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Frohe Feiertage!

Bei uns ist es in diesem Jahr über die Weihnachtstage deutlich weniger ruhig als sonst und auch das Wetter fühlt sich nicht gerade nach Winter und Weihnachten an. Trotzdem freue ich mich sehr auf die kommenden Tage! Wir werden viel Zeit mit einem Teil der Familie verbringen, haben viele Pläne gemacht und diverse Restaurant-Reservierungen, damit wir stressfrei köstliches Essen genießen können.

Euch wünsche ich, dass die kommenden Tage auch ganz wunderbar verlaufen. Habt eine schöne Zeit, egal, ob ihr sie inmitten einer trubeligen Familie, ruhig mit einer Katze auf der Couch oder ganz allein verbringt. Lasst es euch gut gehen, genießt leckeres Essen und denkt an die Menschen, die euch wichtig sind, wenn es schon nicht möglich sein sollte, mit ihnen Zeit zu verbringen.

Ich wünsche euch ruhige, stressfreie und erholsame Feiertage! 

Verwöhntag für die Winterkatze

Gestern war wieder der offizielle „Verwöhntag für die Winterkatze“ (auch mein Geburtstag genannt 😉 ). In diesem Jahr begann der Tag mit einer viel zu kurzen Nacht, da mein Mann der Meinung war, er müsse unbedingt dabei sein, wenn ich meine Geschenke auspacke. Das bedeutete allerdings, dass ich zusammen mit ihm aufstehen musste – was mich ungefähr 1,5 Stunden Schlaf gekostet hat -, um schlaftrunken ins Wohnzimmer zu wanken und dort von dem Geschenkstapel erschlagen zu werden.

Meine Familie hat sich auch in diesem Jahr auf meinen Wunschzettel gestürzt und ihn mit vereinten Kräften geplündert:

Insgesamt ist da eine bunte Mischung zusammengekommen – und ich bin ehrlich froh, dass nicht alles davon „SuB-relevant“ ist. *g* Die Sachbücher werden wohl noch eine Weile auf meine Aufmerksamkeit warten müssen, bis ich etwas mehr Zeit für sie habe. Die Mumins und die (darunter liegende) Frozen-DVD werde ich – ebenso wie das Märchen von Diane Zahler – in der Adventszeit lesen bzw. anschauen. Das passt einfach zusammen! Und den Rest werde ich wohl in der Reihenfolge verschlingen, in der er mir in die Finger kommt. Ich freu mich auf jeden Fall schon darauf! 🙂

Da ich aber nicht den ganzen Tag nur auf meine schönen neuen Bücher schauen konnte, habe ich mich dann aufgerafft und zwei Runden Hefeteig angesetzt. Ein Teig für die Ciabatta-Brötchen, die wir abends zum Essen haben wollten, und dann noch einen für den Butterkuchen, auf den ich in den letzten Tagen große Lust hatte. Das verlinkte Rezept ist absolut einfach und das Ergebnis wunderbar fluffig und lecker. Ich überlege nur, ob ich beim nächsten Mal ein bisschen mehr Zucker in den Teig gebe, denn ich mag den Butterkuchen einen Tick süßer noch etwas lieber.

Eigentlich wollte ich nach dem Backen mein Frühstück (frischer Butterkuchen! :D) genießen und dabei in meinen neuen Büchern stöbern, aber das Lesen konnte ich dank des klingelnden Telefons vergessen. Stattdessen habe ich mit lauter lieben Menschen gesprochen, die allerdings damit leben mussten, dass ich ihnen fröhlich ins Ohr kaute. 😉 Zum Katzenfüttern wurde es dann etwas ruhiger und nachdem die Viecher versorgt waren, die Küche wieder ordentlich aussah und ich den Salat für den Abend vorbereitet hatte, ging es für mich wieder aufs Sofa. Den Nachmittag habe ich dann weniger kommunikativ verbracht – dafür gab es noch eine Runde Kuchen und Tee und ein Blick in „The Lies That Bind“, das Hobo-Bag-Buch (ich muss mir unbedingt mal ein paar Schnallen, Haken und Ringe für Taschen zulegen! :D) und „The Thirteenth Children“. Außerdem klingelte der Paketbote und brachte ein paar Leckereien für mich, die ich in den nächsten Tagen genießen werde. Geschenke aus der Küche sind einfach eine tolle Sache. Danke! 🙂

Der Einzige, der das mit dem „Verwöhntag für die Winterkatze“ irgendwie falsch verstanden hat, war der Kerl hier:

So musste ich – nachdem die letzten Tagen in der Hinsicht mal ruhiger verlaufe waren – im 2-Stunden-Takt zu Lappen und Eimer greifen und putzen. Wobei ich am späten Nachmittag wenigstens einen Grund für seine Unruhe gefunden hatte, als die Nachbarskatzen sich vor unserem Wohnzimmerfenster eine geräuschintensive Schlacht lieferten. Ich hoffe nur, keines der flüchtenden Tiere rannte in den Feierabendverkehr …  

Den Rest des Tages habe ich dann nur noch mit Abendessen (mit sehr knusprig gewordenem Ofenkäse, da ich abgelenkt wurde) und dem Telefon verbracht. Wie in jedem Jahr habe ich das Gefühl, ich hätte an diesem einen Tag mindestens ebenso viel telefoniert wie sonst innerhalb von sechs Monaten. Vor dem Schlafengehen war ich einfach nur noch müde und glücklich und erschlagen von all den lieben Worten und Wünschen und Gesprächen. Danke an alle, die an diesem Tag an mich gedacht haben!

Buchtipps gesucht!

Meine Mutter hat Ende des Monats Geburtstag und ausnahmsweise habe ich absolut keine Idee, was ich ihr schenken soll. Sie wünscht sich Bücher, kann mir aber kein Genre nennen, auf das sie Lust hätte. Auch merkt sie sich keine Titel oder Autoren, die ihr gefallen haben, so dass ich auch nicht von derartigen Infos ausgehen kann, um nach „ähnlichen“ Büchern zu suchen.

Es wäre also toll, wenn ihr ein paar Buchempfehlungen für mich hättet (wenn genügend Tipps zusammenkommen, könnten meine Schwester und mein Vater auch noch darauf zurückgreifen – und dann steht ja auch noch irgendwann Weihnachten an 😉 ). Meine Mutter liest Allgemeine Belletristik, Kriminalromane und „Frauenromane“, und das ausschließlich auf Deutsch. Mit fantastischen Elementen kann sie überhaupt nichts anfangen, egal wie dezent sie in eine Geschichte eingebaut sind. Schwierig ist auch, dass sie Bücher benötigt, die sich flüssig lesen lassen und nicht zu anstrengend, aber auch nicht zu oberflächlich geschrieben sind.
Bei den Kriminalromanen wären sowohl Cozies (aber keine Regionalkrimis) als auch Thriller geeignet, aber bei den letzteren mag sie es nicht, wenn es zu blutrünstig ist oder die Motive des Täters zu wenig realistisch sind. Krimis mit politischem oder wirtschaftlichem Schwerpunkt mag sie nicht, außerdem könnte sie da auf den Bestand meines Vaters zurückgreifen.
Bei den „Frauenromanen“ hat sie ein paar Jahre lang gern Titel gelesen, die sich um Freundschaft und Tod drehten. Aber da es in letzter Zeit einige Todesfälle und ernsthafte Erkrankungen in unserer Familie gab, wäre das gerade zu aufwühlend. Ich hätte lieber Geschichten, die sie von gerade diesen Themen ablenken und aufheitern. Wenn es bei „Die Listensammlerin“ nicht die Passagen rund um die an Alzheimer erkrankte Großmutter gäbe, hätte ich den Titel in Betracht gezogen. Ich habe auch schon über historische Romane nachgedacht, aber da ich selbst so gut wie nichts mehr in dem Bereich lese, fällt mir auch kein passendes Buch ein.
Ihr seht, es ist recht schwierig das passende Buch für meine Mutter zu finden. Gerade deshalb wäre es großartig, wenn ihr mir den einen oder anderen Tipp geben könntet! 🙂

„Ausflug“ mit Shandy

Irgendwie schaffen es Katzen ja grundsätzlich so krank zu werden, dass der Tierarzt gerade nicht erreichbar ist. Gestern Abend habe ich beim Wegwischen einer seiner Pfützen feststellen müssen, dass Shandy Blut im Urin hatte – natürlich zu einer Zeit, als der Tierarzt schon geschlossen hatte. Aber so dringend, dass ich nun in die Notfallklinik hätte fahren müssen, war es zum Glück nicht. Der Kater benahm sich relativ normal, hat gut gefressen, bewiesen, dass er pinkeln konnte, mit mir gekuschelt und schien sein ganz normales grumpiges Selbst zu sein. Trotzdem waren wir natürlich die Nacht über unruhig und da ich (dank Erkältung) gerade eh nicht gut schlafen kann, habe ich immer mal wieder ein Ohr auf seine Aktivitäten gehabt.

Heute morgen habe ich dann eine Minute nach Öffnung in der Praxis angerufen, mir einen Termin geben lassen (zum Glück klappte es noch am späten Vormittag) und ausnahmsweise war ich sogar relativ froh über die Pfütze, die ich kurz vor der Abfahrt im Badezimmer fand – so konnte ich immerhin gleich eine Urinprobe mit zum Tierarzt nehmen. Auch das Einladen ging gut, Shandy hatte anscheinend nicht erwartet, dass er dieses Mal einen Ausflug machen würde und ließ sich problemlos in den Transportkorb setzen, und ab ging es auf die Autobahn. Dort hatte ich wieder eine Menge Glück, denn wenige Fahrzeuge vor mir löste sich ein LKW-Reifen in seine Bestandteile auf. Reifenfetzen flogen über die Fahrbahn (die sind selbst kaputt überraschend groß), es kam auf zwei gut gefüllten Fahrbahnen zur kollektiven Vollbremsung, aber es passierte kein einziger Auffahrunfall. Der LKW landete am Ende auf dem Standstreifen (wo er zwei Stunden später immer noch war), der Rest von uns fuhr vorsichtig und langsam an den Reifenresten vorbei und niemandem ist was geschehen – das hätte auch anders ausgehen können.

Beim Tierarzt wurde Shandy dann von Kopf bis Pfote durchgecheckt inklusive Urinuntersuchung und großem Blutbild. Er hat eine Blasenentzündung, die Nierenwerte sind leicht erhöht (was bei seinem Alter häufiger der Fall ist) und müssen im Auge behalten werden (im Dezember gibt es also noch einmal Bluttests). Wenn er gut auf die Tabletten anspricht, die wir mitbekommen haben, dann ist die Sache mit der Blasenentzündung in ein paar Tagen erledigt. Während er die gesamte Fahrt hindurch in einer Tonlage seinen Unmut in die Welt hinausbrüllte, dass mir die Ohren klingelten, war er beim Tierarzt erstaunlich ausgeglichen und ließ alles mit sich machen. Überhaupt scheint es ihm überraschend gut zu gehen, wenn man bedenkt, dass er heute beim Tierarzt war. Seine Hauptsorge bei der Heimkehr war die kurz darauf folgende Fütterung, die natürlich wieder viel zu spät erfolgte und viel zu wenig Futter für ihn versprach, und danach hat er sich auf mir zusammengerollt und ein Verdaungsnickerchen genossen. Irgendwie hatte ich mir die Ergebnisse der heutigen Untersuchung etwas dramatischer vorgestellt und bin sehr erleichtert, dass der Kater so gut beieinander ist.

Gut genug beieinander, um sogar die Aufmerksamkeit bei einer kleinen Fotorunde zu genießen (und irgendwann hätte ich gern eine Kamera, die auch bei diesem Licht schnell genug ist, um seine „auf dem Rücken liegen und das Bauchkraulen genießen“-Bewegungen einzufangen):

Kleine Atempause am Sonntag

Nachdem die Woche ziemlich stressig war, habe ich heute morgen nur frisches (Sesam-)Brot gebacken und beschlossen, dass ich den Rest des Tages mit hochgelegten Füßen verbringen werde. Aber ein kleines Lebenszeichen gibt es trotzdem noch von mir, bevor ich das Netbook wieder zur Seite lege und mich von den vergangenen Tagen etwas erhole, bevor es morgen wieder mit all den Dingen auf meiner To-Do-Liste weitergeht. Habt einen schönen (Rest-)Sonntag!

Weihnachtlicher SuB-Zuwachs

Ach, was ist es doch gemütlich, beieinander zu sitzen, zu schwatzen, zu lesen und zu spielen – und zu wissen, dass all die Menschen, die einem am Herzen liegen, sich an diesem Tag ebenso über die kleinen Aufmerksamkeiten freuen, die man verschenkt hat, wie man selbst sich über die Geschenke freut, die man bekommen hat.

Getränkt von dieser „es ist Weihnachten“-Stimmung, sitze ich seit heute Vormittag auf dem Sofa, schmuse mit den Katzen, telefoniere mit der Familie und stöbere hier und da ein bisschen in den neuen Büchern. Bevor ich mich gleich wieder „Jane Eyre“ (Challenge-Endspurt) widme, stelle ich noch den „weihnachtlichen SuB-Zuwachs“ online, denn ich habe so wunderschöne Titel bekommen, dass ich sie gleich herzeigen mag. 😉

Durch „Täglich vegetarisch“ habe ich gestern Abend schon gründlich geblättert und bin ganz hingerissen. So viele simple, aber lecker klingende Gerichte! Mit einem Schmunzeln musste ich aber auch feststellen, dass ich das eine oder andere Rezept schon gekocht habe, da es (leicht abgewandelt) auf meinem Lieblingsfoodblog zu finden ist. 😀 Mit „Rune Factory 3“ habe ich die Reihe nun komplett – Teil 4 wird bei mir dann aber wohl nicht mehr einziehen, da Nintendo leider mit dem 3DS auch Regionalcodes eingeführt hat und dieses Spiel leider bislang nicht in Europa veröffentlicht wurde.

„Moon Called“ ist der einzige Buch-Zugang, der nicht auf dem SuB landen wird, denn den Band kenne ich schon auf Deutsch. Mit „Shadow City“ geht für mich die „Horngate Witches“-Reihe weiter und auch „Kiss of Frost“ und „Dark Frost“ (Mythos Academy) sind Reihenfortsetzungen, auf die ich mich sehr freue.

Besonder schön finde ich „Battle Magic“ von Tamora Pierce. Ich freue mich sehr darüber, dass mich eine Freundin damit überrascht hat. So sehr ich Tamora Pierce als Autorin schätze und ihre Bücher mag, so sehr habe ich doch – dank der langen Wartezeiten – inzwischen ihre Veröffentlichungen aus den Augen verloren.

Marie Brennans „Natural History of Dragons“ ist innen ebenso schön anzuschauen wie von außen – auch wenn die Ausgabe leider einen Rough Cut hat, was ich wirklich schrecklich finde. So langsam muss ich mir wohl mal wieder einen Buchbinder suchen, der mir diese Ausgaben begradigt. Trotzdem freue ich mich schon sehr darauf, es zu lesen!

Aber erst einmal werde ich mich heute – wie gesagt – mit „Jane Eyre“ einrollen. Das Essen ist so weit fertig und mein Mann ist so lieb und übernimmt später das Servieren. So kann ich den Rest des Tages einfach gemütlich mit den Katzen auf dem Sofa verbringen, während mein Mann auf dem Nachbarsofa ausgiebig sein neues DS-Spiel testet. 😉

Ich hoffe, ihr könnt euren 1. Weihnachtsfeiertag ebenso gemütlich verbringen wie wir.

Frohe Feiertage!

Auch in diesem Jahr können wir von weißen Weihnachten nur träumen, aber das hindert uns ja nicht daran, es uns gemütlich zu machen und die Feiertage zu genießen. Mein Mann und ich werden die kommenden Tage in Ruhe mit den Katzen verbringen und uns von diesem (etwas chaotischen) Jahr erholen.

Ich hoffe, dass auch ihr eine schöne Zeit habt. Egal, ob ihr die Weihnachtstage mit der Familie oder allein, mit oder ohne Haustiere verbringt:

Ich wünsche euch ruhige, stressfreie und erholsame Feiertage!


Verwöhntag im November

Gestern hatte ich Geburtstag und habe somit wieder meinen jährlichen „Verwöhntag für die Winterkatze“ genossen. Morgens stupste mich mein Mann früh aus dem Bett, damit ich meine Geschenke in seinem Beisein auspacken konnte, bevor er zur Arbeit musste. Wenig später saß ich dann erschlagen vor den Bücherbergen, die sich auf dem Tisch stapelten. Ich hatte mir die Sachen zwar fast alle ausdrücklich gewünscht, aber es ist doch immer wieder erstaunlich wie viele Geschenke zusammenkommen, wenn Familie und Freunde an mich denken.

Die Rachel-Morgan-Serie zieht sich ja bei mir schon etwas hin. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist wirklich okay, aber irgendwie besorge ich mir doch immer eher andere Titel von meinem Wunschzettel. Jetzt aber kann ich endlich wieder ein paar Bände am Stück lesen. Darauf freu ich mich schon sehr! 🙂 Ein bisschen musste ich allerdings auch schmunzeln, denn beim Anblick des DS-Spiels und der Kinder-/Jugendbücher könnte man meinen, dass ich noch ein paar Jahre bis zur Führerscheinprüfung vor mir hätte. 😉

Amber Bensons Roman hat nicht die besten Bewertungen bekommen, aber ich bin schon so lange neugierig darauf. Die Märchenadaptionen von Diane Zahler werden bestimmt nicht lange auf dem SuB liegen bleiben, die werde ich bestimmt in der Adventszeit verschlingen, und ich hoffe, dass sie ebenso schön sein werden wie es „The Thirteenth Princess“ war. Außerdem werde ich wohl in den nächsten Wochen viel Zeit mit Brotbacken (die passenden Formen gab es auch gleich dazu) verbringen, während das DS-Spiel eine Weile im Schrank warten darf. Ich habe momentan schon nicht die Zeit für meine angefangenen Spiele, obwohl sie so viel Spaß machen.

Nachdem ich noch ein bisschen in meinen Geschenken gestöbert hatte, bin ich gestern in die Küche gewandert, um mir Scones zum Frühstück zu backen. Da das Telefon klingelte, als ich gerade das Mehl abgemessen hatte, habe ich dann einhändig Teig geknetet, ausgerollt und ausgestochen und die Scones in den Ofen geworfen, während ich mit einer Freundin geschwatzt habe. So mag ich meinen Vormittag! 🙂 Überhaupt habe ich bis zum Mittag unheimlich viel geredet und am Abend ging es dann noch weiter – das bin ich gar nicht mehr gewöhnt. Normalerweise spreche ich tagsüber gerade mal mit den Katzen oder dem Paketboten und alle weitere Kommunikation läuft übers Internet. *g*

Ein wenig Arbeit wartete gestern auch noch auf mich, aber die lief soweit ganz gut, auch wenn ich gern weniger Zeit damit verbracht hätte. Der Nachmittag hingegen war dann deutlich ruhige als der Vormittag, also habe ich es mir mit den Katzen und einem großen Pott Tee auf dem Sofa gemütlich gemacht (und später noch ein Stückchen Schokotorte verspeist :D) und gelesen. Wobei mich der Anblick der neuen Bücher so geplättet hat, dass ich prompt einen Titel vom SuB zog. *g* Und bis jetzt drücke ich mich noch davor all die neuen Romane in der SuB-Liste einzutragen, denn damit wird mein „unter 80“-Ziel zum Jahresende doch recht unwahrscheinlich. Aber im Zweifelsfall kann ich ja kurz vor dem Jahresende noch einmal ausmisten. ;D

Ich hatte in diesem Jahr wieder einen rundum schönen Geburtstag. Es ist so toll, wie viele Leute an mich gedacht haben. Dafür noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön! 🙂

Fünf hässliche Fotos

In den nächsten Monaten werdet ihr hier (hoffentlich) wöchentlich einen Beitrag finden mit fünf hässlichen Fotos. Beginnen werde ich mit diesen Beiträgen zum Ende der zweiten Januarwoche, denn in dieser ersten Woche werde ich keine fünf Fotos mehr auf die Reihe bekommen und außerdem weiß ich aus Erfahrung, dass ich solche Projekte nur dann erfolgreich starten kann, wenn mein Mann erst einmal keinen Urlaub mehr hat.

Ziel dieses Projektes ist es, fünfmal in der Woche einen Spaziergang zu machen und mit einem Foto als Beweis zurückzukommen. Das Foto und der wöchentliche Blogbeitrag sollen mich genügend unter Druck setzen, damit ich dieses Vorhaben endlich einmal umgesetzt bekomme. Da ich zum Arbeiten nicht vor die Tür gehen muss, gibt es für mich nur selten einen Anlass, um häufiger als zweimal die Woche (am Samstag der Wochenendeinkauf und am Mittwoch die Besorgung von Futterfleisch für die Katzen) aus dem Haus zu gehen. Und ich bin kein Mensch, der ohne Grund einen Fuß vor die Tür setzt.

Ich hatte früher kein Problem damit, mehrfach am Tag mit dem Hund spazieren zu gehen, und ich kann es in der „richtigen“ Umgebung genießen, in der Natur zu sein, aber hier in der Stadt bin ich – trotz der einen oder anderen nahe gelegenen Grünfläche – nur aus dem Haus zu bekommen, wenn ich eine dringende Erledigung vorhabe. Frische Luft kann ich schließlich auch bekommen, wenn ich im Garten mit dem kriechenden Hahnenfuß kämpfe oder auf dem Balkon die Nase in ein Buch stecke. 😉

Im letzten Jahr habe ich eine Weile meinen Mann von der Haltestelle abgeholt, aber eigentlich hat uns das beiden nicht gepasst. Er fühlte sich unter Druck gesetzt, wenn ihm mal wieder eine Bahn vor der Nase wegfuhr, und alleine kam er auch schneller Zuhause an, während sich meine Essensvorbereitungen und unser (normalerweise ganz zufriedenstellender) abendlicher Rhythmus verschoben hat und ich innerlich deswegen ganz quengelig wurde. Dann hatte ich mein Spazierengehvorhaben einer Freundin mitgeteilt, aber das endete eher in täglichen „heute nicht, weil …“-Tweets an sie. Jetzt also will ich versuchen, fünfmal die Woche mit dem Fotoapparat loszugehen, um ein Spaziergang-Beweisfoto zu schießen.

Ein hässliches Foto, denn weder ich noch meine Kamera sind in der Lage, gute Fotos zu machen, und solange ich das Wort „hässlich“ im Kopf habe, muss ich nicht mit mir selbst grummeln, weil ich kein attraktives Foto-Objekt gefunden habe.

So, angekündigt habe ich das Projekt jetzt. Nun muss ich nur noch am kommenden Montag das Haus verlassen … 😉