Jeden Morgen, wenn ich aufstehe, nehme ich mir vor, dass ich heute endlich mal wieder einen Blogbeitrag veröffentliche. Und zwar einen Beitrag über Bücher! Kein „Dies und Das“, kein Rezept, keine Kochfotos … Das dürfte ja gar kein Problem sein, ich habe noch einige Romane zu rezensieren und diverse angefangene Texte im System, die nur noch eben überarbeitet oder beendet werden müssten. Und jeden Abend beim Schlafengehen ärgere ich mich, weil ich es wieder nicht auf die Reihe bekommen habe …
Nun gut, ich kann es anscheinend gerade nicht ändern, aber es ärgert mich trotzdem. Ich hätte nicht gedacht, dass mich der kaputte PC so aus dem Tritt bringt – vor allem, da wir inzwischen das Netbook ganz gut nutzen können. Aber selbst mit einer externen Tastatur ist es eben kein vollwertiger Ersatz und ich vermisse einige Programme wirklich sehr …
Dafür habe ich am letzten Wochenende den Sonntag in der Küche verbracht und ein paar schokoladige Geschenke für eine Freundin angefertigt. Und da nicht alles ins Paket passte, verwöhne ich mich zur Zeit nachmittags in meiner Teepause mit Leckereien:
Oh, und wie man sehen kann, lese ich endlich wieder, was wirklich eine Erleichterung ist. 😉 Ich bin zwar noch nicht wieder bei meiner „normalen“ Lesemenge angelangt, aber es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht die Nase im Buch habe.
Wer meinen Blog schon etwas länger liest, der weiß, dass ich die Katzen zum Großteil barfe (also mit rohem Fleisch füttere). Und wer mir per Twitter folgt, der darf sich fast jeden Mittwoch mein Gejammer über die Verpackung dieses Fleisches anhören. 😉 Auch wenn ich froh bin, dass ich in der Nähe einen Laden habe, der Frischfleisch für die Katzen verkauft, so ärgere ich mich jedes Mal, wenn die einzelnen Tüten wieder auslaufen, ich eine Blutspur hinter mir herziehe oder gar den Kofferraum schrubben darf, bis die Blutspuren verschwunden sind (zum Glück ist der Teppich dort sehr gut zu reinigen!).
Letzte Woche ist mir dann der Kragen geplatzt und ich habe mich endlich dazu durchgerungen, eine Einkaufstasche nur für dieses verflixte Futterfleisch zu kaufen. So habe ich dann in dieser Woche einige Komplimente für mein schickes Kunststofftäschchen bekommen, mich darüber gefreut, dass es so schön dicht hält, und geschmunzelt, weil es typisch für mich ist, dass neue Taschen hier im Haus für die Katzen und ihr Futter angeschafft werden und nicht als Ersatz für meinen alten Rucksack.
Die Katzen treiben mich (oder genauer gesagt uns) gerade in den Wahnsinn. Die drei Kater sind extrem schmusebedürftig, dauerhungrig, gereizt und mögen sich gerade gegenseitig so gar nicht. Selbst Logan, der sich sonst aus eventuellen Streitigkeiten raushält, sucht zur Zeit regelmäßig Ärger mit seinem Bruder. Für Shandy ist das natürlich wieder ein willkommener Anlass, um sich danebenzubenehmen, was dazu führt, dass wir recht paranoid regelmäßig alle Ecken der Wohnung absuchen. Zum Glück markiert er deutlich weniger, als wir denken, aber anstrengend ist es trotzdem.
Unter diesen Umständen „freue“ ich mich ganz besonders auf die Zeitumstellung in diesem Jahr, denn auch unsere Wohnungskatzen haben damit Probleme und verstehen nicht, warum von einem Tag auf den anderen wieder ein anderer Rhythmus herrschen soll. Und so darf ich mich wieder in kleinen Schritten an unseren normalen Fütterungszeitplan annähern, was meinen Tagesablauf auch durcheinander bringt und mehr Zeit benötigt, als mir lieb ist.
Und um diesen Beitrag nicht so nörgelig zu beenden:
Für mich hat gerade die schönste Zeit des Jahres begonnen. Ich mag nicht nur den Herbst an sich (kühlere Temperaturen, wunderschöne kalte und sonnige Tage, herrliche Farben in der Natur!), sondern auch die Tatsache, dass dann in meinem Umkreis die „Hauptgeburtstagssaison“ beginnt. Von Mitte September bis Anfang Januar liegen die meisten Geburtstage, und so wusel ich herum, versuche an Geschenke und Glückwunschkarten zu denken, nähe, backe und koche – und hoffe, dass ich denjenigen, die ich damit beschenken will, auch eine Freude mache. So schön es ist, wenn man etwas geschenkt bekommt, so gefällt es mir doch noch besser, wenn ich jemand anderem etwas schenken kann. 🙂






