Schlagwort: Persönliches

Dies und Das (9)

Eigentlich wollte ich am Montag noch ein schnelles Lebenszeichen posten, weil ich wusste, dass ich den Rest der Woche dank Besuch nicht zum Schreiben kommen würde. Dann wurde aber aus dem „ich fahre parallel zur Vor-Besuchs-Putzorgie noch eben den PC hoch“ eine ausgewachsene Panikattacke, weil der PC nur noch einen Hardwarefehler meldete und danach in den Streik trat. Bislang haben wir ihn nicht wiederbelebt bekommen, was bedeutet, dass wir ihn demnächst mal in professionellere Hände geben müssen. Hoffentlich kann ein Fachmann ihn wieder hinbekommen …

Zum Glück gibt es noch das Netbook, so dass ich nicht ganz offline bin, auch wenn es eine ganz schöne Umstellung ist und einfache Dinge wie z.B. die Bildbearbeitung erstaunlich viel Zeit kosten, weil ich mich in so vieler Hinsicht umstellen muss.

Über Besuchsvorbereitungen, PC-Ärger und Besuch habe ich diese Woche dann prompt ein paar wichtige Termine verpasst, was gerade dazu führt, dass ich regelmäßig innehalte, einen Blick auf den Kalender werfe und im Kopf noch einmal alle Termine aufliste, die bis zum 31. August noch anliegen. Ich glaube, ich brauche eine Sekretärin (oder einen Babysitter für mich). Morgen gibt es erst einmal einen Nachmontage-Termin für die Küche, da die Spülmaschine wegen einer kleinen Macke ausgetauscht wird …

Bei all dem Trubel hatte ich am Montag dringend eine kleine Auszeit nötig und so habe ich mich in die Küche begeben und einen Hefeteig angesetzt, um ein Rezept auszuprobieren, dass ich schon lange im Auge habe. Mir fehlte zwar das richtige Mehl und – nachdem ich über drei Jahre keinen Hefeteig mehr verarbeitet habe – aus der Übung bin ich auch, so dass von den acht Bagels nur drei wirklich gut aussahen, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis gewesen!

Das nächste Mal – und es wird bestimmt noch so einige Male geben – werde ich mit den richtigen Mehlsorten arbeiten und auf den Honig im Kochwasser verzichten, da die Bagels eine spürbar süßliche Note hatten, die ich für herzhaften Belag nicht so passend finde.

Warum ich auch in den nächsten Tagen nicht lesen werde …

…, ist ganz einfach zu erklären:

In diesem Monat hat es mir eindeutig an Ruhe und Konzentration zum Lesen gefehlt. Entweder wusel ich in der Wohnung rum, habe den Pinsel oder die Farbrolle geschwungen, in der Küche rumgewerkelt oder die anderen Zimmer umgeräumt. Der Garten bekommt auch ab und an etwas von meiner Zeit ab, und nachdem Bibendum in der letzten Woche zu Besuch war, kommen in der nächsten Woche meine Eltern vorbei.

Bislang habe ich gerade mal ein Kinderbuch (immerhin auf Englisch, so dass die Challenge erledigt ist) gelesen, und auch wenn ich das Lesen etwas vermisse, so greife ich doch in meinen Mußestunden gerade lieber zum PS3-Kontroller oder zum DS – selbst für Manga reicht die Ruhe nicht. Dafür ist ein Spiel wie „Harvest Moon – Geschichten zweier Städte“ wunderbar, um mal eben etwas abzuschalten und ein paar gemütliche Minuten zu verbringen. Ich kann jederzeit speichern oder einfach nur kurz den DS zuklappen, wenn andere Verpflichtungen rufen oder ich mal wieder dabei bin einzunicken, weil der Schlaf in den vergangenen Nächten etwas zu kurz kam.

Aus diesem Grund wird meine „Ich lese gerade“-Anzeige wohl noch eine Weile unverändert bleiben, während ich in Konohana unterwegs bin und versuche, einen Hof zum Blühen zu bringen. 😉

Die Küche II

Ich verspreche, dass dies (erst einmal) der letzte Küchenpost ist, aber ich wollte euch doch noch einmal die gesamte Pracht zeigen. Und da Bibendum gestern eine Runde Fotos gemacht hat, um der Verwandschaft die neue Küche zeigen zu können, nutze ich die Bilder auch gleich für meinen Blog.

Den neuen Essplatz haben wir auch gründlich genutzt und zu dritt sitzt es sich da wirklich bequem – was ich ursprünglich gar nicht erwartet hätte, weil die Küche früher mit den Regalen neben dem Kühlschrank viel kleiner wirkte.

Jetzt habe ich nur noch ein einziges Problem mit der Küche: Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich mich mehr über die große Spüle oder den Ofen freue. 😉 Den Ofen haben wir in den letzten Tagen gründlich genutzt und ich habe nicht nur schon zwei Kuchen und zwei Runden Muffins (die Standardmuffins haben dabei erst einmal gezeigt wie sehr ich aus der Übung bin) gebacken, sondern auch die ersten Aufläufe und leckeres Grillgemüse (Umluft mit Grillfunktion ergibt großartiges Grillgemüse!) damit gemacht.

Auf der anderen Seite ist diese Spüle einfach toll, um nach den ganzen Backaktionen die Formen und Bleche darin einzuweichen und zu schrubben. Sagte ich schon, dass ich gerade befremdliche Tendenzen zum Putzteufel zeige? *g*

In den nächsten Tagen will ich noch ein paar weitere Rezepte aus „Glück ist backbar“ ausprobieren und dann schreibe ich hier auf dem Blog mal ein paar Zeilen zu dem Buch. Eins kann ich aber jetzt schon sagen: Bibendum hat aus dem Buch lauter Rezepte rausgesucht, die wirklich sehr gehaltvoll waren! Ein einziger Chocolate Cheesecake Cupcake seit dem Frühstück und ich habe das Gefühl, dass ich heute nichts mehr essen könnte! 😉

Der erste Kuchen

… in der neuen Küche wurde heute Vormittag von mir gebacken.

Insgesamt waren die letzten Tage – oder sollte ich Wochen sagen? – ziemlich stressig. Durch die neue Küche musste ich mich durch Umzugskartons wühlen, die seit drei Jahren nicht mehr geöffnet wurden. Dann hieß es alles säubern, einräumen, noch einmal  umräumen und natürlich wollten die ersten Koch- und Backexperimente gemacht werden. Gestern haben wir dann endlich ein Bild und den Vorhang aufgehängt, den neuen Küchentisch zusammengebaut und platziert sowie andere Kleinigkeiten erledigt. Und im Laufe der Woche besorgen wir noch passende Stühle und können dann in der Küche gemütlich essen und sitzen.

Weil ich durch die neue Küche endlich wieder meinen Schreibtisch auch als solchen verwenden kann, musste ich im Wohnzimmer noch umräumen – ganz ideal ist es noch nicht, aber immerhin habe ich endlich wieder einen Arbeitsplatz, der auch wirklich diesen Namen verdient.

Zuletzt war es durch das ganze Umräumen möglich, zwei Regale, eine Kommode und das Schreibtischprovisorium ins zukünftige Gästezimmer zu stellen, was wiederum einige weitere Umräumaktionen zur Folge hatte. Ganz am Ende bin ich mit der Aktion noch nicht, aber jetzt gibt es erst einmal für ein paar Tage eine Pause, weil in ungefähr vier Stunden lieber Besuch eintreffen wird.

Und da Bibendum nicht nur vor ein paar Tagen Geburtstag hatte, sondern auch ein Werder-Bremen-Fan ist, habe ich heute Vormittag mit einem Zitronen-Blechkuchen experimentiert:

Genau genommen habe ich zwei Kuchen gebacken und den einen mit weißem Zuckerguss und den anderen mit grünem Zuckerguss gefärbt. Aus dem weißen Kuchen habe ich dann die Ws mit der Werder-Bremen-Keksform ausgestochen und auf den noch flüssigen grünen Zuckerguss gesetzt.

Ideal ist das Ergebnis noch nicht, aber zumindest die Reste vom weißen Kuchen schmecken sehr gut (davon habe ich mir nämlich eine Portion zum Frühstück gegönnt :D).

Nächste Woche habe ich hoffentlich wieder etwas mehr Zeit für den Blog und die Bücher – in diesem Monat habe ich noch kein einziges Buch gelesen! – und ihr bekommt dann wieder etwas mehr von mir zu sehen.

Dies und Das (8)

Am Freitag habe ich einen Umschlag von Mila in meinem Briefkasten gefunden, in dem sich eine liebevoll gebastelte Überraschung befand. 🙂

Mila hat ein ganz besonderes Notizbuch angefertigt für die „Winterkatze“ und dabei habe ich es ihr mit meinem Nickname nicht so ganz einfach gemacht. *g* Auch wenn ich noch nicht so recht weiß, welche Verwendung das Notizbuch bei mir finden wird, so habe ich mich sehr über die tolle Überraschung gefreut! Vielen lieben Dank, Mila! 🙂

***

Ansonsten versuche ich mich seit Donnerstag an meine Küche zu gewöhnen, durchwühle Kisten, die in den letzten zwei Jahren nicht geöffnet wurden, feiere ein Wiedersehen mit meinem Backzubehör und wusel eifrig durch die Gegend.

Ich liebe meinen neuen Backofen und da es bei uns am Wochenende ein paar Tiefkühl-Angebote gab, habe ich mir auch die langvermisste Tiefkühlpizza (ja, es ist barbarisch! :D) gegönnt. Um diejenigen zu beruhigen, die denken, dass ich nur noch Packungen öffne und warm mache: Gestern gab es ein sehr leckeres Ofengemüse (Kartoffeln, Paprika, Zucchini mit Kräutern, Knoblauch und Schafskäse) und es war toll ausreichend Arbeitsfläche zu haben, so dass mein Mann und ich gemeinsam kochen konnten.

Allerdings habe ich mich noch nicht im großen Stil ausgetobt, weil ich die Küchentür immer noch nicht fertig gestrichen habe. Morgen Abend – so hoffe ich – kann ich sie endlich wieder einhängen und dann wird die Küche auch wieder katzenfrei sein, so dass ich nicht mit beiden Händen die neugierigen Biester vom Schafskäse fernhalten muss.

Und Montag in einer Woche machen wir noch einmal einen Ausflug zum Möbelhaus, um ein paar Sachen zurückzugeben, die doch nicht bei der Montage gebraucht wurden, um eine Gutschrift (unsere Arbeitsplattenkante hat eine kleine Macke) entgegen zu nehmen und um neben einem Tisch und Stühlen noch ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Dann müsste die Küche wirklich fertig sein und ich stürze mich auf meine gehorteten Rezepte. Scones, Muffins, Kuchen – ich komme! ;D

Die Küche I

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon gestern verfassen, aber dann zog sich der „Feierabend“ deutlich länger hin als erwartet, und ich war einfach zu kaputt, um mich noch für ein paar Zeilen an den PC zu setzen.

Gestern war ja der große Tag, an dem wir endlich die neue Küche bekommen sollten. Die Straße hatten wir schon am Sonntag mit Hinweiszetteln versehen, die Küche war ausgeräumt und alle anderen Arbeiten waren auch erledigt (abgesehen davon, dass ich es nicht mehr geschafft habe, die Tür zu streichen, was ich gern noch gemacht hätte). Das Montage-Team kam etwas später als erwartet und während mein Mann den Tag vor allem mit den Katzen im Wohnzimmer eingesperrt verbracht hat, habe ich dem Entstehen der Küche zugeguckt und alle Änderungsvorschläge absegnen dürfen. So wurde innerhalb von sechs Stunden aus diesem Küchenprovisorium …

… so eine hübsche helle Küche (auch wenn dieses Foto nun so gar nicht hell ist *g*):

Mehr Details gibt es, wenn ich alles gesäubert, eingeräumt und „dekoriert“ habe. Auf jeden Fall hat alles geklappt, die Elektrogeräte funktionieren, die Spüle hat eine zufriedenstellende Größe und ich darf in den nächsten Wochen Experimente mit dem Gasherd machen, in der Hoffnung, dass ich mich schnell an das stufenlose Kochen gewöhne.

Eigentlich wollte ich ja schon gestern Abend mit der Arbeit anfangen, um heute dann damit fertig zu werden, aber nach einem kurzen Trip zum Supermarkt ließ sich die Beifahrerscheibe von unserem Auto nicht wieder schließen. Natürlich haben wir das erst nach 18 Uhr festgestellt und die einzige Werkstatt, die bis 19 Uhr geöffnet hatte, wollte unseren Wagen gar nicht erst annehmen (angeblich, weil sie keine Ersatzteile dafür bekommen …). Also musste ich mich heute erst einmal darum kümmern, dass ich eine Autowerkstatt finde, die in der Lage ist, mit einem Mazda fertig zu werden, und hoffen, dass das Problem schnell gelöst werden kann.

Aktuell warte ich auf den Anruf, dass das Ersatzteil geliefert wurde und bezahlbar wird die Reparatur vermutlich auch. Zum Glück hat man mir heute morgen schon mal die Beifahrertür auseinandergenommen und die Scheibe wieder hochgezogen. Es fühlte sich nicht gerade gut an, als das Auto mit geöffneter Scheibe unbeobachtet über Nacht auf der Straße stand … Auf der anderen Seite wäre es ja auch zu einfach gewesen, wenn dieser Tag problemlos verlaufen wäre, nachdem alle Herausforderungen der Küche von den Handwerkern so gut gemeistert wurden!

Dies und Das (6)

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber das aktuelle Wetter macht mich fertig. So sehr ich Unwetter und Regen liebe, so unangenehm finde ich es, wenn es schwül ist. Und das ist es bei uns seit Tagen, und die versprochenen Regenschauer bleiben in der Regel aus, so dass es auch keine Erleichterung gibt. Bei mir sorgt das Ganze gerade für Dauermüdigkeit, Albträume und (leichte) Gereiztheit. So langsam bin ich bereit, in den Sommerschlaf zu verfallen und mich erst im Herbst wieder zu rühren – Temperaturen über 15 Grad können mir gestohlen bleiben!

Dabei habe ich in diesem Jahr endlich Stühle auf dem Balkon und würde so gern mal einen Abend dort verbringen – wobei der Anblick des Gartens, den ich vom Balkon aus hervorragend im Blick habe, gerade nur ein schlechtes Gewissen verursacht. Ich konnte in den letzten Wochen darin kaum etwas tun, und so wuchern Unkraut und Walnusssprösslinge um die Wette, und auch die im Frühjahr gerodete Ecke ist schon wieder ganz schön zugewachsen. Aber damit war ja zu rechnen, so leicht wird man einen Haselnussstrauch nicht los. Immerhin hat das auch dazu geführt, dass ich so einige Blumen entdeckt habe, die in den letzten zwei Jahren immer meinem Unkrautzupfen zum Opfer gefallen sind. Unter anderem habe ich einen ziemlich beeindruckenden dunkelvioletten Mohn in dem einen Beet gefunden …

Und auch sonst gibt es die eine oder andere aufmunternde Nachricht: So kann ich nach zehn Tagen mit Magen-Darm-Problemen endlich wieder normal essen, und unsere Küche ist endlich fertig geplant und wird hoffentlich in ein paar Wochen aufgebaut werden (wobei ich jetzt schon vor all den Herausforderungen zurückschrecke, die damit noch verbunden sind). Unsere Anschlüsse sitzen zu hoch, an den falschen Stellen, sind nicht richtig abgesichert und außerdem muss ein neuer Stromkreis für die Spülmaschinensteckdose eingerichtet werden. Und ich darf in den kommenden Wochen ein lustiges Provisorium basteln, das dafür sorgen soll, dass die Handwerker problemlos die Küche zehn Zentimeter vor statt direkt an die Wand setzen können.

Im schlimmsten Fall klappt das so alles überhaupt nicht, im nicht ganz so schlimmen Fall darf ich am Aufbautag noch zum Möbelhaus fahren und das Spülbecken gegen das einzige flachere (und viel zu kleine) Alternativbecken austauschen, weil die Installateure doch noch an unserem Wasserabschluss verzweifeln. Nach all den Berechnungen und den Ausmalungen möglicher Katastrophen kann ich mich vermutlich erst dann über die Küche freuen, wenn sich herausstellt, dass die Zu- und Ableitungen der Spüle langfristig funktionieren und dicht bleiben (wir bekommen vorsorglich eine Auslaufwanne montiert, nachdem ich anhand des Wandzustands sicher sagen kann, dass die Vormieter in dem Bereich schon mal einen Wasserschaden hatten).

Trotzdem sammle ich – wenn ich nicht gerade vor-mich-hin-nörgle und schwarzsehe – schon mal Backofenrezepte, blättere in meinem alten Kochbuch und träume von all den Sachen, die ich in Zukunft endlich wieder machen kann.

Eine perfekte Pause

Am gestrigen Montag war das Wetter so schön, dass ich mir nach einem Vormittag (mit Rasenmähen, Unkrautzupfen und Wäschewaschen) eine richtig gemütliche Mittagspause auf dem Balkon gönnen konnte. Der lag zwar leider schon wieder im Schatten, aber das ist beim Lesen ja auch angenehmer als direkter Sonnenschein.

Der neue Stuhl

Füße hochlegen und entspannen …

… mit Ausblick auf die Wäscheleine

Aktuelle Lektüre und „Mittagessen“

Noch keine Blumen auf dem Balkon, aber trotzdem ein paar Farbtupfer!

Dies und Das (5)

Die vergangene Woche bzw. genau genommen eher die vergangenen zwei Wochen waren ziemlich wuselig, voller Termine und Höhen und Tiefen.

Das hat leider auch dazu geführt, dass Shandy mal wieder bewiesen hat, was für ein sensibler Kater er ist, der auf Unruhe mit Unsauberkeit reagiert. Dieses Mal vor allem in der Nähe der Steckdosen, was mich besonders unruhig macht. Wenn da nicht Stecker drin wären, wäre ich sofort losgezogen, um Kindersicherungen zu besorgen.

Außerdem habe ich an unserem Auto vor ein paar Tagen einen breiten, unschönen und über die gesamte Fahrertür (inklusive Spiegel) gehenden Kratzer entdeckt. Ich parke in unserer Einbahnstraße wirklich mit eingeklapptem Spiegel und bewusst so weit wie möglich auf dem Gehweg, ohne diesen für Kinderwagen, Rollstuhlfahrer o. ä. zu blockieren. Und die Straße ist breit genug, um selbst einen großen Laster durchzulassen, obwohl auf beiden Seiten geparkt wird. Wenn dann doch jemand – und das ist schon das zweite Mal – mein Auto erwischt, dann erwarte ich zumindest, dass ein Zettel hinterlassen wird. Aber natürlich war das nicht der Fall, und nun muss ich entweder mit dem Kratzer leben oder selbst Geld, Zeit und Mühe in die Reparatur des Lacks investieren (eine Werkstatt wäre mir bei der großen Fläche dann doch zu kostspielig). Unter diesen Umständen bin ich fast froh, dass ich einen schon älteren Mazda fahre – ich frage mich aber auch, wie wohl der Nachbar mit seinem neuen und nicht ganz billigen Jaguar mit so einem Vorfall umgehen würde. 😉

Das irritierendste in der vergangenen Woche war aber ein Arzttermin, bei dem herauskam, dass ich mir wohl in der (näheren?) Vergangenheit mal eine Rippe gebrochen hatte. Und nun frage ich mich, wie es sein kann, dass ich einen Rippenbruch hatte, von dem ich nichts weiß? Das Einzige, was mir dazu einfällt – und ich habe in den letzten Tagen wirklich viel darüber nachgedacht – ist der „Hexenschuss“ aus dem letzten Jahr. Der tat höllisch weh, zog sich eine ganze Weile hin und der Bereich muckt bis heute noch ab und an. Trotzdem finde ich es seltsam, dass keiner der drei Ärzte, die mich deshalb untersucht haben, den Rippenbruch gefunden haben soll – wenn es denn einer war …

Hat einer von euch schon mal einen Knochenbruch gehabt, ohne es zu wissen?

***

Ansonsten melde ich mich hiermit wieder zurück – ich hoffe, dass in den nächsten Tagen bei mir wieder der ganz normale Alltag herrscht, denn natürlich haben sich so einige Arbeiten aufgehäuft und mit meinem aktuellen Buch hätte ich sogar etwas für die English-Challenge zu rezensieren. 😉

Dies und Das (4): Internationaler Anti-Diät-Tag

Heute ist wieder der „Internationale Anti-Diät-Tag“ und seitdem ich vor drei Jahren mitbekommen habe, dass es diesen Tag gibt, begehe ich ihn bewusst mit etwas besonders Leckerem.

The Vermonster – Test einer für mich neuen B&J-Sorte 😀

Mir ist gerade erst in den letzten Wochen wieder aufgefallen, wie viele Frauen sich in meinem Bekanntenkreis regelmäßig mit ihrem Gewicht beschäftigen. Eine Freundin von mir hatte in den letzten Jahren immer wieder Phasen, in denen sie ihr Essen grammgenau mit der Waage kontrolliert hat, andere zählen Punkte oder plündern regelmäßig die Ratgeberabteilung in der Buchhandlung. Wenn ich nur einmal das Gefühl hätte, dass diese Menschen damit am Ende glücklich wären, dann wäre das ja vollkommen in Ordnung. Aber viel häufiger erlebe ich dann bei diesen Leuten Fressattacken, bei denen in Sekundenschnelle eine Schokoladentafel vernichtet wird, wenn nach langer Entbehrung endlich mal wieder eine in Reichweite ist.

Für mich habe ich schon vor sehr vielen Jahren beschlossen, dass ich all die verschiedenen Trends nur noch ignoriere. Für jede neue Diät-Theorie gibt es doch kurz darauf diverse Gegentheorien, und wenn man sich ein bisschen umguckt, dann findet man so viele gegensätzliche Aussagen, dass man jede Ernährungsform verteidigen oder verteufeln kann. Stattdessen versuche ich herauszufinden, welche Bedürfnisse ich gerade habe, mein Essen zu genießen und immer mal wieder etwas Neues auszuprobieren. Und wenn ich Lust auf Chips, heißen Kakao oder Bonbons habe, dann gönne ich mir das ebenso wie das eine oder andere Extrakuchenstück, wenn ich eingeladen bin und es einfach fantastisch schmeckt.

Euch wünsche ich einen genussreichen Anti-Diät-Tag und
viele leckere Mahlzeiten in netter Gesellschaft!

Ach, und weil das hier ja auch ein Buchblog ist, gibt es noch eine Leseempfehlung zu diesem Thema:

Anke Gröner – Nudeldicke Deern: Free your mind and your fat ass will follow