Schlagwort: 7 Days – 7 Books

7 Days – 7 Books (Mini-Version): Fazit

Montag und damit zurück im Alltag, nachdem ich mir in der letzten Woche Donnerstag und Freitag etwas zum Lesen freigeschaufelt habe. Es ist vermutlich keine Überraschung, wenn ich sage, dass ich die Tage bevorzuge, an denen ich die Hälfte der Zeit mit einem Buch vor der Nase verbringen kann. 😉

Es hat Spaß gemacht die letzten vier Tage so intensiv zu lesen und dem Leih-SuB hat es auch gut getan. Vielleicht sollte ich mir den (zumindest zum Teil) auch für die längere „7 Days – 7 Books“-Aktion zu Ostern vornehmen. Die Kommentarrunden haben wieder einiges an Lesezeit gekostet, aber ich finde es spannend wie unterschiedlich wir alle lesen und welche Titel es auf den anderen Blogs so zu entdecken gibt. Aber vor allem finde ich es immer wieder erstaunlich wie viel Lesezeit doch zusammenkommt, wenn ich nicht ganz so viel Zeit online verbringe, wenn ich die Konsolen abends liegen lasse und mich auch sonst nicht so schnell vom Buch ablenken lasse. Trotzdem läuft es in der Regel darauf hinaus, dass ich spät am Abend, wenn alles ruhig ist, die meisten Seiten lese. 😉

Insgesamt habe ich folgende Bücher gelesen:

Donnerstag + Freitag:
Maggie Stiefvater: Rot wie das Meer (430 Seiten)
(Sympathische Protagonisten, gute Grundidee, sehr tolles und atmosphärisch beschriebenes Inselfeeling!)

Samstag:
Nicholas Drayson: Kleine Tierkunde Ost-Afrikas (288 Seiten)
(Ebenfalls sympathische Figuren, leiser Humor, gesellschaftskritische Untertöne, faszinierende Informationen und Anekdoten, die in die Handlung eingestreut werden, und die Tatsache, dass es einen kleinen Einblick in die indischstämmige Gesellschaft Ost-Afrikas bietet.)

Sonntag:
Jim Henson’s Tale of Sand (160 Seiten)
(Skurriler Comic mit guten Zeichnungen, schönem Panelaufbau und einigen bizarren Elementen nach einem unveröffentlichen Drehbuch von Jim Henson)
Lisa Kleypas: Herbstfeuer (320 Seiten)
(Eher unbeabsichtigter Re-Read. 😀 Unterhaltsamer Historical und so nett, dass ich gleich zum nächsten Band gegriffen habe.)
Lisa Kleypas: Es begann in einer Winternacht (234 von 352 Seiten gelesen)
(Ebenfalls unterhaltsam, aber die Zeit hat nicht gereicht, um es gestern vor Mitternach noch zu beenden.)

Donnerstag bis Sonntag:
Seanan McGuire: Indexing (Seite 32 bis 195 gelesen)
(So coole Urban-Fantasy-Geschichte mit einer erfrischend ungewöhnlichen Geschichte, tollen Charakteren und einem wunderbaren Humor! :D)

1435 Buchseiten plus 160 Comicseiten oder auch 3 1/2 + 3/4 Buch und ein Comic … oder so … Aber viel wichtiger als jede Zahl ist, dass ich – sollte ich heute Abend noch die letzten 60 Seiten von „Es begann in einer Winternacht“ gelesen bekommen – vier Bücher vom Leih-SuB streichen kann. Das ist deutlich mehr als ich gehofft hätte. 🙂

7 Days – 7 Books (Mini-Version): Tag 4

Und schon hat der letzte Tag dieser Aktion begonnen. Gestern habe ich „Kleine Tierkunde Ost-Afrikas“ gelesen. Auch wenn ich den Sprung von vier Jahren zwischen diesem Band und „Kleine Vogelkunde Ost-Afrikas“ nicht erwartet hatte und etwas irritiert war, dass die Geschichte so einen Neustart hinlegen musste, so fühlte ich mich mit Mr. Malik und den anderen Mitglieder der indischen Gemeinschaft in Nairobi wieder sehr wohl und habe die kleinen und größeren Erlebnisse, die ihnen hier passieren, sehr genossen. Außerdem habe ich am Samstag zwei weitere „Indexing“-Kapitel gelesen, so langsam werden die Geschehnisse im Hintergrund immer spannender, während die einzelnen Episoden weiterhin schön skurril, amüsant und auch immer wieder überraschend sind. Ach, ich mag diese Geschichte wirklich! Schade, dass ich nur noch 7 Kapitel vor mir habe – ich hätte nichts dagegen, wenn die Autorin noch mehr in dieser Richtung schreiben würde! 🙂

Heute Vormittag werde ich erst einmal zu dem „Jim Henson’s Tale of Sand“-Comic greifen und danach wohl noch ein neues Buch anfangen, aber da habe ich mich noch nicht genau entschieden. Ein englischer Titel würde mir gerade zu lange dauern – außerdem lese ich ja noch an „Indexing“ – und bei den deutschen Leihgaben schwanke ich im Moment zwischen einem Historical (Lisa Kleypas vielleicht?) und dem dritten Hex-Hall-Band. Aber vielleicht fische ich ja doch etwas vollkommen anderes aus dem Stapel. Erst einmal muss ich so langsam wach werden und dann sehe ich weiter … 😉

Update 11:15 Uhr

Gerade habe ich „Jim Henson’s Tale of Sand“ beendet und muss das Ganze noch etwas sacken lassen. Der Comic wurde von Ramón K. Pérez nach einem unveröffentlichen Drehbuch von Jim Henson gezeichnet. Insgesamt gibt es wenig Text in dem Band, dafür werden immer wieder Originalseiten des Drehbuchs in die Gestaltung eingebaut (diese Textelemente finde ich wirklich spannend zu lesen – da würde ich doch zu gern mal das ganze Skript in den Händen halten). Die Geschichte ist unglaublich bizarr. Ein Mann erreicht eine kleine Westernstadt in der Wüste, wo gerade eine rauschende Feier stattfindet, bekommt eine Karte in die Hand gedrückt und wird darüber informiert, dass er zehn Minuten Vorsprung bekommt. Er weiß genauso wenig wie die Leser, was es mit dieser ganzen Aktion auf sich hat, bekommt aber schnell mit, dass er mit Überschreiten seiner „Startlinie“ zum Gejagten wird. Doch statt einfach nur eine Menschenjagd durch die Wüste zu verfolgen, bekommt man als Leser diverse skurrile Situationen präsentiert, die dieser Mann erlebt. Pérez Zeichnungen passen wunderbar zu so einer bizarren und altmodisch anmutenden Handlung und auch wenn ich die eher zarten Farben etwas gewöhnungsbedürftig fand, unterstreichen sie die Atmosphäre des Comics gelungen. Von dem Panelaufbau bin ich geradezu hingerissen und das Charakterdesign ist toll. Auf jeden Fall muss ich jetzt dieses erste Lesen etwas sacken lassen, bevor ich mich noch einmal intensiver mit „Tale of Sand“ beschäftige – sehr cool, sehr skurril und definitiv eine Anschaffung wert!

Update 15:20 Uhr

Für meinen Geschmack hatte ich ein bisschen viel Auswahl für den Nachmittag. Inzwischen habe ich mich aber für „Herbstfeuer“ von Lisa Kleypas entschieden, nachdem ich Irinas begeisterte Rezension zu dem Titel noch einmal gelesen habe. Wenn mir die Geschichte nur halb so gut gefällt wie ihr, dann habe ich wohl ein paar nette Lesestunden vor mir. Auch wenn die neuen Nachbarn vor zwei Stunden wieder mal angefangen haben weitere Habseligkeiten in die Wohnung über uns zu schleppen. Ihr Kind ist inzwischen so quengelig, dass man das „Mama“-Gebrüll kaum noch überhören kann und ich hoffe sehr, dass es bald so müde ist, dass es oben wieder etwas ruhiger wird. Ich möchte niemals, dass irgendein Kind meinetwegen nur noch auf Zehenspitzen durch seine Wohnung schleicht (so bin ich nämlich aufgewachsen und das ist blöd!), aber trotzdem fällt es mir schwer diese lauten und ungewohnten Geräusche so weit auszublenden, dass ich in Ruhe arbeiten oder lesen kann. Tja, ich werde wohl in den nächsten Jahren damit leben müssen …

Update 16:00 Uhr

Ich möchte mich hiermit lauthals über Historical-Titel beschweren! 😀 Dass mir die Personennamen vertraut vorkamen, war ja klar, da ich schon was aus der Reihe gelesen habe. Dass ich aber erst mitten im Prolog merke, dass mir das ganze so vertraut vorkommt, weil ich genau diesen Band auch schon verschlungen habe, liegt ganz bestimmt nur an dem nichtssagenden Titel! 😉 Trotzdem bin ich inzwischen auf Seite 82 angekommen, weil die Geschichte so nett ist, dass ich sie nicht aus der Hand legen mag …

Update 19:15 Uhr

Ach ja, ich mag den Humor von Lisa Kleypas. 😀 Auch als Re-Read war „Herbstfeuer“ schön zu lesen und weil ich gerade so in Stimmung bin, greife ich nach dem Kochen wohl zu dem nächsten Band der Mauerblümchen-Reihe. „Es begann in einer Winternacht“ handelt von einem adeligen Lebemann, der finanziell am Ende ist, und einer schüchterne Dame, die alles tun würde, um ihrer Familie zu entfliehen. Doch, das klingt nett und ich hoffe, es ist ebenso amüsant wie „Herbstfeuer“. So wichtig mir eine stimmige Liebesgeschichte ist, so sehr glaube ich langsam, dass für mich der Humor bei diesen Historicals noch deutlich wichtiger ist. Ich mag Bücher, die amüsant sind, ohne zwanghaft lustig sein zu wollen. 🙂

Update 21:30 Uhr

Ich habe mir nach dem Abendessen dann doch noch ein Kapitel „Indexing“ gegönnt, damit ich da nicht wieder vor dem Schlafengehen weiterlese und dann nicht ins Bett gehen mag, weil ich doch eigentlich gern mehr lesen würde. Jetzt aber geht es wirklich mit „Es begann in einer Winternacht“ los – mal schauen, wie weit ich damit bis Mitternacht noch so komme (und ob das wieder ein typischer Sonntagnacht-komme-ich-nicht-früh-ins-Bett-Fall wird). Ich weiß gar nicht, warum ich Montagmorgens immer so müde bin und solche Probleme damit habe, dass ich wieder einen normalen Arbeitsrhythmus aufnehmen sollte … 😀

Update 23:55 Uhr

Kurz vor Mitternacht und somit Zeit für ein letztes Update. Bei „Es begann in einer Winternacht“ bin ich jetzt auf Seite 234 – ich mag die Protagonisten, auch wenn ich ständig das Gefühl habe, dass manche Elemente schon sehr ausgenudelt sind. Die stotternde Protagonistin, die von ihrer Familie schlecht behandelt wurde, ist nun wirklich nicht gerade neu. Aber ich mag Evie und es gibt genügend Szenen, die mich zum Kichern bringen, dass ich wirklich Spaß mit dem Buch habe. Auch wenn die „7 Days – 7 Books“ nun beendet sind, werde ich wohl noch ein paar Minuten lesen, bevor es ins Bett geht. Morgen gibt es dann noch ein Fazit und eine abschließende ausführliche Blogrunde. 🙂

Übersicht:

Tag 1:
Indexing (Kapitel 2, Seite 32-62)
Rot wie das Meer (Seite 181/430)

Tag 2:
Indexing (Kapitel 3, Seite 63-94)
Rot wie das Meer (Seite 430/430)

Tag 3:
Indexing (Kapitel 5, Seite 95-161)
Kleine Tierkunde Ost-Afrikas (beendet)
Rot wie das Meer (beendet)

Tag 4:
Indexing (Kapitel 6, Seite 161-195)
Es begann in einer Winternacht (Seite 234/352)
Herbstfeuer (beendet)
Jim Henson’s Tale of Sand (beendet)
Kleine Tierkunde Ost-Afrikas (beendet)
Rot wie das Meer (beendet)

7 Days – 7 Books (Mini-Version): Tag 3

Gerade mal zwei Tage gelesen und schon ist die Hälfte der „7 Days – 7 Books“-Mini-Version schon wieder rum. Gestern habe ich „Rot wie das Meer“ beendet (schön!) und ein weiteres Kapitel von „Indexing“ gelesen. Zum Hörbuch hören komme ich am Wochenende in der Regel nicht, also wird es für mich erst am Montag wieder mit „Sieben verdammt lange Tage“ weitergehen. Wenn mein Mann heute bei seiner Lieblingsfreizeitbeschäftigung (Playstation spielen 😉 ) nicht ganz so viel Lärm macht, werde ich den Nachmittag wohl mit einem Buch verbringen können, ansonsten lese ich vor allem heute Abend weiter. Als nächstes nehme ich mir „Kleine Tierkunde Ost-Afrikas“ vor (eine Leihgabe von Natira) und bin schon gespannt, wie es nach den Geschehnissen in „Kleine Vogelkunde Ost-Afrikas“ mit Mr. Malik, Harry Khan und Rose Mbikwa weitergeht. Aber vorher muss ich noch den Wochenendeinkauf und das Putzen des Treppenhauses hinter mich bringen. 😉

Update 16:00 Uhr

Irgendwie habe ich es mal wieder geschafft den Nachmittag online zu verdameln. Die erste Blogrunde ist gedreht (wobei ich bestimmt wieder irgendwelche aktuellen Beiträge oder Updates übersehen habe), Melli wird so langsam bei „Indexing“ schwach – ich kann eigentlich doch ganz zufrieden sein mit dem bisher erreichten. 😉 Jetzt aber genieße ich meinen obligatorischen Nachmittagstee und greife endlich zum Buch! 🙂

Update 21:30 Uhr

Wie so oft um diese Uhrzeit muss ich zugeben, dass ich nicht so viel gelesen habe, wie ich wollte. 😉 Dafür habe ich zwei Blogrunden gedreht (sorry, bei einem Blog kann man anscheinend nur mit einem Google+-Konto kommentieren, dafür melde ich mich da nicht an), mit meinem Mann geschwatzt, Nachrichten geschaut und weiter an meinem Socken gestrickt (morgen dürfte er fertig werden). Jetzt aber lege ich endlich mal das Netbook zur Seite und stürze mich ernsthaft auf mein Buch. Ich hatte eigentlich gehofft, dass ich es heute durchbekommen werde, stattdessen habe ich das Gefühl, dass ich gerade erst wieder bei Mr. Malik angekommen bin. Ein Teil von mir ist auch nach gut einem Drittel immer noch enttäuscht davon, dass es mit Mr. Malik und seiner Herzensdame seit dem letzten Buch nicht weiterging, aber das ändert nichts daran, dass ich grundsätzlich die Erzählweise und die Handlung mag. 🙂

Mein tägliches „Indexing“-Kapitel werde ich heute bestimmt auch noch lesen – auch wenn ich danach eigentlich immer viel zu gut gelaunt und aufgedreht bin, um ins Bett zu gehen.

Übersicht:

Tag 1:
Indexing (Kapitel 2, Seite 32-62)
Rot wie das Meer (Seite 181/430)

Tag 2:
Indexing (Kapitel 3, Seite 63-94)
Rot wie das Meer (Seite 430/430)

Tag 3:
Indexing (Kapitel 5, Seite 95-161)
Kleine Tierkunde Ost-Afrikas (beendet)
Rot wie das Meer (beendet)

7 Days – 7 Books (Mini-Version): Tag 2

Auf geht es in den zweiten Tag der Mini-Version der „7 Days – 7 Books“ von Melli und Mandy. Gestern habe ich erst am Vormittag mein Hörbuch weitergehört – inzwischen müsste ich über die Hälfte von „Sieben verdammt lange Tage“ geschafft haben. Ich muss ja zugeben, dass ich nicht ganz so glücklich mit der Geschichte bin. Die Passagen, die das Zusammenspiel der verschiedenen Familienmitglieder beschreiben, mag ich. Die ganzen Stellen, in denen der Ich-Erzähler über Sex (nicht vorhandenen, vergangenen und den Sex anderer Leute), die Frauen in seiner Gegenwart und Vergangenheit und ähnliches sinniert, sind mir zu viel, zu pubertär und lassen den Protagonisten oft genug als notgeilen Idioten erscheinen. Was er vermutlich auch ist, denn nach ganzen drei Monaten Enthaltsamkeit, ist er anscheinend so bedürftig, dass er mit jedem einigermaßen willigem weiblichen Wesen ins Bett hüpfen würde. Demnächst muss ich noch mal den Roman lesen, der noch auf meinem SuB ruht, um herauszufinden, ob das Hörbuch durch die Kürzungen da so extrem wirkt oder ob die Geschichte wirklich nicht viel mehr parat hält.

Mit „Indexing“ von Seanan McGuire bin ich hingegen deutlich glücklicher. Davon habe ich in den letzten zwei Tagen jeweils ein Kapitel gelesen – da das Buch ursprünglich als Fortsetzungsgeschichte für den Kindle veröffentlicht wurde, kann man sich das ganz gut aufteilen. „Indexing“ ist ein Urban-Fantasy-Roman, in dem Märchenfiguren, die für eine streng geheime Regierungsstelle arbeiten, verhindern wollen, dass Märchen wahr werden. Denn Märchen wollen unbedingt erzählt werden – und enden selten so glücklich, wie es einem die Brüder Grimm weismachen wollten. So ist die Hauptfigur von „Indexing“ ein Schneewittchen, deren Mutter (die ein Dornröschen war) bei der Geburt ihrer Tochter verstarb – schließlich verlangt es so der Verlauf des Schneewittchen-Märchens. Die Geschichte dieses speziellen Schneewittchen ist noch nicht aktiv geworden, aber sie muss jeden Moment ihres Lebens befürchten, dass ihr eines Tages ein vergifteter Apfel, ein Glassarg oder ähnliches zum Verhängnis werden. Gemeinsam mit einer – inaktiven – bösen Stiefschwester, einer – aktiven, aber noch sehr neu in der Märchenwelt angekommenen – Rattenfängerin, einem – hm, auf Deutsch passt wohl am besten – Heinzelmännchen und einem Mann, der keine Märchenfigur ist, dessen Bruder aber im Rahmen eines Dornröschen-Vorfalls starb, geht sie gegen aufkeimende Märchenanfänge vor und versucht so die Menschheit vor den verhängnisvollen Auswirkungen dieser magischen Geschichten zu bewahren. Bislang sehr, sehr cool! 😀

Zu „Rot wie das Meer“ muss ich vermutlich gar nicht viel sagen, da das Buch ja wirklich viel besprochen wurde. Bislang gefällt es mir und ich freu mich schon aufs Weiterlesen am Nachmittag. Bis dahin muss ich aber natürlich noch ein paar Pflichten erledigen …

Update 15:15 Uhr

Da es heute bei uns ziemlich stürmt, ist meine Gartenrunde deutlich kürzer ausgefallen als geplant – trotzdem bin ich wieder ein Stückchen mit „Sieben verdammt lange Tage“ weitergekommen (inzwischen hatte der Protagonist endlich Sex, aber das scheint ihn auch nicht glücklich zu machen *gähn*). Außerdem bin ich etwas müde und möpig und habe mich deshalb heute Nachmittag schon ein bisschen auf dem Sofa eingerollt und gelesen. Bei „Rot wie das Meer“ bin ich inzwischen auf Seite 291 angekommen, eine ausführliche Blogrunde habe ich auch gedreht (dabei hilft es übrigens nicht, wenn der Kater sich bei der Captcha-Eingabe mal eben mit dem Hintern auf die Tastatur sinken lässt) und nun koche ich mir einen Milchkaffee und rolle mich dann wieder mit dem Buch auf dem Sofa ein. Wenn ich auch noch mein Strickzeug in Reichweite lege, muss ich erst wieder zum Kochen aufstehen und kann es mir für den Rest des Nachmittages gemütlich machen … 😉

Und nun auf in den „Rot wie das Meer“-Endspurt! 🙂

Update 17:30 Uhr

„Rot wie das Meer“ ist eindeutig eins von den Büchern, die nett und atmosphärisch anfangen und mit jeder Seite mehr Eindruck hinterlassen. Nur noch gut 40 Seiten zu lesen und da ich dabei nicht unterbrochen werden möchte, mache ich jetzt eine kleine Strickpause bis mein Mann von der Arbeit kommt … Ich freu mich jetzt schon sehr auf die letzten Kapitel des Romans, auch wenn ich keine Ahnung habe, ob die Geschichte „gut“ enden wird.

Update 23:45 Uhr

Noch ein kurzes Update bevor der Tag vorbei ist. Mit „Rot wie das Meer“ bin ich durch und muss das Ende noch etwas nachklingen lassen. Außerdem habe ich noch ein Kapitel von „Indexing“ gelesen – weiterhin finde ich die Geschichte ziemlich cool. 😀

Übersicht:

Tag 1:
Indexing (Kapitel 2, Seite 32-62)
Rot wie das Meer (Seite 181/430)

Tag 2:
Indexing (Kapitel 3, Seite 63-94)
Rot wie das Meer (Seite 430/430)

7 Days – 7 Books (Mini-Version): Tag 1

Heute beginnt also die Mini-Version der „7 Days – 7 Books“-Aktion von Melli und Mandy und geht bis einschließlich Sonntag. Eine feste Anzahl an Büchern möchte ich mir (auch) dieses Mal nicht vornehmen, dafür werde ich aber vor allem die Roman ins Auge fassen, die ich mir ausgeliehen habe. Der Leih-SuB wurde von mir schon viel zu lange nicht mehr durcheinander gebracht – es wird Zeit, dass er mal etwas schrumpft. Außerdem habe ich erst vor wenigen Tagen „Jim Henson’s Tale of Sand“ bekommen und würde da gern am Wochenende ein paar Stunden mit verbringen – oh, und gestern Abend habe ich das erste Kapitel von „Indexing“ von Seanan McGuire angefangen und hoffe, dass ich da vielleicht auch täglich ein Kapitel hinbekommen. Den ganzen Tag werde ich nicht lesen können, aber ich werde mir auf jeden Fall nachmittags und abends Zeit für die Bücher (und das Lesen und Kommentieren der anderen Beiträge) nehmen und in dem jeweiligen Tagespost etwas über meine Lesefortschritte berichten. Jetzt aber stehen erst einmal die lästigen Pflichten an, bevor ich zum Roman greifen darf … 
Update 17:15 Uhr
Nachdem ich meinen „Vormittagskram“ auf die Reihe gebracht habe, kann ich jetzt ernsthaft mit dem Lesen anfangen. Tee und Kekse stehen bereit und ich habe mir aus dem Leihstapel „Rot wie das Meer“ von Maggie Stiefvater rausgefischt. Das Buch wollte ich eigentlich schon im Herbst lesen, aber irgendwie kam immer etwas dazwischen und nun sitze ich hier bei blauem Himmel und Sonnenschein und hoffe, dass ich die Geschichte trotzdem genießen kann.
Der Vollständigkeit halber sollte ich noch erwähnen, dass ich heute Vormittag bei der Gartenarbeit gut zwei Stunden Hörbuch („Sieben verdammt lange Tage“) gehört und zum Frühstück das zweite Kapitel von „Indexing“ gelesen habe. Ganz ohne „Buchzeit“ war mein Tag bislang also nicht … und von nun an werde ich nur das Buch zur Seite legen, wenn ich meine Blogrunde drehe oder Abendessen koche. 😉
Update 23:30 Uhr
Wie es sich für einen „7 Days – 7 Books“-Tag gehört, habe ich so einige Zeit online verbracht, Beiträge gelesen und Kommentare verfasst. 😉 Sehr weit bin ich so mit „Rot wie das Meer“ nicht gekommen – ungefähr ein Viertel habe ich bislang geschafft und werde gleich noch ein paar Seiten lesen, bevor ich ins Bett gehe. Während mein Mann seinen „Godzilla“-Film guckt (den ersten „Godzilla“-Film, der mit Raymond Burr für den US-Markt „veramerikanisiert“ wurde), war meine Konzentration nicht ganz so groß, aber gleich habe ich noch ein halbes Stündchen in Ruhe für mich und da schaffe ich hoffentlich noch ein bisschen. So reizvoll ich „Rot wie das Meer“ finde mit sympathischen Protagonisten, einer tollen Atmosphäre und dieser Erbarmungslosigkeit, die mich an keltische Sagen erinnert, so juckt es mir auch in den Fingern noch ein Kapitel aus „Indexing“ zu lesen. Na, mal gucken, vielleicht bekomme ich beides noch auf die Reihe, bevor ich zu müde werde.
Übersicht:
Tag 1:
Indexing (Kapitel 2, Seite 32-62)
Rot wie das Meer (Seite 181/430)

7 Days – 7 Books

Es ist wieder so weit und Melli und Mandy rufen erneut zu den „7 Days – 7 Books“ auf. Dieses Mal bieten die beiden sogar zwei Termine an. Einmal eine ganze Woche (plus Extra-Tag) rund um Ostern und dann eine Mini-Version, die in der nächsten Woche beginnt. Da ich die Osterfeiertage sowieso zwischen Büchern verbringen wollte, passt mir der Zeitpunkt schon mal sehr gut, und in der kommenden Woche bin ich vermutlich auch flexibel genug, um ein paar Lesestunden einrichten zu können.

Während der „7 Days – 7 Books“-Mini-Version werde ich mich vermutlich auf meine geliehenen Bücher konzentrieren. Denn eigentlich wollte ich in diesem Monat meinen Leih-SuB etwas abarbeiten, habe aber stattdessen mal wieder lauter andere Sachen gelesen, obwohl ich doch so schöne Titel ausgeliehen habe.
 
Was ich mir für die „7 Days – 7 Books“ im April vornehme, weiß ich noch nicht. Das werde ich dann kurzfristig entscheiden, je nachdem worauf ich Lust habe und welcher Buchstapel mir mal wieder über den Kopf wächst. 
Wer ebenfalls Lust hat sich an dieser Aktion zu beteiligen, kann sich entweder HIER (bei Mandy) oder HIER (bei Melli) anmelden. Ich freu mich jetzt schon auf das gemeinsame Lesen und den intensiven Austausch über die (täglichen) Blogbeiträge und Kommentare!

7 Days – 7 Books (Back to the roots …): Fazit

Der Tag nach dem Lesemarathon bringt traditionell das Fazit mit sich …

Wie bei allen anderen Aktionen rund ums Buch, habe ich eine Menge Zeit damit verbracht, durch Blogs zu stöbern und die Beiträge der anderen Teilnehmer zu verfolgen. Aber das ist schließlich auch einer der Gründe, warum ich an solchen Dingen teilnehme. So haben einige neue Blogs einen Platz in meinem Feed-Reader erhalten und ich habe – was wieder dringend notwendig war – ein paar Tage lang mehr Zeit mit meinem eigenen Blog verbracht. Es ist doch gar nicht so schwer ein paar Minuten für einen Beitrag aufzubringen, wenn man das nicht immer auf „morgen“ oder „die nächste längere Arbeitspause“ schiebt. 😉

Gelesen habe ich insgesamt 3 Bücher (mit insgesamt 1296 Seiten) und 2 Manga (noch einmal 386 Seiten), wobei sich „Herbstbringer“ als erstaunlich gut für meinen Arbeitseifer erwiesen hat, da ich lieber fleißig war als weiter in dem Roman zu lesen. Vermutlich wären es ohne die Aktion weniger Seiten geworden (auch wenn ich mir keinen Stress mit dem Lesen machen wollte), da ich in den letzten Wochen dazu neigte abends voller Übermüdung stumpf auf den Fernseher zu starren oder irgendein gemütliches Spiel mit dem DS zu spielen. Insgesamt bin ich auf jeden Fall zufrieden damit, wie die Woche gelaufen ist.

Noch einmal vielen Dank an Melli und Mandy, die die Aktion gestartet haben,
und an die anderen Teilnehmer für ihre Kommentare und interessanten Beiträge!

Übersicht:

Tag 1: Sieben Tage (432 Seiten)
Tag 2: Das Geheimnis der Salzschwestern (126/480 Seiten)
Tag 3: Das Geheimnis der Salzschwestern (204/480 Seiten) + Schwur der Zeit 1 – Manga (194 Seiten)
Tag 4: Das Geheimnis der Salzschwestern (480 Seiten)
Tag 5: Herbstbringer (51/384 Seiten)
Tag 6: Herbstbringer (79/384 Seiten)
Tag 7: Herbstbringer (384 Seiten) + Detektiv Conan 77 – Manga (192 Seiten)

7 Days – 7 Books (Back to the roots …): Tag 7

Es ist halb zwei und ich bin über den toten Punkt hinaus, da kann ich auch noch den Sonntagspost für die Aktion schreiben, bevor ich dann doch noch versuche zu schlafen. Ich hoffe nur, ich kann morgen früh richtig ausschlafen. Dank der Zeitumstellung wird es vielleicht trotzdem nicht ganz so spät mit dem Aufstehen.

Sehr weit bin ich mit „Herbstbringer“ nicht gekommen, ich will aber versuchen den Roman noch im Laufe der „7 Days – 7 Books“ zu beenden. Mal gucken, wie es den Sonntag über so läuft. Ich gestehe ja, dass mich gerade andere Geschichten mehr reizen würden, aber wenn ich das Buch in dieser Stimmung erst einmal pausieren lasse, dann werde ich wohl nicht so schnell weiterlesen. Und wer weiß, vielleicht bekommt der Autor ja doch noch die Kurve und kann mich fesseln!

Update 10:20 Uhr

Tja, das mit dem Ausschlafen hat leider nicht geklappt – trotz der „Extrastunde“ in dieser Nacht. Jetzt beantworte ich erst einmal die heutige Tagesfrage und dann lese ich hoffentlich mein Buch endlich weiter. Die beste Wahl war „Herbstbringer“ leider nicht.

Nö! Ich bin nicht lesemüde, allerdings etwas müde nach der kurzen Nacht. Der heutige Tag bringt mir viel Zeit auf dem Sofa, nur ab und an von kleineren Verpflichtungen (Kochen, Wäsche usw.) unterbrochen. Da es aber gestern so gut mit der Arbeit lief, werde ich da wohl noch etwas Zeit investieren. Ich muss aber auch zugeben, dass „Herbstbringer“ mich gerade nicht so lockt. Es ist nicht schlecht, aber nach den ersten Kapiteln fehlt mir inzwischen die Neugier auf die weiteren Handlungsentwicklungen. Ich bin aber fest entschlossen, das Buch heute noch zu beenden.

Update 18:30 Uhr

Da „Herbstbringer“ ich so gar nicht lockte, habe ich den Nachmittag erschreckend produktiv verbracht. Irgendwann wurde es aber wirklich Zeit zum Buch zu greifen und inzwischen habe ich einige Kapitel geschafft. Noch ca. 80 Seiten bis zum Ende des Romans und es bleibt dabei, dass mich die Geschichte recht ungerührt lässt. Die Grundidee ist reizvoll, der Umgang mit diversen Sagenfiguren auch, aber bedauerlicherweise sind mir die Figuren ebenso gleichgültig wie der Fortgang der Handlung. Inzwischen liegt neben „Herbstbringer“ der aktuelle „Detektiv Conan“-Band – den werde ich mir heute Abend noch als Belohnung fürs „Durchhalten“ gönnen. Schließlich muss ich endlich herausfinden, ob der liebenswerte Inspektor Takagi aus der lebensbedrohlichen Situation, in der er sich zum Ende des letzten Bandes befand, gerettet werden kann. 😉

Update 21:30 Uhr

Gerade habe ich „Herbstbringer“ beendet und leider bleibt es bei diesem enttäuschenden Gefühl, dass man deutlich mehr aus der Geschichte hätte holen können. Ich schnapp mir jetzt meinen „Trost-Manga“ und wenn ich den durchgelesen habe, drehe ich eine ausführliche Blogrunde, bevor ich ins Bett falle.

Update 1:00 Uhr

Um 23:15 Uhr habe ich „Detektiv Conan“ ausgelesen, vor einer Stunde endeten die „7 Days – 7 Books“ und in diesem Moment bin ich auch mit meiner Blogtour durch. Gute Nacht! 🙂

Übersicht:

Tag 1: Sieben Tage (432 Seiten)
Tag 2: Das Geheimnis der Salzschwestern (126/480 Seiten)
Tag 3: Das Geheimnis der Salzschwestern (204/480 Seiten) + Schwur der Zeit 1 – Manga (194 Seiten)
Tag 4: Das Geheimnis der Salzschwestern (480 Seiten)
Tag 5: Herbstbringer (51/384)
Tag 6: Herbstbringer (79/384)

7 Days – 7 Books (Back to the roots …): Tag 6

Weit bin ich gestern mit „Herbstbringer“ nicht mehr gekommen und doch wieder viel zu lange aufgeblieben. Dafür hoffe ich heute auf ruhige und gemütliche Lesestunden (, und dass ich nicht den Nachmittag vor lauter Müdigkeit verschlafe 😉 )! Schon der vorletzte Tag der Aktion – kaum zu glauben!

Update 14:00 Uhr

Um 13:00 Uhr war ich schon kurz davor mich zu beschweren, weil ich für mein Buch so richtige Herbststimmung haben möchte und draußen schien die Sonne. Inzwischen hat es sich aber brav zugezogen und jetzt fehlen mir nur noch Wind und Regen. 😉 Ansonsten bin ich für den Nachmittag mit Tee und Keksen gewappnet, mein Mann verbringt den Rest des Tages mit Arbeitskollegen beim Rollenspiel und ich werde entspannt auf dem Sofa zwischen Buch und ein bisschen Arbeit hin und her pendeln.

So richtig konnte mich „Herbstbringer“ bislang nicht überzeugen. Ich vermute, dass sich die Grundidee als sehr nett entpuppen wird, aber die Erzählweise ist mir zu überhastet und manche Szenen sind mir – trotz einer klaren Sprache – zu dick aufgetragen. Außerdem kann ich nicht so recht verstehen, was die Protagonistin und ihren potentiellen Freund aneinander finden. Beide sind nette Außenseiter, aber ich hatte das Gefühl, dass die schon Händchen hielten, bevor sie noch drei Sätze miteinander redeten … Nun gut, ich werde mal sehen, was mich noch so erwartet.

Meine Blogrunde werde ich erst später machen. In der letzten Stunde ärgerte mich unser Internet und bevor ich weiterhin stundenlang darauf warte, dass eine Seite aufgerufen werden kann, gehe ich lieber den Nachmittag über offline.

Gesellschaft auf dem Sofa

Update 22:30 Uhr

Unsere Internetverbindung hatte den ganzen Tag Schluckauf, was sehr nervig war. Ich hoffe, dass sie sich jetzt lange genug zusammenreißt, damit ich endlich meine Blogrunde machen kann. (Ich muss vermutlich nicht erwähnen, dass so etwas besonders häufig am Wochenende passiert und in der Regel kurz nachdem der Anbieter mal wieder daran rumgebastelt hat …) Mit „Herbstbringer“ bin ich nur ein bisschen weitergekommen, aber dafür lief es heute Nachmittag mit der Arbeit mal richtig gut. 😀 Ich werde auf jeden Fall vor dem Schlafengehen noch eine Runde lesen und bin gespannt, wie weit ich damit noch komme.

Was die heutige Frage …

… angeht. Einen konkreten Buchtipp habe ich nicht mitgenommen. Melli hat mich daran erinnert, wie viel Spaß ich mit den Bridgerton-Romanen von Julia Quinn hatte, was dazu führte, dass ich mir spontan andere Bücher der Autorin gebraucht besorgt habe (dabei bin ich sonst doch so standhaft, wenn es um Impulskäufe geht … *seufz* Bei den anderen Teilnehmern bin ich entweder über Titel gestolpert, die eher weniger in mein aktuelles Beuteschema fallen oder die ich schon kenne. Hermia hat mit ihren Bemerkungen zu „immerhin dafür gesorgt, dass ich mich noch ein bisschen mehr auf das vor einiger Zeit vorgemerkte Buch „Lockwood & Co – Die seufzende Wendeltreppe“ freue. Während lilasan mir noch mehr Lust auf „Feed“ gemacht hat (gerade weil es für sie zu sehr Politthriller war), welches schon auf dem SuB liegt und auf ein langes ruhiges Wochenende wartet.

Übersicht:

Tag 1: Sieben Tage (432 Seiten)
Tag 2: Das Geheimnis der Salzschwestern (126/480 Seiten)
Tag 3: Das Geheimnis der Salzschwestern (204/480 Seiten) + Schwur der Zeit 1 – Manga (194 Seiten)
Tag 4: Das Geheimnis der Salzschwestern (480 Seiten)
Tag 5: Herbstbringer (51/384)

7 Days – 7 Books (Back to the roots …): Tag 5

Nachdem ich gestern „Das Geheimnis der Salzschwestern“ ausgelesen hatte, habe ich keine einzige Buchseite mehr angeguckt. Stattdessen habe ich mich vor dem Fernseher und bei der Blogrunde entspannt und in Ruhe darüber nachgedacht, was ich als nächstes lesen mag. In die engere Wahl sind die Bücher auf dem Foto gekommen – vielleicht könnt ihr mir ja bei der Entscheidungsfindung helfen.

Björn Springorum: „Herbstbringer“

Ein herbliches Jugendbuch von einem deutschen Autor. Den Roman habe ich diese Woche erst bekommen und habe überhaupt keine Vorstellung davon, was mich da erwartet.

Mark Hodder: „Der kuriose Fall des Spring Heeled Jack“ 

Ein dicker und vermutlich düsterer fantastischer Detektiv-Schauerroman, wenn ich mich richtig an die Beschreibung im Verlagsprogramm erinnere. 😀 Die Beschreibung hatte mich so neugierig gemacht, dass Teil 2 gleich mitbestellt wurde und inzwischen auch auf dem SuB sitzt.

Will Hill: „Department 19 – Die Mission“

Der Roman wäre ein Re-Read. Eine der wenigen Geschichten, bei denen ich mich an das Gefühl beim Lesen und an die Handlung erinnere, aber das Gefühl habe, dass mir zu wenige Details präsent sind, um den zweiten Band lesen zu können, ohne den ersten Teil zumindest noch einmal angelesen zu haben. Düsteres und fantastisches Jugendbuch um eine geheime Organisation …

Jegliche Tendenz zu düsteren-fantastischen Geschichten bei dieser kleinen Auswahl ist selbstverständlich reiner Zufall und hat nichts damit zu tun, dass ich nach den letzten zwei Romanen nun Lust auf ein anderes Genre habe. 😉

Update 16:00 Uhr

Gelesen habe ich bislang keine einzige Zeile (abgesehen von einem Rezept) und ich weiß immer noch nicht so recht, welches Buch ich als nächstes anfangen soll. Stattdessen habe ich heute eine Axt gekauft (mal gucken, wie die Haselnuss damit fertig wird!), den Wochenendputz hinter mich gebracht und ein halbes Kilo Schokolade inklusive getrockneter Datteln, getrockneter Kumquats, Mandeln, Marzipan und Cornflakes verarbeitet (nein, nicht alles in einem Rezept). Die so entstandenen Leckereien gehen morgen auf den Postweg als Geburtstagsgeschenk für meine Mutter, die sich mal wieder so gar nichts wünscht. Jetzt gönne ich mir eine kurze Pause, arbeite dann noch etwas und kann dann hoffentlich zum Buch greifen!

Update 23:50 Uhr

Schon so spät und ich habe die heutige Tagesfrage noch gar nicht beantwortet, was auch daran liegt, dass ich die Frage wirklich schwierig finde.

Ich habe die Frage den ganzen Tag in meinem Hinterkopf ruhen lassen und konnte mich nicht so recht entscheiden. Ich mochte Jo, Claire und Dee aus „Das Geheimnis der Salzschwestern“, vor allem Jo in ihrer bodenständigen und manchmal dickköpfigen Art war mir sympathisch. Auf der anderen Seite gab es bei allen drei Frauen Wesenszüge, die zwar sehr gut beschrieben waren, aber mir persönlich so fremd sind, dass ich sie nicht zur „Lieblingsfigur“ wählen konnte. Ebenso geht es mir mit Benny Griessel aus „Sieben Tage“. Ich mag Benny. Deon Meyer hat eine tolle Romanfigur mit ihm geschaffen und durch all seine Facetten ist der Ermittler sehr faszinierend, aber – und dies obwohl ich immer wieder mit ihm mitfühle – er ist nicht meine Lieblingsfigur.

Letztendlich habe ich mich jetzt für eine Figur entschieden, die ebenfalls in den Benny-Griessel-Romanen vorkommt – und deren Namen ich mir nicht gemerkt habe. Da die Bücher alle schön gemütlich in der Bibliothek stehen, kann ich euch nur eine Personenbeschreibung geben (es sei denn, jemand hat einen der Titel bei der Hand und kann für mich mal nach dem Namen der molligen Polizistin, deren Name mit M anfängt, gucken). Diese Polizisten ist eine der vielen Nebenfiguren, die immer wieder in den Benny-Griessel-Romanen vorkommt. Sie ist intelligent, gut aussehend und nicht sehr beliebt bei ihren Kollegen. Denn sie ist nicht nur eine Frau, sondern hat auch feste Grundsätze, lässt immer wieder raushängen, dass sie klüger ist als die meisten Männer, mit denen sie zusammenarbeitet, ist sehr bestimmend, sehr ungeduldig mit Dümmeren, sehr ehrgeizig und erschreckend alleine bei der Arbeit. All diese Ungeduld, das herrische Wesen und die Neigung anderen über den Mund zu fahren, liegt darin begründet, dass sie ihre Arbeit so gut wie irgend möglich machen will. Für sie ist ihr Beruf nicht irgendein Job, sondern eine verantwortungsvolle Aufgabe, die man ernsthaft verrichten muss.

Dass sie alles so ernst sieht und sich so sehr ins Zeug legt, sorgt auch schon mal dafür, dass sie in eher unangenehme oder peinliche Situationen gerät. Etwas, das sie wirklich hasst – auch weil sie das Gefühl hat, sie dürfe gegenüber den Kollegen keine Schwäche zeigen. In solchen Momenten wandert sie zum nächsten Imbiss, kauft sich eine Tüte Pommes und eine Dose Cola, steckt das Ganze in ihre Handtasche und schummelt es in ihrem Büro. Jeder der Kollegen weiß von diesem Seelentröster-Essen und doch gibt sie sich der Illusion hin, dass keiner es wüsste (obwohl unter den Männern immer wieder über den an ihr haftenden Duft nach Fritierfett gelästert wird).

***

Achja, gelesen habe ich heute kaum etwas und trotzdem muss ich noch etwas Arbeit mit ins Wochenende nehmen. Dafür habe ich gerade einen Blick in meine drei Bücher geworfen und mich nun spontan für „Herbstbringer“ entschieden – obwohl keiner von euch den Roman interessant fand. 😀 Aber es liest sich flüssig und schnörkellos und scheint nicht besonders viel Konzentrationsfähigkeit zu benötigen.

Ich freu mich schon auf morgen, trotz der einen oder anderen Arbeit werde ich viel Zeit mit dem Buch auf dem Sofa verbringen können. Und da mein Mann ab der Mittagszeit unterwegs sein wird, habe ich sogar einen ungewöhnlich ruhigen Samstag vor mir …

Übersicht:

Tag 1: Sieben Tage (432 Seiten)
Tag 2: Das Geheimnis der Salzschwestern (126/480 Seiten)
Tag 3: Das Geheimnis der Salzschwestern (204/480 Seiten) + Schwur der Zeit 1 – Manga (194 Seiten)
Tag 4: Das Geheimnis der Salzschwestern (480 Seiten)