Alle Artikel von Konstanze

Werder-Bremen-Keks

Irgendwann kam Bibendum in den Besitz einer Werder-Bremen-Keksform und fragte mich, ob ich bereit wäre, eine Runde zu backen. Und so sah mein erster Versuch aus:

Ich erwähne jetzt lieber nicht, wie meine Küche nach diesem Experiment aussah, aber für die Zukunft hätte ich noch ein paar weitere Anwendungsideen für diese nicht gerade kleine Form, mit denen ich einen Werder-Bremen-Fan erfreuen könnte. 😉

Achja, das Foto hat Bibendum geschossen, nachdem die Kekse per Post angelangt waren – Bilder von weiteren Versuchen gibt es erst, wenn ich wirklich im August einen neuen Ofen haben sollte und eine große Menge Puderzucker in meinen Besitz gebracht habe. 😉

Renovierung Nummer 2: Dies und Das

Vor genau zwei Wochen war der Elektriker da und hat über drei Stunden damit zugebracht unsere Lampenanschlüsse zu richten, Deckenlampe anzubringen, undefinierbare Kabel in die Wand zu stopfen und Deckel darüber anzubringen. Immer wieder hörte ich so kleine Ausrufe wie „Was ist das denn?!“ oder „Wozu gehört dieses Kabel?“ oder „Die Kabelfarbe habe ich auch noch nie gesehen!“ – und der junge Mann ist ein Profi, was zeigt, dass ich nicht übertrieben habe, als ich sagte, dass diese Verkabelung etwas ungewöhnlich ist.

Den Badezimmerspiegel haben wir dann leider doch noch nicht an die Wand gebracht, aber er hatte mir alles so weit vorbereitet, dass ich die Kabel selber verbinden könnte. Jetzt muss ich nur noch daran denken … *hüstel* Natürlich liegt das Problem nur darin, dass mein Mann den Spiegel halten muss, während ich die Sache anschließe – und das geht nur tagsüber, denn ohne Deckenlampe (ich gehe an diese Elektrik immer noch nicht ran, ohne alle Sicherungen rauszudrehen!) haben wir abends im Bad nicht genügend Licht, um mit diesem fisseligen Teilen zu hantieren. Äh … und dann haben wir den Spiegel auch einfach vergessen … bis gestern Abend der Elektriker anrief und fragte, ob ich alles hinbekommen habe … Nun gut, dieses Wochenende werde ich wohl daran denken, dass da noch eine Aufgabe auf mich wartet!

Aber auch ohne Spiegel ist das Leben mit Deckenlampen wunderschön! Selbst wenn wir sie nicht nutzen … Mein Mann ist der Meinung, dass es abends mit der Stehlampe gemütlicher ist, da die nicht so hell ist. Und im Schlafzimmer denken wir irgendwie nie an das Licht und nutzen weiterhin den Schein der Straßenlaterne, der durch die Rollläden fällt … Äh, aber das Badezimmer und die Küche! Hach, ist das schön mit richtigem Licht in der Küche und einem beinah hellen Badezimmer (gegen die dunkelbraunen Fliesen kommt keine Deckenleuchte an! 😉 ). Doch vor allem freu ich mich lustigerweise über die optischen Veränderungen. Nicht mehr abends, wenn der Fernseher läuft, auf Kabel zu starren, die aus der Wand ragen oder beim Blick Richtung Tür zu sehen, dass der Lichtschalter gebrochen ist, ist wunderbar!

Oh, noch etwas, was für diese Wohnung typisch ist: Als der Elektriker gerade gegangen war, bin ich noch einmal durch alle Räume gegangen und haben das schöne neue Licht ausprobiert. Beim Badezimmer reagierte aber die Deckenlampe nicht auf den Schalter, panisch habe ich den Schrank neben der Tür abgezogen, um zu gucken, ob sich nicht dort noch ein Schalter versteckt, habe die verschiedenen Schalter im Flur – die wir trotz Elektriker nicht zuordnen konnten – ausprobiert und festgestellt, dass da was nicht stimmt. Mein Mann ist dann auf die Straße gerannt und hat sich gerade noch dem netten Handwerker vor das Auto werfen können. Er stellte dann fest, dass der Schalter für das Licht innen verklemmte – zum Glück hatten wir ja noch einige an den Wänden, die keine Funktion zu haben scheinen, so dass er uns einfach den kaputten gegen einen ausgetauscht hat, den wir eh nicht nutzen. Sonst wäre es lustig geworden, wenn wir das Badezimmerlicht nur über die Sicherung hätten ausschalten können …

Außerdem habe ich gerade Linoleum-Laminat bestellt für den Küchenfußboden! Denn der Elektriker wollte gestern nicht nur nach dem Spiegel fragen, sondern auch ankündigen, dass er seinen Bekannten erreicht hat, der bereit ist unseren Fußboden zu machen und außerdem hätte der Ende nächster Woche Zeit und … Kurz gesagt, wenn alles klappt, dann habe ich am ersten Mai-Wochenende endlich meinen langersehnten Küchenfußboden! In einem schönen hellen und freundlichen Vanilleton!

Jetzt finde ich es noch bedauerlicher, dass der 1. Mai auf den Samstag fällt, denn sonst könnten wir an diesem Tag vielleicht sogar schon den Küchenladen stürmen, der uns empfohlen wurde. Nun gut, so schiebt sich diese Erkundungsfahrt um noch eine Woche – und dann dürft ihr kräftig die Daumen drücken, dass unser „Erspartes“ für eine solide Grundausstattung reicht. Da ich mich inzwischen ernsthaft auf einen Induktionsherd eingeschossen habe, wird wohl die Kochplatte noch nicht so schnell eingemottet, aber Möbel, eine Spüle (endlich nicht mehr im Badezimmer abwaschen und bei jedem Essenkochen x-Mal ins Bad laufen, um an Wasser zu kommen und die Zutaten oder Hände zu waschen – und dabei ständig die Katzen im Auge behalten, die nicht in die Küche sollen und doch so gerne möchten) und ein Backofen sollte schon drin sein. Oh … ein Backofen … Pizza, Zwiebelkuchen, Aufläufe …

Drückt einfach die Daumen, dass es von mir demnächst einen weiteren „Es geht aufwärts“-Renovierungsbericht geben wird. 😉

Ursula Poznanski: Erebos

„Erebos“ ist der erste Jugendroman der österreichischen Autorin Ursula Poznanski und damit ist ihr auf Anhieb eine wirklich faszinierende Geschichte gelungen! Eher langsam wird man als Leser in die Handlung eingeführt, in dem man erlebt, wie der sechzehnjährige Nick Dunmore auf einmal ständig von seinem besten Freund versetzt wird. Colin hat keine Erklärung dafür, warum er nicht mehr mit Nick abhängen will und sogar das Basketball-Training schwänzt.

So nach und nach kommt Nick dahinter, dass an der Schule eine seltsame DVD rumgeht, die man nur bekommen kann, wenn einem sie einer überreicht. Doch im Gegensatz zu den Raubkopien, die sonst schon mal an der Schule verbreitet wurden, redet niemand über das, was sich auf dieser DVD befindet. Der Schüler ist sich ziemlich sicher, dass die seltsamen Verhaltensänderungen seines Freundes mit dem Geheimnis der DVD zu tun haben – und greift deshalb begierig zu, als ihm auch eine angeboten wird.

Umso enttäuschter ist Nick, als er feststellen muss, dass sich darauf nur ein Rollenspiel mit dem Namen „Erebos“ befindet – und die langen Ladezeiten und der eher langweilige Anfang des Spiels sorgen fast dafür, dass er sich gar nicht näher mit diesem Spiel beschäftigen will. Aber da ist ja immer noch die Frage, warum seine Mitschüler von diesem Rollenspiel so fasziniert sind! Je mehr sich Nick mit „Erebos“ beschäftigt, desto mehr verfällt er diesem ungewöhnlichem Spiel. Schon bald wird ihm klar, dass es absolut einzigartig ist, da die Dialoge erkennen lassen, dass hier keine gewöhnliche Künstliche Intelligenz aktiv ist.

Noch interessanter sind allerdings die Verbindungen zu seinem realen Leben. Nick bekommt schon sehr früh im Spiel Aufträge, die er neben seinem Schulalltag erfüllen muss. Sind diese Aufgaben anfangs noch harmlos, so steigert sich das Risiko mit jedem weiteren Schritt, den der Junge in der virtuellen Realität macht. Bevor es Nick bewusst wird, ist er nicht nur süchtig nach „Erebos“, sondern auch viel tiefer in einen gefährlichen Plan verwickelt, als ihm lieb sein kann.

Ich fürchte, dass der große Schwerpunkt der Geschichte auf das Thema Rollenspiel vielleicht den einen oder anderen Leser abschrecken könnte. Sogar mir, die ich eigentlich sehr gerne Rollenspiele spiele, waren einige Passagen etwas zu lang (vor allem, da mich diese klassische RPG-Variante weniger reizt 😉 ). Doch Ursula Poznanski beschreibt selbst diese eher gezogenen Teile der Geschichte so lebendig und mit so vielen Verbindungen in Nicks reale Welt, dass man sie in einem Zug durchlesen kann – und dabei ständig nach weiteren Hinweisen auf die Identität der anderen Spieler sucht.

Doch vor allem das Wissen, dass irgendetwas an diesem „Spiel“ nicht stimmt, lässt einen gespannt die Geschichte verfolgen. Ich habe das Buch in einem Zug ausgelesen – und zwar nicht nur, weil ich mir dafür extra etwas Zeit genommen hatte, sondern auch weil ich es so spannend fand. Ständig habe ich überlegt, was hinter „Erebos“ steckt, habe gehofft, dass sich Nick aus diese Sucht befreien kann und mich über jedes neue Wissensbröckchen gefreut.

Mir hat es auch sehr gut gefallen, dass die verschiedenen Charaktere angenehm realistisch beschrieben werden. Natürlich passen einige von ihnen in die typischen „Schülertypenschubladen“, aber nur solange bis man sie näher kennenlernt. Dann gelingt es der Autorin jedem von ihnen so persönliche Facetten zu verleihen, dass sie den Leser einfach überzeugen. Auch der Schreibstil passt zu der spannenden Geschichte, obwohl ich die ziemlich kurzen Sätze anfangs erstaunlich gewöhnungsbedürftig fand. Aber trotz der zum Teil gehetzt wirkenden Erzählweise, war es immer gut lesbar – und erzeugte einen gewissen Druck beim Lesen, der die (vor allem gegen Ende) rasante Handlungentwicklung gelungen unterstützt hat. Wie ihr merken könnt, hat mir das Buch sehr gut gefallen – und ich werde auf jeden Fall meine Augen nach weiteren Jugendromanen der Autorin aufhalten!

(Buch-)Post 2

Wie gestern schon geschrieben, erwartete ich noch ein Buch – genau genommen den zweiten Sammelband um „Die Stanislaskis“ von Nora Roberts (nette, wenig anspruchsvolle Geschichten zum Entspannen). Heute klingelte dann meine Postbotin und brachte mir nicht nur eine Büchersendung, sondern gleich zwei dicke Umschläge mit Lesestoff. Verwirrt von der seltsamen Kopfbedeckung der Dame (ich kenne keinen andere Menschen, der mich jeden Tag von neuem mit seiner Kleidung so irritieren kann!) nahm ich automatisch beide Päckchen in Empfang und registrierte erst Minuten später, dass das zweite Buch ja „Wenn ich bleibe“ von Gayle Forman war. Da hatte meine Tauschpartnerin wirklich schnell abgeschickt, wenn man bedenkt, dass ich das Buch erst vor drei Tagen spät am Abend angefordert hatte!

Als zwei Stunden später der Paketbote klingelte, war ich richtig verwirrt und ging eher davon aus, dass ich wieder für die Nachbarn was in Empfang nehmen sollte. Ich hatte nichts größeres mehr bestellt und die einzige Sendung, die ich noch erwartete, war eine CD, die doch bestimmt mit der normalen Briefpost kommen müsste. Tja, falsch gedacht, vor mir stand der wuchtige Paketlieferant und das kleine Päckchen mit meiner heißersehnten CD verschwand fast zwischen seinen Pranken. Jetzt bin ich pleite, aber glücklich – und meine Regallücke ist heute schon wieder ein bisschen kleiner geworden!

Buchpost!

Nachdem mich die ungewöhnliche Leere in meinem Regal so langsam wirklich kribbelig machte, haben sich der Chef und die Post zusammengetan und mir heute ein kleines Buch- und Hörbuchpaket gebracht. 😉

So werde ich also die nächsten Tage meine Nase in folgende Bücher stecken können:

– Laura Kalpakian: Café Eden
– Laura Resnick: Verzaubert
– Lucie Flebbe: Hämatom
– Simone Buchholz: Knastpralinen
– F. G. Ledesma: Der Tod wohnt nebenan
– Brian Selznick: Die Entdeckung des Hugo Cabret
– Bill Buford: Hitze

Und für die Ohren gibt es:

– Ivar Leon Mengers Darkside Park (Staffel 1 + 2)
– Josh Bazell: Schneller als der Tod
– Maxime Chattam: Alterra

Alles in allem eine wunderbare Mischung, die viele Genre abdeckt, da wird mir die Auswahl in den nächsten Wochen wieder schwer fallen!

Der Karton hat auch schon ein neue Verwendung gefunden!

Leider reichte der Nachschub nicht, um die schreckliche Regallücke vollständig zu füllen! Aber Lesen.de hat mir schon angekündigt, dass ein weiteres Buch auf dem Weg zu mir ist … *dumdidum*

Was stimmt hier nicht?

Ich habe gerade mein Regal mit den ungelesenen Büchern angeguckt und war sehr irritiert! In den letzten Wochen habe ich immer wieder aufrücken können, wenn ich Titel gelesen hatte, die in den oberen Regalreihen standen, und dann habe ich eben noch die vier Bücher rausgezupft, die ich über’s Wochenende lesen möchte.

Und nun sieht das zweite Regalfach von unten (ganz unten stehen gerade die ungelesenen Comics) so aus:

Das ist so … ungewohnt! Geradezu beunruhigend! Ich habe Platz für neue Bücher! Im Februar musste ich noch auf das zweite Regal ausweichen und nun diese irritierende Leere! Wer weiß, vielleicht magert mein SuB noch auf eine Zahl unter 100 ab – und wie gehe ich dann damit um, dass er so übersichtlich geworden ist?

Vielleicht hilft ein Blick in den Garten, damit ich wieder ruhiger werde … Oder ich entere morgen die Bibliothek und leihe mal ein bisschen mehr aus! 😉

Hans Werner Kettenbach: Das starke Geschlecht

In den letzten Jahren habe ich mich irgendwie zu einem „Fast-Food-Leser“ entwickelt und genieße vor allem eher leichte und unterhaltsame Romane, während ich mich als Teenager intensiv mit klassischer Literatur auseinandergesetzt habe. Damals habe ich zwar nicht jedes Buch verstanden (zumindest ist das im Nachhinein mein Eindruck), aber jeder dieser Klassiker hat mich nachhaltig beeindruckt. Doch auch heute stolpere ich immer wieder über Titel, die man eher von Literaturkritikern besprochen als auf den Bestsellerlisten sieht und die eine schöne Abwechslung zur leichten Unterhaltung bieten.

„Das starke Geschlecht“ ist so ein Titel, den ich mir vor allem aus Neugierde auf den Autor zugelegt habe – und nach einem kurzen Blick hinein landete das Buch erst einmal auf dem SuB. Denn statt einer Geschichte über einen Gerichtsstreit oder etwas ähnliches, wie ich es nach dem Klappentext erwartet hatte, bekam ich einen jungen Anwalt und ein recht betagtes Ehepaar, die alle drei ständig mit dem Thema Sex beschäftigt waren. Ohne Karis SuB-Losverfahren hätte ich es wohl auch so schnell nicht wieder aus dem Regal geholt, aber da Irina das Buch für mich nun mal gezogen hatte, musste ich mich da jetzt mal durchkämpfen. Und ein Kampf wurde es, denn ich konnte von der ersten Seite an mit den Figuren nichts anfangen.

Um mal das Positive herauszustreichen: Hans Werner Kettenbach verwendet eine schöne und klare Sprache (von ein paar Ausnahmen abgesehen, die durch die Charaktere, die in dem Moment zu Wort kommen, erklärt werden) und man merkt, dass er ein genauer Beobachter ist, der auch die kleinen Dinge sehr schön und detailliert beschreibt. Auch entdeckt man erst allmählich die vielen verschiedenen Schichten der unterschiedlichen Persönlichkeiten und lernt die Erzählweise des Autors zu schätzen (was leider nicht bedeutet, dass ich sie mag).

Trotzdem werde ich nach „Das starke Geschlecht“ wohl nie wieder zu einem Roman von Hans Werner Kettenbach greifen. Dieses Buch beginnt damit, dass der neunundzwanzigjährige Anwalt Alexander Zabel den Fabrikanten Herbert Klofft in einem Rechtsstreit vertreten muss. Der alte Mann hatte einer langjährige Mitarbeiterin fristlos gekündigt, da diese sich – seiner Meinung nach – durch einen Krankschreibung einen nicht genehmigten Urlaub erschlichen hatte. Erst langsam kommt Alexander dahinter, dass der Fabrikant mit der Klägerin Katharina Fuchs jahrlange ein Verhältnis hatte. Und nur durch die Informationen, mit denen ihn Cilly, die Ehefrau von Herbert versorgt, erfährt Alexander die nötigen Details, die er für die Verteidigung seines Mandanten benötigt.

Doch die Handlung plätscherte dahin und die Anklage gegen den Fabrikanten ist nur ein Vorwand für den Autor um die Beziehungen der verschiedenen Charaktere zueinander zu beleuchten. Leider konnte ich keine dieser Personen auch nur annähernd ausstehen! Ich mochte mich mit ihnen nicht beschäftigen – und das hat sich auch im Laufe der Geschichte nicht geändert. Herbert Klofft ist ein geiler alte Bock, dessen einziges Bedauern der Tatsache gilt, dass er im Alter nicht mehr zum Sex in der Lage ist. Dieser Punkt ist so viel schlimmer als die Krankheit, an der er gerade elend zugrunde geht. Also versucht er nicht nur wieder Gewalt über seine ehemalige Geliebte zu bekommen, sondern bezahlt auch eine Haushälterin und Pflegerin, die ihn regelmäßig animieren soll.

Jedes Detail über sein „Liebesleben“ erzählt er mit Genuss und unter Verwendung einer abstoßend obszönen Sprache seinem Anwalt und wirft bei mir die Frage auf, warum sich Alexander Zabel sowas überhaupt antut. Der ist in meinen Augen sowieso ein Weichei – um es mal freundlich zu umschreiben. Anfangs gefiel es mir, dass der Anwalt gewisse Grundprinzipien hat, die ihm anerzogen wurden und nach denen er auch als Erwachsener lebt. Er ist höflich, freundlich und pflichtbewusst und erst einmal nur ganz nett, aber langweilig. Doch in seiner Beziehung zu der Reporterin Frauke steht er gehörig unter dem Pantoffel und es wurde mir nicht klar, was diese beiden Personen überhaupt verbindet und warum er sich von ihr so viel gefallen lässt.

Außerdem fühlt er vom ersten Augenblick an eine starke sexuelle Anziehung zu Cilly Klofft. Dabei stören mich weder der Altersunterschied von 44 Jahren (er ist 29, sie 73) oder die Beschreibungen ihrer körperlichen Vorzüge (auch wenn ich da schnell an Operationen und Botox denken musste), sondern der Umgang der beiden miteinander und die Art und Weise wie dieser beschrieben wurde. Er fühlt sich fasziniert von dieser Frau – und abgestoßen von seinen eigenen Gefühlen – und sie spielt mit ihm, reizt ihn immer wieder, will ihn verführen und nimmt ihn doch nicht ernst.

Es gab bei diesem Buch kaum ein Kapitel bei dem ich mir nicht gewünscht habe, ich könnte es einfach aus der Hand legen und müsste mich nicht mehr mit diesen unangenehmen Personen beschäftigen. Nicht einmal das Mitleid, das im Laufe der Handlung gegenüber den verschiedenen Figuren aufkam, konnte diese Gefühle mildern. Auf der anderen Seite habe ich den Roman als Herausforderung gesehen, wurde trotzig und war wild entschlossen ihn zum Ende zu bringen. So habe ich mich irgendwann in einer Woche durchgekämpft und zwischendurch sogar über Sex, Liebe, Beziehungen und das Altern nachgedacht – und kann nun behaupten, dass dieser Autor (wenn ich von diesem Titel auf sein Gesamtwerk schließen darf) nichts für mich ist!

Immerhin ist nun der SuB wieder um ein Buch geschrumpft und ich kann für mich endlich diese Runde von Karis Losverfahren abschließen.

Renovierung Nummer 2: Runde 1 (oder Ostern 2010)

Letztes Jahre habe ich Ende September stolz verkündet, dass die alte Wohnung renoviert sei – und nun könnte ich mich demnächst an die nächste Renovierung machen, damit unser neues Zuhause auch schön und gemütlich wird. Tja, und dann folgten Wochen, in denen sich die Handwerker die Klinke in die Hand gaben, damit alle Reparaturen, die noch vom Vermieter ausgeführt werden mussten, erledigt wurden. Und ich hatte danach einfach die Nase voll vom Renovieren! Wir wussten ja, dass hier noch einiges auf uns warten würde, aber dass die Wohnung nach dem Auszug der Vormieter so schlimm ausschauen würde, hatten wir dann doch nicht erwartet.

Außerdem war ich mir noch nicht so ganz sicher, wie weit ich diese Wohnung überhaupt auffrischen wollte. Neue Farbe an den Wänden war klar, denn die sahen/sehen unglaublich schäbig aus. Unsere Vormieter waren eindeutig keine begnadeten Handwerker und auch mit einer gewissen Gleichgültigkeit am Werk, zusätzlich hatte ihre Tochter ihre Spuren hinterlassen (und ich kann nun an unserer Flurwand jeden einzelnen Wachstumsschub nachvollziehen, den sie seit Februar 2002 gemacht hat), ebenso wie das Rauchen und der Auszug und dazu kamen natürlich die normalen Abnutzungserscheinungen. Also, neue Farbe musste her! Aber ich habe auch überlegt, ob ich die (wirklich hässlichen dunklen) Holzdecken rausreiße, die in den Wohnräumen und dem Badzimmer vor einigen Jahrzehnten angebracht wurden.

Da wir aber nun schon in der Wohnung wohnen müssen und das Entfernen der Decken wirklich viel Dreck und Arbeit mit sich bringen würde, habe ich mich dagegen entschieden. Jetzt brauchte ich nur noch ein paar Tage, an denen mein Mann mir mit dem schweren Möbelstücken helfen konnte – und so kam es, dass dieses Osterwochenende mein Renovierungswochenende wurde. Was als Zwei-bis-drei-Tage-Aktion geplant war, zog sich dann allerdings über fünf Tage und die verbrachte ich mit viel Fluchen auf meine Vormieter und ihren … kreativen Umgang mit Wänden. Dass ich die Nikotinflecken nicht einfach so entfernt bekomme, war mir ebenso klar wie die Tatsache, dass das Verspachteln all der Löcher (die sich über 1,5 Wände zogen) in der Schlafzimmerwand einen halben Tag dauern würde. Womit ich nicht gerechnet hatte, waren all die kleinen Überraschungen, die man erst entdeckt, wenn man mit der Nase auf den Fußleisten herumkriecht oder in einer gewagten Haltung auf der Leiter balanciert, während man versucht mit dem Pinsel hinter die hässliche Verkleidung des Rollladenkasten zu gelangen.

Auch in der Küche gab es Dinge, die ich wohl nie werde nachvollziehen können. Irgendwann war ich beinah soweit, dass ich eine – ansonsten noch gute – Tapete abziehen wollte, nur weil ich an einer 40x60cm großen Stelle, an der die Farbe einfach nicht haften wollte, nicht weiterkam. Für diese beiden Räume musste ich wirklich alle Tricks anwenden, die ich je zum Thema Streichen und Lackieren gelernt habe (und dank einer Ausbildung, die auch mit dem Bereich zu tun hatte, kenne ich eine Menge Tricks in der Richtung 😉 ), aber immerhin strahlen inzwischen beide Räume in einem hellen leuchtenden Weiß!

Was bedeutet, dass ich nun auch den neuen schmalen Kleiderschrank noch aufbauen kann und mir nur noch zwei hübsche Nachttische (oh, und Vorhänge! *seufz*) fehlen, damit das Schlafzimmer (so gut wie) fertig ist. Für die Küche brauche ich noch einen neuen Fußboden, aber da habe ich (endlich!) einen Handwerker in Aussicht, der sich hoffentlich diese Woche mit mir in Verbindung setzen wird. Dann „nur“ noch eine neue Küche kaufen und ich kann endlich wieder richtig Kochen und Backen und an einem normalen Tisch essen – und dabei auf den Garten gucken. 🙂

Gestern war auch ein Elektriker da und hat erst einmal einen Plan für den Sicherungskasten gemacht. Da dieses Haus sehr alt ist – und unser Vermieter in den letzten Jahrzehnten nichts an der Elektrik geändert hat – müssen wir mit vier Sicherungen für sechs Räume auskommen. Das führt dazu, dass die Schaltungen für mich etwas unberechenbar waren, was mir im Winter beinah einen Stromschlag verpasst hätte, als ich eine Lampe anschließen wollte. Freitag kommt der nette Handwerker übrigens noch einmal vorbei und schließt in allen Zimmern, die wir bislang nutzen, Deckenlampen an (endlich kein Stehlampenprovisorium mehr!) und stopft alle Kabel, für die wir keine Verwendung haben, wieder in die Wand und deckt sie ab.

Wenn das erledigt ist, kann ich auch im Wohnzimmer endlich die Farbrolle schwingen. Mir fehlt nur noch ein Maler, der bereit ist mir seine Profifarbe zu verkaufen, denn ich weigere mich einfach mit Baumarktfarbe zu arbeiten. Mit der Qualität bin ich nur selten wirklich zufrieden … Die anderen beiden Zimmer müssen hingegen auf ihre Verschönerung noch etwas warten. Der kleine Raum benötigt auch einen neuen Fußboden, aber der will erst einmal verdient werden, und der große Raum wird einmal unsere Bibliothek. Doch bevor der in Angriff genommen wird, will ich den kleinen Raum fertig und die Küche eingerichtet haben, denn bislang dient der große Raum als Lagerplatz für die ganzen Umzugskartons, die noch darauf warten ausgepackt zu werden.

Das Bad hätte auch eine gründliche Aktion nötig, aber da ich gegen die hässlichen braunen Fliesen eh nichts ausrichten kann, lass ich mir mit den restlichen Details noch etwas Zeit. Immerhin ist der Elektriker so nett und bringt am Freitag seine Bohrmaschine mit, so dass wir dann endlich wieder einen Spiegel im Bad haben. *freu* Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal in einen Spiegel geguckt habe … oh, doch, das muss Donnerstag gewesen sein, als wir das Osterwochenende mit einem Essen im Restaurant um die Ecke eingeleitet haben. Wieder einmal sehr lecker, das Essen in dem schnuckeligen Lokal. 🙂

Richtig lustig wird noch ein größeres Projekt, das ich mir vorgenommen habe: Die Türen! Die wurden vor vielen Jahrzehnten mit brauner Folie verkleidet. Diese Folie ist nicht nur inzwischen unglaublich schmuddelig, sondern sie zieht sich an allen Türen, die für das Laminat mal gekürzt wurden, hoch und wirft deshalb hässliche Falten. Außerdem macht dieses Holzimitat jeden Raum unangenehm dunkel – vom Flur will ich gar nicht erst reden. Also habe ich die letzten Wochen angefangen die Türen von der Folie zu befreien – und bin wieder auf ein paar hübsch Überraschungen gestoßen. Das wird noch viel Arbeit werden, aber irgendwann habe ich alle Folien (auch an den Kanten) runter, kann die Türen spachteln, schleifen und lackieren und dann strahlen sie wieder in einem schönen Cremeweiß!

Auf den Moment freue ich mich jetzt schon und ich habe auch kein Problem damit, dass diesen Sommer lang der Balkon wohl nur für die Türen genutzt wird. 😉 Aber ich frage mich noch, wie ich die Türrahmen lackieren soll, während die vier Katzen in der Wohnung sind. Der Lack benötigt zwei Tage, bis keine Katzenhaare, -nasen und ähnliches mehr darin kleben bleibt und ich kann die Monsterchen ja auch nicht so lange in ein Zimmer sperren. Abgesehen davon, dass die geschlossene Tür dann nicht gleich mitlackiert werden kann … Im schlimmsten Fall werde ich halt mit hässlichen Türrahmen und schönen Türen leben müssen bis ich eine Lösung dafür finde. 😉

Ohje, ich glaube nicht, dass einer von euch so lange durchgehalten hat. Aber wenn noch einer bis zu diesem Punkt gelesen haben sollte, dann hoffe ich, dass ihr schöne Osterfeiertage verbracht habt! 🙂 Für mich waren sie ja eher etwas arbeitsintensiv und der einzige Osterhase, der seinen Weg zu mir fand, wartet noch darauf vertilgt zu werden, aber ich habe auf dem einen oder anderen Blog gesehen, dass einige von euch das lange Wochenende wirklich genossen haben. Schön! 🙂

April-SuB

Wenn ich überlege, dass ich im März mehr als eine Woche zu krank zum Lesen war, dann bin ich mit meinem Pensum von 17 gelesenen Romanen, 6 Manga und den restlichen sieben Hörbuch-CDs von „Der Hobbit“ wirklich zufrieden. Und dem SuB hat dieser Monat auch ganz gut getan, obwohl ich mich beim Buchkauf nicht zurückgehalten habe. 😉 Mal gucken, was der April so bringt!

A (3)
Robert Asprin: Des Dämons fette Beute
Robert Asprin: Ein Dämon schafft noch keine Ordnung
Jane Austen: Mansfield Park

B (11)
Sina Beerwald: Die Goldschmiedin
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Ruth Berger: Gretchen – Ein Frankfurter Kriminalfall
Jacques Bonnet: Meine vielseitigen Geliebten
Marie Brennan: Doppelgänger
Marie Brennan: Hexenkrieger
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud
Simon Brett: Ein Toter kommt selten allein
Simone Buchholz: Knastpralinen
Bill Buford: Hitze

C (6)
Trueman Capote: Frühstück bei Tiffany
Jennifer Chiaverini: Der Weihnachtsquilt
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)
James Collins: Zauberberg für Anfänger
Colin Cotterill: Dr. Siri und seine Toten
Deborah Crombie: Wenn die Wahrheit stirbt

D (6)
Barbara Demick: Die Kinogänger von Chongjin
Friedrich Dönhoff: Savoy Blues – Ein Fall für Sebastian Fink
Doris Dörrie: Kirschblüten Hanami
Joe Donnelly: Jack Flint und der Bann des Herzsteins
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Rebecca Drake: Still sollst du sterben

F (14)
Jennifer Fallon: Kind der Magie (Das Dämonenkind 1)
Jennifer Fallon: Kind der Götter (Das Dämonenkind 2)
Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Thomas Finn: Die Wächter von Astaria 1 – Der letzte Paladin
Thomas Finn: Die Wächter von Astaria 2 – Die flüsternde Stadt
Thomas Finn: Die Wächter von Astaria 3 – Der brennende Berg
Lucie Flebbe: Hämatom
Gayle Forman: Wenn ich bleibe
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Earlene Fowler: Tödliche Schatten
Karen Joy Fowler: Der Jane Austen Club
Peter Freund: Laura und das Siegel des Mondes
Luca di Fulvio: Die Rache des Dionysos

G (6)
Yasmine Galenorn: Katzenkrallen (Schwestern des Mondes 5)
Yasemine Galenorn: Vampirliebe (Schwestern des Mondes 6)
Francois Gantheret: Das Gedächtnis des Wassers
Michele Giuttari: Rachefeuer
Thomas Görden: Der Mönch und die Jüdin
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (4)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Frederik Hetmann: Zeitenwende
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung
Rachel Hore: Der Garten der Erinnerung

I (1)
Greg Iles: Leises Gift

J (1)
P.D. James: Ein makelloser Tod

K (7)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Laura Kalpakian: Café Eden
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Linda Kavanagh: Meinem Herzen so nah
Celine Kiernan: Schattenpfade
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (3)
F. G. Ledesma: Der Tod wohnt nebenan
Marc Levy: All die ungesagten Worte
Michaela Link: Der Spiegel der Kaiserin

M (10)
Christoph Marzi: Lyra
James McGee: Die Totensammler
Seanan McGuire: October Daye – Winterfluch
Kelly Meding: In drei Tagen bist du wieder tot
Kai Meyer: Hex
Kai Meyer: Die Sturmkönige 1 – Dschinnland
Kai Meyer: Die Sturmkönige 2 – Wunschkrieg
Kai Meyer: Die Sturmkönige 3 – Glutsand
Boris Meyn: Die Schattenflotte
Thomas B. Morgenstern: Der Milchkontrolleur

N (3)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Elle Newmark: Der Granatapfeldieb
Jenny-Mai Nuyen: Nijura – Das Erbe der Elfenkrone

P (6)
Bernd Perplies: Tarean 3 – Ritter des Ersten Lichts
Renata Petry: Hilgensee
Tamora Pierce: Young Warriors – Stories of Strength
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)
T.A. Pratt: Hexenzorn

R (12)
Irene Radford: Der letzte Kriegsmagier (Die Historie des Drachen-Nimbus 2)
Irene Radford: Der abtrünnige Drache (Die Historie des Drachen-Nimbus 3)
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
Laura Resnick: Verzaubert
John Maddox Roberts: Die Feinde des Imperators – Ein Krimi aus dem Alten Rom
Nora Roberts: Die Stanislaskis 2
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Brian Ruckley: Winterwende (Die Welt aus Blut und Eis 1)

S (13)
Régis de Sá Moreira: Das geheime Leben der Bücher
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Peter Schwindt: Morland 2 – Die Blume des Bösen
Brian Selznick: Die Entdeckung des Hugo Cabret
Emma Smith: Der Ruf der Ferne
Ernst Soler: Staub im Paradies
Veronica Stallwood: Böses Spiel in Oxford
Helle Stangerup: Der Brautmaler
Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (9)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher – Die Stadt der Regenfresser
P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracy: Mortifer
Licia Troisi: Die Schattenkämpferin 3 – Der Fluch des Assassinen
Aino Trosell: Eine grenzenlose Liebe
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

W (6)
Winifred Watson: Miss Pettigrews großer Tag
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Laura Whitcomb: Silberlicht
Valerie Wilson Wesley: Remember Cecilia Jones – Ein Fall für Tamara Hayle
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Cornell Woolrich: Der schwarze Engel

X (1)
Xinran: Gerettete Worte

123 Titel gesamt

(fett markierte Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind neu hinzugekommen)