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Von Katzen und Socken

Seitdem ich Arianas Strickblog verfolge, habe ich nur noch mehr Lust darauf, mal etwas anderes als Socken zu stricken. Also wird es mal wieder Zeit, mich daran zu erinnern, warum ich eigentlich nur noch Socken mache!

Wenn die Katzen mit mir auf dem Sofa liegen, dann gibt es drei Hauptpositionen, die sie einnehmen.

Position Nr. 1 wird von den Coon-Katern häufig eingenommen: Ein Kater liegt schräg hinter mir auf der Sofalehne und krallt eine Pfote in meine Schulter, um besseren Halt zu haben. Die Folge sind hübsche kleine Löcher in meinen Shirts im Schulterbereich.

Shandys Pfote (die Coons haben größere Krallen!)

Postion Nr. 2 mögen sie alle vier: Katze oder Kater sitzt auf meinem Schoß, hat die Pfoten auf meinen Bauch- oder Brustbereich gestemmt und schaut mir tief in die Augen. Gern wird dabei dann angefangen zu treteln. Bis ich es schaffe, die „Samtpfote“ anders zu platzieren, haben meine Shirts oft genug wieder ein Loch dazugewonnen.

Position Nr. 3 ist eigentlich die kleidungsschonendste Haltung und wird vor allem von Shandy und Christie eingenommen: Die Katze oder der Kater liegt mit dem Hintern zu mir auf meinen ausgestreckten Beinen. Dabei ist die Katze so weit ausgestreckt, dass ihre Pfoten auf meinen Knöcheln oder Füßen zu liegen kommen. Solange das Tier entspannt ist, ist alles in Ordnung. Schwierig wird es, wenn es sich erschreckt …

Ein Klingeln an der Tür reicht schon …

Außerdem springen alle vier gern auf meine hochgelegten Füße, wenn sie aufs Sofa oder zur Fensterbank wollen, weil die ja so einen sicheren Halt bieten – vor allem dann, wenn man die Krallen in die Socken schlagen kann. Das Ganze ist übrigens mit fortschreitendem Alter der Katzen schlimmer geworden. Je ungeschickter und unsicherer sie sind, desto mehr Löcher in meiner Kleidung – und die Coons sind von Anfang an zerstörerischer als die anderen beiden gewesen, da sie nicht nur größer und kräftiger, sondern auch deutlich unkoordinierter sind als Christie und Shandy.

Ausnahmsweise sogar relativ unauffällig gestopft.

Ach ja, diejenigen von euch, die keine Haustiere haben, fragen sich vielleicht, warum ich mir so eine Behandlung durch die Katzen gefallen lasse. Ganz einfach: Ich habe die vier ja im Haus, um Zeit mit ihnen zu verbringen. Und nichts ist schöner, als wenn diese kleinen Raubtiere schmusend auf mich zukommen oder friedlich auf oder neben mir schlafen. Da lebe ich dann auch – bei aller Jammerei 😉 – damit, dass ich daheim eigentlich nur noch mit löchrigen Shirts und Hosen rumlaufe und mir keine schönen Pullover für Wintertage stricken kann.

Herbstlesen im September

Wie schon in meinem „September-SuB“-Post erwähnt, wird dieser Monat ziemlich arbeitsintensiv für mich. Ich gehe momentan nicht davon aus, dass ich abends noch die Konzentration und die Lust zum Lesen und Bloggen haben werde (auch wenn die Ankündigung einer beitragsarmen Zeit oft genau die richtige Voraussetzung ist, um gerade dann intensiv loszulegen :D). Stattdessen möchte ich mir die Wochenenden zum Erholen, Lesen, Bloggen und vielleicht sogar Kochen und Backen freihalten.

Da ich die zwanglosen Lesewochenenden mit den anderen Bloggern bislang immer so genossen habe, mache ich eine Aktion daraus, damit ich mir auch wirklich die Zeit dazu nehme. Also werde ich im September hier auf dem Blog von meinen Wochenenden berichten. Es gibt je einen Post am Samstag und am Sonntag, in dem ich von meiner aktuellen Lektüre erzähle und hier und da ein paar Fotos einstelle. Ihr kennt das ja schon von anderen Aktionen. 😉

Vielleicht hat ja jemand von euch Lust, sich mir an dem einen oder anderen Wochenende im September anzuschließen und darüber zu bloggen, was gerade gelesen wird und wie man sich sonst so den Tag gemütlich und erholsam einrichtet. Wenn ja, dann würde ich mich freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren (hier oder an dem betreffenden Tag) eine Nachricht hinterlasst.

Lesesonntag

Nachdem es gestern so nett war und Natira und Ariana ihren Lesesamstag auch um den Sonntag verlängert haben, gibt es heute wieder einen „Lesetagpost“ von mir. Naja, genau genommen ist es wohl eher ein Nachmittags- und Abendpost. Heute morgen habe ich nämlich erst einmal gründlich ausgeschlafen, mich dann um Wäsche, Katzen und ein bisschen Haushalt gekümmert und nun sitze ich mit meinem Frühstück und einem neuen Buch auf dem Sofa. Dort gedenke ich den Großteil des Tages zu bleiben und einfach zu lesen, während mein Mann auf der Jagd nach verlorenen Seelen ist. 😀

Nachdem mir die ersten beiden Bände rund um Aral so gut gefallen hatten, hoffe ich, dass es mit „Krieg der Klingen“ ebenso unterhaltsam weitergeht. Leider habe ich das Gefühl, dass die Romane immer dünner werden, aber ich hoffe, dass die Qualität immerhin so gut bleibt wie bisher.

Update 18:00 Uhr

Ach, ich mag die Welt, die Kelly McCullough da geschaffen hat, und ich mag Aral! Dieser muss sich gerade damit auseinandersetzen, dass er nach den Ereignissen im vorhergehenden Band sich wieder ein gravierendes Stück verändert hat. Außerdem kommt es zu einem Kontakt mit einer weiteren (ehemaligen) Klinge … sehr vielversprechend!

Ansonsten habe ich mich von einer Diskussion auf Twitter und mit dem Schreiben eines dadurch angestoßenen Blogposts vom Lesen ablenken lassen …

Update 19:15 Uhr

Erkenntnis des Tages: Wenn man Grießpudding nach der Anweisung auf der Grießpackung zubereitet und das Ganze dann auch noch in der Küche vergisst, dann hat man am Ende einen großen topfförmigen Grießklumpen ohne jeglichen Geschmack.

Erkenntnis Nr. 2: Mit Hilfe eines unermüdlich rührenden Mannes, etwas flüssiger Sahne, diverser Gewürze und etwas Zucker bekommt man am Ende trotzdem noch etwas Essbares daraus gemacht – auch wenn das immer noch etwas klumpig ist.

Lesesamstag

Neyasha hatte die nette Idee einen Lesetag zu planen und weil das noch einmal so nett ist, wenn man so etwas mit mehreren genießt, bin ich heute auch dabei. Ich werden den Post im Laufe des Tages immer wieder aktualisieren, im Moment kann ich allerdings nicht mal sagen, welches Buch ich heute lesen werde.

Die letzte Nacht war mal wieder von zu viel Wärme und zu wenig Schlaf geprägt und deshalb sind wir auch etwas spät zum Wochenendeinkauf aufgebrochen. Der ist inzwischen immerhin erledigt und die Wäsche hängt auch auf der Leine. Jetzt muss ich mich nur noch aufraffen und mir ein Frühstück machen und mich währenddessen für ein Buch entscheiden.

Eigentlich wollte ich ja mit der Dorothy-Sayers-Biografie heute weitermachen, aber dafür fühle ich mich gerade zu müde. Vermutlich werde ich eher etwas weniger anspruchsvolles und einfacheres aus einem meiner Stapel fischen.

Update 12:30 Uhr

Käsebrot und Apfel-Kirsch-Schorle zum Frühstück und die ersten Seiten von „Death’s Daughter“. Ich hoffe, dass der Roman der passende Einstieg in die heutige ist. Ich will die Reihe schon so lange antesten – vor allem aus Fan-Girl-Gründen, da ich Amber Benson in „Buffy“ so gern mochte. 😉

Update 15:00 Uhr

Nach dem Frühstück habe ich vor dem Katzenfüttern noch ein paar Seiten lesen können, muss aber zugeben, das sich bislang noch nicht sehr weit gekommen bin. Zwischendurch aufkommender Sekundenschlaf und ein etwas Chick-Lit-mäßiger Erzählton machen es mir nicht gerade einfach in die Geschichte reinzukommen. Ich hoffe aber, dass ich mit Hilfe einer großen Tasse Tee den toten Punkt überwinde und mich dann beim Lesen etwas wohler fühle. Immerhin habe ich jetzt den Rest des Tages absolut nichts anderes mehr vor als zu Lesen. 🙂

Update 17:45 Uhr

So ganz packt mich das Buch immer noch nicht. Die Grundidee finde ich wirklich nett. Die Hauptfigur Calliope hat die letzten drei Jahre unter einem Vergessenszauber verbracht, weil sie nichts mit dem Familiengeschäft zu tun haben wollte. Nun sind aber ihr Vater und ihre ältere Schwester entführt worden und Calli muss sich wieder daran erinnern, dass sie die Tochter des Todes ist – und Daddys Job übernehmen, bis dieser aus den Händen seines Entführers gerettet wurde. Blöderweise kann ich Calli einfach nicht leiden. Bislang benimmt sie sich wie eine dumme, egozentrische, notgeile Schnepfe – was vermutlich amüsant sein soll, mich aber eher verärgert als unterhält. Ich hoffe sehr, dass das noch besser wird …

Update 20:15 Uhr

Ich muss gestehen, dass ich lieber Fotos von meinen überaus langweiligen und magenschonenden Nudeln in Gemüsebrühe (in meiner absolut genialen Bequem-mit-der-linken-Hand-festhaltbaren-Schüssel) mache als weiterzulesen. Aber jetzt sollte ich mich wieder mehr auf mein Buch konzentrieren. Ich hoffe sehr, dass Calli endlich mal aufhört über Mode nachzudenken und stattdessen lieber mal den Leuten zuhört, die ihr erzählen, wie sie die Herausforderungen überlebt, denen sie sich stellen musst. 😉 Und da Ariana gerade in ihrem Post erwähnte, dass sie morgen weiterlesen wird: Ich habe den Sonntag auch schon als Lesetag verplant und gehe davon aus, dass ich spätestens morgen diesen Roman beenden werde.

Update 00:45 Uhr

„Death’s Daughter“ ist ausgelesen – und hat sich zum Glück in der zweiten Hälfte deutlich besser entwickelt als nach dem Anfang erwartet -, durch das geöffnete Fenster kommt etwas kühlere Luft in die Wohnung und so langsam ist es Zeit ins Bett zu gehen. Gute Nacht! 🙂

(Sach-)Buchtipps gesucht!

Eigentlich habe ich ja mehr als genügend Sachbücher ungelesen im Regal stehen und finde durch die Sachbuch-Challenge immer wieder neue interessante Titel. Trotzdem ist mir in den letzten Tagen aufgefallen, dass ich über „das lange 19. Jahrhundert“ (also über die Zeit zwischen 1789 und 1914) gerade in Bezug auf Deutschland (auch wenn man das eigentlich noch gar nicht so nennen kann) fast gar nichts weiß. Ich bin deutlich informierter, wenn es um französische oder britische Geschichte in diesem Zeitraum geht; und finde das irritierend.

Also suche ich Tipps für gute Sachbücher über diese Zeitspanne (oder eben Teile davon) – oder Romane, die auch auf die gesellschaftliche und politische Situation eingehen -, um meine Wissenslücke etwas zu stopfen. Gern hätte ich auch Bücher mit Karten darin, denn da hat sich bezüglich der vielen kleinen Grenzen doch eine Menge in diesem Zeitraum getan.

Ich weiß, dass das eine sehr spezielle Frage ist, aber vielleicht fällt einem von euch ja spontan ein (oder mehrere) Titel ein, die empfehlens- und lesenswert sind.

Und dann war das Jahr vorbei …

Heute ist schon der letzte Tag das Jahres und mein Mann, die Katzen und ich werden den Silvesterabend wie immer gemütlich daheim verbringen. Wie jedes Jahr hoffen wir, dass die Nachbarn nicht zu viel Geld für Feuerwerk ausgegeben haben, so dass unsere Samtpfoten nicht zu viele Ängste durchleben müssen.

Das Jahr 2014 wird wieder einige Projekte (Gartengestaltung, Möbel bauen, weiter renovieren) für mich mit sich bringen, hoffentlich viele Bücher bereithalten und vermutlich wird es auch wieder bestätigen, dass die detailliertesten Pläne doch immer wieder an die Realität angepasst werden müssen. Was auch immer kommen wird, ich gehe davon aus, dass ich euch an vielen dieser Dinge über den Blog teilhaben lassen werde. 😉

Aber erst einmal wünsche ich Euch einen guten Übergang ins neue Jahr!
Bleibt (oder werdet) in den kommenden Monaten gesund,
genießt das Leben und erlebt so viele unvergessliche Momente wie möglich,
habt ein gutes Händchen bei der Wahl eurer Lektüre
und verbringt ganz viel Zeit mit den Menschen, die euch am Herzen liegen!

November-Leseplan

Da es vor einiger Zeit mit meinem „Mini-SuB“ für die Bibliotheksbücher recht gut geklappt hat, versuche ich es für die nächsten Tage mal wieder mit einer öffentlichen Leseliste. Das sollte mich zumindest davon abhalten stundenlang Bücher umzustapeln und mich dann doch für keins entscheiden zu können. 😉 Immerhin zeigen die Bibliotheksbücher sehr gut, wie sehr mich Blogs mit Buchempfehlungen verführen können, deshalb bekommen die auch mal ein paar Nebenbemerkungen spendiert … *g*

Bis zum 15.11.:
1. Maggie Stiefvater: Rot wie das Meer
(Leihgabe von Irina, die ich lesen will, solange die Herbststürme noch vor dem Fenster toben.)

2. John Irving: My Movie Buisness 
(Leihgabe von Natira, die ich ihr demnächst zurückgeben will.)

3. John Irving: Owen Meany [Unglesen zurück gegeben.]
(Bibliotheksausleihe für die „100 Bücher“-Challenge, die nicht mehr verlängert werden kann. *hüstel*)

4. Elizabeth Chandler: Das Wispern der Gräber
(Bibliotheksausleihe – Das Buch hatte ich bei Kiya erwähnt gefunden und wollte zumindest mal reinschnuppern. Ich habe da in den letzten Tagen immer mal wieder reingelesen, aber bislang hat es mich nicht gepackt. So langsam sollte ich mich mal etwas ernsthafter mit dem Roman beschäftigen.)

5. Amanda Stevens: Totenhauch
(SuB-Abbau und außerdem kann ich so Natira gleich einen Leseeindruck [und eventuell sogar den Roman] mitgeben.)

Bis zum 20.11.:
6. Eva Stachinak: Der Winterpalast [Leihfrist verlängert – der Anfang war zu interessant, um es ungelesen wieder abzugeben.]
(Bei Darkstar gesehen und da es interessant klang, wollte ich zumindest mal reinschnuppern und habe es deshalb aus der Bibliothek ausgeliehen.)

7. Jim Butcher: Die Elementare von Calderon 
(SuB-Abbau – und ich habe noch keine High Fantasy in der Liste …)

8. Diana Pharaoh Francis: Shadowblade 2 – Schwarzes Feuer
(Ich glaube, nach den beiden anderen Titeln brauche ich dann einen etwas erholsameren Roman. 😉 )

Bis zum 25.11.:
9. Rachel Hawkins: Hex Hall 3 – Dämonenbann
(Leihgabe von Irina, die ich lesen will, um die Reihe endlich mal abzuschließen. Leider konnte mich der zweite Teil nicht so sehr überzeugen, so dass ich mir den Abschlussband nicht selber zulegen wollte.)

10. Julia Quinn: A Night Like This
(Leihgabe von Irina, auf die ich mich sehr freue und die bestimmt perfekt für einen kuscheligen Lesenachmittag geeignet ist und die ich für meine English-Challenge zählen kann.)

Bis zum 27.11.:
11. Katharine Hepburn: African Queen 
(Bei Hermia auf dem Blog gesehen und beim nächsten Bibliotheksbesuch gleich vormerken lassen – kann im Zweifelsfall verlängert werden.)

Bis zum 30.11.:
12. ???
(Hier kommt noch ein Titel für die „100 Bücher“-Challenge hin – da muss ich bis zum Jahresende zwei Titel pro Monat lesen, damit ich das noch schaffe.)

Im Schnitt zwei Tage pro Buch plus etwas „Pufferzeit“. Das könnte klappen – und wenn nicht, dann ist es auch nicht so schlimm. Versuchen kann ich es ja erst einmal. 😀

Von Buchstapeln und Buchkartons – Ein erschütternder Einblick

Ich muss gestehen, dass es in meinem Leben schon immer Buchstapel gegeben hat. Aber früher beschränkte sich das auf einen kleinen Stapel mit „in den nächsten Tagen lesen“-Büchern auf dem Nachttisch. Dazu kam dann vielleicht noch ein Stapel mit Bibliotheksbüchern (in der Regel neben dem Bett auf dem Fußboden) und vielleicht noch ein Stapel mit Büchern, die mir von Freunden geliehen wurden. Das war es aber … abgesehen von dem kleinen Stapel mit gelesenen Neuzugängen, die quer vor den anderen Büchern im Regal lagen und darauf warteten, dass ich meine Bestände so umsortierte, dass die Neuzugänge einen festen Platz im Regal fanden.

Alles ganz übersichtlich und einfach bis zu dem Tag, an dem mir der Regalplatz ausging, was kurz vor dem letzten Umzug war. Zu der Zeit quollen meine – schon diverse Male umgezogenen und umgebauten – Regale über, und Schreib- und Wohnzimmertisch wurden mit immer höheren Buchstapeln verziert. Der Umzug sorgte dann dafür, dass ich zum x-ten Mal meinen Bestand durchsortierte und kräftig ausmistete und die Bücher, die ich unbedingt weiterhin behalten wollte, sorgfältig in Umzugskartons verstaute. Der SuB wurde extra gekennzeichnet, aber der Rest – das stand schnell fest – würde längere Zeit in Kartons bleiben, bis wir neue Bücherregale anschaffen und das dritte große Zimmer in der neuen Wohnung in eine „Bibliothek“ umwandeln würden.

Vom Ehemann mit den wichtigsten Infos beschriftet

Wenn ihr bei diesen Fotos aufmerksam hinschaut, dann könnt ihr sehen, dass die Umzugskartons mehrreihig stehen – und zwar nicht nur seitlich, sondern auch in der Tiefe. Dazu kommt, dass einige Kartons inzwischen in keinem so guten Zustand sind (der Inhalt ist zum Glück wohlbehalten, das haben wir vor dem Stapeln kontrolliert) und deshalb bleiben diese Kisten unangetastet bis zu dem Tag, an dem sie durch Bücherregale ersetzt werden. Das aber wird sich noch einige Zeit hinziehen, denn weder finde ich Bücherregale, die meinen Vorstellungen entsprechen (gutes Preis-/Leistungsverhältnis, stabil genug, um Bücher in zwei Reihen pro Brett zu stellen, ohne dass die Böden durchbiegen, flexible Lochung, damit die Bodenhöhe immer wieder neu angepasst werden kann, und dazu Glastüren, um die Bücher vor Dreck und Beschädigungen zu schützen), noch ist der Rest der Wohnung inzwischen in einem Zustand, dass ich sagen kann, dass ein Raum abgehakt ist, wenn man mal von der Küche absieht.

So haben andere Räume erst einmal Vorrang beim Renovieren und Einrichten und ich werde noch eine Weile mit Kartons und Stapeln improvisieren müssen. Das sorgt dann für solche Anblicke:

„Meine“ Ecke des Wohnzimmertischs mit den Büchern (und aktuellen DVDs und Spielen), die ich gerade lese, gelesen und noch nicht umgestapelt habe oder ganz bald lesen will – also eigentlich jetzt oder zumindest heute Abend, alle gleichzeitig oder so ähnlich … Spätestens dann, wenn mein Mann den Fernseher nicht mehr sehen kann, muss ich die Stapel in Angriff nehmen. Ansonsten werden diese Stapel vor jedem angekündigten Besucher radikal zurück ins SuB-Regal gestopft oder umgelagert in einen anderen Raum. Was dann nach ein paar Tagen so aussieht, weil ich ja immer wieder was aus den Stapeln rauszupfen muss:

Und dann gibt es noch die beiden Beistelltische, auf denen ich die Bücher schon mal für das endgültige Verstauen oder Weggeben vorsortiere:

Blöderweise liegen da aber auch die Stapel mit geliehenen Büchern (also die, die nicht in der Leihschublade oder in dem Karton unter dem Tisch liegen) oder die Bücher, die ich aufgrund von Recherchezwecken nicht wegpacken kann. Oh, und Reihenanfänge, die ich erst wegpacken will, wenn ich die Folgebände gelesen habe … *seufz* Außerdem ist da noch der Stuhl, auf dem ursprünglich die Bücher gelandet waren, die ich mal wieder lesen wollte, aber da kamen dann noch ein paar englische SuB-Exemplare oder gelesene Bücher hinzu und am Ende sah er so aus:

Bevor ihr euch fragt, wie man denn langfristig so mit seinen Büchern umgehen kann: Kann man nicht! Deshalb gibt es ja regelmäßige Aufräum- und Sortieraktionen, die damit anfangen, dass mein armer Mann Kartons schleppen darf, während ich die Stapel mit in den letzten Monaten gelesenen Büchern, die sortiert und verstaut werden sollen, aus allen Ecken hole und auf dem Schreibtisch deponiere.

Ganz rechts kann man einen Stapel leerer Kartons sehen.

Dadurch kann ich dann auch gleich einen Beistelltisch nutzen, um darauf schon mal weiter zu sortieren:

Die Manga gehen schön schnell …

Die Romane machen mehr Arbeit. 😉

Die so sortierten Titel werden dann sorgfältig in kleine Buchkartons gepackt. Denn die sind nicht nur haltbarer als Umzugskartons, sondern man kann sie auch besser stapeln und bei Bedarf schnell rauskramen und eben durchgucken.

Auf den Deckeln gibt es mehr Details zum Inhalt, damit ich nicht so rumwühlen muss, wenn ich einen bestimmten Titel suchen sollte. Am Ende wird das Ganze dann liebevoll wieder in dem Raum mit den Umzugskartons gestapelt … und die ganze Sache geht von vorne los. Nach dem gestrigen Aufräumen und Sortieren habe ich jetzt einen Umzugskarton voller Bücher, die demnächst zur Bibliothek oder in den Bücherschrank wandern werden. So sieht die Stapel-Lage jetzt eigentlich wieder ganz gut aus. Allerdings sind da gestern Abend schon wieder die ersten Bücher auf dem Wohnzimmertisch aufgetaucht … 😉

Mini-SuB (Bibliotheksbücher)

Während ich mir noch überlege, ob und was ich zu „Eisenkinder“ schreibe (eigentlich steht die Rezi ja schon, aber ich habe da eindeutig noch etwas „Verdauungsbedarf“), gibt es hier eine kleine Liste mit den ausgeliehenen Bibliotheksbüchern und dem damit verbundenen Vorhaben. (Ja ja, ich hatte erst vorgestern geschrieben, dass es für diesen Monat keine Vorhaben geben würde, aber manchmal muss man ja seine Meinung ändern können. ;D )

Nachdem ich mich heute Vormittag nicht entscheiden konnte, was ich als nächstes lesen soll, habe ich beschlossen, dass ich mir systematisch die Bibliotheksbücher vornehme – in der Hoffnung, dass ich die gelesen bekomme, bevor ich sie abgeben oder noch einmal verlängern muss. Das bedeutet für mich folgende Lektüre für die nächsten Tage – abgestimmt darauf, dass ich in der Regel mittwochs zur Bibliothek gehe:

Bis zum 10.07.:
Rick Riordan: Der verschwundene Halbgott
Rick Riordan: Der Feuerthron
Gisa Klönne: Nacht ohne Schatten
Simon Mawer: Die Frau, die vom Himmel fiel

Bis zum 17.07.:
Deon Meyer: Der Atem des Jägers

Bis zum 24.07.:
Ngugi wa Thiong’o: Herr der Krähen (abgebrochen – nicht in der Stimmung für politische Satire)

Bis zum 31.07.:
Tania Carver: Entrissen
Ursual Poznanski: Blinde Vögel
Jaqueline Wilson: The story of Tracy Beaker

Ich schnappe mir dann mal Jason und lese … 😉

Die spinnt, die Winterkatze!

Manchmal habe ich das Gefühl, ich gucke mir selber bei meinen Aktionen zu und weiß nicht so recht, was mir da durch den Kopf geht. 😉

Heute morgen habe ich – wie fast jeden Mittwoch – einen Blick auf die Bücher geworfen, die ich in den letzten Wochen aus der Bibliothek geliehen hatte. Da ich in diesem Monat noch kein einziges Buch gelesen habe (die x angefangenen Titel zählen da wirklich nicht, sehr weit bin ich nicht gekommen), wollte ich unbedingt radikal sein und alles zurück bringen, was ich vermutlich eh nicht lesen werde. Also habe ich kurz jedes Buch angeblättert … und am Ende blieben diese Romane im Regal:

Nicht gerade ein schaffbares Pensum, wenn man zu viel um die Ohren hat, um zu lesen. Aber irgendwie möchte ich den Büchern doch noch eine Chance geben. Außerdem warteten ja heute nur zwei Bücher im Vormerkregal auf mich, die sich bestimmt schnell lesen lassen – zumindest habe ich mir das eingeredet.

Das wären ja nun eigentlich genug Bibliotheksbücher gewesen oder findet ihr nicht?

Aber dann war da dieses Buch direkt neben der Selbstverbuchung aufgestellt … und ich musste ja die Wartezeit vor dem Gerät irgendwie überbrücken … das Thema ist wirklich ungewöhnlich … und 944 kleinbedruckte Seiten sind auch gar nicht so viel …

Sagte ich schon, dass ich gerade eh keine Zeit zum Lesen habe?