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Kate Griffin: The Madness of Angels (Matthew Swift 1)

Der Kauf von „The Madness of Angels“ von Kate Griffin war eine Folge meines Wühltischrausches im Mai, bei dem ich Band 2-4 der Matthew-Swift-Bücher und die beiden Teile der Folgeserie erstanden hatte. Die Geschichte spielt im aktuellen London, wobei für Matthew Swift und einige andere Personen Magie ganz selbstverständlich zu ihrem Leben gehört. Ich muss zugeben, dass ich anfangs ein paar Schwierigkeiten hatte, in die Welt und die Handlung reinzufinden, da die Autorin dem Leser nichts erklärt. Auf der einen Seite finde ich es wirklich gut, wenn eine Welt für den Protagonisten so selbstverständlich ist und der Leser sie sich deshalb selbst erarbeiten muss, auf der anderen Seite hat es für mich etwas gedauert, bis ich mich mit Matthew und seinen Erlebnissen wohlgefühlt habe. Wobei „wohlfühlen“ auch nicht ganz der passende Ausdruck ist, wenn man überlegt, wie düster seine Erlebnisse sind und wie befremdlich seine Perspektive stellenweise ist. Dazu hat es mich zu Beginn sehr irritiert, dass Matthew als Erzähler zwischen „ich“ und „wir“ schwankt, auch wenn natürlich von Anfang an klar war, dass er das nicht ohne Grund tat.

Matthew Swift war bis vor zwei Jahren ein durchschnittlicher Zauberer mit einem mehr oder weniger durchschnittlichem Privatleben, dessen einzige noch lebende Verwandte seine (etwas verrückt wirkende) Großmutter war. Doch dann passierte etwas Schreckliches mit Matthew, das – so nahm man zumindest allgemein an – seinen Tod zu Folge hatte. Für den Leser beginnt die Geschichte in dem Moment, in dem Matthew in seinem Schlafzimmer wieder zu Bewusstsein kommt und kurz darauf feststellen muss, dass fremde Menschen in seinem Haus leben. Da er niemandem vertrauen kann, irrt er wenig später durch die nächtlichen Straßen Londons und versucht herauszufinden, was in den vergangenen zwei Jahren passiert ist. Doch auch in der relativen Anonymität der Straßen ist es für ihn nicht sicher, und so startet sein Rachefeldzug damit, dass er von einem unheimlichen Monster, das aus Müll entstanden ist, angegriffen wird.

Wie gesagt, man muss sich erst einmal auf die Handlung und die Erzählweise einlassen und damit leben, dass es ein bisschen dauert, bis man eine Vorstellung davon bekommt, worum es in dieser Geschichte überhaupt geht. Auch macht es Matthew einem nicht so leicht, mit ihm warm zu werden, da er sehr distanziert mit all den Dingen umgeht, die ihm passieren. Aber ich fand die Grundidee hinter Matthews Verschwinden, seine Fähigkeiten und die Art und Weise, wie Kate Griffin sein Anderssein dargestellt hat, sehr faszinierend. Auch hat die Autorin für diese Variante eines modernen-magischen London ein vielseitiges Abstufungssystem für die unterschiedlichen Magieanweder verwendet, das ich sehr spannend fand.

Doch vor allem hat sie mich mit ihrer Darstellung von London fasziniert. Matthew nimmt die Stadt sehr detailliert war, wobei sein Fokus nicht immer dem eines normalen Menschen entspricht, und er liebt London in allen seinen Erscheinungsformen. So nimmt einen die Geschichte mit in die verschiedensten Bezirke der Stadt, lässt einen die unterschiedlichsten Bewohner kennenlernen und bietet von einem fast schon touristisch-verklärten bis zu einem beinahe desillusionierten Blick auf London alle Facetten, die eine so große und vielseitige Stadt aufzuweisen hat. Dazu kommt noch eine Handlung, die einen immer wieder an den Motiven der diversen Beteiligten zweifeln und darüber nachdenken lässt, wie weit jemand gehen darf, um das „Richtige“ zu tun. Auf jeden Fall war „The Madness of Angels“ ein Roman, der aus der Masse der Urban-Fantasy-Veröffentlichungen herausragt und eine spannende Geschichte erzählt.

Herbstlesen im Oktober (5) – Sonntag

Da es sich so langsam bemerkbar macht, dass ich in den letzten Tagen nicht genügend Schlaf bekommen habe, werde ich heute etwas länger im Bett bleiben und dafür diesen Beitrag terminieren, damit ihr am Morgen schon mal einen Ort für eure Kommentare (und Beitragslinks) habt. Diejenigen, die Herbstlesen-Posts fürs ganze Wochenende geschrieben haben, habe ich schon verlinkt.

Für mich lief es gestern eigentlich ganz gut, ich habe zwar neben dem Lesen so einiges getan, aber es war ein entspannter Tag mit netten Geschichten und Kommentaren. 🙂 Heute werde ich mit dem gestern Abend angefangenen Buch „Emily Feather and the Chest of Charms“ von Holly Webb weitermachen und wieder eine Geschichte aus „Urban Allies“ lesen. Ansonsten habe ich keine weiteren Pläne, auch wenn die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass ich  mit meinem Mann im Laufe des Tages noch einen Film oder eine Serie schauen werde.

Ich wünsche euch schon mal einen schönen Start in den Sonntag! 🙂


Update 10:00 Uhr

Uhhh … Das mit dem Ausschlafen habe ich zwar gemacht, aber erholt fühle ich mich trotzdem nicht. Nachdem ich gestern gegen Mitternacht ins Bett gefallen bin, haben kurz darauf meine Nachbarn mit ihrem Besuch richtig aufgedreht. Besonders schön fand ich die Momente, in denen einer der Besucher nebelhornartig gröhlte, weil bei der – anscheinend im Hintergrund – laufenden Musik ein Song kam, der ihm gefiel. Daraufhin wurde dann die Musik lauter gedreht und alle sangen fröhlich mit. Gegen halb eins bin ich dann wieder aufgestanden und habe weiter in „Emily Feather and the Chest of Charms“ gelesen. Etwas später habe ich dann noch zu „Emily Feather and the Secret Staircase“ gegriffen und gegen halb drei waren die Nachbarn inklusive Besuch endlich im Bett und ich konnte dann auch wieder schlafen gehen. Jetzt versuche ich erst einmal langsam wach zu werden und entscheide dann, was ich als nächstes lese.

Update 14:00 Uhr

Heute geht bei mir wirklich alles sehr gemächlich. Ich habe ein bisschen mit dem 3DS gespielt, dann haben wir Christie gefüttert, während mir mein Mann von seinem gestrigen Spieletag erzählte und ich habe mir Frühstück gemacht. Zum Frühstück habe ich die ersten Seiten von „Twig im Dunkelwald“ von Paul Stewart gelesen und so langsam habe ich das Gefühl, ich kann einen Finger darauf legen, warum ich das Buch beim ersten Anlesen vor ein paar Jahren recht schnell zur Seite gelegt hatte. Zumindest am Anfang beschreibt mir der Autor zu viel. Ja, der Wald ist voller wundersamer und gefährlicher Wesen und Pflanzen und die Welt ist voller fantastischer Elemente, aber ich würde die lieber nach und nach selber entdecken, als damit so schnell zugeworfen zu werden. Außerdem mag ich es lieber, wenn ich so eine Welt durch die Augen eines Bewohners kennenlerne – und bei dem kann ich davon ausgehen, dass viele Sachen selbstverständlich sind. Er muss sich nicht sagen, dass er sich beeilt, weil Gefahren lauern, er tut es einfach …

Trotzdem bleibe ich jetzt erst einmal bei der Geschichte und versuche mich einfach auf Twigs Abenteuer bei seinem Weg einzulassen, während Christie aufpasst, dass ich mich heute so wenig wie möglich bewege. 😉

Update 18:00 Uhr

Ich habe nach dem letzten Update noch etwas in „Twig“ weitergelesen, wurde dann aber so müde, dass es doch Zeit für eine Runde Sofaschlaf war. Nach den zwei Stunden Schlaf war ich zwar nicht so viel wacher, hatte aber nicht mehr das Gefühl, ich würde vor lauter Müdigkeit schielen. Also habe ich mir einen Tee kochen und Kekse hinstellen lassen und zur nächsten „Urban Allies“-Geschichte gegriffen. „Pig Roast“ ist eine Geschichte von Joseph Nassise (der auch der Herausgeber der Anthologie ist) und Sam Witt und spielt in einer sehr hinterwäldlerischen Gegend, in der anscheinend ganz eigene Gesetze gelten. Genauer gesagt spielt „Pig Roast“ in Pitchfork County – wo auch eine Serie von Sam Witt angesiedelt ist – und eine Gruppe von Templer (die aus Joseph Nassises Templar Chronicles stammen) muss dort nach einem bestimmten Artefakt suchen, während ein einheimischer Führer ihnen zur Seite steht.

Ich mochte den Ton der Geschichte und die Figuren fand ich jetzt auch nicht uninteressant, auch wenn Sam Witts Night Marshall für mich reizvoller ist als eine Gruppe von Templern. Doch vor allem hat Pitchfork County meine Neugier geweckt. Wenn ich nach dieser Kurzgeschichte gehen kann, dann ist das eine ungewöhnliche Gegend voller dreckiger und harter Geschichten – und bildet somit einen interessanten Hintergrund für eine Urban-Fantasy-Serie. So gern ich meine Stammserien mag, so gibt es darunter doch nur wenige, die außerhalb größerer Städte spielen. Da finde ich so eine richtige Redneck-Gegend als Schauplatz spannend.

Bis es Zeit wird das Abendessen zu machen, werde ich mich wohl auf den DS konzentrieren und bei „Animal Crossing“ Blümchen gießen. Eine kleine Blogrunde habe ich eben schon gemacht, als ich die Kommentare in meinem Mailfach angeschaut hatte.

Update 22:00 Uhr

Viel war hier in den letzten Stunden nicht los. Wir haben Abendessen gemacht (und natürlich gegessen), mit dem 3DS gespielt und dazu „Gefragt – Gejagt“ laufen lassen. Jetzt werde ich bis zum Schlafengehen noch weiter in „Twig im Dunkelwald“ lesen und vielleicht noch eine Blogrunde drehen – das hängt ein bisschen davon ab, wie wach ich mich dann noch fühle. Es war wieder schön mit euch! Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche und hoffe, dass wir spätestens am nächsten Wochenende wieder voneinander lesen. 🙂

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Heutige Mitleser:

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Herbstlesen im Oktober (4) – Samstag

Das vergangene (lange) Herbstlesen-Wochenende war wieder sehr schön und ich habe den Austausch mit euch sehr genossen! In der Woche habe ich dann erst einmal mein angefangenes Buch („The Wizard of Dark Street“ von Shawn Thomas Odyssey) ausgelesen und mich sonst vor allem auf die Bibliotheksbücher („Kulturgeschichte des Klimas“ von Wolfgang Behringer und „Der katholische Bulle“ von Adrian McKinty) konzentriert, die ich nicht mehr verlängern kann. Daneben blieb nicht mehr viel Zeit für weitere Lesestunden, so dass ich heute wieder „frisch“ mit einem Buch starten kann. Oh, und natürlich will ich noch weiter in „Urban Allies“ und vielleicht sogar „Reflections“ lesen.

Aber erst einmal steht der Wochenendeinkauf an, den wir – seitdem wir kein eigenes Auto mehr haben – inzwischen 14tägig machen. Lustigerweise kostet uns der Einkauf selber so gar nicht mehr Zeit, auch wenn die Planung etwas aufwändiger ist, weil ich den Essensplan nun für zwei Wochen machen muss (inklusive Notizen, welche frischen Lebensmittel mein Mann am Dienstag nach der Arbeit mitbringen darf), dafür geben wir insgesamt weniger Geld für Lebensmittel aus. Sehr spannende Entwicklung! Ich melde mich also erst nach dem Einkauf wieder und beginne dann auch mit der Liste derjenigen, die heute mitmachen. Habt einen guten Start in den Tag!

Update 9:30 Uhr

Uiuiui, das war eben aufregend für meinen armen Mann. Da heute beim Friseur im Supermarkt so wenig los war, habe ich mir schnell die Haare um 2/3 kürzen lassen, während mein Mann einkaufen war. Kaum war ich beim Friseur fertig, hörte ich , dass ich im Supermarkt ausgerufen wurde. An der Kasse stellte sich dann heraus, dass mein Mann dachte, er hätte beim Getränkeeinkauf seine EC-Karte verloren. Auf jeden Fall fand er sie nicht in seinem Geldbeutel und war schon ganz panisch durch den Markt geflitzt und hatte die Karte gesucht. Während ich also bezahlte, plante er schon die Sperrung der Karte – und fand sie dann doch noch an einer Stelle in seinem Geldbeutel, an dem er sie niemals erwartet hätte. Ich bin ja froh, dass es so gut ausging, aber mein armer Mann ist immer noch ganz aufgeregt und gestresst.

Bevor ich mich auf dem Sofa einmuckeln kann, muss ich noch die Wäsche von gestern verstauen, eine weitere Runde Wäsche in die Maschine werfen und das heute gekaufte Gemüse putzen, kleinschneiden und einfrieren. Danach gibt es dann Frühstück und ein Buch für mich. 🙂

Update 13:30 Uhr

Glück ist, wenn man noch selbstgebackene Bagel im Tiefkühler findet 😀

Den Haushalt habe ich inzwischen erledigt und dazu noch Teig angesetzt für das Toastbrot, das ich heute noch backen will. Beim Wäsche verstauen, Gemüse schippeln und sonstigen Rumwuseln habe ich „Am Ende des Schmerzes“ von Iris Grädler weitergehört. An dem Hörbuch hänge ich schon eine ganze Weile, weil ich in letzter Zeit relativ wenig ruhige Tätigkeiten hatte – oder wenn ich mal im Garten war, dann hatten die Nachbarn ihre Laubbläserarmee am Start … Frühstück gab es inzwischen auch schon für mich. Dazu habe ich die dritte Geschichte aus „Urban Allies“ gelesen. So ganz sicher bin ich mir nicht, ob mir „Sweet, Blissfull Certainy“ von Steven Savile und Craig Schaefer gefallen hat. Schön fand ich, dass die beiden Autoren nicht so einen betonten Perspektivwechsel hatten. So las sich die Geschichte wie aus einem Guss, auch wenn beide Autoren Protagonisten aus ihren Serien verwendet haben. Beide Hauptfiguren waren Magier – oder eher Bühnenzauberer mit besonderen Fähigkeiten -, beide haben aus Gründen, die ich nicht verstehen konnte (ich gehe davon aus, dass mir da einfach Informationen aus den Romanen fehlten) Dinge getan, die riskant waren, und beide haben direkt und indirekt das Leben anderer Menschen auf dem Gewissen. Die Geschichte war nicht uninteressant, aber hing für meinen Geschmack etwas zu sehr in der Luft.

Jetzt drehe ich erst einmal wieder eine Blog- und Kommentarrunde und schaue wie es den anderen bislang ergangen ist und danach werfe ich Christie von der Sofadecke (die sie seit dieser Woche wieder glücklich in Besitz genommen hat) und muckel mich mit meinem nächsten Buch ein. Ich schwanke gerade noch zwischen „Emily Feather“ (nachdem ich endlich die Reihe vollständig habe), „Serpentine“ (weil es sich letzte Woche so gut anlas) und einem der vielen Bibliotheksbücher, die direkt neben dem Sofa liegen.

Update 17:45 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich im Fernsehen die „Barnaby“-Folge von heute Mittag oder Nachmittag laufen lassen und dazu mit dem 3DS gespielt (beim Ausschalten habe ich dann erst gemerkt, dass mein Mann heute Mittag, bevor er aus dem Haus ging, die Ausstrahlung angehalten hatte, denn ich habe wohl deutlich zeitversetzt fern gesehen *g*). Danach gab es dann zu Tee und (gekauften) Kekse die ersten Seiten von „Emily Feather and the Secret Mirror“, weil mir wieder nach leichter Wohlfühllektüre war. Bei Emily werde ich wohl auch den Rest des Tages bleiben, weil ich sie so niedlich und ihre Familie so nett finde – und dann sind da ja noch das Haus voller Türen in andere Welten und all die ungewöhnlichen Dinge, die mit Emilys besonderer Familie zu tun haben. Bevor ich aber weiterlese, gibt es wieder eine Runde durch die Blogs, um zu schauen wie es den anderen den Nachmittag über ergangen ist.

Im Hintergrund habe ich übrigens gerade Musik laufen – die „K.K. Slider“-CD -, da der Nachbarjunge heute wohl Besuch hat und mit seinen Kumpels lauthals zu Musik singt, die mir persönlich vermutlich nicht einmal dann zusagen würde, wenn ich nicht nur die ganz hohen und die ganz tiefen Töne mitbekommen würde. 😉

Update 21:30 Uhr

Strohwitwen-Essen mit Kindheitserinnerungs-Faktor 😉

Der Nachbarjunge ist immer noch aktiv und hat zwischenzeitlich sogar seine Blechtrommel wiedergefunden. Ich hatte das Instrument definitiv nicht vermisst in den letzten Wochen! Trotzdem habe ich seit dem letzten Update – abgesehen von den diversen Küchengängen und Kommentarrunden – fleißig weitergelesen und bin nun mit „Emily Feather and the Secret Mirror“ von Holly Web durch. Ich fand es wieder unheimlich nett Emily und ihre Familie ein Stück zu begleiten und – so ab der Hälfte des Buches – die ganzen fantastischen Elemente genießen zu können, die in gewisser Weise auch ein Teil von Emilys Welt sind.

Da mein Toastbrot inzwischen auch aus dem Ofen ist und ich direkt nach dem Veröffentlichen dieses Updates Christie füttern kann, besteht der Rest des Abends für mich nur noch aus dem Sofa, der kuschelnden (und vermutlich viel zu vollgefutterten) Katze und dem nächsten Emily-Feather-Band. Bevor ich ins Bett gehe, drehe ich dann noch eine Blogrunde und schaue, ob es von euch noch Aktualisierungen gab. 🙂

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Hatice Akyün: Verfluchte anatolische Bergziegenkacke

Im Juli war ich über einen Artikel, in dem sie über ihre Kindheitserlebnisse mit einem Bücherbus schrieb, auf die Journalistin Hatice Akyün aufmerksam geworden. Den Artikel hatte ich euch HIER verlinkt und danach habe ich mal geschaut, welche Bücher es so von Hatice Akyün in der Stadtbibliothek zu finden gibt. Ende September habe ich dann „Verfluchte anatolische Bergziegenkacke – Oder wie mein Vater sagen würde: Wenn die Wut kommt, geht der Verstand“ ausleihen können. In dem Buch sind eine Menge Kolumnen, die die Journalistin für den „Berliner Tagesspiegel“ geschrieben hatte, zusammengefasst worden.

Die einzelnen Kolumnen sind um die zwei Seiten lang, was ich wunderbar fand, um nur eben zwischendurch ein bisschen zu lesen, was ich aber auch schrecklich verlockend fand, weil „nur noch eine Kolumne“ erstaunlich oft mein Schlafengehen verzögerte oder dafür sorgte, dass meine Pausen etwas länger wurden. Wobei mich die Kürze der einzelnen Artikel zwar häufig gereizt hat, noch ein Stückchen zu lesen und ich mich auch gut unterhalten gefühlt habe, auf der anderen Seite durfte ich aber nicht zu viel am Stück lesen, weil sich dann doch bestimmte Elemente zu sehr wiederholten und sich auch die Idee mit dem väterlichen Sprichwort, das zitiert wurde, etwas abgenutzt anfühlte. Aber das ist ja immer ein Problem, wenn Veröffentlichungen, die über einen längeren Zeitraum geschrieben wurden, gesammelt in einem Band erscheinen.

Ein weiteres Problem an den Artikeln war für mich die Tatsache, dass sie eben schon älter waren. Die erste in diesem Buch abgedruckte Kolumne erschien am 28. Februar 2011, die letzte am 19. Mai 2014, und auch wenn ich bei manchen Themen fasziniert davon war, dass ich ein Ereignis oder einen „Aufreger“ schon wieder vergessen hatte, der damals breit durch die Medien ging, so merkte man anderen Aspekten an, dass sie inzwischen schon deutlich veraltet sind und man sogar nach so wenigen Jahren zum Teil ganz anders darüber denken oder damit umgehen würde. So fand ich die Passagen, die sich auf tagesaktuelle Ereignisse bezogen, in der Regel deutlich weniger interessant als die Texte, in denen sich die Autorin mit ihrer türkischen Abstammung beschäftigt und von ihren Erfahrungen als Deutsch-Türkin erzählt. Überhaupt lag mir der „persönliche“ Teil der Kolumnen eher als die allgemeineren Texte. Insgesamt war das Ganze eine nette und unterhaltsame Lektüre, aber nichts, was länger in meiner Erinnerung haften bleiben würde.

Neuzugänge September

1. Kim Harrison: Bluthexe (Rachel Morgan 12)
Die letzten beiden Rachel-Morgan-Bände sitzen schon ziemlich lange auf meinem Wunschzettel. Und bevor ich ein weiteres Jahr hoffe, dass mir die beiden Titel zu Geburtstag und/oder Weihnachten geschenkt werden, kaufe ich sie mir doch endlich selber.

2. Seanan McGuire: Once Broken Faith (October Daye 10)
Der aktuelle October-Daye-Band – eigentlich wollte ich mir den Roman ja etwas aufheben, aber dann hat ein kurzes Reinschnuppern dazu geführt, dass ich ihn in einem Zug durchgelesen habe. Diese Reihe ist einfach toll. Und es macht beim Lesen solchen Spaß, dass die Luidaeg in diesem Band so präsent ist – zu dumm, dass ich jetzt wieder ein Jahr warten muss, um zu erfahren wie es weiter geht.

3. Joseph Nassise (Hrsg.): Urban Allies
Eine Anthologie mit zehn Geschichten, die von zwanzig Autoren geschrieben wurden. Aufmerksam wurde ich darauf (natürlich *g*), weil Seanan McGuire an einer Geschichte beteiligt ist, aber ich finde das Konzept grundsätzlich interessant und mir sagen auch einige von den anderen Autorennamen etwas. Ich bin gespannt, wie es bei diesen Leute mit dem Schreiben klappt, wenn sie mit einem Partner zusammenarbeiten müssen.

4. Diana Wynne Jones: Reflections (on the Magic of Writing)
Das Buch hatte ich schon länger auf der Merkliste sitzen, weil ich es spannend finde, wenn meine Lieblingsautoren über das Schreiben schreiben. Im September kam der Titel dann überraschend als Geschenk bei mir an. Noch einmal vielen Dank! 🙂

5. Holly Webb: Emily Feather and the Secret Mirror (Emily Feather 2)
Endlich, endlich habe ich den zweiten Emily-Feather-Band! Bei meiner Bestellung im April hatte ich nur den vierten Teil bekommen und der zweite wurde mir als „wird nachgedruckt“ gemeldet. Dummerweise gab es keine weiteren Informationen über einen Nachdruck und nachdem der britische Verlag auf eine Nachfrage nicht reagierte, habe ich mir das Buch jetzt aus Australien schicken lassen. Überraschenderweise hat das gerade mal 50 Cent mehr gekostet, als ich für ein Exemplar aus England bezahlt hätte.

6. Tove Jansson: Mumins wundersame Inselabenteuer
7. Tove Jansson: Herbst im Mumintal
Damit habe ich dann auch die letzten beiden Bände dieser Mumin-Ausgaben vom Arena-Verlag. Da beide Romane perfekt für gemütliche Herbst-Lesestunden waren, habe ich auch schon gelesen! 🙂

Herbstlesen im Oktober 2016 (3) – Montag

Dank Feiertag (in Deutschland) gibt es heute also den dritten Herbstlesen-Tag in Folge. Gestern habe ich „Herbst im Mumintal“ von Tove Jansson beendet, ebenso wie „Die Stadt und das Mädchen“ von Jiro Taniguchi – was mich nun vor die Frage stellt, was ich als nächstes lesen soll.

Ich habe ein paar Bücher, die ich in zwei Wochen in die Bibliothek zurückbringen muss, weil ich sie nicht verlängern kann. Aber weder „Kulturgeschichte des Klimas“ von Wolfgang Behringer, noch „Der katholische Bulle“ von Adrian McKinty oder „Das rote Schaf der Familie“ von Susanne Klippenberger reizen mich spontan.

Vielleicht sollte ich zu einer meiner anderen Bibliotheksausleihen greifen oder mal den SuB genauer betrachten … Aber erst einmal heißt es richtig aufwachen, den FeedReader und das Mailfach leeren und danach sehe ich weiter.

Diejenigen, die heute wieder mit mir zusammen „Herbstlesen“, werden wie immer mit ihrem aktuellen Beitrag am Ende dieses Posts verlinkt.

Update 11:45 Uhr

Irgendwie komme ich heute wirklich nicht in die Gänge. Ich habe viel geglubscht und ab und an einen Kommentar geschrieben (wobei ich die über 100 Einträge in meinem FeedReader auch etwas abschreckend fand – bis ich feststellte, dass die Hälfte davon aus gestern geschriebenen Herbstlesen-Kommentaren bestand *g*) und letztendlich haben wir dann beschlossen, dass wir zum Frühstück weiter „Initial D“ schauen. „Initial D“ ist die Anime-Serie mit dem hässlichsten Charakterdesign, das ich je gesehen habe. Aber ich mag die Story (mit einigen Abstrichen, weil sie unbedingt unbeholfene Schulliebesgeschichten einbauen mussten), obwohl sie sich rund um illegale Straßenrennen dreht. Protagonist der Serie ist Takumi Fujiwara, dessen Vater einen Tofu-Shop betreibt, der vor allem davon lebt, dass sie die Hotels der Region beliefern. Dabei ist Takumi seit seinem dreizehnten Lebensjahr für die Lieferungen zuständig, was bedeutet, dass er Nacht für Nacht kurz vor vier Uhr morgens aufstehen und mit Papas Toyota Trueno über den Mount Akina zu den Hotels fahren muss. Da er natürlich keinen Führerschein hat, erzählt er jahrelang niemandem von seinen nächtlichen Touren durch die Berge. Für ihn ist Autofahren nur eine lästige Pflicht, und der einzige Grund, warum er in den vergangenen fünf Jahren immer besser wurde, liegt darin, dass er seine Arbeit so schnell wie möglich erledigen wollte, um vor der Schule noch etwas Schlaf zu bekommen.

Die Handlung der ersten Staffel beginnt kurz nachdem Takumi und sein bester Freund Itsuki ihre Führerscheine gemacht und einen Sommerferienjob bei einer örtlichen Tankstelle bekommen haben. Itsuki ist ganz begeistert von dem lokalen Streetracer-Team, den Akina Speedstars, und will den Sommer über genügend Geld sparen, um sich ein Auto leisten zu können. Takumi hingegen ist eher uninteressiert … an allem … und das ändert sich auch nicht, als die ersten Fahrer dahinterkommen, dass in den frühen Morgenstunden ein ungewöhnlich schneller Trueno auf den Bergstraßen des Akina unterwegs ist. So fährt Takumi seine ersten Rennen vor allem als Gefallen für seinen Freund Itsuki (und weil sein Vater ihm bei einem Sieg eine volle Tankfüllung versprochen hat, mit der er dann eine Tour zum See mit einer Mitschülerin machen kann). Ich mag vor allem den Anfang der Serie, wenn Takumi an allem total uninteressiert ist und erst zu den Rennen überredet werden muss. Und es gefällt mir, wie er dann langsam entdeckt, dass es ihm doch Spaß macht, sich weiterzuentwickeln und gegen Gegner zu fahren, die ihn herausfordern.

Wir haben schon vor ungefähr zwei Wochen mit der Serie wieder angefangen und sind inzwischen beim Anfang der zweiten Staffel. Da dreht sich die Handlung weniger darum, dass Takumi Interesse fürs Rennfahren entwickelt, als dass er bewusst daran arbeiten muss, seine Fähigkeiten zu verbessern, wenn er mit technisch ausgereifteren Fahrzeugen und professionelleren Fahrern mithalten will. So haben wir heute Vormittag sein Rennen gegen einen Wagen gesehen, der im Gegensatz zu seinem alten Trueno keinen Heckantrieb, sondern einen Vierrradantrieb (und die Ausstattung eines World Rallye Cars) hat. Und ja, so ein Rennen kann sich locker über mehrere Folgen hinziehen … 😉

Jetzt wird es aber erst einmal Zeit die Katze zu füttern und ein bisschen die Küche aufzuräumen, danach greife ich dann vielleicht doch endlich mal zum Buch. Zumindest fühle ich mich so langsam wach genug zum Lesen.

Update 15:45 Uhr

Eigentlich sollte ich wirklich zu einem Bibliotheksbuch greifen, aber so recht konnte ich mich dazu nicht aufraffen. Dabei habe ich die Bücher extra in Reichweite gelegt (und wenn wir in einigen Wochen die Heizperiode starten, muss ich mir etwas anderes überlegen):

Stattdessen habe ich mich, nachdem sich Christie zu unserer großen Freude über ihr neues Futter (Büffel und Pastinake Oo) hergemacht hat, vor dem SuB gestanden und versucht herauszufinden, auf welchen Roman ich gerade Lust habe. Auch da gibt es den einen oder anderen Titel, den ich eigentlich demnächst lesen wollte (zum Beispiel „Mrs. Alis unpassende Leidenschaft“, um zu schauen, ob die Geschichte was für meine Mutter wäre), aber so recht konnten mich die nicht locken. Also habe ich „Spindle’s End“ von Robin McKinley, „The Wizard of Dark Street“ von Shawn Thomas Odyssey und  „Serpentine“ von Cindy Pon aus dem Regal gezupft und angelesen. „Spindle’s End“ wollte ich mal in einer Leserunde lesen, zu der es nicht gekommen ist. Grundsätzlich mag ich Robin McKinley als Autorin sehr gern, aber die Geschichte finde ich gerade nicht „modern“ genug für meine aktuelle Leselust. „Serpentine“ hatte ich mir gewünscht, weil ich neugierig auf das chinesische Fantasysetting war und der Anfang ist auch nicht schlecht, aber „The Wizard of Dark Street“ macht mich gerade mehr an. Den Roman hatte ich schon vor einiger Zeit bei Kiya entdeckt, aber beim ersten Anlesen war ich nicht in der richtigen Stimmung dafür. Heute hingegen scheint der perfekte Tag zu sein, um die Geschichte endlich zu genießen – auch wenn ich etwas von „Frankensteins Monster im Kampf gegen Ghidorah“ abgelenkt werde! 🙂

Update 21:30 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich gelesen, mit dem 3DS gespielt und Abendessen gekocht und gegessen. Sehr fotogen ist das Essen nicht, da sich mein Mann Kartoffelbrei, Sauerkraut und Würstchen gewünscht hat, aber verflixt lecker (auch ohne Würstchen). Ich liebe Kartoffelbrei und esse jedes Mal viel zu viel davon – gut, dass es den bei uns so selten gibt.

Nachdem ich gerade noch eine Blog- und Kommentarrunde gedreht habe, werde ich den Rest des Abends mit „The Wizard of Dark Street“ verbringen. Ich mag diese Mischung aus netter Geschichte und vertrauten Elementen und kann gerade gar nicht verstehen, dass ich den Roman nach einem ersten Anlesen so lange auf dem SuB ruhen ließ. Ich weiß noch nicht, ob ich vor dem Schlafengehen noch auf eure Blogs komme (wenn nicht, dann schau ich morgen, wie es euch den Rest des Abends ergangen ist), deshalb wünsche ich jetzt schon einen guten Start in die Arbeitswoche! Es war schön, dass ihr beim Herbstlesen mitgemacht habt! Ich hoffe, ihr habt an den nächsten Wochenenden vielleicht irgendwann wieder Zeit und Lust, um den Tag „gemeinsam“ mit mir zu verbringen!

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Heutige Mitleser:

Sarah
Kiya
Sayuri
BücherFähe
Ina
Hermia
JED
Natira

Herbstlesen im Oktober 2016 (2) – Sonntag

Schön war es gestern mit dem Herbstlesen, auch wenn ich erst wieder einen Rhythmus finden muss, damit das mit den regelmäßigen Updates, Blog- und Kommentarrunden und dem Lesen klappt. 🙂 Aber ich möchte schon einmal herzlichen Dank sagen, weil ihr gestern so eifrig beim Austausch dabei gewesen seid. Ich hoffe, ihr hattet viel Spaß!

Für mich gab es gestern ungefähr die Hälfte von „Herbst im Mumintal“ von Tove Jansson und das Buch mag ich heute zu Ende lesen (auch wenn es schade ist, dass ich danach keine neuen Mumin-Geschichten mehr zu entdecken habe), außerdem die erste von zehn Kurzgeschichten aus „Urban Allies“ (da mag ich heute auch wieder eine Geschichte lesen) und „Die Stadt und das Mädchen“ von Jiro Taniguchi habe ich auch noch zu beenden, nachdem ich den Titel gestern nur noch anlesen konnte. Aber jetzt widme ich mich erst einmal meinem Mann, der nun gern seine Geschenke auspacken würde. *g*

Diejenigen, die gestern einen Beitrag für das gesamte Wochenende veröffentlicht haben, habe ich schon am Ende dieses Posts verlinkt. Alle anderen Mitleser nehme ich in die Liste auf, wenn sie sich mit einem Kommentar inklusive Link zum Beitrag hier gemeldet haben. 🙂

Update 10:00 Uhr 

Inzwischen hat mein Mann das Auspacken seiner Geschenke intensiv genossen (und steht nun etwas sprachlos vor der Schüssel mit Süßigkeiten, die sein bester Freund statt Füllmaterial ins Paket gepackt hat) und mit mir durchgeplant, welche seiner neuen DVDs er heute schauen könnte, während ich meine Nase im Buch stecken habe. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich heute den Tag mit der martialischen Geräuschkulisse eines japanischen Monsterfilms verbringe, ist also sehr, sehr hoch. *g* Außerdem habe ich den FeedReader geleert, die erste Internet- und Kommentarrunde gedreht, meine Twitter-Timeline von gestern Abend nachgelesen, die heutige Wäscherunde von der Maschine in den Trockner umgelagert und nun knurrt mein Magen. Also gibt es erst einmal Frühstück mit Buch und danach schaue ich mal, welche Tätigkeit mich am meisten reizen würde. 🙂

Eine Frage hätte ich allerdings noch: Da in Deutschland ja morgen Feiertag ist, sollen wir da auch einen „offiziellen“ Herbstlese-Tag einlegen?

Update 15:15 Uhr

Nach dem letzten Update gab es für mich erst einmal Frühstück und damit auch die zweite Geschichte aus „Urban Allies“. „Tailed“ wurde von Seanan McGuire und Kelley Armstrong geschrieben, wobei Seanan McGuire für die Geschichte auf Verity Price (und ihrer Cousine Sarah) aus ihrer InCryptid-Serie zurückgegriffen hat und Kelley Armstrong auf Elena Michaels aus ihrer Otherworld-Reihe. Wer mich (und meinen Blog) kennt, wird nicht überrascht sein, dass ich mich auf diese Geschichte besonders gefreut habe. Ich kenne zwar ein paar Kurzgeschichten von Seanan McGuire mit Verity Price, aber ich fand es spannend zu sehen, was bei dieser Autorin herauskommt, wenn sie mit jemand anderem zusammenarbeitet. Die Handlung beginnt mit Verity, die nach zwei Tagen auf einer Tiermesse (wo sie nach Personen suchte, die illegalerweise „übernatürliche“ Kreaturen verkaufen) nicht gerade in guter Stimmung ist. Elena hingegen ist auf einem Schulausflug mit ihren achtjährigen Zwillingen, wobei sie die Natur erkunden sollen. So ganz bin ich mir nicht sicher, wie Seanan McGuires Werwolf-Variante und die von Kelley Armstrong in eine Welt passen können, aber wenn ich davon mal absehe, fand ich die Geschichte wirklich unterhaltsam und amüsant ( und ja, ich bin wohl nicht ganz objektiv ;)). Vermutlich sollte ich mir die Romane von Kelley Armstrong auch mal anschauen … *oje*

Gegen Mittag hatte ich gerade erst zu „Herbst im Mumintal“ gegriffen, als unsere Nachbarin klingelte, um sich das am Freitagabend versprochene Stück Geburtstagskuchen abzuholen. Mit ihr haben wir noch etwas geschwatzt und nachdem sie gegangen war, wurde es auch schon Zeit meine heutige Wäscherunde zusammenzulegen und zu verstauen, während mein Mann „Godzilla“ (von 2014) in den DVD-Player warf. („Frankensteins Monster im Kampf gegen Ghidorah“ hätte ich vermutlich lustiger gefunden, aber den hebt er sich anscheinend noch auf.) So habe ich für die letzten Kapitel das friedlich-herbstliche Mumintal besucht, während ich mit dramatischer Musik, Geschrei und Schüssen beschallt wurde. 😉 Dazu gab es ein Stück Geburtstagskuchen (lecker, aber die Birnen dünste ich das nächste Mal wieder selber, statt welche aus der Dose zu verwenden) – und nun schwanke ich zwischen der nächsten Blog- und Kommentarrunde und dem Manga, den ich noch beenden will.

Update 20:30 Uhr

Ich habe mich dann für „Die Stadt und das Mädchen“ von Jiro Taniguchi entschieden – davon hatte ich gestern nur die ersten 60 Seiten gelesen. Da ich den Manga auf jeden Fall noch rezensieren will, schreibe ich hier nicht zu ausführlich darüber. Aber ich mag den reduzierten-realistischen Zeichenstil des Autors und seine ruhige Art eine Handlung zu erzählen. In diesem Manga geht es um den Extrem-Bergsteiger Shiga, der vor langer Zeit seinem (bei einem Bergsteigerunglück verstorbene) besten Freund versprochen hat, dass er sich um dessen Frau und Tochter kümmern würde. Nun ruft die Witwe an, weil ihre fast 15jährige Tochter Megumi verschwunden ist und sich die Polizei nicht so recht darum kümmern will. Also reist Shingo nach Tokio und macht sich auf die Suche nach dem Mädchen. Es dauert etwas bis die Geschichte Fahrt aufnimmt, meinem Mann war es gestern beim Anlesen etwas zu gemächlich, ich hingegen mag es wie sich die Handlung und die Figuren erst so nach und nach vor dem Leser entfalten. Gerade Shiga bleibt lange verschlossen, auch wenn man sich den einen oder anderen Hintergrund denken kann. Trotz der ruhigen Erzählweise und die Konzentration des Mangaka auf feine und kleine Details, ist es eine spannende Geschichte, bei der ich die immer wieder auftauchenden Bezüge zwischen dem Besteigen eines Berges und dem Umgang mit einer unvertrauten Stadt reizvoll fand.

Nach einer Kommentarrunde ging es dann für mich in die Küche zum Kochen und nachdem das Abendessen (die ersten Schweizer Käsemakkaroni in diesem Herbst) nun vertilgt ist, werfe ich noch einen Blick auf die anderen Blogs und sehe dann weiter. 🙂

Update 23:30 Uhr

Nach der Blog- und Kommentarrunde habe ich eigentlich nur noch ein paar Notizen für die Rezension zu „Die Stadt und das Mädchen“ gemacht und ein bisschen mit dem 3DS gespielt (ich gieße immer noch jeden Tag die Blumen in meinem Animal-Crossing-Dorf *g*). Groß aktiv werde ich heute definitiv nicht mehr, also fahre ich jetzt den Laptop runter und wandere dann wohl bald ins Bett. Es war wieder schön mit euch – bis morgen! 🙂

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Heutige Mitleser:

Sarah
Kiya
BücherFähe
Elena
Neyasha
Ina
Hermia
Natira

Herbstlesen im Oktober 2016 (1) – Samstag

Heute beginnt also zum dritten Mal das „Herbstlesen“ – ich bin gespannt, wie viele Leute sich mir in diesem Jahr wieder anschließen und wünsche uns allen schon mal angenehme und entspannte Stunden!

Für mich startet der Tag relativ früh, wenn man bedenkt, dass wir gestern Abend bis 01:30 Uhr bei der Nachbarin versumpft sind, mit der wir eigentlich nur Abendessen wollten. Mal schauen, wann ich heute wach genug werde, um zum Roman zu greifen. Die ersten Bücher für den heutigen Tag habe ich schon bereit liegen, außerdem habe ich ein paar angefangene Titel, die ich weiterlesen könnte. Doch vorher sollte ich mir vielleicht erst einmal einen Tee kochen oder ich rühre schon mal den Teig für den Tortenboden an, den ich heute noch backen will, damit mein Mann morgen den gewünschten Geburtstagskuchen essen kann. Ich muss auch noch seine Geschenke einpacken (was aber erst passieren kann, wenn er sich zum Einkaufen aufmacht) und dann wartet noch ein Stapel Wäsche darauf, dass ich die erste Maschine anwerfe. Bis zum ersten Update habe ich mich aber dann hoffentlich für ein Buch entschieden, mit dem ich meinen Entspannungstag beginnen kann.

Eventuelle Mitleser für den heutigen Tag werden von mir am Ende dieses Beitrags verlinkt, sobald sie mir einen Kommentar mit einem Link zu ihrem Herbstlesen-Post hinterlassen. Ich freu mich schon sehr auf den Austausch! 🙂

Update 10:30 Uhr

Uff, das Wetter ist heute wirklich usselig. Es wird gar nicht hell und hat sich gut eingeregnet. Mein armer Mann mag gar nicht aus dem Haus gehen. Ich habe es immerhin schon geschafft den FeedReader zu leeren, die Wäsche anzustellen, die Spülmaschine auszuräumen und den Tortenboden zu backen. So müde wie ich gerade bin, dauert alles etwas länger, aber am Wochenende hetzt uns ja keiner. 😉 Und weil ich gerade das Bedürfnis nach „herbstlicher“ und gemütlicher Lektüre habe, starte ich das Lesen für heute mit „Herbst im Mumintal“ von Tove Jansson. Das Buch ist der letzte Mumin-Band, der mir noch gefehlt hatte, und ich freu mich schon auf ein Wiedersehen mit all den Geschöpfen im Mumintal – auch wenn ich schon weiß, dass die Mumins selber gar nicht darin vorkommen, weil sie währenddessen das karge Leben auf einer Insel inmitten des Meeres („Mumins wundersame Inselabenteuer“) ausprobieren.

(Die üblichen Verdächtigen haben sich auch schon mit einem Herbstlesen-Beitrag gemeldet. Ich freu mich! 🙂 )

Update 13:00 Uhr

Sehr viel habe ich in meinem Muminsbuch noch nicht gelesen. Dafür habe ich – neben der ersten Kommentarrunde – meine Zeit mit dem Einpacken von Geschenken (macht ihr das auch immer so gern, weil ihr euch darauf freut, was der Beschenkte zu den Sachen sagen wird?) und dem Spielen mit Christie verbracht.

Als Christie noch klein war, hat sie immer Fellbällchen apportiert, damit man sie dann für sie quer durch die Wohnung werfen konnte. Das ging ein paar Jahre so bis Baltimore bei uns einzog. Der fand die Fellbällchen nämlich auch super, rannte auch hinter den geworfenen Bällen hinterher und zerknackte sie dann mit einem energischen Biss. Das hat sowohl Christie als auch uns nach kurzer Zeit die Lust an dem Spiel genommen. In den letzten Wochen hat Christie wieder angefangen mit dem rumliegenden Bällchen zu spielen – und heute hat sie zum ersten Mal seit ungefähr zehn Jahren wieder richtig apportiert! Da ich trotzdem noch durch die Gegend flitzen muss, um in die richtige Position für einen weiten Wurf zu kommen, ging mir nach einer halben Stunde die Puste aus, während die Katze weiter auffordernd das Bällchen hinter mir herschleppte. 😀

Zum Frühstück habe ich dann endlich das Mumintal betreten, zugesehen, wie sich der Schnupferich auf seine Herbstreise begeben hat, festgestellt, dass sehr viele Wesen auf einmal Sehnsucht nach einem Besuch bei der Muminfamilie hatten und es mir dann gemeinsam mit ihnen im (verlassenen) Muminhaus gemütlich gemacht. Dieses Buch hat – wie schon „Mumins wundersame Abenteuer“ einen deutlich melancholischeren Unterton als die ersten Mumin-Geschichten, aber ich mag dieses ruhige, sehnsüchtige Herbstgefühl. Währenddessen hat mein Mann beim Essen weiter Bällchen für Christie geworfen. Seit dem Tierarztbesuch am Donnerstag muss unser Kätzchen anscheinend beweisen, dass sie wirklich fit für ihr Alter ist. 😀

Update 15:15 Uhr

Hach, die Muminsgeschichten sind auch ohne die Mumins so nett zu lesen! In „Mumins wundersame Inselabenteuer“ konnte man lesen, was die Mumins dazu bewegt hat ihr Tal zu verlassen und sich auf einer Leuchtturminsel mitten im Meer niederzulassen. Währenddessen gibt es viele weitere Figuren, die unzufrieden mit ihrem Leben sind, die nicht in ihrem Alltag verharren möchten und die sich nach der Wärme und der Entspanntheit des Mumintals sehnen. Selbst der Schnupferich, der sonst ja den Sommer mit den Mumins verbringt, kehrt zurück, weil er dort die fünf ersten Töne eines neuen Regenlieds vergessen hat. Dummerweise müssen all die Besucher feststellen, dass es ohne Muminmutters Fürsorge, den angelnden Muminvater und den durch das Tal streichende Mumin nicht so einfach ist eine entspannte Zeit zu verbringen. Und natürlich lässt man all seine Unzufriedenheit nicht hinter sich, nur weil man seinen Aufenthaltsort gewechselt hat … Ich finde es sehr rührend, wie sie alle im Mumintal nach einem anderen Leben suchen und natürlich ist es so, dass gerade diejenigen, die sich besonders bei der Suche anstrengen, den wenigsten Erfolg haben.

Damit ich mein Buch nicht in einem Zug durchlese, lege ich jetzt erst einmal eine Pause ein und schaue nach den anderen.

Update 20:45 Uhr

Nach meiner Blog- und Kommentarrunde habe ich mir erst einmal einen Kekse, ein neues Buch und die letzte Tasse von meinem Sonnetor-Früchtetee (*grummel*) gegönnt.

„Urban Allies“ ist eine Anthologe, die von Joseph Nassise herausgegeben wurde. In dem Band finden sich zehn Geschichten, die von zwanzig Autoren geschrieben wurden. Je zwei der Schriftsteller mussten zusammen eine Geschichte schreiben, in der sie einen Protagonisten aus einer ihrer Serien verwendeten. Ich muss gestehen, dass ich gespannt war, wie das funktioniert und wie diejenigen Autoren, deren Werke ich schon kenne, sich bei so einer Zusammenarbeit schlagen. Die erste Geschichte, „Ladies Fight“ war von Caitlin Kittredge und Jaye Wells und drehte sich um Ava und Leo (aus den „Hellhound Chronicles“ von Caitlin Kittredge) und Sabina und Adam (aus der Sabina-Kane-Reihe von Jaye Wells). Ava und Leon hatten einen Tipp bekommen, dass sie einen bestimmten Gegenstand im Besitz von Sabina finden würden. Als sie dann dort einbrachen, entwickelten sich die Dinge dann etwas unerwartet – ich fürchte, ich kann nicht mehr über die Handlung erzählen, wenn ich nichts spoilern will.

Die Geschichte fand ich soweit wirklich nett. Die Charaktere waren mir sympathisch, die unterschiedlichen Welten, die man durch die wenigen Sätze dazu, kennenlernen konnte, fand ich auch reizvoll, aber Caitlin Kittredges Art zu erzählen spricht mich deutlich mehr an als die von Jaye Wells. Dabei sind es nur Kleinigkeiten, die ich bei Jaye Wells nicht so ansprechend fand, aber das waren Dinge, die ich mir schon in anderen Urban-Fantasy-Serien auf die Nerven gingen, was bedeutet, dass ich da inzwischen relativ wenig Toleranz habe. Ein Beispiel gefällig? Der Dämon, der mit Selina zusammenarbeitet, taucht allein in dieser Kurzgeschichte zweimal nackt auf – und jedes Mal gibt es eine Bemerkung bezüglich seines Geschlechtsteils, ohne dass das irgendwas zur Handlung beigetragen hätte.

(Und nachdem ich schon die „Icarus Project“-Romane so toll fand, die Caitlin Kittredge zusammen mit Jackie Kessler geschrieben hat, muss ich wohl in Zukunft noch mehr von der Autorin antesten.)

Den Rest des Nachmittages habe ich dann mit Wäsche zusammenlegen, Christie beschmusen und Torte (unordentlich) zusammenbauen verbracht. Oh, und wenn ihr einen Eindruck davon bekommen wollt, was passiert, wenn ich Fotos auf dem kleinen Tisch im Wohnzimmer machen möchte, dann schaut euch die Katze oben links mal genauer an. Wobei ich dazu sagen muss, dass das der einzige Tisch ist, auf den sie springen darf. Das ist schließlich auch ihr Weg, um über die Katzenbrücke aufs Bücherregal zu kommen. 😉

… soweit hatte ich eben geschrieben, als der Wecker losging und meldete, dass meine Suppe fertig ist. Inzwischen ist die auch vertilgte, das Update kommt dafür etwas später, und bis es Zeit für den Nachtisch (Profiterole, die ich gestern für das Essen mit der Nachbarin gemacht hatte) ist, drehe ich wieder eine Blog- und Kommentarrunde! Danach hätte ich noch einen Manga von Jiro Taniguchi im Auge, den ich noch lesen möchte, oder ich könnte noch etwas mit dem 3DS spielen … Mal schauen. 🙂

Update 0:20 Uhr

Ui, so eine Blog- und Kommentarrunde dauert zum Tagesabschluss doch ganz schön lange. So hat es danach nur noch zu einer Runde „Animal Crossing“ (Oh, ich freu mich so auf das Update im November! Auch wenn ich mich bislang nicht spoilern ließ, so soll es doch ein paar wirklich hübsche Neuerungen bringen. Ich bin sehr gespannt!) gereicht und ein paar Seiten in dem Manga „Die Stadt und das Mädchen“ von Jiro Taniguchi. Über den Titel schreibe ich morgen noch mehr, wenn ich ihn beende – wobei ich mich vermutlich mit meinem Mann darum rangeln muss, denn der hat während meiner DS-Runde ebenfalls zu dem Manga gegriffen und mit dem Lesen angefangen. 😀 Jetzt erst einmal geht es ins Bett, damit ich morgen nicht zu lange schlafe. Gute Nacht, es war schön mit euch!

***

Heutige Mitleser:

Natira (Update 1) / Natira (Update 2)
Sarah
JED
Kiya
Ina
Hermia
Sam
BücherFähe
Neyasha
Elena

Gelesen: Juli, August und September 2016

Frühere Statistiken sind unter „Diverses“ zu finden.

Bücher:

  1. Jeanne Adams: The Tentacle Affaire (A Slip Traveler Novel #1)
  2. Hatice Akyün: Verfluchte anatolische Bergziegenkacke
  3. Wolfgang Behringer: Tambora und das Jahr ohne Sommer – Wie ein Vulkan die Welt in die Krise stürzte
  4. Juliet Blackwell: A Toxic Trousseau (A Witchcraft Mystery #8)
  5. Isabel Bogdan: Der Pfau
  6. Fred Bruemmer: Mein Leben mit den Inuit – Reisen zwischen Grönland und Alaska 
  7. Soman Chainani: The School for Good and Evil 3 – The Last Ever After
  8. Jennifer Estep: The Spider (Elemental Assassin 10)
  9. Tess Gerritsen: Scheintod (Rizzoli & Isles 5)
  10. Tess Gerritsen: Blutmale (Rizzoli & Isles 6)
  11. Tess Gerritsen: Grabkammer (Rizzoli & Isles 7)
  12. Tess Gerritsen: Totengrund (Rizzoli & Isles 8)
  13. Tess Gerritsen: Grabesstille (Rizzoli & Isles 9)
  14. Tess Gerritsen: Abendruh (Rizzoli & Isles 10)
  15. Tess Gerritsen: Der Schneeleopard (Rizzoli & Isles 11)
  16. Tess Gerritsen: Leichenraub
  17. Susanne Goga: Leo Berlin (Ein Fall für Leo Wechsler 1)
  18. Susanne Goga: Mord in Babelsberg (Ein Fall für Leo Wechsler 4)
  19. Susanne Goga: Es geschah in Schöneberg (Ein Fall für Leo Wechsler 5)
  20. Holly Goldberg Sloan: Glück ist eine Gleichung mit 7
  21. Christopher Golden/Thomas E. Sniegoski: The Nimble Man (The Menagerie #1)
  22. Kate Griffin: A Madness of Angels (Matthew Swift #1)
  23. Rick Gualtieri: Bill The Vampire (The Tome of Bill 1)
  24. Helene Hanff: 84, Charing Cross Road – Eine Freundschaft in Briefen
  25. Florian Heine: Mit den Augen der Maler – Schauplätze der Kunst neu entdeckt
  26. Tom Hillenbrand: Teufelsfrucht (Xavier Kieffer 1)
  27. Stuart Jaffe: Southern Bound (Max Porter Mystery 1)
  28. Tove Jansson: Mumins wundersame Inselabenteuer
  29. Diana Wynne Jones: House Of Many Ways 
  30. Diana Wynne Jones: Enchanted Glass
  31. Juliane Käppler: Die sieben Tode des Max Leif – Ein Hypochonder-Roman
  32. Julia Korbik: Stand up – Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene
  33. Maria Lang: Nicht nur der Mörder lügt
  34. Estelle Laure: Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance
  35. Astrid Lindgren: Die Menschheit hat den Verstand verloren – Tagebücher 1939-1945
  36. S.J. McCoy: Love Like You’ve Never Been Hurt (Summer Lake 1)
  37. Seanan McGuire: Once Broken Faith (October Daye 10)
  38. Gail Z. Martin: Trifles and Folly (A Deadly Curiosities Collection) 
  39. James Maxey: Nobody Gets The Girl (Whoosh! Bam! Pow! Series 1)
  40. Julia Quinn: Wie erobert man einen Duke? (Bridgerton 1)
  41. Julia Quinn: Wie bezaubert man einen Viscount? (Bridgerton 2)
  42. Julia Quinn: Wie verführt man einen Lord? (Bridgerton 3)
  43. Julia Quinn: Penelopes pikantes Geheimnis (Bridgerton 4)
  44. Julia Quinn: In Liebe, Ihre Eloise (Bridgerton 5)
  45. Julia Quinn: Ein hinreißend verruchter Gentleman (Bridgerton 6)
  46. Julia Quinn: Mitternachtsdiamanten (Bridgerton 7)
  47. Julia Quinn: Hochzeitsglocken für Lady Lucy (Bridgerton 8)
  48. Julia Quinn: The Sum of All Kisses (Smythe-Smith 3)
  49. Julia Quinn: Geküsst von einem Duke (Wyndham 1)
  50. Julia Quinn: Verführt von einer Lady (Wyndham 2)
  51. Julia Quinn: Just Like Heaven (Smythe-Smith 1)
  52. Julia Quinn: Das geheime Tagebuch der Miss Miranda
  53. Silvia Roth: Der Beutegänger (Hendrik Verhoeven und Winnie Heller 1)
  54. Silvia Roth: Querschläger (Hendrik Verhoeven und Winnie Heller 2)
  55. Karen Rose: Dornenmädchen
  56. Karen Rose: Alone in the Dark
  57. Jennifer St. Giles: Touch a Dark Wolf (The Shadowmen 1)
  58. Patrycja Spychalski: Heute sind wir Freunde

Kurzgeschichten:

  • Ruthanna Emrys: The Litany of Earth
  • Seanan McGuire: Anthony’s Vampire
  • Seanan McGuire: Full of Briars
  • Seanan McGuire: The Levee Was Dry
  • Seanan McGuire: Heap of Pearl

Comics/Manga:

  • Tohru Himuka: Shinobi Quartet 1 (Manga)
  • Tohru Himuka: Shinobi Quartet 2 (Manga)
  • Yoshitoki Oima: A Silent Voice 1 (Manga)
  • Saki Okuse/Chaco Abeno: Draw 1 (Manga)
  • Saki Okuse/Chaco Abeno: Draw 2 (Manga)
  • Riad Sattouf: Der Araber von morgen 1 – Eine Kindheit im Nahen Osten (1978-1984) (Comic)
  • Dirk Schwieger: Moresukine – Wöchentlich aus Tokyo (Comic)
  • Shaun Tan: The Arrival (Comic)
  • Ema Toyama: Love Hotel Princess 1 (Manga)
  • Ema Toyama: Love Hotel Princess 2 (Manga)

Hörbücher/Hörspiele:

  • Fredrik Backman: Ein Mann namens Ove (Hörbuch)
  • Iris Grädler: Collin Brown 1 – Meer des Schweigens (Hörbuch)
  • Iris Grädler: Collin Brown 2 – Am Ende des Schmerzes (Hörbuch)

Angefangene und abgebrochene Bücher/Hörbücher zähle ich in der Monatsstatistik nicht mit. Dafür kommen auch die Titel auf die Liste, die ich innerhalb kurzer Zeit doppelt lese (oder höre).

Oktober-SuB 2016

Der September war anstrengend und führte bei mir zu viel „Ablenkungslesen“, wobei es mir half, dass ich einen Großteil meiner Bibliotheksvormerkungen zum Monatsanfang in die Hände bekam. Es machte sich einfach bemerkbar, dass die Sommerferien vorbei waren und die anderen Nutzer ihre Leihgaben wieder zurückbrachten. 😉 Insgesamt bin ich so auf 19 Bücher, 3 Kurzgeschichten, 7 Manga und 1 Hörbuch gekommen. Der Oktober wird vermutlich ebenso aufreiben wie der September und ich habe mir fest vorgenommen, mir die Wochenenden (wenn möglich) komplett frei zu nehmen, um beim „Herbstlesen“ viel Zeit mit schönen Dingen – und da vor allem Büchern – zu verbringen.

Deutscher SuB:

  1. Alan Bradley: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
  2. Alan Bradley: Flavia de Luce 6 – Tote Vögel singen nicht
  3. Brom: Krampus
  4. Jim Butcher: Die Verschwörer von Kalare (Codex Alera 3)
  5. Jim Butcher: Der Protektor von Calderon (Codex Alera 4)
  6. Kim Harrison: Bluthexe (Rachel Morgan 12)
  7. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  8. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
  9. Tove Jansson: Herbst im Mumintal
  10. Scott Lynch: Die Lügen des Locke Lamora
  11. Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
  12. Bea Rauenthal: Karfreitagsmord
  13. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  14. Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
  15. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  16. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  17. Charles den Tex: Die Zelle
  18. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  19. Uwe Voehl: Tod und Schinken
  20. Xinran: Gerettete Wort
  21. Xinran: Wolkentöchter
  22. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

22 Titel auf dem SuB

Englischer SuB:

  1. Holly Black: The Darkest Part of the Forest
  2. Marie Brennan: The Tropic of Serpents – A Memoir by Lady Trent
  3. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  4. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
  5. Agatha Christie: Curtain – Poirot’s Last Case
  6. Mira Grant: Deadline (Newsflesh #2)
  7. Mira Grant: Blackout (Newsflesh #3)
  8. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  9. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  10. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  11. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  12. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  13. D. B. Jackson: Thieve’s Quarry (Thieftaker #2)
  14. Diana Wynne Jones: Deep Secret
  15. Diana Wynne Jones: The Merlin Conspiracy
  16. Morgan Keyes: Darkbeast Rebellion
  17. Lynn Kurland: Star of the Morning
  18. Moira J. Moore: Resenting the Hero
  19. Joseph Nassise (Hrsg.): Urban Allies
  20. Shawn Thomas Odyssey: The Wizard of Dark Street
  21. Cindy Pon: Serpentine
  22. Philip Reeve: Larklight
  23. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  24. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  25. Holly Webb: Emily Feather and the Secred Mirror (Emily Feather #2)
  26. Holly Webb: Emily Feather and the Chest of Charms (Emily Feather #3)
  27. Holly Webb: Emily Feather and the Starlit Staircase (Emily Feather #4)
  28. Patricia C. Wrede: The Thirteenth Child

25 Titel auf dem englischen SuB

(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)