Nachdem ich gestern so einen gemütlichen Samstag hatte, hoffe ich, dass es heute ebenso entspannt hier weitergeht. Viel habe ich gestern nicht mehr gelesen, auch wenn ich nicht ganz so früh ins Bett gekommen bin, wie ich gehofft hatte. Im Zweifelsfall muss ich heute also wohl einen Mittagsschlaf einlegen. *g*
Außerdem haben wir für heute wieder eine Brettspiel-Runde geplant (wenn wir uns denn auf ein Spiel einigen können) und ich habe natürlich noch meine beiden angefangenen Bücher („And Dangerous to Know“ und „Howl’s Moving Castle“). Aber erst einmal muss ich wieder wachwerden und dann sehe ich weiter … 🙂
Update 11:15 Uhr
Es bleibt dabei, dass ich es immer wieder faszinierend finde, wie so ein Vormittag einfach vergehen kann, ohne dass ich viel gemacht hätte. Genau genommen habe ich mich ein bisschen online rumgetrieben, mit meinem Mann die Essensplanung für heute und die nächsten Tage durchgesprochen und eine Kurzgeschichte gelesen. Die Kurzgeschichte war „Undead Philosophy 101“ von Stephanie Burgis und als Urban-Fantasy-Geschichte gehört sie so gar nicht zu dem, was die Autorin normalerweise schreibt, aber sie hat mir gut gefallen. Die Protagonistin Amanda sucht in der Geschichte Beistand bei ihrem Philosophie-Professor, weil ihre Mitbewohnerin von einem Vampir gebissen wurde. Es gibt sehr viele Gedanken darüber, dass Amanda nicht den Erwartungen ihrer Eltern entsprechen will, sehr viele (amüsante) Details zum Studentenleben und natürlich ein paar Vampire … *g* Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und muss zugeben, dass ich es nett fände, wenn Stephanie Burgis das Genre irgendwann mal wieder für sich entdecken und mehr darin schreiben würde. 😉
Update 15:00 Uhr
Ich würde ja gern behaupten, dass ich mich nach dem letzten Update gleich an meine Frühstückszubereitung gemacht habe, aber natürlich habe ich vorher noch etwas Zeit mit Kommentaren und allem möglichen anderen Kram verstreichen lassen. Beim Frühstück habe ich (mal wieder) gemerkt, dass es doch gut zwanzig Jahre her ist, seitdem ich regelmäßig mit Essstäbchen gegessen habe. Ich bin wirklich ziemlich unbeholfen geworden, wobei die kalten Finger vermutlich auch nicht geholfen haben. *g* Aber die Udon-Nudeln waren lecker und das warme Frühstück war heute einfach perfekt! Danach habe ich dann erst einmal zu „Howl’s Moving Castle“ von Diana Wynne Jones gegriffen. Ich mag dieses Buch so gerne und ich liebe all die kleinen Details und Zusammenhänge in der Geschichte, die zum Teil erst dann ins Auge fallen, wenn einem die Handlung schon bekannt ist.
Was ich gerade allerdings wirklich lustig fand, war die Tatsache, dass mir heute zum ersten Mal aufgefallen ist, dass ich es in all den Jahren immer hingekommen habe, dass im Schloss nicht gekocht werden kann, wenn Calcifer erschöpft ist. Ja, der Dämon lebt im Herd und wenn auf dem Herd gekocht werden soll, dann muss dort auch ein Feuer brennen, das stark genug dafür ist. Aber auf der anderen Seite gibt es zwei Wege in Gebiete (ein Hinterhof und ein Moorgebiet), in denen ungestört ein kleines Lagerfeuer gemacht werden könnte, um etwas zu erhitzen. Es ist ja nicht so, als ob im Schloss Holzmangel herrschen würde, wenn man bedenkt, dass Calcifer regelmäßig mit Holzscheiten gefüttert werden muss …
Update 18:00 Uhr
Da ich für das heutige Essen noch die Spinat-Füllung improvisieren machen muss, muss ich gleich in die Küche wandern. Aber vorher erzähle ich noch, was ich in den letzten Stunde gemacht habe. Nach dem letzten Update habe ich erst einmal etwas „Animal Crossing“ gespielt, bei der ich all die Blumen ausgraben durfte, die dank des gestrigen Regens auf meiner Insel gewachsen sind. Ich mag diese tägliche Runde über meine Insel wirklich gern und finde es wunderbar entspannend auch in diesem Spiel so etwas wie „Alltag“ zu haben … mal schauen, wie das so wird, wenn am 05. November die Erweiterung veröffentlicht wird. Ich fürchte, ich werde wohl für das Wochenende sehr viel Spielzeit einplanen müssen. 😉
Danach hatte ich dann große Lust auf was Süßes und einen großen Pott mit Milchkaffee. Dabei habe ich wieder zu „And Dangerous to Know“ von Darcie Wilde gegriffen und weitergelesen. Ich glaube, ich habe noch gar nicht so viel zur Handlung erzählt … Die Protagonistin Rosalind Thorne ist eine verarmte „Tochter aus reichem Haus“, die überlebt, indem sie anderen Frauen ihrer Gesellschaft diskret bei ihren Problemen hilft. Dieses Mal wird sie von Lady Melbourne engagiert, um herauszufinden wer Briefe aus dem Besitz der Lady gestohlen hat. Diese Briefe enthalten (vermutlich) Details über das Liebesleben von Lord Byron und könnten einen Skandal entfachen, der nicht nur den (momentan auf dem Kontinent lebenden) Lord seine Stellung kosten könnte, sondern auch Lady Melbourne und ihrer Familie schaden würde. Auf der anderen Seite hat der Bow Street Runner Adam Harkness, mit dem Rosalind schon zweimal zusammengearbeitet hat, das Problem, dass die Leiche einer unbekannten Frau zu Scotland Yard geliefert wurde – und die Herren, die das „Paket“ abgeliefert hatten, sagten aus, dass sie ihre Lieferung im Hof des Herrenhaus der Familie Melbourne in Empfang genommen haben. Offiziell wäre es zu gefährlich zu ermitteln, also bittet Adam Rosalind darum, dass sie für ihn die Ohren aufhält. Alles in allem mag ich die Geschichte eigentlich, ich hätte aber mehr Vergnügen daran, wenn die Autorin keine real existierenden Personen eingebaut hätte, über die ich in diesem Jahr gerade erst einiges gelesen habe, was eben nicht mit den Darstellungen in diesem Roman übereinstimmt, und wenn nicht die „sachbezogenen“ historischen Details in dem Buch so stimmig klingen würden … So, jetzt aber in die Küche! 😉
Update 22:00 Uhr
Wie schon geahnt, hat das Kochen heute etwas Zeit in Anspruch genommen und während das Essen im Ofen war, habe ich schon mal den Abwasch erledigt, so dass ich damit für heute durch bin. Die Spinat … Quiche(?) war sehr lecker und – da ich damit diverse Reste inklusive etwas Mascarpone, Parmesan und Feta aufgebraucht habe – sättigend. Ich freu mich jetzt schon darauf, dass ich morgen noch ein Stück davon zum Abendessen habe. *g* Eigentlich wollten wir zum Essen etwas Schauen, aber am Ende haben wir die Zeit nur genutzt, um unsere Netflix-Liste mal auszumisten. Danach habe ich noch ein paar Kommentare beantwortet und ein paar Seiten in meinen beiden Büchern gelesen. Ich neige dazu im Laufe eines Abends alles, was ich in Reichweite haben will, auf meiner Sofadecke anzusammeln und heute führt das dazu, dass ich gerade ständig zwischen den beiden Romanen wechsel. Ich denke, ich werde das auch noch ein Stündchen oder so weiter so machen und dann ins Bett gehen.
Es war heute wieder schön gemeinsam mit euch den Tag zu verbringen und ich kann kaum glauben, dass wir nur noch ein Herbstlesen-Wochenende vor uns haben! Ich hoffe, wir lesen uns hier am kommenden Wochenende wieder oder ansonsten spätestens am Lese-Sonntag im November. Habt einen guten Start in die Woche und genießt das Herbstwetter solange es anhält! 🙂
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Heutige Mitleserinnen:






























































