfügt Judith über die magische Fähigkeit zu hören, wenn jemand lügt, und es gibt eine Verbindung zwischen Personen mit Magie und „feenhaften“ Vampiren Vampiric, die ich interessant finde. Ich glaube, mit dem Buch werde ich noch viel Spaß haben. 😀 Aber bevor ich weiterlese, schaue ich noch einmal nach Kiya und meinen Kommentaren.

Das war heute ein relativ lesearmer „Lese-Sonntag“, aber ich habe den Tag mit so einigen angenehmen Beschäftigungen genossen und das ist ja der Sinn des Ganzen. 🙂 Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls einen angenehmen Sonntag und könnt morgen erholt in eine – hoffentlich nicht ganz so stressige – Woche starten!

***

Heute mit dabei:

  • Natira (in den Kommentaren)
  • Kiya

Lese-Sonntag im Januar 2024

Die ersten drei Wochen des neuen Jahres sind schon wieder vorbei und ich habe eben prompt erst einmal „Januar 2023“ bei der Überschrift geschrieben. Es wird wohl noch ein paar Monate dauern, bis ich mich an das neue Datum gewöhne. 😉 Immerhin habe ich in den letzten Tagen wieder in einen Rhythmus gefunden, der mir genügend Lesezeit lässt, und das habe ich prompt genutzt, um diverse Bücher/Comics/Manga parallel zu lesen. Während ich bei den Comics gern mal ohne „SuC“ wäre (was noch sehr lange dauert, weil allein mit den Elfquest-Sammelbände fast 4000 ungelesene Seiten vor mir liegen,) wühle ich mich bei den Manga gerade durch meine Regale, um zu schauen, was ich da vielleicht mal aussortieren kann. Was natürlich dazu führt, dass ich ganz viele Bände noch einmal lesen muss, um zu einem Urteil zu kommen. Und weil Romane, Comics und Manga ja nicht genug sind, um meine Lesezeit zu füllen, habe ich nebenbei auch noch eine Anthologie und ein Sachbuch angefangen … Meine Tage haben definitiv zu wenig Stunden. *g*

Neben all den Büchern, die ich heute weiterlesen möchte, haben mein Mann und ich für heute Vormittag noch eine Brettspielrunde mit „Cthulhu – Death May Die“ geplant. Außerdem habe ich einen Sauerteig im Kühlschrank, den ich gleich noch zu Frühstücksbrötchen verarbeiten will. Damit sollte ich mal anfangen – sobald ich mich wach genug fühle, um dabei nicht zu viele Fehler zu machen …

Update 10:00 Uhr

Uiuiui, mal schauen, ob das mit meinen Brötchen noch was zum Frühstück wird (nur gut, dass ich immer so spät frühstücke)! Im Rezept stand, dass der Teig entweder fünf Stunden bei Zimmertemperatur oder über Nacht im Kühlschrank gehen soll und als ich ihn heute morgen aus dem Kühlschrank holte, zeigte er keinerlei Anzeichen von nächtlicher Aktivität. Jetzt hoffe ich, dass ihn etwas Zeit vor der Wohnzimmerheizung so weit wiederbelebt, dass ich ihn heute noch zu Brötchen verarbeiten kann. Ich bin gespannt, was das wird … Ansonsten habe ich etwas in der Wohnung rumgewuselt, den Abwasch vom Abendessen erledigt, mich mit einer Fehlermeldung auf meinem Blog rumgeärgert, mich online rumgetrieben und eine Runde auf meiner Animal-Crossing-Insel gedreht. Und während ich dieses kleine Update schreibe, baut mein Mann schon mal unser Brettspiel auf, damit wir das gleich spielen können.

Update 13:30 Uhr

Das war heute eine wirklich amüsante Spielrunde! Das heutige Brettspiel („Cthulhu – Death May Die“) hatte sich mein Mann zu Weihnachten geschenkt, weil es das Spiel mit allen Erweiterungen im Angebot gab. Bislang haben wir vier Kampagnen gespielt (und die Hälfte davon mussten wir zweimal spielen, weil wir beim ersten Mal gescheitert waren) und es ist immer wieder spannend wie unterschiedlich sich die verschiedenen Runden anfühlen. Heute haben mein Mann und ich mit einem Ranger (Morgan) und einer Nonne gespielt. Beide Figuren hatten keine besonders guten Angriffsmöglichkeiten, waren dafür aber „zäh“, was nach etwas Aufleveln bedeutete, dass sie Angriffe zum Teil ignorieren konnten. Das war auch das einzige, was uns heute gerettet hat – eine weitere Runde hätten wir nicht überstanden, aber so haben wir es knapp geschafft „Die Schwarze Ziege“ zu besiegen.

Was auch lustig war, war, dass wir heute in einem Museum unterwegs waren, so dass wir nicht nur mit Monstern und Kultisten zu tun hatten, sondern auch mit Museumswächtern. Diese konnten wir natürlich nicht einfach besiegen, sondern wir mussten dafür sorgen, dass sie uns nicht erwischten, während wir versuchten Artefakte zu klauen, mit denen wir das Ritual der Kultisten zur Beschwörung der Monster unterbrechen konnten. Die Nonne meines Mannes war zwischendurch so von Monstern umringt, dass ich schon dachte, dass das Spiel vorbei sei – und wenig später hatte ich so viele Monster in dem kleinen Raum versammelt, in dem ich war, dass wir die Figuren neben das Spielfeld stellen musste, weil nicht genug Platz war … Alles in allem haben wir viel Spaß mit unserer heutigen Brettspielrunde gehabt und ich bin gespannt, wohin es uns dann beim nächsten Mal verschlägt (wenn ich einen türkischen Arzt ohne nennenswerte Kampfoptionen spielen werde).

Ein Teller mit zwei Möhren, einer aufgeschnittenen Kohlrabi und einem Schälchen mit Salzcrackern. Dahinter ist ein Stapel mit mehreren Büchern und eine kleine Sturmlaterne zu sehen.

Da mein Brötchenteig immer noch etwas arg träge ist, gab es zum Frühstück dann ein paar Salzcracker, die mein Mann gestern zum Ausprobieren gekauft hat. (Lecker, aber sehr salzig!) Außerdem habe ich ein bisschen in meinem aktuellen eBook „Brute of All Evil“ von Devon Monk gelesen. Das ist der neunte (und letzte?) Teil der Ordinary-Magic-Reihe und obwohl das Lesen des achten Bands schon eine Weile her ist, finde ich es wieder sehr nett in dem Ort Ordinary (in dem die Götter Urlaub machen) unterwegs zu sein. Die Brötchen werde ich dann wohl erst heute Nachmittag backen können – nur gut, dass wir für heute Abend Lieferessen geplant haben! *g*

Update 17:15 Uhr

Blick in ein geöffnetes Buch. Zu sehen ist Eintrag Nr. 21. von "Fake History" mit dem Titel "This Second World War photo shows a German soldier using a mobile phone" inklusive Foto und dem Anfang des Debunking-Texts.

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal eine Weile mit Bloglesen und -kommentieren verbracht, bevor ich wieder zum Buch gegriffen habe. Genau genommen habe ich einen Eintrag in „Fake History – 101 Things that Never Happend“ gelesen, der sich darum drehte, wie Jo Hedwig Teeuwisse herausfand, an welchem Ort und für welche Produktion ein Foto geschossen wurde, das vor einigen Jahren online herumging als „Beweis“ dafür, dass Soldaten im Zweiten Weltkrieg Smartphones hatten. Dieses Mal kein „Fake“, der besonders glaubwürdig war (was nicht bedeutet, dass es keine Personen gäbe, die diese Behauptung glauben würden), aber wie immer interessant, welche Wege nötig waren, um herauszufinden unter welchen Umständen genau das Foto entstanden ist.

Das Cover der Anthologie "In Sunlight or in Shadow" mit einem Ausschnitt eines Edward-Hopper-Gemäldes, das eine Frau in einem blauen Hosenanzug neben einer Treppe zeigt.

Danach habe ich eine Kurzgeschichte („Rooms by the Sea“ von Nicholas Christopher) in der „In Sunlight or in Shadow“-Anthologie gelesen. Ich muss zugeben, dass ich mit der Anthologie nicht ganz warm werde, obwohl ich die Grundidee (jede Geschichte basiert auf einem Gemälde von Edward Hopper) sehr mag. Die heute gelesene Geschichte dreht sich unter anderem um ein Gebäude am Meer, das auf unerklärliche Weise im Laufe der Jahre immer mehr Räume bekommt, bis sich selbst die aktuelle Besitzerin nicht mehr darin zurechtfindet. Beim Lesen bin ich von „Was lese ich hier?“ über „Da sind ein paar nette Details, die meine Fantasie anregen“ bis „DAS ist deine Auflösung?!“ gewandert – und ich glaube, ich muss das noch etwas sacken lassen, bevor ich mir eine Meinung zu dieser Kurzgeschichte bilden kann.

Eine große Tasse mit einer Milchschaumhaube, links daneben steht eine kleine Schale mit Schokoladenstücken, rechts dahinter ein Stapel Bücher. Das oberste Buch zeigt als Cover eine üppige rosa Blüte vor einem schwarzem Hintergrund.

Danach wurde es Zeit für Kaffee (und Schokolade) und „The Paper Garden“ von Molly Peacock. Ich bin noch am Anfang dieser Biografie und finde Mary Delany als Person und als Künstlerin sehr faszinierend, muss aber zugeben, dass ich den Schreibstil von Molly Peacock (die vor dieser Veröffentlichung vor allem für ihre poetry collections bekannt war) etwas gewöhnungsbedürftig und sehr viel blumiger als mir persönlich lieb ist … Das ändert nichts daran, dass Mary Delany eine interessante Frau mit einem spannendem Leben war, von dem ich gerne lese. Aber wenn ich gewusst hätte, dass ich den Schreibstil von Molly Peacock so ungern lese, hätte ich zu dem eBook mit Mary Delanys Briefen gegriffen.

Update 20:30 Uhr

Eine weiße Schale, die zur Hälfte mit Reis und zur Hälfte mit Mandel-Curry und Kartoffelbällchen (gut versteckt in der Currysauce) gefüllt ist.

Die Zeit seit dem letzten Update war vor allem von Essen geprägt. *g* Nachdem ich noch ein bisschen in „The Paper Garden“ gelesen hatte, haben wir bei dem guten indischen Restaurant im Viertel unser Abendessen bestellt und während wir auf die Lieferung wartete, habe ich die Brötchen rundgewirkt und zum Gehen in den beleuchteten (nicht beheizten!) Ofen gestellt. Mein Malai Kofta war wieder köstlich – ich finde es lustig, dass mein indisches Lieblingsessen in dem Restaurant am Wochenende immer etwas schärfer gewürzt ist als in der Woche (während mein Mann heute eine spürbar mildere Sauce bei seinem Curry mit Hühnerfleisch hatte als sonst).

Ein Backblech mit Backpapier, auf dem mehrere goldbraun gebackene Brötchen liegen.
Ein aufgeschnittenes Brötchen mit einer schönen, wenn auch etwas unregelmäßigen Krume.

Nachdem wir mit dem Essen fertig waren, habe ich den Ofen angeworfen und endlich meine Brötchen gebacken. Da meine Unterhitze nicht funktioniert, kann ich beim Backen nicht richtig Schwaden, weshalb die Brötchen nicht superkross geworden sind. Aber sie haben eine Kruste und eine Krume mit deutlichen Luftlöchern! Lustigerweise sind ein paar der Brötchen so aufgegangen, dass sie einen kleinen „Fuß“ bekommen haben (und wenn ich nicht Angst gehabt hätte, dass sie trocken werden, hätte ich das Blech am Ende besser einmal gedreht und noch für weitere drei Minuten drin gelassen). Alles in allem bin ich angesichts der Probleme, die ich heute Vormittag mit dem Teig hatte, aber wirklich zufrieden mit dem Ergebnis. Die erste Geschmacksprobe haben wir auch schon gemacht – das Brötchen war viel, viel zu heiß und deshalb noch etwas feucht innen, aber sehr lecker!

Das Cover von "The Body in the Blitz", das drei Kinder vor einem grünen Hintergrund zeigt. Ein asiatisch wirkendes Mädchen sitzt dabei mit einem Buch in der Hand an der oberen Kante des Covers, ein rothaariges Mädchen läuft darunter mit einer Lupe in der Hand und auf der rechten Seite steht ein Schwarzer Junge und streichelt eine orangefarbende Katze.

Den Rest des Abends werde ich jetzt noch mit „The Body in the Blitz“ verbringen. Das ist der zweite Band der „Ministry of Unladylike Activity“-Reihe von Robin Stevens und dieses Mal haben Fionnuala, May und Eric ihren ersten offiziellen Einsatz als Spione und stolpern dabei über eine Leiche in einem ausgebombten Gebäude. Ich habe gestern Abend erst mit dem Buch angefangen und freue mich gerade sehr über das Wiedersehen mit den drei Detektiven. 🙂

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Ich hatte heute Abend viel Spaß mit „The Body in the Blitz“ und mit all den Informationen, die Robin Stevens über die Arbeit für den britischen Geheimdienst im Zweiten Weltkrieg in die Geschichte eingebaut hat. Ich bin mir sicher, die Autorin hat ebenfalls „Between Silk and Cyanide“ gelesen. *g* Nuala, May und Eric lernen Nachrichten zu codieren und decoden und überraschend viele Personen in ihrem aktuellem privaten Umfeld haben entweder Kontakt zum Ministerium oder zum Britischen Museum. Außerdem gibt es nicht nur eine unidentifizierte weibliche Leiche, sondern auch gleich zwei Frauen, die in den letzten Monaten ohne weiteres Lebenszeichen verschwunden sind. Oh, und Daisy (die gemeinsam mit Mays Schwester Hazel die Protagonistin der Vorgänger-Reihe war) befindet sich anscheinend im besetzten Frankreich und es gibt schon seit längerer Zeit kein Lebenszeichen von ihr. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf morgen Nachmittag, wenn ich hoffentlich weiterlesen kann. Jetzt geht es für mich aber erst einmal ins Bett!

Es war wieder einmal nett mit euch gemeinsam den Lese-Sonntag zu verbringen! Ich hoffe, ihr hattet einen schönen Tag und könnt erholt in die neue Woche starten! Bis bald! 🙂

***

Heutige Mitleser*innen:

Lese-Sonntag im Dezember fällt aus!

Mein Mann und ich liegen seit einer Woche mit Corona flach und ich glaube nicht, dass ich am Sonntag fit genug sein werden, um einen Lesetag mit euch zu verbringen. Ich muss gestehen, ich hatte mir die Vorweihnachtszeit in diesem Jahr gemütlicher vorgestellt, aber das lässt sich ja nun nicht ändern …

Ich hoffe, euch geht es soweit gut und ihr könnt das dritte Adventswochenende entspannt genießen!

Lese-Sonntag im November 2023

Nachdem ich im Oktober so viel gelesen hatte, hat es sich in den vergangenen beiden Wochen so angefühlt, als ob ich überhaupt nicht zum Buch gegriffen hätte. Was nicht stimmt – ich habe eigentlich jeden Tag gelesen! Ich habe nur nicht durchgehend das selbe Buch gelesen, weshalb ich bislang nur drei Titel beendet habe … was sich ziemlich unbefriedigend anfühlt. Mal schauen, ob ich heute mal den ganzen Tag bei einem Roman bleibe oder ob ich weiterhin von Buch zu Buch flattere. Aber erst einmal muss ich wach werden (und das Geschirr von gestern Abend abwaschen) und irgendwann im Laufe des Tages wollen mein Mann und ich eine Brettspielrunde mit „Heat“ einlegen. Da haben wir am vergangenen Wochenende eine „Meisterschaft“ (also drei Spiele, die aufeinander aufbauen,) begonnen und es wäre nett, wenn wir die im November noch fertig bekommen würden.

Update 11:00 Uhr

Ein bewölkter Himmel, der von rechts nach links immer blauer aussieht. Über dem Himmel ist eine kleine Fenstergaube zu erahnen, darunter sind Wohnhäuser und im Hintergrund ein Kirchturm zu erkennen.

Der Vormittag ist mal wieder schneller vergangen als erwartet. Immerhin habe ich nicht nur sämtlichen Pflichtkram hinter mich gebracht, sondern auch endlich alle Kommentare beantwortet und den Feedreader geleert. In letzter Zeit geht der immer etwas unter und ich habe keine Ahnung warum. Eigentlich hatte ich überlegt, dass ich nun frühstücken könnte. Aber da der Himmel gerade überraschend wenig bewölkt ist, werden wir das Tageslicht nutzen und erst einmal unsere Bespielrunde einlegen.

Update 14:30 Uhr

Das war eine wirklich lustige Brettspielrunde! Während ich in der letzten Woche haushoch verloren habe und auf dem sechsten Platz landete, lief es heute richtig gut. Bei „Heat“ (genau genommen „Heat – Pedal to the Metal“) wird ein Rennauto durch das Ausspielen von Karten gesteuert und in der ersten Runde hatte ich da ziemlich viel Pech. Aber mein letzter Zug war so erfolgreich, dass ich nicht nur alle vor mir fahrenden Autos überholt habe, sondern auch noch eine Bonuskarte bekam, die ich dann bei der nächsten Runde (am kommenden Sonntag) einsetzen kann.

Das "Siegerpodest" bei Heat, das auf das Spielbrett gedruckt wurde. Auf Platz 1 steht ein grüner Rennwagen, auf Platz 2 ein gelber, Platz 3 wird von einem schwarzen eingenommen und dahinter liegen blau, silber und rot.

Uff, die Updates dauern gerade wirklich lange. Ich übe immer noch mit den verschiedenen Blöcken umzugehen, die es bei WordPress gibt. Ich habe erst vor kurzem das Plugin entfernt, das den „Classic Editor“ bereit gestellt hat, und muss jetzt immer noch gut schauen wo ich was finde. Meine Blogbeiträge werden in den nächsten Wochen wohl noch eine Weile etwas … variieren, bis ich mich damit wohler fühle. Aktuell wüsste ich gern, wie ich es hinbekomme, dass die Bilder in neuen Tabs geöffnet werden. Ich weiß, dass ich das schon mal hinbekommen hatte, nur weiß ich nicht mehr wie … *g*

Eine große, dampfende Tasse auf einem kleinen Tischchen. Daneben die Taschenbuchausgabe von "Once We Were Witches" von Sarah Driver.

Jetzt aber endlich ein bisschen lesen …

Update 18:00 Uhr

Eine Hefeschnecke auf einem Teller, im Licht des dahinterliegenden Fensters glänzen Zuckerguss-Linien auf der Hefeschnecke. Daneben steht eine große Tasse mit Milchschaumhaube.

Nach dem letzten Update habe ich ein bisschen in „Once We Were Witches“ gelesen. Den Anfang der Geschichte fand ich soweit ganz nett, ich bin aber nicht weit genug gekommen, dass mich die Handlung wirklich gepackt hätte, bevor ich mich von meinem Mann habe ablenken lassen. Da er gestern unterwegs war, haben wir heute anscheinend einiges an Kommunikation nachzuholen. *g* Gegen 16 Uhr habe ich mir dann einen Milchkaffee gemacht und dazu gab es eine der Hefeschnecken, die ich gestern gebacken habe. Eigentlich wollte ich ja in diesem Herbst mal wieder Zimtschnecken backen, aber da mein Mann keinen Zimt mag, wurden es dieses Mal Apfel-Marzipan-Schnecken mit (etwas) Vanillezuckerguss. Sehr lecker!

Da ich beim Essen ungern ein (gedrucktes) Buch in der Hand halte, habe ich „Claws and Contrivances“ von Stephanie Burgis angefangen. Das ist der zweite Band der Regency-Dragon-Reihe und die Handlung dreht sich um Rose Tregarthe, die Schwester von Elinor, die im ersten Teil die Protagonistin war. Da einer der beendeten Romane in diesem Monat der Reread von „Scales and Sensibility“ war, weil ich die in diesem Sommer erschienene Fortsetzung endlich mal lesen wollte, schien das eine vernünftige Wahl für ein neues (weiteres *g*) eBook. Ich muss zugeben, dass ich „Scales and Sensibility“ zwar sehr mag, aber doch sehr froh bin, dass die Situation von Rose deutlich besser ist als die ihrer Schwester – ich hoffe auf jeden Fall, dass es sehr viele amüsante Szenen mit den Cousinen gibt, mit denen sie zusammenlebt. Während ich bei Elinors Geschichte auf ihre Cousine Penelope gut hätte verzichten können (auch wenn es dann eigentlich keine Handlung mehr gegeben hätte 😉 ).

Bevor ich überlege, mit welchem Buch ich heute den Tag ausklingen lasse, muss ich erst einmal das Abendessen kochen. Der heutige Sonntag ist wirklich überraschend schnell vorbeigegangen. Oo

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Das Kochen hat heute etwas länger gedauert, aber dafür habe ich auch noch genügend Kartoffelsuppe im Topf, damit ich morgen nicht kochen muss. Mit Kochen, Essen und den Rest der dieswöchigen „The Taste“-Folge schauen ist die Zeit seit dem letzten Update erstaunlich schnell rumgegangen. Ich drehe gleich noch eine Blogrunde und hoffe, ich finde dann vor dem Schlafengehen noch etwas Muße, um ein paar weitere Seiten zu lesen, aber das wird vermutlich nicht mehr sehr viele sein.

Alles in allem ist dieser Sonntag wirklich schnell vorbeigegangen! Ich fand es schön, dass wir heute wieder gemeinsam einen Lesetag miteinander verbringen konnten! Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche! Vielleicht könnt ihr euch ja in den kommenden nass-grauen Tagen ab und an irgendwo gemütlich einrollen und ein paar Seiten lesen. 🙂

***

Heutige Mitleser*innen:

Herbst-Bucket-List (Zwischenstand Nr. 2)

Nachdem ich Ende September schon einen Zwischenstand zu meiner Herbst-Bucket-List gemacht hatte, dachte ich, dass es Zeit für ein weiteres Update wäre. 🙂

Nicht langfristig geplant, aber wirklich schön war die Zeit, die mein Mann und ich mit seiner Familie verbracht haben. Die Schwiegerfamilie hat in einem Hotel in der Stadt gewohnt und wir haben in den fünf Tagen, die sie hier waren, so einige touristische Unternehmungen gemacht und jeden Abend in einem anderen Restaurant gegessen. Das war sehr schön (und sehr lecker)! 😉

Apple Pie oder Tarte backen
(Apfel-)Zimtschnecken backen
Hefezopf backen
Zwiebelkuchen backen!

Einen Hefezopf oder eine Zimtschnecke habe ich bislang noch nicht gebacken, aber während des Herbstlesens habe ich es immerhin an einem Wochenende geschafft, sowohl eine Apple Tarte als auch einen Zwiebelkuchen zu backen. Beide waren perfekt für ein gemütliches Herbstwochenende und genau das, wonach ich mich sehne, wenn ich mich an einem usseligen Tag mit Wohlfühlessen verwöhnen will.

„The Lake House“ gucken
„Knifes Out“ gucken
„Ghostbusters: Legacy“ gucken
irgendeinen albernen Halloween-Film gucken

Viel zum Filmegucken bin ich im Oktober nicht gekommen – zumindest nicht allein. Und all die Filme, die ich mir vorgenommen hatte, sind welche, die ich ohne meinen Mann schaue. Deshalb wartet der Großteil meiner Liste mit „Herbst-Bucket-List“-Filmen immer noch auf meine Aufmerksamkeit. Einzig „irgendeinen albernen Halloween-Film“ habe ich geschafft. Genau genommen habe ich am 31. Oktober „The Curse of Bridge Hollow“ geschaut und der Film hat mir an dem Tag genau die passende leichte Unterhaltung mit „kindgerechtem“ Grusel gebracht, auf die ich Lust hatte.

„Fae Farm“ auf der Switch spielen
Puzzeln
endlich wieder Brettspielen!

Zum Spielen bin ich nicht so viel gekommen in den vergangenen Wochen. Ich hatte Anfang Oktober noch ziemlich heftige Rückenschmerzen, so dass das Brettspielen unangenehm gewesen wäre. Aber immerhin habe ich ab und an zu „Fae Farm“ gegriffen und in der zweiten Oktoberhälfte ein Puzzle gemacht, das ich von einer Freundin geliehen bekommen hatte.

Ein Stapel mit folgenden Büchern: The Map and the Territory, The Undetectables, The Red Leather Diary, The Ministry of Unladylike Activity, Begone the Raggedy Witches, The Little Grey Girl, The Promise Witch und The Witchstone Ghosts. Daneben steht mit dem Cover zum Betrachter "The Lost Girl". Das Cover zeigt zwei identisch aussehende Mädchen, die Rücken an Rücken stehen und von einem Krähenschwarm ungeben sind. Im Hintergrund sind herbstlich verfärbte Bäume in einer heimelig wirkenden Straße zu sehen.

Herbst-Leseliste anlegen (und ein paar Titel davon lesen)
den Stapel mit angefangenen Büchern neben dem Sofa in Angriff nehmen
weiter meine 2023er-Neuzugänge lesen

Das mit dem Lesen hat ganz hervorragend geklappt. Eine offizielle Herbst-Leseliste habe ich zwar nicht angelegt, aber so einige passende Romane gelesen, was wirklich Spaß gemacht hat. Außerdem arbeite ich mich gerade ziemlich gezielt durch meine ungelesenen Neuanschaffungen aus diesem Jahr und kann deshalb – trotz einiger Neuzugänge – sogar einen leichten SuB-Abbau vermelden. *g*

Häkeldecke fertigstellen
angefangenes Sockenpaar beenden
Stapel mit zu flickenden Sachen in Angriff nehmen

Ein Laptop auf dessen Tastatur ein angefanger Sockenschaft und ein braunes Wollknäuel liegen. Der Bildschirm zeigt Bernadette Banner und die Videoüberschrift "Sewing for 24 hours straigt was not my best idea"

Auch das Handarbeiten ist ein bisschen kürzer gekommen als gedacht, aber ich habe immerhin das angefangene Sockenpaar fertiggestellt, das seit Juni auf seine Vollendung wartete!

Spazierengehen und dabei Fotos machen
Caféverabredungen mit mir und einem Buch

Auch hier bin ich ganz gut dabei, auch wenn ich weiterhin zugeben muss, dass ich wirklich nicht gern spazierengehe. Aber ich habe das eine oder andere nette Foto gesammelt und frische Waffeln sind verlockend genug, dass ich auch wieder eine Café-Verabredung mit mir auf die Reihe bekommen habe.

Mal schauen, wie es im November weitergeht, wenn die „kürzeren“ Tage mich nur noch mehr zu Nachmittagen auf dem Sofa verlocken. 😉

Herbstlesen im Oktober 2023 (Sonntag, 29.10.)

Das Logo füs 2023er Herbstlesen zeigt unten eine Baumreihe mit gelben Blättern, an der linken Seite einen Baum mit dunkelroten Blättern und einen leicht bewölkten Himmel auf den der Text "Herbstlesen im Oktober 2023" geschrieben wurde.Der letzte Herbstlesen-Tag ist da und wie immer schwanke ich zwischen „schade, dass es so schnell schon wieder vorbei ist“ und „eigentlich auch ganz nett, dass ich am kommenden Wochenende den Blog ignorieren kann“. 😉 Aber erst einmal liegt noch ein ganzer Lesetag vor uns und ich bin wild entschlossen einige Zeit mit meinen angefangenen Büchern zu verbringen. Vor dem Schlafengehen habe ich gestern wirklich nichts mehr auf die Reihe bekommen. Nach dem – etwas länger dauernden – Kommentarschreiben war ich nur noch reif fürs Bett, dafür fühle ich mich heute morgen (relativ) ausgeschlafen. Mal schauen, wie lange das so anhält. *g*

 

Update 11:00 Uhr

Zwei Bücher aufeinandergestapelt neben einer dampfenden Teetasse. Im Hintergrund ein Fenster, durch den ein grauer Himmel über Wohnhäusern zu sehen ist.

Uhhh, ich hatte ganz vergessen, dass heute wieder Marathon in der Stadt ist. Gerade ist die Spitzengruppe bei uns vorbeigelaufen und die Kamera-Hubschrauber klingen, als ob sie direkt vor unserem Wohnzimmerfenster fliegen würden. Mein Mann schaut sich das gerade im Fernsehen an und kommentiert jeden offenen Laden im Viertel. Oo Wir werden auf jeden Fall noch eine Weile in den „Genuß“ von Kuhglocken-Geläut kommen, dabei hatte ich gehofft, dass ich wenigstens am Wochenende davon verschont werde. (Vielleicht sollte ich dazu erklären, dass es im Kindergarten gegenüber täglich Phasen mit Kuhglocken-Geläut gibt, die mich regelmäßig die Wände hochtreiben …) Ich finde es grundsätzlich toll, dass selbst die langsamsten Teilnehmer*innen noch angefeuert werden, aber wieso Kuhglocken dafür verwenden?! Ich werde also erst einmal mein Buch zur Seite legen und nach einer Kommentarrunde mein Frühstück machen und dann schauen, ob es ruhig genug für „The Lost Girl“ ist oder ob ich mir etwas anderes überlegen muss.

 

Update 14:00 Uhr

Ein Teller mit einem Stapel Pancakes, die mit Schokoladensauce und Erdnüssen dekoriert wurden, im Hintergrund ein angeschalteter eReader und daneben ein brennendes Sonnenglas mit weißen, grünen und blauen Glaskugeln.

Das war ein wirklich lauter Vormittag, aber inzwischen ist der Marathon zum Glück beendet und sogar das erste Reinigungsfahrzeug ist schon durchs Viertel gefahren, so dass wir in diesem Jahr hoffentlich nicht in den nächsten Tagen durch Müll wandern müssen. Gefrühstückt habe ich inzwischen auch und ich glaube, ich habe heute endlich das perfekte Verhältnis für die verschiedenen Zutaten gefunden. Jetzt muss ich das Rezept nur noch in den nächsten Tagen aufschreiben, bevor ich wieder vergessen habe, was ich da gemacht habe. 😉 Außerdem habe ich zum Frühstück weiter in „Bubble, Bubble, Toil and Cuddle“ von S. Frasher gelesen und den Titel inwischen beendet. So nett ich den Anfang fand, so muss ich zugeben, dass mich die Protagonistin im Laufe der Zeit immer mehr nervte, und als dann das Buch auch noch mit einem Cliffhanger endete, war ich richtig frustriert. Genau genommen fühlt es sich an, als ob ich nur einen halben Roman gelesen hätte und ich habe angesichts der nicht so überzeugenden Handlung nicht das Bedürfnis davon noch einen zweiten Teil zu lesen. Ich hätte den Mangel an ausgereiften Figuren und Story in Ordnung gefunden, wenn es wirklich nur eine „nette“ 120-Seiten-Geschichte gewesen wäre, aber so fühlt es sich für mich nach Zeitverschwendung an, für die ich – auch wenn es „nur“ ein eBook war – zu viel Geld gezahlt habe.

 

Update 18:00 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts eine große Tasse mit Milchschaumhaube und dazwischen eine Untertasse, auf der ein Schoko-Lolli-Geist liegt und die Umverpackung des Lollis, die eine unheimliche Figur mit Kürbiskopf zeigt.

Den Nachmittag über habe ich sehr entspannt verbracht. Der prasselnde Regen hat mich immer wieder dazu verführt, mich tief in meine Decke zu kuscheln und einfach den Geräuschen von draußen zu lauschen oder in die Kerzenflamme in meiner kleinen Laterne zu schauen und dabei die Gedanken schweifen zu lassen. Zwischendurch habe ich aber auch weiter in „The Lost Girl“ gelesen und dabei die Erzählweise von Anne Urdu sehr genossen. Ich musste gerade erst einmal nachschauen, was ich zu dem Buch gestern schon geschrieben hatte: Die Handlung dreht sich um die beiden elfjährigen Zwillinge Iris und Lark Mcguire, die in diesem Schuljahr zum ersten Mal nicht in die selbe Klasse gehen – weil ihre Eltern und Lehrer meinen, dass es ihnen gut tun würde, wenn sie selbstständiger würden. Neben dem Erzähler, dessen Identität bislang noch nicht verraten wurde, erleben die Leser*innen vor allem Iris‘ Perspektiv mit und Iris ist nicht glücklich mit der Situation. Sie war bislang immer diejenige von den beiden Schwestern, die (meistens) vernünftig und verantwortungsvoll handelte und sich um Lark kümmerte und sie vor allem beschützte, was Lark Angst machte. Ohne ihren schwesterlichen Gegenpart ist Iris ziemlich verloren und Anne Ursu erzählt das auf eine Art und Weise, die ich wirklich berührend finde. Dazu kommt dann noch ein kleiner Hauch von Magie, der in der ganzen Geschichte mitschwingt – und der mir viel Freude bereitet. Aber jetzt werde ich mein Buch erst einmal verlassen, eine Kommentarrunde drehen und dann mit dem Abendessen anfangen.

 

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Zwei Paprikahälften, die mit einer Mischung aus Reis und Mais gefüllt und mit Käse überbacken wurden, auf einem Teller.

Das Kochen hat heute Abend wieder ein bisschen gedauert, dafür war das Essen sehr lecker! Es gab Paprika, die mit einer Mischung aus Reis und Mais (gewürzt mit Salz, Pfeffer, Sriracha, Ketchup) gefüllt und mit Käse überbacken wurden. Dabei wird die Paprika mit Öl eingepinselt in den Ofen geschoben, wenn der angestellt wird, so dass sie während des Vorheizens schon etwas garen kann. Insgesamt ist das Essen nicht sehr arbeitsintensiv, aber der Reis braucht halt seine Garzeit und der Ofen läuft auch gut zwanzig Minuten – was mir immerhin genügend Zeit gibt, um parallel das Geschirr abzuwaschen, das im Laufe des Tages dreckig wurde. 😉

Ein angeschalteter eReader, der die Kapiteüberschrift "Bridget goes to a football game" zeigt, im Hintergrund ist eine Szene eines Films auf einem Fernseher zu erahnen.

Nach dem Essen habe ich die kommende Woche geplant und dann zum eReader gegriffen, während wir gelüftet haben. Es gibt einen Aspekt beim vierten Band von „Tales of Mundane Magic“, den ich ein bisschen schade finde, aber insgesamt fühle ich mich mit Bridget und Gertie wieder gut unterhalten. Außerdem gefällt es mir, dass es immer wieder Episoden gibt, die aus der Perspektive von anderen Personen (aus dem Freundeskreis der Schwestern) erzählt werden. Mit dem Buch werde ich noch einige Tage Freude haben. 🙂

Jetzt aber beende ich erst einmal für heute diesen Beitrag und damit auch das diesjährige Herbstlesen. Ich habe diese Wochenenden mit euch wieder sehr genossen und fand es schön, dass sich auch in diesem Jahr immer Leute gefunden haben, die mit mir zusammen die Herbstlesen-Tage verbracht haben. Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls eine schöne Zeit – und vielleicht lesen wir uns ja beim Lese-Sonntag im November wieder hier!

***

Heutige Mitleser*innen:

Anette
Kiya
Neyasha
Natira

Herbstlesen im Oktober 2023 (Samstag, 28.10.)

Das Logo füs 2023er Herbstlesen zeigt unten eine Baumreihe mit gelben Blättern, an der linken Seite einen Baum mit dunkelroten Blättern und einen leicht bewölkten Himmel auf den der Text "Herbstlesen im Oktober 2023" geschrieben wurde.Schon der letzte Samstag in diesem Oktober und damit auch das letzte Herbstlesen-Wochenende für dieses Jahr. Ich habe in der vergangenen Woche sowohl „The Witchstone Ghosts“ von Emily Randall-Jones, als auch „The Undetectable“ von Courtney Smyth ausgelesen. Außerdem habe ich ein paar weitere Episoden in „Tales of Mundane Magic 4“ genossen und bei einem Cafébesuch den Anfang von „Bubble, Bubble, Toil and Cuddle“ gelesen. So richtig weiß ich noch nicht, womit ich heute weitermache. Eigentlich wollte ich gestern in Ruhe meine Bücherstapel durchschauen, aber dann war das so ein verkehrter Tag, dass ich das nicht auf die Reihe gebracht habe. Heute starte ich also in den Samstag mit dem üblichen Haushaltskram, lese meine nächtliche Timeline auf und schaue dann, was ich heute (weiter)lese.

 

Update 10:30 Uhr

Heute ging alles (mal wieder) sehr langsam, aber dafür habe ich den Pflichtkram des Tages jetzt (fast) vollständig erledigt und nachgelesen, was es in dieser Woche so an aktuellem politischen Kram in Deutschland und der Welt gab. Es tut mir definitiv gut, wenn ich nicht jeden Tag auf dem neusten Stand bin, aber auf der anderen Seite ist es schon ein ziemlich deprimierender Start ins Wochenende, wenn ich mit diesen Themen meinen Samstag beginne …

Rechts eine große Tasse, links ein großer Stapel mit Büchern. Die Titel der Bücher lauten von unten nach oben "Kiki Kallira Conquers a Curse", "The Raven Throne", "The Map and the Territory", "There's no such Thing as an Easy Job", "Song of Silver, Flame Like Night", "The Dark Lord's Daughter", "Kitty Peck and the Music Hall Murder" und "The Lost Girl".

Jetzt aber konzentriere ich mich auf die Frage, was ich als nächstes lese! Und da ich mich nicht entscheiden kann, habe ich ein paar Bücher aus den Stapeln neben dem Sofa gezogen und … einen neuen Stapel gemacht. *g* Ich denke, ich werde einfach mal schauen, welcher dieser Roman meine Aufmerksamkeit fesseln kann.

 

Update 14:00 Uhr

Ein Fotobuch mit dem Titel "Frankfurt Oktober 2023" und einem Cover, das die beleuchtete Skyline von Frankfurt im Dunkeln zeigt. Links davon liegen zwei Tüten mit English Wine Gums, rechts davon zwei Tüten Stafetten und eine Tüte Katenpfötchen.

Die Zeit seit dem letzten Update habe ich mit erstaunlich wenig Buchseiten und dafür viel Mailschreiben, Telefonieren und Fotobuch-Betrachten verbracht. Erst einmal habe ich mit meiner Mutter telefoniert (im Moment immer mit der bangen Frage verknüpft, ob es ihr gesundheitlich gerade gut geht oder ob doch ein nächster Krankenhausaufenthalt anstehen könnte), dann Mails mit der ehemaligen Nachbarin ausgetauscht, die heute meldete, dass sie die vergangenen zwei Wochen mit Corona flachlag. Ich muss zugeben, dass ich es schön gefunden hätte, wenn sie das direkt nach dem ersten positiven Test mitgeteilt hätte, da wir ja vor zwei Wochen mit ihr in einem Café gefrühstückt haben … Immerhin geht es ihr wieder einigermaßen gut und wir können definitiv sagen, dass wir uns nichts eingefangen hatten, da wir weiterhin mehrfach pro Woche testen. (Und für die kommende Woche habe ich schon eine Phase mit „Erholungszeit“ eingeplant, weil wir Doppel-Impftermine gebucht haben – und mich das jedes Mal für ein paar Tage umhaut.) Dann kam ein Care-Paket von der Schwägerin, die bei ihrem Besuch Anfang Oktober mitbekommen hatte, dass ich hier keine Lakritz auftreiben kann, die ich mag, während mein Mann Probleme hat an Wine Gums zu kommen. Zu unserer Überraschung lag ein Fotobuch von der gemeinsamen Urlaubswoche dabei, das ich mir erst einmal angeschaut habe.

Ein etwas derangierter Bücherstapel, daneben ein Holzbrett mit einem Käsebrot und zwei Möhren.

Danach gab es dann Frühstück für mich und ich muss zugeben, dass ich gerade sehr glücklich mit meinen diversen Sauerteig-Brot-Backversuchen bin. Der Vorteig funktioniert gut und die Mehlmengenverhältnisse passen auch. Allerdings wird es langsam Zeit, dass ich den Vorteig wieder mit Roggenmehl statt Dinkelvollkornmehl ansetze, weil die letzten Runden mit Dinkel mir die Säure zu sehr reduziert haben. Beim Essen habe ich ein Kochvideo (fünf winterliche Suppenrezepte) geschaut und dann doch endlich mal zu einem Buch gegriffen. Bei „The Map and the Territory“ von A. M. Tuomala werde ich gleich auch noch ein bisschen bleiben, weil mir die ersten Seiten ganz gut gefallen haben. Ich finde es gerade schwierig die richtige Fantasy-Variante für meine aktuelle Stimmung zu finden, aber das könnte gerade passen (und wenn nicht, dann habe ich ja noch weitere Bücher in Reichweite).

 

Update 17:30 Uhr

So wie der Tag bislang verlief, habe ich das Gefühl, ich müsste betonen, dass ich seit dem letzten Update wirklich gelesen habe. 😉 Genauer gesagt habe ich erst einmal weiter in „The Map and the Territory“ gelesen. Die Handlung wird aus der Perspektive von zwei Personen erzählt, auf der einen Seite der Magiestudent Eshu und auf der anderen Seite die Kartografin Rukha Masreen. Zu Beginn der Geschichte begleiten wir Eshu von einer Party, bei der er mit anderen Magiekundigen und einem „Godling“ diskutiert und getrunken hat, bis zu einem Spiegel, durch den der Student nach Hause reisen will. Auch Rukha ist unterwegs, als wir sie kennenlernen, und sie beobachtet eines Abends, als sie gerade ihr Nachtlager aufgeschlagen hat, ein seltsames Phänomen am Himmel und spürt kurz darauf ein heftiges Erdbeben. Als sie wenige Tage später in der Hafenstadt Sharis ankommt, muss sie feststellen, dass diese ins Meer gestürzt ist und nur eine Handvoll Personen die Katastrophe überlebt hat. Ich muss zugeben, dass das kein besonders wohltuender Start in eine Geschichte ist – vor allem, da der Klappentext deutlich macht, dass auch die restliche Welt in Mitleidenschaft gezogen wurde, aber ich mag die klare Erzählweise, die wenigen Weltenbau-Elemente, die ich bislang gesehen habe, und Rukhas Perspektive auf die Ereignisse.

Ein kleiner runder Karottenkuchen mit übiger Zuckerglasur auf einem Teller, dahinter eine große Tasse mit einer Milchschaumhaube und links davon zwei aufeinanderliegende Bücher. Der Titel des oberen Romans lautet "The Lost Girl" von Anne Ursu.

Trotzdem habe ich nach meiner Kuchenpause erst einmal zu einem anderen Roman gegriffen und zwar „The Lost Girl“ von Anne Ursu. Sehr weit bin ich darin noch nicht gekommen, aber auch hier mag ich die Erzählstimme, die deutlich mehr weiß als die beiden Mädchen, um die es in der Geschichte geht, die Beziehung, die die Zwillinge Lark und Iris zu Beginn der Handlung zueinander haben, und all die Andeutungen rund um zukünftige Ereignisse. Ich habe absolut keine Ahnung, ob es in diese Richtung gehen wird, aber die Beschreibung eines kleinen – etwas ungewöhnlichen – Ladens im Buch erinnert mich ein bisschen an „Töchter des Mondes“ („The Changeover“) von Margaret Mahy. Ich denke, ich werde übers Wochenende bei diesen beiden Büchern bleiben, aber erst einmal drehe ich eine Blog- und Kommentarrunde und dann wird es auch schon langsam Zeit zu Kochen.

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Eine Schüssel mit von Sauce rotgefärbten Nudeln und Gemüse, die auf einem Bein sitzt, das in einen rot-weiß-karierte Pyjamahose gekleidet ist.

Sehr viel habe ich seit dem letzten Update nicht gemacht. Ich habe gekochte und mich dabei relativ spontan für eine Paprika-Zucchini-Möhren-Tomatensauce entschieden, weil ich gestern in etwas verwirrtem Zustand die doppelte Menge Nudeln gekochte hatte und die nun heute aufbrauchen wollte. Beim Essen haben wir einen Teil der dieswöchigen „The Taste“-Folge geschaut und danach habe ich nur noch ein bisschen online gesurft. Ich bin heute überraschend müde und werde wohl bald ins Bett gehen. Wir lesen uns morgen wieder! Ich freu mich schon. 🙂

***

Heutige Mitleser*innen:

Anette
Kiya
Natira
JED

Herbstlesen im Oktober 2023 (Sonntag, 22.10.)

Das Logo füs 2023er Herbstlesen zeigt unten eine Baumreihe mit gelben Blättern, an der linken Seite einen Baum mit dunkelroten Blättern und einen leicht bewölkten Himmel auf den der Text "Herbstlesen im Oktober 2023" geschrieben wurde.Nachdem ich gestern nicht so viel gelesen habe (immerhin habe ich die „Moonstruck“-Comics noch vor dem Schlafengehen beendet), hoffe ich, dass ich heute mehr Zeit mit einem Buch vor der Nase verbringen werde. Ich habe zwei angefangene Romane, mit denen ich eigentlich gern weitermachen würde. Auf der einen Seite „The Witchstone Ghosts“ von Emily Randall-Jones, in dem ich ca. 130 Seiten gelesen habe, auf der anderen Seite „The Undetectables“ von Courtney Smyth, wo ich gerade mal die ersten 30 Seiten gelesen habe. Bei „The Undetectables“ habe ich mich dann von irgendwas ablenken lassen, während ich bei „The Witchstone Ghosts“ ein selbstgeschaffenes Problem habe. Der Chicken-House-Verlag schlägt unter dem Klappentext immer eine Seite vor, die man anlesen kann, um herauszufinden, ob einem die Geschichte liegt, und jedes Mal stehe ich da und verstehe nicht, wieso gerade diese eine Seite ausgewählt wurde. In der Regel ist es ein Teil der Geschichte, der – zumindest in meinen Augen – für sich stehend nicht funktioniert oder der der Tiefpunkt der Handlung ist. In diesem Fall trifft meiner Meinung nach beides zu, weshalb ich keine Lust habe weiterzulesen, weil ich sehen kann wie die Geschichte auf diesen Handlungspunkt zusteuert. Was mich zu der Frage bringt, wieso ich mir das schon wieder angetan habe?! Wieso kann ich nicht einfach diesen Hinweis ignorieren und das Buch von Anfang bis Ende lesen? Stattdessen nehme ich mir jedes Mal vor, dass ich diesen Hinweis ignoriere, bis ich mitten im Buch bin und dann doch meine Neugier darauf, womit dieses Mal für den Roman geworben wird, nachgebe. Ich bin gespannt, ob ich mich heute Vormittag wie eine (einigermaßen) vernünftige Erwachsene benehmen und einfach über diesen Punkt hinweglesen kann. Oder ob ich stattdessen zu „The Undetectables“ greife … oder einem ganz neuem Buch … ich habe ja ein kleines bisschen Auswahl. 😉

 

Update 10:30 Uhr

Zwei Bücher, die aufeinandergestapelt neben einer dampfenden Teetasse liegen. Das obere Buch ist "The Undetectables" von Courtney Smyth. Im Hintergrund ist ein Fenster mit einem grauen und bewölkten Himmel über Wohnhäusern zu sehen.

So richtig werde ich heute nicht wach, wobei ich es normalerweise eigentlich mag, wenn ich an einem solch grauen Morgen langsam in den Tag starten kann. Aber es ist etwas lästig, wenn ich eigentlich lesen will, wenn meine Gedanken ständig abschweifen. Auf „The Witchstone Ghosts“ habe ich momentan keine Lust, obwohl ich bis zu diesem Punkt das Buch wirklich genossen hatte, also habe ich meine Nase in „The Undetectables“ gesteckt. Ich bin immer noch nicht viel weiter gekommen, habe aber einige Zeit damit zugebracht darüber nachzudenken, wieso ich das Buch nach dem ersten Anlesen erst einmal zur Seite gelegt hatte. Inzwischen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es daran liegt, dass der Roman auf den ersten Seiten vollkommen anders ist, als ich es erwartet hatte. Ich fand den Anfang, als die Protagonistinnen Mallory, Cornelia und Diana mit vierzehn Jahren bei einem Samhain-Ball einen Geist finden sehr nett. Ich mochte auch den Teil, der aus der Perspektive von Theodore Wyatt geschrieben wurde, der während dieses Samhain-Balls getötet wird und von nun an als Geist weiterexistiert. Ich hatte aber nicht erwartet, dass der Großteil der Handlung gerade mal sechs Jahre später spielt – was bedeutet, dass die Protagonistinnen mit ihren gerade mal zwanzig Jahren deutlich jünger sind als ich erwartet hatte. Ich weiß nicht, wieso ich davon ausging, dass die Figuren in diesem Roman älter als zwanzig sein würden, aber irgendwie hatte mich das aus dem Tritt gebracht – ebenso wie die Tatsache, dass sich die drei Freundinnen zu Beginn der aktuellen Handlung auseinandergelebt haben und erst einmal wieder zusammenfinden müssen, um in einem Mordfall zu ermitteln.

 

Update 14:15 Uhr

Nach Kiyas Kommentan habe ich mir spontan ein neues eBook gekauft und auf den eReader geladen, damit ich dann zum Frühstück die erste Geschichte in „Tales of Mundane Magic 4“ von Shaina Krevat lesen konnte. Ich mag diese kurzen Episoden rund um die beiden Schwestern Gertie und Bridget sehr gern und hatte mich in den letzten Wochen immer wieder gefragt, ob ich einfach die ersten drei Bände noch einmal anfangen sollte. Lustigerweise hätte ich die Reihe nie entdeckt, wenn nicht Kiya im November 2022 beim Lese-Sonntag darüber geschrieben hätte. Ich finde es immer wieder großartig, wenn diese Beiträge dafür sorgen, dass ich neue Bücher finde, die mir Freude bereiten, oder jemanden anderen dazu inspirieren kann mal einen neuen Roman oder ein Sachbuch anzulesen, der/das euch sonst nicht vor die Nase gekommen wäre.

Eine grüne Schale mit Porridge, Bananenscheiben und Erdnüssen, die auf einem Bein steht. Daneben ein angeschalteter eReader, der das Cover vom vierten "Tales of Mundane Magic"-Band zeigt.

Außerdem habe ich weiter in „The Undetectables“ gelesen und kann sagen, dass mir die Geschichte deutlich besser gefällt, nachdem ich mich nun auf das Alter der Protagonistinnen eingelassen habe. Ich habe zwar immer noch das Bedürfnis als nächstes ein Buch zu lesen, in dem Charaktere die Hauptrolle spielen, die etwas mehr im Leben angekommen sind, lasse mich jetzt aber nicht mehr davon ablenken, dass Mallory, Cornelia und Diana noch so jung sind und gerade erst ihren Berufsweg als übernatürliche Detektivinnen beginnen. Sehr schön fand ich z.B. die Szene, in der zwei der Protagonistinnen bei einer Autopsie dabei waren und es am Ende einen kurzen Moment mit der Gerichtsmedizinerin gab, wo ihrer aller Faszination an dem Bereich (und an Käfern, die magische Rückstände aufspüren können! *g*) größer war als ihre Professionalität. Nicht ganz so glücklich bin ich mit all den Unsicherheiten, die die Erzählerin Mallory unter anderem bezüglich ihrer Freundschaft zu Cornelia und Diana verspürt. Das sind Passagen, in denen sie mir sehr jung vorkommt – und was ich eigentlich gerade nicht in einem Roman haben wolle. Das kann ich Courtney Smyth und „The Undetectables“ nicht vorwerfen, weil das innerhalb der Geschichte stimmig ist und es an meiner aktuellen Stimmung liegt, dass mich das gerade stört. Aber ich wäre im Moment glücklicher mit dem Roman, wenn Mallory etwas gelassener und selbstbewusster wäre.

 

Update 17:00 Uhr

Ein Stück Apple Tarte, das zusammen mit einem Klecks Sahne auf einem Teller liegt. Im Hintergrund sind links ein Buch zu erahnen und recht eine große Tasse mit Milchschaumhaube zu sehen. Dahinter ein Fenster mit einem herbstlich-trüben Ausblick auf Wohnhäuser.

Seit dem letzten Update habe ich eigentlich nur weiter in „The Undetectables“ gelesen und Apple Tarte gegessen. Die Ermittlungen der drei Detektivinnen und ihres geisterhaften Kollegen Theodore ziehen langsam an, es gibt mehr Details zu den fantastischen Elementen in der Welt und zu der Nutzung von Magie (auch rund um einen Kriminalfall). Zwischendurch hatte ich überlegt, ob ich zu „Viviana Valentine Gets Her Man“ von Emily J. Edwards wechseln soll (von den Girl-Friday-Mysteries gab es gerade die ersten beiden Bände sehr günstig als eBooks), aber obwohl ich mir davon einen Krimi mit einer etwas erwachseneren Protagonistin verspreche, fehlt mir da ein bisschen der magische Teil. Es ist ein bisschen frustrierend, wenn ich genau weiß, was für eine Art Buch ich gern lesen würde, aber nicht den richtigen Roman dafür in die Finger bekomme. Aber da „The Undetectables“ nun langsam etwas Fahrt aufnimmt, werde ich darin wohl später weiterlesen. Bevor ich das mache, sollte ich aber erst einmal mit dem Kochen des Abendessens anfangen. Ich will heute Zwiebelkuchen machen und der braucht einfach ein bisschen mehr Zeit als ein Essen, bei dem ich einfach alles in einen Topf werfen kann.

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Ein Stück Zwiebelkuchen auf einem Teller in Nahaufnahme. Der Rand des Zwiebelkuchens ist ein bisschen dunkel geworden, die Käsekruste wunderbar goldgelb und der Anschnitt zeigt eine saftige Zwiebelschicht.

Das Abendessen war wirklich viel Arbeit, aber der Zwiebelkuchen war so lecker, dass sich das definitiv gelohnt hat! Die äußerste Kante ist ein bisschen sehr dunkel geworden, aber ansonsten haben die Problem, die unser Ofen gerade regelmäßig macht, zum Glück keinen Einfluss auf das Backen gehabt. Beim Essen haben wir noch ein paar Extras der „Lady Reporter“-BluRay geschaut. Sehr spannend war das Interview mit Mang Hoi, der (so höflich wie möglich) erzählte, dass die Dreharbeiten besser hätten laufen können, wenn er mehr Budget gehabt hätte, und dass die Produktionsfirma Golden Harvest nach seinen Dreharbeiten erst gesehen hätte, was für tolle Sachen er da gemacht hat. Was dann dazu führte, dass sie einen anderen Typen anheuerten, der noch ein paar weitere Actionszenen drehte – was für die lustigen Continuity-Fehler im Film verantwortlich ist. Cynthia Rothrock hingegen hat bei ihrem Kommentar und ihrem Interview nur immer wieder fröhlich erzählt, dass sie ja keine Ahnung hatte, wie gefährlich das alles gewesen sei. Sie wäre ja Kampfsportlerin und keine Stuntfrau gewesen – und natürlich gab es keine Sicherungen bei diesem Stunt, und nein, bei dem da auch nicht. Jupp, da hätte sie am fahrenden LKW gehangen, während ein Stuntman ihren Fuß festgehalten hätte, damit sie nicht kopfüber auf die Straße knallt. Und beide haben betont, dass der eine Typ in dem Film damals Muay-Thai-Weltmeister gewesen wäre und keine Erfahrung mit Dreharbeiten oder Stunts gehabt hätte, weshalb er richtig kämpfte und alle höllische Angst vor ihm hatten, weil er seine Schläge nie abmilderte. Oo

Ich denke, ich werde den Tag mit „Fae Farm“ ausklingen lassen, weshalb das hier mein letztes Update ist. Es war wieder sehr nett mit euch gemeinsam das Wochenende zu verbringen (und Kiya hat prompt für einen spontanen Buchkauf bei mir gesorgt *g*)! Ich hoffe, ihr habt einen guten Start in die Woche und vielleicht lesen wir uns am kommenden Wochenende zur letzten Herbstlesen-Runde! Gute Nacht! 🙂

 

***

Heutige Mitleser*innen:

Anette
Kiya
Natira (hat anscheinend ganz für sich allein mitgemacht 😉 )

Herbstlesen im Oktober 2023 (Samstag, 21.10.)

Das Logo füs 2023er Herbstlesen zeigt unten eine Baumreihe mit gelben Blättern, an der linken Seite einen Baum mit dunkelroten Blättern und einen leicht bewölkten Himmel auf den der Text "Herbstlesen im Oktober 2023" geschrieben wurde.Ein weiteres Herbstlesen-Wochenende und endlich ist das Wetter so usselig, dass es sich auch die ganze Woche schon nach Herbst angefühlt hat. Nach dem vergangenen Wochenende hatte ich am Montag „The Ministry of Unladylike Activity“ von Robin Stevens beendet und seitdem habe ich meine Freizeit vor allem mit Puzzeln und „Fae Farm“ verbracht. Das Puzzle muss ich gleich wieder auseinandernehmen und versandfertig machen, damit ich es in den nächsten Tagen zur Post bringen kann. Ich bin gerade wild entschlossen alle geliehenen Sachen aus dem Haus zu schaffen und da ich nicht weiß, wann ich das nächste Mal quer durch die Stadt fahre, um die  Freundin zu sehen, der das Puzzle gehört … Außerdem will ich gleich noch das Geschirr vom Abendessen abwaschen, eine Apple Tarte für heute Nachmittag in den Ofen schieben und dann kurz unter die Dusche springen. Damit sollte mein Vormittag ganz gut gefüllt sein. *g*

Update 13:30 Uhr

Eine Collage aus drei Fotos. Links oben ein fertiges Puzzle auf einem Tisch, links unten eine goldbraune Apple Tarte, deren Teigdecke mit kleinen Äpfeln und Pilzen aus Mürbeteig dekoriert wurde und rechts ein größeres Bild von dem Artbook "The Art of Simz", dessen Cover eine Hexe vor einem Bogenfenster zeigt. Die Hexe hält eine Geisterkatze im Arm.

Uff, wo ist mein Vormittag hin?! Ich meine, ich wusste ja, dass ich viel vorhabe, aber irgendwie hatte ich doch nicht erwartet, dass ich erst nach sechs Stunde das nächste Update schreiben würde. *g* Immerhin habe ich inzwischen alles erledigt und in der Küche wartet eine (noch warme) Apple Tarte darauf, dass wir sie heute Nachmittag anschneiden werden. Außerdem hat zwischendurch der Postbote geklingelt und mir eine Lieferung aus Großbritannien gebracht, auf die ich schon einige Zeit gewartet hatte. Ich folge dem Künstler „Simz“ (Simone Ferriero) schon eine Weile online, weil ich seine Bilder so bezaubernd finde, und als er im April ankündigte, dass ein britischer Verlag ein Artbook mit seinen Sachen rausbringen würde, habe ich es gleich vorbestellt. Natürlich musste ich eben schon mal einen ersten Blick in das Buch werfen und bin wirklich angetan von der Qualität und von all den Informationen, die es rund um die Bilder noch in dem Buch gibt. Damit werde ich in der nächsten Zeit noch ein paar Stunden verbringen! Jetzt schaue ich aber erst einmal, was Anette und Kiya heute Vormittag gemacht haben, und dann mache ich mir endlich Frühstück! So langsam habe ich richtig Hunger! *g*

 

Update 17:00 Uhr

Ein Stapel aus mehreren Comics und Büchern, daneben eine Tasse mit dampfenden Tee.

Nach dem letzten Update habe ich mir wirklich erst einmal Frühstück gegönnt und dabei mit meinem Mann zusammen ein Video geschaut, in dem eine Youtuberin (Alexandra Roselyn) versuchte den Mordfall in einem Agatha-Christie-Roman („Halloween Party“) zu lösen. Normalerweise mag ich solche Videos sehr, aber das hier war etwas weniger überzeugend und führte dazu, dass wir uns zwischendurch fragten, ob das ein Snack-Vlog oder ein Lese-Vlog sein sollte. Aber es war unterhaltsam, auch wenn mein Mann, der den Roman nicht kennt, nicht so recht wusste, wovon die Person den Großteil der Zeit redete. Außerdem kann ich sagen, dass mir das Video große Lust auf Grilled Cheese Sandwiches gemacht hat, die muss ich wohl in den nächsten Wochen mal auf den Essensplan setzen … 😉 D

Ein Stück Apple Tarte mit Sahne auf einem Teller, der auf einem Stapel Comics steht. Daneben eine große Tasse mit Milchschaumhaube.

Danach habe ich dann endlich angefangen zu lesen und nach etwas unentschlossenem Stöbern in den Büchern, die im Laufe der Woche neben dem Sofa gelandet waren, habe ich mich für die Moonstruck-Comics von Grace Ellis (Story) und Shae Beagle (Art) entschieden. Den Zeichenstil finde ich sehr süß, wenn auch an einigen Stellen (diese Nasen!) sehr gewöhnungsbedürftig, die Handlung ist bislang vor allem niedlich. Protagonistin Julie ist frisch verliebt in Selena und als die beiden in Gesellschaft von Julies Arbeitskollegen und Freund Chet zu einer Zaubershow gehen, wird Chet seine Magie gestolen. Sehr viel ist also nicht passiert, aber ich genieße die Welt, in der es vor fantastischen Wesen nur so wimmelt (Julie und Selena sind z.B. Werwölfinnen, Chet ein Zentaur), Magie recht alltäglich ist und es jederzeit passieren kann, dass die Verkäuferin in einem kleinen Laden eine Prophezeiung für dich bereit hält. Ich fühle mich gut unterhalten und werde vermutlich bis zum Kochen bei den Comics bleiben.

Oh, und in der Zwischenzeit gab es auch Verleihung der Hugo Awards, die ich über BluSky verfolgt habe: „Nettle & Bone“ von T. Kingfisher hat „Best Novel“ gewonnen und Seanan McGuire hat mit dem Wayward-Children-Titel „Where the Drowned Girls Go“ den Award für „Best Novella“ bekommen. Und für Nnedi Okorafor gab es den Lodestar Award für „Akata Woman“ – was mich daran erinnert, dass ich die Serie auch endlich mal weiterlesen wollte.

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Da ich heute mit meinen Updates ein bisschen aus dem Rhythmus bin, ist das heute meine letzte Aktualisierung dieses Posts. Ich nehme mir für morgen einen etwas besseren Abstand zwischen den Updates vor – mal schauen, ob das klappt. 😉 Nach dem letzten Update habe ich noch etwas in „Moonstruck“ gelesen (und werde vor dem Schlafengehen dann auch den dritten Band beenden und somit die Reihe abgeschlossen haben) und habe dann angefangen das Abendessen (Möhren-Kartoffel-Eintopf) zu kochen. Zum Essen haben wir heute für unseren Samstag-Filmabend „Lady Reporter“ ausgewählt. Den Film hat mein Mann Anfang des Monats zum Geburtstag bekommen und nachdem ich in dieser Woche erst mitbekommen hatte, dass Mang Hoi am 09. Oktober verstorben ist, bot sich das Anschauen für heute an.

Das Cover einer 80er-Jahre-Hongkong-Produktion, mit Cynthia Rothrock im Mittelpunkt des Covers.

Ich muss zugeben, dass der Film kein Meisterwerk ist, aber die Stunts und die Kampfszenen sind zum Teil wirklich cool – und es ist lustig all die Continuity-Fehler zu sehen, die durch das Umschneiden der ersten Fassung und das Drehen diverser zusätzlicher Szenen entstanden sind. Da wir heute die kantonesische Fassung (mit englischen Untertiteln) gesehen haben, wird es auch noch interessant werden, wenn wir dann die englische Fassung sehen und damit vergleichen können. Was ich schon mal ungewöhnlich (nicht nur für einen Film der 80er Jahre) fand, war, dass Cindy (Cynthia Rothrock) und ihre Freundin Judy den ganzen Film ohne love interest waren und Cindy hemmungslos ihrer Karriere verfolgen konnte, ohne dass das ein Thema war. Nicht mal irgendwelche Flirtszenen wurden den Schauspielerinnen zugeschrieben, was ich echt erholsam fand. (Wobei ich erwähnen muss, dass es natürlich einige sexistische Momente und „lustige“ Prostituiertenwitze gab, aber für einen Film seiner Zeit war er in der Beziehung gar nicht so schlecht.)

Jetzt drehe ich noch eine Blogrunde, lese dann meinen Comic aus und wandere dann ins Bett. Ich hoffe, ihr hattet einen ebenso gemütlichen Tag wie ich. Wir lesen uns dann (hoffentlich) morgen wieder! Gute Nacht! 🙂

***

Heutige Mitleser*innen:

Anette
Kiya