Schlagwort: Persönliches

Frohes neues Jahr!

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr und hoffe, dass das Jahr 2013 euch viel Gesundheit, glückliche Stunden, wunderschöne und unvergessliche Erlebnisse
und intensive neue Freundschaften bringt!
Wir haben den Übergang vom alten in das neue Jahr wie immer recht gemütlich verlebt – dank spätem Frühstück und einer nachmittäglichen Restevernichtungsaktion mit Plätzchen, Marzipankartoffeln, selbstgemachten Schoko-Crossies und ähnlichem haben wir sogar das Kochen ausfallen lassen und das Jahr kulinarisch ganz schlicht mit ein paar Broten beendet.
Für die Katzen war es dieses Mal auch etwas erträglicher als in den letzten Jahren. Ein Großteil unserer Nachbarn ist verreist und obwohl schon seit dem späten Nachmittag Böller (und die Feuerwehrsirenen) zu hören waren, war das Feuerwerk für die Samtpfoten nur direkt um Mitternacht etwas stressig. Trotzdem hat es noch ein paar Stunden gedauert, bis sich die vier so weit beruhigt hatten, dass wir ohne Bedenken ins Bett gegangen sind. Bedauerlicherweise fing Shandy schon um 8:30 Uhr an zu krakeelen, weil ihm langweilig war, während wir schliefen … 
Nun sind wir etwas übernächtigt, aber da für die kommenden Tage nicht als Erholung auf dem Plan steht, bis mein Mann am kommenden Montag wieder zur Arbeit muss, macht das überhaupt nichts. 😉
Ich hoffe, ihr startet genauso entspannt ins neue Jahr wie wir! 

Weihnachtlicher SuB-Zuwachs

Da ich in diesem Jahr so einige Bücher auf meinem Wunschzettel stehen hatte, gab es zu Weihnachten ein paar neue Titel für meinen SuB. Da ich die englischen Bücher gern für eine (vermutlich ganz private) Verlängerung der English-Challenge nutzen möchte, fällt dieser SuB-Zuwachs nicht unter meine „innerhalb von sechs Wochen lesen“-Regel. 😉

Seanan McGuire: Discount Amageddon (ich gestehe, diesen Roman habe ich mir selber geschenkt 😉 )
Kelly Meding: Another Kind of Dead
Kelly Meding: As Lie the Dead
Rhys Bowen: A Royal Pain
Kim Harrison: Blutkind
Tamora Pierce: Tortall and Other Lands
Tanya Huff: The Complete Keeper Chronicles

Und da mein Mann und ich bei unserem Weihnachtseinkaufsbummel Anfang des Monats „Harvest Moon: Der Großbasar“ zu einem unschlagbaren Preis gesehen haben, gab es das Spiel auch noch für mich zu Weihnachten, während Bibendum wohl der Meinung war, dass ich nach all den Büchern auch ein paar schöne Filme gucken müsste … Noch einmal vielen Dank dafür! 🙂

Ich hoffe, ihr habt alle so schöne und entspannte Tage wie wir und werdet ab morgen nicht wieder mit einem stressigen Alltag konfrontiert! Da mein Mann noch einige Tage Urlaub hat, werden wir es uns weiterhin gemütlich machen und die ruhige Zeit miteinander genießen.

Frohe Feiertage!

Auch wenn es in diesem Jahr wieder nicht mit den weißen Weihnachtstagen geklappt hat, hoffe ich, dass ihr wunderschöne und gemütliche Feiertage verbringen könnt. Unabhängig davon, ob ihr mit einer großen Familie, allein, mit oder ohne Haustiere oder wie wir zu zweit mit einem Haufen aufmerksamkeitsbedürftiger Katzen feiert:

Ich wünsche euch ruhige, stressfreie und erholsame Feiertage!

Das dritte Adventswochenende …

Am dritten Adventswochenende besuchte uns Katrin von den BuchSaiten. Neben netten und interessanten Gesprächen, lustigen gemeinsamen Fernsehstunden, noch mehr Gesprächen, kulinarischen Lieferdienstexperimenten und Guitar-Hero-Auftritten, haben Katrin und ich am Samstag auch noch ein paar Stunden in der Küche verbracht. Inzwischen ist sie wieder auf dem Heimweg und kommt hoffentlich gut wieder Zuhause an.

Cranberry-Pistazien-Biscotti (dieses Mal wirklich mit Pistazien),
unfassbar gute dunkle Schokoladenplätzchen,
nervenraubende Petit Four (einmal mit Zuckerguss, einmal mit weißer Schokolade –
bis zu dem Zeitpunkt, an dem man die laut Rezept mit Zuckerguss bestreichen sollte, lief alles gut …)

Für mich war diese Wochenendverabredung der letzte feste Termin in diesem Jahr. Und nachdem ich in der vergangenen Woche unter anderem eine Art „Jahresendputz“ veranstaltet habe, werde ich mich in der zweiten Dezemberhälfte ganz aufs Lesen, Feiertagsstimmung-Genießen und (hoffentlich wieder) Bloggen konzentrieren können.

Aber erst einmal lasse ich das schöne Wochenende ganz gemütlich ausklingen, indem ich mir heute Nachmittag einen leckeren Tee koche, ein paar Plätzchen esse und die Nase in ein Buch stecke …

Ich wünsche euch allen eine möglichst stressfreie Woche! 🙂

Verwöhntag für die Winterkatze mit Buchzugang

Gestern war wieder mein Geburtstag und somit auch der alljährliche „Verwöhntag für die Winterkatze“. 😉 Wir haben den Tag mal wieder ruhig angehen lassen, und da Sonntag war, konnte ich mich rundum von meinem Mann verwöhnen lassen. So bekam ich Apfelkuchen zum Frühstück serviert und mir wurden liebevoll meine Geschenke zugeteilt, damit ich die auch ja in der richtigen Reihenfolge öffne.

So gab es gestern natürlich auch ein paar Zugänge zum SuB, weil Freunde und Familie so lieb waren und meinen Wunschzettel geplündert haben:

„Der Hexenladen“ wurde gestern schon von mir gelesen und „Blutnacht“ habe ich gerade angefangen. Aber „Hapenny Magick“ wird vermutlich noch bis Dezember auf dem SuB bleiben müssen, da ich es mir gern für die English-Challenge aufheben möchte. Und bevor ich „Mastiff“ lese, will ich die ersten beiden Bände der Beka-Cooper-Trilogie (noch einmal) lesen, um meine Erinnerungen aufzufrischen.

Von „Veggiestan – Der Zauber der orientalischen Gemüseküche“ erhoffe ich mir einige Anregungen für die kommenden Wochen. Auch wenn ich hier und da immer noch Probleme mit dem Gasherd habe, so genieße ich es doch gerade sehr, in der neuen Küche zu kochen und mit Gerichten zu experimentieren.

Sehr gefreut habe ich  mich auch über die Musikzugänge und die anderen Aufmerksamkeiten:

Katzenjammer habe ich gestern gleich dreimal gehört (die dritte Runde in der Hoffnung, dass ich den „Rock, Paper, Scissors“-Ohrwurm wieder loswerde) und Kat Frankies neue CD gefällt mir auch so gut wie erhofft. Die „Van Dusen“-CD ergänzt meine Sammlung, auch wenn ich damit noch nicht auf dem aktuellen Stand bin, und auf die DVD freu ich mich auch schon. Ich habe den Film vor vielen Jahren mal im Fernsehen gesehen und fand ihn so erholsam-nett – hoffentlich geht mir das heute immer noch so! Bei dem Moleskine weiß ich noch nicht recht, was ich damit anfangen soll (Platz und Register sind mir zu begrenzt für Buchnotizen und eigentlich habe ich dafür ja auch den Blog), aber ich freue mich über die Gedanken, die sich die Schenkerin da gemacht hat. Genauso wie bei der Freundin, die mir eine Erinnerung an meinen Studienort hat zukommen lassen. Der ungewöhnliche Ringblock wurde in einem meiner Lieblingsläden gekauft und zeigt den Hermann, dessen Anblick früher immer bedeutete, dass ich nur noch fünf Minuten von Zuhause entfernt war. Das Original habe ich schon viel zu lange nicht mehr gesehen, aber vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr mit einer kleinen Reise.

Nachdem mein Geburtstag nun so gemütlich vorbeigegangen ist und mein Mann heute seinen letzten Urlaubstag hatte, geht für mich morgen wohl wieder der Alltag los. Neben der ganz normalen Arbeit erwarten mich auch ein paar Meter Stoff, die ich in Vorhänge für Wohn- und Schlafzimmer verwandeln will. Außerdem werde ich in diesem Dezember endlich mal wieder Plätzchen selbst backen können (die ersten wurden am Samstag schon aus dem restlichen Apfelkuchen-Mürbeteig produziert :D) und dann gilt es, bis zum Jahresende noch ein paar (Challenge-)Ziele in Angriff zu nehmen …

Mehr off- als online …

Wir haben seit Donnerstagnacht mal wieder Probleme mit unserem Internet- (und Telefon-)Anbieter und warten auf einen Termin mit einem Techniker, der hoffentlich Anfang der Woche zustandekommt.

Hier und da gibt es für ein paar Minuten zwar eine Verbindung, aber nie lange genug, dass man sich darauf verlassen könnte. Sehr schön war es, als mein Mann am Samstag seiner Mutter „Entwarnung“ geben und mitteilen wollte, dass wir wieder erreichbar sind, und mitten im Wort brach das Gespräch dann wieder ab …

Also nicht wundern, wenn ihr noch etwas länger nix von mir hört – es liegt nur mal wieder an der fehlenden Verbindung!

Immerhin nutzen wir die Zeit und spielen „Arkham Horror“,  lesen oder gucken endlich mal ein paar DVDs, die schon lange auf etwas Aufmerksamkeit warten. 😉

Kulinarische Sehnsucht

Vor vielen Jahren bin ich aus dem Ravensberger Land weggezogen und ein Teil von mir vermisst bis heute das Wiehengebirge, den Teutoburger Wald und diese Vertrautheit mit einer Region, die man wohl nur besitzt, wenn man in einer Gegend aufgewachsen ist.

Aber trotz dieses immer wieder aufflackernden „Heimwehs“ sind es vor allem die kleinen kulinarischen Dinge, die ich vermisse. So habe ich in den letzten Tagen hier beim Bäcker ein Männchen aus Hefeteig gesehen und bekam Heißhunger auf einen Stutenkerl. Irgendein Hefeteigmännchen tut es da nicht, es muss ein Stutenkerl sein mitsamt Tonpfeife und hübschen Äugelein, auch wenn man sich nach dem Essen fragt, was man denn nun mit dieser verflixten Pfeife anfangen soll. 😉
Eine andere Sache, die ich in dieser Jahreszeit vermisse, sind Mutzenmandeln. Die habe ich zuletzt als Grundschülerin gegessen – und wer weiß, vielleicht würden sie mir heute nicht mehr schmecken -, aber irgendwie gehören Mutzenmandeln für mich in die letzten Wochen des Jahres. Noch warm aus der Tüte genascht, bis einem vom Fettgehalt der kleinen Dinger ein wenig übel wird.
Aus dem Lippischen vermisse ich – spätestens wenn der erste Schnee fällt – die sogenannten Schneebälle. Dieses Mal nichts Traditionelles, sondern einfach nur eine besonders leckere und mit Vanillepudding gefüllte Gebäckvariante, die sich ein Bäcker in Detmold mal ausgedacht hat und die für mich mit vielen Erinnerungen verknüpft ist. Ich weiß gar nicht, ob der die heute im Winter noch anbietet,  zuletzt habe ich das vor elf Jahren gegessen.
Einer Freundin von mir musste ich, als ich noch im Raum Detmold lebte, regelmäßig ein Früchtebrot von einem bestimmten Bäcker besorgen, weil etwas Vergleichbares in ihrer schwäbischen Heimat nicht zu bekommen war. Zum Glück hielt sich das immer lange genug, dass man es auch mal mit der Post verschicken konnte. Stutenkerle, Schneebälle und Mutzenmandeln würde ich der Post lieber nicht anvertrauen, so dass ich mir auch keine dieser Leckereien von Freunden besorgen lassen könnte.
Wie ist es bei euch? Gibt es für euch bestimmte Leckereien – egal, ob traditionell oder nicht -, die ihr zu bestimmten Jahreszeiten gern essen würdet? Oder die ihr vermisst, weil ihr nicht mehr an sie herankommt?

Der Übergangskratzbaum II

Vor langer, langer Zeit habe ich mal einen Beitrag zu unserem Übergangskratzbaum verfasst und schon damals war klar, dass der nicht sehr lange halten würde. Wenn ich mich jetzt daran erinnere wie die Katzen (und vor allem die Coon-Brüder) mit dem Ding umgegangen sind, dann ist es schon erstaunlich, dass er so lange gehalten hat.

So richtig stabil war der Baum in den letzten Monaten zwar nicht und wir haben schon die Augen nach einem Ersatzkratzbaum aufgehalten, aber dann musste doch überraschend schnell ein neuer Kratzbaum her, nachdem sich der alte am Wochenende in seine Bestandteile aufgelöst hat. Vor allem mein Mann ist sich sicher, dass er es nicht noch einmal erleben möchte, dass ein panischer Kater und eine Liegeplattform auf seinem Kopf landen (keine Angst, abgesehen von einem großen Schreck sind alle glimpflich davon gekommen).

Nachdem ich am Sonntag spontan online einen Kratzbaum bestellt habe, kam heute die Lieferung und los ging es mit dem Zusammenbau – und natürlich haben die vier Samtpfoten eifrig dabei geholfen:

Unsere vier Katzen auf einen Blick – ein viel zu seltener Anblick.

Baltimore fühlte sich so wohl in dem Häuschen, dass ich es mit ihm darin hochheben
und dann festschrauben musste. Logan hingegen wollte gar nicht mehr die Liegefläche verlassen …
Manches Mal musste ich mein Werkzeug dann auch unter einem Coon-Hintern suchen!
Und weil er sich heute so hübsch gezeigt hat:

Christie hingegen musste hoch hinaus, bevor die Plattform noch richtig befestigt war:
Mit Blick auf die Anleitung

Die Jungs waren natürlich so freundlich und haben Christie bei der Erkundung den Vortritt gelassen.
Nach der tatkräftigen Aufbauhilfe hatten sie aber auch dringend ein Nachmittagsnickerchen im Bett nötig!

Die dazugehörigen „Treppen“ habe ich nicht angebaut, obwohl sie angenehm stabil aussahen. Aber unsere Katzen können die Abstände problemlos allein überwinden und ich bin mir sicher, dass sie lieber die so entstandene Liegefläche nutzen. 🙂

[Kulinarischer] Rückblick auf die vergangene Woche

Um den Blog nicht nur noch mit einzelnen Backbeiträgen zu füllen, gibt es hier mal einen kurzen Rückblick auf die vergangene Woche. Ich muss dazu betonen, dass ich normalerweise nicht so viel backe! Aber nach drei Jahren ohne Backofen und angesichts der Tatsache, dass ich „Backen macht glücklich“ einmal gründlich testen wollte, gab es einfach zu viele Rezepte, die mich gereizt haben.

Am Samstag habe ich ein Muffinrezept aus „Backen macht glücklich“ getestet. So richtig glücklich war ich mit den „Red Velvet Cupcake Swirls“ nicht (mehr Details gibt es dann in der Rezension zu dem Backbuch), aber die Muffins waren – trotz ein paar Konsistenzproblemen – so richtig schön schokoladig.


Sonntags ging es dann weiter mit einer Runde Scones (ebenfalls nach einem Rezept von Marian Keyes), die auch sehr lecker waren. Abgesehen davon, dass ich nun unbedingt mal Clotted Cream auftreiben muss (angeblich gibt es in gerade mal vier Kilometern Entfernung ein Geschäft mit britischen Lebensmitteln :D), werde ich demnächst noch zum Vergleich ein Rezept antesten, dass mir Anette aus einem ihrer Teatime-Bücher abgeschrieben hat.

Und weil ich als Gegengewicht zu all dem süßen Zeug etwas herzhaftes benötigte, gab es am Montag zum Abendessen Stücke vom „Kräuter-Käse-Zupfbrot“. Spannend in der Zubereitung und so lecker! Denn auch wenn die Scheiben auf dem Foto etwas sehr fest und „klitschig“ aussehen, so liegt das an der Kombination aus meinen mangelnden Fotokünsten und dem Käse und nicht am Rezept. Das Brot ist einfach nur total locker, saftig und würzig. Aber ohne den Gurkensalat dazu wäre es wohl doch etwas sehr fettig geworden. Trotzdem wird dieses Brot bestimmt noch einmal gemacht – und dann mit deutlich mehr Kräutern!

Nachdem ich schon einiges aus „Glück ist backbar“ ausprobiert hatte, fehlte noch ein Testobjekt aus dem Bereich „Blechkuchen“. Um das zu ändern (und weil mein Mann von dem Gedanken an einen Colakuchen so fasziniert war), habe ich am Mittwoch dann „Rita-Annes Cola-Geburtstagskuchen“ gebacken. Ein Foto gibt es von diesem Kuchen nicht, der wird gerade bei uns nur noch „Das Schokodesaster“ genannt und war nicht gerade ein Erfolg.

Um etwas gegen den Frust zu tun und weil wir ja abends auch noch etwas essen mussten, das einem nicht die Zähne vor lauter klebriger Süße zusammenzieht, habe ich dann noch eine kleine Zucchini-Pizza gemacht und zwei mit Spinat gefüllte Blätterteigtaschen. Zum Glück hat beides sehr gut geschmeckt! Und weil am Freitag ein Grillfest mit den Nachbarn anstand und ich gesagt hatte, dass ich (unter anderem) Brot mitbringen würde, habe ich noch den Teig für ein Topfbrot angesetzt, damit ich das Rezept mal antesten kann.

Donnerstag habe ich es ganz gemütlich angehen lassen. Ich habe nach dem Besuch des Technikers mein Topfbrot gebacken (schön knusprig, saftig und lecker – aber kein Rezept, das ich täglich machen würde) und nach dem erfolgreichen Test zwei Portionen Teig (einen davon mit Sesam) für den nächsten Tag angesetzt. Ansonsten habe ich mich mit dem Backen zurückgehalten (und dafür noch eben einen Curry-Nudelsalat und zwei Sorten Kräuterbutter gemacht). Zum Abendessen gab es übrigens Lieferpizza – ich brauchte wirklich eine Auszeit von der Küche! *g*

Freitag habe ich dann nur noch die beiden Topfbrote gebacken … Lustigerweise hätte ich früher selber nie gedacht, dass ich mal so viel in einer Woche backen würde und dass ich das sogar neben allem möglichem (Termin-)Stress so entspannend finden würde. Trotzdem werde ich mir jetzt wohl erst einmal eine kleine Auszeit vom Backen nehmen …

… auf der anderen Seite sollte es die nächsten Tage kühl genug sein, dass man mal eine Gemüsewähe essen könnte, und die Apfeltarte aus „Glück ist backbar“ will ich auch noch probieren. 😉

Offline, online, offline …

Irgendwie waren die letzten Tagen in technischer Hinsicht wirklich nervig! Der PC konnte von uns (oder eher meinem Mann) kurz wiederbelebt werden, aber unsere Hoffnung, dass das Ableben noch etwas hinausgezögert wurde, hielt nicht mal zwei Tage lang. Ein paar Daten habe ich zwar jetzt auf meinen USB-Stick retten können, aber so richtig glücklich bin ich mit der Situation nicht.

Dafür gewöhne ich mich so langsam an die beiden Bildbearbeitungsprogramme, die auf dem Netbook sind. Sehr viele Möglichkeiten bieten sie nicht, aber zumindest meine Coverfotos bei den Rezensionen und das Einstellen von Schnappschüssen sollte möglich sein. (Ein paar Fotos habe ich sogar noch für ein paar Beiträge auf den Blog laden können, als der PC kurz wieder lief – was bedeutet, dass ihr in den nächsten Tagen zwei Posts mit Backexperimenten zu sehen bekommt).
Ein weiteres Ärgernis sind die Probleme mit unserem Internet-, Telefon- und Kabelanbieter. Dazu muss ich sagen, dass ein Vertrag besteht, der die gesamte Häuserzeile an diesen einen Anbieter bindet. Ein Wechsel ist also nicht möglich, wenn wir nicht doppelt zahlen wollen! In den letzten drei Jahren hatten wir immer wieder kleinere Internetausfälle und täglich Probleme zu Stoßzeiten. Wenn also alle Nachbarn zur üblichen Feierabendzeit online gehen wollten, dann ging gar nichts mehr … Sehr lästig, gerade wenn man Freitagnachmittag noch eben einen Auftrag abarbeiten wollte und dann die Daten nicht verschicken konnte. 
In diesem Sommer wurden dann alle Anschlüsse unserer Häuserzeile neu verlegt – was sich erst einmal gut anhörte. Blöderweise scheint dabei etwas gravierend schief gelaufen zu sein, auch wenn das der Anbieter nicht so recht einsehen will. Seit Mitte Juni haben wir hier wöchentlich die unterschiedlichsten Techniker von den unterschiedlichsten Sub-Unternehmern, die die unterschiedlichsten Theorien verbreiten … 
Alle sind sich einig, dass wir eine traumhaft schnelle Internetverbindung haben, um die uns die meisten Leute beneiden würden. Außerdem hätten wir ja ein viel besseres Bild, wenn wir vom analogen zum digitalen Fernsehen wechseln würden (was nach Rücksprache mit den Nachbarn nur bedeutet, dass wir mehr zahlen würden und noch häufiger Ausfälle hätten) und das Telefon … also … das liegt bestimmt daran, dass wir den Router nicht richtig eingestellt hätten. Und bestimmt haben wir alles falsch angekabelt, die Kabel nicht genug abgesichert oder einfach nur den Akku nicht geladen! Keine dieser Theorien erklärt übrigens, warum die anliegenden sechs Häuser zur gleichen Zeit Ausfälle haben wie wir.
Dazu hören wir dann so tolle Aussagen wie „Alles übersteuert! Das muss runtergeregelt werden!“, „Alles untersteuert! Kein Wunder, dass Sie nichts empfangen“, „Der Verstärker muss ausgetauscht werden, der ist bestimmt kaputt.“ (das ist übrigens schon passiert) und die neuste Theorie lautet: „Da stellt jemand in einem der Nachbarhäuser immer die Kellersicherung ab und wenn die Geräte keinen Strom bekommen, dann können Sie ja auch nichts empfangen!“
Also, wenn das nicht mal eine überzeugende Erklärung dafür ist, dass die Bewohner von sieben Häusern seit zehn Wochen Komplett- und Teilausfälle haben, die von einer halben Stunde bis zu 24 Stunden andauern! Vor allem erklärt das natürlich, warum wir mal nur ohne Internet, dann wieder ohne Internet und Telefon dastehen. Und das Kabelfernsehen fällt zum Teil zeitgleich aus, dann wieder gibt es „nur“ extreme Störungen, während Internet und Telefon funktionieren und manchmal stehen wir ohne Fernsehen da, während der Rest läuft.
Inzwischen habe ich – nur für die Anrufe bei der Störstelle (genauer gesagt bei einer der drei Störstellen, an die wir uns wenden können) – mein über acht Jahre altes und schon in Pension geschicktes Handy (mein einziges Handy, sollte ich wohl betonen) wieder aktiviert. Das ist zwar kein besonders zuverlässiges Gerät, aber immerhin kann ich damit bei einem überlasteten Call-Center-Mitarbeiter meinen Frust abladen.
Und nachdem heute Mittag ein Techniker da war, der dafür gesorgt hat, dass wir nach 24 Stunden ohne Internet und Telefon wieder mit der Außenwelt kommunizieren könne, warten wir nun auf den morgigen Anruf des nächsten Technikers, der dann hoffentlich vor dem Wochenende dafür sorgt, dass wir nach dem Ausfall von heute Abend wieder fernsehen können. Auch wenn wir den Fernseher nicht so oft für das aktuelle Programm nutzen, so gehören die täglichen Nachrichten zum abendlichen Abschalten, und die Paralympics wollte ich auch verfolgen …
Ich hoffe nur, dass demnächst die verantwortliche Firma mal auf die Idee kommt, dass eine gründliche Kontrolle (oder vielleicht ein Komplettaustausch!) der frisch eingebauten Leitungen und Anschlüsse weniger Stress bedeuteten würde als die Bearbeitung all der Beschwerden, die Tag für Tag bei ihnen eintrudeln!