Schlagwort: 7 Days – 7 Books

7 Days – 7 Books (Back to the roots …): Tag 4

Gestern habe ich ja nicht wirklich viel Lesezeit gehabt. Trotzdem bin ich ein bisschen mit „Das Geheimnis der Salzschwestern“ voran gekommen und kann sagen, dass mir das Buch immer noch gefällt. Inzwischen ist auch Claire mal zu Wort gekommen und der Leser hat erfahren wie sich Jo so schreckliche Verbrennungen zuziehen konnte. Die Handlung springt immer wieder zwischen den drei Perspektiven, wobei Jos und Claires Passagen bislang vor allem in der Vergangenheit stattfinden. Ich mag das Buch wirklich, aber solangsam fände ich es nett, wenn alle Stränge in der Gegenwart ankommen würden.

„Schwur der Zeit“ ist ein eher netter Manga. Schöne Zeichnungen (vor allem sehr viele unterschiedliche und attraktive Männer, die den Leserinnen gefallen sollen), eine nicht gerade innovative Zeitreisegeschichte (Schülerin fällt durch einen Teich 400 Jahre in die Vergangenheit) und mit Uesugi Kenshin eine faszinierende historische Figur. Das war eine entspannende Zwischendurchlektüre – und ich freu mich schon auf die nächsten drei Teile der Reihe (und bin froh, dass die Serie mit gerade mal vier Teilen so übersichtlich ist).

Da ich heute Abend nichts vorhabe und am Nachmittag auch lesen kann, wenn ich meine Arbeiten schnell genug auf die Reihe bekommen (hoffen darf ich ja *g*), denke ich, dass ich mit „Das Geheimnis der Salzschwestern“ heute noch fertig werde.

Update 15:00 Uhr

Heute komme ich irgendwie gar nicht in die Pötte, alles dauert endlos lange und ich bin schrecklich müde. Wenn das so weitergeht, dann werfe ich für heute das Handtuch, schiebe einen Teil der Arbeit aufs Wochenende und rolle mich einfach mit meinem Buch auf dem Sofa ein. Bevor ich aufgebe, beantworte ich aber noch die heutige Tagesfrage:

Uff, ich bin ja eigentlich niemand, der sich an Zitaten aufhängen kann. Eigentlich wandern die nur dann auf meinen Blog, wenn ich mich über eine Übersetzung aufrege. (Hier noch einmal eine Entschuldigung, an alle Übersetzer, die nie Aufmerksamkeit bekommen, weil sie ihre Sache so gut machen, dass man beim Lesen das Gefühl hat, man würde die Originalstimme des Autors genießen können.)

Aber es gibt einen Satz, der mir seit dem ersten Lesen nicht aus dem Kopf geht:

„Irgendwie, dachte Jo, vollbrachte ihre Mutter alles mit dem Zorn einer Frau, die gerade Zwiebeln hackte.“

(Das Geheimnis der Salzschwestern, S. 124)

Ein kleiner Satz, der aber nicht nur den Charakter von Jos und Claires Mutter sehr deutlich macht, sondern auch zeigt, wieso die beiden Schwestern sich so unterschiedlich entwickelten. Jo, die Brave und Verantwortungsvolle, tat immer alles, um den Zorn der Mutter nicht ausbrechen zu lassen, während Claire mit der gleichen inneren Wut geboren wurde und deshalb ständig alles tat, um gegen die Regeln der Mutter zu verstoßen.

Update 18:30 Uhr

„Das Geheimnis der Salzschwestern“ ist ausgelesen und nun muss ich das Buch erst einmal nachwirken lassen, während ich das Abendessen koche (Ich bin schon gespannt, wie sich mein neues Berberegewürz in der scharfen Möhrencreme macht.). Ob ich nach dem Abendessen noch etwas lese oder heute einfach mal früh ins Bett gehe (oder doch noch etwas Arbeit erledige), weiß ich nicht. Ebenso wenig kann ich sagen, welches Buch ich als nächstes lesen werde. Wenn ich mich gar nicht entscheiden kann, poste ich hier mal die Titel, die in die engere Wahl kommen und lasse euch entscheiden. 🙂

Übersicht:

Tag 1: Sieben Tage (432 Seiten)
Tag 2: Das Geheimnis der Salzschwestern (126/480 Seiten)
Tag 3: Das Geheimnis der Salzschwestern (204/480 Seiten) + Schwur der Zeit 1 – Manga (194 Seiten)

7 Days – 7 Books (Back to the roots …): Tag 3

Sehr weit bin ich gestern mit „Das Geheimnis der Salzschwestern“ nicht gekommen und da der Mittwoch immer der Tag ist, an dem ich alle meine Termine außer Haus wahrnehme, wird es heute wohl auch nicht mit gemütlichen Lesestunden klappen. Dafür werde ich vermutlich wieder einige neue Bücher ins Haus schleppen, da die Bibliothek auch auf meiner to-do-Liste steht. Ich beantworte jetzt noch schnell die nächste Frage und flitze dann los. Die Blogrunde gibt es dann vermutlich heute Nachmittag und eventuell kann ich heute vor dem Schlafengehen noch ein bisschen lesen …

Die Protagonisten in „Das Geheimnis der Salzschwestern“ sind die Gilly-Schwestern Jo und Claire – wobei man von Claire zur Zeit vor allem etwas mitbekommt durch die Beobachtungen und Gedanken der jungen Dee, die gerade erst in den Ort gezogen ist. Die beiden Schwestern sind zusammen auf der Salzfarm aufgewachsen, aber während sich Jo dem Familienerbe verpflichtet fühlt und es weiterhin aufrecht erhalten will, hat sich Claire einen reichen Mann aus dem Ort geschnappt und arbeitet nun seit 13 Jahren daran das Salz der Familie in Verruf zu bringen. Dabei ist allgemein bekannt, dass es dem Ort nur solange gut geht, solange die Salzfarm jeden Haushalt mit dem (magischen?) Salz beliefert.

Die siebzehnjährige Dee ist gerade erst mit ihrem Vater nach Prospect gezogen und beobachtet neugierig die verschiedenen Eigenheiten der Einheimischen. Besonders fasziniert ist sie von der schönen und herrischen Claire, die den gesamten Ort unter ihrer Knute hat, und so fragt sie ihre neuen Nachbarn immer wieder über Claire und Jo aus, um mehr über die Geschichte der beiden unterschiedlichen Frauen zu erfahren.

Update 13:00 Uhr

Die erste Runde habe ich für heute erledigt und flitze hier kurz rein, um meine Bibliotheksausbeute zu zeigen. Groß gestöbert habe ich heute nicht, weil es Verwirrungen um meinen Ausweis gab (der muss morgen eigentlich verlängert werden und bei einer Vormerkung hat das System alle vorhandenen Exemplare vorgemerkt, was dazu führte, dass ich erklären musste, dass ich eigentlich nur eins haben möchte und stattdessen lieber noch andere Titel vormerken würde *g*).

Über „Der Krieg hat kein weibliches Gesicht“ sind mein Mann und ich in irgendeiner Fernsehsendung gestolpert und fanden es interessant, „Der Winterpalast“ hingegen wurde auf irgendeinem Blog besprochen, so dass ich es vorgemerkt habe, um mal reinschnuppern zu können.

So, jetzt Katzenchaos beseitigen, Katzen füttern, Futterfleisch portionieren und dann wieder an die Textarbeit gehen.

Update 23:30 Uhr

In dieser Woche bin ich erschreckend unhöflich. 😉 Während meiner abendlichen (Chat-)Verabredung habe ich mein heutige Blogrunde gedreht und beim Frühstück und Abendessen die Nase in einem Manga („Schwur der Zeit 1“) stecken gehabt. Nächste Woche wird mein Mann vermutlich ganz froh sein, wenn er wieder normal mit mir kommunizieren kann und nicht immer warten muss, bis ich von meiner Lektüre hochschaue. Jetzt gönne ich mir noch eine halbe Stunde mit den Salzschwestern und dann geht es ins Bett. Für morgen haben ich zwar einige Sachen zu erledigen, aber immerhin kann ich mir den Tag frei einteilen (und wenn es regnet, entfällt sogar die Stunde im Garten – drückt mir die Daumen!).

Übersicht:

Tag 1: Sieben Tage (432 Seiten)
Tag 2: Das Geheimnis der Salzschwestern (126/480 Seiten)

7 Days – 7 Books (Back to the roots …): Tag 2

Das Schlimmste an einem spannenden Buch ist, dass ich es nicht aus der Hand legen kann. Also wurde es gestern doch etwas später bis ich „Sieben Tage“ weglegen und ins Bett gehen konnte – vor allem, da ich noch mein Mailfach aufgeräumt habe, was ja auch nur bis 1:15 Uhr dauerte … *g*

„Sieben Tage“ hat mir wieder richtigen Spaß gemacht, wobei ich diesen Roman nicht ganz so gut fand wie „Dreizehn Stunden“ (den zweiten Band der Benny-Griessel-Reihe). Es ist eben ein Unterschied, ob die Polizei allgemein unter Druck gesetzt wird und jeden Tag ein dem Leser unbekannter Polizist angeschossen wird, oder ob man mit einer bestimmten Person mitfiebert. Trotzdem fand ich es spannend den Fall rund um die getötete Anwältin, über die man selbst als Polizist anfangs so gar nichts privates herausfand, zu verfolgen, einen kleinen Einblick in Bennys Privatleben zu bekommen und gleichzeitig wieder etwas mehr über das heutige Südafrika und die Probleme, die durch das Ende der Apartheid entstanden, zu erfahren. Was Bennys Privat- und Gefühlsleben angeht, so bin ich immer wieder überrascht, dass Deon Meyer das so eingebaut bekommt, dass es mich nicht stört, sondern ich ebenso gespannt auf die Entscheidungen und Erlebnisse des Polizisten bin, wie auf die weitere Entwicklung des Falls. Der nächste Benny-Griessel-Roman wird von mir auf jeden Fall auch gelesen.

Was ich mir heute vornehme, weiß ich nicht so genau. Auf der einen Seite hätte ich jetzt noch einen Tag, um mal ernsthafter in „Die geheime Geschichte“ von Donna Tartt reinzuschnuppern, bevor der Roman auch morgen wieder in die Bibliothek muss, auf der anderen Seite könnte ich auch endlich wieder „Nacht ohne Angst“ weiterlesen. Wobei ich mich da kaum noch an die ersten gelesenen Seiten erinnere und vermutlich von vorne anfangen müsste. Oder ich warte darauf, dass der Paketbote – wie angekündigt – heute kommt und mir neuen Lesenachschub bringt. Immerhin ist mein Vormittag nicht ganz so verplant wie der gestrige, so dass ich tagsüber vielleicht mehr auf die Reihe bekomme.

So sieht es übrigens aus, wenn ich mal ein Buch auf dem Sofa statt auf dem Tisch fotografieren möchte:

Update 10:20 Uhr

Der große Nachteil, wenn man von der eigenen Wohnung aus arbeitet, besteht weniger darin, dass man jeden Tag für sämtliche Anwohner der Straße die Pakete in Empfang nimmt, sondern darin, dass man stets dem Lärm der Nachbarn ausgesetzt ist. Wie ich in den letzten zwei Stunden feststellen durfte, haben sich die Nachbarn nebenan vorgenommen heute ihren Vorgarten mit sämtlichen lärmerzeugenden Geräten zu bearbeiten, die sie zur Verfügung haben, während die Nachbarn über uns mit der Renovierung der gerade gekauften Wohnung beginnen.

Immerhin habe ich inzwischen einen weiteren Blick in „Die geheime Geschichte“ geworfen und beschlossen, dass ich das Buch nicht lese. Ich kann bislang keine einzige Person leiden und habe momentan keine Lust mich mit einer Geschichte zu beschäftigen, bei der ich sämtliche Protagonisten ständig ohrfeigen möchte. 😉

So viel wie möglich … Was bedeutet, dass ich meine Abende – soweit nicht anders verplant – mit einem Buch vor der Nase verbringe. Außerdem werde ich versuchen mir tagsüber ein paar Pausen zu verschaffen, die ich mit Lesen verbringen kann. In letzter Zeit habe ich meine freie Zeit eher weniger mit Büchern verbracht, da ich schon so genügend Stunden mit Texten verbracht habe, aber ich vermisse das entspannte und intensive Lesen.

Update 14:20 Uhr

Meine Frühstückspause brachte mich zu „Das Geheimnis der Salzschwestern“ von Tiffany Baker. Zwei Schwestern, die seit dreizehn Jahren nicht mehr miteinander reden. Die eine einsam und entstellt, die andere wunderschön und mit dem Liebsten ihrer Schwester verheiratet und eine Salzfarm, um die sich so einige Gerüchte ranken und deren Wohlergehen eng mit dem der Stadt verbunden ist. Sehr leise und schön geschrieben, wenige Höhe und Tiefen – soweit ich das bislang beurteilen kann – aber dafür eine ganz feine magische Atmosphäre. Das Ganze erinnert mich sehr an „Im Hexenhaus“ („Zauberhafte Schwestern“) von Alice Hoffman. Nach dem Abendessen geht es damit weiter, jetzt muss ich wohl oder übel erst einmal brav arbeiten.

Update 23:15 Uhr

Schon wieder nach 23 Uhr und ich bin gerade erst auf Seite 126. Je nachdem wie schnell die Blogrunde gleich geht, lese ich noch ein halbes Stündchen vor dem Schlafen oder muss mein Buch bis morgen ruhen lassen. Blöderweise ist der Mittwoch immer gut verplant und abends bin ich auch verabredet, aber vielleicht kann ich mir nachmittags ein bisschen Lesezeit abzwacken.

Übersicht:

Tag 1: „Sieben Tage“ (432 Seiten)

7 Days – 7 Books (Back to the roots …): Tag 1

Erster Tag der „7 Days – 7 Books“-Aktion von Melanie und Mandy und obwohl ich diverse Bücher angefangen habe und endlich beenden sollte, schlage ich im Laufe des heutigen Tages definitiv „Sieben Tage“ von Deon Meyer auf. Den Roman muss ich nämlich bis Mittwochvormittag durchgelesen haben, da die Stadtbibliothek das Exemplar gern noch an jemand anderen verleihen würde.

Das bringt mich gleich zur ersten Tagesfrage für diese Woche, die lautet:

Einfach nur täglich so viel Zeit wie möglich mit einem Buch (Hörbuch, Manga) vor der Nase zu verbringen, das Lesen zu genießen und mich immer wieder mit den anderen Bloggern auszutauschen. Allerdings setze ich mir mit „Sieben Tage“ ein Zwischenziel bis zum Mittwochmorgen. (Dass ich theoretisch auch  noch „Die geheime Geschichte“ bis Mittwochfrüh schaffen müsste, ignoriere ich mal – der Roman wandert wohl ungelesen zurück in die Stadtbibliothek.)

So, der Post steht schon mal, jetzt noch die Katzen versorgen und dann kann ich beim Frühstücken die ersten Seiten lesen (und vielleicht eine erste Runde zu den Blogposts der anderen Teilnehmern drehen).

Update 17:30 Uhr

Natürlich habe ich bislang noch keine Seite gelesen. 😉 Dafür habe ich meine Frühstückspause genutzt, um bei den Teilnehmern, die zu dem Zeitpunkt schon einen Beitrag geschrieben hatten, einen Kommentar zu hinterlassen. Da meine Arbeit jetzt aber erst einmal getan ist und ich dank der Reste vom Wochenende heute nicht kochen muss, werde ich mich nun bis zum Abendessen auf mein Buch stürzen und hoffentlich noch ein paar Kapitel schaffen.

Update 00:45 Uhr

Uiui, wie konnte es nur wieder so spät werden? Ich muss gestehen, dass ich „Sieben Tage“ fast in einem Zug ausgelesen habe. Ich mag Deon Meyers Schreibweise total gerne, ich mag seinen Polizisten Benny Griessel – ausnahmsweise sogar samt all seiner persönlichen Probleme – wirklich. Der Fall war spannend und hat mir wieder ein kleines bisschen die Augen für das heutige Südafrika geöffnet. Wer etwas über die Reihe lesen will, kann sich ja meine Rezension zum ersten Band um Benny anschauen: „Der Atem des Jägers“

Ich falle jetzt erst einmal ins Bett und schiebe die Blogrunde, die ich eigentlich noch machen wollten, auf den morgigen Tag (also heute … später … nach ein paar Stunden Schlaf).

7 Days – 7 Books (Back to the roots …)

Als Melli und Mandy vor zwei Wochen kurzfristig ihre nächste „7 Days – 7 Books“-Aktion ankündigten, war ich mir sicher, dass ich nicht dabei sein würde. Schließlich war der Oktober ziemlich verplant und trotz einiger erledigter Projekte will dieses Gefühl von „Stress! Keine Zeit!“ einfach nicht verfliegen. Auf der anderen Seite möchte ich mir im letzten Oktoberdrittel sowieso etwas mehr Ruhe zum Lesen gönnen, und als ich dann heute die konkreten „Teilnahmebedingungen“ las, bin ich doch noch schwach geworden.

Ich zitiere mal aus dem Post, den die beiden dazu heute veröffentlicht haben:

„Bisher haben wir immer Mindestanforderungen aufgestellt, um die Aktionswoche positiv abzuschließen – vier Bücher lesen, regelmäßige Updates etc. Das soll jetzt nicht mehr so sein. Back to the roots heißt für uns lesen ohne Regeln, ohne Stress, einfach um des Lesens willen. Um ein bisschen Struktur rein zu bringen werden wir euch jeden Tag eine neue Frage stellen, um so auch den Austausch unter den Teilnehmern anzuregen und wir fänden es schön, wenn ihr diese beantwortet.“

Lesen ohne Regeln, ohne Stress, rein um des Lesens willen – klingt gut, ich bin dabei – und so werde ich es hoffentlich dann auch in den nächsten sieben Tagen hinbekommen.

Wie immer, wenn ich an solchen Aktionen teilnehme, versuche ich, morgens einen Beitrag dazu zu schreiben und aktualisiere den im Laufe des Tages. Ich kann euch jetzt schon vorwarnen, dass ich auch den einen oder anderen Manga lesen werde. Momentan ist das nämlich genau das Richtige, wenn ich mich abends nicht mehr so recht konzentrieren kann. Oh, und ich werde (abgesehen von einem bestimmten Buch, von dem ich in meinem morgigen Post schreiben werde) vermutlich mehrere Sachen parallel lesen …

7 Days – 7 Books: Fazit

Die vergangenen acht Tage sind wirklich schnell rumgegangen. Dass ungewöhnliche an dieser verlängerten Woche war für mich weniger die Lesezeit, die ich mir eingeräumt habe, sondern das ich mir mehrmals am Tag Zeit fürs Bloggen genommen habe und dass ich dabei auch regelmäßig noch eine größere Blogrunde eingelegt habe. Normalerweise halte ich den Feed-Reader mit zwei schnellen Runden am Tag im Zaum, aber mit all den neuen Blogs, der Vielzahl an Beiträgen und Kommentaren zu dieser Aktion wurde das doch deutlich zeitaufwändiger.

Gelesen habe ich vom 25. März bis zum 1. April folgende Bücher:

  1. Mariëtte Aert: „Zwischenwelten“ (384 Seiten)
  2. Lucie Flebbe: „77 Tage“ (255 Seiten)
  3. P.D. James: „Tod im weißen Häubchen“ (398 Seiten)
  4. Gayle Forman: „Wenn ich bleibe“ (272 Seiten)
  5. Alan Bradley: „Flavia de Luce 4 – Vorhang auf für eine Leiche“ (320 Seiten)
  6. Ursula Poznanski: „Saeculum“ (496 Seiten)
  7. Maryrose Wood: „Die Poison Diaries“ (272 Seiten)

Das macht insgesamt 2397 Seiten, wenn ich mich nicht verrechnet habe. 😉

Ich werde vermutlich nicht zu jedem Buch eine Rezension schreiben, da ich mich in der Beziehung ja nie unter Druck setzen mag. In meinen Beiträgen der letzten Woche und den dazugehörigen Kommentaren bekommt ihr eigentlich schon einen ganz guten Eindruck von meiner Meinung. Wenn allerdings eine Rezension zu einem bestimmten Titel ausdrücklich gewünscht wird, dann ist die Chance größer, dass ich mich auch dazu aufraffe.

Insgesamt hat mir dieses lockere „gemeinsame“ Lesen wirklich gut gefallen. Meine Hoffnung bei der Aktionsteilnahme war weniger, dass ich meinen SuB abbauen würde. Ich wollte vielmehr wieder etwas mehr Lust aufs Bloggen bekommen und neue Blogs kennenlernen. Mein Feed-Reader hat auf jeden Fall einige neue Blogs hinzugefügt bekommen, bei denen ich mich auf weitere Beiträge freue, und Spaß hat mir das Bloggen in den letzten Tagen auch gemacht. Ich hoffe, ich kann ein bisschen davon mit in den Alltag nehmen, der mich ab heute nun wieder in Beschlag nehmen wird. 😉

Zum Abschluss gibt es noch zwei Baltimore-Fotos, weil der Kerl gestern Abend wieder so knuffig ausschaute und sich brav fotografieren ließ.

Vielen Dank an Melanie und Mandy für diese tolle Aktion! 🙂

7 Days – 7 Books: Tag 8

„7 Days – 7 Books: Tag 8“ zu schreiben ist irgendwie seltsam, aber Melanie und Mandy gönnen den Teilnehmern dieses Mal einen Extratag, da sich das durch den Ostermontag einfach anbietet. Gestern Nacht habe ich noch „Saeculum“ ausgelesen. Der Roman hat mir gut gefallen, die Geschichte war atmosphärisch geschrieben und es hat mich nicht gestört, dass ich mir schon recht früh sicher war, welche Auflösung am Ende von der Autorin präsentiert wird.

Jetzt fange ich den Tag erst einmal geruhsam an. Lust aufs Lesen habe ich immer noch, wobei mich sowohl „Die Poison Diaries“ als auch „Midnight Blue-Light Special“ reizen würden. Aber vermutlich bin ich für beide Bücher noch nicht wach genug …

Update 15:10 Uhr

Da ich ja eh gelesen habe, hatte sich mein Mann in den letzten zwei Stunden das Netbook geschnappt, so dass ich erst jetzt wieder ein Update schreiben kann. Nach dem Katzenfüttern habe ich mit „Die Poison Diaries“ weitergemacht – heute war irgendwie der richtige Tag dafür. Die Sonne scheint auf mein Sofa und es fühlt sich relativ frühlingshaft an, was sehr schön zum Buch passt. Die letzten 50 Seiten werde ich gleich noch lesen, aber vorher kommt jetzt erst einmal eine Blogrunde dran. Ich bin doch mal gucken, wie bei den anderen Teilnehmern der Tag bislang gelaufen ist.

Update 17:00 Uhr

„Die Poison Diaries“ sind jetzt auch beendet. Die Grundidee hinter Weed hat mir gefallen, ebenso wie die Pflanzenbeschreibungen. Atmosphärisch schreiben kann Maryrose Wood und die Geschichte ist in sich rund.  Aber eine Handlung wie die von „Ashton Place“ ist deutlich leichter zugänglich und ich glaube nicht, dass „Die Poison Diaries“ bei mir so einen langanhaltenden Eindruck hinterlassen wie diese niedliche Kindergeschichte der Autorin. Doch insgesamt habe ich meinen gemütlichen Lesenachmittag genossen!

Update 20:30 Uhr

Heute lese ich wohl keine einzige Seite mehr, denn heute Abend läuft „Summer Wars“ auf zdfKultur. So ein toller Anime, auch wenn er etwas geruhsam anläuft! Aber die Geschichte ist wirklich toll! 🙂

Aktueller Stand:

Tag 1 (Montag): „Zwischenwelten“ von Mariëtte Aert – gelesen
Tag 2 (Dienstag): „77 Tage“ von Lucie Flebbe – gelesen
Tag 3 (Mittwoch): „Tod im weißen Häubchen“ – angefangen
Tag 4 (Donnerstag): „Tod im weißen Häubchen“ – gelesen
Tag 5 (Freitag): „Wenn ich bleibe“ – gelesen/“Die Poison Diaries“ – angefangen
Tag 6 (Samstag): „Flavia de Luce 4 – Vorhang auf für eine Leiche“ – gelesen
Tag 7 (Sonntag): „Saeculum“ – gelesen
Tag 8 (Montag): „Die Poison Diaries“ – gelesen

7 Days – 7 Books: Tag 7

Nachdem ich heute Nacht um zehn nach eins endlich das Chatfenster geschlossen hatte, habe ich mir meine Flavia geschnappt und das Buch beendet. Wieder einmal habe ich mich mit dem altklugen Chemie-Wunderkind und ihrer seltsamen Familie ganz großartig amüsiert, obwohl der eigentliche Kriminalfall auch dieses Mal eher Nebensache war. Jetzt ist es 2:15 Uhr (oder 3:15 Uhr, wenn man die Zeitverschiebung einrechnet) und ich denke, es wird Zeit ins Bett zu fallen und ein bisschen zu schlafen, bevor ich meine Nase ins nächste Buch stecke.

Update 14:45 Uhr

Eigentlich wollte ich ja eben zum Frühstück meine Nase in „Saeculum“ stecken, stattdessen habe ich mich mal wieder vom Mailfach und dem Feed-Reader ablenken lassen. Jetzt geht es aber wirklich los und ich hoffe, dass das Buch spannend genug ist, um mich trotz der leichten Übermüdung bei der Stange zu halten. Mein aktueller Ausblick sieht übrigens so aus wie auf dem Foto unten – und ich bin ganz froh, dass unser Logan so nah bei mir liegt, denn den möchte ich heute etwas im Auge behalten. Ich befürchte nämlich, dass es dem alten Herren nicht so ganz gut geht (mal wieder die Schnauze) und muss nun entscheiden, ob es schlimm genug ist, um ihm in der nächsten Woche den Tierarztstress zuzumuten.

Update 19:00 Uhr

Bislang habe ich eine Stunden ungestört lesen können, aber seit 16:20 Uhr werde ich wieder abgelenkt. Aber der Anfang von „Saeculum“ hat mir schon mal gut gefallen – besser als eine Leseprobe, die ich mal in die Finger bekommen hatte und die nicht direkt auf den ersten Seiten begann. Bislang finde ich die Atmosphäre sehr schön und ein paar von den beschriebenen Rollenspielern fühlen sich für mich sogar überzeugend an. Die ganzen Andeutungen machen mich neugierig auf den Rest der Geschichte und es macht mir Spaß gemeinsam mit Bastian mehr über diese Live-Rollenspieler herauszufinden. Aber jetzt fürchte ich, dass ich erst einmal alles liegen lassen muss, um das Abendessen zu kochen! Nur gut, dass es nichts aufwändiges wird … 😉

Update 0:35 Uhr

Hach, bislang habe ich so einige Vermutungen, einige Leute sind verschwunden und die Rollenspieler-Truppe ist so langsam von übernatürlichen Einflüssen überzeugt. Sehr nett zu lesen! Die Hälfte habe ich jetzt ungefähr, meine Ablenkung hat sich gerade verabschieden und so gehe ich davon aus, dass ich das Buch vor dem Schlafengehen noch beenden kann. Morgen gucke ich dann mal, ob ich für „Die Poison Diaries“ wach genug bin oder ob ich noch ein anderes Buch vom Stapel ziehe …

Aktueller Stand:

Tag 1 (Montag): „Zwischenwelten“ von Mariëtte Aert – gelesen
Tag 2 (Dienstag): „77 Tage“ von Lucie Flebbe – gelesen
Tag 3 (Mittwoch): „Tod im weißen Häubchen“ – angefangen
Tag 4 (Donnerstag): „Tod im weißen Häubchen“ – gelesen
Tag 5 (Freitag): „Wenn ich bleibe“ – gelesen/“Die Poison Diaries“ – angefangen
Tag 6 (Samstag): „Flavia de Luce 4 – Vorhang auf für eine Leiche“ – gelesen
Tag 7 (Sonntag): „Saeculum“ – angefangen

7 Days – 7 Books: Tag 6

Der sechste Tag – und ein langes Wochenende liegt vor uns. Nachdem ich gestern „Wenn ich bleibe“ gelesen hatte, habe ich einen Großteil des Abends mit Surfen verbracht. Erst kurz vor dem Schlafengehen habe ich einen Blick in „Die Poison Diaries – Liebe ist unheilbar“ geworfen (und die ersten drei Kapitel gelesen). Heute musste ich dann erst einmal den Wochenendeinkauf hinter mich bringen. Ich weiß nicht, wen ich weniger verstehe: Die Kunden, die – trotz endloser Schlange hinter sich – gemütlich jeden Käse am Stand probieren und sich hier und da ein Scheibchen einpacken lassen, die Kunden, die panisch alle über den Haufen fahren, weil ja in einer halben Stunde schon die Schwiegereltern zum Brunch vor der Tür stehen, oder die Kunden, die in Feiertagslaune zu viert quer im Gang stehen und erst einmal gemütlich schwatzen, während sie sämtliches Durchkommen verhindern. Leute, das ist nur ein Einkauf!

Der anschließende kleine Spaziergang war da richtig erholsam – und nachdem ich den hinter mich gebracht habe, werde ich mich wohl für den Rest des Tages auf dem Sofa einmuckeln und lesen! Der erste Eindruck von „Die Poison Diaries“ war zwar nicht so schlecht, aber im Moment ist mir dann doch eher nach Flavia de Luce. Somit werde ich erst einmal mit dem Buch weitermachen und mich hoffentlich wieder an Flavias ungewöhnlicher Weltsicht, ihrer nicht gerade liebevollen Familie und dem Charme eines kleinen englischen Dorfes erfreuen können.

Update 15:30 Uhr

Nach nur wenigen Seiten bin ich schon wieder ganz bei Flavia und würde beim Lesen am Liebsten zufrieden vor mich hinschnurren. So klebt wohl nur die ganze Zeit ein sehr zufriedenes Grinsen in meinem Gesicht. 😉 Inzwischen sind Flavias Vater die Geldmittel endgültig ausgegangen und er war gezwungen das Schlimmste zu tun: Er musste das Herrenhaus über Weihnachten an eine Filmgesellschaft vermieten!

Während Flavia plant mit selbstgemachten (und natürlich chemisch optimiertem) Vogelleim auf die Jagd nach dem Weihnachtsmann zu gehen, ihre Schwestern hingerissen sind, weil sie nun die „beste Schauspielerin der Galaxie“ kennenlernen werden und Dogger weiße Pappscheiben an der Tür eines jeden für die Filmcrew verbotenen Raumes anbringt, schneit es unaufhörlich – und natürlich gibt es schon bald ersten mysteriösen Vorfälle. 😀

Doch vor allem ist es – wie immer – Flavias Weltsicht, die mir gefällt. Diese Mischung aus Kindlichkeit (sie ist an die Sache mit dem Weihnachtsmann sehr logisch herangegangen und da keines ihrer Familienmitglieder ihr chemische Ausstattung schenken würde, MUSS es einfach einen Weihnachtsmann geben) und praktischem Denken …

„Um diese Jahreszeit brauchte man keinen Kühlschrank, um die Milch frisch zu halten. Ich stellte die Flasche einfach aufs Regal, alphabetisch korrekt zwischen Mangan und Morphin, […]“ (S. 48)

„Du weißt ja, Miss Flavia, mein Gedächtnis ist nicht mehr das, was es mal war.“
„Macht nichts, Dogger.“ Ich tätschelte ihm die Hand. „Meins auch nicht. Erst gestern hatte ich einen Fingerhut voll Arsen in der Hand und habe ihn irgendwo hingestellt. Und jetzt komme ich einfach nicht mehr drauf, was ich damit gemacht habe.“
„Ich habe ihn in der Butterdose entdeckt“, sagte Dogger. „Und habe mir erlaubt, ihn für die Mäuse in die Remise zu stellen.“
„Mitsamt der Butter?“
„Mitsamt der Butter.“
„Aber ohne die Dose.“
„Ohne die Dose.“
Warum gibt es eigentlich nicht mehr Menschen wie Dogger auf der Welt? (S. 98)



Update 21:50 Uhr

Eigentlich könnte ich schon längt mit „Vorhang auf für eine Leiche“ durch sein, aber da ich seit 16 Uhr nebenbei per Chat bei einem Übersetzungsendspurt „beistehe“, zieht sich das Buch doch etwas hin. Ich werde den Roman aber auf jeden Fall heute Abend noch beenden, denn ich habe keine Lust, ins Bett zu gehen, bevor ich weiß, wie es dieses Mal mit Flavia ausgeht! Aber eine Blogrunde wird es wohl erst wieder morgen geben. Ich hoffe, ihr habt euren Abend alle mit einem guten Buch verbracht! 🙂

Aktueller Stand:

Tag 1 (Montag): „Zwischenwelten“ von Mariëtte Aert – gelesen
Tag 2 (Dienstag): „77 Tage“ von Lucie Flebbe – gelesen
Tag 3 (Mittwoch): „Tod im weißen Häubchen“ – angefangen
Tag 4 (Donnerstag): „Tod im weißen Häubchen“ – gelesen
Tag 5 (Freitag): „Wenn ich bleibe“ – gelesen/“Die Poison Diaries“ – angefangen
Tag 6 (Samstag): „Flavia de Luce 4 – Vorhang auf für eine Leiche“ – angefangen

7 Days – 7 Books: Tag 5

Schon der fünfte Tag der „7 Days – 7 Books“ – die Zeit vergeht ganz schön schnell! Nachdem mein Mann gestern ins Bett gegangen war, habe ich endlich „Tod im weißen Häubchen“ ausgelesen und bin nun zwiegespalten. Es ist nicht so, dass mir der Roman nicht gefallen hätte. Aber richtig gepackt hat er mich auch nicht. Zu meiner eigenen Überraschung hatte ich irgendwann die Geduld mit all den Figuren und Befragungen etwas verloren – und dabei mag ich normalerweise Krimis, in denen sich der Autor Zeit für eine gründliche Ausarbeitung der Charaktere und des Umfeldes nimmt und in denen Stück für Stück jede Perspektive eines Vorfalls beleuchtet wird. Aber P.D. James‘ Beschreibungen waren mir etwas zu gründlich und ausführlich, auch in Bezug auf die Umgebung. Ich habe das Gefühl, dass man da einiges hätte straffen können, ohne dass es weniger atmosphärisch geworden wäre. Auf der anderen Seite hängen mir die Figuren noch ganz schön nach, und das ist normalerweise ein gutes Zeichen …

Ich werde mir jetzt erst einmal einen Vormittag ohne Buch gönnen und dann schaue ich, mit welchem Titel es heute weitergeht. Ein Krimi wird es wohl erst einmal nicht mehr sein. Melanie hatte „Wenn ich bleibe“ vorgeschlagen, und ich werde mich auf jeden Fall heute mal auf die Suche nach dem Buch machen und reinschnuppern … 😉

Update 13:15 Uhr

Nach einem gemütlichen Vormittag habe ich gerade die Katzen gefüttert, meinen Mann mit frischem Tee versorgt, „Wenn ich bleibe“ gesucht und mir einen Milchkaffee gekocht. Dann werde ich jetzt mal einen Blick in das Buch werfen, um zu entscheiden, ob das mein viertes Buch für die Aktion wird. Ansonsten haben wir auch noch das Hörbuch „Trix Solier – Zauberlehrling voller Fehl und Adel“ aus dem Regal gefischt, da mein Mann jammerte anmerkte, dass er mit der Erkältung definitiv weder Lesen noch „Ni no Kuni“ spielen könne. Den Roman hatte ich vor einiger Zeit gelesen und fand ihn ganz nett, nun bin ich gespannt wie die Geschichte im Hörbuch umgesetzt wurde – Stefan Kaminski mag ich als Sprecher in einigen Produktionen wirklich gerne. Mal schauen, ob wir dazu noch kommen (oder ob mein Mann doch bei seinem gerade gegriffenen Buch „Three Kingdoms Vol. IV“ bleibt – nachdem er inzwischen auf Seite 2003 ist, geht die Geschichte ja langsam dem Ende zu). 😀

Update 19:05 Uhr

„Wenn ich bleibe“ gelesen, ein bisschen geweint, zweimal die Nase geputzt und ein Nickerchen gemacht. Muss ich mehr schreiben? 😉

Jetzt geht es erst einmal auf Blog- und Kommentarrunde!

Aktueller Stand:

Tag 1 (Montag): „Zwischenwelten“ von Mariëtte Aert – gelesen
Tag 2 (Dienstag): „77 Tage“ von Lucie Flebbe – gelesen
Tag 3 (Mittwoch): „Tod im weißen Häubchen“ – angefangen
Tag 4 (Donnerstag): „Tod im weißen Häubchen“ – gelesen
Tag 5 (Freitag): „Wenn ich bleibe“ – gelesen