Schlagwort: Persönliches

Schnappschüsse

Eigentlich wollte ich versuchen, Baltimores eigenartige Trinkmethode zu fotografieren. Er steckt nämlich immer seine Plüschpfote in den Wassernapf und schleckt die dann ab, statt seine Schnute direkt in dem Behälter zu versenken.

Doch Logan war der Meinung, dass ich auf gar keinen Fall ungestört fotografieren darf – außerdem ist seine Schnauze viel schöner als Baltimores nasse Pfote!

Christie hingegen hatte vor kurzem das große Problem, dass ihr Ball – mit dem sie doch gerade noch so schön gespielt hatte – auf einmal nicht mehr aufzufinden war. Manchmal stellt sich unsere Süße doch etwas unbeholfen an …

Frühling – und wenn man nicht so genau auf die Beete guckt, dann kann man einfach die vielen Blüten im Garten genießen. 😉

Sogar die Magnolie ist inzwischen eine Augenweide! 

Mein liebstes Arbeitshindernis hat sich in den letzten Tagen auch mal wieder ablichten lassen. Wenn man genau hinguckt, dann sieht man die beiden rosa Stellen an seiner Schnauze, wo er sich seit der Zahnoperation ständig mit den verbleibenden Reißzähnen selber erwischt. Trotzdem finde ich diese dicke Schnauze jeden Tag wieder von neuem hinreißend!
Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche! 🙂

Dies und Das (3)

Lesevorhaben 2011 (Zwischenstand)
Jetzt sind die ersten drei Monate des Jahres schon fast um und ich muss feststellen, dass es mir doch erstaunlich schwer fällt, mit meinem persönlichen SuB-Serien-Abbau anzufangen. Viele dieser Serien liegen schon eine ganze Weile auf dem SuB und so kommen mir immer wieder aktuelle Bücher oder Bibliotheksausleihen oder ganz andere Dinge dazwischen.

Immerhin bin ich recht gut dabei, meine Neuzugänge zu lesen, auch wenn ich es nicht geschafft habe, alle meine Februar-Neuanschaffungen bis zum 29. März zu lesen. Aber für den zweiten Teil der „Magierdämmerung“ hätte ich vorher noch den ersten lesen müssen – und bei „Scherbenmond“ ist die Angst zu groß, dass ich mich über die Geschichte ärgere. Trotzdem werde ich als Nächstes die beiden Bücher angehen, bevor ich bis zum 26. April meine März-Zugänge gelesen haben „muss“. Bei sieben (zum Teil dünnen) Büchern ist das auch dann gut zu schaffen, wenn ich in der nächsten Woche nur Bibliotheksbücher lesen sollte (die müssen nämlich so langsam wieder abgegeben werden).

Oh, und bei der „English“-Challenge habe ich für den März den zweiten Band der „Dresden Files“ gelesen. Auch wenn ich die Rezension dazu noch immer nicht auf die Reihe bekommen habe, so hat mir der so gut gefallen (und war so einfach auf Englisch zu lesen), dass ich mir für den April den dritten Teil davon vorgenommen habe. Blöderweise habe ich jetzt solche Lust auf die Reihe, dass ich sie mir nicht mehr nur leihen möchte, sondern eine ganz bestimmte englische Ausgabe davon im Auge habe. Wenn also jemand von euch 80 Euro zu verschenken hätte … Nein? Zu schade. 😉

Garten
Eigentlich will ich seit Tagen Fotos vom Garten machen. Nachdem der Vorgarten schon vor einigen Wochen von Krokussen, Gänseblümchen und Veilchen überschwemmt wurde, zieht der Garten hinter dem Haus auch so langsam nach. Vom Küchenfenster aus sieht er toll aus, aber als ich heute dann endlich mal mit dem Fotoapparat in der Hand rausging, strahlte mich so viel Unkraut an, dass ich auf die Fotos lieber verzichtete. Aber vielleicht bekomme ich doch noch ein paar schöne Bilder hin, wenn die Tulpen oder die Magnolienknospen aufblühen …

Spielkind
Irgendwie hänge ich gerade ziemlich häufig an meinem DS und beschäftige mich mit der schwarzen Pokémon-Edition. Dabei versuche ich mir viel Zeit zu lassen und nicht den Handlungsteil an einem Stück durchzuspielen. Normalerweise bin ich dann nämlich irgendwann so übersättigt, dass ich das Spiel nicht zu Ende bringe. Doch wenn mein Mann dann wieder auf dem Nachbarsofa sitzt und mich fragt, ob ich nicht eben das C-Gear anmachen kann oder ob wir nicht zusammen am Musical teilnehmen wollen, dann lege ich doch wieder das Buch aus der Hand und greife zu der kleinen Konsole. Das ist nach einem langen Tag am PC auch viel entspannender … *kicher*

Suchanfragen
Ich habe immer wieder lustige Suchanfragen, bin aber meist zu faul, die zu Posten. Aber in den letzten Wochen haben sich die Anfragen zu „Charakterisierung“ oder „Inhaltsangabe“ zu „Eine wie Alaska“ ebenso wie zu „Hexenheide“ so gehäuft, dass bei mir das Gefühl aufgekommen ist, dass kaum eine Schule diese beiden Titel nicht im Unterricht behandelt. Immerhin ist das deutlich ansprechendere Lektüre, als ich sie während meiner Schulzeit vor die Nase gesetzt bekam. 😀

Award
Seychella war so lieb und hat mir einen der Stylish-Blogger-Awards überreicht, die gerade wieder die Runde machen. Weitergeben werde ich ihn nicht, aber ich kann ja trotzdem mal wieder sieben Dinge über mich erzählen.

1. Um zu beweisen, dass ich den „Stylish“-Anteil des Awards wirklich verdient habe, verrate ich euch, dass ich genau vier Paar Schuhe besitze – und zwar inklusive der Crocs, die ich mir letztes Jahr für die Gartenarbeit besorgt habe, und der Schuhe, die ich bei Renovierungsaktionen anziehe. Immerhin muss ich zugeben, dass ich seit Jahren die Augen nach einer ganz bestimmten Art Schnürstiefelchen aufhalte. 😉

2. Um für den Notfall einen herzhaften „Brotaufstrich“ im Haus zu haben, habe ich immer ein Glas Mayonnaise im Kühlschrank. Dabei bevorzuge ich die Variante, die – dank einem Mangel an Eigelb – eigentlich als weniger qualitativ angesehen wird.

3. Ich ringe zur Zeit mit mir und meinem Perfektionismus. Nachdem ich im letzten Jahr das Wohnzimmer renoviert und so viel Ärger mit der orangen Farbe hatte, haben die Katzen inzwischen prompt in diesen Teil der Tapete zwei sehr tiefe Kratzer gemacht. Ich könnte das einfach zupfuschen und etwas Farbe drübertupfen oder ich mache mir wirklich Arbeit und bessere das richtig aus … Vermutlich wird es aber doch im Pfusch enden. *grummel*

4. Und da ich schon beim Thema Renovieren bin: Ein Teil von mir war sehr froh, als es im Wetterbericht hieß, dass in den nächsten Tagen Regen zu erwarten ist. Denn so kann doch wirklich niemand von mir erwarten, dass ich auf dem Balkon mit dem Abschleifen der Türen anfange. Immerhin habe ich inzwischen ein Stemmeisen gekauft, mit dem ich – wenn es so weit ist – hoffentlich die Türen aus den Angeln bekomme.

5. Wenn man mir die Wahl zwischen Auto- oder Fahrradfahren stellen würde, dann nähme ich immer das Auto. Bei der Wahl zwischen Fahrradfahren oder zu Fuß gehen würde ich zu Fuß gehen. Radfahren mag ich nur in der kontrollierten Umgebung eines Fitnesscenters – wobei ich ein solches seit Jahren nicht mehr von innen gesehen habe.

6. Während ich vor einigen Jahren noch mit großem Vergnügen regelmäßig stundenlang mit meinen Freundinnen telefoniert habe, fällt mir in den letzten Monaten auf, dass ich inzwischen nur ungern telefoniere. Das liegt vor allem daran, dass sich mein (und ihr) Lebensrhythmus sehr geändert hat. So fällt es mir schwer, einen Zeitpunkt zu finden, zu dem ich meine Freundinnen anrufen kann, ohne zu stören – und ihnen geht es genauso mit mir. Noch besser ist es mit meiner Mutter, die wirklich immer zur Katzenfütterungszeit um zwölf Uhr mittags anruft und mich als Erstes fragt, ob ich schon mit dem Füttern fertig bin.

7. Und noch etwas zum Thema „Stylish“: Ich trage seit 1995 eine Halskette mit einem Drachenanhänger und nehme sie nur in absoluten Notfällen ab. Seit 1999 habe ich immer die gleichen Ohrringe in den unteren Löchern meiner Ohrläppchen. Nur die beiden „Extralöcher“ auf der linken Seite wurden von mir eine Zeitlang noch mit verschiedenen Ohrringen bestückt. Dabei habe ich eine ganze Sammlung von Ohrringen, die mir zu sehr gefallen, um sie wegzugeben.

Sonnenkatzen und Rhabarber

Wenn man in diesem Haus beim Saubermachen kurz etwas auf der Fensterbank ablegt, dann kann man davon ausgehen, dass es kurz darauf von einer Katze besetzt wird. Aber bei einem solch königlichen Blick kann man Christie kaum böse sein, dass sie die Sonnenstrahlen lieber auf einer Hose liegend genießen will.

Baltimore hingegen tut lieber so, als ob er sich schon totgespielt hätte. Doch ich kann berichten, dass das alles nur Show ist. Der Kater sah einen Sonnenfleck, warf sich hin und musste dann halt damit leben, dass seine Pfote in dem Kratzbrett landete.

Ansonsten habe ich mich am Samstag freudig im Supermarkt auf ein paar Rhabarberstangen gestürzt. Ich habe seit Monaten Lust darauf und nie welche gefunden. So war es mir dann egal, wo diese Rhabarberstangen um diese Jahreszeit vielleicht herkommen, ich musste sie haben. Blöderweise war es das erste Mal, dass ich Rhabarberkompott gekocht habe, seitdem wir die Induktionsplatte nutzen. Ich bin nur kurz aus der Küche gegangen, während der Topf mit dem Rhabarber auf Stufe 1 noch etwas köcheln sollte, damit das nicht mehr so flüssig ist. Und mein Mann ging auch sofort in die Küche, als wir bemerkten, dass am PC eine Aufgabe auf mich wartete – und trotz dieser kurzen Zeit ohne Beobachtung waren seltsame Sachen vorgegangen.

Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich es geschafft, so etwas wie „Rhabarber-Karamell“ zu produzieren. Wenn ich mal wirklich Karamell machen will, dann klappt das übrigens nicht so gut! Das Ganze ist immer noch essbar, wenn auch sehr … gewöhnungsbedürftig. Es schmeckt wie Karamell, hat aber eindeutig die Säure und das Aroma von Rhabarber – und wenn wir heute Abend die zweite Portion hinter uns gebracht haben, dann muss ich dieses Experiment auch auf gar keinen Fall wiederholen. 😉

PC-Probleme

Da wir gerade PC-Probleme haben und die nächsten Folgen „Kapitelweise“ nun auf der Festplatte eines PCs ruhen, der sich zur Zeit nicht hochfahren lässt, setze ich damit für diese Woche aus.

Ich bin mir sicher, dass wir das Problem in den nächsten Tagen in den Griff bekommen!

Bibendums Besuch – und Kranksein nervt

Eigentlich hatte ich mich ja auf eine Woche voller schöner Augenblicke mit Bibendum gefreut – und dann machte mir die Erkältung meines Mannes einen Strich durch die Rechnung. Dabei haben wir Bibendums Besuchstage schön gemütlich anfangen lassen. Kaum war Bibendum bei uns angekommen, haben die Katzen schon dafür gesorgt, dass sich der Besuch herzlich willkommen fühlt.

 Und damit keine Langeweile aufkam, wurde die Zeit mit „Castle“ gucken, Spielen und Autorennenfahren rumgebracht, während abends das Essen geliefert wurde. Mein Mann hing derweil noch auf dem Sofa rum und ließ sich mit Tee versorgen. Blöderweise konnte ich Dienstag dann anfangen für zwei Personen heiße Getränke zu kochen, denn auch bei mir meldete sich die Erkältung inzwischen zu Wort.

Doch vorher haben wir noch dafür gesorgt, dass Bibendum endlich einmal auf einen SuB blicken kann. Dafür mussten wir beim Bummel auch nur vier neue Krimis (und natürlich eine praktische Buchtasche) besorgen.

 

Auch für mich gab es ein neues Buch, außerdem Ersatzkopfhörer für den mp3-Player. Die sitzen zwar nicht so gut wie die, die der Kater zerbissen hat, aber immerhin kann ich endlich wieder Hörbücher hören …

Und auf dem Rückweg haben wir dann noch ein paar Zutaten eingekauft, damit Bibendum am Abend „kochen“ konnte. 😀

Fotos von Bibendum

Blöderweise musste ich den am nächsten Tag geplanten Gang ins Kino dann absagen und auch sonst habe ich mich erst einmal nicht mehr vom Sofa gerührt. Vor allem der Husten wollte mir keine Ruhe lassen und mit dem habe ich momentan auch immer noch zu tun. Zum Glück war mein Mann wieder fit genug und hat sich den Rest der Woche mit Bibendum auf den Weg gemacht. Die beiden waren zusammen Essen und Bowlen – und für den schon seit einem Jahr geplanten Konzertbesuch habe sogar ich mich vom Krankenlager wieder aufraffen können. Zum Glück war die Show nicht ganz so dynamisch wie letztes Jahr – die Wise Guys hatten wohl noch mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen – und so war das Ganze sowohl für mich als auch für das inzwischen ebenfalls schwächelnde Bibendum gut zu überstehen. Nur auf dem Weg raus aus dem Konzertsaal musste ich mir ganz schnell einen Hocker suchen, weil mein Kreislauf eine ungeplante Pause einlegte. *argh*

Und so verlief der Rest von Bibendums Besuch dann auch etwas unspektakulär. Wir hingen zu dritt rum, versuchten die böse Erkältung loszuwerfen, hatten zuviel Kopfschmerzen für weitere Spielerunden und überhaupt war das alles dieses Mal lange nicht so lustig wie erhofft. Auch wenn ein gebrülltes „Frischkäse“ unseren angeschlagenen Humor immer mal wieder zu aktivieren wusste. Wozu so ein Dienstagsmorgenbesuch auf dem Markt inklusive einem seltsamen Erlebnis mit einer älteren Dame, die Frischkäse kaufen wollte, doch gut ist.

Inzwischen ist Bibendum wieder heil zuhause (auch wenn auf dem Heimweg noch der eine oder andere aufregende Moment zu überstehen war) und ich hänge auf dem Sofa rum und versuche wieder fit genug für etwas Haushalt und Arbeiten zu werden. Die Erkältung hat sich weiterhin mit meinem Kreislauf gegen mich verschworen und ist mir inzwischen auch noch auf den Magen geschlagen. So fühle ich mich nicht mal gesund genug, um längere Zeit am PC zu sitzen oder gar vernünftig mit anderen Menschen zu kommunizieren. Oder um es kurz auszudrücken: Ich bin quengelig! Und müde und kaputt und ich will nicht mehr krank sein!

Aber die Tatsache, dass ich mich heute zum PC geschleppt habe, um wieder einen Blogbeitrag zu verfassen, scheint zu beweisen, dass es mir inzwischen besser geht als ich mich fühle. 😉

Das Rätsel der Papiertaschentücher

Seit einiger Zeit gibt es hier im Haus einen rätselhaften Schwund bei den Papiertaschentüchern. Obwohl niemand erkältet ist, scheint irgendjemand einen dringenden – und sehr großen – Bedarf daran zu haben. Und so finde ich immer mal wieder solche Beweisspuren vor:

Eine Zeitlang hat mich das wirklich irritert, obwohl der Übeltäter schnell gestellt war. Verschnupft sieht er meiner Meinung nach nicht aus – schuldbewusst allerdings auch nicht:

Aber vermutlich ist ihm gar nicht bewusst, dass seine Leidenschaft für Plastikfolien uns das Leben nicht gerade einfacher macht. Dabei hatte ich in den letzten Wochen noch die Hoffnung, dass die fehlenden Zähne ihn in Zukunft vor weiteren Zerstörungstaten abhalten … 😉

Dies und Das (1) und ein paar Leseeindrücke

Wie ihr vermutlich bemerkt habt, war ich in den letzten Wochen etwas stiller. Das lag unter anderem daran, dass mein Mann fast drei Wochen Urlaub hatte und mein Kommunikationsbedarf somit zuhause mehr als gedeckt wurde. Und dann gab es für uns zu Weihnachten einen neuen Fernseher, der auch erst einmal gründlich getestet wurde. In erster Linie zwar von meinem Mann, der sich mit „Gran Turismo 5“ austobte, aber auch ich musste das neue Spielzeug doch auf Herz und Nieren prüfen. (Und ich verrate euch jetzt lieber nicht, dass ich in den letzten Tagen auch so einige Runden auf der Rennstrecke gedreht habe, um für meinen Mann etwas Geld zu erspielen, damit er sich sein Wunschauto kaufen konnte … *ohje* ) Momentan macht sogar das Gucken von Quizsendungen beinah wieder Spaß, da wir endlich mal wieder in der Lage sind die Anwortmöglichkeiten auf dem Fernseher zu entziffern. Seit Anfang der Woche arbeitet mein Mann wieder, aber ich habe es immer noch nicht geschafft meinen normalen Alltagsrhythums wiederzufinden. Das bedeutet, dass ich zwar versuche früh(er) ins Bett zu gehen, aber trotzdem bis vier Uhr morgens die Decke anstarre, während ich versuche einzuschlafen. Und mit so wenig Schlaf fällt es mir auch recht schwer früh genug aufzustehen, um den Vormittag richtig zu nutzen. Nun, das wird sich auch wieder einpendeln.

Wobei mir das Wetter gerade auch einen Strich durch die Rechnung macht. Abgesehen davon, dass es mir eindeutig zu warm für diese Jahreszeit ist und ich die Kopfschmerzen kaum noch loswerde, gefällt mir der Blick in den Garten gar nicht. Überall sprießt und grünt es, der Schmetterlingsflieder bekommt lauter zartgrüne Blätter, die Hecke sieht auch deutlich grüner aus als vor einer Woche und in den Beeten regt sich auch ein frühjahrshaftes Leben. Ich will lieber nicht wissen, welche Auswirkungen der nächste Frost haben wird …

Leseeindrücke:

Immerhin bin ich diese Woche endlich wieder zum Lesen gekommen, auch wenn ich dabei noch immer etwas unkonzentrierter bin als mir lieb wäre. So habe ich ehrlich gesagt auch keine Lust richtige Rezensionen zu schreiben, mag aber doch ein paar Worte zu den gelesenen Büchern hinterlassen.

Kim Harrison: Madison Avery – Totgeküsste leben länger
Das Buch hat mir von der ersten Seite an gefallen, auch wenn ich gerade in keiner Lesestimmung war. Ich mag die Grundidee, obwohl ich sonst unglaublich skeptisch bin, wenn es um das Thema Engel geht. Mir haben die meisten Charaktere gefallen, vor allem Madison, die versucht sich nicht von der Tatsache unterkriegen zu lassen, dass sie eigentlich tot ist und nur dank eines von ihrem Mörder geklauten Amulett noch eine Art Existenz führt. Da dieser Roman ein Jugendbuch ist, kann ich auch über die stellenweise etwas zu lockere Sprache hinwegsehen. Auf jeden Fall hat mir dieser Band große Lust auf die Fortsetzung gemacht!

Jonathan E. Howard: Jonathan Cabal – Seelenfänger
Das Buch ist mir freundlicherweise von Natira geliehen worden, deren Rezension mir Lust auf das Lesen gemacht hatte. Doch hat es einige Zeit gedauert bis ich mit der Geschichte warm geworden bin. Denn während Natira den Humor genossen hat, so empfand ich das Ganze als zu gewollt, zu übertrieben. Natürlich reizt eine solche Geschichte zu bestimmten Klischees und Übertreibungen, aber Jonathan E. Howard hat es dabei in meinen Augen zu sehr übertrieben und – vor allem zu Beginn – zu wenig eigene Ideen gehabt. Wobei ich Horst sehr mochte und auch die Bewohner in den letzten Ort, in dem Cabal mit seinem Jahrmarkt Rast machte. Letztendlich hat mir das Lesen aber nicht so viel Spaß gemacht, dass ich zu einer Fortsetzung greifen würde.

Susan Mallery: Frisch verheiratet
Da ich auf diversen Blogs sehr positive Rezensionen zu der Autorin gelesen und große Lust auf einen heiteren Liebesroman hatte, habe ich mir ein Buch von Susan Mallery in der Bibliothek ausgeliehen. Ich weiß nicht, ob ich damit den schlechtesten Teil dieser Serie um die drei Keyes-Schwestern erwischt habe, aber nach diesem Roman habe ich keine Lust noch ein weiteres Buch der Autorin auszuprobieren. Die Charaktere interessieren mich nicht, abgesehen davon, dass ich sie die Hälfte der Zeit kräftig schütteln will, die Handlung ist extrem langweilig und vorhersehbar und den angepriesenen Humor habe ich in dieser Geschichte auch nicht gefunden.

Julia Quinn: Hochzeitsglocken für Lady Lucy
Hach, schön … Mehr müsste ich eigentlich dazu gar nicht sagen. Irina meinte zwar, dass viele Leute diesen achten Band als den schlechtesten der Bridgerton-Reihe empfunden hätten, aber mir hat er gut gefallen. Und im Gegensatz zu den vorher genannten drei Büchern haben ich diesen Roman in einem Zug durchgelesen, weil es so schön war. Ich mag Julia Quinns Humor, ich mochte Gregory und Lucy und ich habe mich beim Lesen rundum gut unterhalten gefühlt. Am liebsten würde ich jetzt mit der Reihe noch einmal von vorne anfangen, aber leider habe ich inzwischen die ersten Bände viel zu gut verstaut … Oh, und die Grundvoraussetzung der Geschichte (Gregory verliebt sich in die schöne Hermione, um dann nach und nach festzustellen, dass die Person hinter dem hübschen Gesicht seinen Erwartungen nicht so ganz verspricht) erinnert mich sehr an eine meiner Lieblingsautorinnen (nein, ich schreibe nicht schon wieder ihren Namen in einen Leseeindruck über einen Quinn-Roman).

Oh, und mit dem Lesen von „Madison Avery“ und „Hochzeitsglocken für Lady Lucy“ habe ich mich auch brav an meinen Vorsatz gehalten, die Neuzugänge innerhalb von sechs Wochen zu lesen. Bei der „Menge“ war das trotz Leseunlust auch kein Problem … 😉

Frohes neues Jahr!

Ich hoffe, ihr habt alle die Silvesternacht gut verlebt und habt ein großartiges Jahr 2011 vor euch! Jahresanfänge sind immer etwas Schönes, es gibt so vieles, worauf man sich freuen kann – und die Hoffnung auf viele schöne neue Bücher und Zeit, um diese auch zu genießen. 😉

Wir haben die letzte Nacht eigentlich wie immer verlebt – nur mit schlechterem Fernsehprogramm im Hintergrund. Abgesehen davon, dass wir nicht gerade Partymenschen sind, ist es für die Katzen auch angenehmer, wenn sie bei all dem ungewohnten Lärm wenigstens in der Wohnung einen normalen Tagesablauf beibehalten können. Immerhin hatten wir dieses Jahr Glück und in unserer Straße gab es keinerlei Feuerwerk – und die Raketen und Böller in den Nachbarstraßen waren für die Katzen erträglich.

Christie hat auf der Heizung gesessen und die Show genossen – vor allem über die Spiegelungen in den Fenstern der Nachbarhäuser –, während Logan zwar sehr rasch atmete und eindeutig unter Stress stand, aber nicht so sehr, dass er seinen gemütlichen Platz auf meiner Sofalehne hätte verlassen wollen, um sich zu verstecken. Shandy und Baltimore nehmen solche Störungen draußen eh recht gelassen und so war das ein guter Jahresübergang für die Katzen.

Für das Jahr 2011 wünsche ich euch Glück und Gesundheit, viel Zeit mit lieben Menschen, mit guten Büchern und ganz viele wunderschöne Momente, die das Jahr unvergesslich machen!

Nach Weihnachten …

Ich hoffe sehr, ihr habt alle so schöne und stressfreie Tage verbracht wie wir. Wie ich schon in meinem Weihnachts-Post geschrieben hatte, verlief unser Weihnachtsabend sehr gemütlich – und die beiden folgenden Feiertage ebenso. Ich hatte vor Weihnachten sogar im Hinterkopf, dass ich an diesem besonderen Wochenende noch etwas Arbeit am PC erledigen könnte, aber dann kam mir ein Geschenk dazwischen. Oh, und natürlich habe ich nur zu gern auf meinen Mann gehört, der meinte, dass ich mir doch einfach mal ein paar Spielstunden auf dem Sofa gönnen sollte.

So mussten sich all die neugierigen Leser meines Blogs also bis heute gedulden, um zu erfahren, was sich in dem verdächtigen Geschenkestapel verbarg. Oh, und auch wenn es euch vermutlich irritiert: Für mich gab es dieses Jahr nur sehr wenige Bücher! Was vollkommen okay ist, denn ich habe bislang nicht mal die Zeit für die Buchgeschenke gefunden, die ich zum Geburtstag bekommen hatte.

Eins der lustigsten Geschenke gab es von einer Freundin. „Knast-Land-Fluss“ ist die „verbrecherische“ Variante von „Stadt-Land-Fluss“. So muss man auch keine Städtenamen und ähnliches eintragen, sondern „Delikt“, „Motiv“, „Tatort“, „Fluchtwagen“ usw. Wem es dann noch gelingt, aus diesen Stichwörtern eine Geschichte zu basteln, der bekommt sogar Extrapunkte. Ich finde, das klingt nach einer großartigen Variante dieses Spiels – und hoffe, dass sich im Februar eine Gelegenheit zum Ausprobieren ergibt, wenn Bibendum zu Besuch kommt.

Die Bücher, die sich in den Amazon-Päckchen verbargen – und die für mich gedacht waren -, sind auf diesem Foto zu sehen:

Der Comic „Shenzhen“ ist wieder von Guy Delisle, von dem ich vor einiger Zeit „Pjöngjang“ gelesen habe. Mein Weihnachtsgeschenk erzählt von den Erlebnissen des Zeichners bei einer Trickfilm-Produktion in China – und ich denke, dass das bestimmt nicht weniger spannend, interessant und lustig zu lesen sein wird als seine Erfahrungen in Nordkorea.

„Lazy Blumengarten“ soll mir im nächsten Jahr eine entspanntere Gartenzeit bereiten und über das „Professor van Dusen“-Hörspiele freue ich mich auch sehr. Ich mag die Hörspiele sehr, habe jahrelang versucht, Radiomitschnitte aufzutreiben, die ich noch nicht kenne, und hoffe nun sehr, dass die CD-Veröffentlichungen so erfolgreich sein werden, dass alle Abenteuer des Professors in den Handel kommen. Und so kommt es, dass sich in dem Geschenkestapel nur ein Roman für mich befand: „Madison Avery – Todgeküsste leben länger“ von Kim Harrison. Ich bin schon gespannt, wie das Buch so ist.

Außerdem gab es für mich noch alle Gerätschaften, damit ich mir in Zukunft selbst meinen geliebten Milchkaffee machen kann. Den Tipp für eine induktionsgeeignete Kanne hat mir Sayuri gegeben, ebenso wie Zubereitungstipps. Jetzt hoffe ich nur, dass ich das genauso lecker hinbekomme, wie es auf ihrem Foto (welches ich natürlich auf die Schnelle jetzt nicht auf ihrem Blog gefunden habe) ausschaut.

Achja, falls ihr mich in den letzten drei Tagen vermisst habt: Daran ist das letzte Geschenk schuld! Von meinem Mann gab es nämlich ein neues DS-Spiel für mich. Um „Rune Factory“ schleiche ich schon seit zwei Jahren oder so herum, und nun musste ich meine Sucht einige Stunden lang ausleben. Wer kann schließlich das Spiel abschalten, wenn man noch die Felder bewässern, gegen Monster kämpfen oder mit einer potenziellen Braut flirten muss? 😉

Wer sich jetzt wundert, dass so „wenige“ Dinge in so vielen Päckchen steckten: Ihr vergesst, dass die Hälfte der Sachen für meinen Mann war! Der hingegen hat zum ersten Mal in seinem Leben viele Bücher und Comics (und nur eine DVD-Box und keine Spiele) bekommen.

Ich werde nun den Abend gemütlich mit einer Tasse Heißer Schokolade ausklingen lassen, die ich mir mit einem liebevollen Weihnachtsmitbringsel von meinem Mann gebraut habe. Sehr lecker – auch wenn ich das nächste Mal wohl zu einer hochprozentigeren Schokolade tendieren würde. 😀