Schlagwort: Dies und Das

Dies und Das (10)

Jeden Morgen, wenn ich aufstehe, nehme ich mir vor, dass ich heute endlich mal wieder einen Blogbeitrag veröffentliche. Und zwar einen Beitrag über Bücher! Kein „Dies und Das“, kein Rezept, keine Kochfotos … Das dürfte ja gar kein Problem sein, ich habe noch einige Romane zu rezensieren und diverse angefangene Texte im System, die nur noch eben überarbeitet oder beendet werden müssten. Und jeden Abend beim Schlafengehen ärgere ich mich, weil ich es wieder nicht auf die Reihe bekommen habe …

Nun gut, ich kann es anscheinend gerade nicht ändern, aber es ärgert mich trotzdem. Ich hätte nicht gedacht, dass mich der kaputte PC so aus dem Tritt bringt – vor allem, da wir inzwischen das Netbook ganz gut nutzen können. Aber selbst mit einer externen Tastatur ist es eben kein vollwertiger Ersatz und ich vermisse einige Programme wirklich sehr …

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Dafür habe ich am letzten Wochenende den Sonntag in der Küche verbracht und ein paar schokoladige Geschenke für eine Freundin angefertigt. Und da nicht alles ins Paket passte, verwöhne ich mich zur Zeit nachmittags in meiner Teepause mit Leckereien:

Oh, und wie man sehen kann, lese ich endlich wieder, was wirklich eine Erleichterung ist. 😉 Ich bin zwar noch nicht wieder bei meiner „normalen“ Lesemenge angelangt, aber es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht die Nase im Buch habe.

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Wer meinen Blog schon etwas länger liest, der weiß, dass ich die Katzen zum Großteil barfe (also mit rohem Fleisch füttere). Und wer mir per Twitter folgt, der darf sich fast jeden Mittwoch mein Gejammer über die Verpackung dieses Fleisches anhören. 😉 Auch wenn ich froh bin, dass ich in der Nähe einen Laden habe, der Frischfleisch für die Katzen verkauft, so ärgere ich mich jedes Mal, wenn die einzelnen Tüten wieder auslaufen, ich eine Blutspur hinter mir herziehe oder gar den Kofferraum schrubben darf, bis die Blutspuren verschwunden sind (zum Glück ist der Teppich dort sehr gut zu reinigen!).

Letzte Woche ist mir dann der Kragen geplatzt und ich habe mich endlich dazu durchgerungen, eine Einkaufstasche nur für dieses verflixte Futterfleisch zu kaufen. So habe ich dann in dieser Woche einige Komplimente für mein schickes Kunststofftäschchen bekommen, mich darüber gefreut, dass es so schön dicht hält, und geschmunzelt, weil es typisch für mich ist, dass neue Taschen hier im Haus für die Katzen und ihr Futter angeschafft werden und nicht als Ersatz für meinen alten Rucksack.

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Die Katzen treiben mich (oder genauer gesagt uns) gerade in den Wahnsinn. Die drei Kater sind extrem schmusebedürftig, dauerhungrig, gereizt und mögen sich gerade gegenseitig so gar nicht. Selbst Logan, der sich sonst aus eventuellen Streitigkeiten raushält, sucht zur Zeit regelmäßig Ärger mit seinem Bruder. Für Shandy ist das natürlich wieder ein willkommener Anlass, um sich danebenzubenehmen, was dazu führt, dass wir recht paranoid regelmäßig alle Ecken der Wohnung absuchen. Zum Glück markiert er deutlich weniger, als wir denken, aber anstrengend ist es trotzdem.

Unter diesen Umständen „freue“ ich mich ganz besonders auf die Zeitumstellung in diesem Jahr, denn auch unsere Wohnungskatzen haben damit Probleme und verstehen nicht, warum von einem Tag auf den anderen wieder ein anderer Rhythmus herrschen soll. Und so darf ich mich wieder in kleinen Schritten an unseren normalen Fütterungszeitplan annähern, was meinen Tagesablauf auch durcheinander bringt und mehr Zeit benötigt, als mir lieb ist.

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Und um diesen Beitrag nicht so nörgelig zu beenden:
Für mich hat gerade die schönste Zeit des Jahres begonnen. Ich mag nicht nur den Herbst an sich (kühlere Temperaturen, wunderschöne kalte und sonnige Tage, herrliche Farben in der Natur!), sondern auch die Tatsache, dass dann in meinem Umkreis die „Hauptgeburtstagssaison“ beginnt. Von Mitte September bis Anfang Januar liegen die meisten Geburtstage, und so wusel ich herum, versuche an Geschenke und Glückwunschkarten zu denken, nähe, backe und koche – und hoffe, dass ich denjenigen, die ich damit beschenken will, auch eine Freude mache. So schön es ist, wenn man etwas geschenkt bekommt, so gefällt es mir doch noch besser, wenn ich jemand anderem etwas schenken kann. 🙂

Dies und Das (9)

Eigentlich wollte ich am Montag noch ein schnelles Lebenszeichen posten, weil ich wusste, dass ich den Rest der Woche dank Besuch nicht zum Schreiben kommen würde. Dann wurde aber aus dem „ich fahre parallel zur Vor-Besuchs-Putzorgie noch eben den PC hoch“ eine ausgewachsene Panikattacke, weil der PC nur noch einen Hardwarefehler meldete und danach in den Streik trat. Bislang haben wir ihn nicht wiederbelebt bekommen, was bedeutet, dass wir ihn demnächst mal in professionellere Hände geben müssen. Hoffentlich kann ein Fachmann ihn wieder hinbekommen …

Zum Glück gibt es noch das Netbook, so dass ich nicht ganz offline bin, auch wenn es eine ganz schöne Umstellung ist und einfache Dinge wie z.B. die Bildbearbeitung erstaunlich viel Zeit kosten, weil ich mich in so vieler Hinsicht umstellen muss.

Über Besuchsvorbereitungen, PC-Ärger und Besuch habe ich diese Woche dann prompt ein paar wichtige Termine verpasst, was gerade dazu führt, dass ich regelmäßig innehalte, einen Blick auf den Kalender werfe und im Kopf noch einmal alle Termine aufliste, die bis zum 31. August noch anliegen. Ich glaube, ich brauche eine Sekretärin (oder einen Babysitter für mich). Morgen gibt es erst einmal einen Nachmontage-Termin für die Küche, da die Spülmaschine wegen einer kleinen Macke ausgetauscht wird …

Bei all dem Trubel hatte ich am Montag dringend eine kleine Auszeit nötig und so habe ich mich in die Küche begeben und einen Hefeteig angesetzt, um ein Rezept auszuprobieren, dass ich schon lange im Auge habe. Mir fehlte zwar das richtige Mehl und – nachdem ich über drei Jahre keinen Hefeteig mehr verarbeitet habe – aus der Übung bin ich auch, so dass von den acht Bagels nur drei wirklich gut aussahen, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis gewesen!

Das nächste Mal – und es wird bestimmt noch so einige Male geben – werde ich mit den richtigen Mehlsorten arbeiten und auf den Honig im Kochwasser verzichten, da die Bagels eine spürbar süßliche Note hatten, die ich für herzhaften Belag nicht so passend finde.

Dies und Das (8)

Am Freitag habe ich einen Umschlag von Mila in meinem Briefkasten gefunden, in dem sich eine liebevoll gebastelte Überraschung befand. 🙂

Mila hat ein ganz besonderes Notizbuch angefertigt für die „Winterkatze“ und dabei habe ich es ihr mit meinem Nickname nicht so ganz einfach gemacht. *g* Auch wenn ich noch nicht so recht weiß, welche Verwendung das Notizbuch bei mir finden wird, so habe ich mich sehr über die tolle Überraschung gefreut! Vielen lieben Dank, Mila! 🙂

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Ansonsten versuche ich mich seit Donnerstag an meine Küche zu gewöhnen, durchwühle Kisten, die in den letzten zwei Jahren nicht geöffnet wurden, feiere ein Wiedersehen mit meinem Backzubehör und wusel eifrig durch die Gegend.

Ich liebe meinen neuen Backofen und da es bei uns am Wochenende ein paar Tiefkühl-Angebote gab, habe ich mir auch die langvermisste Tiefkühlpizza (ja, es ist barbarisch! :D) gegönnt. Um diejenigen zu beruhigen, die denken, dass ich nur noch Packungen öffne und warm mache: Gestern gab es ein sehr leckeres Ofengemüse (Kartoffeln, Paprika, Zucchini mit Kräutern, Knoblauch und Schafskäse) und es war toll ausreichend Arbeitsfläche zu haben, so dass mein Mann und ich gemeinsam kochen konnten.

Allerdings habe ich mich noch nicht im großen Stil ausgetobt, weil ich die Küchentür immer noch nicht fertig gestrichen habe. Morgen Abend – so hoffe ich – kann ich sie endlich wieder einhängen und dann wird die Küche auch wieder katzenfrei sein, so dass ich nicht mit beiden Händen die neugierigen Biester vom Schafskäse fernhalten muss.

Und Montag in einer Woche machen wir noch einmal einen Ausflug zum Möbelhaus, um ein paar Sachen zurückzugeben, die doch nicht bei der Montage gebraucht wurden, um eine Gutschrift (unsere Arbeitsplattenkante hat eine kleine Macke) entgegen zu nehmen und um neben einem Tisch und Stühlen noch ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Dann müsste die Küche wirklich fertig sein und ich stürze mich auf meine gehorteten Rezepte. Scones, Muffins, Kuchen – ich komme! ;D

Dies und Das (7): Küchenpläne

Eigentlich wollte ich heute ein paar Blogposts schreiben. Vor allem Rezensionen standen auf meinem Plan, da noch ein paar für die Themen-Challenge ausstehen. Stattdessen habe ich den Großteil des Tages das Wohnzimmer geputzt und an dem einem oder anderen Projekt herumgepuzzelt – und dann kam ein Anruf, der sich um unsere Küche drehte.

Nachdem am letzten Donnerstag der Elektriker da war und uns eine nicht gerade hübsche, aber zumindest sauber gearbeitete Auf-Putz-Leitung vom Sicherungskasten im Flur bis in die Küche gelegt hat, haben wir nun auch die Extra-Steckdose für die geplante Geschirrspülmaschine in der Küche.

Außerdem haben wir am Samstag endlich einen 345x10x10 cm Holzbalken bei einem Holzgroßhändler in der Nähe bestellen können, nachdem sich diverse Firmen auf meine Mailanfragen gar nicht erst gemeldet haben und der Baumarkt einen so dicken Balken nicht hätte schneiden können. Unser Notplan sah vor, dass wir mit meiner geliebten japanischen Zugsäge zum Baumarkt fahren, um dort auf dem Parkplatz zwei Balken (die passende Läge war dort auch nicht zu erwerben) so zurechtzusägen, dass wir sie hätten transportieren können. Ich bin ganz froh, dass uns das erspart geblieben ist – auch wenn wir vielleicht doch noch auf diesen Plan zurückgreifen müssen.

Denn heute Nachmittag kam der Anruf vom Montage-Team, und nun wird die Küche nicht – wie bei der ersten Nachricht mitgeteilt – am 3. August, sondern schon am 25. Juli gebracht und aufgebaut. Bis dahin müssen wir den Balken für die Extrakonstruktion haben. Außerdem muss ich jetzt noch gucken, dass ich einen Gasinstallateur für den 25. auftreibe – und ansonsten gilt es, weiterhin kräftig Daumen zu drücken! Es wird sich ja erst bei der Montage herausstellen, ob sich das Spülbecken wirklich sicher anschließen lässt oder ob wir aufgrund der Lage der Anschlüsse auf die Alternative zurückgreifen müssen.

Zum Glück hat  mein Mann – trotz Stress bei der Arbeit – heute kurzfristig für den kommenden Mittwoch Urlaub bewilligt bekommen, so dass es im Zweifelsfall kein Problem wäre, noch einmal loszufahren und Ersatzelemente zu besorgen. Abgesehen davon, dass es auch leichter sein wird, die Katzen wegzusperren, wenn die Biester während der unruhigen Stunden Gesellschaft haben.

Wenn ihr mal einen Daumen frei haben solltest, dann würde ich mich daüber freuen, wenn ihr ihn für uns und unsere Küchenpläne drücken würdet! 😉

Dies und Das (6)

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber das aktuelle Wetter macht mich fertig. So sehr ich Unwetter und Regen liebe, so unangenehm finde ich es, wenn es schwül ist. Und das ist es bei uns seit Tagen, und die versprochenen Regenschauer bleiben in der Regel aus, so dass es auch keine Erleichterung gibt. Bei mir sorgt das Ganze gerade für Dauermüdigkeit, Albträume und (leichte) Gereiztheit. So langsam bin ich bereit, in den Sommerschlaf zu verfallen und mich erst im Herbst wieder zu rühren – Temperaturen über 15 Grad können mir gestohlen bleiben!

Dabei habe ich in diesem Jahr endlich Stühle auf dem Balkon und würde so gern mal einen Abend dort verbringen – wobei der Anblick des Gartens, den ich vom Balkon aus hervorragend im Blick habe, gerade nur ein schlechtes Gewissen verursacht. Ich konnte in den letzten Wochen darin kaum etwas tun, und so wuchern Unkraut und Walnusssprösslinge um die Wette, und auch die im Frühjahr gerodete Ecke ist schon wieder ganz schön zugewachsen. Aber damit war ja zu rechnen, so leicht wird man einen Haselnussstrauch nicht los. Immerhin hat das auch dazu geführt, dass ich so einige Blumen entdeckt habe, die in den letzten zwei Jahren immer meinem Unkrautzupfen zum Opfer gefallen sind. Unter anderem habe ich einen ziemlich beeindruckenden dunkelvioletten Mohn in dem einen Beet gefunden …

Und auch sonst gibt es die eine oder andere aufmunternde Nachricht: So kann ich nach zehn Tagen mit Magen-Darm-Problemen endlich wieder normal essen, und unsere Küche ist endlich fertig geplant und wird hoffentlich in ein paar Wochen aufgebaut werden (wobei ich jetzt schon vor all den Herausforderungen zurückschrecke, die damit noch verbunden sind). Unsere Anschlüsse sitzen zu hoch, an den falschen Stellen, sind nicht richtig abgesichert und außerdem muss ein neuer Stromkreis für die Spülmaschinensteckdose eingerichtet werden. Und ich darf in den kommenden Wochen ein lustiges Provisorium basteln, das dafür sorgen soll, dass die Handwerker problemlos die Küche zehn Zentimeter vor statt direkt an die Wand setzen können.

Im schlimmsten Fall klappt das so alles überhaupt nicht, im nicht ganz so schlimmen Fall darf ich am Aufbautag noch zum Möbelhaus fahren und das Spülbecken gegen das einzige flachere (und viel zu kleine) Alternativbecken austauschen, weil die Installateure doch noch an unserem Wasserabschluss verzweifeln. Nach all den Berechnungen und den Ausmalungen möglicher Katastrophen kann ich mich vermutlich erst dann über die Küche freuen, wenn sich herausstellt, dass die Zu- und Ableitungen der Spüle langfristig funktionieren und dicht bleiben (wir bekommen vorsorglich eine Auslaufwanne montiert, nachdem ich anhand des Wandzustands sicher sagen kann, dass die Vormieter in dem Bereich schon mal einen Wasserschaden hatten).

Trotzdem sammle ich – wenn ich nicht gerade vor-mich-hin-nörgle und schwarzsehe – schon mal Backofenrezepte, blättere in meinem alten Kochbuch und träume von all den Sachen, die ich in Zukunft endlich wieder machen kann.

Dies und Das (5)

Die vergangene Woche bzw. genau genommen eher die vergangenen zwei Wochen waren ziemlich wuselig, voller Termine und Höhen und Tiefen.

Das hat leider auch dazu geführt, dass Shandy mal wieder bewiesen hat, was für ein sensibler Kater er ist, der auf Unruhe mit Unsauberkeit reagiert. Dieses Mal vor allem in der Nähe der Steckdosen, was mich besonders unruhig macht. Wenn da nicht Stecker drin wären, wäre ich sofort losgezogen, um Kindersicherungen zu besorgen.

Außerdem habe ich an unserem Auto vor ein paar Tagen einen breiten, unschönen und über die gesamte Fahrertür (inklusive Spiegel) gehenden Kratzer entdeckt. Ich parke in unserer Einbahnstraße wirklich mit eingeklapptem Spiegel und bewusst so weit wie möglich auf dem Gehweg, ohne diesen für Kinderwagen, Rollstuhlfahrer o. ä. zu blockieren. Und die Straße ist breit genug, um selbst einen großen Laster durchzulassen, obwohl auf beiden Seiten geparkt wird. Wenn dann doch jemand – und das ist schon das zweite Mal – mein Auto erwischt, dann erwarte ich zumindest, dass ein Zettel hinterlassen wird. Aber natürlich war das nicht der Fall, und nun muss ich entweder mit dem Kratzer leben oder selbst Geld, Zeit und Mühe in die Reparatur des Lacks investieren (eine Werkstatt wäre mir bei der großen Fläche dann doch zu kostspielig). Unter diesen Umständen bin ich fast froh, dass ich einen schon älteren Mazda fahre – ich frage mich aber auch, wie wohl der Nachbar mit seinem neuen und nicht ganz billigen Jaguar mit so einem Vorfall umgehen würde. 😉

Das irritierendste in der vergangenen Woche war aber ein Arzttermin, bei dem herauskam, dass ich mir wohl in der (näheren?) Vergangenheit mal eine Rippe gebrochen hatte. Und nun frage ich mich, wie es sein kann, dass ich einen Rippenbruch hatte, von dem ich nichts weiß? Das Einzige, was mir dazu einfällt – und ich habe in den letzten Tagen wirklich viel darüber nachgedacht – ist der „Hexenschuss“ aus dem letzten Jahr. Der tat höllisch weh, zog sich eine ganze Weile hin und der Bereich muckt bis heute noch ab und an. Trotzdem finde ich es seltsam, dass keiner der drei Ärzte, die mich deshalb untersucht haben, den Rippenbruch gefunden haben soll – wenn es denn einer war …

Hat einer von euch schon mal einen Knochenbruch gehabt, ohne es zu wissen?

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Ansonsten melde ich mich hiermit wieder zurück – ich hoffe, dass in den nächsten Tagen bei mir wieder der ganz normale Alltag herrscht, denn natürlich haben sich so einige Arbeiten aufgehäuft und mit meinem aktuellen Buch hätte ich sogar etwas für die English-Challenge zu rezensieren. 😉

Dies und Das (4): Internationaler Anti-Diät-Tag

Heute ist wieder der „Internationale Anti-Diät-Tag“ und seitdem ich vor drei Jahren mitbekommen habe, dass es diesen Tag gibt, begehe ich ihn bewusst mit etwas besonders Leckerem.

The Vermonster – Test einer für mich neuen B&J-Sorte 😀

Mir ist gerade erst in den letzten Wochen wieder aufgefallen, wie viele Frauen sich in meinem Bekanntenkreis regelmäßig mit ihrem Gewicht beschäftigen. Eine Freundin von mir hatte in den letzten Jahren immer wieder Phasen, in denen sie ihr Essen grammgenau mit der Waage kontrolliert hat, andere zählen Punkte oder plündern regelmäßig die Ratgeberabteilung in der Buchhandlung. Wenn ich nur einmal das Gefühl hätte, dass diese Menschen damit am Ende glücklich wären, dann wäre das ja vollkommen in Ordnung. Aber viel häufiger erlebe ich dann bei diesen Leuten Fressattacken, bei denen in Sekundenschnelle eine Schokoladentafel vernichtet wird, wenn nach langer Entbehrung endlich mal wieder eine in Reichweite ist.

Für mich habe ich schon vor sehr vielen Jahren beschlossen, dass ich all die verschiedenen Trends nur noch ignoriere. Für jede neue Diät-Theorie gibt es doch kurz darauf diverse Gegentheorien, und wenn man sich ein bisschen umguckt, dann findet man so viele gegensätzliche Aussagen, dass man jede Ernährungsform verteidigen oder verteufeln kann. Stattdessen versuche ich herauszufinden, welche Bedürfnisse ich gerade habe, mein Essen zu genießen und immer mal wieder etwas Neues auszuprobieren. Und wenn ich Lust auf Chips, heißen Kakao oder Bonbons habe, dann gönne ich mir das ebenso wie das eine oder andere Extrakuchenstück, wenn ich eingeladen bin und es einfach fantastisch schmeckt.

Euch wünsche ich einen genussreichen Anti-Diät-Tag und
viele leckere Mahlzeiten in netter Gesellschaft!

Ach, und weil das hier ja auch ein Buchblog ist, gibt es noch eine Leseempfehlung zu diesem Thema:

Anke Gröner – Nudeldicke Deern: Free your mind and your fat ass will follow

Dies und Das (3): Offline

Obwohl ich das Osterwochenende nicht so geplant hatte, war ich von Donnerstag bis heute offline – und habe es erstaunlicherweise genossen.

Am Donnerstag war ich mittags so genervt davon, dass Internet und PC muckten und schneckten, dass ich einfach beschlossen habe, dass es Zeit wäre für meinen Feierabend. Etwas schmollend (ich kann es wirklich nicht leiden, wenn die Technik mir einen Strich durch die Rechnung macht) bin ich aufs Sofa gekrabbelt und habe mir den Nachmittag mit „Detektiv Conan“ vertrieben (die Videokassette musste eh bis Sonntagfrüh leer sein, damit mein Mann sich den neuen Pokémon-Film aufnehmen konnte … *g*) und irgendwie gab es keinen Anlass PC oder Netbook noch einmal hochzufahren.

Freitags fing der Tag dann ganz gemütlich mit Ausschlafen und Frühstück an und nachdem mein Mann sich aufgemacht hat, um ein paar Freunde zu treffe, habe ich mich bis spät in die Nacht mit lauter Dingen vergnügt, die mein Mann nicht leiden kann. So sehr ich es genieße, wenn wir gemeinsam unsere Zeit verbringen können, so schön ist es auch, wenn ich mal ein paar Stunden für mich habe, die nicht mit Alltagsverpflichtungen vollgestopft sind. Ich habe mein Buch ausgelesen, während meine aktuelle Lieblings-CD durch die Wohnung schallte, „Buffy“ und „Angel“ geguckt, eine Runde „White Knight Chronicles“ gespielt und mir etwas gekocht, was mein Mann nicht essen mag („Miracoli“ – für mich eine Kindheitserinnerung). Und weil ich genau wusste, dass wieder so einige Zeit draufgehen würde, wenn ich erst einmal einen Blick ins Mailfach und den Feed-Reader werfen würde, habe ich das einfach sein gelassen. 😉

Die anderen drei Tage sind dann ähnlich verlaufen. Nachdem mein Mann am Samstag noch frische Brötchen besorgt hatte, haben wir die Vormittage gemütlich mit Frühstücken, Schwatzen und Videogucken verbracht, während die Nachmittage und Abende mit Schwatzen, Spielen, DVD gucken und Lesen gefüllt wurden. Auch wenn wir es wieder nicht auf die Reihe bekommen haben miteinander zu spielen (dabei wollten wir doch mal wieder eine Runde „Arkham Horror“ einlegen), so haben wir diese ungeplanten und überaus erholsamenTage zu zweit genossen. Dabei hatten wir uns eigentlich einiges vorgenommen, das wir gemeinsam erledigen wollten und was schon längere Zeit immer wieder verschoben wurde, aber irgendwie siegte doch der Wunsch nach Ruhe und Entspannung. Ganz ehrlich, dieses lange Wochenende hat sich wie Urlaub angefühlt. 🙂

Ich hoffe, ihr habt ebenso schöne und erholsame Tage – vielleicht sogar mit Familie und Freunden – verbracht!

Dies und Das (2)

Ich weiß, ich kommentiere und blogge gerade verhältnismäßig wenig und das liegt nicht daran, dass mich diese Mitbewohner hier ablenken …

… oder dass ich mich gerade nur noch auf dem Sofa einmuckeln mag …

… oder mich von diesen Dingen hier ablenken lassen (auch wenn ich meine Abende genau damit gerade zubringe):

Es ist nur so, dass ich gerade tagsüber relativ viel mit Texten zu tun habe und so mag ich in meiner Freizeit keinen Bildschirm mehr vor Augen haben. Mein Blog leidet zwar darunter und auf eure Beiträge reagiere ich nur arg verzögert, aber das wird sich bestimmt auch wieder ändern. 🙂

Dies und Das (1)

Logan

Nachdem die Katzen in dieser Woche damit leben müssen, dass mein Mann keinen Urlaub mehr hat, sind sie alle etwas unruhiger und kuschelbedürftiger. Nur Logan war gestern Abend kaum an seinen Stammplätzen zu finden und sein Gequieke nach Liebe und Aufmerksamkeit klang erstaunlich verhalten. Ein genauerer Blick zeigte dann ein entzündetes Ohr und somit fuhren wir beide heute zum Tierarzt. In den nächsten Tagen darf ich also wieder mit Logans Dickkopf kämpfen, um Reinigungsflüssigkeit in sein eitriges Ohr zu träufeln. Wenn es so besser wird, dann haben wir Glück gehabt. Wenn es so nicht heilt oder wenn er in den kommenden Monaten eine erneute Ohrenentzündung bekommen sollte, dann geht ein Abstrich ans Labor und wir müssen uns auf die Suche nach der Ursache machen.

Logans liebste Schlafposition

Winter?

Ganz ehrlich, ich vermisse den Winter in diesem Jahr wirklich! Ich habe erst einmal Schnee gefegt und ein Blick aus dem Fenster gibt mir das Gefühl, dass ich jetzt sofort in den Garten gehen und ein paar Sachen anpflanzen sollte, bevor schon wieder Sommer ist. Mit Neid betrachte ich Fernsehberichte von eingeschneiten Alpenregionen und wünsche mir, dass sich auch hier mal eine Schneeflocke zeigt. Blöderweise scheinen sich die Meterologen gerade einig zu sein, dass in den nächsten Wochen mit richtigem Frost nicht mehr zu rechnen ist …

Aber einen Vorteil hat das Wetter auch: Kleine fette Eichhörnchen tummeln sich fröhlich im Vorgarten und so oft habe ich die Grünspechte und den Eichelhäher noch nie in unserem Garten gesehen. 🙂

Das Mädchen am Kreuz

Dafür, dass ich gerade eigentlich einen Krimi lese, stagnieren meine Lesefortschritte schon ganz schön lange. Und ich fürchte, es liegt an meiner aktuellen Stimmung. Ich habe nicht die Geduld, um die Geschichte einfach auf mich wirken zu lassen. Bislang könnte man meinen Umgang mit diesem Buch so beschreiben:

Beim Frühstück angelesen: Ah, netter Prolog! Lese ich heute Abend auf jeden Fall weiter!

Abends wieder in die Hand genommen: Okaaaay, erst einmal etwas Familiengeschichte … hm … stand da nicht was von einem Unfall im Klappentext? Jupp … hm … ach, ich wollte ja noch den einen Socken beenden, was läuft denn gerade im Fernsehen?!

Am nächsten Abend: Mal gucken, wie viel Familiengeschichte noch kommt, irgendwann sollte es doch richtig losgehen … ich blätter mal ein bisschen. Ach, nur noch dreißig Seiten bis zum Unfall, ist ja nicht so viel! Aber vielleicht sollte ich eben ein Bibliotheksbuch vorziehen, weil das ja in diesem Monat noch abgegeben werden muss …

Ich hoffe sehr, dass ich mich am Wochenende mal dazu aufraffen kann, um das Buch ernsthaft anzugehen, denn so wird das nichts mit dem Stillen der Krimilust. 😉