Kategorie: Diverses

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche euch ein frohes Fest! Egal, ob ihr allein mit einem Buch unter dem Baum sitzt und es euch gemütlich macht oder ob ihr mit euren Lieben feiert, ich wünsche euch einen wunderschönen Weihnachtsabend.

Für meinen Mann, die Katzen und mich wird es auf jeden Fall ein geruhsamer Abend. Er erholt sich von dem Stress der letzten Wochen, ich kuriere meine Erkältung aus und die Katzen werden ihren Spaß mit den Resten des Geschenkpapiers haben. Ich hoffe, für euch wird es genauso gemütlich – und wir lesen uns in den nächsten Tage wieder, wenn der Feiertagstrubel vorbei ist. Auf jeden Fall bin ich schon mal gespannt, was für Bücher bei euch ins Haus geflattert sind. 😉

Meine neue Handtasche:

Nein, die Überschrift ist kein Fehler, auf dem Foto seht ihr wirklich meine neue Handtasche!

Genauer gesagt sind das zwei Taschen, die ich mir in der nächsten Zeit machen möchte. Eine kleinere in Rot (weil ich die Farbe einfach mag) und eine etwas größere in Grün (passend zu meinem Wintermantel). 😉 Wer mich persönlich kennt, wird vielleicht ein bisschen verwundert sein, denn ich bin kein Mensch, der mit Handtaschen herumläuft. Aber ich suche schon seit einiger Zeit eine Alternative zu meinem geliebten Rucksack (in den übrigens locker ein Wochenvorrat Bücher passt! 😀 ).

Außerdem habe ich in letzter Zeit keine Sockenstrickaufträge mehr gehabt, beim „Stricken für Frühchen“ ist seit Monaten Annahmestopp (ich sehe ein, dass ein überfülltes Lager ein Problem ist, aber ich bekomme bald keine einzige Babysocke mehr verstaut!) und ich kann einfach nicht ruhig auf dem Sofa sitzen ohne etwas zu tun in der Hand zu haben. Also brauchte ich unbedingt ein neues Projekt und ich liebäugel schon so lange mit den Noni-Bags!

Dank meines Geburtstags hatte ich ein bisschen Geld für Luxus übrig und habe den Großteil der benötigten Materialien bestellen können. Gestern kam das Paket an und nun werde ich wohl heute Abend mit dem Stricken meiner ersten Handtasche starten. So soll sie übrigens am Ende aussehen – mal gucken, ob ich das hinbekomme! Wobei der spannenste Teil das Filzen und Ausformen der Tasche sein wird, denn das habe ich noch nie gemacht. Ihr dürft mir ein gutes Gelingen wünschen! ;D

Von Büchern und anderen Geschenken

Momentan ist der Mittwoch nicht gerade mein Lieblingstag, denn an diesem Tag ziehe ich los, besorge einige Kilo gewolftes Fleisch und bin dann eine Stunde lang damit beschäftigt diese Fleischmengen in passende Portionen für die Fütterungen der nächsten Woche aufzuteilen. Für mich als Vegetarier gibt es eindeutig angenehmere Beschäftigungen, auch wenn ich mich darüber freue, wie gut die Rohfütterung den Katzen tut.

Doch gestern wurde ich liebevoll (und viel zu früh *g*) geweckt und in Wohnzimmer geführt, um ein paar Geschenke auszupacken. Und – wenn man von dem kleinen Fehlgriff meiner Mutter (die wohl auch in den kommenden 38 Jahren nicht verstehen wird, dass ich einen anderen Geschmack habe als sie 😉 ) absieht – es waren tolle Geschenke, die da auf mich warteten! 🙂

Drei der vier Bücher standen noch nicht so lange auf meiner Wunschliste, umso mehr freue ich mich darüber.

Von dieser aktuellen Reihe von Nora Roberts habe ich „Abendstern“ letzten Winter gelesen. Damals lag es auf dem Schreibtisch meiner Kollegin und da ich an drei aufeinanderfolgenden Tagen im Büro nicht so viel zu tun hatte, habe ich es während der Arbeitszeit verschlugen. Die Geschichte erinnert mich an eine Mischung aus ihren Romanen um die MacKade-Brüder und ihrer „Three Sisters“-Trilogie. Nichts Neues, aber nett zu lesen! Und so schlich ich schon eine ganze Weile um die Fortsetzung „Nachtflamme“ herum.

„Tödliche Schatten“ ist der Roman der Benni-Harper-Krimis, der mir zur Komplettierung der Reihe noch fehlte. Auch wenn sich im Laufe der Zeit der Schwerpunkt der Geschichten weg vom Krimi und hin zu Bennis Beziehungen verlagerte, so mag ich die Figuren, das beschriebene Kleinstadtleben und die immer wieder auftauchenden Anspielungen auf Quilts und das Patchworken. 🙂

„Meridian“ ist zuletzt auf meinen Wunschzettel gewandert. Als ich die Beschreibung im Katalog las, fühlte ich mich nicht so angesprochen. Ich gehöre wohl weniger zur Zielgruppe und bin so langsam auch ein wenig übersättigt, was dieses Genre angeht. Aber dann häuften sich die positiven Rezensionen und ich wurde immer neugieriger auf das Buch. So habe ich es gestern auch gleich angefangen zu lesen und bin momentan noch auf Seite 117. Ganz kann ich die Begeisterungsstürme nicht teilen, fühle mich aber gut unterhalten und bin gespannt wie es weitergeht. Ganz schlecht sind die Massen an Patchworkdecken, die ständig erwähnt werden, denn jetzt juckt es mir in den Fingern endlich wieder zu Nadel und Faden zu greifen – dabei muss ich die nächsten Tage noch eine Mütze für meinen Schwiegervater stricken (der hat Anfang Dezember Geburtstag) und die anderen angefangenen Dinge wollte ich auch erst fertig machen, bevor ich die nächste Decke in Angriff nehmen …

Damit ich nicht nur noch mit einem Buch vor der Nase dasitze, hat mein Liebster dann noch eine DVD für mich gefunden. 🙂

„Das Mädchen, dass durch die Zeit sprang“ fiel mir schon vor einigen Monaten ins Auge. Die Geschichte reizt mich sehr – und ich habe schon viel zu lange keinen schönen neuen Anime mehr gesehen.

Und da mein Mann auch für das „Hauptgeschenk“ von meinen Eltern verantwortlich war, gab es auch noch ein Spiel für mich.

„Eternal Sonata“ kam vor einem Jahr für die XBOX 360 heraus und die Idee hat mir gleich gefallen. Zum ersten Mal habe ich es bedauert, dass diese Konsole nicht in unserem Haushalt zu finden ist. 😉 Dass das Spiel dann auch für die PS3 erschien, war dafür eine umso schönere Neuigkeit. Leider bekam ich es nicht als Rezi-Exemplar – und selber kaufen war zu dem Zeitpunkt nicht drin. Umso schöner ist es, dass mein Mann sich die letzten Wochen daran erinnert hat, wie sehr mich das Spiel reizte. 🙂 Die Geschichte basiert auf der ungewöhnlichen Idee den sterbenden Chopin im Traum ein fantastisches Abenteuer erleben zu lassen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich viele Spielelemente um die Musik des Komponisten drehen – und der Soundtrack ebenfalls aus seinen Werken besteht. Ich bin schon sehr gespannt, wie es mir gefällt!

Und dank der lieben Anrufe gestern, weiß ich, dass da die nächsten Tage noch zwei Päckchen bei mir eintreffen werden. Doch erst einmal gab es noch zwei Manga (mit nicht so schönen Cover)für mich:

Von dieser Reihe hatte ich den ersten Band gelesen (mal wieder bei der Arbeit *g*) und mich hat die Geschichte fasziniert. Bei nächtlichen Skateboard-Rennen kam vor einiger Zeit der Schüler Masato auf ungeklärte Weise ums Leben. Seine Freunde haben seinen Tod noch nicht verwunden, als ein geheimnisvoller Neuer an der Schule auftaucht und herauszufinden versucht, was damals mit Masato passierte … Band 1 und 3 habe ich mir vor einigen Wochen bei meinem ersten Besuch im örtlichen Comicladen besorgen können, aber Band 2 und 4 waren leider nicht auf Lager. Doch nun habe ich die Serie komplett – und hoffe sehr, dass es so spannend weitergeht, wie der erste Teil andeutete.

Nach einem so netten Tagesanfang konnten auch die Fleischmengen für die Katzen mich nicht stören – und da das Wetter so wunderschön kalt und sonnig war, habe ich danach die Gelegenheit genutzt und Laub geharkt. Es hat mir so viel Spaß gemacht draußen zu arbeiten, dass der Nachbar von meiner guten Laune auch noch profitierte, denn seinen Vorgarten habe ich gleich mitgemacht. *g*

Abends gingen mein Mann und ich dann in ein Lokal in der Nähe und haben uns ein unglaublich leckeres Essen gegönnt! 🙂 Lustigerweise hatte ich beim Laubharken darüber nachgedacht, dass ich es eigentlich mag älter zu werden. Mit jedem Jahr komme ich mehr bei mir an und fühle ich mich wohler mit mir. Allerdings irritierte es mich sehr, als ich vor einigen Monaten feststellen musste, dass ich inzwischen von meinen neuzugezogenen studentischen Nachbarn gesiezt werde. Unter Studenten duzt man sich normalerweise – und so wird mir dann doch mal wieder bewusst, dass mein Diplom schon zehn Jährchen her ist. Nun, so sehr mich die siezenden Studenten zum Stutzen brachten, so sehr irritierte es mich auch, dass ich gestern im Restaurant von der – wirklich supernetten! – Bedienung geduzt wurde. Sollte mir das nun zu denken geben?

[Anime] Das Königreich der Katzen

Gerade eben sah ich, dass heute Abend auf SuperRTL „Das Königreich der Katzen“ ausgestrahlt wird. Ich habe den Film noch nie auf Deutsch gesehen, aber ich kann diese Geschichte nur empfehlen. Studio Ghibli ist in der Regel ein Garant für besonders schöne Anime – und auch diese Geschichte voller Katzen und märchenhafter Elemente ist einfach nur wunderschön anzuschauen.

Die Schülerin Haru rettet auf dem Heimweg eine schwarze Katze davor überfahren zu werden. Dass sich der Kater danach auf die Hinterbeine stellt, sich vor ihr verbeugt und für die Rettung bedankt, sorgt für ein wenig Verwirrung bei dem Mädchen, die sie sich aber mit dem erlittenen Schreck erklärt. Doch in der Nacht zieht eine aufsehnerregende Katzenprozession an ihrem Haus vorbei. Der König der Katzen will Haru so einige Wohltaten zukommen lassen, um sich bei ihr für die Rettung seines Sohnes bedanken.

Doch für Haru bringt hüfthohe Katzenminze in ihrem Garten genauso wenig Freude wie ein Haufen kleiner Geschenkpäckchen voll mit lebenden Mäusen. Da die Katzen nicht das richtige Präsent für das Mädchen finden, beschließt der König, dass Haru ins Königreich der Katzen gebracht – und mit dem Prinzen vermählt wird. In ihrer Not wendet sich die Schülerin an Humbert von Gikkingen, einen Kater, der ihr zusammen mit seinem Freund Muta zu Hilfe kommt. Und Hilfe hat Haru wirklich nötig, denn wenn es ihr nicht gelingt rechtzeitig das Königreich der Katzen wieder zu verlassen, verwandelt sie sich selber in eine Samtpfote!

Das erste Mal habe ich den Film auf der Connichi 2003 in Kassel gesehen, doch damals konnte ich leider das Ende nicht gucken, da meine Mitfahrer nach Hause wollten. Kurz darauf haben wir uns dann die japanische DVD zugelegt und gucken den Anime immer wieder gerne! „Das Königreich der Katzen“ ist einfach eine zauberhafte Geschichte, und gerade an Gestik und Mimik der Samtpfoten kann man merken, wie sehr die Zeichner sich vorher mit Katzen beschäftigt haben müssen. Ich kann leider nicht sagen, wie die deutsche Synchronisation ist, aber wer märchenhafte Trickfilme mag und eventuell noch eine Schwäche für Katzen hat, sollte heute Abend mal den Fernseher anwerfen und sich ein bisschen Zeit für diesen Film nehmen. 🙂

Kleiner SuB-Zuwachs

So oft bin ich ja noch nicht in die Innenstadt meiner neuen Heimat gelangt, und an den meisten Tagen habe ich genug damit zu tun die nähere Umgebung zu erkunden. Trotzdem konnte ich es mir bei keiner Fahrt ins Zentrum verkneifen, die Augen nach „der richtigen Buchhandlung“ aufzuhalten. Doch so recht hat mich keine angesprochen – es waren auch nicht gerade viele davon zu finden. Der einzige Laden, der all die Dinge anbot, die mich interessieren, wenn ich in eine Buchhandlung gehe, gehört zu einer großen Kette. So hatte ich immerhin einen Anlaufpunkt, aber zufrieden war ich damit nicht. Mir war die Filiale einfach zu groß, zu unpersönlich, zu wenig „die kleine Buchhandlung um die Ecke“.

Denn in genau solchen Buchhandlungen haben ich früher immer gearbeitet. Wir kannten unsere Kunden nicht nur beim Namen, wir wußten auch persönliche Vorlieben einzuschätzen oder konnten gar bei den Vertreterbesuchen gezielt für unsere Kunden ordern. Auch nachdem ich nicht mehr im Buchhandel gearbeitet habe, habe ich solche kleinen netten Läden bevorzugt. Ich lasse mich gern in ein Gespräch über Bücher verwickeln, mich beraten oder einfach nur auf der Straße von „meiner“ Buchhändlerin grüßen. 😉

Und so war ich richtig glücklich, als ich Anfang der Woche herausfand, dass es hier in der Nähe eine Buchhandlung gibt. Am Mittwoch habe ich sie mir angeguckt und sie ist irgendwie nett … *g* Gerade mal so groß wie unser Wohnzimmer, aber mit einem ganz gut sortierten Angebot und einer entgegenkommenden Besitzerin. Obwohl sie nicht all meine Genreansprüche auf Lager hat, fand ich die Regale ansprechend bestückt. Nur leider habe ich die interessanten Titel schon auf meinem SuB oder ich erwarte sie mit der nächsten Lieferung.

Um aber nicht vergeblich in der Buchhandlung gewesen zu sein, habe ich mir also einen Roman bestellt, der mich schon lange reizt. Egal in welchem Forum oder welchem Blog ich in den letzten Monaten gestöbert habe, jeder schien von diesem Titel begeistert zu sein. Also wird es Zeit, dass ich mir auch mal ein Bild davon mache. So habe ich gerade „Bartimäus“ abgeholt und bin gespannt wie er mir gefallen wird. Doch vorher habe ich hier noch ein paar dringendere Titel, die auch noch gelesen werden wollen … *g*

Blick aus dem Fenster

Ein Blick aus dem Fenster präsentierte mir gerade einen richtig verregneten Tag. Ich liebe solche Regentage und gerade im Herbst gibt es für mich nichts kuscheligeres als dieses Wetter!

Nachdem ich heute Vormittag schon fleißig war, werde ich mir den Nachmittag so richtig schön gemütlich gestalten. Noch weiß ich nicht, ob ich nur lese oder mir auch vorlesen lasse, aber bei der Auswahl ist es eh schwer sich zu entscheiden.

Eins weiß ich aber mit Bestimmtheit: Mein Sofa wird schon für mich vorgewärmt und ich darf meine Tasse mit Händen und Füßen verteidigen und es wird nicht leicht zwischen den Fellmonstern auf meinem Schoß Platz für meine Lektüre oder mein Handarbeitszeug zu finden. Aber genau so mag ich es! 🙂

 

Bibendum-Besuch und Bodo Wartke

Letzte Woche kam Bibendum zu Besuch. Nicht nur, um die traditionellen August-Urlaubstage bei uns nachzuholen, die dieses Jahr wegen unseres Umzugs ausgefallen sind, sondern auch um mit mir einen Auftritt von Bodo Wartke zu besuchen. Bodo Wartke bietet Klavierkabarett und bislang kannte ich ihn in erster Linie aus diversen YouTube-Videos. Doch nach dem amüsanten Abend werde ich bestimmt auch die nächste Gelegenheit nutzen, um mir den Künstler live anzugucken. Ich habe mich hervorragend unterhalten gefühlt – und auch Bibendum hat es wohl gut gefallen, obwohl irgendwann die Müdigkeit fast zu groß war, um noch aufmerksam zuzugucken. Kein Wunder, nach über sechs Stunden Bahnfahrt sollte man wohl den Abend eher ruhiger angehen lassen. *g*

Am nächsten Tag ging es dann im Nieselregen in die Innenstadt. Bibendum war schon mal hier – und kannte sich eindeutig besser aus als ich. Aber ich habe ja auch ein paar Jahre, um meine neue Heimatstadt kennenzulernen. Großes Sightseeing haben wir dann doch nicht veranstaltet, dafür war es zu ungemütlich, aber ein kleiner Besuch bei Starbucks gab noch genug Energie, um zum Main runterzuschlendern. Bei der Wohnungssuche hatte ich ja noch gehofft, dass wir irgendwie in der Nähe des Flusses landen würden, aber es passte dann doch nur mit einer Behausung am anderen Ende der Stadt … Angeregt von dem netten Abend kamen wir auch noch auf die Idee uns schon mal Karten für die „Wise Guys“ im Februar zu besorgen. Jetzt hoffe ich nur, dass Bibendum in der Woche auch Urlaub bekommt, damit das mit dem Konzertbesuch klappt.Es waren ein paar wirklich nette Tage mit dem Besuch, abgerundet durch ein gemütliches Essengehen in einem kleinen Restaurant in der Nähe. Noch einmal vielen Dank für die Einladung!

Das Lesen und Schreiben ist in diesen Tagen ein wenig kurz gekommen, aber vermisst habe ich es bei der netten Gesellschaft nicht. Doch nun hat mich der Alltag wieder mit Handwerker-Termine, provisorischer Küche und ein paar Zimmern, die ich endlich mal streichen müsste. Nur locken mich das graue Wetter und die kuschelbedürftigen Katzen auf’s Sofa, während die Lust auf’s Renovieren immer noch sehr gering ist. Vor allem muss ich doch nach all den Tagen endlich herausfinden, wie es mit Cirrus Flux weitergeht … 😉

3-Fragen-Stöckchen (Bumerang)

Nachdem mir Bibendum das 3-Fragen-Stöckchen zurückgeworfen hat, kommen hier meine Antworten auf die drei neuen Fragen. Und damit dieses Stöckchen nicht zum Ping-Pong-Ball wird, stelle ich keine weiteren Fragen. Wer aber Lust darauf hat, kann gerne diese drei Fragen (oder die meines ersten Stöckchens) in den Kommentaren beantworten. 🙂

Frage 1. Gibt es ein Buch, dass Dir als Kind immer wieder vorgelesen werden musste, weil Du selbst noch nicht lesen konntest, Du das Buch aber geliebt hast? Und wenn ja, welches war es?

Antwort:
An ein bestimmtes Buch, dass mir immer wieder vorgelesen werden musste, kann ich mich nicht erinnern. Allerdings hat meine Schwester mir manchmal vorgelesen, als wir noch ein Zimmer geteilt haben – und das gehört mit zu meinen schönsten Erinnerungen an unsere Kindheit. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, dann war auch „Laura im großen Wald“ darunter und dieses Buch von Laura Ingalls Wilder mag ich immer noch gern (was ich von der Fernsehserie nicht behaupten kann 😉 ).

Frage 2. Was ist Deine Lieblingssorte Ben&Jerry’s Eis?

Antwort:
Da ich bis jetzt deutlich weniger davon verdrückt habe als du, fällt es mir schwer auf diese Frage eine Antwort zu geben. 😉 Als ich in Amerika war, war es viel zu kalt, um Eis zu essen und bis zum Umzug hatte ich keine Ben&Jerry’s-Quelle in der Nähe. Aber „Chocolate Macadamia“ war sehr lecker und „Caramel Chew Chew“ hört sich auch sehr gut an … Ich werde mich auf jeden Fall noch weiter durch das Sortiment probieren. 😉

3. Grundsatzfrage: Hund oder Katze? Und warum?

Antwort:
Was heißt hier „oder“? Ich mag Hunde, ich tobe gern mit ihnen rum und ich finde es großartig, dass sie mich dazu zwingen an die frische Luft zu gehen. 😉 Allerdings ist mein letzter Hund schon vor über neun Jahren gestorben, und da ich seitdem kein Leben geführt habe, in dem sich ein Hund wohlgefühlt hätte, habe ich darauf verzichtet wieder einen neuen zu suchen. Aber ich muss zugeben, dass ich es vermisse mit einem Hund meine Zeit zu verbringen und manchmal bricht bei mir eine regelrechte Hundesehnsucht durch.

Aber auch ohne die Katzen könnte ich mir ein Leben nicht vorstellen! Nach dem Kanarienvogel, den ich von meiner Schwester geerbt habe, war ein kleiner roter Kater mein erstes Haustier. Ohne ein paar Pfoten fehlt einfach etwas in der Wohnung, nichts ist schöner als einen schnurrender Kater auf dem Schoß zu haben, eine neugierige Katze zu beobachten oder zu sehen, wie sich so ein Tier zufrieden und entspannt räkelt.

Egal, ob Hund oder Katze, es macht mich glücklich meine Second-Hand-Tiere besser kennenzulernen und zu sehen, wie sie sich im Laufe der Jahre entwickeln und mein Leben bereichern. 🙂

Überraschung am Morgen

Nachdem meine wunderbaren Schwiegereltern sich vor einer Stunde wieder auf den Heimweg gemacht haben, habe ich meinem Internetentzug ein Ende gemacht und ein bisschen auf anderen Seiten gestöbert. Total überraschend bin ich dabei auf Natiras Zeit über meinen ersten Award gestolpert. Ganz vielen lieben Dank dafür! 🙂

Ein „Making Smiles on Faces“-Award ist eine wirklich schöne Auszeichnung! 🙂

Und die möchte ich natürlich auch gleich weiterreichen:

An Seychella , dafür, dass sie mich (ohne es zu wissen) auf die Idee zu einem eigenen Blog gebracht hat.

An Soleil , für ihre vielen Kommentare, die mir gezeigt haben, dass mein Blog auch gelesen wird.

An Bibendum , als kleinen Ansporn, wieder mehr zu schreiben. 😉

Und an Frau Katz , die mich (als stumme Leserin) die letzten Tage mit ihrem Blog wunderbar unterhalten hat.

3-Fragen-Stöckchen

Soleil war so nett und hat mir vor ein paar Tagen mein erstes Stöckchen zugeworfen, das ich jetzt endlich mal beantworten will! Beim 3-Fragen-Stöckchen werden einem drei Fragen gestellt – und wenn diese beantwortet sind, kann man drei neue Fragen weiterreichen.

Frage 1: Warst Du schon einmal so versessen auf ein Buch, dass Du es auch gestohlen hättest (oder gar hast)? Welches war es – und hätte es sich gelohnt?

Ja, ich bin einmal sehr in Versuchung gekommen, ein Buch zu stehlen – und habe es jahrelang bereut, dass ich brav geblieben bin. 😀 „Die Nacht der leuchtenden Pantoffeln“ ist ein recht unbekannter Titel von Max Kruse, der wohl vor allem für seine Urmel-Geschichten bekannt wurde, und ich hatte das Buch als Kind aus der Bibliothek geliehen. Als ich irgendwann genug Geld beieinander hatte, um es zu kaufen, musste ich feststellen, dass es doch wirklich Bücher gibt, die man nicht mehr kaufen kann. Als Kind war das eine erschütternde Erkenntnis – und als der Titel dann auch recht bald aus Altersgründen aussortiert wurde und somit nicht mehr auszuleihen war, bekam ich das Buch nicht einmal mehr in meiner Bibliothek. Eine Neuveröffentlichung 1984 beim Loewe-Verlag ist leider an mir vorbeigegangen und so habe ich mir das Buch erst vor wenigen Jahren gebraucht teuer ersteigern können – und ein Diebstahl hätte sich somit nicht nur wegen des bezaubernden Inhalts, sondern auch in finanzieller Hinsicht wirklich gelohnt. 😉

Frage 2: Wir kennen sicher alle das Unverständnis darüber, viele Bücher zu besitzen und gar noch zu lesen. Gibt es eine oder mehrere Personen in Deinem Leben, die kaum oder gar nicht lesen? Wie setzt Du Dich mit ihnen auseinander? Gibt es vielleicht eine erwähnenswerte Anekdote?

Komischerweise gehören nur sehr wenige Leute, die nicht lesen, zu meinem Bekanntenkreis – und die wenigen Nichtleser werden in der Regel irgendwann doch bekehrt. Es gibt für jeden Menschen ein Buch, man muss es nur finden. 🙂 Die Person, die mir am nächsten steht und nur wenig liest, ist wohl mein Mann. Er ist ein sehr langsamer und intensiver Leser und kann sich nur auf ein Buch einlassen, wenn er den Kopf frei und Zeit hat, und dies ist leider nur sehr selten der Fall. Als wir noch eine Fernbeziehung führten und er jede Woche mehrere Stunden Zugfahrt vor sich hatte, hat er einige Bücher geschafft. Aber zur Zeit konzentriert er sich lieber auf Comics (was, wie ich gerade feststelle, von mir anscheinend nicht richtig als „lesen“ definiert wird), wo er sich auch noch an den Zeichnungen erfreuen kann. Trotzdem bekommt er von mir regelmäßig Bücher geschenkt – und ich muss dann damit leben, dass so ein Roman auch mal mehrere Jahre liegen bleibt, bevor er gelesen wird. Dafür kann ich mit ihm über jedes Buch reden, das mich gerade beschäftigt, und er hilft mir oft dabei, meine schwammigen Gefühle in eine greifbare Meinung umzuwandeln.

Frage 3: Welche Entwicklungsschritte wird das Buch (nicht der Inhalt) Deiner Meinung nach noch machen? Wie schätzt Du seine Zukunft ein?

Ich glaube nicht, dass es noch so viele Entwicklungen für Bücher gibt. Das e-book und die neuen Speicher- und Lesemedien laufen anscheinend sehr gut an und werden sich wohl auch weiter verkaufen. Und bestimmt wird in dem Bereich noch ein bisschen gebastelt und verbessert und irgendwann kann man das gesammelte Wissen der Welt in einem taschenbuchgroßen Gerät mit sich herumtragen …
Aber keine dieser neuen Entwicklungen kann das Gefühl ersetzen, das man hat, wenn man zum ersten Mal ein Buch aufschlägt. Wenn es nach Leim riecht, wenn man das Papier zwischen den Fingern spürt und wenn die Seiten noch leicht knistern, weil sie sich erst an das Umblättern gewöhnen müssen. Diese haptischen Eindrücke kann kein Lesegerät vermitteln und diese machen das althergebrachte Buch in meinen Augen unschlagbar und vor allem unverzichtbar. 🙂

Meine neuen Fragen:

1. Kann es passieren, dass du dich beim Lesen so über ein Buch aufregst, dass du lauthals schimpfst, ohne daran zu denken, dass dich vielleicht jemand hören könnte? Und wenn ja: Ist dir das schon mal in der Öffentlichkeit passiert? Oder kennt deine Umgebung das schon von dir und ignoriert dich dabei?

2. Gestern habe ich die Aufzeichnung der zweiten Sendung „Die Vorleser“ gesehen. In dieser hat Amelie Fried dem Zuschauern am Ende recht gönnerhaft das Recht auf Unterhaltungsliteratur (im Gegensatz zur anspruchsvollen Lektüre) zugebilligt, solange diese „gut“ ist. Dies bringt mich zu meiner zweiten Frage: Was bedeutet für dich „gute Unterhaltungsliteratur“?

3. Und daraus folgt gleich die dritte Frage: Gibt es ein Buch, von dem du niemals zugeben würdest, dass du es gelesen hast? Und wenn ja: Welche Gründe gibt es dafür, dass du zu dem Titel nicht stehen kannst?

Weiterreichen möchte ich das Stöckchen an Bibendum – und wenn Soleil mag, dann kann sie es gern noch einmal aufgreifen. 😉 Aus Mangel an weiteren Lesern meines Blogs (zumindest von denen ich weiß *g*) kann es natürlich auch jeder mitnehmen, der noch darüber stolpern sollte. 🙂