Alle Artikel von Konstanze

P.D. James: Tod im weißen Häubchen

„Tod im weißen Häubchen“ war mir von Beate Sauer empfohlen worden, nachdem ich meinte, dass ich mit meinen bisherigen Versuchen mit der Autorin – die allerdings schon ein paar Jahre her sind – nicht ganz so glücklich war. Da das Buch in der Bibliothek vorhanden war, konnte ich es passend zu den „7 Days – 7 Books“ ausleihen und lesen.

Die Geschichte spielt in einer Krankenpflegeschule, die an ein Krankenhaus angeschlossen ist. Während die Schülerinnen vor den Augen einer Inspektorin demonstrieren wie eine künstliche Ernährung vorgenommen wird, kommt die „Patientin“ auf grauenhafte Weise ums Leben. Schnell sind sich alle Beteiligten sicher, dass das kein Unfall gewesen sein kann, aber so richtig kommt die örtliche Polizei auch nicht mit ihren Ermittlungen vorwärts. Als es dann zu einem zweiten Mord kommt, wird Inspektor Adam Dagliesh von Scotland Yard auf den Fall angesetzt.

Letztendlich habe ich auch noch Tage nach dem Lesen ein etwas zwiespältiges Verhältnis zu diesem Roman. Auf der einen Seite fand ich es faszinierend wie detailliert P.D. James die Figuren beschrieben hat und wie schnell man einen Eindruck von einem Charakter bekam, auf der anderen Seite hatte ich oft das Gefühl, dass diese Beschreibungen etwas zu ausufernd und ausführlich vorgenommen wurden. Auch bei den Örtlichkeiten, dem Alltag in der Krankenpflegeschule und den verschiedenen Dingen, die sich um übliche Vorgänge in einem Krankenhaus oder bei der Schwesternausbildung drehten, wurde ich häufig „überinformiert“.

Das half mir zwar beim „mitermitteln“, hat aber auch zu so einigen Längen in der Handlung geführt. Sogar bei den Gesprächen mit den verschiedenen Verdächtigen wurde ich regelmäßig ungeduldig, dabei mag ich diesen Teil von Kriminalgeschichten sonst sehr gern und habe viel Geduld damit. Ich habe zum Beispiel überhaupt kein Problem mit den „Miss Daisy“-Romanen von Carola Dunn, obwohl die Geschichten sich auch sehr langsam aufbauen und nach dem (ersten) Mord sehr intensive und gehäufte Verhöre stattfinden, was einigen anderen Lesern anscheinend zu langweilig ist.

So fand ich auch den Kriminalfall nicht wirklich spannend, dafür habe ich den Einblick in die Zeit genossen. Die Geschichte spielt anscheinend Ende der 60er-Jahre – ausdrücklich gesagt wird es nicht, aber das Verhalten der verschiedenen Figuren und die gesellschaftlichen Themen passen – und ich fand es spannend wie mit verschiedenen Problemen umgegangen wurde. Auch der Krankenhausalltag war (trotz ein paar Längen) faszinierend beschrieben, ich fand es fesselnd wie viel sich da in wenigen Jahrzehnten getan hat und wie zu dieser Zeit mit Personal und Patienten umgegangen wurde.

Ein wenig schade war es für mich, dass man im Laufe der Geschichte nicht noch häufiger mit der anfangs erwähnten Inspektorin zu tun hatte. Diese Frau war mir schnell ans Herz gewachsen und ihre genaue Beobachtungsgabe hätte der Handlung vielleicht gut getan. Dabei hat sich Inspektor Dagliesh nicht dumm angestellt, er ist mir – obwohl er eine interessante Figur ist – nur nicht so richtig sympathisch gewesen. Überhaupt habe ich zu vielen Charakteren ein sehr ambivalentes Verhältnis entwickelt, was aber auch dafür sorgte, dass mich „Tod im weißen Häubchen“ nach dem Lesen noch einige Zeit beschäftigt hat.

Da „Ein makelloser Tod“ noch auf meinem SuB sitzt, werde ich P.D. James auf jeden Fall noch eine weitere Chance geben. Ich kann verstehen, warum die Autorin so geschätzt wird und sich mit ihren Romanen so einen Ruf erworben hat, aber ich bin mir nicht sicher, dass ihre ausführliche Art eine Geschichte zu erzählen und meine Art einen Kriminalroman zu lesen, wirklich gut zusammen passen.

5 hässliche Fotos (11)

Nach zwölf Tage, einer scheußliche Erkältung und ein paar stressigen Phasen gibt es von mir auch endlich wieder einen Blogbeitrag. Die heutigen Fotos zeigen nicht nur, dass meine Nachbarn gerade eifrig ausmisten, sondern auch, dass der Frühling unübersehbar Einzug gehalten hat.

Dienstag

 

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Freitag 2

Samstag
Samstag 2
Samstag 3

7 Days – 7 Books: Fazit

Die vergangenen acht Tage sind wirklich schnell rumgegangen. Dass ungewöhnliche an dieser verlängerten Woche war für mich weniger die Lesezeit, die ich mir eingeräumt habe, sondern das ich mir mehrmals am Tag Zeit fürs Bloggen genommen habe und dass ich dabei auch regelmäßig noch eine größere Blogrunde eingelegt habe. Normalerweise halte ich den Feed-Reader mit zwei schnellen Runden am Tag im Zaum, aber mit all den neuen Blogs, der Vielzahl an Beiträgen und Kommentaren zu dieser Aktion wurde das doch deutlich zeitaufwändiger.

Gelesen habe ich vom 25. März bis zum 1. April folgende Bücher:

  1. Mariëtte Aert: „Zwischenwelten“ (384 Seiten)
  2. Lucie Flebbe: „77 Tage“ (255 Seiten)
  3. P.D. James: „Tod im weißen Häubchen“ (398 Seiten)
  4. Gayle Forman: „Wenn ich bleibe“ (272 Seiten)
  5. Alan Bradley: „Flavia de Luce 4 – Vorhang auf für eine Leiche“ (320 Seiten)
  6. Ursula Poznanski: „Saeculum“ (496 Seiten)
  7. Maryrose Wood: „Die Poison Diaries“ (272 Seiten)

Das macht insgesamt 2397 Seiten, wenn ich mich nicht verrechnet habe. 😉

Ich werde vermutlich nicht zu jedem Buch eine Rezension schreiben, da ich mich in der Beziehung ja nie unter Druck setzen mag. In meinen Beiträgen der letzten Woche und den dazugehörigen Kommentaren bekommt ihr eigentlich schon einen ganz guten Eindruck von meiner Meinung. Wenn allerdings eine Rezension zu einem bestimmten Titel ausdrücklich gewünscht wird, dann ist die Chance größer, dass ich mich auch dazu aufraffe.

Insgesamt hat mir dieses lockere „gemeinsame“ Lesen wirklich gut gefallen. Meine Hoffnung bei der Aktionsteilnahme war weniger, dass ich meinen SuB abbauen würde. Ich wollte vielmehr wieder etwas mehr Lust aufs Bloggen bekommen und neue Blogs kennenlernen. Mein Feed-Reader hat auf jeden Fall einige neue Blogs hinzugefügt bekommen, bei denen ich mich auf weitere Beiträge freue, und Spaß hat mir das Bloggen in den letzten Tagen auch gemacht. Ich hoffe, ich kann ein bisschen davon mit in den Alltag nehmen, der mich ab heute nun wieder in Beschlag nehmen wird. 😉

Zum Abschluss gibt es noch zwei Baltimore-Fotos, weil der Kerl gestern Abend wieder so knuffig ausschaute und sich brav fotografieren ließ.

Vielen Dank an Melanie und Mandy für diese tolle Aktion! 🙂

7 Days – 7 Books: Tag 8

„7 Days – 7 Books: Tag 8“ zu schreiben ist irgendwie seltsam, aber Melanie und Mandy gönnen den Teilnehmern dieses Mal einen Extratag, da sich das durch den Ostermontag einfach anbietet. Gestern Nacht habe ich noch „Saeculum“ ausgelesen. Der Roman hat mir gut gefallen, die Geschichte war atmosphärisch geschrieben und es hat mich nicht gestört, dass ich mir schon recht früh sicher war, welche Auflösung am Ende von der Autorin präsentiert wird.

Jetzt fange ich den Tag erst einmal geruhsam an. Lust aufs Lesen habe ich immer noch, wobei mich sowohl „Die Poison Diaries“ als auch „Midnight Blue-Light Special“ reizen würden. Aber vermutlich bin ich für beide Bücher noch nicht wach genug …

Update 15:10 Uhr

Da ich ja eh gelesen habe, hatte sich mein Mann in den letzten zwei Stunden das Netbook geschnappt, so dass ich erst jetzt wieder ein Update schreiben kann. Nach dem Katzenfüttern habe ich mit „Die Poison Diaries“ weitergemacht – heute war irgendwie der richtige Tag dafür. Die Sonne scheint auf mein Sofa und es fühlt sich relativ frühlingshaft an, was sehr schön zum Buch passt. Die letzten 50 Seiten werde ich gleich noch lesen, aber vorher kommt jetzt erst einmal eine Blogrunde dran. Ich bin doch mal gucken, wie bei den anderen Teilnehmern der Tag bislang gelaufen ist.

Update 17:00 Uhr

„Die Poison Diaries“ sind jetzt auch beendet. Die Grundidee hinter Weed hat mir gefallen, ebenso wie die Pflanzenbeschreibungen. Atmosphärisch schreiben kann Maryrose Wood und die Geschichte ist in sich rund.  Aber eine Handlung wie die von „Ashton Place“ ist deutlich leichter zugänglich und ich glaube nicht, dass „Die Poison Diaries“ bei mir so einen langanhaltenden Eindruck hinterlassen wie diese niedliche Kindergeschichte der Autorin. Doch insgesamt habe ich meinen gemütlichen Lesenachmittag genossen!

Update 20:30 Uhr

Heute lese ich wohl keine einzige Seite mehr, denn heute Abend läuft „Summer Wars“ auf zdfKultur. So ein toller Anime, auch wenn er etwas geruhsam anläuft! Aber die Geschichte ist wirklich toll! 🙂

Aktueller Stand:

Tag 1 (Montag): „Zwischenwelten“ von Mariëtte Aert – gelesen
Tag 2 (Dienstag): „77 Tage“ von Lucie Flebbe – gelesen
Tag 3 (Mittwoch): „Tod im weißen Häubchen“ – angefangen
Tag 4 (Donnerstag): „Tod im weißen Häubchen“ – gelesen
Tag 5 (Freitag): „Wenn ich bleibe“ – gelesen/“Die Poison Diaries“ – angefangen
Tag 6 (Samstag): „Flavia de Luce 4 – Vorhang auf für eine Leiche“ – gelesen
Tag 7 (Sonntag): „Saeculum“ – gelesen
Tag 8 (Montag): „Die Poison Diaries“ – gelesen

Gelesen: Januar, Februar, März 2013

Frühere Statistiken sind unter „Diverses“ zu finden.

Bücher:

  1. Mariëtte Aerts: Zwischenwelten
  2. Auerbach und Keller: Unter allen Beeten ist Ruh
  3. P.D. Baccalario: Cyboria – Die geheime Stadt
  4. Juliet Blackwell: Secondhand Spirits (A witchcraft Mystery #1)
  5. Juliet Blackwell: A Cast-Off Coven (A Witchcraft Mystery #2)
  6. Juliet Blackwell: Hexes and Hemlines (A Witchcraft Mystery #3)
  7. Juliet Blackwell: In A Witch’s Wardrobe (A Witchcraft Mystery #4)
  8. Rhys Bowen: A Royal Pain
  9. Alan Bradley: Vorhang auf für eine Leiche (Flavia de Luce 4)
  10. Marie Brennan: Doppelgänger
  11. Marie Brennan: Hexenkrieger
  12. Deborah Crombie: Die stillen Wasser des Todes
  13. Torkil Damhaug: Netzhaut
  14. Carola Dunn: To Davy Jones Below (Daisy Dalrymple 9)
  15. Heide-Marie Fahrenholz: Meine Wildkatzen
  16. Marlies Ferber: Null-Null-Siebzig – Agent an Bord
  17. Lucie Flebbe: 77 Tage
  18. Gayle Forman: Wenn ich bleibe
  19. Yasmine Galenorn: Vampirblut (Schwestern des Mondes 9)
  20. John Green: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
  21. Kim Harrison: Blutkind (Rachel Morgan 7)
  22. P.D. James: Tod im weißen Häubchen
  23. Erling Jepsen: Mit freundlicher Anteilnahme
  24. Derek Landy: Skulduggery Pleasant  1- Der Gentleman mit der Feuerhand
  25. Derek Landy: Skulduggery Pleasant 2 – Das Groteskerium kehrt zurück
  26. Derek Landy: Skulduggery Pleasant 3 – Die Diablerie bittet zum Sterben
  27. Derek Landy: Skulduggery Pleasant 4 – Sabotage im Sanktuarium
  28. Derek Landy: Skulduggery Pleasant 5 – Mortal Coil
  29. Trevor O. Munson: Blutige Nacht
  30. Seanan McGuire: Discount Armageddon (An Incryptid Novel)
  31. Ursula Poznanski: Saeculum
  32. Terry Pratchett: Gevatter Tod
  33. Sarah Prineas: Der magische Dieb 2 – Auf der Spur der silbernen Schatten
  34. Sarah Prineas: The Magic Thief 3 – Found
  35. Gail Ranstrom: Der Kuss im Kristall
  36. Alexandra Reinwarth: Das Glücksprojekt
  37. Stephan Russbült: Dämonengold
  38. Dodie Smith: I Capture The Castle
  39. Ines Thorn: Frevlerhand
  40. Truffaut: Hitchcock
  41. Edgar Wallace: Das indische Tuch
  42. Edgar Wallace: Kub der Vier
  43. Edgar Wallace: Der leuchtende Schlüssel
  44. Edgar Wallace: Der Lügendetektor
  45. Edgar Wallace: Der Mann, der seinen Namen änderte
  46. Edgar Wallace: Der Mann im Hintergrund
  47. Edgar Wallace: Ein gerissener Kerl
  48. Edgar Wallace: Der Mann von Marokko
  49. Edgar Wallace: Mary Ferrera spielt System
  50. Edgar Wallace: Die Millionengeschichte
  51. Edgar Wallace: Penelope von der „Polyantha“
  52. Edgar Wallace: Der Rächer
  53. Edgar Wallace: Die Schatzkammer
  54. Edgar Wallace: Die Schuld der Anderen
  55. Edgar Wallace: Die seltsame Gräfin
  56. Edgar Wallace: Der Teufel von Tidal Basin
  57. Edgar Wallace: Töchter der Nacht
  58. Edgar Wallace: Turfschwindel
  59. Edgar Wallace: Überfallkommando
  60. Edgar Wallace: Der unheimliche Mönch
  61. Edgar Wallace: Verdammte Konkurrenz
  62. Edgar Wallace: Das Verrätertor
  63. Edgar Wallace: Der vierckige Smaragd

Comic/Manga:

  • Coelacanth 1 (Manga)
  • GDGD Dogs 1 (Manga)
  • Kaito Kid 2 (Manga)
  • Kaito Kid 3 (Manga)

Hörbücher/Hörspiele:

  • Die Paul-Temple-Kult-Kiste (18 CDs)
  • John Sinclair Classics 11 (1 CD)
  • John Sinclair Classics 12 (1 CD)

Angefangene und abgebrochene Bücher zähle ich in der Monatsstatistik ebenso wenig mit wie Titel, die ich innerhalb kürzerer Zeit zum wiederholten Male lese oder höre.

April-SuB 2013

Da ich mir im März viel Zeit nehmen konnte, habe ich nicht nur viele Stunden mit „Ni no kuni“ verbracht, sondern auch 21 Bücher und 2 Manga gelesen. Wieder keine Hörbücher in dem Zeitraum, so langsam wird es Zeit, dass ich damit mal wieder anfange! Bei den Büchern waren sechs Edgar Wallace (die zwischen 80 und 227 Seiten lang waren) dabei, aber ich glaube so langsam endet meine „Schundphase“. 😉 Meine 5 Titel zum SuB-Abbau habe ich problemlos geschafft und auf dem Leih-SuB liegt nur noch eine Biografie. Im April mochte ich drei R-Titel und mindestens einen aus der T-Liste lesen – oh, und natürlich noch die Leih-SuB-Biografie!

A (2)
Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho
Tim Akers: Das Herz von Veridon

B (7)
Quentin Bates: In eisigem Wasser
Quentin Bates: Kalter Trost
Alfred Bekker: Drachenring (Die Drachenerde-Saga 2)
Alfred Bekker: Drachenthron (Die Drachen-Erde-Sage 3)
Bettina Belitz: Dornenkuss
Jenna Black: Rosendorn
Frank Bresching: Der Teufel von Grimaud  

C (1)
Eoin Colfer: Das Zeit-Paradox (Artemis Fowl)

D (4)
John Dickinson: Das Kind des Schicksals
Joe Donnelly: Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Joe Donnelly: Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
Rebecca Drake: Still sollst du sterben  

E (0)
–

F (9)
Melissa Fairchild: Weltenwanderer
Francecso de Fillipo: Gezeichnet
Alex Finn: Beastly
Alan Dean Foster: Echsenwelt
Alan Dean Foster: Die Stimme des Nichts
Alan Dean Foster: Patrimonium
Alan Dean Foster: Quofum
Alan Dean Foster: Die Spur der Tar-Aiym
Earlene Fowler: Tödliche Schatten

G (1)
Sandra Grimm: Der heimtückische Hühnermord

H (4)
Karola Hagemann: Jung stirbt, wen die Götter lieben
Brendan Halpin: I can see clearly now
Frederike Hieronymi: Silla – Tochter der Wölfin, Die Prophezeiung
Mark Hodder: Der kuriose Fall des Spring Heeled Jack

I (1)
John Irving: Letzte Nacht in Twisted River

J (1)
P.D. James: Ein makelloser Tod

K (5)
Elisabeth Kabatek: Laugenweckle zum Frühstück
Tom Kahn: Das Tibet-Projekt
Jörg Kastner: Die Tulpe des Bösen
Celine Kiernan: Schattenpfade
Clara Kramer: Eine Handbreit Hoffnung

L (1)
Siri Lindberg: Nachtlilien

M (3)
Chris Marten: Hydra
Christoph Marzi: Lyra
Boris Meyn: Die Schattenflotte

N (2)
Melissa Nathan: Mit Milch und Zucker
Jo Nesbo: Headhunter

O (0)
–

P (4)
Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
Renata Petry: Hilgensee
Bernd Perplies: Magierdämmerung – In den Abgrund
Chris Priestley: Mister Creecher

Q (0)
–

R (12)
Jennifer Rardin: Man lebt nur ewig
Sarah Rayner: Das Licht des frühen Tages
Ilkka Remes: Das Erbe des Bösen
Mike Resnick: Mallory und der Taschendrache
Ransom Riggs: Die Insel der besonderen Kinder
Silvia Roth: Querschläger
Michael Rothballer: Tausendsturm (Vermächtnis der Schwerter 1)
Michael Rothballer: Feuerzwinger (Vermächtnis der Schwerter 2)
Michael Rothballer: Götterschild (Vermächtnis der Schwerter 3)
Patrick Rothfuss: Die Königsmörder-Chronik 1 – Der Name des Windes
Craig Russel: Lennox
Craig Russel: Walküre

S (8)
Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade
Jens Schumacher: Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur
Alexander Schwarz: flip rouge
Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
Ilka Stitz: Wer Fortuna trotzt
Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde

T (10)
Amy Tan: Der Geist der Madame Chen
Charles den Tex: Die Zelle
Thomas Thiemeyer: Nebra
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 2 – Der Palast des Poseidon
Thomas Thiemeyer: Chroniken der Weltensucher 3 – Der gläserne Fluch
P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracy: Mortifer
P.J. Tracy: Memento
Jonathan Tropper: Sieben verdammt lange Tage
Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten

U (0)
–

V (1)
Uwe Voehl: Tod und Schinken

W (5)
Danny Wallace: Auf den ersten Blick
Lauren Weisberger: Die Party Queen von Manhattan
Gabriele Wollenhaupt: Leichentuch und Lumpengeld
Gabriella Wollenhaupt: Grappa und die keusche Braut
Elizabeth Woods: Caras Schatten

X (2)
Xinran: Gerettete Wort
Xinran: Wolkentöchter

Y (1)
Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

Z (0)
–

84 Titel auf dem SuB

Englischer SuB:

Juliet Blackwell: If Walls Could Talk (A Haunted Home Renovation Mystery)
Julie Campbell: Trixie Belden 2 – The Red Trailer Mystery
Tanya Huff: The Complete Keeper Chronicles
Seanan McGuire: Midnight Blue-Light Special (InCryptid #2)
Kelly Meding: Another Kind of Dead
Kelly Meding: As Lie the Dead
Tamora Pierce: Bloodhound (The Legend of Beka Cooper #2)
Tamora Pierce: Mastiff (The Legend of Beka Cooper #3)
Tamora Pierce: Melting Stones (Circle Reforge)
Tamora Pierce: Tortall and other Lands

8 Titel auf dem englischen SuB

(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)

7 Days – 7 Books: Tag 7

Nachdem ich heute Nacht um zehn nach eins endlich das Chatfenster geschlossen hatte, habe ich mir meine Flavia geschnappt und das Buch beendet. Wieder einmal habe ich mich mit dem altklugen Chemie-Wunderkind und ihrer seltsamen Familie ganz großartig amüsiert, obwohl der eigentliche Kriminalfall auch dieses Mal eher Nebensache war. Jetzt ist es 2:15 Uhr (oder 3:15 Uhr, wenn man die Zeitverschiebung einrechnet) und ich denke, es wird Zeit ins Bett zu fallen und ein bisschen zu schlafen, bevor ich meine Nase ins nächste Buch stecke.

Update 14:45 Uhr

Eigentlich wollte ich ja eben zum Frühstück meine Nase in „Saeculum“ stecken, stattdessen habe ich mich mal wieder vom Mailfach und dem Feed-Reader ablenken lassen. Jetzt geht es aber wirklich los und ich hoffe, dass das Buch spannend genug ist, um mich trotz der leichten Übermüdung bei der Stange zu halten. Mein aktueller Ausblick sieht übrigens so aus wie auf dem Foto unten – und ich bin ganz froh, dass unser Logan so nah bei mir liegt, denn den möchte ich heute etwas im Auge behalten. Ich befürchte nämlich, dass es dem alten Herren nicht so ganz gut geht (mal wieder die Schnauze) und muss nun entscheiden, ob es schlimm genug ist, um ihm in der nächsten Woche den Tierarztstress zuzumuten.

Update 19:00 Uhr

Bislang habe ich eine Stunden ungestört lesen können, aber seit 16:20 Uhr werde ich wieder abgelenkt. Aber der Anfang von „Saeculum“ hat mir schon mal gut gefallen – besser als eine Leseprobe, die ich mal in die Finger bekommen hatte und die nicht direkt auf den ersten Seiten begann. Bislang finde ich die Atmosphäre sehr schön und ein paar von den beschriebenen Rollenspielern fühlen sich für mich sogar überzeugend an. Die ganzen Andeutungen machen mich neugierig auf den Rest der Geschichte und es macht mir Spaß gemeinsam mit Bastian mehr über diese Live-Rollenspieler herauszufinden. Aber jetzt fürchte ich, dass ich erst einmal alles liegen lassen muss, um das Abendessen zu kochen! Nur gut, dass es nichts aufwändiges wird … 😉

Update 0:35 Uhr

Hach, bislang habe ich so einige Vermutungen, einige Leute sind verschwunden und die Rollenspieler-Truppe ist so langsam von übernatürlichen Einflüssen überzeugt. Sehr nett zu lesen! Die Hälfte habe ich jetzt ungefähr, meine Ablenkung hat sich gerade verabschieden und so gehe ich davon aus, dass ich das Buch vor dem Schlafengehen noch beenden kann. Morgen gucke ich dann mal, ob ich für „Die Poison Diaries“ wach genug bin oder ob ich noch ein anderes Buch vom Stapel ziehe …

Aktueller Stand:

Tag 1 (Montag): „Zwischenwelten“ von Mariëtte Aert – gelesen
Tag 2 (Dienstag): „77 Tage“ von Lucie Flebbe – gelesen
Tag 3 (Mittwoch): „Tod im weißen Häubchen“ – angefangen
Tag 4 (Donnerstag): „Tod im weißen Häubchen“ – gelesen
Tag 5 (Freitag): „Wenn ich bleibe“ – gelesen/“Die Poison Diaries“ – angefangen
Tag 6 (Samstag): „Flavia de Luce 4 – Vorhang auf für eine Leiche“ – gelesen
Tag 7 (Sonntag): „Saeculum“ – angefangen

7 Days – 7 Books: Tag 6

Der sechste Tag – und ein langes Wochenende liegt vor uns. Nachdem ich gestern „Wenn ich bleibe“ gelesen hatte, habe ich einen Großteil des Abends mit Surfen verbracht. Erst kurz vor dem Schlafengehen habe ich einen Blick in „Die Poison Diaries – Liebe ist unheilbar“ geworfen (und die ersten drei Kapitel gelesen). Heute musste ich dann erst einmal den Wochenendeinkauf hinter mich bringen. Ich weiß nicht, wen ich weniger verstehe: Die Kunden, die – trotz endloser Schlange hinter sich – gemütlich jeden Käse am Stand probieren und sich hier und da ein Scheibchen einpacken lassen, die Kunden, die panisch alle über den Haufen fahren, weil ja in einer halben Stunde schon die Schwiegereltern zum Brunch vor der Tür stehen, oder die Kunden, die in Feiertagslaune zu viert quer im Gang stehen und erst einmal gemütlich schwatzen, während sie sämtliches Durchkommen verhindern. Leute, das ist nur ein Einkauf!

Der anschließende kleine Spaziergang war da richtig erholsam – und nachdem ich den hinter mich gebracht habe, werde ich mich wohl für den Rest des Tages auf dem Sofa einmuckeln und lesen! Der erste Eindruck von „Die Poison Diaries“ war zwar nicht so schlecht, aber im Moment ist mir dann doch eher nach Flavia de Luce. Somit werde ich erst einmal mit dem Buch weitermachen und mich hoffentlich wieder an Flavias ungewöhnlicher Weltsicht, ihrer nicht gerade liebevollen Familie und dem Charme eines kleinen englischen Dorfes erfreuen können.

Update 15:30 Uhr

Nach nur wenigen Seiten bin ich schon wieder ganz bei Flavia und würde beim Lesen am Liebsten zufrieden vor mich hinschnurren. So klebt wohl nur die ganze Zeit ein sehr zufriedenes Grinsen in meinem Gesicht. 😉 Inzwischen sind Flavias Vater die Geldmittel endgültig ausgegangen und er war gezwungen das Schlimmste zu tun: Er musste das Herrenhaus über Weihnachten an eine Filmgesellschaft vermieten!

Während Flavia plant mit selbstgemachten (und natürlich chemisch optimiertem) Vogelleim auf die Jagd nach dem Weihnachtsmann zu gehen, ihre Schwestern hingerissen sind, weil sie nun die „beste Schauspielerin der Galaxie“ kennenlernen werden und Dogger weiße Pappscheiben an der Tür eines jeden für die Filmcrew verbotenen Raumes anbringt, schneit es unaufhörlich – und natürlich gibt es schon bald ersten mysteriösen Vorfälle. 😀

Doch vor allem ist es – wie immer – Flavias Weltsicht, die mir gefällt. Diese Mischung aus Kindlichkeit (sie ist an die Sache mit dem Weihnachtsmann sehr logisch herangegangen und da keines ihrer Familienmitglieder ihr chemische Ausstattung schenken würde, MUSS es einfach einen Weihnachtsmann geben) und praktischem Denken …

„Um diese Jahreszeit brauchte man keinen Kühlschrank, um die Milch frisch zu halten. Ich stellte die Flasche einfach aufs Regal, alphabetisch korrekt zwischen Mangan und Morphin, […]“ (S. 48)

„Du weißt ja, Miss Flavia, mein Gedächtnis ist nicht mehr das, was es mal war.“
„Macht nichts, Dogger.“ Ich tätschelte ihm die Hand. „Meins auch nicht. Erst gestern hatte ich einen Fingerhut voll Arsen in der Hand und habe ihn irgendwo hingestellt. Und jetzt komme ich einfach nicht mehr drauf, was ich damit gemacht habe.“
„Ich habe ihn in der Butterdose entdeckt“, sagte Dogger. „Und habe mir erlaubt, ihn für die Mäuse in die Remise zu stellen.“
„Mitsamt der Butter?“
„Mitsamt der Butter.“
„Aber ohne die Dose.“
„Ohne die Dose.“
Warum gibt es eigentlich nicht mehr Menschen wie Dogger auf der Welt? (S. 98)



Update 21:50 Uhr

Eigentlich könnte ich schon längt mit „Vorhang auf für eine Leiche“ durch sein, aber da ich seit 16 Uhr nebenbei per Chat bei einem Übersetzungsendspurt „beistehe“, zieht sich das Buch doch etwas hin. Ich werde den Roman aber auf jeden Fall heute Abend noch beenden, denn ich habe keine Lust, ins Bett zu gehen, bevor ich weiß, wie es dieses Mal mit Flavia ausgeht! Aber eine Blogrunde wird es wohl erst wieder morgen geben. Ich hoffe, ihr habt euren Abend alle mit einem guten Buch verbracht! 🙂

Aktueller Stand:

Tag 1 (Montag): „Zwischenwelten“ von Mariëtte Aert – gelesen
Tag 2 (Dienstag): „77 Tage“ von Lucie Flebbe – gelesen
Tag 3 (Mittwoch): „Tod im weißen Häubchen“ – angefangen
Tag 4 (Donnerstag): „Tod im weißen Häubchen“ – gelesen
Tag 5 (Freitag): „Wenn ich bleibe“ – gelesen/“Die Poison Diaries“ – angefangen
Tag 6 (Samstag): „Flavia de Luce 4 – Vorhang auf für eine Leiche“ – angefangen

5 hässliche Fotos (10)

Schon der zehnte Beitrag mit „5 hässlichen Fotos“ – ich bin wirklich froh, dass das so gut klappt und dass ich nach der kleinen Pause Anfang März jetzt wieder drin bin.

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag –
Bin ich die Einzige, die das an einen Elefanten erinnert?

Donnerstag 2 – Ein Suchbild

Freitag

Samstag

7 Days – 7 Books: Tag 5

Schon der fünfte Tag der „7 Days – 7 Books“ – die Zeit vergeht ganz schön schnell! Nachdem mein Mann gestern ins Bett gegangen war, habe ich endlich „Tod im weißen Häubchen“ ausgelesen und bin nun zwiegespalten. Es ist nicht so, dass mir der Roman nicht gefallen hätte. Aber richtig gepackt hat er mich auch nicht. Zu meiner eigenen Überraschung hatte ich irgendwann die Geduld mit all den Figuren und Befragungen etwas verloren – und dabei mag ich normalerweise Krimis, in denen sich der Autor Zeit für eine gründliche Ausarbeitung der Charaktere und des Umfeldes nimmt und in denen Stück für Stück jede Perspektive eines Vorfalls beleuchtet wird. Aber P.D. James‘ Beschreibungen waren mir etwas zu gründlich und ausführlich, auch in Bezug auf die Umgebung. Ich habe das Gefühl, dass man da einiges hätte straffen können, ohne dass es weniger atmosphärisch geworden wäre. Auf der anderen Seite hängen mir die Figuren noch ganz schön nach, und das ist normalerweise ein gutes Zeichen …

Ich werde mir jetzt erst einmal einen Vormittag ohne Buch gönnen und dann schaue ich, mit welchem Titel es heute weitergeht. Ein Krimi wird es wohl erst einmal nicht mehr sein. Melanie hatte „Wenn ich bleibe“ vorgeschlagen, und ich werde mich auf jeden Fall heute mal auf die Suche nach dem Buch machen und reinschnuppern … 😉

Update 13:15 Uhr

Nach einem gemütlichen Vormittag habe ich gerade die Katzen gefüttert, meinen Mann mit frischem Tee versorgt, „Wenn ich bleibe“ gesucht und mir einen Milchkaffee gekocht. Dann werde ich jetzt mal einen Blick in das Buch werfen, um zu entscheiden, ob das mein viertes Buch für die Aktion wird. Ansonsten haben wir auch noch das Hörbuch „Trix Solier – Zauberlehrling voller Fehl und Adel“ aus dem Regal gefischt, da mein Mann jammerte anmerkte, dass er mit der Erkältung definitiv weder Lesen noch „Ni no Kuni“ spielen könne. Den Roman hatte ich vor einiger Zeit gelesen und fand ihn ganz nett, nun bin ich gespannt wie die Geschichte im Hörbuch umgesetzt wurde – Stefan Kaminski mag ich als Sprecher in einigen Produktionen wirklich gerne. Mal schauen, ob wir dazu noch kommen (oder ob mein Mann doch bei seinem gerade gegriffenen Buch „Three Kingdoms Vol. IV“ bleibt – nachdem er inzwischen auf Seite 2003 ist, geht die Geschichte ja langsam dem Ende zu). 😀

Update 19:05 Uhr

„Wenn ich bleibe“ gelesen, ein bisschen geweint, zweimal die Nase geputzt und ein Nickerchen gemacht. Muss ich mehr schreiben? 😉

Jetzt geht es erst einmal auf Blog- und Kommentarrunde!

Aktueller Stand:

Tag 1 (Montag): „Zwischenwelten“ von Mariëtte Aert – gelesen
Tag 2 (Dienstag): „77 Tage“ von Lucie Flebbe – gelesen
Tag 3 (Mittwoch): „Tod im weißen Häubchen“ – angefangen
Tag 4 (Donnerstag): „Tod im weißen Häubchen“ – gelesen
Tag 5 (Freitag): „Wenn ich bleibe“ – gelesen