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Frohe Weihnachten!

Ich wünsche euch allen ein frohes Fest! Hoffentlich können alle von euch den heutigen Abend gemütlich verbringen – und keiner steht noch auf der Autobahn oder auf einem Bahnhof, weil das Wetter einen Strich durch die Reisepläne gemacht hat.

Bei uns ist es heute so glatt, dass ich meinen Mann für die letzten Einkäufe zu Fuß losgeschickt habe, denn das war sicherer als ein Einkauf mit dem Auto. Ansonsten blitzt die Wohnung, der Tisch sieht weihnachtlich aus und die Geschenke sind verlockend neben dem Kerzenständer gestapelt. Sogar für die Katzen gibt es dieses Jahr mehr als nur die übliche Schale mit Katzenmilch …

Ich hoffe sehr, dass auch ihr einen so gemütlichen und besinnlichen Abend verleben könnte. Egal, ob ihr mit euren Lieben oder allein seid: Genießt den Weihnachtsabend, lasst es euch gut gehen, denkt an die, die euch etwas bedeuteten – und die vielleicht heute nicht bei euch sein können -, lasst euch nicht stressen und nehmt euch in den nächsten Tagen Zeit, das Jahr 2010 in Ruhe und mit ein paar schönen Gedanken zu beenden.

Weihnachtsgeschenke

Dieses Jahr haben uns unsere Verwandten und Freunde wohl alle sehr wörtlich genommen, als wir sagten, dass wir gern Sachen vom Wunschzettel hätten. Nun stapeln sich die Päckchen, sehen alle erstaunlich gleich aus und wir müssen noch ein paar Tage Geduld aufbringen, bis wir uns endlich ans Öffnen machen können.

Da ich immer darum bitte, dass man uns die Versandnummern mitteilt, kann ich auch sagen, dass wirklich alle Geschenke schon heil eingetroffen sind. Das ist ja bei unseren Paketdiensten – und dem Stress, den die überarbeiteten Boten in diesen Wochen haben – auch nicht so selbstverständlich. Auf der anderen Seite sind auch schon alle von uns verschickten Weihnachtsgeschenke heil angekommen, so dass ich mir in der Beziehung auch keine Gedanken mehr machen muss.

Klar, Weihnachten sollte mehr sein als der Austausch von Geschenken, aber es ist so ein wunderbarer Anlass, um jemandem eine Freude zu machen. Oder ist euch noch nicht aufgefallen, wie schwer es manchen Menschen fällt, „außer der Reihe“ ein Geschenk anzunehmen? Für mich bleiben jetzt nur noch eine Runde „Feiertagsputzen“ am Donnerstag, die normalen Einkaufswege, die eh jede Woche anfallen, und das Kochen am Freitag. Ansonsten steht einem gemütlichen Weihnachtsfest mit meinem Mann und lieben Telefonaten mit der restlichen Familie nichts mehr im Wege.

Schal und Tofu

Mein Schal ist fertig! Nachdem ich am Dienstag etwas rumprobieren musste, bis ich die Maschen so aufgenommen hatte, dass die geforderte Anzahl für meinen neuen Schal auf meiner Stricknadel war, hatte ich gerade mal zwanzig Zentimeter an dem Abend geschafft. Mittwochabend und Donnerstagnachmittag ging es dann weiter, wobei ich am Mittwoch auch gerade mal zwei Stunden zum Stricken kam. Trotzdem war der Schal gestern Abend fertig – und dabei habe ich bei meinem Hörbuch noch eine CD vor mir. 😉

Wer sich jetzt wundert, dass man so schnell 2,20 m strickt, der muss nur einen Blick auf den Faden werfen. Der ganze Schal hat nur eine Breite von zwölf Maschen (d.h. es werden nur zwei Maschen zwischen zwei Pompons gestrickt) und das geht einfach schnell. Kuschelig und warm ist er auch – so warm, dass ich ihn heute morgen beim Schneeräumen ganz schnell wieder abgewickelt und in den Flur gelegt habe. Und er passt sogar ganz gut zu meinem Mantel – auch wenn ich mir da noch bessere Farben vorstellen könnte. Aber man muss eben mit dem arbeiten was da ist. 😉

Kulinarisch habe ich gestern auch noch etwas experimentiert. Ich bin zwar Vegetarierin, habe aber noch nie mit Tofu gekocht. Vor allem, weil die wenigen Kostproben, die ich davon bekam, doch eher weniger meinen Geschmack trafen. Aber gestern habe ich ein Rezept ausprobiert – und es war nicht so schlecht. Wobei es eigentlich ein Gulasch-Rezept ist und obwohl ich alle Zutaten an sich mag, hat mir die Gewürzzusammenstellung so nicht so gut gefallen. Meinem Mann hat es sehr gut geschmeckt, aber trotzdem würde er beim nächsten Mal die nicht-vegetarische Variante bevorzugen. Und das obwohl ich es bislang nicht schaffe Gulasch auch zart hinzubekommen. 😉

Ein guter Katzensitter ist Gold wert!

Ich haben mir wegen der Fahrt am letzten Wochenende im Gegensatz zu meinem Mann eher wenige Gedanken gemacht, ankommen würden wir auch bei schlechtem Wetter schon irgendwie, aber dafür wegen der Katzen. Zum ersten Mal, seitdem die Coon-Brüder bei uns eingezogen sind (und das ist ja auch schon ein paar Jahre her), haben wir die Monster länger als einen Tag allein gelassen. Dabei habe ich mir weniger Sorgen um die Samtpfoten gemacht als darüber, dass unsere Catsitterin mit den vieren ganz schön gefordert ist oder dass ich gar irgendwas vergessen habe mitzuteilen oder hinzustellen.

Ich habe, seitdem Shandy und sein Bruder vor zehn Jahren bei mir eingezogen sind, schon einige Katzensitter gehabt – und in der Regel waren sie mit zwei einfach zu fütternden Katzen schon überfordert. Entweder fehlte die Lust, zweimal am Tag vorbeizukommen und Futter in die Näpfe zu füllen, oder aufgrund falscher Tierliebe wurden die Kater so sehr überfüttert, dass ich bei der Heimkehr erst einmal die Wohnung putzen durfte.

Doch dieses Mal hatte ich die perfekte Katzensitterin gefunden. Eine Frau, die selbst zwei Kater hat und eindeutig liebevoll mit ihnen umgeht – und die mir das Gefühl vermittelte, dass es für sie wirklich kein Problem ist, auf unsere Bande aufzupassen. Und dies, obwohl die Versorgung unserer vier Katzen inzwischen nicht mehr so einfach ist, wie es damals mit Shandy und seinem Bruder bzw. später mit Shandy und Christie war.

Denn inzwischen bekommt Shandy nur noch rohes Fleisch, damit er nicht krank wird, und auch die anderen werden einmal am Tag roh gefüttert. Außerdem wird Shandy separat gefüttert und bekommt einmal am Tag eine Tablette, die anderen drei haben konkrete Vorstellungen davon, welcher Napf an welchem Ort stehen muss, und Christie neigt dazu, bei den Coon-Brüdern zu klauen. Meine arme Katzensitterin bekam also von mir zwei DinA4-Seiten mit ausführlichen Angaben zu den Monstern und wurde dann mit den Viechern allein gelassen. 😉

Obwohl wir eigentlich davon ausgingen, dass sie das alles schon hinbekommen würde (und wenn nicht, so wären wir ja nur drei Tage weg 😉 ), war es toll, als am Abend eine SMS kam, in der sie erzählte, dass sie mit den Katzen gespielt und sie gefüttert hatte und dass alles gut gelaufen sei. Und so konnten wir und auch an den nächsten Tagen über regelmäßige und wunderbar ausführliche Nachrichten über die Katzenbande freuen und mitverfolgen, dass Zuhause gefressen, geschmust und gespielt wurde.

Unsere Katzensitterin hat unsere Monster nicht nur perfekt versorgt, sondern auch noch Fotos von den vieren gemacht. Dabei hatte es ihr wohl vor allem Christie angetan, denn von ihr sind besonders viele Bilder entstanden. Ich bin absolut hingerissen von ihren Fotos und deshalb muss ich sie euch auch zeigen!

 

 

 

 

 

Wenn einer eine Reise tut …

Letzten Freitag ging es für uns in den Norden, denn am Samstag sollte eine Familiefeier stattfinden, die wir nicht verpassen wollten. Dafür hatten wir schon im August die Bahnkarten gebucht, um das günstigste Angebot nutzen zu können – und seitdem machte sich mein Mann darüber Gedanken, dass wir damals keine Sitzplätze reservieren konnten. In den letzten Wochen kam dann noch für ihn die Sorge wegen des Wetters hinzu, denn es ist ja allgemein bekannt, wie gut die Deutsche Bahn bei Schnee, Kälte und anderen extremen und absolut unvorhersehbaren Wetterlagen funktioniert.

Doch trotz aller vorherigen Sorgen und Gedanken ging es am Freitagmorgen los. Da Schnee und Glatteis angekündigt waren, hatten wir frühzeitig ein Taxi bestellt und das war so früh da – und der Fahrer so zügig unterwegs -, dass wir zu unserer geplanten Abholzeit schon vor dem Bahnhof standen. So hatten wir noch gut dreißig Minuten bis zur Abfahrt und konnten nicht nur in Ruhe etwas Proviant einkaufen, sondern auch mit Erschrecken feststellen, dass für unseren Zug 30 Minuten Verspätung angekündigt waren. Nun, irgendwie muss man die Zeit ja rumbekommen und so stellten wir uns in die Schlage vor der Information und erkundigten uns (ganz ohne Hintergedanken), ob wir unseren Anschlusszug denn noch bekommen würden.

Statt nach einer neuen Verbindung für uns zu suchen, bot der gute Mann uns allerdings an, unser Ticket (dank der Verspätung ohne Extrakosten) umzubuchen, damit wir den ICE nehmen könnten, der in einer Viertelstunde einfahren würde. Wir wären dann allerdings eine Stunde früher an unserem Zielort als geplant. Also, das sollte nun kein Hinderungsgrund sein – wenn man uns das Umbuchen schon so nett anbietet, dann können wir ja nicht Nein sagen. So ging es kurz darauf mit dem schnelleren Zug los in den Norden. Nach einiger Suche hatten wir sogar zwei nebeneinanderliegende Sitzplätze in einem Abteil gefunden und genossen bald danach eine seltsame Ansage des Zugbegleiters.

Er begrüßte nicht nur die neuen Passagiere, sondern machte auch die Raucher (er nannte sie „Schmöker“) darauf aufmerksam, dass ihre Zigarettenpausen auf den Bahnhöfen nur für weitere Verspätungen sorgen würden. Sie sollten sich doch bitte zusammenreißen und ein Bonbon lutschen! Und was den Wagen 4 angeht: Man hätte wohl gemerkt, dass dort auf den Toiletten geraucht worden wäre! Sie wären zwar Eisenbahner, aber riechen könnten sie noch – und mit dem Klammerbeutel seien sie auch nicht gepudert! Er wäre ja auch Raucher und müsste sich die sechs Stunden Fahrt über zusammenreißen! Das Ganze war so seltsam und belustigend, dass wir alle uns mit einem irritierten Grinsen anguckten. Obwohl es im Laufe der Hin- und Rückreise noch einige seltsame Ansagen gab (anscheinend weiß die Hälfte der Durchsagenden nicht, wohin die Reise gehen soll), konnte diese erste Durchsage von nichts anderem mehr getoppt werden.

Trotz Schneetreiben klappt es mit allen Anschlusszügen und aus dem letzten Regionalzug heraus haben wir dann bei meinen Schwiegereltern angerufen und Bescheid gesagt, dass wir eine Stunde früher da sein werden. Bibendum war so lieb und hat uns vom Bahnhof abgeholt und durch hübsches Schneetreiben heimgefahren. Und kurz darauf hatten wir schon das Gepäck von uns geworfen, uns in bequeme Sachen gestürzt und saßen am schwiegerfamiliären Esstisch – und da blieben wir (meinem Gefühl nach) für den Rest des Wochenendes.

Mein Mann genoss die mütterlichen Kohlrouladen, während für mich ein Extra-Auflauf mit Spätzle und Spinat gemacht worden war – und dann klang der Abend mit einer Runde „Pochen“ aus. Das Spiel kannte ich noch nicht und obwohl ich vor lauter Müdigkeit ein paar Anfangschwierigkeiten hatte, machte es höllisch viel Spaß! Am nächsten Tag drehte sich dann alles um die Familienfeier, dazu will ich nur sagen, dass so viele Menschen auf einem Haufen erstaunlich laut sein können. Gefeiert wurde in einem Lokal – und irgendwie sorgte das dafür, dass wir von mittags bis abends durchgefuttert haben.

Die Steckrüben-Suppe muss ich irgendwann selbst einmal versuchen zu kochen, der Gemüseauflauf war lecker, die Bratapfelcreme mit weihnachtlicher Himbeersauce der perfekte Abschluss und bei den Torten hätte ich weinen können, weil ich noch immer so schrecklich satt war. Da mein Mann und ich uns die Stücke geteilt haben und der Rest der Verwandtschaft auch mal den Teller zum Probieren zur Verfügung stellte, konnten wir mit Mühe und Not vier Sorten probieren (Schokoladen-Sahne-Torte, Mandarinen-Frischkäse-Torte, Nuss-Torte und Donauwelle) – und ich glaube, wenn an dem Ort noch einmal gefeiert wird, dann überspringe ich einfach das warme Essen samt Nachtisch und fange gleich mit den Torten an. Mit Bauchweh ging es im Schneegestöber wieder zurück, wobei Bibendum schon wieder Chauffeur spielen durfte. So ein Fahrsicherheitstraining scheint sich bei Schnee ganz positiv auf den Fahrer auszuwirken. Auf jeden Fall ging es sicher wieder in die heimische Garage. 🙂

Da es bis zum Schlafengehen noch etwas Zeit war, wurde wieder eine Runde gespielt – ich liebe diese Spielezeiten mit der Schwiegerfamilie! Dieses Mal kam „6 nimmt!“ dran, wieder ein Spiel, das ich noch nicht kannte. Aber dafür habe ich mich ganz gut geschlagen und musste mich nur Bibendum ergeben! 😀 Dass zwischenzeitlich der eine oder andere einen Blick in den Kühlschrank warf oder unauffällig zum Schokoteller schlenderte, verschweige ich jetzt mal lieber, sonst haltet ihr uns noch für verfressen. 😉

Am nächsten Morgen ging es dann nach einem gemütlichen Frühstück wieder auf den Heimweg. Wieder fuhren wir durch Schneegestöber, wieder durfte Bibendum am Steuer sitzen und so erreichten wir pünktlich den ersten Zug, der uns zurück Richtung Süden bringen sollte. Die gesamte Fahrt verlief eigentlich unspektakulär, wenn man von einigen Fahrgästen absah. Der Herr, der mit seinem Fahrrad in den Regionalzug einstieg und sich lauthals – und sehr besserwisserisch – in jedes Gespräch der anderen Fahrgäste einmischte und jedem, der die Toilette benutzen wollte, unverständliche Anweisungen zur Bedienung der Klotür zubrüllte, hat schon etwas genervt. Abgesehen davon, dass er sein Fahrrad so geschickt geparkt hatte, dass die Frau gegenüber zuhause ihr Gepäck erst einmal unter die Dusche stellen darf, da der Schlamm von den Taschen tropfte und die Reifenspuren auch nicht so dekorativ waren.

Diese Dame hingegen hatte keinerlei Hemmungen, sich lauthals mit ihrer Tochter über viele Dinge zu unterhalten, die ich nicht aus ihrem Leben wissen wollte … und auf dem letzten Stück der Fahrt saßen wir durchgehend (leider war der Zug zu voll, um sich umsetzen zu können) hinter einem jungen Mann, der die Luft mit einer Alkoholfahne gründlich verpestete und auch sonst ein eher unangenehmer Mitreisender war. Am heimischen Bahnhof angekommen, waren wir dann ganz froh, dass wir aussteigen konnten – und ich freute mich schon darauf, auf dem letzten Wegstück einen Gutschein für eine Heiße Schokolade einlösen zu können.

Genau genommen versprach mir der Gutschein 2 Euro Rabatt, aber damit waren die Damen und Herren in dem Café wohl etwas überfordert. Während der eine Angestellte herauszufinden versuchte, wie man die Kasse dazu bringt eine Abzug von x Prozent zu berechnen, damit ich auf die zwei Euro Rabatt kommen würde (anscheinend hatten sie gerade parallel eine Prozentrabattaktion), waren zwei Damen damit beschäftigt herauszufinden, wie man mit den vorhandenen Geräten die gewünschte Heiße Schokolade anfertigt. Und als ich auch noch meinte, dass ich das Getränk vor Ort zu mir nehmen wollte, brach richtige Panik aus, denn der Geschirrspüler sei kaputt und man hätte kein sauberes Porzellan mehr! Letztendlich bekam ich dann etwas Trinkbares in einem Pappbecher – und den Eindruck, dass ich in das Café am Bahnhof nicht noch einmal gehen muss. 😉

Nun fehlte nur noch die Taxifahrt nach Hause und während ich auf dem Rücksitz vor mich hindöste und ignorierte, dass wir schon wieder einen flotten Fahrer hatten, der das vorhandene Glatteis auf den Straßen nicht zu bemerken schien, erzählte mir mein Mann später, dass es schon fast cool war, wie der Fahrer über rote Ampeln preschte und von einer Spur auf die andere hüpfte, weil er sich nicht sicher war, welchen Weg er nehmen musste. Nun, wir sind heil daheim angekommen und fanden vier sehr zufriedene und ausgeglichene Katzen vor, die sich darüber freuten, uns wiederzusehen.

Es war schön, mal wieder bei der Schwiegerfamilie zu sein – und wie immer war ich mir bei der Abreise sicher, dass ich nie wieder etwas essen könnte. Ebenso schön war es, Bibendum wiederzusehen, sie hingegen wird sich im Februar schon wieder auf den Weg zu uns machen. 🙂 Nur auf eins hätte ich verzichten können: Dank dem Reisevorbereitungsstress, den Sitzbedingungen bei der Deutschen Bahn und dem schweren Rucksack muckt mein Rücken seit Tagen und nun hoffe ich, dass der bald soweit okay ist, dass ich meine Stunden am PC wieder normal durchhalten kann.

Adventsstimmung

Der erste Adventssonntag ist an meinem Mann und mir ziemlich vorbeigezogen, da wir beide kopfüber in dem Raum mit den restlichen Umzugskartons steckten. Immerhin haben wir nicht nur ein paar wichtige Dinge bergen können, sondern den Raum auch soweit aufgeräumt, dass wir in Zukunft theoretisch besser an die diversen Kartons herankommen. Wenn die Dinger nur nicht so schwer wären … Vielleicht sollte ich doch aufhören Bücher zu lesen … oder zumindest so nicht viele davon behalten … ah, neeeee!

 

 

Aber mit dem ersten Schnee ist auch bei mir Adventsstimmung angekommen und so habe ich heute nicht nur den Blick aus dem Fenster festgehalten, sondern auch einen kleinen Kranz für die Wohnungstür gebastelt. Leider sieht die Tür von der Seite immer schäbig aus, weil sie von innen mit einem Brett geschlossen wurde und zwischen den Scheiben und dem Brett sich wohl einiges an Dreck angesammelt hat. Ich will hier lieber nicht schreiben, was ich von den Umbauten an dieser Wohnung halte. Dafür genieße ich einfach noch ein wenig den Blick in den Schnee …

 

Verwöhntag für die Winterkatze (mit SuB-Nachschub und anderen schönen Dingen)

Nachdem ich mich am Dienstag bei meinem „Dies und Das (10)“ ein bisschen ausgejammert hatte, ging es mir gleich deutlich besser. Was auch gut war, denn so konnte ich gestern den jährlich stattfindenden „Verwöhntag für die Winterkatze“ auch so richtig genießen. In diesem Jahr begann der Verwöhntag schon kurz nach Mitternacht, als mein Mann aus einem Päckchenstapel eins herausfischte, das schon seit dem 15. November auf Aufmerksamkeit wartete. Darin befanden sich zwei Dinge, über die ich mich sehr freue:

Nachdem ich noch etwas in dem Gartenbuch gestöbert hatte und gleich ein paar Ideen für das Frühjahr bekam, ging es dann gegen halb zwei ins Bettchen. Das hatte allerdings zur Folge, dass ich noch nicht so richtig wach war, als mein Mann mich morgens weckte, damit ich mich weiter verwöhnen lassen konnte. So bin ich im Pyjama vom Bett auf das Sofa gewandert und habe weitere Päckchen geöffnet. 😀

Von der Rachel-Morgen-Serie hatte ich den ersten Band mal bei der Arbeit gelesen und der hatte mir so gut gefallen, dass ich einfach neugierig auf die Fortsetzung bin. Vor allem, nachdem ich die Reihe Susanne empfohlen hatte und die inzwischen – soweit ich weiß – alle Teile davon verschlungen hat. Der Comic ist von dem gleichen Zeichner wie auch „Pjöngjang“ und ich bin sehr neugierig darauf, was Guy Delisle in Birma erlebt hat. Auch mit den Marlowe-Romanen geht ein großer Wunsch in Erfüllung! Ich liebe Chandlers Krimis und seinen Privatdetektiv, aber bislang habe ich die auch immer nur aus der Bibliothek ausgeliehen. Nun kann ich sie jederzeit aus dem Regal nehmen und darin stöbern.

Und damit ich nicht nur mit der Nase im Buch dasitze (als ob ich das nicht eh ständig tun würde *g*) gab es noch eine DVD und ein Spiel für mich. „Stolz und Vorurteil“ hatte ich mir im Februar schon von Natira ausgeliehen und fand den Film einfach bezaubernd und musste ihn gleich auf den Wunschzettel packen, während ich das Spiel bei Bibendum antesten durfte. Das führte dazu, dass das arme Bibendum während des Besuchs bei uns das frisch erworbene Spiel erschreckend oft teilen muss– … äh … durfte.

Eigentlich hatte mein Mann mir ja aufgetragen zum Frühstück ein Stück Schokoladentorte zu essen, aber ich habe mich dann doch lieber an einen Sesamring mit Kräuterkäse gehalten. Von der Schokoladentorte gab es dann am Nachmittag ein großes Stück, nachdem ich von den insgesamt gut vier Stunden Telefonieren, dem Emailbeantworten, dem Einbauen einer Tür in unseren Badzimmerschrank und dem Rumwühlen in Umzugskartons etwas ausgehungert war. Beendet habe ich meinen perfekten „Verwöhntag“ dann (nachdem ich vorher noch Pasta mit roter Kräuterbutter gekocht und gegessen hatte) eingemuckelt auf dem Sofa mit dem Anschauen von „Read or Die“. Hach, so ein schöner Tag, da mag ich mich nicht mal beschweren, weil bislang noch kein Schnee bei mir angekommen ist. 😉

Sorgenkater Logan – Entwarnung!

Der eine oder andere hatte ja schon mitbekommen, dass es dem Plüschkater in den letzten Tagen schlecht ging – heute scheint er aber über den Berg zu sein! 🙂

Nach der Zahn-OP am vergangenen Montag ging es Logan erstaunlich gut. Er hatte sich schnell wieder berappelt und benahm sich am Mittwoch schon wieder ganz normal. Und da wir nur dann wiederkommen sollten, wenn die Wunden Freitagabend immer noch gerötet aussehen, haben wir uns Samstag entspannt zurückgelehnt und uns gefreut, dass bei diesem Eingriff alles so gut abgelaufen ist.

Tja, und Sonntagmorgen saß mein Mann im Wohnzimmer als Logan vom Kratzbaum aus spucken musste. Sowas kann schon mal passieren, wenn die Katzen einen Haarballen anders nicht loswerden, also haben wir uns erst einmal keine Gedanken gemacht – abgesehen davon, dass ich mich nicht gerade freute, dass ich schon wieder diese Wand streichen durfte. Allerdings hat Logan den restlichen Sonntag weiter gespuckt und konnte sein Fressen nicht bei sich behalten.

Montagmorgen ging es also wieder zum Tierarzt – und der hatte uns erst einmal bestätigt, dass die Wunden im Maul wirklich gut verheilt waren und wir das wirklich richtig eingeschätzt hatten. Aber er konnte uns auch nicht sagen, warum es Logan so schlecht ging. Abtasten, Temperatur, Kreislauf – alles war vollkommen in Ordnung! Wenn der Kater allerdings bis zum Dienstag immer noch nichts gefressen hätte, sollten wir wiederkommen. Bis dahin hatte er zwar nichts mehr erbrochen, aber dafür auch keinen Bissen mehr zu sich genommen. Davon abgesehen hat er sich eigentlich ganz normal benommen und wirkte in keiner Weise krank.

Also habe ich Dienstagmorgen Logan wieder eingepackt und der Kater wurde noch einmal durchgescheckt und Blut abgenommen für ein großes Blutbild: Wieder war alles einwandfrei! Wobei es irgendwie nicht so toll ist zu hören, in welchem erstklassigen Zustand Logan ist, wenn man doch gerade miterlebt, dass er das Fressen total verweigert. Obwohl ich es normalerweise gar nicht mag, wenn ein TA meinen Kater vorsorglich mit Spritzen voll pumpt, ohne dass eine Diagnose vorliegt, gab es bei diesem Besuch noch einmal eine vorsorgliche Spritzenrunde und etwas gegen Übelkeit. Das schien erst einmal die beste Lösung zu sein – und es hat auch angeschlagen. Ich denke im Nachhinein, dass es das Mittel gegen Übelkeit war, das half, denn eine Stunde nach dem TA-Besuch hat Logan wieder am Futter genibbelt.

Obwohl er diese Futterportion nach gut drei Stunden wieder erbracht, war das schon ein Fortschritt – und seitdem geht es stetig aufwärts! Den TA-Termin gestern morgen konnte ich dann schon absagen, da Logan inzwischen etwas Huhn und Katzenmilch bei sich behalten hatte und gestern blieb auch das Dosenfutter wieder drin. Er musste zwar gestern noch etwas zum Fressen überredet werden, aber er behält alles bei sich, was er zu sich nimmt. Und heute Mittag hat er sich sehr gierig auf seine Portion gestützt und hätte am Liebsten den Napf gleich mitgefressen. Er scheint also wirklich wieder in Ordnung zu sein, auch wenn die Tage in den letzten zwei Wochen, in denen er nichts gefressen hat, deutliche Spuren hinterlassen haben.

Unser Plüschkater ist erkennbar dünner geworden und sobald ich sicher bin, dass sein Magen wieder vollkommen in Ordnung ist, muss ich ihn kräftig aufpäppeln, damit er wieder etwas auf die Rippen bekommt. Immerhin ist er nach den letzten Tage bereit sich in der Küche verwöhnen zu lassen, auch wenn der Rest der Band mitleiderregend vor der Tür bettelt. 😉

Bei soviel Sorgen um Logan wird Baltimore wohl erst nächste Woche operiert – und ich hoffe sehr, dass bei ihm alles problemlos über die Bühne geht!

Mir schlugen die letzten Tage auch auf den Magen und groß denkfähig war ich auch nicht mehr – vor allem, weil ich die letzten Nächte immer sehr lange aufgeblieben bin, um sicher zu gehen, dass Logan nicht wieder schlecht wird. Ich kann gut damit umgehen, wenn meine Katzen eine greifbare Erkrankung haben, aber so gar nicht zu wissen was los ist, macht mich wirklich fertig! Ich bin kaum noch aus dem Haus gegangen, wenn ich nicht gerade mal wieder auf dem Weg zum TA war – und der Garten ist auch liegengeblieben. So wartet da am Wochenende noch der Endspurt auf mich!

Und demnächst gibt es hoffentlich wieder weniger Katzenbeiträge und dafür mehr Rezensionen! 🙂

BuchSaiten-Spezial-Paket

Katrin von den ersten Blog-Geburtstag gefeiert und zu diesem Anlass vier BuchSaiten-Spezial-Pakete verschenkt. Zu den glücklichen Gewinnern gehörte auch ich und so kam wenige Tagen später ein liebevoll gefülltes Päckchen bei mir an. Nun hätte ich einfach den Inhalt fotografieren und mit ein paar netten Dankesworten hier zeigen können, aber ich dachte mir, dass es für Katrin vielleicht nett wäre, wenn sie die so liebevoll ausgesuchten Dinge auch in Benutzung sehen könnte (und mir hat es Spaß gemacht die schönen Momente damit zu fotografieren!). So habe ich die letzten Tage (und das sogar schon zum zweiten Mal :D) zum Frühstück das ganz besondere BuchSaiten-Müsli genießen dürfen.

Dieses wirklich leckere Müsli esse sogar ich mit Joghurt – und ich liebe es, wenn ich dabei auf eine der Mandeln beiße!

All die anderen schönen Dinge mussten aber erst einmal noch etwas warten, bis ich sie nutzen konnte, denn ich hatte viel zu viel um die Ohren, um sie in Ruhe zu genießen. Nur den Brause-Lutscher mit Himbeer-Geschmack habe ich mir als Belohnung und Energiespender nach einigen Stunden Fleißarbeit am PC gegönnt.

Und auch hier kann ich nur sagen: Lecker! Außerdem kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern, wann ich vorher das letzte Mal einen Brause-Lutscher gegessen habe. Ich fürchte, das ist schon lange her …*g*

Nachdem es in den letzten Tagen ja doch etwas kälter geworden ist, kam mir nach einer anstrengenden Runde Gartenarbeit der duftige Badezusatz gerade recht. Ich gebe zu, dass ich seit den ersten Wochen in dieser Wohnung (als wir noch keinen Duschvorhang hatten) nicht mehr gebadet habe. Aber es war toll zu sehen, wie sich das Badewasser von einem Moment auf den anderen pink färbte und der Duft war auch wundervoll!

Nach dem Bad fühlte ich mich nur sauber, sondern wunderbar warm und entspannt und die schmerzenden Muskeln meckerten auch nicht mehr so laut.

Wer mich näher kennt weiß, dass ich ein Hot-Chocolate-Junkie bin – umso neugieriger war ich auf eine weitere Überraschung von Katrin: Den HotChocSpoon Dark!

Dieser Schokoblock wird in Milch aufgelöst und ich war sehr neugierig darauf, wie das Ergebnis wohl schmecken würde.

Während ich auf das Warmwerden der Milch wartete, habe ich noch etwas fotografiert – und musste nach diesem Foto ganz schnell den Apparat von mir werfen und die Milch vor dem Überkochen bewahren – typisch für mich!

Mit der heißen Schokolade und ein paar Blätterteigbrezeln ging es dann auf das Sofa, um zu lesen! Perfekter Genuss! 🙂

Apropo Lesen … ein BuchSaiten-Paket hatte natürlich auch das passende Geschenk für eine Leseratte dabei und so werde ich nun regelmäßig beim Lesen liebevoll beobachtet:

Ganz ehrlich, bei dem Buch ist es gar nicht so schlecht, dass ich beim Lesen nicht allein bin. 😉

Außerdem gab es noch ein Fortuna-Glückslicht, welches ich nicht einfach so abbrennen wollte. Doch auch mehrere Runden zwischen Umzugskartons, haben leider nicht dazu geführt, dass ich meinen wunderschönen Teelichthalter (nicht katzensicher, aber so schön) oder gar meine kleine Lieblingslaterne (katzensicher und schön) wiederfinden konnte. Also dachte ich mir, dass ich das Glücklicht zumindest mit etwas Glückstee kombinieren sollte.

Und für diejenigen, die neugierig darauf sind, was für eine Botschaft das Teelicht für mich bereithielt:

Damit habe ich fast all die tollten Sachen aus dem Päckchen genutzt und wirklich viel Freude damit gehabt. Und ich werde mich auch im nächsten Jahr jeden Monat von neuem an die schönen Momente mit den BuchSaiten-Überraschungen erinneren, wenn ich auf den Lesezeichen-Kalender zurückgreife. Natürlich habe ich absolut keine Ahnung, warum gerade ich einen mit Katzen bekommen habe … 😉

Liebe Katrin, ganz vielen Dank für die netten Worte, die liebevoll ausgesuchten Überraschungen und die schönen Momente, die du mir damit bereitet hast! Dabei ist es doch schon immer eine Freude, wenn ich wieder einen neuen Blogbeitrag von dir in meinem Feed-Reader entdecke. 🙂

Katzenlogik

Eigentlich haben wir ja für Logan morgen einen Tierarzttermin ausgemacht – und damit die Katzen morgen früh nicht zu sehr in Aufruhr geraten, habe ich heute früh schon Logans Transportkorb gesäubert und mit einem frischen (alten) Handtuch ausgelegt.

Ich fürchte nur, Baltimore hat das irgendwie missverstanden:

Tja, wenn er morgen früh noch immer an diesem Platz liegt, dann muss er wohl an Logans Stelle die Fahrt zum Tierarzt antreten. 😉