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Herbstlesen im Oktober 2022 (Samstag, 22.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".Für dieses Wochenende habe ich so gar nichts geplant, auch weil ich mir gestern meinen Corona-Booster plus Grippe-Impfung habe verpassen lassen und nicht vorhersagen kann, wie es mir damit gehen wird. Gestern Abend fühlte ich mich schon etwas angeschlagen, aber das kann auch daran gelegen haben, dass ich mich vormittags mit einem Öffentlichen Nahverkehr einmal quer durch die Stadt kämpfen musste, der dank „Krankeitsbedinger Personalausfälle“ deutlich weniger Fahrten anbietet. Einige Strecken sind momentan sogar ersatzlos gestrichen, weil es nicht genug Personen gibt, um die Straßenbahnen und Busse zu fahren. Ich bin nur froh, dass ich nicht täglich für die Arbeit pendeln muss. Ich fand die Hinfahrt gestern zum Arzt schon stressig genug, weil ich ja einen Termin einhalten musste und die Bahnen mehr als gut gefüllt waren, und auf der Rückfahrt saß mir auch die Zeit im Nacken, weil ich wieder zuhause sein musste, bevor das (aktuell fünf Stunden andauernde) Lieferfenster für unsere Gemüsekiste begann … Heute lasse ich es also entspannt angehen und erhole mich vom gestrigen Tag. 😉

 

Update 11:30 Uhr

Eine kleine Sturmlaterne, davor ein angeschalteter eReader, der das Cover von "Curse the Day" zeigt, auf dem ein rauchender Kessel und andere "hexenhafte" Elemente zu sehen sind, und eine große Tasse Milchkaffee, über deren Rand etwas Milchschaum quillt.

Der Vormittag ist bislang (wenn ich mal von einer Runde Abwasch absehe) irgendwie an mir vorbeigedriftet. Ich habe viel mit meinem Mann geschwatzt, mich von der Folge „SRI“ ablenken lassen, die er nach dem Einkaufen geschaut hatte, und ein paar Nachrichten mit einer Freundin ausgetauscht. Ich bin aktuell müder und unkonzentrierter, als ich es direkt nach dem Aufwachen erwartet hätte, weshalb ich heute nicht – wie ich es ursprünglich geplant hatte – zu „The Monster We Defy“ greifen, sondern stattdessen „Curse the Day“ von Annabel Chase anfangen werde. Das scheint mir die passende Lektüre für einen dümpeligen Tag mit wenig Konzentration zu sein. 🙂

 

Update 14:30 Uhr

Ein Teller mit zwei Brötchenhälften, die hintere mit Zartbittercreme, die vordere mit Frischkäse und Schnittlauch, daneben liegen ein paar Möhren. Im Hintergrund sind durchs Fenster mehrere Häuser und ein sehr heller Himmel zu erahnen.

Inzwischen habe ich gefrühstückt und ein paar Kapitel in „Curse the Day“ gelesen. Die Protagonistin Emma Hart ist auf dem Weg zu einer Klientin vom Weg abgekommen und hat bei dem Versuch einen vermeindlichen Selbstmörder zu retten das Gebiet von Spellbound betreten, was dazu führt, dass sie nun den Ort nicht mehr verlassen kann. Denn Emma ist, ohne dass ihr das bislang bewusst war, kein Mensch, sondern eine Hexe und da es dank eines Fluchs für alle übernatürliche Wesen unmöglich ist aus Spellbound wieder rauszukommen, ist auch sie nun dort gefangen. Während Emma selber noch nicht so ganz fassen kann, was da gerade passiert, sorgen die Bürgermeisterin und der Stadtrat schon dafür, dass sie nicht nur eine Ausbildung zur Hexe erhält, sondern auch einen Job als Pflichtverteidigerin der Stadt. In Spellbound ist es egal, dass sie keine Erfahrung mit Strafrecht hat, es reicht, dass sie bislang als Anwältin gearbeitet hat, um die Stelle zu besetzen, die durch die Ermordung ihres Vorgängers frei geworden ist.

Foto eines eReaders mit folgendem Text: "Yes, but ..." "And you kno how to recite the relevant law?" Wayne asked "Yes, but that doesn't ..." "Congratulations, Miss Hart," the mayor said. "You're Spellbound's new public defender." "She will need to fit her work in between classes," Lady Weatherby said. "Her education in witchcraft is essential. We can't have untrained witches running amok in Spellbound. It will reflect poorly on the coven."

Bislang ist das alles recht nett. Noch nicht besonders lustig oder spannend, aber nett genug, um mich zu unterhalten und dafür zu sorgen, dass ich genügend Interesse habe, um zu schauen wie es Emma weiterhin in Spellbound ergeht. Was ich nett finde, ist, dass die Stadt zwar seit Jahrhunderten von der Welt abgeschnitten ist, aber sich trotzdem weiterentwickelt und – zumindest in einem gewissen Rahmen – auf dem Laufenden gehalten hat. So gibt es – mit Magie laufende – Autos und auch sonst fühlt sich das Leben im Ort für mich nicht übertrieben altmodisch an, sondern einfach nur etwas eigentümlich. (So langsam sorgt das viele Lesen auf Englisch dafür, dass es mir überraschend schwer gefallen ist gerade eine deutsche Alternative zu „quirky“ zu finden. *g*)

 

Update 19:00 Uhr

Meine Animal-Crossing-Figur, die seitlich zum Betrachter auf einer Bank sitzt. Im Hintergrund ist das Schaufenster der Schneiderei zu erkennen, hinter der Bank ist eine Reihe Büsche zu sehen und ein herbstlich verfärbter Baum.

Nach dem letzten Update habe ich erst einmal eine Runde „Animal Crossing“ gespielt, das Wetter war heute zum Glück schön auf meiner Insel und die Nachbarn so freundlich, dass sie sich alle auf Anhieb haben finden lassen, damit ich eine Runde mit ihnen plaudern konnte. 😉 Danach haben mein Mann und ich den Film „An Inspector Calls“ angeschaut und im Anschluss noch eine ganze Weile darüber diskutiert, wo die Filmemacher in unseren Augen falsch abgebogen sind …

Die BluRay-Box von "An Inspector Calls" (sehr dunkel, sehr britisch mit einer Gruppe altmodisch gekleideter Personen vor einem Herrenhaus), darauf ein Nadelspiel mit einem angefangenen Sockenschaft, daneben liegt ein etwas zerfleddert aussehendes Wollknäuel.

Der Film (aus dem Jahr 2015) basiert auf einem Theaterstück von J. B. Priestley aus dem Jahr 1944 und ich wusste vor dem Schauen nur, dass der Film sehr atmosphärisch sein und an „Mord in geschlossener Gesellschaft“-Krimis erinnern sollte. Ich muss zugeben, dass ich den Großteil des Films auch sehr genossen habe, weil gute Schauspieler die Handlung getragen haben und ich dieses Kammerspiel-Gefühl sehr mochte. Allerdings waren wir beide ziemlich enttäuscht von dem Ende, weil da die Moral der Geschichte nicht nur ziemlich plakativ noch einmal in einer Rede des Inspectors vorgetragen wurde, sondern weil es auch noch ein paar Wendungen gab, die definitiv unnötig waren und den anfangs recht guten Eindruck verdorben haben. Inzwischen habe ich dank des Kommentars auch herausgefunden, dass das Theaterstück bis heute zur britischen Schullektüre gehört – und das finde ich erschreckend passend. 😉

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Heute kein Foto vom Abendessen, da ich beschlossen hatte, dass mein Mann an diesem Wochenende kocht – was bedeutet, dass es für mich Tiefkühl-Pizza gab. 😉 Nach dem Essen habe ich weiter in „Curse the Day“ von Annabel Chase gelesen und das Buch eben beendet. Ich muss zugeben, dass das die perfekte Geschichte für einen müden und unkonzentrierten Tag war, an dem ich einfach nur etwas nette Unterhaltung haben wollte. „Nett“ ist definitiv das Wort, dass mir zu „Curse the Day“ einfällt, nicht gut, nicht lustig, nicht spannend, sondern einfach nett-nett. Weder in der Handlung, noch bei den Charakteren gibt es irgendwelche Ecken und Kanten, an denen sich Leser*innen reiben könnten, alles dümpelt so nett vor sich hin, ohne dass ich groß innehalten und irgendwas genießen wollte. Als ich eben versuchte meinem Mann dieses Leseerlebnis zu beschreiben meinte er „Also rundum mittelmäßig?“ und irgendwie passt das erschreckend gut. Ich könnte nicht mal sagen, dass die Autorin irgendwas falsch gemacht hat, sie hat aber auch nicht genug richtig gemacht, um mich irgendwie mitzunehmen. Ich werde definitiv keine weiteren Bände der Reihe lesen (und bin wirklich überrascht, dass es noch neun Fortsetzungen davon gibt!).

Da ich inzwischen wirklich müde bin und Kopfschmerzen habe, werde ich jetzt nur noch eine kurze Blogrunde drehen und dann ins Bett fallen. Ich hoffe, ihr hattet soweit einen schönen Tag. Bis morgen! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Anette
Birthe

Herbstlesen im Oktober 2022 (Sonntag, 16.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".Nachdem ich gestern doch relativ viel Zeit mit Lesen verbracht habe (sehr ungewöhnlich für einen Lesetag! 😉 ), werden wir uns heute definitiv wieder Zeit für eine Brettspielrunde (erneut „Flamecraft“) nehmen. Außerdem überlege ich noch ein bisschen, ob ich eine schnelle Backrunde einlegen soll, weil ich momentan wirklich Lust auf Kuchen habe (und Vorräte, die ich noch verbrauchen sollte). Auf der anderen Seite bin ich gerade relativ koch- und backunlustig und da sollte ich mir vielleicht nicht noch extra Arbeit mit einem Schoko-Gewürzkuchen machen, bei dem ich mich eh nicht entscheiden kann, in welcher Größe ich ihn backen soll … Immerhin kann ich heute direkt auf dem Sofa in den Tag starten, da ich gestern vor dem Schlafengehen noch den Topf und die Teller vom Abendessen abgewaschen habe und ansonsten erst einmal verpflichtungsfrei bin. 😉

 

Update 11:00 Uhr

Die Taschenbuchausgabe von "The Secrets of the Stormforest", in der ein Drachenlesezeichen steckt und deren Cover drei rennende Personen vor einem fantastisch anmutendem Wald zeigen. Daneben steht eine große grüngemusterte Tasse mit Tee und auf der andere Seite eine nicht brennende kleine Sturmlaterne. Im Hintergrund lässt sich durch das Fenster ein grauer Morgenhimmel erahnen.

Den Morgen habe ich dann natürlich doch wieder etwas vertrödelt, ich wünschte, meine Wachwerd-Phasen würden nicht immer so viel Zeit benötigen. 😉 Aber irgendwann habe ich dann doch zum Buch gegriffen und weiter in „The Secrets of the Stormforest“ gelesen. Ich finde es schön, dass es in dieser Geschichte gute Gründe für ein Wiedersehen mit lauter Figuren gibt, die Flick und Jonathan früher schon getroffen haben. Das führt dazu, dass sich die Bedrohung durch die Seren zwar real anfühlt, die Geschichte an sich aber eine gewisse Heimeligkeit ausstrahlt, weil es so viele freundschaftliche Momente gibt. Ich denke, ich werde da heute noch einige Zeit mit verbringen, aber bevor ich wieder zum Buch greife, gibt es erst einmal eine Brettspielrunde mit meinem Mann. 🙂

 

Update 14:00 Uhr

Ein längliches Spielbrett, das für eine Person, die das Spiel nicht kennt, ziemlich unübersichtlich wirkt. Im Vordergrund sind ein paar Token aus Holz zu sehen, die verschiedene Materialien darstellen, außerdem ein Münzenstapel, im Hintergrund zwei Plastikdrachen, die auf einem Teil des Spielfelds stehen.

Die „Flamecraft“-Runde war heute wieder sehr lustig. Dieses Mal hatte ich den ersten Zug gemacht und ich war auch diejenige, die mit 76:61 Punkten gewonnen hat. Wobei mein Mann inzwischen in einem Gamesforum gelesen hat, dass einige andere Spieler die Vermutung haben, dass die Person, die die letzte Runde auslöst, die größere Sieg-Chance hat … So oder so hatten wir sehr viel Spaß, obwohl wir uns am Anfang (unbeabsichtigt) ständig gegenseitig behindert haben, was für einen leicht holprigen Start in die Spielrunde sorgte. Aber wir hatten – gerade gegen Ende – auch immer wieder Phasen, wo wir richtig schön unsere nächsten Züge planen konnten und Momente hatten, in denen ein neuausgelegter Drache gleich mehrere Boni brachte. Solche Züge sind soooo befriedigend. 😀

Ein Teller mit einer in Stücke geschnittenen Kohlrabi, zwei Möhren und eine mit Curry-Creme beschmiertem English Muffin, daneben liegt ein angeschalteter eReader.

Nach „Flamecraft“ wurde es dann auch Zeit für mein Frühstück und dazu habe ich ein paar Seiten in „Big Bad Me“ von Aislinn O’Loughlin gelesen. Die Schwestern Evie und Kate sind gerade gemeinsam auf der Flucht und nachdem ein paar Dinge schief laufen, kommt Evie so langsam dahinter, dass sie eine Werwölfin ist und dass Kate und ihre Mutter sie ihr Leben lang angelogen haben. Was ich dabei wirklich hübsch finde, ist, dass die beiden Schwestern trotz allem so fürsorglich miteinander umgehen und jeder das Wohlergehen der anderen so wichtig ist. So sind sie zum Beispiel jemandem begegnet, der Evie als Werwölfin erkannt hat und ziemlich aggressiv ihr und Kate gegenüber war – und da Evie dachte, dass das Verhalten durch die Pride-Fahne and Kates Jacke ausgelöst wurde, wollte sie natürlich sofort ihre Schwester vor dieser Person beschützen. Sehr weit bin ich in der Geschichte immer noch nicht, aber wenn das so weitergeht, dann verstehe ich, wieso das Verhaltnis dieser beiden Charaktere von allen Seiten so gelobt wurde. 🙂

 

Update 17:30 Uhr

Noch einmal die Taschenbuchausgabe von "The Secrets of the Stormforest", darauf liegt ein Schoko-Riegel und dahinter steht eine große Tasse mit Milchschaumhaube.

Nach dem letzten Update habe ich weiter in „The Secrets of the Stormforest“ gelesen und kann mitteilen, dass es zu dramatischen Entwicklungen kam! Es gab einen Todesfall und Flick und ihre Freunde sind gerade an einem Ort gestrandet, von dem sie vielleicht nie wieder wegkommen können – und ich bin sehr, sehr neugierig darauf, wie sie das Problem lösen werden und wie der Kampf gegen die Seren zu Ende geführt wird. Ich habe noch einige Kapitel vor mir, aber im Moment denke ich, dass ich das Buch heute noch beenden werde, weil es mir gerade so viel Spaß macht.

Meine Animal-Crossing-Figur, die mit Hexenhut und Hexenrobe im Regen an einer Klippe steht und aufs Meer hinausschaut.

Ich habe allerdings zwischendurch eine kleine Lesepause eingelegt, um meine Animal-Crossing-Runde einzulegen. Auf meiner Insel hat es heute kräftig geregnet, was meine Nachbarn allerdings nicht davon abgehalten hat ihren Tag zu genießen. Wenn ich nicht am nächsten Tag die neusprießenden Blumen ausgraben müsste, würde ich den Regen im Spiel deutlich mehr genießen. Es ist einfach so nett wie die Tropfen auf den Boden pladdern und die Nachbarn mit ihren Regenschirmen durch die Gegend laufen. 🙂

 

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Eine Schale mit einem Eintopf bestehend aus Kartoffeln und blassrosafarbenden Kohlstücken.

Nach einer kleinen Blogrunde habe ich noch ein bisschen gelesen, bis es Zeit war das Abendessen zu kochen. Ich muss zugeben, dass ich ziemlich überrascht war, als ich am Freitag in meiner Gemüsekiste einen roten Spitzkohl vorgefunden habe, und auch wenn er geschmacklich nicht anders ist als ein gelblicher Spitzkohl, bin ich mir nicht sicher, was ich von der Farbe nach dem Kochen halten soll. *g* Nach dem Essen habe ich dann gleich wieder zu „The Secrets of the Stormforest“ gegriffen und den Roman erst aus der Hand gelegt, nachdem ich ihn eben beendet hatte. Ich mag die Erzählweise, ich mag die Figuren und ihre Entwicklung und ich mag all die hübschen magischen Details, die es in diesen Geschichten zu finden gibt. Da dies der Abschlussband der Reihe ist, möchte ich gar nicht so viel erzählen, ich kann aber sagen, dass L.D. Lapinski meinem Gefühl nach das Niveau des ersten Romans halten kann. 🙂

Es hat mir Spaß gemacht heute so viel Zeit mit einem Buch zu verbringen und ich hoffe, ihr hattet heute einen ebenso netten und erholsamen Tag wie ich! Habt einen guten Start in die Woche und gönnt euch hier und da auch im Alltag eine Auszeit, um etwas zu tun, das euch Freude bereitet!

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Heutige Mitleserinnen:

Anette
Neyasha
Kiya
Birthe
Jacquy

Herbstlesen im Oktober 2022 (Samstag, 15.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".Schon wieder Samstag und schon wieder ein Herbstlesen-Tag. 😉 In der vergangenen Woche bin ich nicht so viel zum Lesen gekommen, dafür habe ich nach langer Pause mal wieder ein Hörbuch („The Very Secret Society of Irregular Witches“ von Sangu Mandanna) angeworfen und finde es gerade sehr entspannend, wenn ich nachmittags etwas Zeit zum Hören und Handarbeiten einräumen kann.

Außerdem habe ich, nachdem ich am Donnerstag eine „Jahresendspurt-Leseliste“ gepostet hatte, den dritten Band der „Strangeworld Travel Agency“-Reihe aus dem Regal gezogen. Gelesen habe ich zwar noch keine Seite in „The Secrets of the Stormforest“, aber ich hoffe, dass ich damit heute in Ruhe anfangen kann. Und weil ein Buch natürlich nicht genug ist, habe ich auch noch „Between Silk and Cynide – A Code Maker’s War 1941-45“ von Leo Marks in Reichweite liegen, da bei mir mit dem regnerischen Wetter auch wieder die Lust auf Sachbücher steigt. Das ist zwar keiner der Titel, die ich gern noch bis zum Jahresende lesen würde, aber da ich auf diese Memoiren gerade Lust habe, schaue ich da heute mal rein. Bevor ich aber mit Lesen anfangen kann, wartet noch das Geschirr vom Abendessen auf mich, und etwas Sport sollte ich auch noch machen, der ist in dieser Woche mal wieder zu kurz gekommen …

 

Update 11:00 Uhr

Den Pflichtkram des Tages habe ich für heute erledigt und meine Sportrunde ist auch erledigt. Es gibt mir ein bisschen zu denken, dass mein Mann meinte, ich solle mich nicht verletzen, als ich ihn aus dem Wohnzimmer vertrieb, und auf meine Antwort, dass ich eigentlich nur auf dem Boden sitzen und mit den Armen wedeln würde, erwiderte er, dass das bei mir trotzdem zu Verletzungen führen könnte … und so ganz unrecht hat er da nicht. *g* Aber ich kann vermelden, dass ich alle Sporteinheiten heute ohne Verletzungen hinbekommen habe und zu meiner großen Freude sogar feststellen durfte, dass die Übungen in dem ersten Video, das ich heute neu ausprobiert habe, dazu geführt haben, dass ich danach eine simple Schulterübung, die ich seit Monaten nicht hinbekomme, weil mir die Beweglichkeit in der rechten Schulter fehlte, problemlos machen konnte. Das ist ein ziemlich gutes Gefühl – und darauf ruhe ich mich jetzt für den Rest des Wochenendes aus. 😉

Ich habe schon gesehen, dass sich für heute wieder einige Mitleserinnen gemeldet haben, was ich wunderbar finde! Ich kochen mir jetzt also erst einmal einen Tee (oder überreden meinen Mann dazu) und drehe dann entspannt eine Blog- und Kommentarrunde, bevor ich zu einem meiner Bücher greife.

 

Update 14:00 Uhr

Ein Teller mit einem Brötchenhälfte, die mit Gurken belegt ist, und einer Brötchenhälfte mit Frischkäse und Schnittlauch. Neben dem Brötchen liegen Gurkenscheiben und zwei Möhren. In der Ecke links unten lässt sich ein angeschalteter eReader erahnen, im Hintergrund eine kleine brennende Sturmlaterne.

Uhhh … ich habe gerade zehn Minuten mit Kommunikationsproblemen zwischen Laptop und Smartphone gekämpft. Mal schauen, ob das heute wie gewohnt mit meinen Fotos klappt oder ob ich im Laufe des Tages so genervt davon bin, dass ich die Fotos sein lasse … Nach meiner Blog- und Kommentarrunde (die eine Stunde dauerte Oo) gab es erst einmal Frühstück für mich und dazu habe ich die ersten Seiten in „Big Bad Me“ von Aislinn O’Loughlin gelesen. Insgesamt habe ich noch nicht genug gelesen, um wirklich einen Eindruck von den Figuren, der Handlung und der Erzählweise bekommen zu haben. Meine englischsprachige TL war in den letzten Wochen voll des Lobes für den YA-Roman, da angeblich der „romantische“ Teil sehr im Hintergrund steht, während das Verhältnis zwischen den beiden Schwestern, die die Erzählerinnen der Geschichte sind, sehr schön beschrieben sein soll. Aber eigentlich wollte ich heute ja zu anderen Büchern greifen, also habe ich nach dem Frühstück zu „Between Silk and Cyanide“ von Leo Marks gewechselt.

Die Taschenbuchausgabe von "Between Silk and Cyanide" auf meinen ausgestreckten Beinen auf dem Sofa. Oben lugt ein Drachenlesezeichen aus dem Buch.

Die ersten Seiten lesen sich überraschend unterhaltsam, während der Autor kein besonders schmeichelhaftes Bild seines jugendlichen Selbst zeichnet. Die Ausdrucksweise ist etwas gewöhnungsbedürftig, da er zum Teil sehr malerische Elemente benutzt, um eine Situation oder eine Person zu beschreiben, aber es liest sich gut. Als ich eben unterbrach, um ein paar Worte mit meinem Mann zu wechseln, meinte ich, dass ich mir das Buch wirklich gern von Monty Don vorlesen lassen würde, weil seine Stimme und sein Humor meinem Gefühl nach sehr gut dazu passen würden. Ich glaube nicht, dass Leo Marks vollkommen glaubwürdig ist, wenn es um all die unterhaltsamen Elemente in seinen Erinnerungen geht (und sei es nur, weil einige Jahrzehnte zwischen Erleben und Aufschreiben vergangen sind), aber es gibt daneben noch so einige interessante Informationen über die Arbeit der Codebrecher (und natürlich der Code Maker), über die Hirachien und über den Arbeitsalltag in diesem Bereich. Ich glaube, mit dem Sachbuch werde ich noch viel Spaß haben. 🙂

 

Update 18:00 Uhr

Ein Plunderteilchen mit Pudding und Fruchtklecks auf einem Teller neben einer kleinen brennenden Sturmlaterne.

Entweder dauert es heute wirklich überraschend lange mit der Kommentarrunde oder ich brauche heute sehr lange dafür, so oder so läuft es darauf hinaus, dass ich auch nach dem letzten Update wieder eine Stunde online beschäftigt war. *g* Danach habe ich mich noch etwas mit „Between Silk and Cyanide“ beschäftigt, um dann gegen 16 Uhr in die Küche zu wandern und mir einen Milchkaffee zu kochen, während mein Mann Teilchen serviert hat. Zum Kuchen gab es noch ein paar Seiten in „Big Bad Me“, so dass ich neben Evie (15 1/2 Jahre, Werwölfin, die nicht weiß, dass sie eine Werwölfin ist) auch noch ihre Schwester Kate (17 1/2 Jahre und für Evie verantwortlich, solange ihre Mutter nicht erreichbar ist) kennengelernt habe. So wie sich die Ereignisse gerade entwickelt haben, wird Kate wohl demnächst Evie eröffnen müssen, was es mit ihrer seltsamen „Diabetis“ auf sich hat … Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich von dem Erzählstil halte, finde die Figuren aber bislang ganz nett und bin neugierig wie es weitergeht.

Meine Animal-Crossing-Figur, die in einem Nadelwald steht. Zwischen den Bäumen lässt sich ein Steinkreis erkennen, dahinter die Flügel eines Windrads.

Trotzdem habe ich das Buch erst einmal zur Seite gelegt und eine kleine Runde „Animal Crossing“ eingelegt, da ich aber nicht riskieren wollte, dass ich beim Stundenwechsel in Regen gerate (und dann morgen neu sprießende Blumen ausbuddeln müsste), war ich wirklich nur kurz im Spiel. Weshalb ich noch einige Zeit hatte, um den dritten Strangeworlds-Travel-Agency-Band anzufangen. Zu meiner Erleichterung war es wirklich so, dass die Ereignisse aus dem zweiten Teil am Anfang von „The Secrets of the Stormforest“ noch einmal aufgegriffen werden, so dass ich mich ausreichend informiert fühlte, um den dramatischen Enthüllungen, die zu Beginn dieses Buches kommen, folgen zu können. Es ist deutlich spürbar, dass das der Abschlussband der Trilogie ist und ich bin gespannt, welche Abenteuer die Protagonistin und ihre Freunde dieses Mal zu bewältigen haben. 🙂 Bevor ich aber wieder zum Buch greife, sollte ich aber mal übers Kochen nachdenken – und vielleicht den einen oder anderen Kommentar beantworten. *g*

 

Update 21:45 Uhr (letztes Update)

Ein Teller mit knallrotem Rote-Beete-Risotto

Es ist dann doch etwas später mit dem Kochen geworden als geplant (wie fast immer *g*) und so habe ich die Zeit seit dem letzten Update eigentlich nur mit dem Kochen eines Rote-Beete-Risotto (heute nicht ganz so schlotzig wie sonst), Risotto essen und dem teilweisen Schauen der aufgenommenen „The Taste“-Folge von dieser Woche verbracht. Oh, und etwas gestrickt habe ich nach dem Essen auch, während wir darauf warteten, dass wir einen guten Punkt zum Aufhören fanden. Jetzt drehe ich noch eine letzten Blog- und Kommentarrunde und dann gehe ich auch schon ins Bett. Ich wünsche euch eine gute Nacht – bis morgen! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Susanne (in den Kommentaren)
Anette
Jacquy
Neyasha
Kiya
Birthe

Herbstlesen im Oktober 2022 (Sonntag, 09.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".Nachdem ich gestern „Hollowpox“ beendet habe, habe ich eben den vierten Starfell-Band („Willow Moss and the Magic Thief“) von Dominique Valente aus dem Regal gezogen. Das Buch kam in den vergangenen Tagen bei mir an und ich glaube, es könnte die passende amüsante Lektüre für den heutigen Tag sein. Aber bevor ich mich mit dem Roman auf dem Sofa einrolle, muss ich noch das Geschirr vom Abendessen abwaschen und mich mit meinem Mann darüber abstimmen, wann wir heute eine Runde „Flamecraft“ spielen werden. Und wachwerden wäre auch noch ganz gut, mal schauen, ob mir das in den nächsten Stunden gelingt. 😉

 

Update 12:00 Uhr

Die Taschenbuchausgabe von "Willow Moss and the Magic Thief", dessen Cover ein Mädchen mit Hexenbesen und einer katzenhaften Kreatur zeigt. Aus dem Buch ragt ein Lesezeichen, das aussieht wie ein süßer blauer Drache mit einem Glasgefäß ein den Klauen. Neben dem Buch steht eine große Tasse Tee.

Ich muss zugeben, dass das Wachwerden heute etwas mehr Anstrengung brauchte als sonst – was ganz eventuell daran liegt, dass ich mich gestern dann noch mit meinem Mann verschwatzt hatte und erst gegen 1 Uhr im Bett war. Nachdem ich heute Morgen dann meinen Kram erledigt hatte, habe ich mich mit einer Tasse Tee und „Willow Moss and the Magic Thief“ aufs Sofa gesetzt. Sehr weit bin ich noch nicht gekommen, aber ich habe schon jetzt viel Spaß mit Willow (auch wenn die junge Hexe gerade nicht besonders glücklich ist, nachdem ihr ihre Magie gestohlen wurde und ihr Land kurz vor einem Krieg steht). Ich finde es immer wieder faszinierend, dass in diesem Büchern so viele Elemente vorkommen, die ich normalerweise nicht mag, die mir hier aber großes Vergnügen bereiten. Außerdem mag ich die Illustrationen von Sarah Warburton sehr gern und habe mich eben schon dabei ertappt, dass ich ein bisschen vorgeblättert habe, um mir die Zeichnungen anzuschauen.

Ein angeschalteter eReader, der den Anfang von Kapitel 5 von "Lending a Paw" zeigt, rechts davon steht eine grüne Schale mit Porridge, das mit einem Haufen Apfelstückchen bedeckt ist.

Dann wollte ich eigentlich ein paar Seiten in „Lending a Paw“ lesen, während ich mein Frühstück esse. Ich glaube inzwischen, dass ich auch deshalb gestern auf das eine oder andere ärgerliche Element so heftig reagiert habe, weil mich die Erzählweise sehr an die „Catskills Pet Rescue“-Geschichten von Deborah Blake erinnerte, die zwar auch nicht perfekt sind, aber in denen genau diese Elemente so viel besser eingebaut wurden. Bevor ich aber mehr als ein paar Absätze lesen konnte, hatte mein Mann den Fernseher angemacht, um den Life-Stream des DJ K.K.-Konzerts anzuschauen. Und da es da ein paar überraschend niedliche Details mit den Animal-Crossing-Figuren gab, die ich nicht verpassen wollte, habe ich mich halt zum Frühstück damit unterhalten. 😉

Ein Fernsehbildschirm auf dem ein Konzertpublikum vor einer Leinwand zu sehen ist.

 

Update 15:00 Uhr

Eine Draufsicht auf ein sehr langes Spielbrett, auf dem diverse Kartenstapel und aufgedeckte Enchantment-Karten liegen, und an das Spielbrett anliegend sind "Läden" mit Drachenkarten und schon ausgelösten Enchantments zu sehen. Für jemanden, der das Spiel nicht kennt, ist es eher verwirrend.

Nach der Kommentarrunde, die doch eben eine Weile dauerte, haben wir eine Runde „Flamecraft“ gespielt. Da wir uns nach den bisherigen drei Runden regelfest fühlen, haben wir die andere Auswahl an Enchantment-Karten (das sind ist der Stapel mit „goldenen“ Karten ganz rechts auf dem Spielfeld bzw. die fünf aufgedeckten Karten daneben) und die andere Auswahl an „Startershops“ genommen. Prompt hat dieses Spiel etwas länger gedauert als die früheren, weil wir uns erst einmal zurechtfinden mussten und manche Shops sich erst richtig lohnten, wenn wir sie schon besser ausgebaut hatten. Es hat aber wieder richtig viel Spaß gemacht – ich mag diese Mischung aus entspannten Spielen und Knobeln, um die beste Ausnutzung der mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu finden. Am Ende hat mein Mann mit fünf Punkten (80:75) Vorsprung gewonnen, was in uns langsam den Verdacht auslöst, dass die Person, die in einem 2-Personen-Spiel den ersten Zug macht, etwas im Vorteil ist. Mal schauen, ob sich das langfristig bestätigt … Danach bin ich dann in die Küche gewandert und habe den Apple Crumble (dieses Mal mit „Pumpkin Spice“ in den Streuseln) fertig gemacht und in den Ofen geschoben und bis wir den gegen 16 Uhr essen werden, werde ich noch eine Kommentarrunde drehen und dann weiterlesen.

 

Update 18:30 Uhr

Der Blick in ein aufgeschlagenes Buch, auf der linken Seite ist innen eine Illustration zu sehen, die ein Mädchen mit einem katzenähnlichem Wesen zeigt. Es wirkt, als ob die beiden im Dunklen herumschleichen würden, um einem verdächtigen Geräusch nachzugehen.

Bis mein Mann den Apple Crumble (und einen Chai Latte für mich) servierte, habe ich weiter meine Nase in „Willow Moss and the Magic Thief“ gesteckt. Ich mag es sehr, mit wie viel Haltung Willow auf den Verlust ihrer Magie reagiert und wie sie auch ohne Magie gemeinsam mit ihrer Freundin einer fiesen Hexe das Rezeptbuch ihrer verstorbenen Granny abringt. Und dann gibt es noch all die kleinen Geschichten, die Granny Flossy in diesem Buch festgehalten hat und die Willow an gemeinsame Momente erinnert. Das ist alles so niedlich und heimelig, auch wenn es natürlich nicht schön ist, was Willow passiert ist, und natürlich gibt es auch schon wieder neue Gefahren, die das Land bedrohen, aber trotzdem ist die Stimmung in diesen Geschichten eher heiter und gemütlich – und ich genieße das gerade sehr!

Links ein aufgeschlagener eReader und rechts eine grüne Schale mit Apple Crumble, der von einer großzügigen Portion Sahne gekrönt wird.

Während ich den Apple Crumble genossen habe, habe ich erst einmal wieder zum eBook gegriffen und muss zugeben, dass zumindest im Moment diese kleinen ärgerlichen Elemente deutlich weniger vorkommen. Stattdessen gab es ein paar wirklich nette Szenen mit Minnies Tante Frances (ich glaube, ich hatte noch gar nicht erwähnt, dass die Protagonistin Minerva heißt, oder?) und ein paar weitere nette Szenen mit ihrer besten Freundin Kristen. Mal schauen, ob ich am Ende des Romans Lust habe weitere Geschichten der Autorin rund um Minnie zu lesen oder nicht, im Moment kann ich das definitiv noch nicht sagen.

Meine Animal-Crossing-Figur, die eine Bastelanleitung hochhält und sagt: "Ich weiß jetzt, wie man eine Grün-Bambusmatte herstellt!".

Dann habe ich noch eine schnelle Runde bei „Animal Crossing“ gedreht und das Glück gehabt, dass ich eine Bastelanleitung bekommen habe, die mir noch fehlte. Ich finde es schön, dass ich auch nach 2 1/2 Jahren intensiven Spielens und regen Austauschs mit Freund*innen, immer noch neue Dinge finden/bekommen kann. Und da meinem Mann die Anleitung auch noch fehlte, hat er dann auch noch sein Spiel angeworfen und meinen bastelnden Nachbarn besucht. 😉 Bevor ich jetzt noch eine Blogrunde drehe, bereite ich erst einmal das heutige Abendessen (Kartoffelsuppe) zu, dann kann ich kommentieren während die Suppe kocht.

 

Update 22:15 Uhr (letztes Update)

Zum Essen haben wir heute die erste Folge der aktuellen Halloween-Staffel von „Nailed It“ gesehen und ich muss zugeben, dass es etwas schwierig war meine Suppe zu löffeln, während ich gleichzeitig die ganze Zeit vor mich hinkicherte. Ich habe keine Ahnung, wieso ich es immer wieder so lustig finde zu sehen wie drei Kandidaten unter Zeitdruck versuchen zu backen, aber jedes Mal passieren lauter Dinge, bei denen ich mich frage, wieso sie diese Entscheidung getroffen haben. Okay, ich weiß wieso (Zeitdruck und Unerfahrenheit), aber trotzdem sitze ich jedes Mall vollkommen fassungslos und hilflos kichernd da und amüsiere mich erschreckend gut. 😉 Vor und nach dem Essen habe ich weiter Zeit mit Willow verbracht und nun muss ich schauen, ob ich vernünftig bin und gleich nach der abschließenden Blogrunde ins Bett gehe oder ob ich das Buch noch eben beende.

Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich heute wieder einen schönen Lesetag verbracht habe und mich gefreut habe, dass ihr mir dabei Gesellschaft geleistet habt! Ich hoffe, ihr habt einen guten Start in die kommende Woche – und wer weiß, vielleicht sehen wir uns hier am kommenden Wochenende ja wieder. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Anette
Neyasha
Natira

Herbstlesen im Oktober 2022 (Samstag, 08.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".In der vergangenen Woche bin ich deutlich weniger zum Lesen gekommen, als mir lieb gewesen wäre, weshalb ich immer noch mit „Hollowpox“ von Jessica Townsend beschäftigt bin und damit wohl auch heute wieder weitermachen werde. Genau genommen habe ich immer noch das halbe Buch vor mir – mal schauen, ob ich es an diesem Wochenende beendet bekomme. *g* Aber erst einmal muss ich wachwerden und ein paar Pflichten erledigen, bevor ich mich mit meinem Buch auf dem Sofa einrollen kann. Wobei mir gerade einfällt, dass ich keine Ahnung habe, ob wir heute eine Brettspielrunde einlegen – mal schauen, was mein Mann dazu sagt, wenn er vom Wochenendeinkauf zurück ist.

 

Update 12:00 Uhr

Inzwischen habe ich meinen Kram auf die Reihe bekommen (obwohl ich mich zwischendurch vom Feedreader ablenken ließ *g*) und kann mich nun auf ein entspanntes Wochenende freuen. Eine Brettspielrunde wird es heute bei uns nicht geben und da bislang auch noch nichts von unserer Gemüsekiste (die in dieser Woche wegen der Feiertagsverschiebung nicht am Freitag geliefert wurde) zu sehen ist, werde ich heute auch nichts mehr backen. Dass es mit dem Backen nicht klappt, ist etwas blöd, denn ich hatte Äpfel für einen aufwändigeren Kuchen bestellt – es lohnt sich aber nicht den erst morgen zu backen, also werde ich vermutlich morgen einen Apple Crumble machen und die restlichen Äpfel anderweitig nutzen …

Ein kleiner Tisch, auf dem eine brennende kleine Sturmlaterne steht, links davor lässt sich ein Buch erahnen, rechts davon ist eine große Tasse mit Tee zu sehen, davor ein Teller mit zwei Brötchenhälften (einmal mit Frischkäse und einmal mit Honig bestrichen). Im Hintergrund ist ein geöffnetes Fenster, durch das sich der Blick auf eine Wohnanlage erahnen lässt.

Gefrühstück habe ich auch schon und dabei ein kurzes Video von „Mocha“ geschaut und jetzt rolle ich mich auf dem Sofa ein und greife zu „Hollowpox“. Ich bin damit in der Woche kaum voran gekommen und fände es schön, wenn ich das Buch an diesem Wochenende beendet bekäme.

 

Update 15:00 Uhr

Ich habe in den letzten Stunden wirklich relativ viel in „Hollowpox“ gelesen und bin inzwischen auf Seite 397. Ich glaube, ich komme deshalb so langsam mit dem Roman voran, weil ich so viele Elemente darin wirklich deprimierend finde. Die Morrigan-Crow-Geschichten sind nie besonders fluffig, haben aber normalerweise doch so einige schöne Szenen, die das für mich ganz gut ausgleichen. Außerdem mag ich die Charaktere und diese – etwas absurde – magische Welt, die Jessica Townsend für die Romane geschaffen hat. Aber in „Hollowpox“ sind selbst die (für meinen Geschmack zu wenigen) heiteren Momente davon überlagert, dass eine geheimnisvolle Seuche in Nevermoor umhergeht, die dafür sorgt, dass die Wunimals (Bewohner, die wie Tiere aussehen, aber die menschliche Sprache und Magie beherrschen,) erst aggressiv werden und andere Personen angreifen und dann in eine Art Koma fallen. Natürlich sorgt das für eine Spaltung der Gesellschaft, für Stimmen, die meinen, dass die Wunimals weggesperrt werden sollten, und für viele Szenen, in denen Morrigan und ihre Freunde sich um die Wunimals sorgen.

Außerdem gibt es immer wieder Momente, in denen deutlich wird, wie zerbrechlich das Verhältnis zwischen Morrigan und den anderen Mitgliedern der Unit 919 doch ist, obwohl sie sich eigentlich nach all den Ereignissen im zweiten Band gut angefreundet hatten. Dazu noch all die Vorgänge innerhalb der Wundrous Society, die zeigen, dass diese Gesellschaft vielleicht doch nicht für alle Mitglieder einen Zufluchtsort darstellt … das ist mir gerade alles ein bisschen zu deprimierend. Viele Entwicklungen finde ich weniger spannend als bedrückend zu lesen und das sorgt dafür, dass regelmäßig meine Gedanken abschweifen. Es ist nicht so, als ob ich nicht wissen wollen würde wie die Geschichte ausgeht, ich hätte nur gern zwischendurch etwas mehr Erholungszeit zwischen all den scheußlichen Ereignissen und das Gefühl, dass Morrigan sich nicht nur auf Jupiter und Jack, sondern auch auf ihre Freunde und Lehrer verlassen kann …

 

Update 18:30 Uhr

Den Nachmittag über habe ich immer wieder weiter in „Hollowpox“ gelesen. Inzwischen gab es einige neue Entwicklungen und es geht auf den Showdown zu – ich denke, ich werde den Roman im Laufe des Abends vermutlich noch beenden. Zwischendurch habe ich auch zur Switch gegriffen und eine schnelle Runde „Animal Crossing“ gespielt. Heute gibt es ein Angelturnier im Spiel, so dass meine Nachbarn vor allem damit beschäftigt waren. 😉

Ein Animal-Crossing-Screenshot, der meine Spielfigur an einem Flussufer stehend zeigt, zu ihren Füßen ein Balkonteich und daneben steht ein roter Oktopus mit einem schwarzen Shirt und einer schwarzen Kappe und angelt im Fluss.

Außerdem habe ich auf dem eReader „Lending a Paw“ von Laurie Cass angefangen, als mein Mann heute Nachmittag gekaufte Teilchen servierte. Das ist ein Cozy Mysterie rund um eine Bibliothekarin, die bei ihrer ersten Runde mit einem Bücherbus eine Leiche findet. Genauer gesagt findet ihr Kater Eddie, der sich heimlich in den Bus geschlichen hatte, die Leiche eines älteren Mannes, der ermordet wurde. Dummerweise ist dieser Mann nicht nur ein Freund der Protagonistin, sondern auch in dem kleinen Städtchen, in dem die Geschichte spielt, eine vielgehasste Person. Sehr weit bin ich damit nicht gekommen, der Roman las sich aber recht fluffig, ich bin mir nur nicht sicher, ob ich langfristig mit der Protagonistin zurechtkomme … oder mit ihrem Umfeld …

Wieder der kleine Tisch mit der brennenden Sturmlaterne, hinten rechts ist eine Tasse mit Milchschaum zu sehen, links vorne ein angeschalteter eReader mit dem Cover von "Lending a Paw" und vorne ein Teller mit einem halben Schoko-Croissant und einem halben Stück Marzipanteilchen.

Es gab einfach in den ersten Seiten schon sehr viele „so sollte eine normale Frau über 30 leben, aber die Protagonistin geht ihren eigenen Weg“-Momente, die mich etwas genervt haben. Ich habe das Gefühl, dass ich darüber gerade bei „fluffigen Frauenromanen“ aus den USA häufiger stolpere, dass die Autorinnen erst einmal ihre Protagonistinnen dafür verteidigen, dass sie mit 30 noch nicht verheiratete, kinderproduzierende Erfolgsfrauen sind oder was auch immer als „normal“ angesehen wird. Stattdessen ist diese Bibliothekarin so was besonderes, dass sie den Winter über mit ihrer Tante zusammenlebt und im Sommer auf einem Hausboot, und sie Single, aber sie war immerhin mal verlobt, und während ihr Chef nur ans Geld denkt, ist es ihr wichtig, dass auch die kleinen Gemeinden ohne Bibliotheken mit Büchern versorgt werden, ohne dafür in die Stadt fahren zu müssen! *seufz* Mal schauen, wie sich das noch entwickelt …

 

Update 23:00 Uhr (letztes Update)

Eine kleine brennende Sturmlaterne, deren Licht gerade so ausreicht, um Teile des daneben liegenden Buchcovers erkennen zu können. Ein sehr atmosphärisch-dunkles Foto, aber es lässt sich nur erahnen, dass auf dem Cover ein Mädchen zu sehen ist, dass von angreifenden riesigen Tieren umzingelt wurde.

Nach dem letzten Update bin ich in die Küche gegangen und habe das Abendessen gekocht. Zum Essen haben wir den Rest der vor einigen Tagen aufgenommenen „The Taste“-Folge geschaut und während der letzten Viertelstunde habe ich dabei gestrickt, so dass ich heute sogar noch etwas Handarbeitszeit genießen konnte. 😉 Dann habe ich mir die letzten Kapitel von „Hollowpox“ vorgenommen und am Ende kann ich sagen, dass es dabei bleibt, dass ich die Bücher wirklich mag und mich auch auf den nächsten Band freue, dass ich es aber ziemlich deprimierend fand die Geschichte zu lesen. Für mich wäre die Handlung deutlich ausgewogener gewesen, wenn es nicht nur am Anfang und am Ende des Romans Szenen mit Morrigans Freunden und Wahlfamilie gegeben hätte, die zeigen, dass sie nicht allein ist und dass sie von all diesen Personen unterstützt wird.

Bevor ich gleich ins Bett falle, drehe ich noch eine Blog- und Kommentarrunde (und vielleicht schaue ich noch, ob ich einen etwas fluffigeren Roman für morgen im Regal finden).

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Heutige Mitleserinnen:

Kiya
Anette
Neyasha

Herbstlesen im Oktober 2022 (Sonntag, 02.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".Nachdem ich gestern schon einen schönen Start ins diesjährige Herbstlesen hatte, werde ich den heutigen Tag hoffentlich ebenso entspannt verbringen können. Für heute Vormittag habe ich an „Pflichten“ nur das Vorbereiten des Abendessens (Sauce für zwei unterschiedliche Lasagne-Varianten kochen) geplant, ansonsten darf mein Mann gleich seine Geschenke auspacken und dann schauen wir später mal, ob es heute mit einer Brettspielrunde klappt. Wir haben auf jeden Fall beide Lust auf „Flamecraft“ und keine weiteren Pläne für den Tag, da mein Mann vermutlich einige Zeit mit telefonieren verbringen wird. Ansonsten bin ich fest entschlossen heute mal etwas mehr Zeit am Stück mit „Hollowpox“ zu verbringen – mal schauen, wie das so klappt. 😉

 

Update 10:15 Uhr

Das war ein wuseliger Vormittag, wenn auch definitiv mit einigen netten Momenten. 🙂 Mein Mann hat gemütlich seine Geschenke ausgepackt und sich (unter anderem) sehr über seine neue „Upstairs Downstairs“-DVDs gefreut, die ich ihm geschenkt habe, nachdem wir in den letzten Monaten die beiden Biografien von viktorianischen Köchinen gelesen hatten (und er „Downton Abbey“ beendet hatte). Für mich hoffe ich, dass die Serie meinen Kindheitserinnerungen gerecht wird, für ihn wird es eine vollkommende Neuentdeckung – und wir beide hoffen, dass wir beim englischen Originalton auch ohne Untertitel genügend verstehen werden. *g*

Eine geöffnete Box, die auf den ersten Blick ziemlich unübersichtlich aussieht. Links in der Box ist ein Haufen Packungen mit Strick- und Häkelnadeln zu sehen, rechts oben eine geschlossene Box, die ursprünglich für Fotopapier gedacht war, und unten links ein paar Fingerhüte und Nähgarn-Rollen. Rechts im Bild ist ein Pfeil, der auf eine am Rand aufrechtstehende Packung mit den von mir gesuchten Stricknadeln zeigt.

Nach dem Geschenkeauspacken hat mein Mann die Wohnung mit einer seiner neuen CDs beschallt. Zum Glück für die Nachbarin (und mich!) hat er dafür nicht „Death Metal“, sondern 70er-Jahre „Tokyo City Pop“ gewählt, was bei mir für eine überraschend entspannte Arbeitsatmosphäre gesorgt hat. 😉 Erst einmal habe ich mich erneut auf die Suche nach meinen Nadeln begeben, die natürlich genau da waren, so sie sein sollten, auch wenn ich sie gestern im Halbdunklen nicht gesehen hatte. Dann bin ich in die Küche gewandert und habe Lasagnesaucen gekocht, die nun bis heute Abend gründlich durchziehen dürfen. Da mein Mann gerade angefangen hat „Animal Crossing“ zu spielen (weil er das gut zum Telefonieren unterbrechen kann), werde ich erst einmal gemütlich einen Tee trinken und dann schauen, ob ich noch frühstücke, bevor wir mit dem Brettspiel anfangen.

Das übliche Arrangement aus Buch ("Hollowpox"), kleiner Sturmlaterne (nicht brennend) und einer großen Tasse mit Tee.

 

Update 14:00 Uhr

Ein etwas unübersichtlich wirkender Tisch voller Spielelemente. Ein längliches Spielbrett, auf dem mehrere aufgedeckte Karten, Kartenstapel und Münzen liegen, einige an das Spielbrett angebaute "Läden" und daran anliegende Karten mit Drachen.

Zum Lesen bin ich bislang immer noch nicht gekommen, zumindest nicht zum Romanlesen. Dafür habe ich meine Teezeit heute Vormittag mit Bloglesen, Kommentieren und Mails beantworten verbracht und als ich das erledigt hatte, haben wir auch schon mit „Flamecraft“ angefange. Dieses Mal war es für uns beide sehr, sehr lustig, weil keiner von uns das Gefühl hatte, dass wir unsere Strategien nicht durchziehen könnten, und es bei jedem Zug so viele befriedigende Möglichkeiten gab. Ich finde es wirklich spannend, wie unterschiedlich die drei Spielrunden angefühlt habe, die wir bislang gespielt haben. Außerdem hatten wir dieses Mal ein paar „Shops“ gezogen, die wir noch nicht hatten und die wirklich lustige Optionen geboten haben.

Zwei Holzherzen, die auf einem Spielbrett Punkte markieren. Der violette Marker liegt dabei auf der 63, der grüne auf der 64.

Am Ende habe ich sehr, sehr knapp gewonnen und wir hatten beide richtig viel Spaß damit. Wie gesagt, ich finde es sehr faszinierend wie unterschiedlich die bisherigen Spielrunden angefühlt haben und bin wirklich gespannt, ob sich langfristig eher strategisches oder impulsives Spielen mehr lohnt und wie unterschiedlich die Spiele verlaufen, wenn wir unterschiedliche Karten und Shops auswählen. Erst einmal haben wir beschlossen, dass wir beim nächsten Mal den anderen Kartenstapel mit „Enchantments“ verwenden werden …

Ein Teller mit einem English Muffin mit Curryaufstrich, zwei Möhren und einer in Stücken geschnittenen Kohlrabi. Links davon steht eine kleine brennende Sturmlaterne.

Nach dem Brettspiel gab es erst einmal Frühstück für mich, während mein Mann zu seinem Mittagessen eine Folge „SRI“ geschaut hat. Ich habe die Zeit genutzt, um ein bisschen dem Regen zu lauschen, und werde nun endlich mal zu „Hollowpox“ greifen!

 

Update 18:30 Uhr

Mein Buch auf einer orangen Decke liegend. Das Cover zeigt ein Mädchen in einem schwarzen Kleid, das von furchterregenden, riesigen Tieren umzingelt wurde.

Ich habe den Großteil des Nachmittags wirklich mit „Hollowpox“ verbracht und mich beim Lesen sehr gut unterhalten gefühlt. Ich mag die Welt, die Jessica Townsend für ihre Romane ersponnen hat, und ich mag Morrigan Crow und ihre Freunde. Außerdem ist es immer wieder spannend neue Details rund um die Wunderous Society zu erfahren und mehr über die neuen Schwierigkeiten, die Morrigan bewältigen muss, herauszufinden. Vor allem aber gefällt es mir zu lesen, wie gut sich die Protagonistin inzwischen mit den anderen Personen von Unit 919 versteht und wie diese immer wieder für sie einstehen, wenn sie wegen ihres Talents angegangen wird.

Ein Teller mit einem Stück Schokoladen-Birnen-Torte. Das Licht fällt so vom dahinterliegenden Fenster auf die Torte, dass ein Birnenstück an der Spitze regelrecht durchscheinend wirkt. Außerdem ist rechts hinter dem Teller eine große Tasse zu sehen, über deren Rand etwas Milchschaum quillt.

Und weil ich das Buch heute Nachmittag so genossen habe, habe ich es nur zweimal aus der Hand gelegt. Einmal, weil mich eine Erwähnung des Smoking Parlor daran erinnerte, dass ich ja noch eine Seifenbestellung aufgeben muss, damit ich nicht demnächst ohne Seife und Shampoo dastehe, und zweitens, um ein Stück Torte zu essen. Zur Torte habe ich die Kurzgeschichte „My Grandmother’s War“ von Kameron Hurley gelesen – ich versuche gerade bei dieser Autorin all die ungelesenen Patreon-Kurzgeschichten „abzuarbeiten“. Diese Geschichte war definitiv nicht schön, aber eindringlich. Über all die Dinge, die nicht über Kriege erzählt werden, über die Spuren, die Kriege bei den Kämpfenden hinterlassen, und wie sehr die Folgen auch noch in den nachkommenden Generationen spürbar sind … Danach brauchte ich eine kleine gemütliche Auszeit und habe deshalb meine tägliche „Animal Crossing“-Runde gedreht.

Meine Animal-Crossing-Figur steht mit dem Rücken zum Betrachter und redet mit einem Nachbarn, der aussieht wie ein roter Oktopus. Dieser Nachbar sagt "Dich zu sehen heitert meinen Tag immer auf. Also, ein klitzekleines Bisschen ..."

Da mein Mann und ich beide noch relativ satt sind, haben wir beschlossen, dass wir etwas später Abendessen werden. Also drehe ich jetzt erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde und dann greife ich entweder zum Buch oder ich fange mein nächstes Strickprojekt (dicke Wollsocken für meinen Mann) an. Mal schauen, wonach mir gleich ist. 🙂

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Ein Blech mit zwei Auflaufformen, die unterschiedlich gefüllt sind. (Links eine Lasagne mit Hackfleisch, auch wenn das auf dem Foto nicht zu erkennen ist, rechts eine vegetarische Lasagne.)

Obwohl ich heute deutlich später als sonst gekocht habe, hat es vor dem Kochen nur zu einer Blog- und Kommentarrunde gereicht und dann haben mein Mann und ich die Zeit bis zum Essen verschwatzt. Nach dem Essen hatten wir noch ein bisschen den Fernseher laufen, während ich die Maschen für mein nächstes Strickprojekt aufgenommen habe. Dummerweise mochte mein kaputtes Daumengelenk das gar nicht, also bin ich damit nicht weit gekommen und habe stattdessen wieder zu „Hollowpox“ gegriffen und noch ein bisschen gelesen. Da ich in absehbarer Zeit ins Bett gehen werde, ist das hier mein letztes Update. Es war wieder nett den Tag mit euch gemeinsam zu verbringen und zu lesen, was ihr so über euren Herbstlesentag zu erzählen habt. 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Kiya
Anette
Natira

Herbstlesen im Oktober 2022 (Samstag, 01.10.)

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".Wenn die Wettervorhersage recht hat, dann liegt vor uns ein perfektes Lese-Wochenende mit stundenlangem Regen, der dazu verleitet sich auf dem Sofa einzurollen und die Nase in ein Buch zu stecken. 😉 Bei uns pladdert es schon den ganzen Morgen, aber bevor ich es mir mit einem Roman gemütlich machen kann, muss ich erst einmal wach werden und ein paar Dinge von der To-do-Liste streichen. Vor allem muss ich heute Vormittag einen Tortenboden backen, damit ich später am Tag eine Schoko-Birnen-Torte zusammensetzen und bis morgen im Kühlschrank lagern kann. Ansonsten hoffen wir, dass wir eine Brettspielrunde mit „Flamecraft“ (!) einrichten können, und ich muss mich noch entscheiden, was ich an diesem Wochenende lesen werde …

 

Update 11:00 Uhr

Ein angeschalteter eReader, der den Anfang von "Ghost Fight" von Kameron Hurley zeigt. Im Hintergrund sind links eine kleine brennende Sturmlaterne und rechts eine sehr große Tasse mit Milchschaum (Milchkaffee) zu sehen.

Ich habe es heute morgen langsam angehen lassen und viel Zeit mit „vor mich hin sinnen“ und „schwatzen mit dem Ehemann“ verbracht. Aber inzwischen sind die Einkäufe verstaut, der Tortenboden kühlt in der Küche ab und die erste Runde Geschirr ist für heute auch abgewaschen. Ich habe ein bisschen in meinen Bücherstapeln gestöbert (und bin immer noch unentschlossen, zu welchem Buch ich gleich greife) und mir einen Milchkaffee gekocht, den ich nach diesem Update mit einer Kurzgeschichte genießen werde. Wenn ich damit fertig bin, ist mein Mann hoffentlich auch soweit, dass wir eine Runde „Flamecraft“ einlegen können. Draußen ist es soooo dunkel und es hat die letzten Stunden durchgehend heftig geregnet – ich liebe dieses Wetter! 🙂

 

Update 14:30 Uhr

Eine Zusammenstellung aus sechs verschiedenen Fotos, die die Schachtel von "Flamecraft" und verschiedene Spielelemente zeigen. Auf allen Fotos sind sehr, sehr niedliche kleine Drachen zu sehen, die unterschiedliche Dinge tun.

Nach dem letzten Update habe ich meinen Kaffee getrunken und dabei die Kurzgeschichte „Ghost Fight“ von Kameron Hurley gelesen. Die Geschichte ist sehr kurz und es gibt ein paar schöne Sätze darin, aber insgesamt hat sie keinen besonderen Eindruck bei mir hinterlassen … Danach haben wir dann mit „Flamecraft“ angefangen und es war spannend zu sehen, wie sehr sich diese Runde von unserem ersten Anspielen am vergangenen Sonntag unterschied. Und während ich am vergangenen Wochenende mit großem Vorsprung gewonnen hatte, hatte dieses Mal mein Mann deutlich mehr Punkte. Es ist schon sehr faszinierend, wie sehr wir beide den Eindruck haben, dass der Ausgang des Spiels sehr vom Glück (gezogene Karten mit Drachen und Shops) abhängt und der jeweilige Verlierer das Gefühl hat, dass das Ganze sehr viel besser hätte laufen können, wenn nicht der andere mit seinem Zug nicht genau den Shop genutzt hätte, der für die eigene Planung jetzt gerade wichtig gewesen wäre. Mal schauen, ob wir da noch die für uns passenden „Strategien“ herausfinden – wir sind auf jeden Fall sehr angetan von dieser Mischung aus „einfach zu erklärendes Spiel“ und „nicht zu simplem Spielprinzip“ und natürlich von dem bezaubernden Drachendesign. Das mir persönlich so gut gefallen hat, dass ich mir von der Designerin im Sommer einen Kettenanhänger gegönnt hatte, um den Drachenanhänger zu ersetzen, der seit mich … uh … fast 25 Jahren begleitete.

Ein silberner Anhänger, der einen zusammengerollten schlafenden Drachen zeigt, der sich mit seinem eigenen Flügel zugedeckt hat.

Nach dem Spiel (und dem anschließendem Austausch darüber mit meinem Mann) bin ich in die Küche gewandert und habe die Schoko-Birnen-Torte fertiggestellt und den Abwasch erledigt. Jetzt bin ich wild entschlossen bis zum Kochen auf dem Sofa zu bleiben! 😉

 

Update 18:30 Uhr

Der dritte Morrigan-Crow-Band mit dem Titel "Hollowpox" und einem rausragenden Lesezeichen, das einen lesenden Drachen zeigt. Hinten rechts lässt sich eine große Tasse mit Tee erahnen, vorne links liegt ein Espresso-Biscotti-Schokoriegel und dahinter ist eine kleine, brennende Sturmlaterne zu sehen.

Ich habe mich dann nach einigem Hin und Her dazu durchgerungen mit dem dritten Morrigan-Crow-Band anzufangen. Der liegt nicht nur schon seit (fast) einem Jahr auf dem Sub, sondern hat auch den Vorteil, dass er mich in eine vertraute Welt führte, in die ich relativ schnell wieder reingefunden habe. Anfangs hatte ich noch etwas Probleme mich wieder an all die anderen Mitglieder von Unit 919 zu erinnern, aber das hat sich inzwischen auch gelegt, und dann gab es einige neue Hintergründe zur Wundrous Society zu erfahren und nun bin ich sehr neugierig auf all die neuen Dinge, die Morrigan so erleben wird, und freue mich über das Wiedersehen mit dem Hotel Deucalion und all seinen Angestellten und Bewohnern. Ich glaube, das war die richtige Wahl für einen Roman für dieses Wochenende!

Meine Animal-Crossing-Figur, die in einem grünen Patchwork-Ohrensessel vor einem brennenden Holzofen sitzt. Im Hintergrund ist eine umhäkelte Teekanne zu sehen und an der Wand dahinter hängen mehrere Fotos.

Außerdem habe ich meine (beinah) tägliche Runde „Animal Crossing“ gespielt und kurz geschaut, ob auf meiner Insel alles in Ordnung ist, ein Rezept für Halloween-Kekse eingesammelt und ein paar gemütliche Minuten vor dem Holzofen verbracht und mich mit heißem Tee gewärmt. 😉 Ich liebe es wirklich sehr, dass ich in diesem Spiel die Möglichkeit habe so viele kuschelige Eckchen in meinem Haus einzurichten, dass ich für jede Stimmung die richtige Kulisse habe. Bevor ich wieder zum Buch greife, wandere ich erst einmal in die Küche und kümmere mich ums Abendessen.

 

Update 21:30 Uhr (letztes Update)

Ein Teller mit einem Wrap, der diagonal  zerschnitten wurde, so dass die Füllung aus Reis, Kidneybohnen, Paprika und Käse zu sehen ist.

Seit dem letzten Update habe ich gar nicht so viel Erzählenswertes getan getan. Ich habe gekocht, wobei ich zwischendurch noch ein paar Seiten lesen konnte, und nach dem Essen wollte ich eigentlich zum Strickzeug greifen, konnte aber mein Nadelspiel mit den 3er-Bambusnadeln nicht finden. Was wirklich mysteriös ist, weil es nur zwei Orte in dieser Wohnung gibt, wo ich meine Handarbeitssachen aufbewahre. Einen für die Dinge, die ich gerade nutze, und ich muss zugeben, dass das gerade vor lauter angefangenen Projekten etwas überquillt, und dann noch zwei aufeinander gestapelte Boxen, von denen die obere alle Nadeln und sonstigen „Werkzeuge“ beinhaltet, die nicht aktiv in Gebrauch sind. Oder eher beinhalten sollte, denn ich konnte meine Bambusnadeln darin nicht finden … was bedeutet, dass ich die Box morgen bei Tageslicht mal ausräumen und sortieren muss … Heute Abend werde ich nur noch eine Blog- und Kommentarrunde drehen und je nachdem, wie lange das gleich dauert, wandere ich direkt ins Bett oder lese noch ein paar Seiten. Lange werde ich aber nicht mehr wachbleiben, ich bin heute überraschend müde.

Insgesamt hatte ich heute einen sehr angenehmen Tag und hoffe, dass ihr euren Lesetag auch genossen habt. Es war schön so mit euch ins Herbstlesen zu starten! Habt eine gute Nacht und bis morgen! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Anette
Kiya

Ankündigung: Herbstlesen im Oktober 2022

Auch in diesem Jahr wird es auf meinem Blog wieder das „Herbstlesen im Oktober“ geben, an dem ich (hoffentlich mit ein paar Mitleser*innen) an den Wochenenden viel Zeit mit den Dingen verbringen möchte, die mir Freude bereiten. Wie schon 2021 stehen uns dafür ganze fünf Wochenenden zur Verfügung, und da ich normalerweise recht lange Beiträge pro Tag zusammenbekomme, gibt es von mir wieder einen Beitrag pro Herbstlesen-Tag (also je einen Post an jedem Samstag und an jedem Sonntag im Oktober). Wer sich mir anschließt, muss natürlich nicht so viel bloggen, wie ich es tue – es reicht auch ein Sammelbeitrag pro Wochenende oder Ähnliches. Wichtig ist mir nur, dass ihr an den Tagen, an denen ihr euch mir anschließt, einen Kommentar mit einem Hinweis auf eure Teilnahme unter meinem aktuellen Beitrag hinterlasst, damit ich euch verlinken kann. Der Austausch mit den anderen „Herbstlesern“ ist schließlich immer einer der nettesten Aspekte dieser Aktion, und wenn es einen zentralen Ort gibt, an dem alle Links gesammelt werden, geht das am besten.

Herbstlesen-Logo, das herbstlich verfärbte Bäume vor blauem Himmel zeigt und im Himmel steht der Text "Herbstlesen im Oktober 2022".

Wie immer geht es beim Herbstlesen weniger darum, möglichst viele Stunden mit Lesen zu verbringen, als sich bewusst für die Dinge, die einem Freude bereiten, gemütliche Auszeiten zu gönnen und diese dann über den Blog mit anderen zu teilen. Für meinen Herbstlesen-Oktober habe ich mir neben einem ganzen Stapel mit Büchern auch wieder einige Brettspielrunden mit meinem Mann vorgenommen – es wird definitiv Zeit, dass wir mal wieder etwas längere Sachen in Angriff nehmen! Außerdem habe ich ein paar Spiele für die Switch, die ich gern etwas intensiver spielen würde, und große Lust aufs Handarbeiten habe ich gerade auch wieder. Ich werde die Oktober-Wochenende also gewiss rundum mit schönen und erholsamen Tätigkeiten gefüllt bekommen.

In diesem Jahr geht es mit dem Herbstlesen 2021 am 1. Oktober (Samstag) los, und der letzte Herbstlesen-Tag wird der 30. Oktober (Sonntag) sein. Ich würde mich freuen, wenn ihr euch mir wieder (oder neu) anschließen mögt, und bin schon neugierig darauf, womit ihr euch die Wochenenden im Oktober „schön und erholsam“ gestalten werdet.

Herbstlesen im Oktober 2021 (Sonntag, 31.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Heute ist der letzte Tag des Herbstlesens – der Monat ist wieder so schnell rumgegangen! Nachdem ich meinen Tag gestern (neben der einen oder anderen Ablenkung *g*) vor allem mit „A Tangle of Spells“ von Michelle Harrison verbracht habe, habe ich nicht mehr so viele Kapitel in dem Roman vor mir. Was bedeutet, dass ich vermutlich heute auch noch zu „The Bewitching of Aveline Jones“ von Phil Hickes greifen werde, was hoffentlich perfekt zu einem „Halloween-Lesetag“ passen wird (obwohl die Geschichte im Sommer spielt). Da der erste Aveline-Jones-Roman so wunderbar atmosphärisch war, setze ich wirklich große Hoffnungen auf diesen zweiten Teil. Aber bevor ich zum Buch greife, muss ich erst einmal etwas wacher werden. Auch wenn es heute Nacht theoretisch eine Stunde mehr Schlaf gab, fühlt es sich nicht an, als ob ich genügend Schlaf bekommen hätte. 😉

 

Update 11:00 Uhr

Links ein Stapel aus zwei Büchern, oben liegt "A Tangle of Spells", rechts eine große Tasse, die von Milchschaum gekrönt wird.

Seit dem Aufstehen habe ich etwas (viel) Zeit online verbracht, in der Küche rumgewuselt und mich allgemein viel ablenken lassen. Aber wenn ich das richtig sehe, dann muss ich jetzt erst wieder zum Abendessenkochen von meinem Sofa aufstehen (oder wenn wir uns doch noch spontan zum Brettspielen aufraffen können). Ich werde jetzt erst einmal wieder zu „A Tangle of Spells“ greifen und das Buch beenden! Wenn in den letzten Kapiteln nicht noch etwas passiert, das meine Meinung ändert (wovon ich nicht ausgehe), dann ist das bislang mein liebster Band der Widdershins-Schwestern-Reihe. Die vorherigen beiden Geschichten waren auch schon sehr gut und wunderbar atmosphärisch, aber die Insel, auf der die drei Schwestern lebten, war so schrecklich deprimierend, dass es mir schon manchmal etwas zu viel war. Hier hingegen scheint der kleine Ort, in den die Familie gezogen ist, so wunderbar friedlich zu sein, auch wenn die Bewohner sich etwas seltsam benehmen, wenn es um das Thema Magie geht. Dieser Kontrast zwischen dem „normalem“ Äußeren und all den Spannungen und Gefahren hinter der hübschen Kulisse, macht mir wirklich viel Spaß und sorgt dafür, dass ich das Buch etwas mehr genieße als die vorherigen.

 

Update 14:00 Uhr

Links die Taschenbuchausgabe von "The Bewitching of Aveline Jones", rechts eine grüne Schale mit Porridge und Apfelmus.

Nach dem letzten Update habe ich wirklich erst einmal „A Tangle of Spells“ beendet und ich bleibe dabei, dass dieser dritte Band mein persönlicher Lieblingsteil der Reihe ist. Ich glaube nicht, dass es noch weitere Fortsetzungen rund um die Widdershins-Schwestern geben wird, aber ich bin sehr neugierig auf weitere Romane von Michelle Harrison. Zum Frühstücksporridge (genau genommen Dinkelflocken, gepoppter Amaranth und Mandeln aromatisiert mit gemahlener Vanille und dazu ein großzügiger Klecks Apfelmus, weil das so langsam mal aufgebraucht werden muss *g*) habe ich ein Video von Bernadette Banner und Cheyney McKnight gesehen, wo es um die Zusammenstellung einer modernen Chatelaine ging. Nicht ganz mein Thema, aber unterhaltsam und die Länge war perfekt als Frühstücksbegleitung. 😉

Eine Zeichnung über der Überschrift des ersten Kapitels von "The Bewitching of Aveline Jones". Die Kapitelüberschrift lautet "Stone and Glass" und die Zeichnung zeigt eine Elster, die auf einem Ast mit Beeren sitzt und von hinten von einem Vollmond eingerahmt wird.

Danach habe ich dann endlich zu „The Bewitching of Aveline Jones“ von Phil Hickes gegriffen und schon beim Aufschlagen habe ich mich über die erste Illustration von Keith Robinson gefreut. Die hübsche Illustration über der Kapitelüberschrift ist nur der Anfang, auf den ersten Seiten habe ich noch eine dekorative Flasche, ein mysteriöses Mädchen in einem Hexen-Steinkreis und eine fliegende Elster gefunden. Schon im ersten Aveline-Jones-Band habe ich mich sehr über all die Zeichnungen im Buch gefreut, weil diese nicht nur wichtige Elemente der Handlungen aufgriffen, sondern eben auch sehr dekorativ sind. Ich glaube, dass diese Geschichte wirklich gut als Lektüre zum heutigen Tag passt – denn bislang hat sich Aveline durch einen überwucherten Garten geschlagen, einen mysteriösen Steinkreis und ein ebensolches Mädchen entdeckt und eine Flasche gefunden, bei der sie das Gefühl hat, sie sollte sie vielleicht besser wieder einfach vergraben und ausnahmsweise nicht ihrer Neugierde nachgeben. Was sie natürlich doch machen wird … *g*

 

Update 18:30 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts die Taschenbuchausgabe von "The Bewitching of Aveline Jones", im Hintergrund ist ein offenes Fenster zu sehen, dass einen dunkelblauen Abendhimmel, die Silhouetten mehrerer Gebäude und einen angeläuteten Kirchturm zeigt.

Hach, heute Nachmittag habe ich richtig schön gelesen und bin inzwischen mit „The Bewitching of Aveline Jones“ fast durch. Wobei das Buch sich auch wirklich zügig lesen lässt und mich natürlich die Frage, was mit Aveline und Hazel passieren wird, immer noch weiterblättern ließ. Was mit Hazel los ist, ist eigentlich von Anfang an klar, nur Aveline kapiert es nicht – was ich überraschenderweise eher amüsant als unglaubwürdig finde. Vielleicht geht es mir gerade deshalb so, weil Aveline immer auf der Suche nach unheimlichen und übernatürlichen Dingen ist, aber auf der anderen Seite eigentlich nicht so richtig daran glauben will, auch wenn sie natürlich schon früher einmal einen Geist gesehen hat. Ich mag die Geschichte auf jeden Fall sehr und freue mich darauf das Buch nach dem Abendessen beenden zu können. Wenn das mit mir so weitergeht, dann greife ich heute noch zu einem weiteren Roman. *g*

Animal-Crossing-Screenshot, der meine Figur in einem Halloween-Hexen-Kostüm zeigt mit einer kleinen Kürbislaterne in der Hand. Vor ihr steht Jakob und brüllt "Fröhliches Halloweeeeen!", im Hintergrund sind diverse Kürbisdekorationen zu erkennen.

Außerdem habe ich natürlich gerade noch eine Runde „Animal Crossing“ gespielt und meine Nachbarn mit Bonbons und Lollies beschenkt und von Jakob Halloween-Items bekommen. Morgen heißt es dann wieder meine Insel von all den gruseligen Kürbisdekorationen zu befreien, was bestimmt einige Zeit dauern wird. *g* Und dann bleibt mir nur noch das Warten auf den kommenden Freitag, wenn das große Update veröffentlicht wird. Es gibt viele Dinge, die dann neu sein werden und die Möglichkeit dann andere Häuser einrichten oder Gerichte herstellen zu können, reizt mich schon sehr. Aber vor allem bin ich gespannt auf all die neuen Möbel, denn da habe ich in den vergangenen 1 1/2 Jahren schon ein paar Dinge vermisst, die in dem 3DS-Spiel schon vorhanden waren … Bevor ich gleich in die Küche flitze und anfange zu kochen, dreh ich noch eine kleine Blog- und Kommentarrunde. Die heutige Mitleserinnenzahl ist ja wieder überschaubar. *g*

 

Update 22:45 Uhr (letztes Update)

So langsam wird es Zeit das Herbstlesen mit einem letzten Update zu beenden … Zum Abendessen gab es heute ein Süßkartoffel-Erbsen-Curry, das leider nicht so besonders gelungen war. Ich muss mir wirklich mal merken, dass unser Gemüsekisten-Hof keine guten Süßkartoffeln anbaut und ohne gute Süßkartoffeln gibt es eben auch kein gutes Süßkartoffel-Erbsen-Curry. Immerhin habe ich, während das Curry köchelte, „The Bewitching of Aveline Jones“ beendet und gegen Ende zog die Geschichte noch einmal ein bisschen an, was bedeutet, dass der Roman wirklich wunderbar zu Halloween passte. Ich bin gespannt, ob Phil Hickes Avelines „Gegenspielerin“ noch einmal in einem anderen Roman auftauchen lässt oder ob dieser Teil von Avelines Abenteuern nun wirklich endgültig vorbei ist. Immerhin wird am Ende des Buches ein dritter Teil angekündigt, so dass ich danach in den kommenden Monaten die Augen aufhalten werde. 🙂

Links oben eine kleine brennende Laterne, rechts oben eine hexenkesselförmige Tasse mit Heißer Schokolade und dazwischen liegt die Taschenbuchausgabe von "Gideon the Ninth".

Nach dem Essen hatte ich immer noch Lust zu Lesen, also habe ich mir von den Büchern, die ich mir schon für den November bereit gelegt habe, „Gideon the Ninth“ von Tamsyn Muir gegriffen. Um den Roman bin ich sehr, sehr lange herumgeschlichen und ich weiß nicht, ob ich ihn mir geholt hätte, wenn ich nicht eine Kurzgeschichte mit der Protagonistin gelesen hätte, die mich fasziniert hat. Als mich mein Mann eben fragte, wie ich die Geschichte bislang finde, war meine Antwort „interessant und etwas irritierend, aber durchaus faszinierend“ – es ist auf jeden Fall etwas ganz anderes als ich sonst so lese. *g*

Da ich inzwischen ziemlich müde bin und den Kopf voller Geschichten und Figuren, Hexen, Necromanten und Magie habe, wird es wohl langsam Zeit für mich etwas runterzufahren, damit ich zu einer einigermaßen vernünftigen Uhrzeit ins Bett wandern kann. Also beende ich hiermit den heutigen Herbstlesentag! Es hat mich wirklich gefreut, dass ich an diesem letzten Tag im Oktober so viel Zeit mit Lesen verbracht habe und dass ich dabei wieder etwas Gesellschaft hatte. Überhaupt ist es schön, dass wir uns nun schon seit einigen Jahren immer wieder im Oktober zusammenfinden, um gemeinsam entspannte Wochenenden zu genießen.

Ich wünsche euch schöne und gemütliche Stunden im November und hoffe, ihr könnt weiterhin den Herbst genießen, lasst es langsam angehen und passt gut auf euch auf, während die Tage dunkler und kürzer werden! Vielen Dank, dass ihr mich beim Herbstlesen begleitet habt! Und vielleicht lesen wir uns ja an einem der kommenden Lese-Sonntage wieder! 🙂

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Heutige Mitleserinnen:

Anette
JED

Herbstlesen im Oktober 2021 (Samstag, 30.10.)

Logo mit dem Text "Herbstlesen im Oktober 2021" vor einem Hintergrund, der trockene Herbstblätter auf einem Asphaltboden zeigt.Das letzte Wochenende im Oktober und so langsam habe ich das Gefühl, dass meine To-do-Liste für den Rest des Jahres länger ist als … der Rest des Jahres. Vor allem, da mein Mann seinen restlichen Jahresurlaub aufbrauchen muss und deshalb relativ häufig frei haben wird – und mir die vergangene Woche mal wieder gezeigt hat, dass ich in seinem Urlaub weniger auf die Reihe bekomme als sonst. *g* Immerhin hat sein Urlaub in den letzten Tagen auch bei mir zu so etwas wie einem Urlaubsgefühl gesorgt, was bei mir für ein paar extra Lesestunden geführt hat. Genau genommen habe ich seit dem vergangenen Herbstlesen-Sonntag „And Dangerous to Know“ (Darcie Wilde), „Howl’s Moving Castle“ (Diana Wynne Jones) und „At Bertram’s Hotel“ (Agatha Christie) beendet, „Collateral Damage“ (Taylor Simonds) gelesen und „Miss Percy’s Pocket Guide [to the Care and Feeding of British Dragons]“ (Quenby Olson) begonnen. Letzteres ist sehr nett, aber heute bin ich eher in der Stimmung für eine andere Lektüre. Genau genommen habe ich mir „A Tangle of Spells“ (Michelle Harrison) und „The Bewitching of Aveline Jones“ (Phil Hickes) bereit gelegt. Aber bevor ich zum Buch greife, muss ich erst einmal etwas wacher werden, den Abwasch erledigen und vielleicht auch schon mal den Apfel-Kuchen für heute Nachmittag backen.

 

Update 12:00 Uhr

Uff, der Vormittag war ein bisschen trubelig mit Abwasch, Backen und erneutem Abwasch. Außerdem habe ich einen Milchschäumer geliefert bekommen, da ich einen Ersatz für meinen kaputten Milchschäumer (nach gerade mal neun Tagen Betrieb! *grummel*) benötigte und mich durch die Bedienungsanleitung gelesen und natürlich alles abgewaschen. *g* Ich muss gestehen, dass ich – nachdem der anderen kaputt gegangen war – überlegt hatte, ob ich so ein Gerät wirklich benötige, aber dann habe ich ihn doch überraschend vermisst und mir ein etwas teureres Teil gekauft. Nun hoffe ich, dass das neue Stück etwas länger hält, er sieht zumindest gut aus und ist jetzt schon leichter zu reinigen als der alte … Ansonsten war ich noch eben unter der Dusche und habe jetzt das dringende Bedürfnis den Rest des Tages auf dem Sofa zu verbringen. Draußen ist es grau in grau und lädt zum Einmuckeln ein und ich habe zwei sehr vielversprechende Bücher in Reichweite liegen. So richtig einmuckeln werde ich mich aber erst, wenn der Kuchen auch wieder aus dem Ofen ist. Ich muss gestehen, dass ich die Optik heute wirklich lustig finde, weil mein Mann (von mir anscheinend nicht mit ausreichenden Instruktionen versehen wurde, da ich nur sagte „kannst du eben ein paar Löcher mit der Gabel in die Teigdecke stechen“ und deshalb) sehr systematisch vorgegangen ist – und nun sieht es aus, als ob er mit einem Nadelrad (oder Kopierrädchen – kennt das noch jemand, ich habe seit Jahrzehnten keins mehr gesehen) über den Kuchen gegangen wäre. 😀

 

Update 15:00 Uhr

Links die Taschenbuchausgabe von "A Tangle of Spells", rechts ein Teller mit zwei Brötchenhälften (eine mit Frischkäse, eine mit Brombeer-Gelee) und zwei Möhren.

So richtig viel habe ich noch nicht gelesen, weil ich mich einfach ständig von anderen Sachen ablenken lasse, aber so langsam komme ich in „A Tangle of Spells“ rein. Das Buch ist der dritte Teil der Geschichten rund um die Widdershins-Schwestern (Band 1 ist „A Pinch of Magic“, Band 2 „A Sprinkle of Sorcery“) und ich freue mich sehr über das Wiedersehen mit Betty, Charlie und Fliss, auch wenn es anfangs etwas irritierend war, dass die Schwestern nicht länger in einem Gasthaus auf einer Insel leben. Aber allein der Prolog ist schon wieder so wunderbar atmosphärisch und ich liebe es einfach, wie Michelle Harrison in den Widdershins-Bücher mit (leichten) Grusel und Magie spielt! Und dann ist da ja noch das neue Zuhause der drei Schwestern und so viel Neues (für sie und den Leser) zu entdecken, auch wenn es wohl besser gewesen wäre, wenn Granny das neue Haus nicht gerade gekauft hätte, als sie … angetrunken war. *g*

(Prolog in Gedichtform) Prologue: Hocus pocus, hubble bubble, Magic allways leads to trouble. Three brave sisters, one fresh start, How long till it falls apart? From Crowstone's damp and swirling fogs To hidden rooms and hopping frogs. A pretty village, so serene, But somethings lurks beneath, unseen. Shuffle-shuffle, What's that sound? It's in the air and all around. A pinch of magic - use it quick! There is danger here in Pendlewick ...

Tangle of Spells von Michelle Harrison, Verlag Simon & Schuster, Prolog auf Seite 1

 

Update 18:30 Uhr

Eine Collage aus vier Bildern: Links oben eine hexenkesselformige Tasse mit der Aufschrift "Witches Brew", die mit Heißer Schokolade gefüllt ist. Rechts oben ein Stück Apple Tarte und ein Klecks Sahne auf einem Teller, dahinter ist eine kleine brennende Laterne zu sehen. Links unten: Noch einmal die brennende Laterne, die Kerze ist dieses Mal deutlich weiter runtergebrannt und daneben liegen zwei Bücher, deren Titel nicht erkennbar sind. Rechts unten: Ein Animal-Crossing-Screenshot mit einem K.K.Slider-Konzert.

Ich habe heute einen wirklich schönen und entspannten Nachmittag verbracht und nicht nur die „Heiße Schokolade“-Funktion des neuen Milchschäumers ausprobiert, sondern auch ein leckeres Stücke Apple Tarte genossen. Ansonsten hatte ich meine Nase recht viel in meinem Buch ungenieße die Beziehungen zwischen den drei Widdershins-Schwester, die regelmäßig zwischen Zuneigung und leichter genervtheit über die Macken der anderen schwanken. Betty findet immer mehr Hinweise, dass es an ihrem neuen Wohnort nicht ganz so friedlich zugeht, wie es auf den ersten Blick scheint, und ich bin gespannt wie sich diese Geschichte für die drei Schwestern noch entwickeln wird. „A Tangle of Spells“ bietet mir bislang auf jeden Fall die Mischung aus Heimeligkeit und unheimlichen Elementen, die ich so bei diesen Romanen mag. Oh, und ich habe natürlich auch wieder meine tägliche Animal-Crossing-Runde gespielt! Bevor ich jetzt in die Küche gehe, schaue ich mal, ob Anette noch etwas zu ihrem Nachmittag geschrieben hat …

 

Update 22:00 Uhr (letztes Update)

Rechts die BluRay-Hülle von "The Whisperer in Darkness", links ein angefangener Socken aus brauner Wolle.

Nach dem letzten Update bin ich erst einmal in die Küche gewandert und habe gekocht (Nudeln mit einer Kidney-Bohnen-Mais-Tomatensauce) und zum Essen haben wir dann „The Whisperer in Darkness“ geschaut. Den Film hatte mein Mann schon vor einiger Zeit gesehen und war danach ungemein begeistert – nicht nur von dem Film, sondern auch von den Extras, in denen mehr zur Entstehung der Geschichte und den Dreharbeiten erzählt wird. Und da er so begeistert war, hatten wir beschlossen, dass wir gemeinsam den Film an diesen Wochenende sehen würden. Am Montag gucken wir uns dann die Extras an, da hat mein Mann noch einen freien Tag (da sich seine Firma an bayrische Feiertage hält, obwohl sie in Hessen ist *g*). „The Whisperer in Darkness“ ist eine Geschichte von H. P. Lovecraft, die von der H.P. Lovecraft Historical Society weitergesponnen und verfilmt wurde. Ich muss zugeben, dass ich Lovecrafts „Horror“ atmosphärischer finde, wenn ich es nur höre und nicht sehe, aber ich war beeindruckt von der liebevollen Ausstattung des Films, der Wahl der Schauspieler (sehr viele „Typen“, die gut in einen sw-Film passten) und einiger schön gewählter Details. Ich muss gestehen, dass ich nicht so hingerissen bin wie mein Mann, aber ich freue mich darauf die Extras zu schauen und mehr über den Entstehungsprozess des Films zu erfahren! Beim Filmschauen habe ich auch noch etwas an meinem aktuellen Socken weitergestrickt. Den vernachlässige ich gerade sehr, weil er nur mein „Ausweich-Handarbeitsprojekt“ ist für die Momente, in denen ich beim Handarbeiten nicht hinschauen kann.

Ich glaube nicht, dass ich heute noch sehr lange aufbleiben werde, aber ein paar Seiten werde ich bestimmt noch in „A Tangle of Spells“ lesen. Das Buch bereitet mir gerade viel Freude. 🙂 Überhaupt hatte ich heute einen sehr netten Tag und es war schön, dass Anette mir beim Herbstlesen heute Gesellschaft geleistet hat! 🙂

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Heutige Mitleserin:

Anette