Kategorie: Katzen

Baltimore (und kein SuB-Zuwachs)

Heute morgen ging es für Baltimore zum Tierarzt, damit auch er seine Zähne saniert bekommt. Und wieder einmal hat mir dieser Tag gezeigt, wie unglaublich unterschiedlich die Brüder charakterlich sind. Während Logan vierzig Minuten gegen die Narkose ankämpfte, schlief Baltimore innerhalb von zehn Minuten und ich durfte zugucken, wie die Praxishilfe ihn liebevoll wie ein übergroßes Baby aus dem Behandlungsraum trug.

Bei Logan hatte es dann gut zwei Stunden gedauert, bis ich nach meiner Heimkehr eine Nachricht aus der Praxis bekam, bei Baltimore war ich gerade mal eine Stunde wieder hier als der Anruf kam, dass alles gut gelaufen ist. Auch er musste einige Zähne für die Gesundheit opfern – wenn auch nicht alle vier Eckzähne wie sein Bruder, sondern da nur die oberen beiden!

Das allerdings könnte dafür sorgen, dass Baltimore noch einmal operiert werden muss, wenn er sich nicht daran gewöhnt, dass seine unteren Eckzähne kein Gegenstück mehr haben. Zum Glück wäre eine zweite OP „im Preis inbegriffen“ … Bislang sieht der Kater gut aus, er wackelt ein wenig durch die Gegend und natürlich ist ihm von der Narkose übel, aber er geht mit dem Ganzen deutlich gelassener um als sein Bruder und war gerade mal zehn Minuten zuhause, als er auch schon – etwa wackelig – das Klo aufsuchte. 😉

Noch etwas glasige Augen, aber immerhin hat er es aufs Sofa geschafft!

Wenn alles gut läuft und Baltimore keine bösen Nachwirkungen zeigt, dann sind die Coon-Brüder für einige Zeit mit dem Thema Zähne durch. Ansonsten sind beiden in wirklich gutem Zustand (nicht nur für ihr Alter – und das höre ich immer wieder gerne!) und lassen mich hoffen, dass wir die nächsten Jahre nur noch zum regelmäßige Check den Tierarzt aufsuchen müssen.

Allerdings macht mir Christie seit Anfang der Woche Sorgen: sie hat angefangen zu sabbern und kaut momentan ihr Hühnchen nur auf einer Seite. Können Zahnprobleme eigentlich ansteckend sein? Madame wird also am Montag auch brav beim Tierarzt das Schnäuzchen öffnen müssen, damit wir herausfinden, was mit ihr los ist … Ich hoffe nur, dass sich Shandy nicht auch noch ein Beispiel daran nimmt!

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Außerdem gab es heute kleines Päckchen mit einem „kein Sub-Zuwachs“-Buch! 😀 Nachdem mir die DHL-Sendungsverfolgung gestern Abend erzählt hat, dass ich um 20:40 Uhr nicht Zuhause gewesen sei und man mir deshalb eine Benachrichtigung in den Kasten geworfen hätte (natürlich waren wir zuhause und ebenso natürlich hatten wir keine Benachrichtigung im Briefkasten), kam heute doch noch meine Amazon-Bestellung an.

Und da ich wohl heute Nacht wieder sehr lange aufbleiben werde, um sicher zu gehen, dass es Baltimore gut geht, gönne ich mir den siebten Bridgerton-Band heute Abend. So ein Julia-Quinn-Roman sollte doch entspannend genug sein, um mich von den Katersorgen der letzten Tage zu erholen. Mal gucken, ob mich Baltimore gleich auf unser gemeinsames Sofa lässt … 😉

Sorgenkater Logan – Entwarnung!

Der eine oder andere hatte ja schon mitbekommen, dass es dem Plüschkater in den letzten Tagen schlecht ging – heute scheint er aber über den Berg zu sein! 🙂

Nach der Zahn-OP am vergangenen Montag ging es Logan erstaunlich gut. Er hatte sich schnell wieder berappelt und benahm sich am Mittwoch schon wieder ganz normal. Und da wir nur dann wiederkommen sollten, wenn die Wunden Freitagabend immer noch gerötet aussehen, haben wir uns Samstag entspannt zurückgelehnt und uns gefreut, dass bei diesem Eingriff alles so gut abgelaufen ist.

Tja, und Sonntagmorgen saß mein Mann im Wohnzimmer als Logan vom Kratzbaum aus spucken musste. Sowas kann schon mal passieren, wenn die Katzen einen Haarballen anders nicht loswerden, also haben wir uns erst einmal keine Gedanken gemacht – abgesehen davon, dass ich mich nicht gerade freute, dass ich schon wieder diese Wand streichen durfte. Allerdings hat Logan den restlichen Sonntag weiter gespuckt und konnte sein Fressen nicht bei sich behalten.

Montagmorgen ging es also wieder zum Tierarzt – und der hatte uns erst einmal bestätigt, dass die Wunden im Maul wirklich gut verheilt waren und wir das wirklich richtig eingeschätzt hatten. Aber er konnte uns auch nicht sagen, warum es Logan so schlecht ging. Abtasten, Temperatur, Kreislauf – alles war vollkommen in Ordnung! Wenn der Kater allerdings bis zum Dienstag immer noch nichts gefressen hätte, sollten wir wiederkommen. Bis dahin hatte er zwar nichts mehr erbrochen, aber dafür auch keinen Bissen mehr zu sich genommen. Davon abgesehen hat er sich eigentlich ganz normal benommen und wirkte in keiner Weise krank.

Also habe ich Dienstagmorgen Logan wieder eingepackt und der Kater wurde noch einmal durchgescheckt und Blut abgenommen für ein großes Blutbild: Wieder war alles einwandfrei! Wobei es irgendwie nicht so toll ist zu hören, in welchem erstklassigen Zustand Logan ist, wenn man doch gerade miterlebt, dass er das Fressen total verweigert. Obwohl ich es normalerweise gar nicht mag, wenn ein TA meinen Kater vorsorglich mit Spritzen voll pumpt, ohne dass eine Diagnose vorliegt, gab es bei diesem Besuch noch einmal eine vorsorgliche Spritzenrunde und etwas gegen Übelkeit. Das schien erst einmal die beste Lösung zu sein – und es hat auch angeschlagen. Ich denke im Nachhinein, dass es das Mittel gegen Übelkeit war, das half, denn eine Stunde nach dem TA-Besuch hat Logan wieder am Futter genibbelt.

Obwohl er diese Futterportion nach gut drei Stunden wieder erbracht, war das schon ein Fortschritt – und seitdem geht es stetig aufwärts! Den TA-Termin gestern morgen konnte ich dann schon absagen, da Logan inzwischen etwas Huhn und Katzenmilch bei sich behalten hatte und gestern blieb auch das Dosenfutter wieder drin. Er musste zwar gestern noch etwas zum Fressen überredet werden, aber er behält alles bei sich, was er zu sich nimmt. Und heute Mittag hat er sich sehr gierig auf seine Portion gestützt und hätte am Liebsten den Napf gleich mitgefressen. Er scheint also wirklich wieder in Ordnung zu sein, auch wenn die Tage in den letzten zwei Wochen, in denen er nichts gefressen hat, deutliche Spuren hinterlassen haben.

Unser Plüschkater ist erkennbar dünner geworden und sobald ich sicher bin, dass sein Magen wieder vollkommen in Ordnung ist, muss ich ihn kräftig aufpäppeln, damit er wieder etwas auf die Rippen bekommt. Immerhin ist er nach den letzten Tage bereit sich in der Küche verwöhnen zu lassen, auch wenn der Rest der Band mitleiderregend vor der Tür bettelt. 😉

Bei soviel Sorgen um Logan wird Baltimore wohl erst nächste Woche operiert – und ich hoffe sehr, dass bei ihm alles problemlos über die Bühne geht!

Mir schlugen die letzten Tage auch auf den Magen und groß denkfähig war ich auch nicht mehr – vor allem, weil ich die letzten Nächte immer sehr lange aufgeblieben bin, um sicher zu gehen, dass Logan nicht wieder schlecht wird. Ich kann gut damit umgehen, wenn meine Katzen eine greifbare Erkrankung haben, aber so gar nicht zu wissen was los ist, macht mich wirklich fertig! Ich bin kaum noch aus dem Haus gegangen, wenn ich nicht gerade mal wieder auf dem Weg zum TA war – und der Garten ist auch liegengeblieben. So wartet da am Wochenende noch der Endspurt auf mich!

Und demnächst gibt es hoffentlich wieder weniger Katzenbeiträge und dafür mehr Rezensionen! 🙂

Dies und Das (8): Garten- und Shandyfotos

Garten

In den letzten Wochen war ich fast jeden Tag brav im Garten und habe versucht vor dem Winter noch das grauselige Unkraut in den Griff zu bekommen – außerdem warten da immer noch ganz viele Blumenzwiebeln darauf, in die Erde gesetzt zu werden. Spätestens Sonntag will ich damit fertig sein! Bei all der Arbeit gab es auch noch ein paar schöne Dinge im Garten zu entdecken – alles habe ich im Laufe des Jahres also noch nicht eingehen lassen. 😉 Leider sind die Fotos etwas unscharf, ich habe mit sehr kalten Fingern fotografiert und dabei auch noch mit den Kameraeinstellungen experimentiert …

Hier ein Blick ins Unkraut – das soll bis Sonntagmittag noch verschwinden. Mal gucken, ob ich in all dem Grün auch noch nützliche Pflanzen finde. Manche mussten inzwischen schon weichen, weil das die einzige Möglichkeit war, um das Unkraut mit Wurzeln auszuziehen.

Shandy

Von dem Besuch, der Anfang Oktober da war, haben unsere Katzen auch einen lila Kong mitgebracht bekommen. Shandy spielt in letzter Zeit besonders gern damit:

Sonstiges

Nachdem ich in der Rezension zu „Der Monstrumologe“ auch H.P. Lovecraft erwähnt hatte, fand ich es lustig, dass heute bei uns ein Päckchen für meinen Mann eintraf mit folgendem Absender:

Katzenjammer …

… gibt es heute Nachmittag zum Glück nicht! 🙂

Heute morgen um acht war ich mit Logan beim Tierarzt und habe ihm die Pfote gehalten, bis die Narkose endlich wirkte. Unser Plüschkerl hat sich ganz schön gegen das Einschlafen gewehrt, dabei herrschte dort wirklich eine entspannte Atmosphäre. Doch Logan wollte lieber durch den Behandlungsraum laufen, ein Versteck suchen oder auf den Arm genommen werden.

Zwei Stunden, nachdem ich ihn dort verlassen habe, kam dann schon (ach, wem mache ich was vor, ich habe in der Zeit fast minütlich auf die Uhr geguckt) der Anruf. Unser Kater hatte die OP gut überstanden, allerdings mussten ihm sieben Zähne gezogen werden! Nun, ich hatte dem Tierarzt ja gesagt, er solle lieber großzügiger sein, als dass ich Logan so etwas noch einmal antun muss.

Um 16 Uhr konnte ich ihn dann wieder abholen, habe noch Instruktionen für die nächsten Tage bekommen und die gute Nachricht, dass er nicht einmal zur Nachuntersuchung muss, wenn bis Freitag alles gut verheilt. Wenn ich Freitagabend noch eine Rötung an dem operierten Stellen feststelle, dann soll ich am Samstag wiederkommen – ansonsten wäre jetzt eigentlich alles in Ordnung! Mit dem Kater im Transportkorb, einer Rechnung (*seufz*), einem Medikamenteninstruktionszettel, Medikamenten, einer Notfallnummer für die nächsten 24 Stunden und Bonbons für mich (zum ersten Mal bekam ich beim Tierarzt „Nervennahrung“ zugesteckt *g*) ging es wieder nach Hause.

Logan ist noch sehr wackelig auf den Beinen – vor allem die Hinterbeine gehorchen ihm noch nicht, was ihn wirken lässt wie ein plüschiges Fohlen -, aber ansonsten sieht er ganz gut aus. Bei der OP hat er wohl eine Menge Blut geschluckt, denn das hat er mir gerade in den Flur gespuckt (davor war ich auch schon beim TA gewarnt worden) und jetzt hat er sich erst einmal unter dem Kratzbaum versteckt, wo er sich eigentlich immer recht sicher fühlt.

Die anderen Katzen sind natürlich irritiert von dem Wackelkater, aber sie lassen ihn in Ruhe und rennen eher bei seinen unbeholfenen Bewegungen davon, statt seine Situation auszunutzen.

Und zum Beweis, dass es ihm – angesichts der Umstände – gut geht, war ich noch so gemein und habe ihn gerade fotografiert:

Wenn es ihm im Laufe des Abends besser geht, gucke ich mal, ob er auf dem Sofa etwas kuscheln will, ansonsten darf er sich einfach verstecken, bis er sich wieder gut fühlt. Fressen darf er heute Abend auch schon, aber ich bezweifel, dass er auf das Angebot eingehen wird. Na, mal sehen, wie es in ein paar Stunden so mit ihm ist!

Sollte mit Logan am Ende der Woche alles wieder gut sein, dann mache ich für Baltimore einen Tierarzt-Termin aus. Ich finde es immer noch erschreckend, wie mies Logans Zähne waren, obwohl die alte Tierärztin meinte, dass eine Behandlung nicht nötig sei. Also geh ich jetzt mit den beiden Brüdern lieber sicher!

Der neue Tierarzt macht einen angenehmen Eindruck, sehr ruhig und geduldig. Sanft, aber bestimmt mit dem Kater – und ich finde es schön, wieviel Zeit man sich in der Praxis selbst bei einer „kleinen“ Untersuchung nimmt. Samstag durfte Logan in Ruhe den Raum erkunden, seine Mitarbeiterin hat in der Zwischenzeit soviel Daten wie möglich über Logan aufgenommen und als ich heute fragte, ob ich die Heilung bei Logan mit Traumeel unterstützen könnte, schien er erfreut zu sein, dass ich von mir aus auf den Gedanken mit der Homöopathie gekommen bin … Mal gucken, ob die kommenden Jahren diesen positiven ersten Eindruck bestätigen werden. 😀

Katzenlogik

Eigentlich haben wir ja für Logan morgen einen Tierarzttermin ausgemacht – und damit die Katzen morgen früh nicht zu sehr in Aufruhr geraten, habe ich heute früh schon Logans Transportkorb gesäubert und mit einem frischen (alten) Handtuch ausgelegt.

Ich fürchte nur, Baltimore hat das irgendwie missverstanden:

Tja, wenn er morgen früh noch immer an diesem Platz liegt, dann muss er wohl an Logans Stelle die Fahrt zum Tierarzt antreten. 😉

Christie und der Tunnel

Seit einiger Zeit haben wir einen Rascheltunnel, der von Christie sehr geliebt wird. Trotzdem habe ich vor ein paar Tagen etwas verdutzt geguckt, als sie beim Spielen immer wieder in dem Tunnel verschwand – doch irgendwann habe sogar ich kapiert, dass sie den in unser Spiel mit dem Band mit einbeziehen wollte. Bei der Gelegenheit habe ich dann gleich mal die Möglichkeit ausprobiert mehrere Bilder hintereinander von der Kamera schießen zu lassen. Das Ergebnis ist nicht gerade gelungen, aber unsere kleine Madame strahlt so viel Spaß aus, dass ich euch die Fotos trotzdem zeigen wollte.

Merkwürdiger Morgen

Normalerweise werde ich ja von den Katzen morgens immer belagert, damit sie nach der schrecklich langen Nacht, in der keine von ihnen geschmust wurde, endlich die ihnen angemessene Aufmerksamkeit bekommen. Das sieht dann auch mal so aus, wenn ich morgens gleich an den Schreibtisch wandere und Baltimore und Logan gleichzeitig kuschelbedürftig sind:

Alle Fotos sind aus einem etwas ungünstigen Winkel aufgenommen worden, denn wenn ich mich bewegt hätte, dann wäre Logan vom Tisch gefallen. Was ich ihm dann doch nicht antun konnte, obwohl ich dann nur noch Baltimore zwischen mir und der Tastatur gehabt hätte! 😉

In den letzten Tagen habe ich aber morgens eher dieses Bild vorgefunden:

Der Platz, auf der gerade wieder auf dem Sofa genutzten Gästebettdecke, ist wohl zur Zeit wichtiger als eventuelle menschliche Aufmerksamkeit. Nur Logans Prioritäten sind wie immer. Der verbringt nämlich zur Zeit die Nacht damit so lange im Bett zu quietschen, bis eine verschlafene Hand sich unter der Bettdecke rausstreckt und ihm den Bauch krault … *ohje*

Logan liegt bequem

Logan liegt da sehr bequem, auch wenn ich diese Haltung nicht so ganz nachvollziehen kann. Vielleicht sollte ich doch mal mit Yoga anfangen. 😉

Er hasst es übrigens, wenn man ihn bei seinen gemütlichen Räkelrunden fotografieren will. Zum Dank werden wir dann immer mit diesem Blick abgestraft:

Baltimore und der Schreibtisch

Ich hatte schon mal geschrieben, dass die Katzen jeden Morgen, wenn ich am Schreibtisch sitze, der Reihe nach vorbeikommen und ihre Streicheleinheiten einfordern. Baltimore ist dabei besonders penetrant … äh … freundlich!

Es beginn damit, dass er laut maunzend ins Zimmer kommt, um sich dann neben dem Schreibtischstuhl auf den Boden zu setzen. Immer auf der linken Seite, immer ganz leise und mit immer größer werdenden Augen.

Wenn ich ihn dann nicht beachte, dann kommt die Charmeoffensive! Er stellt sich auf die Hinterbeine und umklammert die Tischkante. Ich möchte jetzt lieber nicht daran denken, dass dieser kleine Holztisch mich schon seit 15 Jahren begleitet und nun seit ein paar Monaten tagtäglich von Baltimores Krallen bearbeitet wird – bis zum Umzug stand der Tisch nämlich in der katzenfreien Küche und war noch immer makellos!

Spätestens dann muss ich ihn einfach hochheben – alle anderen Katzen sind übrigens ohne Probleme in der Lage von selber auf den Schreibtisch oder meinen Schoß zu springen 😉 – und schmusen. Nun beginnt die Zeit, in der Baltimore zwischen mir und der Tastatur ruht bis er genug Aufmerksamkeit eingeheimst hat.

Als nächstes steht dann eine kleine Runde auf das Bücherregal an – doch leider ist das viel zu häufig schon besetzt und Shandy schätzt es gar nicht, wenn jemand seinen Platz im Auge hat!

Zum Schluss noch ein Foto von Christie – einfach weil es so niedlich ist. 😉

Stöckchen: Katzen

Bei Sylvia und Natira habe ich dieses Stöckchen gefunden und konnte nicht daran vorbeigehen. 😉

1) Wann hast du dein Diplom im Dosen- und Türöffnen gemacht?

Wenn diese Frage so verstanden werden soll, ab wann ich für meine erste Katze verantwortlich war: Das müsste so 1980 gewesen sein. Nicki war zwar der Familienkater, aber ich war diejenige, die sagte, wann er zum Tierarzt musste, und ich war diejenige, die die Entscheidung treffen musste, als er nach einem Unfall mit einem Auto eingeschläfert wurde …

2) Was schätzt du, wie oft du am Tag aufstehst, nur um einer mauzenden Katze die Tür zu öffnen?

Aufstehen muss ich in der Regel gar nicht, da unsere vier reine Wohnungskatzen sind – und nur Shandy wird zweimal am Tag in „Einzelhaft“ gefüttert und bekommt nach dem Fressen die Tür geöffnet. Aber manchmal schließt Shandy die Wohnzimmertür vor der Nase der anderen Katzen – und Logan sagt dann lauthals Bescheid, dass er nicht reinkommt.

3) Was war das Peinlichste, was du jemals deiner Katze zuliebe getan hast?

Zu dieser Frage fällt mir einfach nichts ein. Vielleicht müsste die von jemandem beantwortet werden, der mich und meine Katzen persönlich kennt. 😉

4) Wie viel Zeit verwendest du darauf, im Supermarkt Katzenfutter zu kaufen?

Nicht besonders viel. Erst einmal gibt es bei uns nur wenig Fertigfutter und dann weiß ich ja, was ich haben will und packe es ohne großen Zeitaufwand ein. Wenn es allerdings um das frische Fleisch geht, dann kann das schon mal etwas dauern, da der Tierfutterladen an den Frischfleischtagen immer sehr gut besucht ist und ich manchmal umdisponieren muss, wenn eine Sorte schon ausverkauft ist.

5) Wie viel Mühe machst du dir mit dem Futter? Kochst du auch mal selbst für die Katze?

Ich koche nicht für die Katzen. Je nachdem welche Fleischsorte wir gerade verfüttern, benötige ich zwischen 1 und 1,5 Stunden pro Woche, um die Sachen zu portionieren und einzufrieren. Beim Füttern werden dann nur noch die aufgetauten Fleischportionen auf die einzelnen Näpfe verteilt.

6) Bringst du Abwechslung in die Marken und Sorten?

Abwechslung beim Fleisch: Ja, soweit es geht, abhängig davon, was die Monster gerade mal wieder gut fressen und ob ich mal wieder aufpassen muss, dass nicht zuviel Knochenstückchen oder so im Futter sind.

Bei Fertigfutter bleibe ich lieber bei einer erprobten Marke, auch wenn ich da bei jeder Mahlzeit eine andere Sorte verfüttere. Jeder Markenwechsel kann im schlimmsten Fall zu Durchfall, Erbrechen und anderen Nebenwirkungen führen, die ich lieber vermeiden will.

7) Schläft deine Katze im Bett? Wenn ja: Wieviel Platz bleibt für dich? Darfst du dich bewegen?

Zum Glück schlafen selten alle vier mit im Bett, auch wenn das schon mal vorkommen kann. In der Regel bleiben nur die Maine-Coon-Kater die ganze Nacht über bei uns, wobei wir uns inzwischen ganz gut arrangiert haben. Nur manchmal gibt es Phasen, in denen Logan darauf besteht bei einem von uns auf dem Kopf – oder Kopfkissen – zu schlafen, was arg lästig ist. Im Schlaf mache ich leider mehr Platz, als für mich gut ist und wache deshalb nicht selten etwas verspannt auf. Aber trotzdem habe ich keine Hemmungen mich zu bewegen, so dass es auch schon mal passieren kann, dass einer der Kater unter meinem Bein eingequetscht wird. Shandy hingegen schläft, wenn er im Bett bleibt, auf meiner Hüfte und läuft dann bei jeder Umdrehung mit.

8) Was war das Schlimmste/Ekligste, was dir deine Katze je angeschleppt hat (platzend vor Stolz)?

Hm, das ekelhafteste Beutestück brachte mir mein dritter Kater Felix vor vielen Jahren. Damals hatten wir einen Nachbarn, der seine Hühner noch selber geschlachtet hat – und Felix brachte eines Tages im Sommer durch die offene Terrassentür einen Hühnerkopf mit in die Wohnung!

9) Du bist verliebt. Unsterblich. In einen absolut wunderbaren Menschen. Er sagt: “Die Katze oder Ich!” Wer geht?

Jemand, der mich vor ein solches Ultimatum stellen würde, wäre kein „absolut wunderbarer Mensch“. Wenn jemand mit Katzen nicht zusammenleben will, dann ist das ja in Ordnung, dann muss man eben einen Kompromiss finden, aber so eine Aussage wäre definitiv ein Grund für mich die Beziehung sofort zu beenden. Zum Glück stellt sich die Frage gar nicht, denn mein Mann ist inzwischen auf seine Weise genauso vernarrt in die Biester wie ich es bin.

10) Kaufst du deiner Katze Spielzeug? Wo und was?

Ja, natürlich! Wo immer mir etwas über den Weg läuft, was für alle vier geeignet zu sein scheint. Also nichts, was Baltimore fressen oder Shandy zerbeißen würde. Es müsste robust genug sein, um Logan zu überleben, und ansprechend für Christie. Natürlich gibt es auch Spielzeuge, die nur für eine Katze gekauft wurden, aber trotzdem müssen diese Teile in diesem Haushalt überleben.

11) Bemerkst du die Katzenhaare auf deinen Klamotten noch?

Ohja! Und ich fluche regelmäßig darüber, vor allem seitdem die Coon-Kater bei uns eingezogen sind. Wir haben zuhause nur noch alte Klamotten an, die nicht nur verhaart sind, sondern auch das eine oder andere Loch von den Katzenkrallen aufweisen, da beim Schmusen schon mal was passieren kann. Das ist etwas peinlich, wenn es überraschend an der Tür klingelt, aber damit müssen Besucher leben können. Und die Sachen für „draußen“ werden immer direkt weggehängt, damit sich keine Katze daran reiben und ihre Spuren hinterlassen kann. Was natürlich so nie funktioniert und dazu führt, dass wohl jeder – trotz Kleiderbürste, Klebebandattacken und ähnliche Enthaarungsversuche – sehen kann, dass wir mit Katzen leben. Irgendwann hätte ich gern einen Wäschetrockner, das ist nämlich das wirksamste Mittel gegen die lästigen Haare …