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Herbstlesen im Oktober 2021 (Samstag, 16.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.In der vergangenen Woche habe ich gar nicht so wenig gelesen, auch wenn ich dafür in der Regel auf Schlaf verzichten musste. Ich weiß ja, dass das nicht gerade der klügste Weg ist, um Zeit mit seinen Büchern zu verbringen, aber ich habe gerade eine Phase, in der ich nicht nur viel um die Ohren habe, sondern mich auch erst am späten Abend wirklich auf meine Bücher konzentrieren kann. Und wenn ich erst einmal in einer Geschichte drin bin, dann werden aus „ich lese nur eben das Kapitel zuende“ oder „ich komme in ein paar Minuten nach“ auch mal eben ein oder zwei Stunden, die mir dann am nächsten Tag fehlen. 😉

So habe ich immerhin in den letzten Tage nicht nur den zweiten Band der Strangeworlds-Travel-Agency-Reihe („The Edge of the Ocean“), sondern auch „Scales and Sensibility“ von Stephanie Burgis beendet und zwischendurch neben fünf Kapitel in „At Bertram’s Hotel“ von Agatha Christie auch noch das eBook „Paladin’s Hope“ von T. Kingfisher gelesen, das am vergangenen Samstag in meinen Posteingang trudelte. Ich liebe die Paladin- bzw. Saint-of-Steel-Bücher ebenso sehr wie alle anderen Geschichten („Clocktaur War 1+2“ und „Swordheart“), die in dieser fantastischen Welt spielen, und wünschte mir, ich könnte sie jedem ans Herz legen. Aber es ist schwierig eine angemessene Rezension zu schreiben für „überaus amüsante, fluffige High-Fantasy-Liebesgeschichten mit Blood-and-Gore-Elementen“ oder gar eine Religion wie die des Ratten-Gottes zu erklären, dessen Anhänger … pragmatische Bürokraten sind, die dem Volk dienen und unabhängig von der jeweiligen Regierung für Recht und Ordnung sorgen … oder so … 😉

Für heute habe ich mir schon zwei Romane („Willow Moss and the Vanished Kingdom“ von Dominique Valente und „Daugther of Lies and Ruin“ von Jo Spurrier) rausgelegt, muss aber erst einmal wachwerden (und das Geschirr vom Abendessen abwaschen *g*), bevor ich zum Buch greife.

 

Update 11:00 Uhr

Seit dem Aufstehen habe ich ein bisschen Zeit online verbracht, den Abwasch erledigt und habe dann noch einen Blick auf einen Auftrag geworfen, den ich gestern Abend zugeschickt bekam, mit der Anmerkung, dass ich den doch allen anderen vorziehen sollte. Ich werde also auch in der kommenden Woche gut zu tun haben und hoffe, dass ich dann etwas vernünftiger bin und nicht meine Nächte zum Lesen nutzen werde. 😉 Kommentare habe ich auch beantwortet und jetzt öffne ich gleich mal den Feedreader und schaue, was ich in den letzten Tagen verpasst habe.

So richtig bin ich noch nicht in Romanstimmung, aber vielleicht gönne ich mir gleich erst einmal eine Häkelrunde. Es ist in der Wohnung kühl genug für eine Decke, was mich doch sehr motiviert, um weiter an der Häkeldecke zu arbeiten. Außerdem finde ich es gerade überraschend entspannend einfach nur zu häkeln ohne weitere Ablenkungen zu haben …

 

Update 15:00 Uhr

Ein Stück braun-weiß-karierte Häkeldecke, die auf meinem Schoß liegt und in der eine Häkelnadel steckt.

Ich habe nach dem letzten Update wirklich zur Häkelnadel gegriffen und eine Weile an meiner Decke gearbeitet. So langsam ist die Decke ja auch als solche erkennbar – wobei ich heute festgestellt habe, dass ich seit dem letzten Wochenende gerade mal eine Kästchenreihe geschafft habe. Wenn das so weiter geht, dann wird die Decke erst zum Herbst 2022 fertig und dabei habe ich noch nicht mal die Zeit in Betracht gezogen, die ich für die Umrandung benötigen werde. *g*

Links ein Stapel aus zwei Taschenbüchern, es lässt sich gerade so erahnen, dass der obere Titel von Dominique Valente ist. Rechts ein Teller mit zwei Brötchenhälften, die eine mit Honig, die andere mit Frischkäse. Dazwischen steht am oberen Rand des Fotos eine Glasschale mit Apfelspalten.

Da mein Magen dann doch anfing zu knurren, gab es für mich dann auch Frühstück (unser Lieblingsbäcker hat gerade mal wieder riesige Brötchen Oo) und dazu ein paar Seiten in „Willow Moss and the Vanished Kingdom“. Ich freu mich sehr auf die Geschichte und finde es weiterhin faszinierend, dass mir die Bücher so gut gefallen, obwohl die Autorin ein paar Elemente verwendet, die mich bei anderen Romanen regelmäßig stören. Ich muss aber auch zugeben, dass ich es schön fände, wenn die Ausgangssituation nicht immer so wäre, dass niemand Willow glaubt. Ich konnte das ja noch beim ersten Band verstehen, weil es da um einen verschwundenen Tag ging und so niemand sich an diesen Tag bzw. an die Zeit, als dieser verschwunden war, erinnern konnte. Aber beim dritten Buch ist es doch etwas … einfallslos, dass selbst ehemalige Verbündete, die Willow schon zweimal davon überzeugt hat, dass sie sich nichts einbildet, wieder glauben, dass sie nur irgendwelche absurden Geschichten erzählt, so dass Willow ganz alleine (plus dem Monster unter dem Bett und den üblichen besten Freunden) losziehen und Unrecht wieder in Ordnung bringen muss. Das macht mich, obwohl ich mich über viele kleine Dinge in der Handlung und das Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren freue, gerade etwas grumpig.

 

Update 18:30 Uhr

Links wieder die Taschenbuchausgabe von "Willow Moss and the Vanished Kingdom", rechts ein großes Glas mit Chai-Milchtee, das von einer Milchschaumhaube gekrönt wird.

Im Moment bin ich einfach den ganzen Tag süchtig nach heißen Getränken mit Milch (und das liegt nicht daran, dass ich mir inzwischen wirklich einen elektrischen Milchschäumer besorgt habe), weshalb es nach dem Frühstück und dem letzten Update noch einen Chai-Milchtee für mich gab. Lustigerweise mag ich weder den Großteil der Gewürze in meiner Chai-Mischung, noch Rooibos, der ebenfalls darin verwendet wird, aber trotzdem trinke ich jeden Tag eine Tasse davon, weil es mit der Milch zusammen dann doch irgendwie … wohltuend ist.

Links eine Untertasse mit acht unterschiedlichen Pralinen, rechts eine Tasse, die wie ein Hexenkessel geformt ist und die mit Kakao und Mini-Marshmallows gefüllt ist.

Am Nachmittag habe ich etwas in „Daughter of Lies and Ruin“ von Jo Spurrier gelesen. Ich mochte den ersten Band der Blackbone-Witches so gern und auch diese Geschichte fängt schon wieder gut an. Ich mag das Verhältnis zwischen der Protagonistin Dee und ihrer Dienstherrin/Ausbilderin Aleida , auf der einen Seite ist Dee immer wieder bemüht Aleida zurückzuhalten (zu Beginn des Buches werden die beiden zum Beispiel von Räubern überfallen und Aleida ist durchaus bereit diese mit einem Streich zu erledigen), auf der anderen Seite ist Dee sehr froh darüber, dass Aleida so wenig Skrupel hat und sie in jedem Fall beschützen wird. Dummerweise bin ich beim Lesen immer wieder dem Sekunden-Schlaf zum Opfer gefallen, weshalb ich dann zu „Animal Crossing“ gegriffen habe.

Animal-Crossing-Screenshot mit meiner Spielfigur und Eugen, dem Museumsdirektor. Eugen sagt "Huhuuu! Wenn das nicht ein Einfachgemälde ist, vollwertig und authentisch!"

Nicht, dass ich bei dem Spiel nicht einschlafen würde, aber da bin ich das gewohnt und es stört mich nicht. 😉 Nach über 1 1/2 Jahren ist mein Museum noch immer nicht vollständig, obwohl wir uns im Freundeskreis fleißig ausgetauscht und doppelte Kunstwerke verteilt haben, aber ich arbeite weiter daran. Und nachdem es gestern ein Nintendo Direct zu dem neuen „Animal Crossing“-Update gab, habe ich das Gefühl, ich sollte noch ein paar Sachen auf meiner Insel erledigen, bevor es so viele neue Dinge zu entdecken gibt. Aber nicht mehr heute, für heute bin ich mit dem Spiel durch. Stattdessen drehe ich jetzt eine Blogrunde und wandere dann in die Küche, wo ich ein neues Rezept ausprobieren werde. Spannend wird dabei der Einsatz von Sriracha, die habe ich vorher noch nie probiert und bin gespannt, ob sie uns schmeckt (und in die geplanten Wraps passt).

 

Update 22:15 Uhr (letztes Update)

Ein Teller mit zwei Wraps, einer davon ist durchgeschnitten und der Anschnitt zeigt eine Füllung aus Reis, Kidney-Bohnen, Paprika und Zwiebeln.

Okay, ich muss zugeben, dass Sriracha deutlich zu scharf für mich ist (vor allem, da ich bei zu viel Schärfe keine Luft mehr bekomme), aber Extrawürze in der Füllung und mit etwas Ketchup abgemildert, passt die Sauce sehr gut zu diesen Wraps. Alles in allem hat uns das Essen wirklich gut geschmeckt und ich mochte es, dass es so einfach mit der Hand zu essen war. Zum Essen haben wir eine Folge „Document 72 Hours“ geschaut, dieses Mal ging es um Menschen, die rund um den Jahreswechsel 2017/2018 die Tsugaru Strait Ferry benutzten. Ich mag diese kleinen Einblicke in die Leben der Personen, die für diese Sendung interviewt werden, und finde es immer wieder überraschend, welche Dinge sie über sich preisgeben. Ansonsten habe ich nur noch etwas weiter in „Daughter of Lies and Ruin“ gelesen und wie schon im ersten Band habe ich das Gefühl, dass es eine schön gemütliche Geschichte ist, obwohl die ganze Zeit Dinge passieren. *g* Bevor ich ins Bett gehe, wasche ich noch eben das Geschirr vom Abendessen ab und drehe eine Blogrunde. Mehr gibt es also von mir hier nicht. Ich wünsche euch eine gute Nacht – bis morgen! 🙂

 

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
JED
Anette

Herbstlesen im Oktober 2021 (Sonntag, 10.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Nachdem ich gestern einen leicht grummeligen, aber insgesamt sehr gemütlichen Tag verbracht habe, hoffe ich, dass es heute hier genauso weitergehen wird. Allerdings habe ich zwei Sachen auf dem Programm, die da gestern nicht standen.

Neben der üblichen Brettspielverabredung mit meinem Mann, habe ich mir noch vorgenommen, dass ich heute Hefeschnecken backen werde. Wobei ich natürlich nicht nur mal wieder ein neues Rezept ausprobieren werde, sondern statt klassischer Zimtschnecken eine schokoladig Variante (mit leichter Kaffeenote) backen möchte. Denn so sehr ich persönlich Zimt liebe, so mag mein Mann ihn leider nicht essen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was das so wird … Zuerst muss ich aber wach genug werden, um mich überhaupt in die Küche bewegen zu wollen. 😉

 

Update 12:00 Uhr

Eine angefangenen braun-weiß-karierte Häkeldecke inklusive quer laufenden Fäden und Häkelnadel, die auf meinem Schoß liegt.

Es hat heute wirlich ein bisschen gedauert, bis ich in Schwung kam. Aber nachdem ich mich aufgerafft hatte, war der Hefeteig schnell angesetzt und die Gehzeiten habe ich genutzt, um weiter an meiner Häkeldecke zu arbeiten. Die Küche ist inzwischen aufgeräumt und die Hefeschnecken (naja, so „schneckig“ sind sie dieses Mal nicht, der Typ, dessen Rezept ich ausprobiere, hat den Anblick mit Chamäleon-Augen verglichen *g*) kühlen auf der Arbeitsplatte ab. Um 13 Uhr bin ich mit meinem Mann zum Spielen verabredet – wir hatten uns vergangene Wochen spontan ein neues Spiel gekauft und müssen das natürlich an diesem Wochenende ausprobieren. Aber erst einmal gönne ich mir gleich ein frühes Frühstück, nachdem ich eine kleine Blog- und Kommentarrunde gedreht habe.

 

Update 15:30 Uhr

Links ein angeschalteter eReader, rechts eine grüne Schale mit Porridge, darin liegt ein Löffel mit Honig.

Zum Frühstück (Porridge mit Zimt und Honig) habe ich heute ein paar Seiten in „Scales and Sensibilitys“ gelesen und dann wurde es auch schon Zeit gemeinsam mit meinem Mann eine Runde zu spielen. Genau gesagt haben wir zwei Runden gespielt, denn eine Runde mit der Animal-CrossingVersion von „Monopoly“ dauerte zu zweit keine Stunde …

Eine Kollage aus sechs Fotos von unserem heutigen Animal-Crossing-Monopoly-Spiel. Die Bilder zeigen die Verpackung, das aufgebaute Spiel, Details der Spielfiguren und der Ereigniskarten.

Es ist wirklich sehr, sehr lange her, seitdem ich das letzte Mal „Monopoly“ gespielt habe, und ich muss zugeben, dass wir uns diese Version nur wegen der Animal-Crossing-Elemente gekauft haben. Es gibt ein paar wirklich hübsche Ideen, die das klassische Monopoly-Prinzip mit „Animal Crossing“ verbinden, aber wir haben auch einige Kritikpunkte gefunden. Zum Beispiel haben wir bei unserer zweiten Runde die Bank gesprengt, während wir gleichzeitig keine Möglichkeit fanden überhaupt unser Geld auszugeben. Dabei ist es hier das Ziel des Spiels Items in Nooks Laden zu kaufen! Auch muss ich zugeben, dass wir so billig gemachte Spiele nicht mehr gewöhnt sind und sehr damit zu kämpfen hatten, dass die verschiedenen Marker so dünn und schlecht zu greifen waren. Wenn man die ganze Zeit mit dem Geld hantieren muss und mehrfach schauen muss, dass da nicht mehrere dünne Münzen aneinanderkleben, ist es schon etwas lästig. Aber insgesamt war es nett all die verschiedenen Ideen rund um „Animal Crossing“ zu entdecken, die Meilen-Aufgaben zu erfüllen, Begegnungen mit den Nachbarn oder besonderen Gästen zu haben und natürlich Inseln zu besuchen. Nur mein Mann war nicht so glücklich, als er im Gefängnis landete … ich vermutete beim Anblick seiner Spielfigur, dass er illegal gefischt hatte, aber er wollte dazu keine Auskunft geben. 😉

 

Update 18:30 Uhr

Links ein Hefeteilchen auf einer Untertasse, rechts eine an einen Hexenkessel-erinnernde Tasse mit schwarzem Tee mit Milch

Nach dem letzten Update gab es für mich erst einmal ein Hefeteilchen und eine Tasse japanischen Milk Tea. Der Teig vom Teilchen war richtig lecker, wie ein sehr fluffiges Milchbrötchen, allerdings hat er sehr viel Geschmack von der Füllung geschluckt. Es hat immer noch gut geschmeckt, aber nur sehr leicht nach Schokolade und Kaffee. Ich glaube, ich würde beim nächsten Mal noch mehr Kaffee verwenden und ein paar Zartbitterschokoladen-Splitter in den Teig einrollen. Das müsste dann ziemlich gut schmecken. 😀 Wenn ich davon absehe, dass das Teigkneten mit dem Handrührgerät ziemlich lästig war und ich eigentlich lieber mit der Hand arbeite, dann ist das Rezept wirklich nicht schlecht. Es schmeckt, ist schnell zu machen und ergibt am Ende nur sechs Teilchen, so dass die Menge perfekt für ein Wochenende ist. (Wenn ich Hefeschnecken zum Einfrieren machen wollen würde, würde ich allerdings ein anderes und „robusteres“ Rezept nehmen.)

Die Taschenbuchausgabe von "The Strangeworlds Travel Agency 2 - The Edge of the Ocean" auf einer orangen Decke liegend.

Danach habe ich eine Weile im zweiten „The Strangeworlds Travel Agency“-Band gelesen. Flick, Jonathan und Avery sind immer noch auf der verschwindenden Scheibenwelt gestrandet und so langsam überkommt sie der Verdacht, dass die Piraten, mit denen sie unterwegs sind, nicht zu den „Guten“ gehören. Außerdem muss sich Jonathan der Tatsache stellen, dass sein vor Monaten verschollener Vater vermutlich gestorben ist, denn wäre er noch am Leben, hätte nicht Jonathan die Nachricht der Piraten empfangen … Flick und Avery hingegen schmieden derweil Pläne, um von dem Piratenschiff zu flüchten und sich auf die Suche nach ihrem gestohlenen Koffer zu machen. Ich muss gestehen, dass ich nicht so recht von diesen Plänen überzeugt bin. Auf der anderen Seite würde ich wirklich gern mehr über die Meer-Personen erfahren, die den Koffer gestohlen haben, und ich fürchte, dafür müssen die Reisenden nun einmal das Schiff verlassen. *g*

Animal-Crossing-Screenshot, bei dem meine Spielfigur dem Betrachter den Rücken zu wendet, während sie mit einer Schaufel vor einem Stein steht. Im Hintergrund ist der Laden der Nook-Neffen inklusive Kürbis-Dekoration zu sehen.

Und weil sich ein Sonntagnachmittag ohne „Animal Crossing“ unvollständig anfühlen würde, habe ich auch noch eine Runde über die Insel gedreht, mit meinen Nachbarn geredet, Wespen gefangen, Materialien gesammelt und zum Schluss noch ein Konzert besucht. So langsam beschweren sich meine Nachbarn über die ganze Kürbis-Dekoration, aber ich fürchte, die müssen sie noch bis zum Monatsende aushalten. Würden sie auch mal Hand anlegen, beim Schmücken der Insel, dann hätten sie mehr mitzureden. 😉 Ich drehe jetzt noch eine Blog- und Kommentarrunde und dann wandere ich zum Kochen in die Küche. Der Tag ist überraschend schnell vorbei gegangen.

 

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Seit dem letzten Update ist hier nicht viel passiert. Erst habe ich eine Weiße-Bohnen-Suppe gekocht (ich glaube, davon habt ihr inzwischen genügend Fotos gesehen *g*) und dabei haben mein Mann und ich eine Runde „Document 72 Hours“ geschaut, dieses Mal war das Filmteam im Schlosspark von Osaka und hat 72 Stunden lang Parkbesucher gefragt, was sie in den Park geführt hat. Ich finde es immer wieder spannend, was für eine bunte Mischung in dieser Sendung zusammenkommt und was für persönliche Geschichten manche Personen mit dem Filmteam teilen. Und weil ich mich danach etwas zu müde fühlte, um zum Buch zu greifen, habe ich Nicole Rudolphs aktuelles Video („Making an 1890s Ball Gown Copied from a Real Victorian Antique“) gesehen. Sogar mein Mann fand die Informationen, die dort bei der Analyse des Originals gesammelt wurden, spannend, so dass er mit mir das Video geschaut hat (während er mir als Nachttisch Pralinenhälften in den Mund gesteckt hat – es ist schon etwas blöd, dass in der Pralinenmischung immer nur eine Praline von jeder Sorte ist, aber wir werden damit fertig! 😉 ) Ich drehe jetzt eine abschließende Blog- und Kommentarrunde, raffe mich dann hoffentlich noch zum Abwasch auf und falle anschließend ins Bett.

Es war heute wieder nett mit euch und ich hoffe, ihr habt den Tag ebenso genießen können wie ich! Habt einen schönen Start in die Woche, gönnt euch regelmäßige Auszeiten und vielleicht sehen wir uns ja am kommenden Samstag wieder hier. 🙂

 

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Heutige Mitleserinnen:

JED
Natira
Anette
Sayuri

Herbstlesen im Oktober 2021 (Samstag, 09.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Nach einer wirklich anstrengenden Woche freue ich mich wirklich sehr darüber, dass ich ein entspanntes Wochenende geplant habe. Die einzige „Pflichtaufgabe“, die heute ansteht, ist, dass ich meine am Donnerstag mit der Hand gewaschenen Schals und Handschuhe noch wegräumen muss, wenn sie denn jetzt endlich trocken sein sollten … oh, und natürlich muss ich heute Abend kochen. Ansonsten bleibe ich einfach den gesamten Tag mit Büchern und Häkelzeug auf dem Sofa. 🙂 Ich bin mir noch nicht sicher, mit welchem Buch ich in den Vormittag starte. Ich lese auf dem eReader gerade „Scales and Sensibility“ von Stephanie Burgis und gestern Abend habe ich den zweiten Band der Strangeworlds-Travel-Agency-Romane („The Edge of the Ocean“) angefangen. Mal schauen, ob ich mit einem der beiden Bücher gleich weitermache oder ob mich doch einer der anderen Titel, die neben dem Sofa gestapelt sind, noch anlacht.

 

Update 10:00 Uhr

Ein schwarzes gestricktes Tuch mit einem Schachbrettmuster aus rechten und linken Maschen, in dem zwei Löcher zu sehen sind, die eine Musterbreite voneinander entfernt sind.Bislang habe ich den Vormittag vor allem mit „Dümpeln“ verbracht. 😉 Genau genommen habe ich mich auf Twitter ein wenig mit einer Person ausgestauscht, die es fertiggebracht hat ihren Animal-Crossing-Speicherstand zu löschen (und die natürlich keine Sicherung davon in der Cloud hat). Dann habe ich meine Wollsachen weggeräumt, was bedeutet, dass ich nicht nur bereit für einen eventuellen Winter bin, sondern mir nun auch überlegen muss, was ich mit den Löchern in dem einem Tuch mache. Vermutlich werde ich einfach fünf Zentimeter aufribbeln und einen neuen Abschluss stricken, aber ich ärgere mich, dass das überhaupt nötig ist. Vor allem weiß ich nicht, was die Löcher in dem Tuch verursacht hat. Ich habe keinerlei Spuren von Motten gefunden und die anderen Wollsachen, die daneben lagen, sind alle heile. Es kann aber auch kein Problem mit der Wolle gewesen sein, denn dafür sind die Löcher zu häufig und regelmäßig über die gesamte Diagonale des Dreiecktuchs verteilt … Immerhin ist das Tuch groß genug, dass ich auf ein Stück davon verzichten kann, aber es ist trotzdem ärgerlich.

Dann hat der Kindle ein Update runtergeladen, das dafür sorgt, dass ich total genervt bin, weil so viele Sachen, die vorher intuitiv gingen, für mich nun nicht mehr zu finden sind. (Wie komme ich zur zuletzt gelesenen Seite zurück, wenn ich im Buch über die Kapitelübersicht geblättert habe? Und wie bekomme ich es hin, dass ich nur einen Titel vom Kindle, aber nicht aus meinem Bestand gelöscht bekomme?). Während das Update runterlud, habe ich einen schnellen Blogbeitrag für Dienstag geschrieben, ein paar Kommentare beantwortet und das Foto von meinem Tuch geknipst (und mich dann geärgert, weil selbst die Handykamera bei dem dunklen Gewebe nicht richtig scharfstellen wollte).

Oh, und ich hatte heute morgen eine Mail im Postfach, die mir sagte, dass ich über Patreon den neuen Roman von Ursula Vernon (T. Kingfisher) runterladen konnte – ich muss gestehen, ich bin sehr versucht gleich zu dieser Geschichte zu greifen, weil ich die Paladin-Bücher so wunderbar wohltuend finde! Die Autorin schreibt so wunderbar fluffige, romantische High Fantasy voller abgetrennter Köpfe, Dämonen und anderer lebensbedrohlicher Elemente. 😀 Wobei meine beiden angefangenen Bücher ja auch gut und amüsant und fantastisch sind … Vielleicht greife ich doch erst einmal zum Häkelzeug.*g*

 

Update 13:00 Uhr

Ein Stück einer braun-weiß-karierten Häkeldecke, die auf einem braunen Sofa liegt und darauf zwei Wollknäule und eine Häkelnadel.

Ich habe wirklich erst einmal zum Häkelzeug gegriffen und da mein Mann zu der Zeit NHK laufen hatte, habe ich beim Häkeln einiges über Katastrophenschutz und Windströmungen gelernt. *g* Immerhin weiß ich jetzt, wieso es auf einem bestimmten Platz hier in Frankfurt immer entsetzlich windig ist (Hochhäuser leiten extreme Winde aus Höhenlagen in Richtung Boden, wo die niedrigere Umgebungsbebauung und freie Flächen wie Parkanlagen dafür sorgen, dass die Windstärke weiter erhalten bleibt bzw. der Wind neu verwirbelt wird). Da im Treppenhaus ziemlich viel Unruhe war (wir werden wohl demnächst neue Nachbarn bekommen), habe ich mich danach nur etwas von meinem Mann unterhalten lassen, der von seinem Animal-Crossing-Spiel erzählte. *g*

Links ein angeschalteter eReader, der den Anfang des achten Kapitels von "Scales and Sensibility" zeigt, rechts ein Teller mit einem Brötchen (die eine Hälfte mit Brombeergelee, die andere mit Frischkäse bestrichen) und zwei Möhren.

So gegen 12 Uhr habe ich mir dann Frühstück gemacht und zu „Scales and Sensibility“ gegriffen. Ich mag Stephanie Burgis‘ Schreibweise, fühle mich aber stellvertreten für die Protagonistin gerade überraschend unwohl beim Lesen. Genau genommen hat Elinor vor gerade mal 24 Stunden das Haus ihres Onkels – gemeinsam mit dem Schoßdrachen ihrer Cousine Penelope – verlassen, nachdem es zu einem Streit mit Penelope kam. Sechs Monate lebte Elinor als arme Verwandte bei ihrem Onkel und ihr wurde nicht nur die ganze Zeit vorgehalten, dass man sie ja nur widerwillig und aus Mitleid aufgenommen hätte, sie musste auch all die kleinen und größeren Temperamentsausbrüche ihrer Cousine ausgleichen. Als diese nun aber ihren kleinen Drachen Sir Jessamyn beinah verletzt hätte, weil dieser vor lauter Nervosität ihr Kleid beschmutzt hatte, platze Elinor der Kragen – was dazu führte, dass sie das Haus verlassen musste. Und natürlich konnte sie den kleinen Drachen nicht in der Obhut von Penelope lassen, auch wenn das nun dazu führt, dass sie nicht nur einen Weg finden muss, um sich und das Tierchen zu ernähren, sondern auch dazu, dass ihr Onkel ihr den Diebstahl eines kostbaren Drachen vorwirft. Zum Glück verfügt Sir Jessamyn über eine (bis zu diesem Zeitpunkt unbekannte) Fähigkeit, die Elinor theoretisch das Leben leichter machen könnte – wenn sie denn nur schnell genug lernen würde damit umzugehen. Die Geschichte ist nett und lustig, aber ich gestehe, dass ich sehr mit Elinor mitleide, die eigentlich viel zu rechtschaffend und brav ist, um in so eine schwierige Situation zu geraten. Immerhin hat sie schon einen sehr sympathischen Herren kennengelernt, der zwar selbst von sich sagt, dass er ein Mitgiftjäger sei, aber da ich durchaus nachvollziehen kann, wieso er plant Elinors Cousine Penelope (und ihr Vermögen) zu heiraten, und davon ausgehe, dass aus diesem Plan am Ende eh nichts wird, genieße ich einfach die Szenen mit dieser Figur.

 

Update 16:30 Uhr

Ich habe nach dem letzten Update noch eine Weile in „Scales and Sensibility“ gelesen und die arme Elinor kommt von einer unangenehmen Situation in die nächste. Während sie auf der einen Seite versucht jemandem die Wahrheit zu gestehen, wird sie nun auf der anderen Seite von einem Dienstmädchen erpresst. Ich habe ein bisschen Angst davor, wie es mit ihr weitergeht, amüsiere mich aber auch ziemlich gut beim Lesen. Vor allem aber mag ich die Protagonistin und den Herren, in den sie sich auf gar keinen Fall verlieben darf, weil er doch eine reiche Erbin heiraten muss. Was ihn zum Glück nicht davon abhält ein wirklich netter Kerl zu sein. 🙂

Ein aufgeschlagenes Taschenbuch, das in Leseposition auf einer orangen Decke liegt.

Als sich die nächste kritische Situation für Elinor anbahnte, habe ich aber doch erst einmal lieber zum zweiten Teil der Strangeworlds-Travel-Agency-Reihe gegriffen und Flick, Jonathan und seine Cousine Avery in die Welt The Break begleitet. Natürlich haben die drei gleich zu Beginn ihren Koffer verloren (genau genommen ist er ihnen gestohlen worden) und nun sitzen sie in einer Welt fest, die in absehbarer Zeit aufhören wird zu existieren. Ich mag, dass The Break eine Scheibenwelt ist, in der sich die Bewohner durchaus darüber bewusst sind, das so eine Welt nur aufgrund von Magie funktionieren kann. Genau genommen ist es eine Scheibenwelt voller Piraten und Meer-Personen und mit nur sehr wenig Landmasse, was natürlich für eine ganz eigene Kultur sorgt. *g* Außerdem gefällt es mir, dass Flick und Avery sich noch nicht so ganz sicher sind, was sie voneinander halten. Sie haben sich gerade erst kennengelernt und es gibt Dinge an Avery, die Flick sympathisch findet, und welche, die ihr nicht gefallen. Vor allem aber ist ihr bewusst, dass sie etwas eifersüchtig ist, weil sie nun die Aufmerksamkeit ihres einzigen Freundes teilen muss, und sie versucht sich davon nicht beeinflussen zu lassen. 🙂

Links eine Schachtel mit einer Pralinenmischung, die auf einem Buch steht, rechts eine schwarze Tasse, die aussieht wie ein Kessel auf vier Füßen, und die Aufschrift "Witches Brew" trägt.

Bevor ich weiterlese gibt es aber erst einmal eine Heiße Schokolade mit Marshmallows und ein paar Pralinen. Die Schachtel sieht schon etwas angeschlagen aus, aber das liegt daran, dass mein Mann die Pralinen von einem Freund zum Geburtstag geschickt bekommen hat. Er war so lieb und hat uns die Leckereien in einer Konditorei in Göttingen besorgt, in der wir uns – als wir da noch wohnten – ab und an Trüffel, Pralinen oder gar ein Stück Kuchen gegönnt haben. Das waren seltene, aber immer absolut köstliche Genüsse und es ist ein bisschen schade, dass wir nun schon seit über zehn Jahren nicht mehr da waren.

 

Update 18:00 Uhr

Zwei Animal-Crossing-Screenshots. Links macht mein Charakter Selfies vor dem Stand des Angelturniers, während Lomeus zuschaut, rechts sitzt meine Spielfigur auf einem Kissen am Boden und vor ihr liegen ein aufgeschlagenes Buch und ein paar Papiere plus Schreibzeug.

In der letzten Stunde habe ich nur „Animal Crossing“ gespielt und ich muss zugeben, dass ich – von einer schnellen Angelrunde abgesehen – das Angelturnier ziemlich ignoriert habe. Aber es ist ja auch schon mein zweites Jahr auf der Insel und Lomeus hat mir momentan nichts Neues zu bieten. Stattdessen bin ich wie jeden Tag über meine Insel geflitzt, habe mit den Nachbarn gesprochen, Wespen aus den Bäumen geschüttelt, Fossilien eingesammelt und etwas aufgeräumt. Bevor ich gleich zum Kochen in die Küche wandere, drehe ich noch eine Blog- und Kommentarrunde und schaue, wie es euch heute Nachmittag ergangen ist. 🙂

 

Update 21:45 Uhr

Ein tiefer Teller, der mit Reis und einer Mischung aus Reis und Erbsen (gewürzt mit Zwiebeln, Knoblauch und Curry) gefüllt ist.

Zum Abendessen haben wir heute das letzte Drittel der aktuellen „The Taste“-Folge gesehen. Ich muss gestehen, dass mich damit eine Hass-Liebe verbindet, weil ich einerseits spannend finde, was die Kandidaten so kochen und welche Punkte zu beachten sind, wenn man sein gesamtes Essen auf einen einzigen Löffel reduzieren muss, auf der anderen Seite die Kritikpunkte, die Masse an Werbung, das Benehmen einiger „Coaches“, sowie einige Kandidaten unerträglich finde. Wenn wir die Folgen aber aufnehmen, auf drei Abende verteilt gucken und dabei sämtliche Werbung vorspulen, finde ich die Sendung deutlich erträglicher. *g*

Danach habe ich dann noch etwas gedümpelt und mich dann dazu aufgerafft das Geschirr abzuwaschen. Und da ich jetzt wirklich müde bin, werde ich wohl nur noch das neuste Video von Bernadette Banner („Rainy Days are for Tailoring Dramatic Victorian Skirts“) anschauen und bin danach vermutlich so entspannt, dass ich einfach ins Bett fallen werde.

Ich wünsche euch eine gute Nacht und hoffe, dass wir uns morgen wieder lesen! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

JED
Natira
Anette

Herbstlesen im Oktober 2021 (Sonntag, 03.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Nachdem ich gestern einen gemütlichen Lese- und Häkeltag mit euch verbracht habe, hoffe ich, dass der heutige Sonntag ebenso entspannt verläuft. Mein Mann und ich haben für später eine Brettspielrunde mit „Steampunk Rally Fusion“ geplant und wir haben auch noch Geburtstagstorte zu verspeisen, aber davon abgesehen habe ich keine weiteren Pläne für den heutigen Tag. Was auch ganz gut ist, denn „A Killing Frost“ von Seanan McGuire macht mir gerade sehr viel Spaß und ich muss gestehen, dass es gestern Nacht doch etwas später geworden ist als geplant, weil ich nur noch eben ein, zwei … und dieses hier auch eben noch … Kapitel beenden wollte. 😉

 

Update 11:30 Uhr

Eine angefangene Häkeldecke mit einem braun-weißem Karomuster auf einem braunen Sofa. Auf der Decke liegen drei Wollknäule und eine Häkelnadel. Im Hintergrund ist eine orange Decke zu sehen.

Den Vormittag habe ich bislang sehr entspannt verbracht. Ich habe nach dem Verfassen dieses Beitrags gemütlich die beiden Auflaufformen und Teller von gestern Abend abgewaschen und dann zum Häkelzeug gegriffen und meinem (heute etwas kommunikationsbedürftigen) Mann zugehört. Ich muss gestehen, dass ich von meinem nächtlichen Lesen etwas „verkatert“ bin und da ich genau weiß, dass ich mein Buch beim einem Weiterlesen erst wieder aus der Hand legen werde, wenn ich es durchgelesen habe, habe ich mich gegen eine vormittägliche Leserunde entschieden. Die Geschichte läuft gerade auf den Höhepunkt dieses Handlungsstrangs zu und auch wenn ich mir sicher bin, dass eine bestimmte Wendung nicht eintreten wird, ist es gerade ziemlich spannend. 😀 Gegen 13 Uhr wollen wir anfangen zu spielen und bis dahin werde ich wohl einfach weiter häkeln und frühstücken, damit ich diese „Verabredung“ auch einhalten kann.

 

Update 15:30 Uhr

Links die Taschenbuchausgabe von "A Killing Frost", rechts eine grüne Schale mit Vanillequark, Apfelmus und Mandelsplittern.

Uff, ich bin so fertig! *g* Nach dem letzten Update habe ich noch etwas gehäkelt und mir dann Frühstück gemacht, so dass ich bis 13 Uhr damit fertig war. Dabei ist mir übrigens aufgefallen, dass auf dem Cover von „A Killing Frost“ eine darin enthaltende Novella angekündigt wird – was mich zu der Frage brachte, wie viel ich gestern Nacht wohl noch hätte lesen müssen, um den Roman zu beenden. Ich habe also ein bisschen geblättert und festgestellt, dass der Rest der Geschichte definitiv zu lang gewesen wäre, um sie noch eben vor dem Schlafengehen zu beenden. *g* Dann wurde es Zeit für unsere Brettspielrunde …

Ein Blick auf den Endstand meiner Steampunk-Rally-Maschine. Die "Maschine" besteht aus mehreren Karten, deren spielbare Slots alle mit Würfeln ausgefüllt sind. Außerdem ist eine Scheibe zu sehen, die keinerlei Schaden an der Maschine meldet und eine Würfelreihe, deren Punkte von 1 bis 7 gehen.

Das Foto hier zeigt den Endstand meiner „Maschine“ und wie ihr sehen könnt, habe ich alle Slots mit Würfeln und Zahnrädern gefüllt und hätte nach meinem letzten Zug mit diesem Setting keinen weiteren Zug mehr machen können. Wir haben dieses Mal nicht „Steampunk Rally“, sondern die darauf basierende Version „Steampunk Rally Fusion“ gespielt (wobei ich sagen muss, dass unser Spiel beide Varianten in einer Schachtel bietet). Die Fusion-Vairante bringt andere Charaktere mit sich, ein anderes Spielfeld (hier hat man die Wahl zwischen Machu Picchu und dem Mars), die sogenannten Fusion-Würfel (die farbunabhängig eingesetzt werden können) und die Secret-Project-Karten, mit denen man sich im Laufe des Spiels extra Zugmöglichkeiten erarbeiten kann.

Links oben die beiden Charakterkarten mit einer Zeichnung von Asima Chatterjee, rechts oben die Maschinenteile, die mit dem Charakter kommen, sowie den Fusionwürfeln und den Secret-Project-Karten, die zur Fusion-Variante des Spiels gehören, unten links ein mit drei Fusion-Würfeln ausgebautes Maschinenteil und unten rechts ein Blick auf das gesamte Spielfeld inklusive der beiden Spielerbereiche.

Ich muss gestehen, dass die extra Möglichkeiten, die die Fusion-Version bietet, wirklich sehr viel Spaß gemacht haben, aber auch sehr anstrengend waren. Es gibt so viel zu beachten, so viel zu manipulieren und so viele Wege seine Karten, Würfel und Zahnräder effizent zu nutzen, dass bei uns sehr viel Zeit mit den verschiedenen Strategieüberlegungen draufging. Aber es hat auch sehr, sehr viel Spaß gemacht – vor allem, weil wir beide am Anfang das Gefühl hatten, wir kämen gar nicht so recht voran und dann habe ich einen Zug machen können, der einfach ideal lief, und am Ende der Runde stand ich im Zielbereich, während mein Mann immer noch wenige Felder hinter dem Start dümpelte. Ich habe nicht ganz so haushoch gewonnen, wie es unten rechts auf dem Foto aussieht, weil mein Mann da seinen Zug noch nicht beendet hatte, aber es war beeindrucktend, wie weit wir am Ende mit unseren gut ausgebauten Maschinen kamen. *g*

Jetzt drehe ich aber erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde und dann gibt es ein Stück Torte für mich!

 

Update 19:00 Uhr

Links ein Teller mit einem Stück Schokosahne-Birnen-Torte, rechts eine große, dampfende Tasse mit Milchkaffee.

Nach dem letzten Update und der Kommentarrunde habe ich mir erst einmal einen großes Milchkaffee gemacht und mir dazu ein Stück Schokosahne-Birnen-Torte gegönnt. Beim Kaffeekochen habe ich darüber nachgedacht, ob ich mir doch mal einen elektrischen Milchaufschäumer besorge – eigentlich trinke ich meinen Milchkaffee ohne Schaum, weil ich zu faul bin, um welchen zuzubereiten. Aber ich bin vor ein paar Wochen darüber gestolpert, dass es Milchaufschäumer gibt, die angeblich perfekt dafür sind eine Heiße Schokolade zubereiten … Was genau genommen ein bescheuerter Grund ist, um sich extra ein Gerät anzuschaffen, aber Heiße Schokolade UND Milchschaum wären schon zwei Punkte, die dafür sprechen würden …

Animal-Crossing-Screenshot, bei dem mein Charakter mit einer Gießkanne in der Hand vor einem Beet mit Kürbispflanzen steht. Im Hintergrund kann man diverse geschnitzte Kürbisse sehen, die zum Teil aufeinandergestapelt, auf einen Steinhocker oder auf dem Boden platziert sind.

Danach habe ich dann die Switch angeworfen und eine Runde „Animal Crossing“ gespielt. So langsam wird es herbstlicher auf meiner Insel. Ich genieße es sehr, dass ich in diesem Jahr schon einige Kürbisanleitungen habe, mit denen ich in den Wochen vor Halloween in Ruhe dekorieren kann. 😉 Nach einer „schnellen“ Inselrunde habe ich wieder zu „A Killing Frost“ gegriffen und weitergelesen. Es gab eine große Enthüllung in der Geschichte, die in gewisser Weise vorhersehbar und doch sehr überraschend war. Ich mag es sehr, wie die Autorin mit meinen Erwartungen spielt und mir auf der einen Seite das Gefühl gibt, ich hätte gut aufgepasst und mitgedacht, und mich auf der anderen Seite immer wieder überrascht. Nur noch drei Kapitel und dann fehlt mir nur noch die Novelle zur Beendigung dieses Titels, aber bevor ich wieder zum Buch greifen kann, muss ich erst einmal das Abendessen kochen. Mit etwas Glück schaffe ich eine kleine Kommentarrunde, während das Essen auf dem Herd steht …

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Ein Topf voller Eintopf.

Heute gab es zum Abendessen einen Eintopf mit Rote Beete, Kichererbsen, Erbsen und Perlgraupen und weil das Essen definitiv ansprechender aussieht, solange noch nicht alle Zutaten von der Roten Beete gefärbt wurden, gibt es hier ausnahmsweise ein Topffoto. 😉 Nach dem Essen habe ich dann „A Killing Frost“ beendet und es genossen, wie Seanan McGuire die diversen Handlungsstränge, die in den vergangenen dreizehn Bänden begonnen wurden, hier zusammenführt und beendet. Ausnahmsweise fühlt es sich an, als ob für Toby und ihre Lieben in naher Zukunft alles gut enden könnte und das ist ein ziemlich gutes Gefühl. (Ich habe auch schon mitbekommen, dass sehr viele Leute zum aktuellsten Band „When Sorrows Come“ meinten, dass die gesamte Geschichte wohltuend wäre. Was bedeutet, dass ich nun sehr ungeduldig darauf warte, dass ich die Taschenbuchausgabe davon in einem Jahr in die Finger bekomme. Uuund natürlich steht die Frage im Raum, in welche Richtung sich die Serie weiterentwickeln wird, aber da mir spontan mindestens drei Punkte einfallen, die als Ausgangspunkt für weitere Geschichten dienen können, gehe ich davon aus, dass Seanan McGuire mich auch noch ein paar weitere Jahre mit October Days Abenteuern gut unterhalten wird.)

Das Taschenbuch von "The Midnight Hour" auf meiner orangen Sofadecke.

Da ich noch ein bisschen Zeit habe, bis ich ins Bett fallen werde, gönne ich mir noch ein erstes Reinschnuppern in „The Midnight Hour“ von Benjamin Read und Laura Trinder. Das Buch lag ganz oben auf dem Stapel, der am besten zu erreichen war, und ich bin gespannt, was mich da erwartet.

Es war wieder schön mit euch gemeinsam das Wochenende zu verbringen und ich hoffe, ihr hattet alle einen ebenso entspannten Sonntag wie ich. Kommt gut in die neue Woche, habt nicht zu viel Stress und gönnt euch sooft wie möglich erholsame kleine Auszeiten! Vielleicht lesen wir uns hier am Samstag ja wieder – ich würde mich freuen. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Anette
Natira
JED

Herbstlesen im Oktober 2021 (Samstag, 02.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Der erste Tag des Herbstlesens beginnt für mich damit, dass ich darauf warte, dass mein Mann vom Einkaufen zurückkommt. In der Zwischenzeit versuche ich mal mich zu einer Runde Schulterübungen aufzuraffen, die habe ich nämlich in den letzten Tagen vernachlässigt, obwohl sie dringend nötig wären. Ansonsten haben ich für den heutigen Tag keine besonderen Pläne, obwohl ich hoffe, dass ich heute Nachmittag etwas Häkelzeit auf die Reihe bekomme. Meine Häkeldecke habe ich über den Sommer nämlich wenig in die Hände genommen und es wäre doch eigentlich ganz schön, wenn mein Mann die im Laufe des Winters nutzen könnte. Außerdem habe ich ein paar Bücher neben mir aufgestapelt, die mich gerade alle reizen, und da muss ich mal schauen, was mich gleich besonders anspricht …

 

Update 11:00 Uhr

Nachdem ich meine Schulterübungen hinter mich gebracht hatte (ich sollte die wirklich wieder täglich machen … *seufz*) und der Einkauf weggeräumt war, habe ich spontan zu „A Killing Frost“ von Seanan McGuire gegriffen. Das ist der gerade erst als Taschenbuch erschienene vierzehnte Band der October-Daye-Serie und ich habe im Moment große Lust auf diese Art von Geschichten. Ich weiß nicht, wie Seanan McGuire es schafft, aber auf den ersten Seiten schwankte ich schon zwischen Schmunzeln und feuchten Augen, weil die kurze Zusammenfassung der letzten Ereignisse so viele Erinnerungen an die anderen Romane weckte. Aktuell ist Toby mit den Vorbereitungen für ihre Hochzeit beschäftigt und dazu gehört, dass sie ihren Stiefvater auftreiben muss, damit dieser bei der Zeremonie dabei sein kann. Oh, und natürlich gab es schon eine ominöse Warnung für Toby … *g*

Links die Taschenbuchausgabe von "A Killing Frost", rechts eine große Tasse mit Gemüsebrühe

Zwischendurch habe ich meine Lektüre unterbrochen, um meinem Mann dabei zuzuschauen, wie er seine Geburtstagsgeschenke auspackte. Und nachdem wir gesehen haben, was er geschenkt bekam, kann ich sagen, dass wir in den kommenden Tagen ein paar skurrile japanische Filme sehen werden … ich bin schon gespannt. Leider hat sich gestern rausgestellt, dass mein Mann seinen geplanten Urlaub doch nicht nehmen kann, so dass wir all unsere Pläne für die kommende Woche auf das Monatsende verschieben müssen. Doof, aber nicht zu ändern … Ich glaube, ich mache mir jetzt erst einmal Frühstück, denn ich habe überraschend früh Hunger.

 

Update 13:45 Uhr

Links "A Killing Frost", rechts ein Teller mit einem aufgeschnittenen Brötchen (eine Hälfte mit Frischkäse, die andere mit Zartbittercreme) und drei Möhren.

Seit dem letzten Update gab es für mich Frühstück und dazu das aktuellste Video von Mocha, in dem er Karottenküchlein backt. Ich mag die Ästhetik dieser Videos, den Blick aufs Meer und natürlich das entspannte Backen – diese Videos sind immer eine sehr gute Begleitung zum Frühstück. 😉 Und ich habe meinem Mann noch ein weiteres Mal beim Geschenkauspacken zugeschaut, nachdem gerade ein Paket von einem Freund ankam. Nach dem Auspacken kann ich sagen, dass wir jetzt genügend Kekse im Haus haben, um den Rest des Jahres damit auszukommen, und nun frage ich mich, was ich mit den gekaufte Zutaten machen soll, mit denen ich in der kommenden Woche Kekse backen wollte. *g* Ansonsten habe ich weiter in „A Killing Frost“ gelesen und freue mich so darüber, dass die Geschichte sich so langsam auf einen Punkt hinbewegt, auf den die Autorin nun schon seit Jahren hingearbeitet hat. Diese Serie bereitet mir wirklich viel Freude und es macht mir so viel Spaß zu sehen, wie all die verschiedenen Handlungsstränge zusammenlaufen. Bevor ich weiterlese, werde ich aber erst einmal eine Runde zur Häkelnadel greifen. Häkeln kann ich nicht so lange am Stück wie Stricken, also habe ich mir überlegt, dass ich heute vielleicht zwei Runden einrichte, um mit der Decke voran zu kommen.

 

Update 17:00 Uhr

Ein Stück einer karierten Häkeldecke in den Farben dunkelbraun, mittelbraun und weiß (die Farben sind so angeordnet, dass es ein bisschen wirkt, als ob das Mittelbraun dadurch entsteht, dass weiße und dunkelbraune Fäden verwebt wurden). Auf der Decke liegen zwei braune Wollknäule und eine Häkelnadel mit Holzgriff.

In den vergangenen drei Stunden habe ich ungefähr eine Stunde gehäkelt und kann deshalb vermelden, dass es zwar in unserer Wohnung momentan kühl genug ist, dass ich mich unter meine Sofadecke kuscheln kann, dass aber eine zweite Decke auf den Beinen doch noch etwas sehr warm ist. 😉 Ausnahmsweise habe ich beim Häkeln nichts gehört, weil ich momentan froh bin, wenn ich mal keine Kopfhörer auf den Ohren habe. Stattdessen habe ich ein wenig mit meinem Mann geschwatzt und etwas vor mich hingeträumt. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich für die Decke (ohne Umrandung!) noch ungefähr 400 Arbeitsstunden benötige – ich fürchte, das wird in diesem Jahr nichts mehr. *g* Aber das ist okay, es ist ja nicht so, dass wir gar keine anderen Decken im Haus hätten, die mein Mann im Zweifelsfall nehmen könnte … Und natürlich habe ich noch ein bisschen in „A Killing Frost“ gelesen, ich finde es in diesem Band besonders auffällig, wie sehr sich Toby im Laufe der Zeit entwickelt hat. In den ersten Romanen war October eine Frau, die alles versuchte, um andere Personen fernzuhalten. Inzwischen ist sie jemand, der nicht nur mehrere Mitbewohner.innen hat, sondern auch jemand, der um Hilfe bitten und die Folgen ihrer Aktionen auf andere Personen in Betracht ziehen kann. Ich mag diese Veränderungen … 🙂

Links ein grüngemusterter Teller mit einem Stück Torte (Schokoladensahne und Birnen auf einem hellen Bisquitboden), rechts eine große Tasse Milchkaffee.

Als Geburtstagskuchen gab es auch in diesem Jahr für meinen Mann wieder eine Schoko-Birnen-Torte und ich muss zugeben, dass sie mir dieses Mal wirklich gut gelungen ist. *g* Bevor ich gleich zur Switch greife und meine tägliche Runde „Animal Crossing“ spiele, drehe ich erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde und schaue, wie es den anderen beiden heute so ergangen ist. Und nach dem Spielen muss ich mich auch schon ans heutige Abendessen machen …

 

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Animal-Crossing-Screenshot mit drei Charakteren (meine Figur, der Kater Kabuki und die Affendame Uta) in einem traditionell japanisch wirkenden Haus und Uta sagt "Ich bin immer wieder überrascht, dass Leute mich zu sich einladen. Ich mein, eilt mir mein Ruf nich' voraus?".

Mein für vor einer Stunde geplantes Update scheiterte daran, dass der Laptop nicht laufen wollte, und es einige Zeit dauerte, bis ich herausfand, dass der mal eben nebenbei ein paar Updates lauten hatte. Ich habe ja schon ein- oder zweimal angedeutet, dass ich gar nicht gut auf nichtfunktionierende Technik reagiere … *seufz* Mein Animal-Crossing-Spielen lief hingegen heute gut – ich mag diese entspannte Zeit am späten Nachmittag auf der Insel. Das ist für mich in der Woche immer der Übergang vom Arbeitstag zum Feierabend – selbst wenn ich mir am Nachmittag schon eine Stunde „freigenommen“ habe oder abends noch etwas Zeit mit der Arbeit verbringen sollte. *g*

Zwei kleine Auflaufformen mit Lasagne.

Zum Abendessen habe ich zwei verschiedene Varianten von Lasagne gekocht. Für meinen Mann gab es ausnahmsweise eine Lasagne mit Hackfleisch und für mich eine Variante mit Paprika und Zucchini. Ich mache mir in letzter Zeit nur noch selten die Mühe, aber so eine Lasagne ist schon verflixt lecker. 🙂 Zum Essen haben wir eine Folge „Nailed It!“ geschaut und uns wunderbar amüsiert, vor allem, weil die drei Kandidatinnen ihre katastrophalen Backversuche selber auch so gar nicht ernst genommen haben. *g* Ansonsten habe ich noch etwas in „A Killing Frost“ gelesen, während ich darauf gewartet habe, dass der Laptop sich wieder berappelt … Ich glaube nicht, dass sich heute noch ein weiteres Update lohnen wird. Den Rest des Tages werde ich mit meinem Buch verbringen, da wird es nicht mehr viel zu erzählen geben. Aber ich werde auf jeden Fall vor dem Schlafengehen noch eine Blog- und Kommentarrunde drehen und morgen gibt es hier einen neuen Beitrag! Diesen ersten Tag des Herbstlesens habe ich auf jeden Fall schon einmal genossen und fand es nett, dass sich ein paar Leute gefunden haben, um mit mir gemeinsam den Tag zu genießen. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Anette
JED

Lese-Sonntag im August 2021

Schon wieder ein Lese-Sonntag und da ich gerade einen ganzen Haufen mit angefangenen Büchern neben dem Sofa liegen habe, hoffe ich, dass ich auch viel Zeit mit Lesen verbringen werde. Aber erst einmal gönne ich mir etwas Zeit, um meine nächtliche Timeline aufzulesen und dabei wach zu werden. Außerdem wollen mein Mann und ich heute Vormittag ein Brettspiel spielen, in der Hoffnung, dass wir nicht zu viel Hitze in die Wohnung lassen, obwohl wir den Verdunklungsvorhang dabei nicht schließen können. Bislang haben wir ja viel Glück mit dem Sommer gehabt und obwohl die letzten Nächte verflixt warm waren, hat sich die Wohnung noch nicht so sehr aufgeheizt, dass wir schon beim Aufstehen den Ventilator anwerfen müssen. Und ab morgen soll es schon wieder kühler werden, da halte ich die heutigen 31 Grad auch noch aus. 😉 Jetzt aber erst einmal richtig wach werden und dann sehen wir weiter …

 

Update 10:00 Uhr

Bislang ist mein Tag angenehm entspannt verlaufen. Ich habe die nächtliche Timeline aufgelesen (sehr viel Frustration und Wut – daran wird sich wohl auch so schnell nichts ändern), mich über die aktuellen Zahlen informiert (Frankfurt hat eine 7-Tage-Inzidenz von 50) und mich dann damit entspannt zwanzig Minuten lang einer koreanischen Youtuberin zuzuschauen, wie sie ihren Tag verbringt. Ansonsten warte ich gerade darauf, dass mein Mann sein Frühstück beendet, damit wir mit dem Spielen anfangen können. Oh, und ich habe mal meinen „Stapel“ aktueller Bücher für euch so fotografiert, wie ich ihn gestern Abend verlassen habe. So könnt ihr schon mal einen Blick auf meine aktuelle Lektüre werfen, bevor ich später für mein Frühstück den Platz wieder freiräume … *g*

Zwei unordentliche Stapel mit Büchern, zwischen denen auch ein eReader steckt. Die obersten beiden Bücher sind "Once Upon a Crime" von Robin Stevens (links) und "The Strangeworlds Travel Agency" von L. D. Lapinski (rechts).

 

Update 12:45 Uhr

Der Karton des Brettspiels "Seize the Bean" - auf dem Covers ieht man eine riesige Kaffeetasse und eine sehr unterschiedliche Gruppe von Menschen, die sich drumherum drängeln.

Unsere Spielrunde war mal wieder wirklich lustig und ich kann stolz verkünden, dass ich mit 58:47 Punkten gewonnen habe, obwohl es anfangs gar nicht gut für mich ausschaute. 😀 „Seize the Bean“ ist ein Spiel, das wir vor drei Jahren gekickstartert hatten (und das – laut Entwickler – eigentlich vor zwei Jahren geliefert werden sollte, aber das war von Anfang an nicht realistisch) und das wir vor drei Wochen bekommen haben. Heute war unsere dritte Runde mit „Seize the Bean“ und uns macht das Spiel wirklich Spaß. Als Spieler betreibt man ein Café in Berlin und muss versuchen so viele Kunden wie möglich in seinen Laden zu ziehen und diese rundum zufriedenstellend zu bedienen, um dann von ihnen positive Bewertungen zu bekommen. Da ich anfangs einen eklatanten Mangel an Vorräten (Kaffeebohnen, Milch und Zuckerwürfel) aufzuweisen hatte, habe ich bedauerlicherweise drei negative Bewertungen bekommen, konnte diese aber am Ende mit der Menge an positiven Kundenmeinungen wieder ausgleichen.

Eine Collage aus vier Fotos, die unterschiedliche Momente unserer Spielerunde zeigen. Es sind verschiedene Karten mit Kundentypen, Geschäftsausbauten und Vorratsvarianten zu sehen, eine Draufsicht auf den gesamten Spielaufbau, eine Karte, auf der der Ablauf des Spiels erklärt wird, und mein Spielbereich mit kleinen Vorratsminiaturen, Kundenkarten und dem Basisbrett (Café), an das all die Dinge angeordnet werden.

Es ist wirklich lustig zu überlegen, welche Kunden man in sein Café ziehen mag und welche man lieber nicht bedient (Touristen zum Beispiel bringen zwar schnell gute Bewertungen, sorgen aber auch dafür, dass der Ruf des Cafés geschädigt wird, weil schließlich niemand Stammkunde einer Touristenfalle werden will). Mir gefällt auch, dass das Spiel selber relativ schnell geht – wir haben bislang um 1 1/2 Stunden pro Runde gebraucht – und das einzige, was etwas lästig ist, ist die Tatsache, dass der Aufbau durch die vielen Elemente etwas mehr Zeit benötigt. Aber auch da sind wir schon schneller geworden, weil wir inzwischen wissen, was wir brauchen und wie wir die Sachen anordnen müssen. 🙂

Da ich nach all der Beschäftigung mit Kaffee, Donuts, Kuchen und ähnlichem doch hungrig geworden bin, mache ich mir jetzt erst einmal Frühstück! *g*

 

Update 16:15 Uhr

Da ich gerade feststellen musste, dass ich in der kommenden Woche wieder English Muffins für mein Frühstück backen muss: Hat eine von euch vielleicht ein Rezept, das sie empfehlen würde? Ich bin noch auf der Suche nach dem richtigen Rezept für mich. Meine aktuelle Runde habe ich nach einem Rezept von Jamie Oliver gemacht und sie sind mir etwas zu fade …

Links ein angeschalteter eReader, rechts ein Teller mit einem English Muffin mit Kichererbsen-Paprika-Aufstrich, einer in Scheiben geschnittenen Kohlrabi, einer Möhre und ein paar Gurkenscheiben.

Zum Frühstück gab es für mich acht von zehn Kapiteln der Urban-Fantasy-Geschichte „Paper Stars“ von Devon Monk (die ersten beiden hatte ich gestern Abend vor dem Schlafengehen gelesen). Die Geschichte gehört zu den Ordinary-Magic-Romanen der Autorin und wurde zusammen mit zwei weiteren als vierter Band der Romanreihe veröffentlicht. Was mich etwas irritiert, denn die Autorin hat die Kapitel des gesamten Buchs durchnummeriert, statt immer wieder von vorne mit der Nummerierung anzufangen. *g* Über die Ordinary-Magic-Bücher bin ich schon vor Jahren gestolpert, hatte mich aber immer von den darin vorkommenden Göttern abschrecken lassen. Irgendwann muss ich aber doch mal schwach geworden sein, denn als ich vor kurzem meine eBook-Liste durchstöberte, bin ich über den ersten Band gestolpert und habe ich endlich mal gelesen … nur um dann auch noch die beiden Fortsetzungen zu kaufen und zu lesen und wie ihr sehen könnt, bin ich inzwischen bei Band vier (und ja, der fünfte ruht auch schon auf dem eReader). Ich muss zugeben, dass mich der zweite und dritte Teil nicht ganz so gut unterhalten haben wie der Auftaktband, aber ich finde die Reihe immer noch wunderbar erholsam und es gibt so viele amüsante Szenen mit all den Göttern, Monstern und Dämonen, dass ich wohl auch die weiteren Veröffentlichungen lesen werde.

Links ein Buchstapel, auf dem oben der Titel "Mad and Bad - Real Heroines of the Regency" von Bea Koch zu sehen ist. Rechts ein großes Glas mit Dalgona-Kaffee.

Danach war es langsam soweit, dass ich den Vorhang einen Spalt öffnen konnte (weil die Sonne auf der anderen Seite des Hauses steht), ohne dass das Wohnzimmer zu sehr überhitzt. Also habe ich mir etwas Leckeres zu trinken gemacht und zu „Mad & Bad – Real Heroines of the Regency“ von Bea Koch gegriffen. Von dem Buch hatte ich bislang nur die Einleitung gelesen, bin also noch ganz am Anfang und kann nicht so viel sagen. Aber mir gefällt der Schreibstil von Bea Koch (die nicht nur Historikerin ist, sondern auch Mitinhaberin der kalifornischen Buchhandlung „The Ripped Bodice“ ist) und die Passagen, die ich bislang über die Patronessen von Almack gelesen haben, brachten auch einige interessante neue Informationen. Ich denke, ich werde noch ein bisschen bei dem Sachbuch bleiben, bevor ich wieder zu einem anderen Titel wechsel. (Sagte ich schon, dass ich gerade erschreckend selten bei einem Buch bleiben? Ich komme mir schon vor wie Kiya … 😉 ) Oh, und schaut euch mal den Titel der Grafik auf der rechten Seite des Buches an:

Ein aufgeschlagenes Buch. Auf der linken Seite sieht man den letzten Absatz des Kapitels über den "Ton" und weitere Leseempfehlungen, rechts eine Grafik, die übertitelt ist mit "Who's Sleeping Witch Whom?" und die die verschiedenen Verwandtschaften, Ehen und Verhältnissen zwischen Personen rund um die Patronessen von Almack aufzeigt.

Eine Grafik, über die ich übrigens sehr dankbar bin, weil es langsam etwas schwierig wurde die Verwandtschafts- und … äh … sonstigen Verhältnisse zu überblicken. 😉

Bevor ich wieder zum Buch greife, drehe ich noch eine Blog- und Kommentarrunde und schaue, ob ihr einen ebenso netten Tag verlebt wie ich. 🙂

 

Update 20:30 Uhr (letztes Update)

Animal-Crossing-Screenshot, bei dem man vorne meine Spielfigur mit einem eleganten schwarzen Hut im Gespräch mit einem Nachbarn sieht. Der Nachbar ist Ede (ein rotes und etwas rabiat wirkendes Schwein), der sagt "So ein paar bunte Feuerblumen sorgen nicht nur am Nachthimmel für ein funkelndes Strahlen!". Im Hintergrund sieht man diverse andere Nachbarn und Melinda ein Feuerwerk genießen.

Die Blog- und Kommentarrunde (und das DM schreiben auf Twitter) dauerte nach dem letzten Update so lange, dass ich dann nicht mehr zum Buch gegriffen, sondern erst einmal eine Stunde „Animal Crossing“ gespielt habe. Dann bin ich mit meinem aktuellen Hörbuch („Unmasking Miss Appleby“ von Emily Larkin) auf den Ohren in die Küche geflitzt und habe Gemüse geputzt und in die Pfanne geworfen. Während das garte, bin ich noch einmal kurz in mein Spiel gegangen, denn während des Augusts gibt es jeden Sonntagabend ab 19 Uhr ein Feuerwerk. Ich mag die auf dem Platz rumwuselnden Nachbarn so gern und finde es so niedlich wie sie das Feuerwerk beobachten und was sie dazu zu sagen haben.

Ein - etwas unordentlich auf dem Teller gelandetes - Omelett mit Kartoffel- und Paprikastückchen.

Dann ging es wieder kurz in die Küche, um die Eier zum Gemüse in die Pfanne zu geben und die zwanzig Minuten, die die Eier brauchten, bis sie gestockt waren, habe ich genutz, um die Kurzgeschichte „The Case of the Missing Treasure“ (aus dem Buch „Once Upon a Crime“) von Robin Stevens anzufangen – die werde ich gleich dann hoffentlich noch beenden können, obwohl ich wegen der gerade geöffneten Fenster eigentlich kein Licht anmachen mag. Zum Essen haben wir die erste Episode von „Bake Squad“ geschaut. Das ist eine Back-Serie auf Netflix, die von der Milk-Bar-Gründerin Christina Tosi moderiert wird. Die Sendung klang nett, weil in der Vorschau deutlich zu sehen war, dass die vier miteinander konkurrierenden „Dessertkünstler“ (die alle andere Schwerpunkte bei ihrem Handwerk haben) sich auch bei Bedarf gegenseitig helfen, um ihre Werke fertig zu bekommen. Freundschaftlichen Wettbewerb sehe ich deutlich lieber als „ernsthaften“ Wettbewerb, aber ich habe das Gefühl, dass diese Sendung ihren Ton noch nicht richtig gefunden hat. Oder um es anders auszudrücken: Ich fühle mich nicht so richtig dem Zielgruppenalter entsprechend. 😉

Da ich vermute, dass mindestens drei meiner Mitleserinnen schon das letzte Update für heute geschrieben haben, wird es von mir heute auch keins mehr geben. Ich werden den Rest des Tages mit Daisy und Hazel herausfinden, wer für den Diebstahl der verschwundenen Museumsstücke verantwortlich ist, und dann aufgrund der Lichtverhältnisse in unserem Wohnzimmer wieder zum eReader mit dem vierten „Ordinary Magic“-Band greifen.

Es war schön den Tag gemeinsam mit euch zu verbringen und ein bisschen darüber lesen zu können, womit ihr es euch heute schön gemacht habt. Ich hoffe, ihr habt euch heute gut erholt und habt morgen einen guten Start in die Woche! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Anette
Natira
Sayuri

Lese-Sonntag im Juni 2021

Seit dem letzten Lese-Sonntag habe ich nicht nur so einige Bücher abgebrochen, sondern auch relativ wenig Zeit zum Lesen gehabt. Außerdem ist es inzwischen so sommerlich, dass wir den ganzen Tag die Wohnung verdunkeln müssen – was bedeutet, dass ich mich momentan auf eBooks beschränken muss, wenn ich nicht das Licht anmachen will zum Lesen. Was ich nicht will, weil selbst eine Ahnung von Tageslicht durch die geschlossenen Verdunklungsvorhänge besser ist als Kunstlicht … Die Hitze sorgt auch dafür, dass ich nicht besonders konzentrationsfähig bin und so relativ wenig Seiten am Stück lesen kann. Ich bin also selber gespannt, was ich euch heute so über meinen Lese-Sonntag erzählen kann (und wie viel Zeit ich wirklich mit einem Buch verbringen werde). Ich werde auch versuchen das Grummeln über die Hitze, die Schwüle, das angekündigte Unwetter, die Nebenwirkungen des Ventilators und all die anderen Dinge, die mich gerade nerven, zu unterdrücken, weil sonst werden das heute lange und unlesbare Updates mit wenig neuem Inhalt …  😉

 

Update 11:30 Uhr

Ein eReader, dessen Bildschirm das Cover von "Twelve Days of Faery" von W. R. Gingell zeigt, daneben steht eine grüne Tasse mit Pfefferminztee

Seit dem Aufstehen habe ich nicht mehr auf die Reihe gebracht, als gemeinsam mit meinem Mann den Abwasch zu erledigen, meine nächtliche Timeline aufzulesen (und mich dabei mehrfach auf Twitter auszutauschen) und ein paar Minuten auf die Bücher in meinem eReader zu starren, um mich zu entscheiden, welchen Roman ich als nächstes lesen könnte. Da ich ziemlich müde und kopfschmerzig bin, muss ich mal gucken, ob ich mich überhaupt aufs Lesen konzentrieren kann. Aber ich denke, ich werde „Twelve Days of Faery“ von W. R. Gingell eine Chance geben – ich habe keine Ahnung mehr, wieso ich mir den Roman angeschafft habe, aber die ersten Seiten klingen nett. Die Geschichte beginnt damit, dass König Markon über den Fluch nachdenkt, von dem sein Sohn betroffen ist und der dafür sorgt, dass dieser schon mehrere Verlobte und Geliebte verloren hat. Inzwischen ist es sogar so schlimm, dass eine junge Frau, die dem Prinzen nur einen flirtenden Blick zuwirft, von dem Fluch getroffen wird. Doch so gern der König seinen Sohn von diesem Fluch befreit sehen würde, so fragt er sich, ob er weitere Frauen dieser Gefahr aussetzen darf …

 

Update 14:15 Uhr

Links der angeschaltete eReader mit einer Seite aus dem Buch "Twelve Days of Faery", rechts eine kleine Glasschale mit Quark und Bananen

Auch wenn ich mich immer wieder vom Internet ablenken lasse (meine Aufmerksamkeitsspanne ist nicht sehr groß, während meine TL heute recht kommunikativ ist), bin ich doch meinem Buch in den letzten Stunden relativ treu geblieben und habe sogar während des Frühstücks (Vanillequark mit Banane) weitergelesen. Ich mag den Erzähler (König Markon), der ein aufmerksamer, freundlicher und definitiv nicht dummer Mann ist, und ich mag die Zauberin Anthea, die klug und zielstrebig ist, ohne dabei unfreundlich zu sein. Aktuell hat es die beiden ins Feenreich verschlagen, weil des Prinzens Fluch wohl weniger ein Fluch ist, als aus einer ganzen Reihe von Zaubern zu bestehen scheint. „Twelve Days of Faery“ ist nicht gerade eine wahnsinnig spannende Geschichte, aber unterhaltsam und entspannend zu lesen – und somit perfekt für den heutigen Tag. Bevor ich wieder zum Buch greife, drehe ich aber erst einmal eine Runde auf meiner (hoffentlich heute mal wieder sonnigen) Animal-Crossing-Insel. 🙂

 

Update 18:00 Uhr

Wieder der angeschaltete eReader mit einer Seite aus meinem aktuellen Roman, rechts daneben ein weißer Teller mit einem Stück Zitronenrolle.

Eigentlich wollte ich ja direkt nach dem letzten Update spielen, aber da mein Mann gerade seine Konsole für „Animal Crossing“ angeworfen hatte und es doch etwas irritierend ist, wenn ich nicht auf Anhieb sagen kann, ob ein Geräusch aus meinem Spiel oder seinem kommt, habe ich doch lieber erst noch einmal zum Buch gegriffen. Sehr weit bin ich eigentlich nicht, aber ich freue mich darüber, dass ich trotz der Hitze immer wieder ein paar Seiten am Stück lesen kann. Ich mag die Charaktere und ich mag den Humor und ich finde es schön, dass der König so respektvoll und wenig fordernd mit der Zauberin umgeht. Außerdem gab es ein Stück Zitronenrolle für mich, bevor ich dann doch endlich zur Switch gegriffen habe.

Ein Screenshot, der meine Animal-Crossing-Figur zeigt, wie sie auf den Bildschirm ihres Smartphones schaut. Sie trägt ein blumiges Sommerkleid und einen großen Sommerhut, während im Hintergrund fliegende japanische Karpfenfahnen zu sehen sind.

Auf meiner Insel war heute wirklich schönes Wetter und ich finde es immer wieder lustig, wie sehr ich die sonnigen Tage in meinem Spiel mag, solange auch deutlich wird, dass es windig ist. (Außerdem ist es beeindruckend, dass es den Entwicklern wirklich gelungen ist an manchen Tagen den Eindruck von hoher Luftfeuchtigkeit/Schwüle usw. zu erwecken – das Wetter fühlt sich beim Spielen überraschend real an. 🙂 ) Jetzt geht es aber erst einmal für mich in die Küche, um den Ofen fürs Abendessen anzuwerfen …

 

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Links eine kleine Glasschale mit Gurkensalat in einer Joghurtsauce, rechts ein Teller, auf dem zwei Stücke einer Focaccia liegen, die mit Schafskäse- und roten und gelben Paprikastücken zubereitet wurde.

Das Abendessen war wirklich lecker und inzwischen konnten wir auch die Fenster öffnen, ohne dass die Temperatur in der Wohnung weiter steigt. Es nieselt sogar etwas, allerdings sorgt das bislang nur für deutlich mehr Schwüle und nicht für Abkühlung – ich hoffe, dass sich das im Laufe des Abends noch etwas ändert. Außerdem habe ich seit dem letzten Update „Twelve Days of Faery“ beendet und mich bis zur letzten Seite gut unterhalten gefühlt. Genau genommen habe ich mich so gut amüsiert, dass ich nun versucht bin mir den zweiten Band der Reihe zu besorgen. Allerdings dreht sich dieser um andere Protagonisten und ich bin mir nicht sicher, ob ich das gerade haben möchte. *g* Ich hätte nicht gedacht, dass ich bei meinen Konzentrationsproblemen und den Kopfschmerzen heute einen ganzen Roman lesen würde (und wir müssen dabei mal eben ignorieren, dass das Buch gerade mal einen Umfang von 142 Seiten hatte). Alles in allem war es ein deutlich netterer Lesetag, als ich heute morgen gedacht hätte! 🙂 Vielen Dank an Natira für die Gesellschaft und all die anderen, die heute vorbeigeschaut und einen Kommentar hinterlassen haben. Kommt gut in die neue Woche – ich hoffe für uns alle, dass jetzt erst einmal ein paar kühlere Nächte kommen. 🙂

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Heutige Mitleserin:

Natira

Lese-Sonntag im Mai 2021

Die letzten zwei Wochen waren ganz schön stressig und viel zum Lesen bin ich in diesem Monat noch nicht gekommen. Aber vielleicht schaffe ich es ja heute diesen Mangel an Lesezeit etwas aufzuholen. Die „lästigen Pflichten“ habe ich gestern schon vor dem Schlafengehen erledigt, so dass ich direkt mit einem Buch in den Tag starten kann – zumindest wenn ich in den nächsten Minuten wach genug dafür werde. Vielleicht höre ich auch einfach nur eine Runde Musik, bis ich mich in der Lage fühle, mich für ein Buch zu entscheiden. 😉 Da ich gestern meinen angefangenen Roman („The Hatmaker“ von Tamzin Merchant) beendet habe, muss ich jetzt erst einmal herausfinden, nach welcher Art von Geschichte mir heute ist.

 

Update 11:00 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot, auf dem Melinda zu sehen ist, die sagt: "Aber uns steht eine neue Woche bevor, und ich wünsche euch, dass sie so wird, wie ihr es euch vorstellt!".

Ich habe nach dem Schreiben des Blogbeitrags wirklich erst einmal etwas Musik gehört und als ich mich dann wach genug fühlte, habe ich „Animal Crossing“ gestartet, um nach dem heutigen Rübenpreis zu schauen und dann meinen Mann und eine Freundin auf meine Insel zu lassen, damit sie von meiner Jorna Rüben kaufen konnten. Bei der Gelegenheit habe ich dann noch meine täglichen „Pflichten“ im Spiel erledigt, damit ich da nicht mehr dran denken muss. *g* Außerdem habe ich mich für mein nächstes Buch entschieden („Death sets Sail“ von Robin Stevens – der letzte Teil der „Murder Most Unladylike“-Reihe), aber statt zum Roman zu greifen, habe ich erst einmal einige Fotos, die noch auf der Kamera ruhten, gesichtet, ausgewählt und bearbeitet und – falls sie für den Blog waren – in die jeweiligen Beitrags-Entwürfe eingefügt. Jetzt wird es aber wirklich Zeit, dass ich meine Nase ins Buch stecken, auch wenn ich mich ein bisschen vor einer im Klappentext angedeuteten Entwicklung fürchte. Grundsätzlich kann ich sagen, dass ich die Reihe mit jedem Band mehr genossen habe und ich gehe nicht davon aus, dass die Autorin mir das noch vermiesen wird …

Die - auf einem Holzbrett liegende - Taschenbuchausgabe von "Death sets Sail" von Robin Stevens (mit einem gold-glänzendem Cover) und rechts daneben eine grün-weiß-gemusterte Tasse mit schwarzem Tee.

 

Update 14:00 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich – von einer kurzen Frühstückspause abgesehen – durchgehend gelesen. Der letzte Band der „Murder Most Unladylike“-Reihe spielt in Ägypten, wo Daisy Wells und Hazel Wong gemeinsam mit ihrer Mitschülerin Amina, Hazels Vater und ihren beiden Halbschwestern, sowie ihren Freunden Alexander und George eine Nil-Kreuzfahrt machen. Ebenfalls an Bord des Schiffes ist eine Gruppe, die sich „Breath of Life Society“ nennt und deren Mitglieder behaupten Pharao-Inkarnationen zu sein. Natürlich sind all die Mitglieder dieser Society weiße, wohlhabende Briten, was ihre Behauptung umso absurder wirken lässt, und die Stimmung innerhalb dieser Gruppe lässt Daisy und Hazel von Anfang an vermuten, dass es bald zu einem Verbrechen kommen wird. Außerdem lässt die Autorin Robin Stevens keinen Zweifel daran, dass eines der Mitglieder der „Wells and Wong Detective Society“ Ägypten nicht lebend verlassen wird. Was mir als Leserin die Gelegenheit gibt, mich auf diesen Moment vorzubereiten, aber auch bedeutet, dass ich die Ereignisse bislang nicht ganz so genießen kann, wie ich es unter anderen Umständen tun würde. Wobei ich zugeben muss, dass ich den Roman trotz des bevorstehenden Mordes an einer meiner Lieblingsfiguren überraschenderweise genieße.

Links ist eine Ecke von "Death Sets Sail" zu sehen, auf der rechten Seite steht ein weißer Teller mit einer aufgeschnittenen Kohlrabi und einer zusammengeklappten Scheibe Vollkornbrot mit Käse.

Ich weiß noch nicht, ob ich gleich wieder zum Buch greife oder ob ich erst noch das (graue) Tageslicht ausnutze und etwas häkel. Auf jeden Fall werde ich erst einmal eine kleine Blog- und Kommentarrunde drehen und schauen, ob die anderen schon etwas zu ihrem Lese-Sonntag zu erzählen hatten.

 

Update 17:00 Uhr

Eine angefangene Häkeldecke, mit einem Karomuster in den Farben dunkelbraun, mittelbraun und weiß. Auf der ca. 30 cm langen Decke liegen drei Wollknäule n den erwähnten Farben, eine Häkelnadel mit einem Holzgriff und ein Kopfhörer.

Nach meiner Blogrunde habe ich erst einmal zum Häkelzeug gegriffen und weiter an meiner Decke gearbeitet, während ich das Hörbuch „The Mislaid Magician: Or, Ten Years After“ von Patricia C. Wrede und Caroline Stevermer gehört habe. Ich habe mir zwar gerade erst eine Empfehlung von Neyasha („The House in the Cerulean Sea“ von T.J. Klune) besorgt, aber da ich gerade nicht so viel Zeit zum Häkeln und Hören habe, dachte ich, dass eine bekannte Geschichte im Moment besser wäre – auch wenn es einige Jahre her ist, dass ich den dritten Cecy&Kate-Band gelesen habe. *g* Gegen 16:00 Uhr habe ich mir erst einmal einen Milchkaffee gekocht und wieder zum Buch gegriffen. Der erste Mord ist auf der Nil-Kreuzfahrt passiert und ich mag, dass die Geschichte (nicht ohne Grund) eine gute Spur von „Mord auf dem Nil“ aufweist. Die Autorin hatte nicht nur Agatha Christies Roman als Inspiration herangezogen, sondern sich auch eine Nil-Kreuzfahrt für Recherchezwecke gegönnt, was sich definitiv bemerkbar macht. 🙂 Ich weiß jetzt schon, dass eine meiner Lieblingsfiguren nur noch einen Tag zu leben hat, und lenke mich davon vor allem mit den Szenen ab, in denen Hazels kleine Schwester May auftaucht, die in der nächsten Serie von Robin Stevens eine der Protagonistinnen sein wird.

Ein kleiner Teller mit drei Schoko-Haferflocken-Keksen steht auf "Death Sets Sail" und verdeckt das Cover fast vollständig. Rechts von dem Teller steht eine große Tasse it Milchkaffee.

 

Update 20:30 Uhr

Eine Schüssel mit einer Portion sahniger Blumenkohlsuppe mit Petersilie.

Bis es Zeit wurde zum Kochen in die Küche zu wandern, habe ich weiter meine Nase in „Death Sets Sail“ gesteckt. Ich mag die Geschichte, ich mag die verschiedenen Figuren und ich es der Autorin sogar (fast) verzeihen, dass sie sich auf diese Art und Weise von einem entscheidenden Charakter trennt. Zum Essen gab es eine Folge „Top Chef“ – nachdem wir die zweite Staffel davon angefangen hatten, mussten wir feststellen, dass es die Serie nur noch bis zum Ende des Monats auf Netflix geben wird. Weshalb wir nun jeden Abend eine Folge schauen, damit wir wenigstens die angefangene Staffel noch beendet bekommen. Ich bin immer ein bisschen hin und her gerissen, wenn es um diese Art von „Wettkampf-Kochsendungen“ geht. Auf der einen Seite finde ich es spannend, was Profi-Köche aus den verschiedenen Challenge-Vorgaben machen, auf der anderen Seite ist mir nur zu sehr bewusst, dass der produzierende Sender durch Schnitte, die Auswahl von Szenen und sogar durch Manipulation der Juryentscheidungen dafür sorgt, dass das Ganze „dramatisch“ bleibt. Dabei könnte ich durchaus auf das Drama verzichten und mich einfach nur von interessanten Essensbildern unterhalten lassen. 😉

Ein fertiger naturfarbender Socken mit einem relativ groben Rippenmuster und einem seitlichen Zopf, bei dem ein Strang die gesamte Schaftlänge entlangläuft. Daneben ein angefangener Socken, dessen Schaft aufgerollt ist (um mir beim Stricken nicht im Weg zu sein).

Da so eine Suppe nicht für eine gut 45-Minuten-lange Serienfolge reicht, habe ich nebenbei zum Strickzeug gegriffen und weiter an meinem aktuellen Sockenpaar gearbeitet. Bevor ich den Rest des Abends mit meinem Buch verbringe, drehe ich erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde und schaue, wie es euch so ergangen ist. 🙂

 

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Ich habe nur noch einige Seiten in meinem Buch vor mir, die ich vor dem Schlafengehen auf jeden Fall noch lesen werde. Es war schön mal wieder einen Tag mit so intensiver Lesezeit zu verbringen (und micht trotzdem einige Zeit mit meiner Häkeldecke beschäftigen zu können). Ich hoffe, ihr habt den Tag auch so weit wie möglich genießen können und euch schön entspannt. Habt einen guten Start in die Woche, passt weiterhin gut auf euch auf – wir lesen uns! 🙂

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Heutige Mitleserin:

Kiya
Anette
JED

Lese-Sonntag im März 2021

Gestern war Frühlingsanfang und das Wetter in den vergangenen Tagen schwankte zwischen apriligen Regenschauern und heftigem Pollenflug – alles in allem bin ich heute mal wieder sehr zufrieden damit den Tag mit der Nase im Buch zu verbringen. 😉 Überhaupt klappt es gerade mit dem Lesen richtig gut, was vielleicht auch daran liegt, dass ich genau weiß, dass ich ab dem Ende der kommenden Woche meine Freizeit vor allem mit Spielen verbringen werde. Mit „Story of Seasons – Pioneers of Olive Town“ kommt in fünf Tagen ein Spiel für die Switch, auf das ich schon sehnsüchtig gewartet habe. Die Story-of-Seasons-Spiele können mich immer über längere Zeit beschäftigen und gerade in den ersten Tagen, wenn man anfängt seinen Bauernhof aufzubauen, die Gegend zu erkunden und seine Nachbarn kennenzulernen, spiele ich das gern sehr intensiv. Aber bis dahin ist es ja noch etwas Zeit und heute starte ich erst einmal mit dem üblichen Haushaltskram in den Lese-Sonntag, um später zu meinem aktuellen Buch („Starfell 2 – Willow Moss and the Forgotten Tale“ von Dominique Valente) zu wechseln.

Update 11:00 Uhr

Switch-Konsole, deren Bildschirm ein Ferkel zeigt, das meinem Spielcharakter Rüben zum Kaufen anbietet.

Der Vormittag ist vor allem mit Haushaltskram vergangen, da der Abwasch heute überraschend viel Zeit in Anspruch nahm. Allerdings habe ich schon eine kurze Animal-Crossing-Runde eingelegt, um nach Jornas Rübenpreis zu schauen und dann auf einer anderen Insel zu einem etwas günstigeren Preis einzukaufen. Mal schauen, wie sich der Rübenhandel im Laufe der Woche wieder so entwickelt … Außerdem habe ich mich ein wenig online rumgetrieben, die nächtliche Timeline überflogen und ein paar Kommentare beantwortet. So langsam wird es aber Zeit richtig mit dem Lese-Sonntag anzufangen und Hunger habe ich auch, also stehen als nächstes Frühstück und Buch auf dem Programm!

Update 13:00 Uhr

Links ein angeschalteter eReader, rechts daneben ein Teller mit drei Möhren und einem mit Curry-Aufstrich bestrichenen Toastie

Zum Frühstück lese ich zur Zeit in einer Anthologie, da der eReader es einfacher macht neben dem Essen zu lesen und die Kurzgeschichtenlänge in der Woche immer ganz gut mit meiner Frühstückspause zusammenpasst. Heute gab es also die Geschichte „The Final Straw“ von Jennifer Blackstream für mich und ich mochte diese Rumpelstilzchen-Variante, die in einer Vampir-Werwolf-Dämonen-Fantasywelt spielte. Vor allem gefiel mir, dass die Müllerstochter definitiv keine Lust hatte einen König zu heiraten, der sie töten lassen wollte, wenn sie es nicht schafft Stroh zu Gold zu spinnen.

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer Illustration, die einen alten Mann mit Holzbein in einem Sessel sitzend zeigt. Neben dem Sessen ist eine katzenartige Kreatur zu sehen.

Danach ging es dann endlich weiter mit Willows Abenteuern. Die kleine Hexe hat es seit dem letzten Buch nicht einfach mit ihrer Familie gehabt, da sich niemand daran erinnern kann, dass Willow gemeinsam mit Moreg, Oswin, Nolin und Feathering den gestohlenen Dienstag zurückgebracht und somit die Welt gerettet hat. Weshalb auch Willows Familie nicht versteht, wieso sie auf einmal behauptet, dass sie mit der mächtigsten Hexe der Welt befreundet ist und dass sie einer Person zur Hilfe eilen muss, von der ihre Eltern noch nie etwas gehört haben. Dummerweise benimmt sich Willows Magie in letzter Zeit auch noch unberechenbar (was an ihrem Aufenthalt in Wisperia liegen könnte), so dass sie zu Beginn der Geschichte mit einigen Herausforderungen zu kämpfen hat. Was Willow natürlich nicht davon abhält, sich gemeinsam mit ihrem „Monster in the Bag“ Oswin auf den Weg zu machen, um ihren Freund Nolin zu suchen, der anscheinend entführt wurde. In den Kapiteln, die ich gerade gelesen habe, durfte sich Willow mit einer etwas zu hilfsbereiten Hexe rumschlagen, sich mit eine Turm streiten, einen neuen Freund finden und ein Boot besteigen, das an eine kupferne Badewanner erinnerte. Ich mag die Geschichte und freu mich schon darauf heute Nachmittag weiterzulesen, nachdem ich eine Runde mit meinem Mann gebrettspielt habe.

 

Update 16:00 Uhr

Eine Kollage, die verschiedene Momente unseres Brettspielnachmittags zeigt. Einmal den Charakter (Alberto Santos-Dumont), den ich gespielt habe, einmal eine Situation zu Beginn des Spiels mit noch nicht sehr weit ausgebautem Fahrzeug und einmal kurz vor Ende des Spiels.

Wie schon an den vergangenen Wochenenden haben wir heute wieder „Steampunk Rally Fusion“ gespielt. Das Spiel geht relativ schnell, was bedeutet, dass mein Mann nicht auch am Wochenende an dem Tisch sitzen muss, an dem er aktuell jeden Tag arbeitet, und so langsam fühlen wir uns sicher, was die diversen Regeln und Optionen des Spiels angeht. Ab der nächsten Woche wollen wir dann mal eine der erweiterten Varianten ausprobieren. Ich habe heute Alberto Santos-Dumont gespielt, einen brasilianischen Wissenschaftler, von dem ich vorher noch nie gehört hatte. Und da ich von Anfang an viel Glück beim Ziehen der Ausbaukarten für mein Fahrzeug hatte und beim Würfeln, lief es heute richtig gut für mich. Am Ende ist Alberto nicht nur mit sehr großem Vorsprung durchs Ziel gefahren, wir waren auch so schnell mit der Spielrunde durch wie nie zuvor. Ich muss gestehen, dass mir das Spiel noch ein bisschen mehr Spaß macht, wenn ich mal nicht hoffnungslos hinterher hinke. Während mein Mann heute sehr viel Pech hatte und sein Tesla einige Runden lang gar nicht erst in Fahrt kam. 😉

Links die Taschenbuchausgabe von "Willow Moss and the Forgotten Tale", rechts eine weiße Untertasse mit vier Schokolden-Keksen, rechts oben eine große Tasse mit Milchkaffee

Nach unserer Spielrunde ging es für mich wieder mit Willow aus Sofa. Während ich ein paar Kekse geknabbert habe, hat Willow mehr über die Ursache ihrer Magieprobleme herausgefunden, eine Person kennengelernt, bei der der Leser befürchten muss, dass ihre Absichten nicht ganz so hilfreich sind wie Willow glaubt, und Nolins Zuhause erreicht und Spuren seiner Entführung und einen sehr einsamen Hund vorgefunden. Bevor ich herausfinde, von wem und warum Nolin entführt wurde, drehe ich erst einmal eine Blogrunde und schaue, wie es euch heute Nachmittag so ergangen ist.

 

Update 20:00 Uhr

Eine Schüsselmit Karotten-Kartoffel-Eintopf

Seit dem letzten Update habe ich „Willow Moss and the Forgotten Tale“ beendet, mich etwas online rumgetrieben und das Abendessen gekocht. Außerdem habe ich noch einmal geschaut, was eigentlich mit dem dritten Band der Starfell-Reihe ist und festgestellt, dass das gerade erschienene Taschenbuch (was zu den beiden gerade gelesenen Ausgaben passen würde) wohl nicht so einfach in Deutschland zu bestellen ist. Momentan ist es wirklich schwierig mit englischsprachigen Büchern. All meine Vorbestellungen benötigen deutlich länger als sonst und aktuell erschienene Romane kann man großteils gar nicht bestellen bzw. nur als eBooks bekommen. Ich werde mich also noch etwas gedulden müssen, bis ich die weiteren Abenteuer von Willow Moss lesen kann.

Das "The Brightest Fell"-Taschenbuch auf einer orangen Decke.

Dafür habe ich eben schon einmal einen Blick in mein nächstes Buch („The Brightest Fell“ von Seanan McGuire) geworfen. Das ist der erste von drei October-Daye-Bänden in meinem Bestand, den ich vorher noch nicht gelesen habe, was bedeutet, dass ich in den nächsten Tagen so einiges neu zu entdecken habe. Ich weiß gerade nicht so recht, ob ich mich freuen soll, dass ich nun bei den Titeln vom SuB gelandet bin, oder es bedauern soll, dass mein October-Daye-Reread schon beendet ist und ich nach diesen drei Bänden bis zum kommenden Herbst warten muss, um die Fortsetzung der Geschichte in die Finger zu bekommen … Bevor ich weiterlese, drehe ich aber erst einmal eine Blogrunde und spiele etwas „Animal Crossing“ – ich muss noch ein paar Nachbarn treffen und ein paar Fossilien suchen. 😉

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Die zwei Stunden seit dem letzten Update habe ich nur mit Kommentieren und Animal-Crossing-Spielen verbracht, weshalb ich jetzt lieber den Laptop runterfahre und zu meinem Buch greife, damit ich vor dem Schlafengehen noch etwas zum Lesen komme. *g*

Es war wieder sehr schön mit euch gemeinsam einen Lese-Sonntag zu verbringen! Danke, dass ihr mir wieder Gesellschaft geleistet habt! Ich hoffe, ihr hattet einen schönen und erholsamen Tag und habt einen guten Start in die kommende Woche! Bleibt (oder werdet) gesund und passt weiter gut auf euch und eure Lieben auf! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:
Natira
JED
Neyasha
Sayuri
Sunny

Lese-Sonntag im Februar 2021

Mal schauen, ob ich heute einen ganz normalen und gemütlichen Lese-Sonntag erlebe oder ob die Bomben-Entschärfung im Viertel noch zu etwas Aufregung führen wird. Wir liegen in der sogenannten „Schutzzone“, was bedeutet, dass wir (zum Glück) nicht evakuiert werden, aber wir dürfen ab acht Uhr das Haus nicht mehr verlassen und sollten uns nicht in der Nähe der Fenster aufhalten. Letzteres ist in unserer Wohnung etwas schwierig, aber ich hoffe mal (und das natürlich nicht nur für unsere Fenster), dass die Bombe nicht explodiert, sondern sich brav entschärfen lässt. Dabei wurden wir schon vorgewarnt, dass die Entschärfung dieses Mal länger dauern wird als sonst, da sie unter Corona-Bedingungen stattfindet – mal schauen, wann es Entwarnung geben wird. Erfahrungsgemäß dauert es ja schon mal immer deutlich länger als geplant bis das Viertel geräumt ist und die Polizei sichergestellt hat, dass auch alle Personen aus dem Gefahrenbereich verschwunden sind, so dass die Arbeiten an der Bombe beginnen können. Ich werden also heute relativ viel abgelenkt sein, weil wir immer wieder versuchen werden Informationen über den Stand der Entschärfung zu bekommen. Aber erst einmal starte ich mit dem üblichen Kram in den Tag und versuche dabei wach genug zu werden, dass ich mich für ein Buch entscheiden kann.

 

Update 11:00 Uhr

Ein Animal-Crossing-Screenshot auf dem meine Spielfigur vor einem Schneemann steht, der sagt "Unglaublich! Farbe, Glanz, Größe ... Es stimmt einfach alles!"

So, der Haushaltskram ist erledigt, auf dem Herd köchelt noch die Suppe für heute Abend und daneben zieht der Milchreis, den ich mir gleich zum Frühstück gönnen werde. Neben all dem Kram habe ich in meinem aktuellen Hörbuch, „Hero“ von Althea Kontis, weitergehört. Ich mag den Humor, die ganzen Märchenelemente und die absurden Ideen der Autorin, mein Mann hingegen hasst sowohl die Erzählweise als auch die Sprecherin, was bedeutet, dass ich gerade niemanden habe, der mein Geschirr abtrocknet, solange dabei das Hörbuch läuft. 😉 Außerdem habe ich heute schon eine kurze Runde bei „Animal Crossing“ gedreht, um wie jeden Sonntagmorgen eine Ladung Rüben zum Spekulieren zu kaufen, und vor und neben dem Kochen habe ich schon mal einige Seiten in „The Jewelled Moth“ von Katherine Woodfine gelesen.

Das Foto zeigt die Taschenbuchausgabe von "The Jewelled Moth" vn Katherine Woodfinde (schönes Cover mit Scherenschnittartigem Motiv) und daneben eine große Tasse mit schwarzem Tee.

Das ist der zweite Band der Sinclair’s-Mysteries-Reihe und diese Bücher sind ein Fall von „weil mir der erste Teil so gut gefallen hat, kaufe ich mir sofort alle Fortsetzungen und lasse sie dann im SuB stehen und freue mich jedes Mal, wenn mein Blick darauf fällt“. Bevor ich das noch ein weiteres Jahr durchziehe, dachte ich mir, dass ich „The Jewelled Moth“ doch mal endlich aus dem SuB befreie. Bislang gefällt mir die Geschichte sehr gut, es sind ein paar Monate seit den Ereignissen aus „The Clockwork Sparrow“ vergangen und inzwischen befürchtet Sophie nicht mehr, dass sie jeden Moment von dem Verbrecherboss „Baron“ angegriffen wird. Aber aufgrund der ersten Seiten, in denen man die Perspektive der jungen Mei verfolgen konnte, steht für mich schon jetzt fest, dass der Baron demnächst wieder eine wichtige Rolle spielt und die Handlung Sophie und ihre Freunde nach China Town führen wird. Ich freue mich jetzt schon wieder über all die Szenen in dem Kaufhaus, in dem Sophie und die anderen arbeiten, und darüber, dass die Autorin es schafft den Alltag einer arbeitenden jungen Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts so realistisch und trotzdem nicht zu deprimierend darzustellen. 😉

 

Update 15:00 Uhr

Nachdem die ganze Aktion mehrfach unterbrochen werden musste, weil Fußgänger im Viertel unterwegs waren, ist die Bombe jetzt entschärft worden. Unser Viertel ist jetzt also wieder sicher und die Nachbarn bevölkern die engen Fußwege – was bedeutet, dass meine Lust rauszugehen spontan verschwunden ist. 😉

Noch einmal die Taschenbuchausgabe von "The Jewelled Moth" und daneben eine zartgrüne Schale mit Himbeer-Milchreis, über den ich ein paar gehackte Mandeln gestreut habe.

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal gefrühstückt. Nach längerer Zeit gab es mal wieder Milchreis mit Himbeeren und er war auch lecker, aber ich denke, dass diese Milchreis-Phase erst einmal wieder vorbei für mich ist. *g* Als Unterhaltung zum Frühstück habe ich mir das aktuellste Video von Bernadette Banner angeschaut (das Video drehte sich um den Entwurf eines „Mary Poppins“-Sommerkleides nach dem Vorbild edwardianischer Lingerie Gowns) – wie immer sehr informativ und unterhaltsam, aber ich muss zugeben, dass ich ihr noch lieber beim Nähen zuschaue als beim Entwerfen. 😉 Danach haben wir eine Runde „Steampunk Rally“ gespielt – das Spiel ist in dieser Woche erst bei uns angekommen und nachdem mein Mann gestern Vormittag viel Zeit darin investiert hat unseren Tisch von seiner Home-Office-Installation zu befreien, mussten wir den heutigen Tag auf jeden Fall auch noch einmal zum Spielen nutzen. (Ich will gar nicht wissen, wie lange er heute Abend braucht, um alle Geräte und Monitore wieder zu verkabeln … *g*)

Das Foto besteht aus zwei Teilen. Auf der linken Seite sieht man die Schachelt des Spiels "Steampunk Rally", daneben den Anfangsaufbau einer Spielrunde, wobei mittig das Spielbrett liegt, links davon drei große Haufen mit verschiedenen Würfeln, und rechts vier Kartenstapel.

Das Spiel ist relativ einfach und einer Spielzeit von ungefähr einer Stunde auch für unsere Verhältnisse relativ schnell spielbar. Man bekommt zu Beginn des Spiels einen Entwickler (bei mir war es heute Hertha Ayrton), der über ein zweiteiliges Fahrzeug verfügt (Cockpit plus ein weiteres Teil, das je nach Erfinder unterschiedlich ist) und muss durch das Ziehen von Karten (vier unterschiedliche Karten zu Beginn einer Spielrunde) sein Fahrzeug ausbauen und durch den Einsatz von Würfeln (die für drei verschiedenen Energiearten stehen und je nach Fahrzeugteil unterschiedliche Wirkung haben) versuchen die Rennstrecke hinter sich zu bringen. Dabei kann es durch die Rennstrecke oder zu wenig ausgereifte Fahrzeugteile zu Schäden am Fahrzeug kommen oder gegnerische Fahrer können einen behindern … Nach den ersten beiden Tagen, die wir das Spiel gespielt haben, mag ich es sehr, aber ich weiß nicht, ob ich jemals damit gewinnen werde. 😉 Heute war es so, dass meine Erfinderin mir keinerlei Schutz vor Beschädigungen zur Verfügung stellte, so dass ich nach jeder Runde so viel Schaden nahm, dass ich all die neu dazugewonnen Fahrzeugteile gleich wieder abwerfen musste. Was bedeutete, dass ich nicht viel Bewegungsspielraum hatte … Trotzdem bin ich meinem Mann zu Anfang schön davon gefahren und hätte auch gewinnen können, wenn er nicht am Ende so viele Teile gesammelt hätte, dass er mit seinem letzten Zug nicht nur die halbe Rennstrecke auf einmal hinter sich bringen, sondern mich auch noch deutlich überholen konnte. 😉

 

Update 20:30 Uhr

Ein weiteres Foto mit der Taschenbuchausgabe von "The Jewelled Moth" - dieses Mal steht auf der rechten Seite eine große Tasse mit Milchkaffee

Nachdem ich mich nach dem letzten Update noch etwas online rumgetrieben hatte, habe ich dann doch noch bis zum Abendessen Zeit mit Lesen verbracht. Ich mag, wie sich die Geschichte entwickelt und wie man aus den verschiedenen Perspektiven mehr über die aktuellen Probleme der Personen lernt. Sophie kommt dabei im Moment etwas weniger zu Wort, was ich etwas schade finde, aber es gibt wunderbar amüsante Szenen mit ihrer Freundin Lil, sehr schöne Kaufhaus-Beschreibungen rund um das Sinclair’s und als Kontrast all die Veränderungen in China Town, nachdem die Bedrohungen durch den Baron und seine „Boys“ die Existenz und Selbstständigkeit all der kleinen Geschäftsleute dort gefährdet.

Eine grüne Schale mit einer Portion Erbsensuppe.

Zum Abendessen (Erbsensuppe mit halbierten Schälerbsen, weil ich keine anderen bekommen habe) haben wir die erste Folge „Nadiya Bakes“ geschaut. Ich mag die Koch- und Backsendungen mit Nadiya Hussain, weil sie relativ einfache Gerichte zubereitet, alles so schön gefilmt ist und lecker ausschaut und Nadiya selber einfach eine sympathische Person ist – soweit ich das anhand von Kochsendungen und Interviews beurteilen kann. Dummerweise hätte ich jetzt Lust sofort in die Küche zu wandern, um eine Runde zu backen, aber das muss warten bis ich mal wieder passende Zutaten im Haus habe. 😉 Bevor ich wieder zum Buch greife, drehe ich erst einmal eine Kommentarrunde und schaue, was ihr so in den letzten Stunden so gemacht habt.

 

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Das Foto zeigt ein aufgeschlagenes Buch. Auf der linken Seite ist eine Zeichnung von einer Tanzkarte mit angehängtem Bleistift zu sehen, auf der anderen Seite gibt es einen kurzer Ausschnitt aus einem Benimmbuch für Debütantinnen zum Thema Bälle zu lesen.

Seit dem Abendessen habe ich eigentlich nur noch gelesen und so viele Kapitel fehlen mir in „The Jewelled Moth“ gar nicht mehr. Was ich an dem Roman wirklich mag, ist, dass es Katherine Woodfine gelingt eine Geschichte zu erzählen, die auch für jüngere Leser.innen geeignet und trotzdem spannend und unvorhersehbar ist. Es ist relativ ungewöhnlich, dass ich beim Lesen einer Middle-Grade-Novel bis kurz vor Schluss ständig frage wie die einzelnen Handlungselemente in den Kriminalfall passen und um die verschiedenen Figuren bange. Ich finde es wirklich schön, dass der Krimi-Anteil so gut konstruiert ist und trotzdem ein gewisses Groschenroman-Gefühl beim Lesen aufkommt. Da ich aber inzwischen ziemlich müde bin, gehe ich jetzt erst einmal ins Bett und hebe mir die restlichen Seiten des Romans für meine morgige Mittagspause auf.

Es war wieder sehr schön gemeinsam mit euch den Tag zu verbringen – ich hoffe, ihr habt einen angenehmen Start in die Woche! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

JED
Natira
Anette
Kiya