Schlagwort: Diverses

Was schön war (1)

Was in dieser Woche schön war:

Ein Päckchen mit Erinnerungen an einen
New-York-Aufenthalt vor 18 Jahren
und das Probieren des Inhalts. 😉

Gemütliche Stunden mit Mann und Katze
und ein Tierarztbesuch mit guten Blutwerten.

Ein wunderschöner, wenn auch
dank der schnellziehenden Wolken
leider unfotografierbarer Vollmond.

Und noch eine Frühstücksverabredung
mit der ehemaligen Nachbarin
im Lieblingscafé.

Kleine Auszeit

Nur damit niemand denkt, dass etwas Schlimmes (vielleicht sogar mit einem der vielen kranken Familienmitglieder) passiert ist, wenn hier ein paar Tage nichts geschieht, kündige ich hiermit offiziell eine kleine Blog-Auszeit an.

Mein Kopf ist gerade so voll, dass sich Online-Sein nicht gut anfühlt. Ich hatte eigentlich gehofft, dass das „Herbstlesen“ mich wieder etwas ausgleicht, weil es mir normalerweise hilft, wenn ich mich durch Lesen und Schreiben ablenke, aber dieses Mal hat das nicht geklappt. Ich werde also für ein paar Tagen den Blog, den Feedreader und Twitter einfach mal vollständig ignorieren und versuchen, mich so weit zu sortieren, das ich mich danach wieder mit anderen Menschen austauschen mag.

Buchtipps gesucht!

Im Oktober hat meine Mutter Geburtstag und sie wünscht sich von mir ein Buch. Dummerweise fällt es meiner Mutter sehr schwer zu sagen, welche Bücher ihr gefallen und worauf sie mal wieder Lust hätte. Diverse Nachfragen haben nur zwei Informationen zum Vorschein gebracht:

1. Sie liest zur Zeit gern Krimis, wenn sie gut gemacht sind und etwas „Persönliches“ (?) haben.

2. Sie mag Reisebücher und Erzählungen über fremde Länder, aber nicht sowas wie den Bericht „von der Frau, die ihren Job kündigte und dann alle großen amerikanischen Wanderwege lief“, weil sie da die Motivation nicht nachvollziehen kann.

Ich würde mich wirklich freuen, wenn ihr mir ein paar Titel oder Autoren empfehlen könntet, die vielleicht etwas für meine Mutter wären. 🙂

Da es einen regen Buchaustausch zwischen meinen Eltern und ihren Geschwistern und Freunden gibt, wäre es vermutlich auch nicht schlecht, wenn ihr mir einen relativ aktuellen Titel empfehlen könntet, damit die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass meine Mutter das Buch dann schon kennt.

Abendhimmel mit Müllverbrennung

In den letzten Wochen fand ich den Abendhimmel immer so schön, wenn ich rund um den Einbruch der Dunkelheit ins Badezimmer kam. Dummerweise gibt es keine Möglichkeit, den Himmel aus dem Fenster zu fotografieren, ohne das Nachbarhaus und den Schornstein der Müllverbrennung ebenfalls festzuhalten. Aber da das immer noch mehr Himmel ist, als ich von der Straße oder den anderen Räumen aus fotografieren kann, bin ich Samstagabend mal in die Badewanne geklettert, habe die Kamera aus dem Fenster gestreckt und endlich ein Foto gemacht.

Urlaubshalbzeit

Der Besuch ist gestern Mittag wieder nach Hause gefahren und hinterlässt die Erinnerung an eine entspannte Woche mit netter Gesellschaft, gutem Essen und vielen lustigen Momenten. Nachdem ich den gestrigen Nachmittag vor allem mit der liegengebliebenen Wäsche verbracht habe, gibt es heute noch einmal einen faulen Sonntag, an dem ich nur ein bisschen nähen, spielen und lesen werde, bevor die zweite Urlaubswoche (meines Mannes) beginnt.

Für die kommende Woche stehen schon ein paar Termine an. Aber vor allem habe ich das Durchgangszimmer auf meinem Plan, in dem sich noch die großen Umzugskartons an einer Wand stapeln. Diese Kartons sind nur bis zur Hälfte (mit Büchern) gefüllt, nachdem wir in den letzten Monaten die Dinge, die auf den Büchern lagen, herausgenommen und verwendet oder verstaut haben. Aber da es bis zum Jahresende (wenn ich mir hoffentlich die nächste Runde Regale leisten kann) noch ein bisschen hin ist und mich die wenig effiziente Packweise der Kartons ganz kribbelig macht, werde ich diese Kartons in der kommenden Woche umpacken. Inzwischen haben wir genügend Buchkartons ausgeräumt, damit sich das Umpacken lohnt. Und da die Buchkartons deutlich kleiner sind als die normalen Umzugskartons, wird der Raum nach dieser Aktion nicht nur ordentlicher aussehen, sondern wir werden auch mehr Platz haben, um uns darin zu bewegen.

Ich hoffe nur, ich stolpere dabei nicht über zu viele Bücher, die ich auf der Stelle lesen muss und nicht wieder verstauen kann. 😉

Statt einer Rezension gibt es heute einen Blick ins Wohnzimmer

Eigentlich wollte ich am Wochenende noch zwei Rezensionen für den Blog beenden, die ich dann in dieser Woche veröffentlicht hätte. Aber da ich/wir in den letzten Tagen damit beschäftigt waren, das Wohnzimmer umzuräumen und allen möglichen Kleinkram zu erledigen, bevor heute unser Besuch eintrifft, habe ich die Texte natürlich nicht auf die Reihe bekommen. Auch den letzten Wohnzimmer-Vorhang habe ich nicht ganz fertigstellen können – ich werde in den kommenden Tagen noch an den letzten Zentimeter Raffband und der unterste Naht arbeiten müssen -, aber immerhin hängen schon mal Vorhänge und das Wohnzimmer sieht jetzt deutlich strukturierter aus.

Wirklich schön ist die Lösung mit dem „Gästebett-Sessel“ nicht, aber das Wohnzimmer ist nun mal der einzige Ort, wo das Ding hinpasst. Mir war es wichtig, dass wir endlich mal eine bequeme Übernachtungsmöglichkeit für Gäste haben. Da kann ich damit leben, dass unser Wohnzimmer noch voller aussieht, als es eh schon ist. Die Kartonwand wird hoffentlich zum Jahresende verschwinden, wenn wir uns dann die nächste Runde Regale leisten können. Bis dahin wird auch mein schon stehendes Regal ziemlich unordentlich aussehen, weil ich da die schon ausgepackten Sachen querbeet reingestopft habe und mit dem Sortieren warten will, bis ich all meine Schätze in einer Großaktion verstauen kann. Ansonsten fehlen nur noch mein Schmetterlingsbild (das über den Tisch mit der Stereoanlage gehört und sich bislang noch in einem der Kartons versteckt) und ein großes Bild über dem Sofa (das ich vermutlich selbst malen werde, wenn ich mich mit mir auf ein Motiv einigen kann *g*).

Da heute Mittag der Besuch eintrifft, weiß ich nicht, wie viel ich mich diese Woche auf meinem und anderen Blogs melden werde. Aber ab und an bin ich bestimmt online … 😉

Sommergeräusche

Am vergangenen Sonntag saß ich nachmittags auf dem Sofa und spielte, während mein Mann versuchte ein Youtube-Video zu schauen. Da wir zu dem Zeitpunkt gerade lüfteten, fluchte er immer wieder vor sich hin, weil er trotz aufgedrehtem Ton an einigen Stellen kaum etwas von seinem Video hören konnte. Neben dem „telefonierenden Nachbarn“, der von Freitagabend bis Montagmorgen mit einer sehr durchdringenden Stimme in der Nachbarwohnung durchgehend zu telefonieren scheint, hörten wir nicht nur den üblichen Verkehrslärm, sondern auch klingelnde Hundehalsbänder, jemanden, der Trompete übte, ein Auto mit Startproblemen, Leute, die sich lauthals und angeregt miteinander unterhielten, und viele andere Geräusche, bei denen ich in der Regel froh bin, dass unsere Fenster den Lärm so gut abhalten.

Spannend finde ich es, dass es in diesem Viertel deutlich lauter ist als in unserem alten Stadtteil, ich den Lärm aber normalerweise nicht so schlimm finde wie in der alten Wohnung. Natürlich stören mich die Baustellen im und hinterm Haus, und wenn der Geräuschpegel dadurch zu hoch wird, kann ich oft nichts anderes tun als abwarten, bis die Handwerker Feierabend machen, bevor ich selbst etwas auf die Reihe bekomme. Aber insgesamt geht mich das alles nicht mehr so viel an wie früher, so dass ich Geräusche allgemein besser ignorieren kann, wenn der Lärm nicht zu ohrenbetäubend ist. In der alten Wohnung war ich die einzige Person, die den ganzen Tag ansprechbar war, was bedeutete, dass jeder Handwerker, jeder Paketbote und jeder andere Mensch, der etwas von der Hausgemeinschaft wollte, bei mir klingelte. Außerdem wohnten wir im Erdgeschoss, so dass es keine Distanz zwischen mir und dem Treiben auf der Straße gab, und die Fenster waren so wenig schallisoliert, dass ich jedes Gespräch, jedes Telefonat Wort für Wort mithören konnte. (Ich bin immer wieder fasziniert davon, welche privaten Details und wichtigen Daten manche Leute quer über die Straße brüllen, weil ihre Verbindung schlecht ist. Datenphishing ist da definitiv nicht mehr notwendig, wenn jeder Zuhörer alles mitbekommen kann.)

In der aktuellen Wohnung hingegen sind diese „persönlicheren“ Geräusche in der Regel gut durch die Fenster gefiltert. Ein Gespräch muss schon etwas erregter verlaufend – wie zum Beispiel die diversen Szenen, in denen die aufgedrehten oder müden Kindergartenkinder von gegenüber auf ihre ungeduldigen und/oder müden Eltern treffen – damit ich es durch die geschlossenen Fenster mithören kann. Ich bekomme auch so noch genug von der Nachbarschaft mit, aber all diese Elemente (vom Baulärm abgesehen) laufen tagsüber als eher lästiges Hintergrundrauschen, während ich mich abends regelmäßig amüsiere (sehr schön sind da z. B. immer wieder die beiden Damen, die sich gegenseitig „Rapunzel“ und „Dornröschen“ nennen Oo) oder es sogar angenehm finde, wenn aus der Ferne Lachen und Gespräche an mein Ohr dringen. Letzteres erinnert mich an meine Kindheit, wenn ich in heißen Nächten nicht schlafen konnte und mich hinterm Vorhang versteckt auf die Fensterbank setzte, um den Nachbarn zuzuschauen, die im Garten nebenan feierten.

Ich finde es faszinierend, welch kleine Veränderungen dazu führen, dass bestimmte Geräusche als Lärm empfunden werden und welche Erinnerungen dafür sorgen können, dass manche Geräusche trotz der nicht unerheblichen Lautstärke als angenehm empfunden werden.

Neues Spielzeug!

Seitdem ich vor einem Jahr die Videos von der E3 gesehen habe, in denen das neue 3DS-Spiel „Ever Oasis“ vorgestellt wurde, habe ich auf dieses Spiel gewartet. Es wurde zwar von Grezzo entwickelt, aber sowohl der Trailer, als auch die Beschreibungen dazu haben mich sehr an ein paar meiner Lieblingsspiele von Level 5 erinnert. Das letzte Mal habe ich mich so sehr auf ein Spiel gefreut, als „Fantasy Life“ angekündigt wurde – und am Ende habe ich über 300 Stunden mit dem Spiel verbracht und nur aufgehört, weil ich keine weiteren Herausforderungen oder Aufgaben mehr zu lösen hatte.

Dummerweise brach kurz vor Erscheinen von „Ever Oasis“ erst bei meinem 3DS XL das Schiebepad und wenige Tage später ging auch die Konsole von meinem Mann kaputt. Da saß ich nun mit meinem neuen Spiel und konnte nur die Packung bewundern … Nachdem wir gründlich drüber nachgedacht (und einen Blick aufs Urlaubsgeld) geworfen hatten, stand fest, dass wir uns noch ein paar Wochen gedulden und uns dann zwei New 2DS XL besorgen würden. Am Freitag zogen die beiden neuen Geräte dann bei uns ein. Eine weiß-orange Konsole für mich und eine schwarz-türkise für meinen Mann. Der Freitagabend ging zum Teil für den Datentransfer drauf, aber so lange dauerte das zum Glück nicht. Was bedeutet, dass wir gerade in unseren freien Minuten mit dem 2DS vor der Nase rumsitzen und uns darüber freuen, dass wir endlich wieder spielen können

Ich fürchte nur, ich habe meinem Mann zu sehr von „Ever Oasis“ vorgeschwärmt, denn am Samstagabend landete das Spiel dann prompt auch noch in seiner Konsole. (Nur gut, dass es zwei Speicherstände gibt und wir so beide das Spiel spielen können. *g*) Wenn ich mich also in den kommenden Tagen etwas rarer mache, dann könnte es sein, dass ich gerade damit beschäftigt bin, mir eine blühende Oase inmitten einer Wüste voller Chaosmonster aufzubauen. 😉

Vorhänge

Da der dreilagige Verdunklungsstoff nicht gut mit der Hand zu nähen ist, benötige ich 
1 Stunde für eine kurze Naht,
2 1/2 Stunden für eine lange Naht,
3 Stunden, um das Raffband ordentlich anzunähen.
Das ergibt insgesamt 120 Arbeitsstunden, um die gesamte Wohnung mit Vorhängen auszustatten.
Wenn ich die Zeit nicht einrechne, die ich zum Abstecken der Nähte benötige …
Immerhin werde ich bis zum Ende dieses Monats wohl endlich die Vorhänge im Wohnzimmer und in der Küche hängen haben, was unser Leben hoffentlich deutlich verbessert, weil das die beiden Räume sind, die zur Zeit die meiste Sonneneinstrahlung im Laufe des Tages abbekommen.

Normalerweise …

… lese ich nicht nicht besonders viele Bücher parallel. Auch lese ich in der Regel mehr Bücher, als ich auf dem Blog rezensiere. Was dafür sorgt, dass ich unter normalen Umständen immer ein paar Texte in Reserve habe, falls ich eine Phase habe, in der ich nicht zum Schreiben komme. Dummerweise läuft es gerade bei mir nicht normal, so dass ich einen Haufen angefangener Bücher habe und dafür gerade keine Rezension zum Veröffentlichen. 😉

Aber vielleicht interessiert euch ja der Stapel angefangener Bücher, der mich gerade beschäftigt?

Dank des warmen Wetters sind erstaunlich viele eBooks dabei,
weil sich da beim Lesen nicht die Seiten wellen. 😉