Die letzten zwei Wochen waren ganz schön stressig und viel zum Lesen bin ich in diesem Monat noch nicht gekommen. Aber vielleicht schaffe ich es ja heute diesen Mangel an Lesezeit etwas aufzuholen. Die „lästigen Pflichten“ habe ich gestern schon vor dem Schlafengehen erledigt, so dass ich direkt mit einem Buch in den Tag starten kann – zumindest wenn ich in den nächsten Minuten wach genug dafür werde. Vielleicht höre ich auch einfach nur eine Runde Musik, bis ich mich in der Lage fühle, mich für ein Buch zu entscheiden. 😉 Da ich gestern meinen angefangenen Roman („The Hatmaker“ von Tamzin Merchant) beendet habe, muss ich jetzt erst einmal herausfinden, nach welcher Art von Geschichte mir heute ist.
Update 11:00 Uhr
Ich habe nach dem Schreiben des Blogbeitrags wirklich erst einmal etwas Musik gehört und als ich mich dann wach genug fühlte, habe ich „Animal Crossing“ gestartet, um nach dem heutigen Rübenpreis zu schauen und dann meinen Mann und eine Freundin auf meine Insel zu lassen, damit sie von meiner Jorna Rüben kaufen konnten. Bei der Gelegenheit habe ich dann noch meine täglichen „Pflichten“ im Spiel erledigt, damit ich da nicht mehr dran denken muss. *g* Außerdem habe ich mich für mein nächstes Buch entschieden („Death sets Sail“ von Robin Stevens – der letzte Teil der „Murder Most Unladylike“-Reihe), aber statt zum Roman zu greifen, habe ich erst einmal einige Fotos, die noch auf der Kamera ruhten, gesichtet, ausgewählt und bearbeitet und – falls sie für den Blog waren – in die jeweiligen Beitrags-Entwürfe eingefügt. Jetzt wird es aber wirklich Zeit, dass ich meine Nase ins Buch stecken, auch wenn ich mich ein bisschen vor einer im Klappentext angedeuteten Entwicklung fürchte. Grundsätzlich kann ich sagen, dass ich die Reihe mit jedem Band mehr genossen habe und ich gehe nicht davon aus, dass die Autorin mir das noch vermiesen wird …
Update 14:00 Uhr
Seit dem letzten Update habe ich – von einer kurzen Frühstückspause abgesehen – durchgehend gelesen. Der letzte Band der „Murder Most Unladylike“-Reihe spielt in Ägypten, wo Daisy Wells und Hazel Wong gemeinsam mit ihrer Mitschülerin Amina, Hazels Vater und ihren beiden Halbschwestern, sowie ihren Freunden Alexander und George eine Nil-Kreuzfahrt machen. Ebenfalls an Bord des Schiffes ist eine Gruppe, die sich „Breath of Life Society“ nennt und deren Mitglieder behaupten Pharao-Inkarnationen zu sein. Natürlich sind all die Mitglieder dieser Society weiße, wohlhabende Briten, was ihre Behauptung umso absurder wirken lässt, und die Stimmung innerhalb dieser Gruppe lässt Daisy und Hazel von Anfang an vermuten, dass es bald zu einem Verbrechen kommen wird. Außerdem lässt die Autorin Robin Stevens keinen Zweifel daran, dass eines der Mitglieder der „Wells and Wong Detective Society“ Ägypten nicht lebend verlassen wird. Was mir als Leserin die Gelegenheit gibt, mich auf diesen Moment vorzubereiten, aber auch bedeutet, dass ich die Ereignisse bislang nicht ganz so genießen kann, wie ich es unter anderen Umständen tun würde. Wobei ich zugeben muss, dass ich den Roman trotz des bevorstehenden Mordes an einer meiner Lieblingsfiguren überraschenderweise genieße.
Ich weiß noch nicht, ob ich gleich wieder zum Buch greife oder ob ich erst noch das (graue) Tageslicht ausnutze und etwas häkel. Auf jeden Fall werde ich erst einmal eine kleine Blog- und Kommentarrunde drehen und schauen, ob die anderen schon etwas zu ihrem Lese-Sonntag zu erzählen hatten.
Update 17:00 Uhr
Nach meiner Blogrunde habe ich erst einmal zum Häkelzeug gegriffen und weiter an meiner Decke gearbeitet, während ich das Hörbuch „The Mislaid Magician: Or, Ten Years After“ von Patricia C. Wrede und Caroline Stevermer gehört habe. Ich habe mir zwar gerade erst eine Empfehlung von Neyasha („The House in the Cerulean Sea“ von T.J. Klune) besorgt, aber da ich gerade nicht so viel Zeit zum Häkeln und Hören habe, dachte ich, dass eine bekannte Geschichte im Moment besser wäre – auch wenn es einige Jahre her ist, dass ich den dritten Cecy&Kate-Band gelesen habe. *g* Gegen 16:00 Uhr habe ich mir erst einmal einen Milchkaffee gekocht und wieder zum Buch gegriffen. Der erste Mord ist auf der Nil-Kreuzfahrt passiert und ich mag, dass die Geschichte (nicht ohne Grund) eine gute Spur von „Mord auf dem Nil“ aufweist. Die Autorin hatte nicht nur Agatha Christies Roman als Inspiration herangezogen, sondern sich auch eine Nil-Kreuzfahrt für Recherchezwecke gegönnt, was sich definitiv bemerkbar macht. 🙂 Ich weiß jetzt schon, dass eine meiner Lieblingsfiguren nur noch einen Tag zu leben hat, und lenke mich davon vor allem mit den Szenen ab, in denen Hazels kleine Schwester May auftaucht, die in der nächsten Serie von Robin Stevens eine der Protagonistinnen sein wird.
Update 20:30 Uhr
Bis es Zeit wurde zum Kochen in die Küche zu wandern, habe ich weiter meine Nase in „Death Sets Sail“ gesteckt. Ich mag die Geschichte, ich mag die verschiedenen Figuren und ich es der Autorin sogar (fast) verzeihen, dass sie sich auf diese Art und Weise von einem entscheidenden Charakter trennt. Zum Essen gab es eine Folge „Top Chef“ – nachdem wir die zweite Staffel davon angefangen hatten, mussten wir feststellen, dass es die Serie nur noch bis zum Ende des Monats auf Netflix geben wird. Weshalb wir nun jeden Abend eine Folge schauen, damit wir wenigstens die angefangene Staffel noch beendet bekommen. Ich bin immer ein bisschen hin und her gerissen, wenn es um diese Art von „Wettkampf-Kochsendungen“ geht. Auf der einen Seite finde ich es spannend, was Profi-Köche aus den verschiedenen Challenge-Vorgaben machen, auf der anderen Seite ist mir nur zu sehr bewusst, dass der produzierende Sender durch Schnitte, die Auswahl von Szenen und sogar durch Manipulation der Juryentscheidungen dafür sorgt, dass das Ganze „dramatisch“ bleibt. Dabei könnte ich durchaus auf das Drama verzichten und mich einfach nur von interessanten Essensbildern unterhalten lassen. 😉
Da so eine Suppe nicht für eine gut 45-Minuten-lange Serienfolge reicht, habe ich nebenbei zum Strickzeug gegriffen und weiter an meinem aktuellen Sockenpaar gearbeitet. Bevor ich den Rest des Abends mit meinem Buch verbringe, drehe ich erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde und schaue, wie es euch so ergangen ist. 🙂
Update 23:00 Uhr (letztes Update)
Ich habe nur noch einige Seiten in meinem Buch vor mir, die ich vor dem Schlafengehen auf jeden Fall noch lesen werde. Es war schön mal wieder einen Tag mit so intensiver Lesezeit zu verbringen (und micht trotzdem einige Zeit mit meiner Häkeldecke beschäftigen zu können). Ich hoffe, ihr habt den Tag auch so weit wie möglich genießen können und euch schön entspannt. Habt einen guten Start in die Woche, passt weiterhin gut auf euch auf – wir lesen uns! 🙂
***
Heutige Mitleserin:

































































