Schlagwort: Dies und Das

Dies und Das (5): Gelbe Blumen, Ameisen, Katzen- und Päckchenfotos

Gelbe Blumen

Eigentlich wollte ich ja für Mikage die kleinen gelben Blüten von Ende April noch einmal fotografieren, aber die sind inzwischen verblüht. Und dank des plötzlich wuchernden Unkrauts habe ich nicht mal einen anständigen Blick auf das Blattwerk werfen können. Dafür konnte ich – da das wuchernde Unkraut in den letzten Tagen angefangen hat gelb zu blühen – das Zeug endlich identifizieren: Es ist kriechender Hahnenfuß! (In den nächsten Tagen gibt es auch mal wieder einen Beitrag mit Gartenfotos, da ist der dann auch gut drauf zu sehen.)

Es gibt anscheinend Chemie dagegen, aber dazu werde ich mich wohl nicht überwinden können. Also werde ich mir weiterhin die Finger wund zupfen, versuchen jedes noch so kleines Wurzelchen zu finden, daran verzweifeln, dass das Zeug auch zwischen den hübschen Blumen und Sträuchern wuchert und überlegen, ob ein totaler Kahlschlag und eine fette Mulchschicht an manchen Stellen nicht die einfachste Lösung wäre. *seufz*

Oh, Bodendecker sollen auch dagegen helfen – deshalb haben die Vormieter wohl so viele gepflanzt. Blöderweise wuchert der Hahnenfuß auch zwischen den Bodendeckern und lässt sich da noch schwieriger entfernen als an den anderen Stellen der Beete …

Ameisen

Gestern Abend hat mein Mann auf einmal Ameisen im Flur entdeckt. Rund um die Wohnungstür und um die danebenliegende Fußmatte wuselten – seiner Schätzung nach – so um die vierzig Ameisen. Eine „Quelle“ für die Eindringlinge haben wir nicht finden können, zwar waren auch einige unter der Tür und auf der Schwelle, aber im Flur war nicht ein einziger Krabbler zu sehen. Somit könnten die Biester entweder aus der neben uns liegenden Wohnung kommen oder direkt durch die Wände. Die Wohnung nebenan wird seit einiger Zeit nur „gehütet“ und die Housesitterin war Freitag erst da – ich denke, dass ihr eine Ameisenkolonie aufgefallen wäre. Im Keller ist mir nichts aufgefallen und wenn die Biester durch die Wände kommen, dann könnte ich das nur herausfinden, wenn ich die Fußleisten und das Laminat abmontiere – und ob die Erfolgschancen da so groß sind …

Erst einmal gehen wir also kurzfristig vor: Mein Mann hat die Ameisen gestern eingesaugt und den Staubsaugerbeutel gleich entsorgt und ich habe den Flur großzügig mit Essig gewischt (das Laminat ist eh in keinem guten Zustand – immerhin habe ich mit dem puren Essig ein paar Vormieterflecken wegbekommen, die bislang jedem Reinigungsversuch getrotzt haben!). Danach wurden nur noch einzelne Ameisen gesichtet, die wir gleich entsorgt haben. Heute morgen hingegen wuselte es wohl wieder rund um die Tür – mein Mann war so nett und hat mich erst geweckt, nachdem er die Biester schon entfernt hatte – und seitdem suche ich halbstündlich den Boden, Fußleisten und Wände ab und zücke den Essig.

Wenn einer von euch noch eine Idee hat, wie man den Ameisen in der Wohnung katzenfreundlich zu Leibe rücken kann, dann bitte her damit! Inzwischen sind die Biester nämlich auch im Schlafzimmer aufgetaucht …

Oh, laut wikipedia hilft Backpulver nur, wenn Hirschhornsalz dabei ist und das könnte wiederum für die Katzen schädlich sein. Online habe ich zwar bislang nur Aussagen gefunden, die meinten, dass eine Katzen sowas nie fressen würde, aber die Leute haben anscheinend keinen Shandy (zu gierig, um vorsichtig zu sein) oder Baltimore (zu neugierig, um Gefahren zu erkennen) in der Wohnung.

Nachtrag: Anderen Informationen nach sollen stark riechende Kräuter wie Oregano und Majoran helfen – dann werde ich wohl heute Abend mal das Schlafzimmer und den Flur würzen. Ob wir dann von Pizza träumen werden?

Überraschungspäckchen

Vor einigen Tagen kam ein Überraschungspäckchen bei mir an, auf dessen Inhalt ein paar Leute neugierig waren. Hier also ein Foto zu dem Päckchen:

Viel leckere Schokolade, Chai-Tee und Marmelade. Und dabei lag noch ein langstieliger Löffeln, damit man die Marmelade auch aus dem hohen schmalen Glas bekommt – die Absenderin hat wirklich mitgedacht! 🙂 Die Schachtel wird vermutlich demnächst einen festen Platz auf dem Wohnzimmertisch bekommen. Sie ist dekorativ und darin sollten Kopfhörer und andere kleine Dinge katzensicher genug verstaut sein.

Und da ich schon beim Thema „katzensicher“ bin:

Dies und Das (4): Internationaler Anti-Diät-Tag

„Internationaler Anti-Diät-Tag“

Heute ist wieder der Internationale Anti-Diät-Tag und wie im letzten Jahr, habe ich diesen Tag mit einer großen Tasse Heißer Schokolade begangen. Blöderweise kann ich davon genauso wenig Fotos liefern wie von dem Überraschungspaket, das vor einigen Tagen bei mir eintraf. Dabei will ich mich endlich an den (schokoladigen) Inhalt wagen und mir den Abend mit einer weißen Erdbeerschokolade versüßt.

Die Fotos liefere ich nach (wenn von der Schokolade dann noch ein paar Krümel da sein sollten), wenn wir neue Akkus für die Kamera besorgt haben. Momentan lade ich nämlich stundenlang und nach drei Fotos war es das schon wieder. Sehr lästig und frustrierend!

Bibliotheksbücher

Ansonsten habe ich in den letzten Tagen wieder ein paar Bibliotheksbücher gelesen. Mein Leserausch scheint einfach nicht enden zu wollen, dafür hat mich die Schreibunlust gepackt. Und so wenig Probleme ich normalerweise mit einem nicht so schönen Zustand von Bibliotheksbüchern habe (zum Glück kann man die dank der Folierung ja gründlich abwaschen, bevor man mit dem Lesen anfängt), so widerlich finde ich es, wenn die Bücher nach Zigarettenrauch riechen.

So auch meine aktuelle Lektüre, „Todesbräute“ von Karen Rose, was dazu führt, dass ich regelmäßig eine Pause machen muss, weil meine Nase sich zuzieht und die Augen jucken auch beim Lesen. Da ich normalerweise keinen Heuschnupfen habe, bleibt nur das Buch als Auslöser. Wobei ich so eine extreme Reaktion eigentlich nur von den Besuchen bei meinen Eltern kenne, die beide Raucher sind. Zusätzlich habe ich ständig das Bedürfnis meine Hände waschen zu wollen, weil sie nach dem Anfassen des Buches so riechen. Blöderweise gefällt mir die Geschichte bislang so gut, dass ich den Roman auch nicht abbrechen will …

Shandy-Fotos

Shandy war so gnädig und hat sich vor ein paar Tagen doch mal von mir fotografieren lassen. Zwei Bilder davon sind sogar einigermaßen ansehnlich geworden. 🙂

Dies und Das (3)

Lesevorhaben 2011 (Zwischenstand)
Jetzt sind die ersten drei Monate des Jahres schon fast um und ich muss feststellen, dass es mir doch erstaunlich schwer fällt, mit meinem persönlichen SuB-Serien-Abbau anzufangen. Viele dieser Serien liegen schon eine ganze Weile auf dem SuB und so kommen mir immer wieder aktuelle Bücher oder Bibliotheksausleihen oder ganz andere Dinge dazwischen.

Immerhin bin ich recht gut dabei, meine Neuzugänge zu lesen, auch wenn ich es nicht geschafft habe, alle meine Februar-Neuanschaffungen bis zum 29. März zu lesen. Aber für den zweiten Teil der „Magierdämmerung“ hätte ich vorher noch den ersten lesen müssen – und bei „Scherbenmond“ ist die Angst zu groß, dass ich mich über die Geschichte ärgere. Trotzdem werde ich als Nächstes die beiden Bücher angehen, bevor ich bis zum 26. April meine März-Zugänge gelesen haben „muss“. Bei sieben (zum Teil dünnen) Büchern ist das auch dann gut zu schaffen, wenn ich in der nächsten Woche nur Bibliotheksbücher lesen sollte (die müssen nämlich so langsam wieder abgegeben werden).

Oh, und bei der „English“-Challenge habe ich für den März den zweiten Band der „Dresden Files“ gelesen. Auch wenn ich die Rezension dazu noch immer nicht auf die Reihe bekommen habe, so hat mir der so gut gefallen (und war so einfach auf Englisch zu lesen), dass ich mir für den April den dritten Teil davon vorgenommen habe. Blöderweise habe ich jetzt solche Lust auf die Reihe, dass ich sie mir nicht mehr nur leihen möchte, sondern eine ganz bestimmte englische Ausgabe davon im Auge habe. Wenn also jemand von euch 80 Euro zu verschenken hätte … Nein? Zu schade. 😉

Garten
Eigentlich will ich seit Tagen Fotos vom Garten machen. Nachdem der Vorgarten schon vor einigen Wochen von Krokussen, Gänseblümchen und Veilchen überschwemmt wurde, zieht der Garten hinter dem Haus auch so langsam nach. Vom Küchenfenster aus sieht er toll aus, aber als ich heute dann endlich mal mit dem Fotoapparat in der Hand rausging, strahlte mich so viel Unkraut an, dass ich auf die Fotos lieber verzichtete. Aber vielleicht bekomme ich doch noch ein paar schöne Bilder hin, wenn die Tulpen oder die Magnolienknospen aufblühen …

Spielkind
Irgendwie hänge ich gerade ziemlich häufig an meinem DS und beschäftige mich mit der schwarzen Pokémon-Edition. Dabei versuche ich mir viel Zeit zu lassen und nicht den Handlungsteil an einem Stück durchzuspielen. Normalerweise bin ich dann nämlich irgendwann so übersättigt, dass ich das Spiel nicht zu Ende bringe. Doch wenn mein Mann dann wieder auf dem Nachbarsofa sitzt und mich fragt, ob ich nicht eben das C-Gear anmachen kann oder ob wir nicht zusammen am Musical teilnehmen wollen, dann lege ich doch wieder das Buch aus der Hand und greife zu der kleinen Konsole. Das ist nach einem langen Tag am PC auch viel entspannender … *kicher*

Suchanfragen
Ich habe immer wieder lustige Suchanfragen, bin aber meist zu faul, die zu Posten. Aber in den letzten Wochen haben sich die Anfragen zu „Charakterisierung“ oder „Inhaltsangabe“ zu „Eine wie Alaska“ ebenso wie zu „Hexenheide“ so gehäuft, dass bei mir das Gefühl aufgekommen ist, dass kaum eine Schule diese beiden Titel nicht im Unterricht behandelt. Immerhin ist das deutlich ansprechendere Lektüre, als ich sie während meiner Schulzeit vor die Nase gesetzt bekam. 😀

Award
Seychella war so lieb und hat mir einen der Stylish-Blogger-Awards überreicht, die gerade wieder die Runde machen. Weitergeben werde ich ihn nicht, aber ich kann ja trotzdem mal wieder sieben Dinge über mich erzählen.

1. Um zu beweisen, dass ich den „Stylish“-Anteil des Awards wirklich verdient habe, verrate ich euch, dass ich genau vier Paar Schuhe besitze – und zwar inklusive der Crocs, die ich mir letztes Jahr für die Gartenarbeit besorgt habe, und der Schuhe, die ich bei Renovierungsaktionen anziehe. Immerhin muss ich zugeben, dass ich seit Jahren die Augen nach einer ganz bestimmten Art Schnürstiefelchen aufhalte. 😉

2. Um für den Notfall einen herzhaften „Brotaufstrich“ im Haus zu haben, habe ich immer ein Glas Mayonnaise im Kühlschrank. Dabei bevorzuge ich die Variante, die – dank einem Mangel an Eigelb – eigentlich als weniger qualitativ angesehen wird.

3. Ich ringe zur Zeit mit mir und meinem Perfektionismus. Nachdem ich im letzten Jahr das Wohnzimmer renoviert und so viel Ärger mit der orangen Farbe hatte, haben die Katzen inzwischen prompt in diesen Teil der Tapete zwei sehr tiefe Kratzer gemacht. Ich könnte das einfach zupfuschen und etwas Farbe drübertupfen oder ich mache mir wirklich Arbeit und bessere das richtig aus … Vermutlich wird es aber doch im Pfusch enden. *grummel*

4. Und da ich schon beim Thema Renovieren bin: Ein Teil von mir war sehr froh, als es im Wetterbericht hieß, dass in den nächsten Tagen Regen zu erwarten ist. Denn so kann doch wirklich niemand von mir erwarten, dass ich auf dem Balkon mit dem Abschleifen der Türen anfange. Immerhin habe ich inzwischen ein Stemmeisen gekauft, mit dem ich – wenn es so weit ist – hoffentlich die Türen aus den Angeln bekomme.

5. Wenn man mir die Wahl zwischen Auto- oder Fahrradfahren stellen würde, dann nähme ich immer das Auto. Bei der Wahl zwischen Fahrradfahren oder zu Fuß gehen würde ich zu Fuß gehen. Radfahren mag ich nur in der kontrollierten Umgebung eines Fitnesscenters – wobei ich ein solches seit Jahren nicht mehr von innen gesehen habe.

6. Während ich vor einigen Jahren noch mit großem Vergnügen regelmäßig stundenlang mit meinen Freundinnen telefoniert habe, fällt mir in den letzten Monaten auf, dass ich inzwischen nur ungern telefoniere. Das liegt vor allem daran, dass sich mein (und ihr) Lebensrhythmus sehr geändert hat. So fällt es mir schwer, einen Zeitpunkt zu finden, zu dem ich meine Freundinnen anrufen kann, ohne zu stören – und ihnen geht es genauso mit mir. Noch besser ist es mit meiner Mutter, die wirklich immer zur Katzenfütterungszeit um zwölf Uhr mittags anruft und mich als Erstes fragt, ob ich schon mit dem Füttern fertig bin.

7. Und noch etwas zum Thema „Stylish“: Ich trage seit 1995 eine Halskette mit einem Drachenanhänger und nehme sie nur in absoluten Notfällen ab. Seit 1999 habe ich immer die gleichen Ohrringe in den unteren Löchern meiner Ohrläppchen. Nur die beiden „Extralöcher“ auf der linken Seite wurden von mir eine Zeitlang noch mit verschiedenen Ohrringen bestückt. Dabei habe ich eine ganze Sammlung von Ohrringen, die mir zu sehr gefallen, um sie wegzugeben.

Dies und Das (2)

Ich fürchte, es ist mal wieder Zeit für ein „Dies und Das“. Denn da mein „reales“ Leben gerade einige Arbeit mit sich bringt, bleibt das Schreiben von Rezensionen für den Blog ein wenig auf der Strecke. Immerhin habe ich es diese Woche wieder geschafft mehr zu Lesen – was auch nötig ist, wenn ich mein selbstgestecktes Vorhaben mit meinen SuB-Zugängen einhalten will. Blöderweise habe ich gerade den Kopf voller Gedanken, was mir den Einstieg in ein neues Buch nicht gerade einfacher macht. Dafür kommuniziere ich gerade mit recht wenig Leuten – was im Laufe des Tages zu ein paar seltsamen Monologen in meinem Kopf führt. 😉

Außerdem hat mein Mann in den letzten Wochen immer mal wieder abendliche Verabredungen gehabt und so konnte ich endlich mit den (freundlicherweise von Natira geliehenen) „Buffy“-DVDs weitermachen. Ich liebe die Serie, dabei habe ich schon bei der deutschen Erstausstrahlung nicht über ihre Mängel hinwegsehen können. Trotzdem gibt es für mich gerade nichts schöneres als den Tag mit Buffy, Willow & Co. zu verbringen – und morgen Abend fange ich dann auch noch damit an parallel „Angel“ zu gucken. Die Serie hat mich zwar nie so gepackt wie „Buffy“, aber es gehört einfach dazu – und nun habe ich mal wieder die Gelegenheit beide Sachen konzentriert und „zusammengehörend“ zu gucken. Ich muss vermutlich nicht erwähnen, dass ich ein hoffnungsloser Spike-Fan bin, oder?

Eigentlich will ich auch noch ein paar Spielerezensionen für den Blog verfassen. Vor allem „Stacking“ würde ich euch gern noch vorstellen. Das ist wirklich ein wunderbares Mini-Spiel für die PS3, mit einer großartigen Grundidee und einer bezaubernden Umsetzung. Ich versuche mal am Wochenende Zeit dafür zu finden. Ich verspreche aber nichts, denn irgendwie sind meine Tage immer schneller vorbei als die Arbeit, die ich mir dafür vorgenommen habe.. 🙂

Und auch wenn ihr euch alle schon nach dem Frühling sehnt, genieße ich weiterhin die niedrigen Temperaturen – heute gab es sogar eine Runde Schnee(regen), was mir ein Lächeln ins Gesicht zauberte als ich den Müll wegbrachte. Wenn es nach mir ginge, dann könnte es ruhig noch ein paar Wochen so bleiben!

Oh, und mir ist bei unseren Katzen etwas bewusst geworden. 😉 Während die drei Jungs sehr viel mit uns – und auch miteinander – reden, ist Christie eine sehr schweigsame Katze. Auch wenn sie schon vor vielen Jahren damit angefangen hat, lauthals in der Badewanne zu singen, macht sie das doch nur, wenn sie allein im Raum ist. Was zu einer sehr seltsamen Geräuschkulisse führt, wenn man sich am anderen Ende der Wohnung aufhält … Ansonsten fordert sie noch energisch – und mit einem deutlichen Quengeln in der Stimme –, das Abstellen ihres Futternapfes und wenn sie bei einem der Jungs Fressen klauen will, dann verrät sie sich immer durch ein (eindeutig unbewusstes) gurrendes „Angriffsgeräusch“. Hach, ich liebe unsere komische kleine Grautiger-Dame, auch wenn sie mich regelmäßig in den Wahnsinn treibt …

Der Rest der Bande ist hingegen zur Zeit mal sehr schmusebedürftig, sodass ich Tag für Tag an einem entspannten Kater vorbeiarbeiten darf. Aber solche Fotos kennt ihr ja schon …

Dies und Das (1) und ein paar Leseeindrücke

Wie ihr vermutlich bemerkt habt, war ich in den letzten Wochen etwas stiller. Das lag unter anderem daran, dass mein Mann fast drei Wochen Urlaub hatte und mein Kommunikationsbedarf somit zuhause mehr als gedeckt wurde. Und dann gab es für uns zu Weihnachten einen neuen Fernseher, der auch erst einmal gründlich getestet wurde. In erster Linie zwar von meinem Mann, der sich mit „Gran Turismo 5“ austobte, aber auch ich musste das neue Spielzeug doch auf Herz und Nieren prüfen. (Und ich verrate euch jetzt lieber nicht, dass ich in den letzten Tagen auch so einige Runden auf der Rennstrecke gedreht habe, um für meinen Mann etwas Geld zu erspielen, damit er sich sein Wunschauto kaufen konnte … *ohje* ) Momentan macht sogar das Gucken von Quizsendungen beinah wieder Spaß, da wir endlich mal wieder in der Lage sind die Anwortmöglichkeiten auf dem Fernseher zu entziffern. Seit Anfang der Woche arbeitet mein Mann wieder, aber ich habe es immer noch nicht geschafft meinen normalen Alltagsrhythums wiederzufinden. Das bedeutet, dass ich zwar versuche früh(er) ins Bett zu gehen, aber trotzdem bis vier Uhr morgens die Decke anstarre, während ich versuche einzuschlafen. Und mit so wenig Schlaf fällt es mir auch recht schwer früh genug aufzustehen, um den Vormittag richtig zu nutzen. Nun, das wird sich auch wieder einpendeln.

Wobei mir das Wetter gerade auch einen Strich durch die Rechnung macht. Abgesehen davon, dass es mir eindeutig zu warm für diese Jahreszeit ist und ich die Kopfschmerzen kaum noch loswerde, gefällt mir der Blick in den Garten gar nicht. Überall sprießt und grünt es, der Schmetterlingsflieder bekommt lauter zartgrüne Blätter, die Hecke sieht auch deutlich grüner aus als vor einer Woche und in den Beeten regt sich auch ein frühjahrshaftes Leben. Ich will lieber nicht wissen, welche Auswirkungen der nächste Frost haben wird …

Leseeindrücke:

Immerhin bin ich diese Woche endlich wieder zum Lesen gekommen, auch wenn ich dabei noch immer etwas unkonzentrierter bin als mir lieb wäre. So habe ich ehrlich gesagt auch keine Lust richtige Rezensionen zu schreiben, mag aber doch ein paar Worte zu den gelesenen Büchern hinterlassen.

Kim Harrison: Madison Avery – Totgeküsste leben länger
Das Buch hat mir von der ersten Seite an gefallen, auch wenn ich gerade in keiner Lesestimmung war. Ich mag die Grundidee, obwohl ich sonst unglaublich skeptisch bin, wenn es um das Thema Engel geht. Mir haben die meisten Charaktere gefallen, vor allem Madison, die versucht sich nicht von der Tatsache unterkriegen zu lassen, dass sie eigentlich tot ist und nur dank eines von ihrem Mörder geklauten Amulett noch eine Art Existenz führt. Da dieser Roman ein Jugendbuch ist, kann ich auch über die stellenweise etwas zu lockere Sprache hinwegsehen. Auf jeden Fall hat mir dieser Band große Lust auf die Fortsetzung gemacht!

Jonathan E. Howard: Jonathan Cabal – Seelenfänger
Das Buch ist mir freundlicherweise von Natira geliehen worden, deren Rezension mir Lust auf das Lesen gemacht hatte. Doch hat es einige Zeit gedauert bis ich mit der Geschichte warm geworden bin. Denn während Natira den Humor genossen hat, so empfand ich das Ganze als zu gewollt, zu übertrieben. Natürlich reizt eine solche Geschichte zu bestimmten Klischees und Übertreibungen, aber Jonathan E. Howard hat es dabei in meinen Augen zu sehr übertrieben und – vor allem zu Beginn – zu wenig eigene Ideen gehabt. Wobei ich Horst sehr mochte und auch die Bewohner in den letzten Ort, in dem Cabal mit seinem Jahrmarkt Rast machte. Letztendlich hat mir das Lesen aber nicht so viel Spaß gemacht, dass ich zu einer Fortsetzung greifen würde.

Susan Mallery: Frisch verheiratet
Da ich auf diversen Blogs sehr positive Rezensionen zu der Autorin gelesen und große Lust auf einen heiteren Liebesroman hatte, habe ich mir ein Buch von Susan Mallery in der Bibliothek ausgeliehen. Ich weiß nicht, ob ich damit den schlechtesten Teil dieser Serie um die drei Keyes-Schwestern erwischt habe, aber nach diesem Roman habe ich keine Lust noch ein weiteres Buch der Autorin auszuprobieren. Die Charaktere interessieren mich nicht, abgesehen davon, dass ich sie die Hälfte der Zeit kräftig schütteln will, die Handlung ist extrem langweilig und vorhersehbar und den angepriesenen Humor habe ich in dieser Geschichte auch nicht gefunden.

Julia Quinn: Hochzeitsglocken für Lady Lucy
Hach, schön … Mehr müsste ich eigentlich dazu gar nicht sagen. Irina meinte zwar, dass viele Leute diesen achten Band als den schlechtesten der Bridgerton-Reihe empfunden hätten, aber mir hat er gut gefallen. Und im Gegensatz zu den vorher genannten drei Büchern haben ich diesen Roman in einem Zug durchgelesen, weil es so schön war. Ich mag Julia Quinns Humor, ich mochte Gregory und Lucy und ich habe mich beim Lesen rundum gut unterhalten gefühlt. Am liebsten würde ich jetzt mit der Reihe noch einmal von vorne anfangen, aber leider habe ich inzwischen die ersten Bände viel zu gut verstaut … Oh, und die Grundvoraussetzung der Geschichte (Gregory verliebt sich in die schöne Hermione, um dann nach und nach festzustellen, dass die Person hinter dem hübschen Gesicht seinen Erwartungen nicht so ganz verspricht) erinnert mich sehr an eine meiner Lieblingsautorinnen (nein, ich schreibe nicht schon wieder ihren Namen in einen Leseeindruck über einen Quinn-Roman).

Oh, und mit dem Lesen von „Madison Avery“ und „Hochzeitsglocken für Lady Lucy“ habe ich mich auch brav an meinen Vorsatz gehalten, die Neuzugänge innerhalb von sechs Wochen zu lesen. Bei der „Menge“ war das trotz Leseunlust auch kein Problem … 😉

Dies und Das (10) und Gemüseküchlein

Irgendwie bin ich gerade etwas unzufrieden. So wenig ich mich normalerweise vom Novemberwetter niederschlagen lasse und mich dafür umso mehr auf den herannahenden Winter, die Weihnachtszeit und vielleicht sogar etwas Schnee freue, so sehr möpe ich gerade in der Gegend rum.

Vielleicht liegt es daran, dass unser Umzug in die neue Wohnung nun schon über ein Jahr her ist und wir immer noch einen großen Teil der Umzugskartons nicht auspacken konnten. Inzwischen ist sogar das Suchen in den Kartons zu einer kräftezehrenden Herausforderung geworden, da die Kisten beim Umzug sehr gelitten haben und nur vorsichtig noch bewegt werden können. Nicht gerade einfach, wenn man bedenkt, dass so gut wie alle Kartons mindestens bis zur Hälfte mit Büchern gefüllt sind.

Ich suche gerade verzweifelt meine Lieblingsbluse, weil ich die zum runden Geburtstag meines Schwiegervaters anziehen möchte. Doch wenn das so weitergeht, dann werde ich wohl eins der fünf T-Shirts anziehen, die ich im letzten Jahr immer getragen habe, wenn ich was „außer Haus“ zu erledigen hatte. Unsere Küche ist – dank der ganzen Tierarztkosten – wieder deutlich weiter in die Ferne gerückt. Und die Türen bekomme ich dieses Jahr auch nicht mehr renoviert, weil das Wetter nun nicht mehr gut genug ist, um die große Schleif- und Streichaktion auf dem Balkon zu erledigen …

Letztes Jahr hatte ich noch gehofft, dass ich um diese Zeit eine renovierte und neu eingerichtete Wohnung haben würde. Vermutlicht ist es das, was mich gerade etwas aus der Bahn wirft und für mich so untypisch quengelig macht.

Um dem entgegen zu wirken, versuche ich nachmittags etwas Zeit für mich zu finden, mich dann mit Tee, Keksen und einem Buch auf dem Sofa einzumucken, mit den Katzen zu schmusen und ein gemütliches Stündchen zu verbringen. Allerdings fehlt mir dieses Stündchen gerade ganz eindeutig zum Bloggen. 😉 Dabei hätte ich das eine oder andere Buch hier, von dem ich euch erzählen mag. Zum Beispiel habe ich am Samstag „Böses Blut“ von Rhiannon Lassiter gelesen – leider fällt mir nicht mehr ein, wer von euch Buchbloggern das empfohlen hatte.

Den Katzen geht es zur Zeit wieder gut. Shandy scheint zur Ruhe zu kommen und hat sich schon seit Tagen nicht mehr daneben benommen – nicht einmal, als wir Samstag den ganzen Tag in der Stadt waren und sich dadurch die Fütterungszeit unserer Bande um Stunden verschoben hatte. Christie und Logan benehmen sich, als seien sie niemals beim Tierarzt gewesen und auch wenn Baltimore immer noch an seiner Schnauze rumwischt, so denken wir inzwischen, dass das daran liegt, dass da gerade durch die fehlenden Zähne sehr viel ändert. Er scheint keine Schmerzen zu haben, frisst wie ein Verhungerter und benimmt sich ansonsten vollkommen normal.

 

Etwas liebebedürftiger sind sie bei dem Wetter alle – aber das kenne ich schon, wenn das Wetter kälter wird und die Heizung bei uns trotzdem erst am späten Abend kurz angeworfen wird. Frauchen ist an solchen Tagen eindeutig die beste Wärmequelle für diese armen frierenden Kätzchen. 😉

Gemüseküchlein

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob „Gemüseküchlein“ das richtige Wort dafür ist, aber irgendwie muss ich die Dinger für euch ja benennen. *g* Wenn ich als Studentin gerade nicht gerade total pleite war, dann hatte ich immer drei Dinge im Haus: Eier, Käse und Zwiebeln. Alles zusammengemischt mit Salz und Pfeffer gewürzt und eventuell mit Mehl angedickt ergab einen in der Pfanne ausbackbaren Teig und das Ergebnis erinnerte ein wenig an Zwiebelkuchen

Manchmal erinnere ich mich diese Experimente aus meinem Studentenleben – und da ich es sowieso liebe in der Küche zu improvisieren oder aus Resten etwas machen zu müssen, habe ich mich gestern in meiner Küche einfach mal umgeguckt. Ich suchte etwas, was ich zu Kartoffelbrei machen konnte, denn den hatte sich mein Mann schon vor länger Zeit gewünscht, und angefangen hat das ganze Rezept mit einer Dose Mais – alle anderen Sachen wurden von der Menge her darauf abgestimmt.

So habe ich letztendlich folgende Zutaten zusammengeworfen:

4 Eier
ca. 200 g Mehl (ich habe den Rest aus meiner Mehldose genommen, ohne abzumessen, aber Eier und Mehl ergaben einen festen, aber noch flüssigen Teig)
1 Dose Mais
1 große Mohrrübe (grob gerieben)
1 Zwiebel (fein gewürfelt)
Petersilie
Salz
Pfeffer

 

Aus dem ganzen Teig habe ich kleine „Pfannkuchen“ ausgebacken – insgesamt sind es wohl 16 Stück geworden und reichen somit locker für zwei Mahlzeiten für zwei Personen. Ich finde, dass man die auch ohne den Kartoffelbrei (wobei der verflixt lecker war) oder kalt (zum Frühstück *g*) essen kann. 😉 Vielleicht mag einer von euch ja auch mal damit experimentieren. Mit einer kleineren Dose Mais oder ohne den Mais und dafür mit anderem Gemüse kann man auch kleinere Mengen davon machen.

Dies und Das (9)

Schon wieder ein „Dies und Das“-Beitrag, aber dafür enthält der auch wieder ein paar Katzenfotos. Schließlich wurde mir gerade glaubhaft versichert, dass ich nicht zu viele Katzenbeiträge auf meinem „Buchblog“ veröffentliche. 😉

Baltimore

Für Baltimore steht jetzt auch ein OP-Termin fest: Am Donnerstag bekommt unser Kater ein paar Zähne gezogen. Drückt die Daumen, dass alles gut läuft und dass er keine Nachwirkungen zeigt. Und danach hätte ich auch gern eine kleine Pause von den TA-Besuchen … 😉

Mal sehen, ob Christie und Shandy von dem veränderten Baltimore wieder so irritiert sind, dass sie sich für den Rest des Tages auf das SuB-Regal flüchten. Der Anblick war schon niedlich!

Achja, Logan geht es übrigens wirklich wieder gut, auch wenn er auf dem Foto wie eine mies gelaunte Eule aussieht.

Glück gehabt

Letzte Woche habe ich großes Glück gehabt, nachdem mir ein scheußliches Missgeschick passiert ist. Ich hatte ja schon geschrieben, dass wir am Montag wieder beim Tierarzt waren, weil es Logan seit Sonntagmorgen nicht gut ging. Nachdem wir wieder zuhause waren und uns hingesetzt hatten, um etwas zu verschnaufen, meinte Shandy, dass er mal seinen Protest über die Unruhe im Haus ausdrücken musste.

Tja, und wenn Shandy unzufrieden mit seinem Leben ist, dann gibt es für ihn nur ein Mittel, um das zu zeigen: Er sprang auf meinen Schoß und pieselte mich an! Mein einziger Gedanke war natürlich nur noch „raus aus den Klamotten und ab in die Waschmaschine damit“ – und erst als die Maschine schon im Schleudergang war, fiel mir ein, dass ich in der Hosentasche noch meinen Pokéwalker hatte. Da mein Mann und ich schreckliche Spielkinder sind, tragen wir dieses kleine Gerät seit Ende März immer mit uns rum. Das ist nicht nur eine nette Ergänzung zu den Spielen „Pokémon SoulSilver“ (mein Spiel) und „Pokémon HeartGold (sein Spiel), sondern dient auch als Schrittzähler … *dumdidum*

Natürlich war ich mir sicher, dass das Gerät die Runde in der Waschmaschine nicht überlebt haben konnte, allerdings zeigte der Walker nach seiner Bergung immer noch ein Bild auf dem kleinen Bildschirm – nur reagierte er nicht mehr auf die Knopfbefehle … Also habe ich ihn aufgeschraubt, abgetrocknet und den Rest der Woche katzensicher verwahrt, in der Hoffnung, dass eine längere Trocknungsphase ihn noch retten kann. Und als ich ihn am Wochenende wieder mit einer Batterie gefüttert und zusammengeschraubt hatte, zeigte sich mir dieses Bild:

Der Walker funktioniert nicht nur wieder (beinah) einwandfrei, sondern hatte auch noch mein Pokémon und die erlaufenen Fortschritte gespeichert!

Christie und Bibliotheksbücher

Christie hatte es sich heute Mittag auf den Büchern von und über ihrer Namensgeberin gemütlich gemacht und das musste ich natürlich gleich fotografieren! Lange wird sie diesen Sitzplatz allerdings nicht genießen können, da ich die Titel diese Woche wieder in die Bibliothek bringen muss.

Apropo Bibliothek: Kann mir irgendjemand erklären, warum ich lauter Krimis vorgemerkt habe, für die ich doch gar keine Zeit habe? *g* Diese ganzen Empfehlungen auf den diversen Buchblogs sind gar nicht gut für meinen SuB! Und drei weitere Kriminalromane warten noch darauf, dass ich sie abhole …

Sonstiges

Der Garten ist für dieses Jahr im Prinzip erledigt, auch wenn ich an der einen oder anderen Stelle noch Unkraut ziehen könnte. Aber wenn es die nächsten Tage wirklich endlich richtig kaltes Wetter gibt, dann schiebe ich das wohl auf den Frühling. Die Blumenzwiebeln sind alle in der Erde und ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr einen wunderschön bunten Garten zu sehen bekomme.

Ich freu mich auf jeden Fall darüber, dass ich in den nächsten Wochen nicht viel mehr machen muss, als ab und an ein paar Blätter vom Weg und dem Rasen zu beseitigen – und irgendwann vielleicht ein paar Mal am Tag Schnee zu fegen. Ich habe das im letzten Winter wirklich genossen! Bis dahin nutze ich die Zeit, die ich nicht draußen verbringen muss, wieder mehr zum Lesen und Bloggen.

Mit dem Lesen geht mein Tag auch weiter, gleich nachdem ich mir eine schöne Tasse „Heiße Schokolade (mit Marshmallows)“ gemacht habe …

Dies und Das (8): Garten- und Shandyfotos

Garten

In den letzten Wochen war ich fast jeden Tag brav im Garten und habe versucht vor dem Winter noch das grauselige Unkraut in den Griff zu bekommen – außerdem warten da immer noch ganz viele Blumenzwiebeln darauf, in die Erde gesetzt zu werden. Spätestens Sonntag will ich damit fertig sein! Bei all der Arbeit gab es auch noch ein paar schöne Dinge im Garten zu entdecken – alles habe ich im Laufe des Jahres also noch nicht eingehen lassen. 😉 Leider sind die Fotos etwas unscharf, ich habe mit sehr kalten Fingern fotografiert und dabei auch noch mit den Kameraeinstellungen experimentiert …

Hier ein Blick ins Unkraut – das soll bis Sonntagmittag noch verschwinden. Mal gucken, ob ich in all dem Grün auch noch nützliche Pflanzen finde. Manche mussten inzwischen schon weichen, weil das die einzige Möglichkeit war, um das Unkraut mit Wurzeln auszuziehen.

Shandy

Von dem Besuch, der Anfang Oktober da war, haben unsere Katzen auch einen lila Kong mitgebracht bekommen. Shandy spielt in letzter Zeit besonders gern damit:

Sonstiges

Nachdem ich in der Rezension zu „Der Monstrumologe“ auch H.P. Lovecraft erwähnt hatte, fand ich es lustig, dass heute bei uns ein Päckchen für meinen Mann eintraf mit folgendem Absender:

Dies und Das (7)

Auch wenn man das nach den wenigen Beiträgen in den letzten Tagen kaum glauben mag: Ich lebe noch! 😉

Meinen Herbstputz habe ich ja schon vor dem Eintreffen des Besuches erledigt, aber auch wenn die Wohnung jetzt „grundrein“ ist, so gibt es noch immer Dinge, die ich endlich erledigt haben wollte. In der Küche muss ein Holzbrett wieder an die Wand, das wir von den Vormietern „geerbt“ haben, ich will noch die Heizung im Badezimmer mit der Wurzelbürste schrubben, bevor auch bei uns irgendwann die Heizperiode beginnt – und eigentlich denke ich auch darüber nach das „Gästezimmer“ noch schnell zu streichen, damit ich einen Teil der Umzugskartons mal umpacken und umlagern kann. Davon abgesehen suche und ordne ich Unterlagen, arbeite eine Liste mit Dingen ab, die ich – zum Teil schon seit Juli – immer wieder vor mir hergeschoben habe und so fliegen die Tage einfach so vorbei!

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Die Tage mit dem Besuch waren übrigens wunderschön – und anstrengend. Wir hatten uns so viel vorgenommen, dass unser Tag nicht selten von sieben oder acht Uhr (ich gebe zu, ich komme nach langen Tagen schlecht aus dem Bett) bis zwei Uhr morgens ging. Aber es war total nett, wir haben viel gesehen, viel gemacht, viel geschwatzt – und am Samstagabend hatten wir es sogar in das Restaurant um die Ecke geschafft. Nach den Tagen schwirrte mir der Kopf von all dem Reden und Gucken und Hören, während die Katzen den Besuch und den Mangel an menschlicher Ansprache erstaunlich gut verkraftet haben.

Unser Besuch hat auch ganz viele Katzenfotos gemacht – wenn ihr mögt, dann kann ich davon demnächst mal ein paar Runden einstellen. Die Bilder sind auf jeden Fall deutlich schöner als meine! 😀 Eigentlich sollten hier auch noch Fotos vom Essen im Restaurant hin, aber die finde ich gerade auf der Festplatte nicht …

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Der Garten ist immer noch wunderbar grün – zumindest in den Bereichen, in denen ich immer noch nicht Herr über das Unkraut geworden bin. Im Moment gehe ich nach dem Prinzip vor, dass alles, was ich nicht eindeutig als „schöne oder nützliche“ Pflanze erkennen kann, ausgerupft wird. So bewuchert dieses schreckliche Unkraut zwar noch die Hälfte der Beetflächen, aber der Rest ist so langsam übersichtlicher. Den Großteil der Zeit gehe ich mehr nach Bauchgefühl vor – und sage mir, dass ich so zumindest im nächsten Jahr schön viel freie Flächen habe, um neue Sachen anzupflanzen. Blumenzwiebeln für den Frühling habe ich immer noch nicht besorgt, aber ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen endlich welche kaufen und auf den schon „gepflegten“ Flächen einsetzen kann.

Immerhin habe ich vergangenen Dienstag zum letzten Mal Rasen gemäht und bis wir wieder mit der Gemeinschaftsfläche dran sind, werden fünf Jahre vergehen! Jetzt kann ich den Rasenmäher erst einmal in der hintersten Ecke des Kellers verstauen! Achja, der Keller … da stehen inzwischen einige Regalteile, die ich auch noch zusammenbauen will, damit ich mal etwas strukturierter Dinge aufheben kann. Aber vorher muss ich noch den Speermüll rufen, damit wir die Sachen loswerden, die sich in diesem Jahr angesammelt haben. Es ist schon erstaunlich, wieviel sich schon wieder angehäuft hat, obwohl wir vor dem Umzug so radikal ausgemistet hatten.

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Obwohl die Katzen den „Stress“ mit dem Besuch gut verkraftet haben, macht mir Logan gerade etwas Sorgen. Ich fürchte, dass er Zahnprobleme hat, er sabbert verstärkt (etwas sabbert dieser Kater eigentlich solange wir ihn kennen) und schläft sehr viel (und nicht mehr bei uns im Bett) und es könnte sogar sein, dass seine Schnauze etwas angeschwollen ist – aber das lässt sich bei ihm immer sehr schwer sagen. Wenn eine Schwellung vorhanden ist, dann auf beiden Seiten gleichmäßig … Er lässt sich ohne Probleme anfassen, macht sogar das Maul auf und frisst gierig wie immer. Trotzdem will ich das geklärt haben, also geht es Samstag zum Tierarzt, mal gucken, was dabei herauskommt. Bei dem letzten Tierarztbesuch mit Logan (der ist allerdings schon ein Jahr her) meinte meine damalige Tierärztin, dass sie ihn wegen der Zähne nicht in Narkose legen wollte, weil sich die Belastung im Verhältnis zum Zustand von Zahnfleisch und Zähnen nicht lohne würde.

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Eigentlich wollte ich ja vor dem Beginn der Heizperiode auch die Türen fertig abgezogen und gestrichen haben. Aber das scheitert daran, dass wir die einfach nicht aus den Angeln gehoben bekommen! Die sitzen da seit geschätzten dreißig Jahre und rühren sich trotz aller Kraftanstrengungen nicht vom Fleck. Jetzt muss ich im Baumarkt mal gucken, ob ich ein Werkzeug finde, mit dem ich erfolgreicher bin. Der Handwerker, der den Küchenfußboden gemacht hatte, hatte da etwas – aber ich will ihn eigentlich nicht alle paar Tage vorbeikommen lassen, damit er mir eine Tür aus den Angeln hebt. *g*

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Also, ich habe weder euch noch das Bloggen vergessen, nur ist mein Tag gerade so gefüllt, dass ich meine Auszeiten gerade lieber unter einer gemütlichen Decke inklusive Katzenbesetzung verbringe, als mit kalten Händen und Füßen vor dem PC zu hängen. Trotzdem stehen auf meiner To-do-Liste auch so Sachen wie neue „Kapitelweise“ vorschreiben und endlich eine Blogrezi zur „Mein hungriges Herz“ und „Hexenheide“ auf die Reihe zu bekommen und „Der Montrumologe“ zuende lesen, damit ich auch da etwas zu sagen kann – oh, und auch noch einen BuchSaiten-Päckchen-Bericht zu schreiben! Warum sind die Tage gerade eigentlich immer so kurz? 😉

Dies und Das (6): Die Winterkatze und Raymond Chandler

Manchmal gönne ich mir den Luxus und arbeite mich intensiv in einen Themenbereich ein. Momentan haben mich zwei komplett gegensätzliche Krimiautoren und die Lust, mehr über sie herauszufinden, gepackt. Angefangen hat es mit Raymond Chandler, dessen Romane ich schon seit vielen Jahren kenne und liebe (und dessen Biografie schon eine Weile auf meinem Sachbuch-SuB liegt). Lustigerweise habe ich die Bücher bislang immer nur aus der Bibliothek ausgeliehen – und dort habe ich mir auch einen Stapel Hintergrundinformationen über ihn geholt. Unter anderen war das Buch „Die simple Kunst des Mordes“ darunter, welches eine thematisch geordnete Sammlung von Chandlers Briefen (bzw. Briefausschnitten) beinhaltet – oh, und welches ich sehr empfehlen kann, wenn man die Person Chandler kennenlernen möchte.

Ich liebe es, mich kopfüber in so ein Thema zu stürzen, Informationen zu sammeln, zu vergleichen und zu verarbeiten. Nach einer Pause lese ich dann die Romane des Autors noch einmal mit ganz neuen Augen, weil ich inzwischen ein konkreteres Bild von der Person hinter der Geschichte habe und mich immer mal wieder frage, welche Lebenserfahrungen und welche Beobachtungen wohl in das Buch eingeflossen sind. Aber momentan bin ich an dem Punkt angelangt, an dem mir der Kopf schwirrt vor lauter Raymond-Chandler-Zitaten und an dem ich das Gefühl habe, ich brauche dringend ein Kontrastprogramm. Dabei habe ich gerade solche Lust auf Krimis – vor allem auf Krimis, die man (so wie Chandlers Romane) zu den „hardboiled novels“ zählen kann …

Auf der anderen Seite hat mich eine Bemerkung von Chandler über die Bücher von Agatha Christie wieder auf diese Autorin gebracht. Naja, dank ihres 120sten Geburtstags, der am 15. September gewesen wäre, kommt man zur Zeit sowieso nicht an ihr vorbei. Also wanderte bei einem der letzten Bibliotheksbesuche ein Stapel Christie-Biografien mit mir nach Hause. Einige davon kenne ich schon und habe sie auch in meinem Besitz – allerdings in einer Umzugskiste, an die ich nur herankäme, wenn ich gefühlte 60 andere Kisten versetzen würde, was gerade nicht drin ist.

Und nun schleiche ich um diesen Stapel mit Biografien herum, habe Lust auf dieses Kontrastprogramm und fürchte doch, dass mein Kopf zur Zeit nicht noch mehr Informationen verarbeiten kann. Auch weiß ich nicht, was mein Mann dazu sagen wird, wenn er in den nächsten Wochen wieder jeden Abend ungefragt mit Daten, Fakten und Gedanken zu einem Autor gefüttert wird. Eigentlich hätte er nach der Arbeit doch manchmal ganz gern seine Ruhe. 😉 Trotzdem reizt es mich, mich mit Chandlers Aussagen im Hinterkopf auf Agatha Christies Leben und Werk zu stürzen und herauszufinden, wie weit Raymond Chandlers Sicht auf sie vielleicht meine Wahrnehmung beeinflusst hat.