Neuzugänge: Oktober, November und Dezember 2021

Das letzte Quartal des Jahres und normalerweise bedeutet das, dass ich mir weniger Bücher kaufe (und dafür ein paar zum Jahresende geschenkt bekomme), weshalb ich mir im November und Dezember keine Titel mehr selber bestellt hatte. Dafür gab es im Oktober einige Vorbestellungen und Reihenfortsetzungen, so dass ich mir sicher sein konnte, dass ich mit meinem Büchervorrat bis Ende November durchhalten würde … *g*

Ein Buchstapel mit den unten aufgeführten Titeln, wobei das Buch "Amari and the Night Brothers" rechts vom Stapel steht, so dass das Cover zu sehen ist.

1. Phil Hickes: The Bewitching of Aveline Jones
Nachdem mir der erste Band rund um Aveline Jones schon so gut gefallen hatte, habe ich mir die Fortsetzung vor einigen Wochen vorbestellt. Ich freue mich sehr darauf in diesem Herbst eine weitere gruselige Geschichte mit Aveline zu lesen und bin gespannt, was sich der Autor dieses Mal hat einfallen lassen.

2. L.D. Lapinski: The Strangeworlds Travel Agency 2 – The Edge of the Ocean
Auch hier hatte mir der erste Teil sehr gut gefallen, so dass ich mir den zweiten Band relativ zeitnah bestellt (und gelesen) habe.

3. Dominique Valente: Starfell 3 – Willow Moss and the Vanished Kingdom
So langweilig es ist, auch mein dritter Neuzugang ist eine Reihenfortsetzung. Hier hatte ich eine Zeitlang gehofft, dass die Taschenbuchausgabe noch etwas günstiger würde. Aber da meine Lust auf diese Art von Geschichte dann doch größer war als mein Geiz, habe ich mir das Buch dann doch Anfang Oktober gegönnt.

4. Kelly Yang: Front Desk
Das Buch hatte ich schon seit längerem auf der Merkliste und als ich Ende September mitbekam, dass es in den USA eine Gruppe von Personen gibt, die verhindern will, dass der Roman in Schulen gelesen wird, habe ich es mir spontan bestellt. Falls ihr euch fragt, was an diesem Titel so kritisch sein könnte, dass man Schüler davor beschützen muss: Die Protagonistin ist eine zehnjährige chinesischstämmige Immigrantin, deren Eltern in einem Hotel arbeiten und sich für (illegale) Immigranten einsetzen.

5. Jessica Townsend: Hollowpox – The Hunt for Morrigan Crow
Der dritte – und von mir schon heiß ersehnte – Band rund um Morrigan Crow. Ich mag die Welt, die sich Jessica Townsend für ihre fantastische Reihe ausgedacht hat und ich mag die Figuren. Ich bin mir sicher, dass dieses Buch nicht lange auf dem SuB liegenbleiben wird. 😉

6. B. B. Alston: Amari and the Night Brothers (Supernatural Investigations 1)
Auf das Buch bin ich schon im vergangenen Jahr aufmerksam geworden und fand, dass der Klappentext sehr gut klang. Allerdings wollte ich mir nicht das Hardcover zulegen, weshalb ich mir sobald wie möglich die Taschenbuchausgabe vorbestellt hatte – und auf deren Lieferung ich dann noch zwei Extramonate warten durfte. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie mir die Geschichte gefällt.

***

Im November gab es noch einen Nachzügler von meinen Vorbestellungen und dann kam auch schon mein Geburtstag und brachte wieder so einige Buchgeschenke von meiner Wunschliste. Zu den Geschenken gibt es wieder keine Anmerkungen – das wäre dann doch etwas viel Text, außerdem fällt der Großteil davon unter „klang interessant (und ich wollte mal ausprobieren, ob mir der Schreibstil der Person liegt)“.

Die Taschenbuchausgabe von "A Song Below Water", die vor einer orangen Wand steht. Das Cover zeigt zwei Schwarze Frauen, die mit dem Rücken zueinander stehen und deren Haare miteinander verwoben sind, als würden sie unter Wasser treiben.

7. Bethany C. Morrow: A Song Below Water
Auf das Buch bin ich anfangs vor allem wegen dem schönen Cover aufmerksam geworden und dann sprach mich das Thema „Sirenenmagie“ an, das im Klappentext erwähnt wird. Außerdem lese ich gerade gern (für mich) neue Schwarze Autorinnen, weil ihre Geschichten häufig für mich unvertraute Elemente enthalten.

Zwei Bücherstapel, zwischen denen vier weitere Bücher eingeklemmt sind. Insgesamt sind 19 Bücher auf dem Foto zu sehen.

Geburtstagsgeschenke

8. Kaia Anderson: Sisters in Arms
9. Emily Lloyd-Jones: The Bone Houses
10. Eiko Kadono: Kiki’s Delivery Service
11. Sarah Driver: Once we were Witches
12. Kate Williams: The Babysitter Coven 2 – For Better or Cursed
13. Sarah Kuhn: From Little Toky with Love
14. Katie Zhao: The Dragon Warrior
15. Francis Burney: Journals and Letters
16. Noelle Stevenson: Nimona (Comic)
17. India Holton: The Wisteria Society of Lady Scoundrels
18. Crystal Frasier/Val Wise/Oscar O. Jupiter: Cheer Up! Love and Pompoms (Comic)
19. Katherine Woodfine: Peril in Paris (Taylor and Rose 1)
20. Hilary McKay: The Time of Green Magic
21. Jerrelle Guy: Black Girl Baking
22. Sangu Mandanna: Kiki Kallira Breaks a Kingdom
23. Nicole Glover: The Conductors
24. Erika Fatland: Hoch oben – Eine Reise durch den Himalaya
25. Bali Rai: The Royal Rebel – The Life of Suffragette Princess Sophia Duleep Singh
26. Lauren Stowell/Abby Cox: The American Duchess Guide to 18th Century Dressmaking

***

Der Dezember lief von den Buchzugängen im Prinzip wie der November. Es gab einen Titel, den ich spontan bestellt hatte, nachdem ich feststellte, dass er nach vielen Jahren endlich wieder lieferbar war, und eine große Menge Bücher von meiner Wunschliste zu Weihnachten. Ich denke, ich bin für 2022 ganz gut mit Lesestoff ausgestattet. 😉

Die Taschenbuchausgabe von "To Find A Wonder".

27. Jennifer Carson: To Find a Wonder
Seitdem ich „Hapenny Magick“ von der Autorin gelesen habe, schaue ich regelmäßig, was sie so veröffentlicht hat und packe die fehlenden Bücher auf meine Merkliste. „To Find a Wonder“ stand da über vier Jahre lang drauf, weil es nicht lieferbar war, aber so niedlich aussah, dass ich es nicht aufgeben wollte. Anfang Dezember konnte ich den Titel endlich bestellen, was mich sehr glücklich gemacht hat, da ich die Erzählweise von Jennifer Carson wirklich sehr mag.

Ein großer Stapel mit Bücher, daneben noch acht Titel, die an den Stapel gelehnt wurden.

Weihnachtsgeschenke
28. Joseph Elliott: The Good Hawk (Shadow Skye 1)
29. Katie & Kevin Tsang: Dragon Mountain (Dragon Realm 1)
30. Xiran Jay Zhao: Iron Widow
31. Leo Marks: Between Silk and Cyanide – A Code Maker’s War 1941-45
32. Ashia Monet: The Black Veins (Black Magic 1)
33. Catherine Johnson: A Nest of Vipers
34. Gwenda Bond & Christopher Rowe: The Supernormal Sleuthing Service 2 – The Sphinx’s Secret
35. Francesca Gibbons: A Clock of Stars 1 – The Shadow Moth
36. Faith Erin Hicks: The Nameless City (Comic)
37. Benjamin Read & Laura Trinder: The Midnight Howl (The Midnight Hour 2)
38. Benjamin Read & Laura Trinder: The Midnight Hunt (The Midnight Hour 3)
39. Abi Elphinstone (Hrsg.): Winter Magic (Anthologie)
40. Alexis Hall: The Affair of the Mysterious Letter
41. Kalynne Bayron: This Poison Heart
42. Jen Williams: The Ninth Rain (The Winnowing Flame Trilogy 1)
43. Nicholas Bowling: Song of the Far Isles
44. Sibéal Pounder: Tinsel – The Girls Who Invented Christmas
45. S. A. Patrick: A Vanishing of Griffins (Song of Magic 2)

 

Nach all den Buchgeschenken ist mein SuB zum Jahresende wieder kräftig angewachsen, aber solange da nicht mehr Bücher drauf sind, als ich in einem Jahr lesen kann, kann ich gut damit leben. (Nicht, dass ich im kommenden Jahr wirklich nur Titel vom SuB lesen würde, aber theoretisch wäre es möglich … *g*) Ich freue mich sehr auf all die neuen Geschichten, die mich in den kommenden Monaten erwarten, auf die eine oder andere Neuentdeckung und auf das Wiedersehen mit ein paar vertrauten Autoren. 🙂

Januar-SuB 2022

Ein neues Jahr und somit startet dieser monatliche SuB-Beitrag erst einmal mit einer kleinen Statistik des vergangenen Jahres. Ich muss zugeben, wenn ich mir die reinen Zahlen anschaue, sieht 2021 gar nicht so schlecht aus, auch wenn ich deutlich weniger Lesezeit hatte, als mir lieb gewesen wäre, und vor allem deutlich weniger Konzentration für Titel, die etwas mehr Ruhe und Aufmerksamkeit verdient hätten. Insgesamt habe ich 142 Bücher, 24 Kurzgeschichten, 13 Comics und 21 Manga gelesen und 16 Hörbücher oder Hörspiele gehört. So schlecht sind diese Zahlen nicht, solange ich mir nicht die Seitenzahlen und gehörte Stunden anschaue.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es 2022 mit dem Lesen (und Hören) so laufen wird. Mein SuB ist in den letzten fünf Wochen sehr kräftig angewachsen und während ich versuchte all die schönen neuen Bücher ins Regal zu packen, fiel mein Blick auf das eine oder andere Buch, das ich vielleicht doch inzwischen mal ausmisten könnte. Ich bin definitiv gerade in der richtigen Stimmung, um mal etwas radikaler auszumisten, weshalb mein SuB wohl in den kommenden Wochen auch ohne Extra-Lesezeit etwas schrumpfen wird. Ansonsten starte ich in den Januar mit einer langen To-do-Liste und bin wild entschlossen, die so schnell und effizient wie möglich in Angriff zu nehmen, damit ich in den kommenden Monaten wieder etwas mehr Luft zum Entspannen und Lesen habe.

Belletristik-SuB:

  1. Tomi Adeyemi: Children of Blood and Bone
  2. Becky Albertalli: Leah on the Offbeat
  3. Hanna Alkaf: The Weight of our Sky
  4. B. B. Alston: Amari and the Night Brothers (Supernatural Investigations 1)
  5. Kelley Armstrong: The Gryphon’s Lair (A Royal Guide to Monster Slaying 2)
  6. Kaia Anderson: Sisters in Arms
  7. Sophie Anderson: The Castle of Tangled Magic
  8. Kelly Barnhill: Iron Hearted Violet
  9. Kalynne Bayron: This Poison Heart
  10. T. J. Berry: Space Unicorn Blues
  11. Holly Black: The Coldest Girl in Coldtown
  12. Lawrence Block (Hrsg.): In Sunlight or in Shadow – Stories Inspired by the Paintings of Edward Hopper
  13. Gwenda Bond & Christopher Rowe: The Supernormal Sleuthing Service 2 – The Sphinx’s Secret
  14. Lila Bowen: Conspiracy of Ravens (The Shadow 2)
  15. Rhys Bowen: Naughty in Niece (Royal Spyness 5)
  16. Rhys Bowen: The Twelve Clues of Christmas (Royal Spyness 6)
  17. Nicholas Bowling: Song of the Far Isles
  18. Alan Bradley: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
  19. Alan Bradley: Flavia de Luce 6 – Tote Vögel singen nicht
  20. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  21. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
  22. Marie Brennan: Within the Sanctuary of Wings – A Memoir by Lady Trent
  23. Sarah Rees Brennan: Tell the Wind and Fire
  24. Sarah Rees Brennan: In Other Lands
  25. Rachel Caine: Paper and Fire (The Great Library 2)
  26. Julie Campbell: The Mysterious Visitor (Trixie Belden 4)
  27. Jennifer Carson: To Find a Wonder
  28. Beth Cato: Breath of Earth (Blood of Earth #1)
  29. Soman Chainani: Quests for Glory (The School for Good and Evil 4)
  30. David Chandler: A Thief in the Night (Ancient Blades 2)
  31. David Chandler: Honor Among Thieves (Ancient Blades 3)
  32. Orlagh Collins: All the Invisible Things
  33. April Daniels: Dreadnought (Nemesis 1)
  34. Benjamin Dean: Me, My Dad and the End of the Rainbow
  35. Sarah Driver: Once we were Witches
  36. Sarah Beth Durst: Race the Sands
  37. Joseph Elliott: The Good Hawk (Shadow Skye 1)
  38. Zetta Elliot: Dragons in a Bag
  39. Abi Elphinstone (Hrsg.): Winter Magic (Anthologie)
  40. Louise Erdrich: The Birchbark House
  41. Catherine Fisher: The Velvet Fox (The Clockwork Crow 2)
  42. Anita Frank: The Lost Ones – Some Houses are Never at Peace
  43. Francesca Gibbons: A Clock of Stars 1 – The Shadow Moth
  44. Laura Ann Gilman: Silver on the Road
  45. Nicole Glover: The Conductors
  46. Mira Grant: Parasite (Parasitology 1)
  47. Mira Grant: Symbiont (Parasitology 2)
  48. Mira Grant: Chimera (Parasitology 3)
  49. Alex Grecian: The Black Country (Scotland Yard’s Murder Squat 2)
  50. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  51. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  52. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  53. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  54. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  55. Alexis Hall: The Affair of the Mysterious Letter
  56. Christian Handel (Hrsg.): Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (Anthologie)
  57. Rachel Hartman: Seraphina
  58. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  59. Jim C. Hines: Terminal Alliance
  60. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
  61. India Holton: The Wisteria Society of Lady Scoundrels (nach der Hälfte abgebrochen und aussortiert)
  62. Tanya Huff: Wizard of the Grove
  63. D. B. Jackson: Thieves‘ Quarry (Thieftaker #2)
  64. D. B. Jackson: A Plunder of Souls (Thieftaker #3)
  65. Catherine Johnson: A Nest of Vipers
  66. Diana Wynne Jones: Crown of Dalemark (The Dalemark Quartet 4)
  67. Diana Wynne Jones: Dogsbody
  68. Diana Wynne Jones: Power of Three
  69. Diana Wynne Jones: Fire and Hemlock
  70. Michelle Ruiz Keil: All of Us with Wings
  71. Celine Kiernan: Geisterpfade
  72. Celine Kiernan: Königspfade
  73. Celine Kiernan: The Little Grey Girl (The Wild Magic Trilogy 2)
  74. Mary Robinette Kowall: The Calculating Stars
  75. Sarah Kuhn: Heroine’s Journey (Heroine Complex 3)
  76. Sarah Kuhn: From Little Tokyo with Love
  77. R. F. Kuang: The Poppy War
  78. Yoon Ha Lee: Dragon Pearl
  79. Y.S. Lee: The Body at the Tower (The Agency 2)
  80. Darcie Little Badger: Elatsoe
  81. Cixin Liu: The Three-Body Problem
  82. Emily Lloyd-Jones: The Bone Houses
  83. Kari Maaren: Weave a Circle Round
  84. Seanan McGuire: Middlegame
  85. Seanan McGuire: Angel of the Overpass (Ghost Roads 3)
  86. Hilary McKay: The Time of Green Magic
  87. Robin McKinley: Sunshine
  88. Robin McKinley: Dragonhaven
  89. Anna-Marie McLemore: Blanca and Roja
  90. Wendy McLeod MacKnight: The Copycat
  91. Karen M. McManus: Two can Keep a Secret
  92. Sangu Mandanna: Kiki Kallira Breaks a Kingdom
  93. Kate Milford: The Boneshaker
  94. Kate Milford: Bluecrowne
  95. Kate Milford: The Thief Knot
  96. Ashia Monet: The Black Veins (Black Magic 1)
  97. Maya Montayne: Nocturna
  98. Bethany C. Morrow: A Song Below Water
  99. Tamsyn Muir: Gideon the Ninth
  100. Julie Murphy: Faith – Taking Flight
  101. Bishop O’Connell: The Stolen
  102. Nnedi Okorafor: Akata Warrior (Akata Witch 2)
  103. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): The Starlit Wood – New Fairy Tales (Anthologie)
  104. Dominik Parisien und Navah Wolfe (Hrsg.): Robots vs. Fairies (Anthologie)
  105. Natalie C. Parker: Seafire
  106. S. A. Patrick: A Vanishing of Griffins (Song of Magic 2)
  107. Tamora Pierce: Tempests and Slaughter
  108. C. L. Polk: Stormsong (Kingston Cycle 2)
  109. C. L. Polk: Soulstar (Kingston Cycle 3)
  110. Cindy Pon: Sacrifice (Serpentine 2)
  111. Sarah Prineas: Dragonfell
  112. Benjamin Read & Laura Trinder: The Midnight Howl (The Midnight Hour 2)
  113. Benjamin Read & Laura Trinder: The Midnight Hunt (The Midnight Hour 3)
  114. Philip Reeve: Larklight
  115. Kat Richardson: Labyrinth (Greywalker 5)
  116. Kat Richardson: Downpour (Greywalker 6)
  117. Kat Richardson: Seawitch (Greywalker 7)
  118. Rebecca Roanhorse: Trail of Lightning (The Sixth World 1)
  119. Rebecca Roanhorse: Race to the Sun
  120. John Scalzi: Fuzzy Nation
  121. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  122. Barbara Sleigh: The Kingdom of Carbonel
  123. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  124. Jessica Spotswood/Tess Sharpe: Toll and Trouble – 15 Tales of Women and Witchcraft (Anthologie)
  125. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  126. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  127. Charles den Tex: Die Zelle
  128. Aiden Thomas: Cemetery Boys
  129. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  130. Sarah Tolcser: Song of the Current
  131. Jessica Townsend: Hollowpox – The Hunt for Morrigan Crow
  132. Tiffany Trent: Unnaturalist
  133. Katie & Kevin Tsang: Dragon Mountain (Dragon Realm 1)
  134. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  135. Renee Watson: Piecing Me Together
  136. Jaye Wells: Dirty Magic (Prospero’s War 1)
  137. Martha Wells: All Systems Red (Murderbot Diaries 1)
  138. Martha Wells: The Cloud Roads
  139. Jen Williams: The Ninth Rain (The Winnowing Flame Trilogy 1)
  140. Kate Williams: The Babysitter Coven 2 – For Better or Cursed
  141. Amy Wilson: Angel and Bavar
  142. Katherine Woodfine: The Midnight Peacock (The Sinclair’s Mysteries 4)
  143. Katherine Woodfine: Peril in Paris (Taylor and Rose 1)
  144. Xinran: Gerettete Worte
  145. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes
  146. Jy Yang: The Black Tides of Heaven
  147. Kelly Yang: Front Desk
  148. Damaris Young: The Switching Hour
  149. Katie Zhao: The Dragon Warrior
  150. Xiran Jay Zhao: Iron Widow
  151. Ibi Zoboi: Pride

150 Titel auf dem SuB zum Monatsanfang

Sachbuch-SuB: (immer noch unvollständig)

  1. Francis Burney: Journals and Letters
  2. Caroline Criado Perez: Invisible Women – Exposing Data Bias in a World Designed for Men
  3. Brunhilde Dähn: Berlin Hausvogteiplatz
  4. Ruth Goodman: How to be a Victorian
  5. Molly Guptill Manning: When Books Went to War
  6. Erika Fatland: Hoch oben – Eine Reise durch den Himalaya
  7. Lindsey Fitzharris: The Butchering Art – Joseph Lister’s Quest to Transform the Grisly World of Victorian Medicine
  8. Jerrelle Guy: Black Girl Baking
  9. Kameron Hurley: The Geek Feminist Revolution
  10. Jennifer Kloester: Georgette Heyer’s Regency World
  11. Bea Koch: Mad & Bad – Real Heroines of the Regency
  12. Lily Koppel: The Astronaut Wives Club
  13. Natalie Livingstone: The Mistresses of Cliveden
  14. Gail MacColl/Carol McD. Wallace: To Marry an English Lord
  15. Philip Mansel: Prince of Europe – The Life of Charles-Joseph de Ligne
  16. Leo Marks: Between Silk and Cyanide – A Code Maker’s War 1941-45
  17. Molly Peacock: The Paper Garden – An Artist Begins Her Life’s Work at 72
  18. Michael du Preez und Jeremy Dronfield: Dr. James Barry – A Woman Ahead of Her Time
  19. Bali Rai: The Royal Rebel – The Life of Suffragette Princess Sophia Duleep Singh
  20. Hallie Rubenhold: Lady Worsley’s Whim – An Eigtheenth-Century Tale of Sex, Scandal and Divorce
  21. Ronen Steinke: Der Muslim und die Jüdin – Die Geschichte einer Rettung in Berlin
  22. Lauren Stowell/Abby Cox: The American Duchess Guide to 18th Century Dressmaking

20 Titel auf dem SuB zum Montatsanfang

(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)

Neyashas Jahreswechse-Lesemarathon 2021/2022

Auch in diesem Jahr gibt es bei Neyasha wieder einen Lese-Marathon über Silvester und ich werde mich ihr (so wie schon im vergangenen Jahr) anschließen. Allerdings fürchte ich, dass ich das erste Stündchen nicht mit Lesen, sondern mit Puzzeln verbringen werde – da momentan das Tageslicht gerade noch dafür ausreicht (und wir immer noch keine ausreichende Beleuchtung in unsere Durchgangszimmer haben). So richtig geht es bei mir mit dem Lesen also erst gegen 15 Uhr los – ich melde mich dann wieder hier. 🙂

 

Update 16:30 Uhr (31.12.2021)

Ein Puzzle, das vom oberen Bildrand aus betrachtet wird, und bei dem bislang der Himmel und ein Teil eines Flusses fertig gearbeitet sind. Im Fluss lassen sich Elefanten erahnen (bei sehr genauem Hinschauen).

Da zwischendurch wirklich schön die Sonne schien, haben wir doch etwas länger gepuzzelt als geplant. So wie auf dem Foto ist übrigens meine Perspektive auf das Puzzle (dafür sitze ich dabei auf dem bequemeren Stuhl *g*). Es war lustig, wie schnell sich gestern der Himmel puzzeln ließ, während mein Mann nun seit zwei Tagen am Fluss arbeitet und immer noch nicht alle Teile anlegen konnte. Ich habe mich derweil heute mit dem Grün im Hintergrund des Bildes herumgeschlagen und war jedes Mal sehr froh, wenn ich ein passendes Teil gefunden hatte. An dem Puzzle haben wir wohl noch ein paar Tage Freude. 🙂 Ansonsten habe ich mir Tee gekocht, mein Mann hat die letzten Weihnachtsplätzchen und Schokolade verteilt und ich greife (nachdem ich mich kurz bei Neyasha und Birthe gemeldet habe) zu „Amari and the Night Brothers“ von B.B. Alston. Ich hatte erst überlegt, ob ich den Jahreswechsel-Lesemarathon nutze, um noch ein paar angefangene Titel zu beenden, aber ich würde nur eine kleine Kerbe in die beiden Stapel mit angefangenen Büchern schlagen können, so dass sich da ein Endspurt gar nicht so recht lohnt. Außerdem habe ich gerade sehr große Lust darauf endlich diese Geschichte anzufangen. 😉

Links oben eine kleine brennende Sturmlaterne, in der Mitte eine Untertasse mit drei Plätzchen und drei in Folie eingepackten Schokoladenkugeln, die Untertasse steht auf einem Buch, von dem gerade noch der Titel "Amari and the Night Brothers" zu lesen ist, rechts oben steht eine große Tasse mit einer Milchschaumhaube (Chai-Tee mit Milchschaum).

 

Update 19:00 Uhr (31.12.2021)

In den vergangenen zwei Stunden habe ich – wenn auch regelmäßig von meinem kommunikativen Ehemann unterbrochen – „Amari and the Night Brothers“ gelesen. Nach einem etwas gewöhnlichem Einstieg (gibt es für Amerikaner wirklich keine anderen Anfang für Middle-Grade-Geschichten als Ärger-in-der-Schule-Schuldirektorgespräch-Situationen?) gab es schnell Szenen, die mir sehr gut gefallen haben. Die Protagonistin Amari hat in letzter Zeit häufiger Ärger in der Schule gehabt und einer der Gründe ist, dass ihr (zehn Jahre) älterer Bruder Quinton verschwunden ist und ihre Klassenkameraden sie damit „necken“, dass Quinton bestimmt tot ist. Am letzten Schultag bekommt Amari dann eine Lieferung, die ihr eine ganz neue Welt eröffnet und ihr ermöglicht am Sommercamp des „Bureau of Supernatural Affairs“ teilzunehmen. Das Ganze hat schon ein gewisses Percy-Jackson-Feeling (vor allem, weil Percy Jackson nun mal die Reihe ist, die ich als erstes mit so einer Camp-Situation verbinde), aber ich mochte es sehr, dass Amari sich bewusst dafür entscheiden muss einen Schritt in die übernatürliche Welt zu wagen. Außerdem gibt es viele nette magische Elemente in der Geschichte, die mir viel Spaß machen, weshalb ich mich jetzt schon aufs Weiterlesen freue. Aber erst einmal schaue ich bei Neyasha und Birthe vorbei und dann gibt es den traditionellen Nudelsalat zum Abendessen.

 

Update 22:15 Uhr (31.12.2021)

Eine Glasschale mit zwei grob aufeinandergehäuften Klumpen Eiscreme vor einer orangen Decke.

Ich würde gern schreiben, dass es nach dem letzten Update gleich Abendessen gab, aber mein Mann hat noch etwas rumgetrödelt also habe ich nur kurz bei Twitter reingeschaut und schon gab es eine Stunde später Essen, als wir es geplant hatten. *g* Der Nudelsalat war lecker und zum Nachtisch haben wir – „liebevoll“ von meinem Mann serviertes – Schokoladen-Erdbeer-Eis gegessen. Zum Essen gab es dann die zweite Folge von „School of Chocolate“, wo acht Personen, die alle professionell in dem Gebiet arbeiten, an einer Mischung aus Weiterbildung und Wettbewerb rund um Patisserie teilnehmen. Die Teilnehmer finde ich zum Großteil nicht sehr sympathisch, aber Amaury Guichon, der das Ganze leitet, habe ich in den zwei Episoden schon richtig ins Herz geschlossen. Er ist sehr professionell, gibt gute und hilfreiche Tipps, wenn die Teilnehmer Probleme haben, und seine Entscheidungen sind für den Zuschauer immer nachvollziehbar. Ich mag, dass es dabei um Wissensvermittlung geht, auch wenn die Teilnehmer (und das mag ich nicht) immer den Wettbewerbsanteil des Ganzen betonen. Nach dem Essen wollte ich eigentlich gleich wieder zum Buch greifen, aber dann hat mein Mann über Twitter mitbekommen, dass Betty White heute gestorben ist und wir haben uns dann noch eine ganze Weile über sie ausgetauscht und uns gegenseitig erzählt, welche ihrer Rollen wir am Liebsten mochten …

 

Update 9:30 Uhr (01.01.2022)

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr und hoffe, eure Nacht war angenehm ruhig und ihr konntet gut schlafen. Bei uns war erst so gegen halb zwei genug Ruhe, um ins Bett zu gehen, auch wenn ich schon vor Mitternacht müde genug gewesen wäre, um einschlafen zu können. Es war deutlich weniger los als in den vergangenen Jahren, aber es wurde immer noch genügend Feuerwerk abgebrannt, dass vom frühen Nachmittag an durchgehend Böller und das Pfeifen von Raketen zu hören war. Da ich so müde war, lief es gestern dann nicht mehr so gut mit dem Lesen, aber ich genieße „Amari and the Nightbrothers“ weiterhin. Die Geschichte beinhaltet sehr viele vertraute Elemente (und während ich ganz am Anfang bei der Erwähnung des Sommercamps Percy-Jackson-Erinnerungen hatte, fühlt sich der Teil im Camp dann eher nach den Nevermoor-Geschichten von Jessica Townsend an), aber die Erzählweise des Autors fügt diesen bekannten Elementen so einige erfrischende und unterhaltsame Wendungen hinzu, dass ich den Roman gerne lese. Bevor ich mich aber auf dem Sofa wieder mit einem Buch einrollen, muss ich noch eine Runde durch die Wohnung wuseln (und mir Tee kochen). Ich muss zugeben, dass ich mich gerade noch nicht sehr wach fühle … *g*

 

Update 12:00 Uhr (01.01.2022)

Nach meinem ersten Lebenszeichen hier heute morgen, habe ich ein bisschen die Küche aufgeräumt, mich mit meinem Mann unterhalten und dann bin ich auf dem Weg zum Bettenmachen bei unserem Puzzle hängengeblieben und habe die Gelegenheit genutzt, dass ich mal „richtigrum“ auf das Bild schauen konnte. Ich kann also vermelden, dass Fluss und Elefanten nun fertigestellt sind und wir heute Nachmittag „nur“ noch den Regenwaldanteil des Puzzles vor uns haben. Mal schauen, ob wir das heute hinbekommen oder ob wir morgen noch etwas davon haben werden. *g*

Links oben eine kleine brennende Sturmlatern, in der Mitte liegen zwei Taschenbücher aufeinander, das untere ist nur zu erahnen, das obere trägt den Titel "Winter Magic", rechts oben eine große Tasse mit Milchkaffee.

Nachdem ich mich vom Puzzle trennen konnte, habe ich mich mit der Anthologie, die ich gerade lese, auf dem Sofa eingerollt. „Winter Magic“ (herausgegeben von Abi Elphinstone) beinhaltet eine Sammlung von (fantastischen) Kurzgeschichten von verschiedenen Kinder- und Jugendbuchautor.innen. Einige der Geschichten sind nicht für die Antholgie geschrieben, sondern schon früher an anderer Stelle veröffentlicht worden, aber für mich sind sie neu. Die Geschichte, die ich heute gelesen habe, war „Casse-Noisette“ von Katherine Woodfine. Die (fiktive) Handlung drehte sich um die erste Aufführung des Balletts „Der Nussknacker“ in St. Petersburg und die Autorin hat die Geschichte aus Sicht der zwölfjährigen Tänzerin, die damals die Clara tanzte, geschrieben. Ich fand die Handlung sehr berührend (wenn auch ein kleines bisschen kitschiger als ich es von der Autorin gewöhnt bin) und mochte die Geschichte sehr. Jetzt werde ich aber für die restliche Zeit des Lesemarathons wieder zu „Amari and the Night Brothers“ greifen und versuchen gemeinsam mit Amari herauszufinden, was aus ihrem verschwundenen Bruder Quinton geworden ist. 🙂

 

Update 14:00 Uhr (01.01.2022)

Links oben eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts daneben ein Teller mit vier Baguettescheiben (zwei davon mit einer grünen Creme bestrichen, zwei mit Frischkäse) und daneben liegen einige Möhren.

Nach dem letzten Update fiel mir erst einmal auf, dass ich mir doch so langsam mal Frühstück machen könnte – vor allem, da ich mich sehr auf die Pistaziencreme gefreut habe, die ich mir „den nächsten Tag, an dem ich mal zum Frühstück Weißbrot essen“ aufgehoben hatte. 😉 Danach ging es weiter mit „Amari and the Night Brothers“ – inzwischen bin ich beim 25. Kapitel angekommen und ich finde es wirklich schön, dass ich an diesen zwei Tagen so viel Zeit am Stück gelesen habe. Ich muss mir für dieses Jahr definitiv wieder längere Lesezeiten vornehmen und dann auch Laptop und Smartphone in diesen Stunden außer Reichweite legen, damit ich nicht bei jedem flüchtigen Gedanken nur mal eben etwas recherchiere oder ein anderes Buch auf die Merkliste setze oder mich auf andere Art und Weise ablenken lasse …

Ein aufgeschlagenes Buch. Auf der linken Seite ist fett gedruckt "Chapter Twenty-Five" zu lesen, darunter ist eine gezeichnete Fleischfressende Pflanze zu erkennen.

Da der Lesemarathon jetzt vorbei ist, wandere ich zusammen mit meinem Mann erst einmal wieder zu unserem Puzzle (auch wenn das trübe Tageslicht heute nicht gerade wirklich für angemessene Puzzlebedingungen sorgt *g*). Es war sehr schön entspannt den Jahreswechsel gemeinsam mit Neyasha und Birthe lesend zu verbringen. Vielen Dank dafür an Neyasha! Ich hoffe, ihr habt noch ein schönes und entspanntes „Restwochenende“, bevor am Montag der Alltag wieder beginnt. 🙂

Kommt gut ins neue Jahr!

Nachdem ich vor einem Jahr um diese Zeit noch so hoffnungsvoll war, dass die Impfungen die Wende in der Pandemie bringen würden, weiß ich gar nicht so recht, was ich in diesem Jahr zum Jahreswechsel schreiben soll …

Vielleicht beschränke ich mich einfach nur auf ein paar wenige Wünsche für die kommenden Stunden: Ich hoffe, ihr könnt es euch heute Abend gemütlich machen und entspannt und ohne allzugroße Sorgen ins neue Jahr wechseln. Ich hoffe, dass diejenigen von euch, die in diesem Jahr Verluste erlitten haben, sich an die schönen Momente mit denjenigen, die nun fehlen, erinnern können. Ich hoffe, dass ihr in den vergangenen Monaten Beschäftigungen oder Dinge für euch entdecken konntet, die euch gut tun und für die ihr auch im kommenden Jahr Zeit finden werdet. Passt gut auf euch und eure Lieben auf und gönnt euch Auszeiten, wann immer es die Möglichkeit dafür gibt!

Sachbücher 2021

Ich finde es lustig, dass ich diese Beiträge, in denen ich meine gelesenen Sachbücher des Jahres aufliste, immer in der ersten Januar-Woche anlege. Ich mag, dass ich inzwischen so fest davon überzeugt bin, dass ich in den folgenden Monaten Sachbücher lesen werde, dass ich diesen Post erstelle, bevor ich noch das erste Sachbuch des Jahres gelesen habe. Und da ich 2021 zum ersten Mal eine eigene (wenn auch ein Jahr später immer noch unvollständige) Liste für die ungelesenen Sachbücher erstellt habe, kann ich sogar sagen, dass ich mit (mindestens) 15 Titeln ins Jahr gestartet bin, die ich alle gern lesen wollte. Leider hat sich dieses Jahr dann doch deutlich weniger als ein „Sachbuch-Jahr“ herausgestellt, als mir lieb gewesen wäre, aber vielleicht läuft es ja 2022 besser mit dem Sachbuchlesen für mich.

Januar
Olivette Otele: African Europeans – An Untold History

Februar
Kathrin Passig (Hrsg.): Das kleine Sabotage-Handbuch von 1944 – Die besten Tricks des amerikanischen Geheimdienstes im Kampf gegen Hitler

März
–

April
Elizabeth Hawes: Zur Hölle mit der Mode

Mai
Erin Lewis-Fitzgerald: Geschickt geflickt – Lieblingskleidung ausbessern statt wegwerfen

Das war es dann auch schon mit den Sachbüchern für dieses Jahr, denn in der zweiten Jahreshälfte fehlten mir Zeit und Konzentration fürs Sachbuchlesen. Ich hatte zwar im August noch zu „Mad & Bad – Real Heroines of the Regency“ von Bea Koch gegriffen und war auch relativ weit gekommen, aber mir fehlen da immer noch die letzten Kapitel … Angesichts der wirklich interessant klingenden neuen Sachbücher, die in den letzten Wochen auf meinem SuB gelandet sind, muss ich für 2022 wirklich einen Weg finden, um mir bewusst etwas Zeit fürs Sachbuchlesen freizuschaufeln.

Frohe Feiertage!

Im Vordergrund ist ein Teller voll mit unterschiedlichen Plätzchen zu sehen, im Hintergrund ist links ein kleiner Stapel mit Geschenken und rechts eine größere weiße Sturmlaterne mit einer brennenden Kerze zu sehen.

Die Weihnachtsfeiertage stehen vor der Tür, und während ich im vergangenen Jahr um diese Zeit noch verhalten optimistisch war, dass die Impfung eine Wende in der Pandemie bringen könnte, muss ich zugeben, dass mich dieses Jahr ziemlich desillusioniert hat. Zusätzlich hatte ich in den letzten Monaten ziemlich viel um die Ohren und bin inzwischen überraschend urlaubsbedürftig. Weshalb ich mich gerade sehr auf die kommenden Feiertage freue, die wir auch in diesem Jahr wieder gemütlich zu zweit verbringen werden. Mein Mann und ich werden uns wie immer einigeln und ein paar entspannte freie Tage mit Spielen, Büchern und Comics verbringen und so diese Zeit hoffentlich rundum genießen können.

Euch wünsche ich frohe Feiertage und hoffe sehr, dass auch ihr euch in diesen Tagen Zeit für die Dinge nehmen könnte, die euch guttun und die euch nach diesem anstrengenden Jahr Erholung bieten. Macht es euch so gemütlich wie möglich und passt weiterhin gut auf euch und eure Lieben auf!

Eiko Kadono: Kiki’s Delivery Service

Obwohl der Ghibli-Film „Kiki’s Delivery Service“ zu meinen Lieblings-Wohlfühlfilmen zählt, brauchte es erst einen Hinweis von Kiya vor einiger Zeit, um mich darauf aufmerksam zu machen, dass der Anime auf einem Roman von Eiko Kadono basiert. Nachdem ich das Buch am vergangenen Sonntag gelesen habe, bin ich sehr glücklich über diesen Hinweis, denn die Originalgeschichte hat mir noch besser gefallen als der Ghibli-Film. Vor allem bietet der Roman so viel mehr Hintergrundinformationen und Erklärungen zu Kikis Fähigkeiten als Hexe, als es der Anime tut (obwohl all diese Dinge dort problemlos hätten eingebaut werden können). So steht im Buch von Anfang an fest, dass es nicht Kikis Schuld ist, dass sie über keine weitere magische Begabung als das Fliegen verfügt, denn im Laufe der Zeit haben die Hexen einfach viele ihrer Fertigkeiten verloren – und da Kikis Vater über keinerlei Magie verfügt, wurde sie eben nur mit einer einzigen Fähigkeit geboren. Ich finde es deutlich netter so, da klar wird, dass es nicht an Kikis Unfähigkit oder gar Faulheit liegt, dass sie über so wenig Magie verfügt, und dass das Fliegen nun mal der einzige Weg für sie ist, um sich ein selbstständiges Leben fern von ihren Eltern aufzubauen.

Ich fand es sehr wohltuend, Kiki auf ihrem Flug in eine große Stadt am Meer zu begleitet und mitzuerleben, wie sie dort Fuß fasst, neue Freunde findet und einen florierenden Lieferdienst aufbaut. Die Geschichte wird in mehreren kleinen Episoden erzählt und in der Regel gibt es bei jeder etwas zum Schmunzeln. Ich muss gestehen, dass ich – gerade weil ich den Anime so mag – beim Lesen immer wieder nach Unterschieden zum Trickfilm geschaut habe. Dabei gab es so viele Elemente im Roman zu entdecken, bei denen ganz deutlich wurde, woher die Inspiration für den Anime kamen, die mir aber im Buch so viel besser gefielen. Was auch daran liegt, dass ich bei der Ghibli-Version der Geschichte die Momenten nicht mag, in denen Kiki sich wie ein trotziger Teenager benimmt, und das führt dann dazu, dass irgendetwas schiefläuft, was nicht hätte schieflaufen müssen. Im Roman hingegen gibt es zwar auch Szenen, in denen kleine Katastrophen passieren, aber eher weil so etwas eben passiert und weniger weil die Protagonistin Mist gebaut hat. Und als Kiki im Buch doch einmal etwas tat, von dem sie genau wusste, dass sie es nicht hätte tun sollen, gesteht sie am Ende alles der Person, der sie Unrecht getan hat, und gewinnt so eine neue Freundin.

Insgesamt habe ich bei der Roman-Kiki eher das Gefühl, dass das eine Person ist, die trotz ihrer gerade mal dreizehn Jahre auf eigenen Beinen stehen kann. Es ist auch für sie nicht einfach und sie ist oft entmutigt oder hat Heimweh, aber sie rappelt sich dann wieder auf und macht weiter. Dagegen habe ich bei der Anime-Kiki häufig das Gefühl, dass sie sich mit ihrem schmollenden oder trotzigen Verhalten so viele Möglichkeiten verbaut und es eher den Menschen um sie herum zu verdanken ist, dass sie trotzdem einigermaßen in der Stadt zurechtkommt. Vielleicht ist die Anime-Kiki die realistischere Darstellung eines Teenagers, aber ich fühle mich mit der Original-Kiki deutlich wohler und habe so das Lesen des Romans rundum genossen. Ich habe all die Personen, die Kiki im Laufe ihres Jahres in der Stadt am Meer kennengelernt hat, ins Herz geschlossen, ich mochte die – teils skurrilen – Herausforderungen, die sie zu bewältigen hatte, und ich fand es wunderschön zu verfolgen, wie Kiki an ihrem neuen Wohnort Fuß fasst. Ich bin mir sicher, dass ich den Roman in den kommenden Jahren noch oft aus dem Regal ziehen werde, wenn ich mal wieder das Bedürfnis nach einer rundum wohltuenden Geschichte habe.

Lese-Sonntag im Dezember 2021

Der dritte Sonntag des Monats ist natürlich auch im Dezember wieder der Lese-Sonntag – wobei ich (angesichts der Adventslese-Runden, die JED, Neyasha und Anette an den letzten Wochenenden veranstaltet haben) wohl dieses Mal eher diejenige bin, die sich den anderen beim Lesen anschließt und nicht anders rum. 😉 Geplant habe ich für heute nicht viel, ich bin gerade ziemlich müde und reif für ein paar Urlaubstage. Aber bevor ich mich über die Feiertage einigeln kann, muss ich noch zwei Aufträge fertig bekommen, die deutlich zeit- und energieaufwändiger sind als erwartet. Vielleicht hilft mir ja der heutige Lese-Sonntag dabei genügend Reserven aufzuladen, dass ich am Anfang der kommenden Woche einen erfolgreichen Endspurt hinlegen kann. Eine Brettspielrunde wird es bei uns wieder nicht geben, da der dafür benötigte Tisch weiterhin mit den Home-Office-Sachen von meinem Mann zugestellt ist, dafür hoffe ich, dass ich ja vielleicht wirklich zu einem meiner vielen angefangenen Bücher oder Comics greifen werde. Ansonsten könnte ich mir auch mein vernachlässigtes Handarbeitszeug schnappen und mal einen der weihnachtlichen Filme schauen, die ich im November auf die Merkliste gesetzt und bislang nicht gesehen habe. Bevor ich aber zum Buch oder Handarbeitszeug greife, muss ich erst einmal wach genug werden, um mich dem Abwasch von gestern Abend widmen zu können.

 

Update 11:15 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts eine große dampfende Tasse mit Milchtee.

Mein Start in den Tag war wieder sehr langsam und etwas zäh … Nachdem ich meinen Lese-Sonntag-Beitrag auf den Weg gebracht hatte, habe ich mich ein bisschen in meiner nächtlichen Twitter-Timeline verloren und den Feedreader geleert, bevor ich mich in die Küche begeben habe. Aber statt abzuwaschen, habe ich mir erst einmal einen Tee gekocht und bin dann bei dem Versuch versumpft, mehr über amerikanische Garnbezeichnungen herauszufinden (dicker als Sockenwolle, aber nicht so dick wie Teppichwolle war für die gesuchte Garnstärke keine hilfreiche Beschreibung – immerhin weiß ich jetzt, dass ich für das Projekt ein Garn benötigen würde, für das 5 mm Nadeln empfohlen werden). Wie ihr seht plane ich schon wieder weitere Handarbeitsprojekte, auch wenn ich gerade überhaupt keine Zeit dafür habe. *g* Dann habe ich mich mit Musik auf den Ohren doch dem Abwasch gewidmet und der hat so einige Zeit gekostet (das gestrige Abendessen war ein 4-Töpfe-Essen und dementsprechend viel dreckiges Geschirr wartete auf mich). Als ich wieder ins Wohnzimmer wanderte, meinte mein Mann, dass ich sofort „Animal Crossing“ starten müsste, damit ich auf seiner Insel eine Anleitung bekommen kann – und das war der Stand, als eben mein „du könntest dich mal wieder auf dem Blog melden“-Wecker klingelte. Da ich jetzt schon im Spiel bin, werde ich dabei auch erst einmal bleiben – und danach schauen ich, was ich aus den Buchstapeln hinter mir zupfen mag.

Animal-Crossing-Screenshot bei dem meine Spielfigur vor einem weihnachtlich geschmückten Bereich auf einer Bank sitzt. Im Hintergrund kann man dekorative Geschenkeberge, einen großen Weihnachtsbaum und leuchtende Sterne erkennen.

Update 15:25 Uhr

Wie schon im letzten Update gesagt, habe ich erst einmal eine gemütliche Runde „Animal Crossing“ gespielt. Ich spiele das Spiel zwar weiterhin täglich, aber entspannt war das in den letzten Tagen nicht – ich habe es eher zwischengeschoben, wenn mein Mann etwas im Spiel wollte oder wenn ich eine kleine Arbeitspause genutzt habe, um zu schauen, ob einer meiner Nachbarn etwas bastelt. Während ich noch spielte, haben wir gemeinsam einen Advents-Podcast gehört, der wenig adventlich war. Was vermutlich der Grund ist, warum wir schon die zweite Adventszeit mit diesem Podcast verbringen, obwohl wir normalerweise keine Podcasts hören. Im vergangenen Jahr war das immer eine nette gemeinsame Zeit in der Küche, während ich gekocht habe, aber in diesem Jahr sind die Folgen dafür zu lang. Danach bin ich auf dem Sofa eingedöst und wurde erst wieder von meinem „magst du ein Update schreiben?“-Wecker aus meinem Nickerchen geweckt.

Links oben eine nicht mehr brennende kleine Sturmlaterne, in der Mitte eine Schale mit einer Portion Porridge und Bananen, rechts oben ein angeschaltetes eBook.

Da es mir dann aber wichtiger war erst einmal etwas zu essen, habe ich vor diesem Update lieber Frühstück gemacht und beim Essen ein paar Seiten in meinem aktuellen eBook gelesen. Da ich in den letzten Wochen die „Death Before Dragons“-Serie so entspannend fand, dachte ich nach dem Beenden von Band 5, dass ich zur Abwechslung eine andere Serie der Autorin ausprobieren könnte (vor allem, da ich den ersten Band der „A Witch in Wolf Wood“-Reihe schon auf dem eReader hatte). Allerdings musste ich in den vergangenen Tagen feststellen, dass mich die Geschichte nicht so recht packt, weshalb ich in der vergangenen Woche gerade mal 56 Seiten gelesen habe. Ich weiß nicht, ob es an mir oder an dem Roman liegt, weshalb ich „Mind over Magic“ noch nicht ganz aufgegeben habe. Aber ich werde darin heute wohl nur weiterlesen, wenn ich irgendwann wieder die Hände mit anderen Dingen voll habe, und stattdessen jetzt mal einen Blick auf meine Stapel mit angefangenen Büchern werfen.

 

Update 19:30 Uhr

Links eine kleine brennende Sturmlaterne, rechts eine rot-weiß-geringelte Tasse mit Heißer Schokolade und in der Mitte die Taschenbuchausgabe von Kiki's Delivery Service und eine darauf stehende Untertasse mit einer Auswahl unterschiedlicher Plätzchen und Marzipankartoffeln.

Nach dem letzten Update und einer kleinen Blogrunde habe ich meine Stapel mit angefangenen Büchern durchwühlt und letztendlich „Kiki’s Delivery Service“ von Eiko Kadono rausgezupft. Das Buch habe ich Ende November zum Geburtstag geschenkt bekommen und am selben Tag noch angefangen, aber als mein Lesen von einem Anruf unterbrochen wurde, habe ich es zur Seite gelegt und bis heute nicht wieder in die Hand genommen. Mit ein paar Plätzchen und einer Heißen Schokolade (heute ist immerhin der 4. Advent 😉 ) habe ich mich eingeigelt und weitergelesen. Inzwischen bin ich ungefähr halb durch (es ist aber auch ein dünner Roman!) und genieße die Geschichte sehr. Bislang würde ich sagen, dass das Buch – das die Vorlage zu dem Anime ist – all die Dinge beinhaltet, die ich an dem Anime so mag, aber keines der Elemente, die mich an der Ghibli-Version stören. Denn es gibt so einige Sachen, die ich an der Kiki im Trickfilm nicht so toll finde, die ich aber hinnehme, weil ich die Geschichte an sich und die Optik der Ghibli-Filme so niedlich finde und so sehr genießen kann. Beim Roman hingegen kann ich Kikis Verhalten deutlich besser nachvollziehen (was halt auch daran liegt, dass die Autorin einem Gründe für ihr Verhalten bietet) und wenn etwas in Kikis Leben schief läuft, dann in der Regel aufgrund der Umstände oder weil eine andere Person eben keine Ahnung davon hat, was eine Hexe ausmacht oder welche Fähigkeiten eine Hexe hat, und eben nicht weil Kiki aus pupertierendem Trotz oder Übermut heraus irgendwelchen Mist gebaut hat.

Blick in das aufgeschlagene Buch "Kiki's Delivery Service". Auf der rechten Buchseite ist die Kapitelüberschrift "Kiki Opens a Shop" zu lesen und drüber gibt es eine kleine Zeichnung von einer fliegenden Hexe als Silhouette.

Leider musste ich meine Lektüre dann erst einmal zur Seite legen, um das Abendessen zu kochen. Momentan ist der Sellerie-Gratin im Ofen und ich bin etwas genervt davon, dass das Rezept (das so einfach aussah) so viele Fragen aufwarf und natürlich nicht in der angegebenen Zeit machbar war. Mal schauen, ob sich der Zeitaufwand (der Arbeitsaufwand war wirklich übersichtlich) am Ende gelohnt hat. Bis das Essen aus dem Ofen kommt, drehe ich noch eine kleine Blogrunde – mal schauen, ob ich es schaffe überall zu kommentieren. Wenn nicht, dann melde ich mich später auf jeden Fall noch einmal. 🙂

 

Update 22:30 Uhr (letztes Update)

Eine Auflaufform mit Sellerie-Gratin. Ehrlich gesagt ist es einfach eine Auflaufform mit irgendwas Überbackenem.

Ich fand das Sellerie-Gratin lecker, mein Mann hingegen wäre glücklich gewesen, wenn ich das bei ihm nicht so beliebte Gemüse durch Nudeln ersetzt hätte, denn die Sauce und die Menge an Parmesan fand er toll … insgesamt denke ich nicht, dass ich das Rezept noch einmal machen werde. Zum Essen haben wir eine Folge des Weihnachtsspezials von „Blown Away“ geschaut – ich finde Glasblasen wirklich spannend, obwohl mich nichts und niemand in die Nähe eines so heißen und gefährlichen Arbeitsumfelds bringen könnte! Dann habe ich mich noch aufgerafft und den Abwasch erledigt, damit ich morgen ohne „Altlasten“ in den Arbeitstag starten kann, und nun bin ich ziemlich müde. Ich denke, ich gönne mir noch eine halbe Stunde mit „Kiki’s Delivery Service“ und falle dann ins Bett!

Es war wieder nett mit euch heute gemeinsam den Tag zu verbringen und ich finde es schön, dass wir wieder ein ganzes Jahr voller Lese-Sonntage geschafft haben! Allerdings habe ich ein bisschen das Gefühl, dass bei einigen von euch das Leben zu trubelig geworden ist für solch einen regelmäßigen Termin. Mal schauen, ob ich zum Jahresanfang mal einen Beitrag schreiben um nachzufragen, ob ihr Änderungswünsche habt. Wenn ich das mache, dann auf jeden Fall früh genug, um eventuelle Veränderungen vor dem dritten Sonntag im Januar umsetzen zu können …

Ich wünsche euch, dass die kommende Woche nicht zu stressig wird und ihr euch über die Feiertage entspannen und erholen könnt! Macht es euch so schön wie möglich und passt weiterhin gut auf euch auf!

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Heutige Mitleserinnen:

Neyasha
Anette
JED

Stapel angefangener Bücher

In den letzten Wochen habe ich immer wieder Bücher (und Comics) angefangen und mir beim Lesen gedacht, dass ich da eine tolle Geschichte in den Händen halte und dass es nett sein wird, wenn ich darüber auf dem Blog schreiben kann. Und als nächstes habe ich ein anderes Buch angefangen, ohne den vorherigen Titel zu beenden. So langsam wird es hier bei mir mit den angefangenen Büchern etwas unübersichtlich, aber da sie sich auf dem Tisch hinter meinem Sofa verstecken und ich sie selten bewusst wahrnehme, stören mich die Stapel mit angefangenen Büchern überraschend wenig.

Zwei Stapel mit Büchern, von denen man nur den unteren Buchschnitt sehen kann. Insgesamt sind es 22 Bücher und Comics.

Was mich allerdings stört, ist die Tatsache, dass ich all diese Buchanfänge wirklich genossen habe und gar nicht genau sagen kann, wieso ich nach dem ersten Anlesen nicht weitergelesen habe. Ich habe zwar gerade wenig Zeit (und Konzentration), aber ich habe in dieser Woche wieder regelmäßig vor dem Schlafengehen gelesen – nur eben nicht die Bücher, die ich im Laufe des Tages angelesen habe. Stattdessen greife ich momentan zum eReader und lese eine Urban-Fantasy-Reihe, die ich „nett“ finde. Die „Death Before Dragons“-Geschichten von Lindsay Buroker haben unterhaltsame Dialoge, eine wenig überraschende Handlung, nette Charaktere, die nach einer ersten Einführung immer wieder vorkommen, und sonst gibt es eigentlich nichts dazu zu sagen. Die Bücher sind halt nett und kurz und beanspruchen nicht besonders viel Kapazität von meiner Seite, was ja in Ordnung ist, aber insgesamt etwas unbefriedigend, wenn noch so viele tolle Titel darauf warten, dass ich sie endlich weiterlese. Mal schauen, ob es am kommenden Lese-Sonntag besser läuft, oder ob ich euch dann nur erzählen kann, was ich Neues angefangen (und nicht weitergelesen) habe. 😉

Lesezeit (3) – Kein Weihnachten ohne die Oma

In der letzten Woche war ich ziemlich genervt davon, dass ich so wenig ruhige Zeit zum Lesen gefunden habe, dass ich mir fest vorgenommen hatte, dass ich mich zumindest am Sonntag mit einem Buch einigeln würde. Dummerweise hat das nicht geklappt und deshalb habe ich beschlossen, dass ich heute eine kurze „Lesezeit“ einlegen werde. Für ein gemütliches Lesestündchen habe ich keine Zeit, aber das finde ich heute gar nicht so schlimm, denn ich habe ein Bilderbuch aus dem Regal gezupft.

Ein kleiner Tisch mit einer kleinen brennenden Sturmlaterne, einem Bilderbuch, auf dessen Cover eine Wichtelfamilie zu sehen ist, die um einen Weihnachtsbaum tanzt, eine rot-weiß-geringelte Tasse mit Heißer Schokolade und eine kleine Schale, in der zwei Lebkuchen und zwei Marzipankartoffeln zu sehen sind.

Genau genommen handelt es sich um „Kein Weihnachten ohne die Oma“ von dem dänischen Ehepaar Carla und Vilhelm Hansen. Das Bilderbuch ist 1975 im Carlsen Verlag erschienen und ich vermute, dass das das Jahr war, in dem ich es auch geschenkt bekommen habe. Ich habe die humorvollen Zeichnungen (Vilhelm Hansen) und die niedliche Geschichte (Carla Hansen) so sehr geliebt, dass ich es jahrelang immer wieder gelesen und anderen Leuten davon erzählt habe, wenn es um das Thema „Lieblingsbilderbücher“ ging. Es ist inzwischen aber schon so einige Jahre her, dass ich das Buch das letzte Mal aufgeschlagen habe, weshalb ich mich umso mehr auf ein Wiedersehen mit der Wichtelfamilie freue.

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Hach, ich mag das Bilderbuch immer noch! Die Geschichte erzählt davon wie der Wichtelvater und sein Sohn Martin sich gemeinsam aufmachen, um die Oma zur Weihnachten abzuholen. Sie starten mit einem selbstgebautem Wagen, aber dann fängt es an zu schneien und sie haben mehrere kleine Unfälle und so müssen sie ein Problemchen nach dem anderen bewältigen. Und als sie dann bei Oma angekommen sind und sie mitsamt allen Geschenken und der Katze auf der Ladefläche verstaut haben, geht es natürlich nicht einfach so reibungslos nach Hause. Aber am Ende landen sie alle wieder bei der restlichen Wichtelfamilie, tanzen um den Weihnachtsbaum, schlagen sich den Bauch voll und Oma hat für alle ein Geschenk und eine Überraschung dabei. Ich gebe zu, es macht sich bemerkbar, dass die Geschichte schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel hat, aber – wie schon gesagt – ich mag sie immer noch. Ich finde Oma großartig (zum Beispiel als sie argumentiert, dass sie selbstverständlich die Katze tragen muss und diese doch gar nichts wiegen würde, wenn sie sie hält, während der Wichtelvater die Oma trägt), ich finde die Zeichnungen sehr niedlich und ich habe dieses Wiedersehen nach all den Jahren sehr genossen. Das war eine hübsche kleine Auszeit für heute – und ich hoffe sehr, dass ich in den nächsten Tagen wieder etwas mehr Zeit für mich und meine Bücher finde!