Schlagwort: Persönliches

Orange Katze bzw. Kindheitserinnerung gesucht!

Oder genauer gesagt: Ich suche ein Buch, an das ich mich nur noch ganz vage erinnere – es hatte allerdings eine orange Katze auf dem Cover, die auch eine wichtige Rolle in der Geschichte spielte. Vielleicht hat einer von euch eine Idee welchen Titel dieser Roman haben könnte oder von welchem Autor es stammen könnte.

Seit vielen Jahren muss ich immer wieder an dieses Buch denken – und das Lesen von „Die geheime Sammlung“ hat es mir nur noch lebhafter wieder in Erinnerung gerufen. Wenn ich mich richtig erinnere, dann spielt die Geschichte in England – vermutlich noch während der Kolonialzeit, aber das ist eher geraten.

Hauptfigur dieser Geschichte ist eine Junge – da bin ich mir fast sicher *g* – und ständig kommt eine orange Katze vor. Der Junge wohnt recht unbeaufsichtigt in einem großen Haus und sieht eines Tages in einem Spiegel ein Mädchen. Das Mädchen wird (von einem bösen Zauberer?) gefangen gehalten und natürlich versucht der Junge sie zu befreien. Dazu muss er verschiedenen silberne Gegenstände finden unter anderem einen Teekessel und einen silbernen Fisch (der übrigens von der Katze gefressen wurde, weshalb es ihr möglich ist in den Welten vor und hinter dem Spiegel zu sein).

Wenn ich da nichts durcheinanderbringe – ich habe als Kind eine ganze Menge fantastischer Jugendbücher gelesen – , dann bekommen die beiden unter anderem Hilfe von den vier Winden und anderen übernatürlichen Gestalten.

Einzig an das Ende erinnere ich mich noch ganz gut: Der Vater des Jungen kommt nach langer Zeit wieder nach Hause zurück und eröffnet seinem Sohn, dass er (in Indien, wenn ich mich recht erinnere) wieder geheiratet hat. Und als er dem Jungen seine neue Frau und deren Tochter vorstellt, stellt sich heraus, dass seine neue Schwester das Mädchen aus der Spiegelwelt ist.

Wenn also einer von euch eine Idee hat, was für ein Buch das sein könnte, dann wäre ich über einen Kommentar sehr dankbar! Ich hatte den Roman als Kind ein paar Mal aus der Bibliothek ausgeliehen – und da ich mich heute noch mit einem guten Gefühl daran erinnere, würde ich zu gern schauen, ob ich die Geschichte irgendwie gebraucht auftreiben könnte. Aber dafür benötige ich halt einen Titel, einen Autorennamen oder sonst etwas greifbares.

Wohnzimmerrenovierung – eine endlose Geschichte

Montag
Ich hab die Kerzenständer und den Kratzbaum aus dem Wohnzimmer geräumt, Bücherregal Nr. 1 vor das Bücherregal Nr.2 geschoben, die beiden Sofas, den Sofatisch, den Telefontisch und die Stehlampe in eine Ecke geschoben. Dann wurden die Katzen aus dem Wohnzimmer gescheucht, der Farbeimer und alle anderen Sachen zum Streichen aus dem Rumpelz… äh, der zukünftigen Bibliothek geholt und los ging es mit dem Streichen. Wie ich es am Wochenende geplant hatte, konnte ich die Wände vom Bücherregal bis zum Fenster in einem schönen strahlenden Weiß streichen. Die Fußleisten benötigten zwar drei Schichten, aber trotzdem war alles so weit fertig, dass ich die Möbel wieder zurückräumen, die Katzen wieder ins Wohnzimmer lassen und duschen konnte, bevor mein Mann nach Hause kam.

An verschiedenen Stellen der Wände fand ich übrigens noch die Kunstwerke des Vormietertöchterchens … (durch den Blitz leider nur schlecht zu erkennen)

Dienstag
Damit ihr nicht denkt, dass ich verschollen bin, habe ich morgens schnell einen Blogbeitrag zusammengeschustert und eingestellt. Dann habe ich die beiden Bücherregale auf die andere Seite des Zimmers geschoben, die kleinen Regale mit den Videospielen und DVDs ausgeräumt und in den Flur (der bald gar nicht mehr begehbar ist) gezogen, die Sofas und den Tisch enger zusammengeschoben und wieder den Farbeimer und die restlichen Sachen ins Wohnzimmer geschleppt. Dieses Mal waren die Katzen nur mit einem Haufen Leckerli aus dem Zimmer zu locken, aber nachdem sie endlich draußen waren, habe ich mich auf die Wandflächen zwischen Fenster und Büroschrank gestürzt. Was eine gute Planung erforderte, denn ich konnte erst dann den Bereich am Büroschrank streichen, wenn meine ersten Flächen so weit trocken waren, dass ich den Schrank, den Schreibtisch und den Fernseher gefahrlos dahin schieben konnte. Klappte aber alles – abgesehen davon, dass ich doch noch die Fußleiste hinter dem Schreibtisch doch noch für den nächsten Tag übrig lassen musste.

Und so sah die Fußleiste aus – deutlich erkennbar ist der liebevolle Farbauftrag unserer Vormieter, ebenso wie der graue Schleier, der durch die Tapetenkleisterreste entstanden ist …

Mittwoch
Heute konnte ich es eigentlich schön langsam angehen lassen, da ich nur die Fußleiste und die kleine Fläche hinter dem Büroschrank und dem Schreibtisch (die inzwischen beide an die gestern gestrichene Wand zwischen Fenster und Büroschrankecke gewandert waren) vor mir hatte. Aber die Fußleiste erforderte dann doch zwei Schichten, bevor sie strahlend weiß war – und da der Anschluss orange werden sollte, musste ich geduldig warten, bis die Farbe so weit trocken war, dass ich mit Klebeband und Acryl eine saubere Kante anlegen konnte. Währenddessen habe ich dann doch noch spontan beschlossen, dass ich den nicht zu reinigen Rollladenkasten in schmutzigem weiß im Vergleich zu den strahlend weißen Wänden ganz schön scheußlich fand – und dass ich natürlich noch eine Runde den Pinsel schwingen musste, um ihn ebenfalls zu streichen. Die orange Farbe war dann eine ganz schöne Enttäuschung – nicht von dem Farbton her, der mir immer noch sehr gut gefällt, sondern aufgrund der miesen Baumarktqualität. Inzwischen bezweifle ich, dass drei Schichten Farbe reichen werden, damit die ganze Sache deckt. Obwohl die Konsistenz mit der Profifarbe vergleichbar ist, ist die Pigmentierung wirklich erschütternd. Die erste Schicht sieht aus, als ob ich die Wand mit Wasserfarbe bearbeitet hätte. Wenn also einer von euch eine Renovierung planen sollte, dann fahrt zum nächsten Maler und fragt ihn, ob er euch seine Profifarbe verkauft. Der Qualitätsunterschied ist jegliche Preisdifferenz wert!

Böse Baumarktfarbe – in einem schön leuchtenden Ton!

Irgendwie hatte ich das ganz verdrängt, als ich den kleinen Eimer orange gekauft habe – vielleicht weil ich schon seit Jahren keine Baumarktfarbe mehr verstrichen habe. Immerhin kann ich jetzt verstehen, warum unsere Vormieter an einigen Ecken des Wohnzimmers ihre gelbe Wandfarbe so „lieblos“ verteilt haben. Was ich allerdings nicht verstehen will, ist, dass sie nicht in der Lage waren nach dem Streichen die (untere) Fußbodenleisten zu säubern. Nach einigen Jahren lassen sich die gelben Farbflecken nämlich nicht mehr entfernen, ohne dass ich demnächst mal zu Schleifpapier, Scheuerschwamm und Lösemittel greifen muss. Ich weiß schon, warum ich diese Aktion nach dem Einzug auf die Zeit nach meiner eigenen Renovierung vertagt hatte. 😉

Einmal ein Gesamteindruck vom Zustand der Ecke vor dem Streichen

Donnerstag
So langsam bin ich doch etwas unmotiviert, vor allem da der Regen eigentlich dazu einläd mal die Nase vor die Tür zu strecken und zu gucken, ob der Garten noch lebt. Naja, oder eine Runde auf dem Sofa zu muckeln und ein bisschen zu lesen. *g* Eigentlich sollte die orange Farbe ja zwischen jedem Streichvorgang vier Stunden trocknen, aber so geduldig war ich dann doch nicht. Wenn die Farbe trocken ist, dann streiche ich auch! Und so habe ich zwischen 9 und 16 Uhr drei Farbschichten aufgetragen. Im Moment sieht es eigentlich gar nicht so schlecht aus, abgesehen von der Ritze in der Ecke, die schon von unseren Vormieter nicht richtig gestrichen wurde und deshalb einen helleren Unterton hatte als die restliche Wand. Leider bietet der verregnete Nachmittag nicht die beste Sicht auf die Farbflächen. Wer hätte gedacht, dass eine Winterkatze sich mal strahlendes Sonnenlicht herbeiwünschen würde?

Tja, und der Ende des Tages zeigte: Ich darf Freitag noch einmal die Farbrolle schwingen!

Aber die Kante sah schon gut aus, nur die Fläche war noch immer streifig …

Freitag
Wenn ich heute wenigstens mit der guten Farbe weitermachen dürfte, dann ginge ja alles, aber noch eine Schicht Baumarkt-orange vor mir zu haben, macht mich müde und sorgt dafür, dass ich bis zur Mittagszeit vor dem PC hänge, zur Bibliothek wandere und mich so gar nicht zum Streichen aufraffen konnte … Doch dann ging es los mit der fünften orangen Farbschicht! Immerhin hatten mein Mann und ich gestern Abend beschlossen, dass nach spätestens sechs Schichten Schluss ist und wir dann einfach mit dem Ergebnis leben müssen! Inzwischen kann ich sagen, dass nach sechs Schichten die „hübschen“ Zeichnungen des Vormietertöchterchens nicht mehr durch die Farbe „schimmern“ – und der Farbauftrag lässt sich mit der Farbe wohl nicht besser hinbekommen. Manchmal frage ich mich, warum ich das so perfekt haben will, wenn ich doch davon ausgehen kann, dass bei vier Katzen nach ein paar Wochen wieder genügend Kratzer an der Wand zu sehen sind …

Warum sieht die Kante auf dem Foto so schief aus? Dabei ist sie wunderbar gerade geworden! 🙂

Samstag
Eigentlich wollte ich an diesem Tag mit meinem Mann nur noch zwei Möbel zusammenbauen, Löcher in die Wände bohren, alles an den richtigen Platz schieben, katzensicher anbringen, einen Kalender aufhängen – und am Ende des Samstags sagen: „Alles fertig! Das war eine anstrengende, aber lohnende Woche!“ Stattdessen öffneten wir einen Büroschrank-Bausatz, packten alle Teile aus, sortieren alle Schräubchen und Dübel und was sonst noch dazugehört und musste feststellen, dass vier wichtige Elemente fehlen!

Christie immerhin war mit ihrem neuen Liegeplatz sehr zufrieden …

Leider müssen wir aber den Büroschrank als erstes in die Ecke schieben und dann erst können wir den Rest der Arbeitsecke einrichten, Löcher bohren, eine Katzenbrücke anbringen usw. Und erst wenn die Arbeitsecke eingerichtet ist, dann ist gegenüber genug Platz, um die kleinen DVD/Spiele-Regale zusammenzuschrauben und an die Wand zu dübeln, und erst danach hätten wir den Raum, um auch noch das letzte Möbel zusammenzusetzen und den Fernseher, den DVD-Player und die Konsolen darin zu verstauen …

Theoretisch hätten wir natürlich noch den Weg zum schwedischen Möbelhaus auf uns nehmen können. Aber wir waren beide verflixt müde, genervt und hatten beim besten Willen keine Lust uns am Samstagmittag auf die Autobahn und dann auch noch in das Getümmel beim Möbelriesen zu stürzen. Also werde ich in den nächsten Tagen mit der Aufbauanleitung in der Hand dort aufschlagen und die fehlenden Teile einfordern müssen … Aber nicht heute (Montag), denn gerade warte ich auf den Techniker, der herausfinden soll, warum wir in der Nacht von Freitag auf Samstag auf einmal keinen Kontakt zur Außenwelt mehr hatten. Weder Fernsehen, noch Internet, noch Telefon gingen und auch wenn das wieder funktioniert, so will unsere Anbieter doch wissen, warum es überhaupt ausfallen konnte …

… und hat den Tag entspannt ausklingen lassen (wenn auch nicht mehr auf dem Kartonstapel, denn der war ja inzwischen ausgeräumt, da das unsere Büroschrank werden sollte)

Vorläufiges Renovierungsfazit:

– Eine bepinkelte Wäschewanne, da das Ausgesperrtsein und die Renovierungsunruhe mal wieder zu viel für Shandy waren (immerhin lässt sich so eine Folge innerhalb einer Stunde dank Waschmaschine wieder in Ordnung bringen).
– Kaputte Knie, die sich darüber beschweren, dass sie einige Tage lang ständig auf die Leiter und wieder runterkrabbeln mussten.
– Niemals wieder wird in meinem Haushalt Farbe aus dem Baumarkt gekauft!
– Oh, und auch Renovierungsaktionen können bei mir natürlich nicht ohne „Lektüre“ erledigt werden. Also gab es zur Unterhaltung folgende Hörbücher „Verstand und Gefühl“ (ca. 775 Minuten), „Die kleine Hexe“ (ca. 118 Minuten) und „John Sinclair 47: Die Werwolf-Sippe (Teil 1/2)“ (ca. 47 Minuten)

Sommergarten

Mit leichter Beunruhigung haben wir in den letzten Wochen miterlebt, wie unser Garten immer bunter wurde. So wunderschön der Anblick ist, so sehr ist uns doch bewußt, dass das Unkrautjäten zwischen all der Pracht schwierig wird. Vor allem, da wir uns immer noch nicht so sicher sind, was da eigentlich unerwünscht ist, und was sich langfristig als wunderschöne kleine Blume entpuppen könnte. 😉

Auch beunruhigt mich der Zustand einiger Pflanzen, denn so schön die Rosen blühen, so gibt es doch an den meisten Sträuchern mehr totes Holz als Blüten. Also muss ich unbedingt herausfinden, ob ich die noch so umsorgen kann, dass das Ganze nächstes Jahr wieder gesünder aussieht … Wenn jemand von euch einen guten Buchtipp zum Thema Garten oder Rosen hat, dann bitte her damit!

Bei einigen Pflanzen bin ich mir auch absolut nicht sicher, was für Blumen es sind, wer also eine der abgebildeten Blüten identifizieren kann, der darf mir sehr gern den Namen mitteilen. *g*

Doch bei all den Gedanken, die sich um den Garten drehen, finde ich es einfach nur wunderschön, dass wir diesen Anblick genießen können!

Dies und Das (3)

Fußbodenleisten machen einen neuen Fußboden noch viel schöner!

Nach drei Wochen, in denen der Kühlschrank im Flur neben dem Wohnzimmer und Geschirr und Lebensmittel in dem Raum neben der Küche standen, benötigt mein Mann fast eine Woche, um nicht ständig im Flur zu stehen, weil er etwas aus dem Kühlschrank sucht. Ich hingegen habe mich nach dem zweiten Tag daran gewöhnt, dass eine Bitte um Teller dazuführt, dass er die Küche verlässt …

Ich habe viele Jahre in einem umgebauten Lehm-Fachwerk-Haus gelebt und war so gut wie nie krank, jetzt wohne ich seit einigen Monaten in einem Steinhaus und habe schon die dritte oder vierte Erkältung – wer hätte gedacht, dass ich so empfindlich auf das Wohnklima reagiere … Je erkälteter ich bin, desto mehr besteht Logan darauf auf meinem Kopf zu schlafen – das ist bestimmt ganz lieb gemeint, führt aber eher dazu, dass er in der Nacht im hohen Bogen aus dem Schlafzimmer fliegt.

Wenn man den größten Raum in der Wohnung für Umzugskisten und Baumaterialien nutzt, dann kommt irgendwann der Tag, an dem man keine Ahnung hat, wo man die drei großen Eimer mit Profifarbe noch unterbringen soll. Nur gut, dass der Kühlschrank nicht mehr im Flur steht, so gibt es einen „leeren Platz“, an dem die Eimer erst einmal stehen können.

Heute hatte ich zwischen Tau und Regen nicht genug Zeit den Rasen zu mähen. Dafür hätte ich die Postbotin empfangen können, wenn sie mir denn endlich mein schon lange erwartetes Buch vorbeigebrach hätte. Wetten, dass sie erst wieder klingelt, wenn ich doch mal zum Rasenmähen komme?

Nachtrag: Hah, wenn ich gewußt hätte, dass Jammern hilft, dann hätte ich diesen Beitrag schon gestern eingestellt. 😉 Meine Nase ist gerade frei und der Paketbote brachte mein Buch! *kicher*

Ich warte ja auch erst seit über drei Wochen! Leider muss ich vorher noch ein paar andere Bücher lesen, aber am Wochenende stürze ich mich auf das fünfte Bridgerton-Liebesabenteuer!

Schlafende Katzen

Normale Katzen schlafen meiner Erfahrung nach gerne so:

Auch diese Haltung scheint sehr bequem zu sein:

Doch Baltimore beweist immer mal wieder, dass er kein normaler Kater ist und hält gern auf diese Weise ein Nickerchen (hier ist zum Glück mal mein Mann das Opfer):

Doch Logan bevorzugt eine Schlafhaltung, die ich noch nie zuvor bei einer Samtpfote gesehen habe – und die ich deshalb mal für euch von allen Seiten fotografierte:

Zum Glück scheint es ihm nicht zu schaden. 😉

Katzenpfoten

In den letzten Tagen bin ich immer wieder auf die Jagd nach Katzenpfoten gegangen – leider sind nicht besonders viele akzeptable Fotos dabei herausgekommen. Aber trotzdem mag ich euch meine Puschelpfötchen mal zeigen.

Da Christie ein wenig überredet werden musste, damit sie still hält, spreizt sie das Pfötchen unmerklich, was meinen Finger erstaunlich klein wirken lässt. Normalerweise sind mein Daumen und Christies Pfoten nämlich ungefähr gleichgroß.

Logan setzt seine Pfoten immer schön manierlich nebeneinander.

Von unten wollte er seine Pfoten einfach nicht herzeigen, aber dafür kann man mit meinem Finger im Hintergrund die Größe der Pfote erahnen – und sehen, wie haarig das Kerlchen zwischen den Ballen ist. Das sind schon fast Hobbitfüße! 😉

Baltimore ist da schon etwas weniger haarig, was dieses Foto beweist – ein Glücksfall, denn normalerweise sehen meine Versuche seine dicken Pfoten abzulichten, eher so aus:

Shandy hingegen war dieses Mal erleichtert, dass er nur seine Pfote präsentieren sollte und hat sich zu dieser Aufnahme (die mich wieder verwirrt, weil er doch eigentlich so schlanke Pfoten und keine Pranken hat) überreden lassen:

Kulinarisches Foto (für Sayuri)

Sayuri hatte vor kurzem wieder über einen Kochabend geschrieben und dabei eine Sauce erwähnt, die ich auch mal ausprobieren wollte. Also gab es heute bei uns einen Salat aus Erbsen, Mais, Karotten und Salatgurke mit einer Sauce, die wir aus einer fertigen Curry-Mango-Grillsauce und Creme fraiche zusammengerührt haben.

Dazu gab es dann noch ein paar Scheiben Ciabatta und ich muss sagen, dass das Ganze sehr lecker war! Wir sind nicht nur zu dem Schluss gekommen, dass es diese Kombination den Sommer über häufiger bei uns serviert wird, sondern auch, dass wir uns noch ein paar andere Varianten mit der Saucenidee vorstellen könnten.

Vielen lieben Dank an Sayuri für die leckere Anregung!

Auf den Hund gekommen …

… sind wir nicht, auch wenn man das bei diesem neuen Spielzeug glauben könnte:

Da ich immer auf der Suche nach möglichst robusten Sachen für die Maine-Coon-Kater bin, kam mir vor einigen Wochen der Gedanke, ich könnte mich ja mal beim Hundespielzeug für die beiden Plüschkater umgucken. Normales Katzenspielzeug zerfetzt Baltimore innerhalb weniger Sekunden, deshalb gibt es hier im Haus auch Shandys geliebte Fellbällchen nicht mehr. Die wurden von Christie übrigens immer apportiert, was nicht nur total niedlich war, sondern unser Mädchen körperlich so richtig schön forderte.

Bei den puscheligen Enden dieses Seilknotens hatte ich ein bisschen die Hoffnung, dass die Katzen dadurch zum Spielen animiert werden. Und wirklich gab es von der ersten Sekunde zwei, die total fasziniert davon waren:

Während Christie immer mal wieder am Seil schnupperte und sich manchmal daneben auf den Boden legt, um den Kopf daran zu reiben …

… findet Shandy es ganz toll, wenn er das Spielzeug in die Luft und quer durch das Wohnzimmer werfen kann. Jetzt habe ich zwar etwas Angst, wenn das große Ding gegen die Tische und Regale knallt, finde es aber schön, dass wenigstens einer etwas mit dem neuen Spielzeug anfangen kann! Leider habe ich ihn nicht in Aktion fotografieren können, aber den Größenvergleich finde ich auch ganz spannend. 😉

Die Winterkatze und die Bibliotheken

Solange ich mich erinnern kann, gehören Bibliotheken zu meinem Leben. Angefangen hat es mit einer kleinen Zweigstelle in einer großen Stadt, wo regelmäßig eine neue Runde Bilderbücher ausgesucht wurde. Leider habe ich nur noch wenige Erinnerungen daran, aber ich weiß noch, dass sich meine große Schwester mal ein Yoga-Buch für Kinder ausgeliehen hatte, bei dem ich die Namen für die verschiedenen Figuren sehr lustig fand. Später hat sie mich manchmal ins Stadtzentrum zur Zentralbibliothek mitgenommen – so ein riesiges Gebäude voller Bücher und es gab sogar einen Raum mit bequemen Stufen und Kissen, wo man Hörbücher hören konnte. So gehören meine ersten Bibliothekserinnerungen und meine Schwester irgendwie zusammen.

Dann zogen wir in einer kleine Stadt mit einer kleinen Bibliothek in einem hübschen Fachwerkhaus in der Innenstadt. Von unserem Gymnasium aus war es nur ein Katzensprung, allerdings reichte die Zeit nicht, um den Bus noch zu erwischen, sodass man sich gut überlegen musst, an welchen Tagen man zur Bibliothek gehen konnte. Nach kurzer Zeit wurde bei mir ein Auge zugedrückt, wenn ich die maximale Ausleihmenge von zehn Büchern überschritt, denn sie konnten sich sicher sein, dass ich spätestens nach einer Woche die Titel wiederbrachte. Viel zu schnell hatte ich mich dort durch die Kinder- und Jugendbuchabteilung gelesen, habe dann die Fantasy- und Science-Fiction-Bücher verschlungen, um danach mit den allgemeinen Romanen und Sachbüchern weiter zu machen. Nur die Krimis habe ich damals gemieden, da ich mir sicher war, dass ich die nicht so mögen würde. Für diese schnuckelige Bibliothek musste man sich etwas Zeit mitbringen, denn die nette Dame, die die Ausleihkarten abstempelte, war körperlich behindert und so dauerte es immer ein bisschen, bis ihre Hand den Stempel auch am richtigen Ort platzierte. Immerhin konnte man die Zeit schön nutzen, um ein bisschen zu schwatzen oder schon mal einen ersten Blick in die Bücher zu werfen und diese behutsam im Extrarucksack oder der Schultasche unterzubringen.

Während des Studiums mochte ich die Bibliothek an der Hochschule nicht so gerne, vor allem war es doch immer arg ärgerlich, wenn es nur ein Exemplar von einem Titel gab, welcher gerade vor 150 Studenten empfohlen wurde. Da half nur kurz vor Vorlesungsende schon mal rausrennen und hoffen, dass man genau dieses Buch als Erste in die Finger bekommt. Aber die Stadtbibliothek an meinem Studienort war auch wieder in einem schönen alten Gebäude untergebracht und hier entdeckte ich dann auch die Krimiabteilung für mich – was zu einigen seltsamen Lesestunden geführt hat, da die dortige Auswahl doch auch etwas ungewöhnlicher Sparten abdeckte. Hier fiel mir auch zum ersten Mal auf, dass man versuchte so effizient wie möglich mit seinen Lesern umzugehen. So war sowohl die Ausleihe als auch die Abgabestelle immer mit mindestens zwei Personen besetzt, sodass mir häufig die Bücher schneller aus der Hand genommen wurden, als ich sie aus meinem Rucksack holen konnte. Nicht sehr angenehm und mit ein Grund, warum ich nicht mehr wöchentlich in die Bibliothek ging.

Dann habe ich selber ein paar Jahre in einer Bibliothek gearbeitet und dort miterlebt, welche Arbeiten so tagtäglich hinter den Kulissen anfallen. Neben all den anderen Dingen, kommt spätestens nach ein paar Monaten, in denen man jeden Morgen total verschmierte Kinderbücher wieder in die Bilderbuchtröge und Regale einsortiert hat, der Moment, an dem man sich wünscht, man könnte jedem Benutzer einen Verhaltenskodex aufdrücken, der dafür sorgt, dass jeder einzelne Leser so sorgfältig wie möglich mit den Büchern umgeht. Früher – so erzählten mir die Kollegen – gab es noch eine Putzfrau, die regelmäßig die Bücher durch eine Buch-Waschmaschine gejagt hat. Aber die Stelle wurde eingespart und so hatte eigentlich jeder von uns neben dem Schreibtisch einen Stapel besonders schlimm verschmutzter Bücher, und wenn mal wieder etwas Luft im Arbeitsalltag war, dann griff man zu einem feuchten Lappen und fing an die Bücher zu putzen … Doch viel Zeit blieb für sowas nicht, denn je länger ich dort arbeitete, desto mehr fiel mir auf, dass die Bücher in einer Bibliothek so langsam nur noch Nebensache sind.

Hier habe ich auch erlebt wie auf die Selbstverbuchung umgestellt wurde. Für diejenigen von euch, die das nicht kennen: Bei der Selbstverbuchung hat der Leser eigentlich keinen Kontakt mehr zu den Bibliotheksmitarbeitern, man nimmt den Stapel mit Büchern, die man ausleihen will, scannt sie selber ein und wandert dann aus dem Gebäude. Zumindest, wenn alles richtig klappt und es dabei nicht zu Fehlern kommt. Natürlich ist man auch selber dafür verantwortlich, dass die ausgeliehenen Hörbücher auch alle CDs beinhalten, dass man nicht die Titel des Typen, der zu dicht hinter einem steht, mitausleiht und auch sonst sollte man sich genau angucken, was man da tut. Natürlich wurde vorher versichert, dass durch die Selbstverbuchung kein Stellen wegfallen – und ebenso natürlich kommt es gerade an meinem alten Arbeitsplatz ganz anders als vorher versprochen. Doch das habe ich dann nicht mehr mitbekommen, da ich inzwischen umgezogen bin.

Hier an meinem neuen Wohnort ist die nächste Zweigstelle nur ein paar Minuten zu Fuß entfernt – und so gehe ich regelmäßig Mittwochs in die Bibliothek und hole mir ein paar Bücher ab. Da mein SuB ja nicht gerade klein ist, greife ich zur Zeit nur noch auf Bibliotheksbücher zurück, wenn mir ein Titel empfohlen wird, den ich erst einmal nur antesten will, oder manchmal habe ich ein (gekürztes) Hörbuch hier und würde es gern mit dem Roman vergleichen oder ich habe zwar den ersten und dritten Band einer Reihe, aber nicht den zweiten. Zum Glück ist die örtliche Bibliothek sehr gut sortiert und wenn meine Zweigstelle mir nicht weiterhelfen kann, dann bekomme ich meine Bücher von den anderen geliefert.

Ich genieße es, wenn ich am Mittwochvormittag ein paar Worte mit den Bibliotheksmitarbeitern wechseln kann. In der Regel nicht mehr als „Das hier möchte ich zurückgeben – und dann ist da noch was für mich vorgemerkt.“ Und als Antwort kommt dann in der Regel „Nächste Woche müssen Sie noch ein Buch abgeben“ und dann wird mir mit einem „Sie kennen sich ja mit der Selbstverbuchung aus“ mein vorgemerkter Stapel in die Hand gedrückt. Doch nicht heute! Heute wurde ich darüber informiert, dass von nun an auch die Vormerkungen ohne „Menschenkontakt“ ausgegeben werden – denn nun wurde dafür extra ein Regal aufgebaut, wo man seine Vormerkungen selber rauszupfen muss.

Ganz ehrlich, ich hasse es, dass meine Bibliotheksbesuche immer unpersönlicher werden. Ich warte nur noch darauf, dass auch die Rückgabe per Selbstverbuchung erfolgt – und dann muss man gar kein Wort mehr mit einem Menschen wechseln, wenn man Bücher aus der Bibliothek nutzen will. Ich vermisse die kleinen Gespräche über die Ausleihtheke hinweg, bei denen man im schlimmsten Fall nur eine kurze Bemerkung über das Wetter austauschte und im besten Fall ein paar Buchtipps mit auf den Weg bekam. Wenn das so weitergeht, dann kann ich ja gleich die „Onleihe“ nutzen, dafür muss ich nicht mal aus dem Haus gehen, sondern „leihe“ mir Text- oder Audiodateien über mein Bibliothekskonto aus und kann die dann am PC lesen oder hören.

Aber genau das will ich nicht! Ich will in eine Bibliothek gehen und die Regale durchstöbern, ich will ein paar Worte mit einer Bibliothekarin oder einer FaMI wechseln, ich möchte Buchtipps von ihnen oder anderen Benutzern der Bibliothek bekommen und mich einfach in einem Gebäude voller Bücher wohlfühlen können. Vielleicht bin ich hoffnungslos altmodisch, aber der menschliche Kontakt hat doch – neben all den tollen Büchern – dazu geführt, dass ich als Kind so gern in die Bibliothek ging.

Vielleicht seht ihr das ja anders oder vielleicht gehört ihr ja zu den Leuten, die zwar gern lesen, aber nie eine Bibliothek nutzen würden, doch mich macht diese Entwicklung einfach nur traurig …

Dies und Das (2)

Die Post kommt immer zwischen 10 und 17 Uhr …

… nur nicht an Tagen, an denen ich morgens um halb neun unter der Dusche stehe und ausnahmsweise mal nicht auf das Klingeln an der Tür reagieren kann.

So war es am Mittwoch und da Donnertag Feiertag war, habe ich den Abholschein am Freitagmorgen meinem Mann mitgegeben, damit er nach der Arbeit die verpasste Sendung auf dem Heimweg mitbringen kann. Am Abend kam er grummelnd nach Hause, denn unsere Postfiliale hatte nichts für uns. Nun will die Filialleiterin mal nachforschen, wo das Päckchen geblieben ist – und hat angekündigt, uns Samstagvormittags (inzwischen ist es übrigens Mittag *seufz*) deshalb anzurufen. Ich weiß noch nicht, was mir lieber wäre:

Möglichkeit Nummer 1: Das Päckchen liegt in der großen Filiale einige Kilometer weiter, bei der man theoretisch sogar mit dem Auto parken kann – was auch nötig ist, denn sonst wäre die Strecke sehr mühselig zu bewältigen, da die nächste U-Bahn-Haltestelle etwas weiter weg ist.

oder

Möglichkeit Nummer 2: Die vermisste Sendung ist der große Umschlag, der mir am Freitagmorgen von dem aktuellen Aushilfspostboten in die Hand gedrückt wurde.

Doch vor allem hoffe ich, dass nicht Folgendes passiert …

Möglichkeit Nummer 3: Die geheimnisvolle Post ist unauffindbar verschwunden und da ich nicht einmal weiß, wer uns was geschickt haben könnte, kann ich nicht mal beim Absender Bescheid geben, dass wir was vermissen … Besonders ärgerlich wäre das, wenn es eine der nicht angekündigten, aber wichtigen Sendungen wäre, die mir ab und an ins Haus flattern.

Außerdem wurde mir Mittwoch von einer Bekannten eine Hermes-Versandverfolgungsnummer gemailt, mit dem Hinweis, dass sie ein Paket abgeschickt habe. Da das entgegen aller Hoffnungen nicht Freitag eingetroffen ist, aber am heutigen Samstag den Status „Befindet sich in der Zustellung“ hat, haben wir also beschlossen, die Suche nach einer Küche um eine weitere Woche zu verschieben und stattdessen den Tag mit dem Warten auf die Post zu verbringen.

Denn auch bei Hermes-Sendungen ist es hier in der Gegend nicht so ganz leicht, an sein Paket zu kommen, wenn man beim ersten Versuch nicht zu Hause war.

Noch lustiger ist es allerdings, wenn man die Lieferung seine monatliche Comic-Bestellung per GLS verpasst hat. Deren Abholstation liegt drei Ortsteile weiter, ebenfalls außerhalb der Reichweite der U-Bahn- , S-Bahn- oder Bus-Haltestellen und ist eigentlich eine Tankstelle. Wenn man die dann mit Hilfe eines zentimeterdicken Stadtplans, freundlicher Passanten und viel Glück gefunden hat, dauert die Herausgabe auch noch eine Weile, weil der Tankstelleninhaber sich erst einmal lang und breit darüber auslassen muss, dass ja noch nie jemand von soooo weit weg gekommen sei, um eine Lieferung abzuholen …

 

***

Und zuletzt noch ein typischer Wochenend-Dialog im Hause Winterkatze:

Sie sitzt am PC, er liest auf dem Sofa.

Sie: „Ach, Lauch …“
Er: „Hm?“
Sie: „Leek.“
Er: „Porenta?“
Sie: „Tomatensauce …“

Wer diesem Dialog folgen kann, ohne den ersten Link zu aktivieren: Herzlich Willkommen in meiner kleinen verschrobenen Welt! 🙂