Ich hoffe sehr, ihr habt alle so schöne und stressfreie Tage verbracht wie wir. Wie ich schon in meinem Weihnachts-Post geschrieben hatte, verlief unser Weihnachtsabend sehr gemütlich – und die beiden folgenden Feiertage ebenso. Ich hatte vor Weihnachten sogar im Hinterkopf, dass ich an diesem besonderen Wochenende noch etwas Arbeit am PC erledigen könnte, aber dann kam mir ein Geschenk dazwischen. Oh, und natürlich habe ich nur zu gern auf meinen Mann gehört, der meinte, dass ich mir doch einfach mal ein paar Spielstunden auf dem Sofa gönnen sollte.
So mussten sich all die neugierigen Leser meines Blogs also bis heute gedulden, um zu erfahren, was sich in dem verdächtigen Geschenkestapel verbarg. Oh, und auch wenn es euch vermutlich irritiert: Für mich gab es dieses Jahr nur sehr wenige Bücher! Was vollkommen okay ist, denn ich habe bislang nicht mal die Zeit für die Buchgeschenke gefunden, die ich zum Geburtstag bekommen hatte.
Eins der lustigsten Geschenke gab es von einer Freundin. „Knast-Land-Fluss“ ist die „verbrecherische“ Variante von „Stadt-Land-Fluss“. So muss man auch keine Städtenamen und ähnliches eintragen, sondern „Delikt“, „Motiv“, „Tatort“, „Fluchtwagen“ usw. Wem es dann noch gelingt, aus diesen Stichwörtern eine Geschichte zu basteln, der bekommt sogar Extrapunkte. Ich finde, das klingt nach einer großartigen Variante dieses Spiels – und hoffe, dass sich im Februar eine Gelegenheit zum Ausprobieren ergibt, wenn Bibendum zu Besuch kommt.
Die Bücher, die sich in den Amazon-Päckchen verbargen – und die für mich gedacht waren -, sind auf diesem Foto zu sehen:
Der Comic „Shenzhen“ ist wieder von Guy Delisle, von dem ich vor einiger Zeit „Pjöngjang“ gelesen habe. Mein Weihnachtsgeschenk erzählt von den Erlebnissen des Zeichners bei einer Trickfilm-Produktion in China – und ich denke, dass das bestimmt nicht weniger spannend, interessant und lustig zu lesen sein wird als seine Erfahrungen in Nordkorea.
„Lazy Blumengarten“ soll mir im nächsten Jahr eine entspanntere Gartenzeit bereiten und über das „Professor van Dusen“-Hörspiele freue ich mich auch sehr. Ich mag die Hörspiele sehr, habe jahrelang versucht, Radiomitschnitte aufzutreiben, die ich noch nicht kenne, und hoffe nun sehr, dass die CD-Veröffentlichungen so erfolgreich sein werden, dass alle Abenteuer des Professors in den Handel kommen. Und so kommt es, dass sich in dem Geschenkestapel nur ein Roman für mich befand: „Madison Avery – Todgeküsste leben länger“ von Kim Harrison. Ich bin schon gespannt, wie das Buch so ist.
Außerdem gab es für mich noch alle Gerätschaften, damit ich mir in Zukunft selbst meinen geliebten Milchkaffee machen kann. Den Tipp für eine induktionsgeeignete Kanne hat mir Sayuri gegeben, ebenso wie Zubereitungstipps. Jetzt hoffe ich nur, dass ich das genauso lecker hinbekomme, wie es auf ihrem Foto (welches ich natürlich auf die Schnelle jetzt nicht auf ihrem Blog gefunden habe) ausschaut.
Achja, falls ihr mich in den letzten drei Tagen vermisst habt: Daran ist das letzte Geschenk schuld! Von meinem Mann gab es nämlich ein neues DS-Spiel für mich. Um „Rune Factory“ schleiche ich schon seit zwei Jahren oder so herum, und nun musste ich meine Sucht einige Stunden lang ausleben. Wer kann schließlich das Spiel abschalten, wenn man noch die Felder bewässern, gegen Monster kämpfen oder mit einer potenziellen Braut flirten muss? 😉
Wer sich jetzt wundert, dass so „wenige“ Dinge in so vielen Päckchen steckten: Ihr vergesst, dass die Hälfte der Sachen für meinen Mann war! Der hingegen hat zum ersten Mal in seinem Leben viele Bücher und Comics (und nur eine DVD-Box und keine Spiele) bekommen.
Ich werde nun den Abend gemütlich mit einer Tasse Heißer Schokolade ausklingen lassen, die ich mir mit einem liebevollen Weihnachtsmitbringsel von meinem Mann gebraut habe. Sehr lecker – auch wenn ich das nächste Mal wohl zu einer hochprozentigeren Schokolade tendieren würde. 😀
