Schlagwort: Lesetag

Lese-Sonntag im Juni 2023

Nachdem ich jetzt ein paar Wochen lang nicht gebloggt habe, fühlt es sich ein bisschen so an, als ob ich das Bloggen verlernt hätte. Nur gut, dass heute wieder ein Lese-Sonntag ist, denn so ein bisschen (buchiges) Geplauder bekomme ich bestimmt auf die Reihe, auch wenn ich gerade etwas leseunlustig bin. Obwohl der Sommer gerade erst anfängt, ist es bei uns schon wieder so warm, dass wir von frühmorgens bis abends die Wohnung verdunkeln müssen, um einigermaßen erträgliche Temperaturen zu halten. Was bedeutet, dass ich in den kommenden Wochen vor allem eBooks lesen werde – und natürlich gibt es unter den unzähligen ungelesenen Titeln auf dem eReader keinen einzigen, auf den ich gerade wirklich Lust hätte! Mal schauen, welches Buch mich heute vielleicht doch noch packen (oder zumindest gut unterhalten) kann. Aber bevor ich zum eReader greife, springe ich erst einmal unter die Dusche, solange die Temperaturen noch einigermaßen erträglich sind.

 

Update 10:00 Uhr

Ein weißer Teller, auf dem oben eine sehr große Möhre und darunter zwei getoastete Brotscheiben mit Butter und Gurkenscheiben liegen. Rechts davon ist eine sehr große Tasse mit schwarzem Tee mit Milch zu sehen, darüber lässt sich ein metallenes Teesieb mit Teeblättern erahnen.

In den vergangenen Stunden bin ich schön langsam in den Tag gestartet. Ich habe das Geschirr vom Abendessen abgewaschen, meinen Sauerteig-Ansatz gefüttert (mein erster Versuch eigenen Sauerteig anzusetzen – ich bin gespannt, ob ich damit nächste Woche meine erste Backrunde starten kann) und habe entspannt geduscht und rieche nun – dank meiner Körperpflege – für den Rest des Tages etwas aufdringlich nach Zitrone. *g* Außerdem habe ich meine nächtliche Timeline aufgelesen und etwas Zeit mit Youtube-Videos verbracht – was heute morgen dazu geführt hat, dass ich nicht nur wunderschöne Meeresbilder von der japanischen Insel Ishigaki, sondern auch schneebedeckte Wiesen auf Hokkaido genießen konnte. Wobei ich zugeben muss, dass die Veröffentlichungsdaten der beiden Videos ungefähr einen Monat auseinanderliegen – ich bin mir sicher, dass selbst auf Hokkaido inzwischen kein Schnee mehr liegt. 😉 Da ich überraschend hungrig bin, gibt es jetzt erst einmal Frühstück und wer weiß, vielleicht entscheide ich mich dabei dann auch mal für ein Buch.

 

Update 13:45 Uhr

Der erleuchtete Bildschirm meiner Switch, der meine Spielfigur inmitten eines kleinen Bambuswäldchens, dessen Boden mit lila Anemonen bedeckt ist, zeigt.

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal eine kleine Animal-Crossing-Runde eingelegt und all die Blumen ausgegraben, die der gestrige Regen auf meiner Insel hat sprießen lassen. Dann beschloss ich spontan, dass ich endlich mal das Kommentar-Benachrichtungs-Problem in Angriff nehmen würde, das mein Blog seit ein paar Wochen hat. (Ich weiß nicht, ob ihr noch Kommentare erfolgreich abonnieren könnt, aber bei mir gibt es in letzter Zeit nur Fehlermeldungen.) Es sieht so aus, als ob das Plugin, das ich dafür installiert habe, inzwischen viel zu veraltet ist – und selbst nach einer guten Stunde Suche, habe ich keins gefunden, dass mir eine einfache Kommentarabo-Möglichkeit mit Bestätigung durch die Person, die die Benachrichtung bekommen will, zur Verfügung stellt. Da muss ich in den nächsten Tagen noch mal weitersuchen – oder wenn ihr Tipps für mich habt, dann nehme ich die auch gern entgegen!

Ein angeschalteter eReader, der in schwarzweiß das Cover von "Lost Lake" von Sarah Addison Allen zeigt. Das Cover zeigt einen Weg, der rechts und links von dichten Büschen und Bäumen, in denen große runde Laternen hängen, gerahmt wird.

Inzwischen habe ich dann doch auch mal zum eReader gegriffen und mich – nach einigem Stöbern – für „Lost Lake“ von Sarah Addison Allen entschieden. Ich bin mir noch nicht sicher, ob die Geschichte meine aktuelle Stimmung trifft. Genau genommen bin ich mir nicht so ganz sicher, ob die Autorin wirklich meinem Geschmack entspricht (ich hatte in den letzten Wochen schon „Garden Spells“ von ihr gelesen und fand es ganz nett, aber auch etwas unrund), aber wenn dieser Roman so ähnlich ist wie ihr anderes Buch, dann passt er zumindest zu meiner aktuellen Aufmerksamkeitsspanne. 😉 Der Prolog von „Lost Lake“ spielt in Paris im Jahr 1962 und erzählt von Eby und ihrem Mann George, die dort ihre Flitterwochen verbringen, das erste Kapitel geht dann weiter mit Ebys Großnichte Kate, die eine alte Postkarte von Eby findet, die ihre Mutter vor vielen Jahren vor ihr versteckt hatte. Laut Klappentext will Eby noch einen letzten Sommer an dem See verbringen, an dem sie gemeinsam mit ihrem Mann George einige Ferienhäuser vermietet hatte, bevor ein neuer Besitzer die gesamte Gegend neu bebaut. Kate und ihre Tochter Devin beschließen währenddessen spontan Eby zu besuchen …

 

Update 18:00 Uhr

In den vergangenen Stunden habe ich nicht nur entspannt in meinem Buch gelesen, sondern auch eine ausgiebige Mittagsschlafrunde eingelegt. So langsam bin ich wieder in meinem Sommerrhythmus angekommen, was bedeutet, dass meine Nächte kurz und mein Mittagsschlaf fester Bestandteil meines Tages ist. 😉 „Lost Lake“ bietet bislang eine nette, wenn auch etwas arg vorhersehbare Geschichte. Großtante Eby wird es zu viel die Ferienhäuser am See instand zuhalten, weshalb sie jetzt ihr Grundstück verkaufen will, und so haben sich einige Gäste eingefunden, um noch einen letzten Sommer am See zu verbringen. Dazu kommen noch die Bewohner des kleinen Ortes, zu dem der Lost Lake gehört, die jetzt – wo bekannt wird, dass Eby verkaufen will – feststellen, wie wichtig ihnen doch Eby war und wie sehr sie sie in den letzten Jahren vernachlässigt haben. Das Ganze ist ein bisschen kitschig, ein bisschen „magisch“ (also die Art Magie, die als Magie bezeichnet wird, aber genauso gut „Tagträumerei“ und Zufall sein könnten) und immer mal wieder recht amüsant, wenn es um die beiden älteren Damen geht, die seit vielen Jahren zu Ebys Sommergästen gehören. Ich glaube nicht, dass ich Bulahdeen und Selma in der Realität so amüsant fände, aber als Buchfiguren finde ich die beiden gegensätzlichen Freundinnen nett geschrieben. Ich denke, ich werde noch ein bisschen weiterlesen bis mein Mann soweit ist, dass er das Abendessen serviert. Das habe ich gestern Abend schon zubereitet, damit ich bei dem heutigen Wetter nicht in der Küche stehen muss.

 

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Eine Schale mit Nudelsalat mit Ofengemüse und Feta.

Seit dem letzten Update habe ich (natürlich! *g*) keine Seite gelesen, dafür habe ich mich etwas online rumgetrieben, bis das Abendessen (kalter Nudelsalat mit Ofengemüse und Feta – sehr lecker, den mache ich diesen Sommer bestimmt noch öfter) serviert wurde und dann haben wir dazu einen Film geschaut. Genau gesagt haben wir „Yes, Madam“, einen der ersten Filme von Michelle Yeoh (gemeinsam mit Cynthia Rothrock in den Hauptrollen), gesehen. Es ist schon etwas seltsam heutzutage einen typischen 80er-Jahre-Hongkong-Film zu schauen – vor allem, da nicht alle Elemente der Geschichte … äh … besonders gut gealtert sind. 😉 Aber ich finde es faszinierend die Kampfchoreografien zu sehen und gleichzeitig ziemlich erschreckend, was damals bei diesen Filmen als akzeptable Risiken für Stunts gesehen wurden.

Das Menü von "Yes, Madam", in dem diverse Varianten des Films, die zur Verfügung stehen aufgeführt sind, dazu noch so einige Extras - vor allem Audiokommentare.

Lustig fand ich es auch zu sehen, wie viele Auswahlmöglichkeiten wir beim Schauen hatten – wir haben uns erst einmal mit der chinesischen „Home Video Mix“-Variante plus englischen Untertiteln begnügt. Aber irgendwann werden wir uns bestimmt noch durch die diversen Audiokommentare arbeiten. *g* Sehr lange werde ich nicht mehr wachbleiben, weil ich morgen früh einen Termin am anderen Ende der Stadt habe – und da die Straßenbahn in unserem Viertel ausfällt, werde ich extra früh aufbrechen müssen. Das hier ist also mein letztes Update für heute. Es war nett mal wieder einen entspannten Lese-Sonntag zu verbringen und ich habe mich gefreut, dass Natira sich mir dabei angeschlossen hat.

Ich hoffe, ihr hattet auch ein entspanntes Wochenende und habt morgen einen guten Start in die Woche. Passt bei dem Wetter (die ersten tropischen Nächte des Jahres und tagsüber 32 Grad und Gewitter für die nächsten Tage 🙁 ) gut auf euch auf!

 

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Heutige Mitleserin:

Natira

Lese-Sonntag im November 2022

Der dritte Sonntag im November und der vorletzte Lese-Sonntag in diesem Jahr … Ich habe das Gefühl, dass ich die letzte Woche(n) eigentlich nur mit zwei Themen (E. M. zerstört Twitter und Gesundheitsprobleme bei den Eltern und Schwiegereltern) beschäftigt war und von beiden Themen hätte ich heute gern eine Auszeit! Mein Mann und ich wollen heute Vormittag wieder eine Runde „Flamecraft“ spielen, nachdem wir am vergangenen Wochenende nicht dazu gekommen waren. Was mich daran erinnert, dass ich gleich die Heizung anwerfen sollte, damit es in dem Zimmer warm genug für eine Brettspielrunde ist – bislang sind wir dank der Sofadecken noch ohne Heizung ausgekommen, aber für eine gute Stunde Brettspielen ohne zu frieren reichen die Zimmertemperaturen dann doch nicht mehr. Außerdem habe ich einen Seanan-McGuire-Roman vom SuB gefischt und hoffe, dass mich der heute packen kann. Ursprünglich hatte ich überlegt all die – chronologisch früher spielenden – noch ungelesenen (Patreon-)Kurzgeschichten rund um die Protagonistin vorher „abzuarbeiten“, aber da ich da schon vor längerer Zeit den Überblick verloren und gerade eigentlich große Lust auf Urban Fantasy habe, habe ich diesen Plan verworfen.

Erst einmal brauche ich aber – wie jeden Morgen – etwas Wachwerde-Zeit und sollte auch noch eben das Geschirr vom gestrigen Abendessen abwaschen. Bis später! 🙂

 

Update 11:00 Uhr

Nur ein kleines Lebenszeichen, bevor mein Mann und ich mit unserer Spielerunde anfangen. Ich muss gestehen, dass ich keine Ahnung habe, wo der Vormittag hin ist. Ich habe meinen Haushaltskram erledigt, versucht jemanden telefonisch zu erreichen und anscheinend sehr viel Zeit in meinem Kopf verbracht … Jetzt aber wird es Zeit zum Spielen! Das wird (vermutlich) erst einmal unsere letzte „Flamecraft“-Runde für die nächste Zeit, weil wir das Spiel seit seinem Eintreffen wirklich viel gespielt und in den verschiedensten Varianten ausprobiert haben. Mein Mann meinte beim letzten Mal, dass er immer denkt, dass wir keine Hausregeln hätten, bis ihm auffällt, dass wir bei Spielen wie „Seize the Bean“ und „Flamecraft“ immer die „Zeitbegrenzungsfaktoren“ verändern, damit die Spielrunden etwas länger – und somit für uns befriedigender – werden. Weshalb wir heute auch mit der kompletten Zahl an Drachen und an Enchantment-Karten spielen werden, um nicht immer so schnell zum Ende zu kommen. 😉

 

Update 14:00 Uhr

Ein Teil des Flamecraft-Spielfelds. Es sind drei Marker auf einem Zählbereich zu sehen, einer der Marker ist grün (ohne Zahlen), einer rot mit einer 50 und der dritte ist kein richtiger Marker, sondern ein roter Holzdrache.

Das war heute eine wirklich lustige Brettspielrunde – allerdings wurden wir mittendrin unterbrochen, weil mein Vater zurückrief und ich dann eine Weile mit ihm telefoniert habe. Wir haben heute bei „Flamecraft“ alle Drachen- und alle Enchantment-Karten verwendet, was bedeutete, dass unsere Runde etwas länger dauerte und natürlich auch mehr Punkte zusammenkamen als sonst. Weshalb wir uns dann überlegen mussten, wie wir diese Punkte zählen – am Ende haben wir neben den beiden Markern (die in der ersten Runde auf dem Zählbereich mit der Zahl nach unten, in der zweiten Runde mit der Zahl nach oben verwendet werden) für die dritte Runde auf dem Zählbereich die Holzvarianten unserer Drachen verwendet.

Zwei Holzdrachen (einer rot, einer grün), die auf der selben Zahl eines Zählbereichs stehen.

Zusätzlich hatten wir heute auch noch sehr ungewöhnliche Shop-Varianten gezogen, mit denen wir unsere Stadt ausgebaut haben, so dass darüber auch überraschend viele Punkte zu erhalten waren. Am Ende sah es so aus, als ob mein Mann haushoch gesiegt hätte, aber dann habe ich bei der Endabrechnung noch so einige Punkte geltend machen können, die durch die Fancy-Drachen am Ende des Spiels generiert wurden (also so Sachen wie „5 Punkte, wenn du die meisten Pflanzen-Items hast“ oder „1 Punkt für jede Item-Gruppe von der du eine ungerade Anzahl hast“). Als das alles abgerechnet war, konnten wir kaum fassen, dass unsere Drachen auf der selben Zahl standen – und wenn ich nicht einen Denkfehler kurz vor Spielende gemacht hätte, hätte ich sogar noch zwei Punkte mehr gehabt. 😉

Vorne rechts eine grüne Schale mit Porridge, einer in Scheiben geschnittenen Banane und einer Handvoll Erdnüsse, hinten rechts eine große Tasse mit Milchschaum, vorne links die Taschenbuchausgabe von "Spelunking Through Hell", dahinter eine kleine Sturmlaterne.

Danach brauchte ich erst einmal dringend Frühstück (Porridge mit Zimt, Banane und gesalzenen Erdnüssen) und das habe ich gerade gegessen, während ich mich etwas von Youtube berieseln ließ. Jetzt drehe ich erst einmal eine Blogrunde und dann zünde ich die diversen Kerzen im Wohnzimmer an und mache es mir mit meinem Buch gemütlich.

 

Update 18:00 Uhr

Die erste Seite von "Spelunking Through Hell", mit den ersten Absätzen des Prologs und einem Zitat von der Mutter der Protagonistin Alice.

Nach der Blog- und Kommentarrunde habe ich eben wirklich zum Buch gegriffen und die ersten Kapitel von „Spelunking Through Hell“ bislang sehr genossen. Der Roman ist der elfte Band der InCryptid-Reihe von Seanan McGuire und wird aus der Perspektive von Alice Price-Healy erzählt, deren Mann vor 56 Jahren verschwand, nachdem er zuvor einen Handel mit den Crossroads eingegangen war. Es ist für mich ein bisschen gewöhnungsbedürftig die Geschichte aus Alice‘ Sicht zu lesen, weil ich sie aus den Kurzgeschichten (bislang) vor allem als Teenager kenne und aus den Romanen aus der Perspektive ihrer Enkelkinder, die ihre unzuverlässige und übernatürlich jung-gebliebene Großmutter sehr mögen, aber sie auch für vollkommen verrückt halten. Letzteres liegt vor allem daran, dass Alice dazu neigt mit Waffen auf Probleme zu reagieren – und dass sie seit über fünfzig Jahren in den verschiedenen Dimensionen auf der Suche nach ihrem verschwundenen Mann ist …

Links hinten eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts hinten eine große dampfende Tasse und davor ein Taschenbuch auf dem eine Untertasse mit Keksen und Marzipan steht.

Zwischendurch war mein Mann so lieb und hat mich mit Tee, Keksen und Marzipan versorgt, damit ich weiter entspannt lesen kann, und bei der Gelegenheit hat er dann auch die Heizung im Wohnzimmer angeworfen – womit wir also heute offiziell in die Heizperiode für diesen Winter gestartet sind. Ich hatte ja gehofft, dass wir noch ein paar Tage durchhalten, aber durch den ständigen Regen ist es nicht nur etwas kalt, sondern auch ziemlich klamm in der Wohnung. Außerdem wollte ich etwas wärmere Finger haben, wenn ich zur Switch greife. 😉

Meine Animal-Crossing-Figur, die etwas verstohlen schauen vor einem brennenden Laubhaufen steht, an dem Marshmallows geröstet werden.

Meine heutige „Animal Crossing“-Runde hat dann auch ein bisschen länger gedauert als sonst, weil ich gerade versuche Emilie zum Umzug auf meine Insel zu bewegen, nachdem mir meine Nachbarin Anna vor zwei Tagen ein Foto überreicht hat. Ich muss zugeben, dass ich für solche gezielten Zuzüge die Amiibo-Karten sehr praktisch finde – zu schade, dass es von den aktuellen so wenig gab, dass einige davon inzwischen nur noch für Mondpreise bei den diversen Verkaufsplattformen zu bekommen sind. Ich mag die Herbststimmung auf der Insel sehr, freue mich aber auch schon auf den ersten Schnee im Spiel. 🙂

Jetzt drehe ich erst einmal wieder eine Kommentarrunde und dann geht es für mich in die Küche, um das Abendessen zu machen.

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Eine weiße Schale mit einem cremigen roten Curry.

Das Abendessenkochen hat sich heute ein bisschen hingezogen, aber am Ende haben wir beide unser cremiges Rote-Beete-Kartoffel-Curry genossen (und ich habe endlich mein Ziel erreicht und meinem Mann ein Rote-Beete-Gericht vorgesetzt, das er wirklich mochte!). Zum Essen haben wir eine Folge „Easy-Bake Battle“ geschaut, weil das so eine entspannte Unterhaltung ist. Danach habe ich online ein paar Dinge bestellt, die ich nicht in der Stadt bekomme, und das Chaos vom Kochen aufgeräumt. Jetzt drehe ich noch eine abschließende Blogrunde und rolle mich dann noch ein bisschen mit meinem Buch auf dem Sofa ein, bevor ich ins Bett gehe.

Ich hoffe, ihr hattet heute einen schönen und entspannten Tag und habt einen guten Start in die Woche! Schön, dass ihr wieder dabei gewesen seid! 🙂

 

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Anette
Kiya

Lese-Sonntag im Februar 2022

Uff, die ersten drei Februar-Wochen sind wie im Flug vergangen und heute ist schon wieder Lese-Sonntag. Wobei ich im Moment ernsthaft versuche mir jeden Sonntag als Lesetag einzurichten, weil ich nach meinen aktuellen Arbeitstagen relativ wenig Lust zum Lesen aufbringen kann. (Und wir wissen ja inzwischen alle, dass ich sehr unleidig werde, wenn ich längere Zeit nicht zum Lesen komme. *g*) Ich habe für heute ein paar Titel im Auge, die ich in den letzten Tagen aus den diversen Regalen gezogen habe, darunter „Earwig and the Witch“ von Diana Wynne Jones (was nicht gerade viel Lesezeit in Anspruch nehmen sollte) und der neunte „Card Captor Sakura – Clear Card Arc“-Manga (nachdem ich am vergangenen Wochenende den zehnten Teil gelesen hatte, ohne zu bemerken, dass der Vorgänger seit über einem halben Jahr ungelesen im Regal lag *hüstel*). Außerdem habe ich „The Tea Dragon Society“ in Reichweite liegen, weil mir das Lesen von „The Tea Dragon Festival“ so viel Lust darauf gemacht hatte, und ein paar Neuzugänge, die mich auch gerade sehr reizen. Aber bevor ich meine Nase in irgendein Druckerzeugnis stecke, sollte ich erst einmal wach genug werden, um auch etwas von meiner Lesezeit zu haben.

 

Update 11:15 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts ein kleiner Stapel mit Büchern (von unten nach oben: The Tea Dragon Society, The Tower at the End of Time, A Storm of Sisters, Earwig and the Witch, Card Captor Sakura - Clear Card Arc 9).

Ich habe keine Ahnung, wo dieser Vormittag hin ist. Ich habe nicht viel mehr auf die Reihe gebracht als eine Kerze anzuzünden und mich online rumzutreiben … was vermutlich erklären würde, wo mein Vormittag geblieben ist. *g* Zwischendurch habe ich mich immer wieder von euren Kommentaren und Beiträgen ablenken lassen – wir sind ja heute wieder richtig viele! 🙂 Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag mit all euren geplanten Aktivitäten. Und bevor ich mich wieder ablenken lasse, klappe ich jetzt lieber mal den Laptop zu, koche mir einen Tee und greife zum Buch. 😉

 

Update 13:45 Uhr

Links eine brennende kleine Sturmlaterne, in der Mitte eine große Tasse mit milchigem Tee und rechts im Hintergrund lässt sich ein sehr süßes, rosafarbendes Mangacover erahnen.

Seit dem letzten Update habe ich nicht nur den neunten „Card Captor Sakura – Clear Card Arc“-Manga gelesen, sondern auch meine tägliche Runde „Animal Crossing“ gespielt. Ich muss gestehen, dass ich die „Card Captor Sakura“-Manga mit einem ziemlichen Gefühl von Nostalgie lesen (auch wenn dieser Teil der Reihe erst letztes Jahr veröffentlicht wurde.) Ich weiß gar nicht, ob diese Art von Manga für ein sehr junges Publikum, voller sehr niedlicher Zeichnungen und Figuren und ohne eine besonders anspruchsvolle (oder gar logische! *g*) Handlung heutzutage noch so veröffentlich würde, wenn es nicht die alte Reihe aus den 1990ern gäbe, an die so viele Leute liebevolle Erinnerungen haben. Aber ich mag die süße Optik und die liebenswerten Charaktere immer noch und ich genieße es gerade sehr, dass in diesen Clamp-Manga definitiv nichts Schlimmes passiert. Und ich finde es gerade sehr lustig, dass mir beim Lesen des zehnten Teils vor ein paar Tagen gar nicht aufgefallen ist, dass ich den neunten Band ausgelassen hatte, obwohl es eine Stelle gab, bei der ich mich fragte, wann denn Figur A der Figur B begegnet sei. Aber da Logiklücken nicht so unerwartbar bei diesen Geschichten sind, habe ich mich nicht länger mit der Frage beschäftigt, sondern das Ganze einfach als „entweder ist das eine Logiklücke oder ich habe was vergessen“ hingenommen. 😀

Animal-Crossing-Screenshot, der meine Figur in einem Mantel, dicken Stiefeln und Hut in einer winterlichen Landschaft zeigt. Im Hintergrund ist ein hellgelber Wohnwagen zu sehen, vor dem eine ältere Schildkröten-Figur (Törtel) sitzt.

So langsam wird es Zeit für mein Frühstück, aber vorher drehe ich noch eine Blogrunde und schaue, was bei euch so heute Vormittag passiert ist. 🙂

 

Update 16:00 Uhr

Nach meinem Frühstück habe ich erst einmal zu „The Tea Dragon Society“ von K. O’Neill gegriffen. Ich liebe diesen Comic wirklich und bin auch beim erneuten Lesen immer wieder von dem liebevollen Umgang der Figuren miteinander gerührt – und die Tea Dragons sind einfach nur knuffig! *hach* Oh, und ich liebe die Aussage der Protagonistin Greta über die Pflege von Tea Dragons: „This is kinda relaxing when they aren’t trying to bite your fingers off.“ Ich glaube, das trifft auf überraschend viele Dinge mit Haustieren – egal, ob magisch oder nicht – zu. 😉

Eine Seite aus "The Tea Dragon Society", der Text in den vier Panels erklärt, dass Tea Dragons selten und empfindsam sind, dass Teeblätter aus ihren Hörnern wachsen und dass sie so kostbar sind, dass sie häufig gestohlen werden, was die Drachen selber zu misstrauischen kleinen Kreaturen macht.

Danach habe ich etwas Zeit online verbracht und mir Oberteile angeschaut – was damit endete, dass ich eine große Bestellung aufgegeben habe. Ich war in den letzten Wochen so genervt davon, dass ich kein einziges richtig sitzendes T-Shirt mehr habe und ständig irgendwelche Oberteil-Ecken in die Hose stecken muss, damit mir meine Kleidung nicht ständig im Weg ist. Eigentlich wollte ich ja erst einmal noch etwas abwarten, weil ich meine Shirts theoretisch noch tragen kann (und es so ungewohnt ist neue Sachen zu kaufen, obwohl meine alten noch nicht das „lässt sich nicht mehr flicken, muss ersetzt werden“-Stadium erreicht haben). Ich bin gespannt, was ich am Ende von den bestellten Sachen tragen kann. Bei den Größen musste ich nämlich leider raten, weil meine Maße nicht in die Größtentabelle passen (der Hüftumfang/Hintern benötigt ein paar Nummern mehr als der Rest von mir *g*) und ich gerade auf keine Erfahrungswerte zurückgreifen kann …

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, in der Mitte eine hexenkesselförmige Tasse mit Heißer Schokolade, rechts hinten ist das cartoonhafte Cover von "Earwig and the Witch" erahnbar.

Außerdem habe ich schon etwas Zeit mit Earwig verbracht und auch wenn ich nicht die Zielgruppe bin und Diana Wynne Jones so viel bessere Bücher geschrieben hat, genieße ich es gerade sehr die Protagonistin bei ihrem Weg in ihr neues „Zuhause“ zu begleiten. Lust auf das Buch hatte ich bekommen, weil ich vor einigen Tagen die Ghibli-Verfilmung der Geschichte gesehen hatte. Ich muss gestehen, dass ich damit nicht so ganz glücklich war, denn der Animationsstil sagt mir so gar nicht zu (zu glatt, zu realistisch was die Hintergründe usw. angeht, zu wenig gezeichnet, zu großer Kontrast zwischen den Texturen von Dingen und denen Elementen, die eigentlich lebendig aussehen sollten) und ich finde die Extra-Elemente, die dafür in die Geschichte gepackt wurden, vollkommen unnötig. Der ganze Kram mit der Band passt für mich überhaupt nicht in die Handlung, wobei ich zugeben muss, dass das dünne Büchlein vermutlich ohne diese Extras nicht genug Stoff für einen Anime mit sich bringt. *seufz* Jetzt aber erst einmal eine Tasse mit Heißer Schokolade und eine kleine Blogrunde, bevor ich wieder zu „Earwig and the Witch“ greife.

 

Update 18:30 Uhr

Ich habe mich gut mit den letzten Kapitelchen von „Earwig and the Witch“ amüsiert und mir ist mal wieder aufgefallen, wie viel mehr „Mut zur Lücke“ früher in Kinderbüchern zu finden war. So lebt die Hexe Bella Yaga mit Mandrake zusammen (also in einer WG, nicht in einer Beziehung) und Diana Wynne Jones macht sich nicht die Mühe auch nur irgendeine Information darüber zu liefern, wieso diese beiden ungewöhnlichen Gestalten in einem Haus leben. Und während der Ghibli-Verfilmung unbedingt eine Art „Hintergrundgeschichte“ zu Earwigs Mutter basteln musste, verzichtet Diana Wynne Jones auf irgendwelche Details. Als Leser.in gibt es nur die Ausgangssituation, die besagt, dass Earwigs Mutter vor zwölf Hexen auf der Flucht ist und sich das Waisenhaus so lange um das Kind kümmern soll. Ich mag es, dass die Autorin das alles so offen lässt, denn das gibt mir die Möglichkeit mir meine eigenen Gedanken um das Ganze zu machen (oder sogar ganz eigene Geschichten rund um die zwölf Hexen, Earwigs Mutter, ihre Flucht und all die anderen Dinge, die da sein könnten, zu spinnen).

Eine Zusammenstellung aus zwei Fotos: Das Cover von "A Storm of Sisters" mit drei gezeichneten Mädchen, deren Haare im Wind wehen (links) und ein Blick ins Buch, bei dem die hübsche Scherenschnitt-artige Zeichnung über der Kapitelüberschrift ins Auge fällt. Die Zeichnung zeigt das Profil einer jungen Frau mit kurzen Haaren (links).

Danach schwankte ich ein bisschen zwischen „The Tower at the End of Time“ von Amy Sparkes und „A Storm of Sisters“ von Michelle Harrison. Aber da es gerade so stürmisch ist und ich ein bisschen Sehnsucht nach richtigem Winter habe, habe ich zu „A Storm of Sisters“ gegriffen, und ich mag schon mal den Anfang mit einer etwas gelangweilten Betty und einer Kristallkugel, die in die Zukunft blicken lässt, und die vorhersagt, dass drei Schwestern mit einer kleinen Prise Magie näher kommen … 🙂 Bevor ich weiterlese, ist es aber erst einmal Zeit das Abendessen vorzubereiten – es gibt „Fladenbrot mit Zeug drauf“ wie mein Mann es vor ein paar Tagen so eloquent formulierte – und in den Ofen zu stecken. Während das Essen backt, müsste ich genügend Zeit für eine Blog- und Kommentarrunde haben.

 

Update 21:00 Uhr (Letztes Update!)

Ein Blech, das fast vollständig von einem Fladenbrotteig bedeckt ist, auf dem Paprika-, Zwiebel- und Fetastückchen liegen.

Da ich während das Abendessen im Ofen war (wobei ich heute wohl das Blech etwas zu hoch in den Ofen geschoben habe *hüstel*) eine gemütliche Kommentarrunde drehen konnte, hatte ich das Gefühl, ich wäre so schön auf dem aktuellen Stand. Und dann habe ich gerade in mein Mailfach geschaut … *g* Nachdem ich also satt bin und mich durch eine Folge „The Good Place“ gut unterhalten gefühlt habe, habe ich noch den Abwasch erledigt und werde mich nun mit Laptop auf dem Sofa einrollen und noch einmal bei euch vorbeischauen. Mal gucken, ob ich vor dem Schlafengehen noch etwas Lesezeit auf die Reihe bekomme oder nicht. Heute muss ich auf jeden Fall früh ins Bett, denn die To-do-Liste für morgen ist schon wieder gut gefüllt!

Es war wieder sehr schön den Sonntag gemeinsam mit euch zu verbringen und ich fand nicht nur den Austausch über die Kommentare sehr nett, sondern habe es auch genossen den Tag mit so vielen unterschiedlichen (kleinen) Geschichten zu verbringen. Ich hoffe, ihr hattet einen ebenso entspannten Sonntag und könnt morgen gut in die Woche starten! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

JED
Kiya
Natira
Neyasha
Anette

Lese-Sonntag im Januar 2022

Nachdem meine Frage, ob ihr noch Lust auf regelmäßige Lese-Sonntage habt, bei mir einen allgemeinen Eindruck von „im Prinzip schon, auch wenn ich nicht oft teilnehmen kann“ hinterlassen hat, gibt es heute also den ersten Lese-Sonntag im Jahr 2022. 😉 Bei mir startet der Tag wie gewohnt mit einem langsamen Wachwerden – was heute vermutlich etwas länger dauert, weil ich meinen Rhythmus in der vergangenen Woche ziemlich verschoben habe. Genau genommen habe ich in den letzten Tagen bis tief in die Nacht gearbeitet, weil ich dann meine Ruhe hatte und auch endlich mal was auf die Reihe bekam, und dafür bis in den späten Vormittag geschlafen. Um heute früh aufstehen zu können, bin ich gestern zwar früher ins Bett gegangen, aber irgendwie fühlt es sich nicht so an, als ob ich genügend Schlaf bekommen hätte. *g*

Also steht erst einmal Wachwerden auf dem Plan (vermutlich mit etwas Twitter-TL lesen und „Animal Crossing“ spielen) und später greife ich dann zum Buch. Nachdem ich in der vergangenen Woche mehr Zeit damit verbracht habe meine Bücher von einem Platz zum nächsten zu tragen als wirklich darin zu lesen, habe ich beschlossen, dass ich heute mit dem zweiten Band des „Supernormal Sleuthing Service“ von Gwenda Bond und Christopher Rowe anfange. Da das Lesen des ersten Teils nicht so lange her ist und ich mir davon eine flüssig zu lesende Mischung aus skurrilen, fantastischen und amüsanten Elementen mit einem Hauch Rettungsmission erwarte, komme ich hoffentlich schnell genug in die Geschichte, um auch wirklich mal wieder etwas länger am Stück zu lesen …

 

Update 11:00 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts eine hexenkesselförmige Tasse mit schaumiger Heißer Schokolade, in der ein Klecks Sahne zu erahnen ist, dazwischen liegt die Taschenbuchausgabe von "The Supernormal Sleuthing Service".

Zum „Animal Crossing“ spielen bin ich noch nicht gekommen (wo sind die letzten Stunden hin?), dafür habe ich mich online rumgetrieben, ein paar Kommentare geschrieben und überraschend viel mit meinem Mann geredet, der heute in extrem kommunikativer Stimmung ist. *g* Außerdem habe ich mir eine Heiße Schokolade gemacht, weil ich die restliche Sahne von gestern aufbrauchen wollte, damit ich heute Nachmittag den Becher zum Sahneschlagen wieder frei habe. Lustigerweise ist die Sahne dann im Milchschaum versunken, so dass davon kaum etwas zu sehen ist … Jetzt beende ich noch meine Kommentarrunde – so viele Mitleserinnen heute! <3 – und dann schaue ich mal, ob ich zur Switch greife oder zum Buch … oder ob ich mir Frühstück mache, kurze Nächte sorgen immer für großen Hunger bei mir. 😉

 

Update 14:00 Uhr

Ein Animal-Crossing-Screenshot, der meine Spielfigur zeigt, wie sie auf einem Sofa im "skandinavischem Stil" sitzt. Vor ihr ist ein schlichter Sofatisch mit einer Teekanne und einer Tasse, daneben steht ein kleiner Teller mit einem Keks. Im Vordergrund lässt sich ein Kamin erahnen, im Hintergrund sind diverse Möbel zu sehen und Fenster, die heftigen Schneefall zeigen. Über dem Sofatisch hängt ein hölzernes Wagenrad mit brennenden Kerzen.

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal gemütlich „Animal Crossing“ gespielt, ich mag die Winterzeit in dem Spiel so sehr und finde mein Wohnzimmer auch ohne all die Weihnachtsdeko, die ich im Dezember da hatte, immer noch sehr gemütlich. Mit den neuen Säulen und Theken muss ich aber noch etwas rumspielen, bevor ich damit zufrieden bin. 😉 Nach meiner Spielrunde gab es erst einmal Frühstück für mich (Porridge – ich denke, davon habe ich hier inzwischen genügend Fotos gezeigt) und dann habe ich doch wirklich ein paar Seiten in meinem Buch gelesen! Der Anfang ist schon mal wieder sehr schön gewesen inklusive einer Horde Affen, die in der Hotellobby mit Croquetschlägern und -bälle für etwas … Unruhe gesorgt haben. Was wiederum der Grund dafür ist, dass Protagonist Stephen und seine beiden Freunde Ivan und Sofia für den Rest des Tages aus dem Hotel geworfen wurden, damit sie keinen weiteren Unsinn anstellen könnten. Ich hege den Verdacht, dass Sofias Mutter nicht so glücklich damit ist, dass die drei versucht haben den Affen, die seit einigen Wochen im Hotel leben, Croquet beizubringen. 😉 Da mich dann mein Wecker daran erinnerte, dass es Zeit für eine Kommentarrunde wird, habe ich erst einmal wieder das Lesen unterbrochen, werde aber gleich wieder zu meinem Buch zurückkehren.

 

Update 17:00 Uhr

Ich habe gelesen! Kommentare und Blog-Updates … und ein paar Kapitel in meinem Buch. *g* Ich mag „The Supernormal Sleuthing Service“ wirklich, auch wenn die Geschichten alle auf der Grundbedingung fundieren, dass Erwachsene Kinder unterschätzen. In diesem Fall ist es so, dass der Protagonist und seine beiden Freunde Ivan und Sofia mitansehen mussten wie ein Zauberer einen Gegenstand an sich nahm, mit dem er die gesamte übernatürliche Welt beeinflussen kann. Im Laufe dieser Inbesitznahme wurde ein Freund von Ivan geschädigt und die Kinder scheinen die einzigen zu sein, die das stört und die herausfinden wollen, ob und wie sie ihm helfen können. (Alles etwas vage, für den Fall, dass noch jemand den Roman lesen mag.) Ich fände es schöner, wenn nicht nur die Kinder sich Sorgen machen würden, aber dann könnten sie natürlich nicht einfach unbeaufsichtigt ermitteln, sondern würden ständig über Erwachsene stolpern, die sich fragen, was die drei da eigentlich machen. Weshalb ich mit diesem Element leben und einfach den Rest der Geschichte genießen kann. Ich mag so viele der erwähnten Details rund um die übernatürliche Welt, ich mag die drei Charaktere und all ihre ungewöhnlichen Freunde und ich bin gespannt darauf ob (und wenn ja wie) sie am Ende ihren Freund retten!

Eine dünnwandige zartgrüne Schale neben einer brennenden kleinen Sturmlaterne. In der Schale befindet sich eine Portion Apple Crumble, die von zwei Sahneklecksen flankiert wird.

Zwischendurch habe ich mein Lesen unterbrochen, um Apple Crumble zu machen (und zu essen). Auf dem Foto sieht er deutlich dunkler aus, als er ist – auch wenn der Zimt, den ich unter meine Äpfel gemischt habe, schon zu einer nicht gerade goldgelben Fruchtfarbe führt. *g* Ich finde es so praktisch, dass ich den Crumble einfach in verschiedenen Formen backen und so eine Variante mit Zimt für mich und eine ohne für meinen Mann machen kann! Die zweite Hälfte gibt es dann heute nach dem Abendessen … Jetzt schaue ich aber erst einmal wie es den anderen in den letzten Stunden erging und dann lese ich noch ein paar Seiten, bevor ich zum Kochen in die Küche wandern muss.

 

Update 20:30 Uhr

Ein cremefarbender tiefer Teller mit großen muschelförmigen Nudeln und Blumenkohl, der deutliche Röstspuren aufweist.

Heute ging es später in die Küche, weil ich mein Kochen mit meinem Mann abstimmen musste und der wollte nicht nur erst noch die letzte „Downton Abbey“-Folge beenden, sondern vor dem Essen noch Duschen. Ich gebe zu, ich bin sehr froh, dass ich in den kommenden Wochen keine detaillierten Inhaltsangaben inklusive wortreicher Kritik an den Autoren zu hören bekomme. 😉 Das heutige Essen war etwas aufwändiger (und ist nicht sehr fotogen), aber dafür sind die Nudeln mit ofengeröstetem Blumenkohl und eine Sauce aus pürriertem Blumenkohl, Knoblauch und Parmesan einfach sehr, sehr lecker! Bevor ich wieder zum Buch greife, drehe ich eine Blog- und Kommentarrunde – ich habe schon gesehen, dass seit meinem letzten Update so einige Benachrichtigungen in meinem Mailfach gelandet sind. 🙂

 

Update 00:30 Uhr (Letztes Update)

Ähm … nach dem letzten Update habe ich noch den Abwasch erledigt und mein Buch ausgelesen. *g* Wie immer in letzter Zeit habe ich heute einiges an Anlaufzeit benötigt, bis ich wirklich in meinem Roman ankam und mich nicht mehr ständig ablenken ließ. Aber am Ende habe ich den zweiten Teil von „The Supernormal Sleuthing Service“ sehr genossen und wandere gleich sehr gut gelaunt ins Bett. Es war wieder sehr nett mit euch heute! Gute Nacht! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Natira
Neyasha
JED
Anette
Sayuri

Habt ihr noch Lust auf Lese-Sonntage?

In den vergangenen vier Jahren gab es an jedem dritten Sonntag im Monat den Lese-Sonntag bei mir auf dem Blog, an dem es darum ging, gemeinsam einen möglichst gemütlichen und erholsamen Sonntag zu verbringen und darüber zu bloggen. Ich persönlich mag diese Lese-Sonntage immer noch und plane sie als „Veranstalterin“ seit 2018 fest in meinen Monat ein (und wer mich persönlich kennt, weiß in der Regel auch, dass ich an diesen Tagen schon „verabredet“ bin). Wenn ich aber sehe, wie die Lese-Sonntage im vergangenen Jahr gelaufen sind, dann habe ich das Gefühl, dass so ein fester monatlicher Termin nicht mehr in euren Zeitplan passt. Unser aller Leben hat sich in den vergangenen Jahren geändert – es wäre ja auch unheimlich, wenn es bei uns allen jahrelang immer gleich laufen würde – und einige Leute, die früher regelmäßig mitgelesen haben, haben sich schon lange vom Bloggen (und Bloglesen) verabschiedet. Ich möchte nicht, dass dieser Tag zu einer „Pflichtveranstaltung“ wird oder dass ihr denkt, dass ihr meinetwegen daran festhalten müsstet, obwohl euch so ein fester Lese-Sonntag eigentlich zu viel wird.

Deshalb also hier zum Jahresbeginn die Frage, ob ihr überhaupt noch Lust auf die monatlichen Lese-Sonntage habt? Wenn nicht, ist es vollkommen okay, und wenn doch, dann würde ich gern wissen, ob alles bleiben soll wie immer oder ob euch vielleicht ein anderer Tag oder ein anderer Rhythmus besser passen würde.

Lese-Sonntag im Dezember 2021

Der dritte Sonntag des Monats ist natürlich auch im Dezember wieder der Lese-Sonntag – wobei ich (angesichts der Adventslese-Runden, die JED, Neyasha und Anette an den letzten Wochenenden veranstaltet haben) wohl dieses Mal eher diejenige bin, die sich den anderen beim Lesen anschließt und nicht anders rum. 😉 Geplant habe ich für heute nicht viel, ich bin gerade ziemlich müde und reif für ein paar Urlaubstage. Aber bevor ich mich über die Feiertage einigeln kann, muss ich noch zwei Aufträge fertig bekommen, die deutlich zeit- und energieaufwändiger sind als erwartet. Vielleicht hilft mir ja der heutige Lese-Sonntag dabei genügend Reserven aufzuladen, dass ich am Anfang der kommenden Woche einen erfolgreichen Endspurt hinlegen kann. Eine Brettspielrunde wird es bei uns wieder nicht geben, da der dafür benötigte Tisch weiterhin mit den Home-Office-Sachen von meinem Mann zugestellt ist, dafür hoffe ich, dass ich ja vielleicht wirklich zu einem meiner vielen angefangenen Bücher oder Comics greifen werde. Ansonsten könnte ich mir auch mein vernachlässigtes Handarbeitszeug schnappen und mal einen der weihnachtlichen Filme schauen, die ich im November auf die Merkliste gesetzt und bislang nicht gesehen habe. Bevor ich aber zum Buch oder Handarbeitszeug greife, muss ich erst einmal wach genug werden, um mich dem Abwasch von gestern Abend widmen zu können.

 

Update 11:15 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts eine große dampfende Tasse mit Milchtee.

Mein Start in den Tag war wieder sehr langsam und etwas zäh … Nachdem ich meinen Lese-Sonntag-Beitrag auf den Weg gebracht hatte, habe ich mich ein bisschen in meiner nächtlichen Twitter-Timeline verloren und den Feedreader geleert, bevor ich mich in die Küche begeben habe. Aber statt abzuwaschen, habe ich mir erst einmal einen Tee gekocht und bin dann bei dem Versuch versumpft, mehr über amerikanische Garnbezeichnungen herauszufinden (dicker als Sockenwolle, aber nicht so dick wie Teppichwolle war für die gesuchte Garnstärke keine hilfreiche Beschreibung – immerhin weiß ich jetzt, dass ich für das Projekt ein Garn benötigen würde, für das 5 mm Nadeln empfohlen werden). Wie ihr seht plane ich schon wieder weitere Handarbeitsprojekte, auch wenn ich gerade überhaupt keine Zeit dafür habe. *g* Dann habe ich mich mit Musik auf den Ohren doch dem Abwasch gewidmet und der hat so einige Zeit gekostet (das gestrige Abendessen war ein 4-Töpfe-Essen und dementsprechend viel dreckiges Geschirr wartete auf mich). Als ich wieder ins Wohnzimmer wanderte, meinte mein Mann, dass ich sofort „Animal Crossing“ starten müsste, damit ich auf seiner Insel eine Anleitung bekommen kann – und das war der Stand, als eben mein „du könntest dich mal wieder auf dem Blog melden“-Wecker klingelte. Da ich jetzt schon im Spiel bin, werde ich dabei auch erst einmal bleiben – und danach schauen ich, was ich aus den Buchstapeln hinter mir zupfen mag.

Animal-Crossing-Screenshot bei dem meine Spielfigur vor einem weihnachtlich geschmückten Bereich auf einer Bank sitzt. Im Hintergrund kann man dekorative Geschenkeberge, einen großen Weihnachtsbaum und leuchtende Sterne erkennen.

Update 15:25 Uhr

Wie schon im letzten Update gesagt, habe ich erst einmal eine gemütliche Runde „Animal Crossing“ gespielt. Ich spiele das Spiel zwar weiterhin täglich, aber entspannt war das in den letzten Tagen nicht – ich habe es eher zwischengeschoben, wenn mein Mann etwas im Spiel wollte oder wenn ich eine kleine Arbeitspause genutzt habe, um zu schauen, ob einer meiner Nachbarn etwas bastelt. Während ich noch spielte, haben wir gemeinsam einen Advents-Podcast gehört, der wenig adventlich war. Was vermutlich der Grund ist, warum wir schon die zweite Adventszeit mit diesem Podcast verbringen, obwohl wir normalerweise keine Podcasts hören. Im vergangenen Jahr war das immer eine nette gemeinsame Zeit in der Küche, während ich gekocht habe, aber in diesem Jahr sind die Folgen dafür zu lang. Danach bin ich auf dem Sofa eingedöst und wurde erst wieder von meinem „magst du ein Update schreiben?“-Wecker aus meinem Nickerchen geweckt.

Links oben eine nicht mehr brennende kleine Sturmlaterne, in der Mitte eine Schale mit einer Portion Porridge und Bananen, rechts oben ein angeschaltetes eBook.

Da es mir dann aber wichtiger war erst einmal etwas zu essen, habe ich vor diesem Update lieber Frühstück gemacht und beim Essen ein paar Seiten in meinem aktuellen eBook gelesen. Da ich in den letzten Wochen die „Death Before Dragons“-Serie so entspannend fand, dachte ich nach dem Beenden von Band 5, dass ich zur Abwechslung eine andere Serie der Autorin ausprobieren könnte (vor allem, da ich den ersten Band der „A Witch in Wolf Wood“-Reihe schon auf dem eReader hatte). Allerdings musste ich in den vergangenen Tagen feststellen, dass mich die Geschichte nicht so recht packt, weshalb ich in der vergangenen Woche gerade mal 56 Seiten gelesen habe. Ich weiß nicht, ob es an mir oder an dem Roman liegt, weshalb ich „Mind over Magic“ noch nicht ganz aufgegeben habe. Aber ich werde darin heute wohl nur weiterlesen, wenn ich irgendwann wieder die Hände mit anderen Dingen voll habe, und stattdessen jetzt mal einen Blick auf meine Stapel mit angefangenen Büchern werfen.

 

Update 19:30 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts eine rot-weiß-geringelte Tasse mit Heißer Schokolade und in der Mitte die Taschenbuchausgabe von Kiki's Delivery Service und eine darauf stehende Untertasse mit einer Auswahl unterschiedlicher Plätzchen und Marzipankartoffeln.

Nach dem letzten Update und einer kleinen Blogrunde habe ich meine Stapel mit angefangenen Büchern durchwühlt und letztendlich „Kiki’s Delivery Service“ von Eiko Kadono rausgezupft. Das Buch habe ich Ende November zum Geburtstag geschenkt bekommen und am selben Tag noch angefangen, aber als mein Lesen von einem Anruf unterbrochen wurde, habe ich es zur Seite gelegt und bis heute nicht wieder in die Hand genommen. Mit ein paar Plätzchen und einer Heißen Schokolade (heute ist immerhin der 4. Advent 😉 ) habe ich mich eingeigelt und weitergelesen. Inzwischen bin ich ungefähr halb durch (es ist aber auch ein dünner Roman!) und genieße die Geschichte sehr. Bislang würde ich sagen, dass das Buch – das die Vorlage zu dem Anime ist – all die Dinge beinhaltet, die ich an dem Anime so mag, aber keines der Elemente, die mich an der Ghibli-Version stören. Denn es gibt so einige Sachen, die ich an der Kiki im Trickfilm nicht so toll finde, die ich aber hinnehme, weil ich die Geschichte an sich und die Optik der Ghibli-Filme so niedlich finde und so sehr genießen kann. Beim Roman hingegen kann ich Kikis Verhalten deutlich besser nachvollziehen (was halt auch daran liegt, dass die Autorin einem Gründe für ihr Verhalten bietet) und wenn etwas in Kikis Leben schief läuft, dann in der Regel aufgrund der Umstände oder weil eine andere Person eben keine Ahnung davon hat, was eine Hexe ausmacht oder welche Fähigkeiten eine Hexe hat, und eben nicht weil Kiki aus pupertierendem Trotz oder Übermut heraus irgendwelchen Mist gebaut hat.

Blick in das aufgeschlagene Buch "Kiki's Delivery Service". Auf der rechten Buchseite ist die Kapitelüberschrift "Kiki Opens a Shop" zu lesen und drüber gibt es eine kleine Zeichnung von einer fliegenden Hexe als Silhouette.

Leider musste ich meine Lektüre dann erst einmal zur Seite legen, um das Abendessen zu kochen. Momentan ist der Sellerie-Gratin im Ofen und ich bin etwas genervt davon, dass das Rezept (das so einfach aussah) so viele Fragen aufwarf und natürlich nicht in der angegebenen Zeit machbar war. Mal schauen, ob sich der Zeitaufwand (der Arbeitsaufwand war wirklich übersichtlich) am Ende gelohnt hat. Bis das Essen aus dem Ofen kommt, drehe ich noch eine kleine Blogrunde – mal schauen, ob ich es schaffe überall zu kommentieren. Wenn nicht, dann melde ich mich später auf jeden Fall noch einmal. 🙂

 

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Eine Auflaufform mit Sellerie-Gratin. Ehrlich gesagt ist es einfach eine Auflaufform mit irgendwas Überbackenem.

Ich fand das Sellerie-Gratin lecker, mein Mann hingegen wäre glücklich gewesen, wenn ich das bei ihm nicht so beliebte Gemüse durch Nudeln ersetzt hätte, denn die Sauce und die Menge an Parmesan fand er toll … insgesamt denke ich nicht, dass ich das Rezept noch einmal machen werde. Zum Essen haben wir eine Folge des Weihnachtsspezials von „Blown Away“ geschaut – ich finde Glasblasen wirklich spannend, obwohl mich nichts und niemand in die Nähe eines so heißen und gefährlichen Arbeitsumfelds bringen könnte! Dann habe ich mich noch aufgerafft und den Abwasch erledigt, damit ich morgen ohne „Altlasten“ in den Arbeitstag starten kann, und nun bin ich ziemlich müde. Ich denke, ich gönne mir noch eine halbe Stunde mit „Kiki’s Delivery Service“ und falle dann ins Bett!

Es war wieder nett mit euch heute gemeinsam den Tag zu verbringen und ich finde es schön, dass wir wieder ein ganzes Jahr voller Lese-Sonntage geschafft haben! Allerdings habe ich ein bisschen das Gefühl, dass bei einigen von euch das Leben zu trubelig geworden ist für solch einen regelmäßigen Termin. Mal schauen, ob ich zum Jahresanfang mal einen Beitrag schreiben um nachzufragen, ob ihr Änderungswünsche habt. Wenn ich das mache, dann auf jeden Fall früh genug, um eventuelle Veränderungen vor dem dritten Sonntag im Januar umsetzen zu können …

Ich wünsche euch, dass die kommende Woche nicht zu stressig wird und ihr euch über die Feiertage entspannen und erholen könnt! Macht es euch so schön wie möglich und passt weiterhin gut auf euch auf!

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Anette
JED

Herbstlesen im Oktober 2021 (Sonntag, 31.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Heute ist der letzte Tag des Herbstlesens – der Monat ist wieder so schnell rumgegangen! Nachdem ich meinen Tag gestern (neben der einen oder anderen Ablenkung *g*) vor allem mit „A Tangle of Spells“ von Michelle Harrison verbracht habe, habe ich nicht mehr so viele Kapitel in dem Roman vor mir. Was bedeutet, dass ich vermutlich heute auch noch zu „The Bewitching of Aveline Jones“ von Phil Hickes greifen werde, was hoffentlich perfekt zu einem „Halloween-Lesetag“ passen wird (obwohl die Geschichte im Sommer spielt). Da der erste Aveline-Jones-Roman so wunderbar atmosphärisch war, setze ich wirklich große Hoffnungen auf diesen zweiten Teil. Aber bevor ich zum Buch greife, muss ich erst einmal etwas wacher werden. Auch wenn es heute Nacht theoretisch eine Stunde mehr Schlaf gab, fühlt es sich nicht an, als ob ich genügend Schlaf bekommen hätte. 😉

 

Update 11:00 Uhr

Links ein Stapel aus zwei Büchern, oben liegt "A Tangle of Spells", rechts eine große Tasse, die von Milchschaum gekrönt wird.

Seit dem Aufstehen habe ich etwas (viel) Zeit online verbracht, in der Küche rumgewuselt und mich allgemein viel ablenken lassen. Aber wenn ich das richtig sehe, dann muss ich jetzt erst wieder zum Abendessenkochen von meinem Sofa aufstehen (oder wenn wir uns doch noch spontan zum Brettspielen aufraffen können). Ich werde jetzt erst einmal wieder zu „A Tangle of Spells“ greifen und das Buch beenden! Wenn in den letzten Kapiteln nicht noch etwas passiert, das meine Meinung ändert (wovon ich nicht ausgehe), dann ist das bislang mein liebster Band der Widdershins-Schwestern-Reihe. Die vorherigen beiden Geschichten waren auch schon sehr gut und wunderbar atmosphärisch, aber die Insel, auf der die drei Schwestern lebten, war so schrecklich deprimierend, dass es mir schon manchmal etwas zu viel war. Hier hingegen scheint der kleine Ort, in den die Familie gezogen ist, so wunderbar friedlich zu sein, auch wenn die Bewohner sich etwas seltsam benehmen, wenn es um das Thema Magie geht. Dieser Kontrast zwischen dem „normalem“ Äußeren und all den Spannungen und Gefahren hinter der hübschen Kulisse, macht mir wirklich viel Spaß und sorgt dafür, dass ich das Buch etwas mehr genieße als die vorherigen.

 

Update 14:00 Uhr

Links die Taschenbuchausgabe von "The Bewitching of Aveline Jones", rechts eine grüne Schale mit Porridge und Apfelmus.

Nach dem letzten Update habe ich wirklich erst einmal „A Tangle of Spells“ beendet und ich bleibe dabei, dass dieser dritte Band mein persönlicher Lieblingsteil der Reihe ist. Ich glaube nicht, dass es noch weitere Fortsetzungen rund um die Widdershins-Schwestern geben wird, aber ich bin sehr neugierig auf weitere Romane von Michelle Harrison. Zum Frühstücksporridge (genau genommen Dinkelflocken, gepoppter Amaranth und Mandeln aromatisiert mit gemahlener Vanille und dazu ein großzügiger Klecks Apfelmus, weil das so langsam mal aufgebraucht werden muss *g*) habe ich ein Video von Bernadette Banner und Cheyney McKnight gesehen, wo es um die Zusammenstellung einer modernen Chatelaine ging. Nicht ganz mein Thema, aber unterhaltsam und die Länge war perfekt als Frühstücksbegleitung. 😉

Eine Zeichnung über der Überschrift des ersten Kapitels von "The Bewitching of Aveline Jones". Die Kapitelüberschrift lautet "Stone and Glass" und die Zeichnung zeigt eine Elster, die auf einem Ast mit Beeren sitzt und von hinten von einem Vollmond eingerahmt wird.

Danach habe ich dann endlich zu „The Bewitching of Aveline Jones“ von Phil Hickes gegriffen und schon beim Aufschlagen habe ich mich über die erste Illustration von Keith Robinson gefreut. Die hübsche Illustration über der Kapitelüberschrift ist nur der Anfang, auf den ersten Seiten habe ich noch eine dekorative Flasche, ein mysteriöses Mädchen in einem Hexen-Steinkreis und eine fliegende Elster gefunden. Schon im ersten Aveline-Jones-Band habe ich mich sehr über all die Zeichnungen im Buch gefreut, weil diese nicht nur wichtige Elemente der Handlungen aufgriffen, sondern eben auch sehr dekorativ sind. Ich glaube, dass diese Geschichte wirklich gut als Lektüre zum heutigen Tag passt – denn bislang hat sich Aveline durch einen überwucherten Garten geschlagen, einen mysteriösen Steinkreis und ein ebensolches Mädchen entdeckt und eine Flasche gefunden, bei der sie das Gefühl hat, sie sollte sie vielleicht besser wieder einfach vergraben und ausnahmsweise nicht ihrer Neugierde nachgeben. Was sie natürlich doch machen wird … *g*

 

Update 18:30 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts die Taschenbuchausgabe von "The Bewitching of Aveline Jones", im Hintergrund ist ein offenes Fenster zu sehen, dass einen dunkelblauen Abendhimmel, die Silhouetten mehrerer Gebäude und einen angeläuteten Kirchturm zeigt.

Hach, heute Nachmittag habe ich richtig schön gelesen und bin inzwischen mit „The Bewitching of Aveline Jones“ fast durch. Wobei das Buch sich auch wirklich zügig lesen lässt und mich natürlich die Frage, was mit Aveline und Hazel passieren wird, immer noch weiterblättern ließ. Was mit Hazel los ist, ist eigentlich von Anfang an klar, nur Aveline kapiert es nicht – was ich überraschenderweise eher amüsant als unglaubwürdig finde. Vielleicht geht es mir gerade deshalb so, weil Aveline immer auf der Suche nach unheimlichen und übernatürlichen Dingen ist, aber auf der anderen Seite eigentlich nicht so richtig daran glauben will, auch wenn sie natürlich schon früher einmal einen Geist gesehen hat. Ich mag die Geschichte auf jeden Fall sehr und freue mich darauf das Buch nach dem Abendessen beenden zu können. Wenn das mit mir so weitergeht, dann greife ich heute noch zu einem weiteren Roman. *g*

Animal-Crossing-Screenshot, der meine Figur in einem Halloween-Hexen-Kostüm zeigt mit einer kleinen Kürbislaterne in der Hand. Vor ihr steht Jakob und brüllt "Fröhliches Halloweeeeen!", im Hintergrund sind diverse Kürbisdekorationen zu erkennen.

Außerdem habe ich natürlich gerade noch eine Runde „Animal Crossing“ gespielt und meine Nachbarn mit Bonbons und Lollies beschenkt und von Jakob Halloween-Items bekommen. Morgen heißt es dann wieder meine Insel von all den gruseligen Kürbisdekorationen zu befreien, was bestimmt einige Zeit dauern wird. *g* Und dann bleibt mir nur noch das Warten auf den kommenden Freitag, wenn das große Update veröffentlicht wird. Es gibt viele Dinge, die dann neu sein werden und die Möglichkeit dann andere Häuser einrichten oder Gerichte herstellen zu können, reizt mich schon sehr. Aber vor allem bin ich gespannt auf all die neuen Möbel, denn da habe ich in den vergangenen 1 1/2 Jahren schon ein paar Dinge vermisst, die in dem 3DS-Spiel schon vorhanden waren … Bevor ich gleich in die Küche flitze und anfange zu kochen, dreh ich noch eine kleine Blog- und Kommentarrunde. Die heutige Mitleserinnenzahl ist ja wieder überschaubar. *g*

 

Update 22:45 Uhr (letztes Update)

So langsam wird es Zeit das Herbstlesen mit einem letzten Update zu beenden … Zum Abendessen gab es heute ein Süßkartoffel-Erbsen-Curry, das leider nicht so besonders gelungen war. Ich muss mir wirklich mal merken, dass unser Gemüsekisten-Hof keine guten Süßkartoffeln anbaut und ohne gute Süßkartoffeln gibt es eben auch kein gutes Süßkartoffel-Erbsen-Curry. Immerhin habe ich, während das Curry köchelte, „The Bewitching of Aveline Jones“ beendet und gegen Ende zog die Geschichte noch einmal ein bisschen an, was bedeutet, dass der Roman wirklich wunderbar zu Halloween passte. Ich bin gespannt, ob Phil Hickes Avelines „Gegenspielerin“ noch einmal in einem anderen Roman auftauchen lässt oder ob dieser Teil von Avelines Abenteuern nun wirklich endgültig vorbei ist. Immerhin wird am Ende des Buches ein dritter Teil angekündigt, so dass ich danach in den kommenden Monaten die Augen aufhalten werde. 🙂

Links oben eine kleine brennende Laterne, rechts oben eine hexenkesselförmige Tasse mit Heißer Schokolade und dazwischen liegt die Taschenbuchausgabe von "Gideon the Ninth".

Nach dem Essen hatte ich immer noch Lust zu Lesen, also habe ich mir von den Büchern, die ich mir schon für den November bereit gelegt habe, „Gideon the Ninth“ von Tamsyn Muir gegriffen. Um den Roman bin ich sehr, sehr lange herumgeschlichen und ich weiß nicht, ob ich ihn mir geholt hätte, wenn ich nicht eine Kurzgeschichte mit der Protagonistin gelesen hätte, die mich fasziniert hat. Als mich mein Mann eben fragte, wie ich die Geschichte bislang finde, war meine Antwort „interessant und etwas irritierend, aber durchaus faszinierend“ – es ist auf jeden Fall etwas ganz anderes als ich sonst so lese. *g*

Da ich inzwischen ziemlich müde bin und den Kopf voller Geschichten und Figuren, Hexen, Necromanten und Magie habe, wird es wohl langsam Zeit für mich etwas runterzufahren, damit ich zu einer einigermaßen vernünftigen Uhrzeit ins Bett wandern kann. Also beende ich hiermit den heutigen Herbstlesentag! Es hat mich wirklich gefreut, dass ich an diesem letzten Tag im Oktober so viel Zeit mit Lesen verbracht habe und dass ich dabei wieder etwas Gesellschaft hatte. Überhaupt ist es schön, dass wir uns nun schon seit einigen Jahren immer wieder im Oktober zusammenfinden, um gemeinsam entspannte Wochenenden zu genießen.

Ich wünsche euch schöne und gemütliche Stunden im November und hoffe, ihr könnt weiterhin den Herbst genießen, lasst es langsam angehen und passt gut auf euch auf, während die Tage dunkler und kürzer werden! Vielen Dank, dass ihr mich beim Herbstlesen begleitet habt! Und vielleicht lesen wir uns ja an einem der kommenden Lese-Sonntage wieder! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Anette
JED

Herbstlesen im Oktober 2021 (Samstag, 30.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Das letzte Wochenende im Oktober und so langsam habe ich das Gefühl, dass meine To-do-Liste für den Rest des Jahres länger ist als … der Rest des Jahres. Vor allem, da mein Mann seinen restlichen Jahresurlaub aufbrauchen muss und deshalb relativ häufig frei haben wird – und mir die vergangene Woche mal wieder gezeigt hat, dass ich in seinem Urlaub weniger auf die Reihe bekomme als sonst. *g* Immerhin hat sein Urlaub in den letzten Tagen auch bei mir zu so etwas wie einem Urlaubsgefühl gesorgt, was bei mir für ein paar extra Lesestunden geführt hat. Genau genommen habe ich seit dem vergangenen Herbstlesen-Sonntag „And Dangerous to Know“ (Darcie Wilde), „Howl’s Moving Castle“ (Diana Wynne Jones) und „At Bertram’s Hotel“ (Agatha Christie) beendet, „Collateral Damage“ (Taylor Simonds) gelesen und „Miss Percy’s Pocket Guide [to the Care and Feeding of British Dragons]“ (Quenby Olson) begonnen. Letzteres ist sehr nett, aber heute bin ich eher in der Stimmung für eine andere Lektüre. Genau genommen habe ich mir „A Tangle of Spells“ (Michelle Harrison) und „The Bewitching of Aveline Jones“ (Phil Hickes) bereit gelegt. Aber bevor ich zum Buch greife, muss ich erst einmal etwas wacher werden, den Abwasch erledigen und vielleicht auch schon mal den Apfel-Kuchen für heute Nachmittag backen.

 

Update 12:00 Uhr

Uff, der Vormittag war ein bisschen trubelig mit Abwasch, Backen und erneutem Abwasch. Außerdem habe ich einen Milchschäumer geliefert bekommen, da ich einen Ersatz für meinen kaputten Milchschäumer (nach gerade mal neun Tagen Betrieb! *grummel*) benötigte und mich durch die Bedienungsanleitung gelesen und natürlich alles abgewaschen. *g* Ich muss gestehen, dass ich – nachdem der anderen kaputt gegangen war – überlegt hatte, ob ich so ein Gerät wirklich benötige, aber dann habe ich ihn doch überraschend vermisst und mir ein etwas teureres Teil gekauft. Nun hoffe ich, dass das neue Stück etwas länger hält, er sieht zumindest gut aus und ist jetzt schon leichter zu reinigen als der alte … Ansonsten war ich noch eben unter der Dusche und habe jetzt das dringende Bedürfnis den Rest des Tages auf dem Sofa zu verbringen. Draußen ist es grau in grau und lädt zum Einmuckeln ein und ich habe zwei sehr vielversprechende Bücher in Reichweite liegen. So richtig einmuckeln werde ich mich aber erst, wenn der Kuchen auch wieder aus dem Ofen ist. Ich muss gestehen, dass ich die Optik heute wirklich lustig finde, weil mein Mann (von mir anscheinend nicht mit ausreichenden Instruktionen versehen wurde, da ich nur sagte „kannst du eben ein paar Löcher mit der Gabel in die Teigdecke stechen“ und deshalb) sehr systematisch vorgegangen ist – und nun sieht es aus, als ob er mit einem Nadelrad (oder Kopierrädchen – kennt das noch jemand, ich habe seit Jahrzehnten keins mehr gesehen) über den Kuchen gegangen wäre. 😀

 

Update 15:00 Uhr

Links die Taschenbuchausgabe von "A Tangle of Spells", rechts ein Teller mit zwei Brötchenhälften (eine mit Frischkäse, eine mit Brombeer-Gelee) und zwei Möhren.

So richtig viel habe ich noch nicht gelesen, weil ich mich einfach ständig von anderen Sachen ablenken lasse, aber so langsam komme ich in „A Tangle of Spells“ rein. Das Buch ist der dritte Teil der Geschichten rund um die Widdershins-Schwestern (Band 1 ist „A Pinch of Magic“, Band 2 „A Sprinkle of Sorcery“) und ich freue mich sehr über das Wiedersehen mit Betty, Charlie und Fliss, auch wenn es anfangs etwas irritierend war, dass die Schwestern nicht länger in einem Gasthaus auf einer Insel leben. Aber allein der Prolog ist schon wieder so wunderbar atmosphärisch und ich liebe es einfach, wie Michelle Harrison in den Widdershins-Bücher mit (leichten) Grusel und Magie spielt! Und dann ist da ja noch das neue Zuhause der drei Schwestern und so viel Neues (für sie und den Leser) zu entdecken, auch wenn es wohl besser gewesen wäre, wenn Granny das neue Haus nicht gerade gekauft hätte, als sie … angetrunken war. *g*

(Prolog in Gedichtform) Prologue: Hocus pocus, hubble bubble, Magic allways leads to trouble. Three brave sisters, one fresh start, How long till it falls apart? From Crowstone's damp and swirling fogs To hidden rooms and hopping frogs. A pretty village, so serene, But somethings lurks beneath, unseen. Shuffle-shuffle, What's that sound? It's in the air and all around. A pinch of magic - use it quick! There is danger here in Pendlewick ...

Tangle of Spells von Michelle Harrison, Verlag Simon & Schuster, Prolog auf Seite 1

 

Update 18:30 Uhr

Eine Collage aus vier Bildern: Links oben eine hexenkesselformige Tasse mit der Aufschrift "Witches Brew", die mit Heißer Schokolade gefüllt ist. Rechts oben ein Stück Apple Tarte und ein Klecks Sahne auf einem Teller, dahinter ist eine kleine brennende Laterne zu sehen. Links unten: Noch einmal die brennende Laterne, die Kerze ist dieses Mal deutlich weiter runtergebrannt und daneben liegen zwei Bücher, deren Titel nicht erkennbar sind. Rechts unten: Ein Animal-Crossing-Screenshot mit einem K.K.Slider-Konzert.

Ich habe heute einen wirklich schönen und entspannten Nachmittag verbracht und nicht nur die „Heiße Schokolade“-Funktion des neuen Milchschäumers ausprobiert, sondern auch ein leckeres Stücke Apple Tarte genossen. Ansonsten hatte ich meine Nase recht viel in meinem Buch ungenieße die Beziehungen zwischen den drei Widdershins-Schwester, die regelmäßig zwischen Zuneigung und leichter genervtheit über die Macken der anderen schwanken. Betty findet immer mehr Hinweise, dass es an ihrem neuen Wohnort nicht ganz so friedlich zugeht, wie es auf den ersten Blick scheint, und ich bin gespannt wie sich diese Geschichte für die drei Schwestern noch entwickeln wird. „A Tangle of Spells“ bietet mir bislang auf jeden Fall die Mischung aus Heimeligkeit und unheimlichen Elementen, die ich so bei diesen Romanen mag. Oh, und ich habe natürlich auch wieder meine tägliche Animal-Crossing-Runde gespielt! Bevor ich jetzt in die Küche gehe, schaue ich mal, ob Anette noch etwas zu ihrem Nachmittag geschrieben hat …

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Rechts die BluRay-Hülle von "The Whisperer in Darkness", links ein angefangener Socken aus brauner Wolle.

Nach dem letzten Update bin ich erst einmal in die Küche gewandert und habe gekocht (Nudeln mit einer Kidney-Bohnen-Mais-Tomatensauce) und zum Essen haben wir dann „The Whisperer in Darkness“ geschaut. Den Film hatte mein Mann schon vor einiger Zeit gesehen und war danach ungemein begeistert – nicht nur von dem Film, sondern auch von den Extras, in denen mehr zur Entstehung der Geschichte und den Dreharbeiten erzählt wird. Und da er so begeistert war, hatten wir beschlossen, dass wir gemeinsam den Film an diesen Wochenende sehen würden. Am Montag gucken wir uns dann die Extras an, da hat mein Mann noch einen freien Tag (da sich seine Firma an bayrische Feiertage hält, obwohl sie in Hessen ist *g*). „The Whisperer in Darkness“ ist eine Geschichte von H. P. Lovecraft, die von der H.P. Lovecraft Historical Society weitergesponnen und verfilmt wurde. Ich muss zugeben, dass ich Lovecrafts „Horror“ atmosphärischer finde, wenn ich es nur höre und nicht sehe, aber ich war beeindruckt von der liebevollen Ausstattung des Films, der Wahl der Schauspieler (sehr viele „Typen“, die gut in einen sw-Film passten) und einiger schön gewählter Details. Ich muss gestehen, dass ich nicht so hingerissen bin wie mein Mann, aber ich freue mich darauf die Extras zu schauen und mehr über den Entstehungsprozess des Films zu erfahren! Beim Filmschauen habe ich auch noch etwas an meinem aktuellen Socken weitergestrickt. Den vernachlässige ich gerade sehr, weil er nur mein „Ausweich-Handarbeitsprojekt“ ist für die Momente, in denen ich beim Handarbeiten nicht hinschauen kann.

Ich glaube nicht, dass ich heute noch sehr lange aufbleiben werde, aber ein paar Seiten werde ich bestimmt noch in „A Tangle of Spells“ lesen. Das Buch bereitet mir gerade viel Freude. 🙂 Überhaupt hatte ich heute einen sehr netten Tag und es war schön, dass Anette mir beim Herbstlesen heute Gesellschaft geleistet hat! 🙂

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Heutige Mitleserin:

Anette

Herbstlesen im Oktober 2021 (Sonntag, 24.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Nachdem ich gestern so einen gemütlichen Samstag hatte, hoffe ich, dass es heute ebenso entspannt hier weitergeht. Viel habe ich gestern nicht mehr gelesen, auch wenn ich nicht ganz so früh ins Bett gekommen bin, wie ich gehofft hatte. Im Zweifelsfall muss ich heute also wohl einen Mittagsschlaf einlegen. *g*

Außerdem haben wir für heute wieder eine Brettspiel-Runde geplant (wenn wir uns denn auf ein Spiel einigen können) und ich habe natürlich noch meine beiden angefangenen Bücher („And Dangerous to Know“ und „Howl’s Moving Castle“). Aber erst einmal muss ich wieder wachwerden und dann sehe ich weiter … 🙂

 

Update 11:15 Uhr

Links oben eine kleine Laterne, in der Mitte ein Stapel mit Büchern, auf dem ein angeschalteter eReader liegt und eine Seite der Kurzgeschichte "Undead Philosophy 101" zeigt und rechts eine Tasse mit Milchtee.

Es bleibt dabei, dass ich es immer wieder faszinierend finde, wie so ein Vormittag einfach vergehen kann, ohne dass ich viel gemacht hätte. Genau genommen habe ich mich ein bisschen online rumgetrieben, mit meinem Mann die Essensplanung für heute und die nächsten Tage durchgesprochen und eine Kurzgeschichte gelesen. Die Kurzgeschichte war „Undead Philosophy 101“ von Stephanie Burgis und als Urban-Fantasy-Geschichte gehört sie so gar nicht zu dem, was die Autorin normalerweise schreibt, aber sie hat mir gut gefallen. Die Protagonistin Amanda sucht in der Geschichte Beistand bei ihrem Philosophie-Professor, weil ihre Mitbewohnerin von einem Vampir gebissen wurde. Es gibt sehr viele Gedanken darüber, dass Amanda nicht den Erwartungen ihrer Eltern entsprechen will, sehr viele (amüsante) Details zum Studentenleben und natürlich ein paar Vampire … *g* Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und muss zugeben, dass ich es nett fände, wenn Stephanie Burgis das Genre irgendwann mal wieder für sich entdecken und mehr darin schreiben würde. 😉

 

Update 15:00 Uhr

Links die Taschenbuchausgabe von "Howl's Moving Castle", rechts eine grüne Schale mit Udon-Nudeln, Möhrenscheiben und kleinen Blumenkohlröschen in Brühe, quer über der Schale liegen Essstäbchen.

Ich würde ja gern behaupten, dass ich mich nach dem letzten Update gleich an meine Frühstückszubereitung gemacht habe, aber natürlich habe ich vorher noch etwas Zeit mit Kommentaren und allem möglichen anderen Kram verstreichen lassen. Beim Frühstück habe ich (mal wieder) gemerkt, dass es doch gut zwanzig Jahre her ist, seitdem ich regelmäßig mit Essstäbchen gegessen habe. Ich bin wirklich ziemlich unbeholfen geworden, wobei die kalten Finger vermutlich auch nicht geholfen haben. *g* Aber die Udon-Nudeln waren lecker und das warme Frühstück war heute einfach perfekt! Danach habe ich dann erst einmal zu „Howl’s Moving Castle“ von Diana Wynne Jones gegriffen. Ich mag dieses Buch so gerne und ich liebe all die kleinen Details und Zusammenhänge in der Geschichte, die zum Teil erst dann ins Auge fallen, wenn einem die Handlung schon bekannt ist.

Ein aufgeschlagenes Buch auf einer orangen Decke.

Was ich gerade allerdings wirklich lustig fand, war die Tatsache, dass mir heute zum ersten Mal aufgefallen ist, dass ich es in all den Jahren immer hingekommen habe, dass im Schloss nicht gekocht werden kann, wenn Calcifer erschöpft ist. Ja, der Dämon lebt im Herd und wenn auf dem Herd gekocht werden soll, dann muss dort auch ein Feuer brennen, das stark genug dafür ist. Aber auf der anderen Seite gibt es zwei Wege in Gebiete (ein Hinterhof und ein Moorgebiet), in denen ungestört ein kleines Lagerfeuer gemacht werden könnte, um etwas zu erhitzen. Es ist ja nicht so, als ob im Schloss Holzmangel herrschen würde, wenn man bedenkt, dass Calcifer regelmäßig mit Holzscheiten gefüttert werden muss …

 

Update 18:00 Uhr

Ein sehr herbstlicher Animal-Crossing-Screenshot, bei dem meine Figur vor einem Beet mit orangen Blumen steht und eine Pflanze ausgraben will, die außerhalb des Beetes wächst.

Da ich für das heutige Essen noch die Spinat-Füllung improvisieren machen muss, muss ich gleich in die Küche wandern. Aber vorher erzähle ich noch, was ich in den letzten Stunde gemacht habe. Nach dem letzten Update habe ich erst einmal etwas „Animal Crossing“ gespielt, bei der ich all die Blumen ausgraben durfte, die dank des gestrigen Regens auf meiner Insel gewachsen sind. Ich mag diese tägliche Runde über meine Insel wirklich gern und finde es wunderbar entspannend auch in diesem Spiel so etwas wie „Alltag“ zu haben … mal schauen, wie das so wird, wenn am 05. November die Erweiterung veröffentlicht wird. Ich fürchte, ich werde wohl für das Wochenende sehr viel Spielzeit einplanen müssen. 😉

Links die Taschenbuchausgabe von "And Dangerous to Know", darauf steht eine Untertasse mit verschiedenen Keksen (Lebkuchenherzen, Smartie-Schokokekse, Marzipankartoffeln und Spekulatius), rechts neben dem Buch steht eine große Tasse Milchkaffee.

Danach hatte ich dann große Lust auf was Süßes und einen großen Pott mit Milchkaffee. Dabei habe ich wieder zu „And Dangerous to Know“ von Darcie Wilde gegriffen und weitergelesen. Ich glaube, ich habe noch gar nicht so viel zur Handlung erzählt … Die Protagonistin Rosalind Thorne ist eine verarmte „Tochter aus reichem Haus“, die überlebt, indem sie anderen Frauen ihrer Gesellschaft diskret bei ihren Problemen hilft. Dieses Mal wird sie von Lady Melbourne engagiert, um herauszufinden wer Briefe aus dem Besitz der Lady gestohlen hat. Diese Briefe enthalten (vermutlich) Details über das Liebesleben von Lord Byron und könnten einen Skandal entfachen, der nicht nur den (momentan auf dem Kontinent lebenden) Lord seine Stellung kosten könnte, sondern auch Lady Melbourne und ihrer Familie schaden würde. Auf der anderen Seite hat der Bow Street Runner Adam Harkness, mit dem Rosalind schon zweimal zusammengearbeitet hat, das Problem, dass die Leiche einer unbekannten Frau zu Scotland Yard geliefert wurde – und die Herren, die das „Paket“ abgeliefert hatten, sagten aus, dass sie ihre Lieferung im Hof des Herrenhaus der Familie Melbourne in Empfang genommen haben. Offiziell wäre es zu gefährlich zu ermitteln, also bittet Adam Rosalind darum, dass sie für ihn die Ohren aufhält. Alles in allem mag ich die Geschichte eigentlich, ich hätte aber mehr Vergnügen daran, wenn die Autorin keine real existierenden Personen eingebaut hätte, über die ich in diesem Jahr gerade erst einiges gelesen habe, was eben nicht mit den Darstellungen in diesem Roman übereinstimmt, und wenn nicht die „sachbezogenen“ historischen Details in dem Buch so stimmig klingen würden … So, jetzt aber in die Küche! 😉

 

Update 22:00 Uhr

Ein Teller mit einem Stück Spinat-Quiche.

Wie schon geahnt, hat das Kochen heute etwas Zeit in Anspruch genommen und während das Essen im Ofen war, habe ich schon mal den Abwasch erledigt, so dass ich damit für heute durch bin. Die Spinat … Quiche(?) war sehr lecker und – da ich damit diverse Reste inklusive etwas Mascarpone, Parmesan und Feta aufgebraucht habe – sättigend. Ich freu mich jetzt schon darauf, dass ich morgen noch ein Stück davon zum Abendessen habe. *g* Eigentlich wollten wir zum Essen etwas Schauen, aber am Ende haben wir die Zeit nur genutzt, um unsere Netflix-Liste mal auszumisten. Danach habe ich noch ein paar Kommentare beantwortet und ein paar Seiten in meinen beiden Büchern gelesen. Ich neige dazu im Laufe eines Abends alles, was ich in Reichweite haben will, auf meiner Sofadecke anzusammeln und heute führt das dazu, dass ich gerade ständig zwischen den beiden Romanen wechsel. Ich denke, ich werde das auch noch ein Stündchen oder so weiter so machen und dann ins Bett gehen.

Zwei Bücher auf einer orangen Decke, unten liegt "Howl's Moving Castle", darauf liegt "An Dangerous to Know".

Es war heute wieder schön gemeinsam mit euch den Tag zu verbringen und ich kann kaum glauben, dass wir nur noch ein Herbstlesen-Wochenende vor uns haben! Ich hoffe, wir lesen uns hier am kommenden Wochenende wieder oder ansonsten spätestens am Lese-Sonntag im November. Habt einen guten Start in die Woche und genießt das Herbstwetter solange es anhält! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Anette
Neyasha
Birthe
Sayuri
JED

Herbstlesen im Oktober 2021 (Samstag, 23.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Schon das vierte Wochenende in diesem Oktober und auch dieses Mal bin ich wild entschlossen möglichst viel gemütliche Zeit auf dem Sofa zu verbringen. 😉 Nachdem wir am Mittwoch wieder über zwanzig Grad hatten, sind die Temperaturen in den letzten zwei Tagen wieder so weit gefallen, dass es sich herbstlich anfühlt, und ich freu mich jetzt schon darauf, mich unter meiner Decke auf dem Sofa einrollen zu können.

In der vergangenen Woche habe ich nicht nur „A Daughter of Lies and Ruin“ von Jo Spurrier beendet, sondern auch den ersten Teil der „The Supernatural Sleuthing Service“-Reihe von Gwenda Bond und Christopher Rowe gelesen und rezensiert. Es bleibt dabei, dass ich es im Moment ganz gut am Abend mit dem Lesen auf die Reihe bekomme, dafür aber das „ins Bett gehen“ etwas später stattfindet als vernünftig wäre. *g* Zur Abwechslung von all den fantastischen Romanen der letzten Tage, habe ich mir für heute „And Dangerous to Know“ von Darcie Wilde vorgenommen – das ist der dritte Roman der Rosalind-Thorne-Krimis. Wobei ich gestehen muss, dass ich in den letzten Tagen auch immer mal wieder in „Howl’s Moving Castle“ von Diana Wynne Jones reingeblättert habe, weil ich solche Lust auf die Geschichte hatte. Ich denke, das mit dem Lesen wird heute wohl auch tagsüber klappen. Aber erst einmal muss ich dafür wach genug werden …

 

Update 11:15 Uhr

Links die Taschenbuchausgabe von "And Dangerous to Know" von Darcie Wilde, rechts eine große Tasse mit Gemüsebrühe.

Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie lange „wachwerden“ bei mir so dauern kann. 😉 Weshalb ich bislang nicht mehr auf die Reihe bekommen habe, als die Küche aufzuräumen, zu duschen, mich etwas online rumzutreiben und ungefähr sechs Seiten zu lesen … Und dann klingelte der Wecker, den ich mir gestellt hatte, damit ich hier ein erstes Lebenszeichen hinterlasse. *g* Nachdem das erledigt ist, rolle ich mich jetzt also wieder auf dem Sofa ein und schaue, ob ich in „And Dangerous to Know“ reinfinde.

 

Update 14:00 Uhr

Rechts ein weißer Teller mit zwei Brötchenhälften (oben Frischkäse, unten Butter und Honig), oben eine große Tasse Chai-Milchtee und links (auf meinem Buch stehend) eine Glasschale mit Apfelstücken

Ich bin mir nicht so sicher, was ich von meinem Kriminalroman halten soll. Die ersten beiden Bände der Reihe habe ich sehr gemocht, aber da ging es auch um Personen, zu denen ich noch keine Meinung hatte. Oder wenn prominente historische Figuren auftraten, dann war ihre Rolle so gering, dass ich nicht das Bedürfnis hatte ihre Darstellung in den Romanen mit dem zu vergleichen, was ich über diese Personen weiß. Bei „And Dangerous to Know“ hingegen spielen Lady Melbourne und ihre Schwiegertochter Lady Caroline Lamb eine große Rolle und ich finde es schwer zu ertragen, dass Lady Caroline direkt als „die Verrückte, die ein Verhältnis mit Lord Byron hatte“ eingeführt wird. Und sie wird so nicht nur von einem älteren und einflussreichen Herren bezeichnet, sondern auch von einer der besten Freundinnen ihre Schwiegermuter Lady Melbourne. Das ist kein Grund das Buch abzubrechen, aber es lässt mich etwas langsamer und kritischer lesen – und ich hatte kein Problem den Roman für mein Frühstück zur Seite zu legen, um erst einmal etwas Zeit online zu verbringen …

 

Update 17:00 Uhr

Eine angefangene Häkeldecke mit braun-weißem Karomuster, eine Häkelnadel und eine Fernbedienung, die darauf liegen.

Nach dem letzten Update hatte ich erst einmal Lust darauf eine Runde zu Häkeln und dabei einen Film zu schauen. Genauer gesagt hatte ich Lust auf „Practical Magic“ („Zauberhafte Schwestern“) und da ich den Film so gut kenne, kann ich dabei auch Häkeln, ohne dass ich das Gefühl habe, ich würde etwas verpassen. Als reines Hörbuch würde die Geschichte vermutlich nicht funktionieren, aber ich wusste ja, wann ich hochgucken muss, um die wichtigen Stellen mitzubekommen. Sehr passend war es, dass bei der unheimlichsten Stelle des Films unsere Nachbarin ihre Fenster zuknallte – was ich weniger hören als spüren kann, weil dann das Sofa wackelt. Das hat mir schon einen überraschenden Schreckmoment verpasst. *g* Weshalb ich mir danach erst einmal eine Heiße Schokolade und etwas zum Knabbern gegönnt habe – Zucker soll ja bei einem Schreck helfen … oder so … 😉

Links eine kleine Laterne, die auf einer blaugrünen Fliese steht, in der Mitte die DVD-Hülle von "Practical Magic", auf der eine Untertasse mit ein paar Keksen steht, und rechts eine hexenkesselförmige Tasse mit Kakao und Mini-Marshmellows.

Jetzt drehe ich erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde und dann gönne ich mir etwas Zeit auf meiner Animal-Crossing-Insel.

 

Update 21:30 Uhr

Animal-Crossing-Screenshot mit meiner Spielfigur und einer Nachbarin, die ein Frosch ist. Die Nachbarin sagt: "Regen ist toll! Endlich kann ich wieder nach Herzenslust in Pfützen herumspringen, quäk!".

Nachdem ich „Animal Crossing“ gespielt hatte, wurde es auch bald Zeit zum Kochen. Heute gab es Mais-Risotto (ich bin mir sicher, dass ich davon schon so einige Fotos hier im Blog gezeigt habe *g*) und irgendwie saue ich dabei immer schrecklich die Küche ein. Weshalb ich nach dem Essen schon wieder in die Küche gewandert bin und – mit dem Ghibli-Soundtrack von „Howl’s Moving Castle“ auf den Ohren – den Abwasch in Angriff genommen habe. Das hat heute einige Zeit gedauert, weshalb ich gerade erst wieder auf dem Sofa gelandet bin …

Links eine kleine Laterne mit einem brennenden Teelicht, rechts die Taschenbuchausgabe von "And Dangerous to Know".

Ich drehe jetzt noch eine abschließende Blog- und Kommentarrunde und dann werde ich noch ein paar Seiten lesen, bevor ich hoffentlich nicht so spät ins Bett falle. Es war heute wieder nett mit euch gemeinsam den Tag zu verbringen – wir lesen uns morgen wieder! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Anette
Neyasha
Birthe
JED