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„Challengefreie“ Zeit

2016 war für mich ein Jahr ohne Challenges und auch wenn ich es sonst immer spannend fand, mich den verschiedenen Herausforderungen zu stellen, so war es doch mal sehr angenehm, keine konkreten Vorgaben erreichen zu wollen. Ich habe zwar meine Challenges immer so ausgesucht, dass dadurch (theoretisch) kein Stress entstehen sollte, aber trotzdem endete es in der Regel mit einem Spurt vor dem ablaufenden (Halb-)Jahr, weil es einfach doof gewesen wäre, wenn ich das angestrebte Ziel knapp verpasst hätte, weil ich zu faul zum Rezensieren oder Beenden eines Buches war.

Doch so ganz ohne persönliche Vorhaben geht es bei mir auch nicht, und so habe ich mir zum Jahresanfang doch wieder persönliche Ziele gesetzt. Ich wollte das „SuB-trahieren“ weiter betreiben, um mir intensivere Gedanken darüber zu machen, welche Bücher aus welchem Grund längere Zeit ungelesen im Regal verbleiben. Auch hatte ich ursprünglich überlegt, dass ich meinen SuB noch weiter verkleinern könnte – nur um dann im Laufe des Jahres zu merken, dass ich mit einem Stand von um die 50 ungelesenen Büchern in meinem Regal eigentlich ganz zufrieden bin.

Punkt 3 war das Vorhaben, wieder mehr Comics und Manga zu lesen. Das hat auch regelmäßig geklappt, trotzdem bin ich da noch lange nicht wieder auf dem gleichen Stand wie früher. Und ich muss zugeben, dass ich es vermisse, mehr Zeit damit zu verbringen. Auf der anderen Seite finde ich es aber auch lästig, bei den Reihen – von denen ich ja so einige lese – immer auf die Fortsetzungen warten zu müssen, so dass ich lieber ein paar Bände ansammle. Wenn sie aber erst einmal auf dem Wartestapel gelandet sind, dauert es nur umso länger, bis ich zu den Titeln greife … Kein Wunder also, dass ich da vor allem Einzelbände und Leihgaben gelesen habe, während die Stapel im Regal weiterhin immer größer wurden.

Für das kommende Jahr bleibe ich wohl bei meiner „keine offiziellen Challenges, aber dafür persönliche Vorhaben“-Politik:

Ich will weiter mit meinem SuB experimentieren und versuchen, regelmäßig ein paar ältere Titel in Angriff zu nehmen.

Außerdem möchte ich versuchen, wieder eine bessere Mischung aus Romanen, Sachbüchern, Comics/Manga und Hörbüchern zu finden. Mal schauen, wie es mit den Hörbüchern weitergeht, wenn ich mich um keinen Garten mehr kümmern muss.

Den Blog sollte ich auch mal wieder aufräumen (und zwar nicht als Ablenkungsaktion während des Umzugs, sondern irgendwann danach). Ein paar Kategorien nutze ich überhaupt nicht mehr und so viel „Katzenanteil“ gibt es hier nach dem Tod der Jungs auch nicht mehr zu sehen, auch wenn Christie natürlich weiterhin ein wichtiger Teil der Familie ist. Ursprünglich hatte ich auch über eine farbliche Umgestaltung nachgedacht, aber nachdem wir festgestellt haben, dass mein Bildschirm ganz andere Farbwerte zeigt als die Geräte von Natira, ist mir erstmal die Lust darauf vergangen. (Und bevor ihr fragt: Auch bei manueller Anpassung kamen wir der Sache nicht so nah, dass ich das befriedigend fand.)

Ich denke, das sind auch genug Vorhaben für ein Jahr, das mit Umzugsvorbereitungen anfängt. Mal sehen, wie viel ich davon in den kommenden zwölf Monaten so auf die Reihe bekommen werde. 😉

Frohe Feiertage!

Bevor mein Mann und ich seinen Weihnachtsurlaub nutzen, um in den nächsten Tagen mit dem Ausmisten und Packen der ersten Kartons für den anstehenden Umzug zu beginnen, gönnen wir uns noch ein entspanntes Feiertagswochenende. Wie immer werden wir die Feiertage so ruhig wie möglich angehen lassen und abgesehen davon, dass wir die letzten drei Missionen bei „Mechs vs. Minions“ gern endlich spielen würden, gibt es keine Pläne. Die Hauptsache ist für uns, dass wir die gemeinsamen Tage miteinander genießen und so viel Zeit wie möglich mit Dingen verbringen, die uns beiden Spaß machen und die wir zusammen tun können.

Euch wünsche ich, dass die kommenden Tage ganz wunderbar und möglichst harmonisch verlaufen. Habt eine schöne Zeit, egal, ob ihr sie allein, mit einer Katze auf dem Schoß oder inmitten einer trubeligen Familie verbringt. Gönnt euch ein leckeres Essen, genießt die Auszeit vom Alltag und kümmert euch gut um euch und diejenigen, die euch am Herzen liegen.

Ich wünsche euch ruhige, stressfreie und erholsame Feiertage!

Mörderisches Wochenende

Dieses Wochenende haben mein Mann und ich sehr „mörderisch“ verbracht. Angefangen hat es damit, dass ich ihm am Freitag von „Es geschah in Schöneberg“ erzählte. Den Roman, der der fünfte Band rund um den Kriminalkommissar Leo Wechsler von der Autorin Susanne Goga ist, hatte ich im Laufe der Woche gelesen und wieder sehr genossen. Ich mag bei der Reihe nicht nur die soliden Kriminalfälle und die Charaktere, sondern auch die Darstellung der Zeit (20er Jahre), den Schauplatz Berlin und die ausführliche Recherche, die die Autorin betrieben hat und die unter anderem bei den Details rund um die Ermittlungen deutlich wird.

Das Ganze hat meinen Mann daran erinnert, dass wir schon länger „M“ von Fritz Lang sehen wollten. Er hatte die restaurierte 2011er Version vor einiger Zeit geschenkt bekommen und bislang waren wir noch nicht zu dem Film gekommen. Also haben wir uns Samstagnachmittag eingemuckelt und „M“ genossen. Für mich war es das erste Mal, dass ich den Film gesehen habe, obwohl ich natürlich schon viel darüber gehört hatte, und ich fand es spannend, wie aktuell Fritz Langs Film auch heute noch ist, wie differenziert er die Charaktere darstellt und natürlich auch wie detailliert er auf den damaligen Stand der Polizeiermittlungen eingeht. Hervorstechend ist dabei die Figur des Lohmann, der eng an den Berliner Kriminalrat Ernst Gennat angelehnt ist, welcher auch in den Romanen von Susanne Goga als Vorgesetzter von Leo Wechsler immer wieder eine Rolle spielt.

Weil uns der Film so gut gefallen hatte, haben wir dann am Abend noch die kommentierte Fassung geschaut, in der zwei Expertinnen (Dr. Regina Stürickow und Prof. Elisabeth Lenk) Hintergrundwissen zu dem Fall, der Fritz Lang zu dem Film inspiriert hat (Peter Kürten), die Zeit und die Polizeiarbeit in Deutschland beisteuerten. Das war nicht nur spannend – vor allem die Beiträge von Dr. Regina Stürickow -, sondern hat uns auch dazu gebracht, das Wochenende mit weiteren Extras der Blu-ray und der Nase vor dem Laptop zu verbringen, um mehr über den Serienmörder Peter Kürten (und die anderen Serienmörder, die zu dieser Zeit in Deutschland aktiv waren), die Karriere von Peter Lorre, Ernst Gennat, die Ringvereine und viele andere Aspekte (wie die Geschäftsbezeichnung „Monatsgarderobe“) herauszufinden.

Ich mag es, wenn ich nicht nur einen guten Film schauen, sondern auch das Wochenende intensiv mit einem interessanten Thema verbringen kann. Dummerweise sitzen jetzt zwei neue Bücher auf meinem eh viel zu vollen Wunschzettel, weil ich gern noch mehr über Kommissar Gennat und das kriminelle Berlin der 20er Jahre erfahren würde. *g*

Wenn ich …

… schon so frustriert aus der Woche gehe, dann bin ich froh, wenn ich meinen Frust wenigstens ein bisschen wegbacken kann. Also habe ich gestern etwas Zeit in der Küche verbracht, Teig geknetet, Eier verquirlt, Äpfel geschnitten, Bagels geformt und in warmem Wasser gebadet und den Fladenbrotteig für das heutige Abendessen vorbereitet. Nach der Backrunde gab es ein leckeres Stück Apfelkuchen, die Aussicht auf Bagels zum Abendessen und die Gewissheit, dass ich für das heutige Essen nur noch den Teig gehen lassen und in den Ofen schieben muss.

Von Handwerkern und anderem

Pünktlich am Montagmorgen um 7:50 Uhr dröhnten die ersten Hammerschläge durchs Haus. Seitdem werden meine Tage von der Geräuschkulisse des Wohnungsumbaus der Nachbarn bestimmt. Ich kann verstehen, dass die Handwerker bei den Temperaturen und dem ständigen Rein- und Rausgehen mit offenen Fenstern und Türen arbeiten, aber so fühlt es sich an, als ob sie direkt neben meinem Schreibtisch Fliesen von den Wänden schlagen würden. Dabei arbeiten diese Handwerker so rücksichtsvoll wie möglich, sind immer höflich, legen jeden Morgen eine Schutzplane durchs gesamte Treppenhaus und fegen, wenn sie Feierabend machen, hinter sich her. Die durchgehende Geräuschkulisse ist anstregend, aber ich hoffe, dass dieser Umbau wirklich verhältnismäßig schnell erledigt ist, weil eben alles deutlich geplanter und viel zügiger läuft als bei der Renovierung direkt über uns vor zwei Jahren.

Da das Wetter bei uns langsam wirklich sommerlich ist, war ich in den letzten Tagen nur frühmorgens im Garten. Mir wird es wirklich schon wieder zu warm – und fürs Wochenende sind für unsere Region Temperaturen um 30 Grad angekündigt, da muss ich mal schauen, was ich so auf die Reihe bekomme. Ursprünglich wollten wir an diesem Wochenende Essen gehen, um unseren zehnten Hochzeitstag zu feiern, aber nun ist mein Mann am Freitag verreist, um bei der Hochzeit seines damaligen Trauzeugen den gleichen Dienst zu verrichten. Ich habe die Zeit gestern schon genutzt, um etwas Umräumchaos anzurichten. Es gibt ein paar Ecken, die ich schon länger angehen wollte, für die ich aber ein paar hinderliche Stapel (und Möbelstücke) im Wohnzimmer zwischenlagern muss. Dafür ist so ein langes Wochenende ohne Ehemann doch perfekt!

Aber erst einmal beginne ich den Samstag gemütlich mit einer Tasse Tee und beende dabei die vor einer Woche begonnenen Restesocken, während ich einen ersten Blick auf die anderen Beiträge beim „Samstagsplausch“ von Andrea werfe.

Monatsanfang

Irgendwie habe ich das Gefühl, ich hätte mich im ersten Halbjahr 2016 besonders tief eingegraben, und als ich wieder hochguckte, war das halbe Jahr vorbei. Es hat mir gut getan, viel Zeit mit mir und meinen Büchern zu verbringen. Auf der anderen Seite hätte es mich auch gefreut, wenn ich ein paar Sachen mehr auf die Reihe bekommen hätte, aber noch ist das Jahr ja nicht zu Ende. 😉

Diese Woche hat einige Veränderungen im Haus gebracht. Die Lieblingsnachbarn mussten leider ausziehen und die neuen Eigentümer der Nachbarwohnung werden wohl in den nächsten Wochen größere Umbauarbeiten vornehmen. Ich hoffe nur, ich muss nicht wieder meine Arbeitszeiten in die Nächte verlegen, um genügend Ruhe vor dem Renovierungslärm zu haben. Immerhin war das Wetter in den vergangenen Tagen – dank Wind und regelmäßiger Bewölkung – perfektes Sommerwetter für mich. Es war nicht zu heiß, aber warm und trocken genug, dass ich frühmorgens in den Garten gehen konnte, sogar so trocken, dass ich keine einzige Schnecke mehr gesehen habe. Nun kann ich nur noch abwarten und hoffen, dass meine neu gepflanzten Sträucher trotz der Schäden, die die kleinen Schleimer verursacht haben, im Laufe des Sommers noch gedeihen.

Ansonsten freue ich mich über die Selbstverständlichkeit, mit der ich inzwischen Sauerteig-Brote backe. Schließlich hatte ich davor jahrelang Respekt, und nun genieße ich es sehr und experimentiere dabei fröhlich vor mich hin. Am Mittwoch überkam es mich und ich habe spontan versucht, eine „Sollbruchstelle“ in meinem Paderborner Landbrot zu backen – so ganz klappte das noch nicht, aber ich fand den Versuch spannend. 😀 Jetzt muss ich es nur noch auf die Reihe bekommen und den Biosupermarkt am anderen Ende der Stadt aufsuchen, in der Hoffnung, dass ich da die Zutaten bekomme, die hier in der näheren Umgebung nicht aufzutreiben sind, damit ich weitere Rezepte ausprobieren kann.

Beim Tierarzt war ich auch mal wieder und zum ersten Mal in diesem Jahr gab es keinen Weltuntergangsregen, sobald ich auf der Autobahn war. Entgegen aller Befürchtungen des Tierarztes, wenn er meinen Nachnamen in der Terminliste sieht, gab es keinen schlimmen Anlass, sondern nur eine Spritze für Christie. Die sorgt hoffentlich dafür, dass Madame in den nächsten Wochen keine Kratzanfälle mehr hat. Abgesehen von dem Juckreiz – bei dem wir immer noch nicht genau wissen, wo er herkommt – geht es ihr gut und mit ihrem aktuellen Gesundheitszustand haben wir laut dem Tierarzt noch einige schöne gemeinsame Jahre mit der kleinen Kampfkatze vor uns.

An diesem Wochenende wird es bei uns wieder geruhsam zugehen. Ich habe ein paar Fäden zu verstopfen und will ein neues Paar „Restesocken“ anfangen, und wenn es warm genug dafür wird, werde ich mir heute Nachmittag wohl einen Zitronen-Shake (1/3 Zitroneneis + 2/3 Zitronen-Buttermilch) machen. Das ist eine dieser Leckereien, die ich als Jugendliche geliebt habe und die ich bis zu den beiden richtig heißen Tagen im Juni ganz vergessen hatte. Ich finde es schön, wenn ich solche Sachen wiederentdecken und immer noch genießen kann. 🙂 Ansonsten wartet noch etwas Wäsche darauf, erledigt zu werden, Bagels will ich eigentlich auch noch backen und ein paar Bücher habe ich auch schon in Reichweite gelegt.

Ich mag diese entspannten Tage ohne feste Verpflichtungen und hoffe,
dass ihr auch ein schönes und erholsames Wochenende verbringen könnt. 🙂
(Und weil es heute mal so gut passt und ich die Idee so nett finde,
wird dieser Beitrag von mir gleich noch beim Samstagsplausch von Andrea verlinkt.)

Vom Dreißigjährigen Krieg und To-do-Listen

Schon wieder über eine Woche her, seitdem ich das letzte Mal einen Blogpost geschrieben habe. Irgendwie sind meine To-do-Listen gerade länger als meine Tage und ich habe ständig das Gefühl, all meinen Verpflichtungen und Vorhaben hinterherzurennen. Wenn ich mich dann hinsetze und mir etwas Lesezeit gönne, verbringe ich diese Zeit mit „Verwüstung“ von Peter Englund – wobei ich zugeben muss, dass ich mich gerade in meiner Nachmittagspause regelmäßig dabei ertappe, wie mir das Buch aus den Händen rutscht, während ich ein Nickerchen einlege. *g*

Eigentlich ist „Verwüstung“ gut geschrieben und ich lerne eine Menge über den Dreißigjährigen Krieg, aber es ist eben kein Buch, in dem man mal eben ein bisschen liest. Auch merke ich mal wieder, dass ich für Sachbücher einfach Ruhe benötige, so dass ich diesen dicken Schinken abends und an den Tagen, an denen mein Mann frei hat, gar nicht erst in die Hand nehmen muss. Jetzt aber habe ich nur noch drei Tage, um „Verwüstung“ zu lesen. Ab Freitag hat mein Mann wieder Urlaub, ab Dienstag haben wir Besuch und spätestens am Mittwoch muss das Buch wieder zurück zur Bibliothek. Ich werde also versuchen, in den kommenden drei Tagen neben Garten, Arbeit, Haushalt und Kranken-Kater-Verwöhnen so viel Lesezeit wie möglich herauszuschlagen, damit ich „Verwüstung“ noch rechtzeitig beendet bekomme.

Sonst habe ich gar nicht so viel auf meiner To-do-Liste … Nur noch ein Sauerteigbrot-Rezept, das ich unbedingt ausprobieren muss. Wobei es mich ein wenig irritiert, dass ich dafür 15 g gekochte Kartoffeln benötige. *g* Dann nähe ich noch an den Ersatzüberzügen für die beiden Sofas … und ich habe einen ganzen Haufen Kanthölzer im Keller, aus denen irgendwann eine Bank für den Balkon werden soll. Dafür muss ich sie nur erst einmal hobeln und schleifen und sägen und zusammenschrauben und mehrfach lackieren … Eine Rankhilfe für meine Gurke wollte ich auch noch bauen, wobei ich wirklich hoffe, dass es in den kommenden Monaten auf meinem Balkon für die Gurke warm genug ist. Außerdem stört es mich zur Zeit sehr, dass die Wohnzimmerwände dank der vielen erlegten Kleidermotten dringend gestrichen werden müssten. Aber das kann definitiv warten, bis der Besuch wieder abgereist ist. Wenn ich aber dann schon mal alles zum Streichen rauskrame, könnte ich eigentlich auch noch das kleine Zimmer ausräumen und schon mal weiß grundieren. Das will ich in diesem Jahr ja auch noch streichen und endlich ein paar Schränke dafür bauen …

Wenn das so weiter geht, dann wird es auch den Rest des Monats noch ungewöhnlich ruhig hier auf den Blog bleiben. Aber solche Phasen kennt ihr ja von mir schon. 😉

Handarbeits- und Lesesonntag am 24. April

Mila und ich haben uns vor ein paar Tagen überlegt, dass wir doch mal einen gemeinsamen „Handarbeits- und Lesetag“ einlegen könnten. Am 24. April (der übrigens ein Sonntag ist) wollen wir den Tag gemütlich mit unseren aktuellen Hand- und Bastelarbeiten und Büchern verbringen und darüber bloggen.

Im Prinzip läuft es wie an einem „normalen“ Lesetag. Wir erstellen am 24. April einen Blogpost, der immer wieder aktualisiert wird, um zu erzählen, was in den letzten Stunden so gemacht und gelesen wurde.

Es wäre schön, wenn sich noch weitere Leute finden, die Lust aufs Handarbeiten und/oder Lesen haben und mitmachen mögen. Wer dabei sein mag, kann sich am 24. bei Mila oder mir mit einem Kommentar melden, in dem der eigene Blogbeitrag verlinkt wird. Wir erstellen dann eine Liste mit denjenigen, die mitmachen, damit wir uns den Tag über immer wieder austauschen können.

Ich freu mich schon darauf! 🙂

Wochenend-Eindrücke

Unsere Nachbarin war in den letzten Wochen verreist und hat uns das Wohnungshüten überlassen. Zum Dank gab es am Freitag einen wunderschönen Blumenstrauß von ihr (und ich musste erst einmal überlegen, wann ich das letzte Mal Blumen geschenkt bekommen habe).

Leider musste der schöne Strauß direkt nach dem Foto wieder in die Küche wandern, weil Christie schon auf der Lauer lag. Bei ihr überleben Blumen gerade mal ein paar Minuten – und wenn ich Pech habe, dann zerstört sie beim „Spielen“ auch noch die Vase und verursacht einen Wasserschaden an den Möbeln.
Baltimore sieht das Ganze hingegen vollkommen gelassen. Er ist zur Zeit eh vor allem damit beschäftigt, zu schlafen. Unterbrochen wird das nur zum Schmusen und Fressen und wenn er ganz viel Glück hat, dann kann er sogar schlafen, während ich ihn schmuse.
Auch wir Menschen hatten das Bedürfnis, es ruhig angehen zu lassen. So hat mein Mann wieder eine kleine improvisierte 1-Personen-Runde mit seinem neuem Spiel verbracht.
Bis zur nächsten Lieferung noch mit „Carcassonne-Ersatzpersonal“

Für mich gab es währenddessen Buch und 3DS – genau genommen mehrere Bücher, denn ich habe gerade „Letzte Nacht in Twisted River“, „The Silvered“ und „Im Sommer der Mörder“ bei der Hand. Bei dem Letztgenannten fehlen mir nur noch wenige Seiten, während ich mich bei den anderen beiden nicht entscheiden kann, ob mir eher nach Steampunk-Fantasy-Liebesgeschichte oder nach John Irving ist …

Passende Restesocken zur Sofadecke