Gestern klang der Abend dann noch ganz entspannt mit einer Runde „Fae Farm“ aus und auch heute starte ich eher gemütlich in den Tag. Es ist (endlich!) kühl genug, dass ich mich in meiner Decke auf dem Sofa einrollen kann und ich freue mich schon auf kuschelige Lesestunden. Mit etwas Glück beende ich heute „The Twisted Ones“ und dann kann ich mir überlegen, ob ich neben „The Ministry of Unladylike Activity“ noch ein neues Buch anfange (oder doch mal einen der vielen angefangenen Romane beende). Aber erst einmal muss ich noch etwas wacher werden und dann werde ich meine nächtliche Timeline auflesen.
Update 12:30 Uhr
Nur ein kurzes Update, weil ich mich heute den ganzen Vormittag über online rumgetrieben habe und nun eine kleine Auszeit (und etwas zu Trinken!) brauche, bevor ich mich in die nächste Kommentarrunde stürze. Immerhin habe ich das Gefühl, ich bin wieder einigermaßen auf dem aktuellen Stand, was das Weltgeschehen angeht, auch wenn ich das lieber nicht wäre. Jetzt also statt Laptop und Smartphone eine Runde Comics und Tee und dann schaue ich mal weiter.
Update 15:00 Uhr
Ich habe meine vier Comics gelesen und bin nicht so sicher, was ich davon halten soll. Ich war neugierig auf „Castle Full of Blackbirds“, weil ich nach dem Lesen von „All the Murmuring Bones“ gesehen hatte, dass Angela Slatter als Autorin an den Comics beteiligt war. Aber ich bin (noch lange!) nicht so weit im Hellboy-Universum, dass ich die Geschichte und Charaktere wirklich in einen Zusammenhang mit anderen Ereignissen hätte bringen können, was dazu führt, dass ich das Gefühl hatte, dass mir Hintergrundwissen fehlt. Auch war ich nicht so überzeugt vom Zeichenstil von Valeria Burzo, den ich als relativ belanglos empfand, auch wenn es hier und da Elemente gab, bei denen der Einfluss von Mike Mignola durchschimmerte. Als ich mich nach dem Lesen mit meinem Mann darüber unterhielt, meinte er, dass er inzwischen auch nur noch vom Großteil der Comics enttäuscht ist, die in den letzten Jahren veröffentlicht wurden und auf Mike Mignolas Welt basieren. Es ist einfach sehr große Glückssache, ob die Handlung und die Zeichnungen der Qualität der Originalgeschichten gerecht werden. Wobei ich das Gefühl hatte, dass Angela Slatter eine ziemlich coole Geschichte hätte erzählen können, wenn sie die Handlung nicht passend zu schon vorhandenen Handlungssträngen hätte schreiben müssen. Mal schauen, wie ich das Ganze beurteile, wenn ich jemals mit den Hellboy-Veröffentlichungen so weit bin, dass ich mich durch all diese Extras arbeite. *g*
Nach den Comics habe ich mir erst einmal Frühstück gemacht und dabei zu „The Twisted Ones“ von T. Kingfisher gegriffen. Es ist lustig, aber diesen Roman musste ich mit einigen Pausen und bei Tageslicht lesen, obwohl er eigentlich nicht so unheimlich ist. Aber es gibt schon einen Grund, warum ich so selten Horror lese und mich wenn dann auf gruselige Kinderbücher beschränke. Meine Fantasie ist einfach viel zu gut darin sich das Schlimmste auszumalen, dass die Kapitel (in diesem Fall 70% des Buches), in denen langsam Spannung aufgebaut wird, für mich nur häppchenweise erträglich sind. Wie immer, wenn ich eine Geschichte von T. Kingfisher lese, bin ich fasziniert davon welche Dinge Ursula Vernon sich für ihre Romane ausdenkt und wie sie die weiter entwickelt. Die Motive der Person, die dafür sorgt, dass die Protagonistin Mouse so richtig in Schwierigkeiten landet, fand ich relativ offensichtlich. Aber die genaueren Details rund um die unheimlichen, übernatürlichen Vorgänge waren schon sehr spannend, weil die Autorin da Elemente miteinander verknüpft hat, die ich so noch nie miteinander in Zusammenhang gebracht gesehen habe. (Uff, das ist schwierig, wenn ich nicht zu viel verraten will!) Solche Sachen – und ihre großartigen Charaktere! – sind es dann, die mich doch dazu bringen ihre Veröffentlichungen zu lesen, obwohl ich eigentlich keinen Horror lese … Nachdem ich das Buch gerade beendet habe, drehe ich jetzt erst einmal eine Blogrunde und dann schaue ich, ob ich gleich zu Robin Stevens greife oder erst noch etwas anderes mache.
Update 18:00 Uhr
Nach meiner Blog- und Kommentarrunde habe ich dann wirklich zu „The Ministry of Unladylike Activity“ gegriffen. Ich mag, wie sich die Passagen von May und Fionnuala ergänzen und wie wir mit jedem Absatz mehr über die Personen erfahren, die sich in Elysium Hall eingefunden haben. Die Grundsituation erinnert sehr an Agatha Christie: ein älterer (Groß-)Vater, der eine wichtige Position innehält, seine zweite Ehefrau und ihr Sohn aus erster Ehe, die zwei gemeinsamen Söhne plus eine dazugehörige Ehefrau mit Tochter und natürlich die frisch verwitwete Tochter des Hauses, die Fionnualas Mutter ist, und alle haben ihre Eigenheiten und wirken auf ihre Weise verdächtig. Was den großen Unterschied macht, ist die Erzählweise aus der Sicht von zwei 10/11jährigen Mädchen (wobei beide für mich oft etwas jünger klingen), die natürlich eine ganz andere Perspektive auf diese Personen und ihre Motive haben, als es ein Hercule Poirot oder eine Miss Marple hätten. Ich fühle mich auf jeden Fall sehr gut unterhalten mit der Geschichte und werde vermutlich nach dem Abendessen darin weiterlesen.
Update 22:00 Uhr (letztes Update)
Heute gab es zum Abendessen „One Pot Chickpea Pasta“ und ich finde es immer wieder sehr angenehm, dass ich nur einen Haufen Zutaten mit einem halben Liter Wasser in einen Topf (oder wie in diesem Fall eine Pfanne) werfen muss, um ein nicht sehr attraktives, aber sehr leckeres Essen zu bekommen. Wobei ich zugeben muss, dass ich das Essen heute etwas zu lange gekocht habe, weil ich noch den Abwasch fertig machen wollte. Trotzdem war es lecker, wenn auch nicht ganz so soßig wie sonst.
Zum Essen haben wir eine weitere Folge von „Indian Matchmaking“ geschaut und dabei darüber spekuliert, ob Sima Auntie einige Personen bewusst erst einmal mit unpassenden Kandidat*innen zusammen bringt, damit sie etwas realistischere Erwartungen an potenzielle Partner*innen entwickeln. *g* Danach hat mein Mann für sich einen Film („Star Crash“ u.a. mit David Hasselhoff Oo – und allein schon die wenigen Bilder, die ich mitbekomme, zeugen von … geringer Handlungsqualität) gestartet, während ich weiter in „The Ministry of Unladylike Activity“ gelesen habe. Da ich vermutlich nach meiner Blogrunde ins Bett gehe, ist das hier mein letztes Update für heute.
Ich hoffe, ihr hattet ein genauso angenehmes Wochenende wie ich – ich fand es auf jeden Fall wieder sehr nett, dass ich meine (Lese-)Zeit wieder „mit euch“ verbringen konnte! Habt einen guten Start in die Woche! Vielleicht lesen wir uns ja am kommenden Wochenende wieder. 🙂
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Heutige Mitleser*innen:
Neyasha
JED
Natira
Birthe
Anette
Kiya (Urlaubs-herbstlesend 😉 )
































![Because household help was in short supply in wartime Washington, Elizebeth did a second shift when she got home. It was a time of shortage and limited labor-saving devices, and housework could take hours. As a farmer's daughter, Elizebeth had the skills to be self-reliant, but it was hard to find the time – and the supplies. It would be a cinch to make the blouse [I need],“ she wrote once, „if I ever had five minutes – plus the hours it would take to find the material.“ At one point, she had a local restaurant drop off daily dinners for her teenage son, just to be sure he got fed. Under pressure at work and at home, Elizebeth often worried about her family. William was at the top of her list ...](https://allesausserlyrik.de/wp-content/uploads/2023/09/Seite-194-1024x768.jpg)
















