Schlagwort: Lesetage

Ankündigung: Herbstlesen im Oktober 2025!

Es ist euch vermutlich schon aufgefallen, dass es auch in diesem Jahr einen „Lese-Tage/Herbstlesen 2025“-Reiter in meiner Kopfzeile gibt, aber ich wollte die Sache hier lieber noch einmal offiziell ankündigen. Auch in diesem Jahr gibt es also wieder das „Herbstlesen“ im Oktober, bei dem ich an jedem Wochenende möglichst viel Zeit mit den Dingen verbringen werde, die mir besonders viel Freude bereiten. An erster Stelle stehen da bei mir eigentlich immer Bücher, aber natürlich werde ich meine Wochenenden nicht nur mit Lesen verbringen, sondern auch mit Brettspielen, Handarbeiten und anderen Dingen, über die ich dann hier auch schreiben werde.

Es wäre schön, wenn sich auch in diesem Jahr wieder ein paar Mitleser*innen fänden, die sich mir an dem einen oder anderen Wochenende anschließen und sich mit mir (und untereinander) austauschen mögen. Ich lesen einfach so gerne davon, was ihr so tut, um ein möglichst entspanntes und erholsames Wochenende zu verbringen. Und wer weiß, vielleicht bekomme ich darüber ja den einen oder anderen Anstoß für eine neue Lektüre – nachdem mein SuB sich gerade so langsam verkleinert, muss ich ja bald Gegenmaßnahmen ergreifen. 😉

Einige herbstlich verfärbte Bäume unter einem leicht bewölktem blauem Himmel. Über dem Himmel der Text: Herbstlesen im Oktober 2025 und die Adresse des Blogs.

Das „Herbstlesen im Oktober“ startet in diesem Jahr am 4. Oktober (Samstag) und endet am 26. Oktober (Sonntag). Das bietet uns vier Wochenenden, um möglichst viel Zeit mit Büchern, Spielen, Puzzles, Handarbeiten, Spaziergängen, Backen und allen möglichen anderen Dingen zu verbringen. Es wird von mir wie immer an jedem Samstag und an jedem Sonntag einen neuen Beitrag hier auf dem Blog geben, in dem ich im Laufe des Tages davon erzähle, womit ich meine Zeit verbracht habe. Das könnt ihr selbst auch gern so handhaben, aber natürlich ist es auch möglich, einen Sammelbeitrag für das Herbstlesen oder einen Beitrag pro Wochenende zu verfassen.

Wichtig wäre es mir, dass ihr an den Tagen, an denen ihr mitmacht, einen Kommentar mit einem Hinweis auf eure Teilnahme (und einem Link zum dementsprechenden Beitrag) unter meinem aktuellen Post hinterlasst, damit ich euch verlinken kann. Der Austausch mit den anderen „Herbstleser*innen“ ist schließlich immer einer der nettesten Aspekte dieser Aktion, und wenn es einen zentralen Ort gibt, an dem alle Links gesammelt werden, geht das am besten. (Und da zumindest in meinem Feedreader meine Posts immer mit einigen Stunden Verzögerung angezeigt werden, hier der Hinweis: Ich veröffentliche meine Beiträge an den Herbstlesen-Tagen vor 8 Uhr! Schaut bitte im Zweifelsfall direkt auf dem Blog nach, auch wenn euer Feedreader keinen Beitrag anzeigen sollte!)

Ich freue mich schon sehr auf diesen gemütlichen (und hoffentlich lesestundenreichen) Start in den Herbst – und ich hoffe, es geht euch genauso!

Lese-Sonntag Juni 2025

Der letzte Lese-Sonntag vor meiner Sommerpause und ich muss zugeben, dass ich nach der vergangenen „tropischen“ Nacht jetzt schon bereit für den Herbst bin … Immerhin könnten wir heute – wenn das Wetter so „schlecht“ wird wie angekündigt – Glück haben und einen Teil des Tages mit offenen Fenstern und ohne Verdunklung verbringen können. Was definitiv angenehmer zum Lesen wäre als den ganzen Tag mit Kunstlicht verbringen zu müssen. Ich lese momentan „The Insider“ von Mark Oshiro (in der Taschenbuch-Ausgabe) und mein aktuelles eBook ist „Crown Tourney“ von Tansy Rayner Roberts. Letzteres ist eine Sammlung von zehn märchenhaften Geschichte, die die Autorin im Laufe ihrer Karriere geschrieben hat. Ich mochte die bisher gelesenen Geschichte und ich finde es spannend ihre Anmerkungen dazu zu lesen. Sie schreibt darüber, was sie inspiriert hat, wie sie heute über ältere ihrer Geschichten denkt (und was sie so nicht mehr schreiben würde) und nebenbei gibt es einen Haufen Lese-Empfehlungen (wobei ich zu meiner Erleichterung festgestellt habe, dass ich die meisten empfohlenen Titel/Autor*innen schon längst kenne).

Bevor ich aber zum Buch greife, gönne ich mir wieder Zeit zum Wachwerden (und zum Duschen und Abwaschen und ähnlichem). Ich hoffe sehr, dass die Wohnung im Laufe des Vormittags noch weiter auskühlt, so dass wir eine Brettspielrunde einlegen können. Ansonsten bleibt es heute für mich beim Lesen und Spielen mit der Switch …

Update 11:00 Uhr

Ein angeschalteter eReader dessen Bildschirm in schwarzweiß das Cover von "Crown Tourney" zeigt. Das Covermotiv besteht aus einer Krone, die über dem Titel schwebt und in deren Mitte ein Dolch zu sehen ist. In den Ecken des Bilds sind dornige Zweige zu sehen.

Ich haben heute Vormittag meinen Pflichtkram erledigt, geduscht, etwas Zeit mit „Animal Crossing“ verbracht und in „Crown Tourney“ gelesen. Genau genommen habe ich das Buch beendet, nachdem ich feststellte, dass ich nur noch die Kurzgeschichte auslesen musste, die ich gestern angefangen hatte. Ich mochte diese bunte Mischung aus märchenhaften Geschichten und obwohl sie alle aus der selben Feder stammen, sind sie sehr unterschiedlich angelegt.

Dummerweise bedeutet das, dass ich mir nun ein neues eBook suchen muss und ich weiß nicht so recht, worauf ich Lust habe. Ich könnte natürlich auch „The Insider“ weiterlesen – der Roman gefällt mir bislang sehr gut -, aber ich lese beim Frühstück lieber ein eBook (und so langsam bin ich hungrig genug, dass das bald ansteht). Mal schauen, wofür ich mich entscheide …

Update 15:00 Uhr

Links ein Teller mit einer aufgeschnittenen Kohlrabi, zwei kleinen Möhren und zwei English-Muffin-Hälften, die mit Curry-Creme bestrichen wurden. Rechts davon eine Tasse Milchkaffee mit sehr stabiler Milchschaumhaube.

Beim Frühstück habe ich ein bisschen durch meine eBooks gestobert und bin bei „Point By Point“ von Celia Lake hängengeblieben. Ich habe mir vor kurzem die elf Titel der Autorin, die mir noch fehlten, über Payhip gekauft, weil ich nicht jedes Mal, wenn ich Lust auf einen ihrer Romane hatte, wieder neu recherchieren musste, welchen ich schon besitze/gelesen habe und welchen nicht. „Point By Point“ ist der sechste Band der „Mysterious Powers“-Reihe (diese Reihenbezeichnungen haben es mir auch nicht einfach gemacht all die Bände auseinanderzuhalten *g*) und ich kenne den Protagonisten Galen schon aus einem anderen Roman von Celia Lake. Die Protagonistin Lydia ist Journalistin, die die Nachwirkungen eines vor einigen Monaten aufgedeckten Skandals nachgehen will, wofür sie Galens Hilfe benötigt.

Eine angeschaltete Switch, deren Bildschirm eine Szene aus Fantasy Life i zeigt. In der Szene ist mein Charakter in das Outfit eines Angler-Meisters gekleidet und steht mit einer Gruppe anderer Figuren vor einem Haus in einer tropisch anmutenden Umgebung.

Ich mag diese Mischung aus magischer Parallelgesellschaft, historischen Tatsachen und sich real anfühlenden Figuren, die die Autorin für ihre Romane entwickelt hat. Besonders ansprechend finde ich es, welchen Aufwand sie in all die Detailrecherche steckt, wenn es um das Leben in der jeweiligen Zeit geht und um all die kleinen speziellen Dinge rund um Handwerksberufe. Ihr wöchentlicher Newsletter ist immer voller faszinierender Links. *g* Aber da mein Mann die ganze Zeit, während ich las, „Fantasy Life i“ gespielt hat, habe ich dann auch erst einmal zur Switch gegriffen und eine Runde gespielt. Ich bin gerade an einem Punkt im Spiel, wo ich für meine verschiedenen Berufe mal wieder Materialen sammeln muss, um ein paar Aufträge zu erledigen – was bedeutet, dass ich gut hier und da mal eine halbe Stunde spielen kann, ohne das Gefühl zu haben, ich würde mittendrin aufhören.

Update 18:30 Uhr

Die Taschenbuchausgabe von "The Insiders" neben einem Knoppers auf einer dunkelbraunen Sofasitzfläche. Das Cover ist leuchtendgelb und wird von zwei diagnoal laufenden dunkelblauen Streifen unterbrochen, die drei laufende Kinder in amerikanischen Schulfluren zeigen.

Den Nachmittag über habe ich sowohl weiter in „Point By Point“ (ich mag, dass die Geschichte aus einer ganz anderen Perspektive und Monate später die Ereignisse aus „Magician’s Hoard“ aufgreift), als auch in „The Insiders“ gelesen. „The Insiders“ ist mein erstes Buch von Mark Oshiro und bislang (ich bin ungefähr bei der Hälfte) gefallen mir die Erzählweise, ebenso wie die Hauptfigur Héctor. Héctor hat zu Beginn des Romans gerade einen Umzug hinter sich bringen müssen, der dafür sorgt, dass er statt weiter in seine künstlerisch ausgerichtete Schule in San Francisco gehen zu können, in eine eher „traditionelle“ Schule in der kleinen Stadt Orangevale im Norden von Kalifornien gehen muss. Ihm fehlen nicht nur seine Freunde und sein Engagement in Theaterkurs, er wird auch schon am ersten Schultag vom Schulbully ins Visier genommen. Das ist nicht einfach zu lesen, aber die Handlung wird dadurch aufgelockert, dass Héctor relativ schnell einen Raum in der Schule findet, der ihm Zuflucht bietet (und der sich als überraschend magisches Element in dieser ansonsten sehr realistischen Geschichte entpuppt). Bevor ich mich entscheide, womit ich mich den Abend über beschäftige, schleppe ich erst einmal den Schlafzimmer-Ventilator in die Küche und koche das Abendessen …

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Zum Abendessen gab es heute für uns eine Folge der dritten Staffel von „Jet Lag: The Game“ (Youtube). Das ist eine Sendung, bei der (in dieser Staffel) zwei 2er-Teams versuchen in 100 Stunden so viele Bundesstaaten der USA zu besuchen wie möglich mit dem Ziel mehr Staaten (oder zumindest mehr Siegpunkte) zu erringen als das andere Team. Die verschiedenen Staffeln haben unterschiedliche Reise-Spiele – sehr amüsant war es für uns, als einer der Teilnehmer bei einem „Fangenspiel“ durch Europa fürchterlich an der Deutschen Bahn scheiterte. Das ist unterhaltsam und hat für uns genau die richtige Länge, damit wir noch genug Zeit für andere Dinge haben, bevor wir ins Bett gehen.

Ein angeschaltete eReader auf meinem Bein liegend, dessen Bildschirm das Cover von "Point By Point" von Celia Lake zeigt. Auf dem Cover sind die Schattenrisse von zwei Personen zu sehen, deren Kleidung auf die 1920er Jahre hindeutet und von denen die vordere Person weiblich und die etwas weiter hinten stehende Person männlich zu sein scheint.

Was für mich heute bedeutete, dass ich nach dem Essen weiter in „Point By Point“ gelesen habe. Ich mag es Lydia besser und Galen in seiner neuen Rolle als „Familienoberhaupt“ kennenzulernen und da ich weiß, dass Celia Lake Dick Francis (dessen Krimis hauptsächlich rund um den Pferderennsport angesiedelt waren) als eine der Inspirationen für diesen Roman genannt hat, finde ich die Szenen rund um Pferdesport noch ein bisschen unterhaltsamer als eh schon. So langsam wird es aber Zeit für mich ins Bett zu gehen …

Vielen Dank an Kiya, dass sie sich mir heute angeschlossen hat! Auf meinem Blog wird es wegen meiner „Sommerpause“ vom 2. Juli bis zum 31. August keine neuen Posts geben. Ich hoffe, dass wir uns zum nächsten Lese-Sonntag im September wiedersehe, und wünsche euch bis dahin eine gute Zeit!

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Heutige Mitleserin:

Lese-Sonntag Mai 2025

Der dritte Sonntag im Monat ist auch im Mai ein „Lese-Sonntag“. Wobei ich aktuell eigentlich keinen extra Tag zum Lesen freihalten muss, weil ich das eigentlich ganz gut auf die Reihe bekomme. Was sich wirklich gut anfühlt … aber auch zu dem einen oder anderen Buchzugang in den letzten Wochen geführt hat, weil gelesene Leseproben oder die Tatsache, dass ich einen Band aus einer Reihe beendet habe, zu spontanen Bestellungen führten. Ich bin sehr gespannt, wie mein SuB zum Monatsende ausschaut und ob ich noch ein paar Bücher beendet bekomme, bevor der Urlaub meines Mannes beginnt und damit so einige gemeinsame Vorhaben anstehen. Wie immer muss ich erst einmal wachwerden (und das Abendessen vorbereiten und den Abwasch der letzten … ähm … 1 1/2 Tage erledigen), bevor ich heute zum Buch greife. Ich bin gepannt, ob ich heute einen der angefangenen (und zum Teil schon länger pausierten) Titel weiterlese, oder ob es mich spontan zu einem neuen Roman ziehen wird. Momentan kann ich meine Leselaune noch gar nicht einschätzen …

12:00 Uhr Update

Heute ein spätes erstes Update, weil mir heute nach dem „ich habe ein paar Pflichten, bevor ich mich vergnügen kann“-Beitragsanfang nicht nach Kommunikation war. Ich war müde und schlecht gelaunt und hatte keine Lust den Abwasch anzufangen. Mein Kopf ist mit der Planung der kommenden drei Wochen beschäftigt und ich habe gleichzeitig zu viele Bücher, die ich jetzt sofort lesen will, und zu viele Bücher, die mir nicht gefallen, denen ich aber noch eine Chance geben will. Außerdem habe ich keine Ahnung, was ich heute frühstücken soll, ich habe den schwedischen Eurovision-Song als Ohrwurm … und so könnte ich immer weiter jammern. Dabei gehe ich mir selber so auf die Nerven, wenn ich so schlecht drauf bin, was meine Laune natürlich nicht verbessert. *g*

Irgendwann war der Abwasch dann doch erledigt, die Suppe für heute Abend so weit vorgekocht, dass ich mir darüber keine Gedanken mehr machen muss, mein Mann und ich haben einen Café-Termin für seinen Urlaub geplant und ein Switch-Spiel für den Sommer vorbestellt, auf das wir uns beide schon seit der ersten Ankündigung vor ein paar Jahren freuen. Jetzt muss ich mich so langsam für ein Frühstück entscheiden und dann denke ich, dass ich einfach so lange Bücher von dem Stapel neben dem Sofa (weiter)lese, bis ich bei einem hängenbleibe. Mit etwas Gück bleibt der Himmel weiterhin so bedeckt, dass ich beim Lesen sogar Tageslicht genießen kann.

Update 15:00 Uhr

Eine zartgrüne Schale mit einer Portion Milchreis, auf der sich ein großzügiger Klecks pürrierte Mango befindet. Daneben steht eine große Tasse mit schwarzem Tee mit Milch. Im Hintergrund ist eine kleinere Schale mit Milchreis zu erahnen.

Sehr viel habe ich seit dem letzten Update nicht gemacht. Ich habe mir Milchreis zum Frühstück gekocht (heute mit etwas gekaufter pürrierter Mango) und beim Essen ein Video von Beth Bartholomew geschaut, danach habe ich etwas Zeit mit zwei Büchern verbracht. Das eine Buch ist „Fuzzy Nation“ von John Scalzi, das schon seit erschreckend langer Zeit (November 2016) auf meinem SuB liegt. Da ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe endlich mal mehr ältere Titel aus meinem Bestand zu lesen, habe ich vor ein paar Tagen zu dem Buch gegriffen und wurde dann nicht so recht warm mit dem Protagonisten. Ich finde immer noch das die Inhaltsangabe dieses SciFi-Romans gut klingt, aber ich weiß nicht, ob mir John Scalzis Erzählweise liegt. Es kann aber auch sein, dass ich einfach gerade nur etwas nörgelig bin und mir etwas mehr Zeit nehmen muss, um in die Geschichte reinzukommen und mich auf den Protagonisten einzulassen.

Zwei Bücher auf einer dunkelbraunen Sofa-Sitzfläche. Rechts das Masspaperback von Fuzzy Nation von John Scalzi. Das Cover zeigt einen Mann und ein kleineres pelziges Wesen und im Hintergrund neben einem großen Baum einen kleinen Flieger. Links liegt das Buch "The Kingdom of Carbonel", dessen gezeichnetes und etwas altmodisch wirkendes Cover zwei Kinder und zwei kleine Katzen zeigt, die in einem Schaukelstuhl durch die Luft fliegen.

Da ich mich gerade aber dazu nicht in der Stimmung fühlte, habe ich „The Kingdom of Carbonel“ von Barbara Sleigh aus dem Regal gezogen. Den ersten Carbonel-Band mochte ich wirklich gern und ich fand es nett ein paar Kapitel in dieser wunderbar altmodischen Geschichte zu lesen, aber auch dafür bin ich nicht in der richtigen Stimmung. Ich denke, ich werde noch eine Weile weiter durch meine Bücherstapel wühlen, bis ich das richtige Buch für mich gefunden habe.

Update 18:30 Uhr

Ein angeschalteter eReader mit der Titelseite von "The Gryphonpike Chronicles" auf dem Bildschirm. Davor eine Untertasse mit zwei Keksen und einem Riegel Schokolade.

Mein Nachmittag ist damit vergangen, dass ich meine Nase in verschiedene Bücher gesteckt habe. Ich habe gerade so viele angefangene und „die lese ich als nächstes“-Titel neben dem Sofa gestapelt, dass ich wirklich viel Auswahl hatte. 😉 Als es dann Zeit für Tee und Kekse wurde, habe ich aber lieber zum eBook gegriffen und die „Gryphonpike Chronicles“ von Annie Bellet angefangen. Mein eBook beinhaltet alle sechs Geschichten (insgesamt um die 220 Seiten), die zu der Reihe gehören, und der Anfang gefiel mir gut genug, dass ich den Roman wohl in den nächsten Tagen weiterlesen werde, wann immer ich beim Lesen die Hände frei haben möchte. Die Geschichten drehen sich um eine stumme Elfe, die von ihrem Volk verstoßen wurde und erst ihre Stimme zurückerhält, wenn sie 1000 gute Taten vollbracht hat. Dafür hat sie sich eine klassischen (und sehr gemischten) Gruppe von Abenteurern angeschlossen und ich denke, dass das ganz unterhaltsam wird. Ich mochte Annie Bellets Erzählweise in den Titeln, die ich bislang von der Autorin gelesen habe, und diese Geschichte unterscheidet sich deutlich von dem gestern beendeten Roman „The Viscount St. Albans“, was mir bei meinem nächsten eBook wichtig war.

Eine Szene aus dem Switchspiel "Hello Kitty Island Adventure", bei der mein Charakter - ein braunes Häschen - an einem gemütlich prasselnden Lagerfeuer in einer stimmungsvollen Schneelandschaft sitzt.

Danach habe ich erst einmal eine Runde „Hello Kitty Island Adventure“ gespielt. Nachdem es in der vergangenen Wochen ein vorgezogenes Update für das Spiel gab, gibt es ein neues Gebiet, das ich sehr mag, und neue Challenges, die ich nett finde. Grundsätzlich kommt es mir entgegen, dass ich bei dem Spiel selber wählen kann, wie viel oder wie wenig Zeit ich damit verbringen, ohne dass ich das Gefühl habe, ich würde etwas verpassen. 🙂 Da ich aber noch immer unzufrieden damit war, dass ich kein „richtiges“ Buch gefunden hatte, das mich fesseln konnte, habe ich zu einem meiner Neuzugänge gegriffen und „The Raven Scholar“ von Antonia Hodgson angefangen – und ich denke, dass ist der Roman, bei dem ich erst einmal bleibe. *uff*

The Raven Scholar auf einer Fensterbank. Das dunkelviolette Cover zeigt einen gezeichneten weißen Raben, dessen Kopf und Kralle von der linken Seite über den goldenen Titel ragen.

„The Raven Scholar“ ist epic fantasy, obwohl ich das ja fast gar nicht mehr lese. Die Handlung dreht sich um einen Wettbewerb, in dem acht Kandidat*innen (die in Klöstern, von denen jedes einem anderen heiligen Tier gewidmet ist, dafür ausgebildet wurden) gegeneinander antreten. Der/die Sieger/in in diesem Wettbewerb wird für die kommenden 24 Jahre als Kaiser*in das Land regieren. Doch ein/e Teilnehmer*in des Wettbewerbs wird ermordet und die Protagonistin Neema Kraa (eine Gelehrte) wird damit beauftragt den Mörder zu finden. Ich mag Neema, die unter dem aktuellen Kaiser eine Rolle bei Hof einnimmt, obwohl sie so gar nicht in die höfische Gesellschaft passt. Sie freut sich gerade sehr darauf, dass sie in wenigen Wochen ihren Dienst für den Kaiser beenden und in Ruhe ihre wissenschaftlichen Studien wieder aufnehmen kann. Mal schauen, wie es mit ihr so weitergeht. *g*

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Die letzten Stunden habe ich vor allem mit Lesen verbracht. Bei den „Gryphonpike Chronicles“ habe ich inzwischen die erste Geschichte („Witch Hunt“) beendet und mich von dem Miteinander der Abenteurergruppe gut unterhalten gefühlt. Weder Weltenbau, noch Handlung, noch Figuren sind ungewöhnlich, aber ich finde es nett eine neue Variante eines vertrauten Themas zu lesen. Es fühlt sich an, als ob ich ein klassisches RPG anfangen würde. 🙂 Bei „The Raven Scholar“ hingegen habe ich das Gefühl, dass ich immer noch zuschaue, wie die eigentliche Handlung vorbereitet wird. Neema Kraa durchsteht eine unangenehme Situation nach der anderen und sie tut mir jetzt schon leid, wenn ich nur daran denke, was ihr noch bevorsteht. Auf der anderen Seite bin ich sehr gespannt, wie sie sich auf der Suche nach einem Mörder (wenn der Mord dann mal passiert ist) anstellen wird. Außerdem gibt es einen Aspekt, der mit dem Prolog zusammenhängt, bei dem mich eine Frage nicht loslässt und ich hoffe sehr, dass die Autorin darauf noch einmal irgendwann zurückkommen wird.

Aber jetzt ist es so langsam für mich Zeit eine letzte Blogrunde zu drehen und den Tag dann zu beenden. Auch wenn ich ziemlich nörgelig in den Tag gestartet bin, fand ich es nett die letzten Stunden in meinem Buch zu versinken und freue ich darauf morgen mehr von Neema zu lesen. Danke, dass ihr mir wieder beim Lese-Sonntag Gesellschaft geleistet habt – ich hoffe, ihr habt einen guten Start in die Woche und wir lesen uns demnächst wieder hier! Gute Nacht!

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Heutige Mitleserinnen:

Lese-Sonntag April 2025

Erst einmal wünsche ich euch Frohe Ostern! Ich habe keine Ahnung, wie viele Leute hier heute vorbeischauen, wo doch der Lese-Sonntag auf Ostern fällt, aber mich persönlich hält der Feiertag nicht davon ab den Lese-Sonntag wie üblich zu verbringen. Wobei ich heute – dank einer heftigen Erkältung – etwas angeschlagen bin, was dazu führt, dass ich vermutlich nicht mit meinem Mann brettspielen werde. Dem habe ich nämlich am vergangenen Wochenende bei Spielen von „Keep the Heroes Out!“ einen ziemlichen Schreck damit eingejagt, dass ich am Tisch sitzend ohnmächtig geworden bin, und das will er lieber nicht noch einmal erleben. *g* Ansonsten weiß ich noch nicht so recht, was ich heute lesen werde. Meiner ziemlich kurzen Konzentrationsspanne bin ich in den letzten Tagen damit entgegengekommen, dass ich ziemlich viele Leseproben gelesen habe. Was dazu führt, dass ich mich nicht entscheiden kann, ob ich damit noch etwas weitermache, mir ein neues eBook besorge, dessen Leseprobe mir gut gefallen hat, oder doch (vernünftigerweise) zu einem Buch vom SuB greifen (auch wenn das bedeutet, dass ich das zum Naseputzen ständig aus der Hand legen muss). Ich gönne mir also erst einmal noch etwas Zeit zum Wachwerden und schaue dann, ob mich doch ein bestimmtes Buch locken kann oder ob ich erst einmal weiter durch die gesammelten Leseproben auf meinem eReader arbeite …

Update 10:30 Uhr

Das mit dem Wachwerden ist heute anscheinend etwas schwierig, aber ich habe heute morgen ein bisschen Haushaltskram gemacht und mich dann mit dem eReader hingesetzt und drei Leseproben gelesen. Ich habe es mir in den letzten Monaten angewöhnt alle Bücher, die ich spontan interessant finde, erst einmal in einem „nicht sicher, ob das was für mich ist“-Ordner aufzulisten. Wann immer ich dann ein neues eBook kaufe, nutze ich die Gelegenheit und schicke mir ein paar Leseproben zu den Titeln in diesem Ordner auf meinen eReader. Die erste Leseprobe war die von „Ready or Not“ von Cara Bastone – ein Liebesroman, der mir in den letzten zwei oder drei Jahren ständig als Empfehlung vor die Nase gekommen ist und dessen Anfang mir gut gefiel. Die Handlung dreht sich um Eve, die nach einem One-Night-Stand schwanger wird und beschließt, dass sie das Baby behalten will. Während sie sonst all die Schwierigkeiten in ihrem Leben mit der Hilfe ihrer besten Freundin Willa gemeistert hat, sieht sich Willa dieses Mal nicht in der Lage Eve beizustehen – stattdessen springt Willas älterer Bruder Shep ein und das sorgt anscheinend dafür, dass sich die bislang freundschaftliche Beziehung zwischen Eve und Shep verändert. Die Leseprobe war amüsant, gerade weil jede Szene einen eigentlich ernsten Kern hat, die Figuren waren sympathisch (selbst Willa, die als Freundin hier nicht „perfekt“ funktioniert,) und diverse Personen haben betont, dass die Handlung weniger auf Liebesgeschichte, als auf „found family“ hinausläuft, was ich vielversprechend finde. Mal schauen, ob ich mir das Buch heute noch gönne – es scheint selbst in unkonzentriertem Zustand gut lesbar zu sein.

Leseprobe Nr. 2 war „Hot Hex Boyfriend“ von Carly Bloom, was von einer Youtuberin mit den „The Witches of Thistle Grove“-Büchern von Lana Harper verglichen wurde. Diesen Vergleich kann ich nach den wenigen gelesenen Seiten nicht nachvollziehen und während ich die bislang gelesenen Lana-Harper-Titel gemocht habe, bezweifel ich, dass mir „Hot Hex Boyfriend“ zusagen wird. Es gab so viele Elemente zu Beginn der Geschichte, die von der Autorin anscheinend gezielt eingebaut wurden, um „amüsant“ zu sein, die mich aber eher mit den Augen rollen ließen. Dazu kommt, dass ich den Protagonisten absolut unsympathisch fand und keinen ganzen Roman mit ihm lesen will, selbst wenn er sich (durch die Liebe einer Frau *argh*) deutlich ändern sollte. Es wäre vermutlich weniger schlimm gewesen, wenn die gesamte Handlung aus der Perspektive der Protagonistin erzählt würde, aber da ich seine Perspektive schon während der Leseprobe teilen musste, reichen mir diese wenigen Seiten, um das Buch nicht weiter in Betracht zu ziehen!

Danach habe ich ein bisschen „Animal Crossing“ gespielt, wobei ich immer wieder eingenickt bin. Weshalb ich jetzt wohl lieber erst einmal schaue, ob ich was zu Frühstück finde und ob mich das etwas wacher werden lässt.

Update 13:00 Uhr

Ein Frühstück und ein paar Leseproben später … Wobei „Frühstück“ vielleicht eine etwas übertriebene Bezeichnung für eine Banane, ein Riegel Schokolade und eine Tasse heiße Milch mit Honig ist. Aber es beruhigt den knurrenden Magen, die Schokolade schmeckt intensiv genug, dass ich das Gefühl habe, ich hatte was „Leckeres“ und alles zusammen lässt sich auch mit kratzendem Hals zu mir nehmen.

Was die Leseproben angeht, so habe ich die ersten Kapitel von „Perfectly Imperfect Pixie“ von MJ May gelesen. Ich bin mir nicht sicher, ob das reine Fantasy oder Romantasy ist (ich vermute letzteres). Ich fand den Erzählton gut lesbar, die Figuren sympathisch und da ich grundsätzlich „found family“-Geschichten mag, bleibt der Titel auf auf der „irgendwann mal lesen“-Liste. Ich lese gern „humorvolle“ Liebesgeschichten – solange die Handlung einen ernsten Kern hat, die dafür sorgt, dass ich auch die Figuren und ihre Probleme ernst nehmen kann. Da es hier um den untypischen Pixie Phil(odendron) geht, der das Gefühl hat, dass sein neuer Job die letzte Chance für ihn ist sich mit seinen Pixiefähigkeiten seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Während Phils neuer Arbeitgeber sich mit Sorgerechtsstreitigkeiten rund um die Kinder seines verstorbenen Bruders herumschlägt und damit überhaupt eine Beziehung zu diesen Kindern aufzubauen.

Danach ging es weiter mit „The Spare Man“ von Mary Robinette Kowal – obwohl ich von der Autorin noch „The Calculating Stars“ auf dem SuB habe und deshalb eigentlich nicht nach weiteren Büchern von ihr Ausschau halte. Aber ich war vor ein paar Tagen über diesen Titel gestolpert und die Mischung aus Krimi und SF und die Tatsache, dass es ein Einzelband ist, haben mich gelockt. Erzählt wird die Handlung aus der Perspektive von Tesla Crane, einer reichen Erbin und Investorin, die auf ihrer Hochzeitsreise ist, als es auf dem Raumschiff (dessen Atmosphäre eher an ein altmodisches Kreuzfahrtschiff erinnert) einen Mord gibt. Da Teslas frisch angetrauter Ehemann Mishal als Täter verdächtigt wird, beginnt sie gemeinsam mit ihrem Assistenzhund zu ermitteln. Normalerweise mag ich es nicht, wenn jemand verdächtigt wird, nur weil er am Tatort war – weshalb dann die Person selber oder die dieser Person nahestehende Protagonistin ermitteln muss. Aber hier stört es mich nicht, weil ich die Genremischung plus die Erzählweise, die mich sehr an eine moderne Version der „Der dünne Mann“-Filme erinnert, sehr mochte. Ich fürchte, ich muss jetzt mal gut überlegen, ob ich das eBook oder das Taschenbuch bestelle … Weshalb ich gerade eine Bestellung bei „meinem“ Buchhändler in Großbritannien aufgegeben habe. 😉

Update 16:45 Uhr

Von links nach rechts die Romane "The Witness for the Dead", "The Grief of Stones" und "The Tomb of Dragons" von Katherine Addison.

Nachdem ich „The Spare Man“ bestellt hatte, fiel mein Blick auf „The Tomb of Dragons“ von Katherine Addison, das ich Ende März geliefert bekommen und noch nicht gelesen hatte. Da ich gerade große Lust auf diese Art von Geschichten habe, aber fürchtete, dass ich zu müde wäre, um mich auf einen neuen Fall für Thara Celehar einzulassen, habe ich die beiden Vorgänger-Bände aus dem Regal geholt.

Ich mag Katherine Addisons Schreibstil und vor allem mag ich ihren ganz besonderen Thara Celehar (auch wenn ich niemals in seiner Welt voller Kirchenpolitik, Intrigen und Mord leben wollen würde). Allerdings sind mir nach einigen Kapiteln von „The Witness for the Dead“ die Augen zugefallen, weshalb es für mich dann erst einmal einen ausgiebigen Mittagsschlaf auf dem Sofa gab. Mein Mann hat mich aus dem dann geweckt, um zu fragen, ob ich Lust auf eine Runde „Nachmittagssüß“ hätte, weshalb es für mich gerade Schokolade, Marzipan-Eier und Pfefferminztee in meiner neuen Capybara-Tasse gab. Die Tasse habe ich im vergangenen Monat von unserer ehemaligen Nachbarin geschenkt bekommen und freue mich beim Trinken immer, wenn das im Tee sitzende Capybara so nach und nach auftaucht.

Update 20:15 Uhr

Meine Spielfigur aus "Hello Kitty Island Adventure" vor einer gemütlichen Sitzecke vor einem lodernden Kamin in einer Eishöhle.

Nach dem Teetrinken habe ich erst einmal zur Switch gegriffen und „Hello Kitty Island Adventure“ gespielt. Das Spiel macht mir immer noch viel Spaß und ich finde es ganz angenehm, dass ich aktuell nicht mehr so viele neue Dinge zu entdecken habe. Das hat mir heute die Gelegenheit gegeben etwas Zeit mit der Suche nach Gudetama zu verbringen, von denen ich noch drei fotografieren musste. Beim letzten habe ich dann auf einen Walkthrough zurückgegriffen, weil ich das verflixte Ding einfach nicht gefunden habe. *g* Damit war ich so gut beschäftigt, dass ich erst aufgehört habe zu spielen, als es Zeit zum Kochen wurde.

Eine Schale mit Couscous-Linsen-Salat und Falafel.

Zum Abendessen gab es heute eine fertige Mischung für „Couscous-Linsen-Salat“, die ich immer noch mit Tomatenmark und Feta abschmecke. (Letzteres vor allem, weil die Mischung intensiv pfeffrig ist und dringend abgemildert werden muss.) Dazu dann noch Falafel, um etwas Struktur beim Essen zu haben und weil es vom Geschmack her passt. Alles in allem dauert das Kochen heute ungefähr sieben Minuten, was mir wirklich entgegen kam. 😉

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Den Abend habe ich vor allem mit „The Witness for the Dead“ verbracht. Ich mag den Protagonisten so sehr und ich begleite ihn sehr gern bei seiner Arbeit, obwohl sein Job (und sein Leben) eigentlich ziemlich bedrückend ist. Bevor ich gleich ins Bett gehe, gönne ich mir noch das heutige „Rewilding Jude“-Video. Ich gucke den Kanal seit fast einem halben Jahr und finde Judes Videos immer wunderbar entspannend, gerade weil bei seinen ganzen Projekten selten etwas auf Anhieb klappt. Auf jeden Fall sorgen seine Videos bei mir für gute Laune, was dann hoffentlich dafür sorgt, dass ich gleich gut einschlafen kann. 🙂

Ich hatte heute einen überraschend abwechslungsreichen Tag, wenn ich bedenke, dass ich das Sofa kaum verlassen habe. Danke, dass ihr – trotz der österlichen Familientermine – vorbeigeschaut und kommentiert habt! Ich hoffe, ihr hattet einen wunderschönen Ostersonntag und könnt auch den morgigen Feiertag noch genießen!

Lese-Sonntag März 2025

Auch wenn es sich dafür (mal wieder) zu früh anfühlt, ist heute der dritte Sonntag im März und somit Lese-Sonntag. Da ich endlich wieder regelmäßig lese, hoffe ich, dass ich heute ein paar Seiten in meinen aktuellen Büchern schaffe. Auf der anderen Seite haben mein Mann und ich am Donnerstag ein neues Brettspiel bekommen, das wir noch nicht ausprobiert haben (und von dem wir deshalb nicht wissen, wie lange eine Runde dauern wird). Außerdem werde ich mit großer Wahrscheinlichkeit wieder etwas Zeit mit der Switch verbringen, da ich immer noch viel Spaß mit „Hello Kitty Island Adventure“ habe. Bevor ich mich aber ins Vergnügen stürze, muss ich erst einmal richtig wach werden (und ein paar Pflichten hinter mich bringen).

Update 10:00 Uhr

Der Morgen ist bislang recht entspannt vergangen. Ich habe meinen Pflichtkram hinter mich gebracht und sorgar schon ein paar Seiten in meinem einem meiner aktuellen Romane gelesen – genau genommen in „Die Hexenprinzessin“ von Susan Dexter. Ich weiß nicht, wann ich die Bücher das letzte Mal gelesen habe, aber es ist definitiv mehr als 15 Jahre her. (Mein Mann behauptet, dass er sich nicht erinnern kann, dass ich die Romane je in seiner Gegenwart gelesen hätte, was – wenn er recht hat – bedeuten würde, dass ich die Bücher in den letzten 25 Jahren nicht in der Hand hatte.) Auf jeden Fall bin ich gerade sehr fasziniert von der deutschen Übersetzung (von Gabriele Fröba), die ich inzwischen als etwas sperrig empfinde. Etwas, das mir früher definitiv nicht aufgefallen wäre. Da ich gestern entdeckt habe, dass es einen vierten Band gibt, der nie auf Deutsch veröffentlicht wurde, werde ich vermutlich beim Frühstück da einen Blick in die englische Leseprobe werden. Ansonsten haben mein Mann und ich geplant, dass wir heute Vormittag noch unsere Brettspielrunde in Angriff nehmen.

Update 13:45 Uhr

Nach dem letzten Update und einer kleinen Kommentarrunde gab es erst einmal Frühstück für mich. Dazu habe ich – wie geplant – die ersten Seiten von „The Wandering Duke“ von Susan Dexter gelesen und kann nun sagen, dass die Erzählweise zwar zeigt, dass die Geschichte schon vor zwanzig Jahren geschrieben wurde, aber es liest sich deutlich runder als die deutsche Übersetzung von „Die Hexenprinzessin“. Wenn mir die sechs Susan-Dexter-Titel, die ich in meinem Regal habe, auch nach diesem Reread immer noch gefallen (und momentan sieht es danach aus), dann muss ich mal schauen, ob noch andere Bücher der Autorin auf Englisch zu kaufen sind. Nach meinem Frühstück ging es dann zum Brettspielen.

Das war heute unsere erste Runde mit „Critter Kitchen“. Das Spiel ist von der selben Firma (und der selben Illustratorin), die auch „Flamecraft“ gemacht hat, und da uns „Flamecraft“ so gut gefallen hatte, hatten wir bei „Critter Kitchen“ den Kickstarter unterstützt. Die Spieler*innen betreiben jeder ein eigenes Restaurant und die drei verschiedenen Köche, die einem zur Verfügung stehen, werden zu Beginn einer Runde losgeschickt, um Lebensmittel einzukaufen. Jeder der Köche hat verschiedene Fähigkeiten, so dass gut überlegt werden muss, welcher Koch welches Geschäft aufsucht. Mit den besorgten Lebensmitteln (deren Auswahl vom Glück abhängt) sollten dann nach den ersten drei Runden drei Gerichte zusammengestellt werden, mit denen vorgegebene Aufgaben erfüllt werden müssen. Insgesamt gibt es sieben Runden (zweimal drei Runden für das Zusammenstellen von Gerichten und in der letzten Runde muss ein Restaurantkritiker zufriedengestellt werden). Auf den ersten Blick ist die Menge an Karten und kleinen Dingen, die auf dem Tisch liegen, schon etwas überwältigend, aber im Spiel selber fühlt es sich stimmig und überraschend einfach an (zumindest nachdem wir zweimal zwei kleine Regelunklarheiten nachgeschlagen hatten). Ich fürchte, dass das Spiel mit mehreren Personen mehr Spaß macht als zu zweit, aber auch so war es wirklich sehr nett zu spielen. Ich bin gespannt, wie sich das im Laufe der Zeit noch entwickelt – heute hatten wir erst einmal die einfachste Variante ausprobiert.

Update 17:00 Uhr

Bis ca. 16 Uhr habe ich weiter in „Die Hexenprinzessin“ gelesen und fühle mich davon gut unterhalten. Die Geschichte wird vor allem aus der Sicht von Leith erzählt, der ein Prinz ist, auf dem ein Fluch liegt. Dieser Fluch hat dafür gesorgt, dass er – als einziger Überlebender einer Schiffsreise (womit m. M. nach die Frage im Raum steht, ob es wirklich ein Fluch ist) – an die Küste von Esdragon gespült wurde. Ohne jeglichen Proviant stieß er dort auf den magischen Hengst Valadan, dank dessen Fähigkeiten er wenig später einen gläsernen Berg erklimmen konnte. Was ihm theoretisch die Hand der örtlichen Prinzessin einbrachte – nur, dass diese Prinzessin (Kess) alles andere als bereit zur Hochzeit ist. Gemeinsam machen die beiden sich auf den Weg, um Kess‘ verschwundene Eltern zu finden – und bislang hat sie Leith tagelang ziemlich fies an der Nase rumgeführt, vergiftet, mehrfach heftig getreten und auch sonst muss er vor seiner Reisegefährtin mindestens ebenso sehr auf der Hut sein wie vor seinem Fluch. (Überraschenderweise finde ich Kess bei all ihrer Boshaftigkeit trotzdem irgendwie sympathisch … auf jeden Fall macht sich bemerkbar, dass Susan Dexter mit ihren Geschichten typische High-Fantasy-Elemente auf den Kopf stellen wollte.) Wenn ich überlege, dass ich den Roman gestern kurz vor dem Schlafengehen angefangen habe, bin ich ein bisschen überrascht davon, wie zügig ich die Geschichte lese.

Die letzte Stunde habe ich dann mit „Hello Kitty Island Adventure“ verbracht und in Ruhe etwas gebastelt und Geschenke an meine Nachbarn verteilt. Als nächstes organisiere ich noch einen Bandauftritt für Tuxedosam und dann greife ich wieder zum Buch. Heute kann ich entspannt lesen bis es Abendessen gibt, denn wir haben beschlossen, dass es endlich mal wieder indisches Lieferessen geben wird! 🙂

Update 20:00 Uhr

Uff, bin ich satt! *g* Nach dem letzten Update habe ich weiter in „Die Hexenprinzessin“ gelesen, bis unser Essen geliefert wurde. Es war wieder sehr lecker und ich habe dieses Mal daran gedacht, dass das indische Restaurant am Wochenende schärfer würzt als in der Woche, weshalb ich mir auch nur einen halben Samose von meinem Mann habe geben lassen. Es ist nicht so, dass ich scharfes Essen nicht mag, aber es schmeckt halt nicht so gut, wenn ich Atemprobleme bekomme. 😉

Ein eReader, dessen Bildschirm das Cover von "The Shoemaker's Wife" von Celia Lake zeigt. Auf dem Cover sind die Silhouetten eines Paares zu sehen. Die Frau steht vor dem Mann hat den rechten Fuß so hochgehoben hat, als wolle sie ihm ihren Schuhabsatz zeigen, auf den beide hinunterblicken.

Nach dem Essen war mir nach Abwechslung, weshalb ich zu meinem aktuellen eBook gegriffen habe. „The Shoemaker’s Wife“ von Celia Lake ist der zweite Band der „Mysterious Arts“-Reihe – wobei alle Bände laut der Autorin unabhängig voneinander gelesen werden können. Dieser Roman spielt (wie alle Bucher der Autorin) in einem alternativen Großbritannien, in dem ein Teil der Bevölkerung über Magie verfügt, was aber den nicht-magischen Teil der Bevölkerung verborgen bleibt. Genau genommen dreht sich diese Geschichte auf der einen Seite um den Schuhmacher Owen, der nach Ende des Ersten Weltkriegs wieder nach Hause kommt und nach einigen Fehlschlägen einen Handwerkerjob beim Theater ergattern kann. Auf der anderen Seite ist da noch seine Frau Clara, der erst jetzt so richtig bewusst wird, dass sie ihren Mann eigentlich gar nicht richtig kennt, die in Abwesenheit ihrer Tante deren Apotheke führt, und die einen hartnäckigen Kunden hat, der anscheinend mehr von ihr will. Ich mag wie Celia Lake das Zusammenleben zwischen Owen und Clara beschreibt, die beide herausfinden müssen, wie ein Ehealltag für sie überhaupt ausschauen kann. Ich finde die Theaterleute großartig, die überraschend sensibel damit umgehen, dass Owens Kriegserfahrungen eben Spuren hinterlassen haben, und ich liebe all die Details rund um die professionelle Herstellung von Schuhen. Diese Mischung aus gut recherchierten Themen und sympathischen Charakteren mit nachvollziehbaren und realistischen Problemen sorgt dafür, dass ich bald Celia Lakes gesamte Backlist in meinem Besitzt habe. *g*

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

In den vergangenen drei Stunden habe ich weiter in „The Shoemaker’s Wife“ gelesen und bin mit dem Roman beinah durch. Mal schauen, ob ich die letzten Seiten noch schaffe, während ich darauf warte, dass das Badezimmer frei wird. Ich habe mich auf jeden Fall sehr gut von der Geschichte unterhalten gefühlt. Celia Lake gelingt es sehr gut eine für mich funktionierende Mischung aus wohltuenden Elementen und Problemen, die die Handlung interessant machen, zu schaffen. Hier gab es jetzt nicht nur eine überraschend wenig dramatische Lösung für Claras aufdringlichen Kunden, sondern auch ein amüsantes „dritte Akt“-Element im Theater, bei dem allen Beteiligten ständig Anspielungen auf Bühnenstück-Timing und dem, was die Charaktere gerade selbst erlebten, machten. Wie gesagt, ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Das war alles in allem ein netter Abend.

Genau genommen war der gesamte Tag wunderbar entspannt und ich bin sehr zufrieden mit den verschiedenen Sachen, die ich heute gemacht habe, (und definitiv nicht böse darüber, dass ich heute nicht kochen musste). Ich hoffe, ihr konntet den Sonntag auch genießen – es war schön, dass ihr heute wieder dabei gewesen seid!

Habt einen guten Start in die Woche und wir lesen uns (spätestens) in einem Monat wieder. 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Lese-Sonntag Februar 2025

Schon der zweite Lese-Sonntag in diesem Jahr und mir ist gerade bewusst geworden, dass ich seit dem im Januar kaum etwas gelesen habe. Mein Stapel mit angefangenen Büchern hat sich nicht bewegt und wenn mich nicht am vergangenen Dienstag überraschenderweise eine Leseprobe (die Indranan-War-Trilogie von K.B. Wagers) gepackt hätte, hätte ich in diesem Monat bislang gar nichts gelesen. Aber ich kann vermelden, dass mir das Offline-Sein gut tut, ebenso wie die Tatsache, dass ich in den vergangenen zwei Wochen meine Abende mit dem Spiel „Hello Kitty Island Adventure“ verbracht habe. Ewig kann ich (und will ich) mich nicht vor der Welt verstecken, aber für die nächsten zehn Tage werde ich dabei bleiben …

Was den heutigen Tag angeht, so starte ich erst einmal mit den üblichen Sachen, die ich zum Wachwerden nutze. Ansonsten steht wieder eine „Keep the Heroes Out!“-Runde an, ich habe – nachdem ich Freitag die Trilogie beendet hatte – gestern mit „Demon World Boba Shop“ (einen entspannten isekai-Roman rund um jemanden, der einen Bubble-Tea-Shop in einer Fantasywelt eröffnet) angefangen und dann werde ich gewiss auch noch Zeit mit Hello Kitty und all den anderen Figuren auf der Ferieninsel verbringen. Ich hoffe, wir können heute alle einen erholsamen Sonntag verbringen!

Update 10:00 Uhr

Der Morgen ist wieder einmal viel zu schnell rumgegangen. Aber immerhin fühle ich mich so langsam wach genug, um über etwas zu Trinken und über die nächste Aktivität nachzudenken. Genau genommen werden wir jetzt unsere „Keep the Heroes Out!“-Runde in Angriff nehmen, damit mein Mann heute noch genügend Zeit für die beiden Brettspiele, die er am Wochenende allein spielt, hat. Danach gönne ich mir dann ein Frühstück und schaue, ob mich mein Buch nicht locken kann …

Update 13:00 Uhr

Unsere „Keep the Heroes Out!“-Runde war heute wieder sehr lustig. Wir hatten das gleiche Szenario schon vor zwei Wochen gespielt und waren daran gescheitert, dass unser Markt keinerlei Tränke im Angebot hatte. Während wir gleichzeitig dringend Tränke brauchten, um die Feen, mit denen unser Dungeon befallen war, zu vertreiben. Ich muss gestehen, dass ich diese „Ungeziefer tummelt sich im Dungeon“-Aufgabe sehr lustig fand – gerade weil mein Mann wieder die Spinnen spielte, die heute dann auch erfolgreich den Feen-Befall beseitigt haben. Da wir dieses Mal genau wussten, dass die Tränke entscheiden für den Spielverlauf sind, habe ich sehr viele Karten geopfert, um den Markt auffrischen zu können, und am Ende waren wir so dann überraschend schnell erfolgreich. Ich bin gespannt, wie es beim nächsten Mal wird, wenn einer von uns die Feen spielen wird.

Nach unserer Brettspielrunde habe ich mir Milchreis gekocht und beim Essen etwas in „Demon World Boba Shop“ gelesen. Der Protagonist Arthur hatte gerade seinen allerersten Tag als Betreiber eines Bubble-Tea-Shops und nach einem etwas holprigen Start hat er so viel verkauft, dass er gleich drei Level als „Teamaster“ dazugewonnen hat. Was ich an dieser Geschichte mag, ist, dass die Figuren nicht nur wie im klassischen RPG aufleveln, wenn sie Erfahrungen sammeln, sondern dass sie auch aufleveln, wenn jemand anders ihre Produkte verwendet. Arthur zum Beispiel benötigte für seinen Shop Metallstrohhalme und Becher und so haben seine Freunde (ein Schmied und eine Töpferin) an diesem ersten Shoptag ebenfalls aufgelevelt. Außerdem ist es nett, dass die ganze Geschichte in einer Welt spielt, die darauf eingerichtet ist, dass Personen aus anderen Welten bei ihnen auftauchen und keine Ahnung von der Gesellschaft und den Strukturen hat – weshalb es klare Regeln für den Umgang mit und finanzielle Unterstützung für diese/n neuen Bürgern gibt.

Update 17:30 Uhr

Nach meinem Frühstück habe ich erst einmal eine ganze Weile „Hello Kitty Island Adventure“ gespielt. Ich hatte gestern Abend einen neuen Bereich freigeschaltet, den ich mir heute erst einmal in Ruhe angeschaut habe. Außerdem gibt es jeden Tag eine Menge einzusammeln, zu basteln und neue Quests zu erfüllen. Ich finde das Spiel wirklich wunderbar entspannend und bin mir sicher, dass ich da noch so einige Zeit mit zu tun habe. Ich habe ein paar kleinere Kritikpunkte, was die (mangelnde) Ordnung im Inventar angeht, aber ansonsten haben sich die Entwickler wirklich sehr viel Mühe gegeben das Spiel so hindernisfrei und selbsterklärend wie möglich zu gestalten. Und je größer das Gebiet wird, das einem zur Verfügung steht, und je besser die Freundschaft zu den anderen Personen wird, desto mehr Möglichkeiten gibt es auch das Ganze komfortabler zu gestalten. Besonders nett ist es auch, dass es ein Gebiet unter Wasser gibt, das von fast allen Inseln zugänglich ist und in dem frei geschwommen werden kann. So lassen sich unter Wasser ein Piratenschiff, ein Algenlabyrinth oder ein Comedy Club entdecken … 😉

Danach wurde es dann Zeit für Kekse und Milchkaffee und einige Kapitel in „Demon World Boba Shop“. Der Protagonist Arthur hatte zu Beginn des Romans (nachdem er in unserer Welt an einem Herzinfakt gestorben war) darum gebeten, dass er sein zweites Leben in einer Umgebung verbringen kann, die „nice“ ist. Und genau das passt auch hervorragend zu der Stadt in der er gelandet ist – inklusive all der Personen, die er bislang kennengelernt hat. Es gibt zwar den typischen Abenteurer-/Dungeon-Hintergrund aus klassischen Fantasy-Spielen, aber für Arthur spielt das kaum eine Rolle, da für ihn schnell feststeht, dass das nicht die richtige Art von Job für ihn ist. Was ihn dann relativ schnell dazu bringt, dass er Erfahrungen im Teebrühen, dem Herstellen von kleinen Teigkugeln und – nach der Eröffnung seines Standes – dem Umgang mit Kunden sammelt. Inzwischen hat er eine Assistentin eingestellt, die vor allem als Spülkraft arbeitet. Mir macht es viel Spaß die vielen kleinen Details dieser Welt – gemeinsam mit Arthur – zu entdecken. Sehr nett fand ich z.B. die Szene, in der ihm der Unterschied zwischen „Chef“ und „Cook“ in dieser Welt erklärt wurde. Der Chef ist jemand, dem es darum geht seine Gerichte zu perfektionieren, der „Cook“ jemand, dem es darum geht, dass sein Gast das für ihn perfekte Gericht bekommt. 😉

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal eine Kommentarrunde gedreht und bin dann in die Küche gewandert, um drei verschiedene Beete (rote, gelbe und geringelte) für mein heutige Abendessen zu machen. Damit sich die Mühe lohnt, habe ich gleich noch eine Portion für morgen mitgemacht, die ich dann zusätzlich zum Kräuterquark noch mit Panko-Kräuter-Bröseln versehen werde. Ich bin gespannt, wie das zusammenpasst. 🙂

Bei „Demon World Boba Shop“ habe ich inzwischen mehr als die Hälfte des Buchs gelesen und der Protagonist hat gerade zum ersten Mal eine mehrtägige Monsterwelle miterlebt, die die Stadt angriff. Das Leben in dieser Welt ist nicht nur rundum nett und gemütlich. Aber da Arthur nichts passiert ist und er am zweiten Tag eine Idee hatte, wie er die anderen Verteidiger der Stadt mit seinem Tee unterstützen könnte, war auch dieser Teil beim Lesen überraschend wohltuend. Ich genieße es sehr all die Gedanken, die sich R.C. Joshua rund um die kleinen Details seiner Fantasywelt gemacht hat, zu lesen. Allein schon die Szene, in der Arthur sich durch einen Haufen (für ihn) unbekannter Früchte testet, um herauszufinden, was zu seinem Tee passen könnte und was ihn an Früchte und Beeren in unserer Welt erinnert, fand ich überraschend faszinierend. Nichts davon ist ausführlich beschrieben und es gibt in der Regel sehr schnelle Lösung für Arthurs Produktionsprobleme, aber ich finde es unterhaltsam und gut gemacht. Ich bin gespannt, was Arthur morgen in meiner Frühstückspause so erleben wird. 😉

Jetzt aber wird es Zeit eine letzte Blogrunde zu drehen und dann den Tag so langsam zum Ende zu bringen. Ich hatte heute einen wunderbar entspannten Tag und hoffe, dass es euch ebenso erging! Habt einen guten Start in die Woche! Schön, dass ihr wieder dabei gewesen seid. 🙂

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Heutige Mitleser*innen:

Lese-Sonntag Januar 2025

Der erste Lese-Sonntag im neuen Jahr und ich freue mich auf einen Tag mit lauter angenehmen Beschäftigungen. Bislang hatte ich gar kein schlechtes Lesejahr, was auch daran lag, dass wir in der ersten Januarwoche noch Urlaub hatten und ich dementsprechend etwas mehr Lesezeit einräumen konnte. Aktuell lese ich „The Decagon House Murders“ von Yukito Ayatsuji, „Dark Star Burning, Ash Falls White“ von Amélie Wen Zhao und „Harper’s Tale“ von Annie Bellet. Außerdem höre ich seit gestern „Never Say You Can’t Survive – How to Get Through Hard Times by Making Up Stories“ von Charlie Jane Anders beim Puzzeln. Ich bin gespannt, wie viel ich heute wirklich lesen werde. Denn sobald ich mich wach genug dafür fühle, werde ich noch etwas weiterpuzzeln, damit sich das Puzzle gut einrollen lässt, wenn wir den Tisch zum Spielen nutzen wollen. Nachdem wir am vergangenen Wochenende viel zu schnell an unserem „Keep the Heroes Out!“-Szenario gescheitert sind, müssen wir das heute unbedingt noch einmal versuchen. Ansonsten haben wir für heute Abend das Anschauen von „Die Spur des Falken“ geplant, da mein Mann den Film von einem Kollegen auf BluRay geliehen bekommen hat. (Natürlich musste ich deshalb gestern schon mal meine Bogart-Biografie und den Band mit Dashiell Hammetts Novels aus dem Regal ziehen – im Original habe ich den Roman noch nie gelesen …)

Update 11:45 Uhr

Ich habe den heutigen Morgen mit ein bisschen Rumwuseln, Wachwerden und „Animal Crossing“ verbracht, nur um dann den Vormittag mit meinem Puzzle (und Hörbuch) zu verbringen. Ich genieße es zur Zeit sehr zu puzzeln, das entspannt mich mehr als jede andere Tätigkeit – allerdings ist das auch die Beschäftigung, die ich gerade am wenigsten beenden kann. Gestern Abend habe ich nur eben ein paar Minuten gepuzzelt, während ich darauf wartete, dass das Essen gar wird, und am Ende hat sich mein Mann zu mir gesellt und wir beide haben uns die ganze Zeit versichert, dass wir nur noch dieses eine Teil anlegen und dann in die Küche wandern … *g* Da ich aber Hunger habe, wird es jetzt definitiv Zeit fürs Frühstück und dazu werde ich vermutlich eine Folge „Reincarnated as a Sword“ schauen, weil ich die Serie gerade so nett finde.

Update 16:15 Uhr

So viel fehlte bei meinem Puzzle ja nicht, weshalb ich mit meinem Mann abgemacht hatte, dass ich nach dem Frühstück noch ein Stündchen lang versuchen würde es fertig zu stellen. Bei den letzten Teilen hat mein Mann dann mitgearbeitet, aber kurz nach 14 Uhr konnte ich das Puzzle aufrollen. In den nächsten Tagen werde ich mir die Mühe machen und das Puzzle in 24 (ungefähr) gleich große Portionen aufteilen, damit ich das in Zukunft als „Adventskalender“ nutzen kann. Das tägliche „portionsweise“ Puzzeln hat mir im vergangenen Dezember wirklich gefallen, aber ich habe kein Adventskalenderpuzzle mit ansprechendem Motiv gefunden …

Dann ging es endlich los mit dem Szenario Nr. 26 von „Keep the Heroes Out!“. Mein Mann hat wie schon in der vergangenen Woche den Vampir(-Bibliothekar) gespielt, weshalb seine Figur ständig von – von ihm herbeigerufenen – Fledermäusen und seinen – von uns liebevoll „emotional suport“ – Büchern umgeben war. Während ich eine Gruppe von Skeleten gesteuert habe, die den Vorteil haben, dass ich (solange ich noch ungenutzte Spielfiguren zur Verfügung hatte) getötete Helden in ein neues Skelett verwandeln konnte. Unsere Aufgabe war es unser Dungeon nicht nur gegen die – wie üblich – eindringenden Helden zu verteidigen, sondern auch gegen die Pilze, die unter bestimmten Bedingungen im Dungeon auftauchten. Es war wieder sehr, sehr knapp und wir hätten definitiv keine weitere Runde überstanden, aber am Ende haben wir gesiegt. Was auch daran lag, dass wir nach der verherrenden Niederlage am vergangenen Wochenende bestimmte Dinge schon vorher wussten und deshalb vermeiden konnten. *g*

Wenn ihr genau hinschaut, könnt ihr erkennen, dass nur noch der Vampir und ein einsames Skelett oben links in dem Raum mit den Ausrufezeichen stehen, während die anderen Skelette und die Fledermäuse besiegt außerhalb des Dungeons sind. Auerdem liegen sehr viele bewusstlose Helden und Pilze im Dungeon verteilt – wenn wir nicht den entscheidenden Punkt geholt hätten, hätten die in der nächsten Runde ihr Bewusstsein wiedererlangt, unser Dungeon ausgeräumt und uns vernichtet. Jetzt habe ich mir definitiv Tee und Kekse verdient! 😉

Update 19:00 Uhr

"The Decagon House Murders" vor einer orangen Decke. Das Cover zeigt eine in rotes Licht getauchte Hand vor einem blauen Hintergrund. Die Hand ist mit keinem Körper verbunden und die blaue Hintergrundfläche zeigt eine Struktur, die an Spielkarten erinnert.

Die Zeit seit dem letzten Update (und der anschließenden Kommentarrunde) habe ich mit „The Decagon House Murders“ verbracht. Der Roman von Yukito Ayatsuji wurde im Original 1987 veröffentlich und hat – zumindest laut Klappentext – zu einem erneuten Aufleben des klassischen Detektivroman in Japan geführt. Die Geschichte in dem Buch spielt im Jahr 1986, wobei ein Teil der Handlung auf einer Insel – ohne Kontakt zur Außenwelt – geschieht und ein anderer Teil der Handlung findet parallel dazu an verschiedenen Orten in/rund um Osaka statt. Es steht von Anfang an fest, dass es zwei dramatische Ereignisse rund um die Familie, der die Insel bis vor kurzem gehörte, gab. Außerdem steht von Anfang an fest, dass es ein Mörder auf sieben Student*innen abgesehen hat, die eine Woche auf der Insel verbringen. Yukito Ayatsuji macht keinen Hehl daraus, dass die Geschichte von „And Then There Where None“ von Agatha Christie inspiriert wurde (der Roman wird mehrfach erwähnt), aber ich finde es reizvoll, dass es zusätzlich zu den Ereignissen auf der Insel noch den Handlungsstrang auf dem Festland gibt. Außerdem bin ich sehr gespannt herauszufinden, ob die Auflösung ebenfalls von Agatha Christie beeinflusst wurde oder ob all die vielen Hinweise, die ich beim Lesen sammel, zu einer überraschenden Auflösung führen. Bevor ich aber weiterlesen kann, muss ich erst einmal Abendessen kochen – und zum Essen gibt es „Die Spur des Falkens“!

Update 22:45 Uhr (letztes Update)

Ein Teller mit drei goldbraun gebackenen Gemüsepfannkuchen und einem Klecks Kräuterquark. Daneben ist ein weiterer Teller zu erahnen und im Hintergrund sind zwei Glasschalen mit Bohnensalat zu sehen.

Das Kochen dauerte heute etwas länger, aber die Gemüsepfannkuchen (mit Kräuterquark und Mais-Kidneybohnen-Gurken-Salat) waren so lecker, dass sich die Arbeit definitiv gelohnt hat. Es ist doch immer befriedigend, wenn eine „hm, ich könnte dieses und jenes zusammenwerfen“-Idee zu einem wiederholenswerten Rezept führt. 🙂

Zum Essen haben wir „Die Spur des Falkens“ angefangen. Es ist sehr, sehr lange her, dass ich den Film gesehen habe, aber ich habe eine Schwäche für diese Art von film noir und es ist beeindruckend, was eine 4K-BluRay aus dem alten Bildmaterial rausholen kann. Auch wenn es sich immer wieder bemerkbar macht, dass damals nicht für solche Bildqualität gedreht wurde. Etwas, das meinem Mann gerade regelmäßig bei alten britischen Horrorfilmen auffällt, wenn die Kostüme bei genauerem Betrachten unübersehbare Schwächen aufweisen, die bei der alten Bildqualität nicht ins Auge fielen. *g*

Bevor ich gleich ins Bett gehe, drehe ich noch eine letzte Kommentarrunde. Es war schön den ersten Lese-Sonntag in diesem Jahr mit so vielen Personen gemeinsam zu genießen. Ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen Tag! 🙂

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Heutige Mitleser*in:

Jahresausklang 2024 (2)

Da ich es in den letzten Tagen so nett fand meine gemütlichen Beschäftigungen hier festzuhalten, mache ich einfach bis Silvester damit weiter …

Samstag, 28.12.

Nachdem es endlich mal wieder die für mich perfekten Temperaturen (-3 Grad um 9 Uhr morgens) gab, habe ich den Vormittag mit einem Spaziergang durchs Viertel verbracht. Dabei habe ich zwischendurch einen Stop im Café eingelegt und die Buchhandlung aufgesucht, um ein Sachbuch („Not the End of the World“ von Hannah Ritchie) zu bestellen. Grauer Himmel, leere Straßen, frostige Temperaturen – so schön! *-*

Als ich wieder zuhause war, habe ich erst etwas in „Daughter of Winter and Twilight“ gelesen (das mir immer noch viel Spaß macht). Da mein Mann nachmittags gern einen Horror-Film schauen wollte, den er von einem Kollegen ausgeliehen bekommen hat und dessen Bilder ich definitiv nicht sehen wollte, bin ich dann in das andere Zimmer gewandert und ein neues Puzzle begonnen. Dabei habe ich eins der beiden Hörbücher weitergehört, die ich aktuell angefangen habe. Genau genommen war das „The Village Library Demonhunting Society“ von C. M. Waggoner. Die Grundidee – laut Klappentext „Murder She Wrote“ trifft auf „Buffy“ – klang gut und die Leseprobe war nett … Aber je weiter die Handlung voranschreitet, desto schrecklicher finde ich das Ganze. Momentan halte ich nur durch, weil ich nicht schon wieder ein Hörbuch abbrechen will und die Sprecherin Cindy Piller versucht das Beste aus einer entsetzlich albernen Vorlage zu machen. Weshalb ich nach dem Abendessen lieber wieder zu „Daughter of Winter and Twilight“ gegriffen habe, obwohl mich das angefangene Puzzle sehr lockte. Immerhin kann ich meinen Roman problemlos lesen, obwohl seit einer Stunde immer wieder Böller zu hören sind, die bei einem Hörbuch noch mehr stören würden als eh schon. (Noch drei Tage bis Silvester – ich bin gespannt, wie lange wir in diesem Jahr mit dem Lärm leben müssen.)

Sonntag, 29.12.

Nach einem sehr gemütlichem Sonntagvormittag mit Ausschlafen, mit der Switch spielen und einiger Puzzlezeit (inklusive „The Village Library Demonhunting Society“), haben mein Mann und ich das 23. Szenario von „Keep the Heroes Out!“ gespielt. Das war schon unser zweiter Versuch mit dem Szenario (bei dem wir einen neuen Dungeon aufbauen mussten *g*) und dieses Mal waren wir – sehr knapp! – erfolgreich.

Gegen 15:30 Uhr bin ich dann wieder auf dem Sofa gelandet und habe meine Nase in „Daughter of Winter and Twilight“ gesteckt. Abgesehen von der einen oder anderen Pause für notwendige Dinge wie zum Beispiel Abendessen kochen und essen, bin ich bei dem Roman geblieben, bis ich ihn kurz vor dem Schlafengehen ausgelesen hatte. Die Geschichte hat mir wirklich viel Spaß gemacht, auch wenn die Tatsache, dass eigentlich relativ wenig passiert und es sich vor allem um die Entwicklung der Protagonistin Emri (und ihr Verhältnis zu anderen Personen) dreht, dafür gesorgt hat, dass ich ungewöhnlich lange für die knapp 600 Seiten gebraucht habe. Jetzt bin ich nur gespannt, ob sich heute Nacht Elemente der Geschichte in meine Träume schleichen werden … *g*

Und weil ich noch keine Lust hatte zu einer vernünftigen Uhrzeit ins Bett zu gehen, habe ich noch ein bisschen in meinem eReader gestöbert und bin an „Castle and Key“ von W.R. Gingell hängengeblieben. Das Buch ist der letzte Band der „Two Monarchies“-Serie und ich hatte schon bei meinem Cafébesuch am Samstag reingelesen. Die Geschichte scheint der perfekte nette „Lückenfüller“ für die nächsten Tage zu sein …

Montag, 30.12.

Montagvormittage sind bei mir immer ziemlich geschäftig und dieses Mal hatte ich erst gegen 16:30 Uhr Zeit, um zum Buch zu greifen. Genau genommen habe ich „The Deep Dark“ von Molly Knox Ostertag in einem Zug durchgelesen, weil es so gut war! Ich mag die Comics von der Zeichnerin grundsätzlich, aber diesen hier fand ich besonders gelungen. Es gibt so viele Elemente bei Comics wie das Spiel mit Farben/ Schrift, die beeinflussen wie eine Geschichte wahrgenommen wird – und selten habe ich dies so gut eingesetzt gesehen wie hier!

Nach dem Abendessen habe ich zu einem weiteren Weihnachtsgeschenk gegriffen – dieses Mal zu „The Easy Life in Kamusari“ von Shion Miura. Lustigerweise habe ich beim Lesen die ganze Zeit Szenen aus dem Film „The Woodsman and the Rain“ vor Augen. Außerdem lerne ich eine Menge über Forstwirtschaft in Japan … *g* Mein einziger Kritikpunkt ist zur Zeit, dass der Protagonist sich grundsätzlich sehr passiv verhält und die einzigen Momente, in denen er mal aktiv wird, drehen sich um Dinge, bei denen ich mich dann frage, wieso er jetzt so handelt.

Dienstag,31.12.

Der letzte Tag des Jahres startete für mich mit einem geschäftigen Vormittag (und einem fertig vorbereiteten Essen für die kommenden zwei Tage). Nach einer gemütlichen Frühstückspause (mit „Castle and Key“ und etwas Zeit mit der Switch, haben mein Mann und ich dann mit einem „Keep the Heroes Out!“-Szenario begonnen, die zwischendurch durch eine überraschende Bücherlieferung („Hedgewitch“ von Skye McKenna und „Death on Gokumon Island“ von Seishi Yokomizo) unterbrochen wurde.

Nach unserer wirklich lustigen Brettspielrunde, habe ich mich auf dem Sofa eingerollt und erst einmal etwas Zeit damit zugebracht meinen Blog für den Januar vorzubereiten. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie lange es dauert, bis „nur mal eben ein paar Seiten/Beiträge“ für das kommende Jahr erstellt sind. Danach ging es weiter mit „The Easy Life in Kamusari“, bei dem ich nur noch ein Drittel vor mir hatte, weshalb ich den Roman nach dem Abendessen dann auch beendet habe. Den restlichen Abend (also bis 23:30 Uhr) habe ich weiter in „Castle and Key“ von W.R. Gingell gelesen – und je nachdem wie lange es heute draußen lärmt, kann es sein, dass ich den Roman auch noch vor dem Schlafengehen beende. So oder so werde ich jetzt erst einmal diesen Beitrag freischalten, damit ich später nicht noch einmal online gehen muss.

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ich hoffe, es liegt eine gute Nacht vor euch! 🙂

Jahresausklang 2024 (1)

Seitdem ich mich zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr mit meinem Mann einigeln und mich auf die Tätigkeiten konzentrieren kann, die ich mag, genieße ich meinen Jahresausklang wirklich sehr. Eigentlich hatte ich vor in den letzten zwei Wochen des Jahres ein paar der angefangenen Bücher auszulesen, die ich in den letzten Monaten nicht beendet hatte, aber das führte dazu, dass ich am vergangenen Wochenende gar nicht gelesen habe. Also schiebe ich diese Titel doch lieber ins kommende Jahr (oder gestehe mir einfach ein, dass manche Bücher nichts für mich sind und aussortiert werden können) und genieße einfach ein paar entspannte Lesestunden und greife dabei zu den Geschichten, auf die ich gerade Lust habe. Wobei mein Mann und ich auch so einige gemeinsame Brettspiel-Pläne haben, mal schauen, wie ich beides unter einen Hut bekomme. 😉

Dienstag, 24.12.

Gestartet habe ich in mein gemütliches Feiertagslesen am Weihnachtsabend damit, dass ich mein Adventskalenderbuch ausgelesen habe. Ich hatte bei „The Biggest Christmas Secret Ever“ noch zwei Kapitel (für den 24. und 25.) vor mir und habe das Buch nach dem Lesen mit einem Lächeln aus der Hand gelegt. Ich mag diese Geschichten rund um eine Familie, deren Mutter eine Beziehung mit dem Weihnachtsmann hat.

Weiter ging es mit dem Comic „Four Gathered on Christmas Eve“ (mit Geschichten von Eric Powell, Mike Mignola, Becky Cloonan, James Harren), den mir mein Mann vor einiger Zeit ans Herz gelegt hatte. Ich muss gestehen, dass mir zwar die Idee von vier Personen, die sich Horrorgeschichten am Weihnachtsabend erzählen, gefiel, aber so richtig warm geworden bin ich mit dem Comic und den Geschichten nicht. Vor dem Schlafengehen gab es dann noch „The Prince of Her Dreams“ von Lynn Strong (eine von drei Episoden aus „Chai and Cat-tales“) für mich. Das war eine wirklich süße, amüsante Geschichte mit einer Protagonistin, die unbedingt Archivarin werden will. Weshalb sie ihre Familie davon überzeugt, dass der beste Weg sich einen Prinzen als Ehemann zu schnappen, darin besteht, dass sie sich auf den – für andere Frauen weniger attraktiven – gelehrten Königssohn konzentriert, indem sie ihm bei seinen Studien assistiert.

Mittwoch, 25.12.

*g* Das mit dem „ich will fast den ganzen Tag lesen“ hat schon mal nicht geklappt – wir waren nach einem entspannten Vormittag erst nach 16 Uhr mit unserer Kooperativen Brettspielrunde von „Obsession“ fertig. Das war das erste Mal, dass wir das Spiel auf diese Weise gespielt haben und ich mochte, dass mein Mann und ich so gemeinsam gegen einen vom Spiel gesteuerten Gegner angetreten sind. Allerdings hatte dieser so viele Vorteile, dass wir beide keine Chance hatten. *g*

Außerdem bedeutete diese lange Spielrunde, dass ich dann erst einmal dringend „frühstücken“ musste (um danach direkt zu Tee und Keksen zu greifen), während ich mich dabei von Youtube-Videos berieseln ließ … In meinen Leseabend startete ich also erst nach 17 Uhr mit dem Gedicht „Our bodies as art galleries“ aus „these are the words“ von Nikita Gill, womit ich diesen Gedichtband beendet habe. Seit Februar habe ich immer wieder zu dem Buch gegriffen und bin dabei regelmäßig über Gedichte gestolpert, die ich gemocht habe und/oder die mich zum Nachdenken brachten. 🙂 Danach habe ich eine Weile die Stapel rund um mich angeschaut, bis ich mit „Daughter of Winter and Twilight“ von Helen Corcoran angefangen habe. Das Buch ist die Fortsetzung von „Queen of Coin and Whispers“ und dreht sich um Emri, die 18jährige Adoptivtochter von Königin Aurelia. Ich weiß nicht, wie Helen Corcoran es schafft, dass mich ihre Geschichten beim Lesen immer so beschäftigen, aber damit ich Emri und all ihre Probleme nicht mit in den Schlaf nehme, habe ich dann noch die zweite Geschichte aus „Chai and Cat-tales“ mit dem Titel „Priye“ gelesen.

„Priye“ dreht sich um eine sehr junge Katzen-Gestaltwandlerin, die allein auf der Straße lebt und irgendwie versucht einen Platz in einer von Menschen geprägten und für sie sehr verwirrenden Gesellschaft zu finden. Dabei fand ich es spannend, dass Priye – obwohl andere Gestaltwandler die menschliche Sprache beherrschen – nicht redet, sondern andere Wege findet, um mit den Personen um sich herum zu kommunizieren. Auch diese Episode war sehr niedlich und amüsant, die Bezeichnung „magical Middle Eastern cozy fantasy novellas“ passt auf jeden Fall und ich bereue es definitiv nicht, dass auch auf Verdacht ganze 97 Cent für diese drei Geschichten ausgegeben habe. 😉

Donnerstag, 26.12.

Ich mag meine entspannten Vormittage gerade sehr! Nach einem Telefonat mit meiner Mutter und einiger Zeit mit meinem neuen Switchspiel „stitch“ (solche kleinen Puzzlespiele sind schreckliche Zeitfresser und ich liebe sie! 😀 ), habe ich angefangen einen Handschuh zu stricken. Damit habe ich dann den restlichen Nachmittag verbracht, weil ich das Paar bis Samstag auf jeden Fall fertig haben wollte.

Abends ging es dann weiter mit „Daughter of Winter and Twilight“ – wenn ich weiterhin nur abends in dem Buch lese, werde ich bei fast 600 Seiten noch ein paar Tage mit dem Roman haben. Vor allem, wenn ich vor dem Schlafengehen zu etwas wechsel, was meine Gedanken weniger beschäftigt wie z.B. „The Potter’s Dream“, die letzte Geschichte aus „Chai and Cat-tales“. Den sanften Priester Shai Madhur mochte ich schon, als er eine Nebenfigur in Priyes Geschichte war, und es war sehr süß davon zu lesen, wie er versucht die Probleme mit der Mäuseplage in (s)einem Tempel zu lösen. Laut Nachwort hofft Lynn Strong, dass sie es schafft im kommenden Jahr einen Roman in dieser Welt zu veröffentlichen – und ich hoffe sehr, dass der dann ebenso nett wird, wie diese Kurzgeschichten.

Freitag, 27.12.

Dieser Vormittag verlief deutlich weniger gemütlich als die letzten beiden. Während mein Mann zur üblichen Zeit zur Arbeit ging (um in seinem Urlaub mit einigen Kollegen ein paar längere Brettspiele zu spielen *g*), habe ich geputzt, aufgeräumt und ein paar Sachen geflickt. Erst gegen 15 Uhr habe ich angefangen zu lesen, wobei ich das restliche Tageslicht ausgenutzt habe, um Band 3 und 4 von „Die Tagebücher der Apothekerin“ zu lesen.

Danach habe ich dann wieder zu „Daughter of Winter and Twilight“ gegriffen und bis zum Essen eine Weile darin gelesen. Ich mag es sehr, wie nah ich durch Helen Corcorans Erzählweise bei der Protagonistin Emri bin. Das sorgt dann aber auch dafür, dass ich mit meinen Gedanken bei lauter Kleinigkeiten hängenbleiben, die für die Handlung überhaupt nicht relevant sind, die mich aber bei einer realen Person interessieren würden. Nach dem Essen blieb nicht mehr viel Zeit zum Lesen, da wir dazu eine „Twin Peaks“-Folge angefangen hatten, die etwas länger ging. Ich bin gespannt, ob ich es am Wochenende schaffe den Roman zu beenden oder ob ich tagsüber dann doch wieder mit anderen Dingen beschäftigt bin. *g*

Lese-Sonntag Dezember 2024

Heute ist nicht nur der 3. Advent, sondern auch der dritte Sonntag im Monat und somit „Lese-Sonntag“. Ich schwanke momentan zwischen „das war ein ganz schön langes Jahr“ und „wie kann das Jahr schon fast vorbei sein“. Vor allem aber freue ich mich gerade darauf, dass die nächsten 2 1/2 Wochen für mich – wenn alles wie geplant läuft – einen entspannten Jahresausklang und ziemlich viel Freizeit mit sich bringen werden. Heute starte ich schon mal entspannt mit den für einen Lese-Sonntag üblichen Plänen, die dieses Mal aus einer Brettspiel-Runde, einem kurzem Puzzle-Abstecher und viel Lesen bestehen. Bevor ich aber zum Buch (heute werde definitiv viel Zeit mit October Daye verbringen) greife, gönne ich mir ein langsames Wachwerden und entspanntes Rumwuseln in der Wohnung.

Update 11:00 Uhr

Eine grüne Puzzlematte, auf der in der oberen Hälfte ein weihnachtliches Puzzle zu erkennen ist. Darunter liegt ein Blatt, auf dem mehrere Puzzleteile verteilt wurden, neben dem Blatt steht eine kleine Schachtel mit der Nummer 15. Auf einer Ecke des Puzzles liegt zusätzlich noch ein Buch mit dem Titel "The Biggest Christmas Secret Ever".

Mein Vormittag ist bislang sehr angenehm vergangen. Ich habe das Geschirr von gestern Abend abgespült, etwas aufgeräumt und mich online rumgetrieben. Außerdem habe ich das heutige Stück meines Adventskalender-Puzzles gepuzzelt. Das Puzzle ist ehrlich gesagt nicht besonders hübsch und auch die Teile sind von ziemlich schlechter Qualität, aber ich finde es gerade sehr nett mich morgens für ein paar Minuten hinzusetzen und ein bisschen zu puzzeln. Dieses portionsweise Vorgehen passt mir gerade ziemlich gut, weil es verhindert, dass ich nicht von meinem Puzzle loskomme und stundenlang daran hängenbleibe, wenn ich doch eigentlich andere Dinge tun will. 😉 Ich denke, ich werde in den nächsten Monaten die Augen nach einer hübscheren Variante eines Adventskalender-Puzzles aufhalten und dann mein aktuelles im nächsten Herbst im Tauschladen abgeben. Außerdem habe ich das aktuelle Kapitel in meinem – wirklich sehr niedlichem – Adventskalenderbuch gelesen. Jetzt gibt es erst einmal Frühstück (Porridge) für mich und dann spielen mein Mann und ich wieder „Keep the Heroes Out!“. Da sind wir inzwischen bei der Boss-Battles-Erweiterung angekommen, was neue Gegner und neue Siegesbedingungen bedeutet – das war am vergangenen Wochenende schon sehr lustig und ich bin gespannt, wie es damit weitergeht!

Update 14:00 Uhr

Eine Ansammlung von Karten auf einem Tisch. Davor liegt eine blaue Holzfigur, die einen doppelköpfigen Troll darstellt.

Bei unserer heutigen „Keep the Heroes Out!“-Runde habe ich zum ersten Mal einen Steintroll gespielt. Der Troll war im letzten Szenario unser Bossgegner und dadurch, dass wir ihn besiegt hatten, haben wir ihn als neues Mitglied in unserer Dungeon-Besatzung gewonnen. Beim heutigen Szenario ging es mal wieder um ein Konzert, das in unserem Dungeon stattfand. Die auftretende Künstlerin war eine Medusa und unter den üblichen eindringenden Helden befanden sich dieses Mal auch besonders extreme Fans der Sängerin, die in der Nähe ihres Idols extra Fähigkeiten entwickelten. Ich finde es lustig, dass durch die Erweiterung etwas Abwechslung – und neue Monster – in das Spiel kommt, aber bislang (also mit den beiden „schwächeren“ Bossen, die wir bisher bekämpft haben) fühlt es sich auch so an, als ob die zweite Angriffswelle überraschend schnell vorbei geht. Ich weiß nicht, ob wir einen weiteren Angriff überstanden hätten, aber ich hätte es trotzdem spannend gefunden, noch mehr von den Sonderfähigkeiten der Bossgegner zu erleben. So oder so haben wir weiterhin viel Spaß mit „Keep the Heroes Out!“ – was nach inzwischen 27 Runden (bzw. 22 erfolgreich bestandenen Szenarien) ein großes Lob für das Spiel ist! Jetzt rolle ich mich aber erst einmal unter meiner Decke auf dem Sofa ein und greife zu meinem Roman.

Update 18:30 Uhr

Eine weiße Untertasse mit einigen Keksen und zwei Marzipankartoffeln. Dabei stechen besonders zwei Kekse ins Auge, die wie die Kleine Mü (von den Mumin-Geschichten) und ein Elch geformt sind. Rechts neben der Untertasse steht eine rot-weiß gestreifte Tasse mit köstlich-schaumiger Heißer Schokolade, auf deren Oberfläche einige kleine Marshmallows schwimmen. Links hinter den Keksen ist eine kleine brennende Sturmlatern zu sehen und im Hintergrund liegen zwei Mass Paperbacks aufeinander gestapelt.

Die Zeit seit dem letzten Update habe ich mit so einigen gelesenen Seiten und einem kleinen Nickerchen verbracht. Ich muss zugeben, dass ich „Sleep No More“ gerade überraschend unangenehm zu lesen finde, weil am Ende des vorherigen Bandes etwas passiert ist, das … die Welt, in der Toby lebt, auf den Kopf gestellt hat. Es ist schwierig sehr viel mehr dazu zu sagen, ohne zu spoilern, aber die Ereignisse haben dazu geführt, dass ich in diesem Buch der Perspektive einer Person folge, die davon überzeugt ist, dass sie aufgrund ihrer Geburt eine Person zweiter Klasse ist. Ich empfinde schon fast körperliches Unbehagen, wenn ich das lese, obwohl bislang nichts wirklich Schlimmes passiert ist. Trotzdem will ich unbedingt herausfinden wie es weitergeht und natürlich auch wie es Toby und all den anderen Charakteren in ihrem Umfeld ergeht – vor allem, da ich weiß, dass der nächste Roman diesen Geschichte noch einmal aus einer anderen Perspektive erzählt. (Außerdem habe ich noch eine Kurzgeschichte Novelle einen kurzen Roman [einen Text mit ungefähr 60.000 Wörtern] über Patreon bekommen, die der – soweit ich weiß – Teile dieser Handlung noch einmal aus der Sicht einer dritten Person erzählt.) Ich werde also noch eine Weile mit dieser unangenehmen Lebensrealität beschäftigt sein, was definitiv okay ist, weil ich sehr gespannt auf die Unterschiede in diesen verschiedenen Versionen bin. Bevor ich aber weiterlesen kann wird es Zeit, dass ich in die Küche gehe und das Abendessen koche.

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Der Abend ist wieder einmal überraschend schnell rumgegangen. Nach dem letzten Update habe ich erst einmal gekocht (Kartoffel-Erbsen-Auflauf – sehr lecker, aber nicht sehr fotogen 😉 ) und zum Essen gab es dann eine der aktuellen „Is It Cake?“-Folgen. Danach habe ich weiter in „Sleep No More“ gelesen und mehr über den aktuellen Zustand der Welt herausgefunden. Ich finde es spannend die Figuren, die ich in den letzten Jahren durch Tobys Abenteuer kennengelernt habe, nun in ganz neuem Zusammenhang zu sehen. Aber es fühlt sich auch seltsam an – ein bisschen als ob ich einen sehr vertrauten Film auf einmal mit einem leicht anderen Soundtrack schauen würde … Ich bin auf jeden Fall neugierig, was dieser Roman (plus die Fortsetzung und natürlich die weitere Geschichte) in den nächsten Tagen noch für mich bereit halten werden.

Aber erst einmal wird es so langsam Zeit den Tag zu beenden. Ich habe den heutigen Lese-Sonntag wieder sehr genossen – ich mag solch entspannte Tage wirklcih gern! – und es war wirklich nett, dass sich Kiya mir wieder angeschlossen hat. Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls einen angenehmen 3. Advent! Gute Nacht! 🙂

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