Kategorie: Diverses

Ende Oktober: Halloween und ein gruseliges Lesevorhaben

Halloween ist für mich immer ein zwiespältiges Ding. Auf der einen Seite finde ich es nett, auf der anderen Seite habe ich immer das Gefühl, dass es nicht in unseren Kulturkreis passt … Trotzdem haben wir ein paar Süßigkeiten gekauft, für den Fall, dass bei uns geklingt werden sollte. Was natürlich nicht passierte (ebensowenig wie letztes Jahr), obwohl wir so einige kostümierte Kinder in der Straße gesehen haben.

Nun, die Sachen werden sich auch noch zwei Wochen lang halten, falls dann Kinder klingeln sollten. Auch das ist im letzten Jahr hier nicht passiert, aber ich bin nun mal in einer Gegend aufgewachsen, in der das Martinssingen bis zum Teenageralter durchgezogen wurde und deshalb habe ich am 11.11. auch Süßigkeiten im Haus!

Tja, und wenn sich keine Kinder für diese Kalorienvorräte finden, dann muss sich wohl mein Mann erbarmen – und mir darf er auch was abgeben. 😉

An mir geht Halloween sonst immer vorbei, wenn ich mal davon absehe, dass sogar mir die Häufung schlechter amerikanischer Teenie- und Gruselfilme zu dem Thema im Fernsehen auffallen. Aber dieses Jahr gab es ein wirklich niedliches Spiel („Costume Quest“) zum Download für die PS3 – und so habe ich den Tag damit verbracht, Teile für Kostüme zu sammeln, gegen Monster zu kämpfen und natürlich Süßigkeiten zu sammeln. Sehr entspannend! 😀

Tja, und irgendwann im Laufe des Abends fiel mir dann auf, dass ich in nur noch zwei Monaten doch eine ganze Menge lesen möchte. Im Wohnzimmer gibt es an allen Ecken und Enden mehr oder weniger kleine Stapel mit Büchern, die ich in den nächsten Wochen lesen will oder muss.

Da gibt es einen Stapel mit Bibliotheksbüchern (die innerhalb der nächsten zwanzig Tage abgegeben werden müssen), zwei Stapel mit Büchern, die ich für laufende Challenges noch lesen will, einen Stapel mit Büchern, die ich ganz unbedingt bald gelesen haben will, weil ich mich schon lange darauf freue, den Stapel mit Romanen, die ich letztes Jahre zu Geburtstag und Weihnachten geschenkt bekommen habe (und die ich vor den nächsten Geburtstags- und Weihnachtsbuchgeschenken gelesen haben sollte) und dann hatte ich mir ja auch mal vorgenommen in diesem Jahr mal alle aktuellen Neuzugänge zu lesen, bevor die ersten 2011-Titel bei mir einziehen …

Wenn ich jetzt mal ignoriere, dass da noch ein paar Titel in der Bibliothek vorgemerkt sind und ich bestimmt bis zum 31. Dezember noch den einen oder anderen Neuzugang verzeichnen darf, dann muss ich, um mein Vorhaben durchzuführen, nur noch 74 Bücher lesen.

Das macht 1,2 Bücher pro Tag, was eigentlich machbar wäre … Eigentlich, denn dann gibt es ja doch immer mal wieder Tage, an denen nicht einmal ich lesen mag oder an denen ich lieber mal ein Hörbuch höre oder keine Zeit zum Lesen abknapsen kann oder an denen ich meine Nase lieber in einen Comic oder Manga stecke.

Nun, mal sehen, was ich nach diesen zwei Monaten von der vorgenommenen Menge geschafft habe. 😉

Dies und Das (8): Garten- und Shandyfotos

Garten

In den letzten Wochen war ich fast jeden Tag brav im Garten und habe versucht vor dem Winter noch das grauselige Unkraut in den Griff zu bekommen – außerdem warten da immer noch ganz viele Blumenzwiebeln darauf, in die Erde gesetzt zu werden. Spätestens Sonntag will ich damit fertig sein! Bei all der Arbeit gab es auch noch ein paar schöne Dinge im Garten zu entdecken – alles habe ich im Laufe des Jahres also noch nicht eingehen lassen. 😉 Leider sind die Fotos etwas unscharf, ich habe mit sehr kalten Fingern fotografiert und dabei auch noch mit den Kameraeinstellungen experimentiert …

Hier ein Blick ins Unkraut – das soll bis Sonntagmittag noch verschwinden. Mal gucken, ob ich in all dem Grün auch noch nützliche Pflanzen finde. Manche mussten inzwischen schon weichen, weil das die einzige Möglichkeit war, um das Unkraut mit Wurzeln auszuziehen.

Shandy

Von dem Besuch, der Anfang Oktober da war, haben unsere Katzen auch einen lila Kong mitgebracht bekommen. Shandy spielt in letzter Zeit besonders gern damit:

Sonstiges

Nachdem ich in der Rezension zu „Der Monstrumologe“ auch H.P. Lovecraft erwähnt hatte, fand ich es lustig, dass heute bei uns ein Päckchen für meinen Mann eintraf mit folgendem Absender:

BuchSaiten-Spezial-Paket

Katrin von den ersten Blog-Geburtstag gefeiert und zu diesem Anlass vier BuchSaiten-Spezial-Pakete verschenkt. Zu den glücklichen Gewinnern gehörte auch ich und so kam wenige Tagen später ein liebevoll gefülltes Päckchen bei mir an. Nun hätte ich einfach den Inhalt fotografieren und mit ein paar netten Dankesworten hier zeigen können, aber ich dachte mir, dass es für Katrin vielleicht nett wäre, wenn sie die so liebevoll ausgesuchten Dinge auch in Benutzung sehen könnte (und mir hat es Spaß gemacht die schönen Momente damit zu fotografieren!). So habe ich die letzten Tage (und das sogar schon zum zweiten Mal :D) zum Frühstück das ganz besondere BuchSaiten-Müsli genießen dürfen.

Dieses wirklich leckere Müsli esse sogar ich mit Joghurt – und ich liebe es, wenn ich dabei auf eine der Mandeln beiße!

All die anderen schönen Dinge mussten aber erst einmal noch etwas warten, bis ich sie nutzen konnte, denn ich hatte viel zu viel um die Ohren, um sie in Ruhe zu genießen. Nur den Brause-Lutscher mit Himbeer-Geschmack habe ich mir als Belohnung und Energiespender nach einigen Stunden Fleißarbeit am PC gegönnt.

Und auch hier kann ich nur sagen: Lecker! Außerdem kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern, wann ich vorher das letzte Mal einen Brause-Lutscher gegessen habe. Ich fürchte, das ist schon lange her …*g*

Nachdem es in den letzten Tagen ja doch etwas kälter geworden ist, kam mir nach einer anstrengenden Runde Gartenarbeit der duftige Badezusatz gerade recht. Ich gebe zu, dass ich seit den ersten Wochen in dieser Wohnung (als wir noch keinen Duschvorhang hatten) nicht mehr gebadet habe. Aber es war toll zu sehen, wie sich das Badewasser von einem Moment auf den anderen pink färbte und der Duft war auch wundervoll!

Nach dem Bad fühlte ich mich nur sauber, sondern wunderbar warm und entspannt und die schmerzenden Muskeln meckerten auch nicht mehr so laut.

Wer mich näher kennt weiß, dass ich ein Hot-Chocolate-Junkie bin – umso neugieriger war ich auf eine weitere Überraschung von Katrin: Den HotChocSpoon Dark!

Dieser Schokoblock wird in Milch aufgelöst und ich war sehr neugierig darauf, wie das Ergebnis wohl schmecken würde.

Während ich auf das Warmwerden der Milch wartete, habe ich noch etwas fotografiert – und musste nach diesem Foto ganz schnell den Apparat von mir werfen und die Milch vor dem Überkochen bewahren – typisch für mich!

Mit der heißen Schokolade und ein paar Blätterteigbrezeln ging es dann auf das Sofa, um zu lesen! Perfekter Genuss! 🙂

Apropo Lesen … ein BuchSaiten-Paket hatte natürlich auch das passende Geschenk für eine Leseratte dabei und so werde ich nun regelmäßig beim Lesen liebevoll beobachtet:

Ganz ehrlich, bei dem Buch ist es gar nicht so schlecht, dass ich beim Lesen nicht allein bin. 😉

Außerdem gab es noch ein Fortuna-Glückslicht, welches ich nicht einfach so abbrennen wollte. Doch auch mehrere Runden zwischen Umzugskartons, haben leider nicht dazu geführt, dass ich meinen wunderschönen Teelichthalter (nicht katzensicher, aber so schön) oder gar meine kleine Lieblingslaterne (katzensicher und schön) wiederfinden konnte. Also dachte ich mir, dass ich das Glücklicht zumindest mit etwas Glückstee kombinieren sollte.

Und für diejenigen, die neugierig darauf sind, was für eine Botschaft das Teelicht für mich bereithielt:

Damit habe ich fast all die tollten Sachen aus dem Päckchen genutzt und wirklich viel Freude damit gehabt. Und ich werde mich auch im nächsten Jahr jeden Monat von neuem an die schönen Momente mit den BuchSaiten-Überraschungen erinneren, wenn ich auf den Lesezeichen-Kalender zurückgreife. Natürlich habe ich absolut keine Ahnung, warum gerade ich einen mit Katzen bekommen habe … 😉

Liebe Katrin, ganz vielen Dank für die netten Worte, die liebevoll ausgesuchten Überraschungen und die schönen Momente, die du mir damit bereitet hast! Dabei ist es doch schon immer eine Freude, wenn ich wieder einen neuen Blogbeitrag von dir in meinem Feed-Reader entdecke. 🙂

Mermaid Gloves!

Wer in den letzten Tagen meine Beiträge und die Kommentare gelesen hat, wird wissen, dass wir noch immer nicht heizen. Trotzdem gibt es natürlich genügend Momente, an denen mir eine heiße Tasse Tee nicht reicht, um wieder warm zu werden. Vor allem die Hände werden beim Tippen und Lesen immer so schnell kalt – und das führt auch dazu, dass ich abends in den letzten Tagen kaum noch Seiten geschafft habe.

Aber genau für diese Zeiten hatte ich mir vor einiger Zeit von Susanne Handschuhe gewünscht. Im September hat sie sie mir zugeschickt – und sie sind wunderschön geworden!

Wenn ich den beiliegenden Zettel richtig verstanden habe, dann hat sie die Wolle selber gesponnen (ich liebe diesen Blauton!) und dann mit dem von mir gewünschten Muster verarbeitet. Das Muster basiert auf einem Sockenmuster, dessen Bezeichnung ich leider nicht entziffern kann, und als Handschuhe verstrickt wurden daraus „Mermaid Gloves“.

Die Handschuhe gehen bis zum Ellenbogen und zum Tippen muss ich den Bereich über den Fingern leider umschlagen, weil ich sonst nur drei Finger frei habe. Aber ansonsten klappt das Schreiben mit den Handschuhen ganz wunderbar und ich habe endlich warme Hände, wenn ich am Schreibtisch arbeite oder bei den Temperaturen lese. 🙂

Wenn der Winter nicht zu kalt wird, dann werde ich sie wohl auch durchgehend draußen tragen, ansonsten müssen sie bei richtig eisigen Temperaturen dann doch meinen dicken Lederhandschuhen weichen – so wenig kälteempfindlich ich inzwischen eigentlich bin, so hasse ich es doch, wenn ich kalte Hände habe. 😉

Noch einmal ganz vielen lieben Dank für die schönen Handschuhe, Susanne!

Dies und Das (7)

Auch wenn man das nach den wenigen Beiträgen in den letzten Tagen kaum glauben mag: Ich lebe noch! 😉

Meinen Herbstputz habe ich ja schon vor dem Eintreffen des Besuches erledigt, aber auch wenn die Wohnung jetzt „grundrein“ ist, so gibt es noch immer Dinge, die ich endlich erledigt haben wollte. In der Küche muss ein Holzbrett wieder an die Wand, das wir von den Vormietern „geerbt“ haben, ich will noch die Heizung im Badezimmer mit der Wurzelbürste schrubben, bevor auch bei uns irgendwann die Heizperiode beginnt – und eigentlich denke ich auch darüber nach das „Gästezimmer“ noch schnell zu streichen, damit ich einen Teil der Umzugskartons mal umpacken und umlagern kann. Davon abgesehen suche und ordne ich Unterlagen, arbeite eine Liste mit Dingen ab, die ich – zum Teil schon seit Juli – immer wieder vor mir hergeschoben habe und so fliegen die Tage einfach so vorbei!

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Die Tage mit dem Besuch waren übrigens wunderschön – und anstrengend. Wir hatten uns so viel vorgenommen, dass unser Tag nicht selten von sieben oder acht Uhr (ich gebe zu, ich komme nach langen Tagen schlecht aus dem Bett) bis zwei Uhr morgens ging. Aber es war total nett, wir haben viel gesehen, viel gemacht, viel geschwatzt – und am Samstagabend hatten wir es sogar in das Restaurant um die Ecke geschafft. Nach den Tagen schwirrte mir der Kopf von all dem Reden und Gucken und Hören, während die Katzen den Besuch und den Mangel an menschlicher Ansprache erstaunlich gut verkraftet haben.

Unser Besuch hat auch ganz viele Katzenfotos gemacht – wenn ihr mögt, dann kann ich davon demnächst mal ein paar Runden einstellen. Die Bilder sind auf jeden Fall deutlich schöner als meine! 😀 Eigentlich sollten hier auch noch Fotos vom Essen im Restaurant hin, aber die finde ich gerade auf der Festplatte nicht …

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Der Garten ist immer noch wunderbar grün – zumindest in den Bereichen, in denen ich immer noch nicht Herr über das Unkraut geworden bin. Im Moment gehe ich nach dem Prinzip vor, dass alles, was ich nicht eindeutig als „schöne oder nützliche“ Pflanze erkennen kann, ausgerupft wird. So bewuchert dieses schreckliche Unkraut zwar noch die Hälfte der Beetflächen, aber der Rest ist so langsam übersichtlicher. Den Großteil der Zeit gehe ich mehr nach Bauchgefühl vor – und sage mir, dass ich so zumindest im nächsten Jahr schön viel freie Flächen habe, um neue Sachen anzupflanzen. Blumenzwiebeln für den Frühling habe ich immer noch nicht besorgt, aber ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen endlich welche kaufen und auf den schon „gepflegten“ Flächen einsetzen kann.

Immerhin habe ich vergangenen Dienstag zum letzten Mal Rasen gemäht und bis wir wieder mit der Gemeinschaftsfläche dran sind, werden fünf Jahre vergehen! Jetzt kann ich den Rasenmäher erst einmal in der hintersten Ecke des Kellers verstauen! Achja, der Keller … da stehen inzwischen einige Regalteile, die ich auch noch zusammenbauen will, damit ich mal etwas strukturierter Dinge aufheben kann. Aber vorher muss ich noch den Speermüll rufen, damit wir die Sachen loswerden, die sich in diesem Jahr angesammelt haben. Es ist schon erstaunlich, wieviel sich schon wieder angehäuft hat, obwohl wir vor dem Umzug so radikal ausgemistet hatten.

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Obwohl die Katzen den „Stress“ mit dem Besuch gut verkraftet haben, macht mir Logan gerade etwas Sorgen. Ich fürchte, dass er Zahnprobleme hat, er sabbert verstärkt (etwas sabbert dieser Kater eigentlich solange wir ihn kennen) und schläft sehr viel (und nicht mehr bei uns im Bett) und es könnte sogar sein, dass seine Schnauze etwas angeschwollen ist – aber das lässt sich bei ihm immer sehr schwer sagen. Wenn eine Schwellung vorhanden ist, dann auf beiden Seiten gleichmäßig … Er lässt sich ohne Probleme anfassen, macht sogar das Maul auf und frisst gierig wie immer. Trotzdem will ich das geklärt haben, also geht es Samstag zum Tierarzt, mal gucken, was dabei herauskommt. Bei dem letzten Tierarztbesuch mit Logan (der ist allerdings schon ein Jahr her) meinte meine damalige Tierärztin, dass sie ihn wegen der Zähne nicht in Narkose legen wollte, weil sich die Belastung im Verhältnis zum Zustand von Zahnfleisch und Zähnen nicht lohne würde.

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Eigentlich wollte ich ja vor dem Beginn der Heizperiode auch die Türen fertig abgezogen und gestrichen haben. Aber das scheitert daran, dass wir die einfach nicht aus den Angeln gehoben bekommen! Die sitzen da seit geschätzten dreißig Jahre und rühren sich trotz aller Kraftanstrengungen nicht vom Fleck. Jetzt muss ich im Baumarkt mal gucken, ob ich ein Werkzeug finde, mit dem ich erfolgreicher bin. Der Handwerker, der den Küchenfußboden gemacht hatte, hatte da etwas – aber ich will ihn eigentlich nicht alle paar Tage vorbeikommen lassen, damit er mir eine Tür aus den Angeln hebt. *g*

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Also, ich habe weder euch noch das Bloggen vergessen, nur ist mein Tag gerade so gefüllt, dass ich meine Auszeiten gerade lieber unter einer gemütlichen Decke inklusive Katzenbesetzung verbringe, als mit kalten Händen und Füßen vor dem PC zu hängen. Trotzdem stehen auf meiner To-do-Liste auch so Sachen wie neue „Kapitelweise“ vorschreiben und endlich eine Blogrezi zur „Mein hungriges Herz“ und „Hexenheide“ auf die Reihe zu bekommen und „Der Montrumologe“ zuende lesen, damit ich auch da etwas zu sagen kann – oh, und auch noch einen BuchSaiten-Päckchen-Bericht zu schreiben! Warum sind die Tage gerade eigentlich immer so kurz? 😉

Eine Winterkatze im Herbst-Stress

Ich fürchte, die nächsten Tage wird es hier etwas ruhig zugehen, denn ich bin ein bisschen im Stress. Morgen kommt Besuch und bei der Gelegenheit habe ich schon mal mit meinem Herbstputz angefangen. Außerdem habe ich in den letzten Wochen ein paar Verpflichtungen nicht auf die Reihe bekommen, die ich (nach dem Besuch) dringend nachholen muss – und der Garten will auch noch etwas gepflegt werden, bevor es in die Winterpause geht. Drückt mir die Daumen, dass ich es zumindest auf die Reihe bekomme ein paar Zwiebeln zu setzen, damit es im Frühling auf den Beeten blüht!

Seit letzten Freitag (erst gab es PC-Probleme, dann hatte am Wochenende mein Mann Geburtstag) habe ich übrigens auch keine Blogrunde mehr machen können und ich fürchte, ihr werdet auch noch den Rest der Woche auf Kommentare von mir verzichten müssen – ebenso wie auf Blogbeiträge. Dafür habe ich aber schon vor einiger Zeit „Kapitelweise“ vorgearbeitet und dafür gesorgt, dass ihr immerhin damit in dieser Woche pünktlich versorgt werdet.

Nebenbei habe ich in den letzten Tagen immerhin endlich die Stoffe für meinen nächsten Quilt gewaschen und gebügelt – ich muss mir unbedingt merken, dass das ganz hervorragend geht, wenn der Stoff die Nacht über auf dem Balkon war und noch morgenfeucht ist. Und bei meiner Herbstputz- und Aufräumaktion habe ich es sogar endlich geschafft die Fenster von den letzten Aufklebern zu befreien, die die Vormietertochter hinterlassen hat. Dafür war aber dann doch die Anschaffung eines extra Schabers nötig. *seufz* Logan scheint übrigens auch kaum noch aus der Putzstimmung herauszufinden. 😉

Außerdem habe ich endlich die (vermutlich) letzte Runde mit Frühchensachen auf den Weg geschickt. So konnte ich am Samstagmorgen 14 Babydecken, 53 Mützen, 32 Paar Söckchen, 1 Stirnband (ich gebe zu, die machen mir keinen Spaß) und 8 Regenwürmer („Socken“ ohne Ferse) auf den Weg schicken.

So, und nun drückt mir die Daumen, dass ich nach den Tagen mit dem lieben Besuch meine Verpflichtungen schnell auf die Reihe bekommen, damit ich schnell wieder Luft für den Blog habe! Schließlich will ich noch ein paar Rezensionen (zum Beispiel zu „Hexenheide“) mit euch teilen, euch von dem tollen Überraschungspäckchen von Katrin von den BuchSaiten erzählen (das von mir schon ausgiebig genutzt wird) und wieder in Ruhe eure Blogs angucken und kommentieren.

Oh, da fällt mir ein: Auch wenn ich im Stress bin, so habe ich den PC doch jeden Tag an, also habt keine Angst, dass mir eure Kommentare entgehen. Die landen prompt bei mir im Emailfach – und so werde ich auch weiter so zeitnah wie möglich darauf reagieren! Und nun geht es für mich weiter mit dem Abarbeiten meiner endloslangen Liste und der Vorfreude auf den morgen eintreffenden Besuch!

Handtaschen!

Lang ist es her, da erzählte ich von meinen neuen Handtaschen. Genauer gesagt davon, dass ich mir welche selber machen wollte. Zwei sollten es werden und so sollten sie aussehen. Das Stricken und Filzen war schnell erledigt – ich habe mich auch brav an die Anleitung gehalten! Dann ging die Suche nach Schnallen und Reißverschlüssen los und entwickelte sich zur größten Herausforderung an diesem Projekt.

So schöne breite Reißverschlüsse waren einfach nicht aufzutreiben oder wenn ich welche fand, dann waren sie gleich lang genug für eine Strickjacke. Noch schlimmer war es mit den Schnallen. Die gab es überhaupt nicht! Oder zumindest nicht in einer Art, die annähernd passend gewesen wäre. Irgendwann bin ich dann (dank eines Tipps unserer Vormieterin) über ein kleines Handarbeitsgeschäft gestolpert. Da gab es zwar auch keine Schnallen, aber dafür kürzere Reißverschlüsse und eine riesiger Auswahl an Knöpfen.

Jetzt musste ich nur (noch einmal) die fertig gefilzten Handtaschen waschen und trocknen lassen, da ich (nach dem Fund von zwei toten Motten) lieber kein Risiko eingehen wollte. Freitagabend habe ich dann die beiden Teile fertig gestellt und bin nach einigen zerstochenen Fingern (ich näh lieber eine große Patchworkdecke als noch einmal Reißverschlüsse in so kleine Taschen!) war ich fertig.

Die Taschen sind kleiner geworden, als ich nach gedacht hätte. Ich schätze mal, dass sie beim Filzen so um ein Drittel geschrumpft sind – natürlich habe ich vergessen sie vorher auszumessen. Die Henkel sind deutlich kürzer als ich nach dem Bild erwartet hätte, aber das stört mich nicht, da ich so eine Tasche eh in der Hand tragen würde. Dafür gefallen mir immer noch die Farben sehr gut und die Knöpfe sind in meinen Augen ein passender Blickfang (wenn man schon keine Schnallen haben kann 😉 ). Zum Größenvergleich liegt ein normales Taschenbuch dabei, in die größere Tasche bekomme ich es mit vorsichtigem Stopfen sogar hinein.

Jetzt brauche ich nur noch einen Anlass, um mal eine der Taschen auszuführen. Für meinen Alltag taugen sie doch eher nicht … 😀

Dies und Das (5) und Linguine mit Spinat-Pesto

Der Baum

In den letzten Wochen habe ich mir ziemlich viele Gedanken um den Obstbaum in unserem Garten gemacht. Als wir hier im letzten Herbst eingezogen sind, war deutlich zu sehen, dass der Baum in dem Jahr noch eine Menge Früchte getragen hatte. Aber auch die ganzen abgebrochenen Zweige, die von unseren Vormietern einfach hinter den Stamm gelehnt worden waren, konnten wir nicht übersehen.

Dieses Jahr gab es recht wenige Früchte. Es könnte sein, dass es ein alter Baum mit gelben Pflaumen ist, der nur alle zwei Jahre sehr großen Ertrag gibt – zumindest meinte mein Gartenbuch, dass manche alten Sorten nur alle zwei Jahre richtig tragen – und ein Großteil der Früchte fiel auch vom Baum, bevor sie noch richtig reifen konnten. Da mein Buch mir auch sagte, dass der August der richtige Zeitpunkt ist, um den Baum zurückzuschneiden, haben wir ihn uns vorgestern intensiv angeguckt. Der größte Ast (auf der rechten Seite von der Wohnung aus gesehen), der quer durch den Garten ragt, sieht aus, als ob er bald abbricht. Die Äste, die nach oben ragen, sind sehr verknotet und zum Teil angerissen, die diversen Aststummel (die laut meinem Gartenbuch auch gar nicht hätten stehen bleiben dürfen) wirken, als ob sie von etwas befallen wären …

Wenn wir das Beschneiden so angegangen wären, wie es mir von dem Gartenbuch ans Herz gelegt wurde, dann wäre von dem Baum nichts übrig geblieben – und so kam bei uns der Gedanke auf, dass der arme Kerl vielleicht besser gefällt werden sollte. Nicht nur, weil wir sehr hilflos davor stehen, sondern auch, weil ich nicht erleben will, wie der Baum bei einem der kommenden Herbststürme im Nachbargarten – oder gar im Kindergarten-Garten – landet.

Doch einfach mal eben einen Baum fällen geht nicht und schon gar nicht, ohne den Vermieter zu fragen. Also haben wir den heute angerufen und mit ihm über das Problem gesprochen – und ich muss zugeben, dass er mich positiv überrascht hat. Sein Vorschlag gefällt mir deutlich besser als all unsere Überlegungen, denn er wird nun auf seine Kosten einen Fachmann beauftragen, sich den Baum anzugucken. Und wenn der sagt, dass der Baum eine Überlebenschance hat, ohne dass die Gartennutzer der Umgebung dafür ihr Leben riskieren, dann wird der Pflaumenbaum von dem Fachmann beschnitten und wir werden in Zukunft jeden Sommer vor der Frage stehen, was wir mit Früchten machen, die wir nur in kleinen Mengen essen mögen.

Tja, und wenn der Baum gefällt wird, dann wird der Garten im hinteren Bereich trotzdem nicht gerade lichter, denn im Schatten des Baumes hat sich schon ein … also … etwas anderes ausgebreitet. Ein Strauch, sehr groß und inzwischen auch so breit, dass wir das letzte Viertel des Gartens eigentlich nicht mehr betreten können (kein Wunder, dass der Nachbar unseren Haselstrauch schon von seiner Seite aus beschneidet), mit dunklen Früchten und dunklen glatten Blättern. Sehr schön, viel zu wuchernd und auf jeden Fall groß genug, um die Lücke zu füllen, falls der Baum dran glauben sollte. Nun warte ich mal den Fachmann ab und zupfe in der Zwischenzeit weiter Unkraut …

Katergedanken

Am Mittwochabend war ich ausnahmsweise mal weg. Ich ganz alleine, ganz ohne meinen Mann oder Besuch, während mein Mann mit den Katzen zuhause blieb. Ich gebe zu, dass das seit fast einem Jahr nicht mehr passiert ist – vor allem, da ich hier in der neuen Stadt noch rech wenig Menschen kenne. Als ich wieder zuhause ankam, erzählte mein Mann, dass Logan gespuckt hätte, aber kein Haarballen rauskam. Das passiert manchmal, wobei er in Anbetracht seines dichten Unterfells erstaunlich wenig Probleme damit hat. Und genauso passiert es dann auch, dass er die nächste Fütterung aussetzt, weil ihm wohl noch etwas übel ist.

Abends hatte mir Shandy dann auch noch etwas Ärger gemacht, denn er hatte seinen Unmut über meine Abwesenheit durch eine nasse Überraschung im Bett meines Mannes ausgedrückt, so dass ich vor dem Schlafengehen noch das Bettzeug austauschen durfte. Zum Glück hatte es nur die waschbare Decke erwischt. Irgendwie war dieser Kater nicht so ganz zufrieden damit, dass er den Abend nicht auf meinem Schoß verbringen durfte …

Am Donnerstagmorgen war Logan immer noch ganz matt, wollte mittags nichts fressen – und ich rannte im Kreis herum und war innerlich schon auf dem Weg zum Tierarzt. Auf der anderen Seite ist für Logan ein Tierarztbesuch immer ganz besonderer Stress (vermutlich aufgrund der Ereignisse mit seinen Vorbesitzern) und ich überlege mir gut, ob ich ihm das antue. Abgesehen davon, dass der Kater seine Ruhe und nichts zu fressen haben wollte, sah er eigentlich gut aus – und zum Glück hat er sich auch im Laufe des Donnerstagnachmittags wieder berappelt und wieder „normal“ benommen.

Trotzdem irritiert es mich, dass ich nicht weiß, was mit ihm los war. Aber da ich für Anfang September eh einen Tierarzttermin für die Coon-Brüder ausmachen will, um ihre Zähne mal begutachten zu lassen, werde ich ihn bis dahin einfach gut im Auge behalten. Heute benahm er sich, als ob nie was gewesen wäre, frisst wie ein Scheunendrescher und stellt wie immer lauthals seine Forderungen nach Aufmerksamkeit, Spielzeit, Streicheleinheiten und einem gefüllten Napf, was eindeutig zeigt, dass er sich wieder fit fühlt.

Das kulinarische Experiment (Spinat-Pesto)

In den letzten Tagen hatte ich – ausgelöst durch Sayuris Urlaubspost – mal wieder Lust, etwas in der Küche zu experimentieren, und so habe ich am Freitagabend Linguine mit Spinat-Pesto gekocht. Mein erstes Pesto und natürlich musste ich dabei gleich ohne Mengenangaben oder gar eine Rezeptvorlage rumwerkeln. Aber obwohl meine Ölflasche nur noch eine kleine Restpfütze aufwies, was ich natürlich erst während des Kochens gemerkt habe, hat das Ergebnis gut geschmeckt und wird bestimmt noch einmal gemacht, vor allem, da es ganz einfach geht.

Ich habe erst Mandeln angeröstet (100g – was deutlich zuviel war), dann den Spinat (250g – Tiefkühlware, aufgetaut und gründlich entwässert, irgendwann suche ich mal nach frischem Spinat *rotwerd*) mit dem Pürierstab bearbeitet und immer mal wieder Mandeln, Parmesan (das waren ca. 100g – und auch deutlich zuviel) und Öl (hochwertiges Rapsöl) zugefügt. Irgendwann hatte ich eine sehr feste Paste, deren Konsistenz eher an eine (allerdings appetitlich grüne) Spachtelmasse erinnerte – und kein Öl mehr. Dabei war ich mir fast ganz sicher, dass ich noch eine Reserveflasche im Regal stehen hätte. Zuletzt habe ich das Ganze noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Weil das „Pesto“ eindeutig nicht flüssig genug war, um einfach über die Nudeln gegeben zu werden, habe ich es in eine Pfanne getan und mit einigen Löffeln von dem Kochwasser der Linguine vermischt, die Pasta kam dann ebenfalls in die Pfanne und nachdem sich das Ganze gut vermischt hatte, konnten wir essen. Es war wirklich lecker und wird bestimmt noch häufiger von mir gemacht werden. Dann allerdings mit nicht mal der Hälfte der Zutaten und einer ausreichenden Menge Öl …

SuB-Nachschub und Was für ein Tag (Nachtrag)

Gerade hatte ich den Blogbeitrag „Was für ein Tag“ eingegeben, da klingelte es an der Tür: Der Paketbote brachte ein Paket!

Nicht die erwarteten Schallplatten für meinen Mann (die eigentlich Mittwoch hätten ankommen sollen), sondern SuB-Nachschub! Während ich dem Paketboten (dieses Mal war es der „gute Paketbote“, der eigentlich immer alles richtig macht und der mein Vertrauen genießt, soweit ich das über einen Paketboten sagen kann) meine Unterschrift auf sein abgegrabbeltes Lesegerät kritzelte, hörte ich ein „Tut mir leid wegen gestern“. Wie bitte? Auf mein entsetztes „Sie waren das?!“ (und ich bin mir sicher, dass meine Stimme bei der Frage etwas hoch und überschnappend klang) folgte dann ein Erklärungsversuch.

Aufgrund der nicht ganz so flüssigen Sprachkenntnisse des Paketboten kann ich mir nun folgendes zusammenreimen: Er hat eine neue Kollegin, die sich wohl zuviel zugemutet (zu viele Pakete auf einmal getragen?) hatte – vermutlich deshalb landeten diese Pakete wohl unter der Treppe des Hauses in der Querstraße (hat sie die kraftlos fallen lassen? Und wenn ja, warum dort?). Allerdings scheint mein Paketbote auch zu glauben, dass meine Pakete an das Haus in der Querstraße adressiert gewesen waren. Was natürlich nicht stimmte, denn beide Pakete sind vollkommen korrekt mit meinem Namen und meiner Anschrift beschriftet (Vielleicht sollte ich das gleich mal zum Beweis fotografieren.).

Äh, also scheint die Erklärung nun in einer unerfahrenen neuen Postbotin zu bestehen. Was mich aber ehrlich gesagt nicht wirklich befriedigt, damit kann ich immer noch nicht nachvollziehen, wie eine Unterschrift geleistet werden konnte, die meinem Namen irgendwie ähnelt. Ich bin sehr gespannt, ob von DHL noch eine schriftliche Aussage zu dem Ganzen kommt und werde das auf jeden Fall noch weiter verfolgen! Immerhin waren der Paketbote und ich uns in einer Sache einig: Gut, dass der überaus nette Nachbar aus der Querstraße sich um meine Pakete gekümmert hat!

Und nachdem ich nun zumindest die Gewissheit habe, dass DHL meine Beschwerde wenigstens an den Paketboten weitergeleitet hat, habe ich mich mal auf meinen SuB-Nachschub gestürzt. Oh, noch eine Sache zum Thema Paketdienste: Wir denken immer wieder ernsthaft über eine von diesen Packstationen nach. Aber die werden halt nur von DHL angefahren und wir bekommen einige Pakete von anderen Lieferanten. Außerdem liegen die nächsten erreichbaren Stationen an Orten, die nicht mit dem Auto anzufahren sind – und ich habe keine Lust große schwere Pakete mühsam die Strecke nach Hause zu schleppen, wenn man für doch eigentlich für die Lieferung bis zur Haustür bezahlt. Außerdem kann mir keiner garantieren, dass es bei dieser Alternative nicht genauso viel schief läuft, wie beim normalen Paket“service“.

So, jetzt aber zu erfreulicheren Dingen: Mein SuB-Nachschub!

Sergej Lukianenko: Trix Solier
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Alex Finn: Beastly
Alaya Johnson: Moonshine – Stadt der Dunkelheit
Bruce Coville: Die Einhorn-Chroniken – Die Schlacht am Weltenbaum
Jeff Stone: Schlangenkrieger
Franka Potente: Zehn (Hörbuch)

Da der Absender ein netter Mensch ist und ganz gewiss geahnt hat, dass ich die nächsten Tage Nervennahrung benötigen und viel Tee trinken werde, gab es noch ein paar Leckereien. Die schöne Dose mit den französischen Keksen habe ich mal dezent mit den neuen Büchern zusammen fotografiert … Dankeschön! 🙂

Was für ein Tag!

Eigentlich hätte ich als Titel folgende Überschrift wählen müssen: Wer braucht schon einen Freitag, den 13., wenn er einen Donnerstag, den 19., haben kann? Gleich zu Beginn: Kocht euch einen Tee oder Kaffee, setzt euch bequem hin und nehmt euch Zeit, denn dieser Blog-Beitrag wird vermutlich schrecklich lang werden.

Dabei fing der Tag eigentlich ziemlich gut an! Um neun Uhr hatte ich alle Verpflichtungen außer Haus hinter mich gebracht und vor mir lag ein Tag, an dem ich viel am PC erledigen wollte – und an dem ich mich nicht außer Reichweite der Türklingel entfernen wollte, da ich ein Paket erwartete. Nach einem sehr leckerem Frühstück – okay, ich schummel, das Frühstück gab es eher gegen Mittag, aber so lässt es sich besser erzählen – musste ich feststellen, dass es neue Rückmeldungen zu meinem Problem mit den „Seiten“ bei meinem Blog gab und Irina hatte einen Verdacht, wo das Übel seine Ursache hätte.

Das führte dazu, dass Irina so lieb war und den Chat anwarf, um mit mir zusammen weiter auf meinem Testblog rumzuprobieren. Die Blogprobleme, unsere Versuche sie zu beheben und … äh … kleinere Schwierigkeiten auf Irinas Blog haben den Tag zwar unproduktiv, aber dafür umso lustiger gemacht.

Nebenbei habe ich ständig die Versandverfolgung im Auge gehabt – ebenso wie Natira, die freundliche Absenderin des erwarteten Pakets. Denn mit dem Paket hatte es schon so einigen Ärger gegeben, seit es am Montag bei der Postfiliale aufgegeben und später im Start-Paketzentrum bearbeitet wurde. Nach einer nächtlichen Reise gelangt es anscheinend heil in „meinem“ Ziel-Paketzentrum an – und wurde Dienstag wieder auf den Heimweg geschickt! Also durfte Natira am Mittwoch in ihrer Mittagspause nach Hause eilen und das Paket zum zweiten Mal auf den Weg schicken.

So saßen wir am Donnerstag beide gebannt vor dem PC, aktualisierten ständig die Versandverfolgung, hofften, dass alles gut gehen würde – und waren erleichtert, als die Meldung kam, dass das Paket im Zustellfahrzeug verladen worden war. Nun konnte ja eigentlich gar nichts mehr passieren, oder? Doch kurz vor 16 Uhr kam dann von Natira die Frage: „Und? Noch alles heile?“ – und während ich mich noch fragte, was sie meinen könnte, sprang auch mein Paketverfolgungsfenster bei der Aktualisierung auf „12:39 Uhr – Die Sendung wurde erfolgreich zugestellt.“

Tja, nur war sie nicht bei mir zugestellt worden! Ich bin also sofort rausgeflitzt und habe geguckt, ob ich eine Nachricht im Briefkasten habe. Das wäre ärgerlich gewesen, da ich den ganzen Tag zuhause war (die ganze Woche schon schiebe ich wegen erwarteter Pakete meine Außentermine immer weiter auf!), aber möglich, da die wohnungshütende Nachbarstochter den Tag über ständig rund ums Haus zugange war und das Paket vielleicht angenommen hatte, weil sie dachte, ich sei nicht da. Aber keine Nachricht im Briefkasten, kein Paket im Treppenhaus, vor der Tür oder sonst wo – und kein Nachbar im Haus, der mir hätte Auskunft geben können.

Eine weitere Betrachtung der Versandverfolgung ergab, dass das Paket angeblich in die Hände des Empfängers übergeben wurde und dass da angeblich eine Unterschrift geleistet wurde, die zumindest zum Teil mit meinem Nachnamen übereinstimmt. Während Natira schon befürchtete, sie könnte bei der Adresse einen Fehler gemacht haben, habe ich bei DHL angerufen. Wo man mir natürlich erst einmal nicht weiterhelfen konnte, mir aber versprach, dass man sich darum kümmern würde.

Während ich schon Pläne schmiedete, die mit Wurfblättern und Suchplakaten in der Nachbarschaft, weiteren Drohanrufen bei DHL und anderen panikhaften Gedanken zu tun hatten, kam mein Mann nach Hause und bekam die ganze Geschichte natürlich brühwarm erzählt. Sowas beruhigt mich immer ein wenig, aber ihm tut es irgendwie nicht so gut, wenn er bei seiner Heimkehr Katastrophenmeldungen bekommt … *hüstel*

Gefühlte Stunden später (eigentlich war es erst kurz vor 18 Uhr) klingelte es an der Tür. Ein Mann, der in einer Querstraße zu unserer wohnt – die übrigens dem Namen nach keinerlei Ähnlichkeit mit unserer Adresse hat – , hatte gerade bei seiner Heimkehr unter seiner Treppe zwei(!) Pakete für mich gefunden. Er hatte keine Ahnung, wie die dahin gekommen sind, meinte, dass bei ihm im Haus auch niemand die Sendung tagsüber angenommen haben könnte und wunderte sich doch sehr über die ganze Sache. Zum Glück war er so lieb und hat die beiden Sendungen gleich vorbeigebracht! Bei dem einen Päckchen wusste ich gar nicht, dass es schon unterwegs war – und hätte somit auch nicht so schnell einen Suchauftrag bei DHL aufgegeben – und bei dem Paket von Natira handelt es sich um liebe Leihgaben, die zum Teil auch schwer zu ersetzen gewesen wären. Ich darf gar nicht daran denken, was hätte sein können, wenn der Finder nicht so ehrlich gewesen wäre …

Heute morgen habe ich wieder bei DHL angerufen, meine Beschwerde noch einmal vorgetragen (und war, wie ich zugeben muss, überrascht, wie detailliert mein Anruf von gestern aufgenommen worden war), habe von der abendlichen Entwicklung erzählt und hatte dabei eine hörbar erschütterte Mitarbeiterin am Telefon. Mal gucken, was da noch kommt – und ob da noch was kommt. So langsam bin ich einfach misstrauisch, denn das ist nicht das erste Problem mit DHL, seitdem wir hier wohnen.

Aber vermutlich seid ihr nun auch neugierig, was ich denn so bekommen habe. 🙂 Das kleine und unerwartete Päckchen brachte mir dieses Buch:

Ein Bildband, den ich schon sehr lange im Auge habe und von dem ich gehofft hatte, dass ihn mir mal irgendjemand zu Geburtstag oder Weihnachten schenken würde. Nun ist er vergriffen und ich hatte das wahnsinnige Glück eine noch eingeschweißte Ausgabe in perfektem Zustand günstig zu erjagen! Das Öffnen der Folie hebe ich mir für einen besondern Moment auf, wenn ich genau weiß, dass ich ein paar ruhige Stunden mit Humphrey Bogart verbringen kann.

Von Natira gab es DVDs und Bücher geliehen, die mir die nächsten Abende versüßen werden. Ich muss ja zugeben, dass ich mich vor allem auf ein Wiedersehen mit „Buffy“ freue – und sehr hoffe, dass mir die Serie immer noch so gefällt wie früher -, während mein Mann sogar das Gucken seiner japanischen Roboter-Trash-Serie aus den 70er-Jahren für „Ashes to Ashes“ unterbrechen will. Auf jeden Fall habe ich wieder eine Menge Nachschub für „Natira ist Schuld“-Beiträge bekommen. 😉

Und dann gab es da noch ein Extra … eine Überraschung, die der Grund für das Abschicken des Päckchens war. Die ansonsten so nette Natira hatte mich nämlich am Samstag gefragt, wie neugierig ich sei. Als ich dann antwortete, dass ich leider ein schrecklich neugieriger Mensch bin, kam dann nur ein „ich habe eine Überraschung für dich und schicke sie Montag ab“. Argh, mit solchen Andeutungen kann man mich ja so richtig quälen! Das war gar nicht nett! Und dann schaukelt die Post das Paket noch über 1000km durch die Gegend und dann die Aufregung, weil es verschwunden war und … Gar nicht gut, nene, da hilft es auch nicht mehr, wenn man sich vornimmt, dass man einfach nur in Ruhe abwartet und Tee trinkt.

Vor allem, da ich ja in der letzten Zeit wieder mal auf der Suche nach der perfekten Teetasse war. Ständig sehe ich lauter schöne (Tee)Tassen auf den diversen Blogs, die an der Tassen-Challenge teilnehmen, und selber bin ich so unzufrieden mit meinen Tassen. Naja, es verstecken sich noch welche in einem Umzugskarton, aber die sind auch schon alle mindestens zehn Jahre alt (und zum Großteil angeschlagen und wurden nur aus sentimentalen Gründen noch mitgenommen) und ich will doch nur eine schöne neue Tasse, die wieder Lust auf’s Trinken macht. Aber weder in der Stadt, noch hier in der Nähe fand sich eine Tasse, die meinen Vorstellungen entsprach.

Irgendwie kam es wohl dazu (und ich habe doch fast gar nicht gejammert!), dass sich in Natira der Verdacht regte, dass ich mich über eine neue Tasse freuen würde und deshalb fand ich diese beiden Schmuckstücke im Paket:

Das feurige Stück soll wohl eine Anspielung sein, die ich fast gar nicht verstehe, auch wenn sie vielleicht mit Drachenanhängern und Drachenblicken zu tun haben könnte. Ich finde die Tasse wunderschön! So warme Farben, so dünn und schön geschwungen und perfekt für Tee!

Und diese ist auch einfach nur toll! Schöne Farben, bunt, aber nicht grell und ein süßes Motiv! Ganz ehrlich, ich hasse es normalerweise, dass man als Katzenhalter immer Sachen mit Katzen geschenkt bekommt – aber diese Katze, die ist absolut großartig! 😀 Und die Form der Tasse passt nicht nur für Tee, ich hatte auch gleich Lust daraus eine Runde Milch zu trinken. Ich finde es übrigens sehr lustig (und manchmal lästig), dass ich bestimmte Getränke nur aus bestimmten Tassen oder Gläsern mag , aber so ist es nun mal.

Ganz vielen lieben Dank, liebe Natira! Du hast mir eine große Freude mit den beiden Tassen gemacht!

Nun werde ich mir einen Tee kochen, hoffen, dass der Paketbote heute Post für meinen Mann dabei hat (sonst wird der nach der Geschichte von gestern noch verrückt aus Sorge um seine Schallplatten aus England) und eine meiner neuen Tassen einweihen. Nun bleibt mir nur noch die Qual der Wahl …