Gelbe Blumen
Eigentlich wollte ich ja für Mikage die kleinen gelben Blüten von Ende April noch einmal fotografieren, aber die sind inzwischen verblüht. Und dank des plötzlich wuchernden Unkrauts habe ich nicht mal einen anständigen Blick auf das Blattwerk werfen können. Dafür konnte ich – da das wuchernde Unkraut in den letzten Tagen angefangen hat gelb zu blühen – das Zeug endlich identifizieren: Es ist kriechender Hahnenfuß! (In den nächsten Tagen gibt es auch mal wieder einen Beitrag mit Gartenfotos, da ist der dann auch gut drauf zu sehen.)
Es gibt anscheinend Chemie dagegen, aber dazu werde ich mich wohl nicht überwinden können. Also werde ich mir weiterhin die Finger wund zupfen, versuchen jedes noch so kleines Wurzelchen zu finden, daran verzweifeln, dass das Zeug auch zwischen den hübschen Blumen und Sträuchern wuchert und überlegen, ob ein totaler Kahlschlag und eine fette Mulchschicht an manchen Stellen nicht die einfachste Lösung wäre. *seufz*
Oh, Bodendecker sollen auch dagegen helfen – deshalb haben die Vormieter wohl so viele gepflanzt. Blöderweise wuchert der Hahnenfuß auch zwischen den Bodendeckern und lässt sich da noch schwieriger entfernen als an den anderen Stellen der Beete …
Ameisen
Gestern Abend hat mein Mann auf einmal Ameisen im Flur entdeckt. Rund um die Wohnungstür und um die danebenliegende Fußmatte wuselten – seiner Schätzung nach – so um die vierzig Ameisen. Eine „Quelle“ für die Eindringlinge haben wir nicht finden können, zwar waren auch einige unter der Tür und auf der Schwelle, aber im Flur war nicht ein einziger Krabbler zu sehen. Somit könnten die Biester entweder aus der neben uns liegenden Wohnung kommen oder direkt durch die Wände. Die Wohnung nebenan wird seit einiger Zeit nur „gehütet“ und die Housesitterin war Freitag erst da – ich denke, dass ihr eine Ameisenkolonie aufgefallen wäre. Im Keller ist mir nichts aufgefallen und wenn die Biester durch die Wände kommen, dann könnte ich das nur herausfinden, wenn ich die Fußleisten und das Laminat abmontiere – und ob die Erfolgschancen da so groß sind …
Erst einmal gehen wir also kurzfristig vor: Mein Mann hat die Ameisen gestern eingesaugt und den Staubsaugerbeutel gleich entsorgt und ich habe den Flur großzügig mit Essig gewischt (das Laminat ist eh in keinem guten Zustand – immerhin habe ich mit dem puren Essig ein paar Vormieterflecken wegbekommen, die bislang jedem Reinigungsversuch getrotzt haben!). Danach wurden nur noch einzelne Ameisen gesichtet, die wir gleich entsorgt haben. Heute morgen hingegen wuselte es wohl wieder rund um die Tür – mein Mann war so nett und hat mich erst geweckt, nachdem er die Biester schon entfernt hatte – und seitdem suche ich halbstündlich den Boden, Fußleisten und Wände ab und zücke den Essig.
Wenn einer von euch noch eine Idee hat, wie man den Ameisen in der Wohnung katzenfreundlich zu Leibe rücken kann, dann bitte her damit! Inzwischen sind die Biester nämlich auch im Schlafzimmer aufgetaucht …
Oh, laut wikipedia hilft Backpulver nur, wenn Hirschhornsalz dabei ist und das könnte wiederum für die Katzen schädlich sein. Online habe ich zwar bislang nur Aussagen gefunden, die meinten, dass eine Katzen sowas nie fressen würde, aber die Leute haben anscheinend keinen Shandy (zu gierig, um vorsichtig zu sein) oder Baltimore (zu neugierig, um Gefahren zu erkennen) in der Wohnung.
Nachtrag: Anderen Informationen nach sollen stark riechende Kräuter wie Oregano und Majoran helfen – dann werde ich wohl heute Abend mal das Schlafzimmer und den Flur würzen. Ob wir dann von Pizza träumen werden?
Überraschungspäckchen
Vor einigen Tagen kam ein Überraschungspäckchen bei mir an, auf dessen Inhalt ein paar Leute neugierig waren. Hier also ein Foto zu dem Päckchen:
Viel leckere Schokolade, Chai-Tee und Marmelade. Und dabei lag noch ein langstieliger Löffeln, damit man die Marmelade auch aus dem hohen schmalen Glas bekommt – die Absenderin hat wirklich mitgedacht! 🙂 Die Schachtel wird vermutlich demnächst einen festen Platz auf dem Wohnzimmertisch bekommen. Sie ist dekorativ und darin sollten Kopfhörer und andere kleine Dinge katzensicher genug verstaut sein.
Und da ich schon beim Thema „katzensicher“ bin:




