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Dies und Das (10) – Achtung, Wäsche! ;)

Am Montag zog ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk bei uns ein und seitdem hüpfe ich ständig zwischen Wohnung und Keller hin und her. Als wir in diese Wohnung einzogen, haben wir schnell ein Eckchen im Schlafzimmer als Standort für einen Wäscheständer ausgeguckt. Bei Bedarf gab es dann noch einen zweiten Ständer im Keller, aber den haben wir so selten wie möglich genutzt, denn dort dauert es über eine Woche bis die Wäsche trocken ist. Für die Badezimmerteppiche oder anderen Sachen, die nicht regelmäßig in der Waschmaschine landeten reichte es, aber bei Kleidung finde ich es schon unangenehm, wenn sie im Laufe der Tage den „Duft“ nach muffigen Keller annimmt.

Vor einigen Monaten hat Shandy dann angefangen zu markieren und eine der Stellen, an denen er seine Duftmarke gesetzt hat, war die Ecke im Schlafzimmer, in der der Wäscheständer stand. Da scheinen durch die Steckdose an der Außenwand so viele Gerüche in den Raum zu kommen, dass er regelmäßig zeigen muss, dass das seine Wohnung ist. Die andere potenzielle Wäscheständerecke wurde inzwischen aber von einer dringend benötigten Kommode belegt und sonst hätte es vom Platz her nur noch gepasst, wenn wir den Ständer zwischen meine Kartons mit Büchern gestellt hätten. Das kam aber für mich nicht in Frage, da 1. damit der Weg raus auf den Balkon verbaut worden wäre und 2. die Feuchtigkeit meinen Büchern bestimmt nicht gut getan hätte.

Im Sommer war das Ganz noch kein so großes Problem. Ein sonniger Tag reichte, um drei bis vier Ladungen Wäsche draußen auf der Leine zu trocknen. Aber durch das kühlere Wetter in den letzten Wochen und den andauernden Regen, bekam ich so langsam wirklich ein Problem. Eine Maschine pro Woche reicht, um ausreichend Kleidung für die nächste Woche zu haben und dank des Heizungskellers nebenan wurde diese eine Maschine in den letzten Wochen auch innerhalb dieser Zeit trocken. Bei zwei belegten Wäscheständern dauerte es hingegen über zehn Tage, bis man die Sachen abnehmen und in den Schrank packen konnte.

Einige Teile habe ich dann schon zwischendurch auf einem Ständer getrocknet, den man an die Heizung im Bad hängen kann, aber das ging auch nur mit Kleinteilen. Bettwäsche (wovon wir dank Besuch und Sofadecken so einiges in den letzten Wochen verbraucht haben), Teppiche, Tagesdecken oder auch nur ein größerer Verbrauch an Kleidung sorgte dann wieder für Probleme und es gab so manchen Sonntagabend, an dem mein Mann in seinen Schrank guckte und nichts für Montagmorgen zum Anziehen fand. Und so lustig fand ich es auch nicht, wenn ich dann noch Shirts trockenbügeln durfte, damit das Problem gelöst werden konnte.

Also haben wir beschlossen uns von den Eltern Zuschüsse zu einem Wäschetrockner zu Weihnachten schenken zu lassen. Am Montag ist das Gerät nach einiger Internetrecherche, Beratung vor Ort und vielen Fragen und Zweifeln dann etwas verfrüht bei uns eingezogen. Nicht so energiesparend wie gewünscht, aber dafür mit – angeblich – erprobter Technologie und von einem Händler in unserem Stadtteil. Da wir nur eine Steckdose im Keller haben, kann ich Waschmaschine und Trockner nur nacheinander benutzten. So bekomme ich zwei Ladungen Wäsche pro Tag fertig, hüpfe dafür zwischen vier- und fünfmal am Tag in den Keller und bin wirklich glücklich mit der Neuanschaffung.

Endlich kann ich all die aufgesparte Wäsche erledigen – es ist wirklich unglaublich, wie viel sich da angesammelt hat! – und muss in den nächsten Wochen nicht ständig überlegen wie ich was wann wasche, damit mein Mann angezogen zur Arbeit gehen kann, wir uns mit sauberen Handtüchern abtrocknen können und ob ich gerade jetzt die Betten neu beziehen kann oder nicht. Ich bin auch in den letzten Tagen deutlich gelassener gewesen, wenn es um Shandy ging. Denn wenn er jetzt seine Markierungen doch mal wieder so setzt, dass Bettwäsche oder (zu dem Zeitpunkt) getragene Kleidung betroffen ist, dann ist das keine kleine Katastrophe mehr, sondern eine Angelegenheit, die sich im Zweifelsfall innerhalb eines Tages wieder aus der Welt schaffen lässt.

Langfristig gehe ich davon aus, dass ich meinen normalen Wäscherhythmus von drei Waschmaschinenladungen in zwei Wochen wiederfinden werde – und spätestens im Sommer landet die Wäsche wieder draußen auf der Bleiche, um zu trocknen. Aber die Wintermonate werden von nun an in dieser Beziehung deutlich angenehmer. Außerdem kann ich mir in Zukunft viele Stunden mit Bürste und Fusselrolle sparen, da der Wäschetrockner die Katzenhaare ganz wunderbar aus den Sachen rauspustet. Perfekt ist das zwar noch lange nicht, gerade die Maine-Coon-Haare neigen zum Filzen, wogegen der Trockner auch nicht angehen kann, aber der Unterschied ist schon unglaublich.

Eigentlich ist es ganz schön erschreckend wie glücklich mich dieses Luxusgerät gerade macht. Das ist ein bisschen wie mit der Küche. Aber wenn man bei so etwas Wichtigem so lange improvisieren musste, dann genießt man es hinterher umso mehr, wenn am Ende neue Geräte einziehen …

Dies und Das (09)

Irgendwie sind meine Tage gerade immer kürzer als meine To-do-Listen, was auch an dem Handwerker liegt, der die Wohnung über uns für die neuen Nachbarn renoviert. Das fleißige Kerlchen hat nämlich auch am Wochenende durchgearbeitet und somit dafür gesorgt, dass ich auch in diesen Tagen nicht so viel auf die Reihe bekommen habe, wie ich ursprünglich wollte. Diese permanente Geräuschkulisse finde ich wirklich aufreibend und konzentriertes Arbeiten kann ich daneben vergessen. Und wenn er dann doch mal einen Tag nicht da ist, habe ich das dringende Bedürfnis mich zu erholen und die Seele baumeln zu lassen. 😉

So habe ich den gestrigen Montag nach dem wenig erholsamen Wochenende zum „Sonntag“ erklärt, bin lange im Bett geblieben und habe meine Verpflichtungen auf ein Minimum reduziert. Stattdessen habe ich mich auf dem Sofa eingerollt, das Netbook offline gelassen, ganz viel heißen Tee getrunken und in einem Zug „Shadowblade – Dunkle Fesseln“ gelesen.

Hässliches Cover, scheußlicher Titel, aber eine solide Urban-Fantasy-Handlung. Ich mag es ja, wenn UF- Romane sich mehr um Kämpfe drehen als um Romantik. 😉 Und die Welt, die Diana Pharaoh Francis sich da ausgedacht hat, finde ich spannend genug, um die Augen nach den Folgebänden der Reihe aufzuhalten. Manchmal braucht es eben keine qualitativen Geschichten, sondern nur interessanten Weltenbau, Charaktere mit Ecken und Kanten und Action, Action und Action, damit ich mich gut unterhalten fühle. 😉

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Sehr schön finde ich übrigens das aktuelle Wetter. Es stürmt und regnet, in diesem Moment blitzen ein paar Sonnenstrahlen durch dicke graue Wolken und ich finde es herrlich! Ich liebe es, wenn mir der Wind draußen den Kopf freipustet. Ich mag es, wenn morgens der erste Frosthauch zu spüren ist – und ich genieße den Anblick einer Kerze auf dem Fensterbrett, während die Dämmerung einbricht.

Lustigerweise erwacht bei diesem Wetter auch mein „Nestbautrieb“. So arbeite ich brav an meinen UFOs, habe Bilderrahmen fürs Schlafzimmer gekauft und mit Bildern bestückt (aufgehängt werden sie aber erst, im Januar, wenn der Kalender, der an der Stelle hängt, abgelaufen ist), schmiede diverse Pläne für weitere Näharbeiten (die meine Liste der geplanten Dinge ins Unendliche wachsen lassen), wälze im Kopf Baupläne für Regale (was gar nichts bringt, solange ich nicht in den Baumarkt fahre und mir die dortigen Materialen angucke – extra bestellen möchte ich dafür nämlich nichts) und färbe Handtücher …

Seit Jahren ärgere ich mich darüber, dass ich so zusammengewürfelte Handtuchbestände habe. Alles Sachen, die ich von meiner Mutter oder anderen Verwandten geerbt oder als Kind geschenkt bekommen habe. Sehr viele sind rosa – was ich wirklich scheußlich finde – oder haben Muster, die selbst in den 80er nur auf den Wühltischen angeboten wurden. Aber gute Handtücher sind nicht billig und irgendwie gab es immer wichtigere Anschaffungen als neue Handtücher. Vor ein paar Wochen hat mich unsere kunterbunte Handtuchsammlung mal wieder so richtig geärgert und deshalb beschloss ich den ganzen Kram jetzt einfach mal radikal umzufärben.

Der gewählte Ton musste dunkel genug sein, dass er all die Muster überdeckte, und außerdem sollte er zu unseren scheußlich-braunen Badezimmerfliesen passen. Am Ende haben wir uns für ein dunkles „Tannengrün“ entschieden und gerade mal 18 Euro für Textilfarbe (inklusive Porto, da die umliegenden Geschäfte die Farbe nicht im Angebot hatten und wir deshalb direkt beim Hersteller bestellt haben) ausgegeben. Hier und da schimmert noch ein Streifen im Grün, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis – jetzt ärgere ich mich nur, dass ich das nicht schon vor zehn Jahren gemacht habe. 😉

(Ich sehe gerade, dass das Beitrag Nr. 800 ist! Cool … 🙂 )

Dies und Das (08) – Projekte, UFOs und Katzen

Heute Nachmittag habe ich eins meiner aktuellen Projekte abhaken können – es fehlt nur noch die Nachbesprechung – und nun hoffe ich, dass ich in den nächsten Tagen wieder mehr Zeit und Luft (und Lust) für den Blog habe. Neben der Arbeit beschäftigt mich (mal wieder) der Garten. Bevor der Boden gefriert, will ich noch einige Pflanzen gerodet bekommen. Das wird in den nächsten Wochen noch anstrengend und vermutlich frustrierend werden, aber irgendwann muss ich das ja weiter in Angriff nehmen. (Weiterhin bin ich für jeden „Wie kille ich eine Haselnuss“-Tipp dankbar!) Ansonsten steht Ende nächster Woche noch Besuch ins Haus und ein weiteres Arbeitsprojekt will bis zum Monatsende auch noch bewältigt werden …

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Zum Lesen bin ich in der letzten Woche kaum gekommen, ich war einfach zu müde und zu unkonzentriert. Stattdessen nehme ich mir gerade meine UFOs (UnFinishedObjekts) vor – da haben sich in den letzten Monaten … ach, wem mache ich was vor … in den letzten Jahren einige angesammelt.

Zu den UFOs gehören:

– Fertig gestrickte Socken, bei denen noch die Fäden vernäht werden müssen.
– Ein Quilt, den ich seit Jahren ständig neu anfange, weil er verschenkt wird und perfekt zu der Empfängerin passen soll.
– Bilderrahmen, die ich passend zur Wandfarbe anstreichen will.
– Bilder, die ich für die Rahmen zeichnen will.
– Gestrickte Wintermützen, die noch gespannt und genäht werden müssen.
– Vorhänge fürs Wohnzimmer und Schlafzimmer (bei denen ich endlich die nächste Naht bügeln und feststecken müsste, um dann weiter zu nähen).
– Flanelltaschentücher, die zugeschnitten sind und noch gesäumt werden müssen.

Von den ganze Projekten, die noch im Planungsstadium sind, will ich gar nicht reden! 😉

Eine Runde Socken habe ich inzwischen vernäht und trage sie bei den kühleren Temperaturen auch fleißig, aber vor allem habe ich mich gerade auf die Flanelltaschentücher gestürzt. Die sollten fertig werden, bevor die nächste Erkältung ins Haus steht, und dann hoffentlich dafür sorgen, dass die Nasen nicht immer so wund werden. 5 von 8 Stück sind fertig, und wenn die ihren Dienst so gut wie erhofft erledigen, dann werde ich wohl noch etwas Stoff kaufen.

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Ich mag das aktuelle Herbstwetter total gerne – auch wenn ich mir sicher bin, dass es vielen zu kalt und zu nass ist. Ganz besonders schön finde ich gerade meine Teestunde am Nachmittag, zu der nicht nur eine große Tasse Tee, ein paar Kekse (aktuell saftige Vanille-Cranberry-Haferflocken-Kekse) und eine Kuscheldecke gehören, sondern auch die Katzen. Die sind bei dem Wetter auf jedes bisschen Körperwärme scharf und krabbeln auf mich drauf, sobald ich für einen Moment stillsitze. Vor allem Baltimore ist da gerade sehr extrem und krabbelt im Zweifelsfall mit den Vorderpfoten auf meine Schulter und hängt sich dann über meinen Rücken – natürlich muss er sich da dann mit seinen Krallen sichern, damit er nicht abrutscht. *autsch*

Diese Nähe sorgt dann auch dazu, dass ich ab und an dann doch mal ein schönes Foto von meinen Samtpfoten machen kann:

Dies und Das (07)

Als ich die ersten „Dies und Das“-Posts auf meinem Blog veröffentlichte, hatte ich mir vorgenommen, nicht mehr als zwölf dieser Beiträge pro Jahr zu veröffentlichen. Wie ihr sehen könnt, bin ich in diesem Jahr erst bei Nummer 7 angelangt. Deshalb gibt es jetzt schon wieder ein „Dies und Das“, um meine bisherige Blogabstinenz in diesem Monat zu beenden. Im Moment habe ich wirklich das Gefühl, die Tage rasen schneller vorbei, als ich meine Verpflichtungen auf die Reihe bekommen kann … 😉

In der ersten Septemberwoche war Bibendum bei uns zu Besuch und wir haben uns eine schöne Zeit gemacht mit Konzertbesuch, Essengehen, einer ungewöhnlichen Runde Minigolf und viel „Erholungszeit“ auf dem Sofa. Eigentlich hatten wir ja gehofft, dass wir aufgrund des späten Besuchstermins (ausnahmsweise mal nicht im August) kühleres Wetter hätten, aber mit Bibendums Ankunft stieg das Thermometer prompt wieder über 30 Grad, so dass wir alle drei etwas hitzegeplagt waren. Und da mein Mann die vergangene Woche noch Urlaub hatte, haben wir es dann langsam angehen lassen, das wieder kühlere Wetter und die gemeinsamen Tage genossen. Jetzt aber wird es Zeit, mal wieder ein paar Dinge auf die Reihe zu bekommen.

So habe ich immer noch keine Ahnung, was ich in diesem Monat für die „100 Bücher“-Challenge lesen soll. Inzwischen habe ich mich gegen Donna Tartt und „Die geheime Geschichte“ entschieden, ebenso wie gegen Sebastian Faulks „Gesang vom großen Feuer“ – beide haben mich beim Anlesen eher genervt als gepackt. Es war also definitiv nicht die richtige Zeit für diese Romane (außerdem scheint gerade ein anderer Bibliotheksbenutzer ebenfalls die „100 Bücher“-Liste abzuarbeiten, denn prompt kann ich genau diese Titel nicht verlängern, weil sie ständig vorgemerkt sind 😉 ). Einen neuen Versuch starte ich jetzt mit John Irving und „Owen Meany“ – hoffentlich packt mich der Roman, denn ich will nicht wieder auf einen Re-Read zurückgreifen müssen, um mein „Monatspensum“ auf die Reihe zu bekommen.

Überhaupt bin ich gerade etwas leseunlustig. Auf der einen Seite hätte ich da noch ein paar Hundert Seiten „Pflichttext“, die ich in diesem Monat endlich abarbeiten muss, weshalb ich eigentlich kein privates Buch mehr anfangen wollte, auf der anderen Seite warte ich sehnsüchtig auf den vierten und fünften Band der „Dreg City“-Reihe. Der vierte Teil ist bestellt, während ich bei dem fünften in den nächsten Wochen dann rausfinden darf, ob ich den – da er nur als eBook von der amerikanischen Autorin veröffentlicht wird – überhaupt in die Finger bekommen kann. Außerdem warte ich noch auf ein Päckchen mit Neuzugängen, in dem sich ein paar Bücher aus den letzten zwei, drei Monaten befinden sollten. Nicht, dass ich nicht genug zu lesen hätte, aber wenn man bestimmte Romane im Kopf hat, sehen selbst die Titel, die ganz oben auf dem „jetzt lesen“-Stapel liegen, auf einmal nicht mehr so reizvoll aus.

Wenn ich mir den Blog so angucke, dann sollte ich vielleicht für das kommende Jahr eine Rezensions-Challenge planen. Es gibt so einige Romane, bei denen ich nach dem Lesen denke, dass ich dazu etwas schreiben könnte. Aber dann bekomme ich das aus diesem oder jenen Grund nicht gleich auf die Reihe und irgendwann packe ich die Bücher dann doch weg, ohne etwas dazu gesagt zu haben. Ich will mir zwar keinen Stress mit meinem Blog machen, aber ein paar regelmäßigere Lebenszeichen wären schon schön.

Auf jeden Fall habe ich für die nächsten Monate wieder ein paar intensivere Kochbuchtests vor. Ich habe da noch zwei sehr schöne Exemplare („Veggiestan“ und „Home Made – Winter“), aus denen ich bislang so gut wie nichts gekocht habe, weil einfach die Motivation fehlte. Da jetzt aber so langsam doch endlich Herbst wird, kommt auch meine Koch- und Backlust zurück, und das sollte ich definitiv ausnutzen! (Ich finde es auch nach einem Jahr mit Gasherd wirklich unglaublich, was für eine Hitze diese Kochflammen abstrahlen können. Im Sommer war ich kurz davor, wieder die Induktionsplatte rauszukramen, das kam mir aber dann so blöd vor, dass ich stattdessen dann einfach gar nicht mehr gekocht habe – was auch keine befriedigende Lösung war.)

Bevor ich jetzt noch mehr Absätze mit „eigentlich will ich ja, aber …“-Aussagen fülle, wünsche ich euch einfach einen schönen und erholsamen Sonntag. Für mich geht es jetzt weiter mit Tee, Muffins und dem Anlesen von „Owen Meany“.

Marmeladen-Zupf-Muffin (vorne) …

… Zimtschnecken-Muffin (aufgeschnitten)

Dies und Das (05)

Nach ein paar Tagen mit erträglicheren Temperaturen (heute „nur“ 25 Grad – am Wochenende sollen es wieder über 35 Grad werden) fühle ich mich ausnahmsweise mal wieder kommunikativer und habe den FeedReader in Angriff genommen. Ich habe in den letzten Monaten so einige FeedReader ausprobiert, nachdem ja frühzeitig angekündigt wurde, dass der GoogleReader abgeschafft werden würde (mal wieder eine Google-Entscheidung, die ich nie verstehen werde). Aber richtig zufrieden war ich nie. Entweder konnte ich die Sachen nicht so sortieren, wie ich wollte, oder die Aktualität war nicht gegeben (es ärgert mich schon, wenn ich manche Beiträge erst zwei bis drei Tage nach Veröffentlichung angezeigt bekomme) oder es gab zu viel Drumherum, während ich es doch schlichter mag.

Durch Irina kam ich dann auf den inoreader und bin endlich zufrieden. Der Reader ist übersichtlich, ich kann die Feeds in Ordner sortieren, die Posts lassen sich nach Aktualität sortieren (sowohl aktuellste zuerst als auch älteste zuerst) und die Aktualität ist schon fast erschreckend. So wurden mir heute abonnierte Kommentare im Reader angezeigt, die ich wenige Sekunden zuvor erst abgeschickt hatte. Und was mir besonders wichtig ist: Ich kann den FeedReader nach Suchbegriffen durchsuchen lassen, wenn ich z. B. einen alten Post wiederfinden will. Das mache ich oft, wenn ich mich nicht mehr genau erinnern kann, wo ich eine Buchrezension oder einen Link gefunden hatte und darauf in einem eigenen Post verweisen möchte.Wer also noch einen GoogleReader-Ersatz sucht, sollte den inoreader mal ausprobieren.

***

Wenn das mit der Hitze noch eine Weile so weitergeht, dann wird es hier auf dem Blog auch weiterhin so still sein. Alle verschiebbaren oder vermeidbaren Arbeiten habe ich gestrichen, in den Garten geht es (wenn überhaupt) morgens um sieben und den Rest des Tages verstecke ich mich hinter heruntergelassenen Rollläden auf dem Sofa und strecke alle Viere von mir. Abends gönne ich mir gerade einen Veronica-Mars-Marathon und wenn ich nachts nicht schlafen kann, dann greife ich zu entspannenden Büchern oder beschäftige mich mit einem meiner UFOs (unfinished objects), denn davon habe ich eine Menge, und Handarbeit, bei der ich nicht denken muss, empfinde ich gerade als recht entspannend.

Die Katzen haben auch ihre unterschiedlichen Methoden, um mit dem Wetter fertig zu werden. Baltimore liegt 22 Stunden am Tag auf dem Schreibtisch – die Platte ist relativ kühl und er kann sich ungehindert ausstrecken. Christie ruht auf dem Bett und Shandy rennt durch die Gegend und äußert lauthals seinen Unmut (und zwingt mich zusätzlich noch zum regelmäßigen Badezimmerputzen). Nur Logans Verhalten bleibt mir ein Rätsel, denn der steckt seit zwei Wochen nur noch in der kleinsten Höhle, die wir anzubieten haben, und köchelt da vor sich hin. Zum Glück fressen und trinken sie trotz der Hitze ziemlich gut, so dass meine Rentnerbande bislang nicht abgenommen hat – wobei ich auch das Futter noch mehr als sonst mit Wasser vermische, damit sie auch wirklich genügend Flüssigkeit zu sich nehmen.

Dies und Das (04)

Da die vergangenen Wochen etwas stressig waren und ziemlich viel schief lief, denke ich, dass es Zeit wird, mal die schönen Dinge zu erwähnen (statt kaum einen Beitrag auf die Reihe zu bekommen, weil ich hier nicht die ganze Zeit jammern wollte)!

Hose

Seit fünf Jahren suche ich verzweifelt eine passende Jeans, aber irgendwie hat sich die Mode so entwickelt, dass die Schnitte weder zu meiner Beinlänge noch zu meinem Hintern passten. So musste ich in den vergangenen drei Jahren mit den letzten beiden Jeans jonglieren, die ich noch hatte – eine davon mehrfach geflickt und schrecklich marode. Vor zwei Wochen aber habe ich dann endlich doch noch eine Jeans gefunden, die passt. Sie ist zwar in der Taille etwas weit (das ist einfach immer so und es gibt ja Gürtel), aber der Rest passt und die Beine sind auch lang genug, damit ich nicht aussehe, als ob ich rausgewachsen wäre. Nach so langer Suche endlich eine passende Jeans zu haben, macht mich richtig glücklich!

Kuchen I

In den letzten Wochen hatten wir Verwöhnbedarf und deshalb gab es an den Wochenenden auch immer wieder Kuchen. So richtig lecker war die Erdbeertorte:

Entschuldigt bitte die Bildqualität …

Seife

Nachdem Katrin von den BuchSaiten mal über das Angebot der Soaparella gebloggt hatte, wollte ich unbedingt ihre handgemachten Seifen ausprobieren. Und seit dem ersten Test bin ich hingerissen von dem „Unschuldslamm“ – eine Schafsmilchseife ohne Farb- oder Duftzusätze. Was den Geruch angeht, so finde ich die Buttermilch-Zitronen-Seife zwar noch etwas netter, aber das Unschuldslamm ist einfach richtig gut für die Haut – kein Jucken mehr, keine rissigen Hände und kein Niesen durch irgendwelche Parfümzusätze! Inzwischen ersetzt es nicht nur meine Handseife, sondern auch mein Duschgel.

Signiertermin

Ich bin eigentlich niemand, der unbedingt eine Unterschrift in einem Buch oder Comic benötigt. Aber trotzdem habe ich mich über die Gelegenheit gefreut, mir eine Signatur (plus Zeichnung) von Giovanni Rigano geben lassen zu können. Besonders beeindruckend war es, dass Giovanni ohne jegliche Vorzeichnungen und direkt mit Tusche in meinen Comic gezeichnet hat. Dabei hat er mit für mich abwegigen Elementen angefangen und erst nach und nach konnte ich erkenne, was am Ende dabei rauskommen würde. Sehr spannend! 🙂

Sarah Burrini war an dem Tag auch vor Ort (ihr Onlinecomic „Das Leben ist kein Ponyhof“ versüßt mir regelmäßig den Start in den Tag) und wurde um ein Geburtstagsgeschenk für Bibendum erleichtert.

Kuchen II

Nachdem ich oben schon Buttermilch-Zitronen-Seife erwähnt hatte, kann ich hier begeistert verkünden, dass ich in den letzten Tagen das perfekte Rezept für einen Buttermilch-Zitronen-Kuchen entdeckt habe. Der Kuchen ist nicht nur wunderbar saftig und angenehm zitronig, er schmeckt auch noch vier Tage nach dem Backen ganz fantastisch. Das Rezept wandert fest in meinen Bestand und wird in nächster Zeit bestimmt noch häufiger gemacht. Lecker!



Essengehen

Essen macht glücklich und Essengehen kann noch ein bisschen glücklicher machen. 😉 So sind mein Mann und ich in dieser Woche in eins unserer Lieblingsrestaurants gegangen und haben unseren Hochzeitstag „vorgefeiert“. Dabei habe ich zum ersten Mal nicht „nur“ einen Salat und superleckere Fries gegessen, sondern den neuen Veggie-Burger probieren können. Sehr lecker, aber unglaublich sättigend. Noch besser waren mal wieder die hausgemachten Limonaden – gerade bei dem heißen Wetter ist das einfach köstlich!

Katzen(jammer)

Neben Stress und Missgeschicken hatten wir in den letzten Wochen auch einigen Katzenjammer. Aber da ich ja das Positive betonen will, kann ich vermelden, dass Christie – bei der inzwischen Arthrose diagnostiziert wurde – so langsam wieder besser aussieht. Nachdem sie ein paar Tage eine recht hohe Dosis schmerz- und entzündungshemmende Mittel bekommen hat, werden wir ab Montag vorsichtig die Menge reduzieren. Es geht darum, die Minimaldosis herauszufinden, die ihr ein schmerzfreies Leben ermöglicht. Mit etwas Glück könnte es sogar sein, dass eine tägliche Traumeel-Tablette dafür vollkommen ausreicht,
wenn die aktuelle Entzündung
erst einmal vollständig abgeklungen ist.

Außerdem hatte Logan am Freitag wieder eine Zahn-OP, da ihm ein Zahn abgebrochen war und die Wurzel nun raus musste. Die Stelle war schon ziemlich entzündet, als ich sie entdeckt hatte, aber die OP ist so weit gut verlaufen und die Entzündung sollte jetzt auch wieder abklingen. Jetzt hoffe ich nur, dass er in den nächsten Tagen normal frisst und nicht wie beim letzten Mal im Nachhinein auf das Narkosemittel reagiert. Wir warten mal ab … Grundsätzlich bleibt es dabei, dass unsere Coon-Brüder für ihr Alter in einem guten Zustand sind! 🙂

Dies und Das (03)

Wer sich gewundert hat, dass es von mir gerade entweder gar kein Lebenszeichen gibt oder nur einen ganzen Schwung Rezensionen, dem muss ich gestehen: Ich bin zur Zeit so richtig in Nörgellaune und wollte die eigentlich nicht mit euch teilen. Auf der anderen Seite könnte so ein Dies-und-Das-(Jammer-)Post vielleicht mal die Luft reinigen und dafür sorgen, dass ich auch mal wieder andere Dinge auf die Reihe bekomme. 😉

Shandy

Einer der Punkte, über die ich gerade recht viel jammern könnte, ist unser Kater Shandy. Wie so viele ältere Kater mit einer Vorgeschichte zum Thema Harnsteinerkrankungen hat der blöde Kerl angefangen, zu markieren. Früher hat er sich auch schon mal danebenbenommen, wenn er krank war oder wenn es viel Stress gab (und dazu gehörte für ihn auch, dass ich ausnahmsweise mal abends unterwegs war), aber das hielt sich in erträglichen Grenzen und passierte nur ein paar Mal im Jahr. Seitdem aber die beiden jungen Kater von unserem Nachbarn Freigang haben, ist es schlimmer geworden – und so richtig heftig, seitdem es Frühling ist. Inzwischen wird von uns jedes Zimmer kontrolliert, wenn wir mal für einige Minuten draußen waren, und richtig lustig kann es sein, wenn der Kater „allein“ gelassen wird, ohne dass ein Mensch in der Wohnung ist. Es ist zwar in den letzten Tagen wieder ein kleines bisschen besser geworden, aber so ganz trauen wir dem Kerlchen nicht. Immerhin kann er jetzt nicht mehr den Fernseher erwischen, denn der trägt nun ein hübschen Mützchen, wenn wir nicht im Raum sind.

(Bevor jetzt die Frage aufkommt, warum wir einen Kater behalten, der sich so benimmt und damit auch schon einiges an Sachschaden angerichtet hat: Shandy gehört seit über 13 Jahren zur Familie, markieren ist – leider – ein vollkommen natürliches Verhalten für Kater, auch wenn es bei kastrierten Tieren deutlich seltener vorkommt, und ich setze kein Familienmitglied vor die Tür (egal, ob tierisch oder menschlich), nur weil es anstrengend wird.)

5hF

Dem einen oder anderen wird es schon aufgefallen sein: Es gab in den letzten Wochen keine hässlichen Fotos mehr (bzw. keine Posts für die „5 hässlichen Fotos“. Erst einmal gehe ich gerade nur ungern aus dem Haus, wenn ich davon ausgehen muss, dass bei der Heimkehr wieder eine duftende Pfütze auf mich wartet, dann muss ich im Garten so einiges aufholen (wenn das Wetter nicht gerade zu nass dafür ist) und seit ein paar Wochen ärgern mich diverse Wehwechen und rauben mir gerade zusätzlich die Motivation. Wenn ich nicht deutlich weitere Strecken gehen will, dann kann ich eigentlich nur jeden Tag die gleiche Handvoll Straßen fotografieren, und trotz der frühlingshaften Veränderungen habe ich gerade das Gefühl, dass ich alle einigermaßen interessanten Motive (jaja, davon gab es auch nicht gerade viele) schon diverse Male abgelichtet habe. Ich habe das Ganze zwar „hässlich“ genannt, aber nicht „unfassbar langweilig“.

Die Wehwechen

Ich habe gerade so richtig die Nase voll davon, erkältet zu sein oder Kreislaufprobleme zu haben, weil das Wetter mal wieder innerhalb einer Woche von unter zehn bis um die fünfundzwanzig Grad alles zu bieten hat. Mit dem Muskelkater von der Gartenarbeit kann ich normalerweise auch besser leben als momentan, aber auf den Heuschnupfen, mit dem ich seit unserem Umzug in diese Stadt zu kämpfen habe, könnte ich ebenso verzichten wie auf allergische Reaktionen aufgrund von Insektenstichen. Dass ich aufgrund des Wetters nur hier und da aktiv werden kann und deshalb mit der Arbeit nicht hinterherkomme, hilft auch nicht – vor allem, da nun auch noch mein Rücken streikt. Das macht mich nur noch quengeliger, auch wenn ich deswegen endlich mal wieder meinen schrägen Vogel in Betrieb genommen habe.

Diese Wärmflasche habe ich vor ungefähr 20 Jahren geschenkt bekommen und sie hat mich schon durch so manche kalte Nacht und diverse Rückenprobleme gebracht.

Der Garten

Das Wetter lässt in diesem Jahr alles wirklich großartig wachsen – vor allem den Rasen, die Hecke und das Unkraut. Bei dauerndem Regen lassen sich aber all diese Bereiche nicht so wirklich gut in Schuss halten, und das geht mir sehr auf die Nerven. Vor allem die Ecke mit der verflixten Haselnuss ist schon wieder voll bewuchert, und ich werde dieses Gestrüpp wohl nie gekillt bekommen. Ich komme ja nicht mal mit der Spitzhacke weit genug in den Boden, um zumindest einen Teil der kleineren Wurzeln ausgraben zu können. Und während meine Osterglocken und Krokusse dieses Jahr nicht wiederkommen wollten, wuchert es von der Seite der Nachbarin, die seit zwei Jahren keinen Handgriff in ihrem Garten gemacht hat, fröhlich über den Zaun. Insgesamt finde ich die ganze Situation schrecklich frustrierend. Da ist es auch nicht hilfreich, wenn mir Freunde und Familie gerade ständig erzählen, wie toll so ein Garten sei und wie viel man aus meinem Stückchen machen könnte. Komischerweise will trotzdem keiner herkommen und den Kampf mit Unkraut und Haselnuss aufnehmen, dabei biete ich Rundum-Verpflegung und nette Gesellschaft bei der Gartenarbeit … Solange ich weiter allein für das „grüne Erbe“ meiner Vormieter verantwortlich bin, müssen sie also auch in Zukunft damit leben, dass man mich auf den Garten lieber nicht anspricht.

Update:


So sah der Beitrag gestern Abend aus und dann fehlten nur noch die Fotos, die ich heute morgen machen wollte. Und weil ich den Beitrag schon geschrieben hatte, veröffentliche ich ihn auch, obwohl ich mich heute Morgen gar nicht so nörgelig fühle. 😉 Die Schmerzmittel schlagen inzwischen so weit an, dass ich mich – vorsichtig – fast normal bewegen kann. Der heutige Tierarztbesuch hat unserer Christie Erleichterung verschafft (die hoffentlich anhalten wird!), nachdem Madame in den letzten Tagen … äh … Verdauungsprobleme hatte und trotz Stress am Morgen und meiner Abwesenheit gab es keine Überraschungen in der Wohnung nach meiner Heimkehr.

Dass die wohnungshütende Nachbarstochter bei ihrem wöchentlichen Besuch gerade mal wieder alle unsere Mülltonnen bis zum Rand gefüllt hat, so dass wir Anwohner schon wieder unseren Müll bis zur nächsten Leerung stapeln müssen, ignoriere ich jetzt mal. Stattdessen klammere ich mich an folgende Tatsache:

Jammer-Posts helfen immer wieder zuverlässig gegen schlechte Laune!

Dies und Das (01)

Spamkommentare

Ich habe ja vor einiger Zeit die Moderation für Kommentare bei älteren Beiträgen eingeführt, und das hatte die Spamkommentare auch spürbar zurückgehen lassen. Doch leider gibt es nun regelmäßig bei den aktuellen Posts Spam, der zwar vom Spamfilter bei Blogger erwischt und deshalb nicht auf dem Blog angezeigt wird, aber trotzdem bei den Kommentar-Abonnements auftaucht.

Ich möchte den Captcha-Code eigentlich nicht wieder einführen, und eine vollständige Kommentarmoderation mag ich auch nicht, weil dann ein spontaner Austausch nur noch selten möglich wird. Wenn euch aber die regelmäßigen Benachrichtigungen wegen der Spamkommentare sehr stören und es euch lieber wäre, wenn ich die Kommentare moderiere, dann würde ich das einrichten. Es wäre also schön, wenn ihr mir ein paar Rückmeldungen geben könntet, ob ich in Zukunft moderieren soll oder ob sich die Spamkommentare euren Gefühl nach noch so in Grenzen halten, dass ihr damit leben könnt!



Müde, müde, müde

Ich weiß nicht, ob es das Wetter ist oder eine andere Ursache hat, aber in den letzten Tagen habe ich vor lauter Müdigkeit viel zu wenig auf die Reihe bekommen. Ich bin nur froh über die wöchentlichen 5hF-Posts, denn sonst würde es hier noch weniger Lebenszeichen geben. Das Kommentieren bekomme ich auch gerade nicht täglich auf die Reihe, aber immerhin gebe ich mir ab und an noch Mühe, meine Meinung (oder zumindest einen „ich war da“-Kommentar) bei euch zu hinterlassen.

Gestern war es dann so weit, dass ich erst gegen zehn Uhr morgens aufgewacht bin, und als ich mich gegen 14 Uhr kurz zum Aufwärmen auf dem Sofa eingemuckelt habe, bin ich – in einer recht unbequemen Haltung – wieder eingeschlafen. Wenn mich mein Mann nicht bei seiner Heimkehr am Abend geweckt hätte, dann wäre ich wohl erst in der Nacht wieder aufgewacht. Dafür habe ich mich heute endlich fit genug gefühlt, um neben all den anderen „Mittwochsaufgaben“ das Schlafzimmer gründlich zu putzen und Möbel zu rücken, um den neuen Nachttisch für meinen Mann inklusive einer neuen Lampe aufzubauen. Ich hoffe mal, dass ich mich morgen genauso energiegeladen fühle!

Katzenfotos

Und weil es in diesem Jahr noch gar keine Katzenfotos gab, gibt es hier noch ein paar Bilder von Christie und Logan für euch:

Dies und Das (11)

Off- und Online

Wie ihr sehen könnt, sind wir wieder online. Nicht ganz problemlos, zumindest bis heute morgen, aber mit 5-Minuten-Ausfällen können wir besser leben als mit tagelangen Verbindungsproblemen.

Heute morgen war dann endlich ein Techniker da – eine Woche nach Meldung des Problems! – und hat mal wieder am Verteiler im Keller rumgebastelt und an den Kabeln in der Wohnung gewackelt. Nach einer Viertelstunde meinte er dann, dass alles wieder okay sei. Das Problem läge bei der Rückleitung, die einen zu hohen Wert hätte und deshalb bei einer Nutzung durch mehrere Haushalte überlastet wäre und dann dafür sorgt, dass sich das Modem ausschaltet. Wenn die Überlastung dann nicht mehr vorhanden ist, startet sich das Modem dann von selbst wieder.

Mich überzeugt diese Begründung natürlich sofort – vor allem, da das erklärt, warum wir diese Ausfälle auch unter der Woche nachts um drei Uhr haben! Ich bin mir sicher, dass meine Nachbarn die gleichen seltsamen nächtlichen Arbeitsanfälle wie ich haben und dann die Internetleitung überlasten. Vielleicht sollte ich in Zukunft dann bei ihnen klingeln und wir können uns absprechen, wer wann in der Nacht seinen Internetzugang benutzt. 😉

Doch noch besser sind die Erklärungen des Technikers gewesen, warum wir auch Störungen beim Fernsehempfang haben! Letztendlich läuft es wohl darauf hinaus, dass wir Empfangsprobleme haben, weil das Gefängnis am anderen Ende der Stadt elektrische Türöffner verwendet …

Nun, an Fantasie mangelt es den Technikern hier in der Gegend zumindest nicht.

Buchentscheidungsprobleme 

Nachdem ich vorgestern einen skandinavischen Krimi („Denn die Gier wird euch verderben“ von Åsa Larsson) gelesen hatte, packte mich eine akute Unschlüssigkeit – zum Teil vielleicht, weil mich der Roman so unbefriedigt zurückgelassen hat, obwohl er nicht wirklich schlecht war. Also saß ich gestern den ganzen Tag vor meinem Stapel mit den Büchern, die ich als nächstes lesen will, wanderte dann zum SuB und nahm immer wieder ein Buch in die Hand und guckte die Bibliotheksbücher durch. Aber so recht hat mich kein Buch gepackt.

Mit „Ein verzauberter Sommer“ habe ich hier einen Frauenroman, den ich lesen wollte, um zu beurteilen, ob er was für meine Mutter ist. Aber auf den ersten Seiten geht mir schon die Hauptfigur auf die Nerven, die sich Gedanken um ihren verheirateten Geliebten macht. Vielleicht wird die Geschichte ja noch sehr nett und unterhaltsam, aber Lust habe ich darauf gerade nicht.

Dann habe ich aus der Bibliothek drei Romane von Ines Thorn („Galgentochter“, „Totenreich“ und „Höllenknecht“) geliehen. Jemand hatte den vierten Teil dieser historischen Krimis auf seinem Blog empfohlen,  und da ich nicht herausfinden konnte, welcher Band der erste ist, hatte ich mir alle verfügbaren Titel vorgemerkt. Den Anfang von „Galgentochter“ fand ich eigentlich ganz nett, als ich den Roman angelesen habe, aber dann störte mich die Art und Weise, wie die Hauptfigur mit ihrem Mann umging. Ich habe ihr Verhalten als respektlos empfunden und habe nun nicht die Geduld, um herauszufinden, ob das wirklich so ist oder ob ich da nur etwas in den falschen Hals bekommen habe.

Mit „Department 19“ liegt ein Buch auf meinem Tisch, auf das ich mich sehr gefreut habe, aber irgendwie scheint mir gerade nicht nach einer fantastischen Geschichte zu sein … Der gleiche Grund hält mich davon ab, „Mallory und der Taschendrache“ zu lesen, obwohl ich bei Mike Resnicks Humor selten in so einer schmolligen Stimmung verharren kann.

Aber eigentlich ist mir gerade nun mal nach Krimi zumute – nur irgendwie nicht nach den Krimis, die ich hier in Reichweite habe … „Voodoo“ von Nick Stone wandert heute noch ungelesen in die Bibliothek zurück, „Kalter Trost“ von Quentin Bates habe ich schon dreimal angefangen, bin aber nie über die ersten drei Kapitel hinausgekommen, „Vorhang auf für eine Leiche“ will ich mir nicht durch meine kritische Stimmung verderben, bei den Romanen von P. J. Tracy habe ich das Gefühl, ich sollte vorher noch einmal den ersten Band lesen – doch wo in meinem Umzugskistenchaos ist das Buch? – und ein Titel wie „Der heimtückische Hühnermord“ ist mir gerade nicht anspruchsvoll genug …

Ich fürchte, mir bleibt nichts anderes übrig, als gemeinsam mit meiner Unentschlossenheit das Strickzeug zu packen und mich damit abzulenken, bis ich mich endlich für ein Buch entscheiden kann. 😉