Alle Artikel von Konstanze

SuB-trahiert (5)

Nachdem es im April eigentlich ganz gut mit dem SuB-trahieren lief, geht es seitdem nur schleppend voran.  Aber ich will mir ja damit auch keinen Druck mehr machen. Ich denke weiterhin regelmäßig an den SuB, lese auch relativ zeitnah die Neuzugänge (was ja für mich auch schon ein Erfolg ist) und habe nicht mehr so viele ungelesene Titel im Regal stehen, dass mir mit der Anzahl unwohl ist. Auch wenn die Zahl der „Alt-SuB“-Titel im Juli deutlich angestiegen ist, weil das der Monat war, ab dem auch die noch nicht gelesenen Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke auf einmal zu den „Altlasten“ zählten.

1. Bernd Perplies: Magierdämmerung 3 – In den Abgrund

Der dritte Teil der „Magierdämmerung“-Reihe von Bernd Perplies. Ich mochte den ersten Band sehr gern – vor allem den recht rasanten Anfang -, beim zweiten Teil ist dann mein Interesse erstaunlich schnell erlahmt und deshalb stand der Abschlussband so lange im Regal und wartete darauf, dass ich mir entweder noch einmal den Auftakt anschaue oder irgendwann Lust hätte, auch ohne eine Auffrischung des Hintergrundwissens einen Versuch mit dem Abschlussband zu wagen. Da ich keine Lust hatte in den Tiefen meiner Kartons nach Band 1 zu suchen, ist es dann letzteres geworden. Überraschenderweise kam ich dann ganz gut wieder in die Handlung und konnte sogar die verschiedenen Personen relativ problemlos den unterschiedlichen Parteien zuordnen. In gewisser Weise hat es mir anfangs vermutlich sogar geholfen, dass ich bei einer Figur nicht mehr genau wusste, ob der nun ein treuer Mitstreiter oder ein Verräter ist, denn das hat mich auf einen Handlungsstrang neugierig gemacht, bei dem ich im zweiten Band das Interesse schon verloren hatte. Insgesamt war „In den Abgrund“ nett zu lesen, aber trotzdem ist für mich Bernd Perplies inzwischen ein Autor, bei dem ich die Grundideen oft toll finde, dem es aber nicht gelingt mein Interesse bis zum Ende einer Trilogie zu fesseln.

(gelesen im Juni)

2. Silvia Roth: Querschläger (Hendrik Verhoeven und Winnie Heller 2)

Der Roman war mal als eine Aufmerksamkeit von einem Arbeitskollegen bei mir eingezogen. Obwohl ich ab und an deutsche Krimis lese, hat mich die Geschichte rund um einen Amoklauf an einer Schule jahrelang nicht genügend gereizt, um das Buch auch zu lesen. Nachdem ich dann zum Sommeranfang so viele Kriminalromane gelesen hatte, dachte ich Anfang Juli, dass es Zeit wird sich diesem Roman zu widmen. Nach einer etwas zähen Anfangsphase, in der ich erst einmal mit den Figuren warm werden musste, hat sich die Geschichte flüssig lesen lassen. Nichts besonderes, aber unterhaltsam, solide erzählt und definitiv besser, als die meisten deutschen Krimis, die ich in den letzten Monaten in der Hand hatte. Besonders die Charaktere mochte ich im Laufe der Zeit immer lieber. Sie haben ihre Ecken und Kanten, sind aber nicht übertrieben dargestellt. Und auch wenn im Leben der Protagonistin Winnie Heller einiges schief gelaufen ist und sie deshalb einige Altlasten mit sich schleppt, so fand ich die Frau stimmig und – bei aller Kratzbürstigkeit – sympathisch dargestellt. Da „Querschläger“ der zweite Band der „Hendrik Verhoeven und Winnie Heller“-Reihe ist, habe ich mir nach dem Lesen noch den ersten Teil der Reihe in der Bibliothek vorgemerkt und ebenfalls als unterhaltsam und solide gemacht empfunden.

(gelesen im Juli)

3. Alfred Bekker: Drachenerde-Saga 2 – Drachenring
4. Alfred Bekker: Drachenerde-Saga 3 – Drachenthron

Ich mochte den ersten Band der „Drachenerde Saga“, als ich ihn 2008 gelesen hatte, obwohl die Geschichte nicht gerade innovativ war und ich ein paar Kritikpunkte hatte. Trotzdem habe ich mich in den letzten Jahren immer für andere Bücher entschieden statt die Fortsetzungen zu lesen. Nachdem ich mich in diesem Sommer dabei ertappt habe, dass ich die beiden Romane drei Monate lang von einem Leseplatz zum nächsten räumte und immer wieder an der Einleitung des zweiten Bandes scheiterte, wurde es Zeit die Titel auszusortieren. So langsam sollte ich mir merken, dass mich nur noch sehr, sehr wenige High-Fantasy-Romane reizen.

(aussortiert im September)

5. Shawn Thomas Odyssey: The Wizard of Dark Street

Es kommt mir komisch vor, dass dieses Buch zu den „Altlasten“ gehört. Aber ich habe nun mal beschlossen, dass sechs Monate die Zeitspanne sind, die ein Buch meines SuBs zur „Altlast“ machen. Beim ersten Anlesen war ich nicht in der richtigen Stimmung für die Geschichte, beim Herbstlesen hat es hingegen gut mit mir und Oona gepasst.

(gelesen im Oktober)


6. Holly Webb: Emily Feather and the Chest of Charms (Emily Feather 3)

Auch bei diesem Titel kommt es mir seltsam vor, dass ich ihn beim „SuB-trahieren“ auflisten kann. Aber ich habe so lange auf den zweiten Band gewartet, dass „Emily Feather and the Chest of Charms“ nun über ein halbes Jahr auf dem SuB ruhte. Ich mag die Serie wirklich gern. Emily lebt in einem Haus voller Magie, hat eine tolle Familie und ihre Erlebnisse sind eine Mischung aus Alltagsproblemen und fantastischen Elementen – eindeutig Wohlfühllektüre.

(gelesen im Oktober)

Neuzugänge Oktober

Ich muss gestehen, dass ich in den letzten zwei Monaten den Buchetat etwas raufgesetzt habe, weil ich das Bedürfnis nach Frustkäufen hatte. Außerdem will die „Reihenvervollständigungsliste“ so gar nicht kleiner werden, wenn man nur 20 Euro pro Monat ausgibt. Dass ich die Liste regelmäßig ergänze, hat hingegen selbstverständlich keinen Einfluss auf ihre Länge … 😉

Im Oktober gab es also folgende Neuzugänge für mich:

1. Diana Wynne Jones: Deep Secret
2. Diana Wynne Jones: The Merlin Conspiracy

Im Moment versuche ich mich beim Kauf von Diana-Wynne-Jones-Titeln auf die Bücher zu beschränken, die sich weder als deutsche Kinderbücher in meinem Besitz befinden, noch von mir früher als Bibliotheksausleihen gelesen wurden. Diese beiden Bände kannte ich noch nicht und da ich die Ausgaben so hübsch finde, wanderten sie doch recht schnell in meinen Einkaufskorb. „Deep Secrets“ habe ich dann in den letzten Tagen gelesen, mit „The Merlin Conspiracy“ habe ich erst angefangen.

3. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes (A Memoir by Lady Trent)

Der vierte Band rund um Lady Trent und ihr abenteuerliches Leben als Drachenforscherin. Damit habe ich die Reihe (vorerst) vollständig.

Für den November habe ich schon „Shadowed Souls“ vorbestellt, aber sonst werde ich mich angesichts der zu erwartenden Buchgeschenke in den nächsten Wochen hoffentlich wieder mehr zurückhalten. Auf der anderen Seite habe ich da noch einen Bücherscheck, der natürlich dringen eingelöst werden müsste, wenn ich das nächste Mal in die Stadt komme … 😉

November-SuB 2016

Obwohl ich wieder viel um die Ohren hatte, habe ich im Oktober auch wieder eine Menge gelesen. Für mich gilt zur Zeit anscheinend, dass ich bei Stress nicht weniger, sondern nur deutlich weniger anspruchsvoll lese. Das hat regelmäßig auch bedeutet, dass der Schlaf etwas kurz kam, aber mit dem hat es in den letzten Monaten eh nicht so gut geklappt und da schiebe ich die kurzen Nächte lieber auf ein nettes Buch als auf einen Kopf voller Gedanken. 😉 Insgesamt habe ich also im Oktober 18 Bücher, 2 Kurzgeschichte, 8 Comics, 4 Manga und 1 Hörbuch verschlungen. Für den November habe ich keine besonderen (Lese-)Pläne, aber es wäre schön, wenn ich vor dem zu erwartenden SuB-Zuwachs der nächsten Wochen noch ein paar Titel vom SuB gelesen bekäme.

Deutscher SuB:

  1. Alan Bradley: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
  2. Alan Bradley: Flavia de Luce 6 – Tote Vögel singen nicht
  3. Brom: Krampus
  4. Jim Butcher: Die Verschwörer von Kalare (Codex Alera 3)
  5. Jim Butcher: Der Protektor von Calderon (Codex Alera 4)
  6. Jim Butcher: Die Befreier von Canea (Codex Alera 5)
  7. Jim Butcher: Der erste Fürst (Codex Alera 6)
  8. Kim Harrison: Bluthexe (Rachel Morgan 12)
  9. Kim Harrison: Blutfluch (Rachel Morgan 13)
  10. Jim C. Hines: Die Buchmagier – Angriff der Verschlinger
  11. Mark Hodder: Auf der Suche nach dem Auge von Naga
  12. Scott Lynch: Die Lügen des Locke Lamora
  13. Jackson Pearce: Blutrote Schwestern
  14. Bea Rauenthal: Karfreitagsmord
  15. Helen Simonson: Mrs. Alis unpassende Leidenschaft
  16. Jonathan Stroud: Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
  17. Rosemary Sutcliff: Troja oder die Rückkehr des Odysseus
  18. Rosemary Sutcliff: König Artus und die Ritter der Tafelrunde
  19. Charles den Tex: Die Zelle
  20. Gail Tsukiyama: Die Straße der tausend Blüten
  21. Uwe Voehl: Tod und Schinken
  22. Xinran: Gerettete Wort
  23. Xinran: Wolkentöchter
  24. Rick Yancey: Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

21 Titel auf dem SuB

Englischer SuB:

  1. Holly Black: The Darkest Part of the Forest
  2. Marie Brennan: The Tropic of Serpents – A Memoir by Lady Trent
  3. Marie Brennan: The Voyage of the Basilisk – A Memoir by Lady Trent
  4. Marie Brennan: In the Labyrinth of Drakes – A Memoir by Lady Trent
  5. Stephanie Burgis: Kat, Incorrigible
  6. Jim Butcher (Hrsg.)/Kerrie L. Hughes (Hrsg.): Shadowed Souls
  7. Agatha Christie: Curtain – Poirot’s Last Case
  8. Mira Grant: Deadline (Newsflesh #2)
  9. Mira Grant: Blackout (Newsflesh #3)
  10. Alex Grecian: The Yard
  11. Kate Griffin: The Midnight Mayor (Matthew Swift #2)
  12. Kate Griffin: The Neon Court (Matthew Swift #3)
  13. Kate Griffin: The Minority Council (Matthew Swift #4)
  14. Kate Griffin: Stray Souls (Magicals Anonymous #1)
  15. Kate Griffin: The Glass God (Magicals Anonymous #2)
  16. D. B. Jackson: Thieve’s Quarry (Thieftaker #2)
  17. Diana Wynne Jones: The Merlin Conspiracy
  18. Diana Wynne Jones: The Islands of Chaldea
  19. Diana Wynne Jones: A Tale of Time City
  20. Morgan Keyes: Darkbeast Rebellion
  21. Lynn Kurland: Star of the Morning
  22. Kate Milford: Greenglass House
  23. Moira J. Moore: Resenting the Hero
  24. Shawn Thomas Odyssey: The Magician’s Tower
  25. Cindy Pon: Serpentine
  26. Philip Reeve: Larklight
  27. Jewell Parker Rhodes: Bayou Magic
  28. John Scalzi: Fuzzy Nation
  29. A.C.H. Smith: Jim Henson’s The Dark Crystal
  30. Robin Stevens: Murder Most Unladylike
  31. Rob Thomas: Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line
  32. Patricia C. Wrede: The Thirteenth Child
  33. Patricia C. Wrede: A Matter of Magic

22 Titel auf dem englischen SuB

(durchgestrichene Titel habe ich in diesem Monat gelesen)
(kursive Titel sind in diesem Monat neu hinzugekommen)

Halloween-Lesetag

Das Herbstlesen ist vorbei und viel Zeit werden ich heute nicht haben, um die Nase ins Buch zu stecken oder es mir sonst irgendwie gemütlich zu machen. Aber da zumindest Kiya und Natira den heutigen (und morgigen) Tag noch ganz im Sinne des Herbstlesens nutzen wollen, gibt es von mir einen“Halloween“-Beitrag. Vielleicht finden sich ja noch weitere Mitleser, um sich auszutauschen.

Für diesen Post habe ich das ursprüngliche Halloween-Lesen-Logo recycelt. Wie garstig mein Shandy darauf aussieht, dabei hat er doch in dem Moment nur gegähnt. Kaum zu glauben, dass er nun schon fast ein Jahr nicht mehr bei uns ist. Wir vermissen ihn sehr, aber Christie hält uns auch ganz gut auf Trab. 😉 Die werde ich heute viel durch die Wohnung scheuchen, während ich mein To-do-Liste abarbeite.

Allen, die heute den Tag mit Beschäftigungen verbringen, die zu Halloween oder zur Entspannung besser passen als meine To-do-Liste, wünsche ich viel Vergnügen. Ich bin jetzt schon gespannt, was ihr heute machen werdet!

Update 11:15 Uhr

Während Natira und Kiya den Vormittag etwas entspannter verbringen als ich, war ich in den letzten Stunden brav und fleißig. 😉 Seit einiger Zeit habe ich mir angewöhnt meinen Handywecker zu stellen, um mich daran zu erinnern, dass ich regelmäßig trinken muss. Wenn ich das nicht mache, dann bringe ich es fertig erst wieder ans Trinken zu denken, wenn mein Kreislauf mir signalisiert, dass er innerhalb der nächsten Minuten komplett runterfährt, wenn ich mich nicht sofort hinsetze und erhole. Das Handy in der Hosentasche hat mich dann dazu gebracht, darüber nachzudenken, dass ich darüber eigentlich so gut wie nie kommuniziere, allerdings erst nachdem eine eintreffende SMS mir einen riesigen Schrecken eingejagt hat. *g* Ich bin es definitiv nicht gewöhnt, dass das Gerät einen anderen Ton als das Wecksignal von sich gibt. Ansonsten habe ich gerade in meiner Trinkpause die letzten Seiten von „Deep Secret“ von Diana Wynne Jones ausgelesen und bleibe dabei, dass ich ihre Kinderbücher bezaubernder finde, auch wenn mich dieser Titel ganz gut unterhalten hat.

Update 14:30 Uhr

Inzwischen gab es dann auch mal Frühstück für mich … oder Mittagessen … auf jeden Fall Reste von gestern. 😉 Dabei habe ich weiter meinen eReader durchwühlt, auf der Suche nach der nächsten „Unterwegslektüre“. Etwas genervt war ich von dem Vorwort zu einem Cozy, bei dem ich das Gefühl hatte, dass mir der Schreiber 1. die ganze Zeit erzählt, dass die Autorin viel besser ist, als andere Cozy-Autorinnen (die ab den 20er Jahren in England Krimis geschriebne hätten) und vollkommen zu unrecht vergessen, nur weil ihre Bücher nie neu aufgelegt wurden und 2. gab es gefühlte sechs Seiten mit mit welchen blaublütigen Personen die – ebenfalls adelige – Dame alles verwandt gewesen wäre (inklusive der Erwähnung, dass ihre Cousine auf der Hochzeit von King George VI. gewesen sei). Die Geschichte selber habe ich dann gar nicht erst angelesen. *g*

Jetzt geht es mit dem Hörbuch (stimmt, hatte ich noch gar nicht erwähnt, ich höre gerade „Die große Agatha Christie Geburstags-Edition“  genauer gesagt „Die Kleptomanin“) auf den Ohren wieder an die Arbeit.

Update 17:30 Uhr

Nur ein kleines Lebenszeichen von mir … Inzwischen höre ich „Karibische Affäre“ von Agatha Christie bei der Arbeit, bin ziemlich geschafft und habe natürlich trotzdem noch nicht alles erledigt bekommen. Ich dreh jetzt aber erst einmal eine kleine Kommentarrunde und dann ist mein Mann, der gerade nach Hause gekommen ist, so liebt und hilft mir ein bisschen. Was ich heute nicht schaffe, kommt halt wieder auf die morgige To-do-Liste …

Update 21:30 Uhr

Heute wurde es dann doch etwas sehr spät mit dem Essen. Erst vor einer halben Stunde war ich fertig mit dem Kochen – dafür haben wir alles geschafft, was ich heute zu erledigen hatte. Unser heutiges Abendessen düfte JED eigentlich vertraut vorkommen. Durch ihren Herbstlesenbeitrag bin ich auf das Rezept mit dem „mediterranen Sauerkraut und Schupfnudeln“ gekommen. Es war sehr lecker und wird bestimmt noch einmal gemacht. 🙂

Jetzt gieße ich gerade unter etwas erschwerten Bedingungen meine Blümchen und wenn ich damit fertig bin, schauen wir endlich die letzten drei Folgen der zweiten „iZombie“-Staffel. Ich weiß nicht, ob ich heute noch einmal online gehen werde, aber morgen schaue ich bestimmt noch einmal, was ihr heute so gemacht habt. Ich hoffe, ihr hattet heute einen schönen Tag. 🙂

***



Heutige Mitleser:

Kiya
Natira
Ina

Herbstlesen im Oktober (11) – Sonntag

Heute ist also schon der letzte „Herbstlesen“-Tag gekommen – der Monat ist wieder überraschend schnell vorbei gegangen … Lasst uns diesen letzten Tag noch rundum genießen und möglichst viel entspannende und unterhaltsame Dinge tun. 🙂

Für mich bleibt heute noch die letzte Kurzgeschichte aus „Urban Allies“ und ich werde auf jeden Fall „Deep Secret“ von Diana Wynne Jones beenden. Ansonsten habe ich keine weiteren Pläne (vom Wäschewaschen und Kochen einmal abgesehen) und schaue einfach, worauf ich Lust habe.

Ein bisschen ärgert es mich, dass ich momentan nichts zum Handarbeiten habe. Aber ich habe viele UFOs erst einmal stillgelegt, weil sie für die aktuelle Wohnung gedacht waren – und es sich deshalb nicht lohnt daran weiter zu arbeiten – und neue Sachen will ich gerade nicht anfangen. Ich denke aber, ich werde mit meinen Büchern, Spielen und eventuellen Filmen genügend Dinge finden, mit denen ich mir die Zeit angenehm vertreiben kann. Ich wünsche euch jetzt schon mal einen schönen Start in den Tag und bin gespannt, was ihr heute alles so machen werdet. 🙂

Update 11:30 Uhr

Die Wäsche ist inzwischen in den Trockner gewandert, mein Frühstück habe ich auch gegessen und dabei weiter in „Deep Secret“ gelesen. Ich muss zugeben, dass mir das ganze Chaos bei der Fantasy-Convention deutlich mehr Spaß macht, als der Weg dahin. Auch die Protagonisten werden mir langsam sympathischer, seitdem sie mehr mit anderen Menschen interagieren müssen. Und auch wenn „Urban Allies“ schon bei der Hand liegt, werde ich wohl doch noch etwas länger bei „Deep Secret“ bleiben, bis es Zeit wird die Katze zu füttern und den Teig für das heutige Abendessen vorzubereiten.

Besteht eigentlich interesse daran, dass ich morgen einen „Halloween“-Beitrag veröffentliche, damit ihr dort verlinkt werden könnt? Viel zum Lesen werde ich nicht kommen, aber bei all der Arbeit gibt es immer noch kleine Pausen, in denen ich eh zu Laptop und Buch greife.


Update 17:00 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich nicht nur noch etwas in „Deep Secret“ gelesen (solange es um die Convention geht, amüsiere ich mich prächtig, sobald es in eine andere Welt geht, erlahmt mein Interesse rapide, obwohl ich das dortige „Personal“ eigentlich sympathisch finde – faszinierend), Chistie gefüttert, das Abendessen vorbereitet, etwas mit dem DS gespielt, die Wäsche zusammengelegt und verstaut, Christie fotografiert, einen Mini-Marmorkuchen gegessen und „Waponized Hell“, die letzte Kurzgeschichte aus „Urban Allies“, von  Jonathan Maberry und Larry Correia gelesen. In der Geschichte müssen Captain Joe Ledger (der zu einer Spezialabteilung der US-Armee gehört, die sich sonst gegen Terroristen mit biologischen Waffen vorgehen) und Special Agent Franks (der zu einer Monster bekämpfenden Spezialabteilung der selben Armee gehört) zusammenarbeiten, um eine ungewöhnliche Bedrohung in der Nähe von Mosul zu bekämpfen. Das war nicht so schlecht zu lesen, aber wie ich schon bei Larry Correias ersten Roman rund um die Monsterbekämpfenden „Elitesoldaten“ feststellen musste, macht mich das Ganze einfach nicht mehr so recht an.

Damit habe ich auch die letzte Geschichte aus „Urban Allies“ gelesen und finde es wieder einmal spannend, dass ich die Figuren und Ideen von Urban-Fantasy-Autorinnen häufig deutlich reizvoller finde als von ihren männlichen Kollegen. Ein paar Autorinnen und Reihen sind auf meine Merkliste gewandert – mal schauen, ob und wann ich darauf zurückgreife. Jetzt aber drehe ich erst einmal eine Blog- und Kommentarrunde und schaue, was die anderen so heute Nachmittag gemacht haben. 🙂

Update 21:15 Uhr

Nach der Blogrunde blieb nicht mehr so viel Zeit bis zum Kochen und während die Mangold-Tarte im Ofen war, habe ich schon mal grob den morgigen Tag geplant und danach noch ein bisschen mit dem DS gespielt. Beim Essen gab es eine Folge „Alpha Alpha“ – eine sehr skurrile Serie von 1972, die mein Mann vor einiger Zeit für sich entdeckt hat. Die schaut er jetzt auch weiter, während ich wieder zum Buch greife. Vor gibt es aber wieder eine Runde durch die Blogs … 🙂

Update 23:45 Uhr

Dank sehr ausgiebiger Blog- und Kommentarrunde hatte ich nicht mehr sehr viel Zeit zum Lesen und nun ist der Tag für mich auch vorbei. Ich möchte mich noch einmal dafür bedanken, dass ihr an den letzten Wochenenden so viel Zeit mit mir verbracht und euer Wochenende mit mir geteilt habt. Es war wieder sehr schön mehr über Leben, eure Bücher und all die anderen Dinge, die euch in diesem Monat beschäftigt haben, zu erfahren. Ich wünsche euch einen wunderbaren Start in die Woche – ein paar von euch haben ja an den kommenden zwei Tagen frei und verlängern die erholsame Lesezeit noch ein bisschen – und hoffe, dass wir uns in einem Jahr hier wieder zum Herbstlesen treffen! 🙂

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Heutige Mitleser:

Sarah
Kiya
Sam
Elena
JED
Natira
Anette
Ina

Herbstlesen im Oktober (10) – Samstag

So sehr ich den Herbst sonst liebe, in diesem Jahr finde ich ihn eher anstrengend und bin froh, wenn wir die nächsten Wochen hinter uns gebracht haben. Umso mehr freu ich mich gerade auf die Wochenenden, an denen ich keine Termine und (kaum) Verpflichtungen habe und mich einfach mit Laptop und Buch auf dem Sofa einrollen kann.

Trotz einer gut gefüllten To-do-Liste habe ich es in dieser Woche geschafft mich durch „Das rote Schaf der Familie“ von Susanne Kippenberger zu lesen. Ich finde es lustig, dass ich bis zu Hermias Rezension zu diesem Titel nichts von der Familie Mitford gehört hatte und nun ständig über Erwähnungen der verschiedenen Familienmitglieder stolpere (- vermutlich auch deshalb, weil gerade eine Biografie zu Unity Mitford in Deutschland erschienen ist). Auf jeden Fall ist es beim Lesen spannend, dass ich nicht nur eine sehr skurrile und faszinierende Familie kennenlernen, sondern auch wieder einige vorhandene Wissensinseln zu Politik und Geschichte miteinander verbinden konnte.

Da ich mir nicht sicher bin, ob ich mich neben der Geräuschkulisse, die mein Mann so am Wochenende produziert, auf ein weiteres Sachbuch konzentrieren kann, weiß ich noch nicht, ob ich heute noch mit „Syrien verstehen“ von Gerhard Schweizer anfange oder lieber zu einer etwas fluffigeren Lektüre greife. Diese „fluffigere Lektüre“ wäre dann „Deep Secret“ von Diana Wynne Jones“, in dem ich in den letzten Abenden vor dem Schlafengehen immer ein paar Zeilen gelesen habe, und ein weiterer Jiro-Taniguchi-Manga bietet sich auch an, dann könnte ich den am Mittwoch zur Bibliothek zurückbringen. Außerdem möchte ich die nächste Geschichte aus „Urban Allies“ lesen und ich habe versprochen, dass wir heute eine weitere „Mechs vs. Minions“-Mission spielen (dieses Mal mit zwei Figuren pro Spieler Oo).

Update 13:00 Uhr

Den Großteil des Vormittags habe ich damit zugebracht meinen FeedReader zu leeren und Kommentare zu schreiben. Danach gab es dann Frühstück für mich – eine mit einer Creme aus Feta, Zwiebeln, Kräutern und Gewürzen gefüllte Teigtasche vom gestrigen Abendessen – und die vorletzte Geschichte aus „Urban Allies“. „Crossed Wires“ wurde geschrieben von Jeff Somers und Stephen Blackmoore und dreht sich um Lem Vonnegan und Eric Carter. Lem ist eine Art Magier, der von einem Bekannten beauftragt wird, eine seltsame Spiritistin unter die Lupe zu nehmen, die nicht nur eine Verbindung mit seiner verstorbenen Mutter geschaffen hatte – sondern auch zu seinem (noch überaus lebendigen) Vater. Eric Carter hingegen ist Totenbeschwörer und wird damit beauftragt herauszufinden, wer einen Obdachlosen auf sehr ungewöhnliche Weise getötet hat. Ich fand es faszinierend die verschiedenen Magiesysteme der beiden Autoren kennenzulernen und eine solche Geschichte aus zwei so unterschiedlichen Perspektiven zu erleben, vor allem da die beiden Autoren am Ende noch einen tollen Kniff in die Handlung gebracht haben. Doch, das hat mich gut unterhalten, auch wenn ich mich bei aller Faszination nicht dazu gedrängt fühle, jetzt sofort Bücher der Autoren auf meinen Wunschzettel zu setzen. 😉

Beim Bearbeiten meines Frühstücksfotos ist mir noch ein Foto in die Finger gefallen, das ich in der Woche gemacht habe. Ich war fest entschlossen ein paar herbstliche Bilder festzuhalten, habe aber bei meinem Gang kaum herbstliche Motive gefunden. Die Bäume verfärben sich zwar langsam, aber nur sehr wenige sehen schon so richtig herbstlich aus. Erstaunlich viele sind noch – wenn auch sehr matt – begrünt. Das ist in diesem Jahr schon etwas seltsam, finde ich. Immerhin ist es lustig, dass das da oben auf dem Foto kein Park ist, sondern nur ein schmaler Streifen zwischen zwei sehr hässlichen Massenwohnungsbauten. Was so ein Bildausschnitt doch für einen Einfluss auf die Wahrnehmung haben kann …

Jetzt werden wir erst einmal das Kätzchen füttern und danach geht es mit „Mechs vs. Minions“ los. Mein armer Mann scharrt schon mit den Hufen, weil ich so lange brauche und wir noch nicht spielen. 😉


Update 17:30 Uhr

Uff! Ich weiß nicht, warum die „Mechs vs. Minion“-Runden bei uns so viel Zeit benötigen – angeblich spielen die meisten Leute gerade mal halb so lange wie wir an einer Mission. Aber wir tauschen uns auch viel darüber aus, welche Folgen welcher Zug hat und welche Optimierungen wir angehen wollen. Und wenn man das dann noch für zwei Spielfiguren pro Person macht, dauert es eben seine Zeit. Auf jeden Fall war es wieder sehr, sehr lustig. Mir macht das Spiel großen Spaß und angenehmerweise passen sogar alle Spielelemente auf unseren Wohnzimmertisch – das ist bei anderen Spielen oft schon mal ein Problem. (Weshalb wir zwei Extratischchen im Nebenzimmer haben, die aber natürlich inzwischen von mir mit Buchstapeln vollgestellt wurden. *g*) Am Ende wurde es wirklich herausfordernd, weil mit jedem Zwischenziel der Schwierigkeitsgrad hochgestuft wurde. Aber wir haben es trotzdem geschafft unser Ziel zu erreichen und die Mission gewonnen, auch wenn es keinen Zug länger hätte dauern dürfen, weil wir sonst doch verloren hätten. Doch, das war wirklich lustig. 😀 Aber eine Mission reicht mir auch pro Wochenende und sei es auch nur, weil es nicht bequem ist an dem Tisch zu spielen. 😉

Jetzt drehe ich noch eine Blog- und Kommentarrunde und dann lese ich, bis ich mit dem Kochen anfangen muss in „Deep Secret“ von Diana Wynne Jones. Ich finde das Buch wirklich unterhaltsam, aber inzwischen ist mir der Gedanke gekommen, dass ich vielleicht deshalb Mitte der 90er aufgehört habe die Autorin zu lesen, weil sie damals verstärkt Bücher für erwachsene Leser geschrieben hat und ich die lange nicht so atmosphärisch finde wie ihre Kinder- und Jugendbücher.

Update 21:30 Uhr

Sehr viel Zeit hatte ich nach der Kommentarrunde nicht, um noch zu lesen, bevor ich mit dem Kochen anfangen musste. So gern ich das Rote-Beete-Risotto mag, so selten koche ich es, weil es einfach seine Zeit benötigt. Aber lecker ist es. 🙂 Während des Kochens habe ich schon mal angefangen „Blümchen zu gießen“, bin aber nicht ganz fertig und mache damit gleich noch ein paar Minuten weiter.

Und während des Essens haben wir die Aufnahme der heutigen Sendung „Koch im Ohr“ geschaut. Dieses Mal haben sich die Kandidaten deutlich weniger unbeholfen angestellt, weil die beiden Köche einfach sehr ruhig und gut erklärt haben. Das hat es zwar auch etwas weniger lustig, aber auch deutlich weniger hektisch gemacht. Noch finde ich die Sendung unterhaltsam.

Oh, und ich habe versucht zwischendurch Christie zu fotografieren, die mir vor allem beim Nachtisch sehr genau zugeschaut hat. Dummerweise hätte sie lieber etwas von meinem Zitronenquark abbekommen, als dass sie Lust gehabt hätte still zu halten. *g*


Update 01:25 Uhr

So richtig scheine ich heute nicht müde zu werden, also habe ich bis vor einigen Minuten in „Deep Secret“ gelesen und freu mich sehr darüber, dass die Convention endlich begonnen hat. Bislang habe ich die Ereignisse nur aus Sicht der weiblichen Hauptfigur erlebt und amüsiere mich über das seltsame Hotel Babylon, die Personen, die sich in all den vielen Spiegeln spiegeln, (und denen, die das nicht tun), die Convention-Besucher, die allgemein sehr sympathisch zu sein scheinen – auch wenn einige davon so freundlich sind, dass es schon bedrohlich wirkt -, und Marees Austausch mit ihrem Cousin Nick über die Dinge, die sie sehen und erleben. Bevor ich zu Rupert wechsel, gehe ich aber wohl doch besser ins Bett. Die Tag-abschließende-Kommentarrunde habe ich schon gedreht. Es war heute wieder sehr schön mit euch! 🙂

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Heutige Mitleser:


Sarah
Neyasha
Kiya
Ina
JED
Sam
Hermia
Anette
Elena

Adrian McKinty: Der katholische Bulle (Sean Duffy 1)

Den Roman „Der katholische Bulle“ von Adrian McKinty hatte glencolumbscille auf ihrem Blog rezensiert und mich so auf den Titel neugierig gemacht. Der „Nordirlandkonflikt“ hat meine gesamte Kindheit hindurch einigen Raum in den Nachrichten eingenommen und ich habe früher Filme gesehen und Romane gelesen, in denen es um dieses Thema ging. Allerdings ist das schon lange her und nur selten gab es bei diesen Geschichten eine differenziertere Darstellung der Ereignisse. In der Regel fehlten die Grautöne und stattdessen wurden dem Zuschauer oder dem Lesenden entweder Helden oder Terroristen und keine Menschen mit Stärken und Schwächen oder gar so etwas wie einem Alltag präsentiert.

Adrian McKinty hingegen zeigt in dem ersten Roman rund um Sean Duffy wie es ist, wenn man in einer Stadt lebt, in der Protestanten gegen Katholiken, IRA gegen UVF und Polizisten gegen alle kämpfen. Seine Hauptfigur ist schon für sich ein Angriffsziel, da er trotz seines katholischen Glaubens zur Polizei gegangen ist. Sean Duffy hofft, er könne so etwas dazu beitragen den Terrorismus in Belfast zu stoppen, doch dass das illusorisch ist, ist eigentlich von Anfang an klar. So ist Sean Duffy eigentlich ganz erleichtert, als er den Auftrag bekommt einen Mord aufzuklären, der anscheinend begangen wurde, weil das Opfer schwul war. Doch natürlich ist es nicht einfach herauszufinden, wer den Mann ermordet hat. Vor allem, da Sean Duffy sich doch bald wieder inmitten der verschiedenen politischen Lager findet, da das Opfer angeblich ein niedrigrangiger Handlanger der IRA war, und sich die Ermittlungen dadurch erschweren, dass keine politische Partei überhaupt zugeben mag, dass ein Homosexuelle in ihren Kreisen verkehrte. Schließlich darf man dabei nicht vergessen, dass Homosexualität zu dieser Zeit in Irland noch verboten war. Außerdem wird bald ein zweites Mordopfer gefunden, das mit hoher Wahrscheinlichkeit vom selben Täter getötet wurde, was aber die Sache für Duffy nicht einfacher macht.

Grundsätzlich mochte ich Sean Duffy als Protagonisten, auch wenn ich mir wünsche, dass Autoren nicht immer auf den gebildeten, intelligenten jungen Mann, der aus idealistischen oder persönlichen Gründen trotz anderer Berufsaussichten zur Polizei geht, zurückgreifen würden. Sean Duffy hat ursprünglich Psychologie studiert, liebt Musik und ist stolzer Besitzer eines kleinen Häuschens in einer durch und durch protestantischen Straße im Norden von Belfast. Für ihn gehört es zur morgendlichen Routine sein Auto nach Bomben abzusuchen, bevor er losfährt, oder Umwege zu fahren, wenn auch nur der Verdacht im Raum steht, dass auf der Straße eine Falle lauern könnte. Diese Aspekte hat der Autor sehr schön dargestellt. Für Sean Duffy und seine Kollegen ist der Terror schon so lange Alltag, dass sie manchmal ihre Vorsichtsmaßnahmen vergessen, obwohl sie doch zur Routine gehören, dass sie schon am Klang einer Explosion sagen können, was da hochgegangen ist, und dass sie sich nicht genötigt fühlen ihre Ermittlungen zu unterbrechen, nur weil in einer andere Ecke der Stadt eine Bombe ausgelöst wurde.

Diese Mischung aus „wir haben schon zu viel gesehen“ und „wir kommen gegen die vielen verschiedenen Parteien, die Macht in den Händen halten, nicht an“ führt zu einer harten und desillusionierenden Arbeitsrealität. Trotzdem geben Duffy und seine Kollegen ihr Bestes (auch wenn das im Vergleich zu modernen Vorgehensweise manchmal stümperhaft wirkt oder die verschiedenen Abteilungen nicht besonders gut zusammenarbeiten) und beißen sich mit einer Mischung aus Hartnäckigkeit, Frustration und Gleichgültigkeit gegenüber Gefahren durch die verschiedenen Hindernisse. Die Geschichte ist rau und hart und voller Menschen, die sich gegenseitig beweisen müssen, dass sie das Sagen haben. Auch Sean Duffy ist nicht ohne Fehler, sei es, dass er seine Zeitungen kostenlos bekommt, weil er versprochen hat mit dem lokalen Schutzgelderpresser ein Wörtchen zu reden, oder weil er ohne Durchsuchungs- oder Verhaftungsbefehle bei seinen Ermittlungen vorgeht. Aber er gibt sich Mühe und ihm ist es wichtig herauszufinden, was mit den ermordeten Personen passiert ist. Zum Teil spielt da auch persönlicher Ehrgeiz mit, aber vor allem geht es ihm um so etwas wie Gerechtigkeit in einer Zeit, in der man jederzeit umkommen kann, weil die religiösen und politischen Überzeugungen deines Nachbarn von den eigenen abweichen.

Ein wenig hat mich der Roman an die BBC-Serie „Life on Mars“ (nur halt ohne die Mysteryelemente) erinnert – und das ist nicht die schlechteste Assoziation, die eine Geschichte bei mir auslösen kann. 😉

Shawn Thomas Odyssey: The Wizard of Dark Street (Oona Crate Mystery 1)

„The Wizard of Dark Street“ von Shawn Thomas Odyssey habe ich schon eine ganze Weile auf meinem englischen SuB, genauer gesagt, seitdem ich das Buch bei Kiya entdeckt hatte. Nachdem mich der Roman bei einem ersten Anlesen nicht packen konnte, habe ich mich Anfang des Monats beim Herbstlesen noch einmal daran gewagt und mich dieses Mal gleich festgelesen. Die Geschichte dreht sich Oona Crate, die in der Welt der Dark Street etwas ganz Besonderes ist. Die Dark Street ist eine fantastische Gesellschaft, die sich – abseits der „normalen“ Welt – auf einem Elfenpfad entwickelt hat. Dabei unterscheiden sich die Dark Street und das New York im Jahr 1877, mit dem die ungewöhnliche Straße verbunden ist, gar nicht so sehr voneinander, abgesehen davon, dass den Bewohnern der Dark Street bewusst ist, dass Magie existiert.

Genau genommen gibt es sogar verschiedene Arten von Magie und die, die vor allem in der Dark Street praktiziert wird (auch wenn sie inzwischen ziemlich aus der Mode gekommen ist, weil die Technik der Magie den Rang abläuft), ist erlernte Magie. Theoretisch kann jeder Magie erlernen, es benötigt nur viel Übung und einen guten Lehrmeister, doch als Lehrling des Zauberers der Dark Street hat man Zugang zu den meisten Geheimnissen dieser Parallelwelt. Nur Oona, die der aktuelle Lehrling des Zauberers ist, möchte ihre Aufgabe gern niederlegen. Das Mädchen träumt von einer Zukunft als Privatdetektivin und möchte nichts mit Magie zu tun haben. Dummerweise ist Oona nicht nur klug und gewitzt, sondern auch die einzige lebende Person, die über natürliche Magie verfügt. Das bedeutet, dass die Fähigkeit zu zaubern Oona angeboren ist – auch wenn sie natürlich noch lernen muss mit ihrer Magie umzugehen. Doch Oonas Erfahrungen mit der Magie waren bislang nicht sehr gut und so möchte sie sich lieber auf ein anderes Berufsfeld konzentrieren.

Als es aber während der Suche nach einem neuen Lehrling für den Zauberer der Dark Street zu ungewöhnlichen Vorfällen kommt, muss Oona alle ihre Talente bemühen, um die Täter zu finden und die Rätsel rund um gestohlene Kleider, verschwundene Pflastersteine und natürlich den Angriff auf den Zauberer aufzuklären. Dabei steht ihr der sprechende Rabe Deacon, der in seinem Gehirn ganze Enzyklopädien gespeichert hat, mit all seinem Wissen zur Seite. Die beiden sind ein gutes Team, doch vor allem steht natürlich Oona im Mittelpunkt der Handlung. Sie muss sich im Laufe ihrer Ermittlungen deutlich weiterentwickeln und dabei so einige Ängste hinter sich lassen, wobei ich es besonders nett fand, dass Oona – trotz all ihrer Leidenschaft für die Tätigkeiten einer Privatdetektivin – sich nicht blind in Gefahren stürzt, sondern sich immer bewusst ist, welche Risiken sie eingeht.

Oonas Fähigkeiten und die Besonderheiten der Dark Street führen zu einer hübschen Mischung aus fantastischen Elementen, Kriminalfall und skurrilen Protagonisten. In gewisser Weise fühlte sich diese Art von Geschichte sehr vertraut an, was das Lesen von „The Wizard of Dark Street“ zu einer sehr entspannenden Angelegenheit machte. Ich fand es schön die Dark Street kennenlernen zu können und ich mochte Oonas Art sich Gedanken um sich und ihre Umgebung zu machen. Einzig Oonas Gegenspieler fand ich nicht so ganz überzeugend, was ich etwas schade finde, wenn man bedenkt, dass er vermutlich auch in der Fortsetzung der Reihe noch eine Rolle spielen wird. Aber da ich mich sonst sehr wohlgefühlt habe mit Oonas hartnäckiger und neugieriger Art und all den kleinen und ungewöhnlichen Details rund um das Leben in der Dark Street, habe ich den zweiten Band schon auf der Wunschliste stehen.

Herbstlesen im Oktober (9) – Sonntag

Gestern war es für mich erstaunlich entspannt für ein Herbstlesen-Tag – ich weiß nicht, ob es daran lag, dass ich nicht das übliche „Samstagvormittag will ich noch schnell, schnell was erledigen“-Gefühl hatte oder an der nicht ganz so großen Teilnehmerzahl, die für kurze Blogrunden gesorgt hat.

Heute steht irgendwann noch das verschobene Treppenhausputzen an, außerdem wollen mein Mann und ich heute Vormittag sein neues Brettspiel „Mechs vs. Minions“ ausprobieren. Er hat mir versprochen, dass es keine stundenlangen Spielrunden bringt und ich muss gestehen, dass ich von den vielen kleinen Figuren ganz hingerissen bin. Ich will ihn unbedingt dazu bringen, dass wir alle 100 aufstellen, um einmal den ganzen Umfang erfassen zu können. *g*

Ansonsten bin ich gestern Abend relativ weit in „Veiled Magic“ von Deborah Blake gekommen und würde die Geschichte heute gern beenden. Auch wenn das bedeutet, dass ich mir spätestens bei meinem Termin am Mittwoch wieder überlegen darf, welches eBook ich weiterlese oder als nächstes anfange oder ob ich doch eine der Kurzgeschichten in Angriff nehme … Achja, mit „Urban Allies“ geht es natürlich heute auch weiter, mal schauen, ob ich mir die nächste Geschichte wieder zum Frühstück vornehme, das passt immer so schön von der Länge her.

Da Neyasha und Natira gestern „Wochenendbeiträge“ veröffentlicht haben, sind sie schon verlinkt. Alle anderen Mitleser werden eingefügt, wenn sie sich in den Kommentaren gemeldet haben. Ich hoffe, es finden sich heute wieder ein paar Leute, die mitlesen wollen. 🙂 Habt einen schöne und entspannten Tag und lasst euch von nichts und niemanden ärgern!

Update 10:00 Uhr

Heute ist einer dieser Tage, an denen alles irgendwie zäh zu laufen scheint. Immerhin haben wir inzwischen das Treppenhaus geputzt und ich habe weiter in „Veiled Magic“ gelesen und es gab sehr dramatische Entwicklungen (ist schon klar, dass die sympathische Nebenfigur in den Tod rennt, nicht wahr?). Aufs Frühstück habe ich noch keinen Appetit und zum Spielen fühle ich mich noch nicht wach genug. Ich glaube, heute habe ich mir dieses „Möp“-Gefühl eingefangen, das mich schon die letzten Wochen verfolgt hat. Vielleicht kann ich es unter der Dusche ertränken …

Update 14:15 Uhr

Ein Mech im Kampf gegen hundert Minions. 😀

Uff … nach dem Duschen haben wir das Spielfeld für „Mechs vs. Minions“ aufgebaut und angefangen uns durch das Tutorial und die erste Mission zu arbeiten. Das Spiel macht mir wirklich Spaß, aber wir haben es fertiggebracht, uns bei unserer Mission in eine Patt-Situation zu bringen. Jedes Mal, wenn wir das Spielfeld so weit geräumt haben, dass wir unser Ziel (eine mysteriöse , bombenformige, tickende Energiequelle zum Reparaturfeld zu bringen) theoretisch gut erreichen könnten, kommt die nächste Minionswelle … Noch haben wir nicht verloren und basteln an unseren Spielstrategien rum, in der Hoffnung, dass wir doch noch gewinnen.

Ich bin mir sicher, dass so eine Spielrunde deutlich schneller geht, wenn wir geübter sind und bestimmte Sachen von uns nicht mehr nachgeschlagen werden müssen, weil wir dann sicher sind, wie die kurzen Angaben auf den Karten auszulegen sind. Wobei es da oft um Kleinigkeiten geht wie die Frage, ob man bei einem Spielzug von drei Schritten bei jedem Schritt Schaden verursacht oder erst am Endpunkt dieses Zugs. Wie gesagt, es macht Spaß, ist lustig und herausfordernd, ohne einem dabei das Gefühl zu geben, dass es einen überfordert. Trotzdem mussten wir jetzt dringend eine Pause einlegen, um mich und das Kätzchen zu füttern. So dampft jetzt ein heißer Kakao neben mir (darauf hatte ich schon die ganze Woche Lust) und ich knabbere an meinem Frühstück, während ich das Update schreibe.

Jetzt gibt es noch eine Runde durch die Blogs (sorry, dass ich heute Vormittag gar nicht vorbeikam) und dann schaffen wir es hoffentlich, unsere Bombe Energiequelle ans Ziel zu bringen!

Update 19:45 Uhr

Zwei Züge! Wir waren nur zwei Züge vom Sieg entfernt, als wir eine Pause einlegten! Mein Mann musste sich nur dazu durchringen einen Angriff zu opfern und schon war es ganz leicht das Ziel zu erreichen. *g* Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht und ich freu mich sehr, dass dieses Spiel nun unsere Sammlung erweitert. Vermutlich werden wir am kommenden Wochenende die nächste Runde mit „Mechs vs. Minions“ einlegen. 😀

Ansonsten habe ich „Veiled Magic“ ausgelesen und muss zugeben, dass ich das Ende ein bisschen schwach fand. Wenn ich nicht wüsste, dass es der Debütroman von Deborah Blake ist, würde ich vermutlich nichts weiter von der Autorin lesen. Aber ich kenne bessere Urban-Fantasy-Romane von der Autorin und kann verzeihen, dass sie dem Leser am Ende dieser Geschichte ein bisschen das Gefühl gibt, als wäre ihr die Luft ausgegangen. Vielleicht wollte sie damit auch nur auf eine (bislang wohl nicht veröffentlichte) Fortsetzung hinleiten, aber so fand ich es unbefriedigend.

Außerdem habe ich noch meine Blümchen gegossen (also „Animal Crossing“ gespielt) und ein bisschen auf dem Sofa gedöst, nachdem die vergangene Nacht etwas kürzer war als erhofft. Jetzt gart das Abendessen (Ofengemüse) im Ofen, ich habe eine Blogrunde gedreht und nun stecke ich endlich meine Nase in „Urban Allies“. Da möchte ich heute auf jeden Fall noch eine Geschichte lesen, wenn ich mich schon in der Woche immer zurückhalte. 😉

Update 23:00 Uhr

Da ich zwischendurch ein bisschen abgelenkt wurde, hat das Lesen von „Spite House“ von C.E. Murphy und Kat Richardson ein bisschen länger gedauert. Eine der Ablenkungen bestand darin, dass ich mehr über die Reihen herausfinden wollte, die die beiden Autorinnen geschrieben haben, und dann musste ich auch noch die beiden ersten Bände auf meinen Wunschzettel setzen. Falls also noch Zweifel besteht: Ich mochte die Geschichte und die beiden Protagonistinnen Harper Blaine und Joanna Walker. Die beiden Frauen betreten unabhängig von einander ein Spukhaus und treffen in der Eingangshalle aufeinander und arbeiten von da an zusammen, um das Haus von seinem Fluch zu befreien. Ich mochte den freundschaftlichen Ton zwischen Jo und Harper und ich mochte die wenigen Dinge, die man über die jeweiligen Urban-Fantasy-Welten der beiden Reihen mitbekommen hat. Mein armer Wunschzettel leidet gerade wirklich sehr … 😉

Jetzt dreh ich noch eine letzte Blog- und Kommentarrunde, bevor der Tag für mich zu Ende geht. Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche und hoffe, dass wir uns am nächsten Wochenende vielleicht wiedersehen.

Heutige Mitleser:

Neyasha
Natira
Ina
Anette
Jacy Green
Hermia
JED

Herbstlesen im Oktober (8) – Samstag

Nachdem ich am Montagabend immer noch keine Lust hatte, wieder zu meinen Büchern zu greifen, habe ich „Kulurgeschichte des Klimas“ von Wolfgang Behringer und „Die Hälfte der Sonne“ von Chimamanda Ngozi Adichie dann doch abgebrochen und mich lieber auf „Die phantastische Suche nach der Überallkarte“ von Carrie Ryan und John Parke Davis konzentriert. Ein fluffiges Kinderbuch passt doch besser in eine stressige Woche! Und weil es so gut passte, habe ich den Roman dann auch im Laufe der Woche ausgelesen. 😉 Ansonsten ist mir aufgefallen, dass ich hier eigentlich nie die eBooks aufliste, in denen ich so während der letzten Wochen gelesen habe. Dabei war ich so viel mit Bus und Bahn unterwegs und hatte so viele Wartezeiten, dass ich da so einige Seiten verschlungen habe. Aber irgendwie zähle ich eBooks immer noch anders als gedruckte Veröffentlichungen … Aktuell lese ich auf dem Reader übrigens „Veiled Magic“ von Deborah Blake und obwohl dieser Urban-Fantasy-Roman „gewöhnlicher“ ist als ihre Baba-Yaga-Geschichten, fühle ich mich gut unterhalten.

Bevor ich mich heute wieder mit einem Buch auf dem Sofa einrolle, muss ich noch den Wochenendeinkauf hinter mich bringen, das Treppenhaus putzen und backen werden ich heute Vormittag auch noch. Wir lesen uns also erst später wieder – dann werde ich auch die ersten Mitleser verlinken, wenn sich bis dahin jemand in den Kommentaren mit einem aktuellen Beitrag gemeldet hat. Habt einen schönen Start in den Tag! 🙂

Update 11:30 Uhr

Der Einkauf ist erledigt und das Putzen des Treppenhaus haben wir verschoben, da die Nachbarn den heutigen (sehr regnerischen!) Tag nutzen, um ihren Garten winterfest zu machen und somit ständig durch Keller und Erdgeschoss laufen und eine Spur aus Blättern, Erde und Regen hinterlassen. Also gab es schon Frühstück für uns und dazu habe ich die nächste Geschichte aus „Urban Allies“ gelesen. „Blood for Blood“ wurde von Charlaine Harris und Christopher Golden geschrieben und dreht sich um Davia Lynley-Chivers und Peter Octavian, die in einer Feenwelt aufeinandertreffen und feststellen, dass sie ein gemeinsames Ziel an diesen Ort geführt hat. Die Geschichte war irgendwie nett, aber nichts, was sich bei mir einprägen würde oder dafür sorgen würde, dass ich mehr von den beiden Autoren lesen möchte. Da ich gerade von Christie in Beschlag genommen werde, bleib ich noch etwas auf dem Sofa, bevor ich in die Küche wandere.

Update 15:30 Uhr

Seit dem letzten Update habe ich ein bisschen vor mich hingewuselt und mich doch noch um ein bisschen Haushalt gekümmert, die Karamell-Scones gebacken (ich bin sehr gespannt, was das beim Essen wird – die Größe ist schon … sehr groß, aber ich habe mich – wie immer beim ersten Backen – genau an das Rezept gehalten), etwas mit dem 3DS gespielt und in „Reflections“ von Diana Wynne Jones gelesen. Da die Autorin sich (inzwischen) regelmäßig in ihren Texten wiederholt (sie hat die Reden und Artikel für diese Veröffentlichung nicht überarbeitet und konnte beim Schreiben der jeweiligen Texte ja nicht davon ausgehen, dass jemand ihre früheren Reden und Artikel schon kannte), muss ich mir die neuen Informationen ein bisschen aus der Masse picken. Aber ich finde es trotzdem immer spannend etwas über ihre Ansichten zum Schreiben (von fantastischen Kinderbüchern) und ähnliche Themen zu finden.

Jetzt drehe ich erst einmal eine Blogrunde, danach topfe ich die Wäsche von der Maschine in den Trockner und hoffe, dass mein Mann dann seinen Mittagsschlaf beendet hat, damit wir die Scones probieren können.



Update 17:15 Uhr

Inzwischen haben wir die Scones probiert und ich muss gestehen, dass ich sie nicht unbedingt noch einmal backen muss. Wobei ich mir auch nicht unbedingt etwas unter Karamell-Scones vorstellen konnte, als ich sie HIER entdeckte. Meinem Mann war schon der erste Probebissen nicht „geschmackvoll“ genug, also hat er sich auf sein Stück Johannisbeer-Gelee getan. Ich finde den sehr feinen, süßen Geschmack eigentlich ganz lecker, aber nicht so besonders, dass ich dafür so viele Zutaten verwenden müsste (also viele Zutaten im Vergleich zu meinen normalen britischen Buttermilch-Scones). Das Putzen des Treppenhaus haben wir auf morgen verschoben, da die Nachbarn immer noch aktiv sind. Dafür haben wir zwischendurch den Inhalt unseres Kellers kontrolliert, weil die Nachbarin eine „Bitte darauf achten, dass die Haustür richtig geschlossen ist. Uns wurden schon ein Fahrrad und Werkzeug geklaut.“-Nachricht an die Tür geklebt hat. Wir haben bislang unseren Keller immer unverschlossen gelassen, weil wir nur sechs Mietparteien im Haus sind und eigentlich kein Fremder „unkontrolliert“ Zugang zum Haus hat (wenn denn die Tür richtig ins Schloss gezogen wird). Ich klebe auch jedem Handwerker auf den Fersen, den ich ins Haus lasse, bis er wieder gegangen ist. Nun, bei uns ist auf jeden Fall nichts geklaut worden, aber ich frage mich schon, wie das bei den Nachbarn passieren konnte.

Nachdem wir am vergangenen Wochenende die Sendung „Koch im Ohr“ (ZDF) entdeckt hatten, haben wir auch die heutige Folge geschaut und fanden es ganz lustig zu verfolgen, wie ein Koch nur per Anweisungen zusammen mit einem vollkommenen Küchenlaien ein Gericht zustande bringen muss. Ein bisschen gemein ist es, dass die Zutaten in der Studioküche nicht belabelt sind, so dass die kochende Person über Geruch und Geschmack herausfinden muss, ob er die richtige Zutat in den Händen hält – wobei ich zugeben muss, dass es auch irgendwie amüsant ist, wenn der Koch versucht zum Beispiel über das Fließverhalten eine Flüssigkeit zu identifizieren, die sein Kandidat gerade in den Topf kippt. Bis zum Abendessen gibt es für mich noch eine Blogrunde (bei der heute relativ kleinen Teilnehmerzahl geht das ja ungewohnt schnell) und ein paar Zeilen in meinem Buch.

Update 21:30 Uhr

Das Kochen hat heute doch mal wieder mehr Zeit in Anspruch genommen, als ich erwartet hatte. Dafür hatte ich dabei lauthals Tina Turner auf den Ohren (und die Gespräche aus der Nachbarküche zu übertönen) und habe hemmungslos beim Kochen mitgetanzt. *g* Zu Essen gab es heute Pasta mit Spinat-Walnuss-Pesto, nachdem ich eigentlich dieses Rezept ausprobieren wollte, aber heute beim Einkaufen keine schöne Petersilie bekam und dann doch keinen Knoblauch mehr im Haus hatte und überhaupt etwas improvisieren musste.

Vor dem Kochen gab es noch ein paar Seiten in „Veiled Magic“ von Deborah Blake. Das ist – wie oben schon erwähnt – eine relativ gewöhnliche Urban-Fantasy-Geschichte, aber ich finde die Figuren nett und die Welt ist auch nicht schlecht, die die Autorin sich ausgedacht hat. Unterbrochen habe ich das Lesen, nach einer erfolgreichen Rettungsaktion, die von einem Berserker, einer Hexe und einem Halbdrachen ausgeführt wurde. Irgendwie ist es eine typische „egal, wofür die Protagonistin sich entscheidet, sie wird immer eine mächtige Gruppe gegen sich aufbringen“-Handlung, aber da man schließlich herausfinden will, wie die Figur eine Lösung für ihre (natürlich im Laufe der Geschichte immer komplizierter werdende) Situation findet, bleibt man doch neugierig auf die weitere Entwicklung.

Während im Hintergrund „Escape from New York“ läuft (leider ohne Untertitel, weshalb ich den Dialogen großteils nicht wirklich folgen kann – sprecht doch mal klareres Englisch!), dreh ich noch eine Blogrunde und schaue, wie es den anderen so ergangen ist. 🙂

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Heutige Mitleser:

Hermia
Neyasha
Ina
Anette
Alysande (in den Kommentaren)
Natira