Seit dem letzten Lese-Sonntag habe ich nicht nur so einige Bücher abgebrochen, sondern auch relativ wenig Zeit zum Lesen gehabt. Außerdem ist es inzwischen so sommerlich, dass wir den ganzen Tag die Wohnung verdunkeln müssen – was bedeutet, dass ich mich momentan auf eBooks beschränken muss, wenn ich nicht das Licht anmachen will zum Lesen. Was ich nicht will, weil selbst eine Ahnung von Tageslicht durch die geschlossenen Verdunklungsvorhänge besser ist als Kunstlicht … Die Hitze sorgt auch dafür, dass ich nicht besonders konzentrationsfähig bin und so relativ wenig Seiten am Stück lesen kann. Ich bin also selber gespannt, was ich euch heute so über meinen Lese-Sonntag erzählen kann (und wie viel Zeit ich wirklich mit einem Buch verbringen werde). Ich werde auch versuchen das Grummeln über die Hitze, die Schwüle, das angekündigte Unwetter, die Nebenwirkungen des Ventilators und all die anderen Dinge, die mich gerade nerven, zu unterdrücken, weil sonst werden das heute lange und unlesbare Updates mit wenig neuem Inhalt … 😉
Update 11:30 Uhr
Seit dem Aufstehen habe ich nicht mehr auf die Reihe gebracht, als gemeinsam mit meinem Mann den Abwasch zu erledigen, meine nächtliche Timeline aufzulesen (und mich dabei mehrfach auf Twitter auszutauschen) und ein paar Minuten auf die Bücher in meinem eReader zu starren, um mich zu entscheiden, welchen Roman ich als nächstes lesen könnte. Da ich ziemlich müde und kopfschmerzig bin, muss ich mal gucken, ob ich mich überhaupt aufs Lesen konzentrieren kann. Aber ich denke, ich werde „Twelve Days of Faery“ von W. R. Gingell eine Chance geben – ich habe keine Ahnung mehr, wieso ich mir den Roman angeschafft habe, aber die ersten Seiten klingen nett. Die Geschichte beginnt damit, dass König Markon über den Fluch nachdenkt, von dem sein Sohn betroffen ist und der dafür sorgt, dass dieser schon mehrere Verlobte und Geliebte verloren hat. Inzwischen ist es sogar so schlimm, dass eine junge Frau, die dem Prinzen nur einen flirtenden Blick zuwirft, von dem Fluch getroffen wird. Doch so gern der König seinen Sohn von diesem Fluch befreit sehen würde, so fragt er sich, ob er weitere Frauen dieser Gefahr aussetzen darf …
Update 14:15 Uhr
Auch wenn ich mich immer wieder vom Internet ablenken lasse (meine Aufmerksamkeitsspanne ist nicht sehr groß, während meine TL heute recht kommunikativ ist), bin ich doch meinem Buch in den letzten Stunden relativ treu geblieben und habe sogar während des Frühstücks (Vanillequark mit Banane) weitergelesen. Ich mag den Erzähler (König Markon), der ein aufmerksamer, freundlicher und definitiv nicht dummer Mann ist, und ich mag die Zauberin Anthea, die klug und zielstrebig ist, ohne dabei unfreundlich zu sein. Aktuell hat es die beiden ins Feenreich verschlagen, weil des Prinzens Fluch wohl weniger ein Fluch ist, als aus einer ganzen Reihe von Zaubern zu bestehen scheint. „Twelve Days of Faery“ ist nicht gerade eine wahnsinnig spannende Geschichte, aber unterhaltsam und entspannend zu lesen – und somit perfekt für den heutigen Tag. Bevor ich wieder zum Buch greife, drehe ich aber erst einmal eine Runde auf meiner (hoffentlich heute mal wieder sonnigen) Animal-Crossing-Insel. 🙂
Update 18:00 Uhr
Eigentlich wollte ich ja direkt nach dem letzten Update spielen, aber da mein Mann gerade seine Konsole für „Animal Crossing“ angeworfen hatte und es doch etwas irritierend ist, wenn ich nicht auf Anhieb sagen kann, ob ein Geräusch aus meinem Spiel oder seinem kommt, habe ich doch lieber erst noch einmal zum Buch gegriffen. Sehr weit bin ich eigentlich nicht, aber ich freue mich darüber, dass ich trotz der Hitze immer wieder ein paar Seiten am Stück lesen kann. Ich mag die Charaktere und ich mag den Humor und ich finde es schön, dass der König so respektvoll und wenig fordernd mit der Zauberin umgeht. Außerdem gab es ein Stück Zitronenrolle für mich, bevor ich dann doch endlich zur Switch gegriffen habe.
Auf meiner Insel war heute wirklich schönes Wetter und ich finde es immer wieder lustig, wie sehr ich die sonnigen Tage in meinem Spiel mag, solange auch deutlich wird, dass es windig ist. (Außerdem ist es beeindruckend, dass es den Entwicklern wirklich gelungen ist an manchen Tagen den Eindruck von hoher Luftfeuchtigkeit/Schwüle usw. zu erwecken – das Wetter fühlt sich beim Spielen überraschend real an. 🙂 ) Jetzt geht es aber erst einmal für mich in die Küche, um den Ofen fürs Abendessen anzuwerfen …
Update 21:30 Uhr (letztes Update)
Das Abendessen war wirklich lecker und inzwischen konnten wir auch die Fenster öffnen, ohne dass die Temperatur in der Wohnung weiter steigt. Es nieselt sogar etwas, allerdings sorgt das bislang nur für deutlich mehr Schwüle und nicht für Abkühlung – ich hoffe, dass sich das im Laufe des Abends noch etwas ändert. Außerdem habe ich seit dem letzten Update „Twelve Days of Faery“ beendet und mich bis zur letzten Seite gut unterhalten gefühlt. Genau genommen habe ich mich so gut amüsiert, dass ich nun versucht bin mir den zweiten Band der Reihe zu besorgen. Allerdings dreht sich dieser um andere Protagonisten und ich bin mir nicht sicher, ob ich das gerade haben möchte. *g* Ich hätte nicht gedacht, dass ich bei meinen Konzentrationsproblemen und den Kopfschmerzen heute einen ganzen Roman lesen würde (und wir müssen dabei mal eben ignorieren, dass das Buch gerade mal einen Umfang von 142 Seiten hatte). Alles in allem war es ein deutlich netterer Lesetag, als ich heute morgen gedacht hätte! 🙂 Vielen Dank an Natira für die Gesellschaft und all die anderen, die heute vorbeigeschaut und einen Kommentar hinterlassen haben. Kommt gut in die neue Woche – ich hoffe für uns alle, dass jetzt erst einmal ein paar kühlere Nächte kommen. 🙂
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Heutige Mitleserin:




























































