Schlagwort: Dies und Das

Dies und Das (15)

Irgendwie komme ich mir momentan wie das „Weiße Kaninchen“ vor – mir fehlt nur die Taschenuhr, und noch plappere ich nicht laut „Keine Zeit! Keine Zeit!“ vor mich hin, auch wenn ich mich so fühle. Im Moment gibt es so viele Sachen zu erledigen, an so vieles zu denken und so viele Dinge, die ich eigentlich vor dem Jahresende schaffen wollte, bei denen ich nun aber überlegen muss, welche davon ich ins kommende Jahr schieben kann.

Umso ungeduldiger werde ich natürlich, wenn ich dann auch noch beim Arzt eine geschlagene Stunde auf die Ausstellung eines simplen Rezeptes warten muss oder wenn man mich mitten in einem Gedankengang anruft (und meine Familie hat gerade ein erschreckend großes Kommunikationsbedürfnis, während ich das Telefon einfach nicht ignorieren kann) oder sonst etwas passiert, das meine mühsam zusammengekratzte Konzentration stört.

Leider führt das auch dazu, dass ich diverse angefangene Bücher und kaum weniger angefangene Blogtexte habe, die ich irgendwann in den letzten Tagen mittendrin abgebrochen habe, weil mir irgendetwas Wichtigeres in den Kopf gekommen ist.

Dass ich jeden zweiten Tag hoffnungslos verschlafe, hilft auch nicht gegen das „Keine Zeit“-Gefühl. Und nicht mal ein gemütlicher Arbeitsplatz samt heißem Tee und – theoretisch – entspannender Musik lässt mich meine Sachen in Ruhe zu Ende bringen. Aktuell hibbele ich zum Beispiel schon wieder rum, weil ich mir die Kopfhörer nicht aufsetzen will, solange der Paketbote noch nicht da war.

Oh, und abends habe ich das Gefühl, ich könnte mich nicht einfach gemütlich auf dem Sofa einrollen, weil ja noch die Nachbarn vorbeikommen könnten, für die schon wieder zwei große Pakete in unserem Wohnungsflur stehen (welche ehrlich gesagt den Weg ins Badezimmer ganz schön blockieren).

So geht es auf jeden Fall nicht weiter! Vielleicht sollte ich mir einfach ein Beispiel an den Katzen nehmen, denn deren Ruhe ist zur Zeit durch nichts zu stören:

Oh, und wer sich wundert, dass ich noch so spät auf den Paketboten warte: Geschrieben habe ich den Beitrag kurz nach 16 Uhr, dann klingelte der Paketbote und brachte weitere Pakete für den Nachbarn, dann fiel mir ein, dass ich noch Geschirr abwaschen muss, bevor ich abends kochen kann, und schon war das Freischalten dieses Beitrags vergessen.

Keine Zeit, keine Zeit, keine Zeit …

Dies und Das (14)

Das blaue Sofa

Wenn ich mich vor dem Einschlafen über die Sendung „Das blaue Sofa“ aufrege, dann führt das dazu, dass ich die halbe Nacht von einem fiktiven Buch mit dem Titel „Eine Rechtskurve im Wald zu Zeiten des Mausklicks“ träume. Nicht sehr erholsam, und es hinterlässt ein verwirrendes Gefühl nach dem Aufwachen!

Abgesehen davon war das jetzt wohl wirklich mein letzter Versuch mit dem blauen Sofa. Ich kann weder den Moderator leiden noch die Art und Weise, wie die Sendung abläuft. Dieses Mal war der einzige Lichtblick Siegfried Lenz, und selbst der hätte wohl mehr Interessantes erzählen können, wenn der stumpfsinnige Herles ihn nicht ständig unterbrochen hätte oder ihm seine eigene Meinung hätte aufdrücken wollen.

Umzugskartons

Es ist ja nun wirklich kein Geheimnis, dass mein Mann und ich (naja, vor allem ich) seit zwei Jahren ein Zimmer voller Umzugskartons haben und dass sich an diesem Umstand so schnell vermutlich nichts ändern wird. Ab und an wird allerdings die Liste der vermissten Sachen so lang, dass sich ein Durchwühlen und Umschichten wieder lohnt. Also werden wir heute den Nachmittag zwischen Kartons verbringen und versuchen, alles auf der Liste wiederzufinden. Wenn das erledigt ist, dann müssen wir die Kartons (die zum Großteil mit meinen Büchern gefüllt sind) wieder vorsichtig aufeinanderschichten und hoffen, dass wir die das nächste Mal erst anfassen müssen, wenn es darum geht, den Inhalt in Regale zu räumen.

Award

Lisa von „Jahresendspurt“-Liste gepostet habe und insgesamt neun Bücher aus der Bibliothek darauf warten, von mir gelesen zu werden, war ich hingerissen, als mir mein Mann gestern von einem Stadtbummel „Last Window“ mitgebracht hat. Ich fürchte, das Lesen wird deshalb für ein paar Tage zurückstehen müssen.

Entschuldigt mich jetzt bitte, ich muss einen Fall lösen!

Dies und Das (13)

Wochenende
Irgendwie entwickeln sich gerade die Wochenenden zu einer fast internetlosen Zeit. Da mein Mann nicht mit der PS3 beschäftigt ist und ich meine kalten Hände auf dem Sofa unter einer Decke wärme, komme ich gar nicht dazu ständig einen Blick auf meinen Maileingang, den Feed-Reader oder Twitter zu werfen. Dafür verschiebt sich mein Schlafrhythmus total, weil ich unter der muckeligen Decke (und mindestens zwei Katzen begraben) schnell einschlafen und am Montag brauche ich den halben Tag, um wieder im Alltag anzukommen. Trotzdem finde ich es gar nicht so schlecht, dass ich momentan die Wochenende quasi offline verbringe. Erholsam ist das auf jeden Fall und zum Lesen komme ich so auch – meine Krimiphase scheint gerade gar nicht enden zu wollen.

Oh, und ein paar Katzenfotos habe ich am Wochenende auch wieder gemacht, aber die gibt es erst im Laufe der Woche.

Heizung
In der alten Wohnung hätte um diese Jahreszeit unser über 90-jährige Nachbarin mit ihrem frühzeitigen und intensivem Heizen für angenehm warme Füße gesorgt. Hier allerdings führt der Keller unter der Wohnung dazu, dass ich nicht nur dicke Wollsocken trage, sondern auch am Schreibtisch die Füße auf einen mehrfach gefalteten Flickenteppich lege. Theoretisch wäre sogar ich so langsam soweit die Heizung anzuwerfen, praktisch scheitert das daran, dass in diesem Herbst die – mit Klebeband zusammengehaltenen – Heizungsventile den Dienst verweigern.
Am Wochenende habe ich testweise in der Wohnung mal alle Heizkörper aufgedreht und nur zwei von fünf wurden warm. Natürlich waren die warmen Heizkörper in den Räumen, die wir nur im allertiefsten Winter heizen. Also muss ich morgen zum Baumarkt fahren und Ersatz für die zerbröselten Ventile besorgen. Eigentlich kein großes Ding, aber in einer gemieteten Wohnung ärgern mich solche Sachen dann doch. Trotzdem sollte ich zumindest Wohn- und Gästezimmer heizen können, bevor am Sonntag Besuch eintrifft.
Besuch
Auf den Besuch freue ich mich sehr, aber ein paar Sorgen mache ich mir schon, denn beim letzten Mal hat dieser Besuch recht heftig auf unsere Katzen reagiert. Vier Samtpfoten sind doch ein ganz schönes Problem für einen Allergiker, selbst wenn diese Person sonst nicht so allergisch auf Katzen ist. Somit wird das Vor-Besuch-Putzen dieses Mal noch etwas mehr intensiviert und die Gästematratze wird in dem Zimmer ausgeworfen, in das die Katzen bislang noch keine Pfote gesetzt haben. Und ansonsten bleibt nur Daumen drücken …

Dies und Das (12)

Schon im Frühjahr schickte unser Vermieter einen Gärtner vorbei, damit sich dieser den Obstbaum in unserem Garten anguckte. Das Urteil war vernichtend, so wie wir es uns schon gedacht hatten, aber da die Brut- und Setzzeit schon angefangen hatte, konnte erst einmal nichts gemacht werden.

Ehrlich gesagt waren wir uns ziemlich sicher, dass unser Vermieter das Ganze inzwischen vergessen hatte, aber dann stand er vor ein paar Wochen unangekündigt vor der Tür. Er würde das mit dem Baum jetzt regeln, der Gärtner würde mich bald anrufen und dann einen Termin ausmachen. Tja, und dieser Termin war heute – natürlich am ersten richtig kalten und nassen Tag seit Wochen.

So sah also unser Garten heute morgen aus:

Und so heute Nachmittag:

Dank Gestrüpp und Haselnussbaum ist der Unterschied gar nicht so groß, aber wenn man drin steht, dann wirkt es deutlich lichter und heller. Oh, und wer sich jetzt denkt, dass wir mit dem Wetter ja Glück hatten – die Sonne kam in dem Moment heraus, als endlich alle Teile verladen waren. Gefällt wurde unser Baum im strömenden Regen – und weil ich neugierig war, bin ich ebenfalls bis auf die Haut nass geworden.

Immerhin bestätigte nach dem Fällen ein Blick auf dem Stumpf, dass wir kein schlechtes Gewissen haben müssen. Nicht nur die Äste waren morsch, sondern der Baum faulte auch schon von innen heraus:

Zum Schluss habe ich mir von dem Gärtner noch einen letzten Rettungstipp für meine Rosen geholt (und hätte ich etwas Geld im Haus gehabt, dann hätte er mir auch noch die Haselnuss geschnitten *seufz*) und Fotos von den wenigen schönen herbstlichen Sachen im Garten gemacht. Das grüne Pflänzchen gehört übrigens mal wieder zu den unidentifizierten Arten in meinen Beeten. 😉

Dies und Das (11)

Obwohl ich inzwischen schon zwei Jahre in der neuen Wohnung (und dementsprechend auch in der neuen Stadt) lebe, habe ich immer noch nicht das Gefühl, richtig angekommen zu sein, auch wenn ich mich in unserem Stadtteil recht wohl fühle. Dank diverser Problemchen ist die halbe Wohnung immer noch unrenoviert, auch wenn ich mir am letzten Wochenende endlich mal wieder eine der Türen vorgenommen habe. Ein bisschen unzufrieden bin ich da mit mir, denn eigentlich wollte ich doch am Ende dieses Sommers alle sechs Türen fertig abgezogen und neu gestrichen haben – und nun sind es bislang gerade mal zwei geworden. Aber das Wetter, der Hexenschuss und ähnliches waren da nicht gerade hilfreich. Trotzdem bin ich wild entschlossen, den Balkon im nächsten Jahr mal nicht zum Renovieren zu nutzen, sondern ihn mit Tisch und Stühlen, Blumen- und Kräuterkasten auszustatten und dort ein paar schöne Stunden zu verbringen. Gerade an heißen Abenden ist dort viel schöner als in der stickigen Wohnung!

Wie wenig ich bislang „angekommen“ bin, zeigt mir auch immer die Aufregung, wenn ich allein in die Innenstadt muss – was zur Zeit dank der Arzttermine regelmäßig der Fall ist. Bewaffnet mit Stadt- und U-Bahnplan, berechne ich vorher gründlich die Strecke (und löchere meinen armen Mann nach den besten Verbindungen), suche mir den kürzesten Weg und bin schrecklich nervös, bis ich endlich am Ziel angekommen bin. Naja, wohl auch, weil ich es hasse, wenn ich mir unbekannte Ärzte aufsuchen muss … Im Urlaub habe ich übrigens überhaupt kein Problem damit, mich in neues Gebiet zu wagen, aber da muss ich ja auch keine schwer zu erhaltenden Termine einhalten. 😉

Wenn der Arzt morgen sein „Okay“ gibt, dann geht es in den nächsten Wochen dem Garten an den Kragen. Etwas wehmütig habe ich heute eine große gelbe Rosenblüte angesehen, denn das wird vermutlich die letzte Blüte dieser Pflanze gewesen sein. Nur noch ein einziger tapferer Ausläufer hält sich mühsam am Leben, und so sehe ich mich gezwungen, diese Rose – ebenso wie einige andere Pflanzen – auszugraben. Außerdem soll in diesem Herbst ja unser Obstbaum gefällt werden, und danach muss ich mal sehen, wie ich unseren kleinen Garten in Zukunft gestalten werde. Das kommende Frühjahr wird wohl erst einmal keine so üppige Blüte bringen wie das vergangene, aber ich hoffe, dass der Garten langfristig von meiner Arbeit profitiert.

***

Gerade ist mal wieder eine Phase, in der Awards durch die Blogger-Landschaft gereicht werden, und auch ich habe unter überaus amüsanten Umständen einen von Mila (von dem Blog Bibendum – auch wenn du deinen Blog zur Zeit eigentlich eingemottet hast, so passt ein Nice-Guy-Award zu dir und all den Aktivitäten, die ich auf die eine oder andere Weise verfolgen darf.

Natira, Irina – weil aus „normalen Blogbesuchern“ manchmal mehr wird … Danke für die Stunden, die ich dank euch im Chat, mit Mailschreiben, dem Betrachten von Katzenfotos, dem Anschauen von DVDs, dem Lesen von geliehenen Romanen und anderen schönen Dingen wie zum Beispiel dem Ausprobieren neuer Rezepte verbracht habe.

Dies und Das (10)

Als ich heute in der Bibliothek war, bin ich ausnahmsweise mal nicht den direkten Weg an der Hauptstraße nach Hause gegangen, sondern ich habe die Alternativroute genommen. Da gehe ich sonst nur lang, wenn ich auf den Markt will, aber trotz des verlockenden Frischkäses und all der anderen regionalen Leckereien, die es da zu kaufen gibt, bin ich in den letzten Wochen nicht mehr auf den Wochenmarkt gekommen. So habe ich bis heute auch absolut nichts davon mitbekommen, dass die kleine Buchhandlung um die Ecke zugemacht hat.

Ich gebe zu, dass ich da auch nicht oft eingekauft habe, seitdem ich sie im

Dies und Das (9)

Da wir die letzten Tage Besuch hatten, habe ich den heutigen Vormittag damit verbracht etwas Haushalt nachzuholen und den Feed-Reader zu leeren. Dabei habe ich aufgrund der Beitragsmassen, die sich allein über das Wochenende, angesammelt haben, deutlich weniger kommentiert als ich es normalerweise tun würde, was ich ein wenig schade finde. Aber bei solchen „Arbeitsbedingungen“ ist es schwierig an die Tastatur heran zu kommen und ich wollte nicht einen Großteil der Beiträge als „ungelesen“ markieren.

Die Zeit mit Bibendum war – wie immer – sehr schön. Für meine Verhältnisse waren wir viel unterwegs (für Bibendums Verhältnisse waren es vermutlich sehr gemütliche und geruhsame Tage ;D) und neben kulinarischen Genüssen in unseren Lieblingsrestaurants, Sightseeing und dem Aufbau eines neuen SuB für Bibendum, haben wir die Gelegenheit für eine Flussfahrt genutzt. Oh, und wer keine Spinnen mag, sollte die letzten beiden Bilder auslassen!

Nach diesen abwechslungsreichen Tagen ist es nun allerdings wieder Zeit, dass bei hier der Alltag einzieht. Die Arbeit stapelt sich auf dem PC, die Wohnung benötigt einen „nach dem Besuch“-Putz, die Wäsche hat sich aufgehäuft (und wird bei dem heißen Wetter zum Teil gerade auf der Bleiche trocken) und die Katzen bestehen auf mehr Aufmerksamkeit. Vor allem Shandy musste heute Vormittag erst einmal demonstrieren wie vernachlässigt er ist und pinkelte im hohen Bogen gegen die Wand. In solchen Momenten muss ich mich daran erinnern, dass es Zeiten gab, in denen wir froh waren, wenn unser Sorgenkater mal mehr als ein paar Tropfen Urin absetzen konnte. So ein Markierungsschwall beweist immerhin, dass er aktuell keine Harnsteinprobleme hat. Und um den Herrn an weiteren Protestaktionen zu hindern, werde ich mich nach der nächsten Wäscheladung zum Schmusen und Spielen zur Verfügung halten. 😉

Und zum Schluss noch eine Mitfahrerin auf dem Fluss:

Dies und Das (8): Christie und Awards

Immer noch im Buchrausch …
Seit April habe ich eine Phase, in der ich nur noch lesen könnte. Ein Buch nach dem anderen landet auf dem Wohnzimmertisch und wird von mir verschlungen – und wenn mich das Wetter nicht regelmäßig so müde machen würde, dass ich gar nichts mehr tun mag, dann hätte ich meinen SuB wohl fest „unter 100“ etabliert. Nur blöd, dass ich entweder die Zeit zum Lesen oder die Zeit zum Schreiben habe … 😉

Christie-Fotos
Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich die Katzen in den letzten Tagen mehrfach vor der Kamera hatte. Und da das hier ein Blog über „Bücher, Katzen und anderes …“ ist, müsst ihr da einfach durch. 😉 Also gibt es hier wieder eine Runde Fotos:

Awards

Die Award-Schwemme hat auch vor mir nicht Halt gemacht – und ich freue mich über jeden einzelnen davon sehr! Aber den Zwang des Weitergebens mag ich nicht so sehr und so muss ich entweder gut überlegen, ob ich die dann weiterreiche oder ob sie bei mir versanden …

Was ich allerdings inzwischen wirklich hasse, sind viele der Bedingungen. Ob ich mich freue oder nicht, bleibt ja wohl mir überlassen und was „bedanke dich bei der Person, die dir den Award verliehen hat“ angeht – das ist ja wohl selbstverständlich und so etwas „vorgeschrieben“ zu bekommen, macht mich eher … äh … fuchtig. 😉

In den letzten Tagen erreichten mich folgende Awards:

Blätterauschen überreichte mir:

  • Binde den Award in deinen Blog ein oder veröffentliche ihn in einem Post.
  • Nominiere so viele Blogs, wie du gerne hast und verlinke sie in deinem Post.
  • Teile deinen Nominierten, per Kommentar mit, dass du ihnen diesen Anward verliehen hast.
  • Verlinke die Person, die dir diesen Award verliehen hat und bedanke dich herzlich bei ihr.

Es gibt eine Menge Blogs, die ich gern habe, einige davon beschäftigen sich mit Büchern, andere mit anderen Themen und wenn ich sie alle aufführen würde, würde ich die Beitragsgrenze vermutlich sprengen. Also konzentriere ich mich auf den Begriff „adorable“ und verleihe diese Award

Pashieno’s Welt

für ihre bezaubernden, hinreißenden, charmanten und anbetungswürdigen Katzen, die sie so wunderbar auf Foto zu bannen wissen.

Von Bellxr’s Leseinsel) gab es:

· den Award an 5 Personen weitergeben und sie dies wissen lassen,
· die Verleiherin in Deinem Post erwähnen und
· die Verleiherin per Post informieren.

Sorry, aber ich mag mich nicht auf eine feste Personenzahl festlegen lassen, wenn ich einen Award weitergebe … Keine Ahnung, wer die „Masked Mommy“ ist, aber ich mag die Maske auf dem Award-Bild. 😉 Und weil ich dabei spontan an Kathrin von Natiras Zeit) – bei dir finde ich ganz neue Anregungen zum Lesen (was allerdings auch dazu führt, dass die gegenseitige Leihliste immer länger wird), liebevolle Fotos und interessante Berichte über die verschiedensten Dinge.

Katrin von den Katze mit Buch) – abgesehen von den tollen Kinder-/Jugend- und Bilderbuchrezensionen, liebe ich die Sparte mit den Kochbuchbesprechungen, die Berichte von den Veranstaltungen und die kleinen Einblicke in deine (zum Teil noch recht neuen) Hobbies.

So, jetzt noch die Fragen beantworten:

1. Welches ist dein Lieblingsbuch und warum?

Ein Lieblingsbuch? Ich lese sehr viele Genres und je nach Stimmung bevorzuge ich die unterschiedlichsten Autoren – und es gibt sehr sehr viele Bücher, die mich schon seit Jahrzehnten begleiten und die ich niemals hergeben würde. Wie soll ich denn da EIN Lieblingsbuch benennen?

2. Wie viele Bücher besitzt du und wie viele davon hast du schon gelesen?
Wieder eine Frage, die ich kaum beantworten kann und auf die ich schon mal eine Antwort suchen sollte, welche ihr

Dies und Das (7): Feiertagsbeschäftigung, Award und Logan

Feiertagsbeschäftigung:

Schon lange drücke ich mich vor dem nächsten Renovierungsschritt, aber in den letzten Tagen habe ich mich endlich mal aufgerafft und die erste von unseren sechs Zimmertüren in Angriff genommen. Ausnahmsweise war ich deshalb mal ganz zufrieden, als der Wetterbericht noch einige Tage Trockenheit ankündigte, denn die Türen kann ich nur auf dem Balkon bearbeiten. Immerhin hatte ich dabei einen schönen Blick auf den – viel zu trockenen – Garten.

Also haben mein Mann und ich am Donnerstag einen erneuten Versuch gestartet, die Schlafzimmertür aus den Angeln zu heben – und dank Brecheisen waren wir sogar erfolgreich! Kurz darauf lag die Tür auf zwei Böcken auf dem Balkon und ich habe den Vormittag damit verbracht, die Folie zu entfernen, die in den 80er-Jahren „liebevoll“ aufgebracht wurde. Die Flächen waren schnell freigelegt, aber an den Seiten durfte ich mich zentimeterweise vorarbeiten und eine Tackerklammer nach der anderen rauszupfen. Zum Glück hatte uns ja unser Vermieter die Erlaubnis zum Entfernen der Folie gegeben, denn leider hat sich dabei auch herausgestellt, dass die Tür an den Seiten eingeschnitten wurde, um die Folie zu befestigen. Das kann ich leider nicht ausbügeln, denn zum Ausspachteln ist der Einschnitt auf jeden Fall zu tief. Bei dem Materialverbrauch könnte ich gleich neue Türen kaufen – und das sehe ich bei einer Mietwohnung nicht ein.

Donnerstagnachmittag konnte ich dann die erste Farbschicht auf eine Seite der Tür auftragen – und prompt kippte mir dabei die Dose um. Unfassbar, sowas ist mir in den letzten zwanzig Jahren noch nie passiert! Und so brauchte die Seite aufgrund der Farbdicke etwas länger, um zu trocknen. Freitag durfte ich die Seite dann noch einmal anschleifen und dann ging es mit dem Streichen weiter. Zwischen den einzelnen Anstrichen habe ich der Tür ausgiebig Trocknungszeit gegönnt und nebenbei nicht nur den lästigen Haushalt gemacht, sondern auch meine Nase in das aktuelle Buch für die English-Challenge gesteckt. Samstag kam dann die letzte Farbschicht auf die Tür – und als am Nachmittag das erste Gewitter aufzog, war alles so weit trocken, dass wir die Tür schon wieder einhängen konnten. Und obwohl die Türen allein schon aufgrund ihres Alters in keinem guten Zustand sind, wirkt die Schlafzimmertür frisch gestrichen doch deutlich angenehmer als mit der braunen und gammeligen Folie.

Oh, und eine überraschende Entdeckung konnte ich am Samstag auch noch  machen, als ich die Beschläge vor dem Einbauen reinigte! Eigentlich dachten wir ja immer, dass es messingfarbene Beschläge seien, die aufgrund des Alters schon Farbveränderungen aufweisen würden – und auch bei meinem sporadischen Abwischen mit einem nassen Lappen hat sich an der Meinung nichts geändert. Doch als ich die am Samstag etwas aggressiver mit Spülmittel und Lappen attackierte, stellte sich heraus, dass die „Messingfarbe“ wohl durch den rauchenden Vormieter entstanden ist … 

Lustig wird es noch, die Türrahmen von der Folie zu befreien, zu schleifen und zu streichen, während die Katzen um mich rumhüpfen. Aber wenn das erledigt ist, dann kann ich auch endlich den Flur renovieren!

Award:

Tanja von Blätterrauschen

Dies und Das (6)

Winterkatze heute morgen beim Schneiden der Hecke:

Nachbar 1 kommt vorbei, bleibt stehen, guckt, sagt „Mit der elektrischen Heckenschere ginge das aber leichter“ und schwingt sich in sein Auto.

Nachbar 2 läuft zügig vorbei und meint „Mit der elektrischen Heckenschere geht’s schneller“.

Nachbarin 3 kommt vorbei, meint „Bei mir können Sie gleich weitermachen!“ – und entschwindet mit wehendem Tennisröckchen in der Ferne.

Nachbarin 4 rollt mit dem Fahrrad vorbei und meint „Mit der elektrischen …“. Immerhin blieb sie lange genug in Rufweite, dass ich endlich einmal auf diesen saublöden Satz antworten konnte und sie hätte mir sogar ihre elektrische Heckenschere geliehen, aber für den letzten Meter hätte sich das nun auch nicht mehr gelohnt … *seufz*

Nach der Vormittagsbeschäftigung würde ich mir für den Rest des Tages gern ein Beispiel an Logan nehmen:

Und noch etwas zur Spielschiene: Als Kreis ist sie wirklich attraktiver für die Katzen! 😀

Die weiteren Fotos konnte ich leider nur ohne Blitz machen …