In der vergangenen Woche habe ich mir abends regelmäßig etwas Lesezeit gönnen können, was wirklich nett war, und tagsüber habe ich an einigen Tagen etwas Hörbuchzeit gehabt, was ich auch genossen habe (und mich gerade wünschen lässt, dass ich am Wochenende laut Hörbücher hören könnte, ohne damit meinen Mann zu stören). Allerdings habe ich seit Sonntag keine weitere Seite in „The Black Veins“ von Ashia Monet gelesen, so dass ich den Roman für heute im Hinterkopf habe. Außerdem würde ich gern den ersten Teil der Tagebücher von Anne Lister bis zum Monatsende auslesen und auf „The Lost Ones“ von Anita Frank hätte ich eigentlich auch Lust. Aber wie ich mich kenne, greife ich dann doch nach „Wachwerden“, Abwasch und einer kleine Runde „Krankengymnastik für mein Daumengelenk“ zu irgendeinem anderen Titel, der mir beim Weg aufs Sofa vor die Nase kommt. Mal schauen, was das heute so wird. 😉
Update 11:00 Uhr
Den Vormittag habe ich mit „im Haushalt rumwuseln“, online rumtrödeln, duschen und meinen verflixten Übungen fürs Daumengelenk verbracht. Nachdem ich gestern meine erste Physiotherapieeinheit für den Daumen hatte, ist das mein erster Versuch damit gewesen. Ich glaube, ich muss die Übungen in Zukunft abends vor dem Schlafengehen machen, denn mein Daumen tut gerade verflixt weh und mag nichts Schweres greifen – was noch lustig wird, wenn ich gleich meinen Tee trinken will … Aber bevor ich mir Tee und Frühstück mache und mich für ein Buch entscheide, drehe ich mal eine Blogrunde, denn es sind ja heute schon wieder einige von euch mit am Start. 🙂 Ich hoffe, ihr habt alle ein wunderschönes letztes Herbstlesen-Wochenende!
Update 14:00 Uhr
Als eben mein „du könntest dich mal wieder auf dem Blog melden“-Wecker ging, war ich ganz überrascht, dass schon wieder so viel Zeit verstrichen ist. Die Zeit seit dem letzten Update habe ich gefrühstückt und dazu etwas weiter in den Tagebüchern von Anne Lister gelesen. Ich muss schon sagen, dass Anne nicht gerade die sympathischste Person ist, aber ich finde es spannend von ihrem (relativ eintönigen) Leben, den kleinen Problemen und Herausforderungen und ihren Beziehungen zu lesen. Gerade hat sie sich darüber beschwert, dass eine Frau, die sie gut genug fürs Flirten, aber nicht gut genug für eine engere Bekanntschaft fand, doch die Frechheit besaß sich darüber zu beschweren, dass Anne ihr gegenüber nicht aufmerksam genug war. Relativ vernichten urteilte sie über die Dame, dass sie zu vulgär für engeren Kontakt sei. Dazwischen sehr viele Informationen über die Anschaffung zweier Pferde und über den Nachlass ihres Onkels … Außerdem habe ich sehr viel Zeit mit Bloglesen und Kommentieren verbracht und starte nun mit einem leeren Feedreader und ohne unbeantwortete Kommentare in den Nachmittag. 😉
Update 17:30 Uhr
Nachdem ich ein bisschen in „The Black Veins“ gelesen habe (ich bin gespannt, wann der Punkt kommt, an dem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag – dramatische Ereignisse scheinen bald zu passieren), habe ich mit meinem Mann zusammen eine Dokumentation über Mike Mignola geschaut. Es war spannend mehr über die Anfänge des Künstlers in der Comicindustrie zu erfahren (er war bei Marvel definitiv fehl am Platz *g*) und über all die Entwicklungen, die mit den Hellboy-Filmen für ihn und sein Werk starteten. Ich weiß gar nicht, wann mein Mann Mike Mignola für sich entdeckt hatte, aber er hat mir den ersten Hellboy-Comic („Seed of Destruction“) zu unserem ersten gemeinsamen Weihnachtsfest geschenkt und das ist über zwanzig Jahre her. Ich muss zugeben, dass ich mich nicht so sehr mit dem „Mignolaverse“ auskenne wie mein Mann, was vor allem daran liegt, dass ich ungern Comics in Heftform lese und immer eher zu anderen Sachen greife, die in Sammelbänden oder als Taschenbücher erschienen sind, aber es war trotzdem sehr spannend so viel über Mike Mignolas Hintergrund, seine Entwicklung als Künstler und eben auch über die verschiedenen Stadien, die er mit „Hellboy“ durchgemacht hat“ zu erfahren. Dummerweise habe ich jetzt Lust mich systematisch durch all die Hellboy-Geschichten und die diversen dazu gehörigen Ableger zu lesen, aber das wäre wohl eher ein Projekt für ein ganzes Jahr … 2023 vielleicht? 😉
Gegen 18 Uhr werde ich gleich anfangen das heutige Abendessen zu machen, weil der geplante Zwiebelkuchen ja einige Zeit zum Zubereiten und backen benötigen wird. Ich hoffe, dass ich vorher noch eine Blog- und Kommentarrunde fertig bekomme, ansonsten melde ich mich nach dem Abendessen wieder. 🙂
Update 22:00 Uhr (letztes Update)
Uff, ich vergesse immer, wie viel Arbeit (und wie viel Zeit) ein guter Zwiebelkuchen kostet! Vor allem, wenn es ein winziges Missverständnis mit dem Einkaufszettel gab, weshalb mein Mann dann noch einmal loslief, um den Quark für den Quark-Öl-Teig zu kaufen, während ich schon mal die Zwiebeln putzte und schnitt. Außerdem habe ich dann noch den Abwasch erledigt, während der Zwiebelkuchen im Ofen war, weshalb mein Daumen nun beschlossen hat, dass es ihm definitiv für heute reicht. Zum Essen haben wir eine Folge von „Document 72 Hours“ geschaut, die sich dieses Mal um eine Straße in Roppongi in Tokio drehte, auf der Taxis kostenlos und unbegrenzt parken dürfen. Das bietet den Taxifahrer*innen einen Ort, an dem sie in Ruhe ihre Pausen verbringen können. Ein nahegelegener Park bietet zusätzlich noch Toiletten und eine Einkaufsmöglichkeit und so hat sich diese Straße zu einem einzigen Sammelplatz und Austauschort für die Fahrer*innen entwickelt. Ich finde es immer wieder spannend, welche Orte und Menschen in dieser Sendung so gezeigt werden … Seit dem Essen habe ich nicht so viel gemacht, werde aber gleich noch einmal zu den Tagebüchern von Anne Lister greifen, um vor dem Schlafengehen noch etwas zu lesen. Vorher gibt es aber noch eine Blog- und Kommentarrunde und dann fahre ich für heute den Laptop runter. Wir lesen uns dann morgen wieder! Habt eine gute Nacht. 🙂
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Heutige Mitleserinnen:
























































